Kommentare - Geflüchtete aus der Ukraine: Kommunen bitten um Hilfe

14. März 2022 - 15:07 Uhr

Deutschland hat bisher rund 147.000 Geflüchtete aus der Ukraine registriert. Landkreise und Kommunen bitten um Unterstützung bei Verteilung und Versorgung der Menschen. Grünen-Fraktionschefin Haßelmann schlägt einen Gipfel vor.

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Kommentare

Wie immer

Es war abzusehen, Das Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland kommen und wurde sich im Vorfeld abgesprochen ,koordiniert , logistische Vorarbeiten gemacht ? Wie immer , nichts ist passiert. 

26 Tsd. Hotel-Unterkünfte in der BRD

März 2021:  Es gibt 11.146 Hotels. 11.410 Gasthöfe, 3.745 Hotel Garni.

Wenn jedes Hotel 2 Flüchtlinge (zeitweise) aufnimmt, dann sind schon mal 50 Tsd. Flüchtlinge von der Straße.....Muss ja nicht umsonst sein für die Eigentümer

Das könnte man theoretisch auch durch ein Gesetz regeln. 

Ich hoffe

dass die Hilfsbeteitschaft anhaelt.  Wohin auch sollten diese Menschen ausweichden. Wir sind die Nachbarstaaten. 

 

Ich sehe auch keine Mieglichkeit, dass man diese Menschen in den putischen Stalinusmus abschieben kann. Auch nach dem Krieg nicht.

 

Es wird in Europa wieder einen eisernen Vorhang geben. 

War abzusehen...

...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen.

Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest

@15:21 Uhr von -Der Golem-

März 2021:  Es gibt 11.146 Hotels. 11.410 Gasthöfe, 3.745 Hotel Garni. Wenn jedes Hotel 2 Flüchtlinge (zeitweise) aufnimmt, dann sind schon mal 50 Tsd. Flüchtlinge von der Straße.....Muss ja nicht umsonst sein für die Eigentümer Das könnte man theoretisch auch durch ein Gesetz regeln. 

 

Es ist glaube ich noch nicht einmal das Problem, dass zu wenige Notunterkünfte da sind - Dresdner Hotels bieten zum Beispiel mehr Platz als nur für zwei Flüchtlinge an -  sondern die Koordinaten. 

Ich hörte letztens bei Radio Eins, dass Berlin immer erst in den Bundesländern anrufen muss, um herauszufinden, wie viele freie Plätze zuf Verfügung stehen. Hinzu kommt, dass nicht wenige Flüchtlinge in Quarantäne müssen oder Haustiere mitbringen. Das kann nicht jedes Hotel und auch sonst nicht jede angebotene Unterkunft leisten. 

Zentrale Koordination ist etwas, das Deutschland nicht kann. Aber ich denke, dass der Wille groß ist und wir auch das schaffen. Am schönsten wäre freilich, die Menschen könnten bald wieder in ihre Heimat zurück. 

Früher hätte man da die…

Früher hätte man da die anfordern können, die Zivildienst geleistet haben, um bei solchen Problemen zu helfen.

Wer hat den gleich mal abgeschafft? Ähm, das waren doch die SPD und die GRÜNEN.

Und ich gebe dem Mann von der Bundeswehr recht. Das ist keine Aufgabe für die Bundeswehr. Hier sind Bund, Länder und Kommunen gefragt. Aber da müsste man ja auch etwas Personal einstellen. Geht aber auch nicht weil wir das Geld dafür schon woanders verbraten haben.

Ich bewundere die Hilfsbereitschaft unserer Gesellschaft, die ehrenamtlich Arbeiten übernimmt für die sie schon Abgaben u. Steuern bezahlt haben.

Mich würde z.B. auch einmal interessieren was uns die Einigkeit der EU Staaten, bei der Russlandsanktionen, gekostet hat. Ich glaube das man sich diese Einigkeit erkauft hat. Nicht alle Staaten waren für diese Sanktionen, aber nach einem kurzen Gespräch mit Ursula v. L. war die Bereitschaft dazu auf einmal da.

 

@ 15:19 Uhr von Dr. Cat

„Es war abzusehen, Das Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland kommen und wurde sich im Vorfeld abgesprochen ,koordiniert , logistische Vorarbeiten gemacht ? Wie immer , nichts ist passiert.“

Nichts zu tun war schon in der Kohl - Ära die höchste Form bundespolitischer Regierungskunst. 
Frau Merkel hat sich dann durchgewurschtelt und ebenfalls nichts getan. 
Mit Herrn Scholz scheint das so weiterzugehen. 
Digitalisierung, Sozialversicherungen, Pflegekräfte, Pandemie, Bildungssystem, Energieversorgung, sogar die Bundeswehr. Alles war abzusehen. Nichts wurde getan.
Und den Mangel an Fachkräften sehen wir täglich beim politischen Personal.
Erschütternd!

@15:38 Uhr von Gregory Bodendorfer

...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest

 

Ich habe kein Problem, meinen Teil zu leisten, um den Menschen Ankommen und Leben im Asyl irgendwie erträglich zu machen. Traurig sind eher solche Philisterbeiträge wie der Ihrige.

@15:21 Uhr von -Der Golem-

März 2021:  Es gibt 11.146 Hotels. 11.410 Gasthöfe, 3.745 Hotel Garni. Wenn jedes Hotel 2 Flüchtlinge (zeitweise) aufnimmt, dann sind schon mal 50 Tsd. Flüchtlinge von der Straße.....Muss ja nicht umsonst sein für die Eigentümer Das könnte man theoretisch auch durch ein Gesetz regeln. 

Neee, kann man nicht. Das würde eine Grundgesetzänderung notwendig machen. Auch Hotelzimmer sind größtenteils Privat. Und da gibt es den Schutz des Eigentums, der komischerweise in Deutschland einen höheren Stellenwert hat als der Schutz von Leben.

Immerhin.

Diese Solidaritaet ist schonmal ein Lichtblick. Ansonsten, was ist zu erwarten? Ich denke, die Behoerden stellen sich selbst und anderen wie ueblich alle Beine. Das ist zum Grossteil deutscher Automatismus. Da hat selbst ein Tausendfuessler keine Chance. Auf der anderen Seite: mediale Spotlights sind auch mal noetig. Vielleicht aendert sich mittelbar dadurch grundsaetzlich was, denn in Deutschland gibt es 50.000 Obdachlose, oder 2.000.000 verarmte Menschen. Die brauchen auch Hilfe (der Unterschied zu den Ukrainiern ist, die haben sich "eingerichtet" Aber was blieb/bleibt ihnen anderes uebrig?) Diese Solidaritaet kann "game changing" sein, tut der "Volksseele" was Gutes, denn eines wird zu oft vergessen: Helfen macht gluecklich. Sollten sich die Behoerden mal hinter die Ohren schreiben. Was anscheinend bei den Hilferufen, wie im Bericht angedeutet, irgendwie doch aufs Trommelfell schlug.

@15:45 Uhr von Schleswig Holsteiner

@15:40 Uhr von nie wieder spd
„Es war abzusehen, Das Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland kommen und wurde sich im Vorfeld abgesprochen ,koordiniert , logistische Vorarbeiten gemacht ? Wie immer , nichts ist passiert.“ Nichts zu tun war schon in der Kohl - Ära die höchste Form bundespolitischer Regierungskunst.  Frau Merkel hat sich dann durchgewurschtelt und ebenfalls nichts getan.  Mit Herrn Scholz scheint das so weiterzugehen.  Digitalisierung, Sozialversicherungen, Pflegekräfte, Pandemie, Bildungssystem, Energieversorgung, sogar die Bundeswehr. Alles war abzusehen. Nichts wurde getan. Und den Mangel an Fachkräften sehen wir täglich beim politischen Personal. Erschütternd!
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Das ungelöste Renteproblem haben Sie vergessen. Aber diese Politiker der Vergangenheit...sie wurden immer wieder gewählt...zum Teil 16 Jahre lang
 

@ 15:21 Uhr von -Der Golem-

"März 2021:  Es gibt 11.146 Hotels. 11.410 Gasthöfe, 3.745 Hotel Garni.

Wenn jedes Hotel 2 Flüchtlinge (zeitweise) aufnimmt, dann sind schon mal 50 Tsd. Flüchtlinge von der Straße.....Muss ja nicht umsonst sein für die Eigentümer

Das könnte man theoretisch auch durch ein Gesetz regeln."

.

Die Unterbringung ist sicher erstmal das vordringlichste Problem aber bei einer solchen Dezentralisierung wird die für Integration und Arbeit notwendige Betreuung sicher noch schwieriger.

Wenn man die Bilder von Flüchtlingsunterkünften, in denen nichts vorangeht, nicht mehr sieht kann man sich von Behördenseite auch auf diesem Wege des Problems einfach entledigen... aus den Augen aus dem Sinn.

 

@15:38 Uhr von Gregory Bodendorfer

...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest

 

- Sagt eine Person, die selbst das Glück hat in Deutschland zu leben und nicht in der Notlage ist, flüchten zu müssen. Manchmal denke ich, in Deutschland geht es uns viel zu gut, dass wir ständig vergessen in welcher privilegierten Position wir uns befinden. Kein Krieg, im internationalen Vergleich wenig Armut, großteils akzeptable Gesundheitsversorgung. Aber wehe wir müssen etwas davon abgeben. 

Tolle Hilfsbereitschaft…

Tolle Hilfsbereitschaft. Evtl. Kosten könnte man zu Lasten des eingefrorenen russischen Zentralbankgeldes verbuchen.

@15:47 Uhr von Schleswig Holsteiner

@15:21 Uhr von -Der Golem-
März 2021:  Es gibt 11.146 Hotels. 11.410 Gasthöfe, 3.745 Hotel Garni. Wenn jedes Hotel 2 Flüchtlinge (zeitweise) aufnimmt, dann sind schon mal 50 Tsd. Flüchtlinge von der Straße.....Muss ja nicht umsonst sein für die Eigentümer Das könnte man theoretisch auch durch ein Gesetz regeln. 
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Meinen Sie nicht, dass die Hotelbranche die letzten zwei Jahre genug gebeutelt wurde ?  Ich habe in Sichtweite meines Arbeitsplatzes ein Containerdorf mit 200 leeren Wohncontaineren, die niemals genutzt wurden...   Diese sollte man erst vergeben

@15:38 Uhr von Gregory Bodendorfer

>>...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest<<

 

@  15:38 Anita L. 
>>Zentrale Koordination ist etwas, das Deutschland nicht kann.<<

 

 

Das haben Sie beide m. E. gut ausgedrückt. Föderalismus-Reform? Fehlanzeige.

 

Stattdessen immer weiter aufgeblasene Bürokratie und (ganz wichtig!) Zuständigkeit oder Verantwortlichkeit möglichst immer weiterreichen. Beschämend.

 

Armes Deutschland.

@15:50 Uhr von Schleswig Holsteiner

@15:40 Uhr von nie wieder spd
Nichts zu tun war schon in der Kohl - Ära die höchste Form bundespolitischer Regierungskunst.  Frau Merkel hat sich dann durchgewurschtelt und ebenfalls nichts getan.  Mit Herrn Scholz scheint das so weiterzugehen.  Digitalisierung, Sozialversicherungen, Pflegekräfte, Pandemie, Bildungssystem, Energieversorgung, sogar die Bundeswehr. Alles war abzusehen. Nichts wurde getan. Und den Mangel an Fachkräften sehen wir täglich beim politischen Personal. Erschütternd!
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Die Ära Schröder/Fischer haben Sie vergessen. Das erste Mal die Bundeswehr nach dem 2.WK in das Ausland gesendet von u.a. dem Aussenminister Fischer

@15:40 Uhr von nie wieder spd

„Es war abzusehen, Das Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland kommen und wurde sich im Vorfeld abgesprochen ,koordiniert , logistische Vorarbeiten gemacht ? Wie immer , nichts ist passiert.“ Nichts zu tun war schon in der Kohl - Ära die höchste Form bundespolitischer Regierungskunst.  Frau Merkel hat sich dann durchgewurschtelt und ebenfalls nichts getan.  Mit Herrn Scholz scheint das so weiterzugehen.  Digitalisierung, Sozialversicherungen, Pflegekräfte, Pandemie, Bildungssystem, Energieversorgung, sogar die Bundeswehr. Alles war abzusehen. Nichts wurde getan. Und den Mangel an Fachkräften sehen wir täglich beim politischen Personal. Erschütternd!

 

Wenn Sie jetzt noch erklären, warum ein Katastrophenmanagement ausgerechnet die Aufgabe der Bundeskanzler sein soll, wenn es die Länder noch nicht einmal schaffen, gemeinsam getroffene Entscheidungen ohne Tamtam umzusetzen? Ich erinnere mich an die peinlichen Auftritte so einiger Landesfürsten, die die Entscheidungen aus stundenlangen Bundesministerkonferenzen schon ad absurdum führten, da waren sie noch gar nicht richtig vorgestellt worden. Nein, unser Problem bei solchen global zu koordinierenden Problemen sind nicht die Kanzler, sondern der Föderalismus. 

Mir fällt spontan jemand ein...

... der die Rechnung bezahlen sollte.

 

Bis zu einer gewissen "Operation" waren diese Menschen in ihrer Heimat - vielleicht bescheiden, aber - gut versorgt.

 

 

...

 

Nebenbei:

Da sind noch etliche Leihmutter in der Ukraine, die Kinder aus aller Welt austragen.

Die Grünen-Fraktionschefin…

Die Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann sieht nach TS:

>>... die Notwendigkeit eines Gipfels zum Umgang mit den ukrainischen Kriegsflüchtlingen. "Wichtig ist jetzt, dass Bund, Länder, Kommunen, Wohlfahrtsverbände und Hilfsorganisationen beraten, welche Hilfen und Unterstützung für die nächste Zeit vorgehalten werden müssen und welche Bedarfe zu decken sind ..."<<

 

"Jetzt"? - Aber gut, der Groschen scheint gefallen, jedenfalls bei den Grünen. Wenn nach einem Gipfel nun noch bundeweit zielgerichtet aufeinander abgestimmte Taten Folgen, soll`s gut sein. Mit Blick auf die Corona-Maßnahmen allerdings hält sich mein Optimismus in Grenzen.

@15:44 Uhr von Anita L.

...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest   Ich habe kein Problem, meinen Teil zu leisten, um den Menschen Ankommen und Leben im Asyl irgendwie erträglich zu machen. Traurig sind eher solche Philisterbeiträge wie der Ihrige.

Sehr schade, dass Sie meine Message nicht verstanden haben.

Ich für meinen Teil arbeite jeden Tag für eine gerechte Welt, ob nun für ukrainische Flüchtlinge oder auch für andere Menschen. Und ich bitte Sie daher, bevor Sie einen solchen Beitrag bzw Kommentar leisten, nochmals vorher abzuschätzen, ob das wirklich passt. Sie tun mir weh, und das macht mich traurig.

Was mich auch Kürre macht…

Was mich auch Kürre macht ist der Umstand das es unkomplizierte Hilfe auch in Deutschland geben kann. Nur eben nicht für Einheimische.

 

@15:46 Uhr von AuroRa

...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest   - Sagt eine Person, die selbst das Glück hat in Deutschland zu leben und nicht in der Notlage ist, flüchten zu müssen. Manchmal denke ich, in Deutschland geht es uns viel zu gut, dass wir ständig vergessen in welcher privilegierten Position wir uns befinden. Kein Krieg, im internationalen Vergleich wenig Armut, großteils akzeptable Gesundheitsversorgung. Aber wehe wir müssen etwas davon abgeben. 

schade, Sie haben mich NICHT verstanden

@15:49 Uhr von Vector-cal.45

>>...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest<<   @  15:38 Anita L.  >>Zentrale Koordination ist etwas, das Deutschland nicht kann.<<     Das haben Sie beide m. E. gut ausgedrückt. Föderalismus-Reform? Fehlanzeige.   Stattdessen immer weiter aufgeblasene Bürokratie und (ganz wichtig!) Zuständigkeit oder Verantwortlichkeit möglichst immer weiterreichen. Beschämend.   Armes Deutschland.

Danke! Endlich ein ForistInn der/die verstanden hat.

Der Rest scheint nicht im Binde zu sein.

Bitte deeskalierend wirken

Ich sehe von USA und dessen untergebenen Staaten (NATO) nur eskalierend wirken. Wie sollen bitteschön Waffenlieferungen diesen Krieg beenden und den Geflüchteten helfen? ? ?

Das Leid wird dadurch nur verlängert und es wird versucht Russland es schwer zu machen bzw. abzuschrecken!

Was geben wir Deutschen

Nur für ein erbärmliches Bild ab. Helfen, helfen, oder können die Kommunen nur Blitzer aufstellen, und Knöllchen verteilen? Mich graut vor dieser Bürokratie. Schafft Beamte ab, dann läuft der Staat?

@15:21 Uhr von -Der Golem-

März 2021:  Es gibt 11.146 Hotels. 11.410 Gasthöfe, 3.745 Hotel Garni. Wenn jedes Hotel 2 Flüchtlinge (zeitweise) aufnimmt, dann sind schon mal 50 Tsd. Flüchtlinge von der Straße.....Muss ja nicht umsonst sein für die Eigentümer Das könnte man theoretisch auch durch ein Gesetz regeln. 
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Das ist eine sehr gute Idee. Wir haben in unserer Stadt ein altes Hochhaus, indem die Ukrainer untergebracht werden. Meine Kinder waren erschrocken, dass die Menschen dort wohnen werden. Zum Glück sind Ukrainer nicht verwöhnt. Viele Menschen bieten in ihrem Haus, sogar in der eigenen Wohnung Unterkünfte an. Das finde ich sehr lobenswert und verlangt viel von dem Besitzer ab. Davor habe ich großen Respekt. Auf dem Wohnungsmarkt sieht es nicht gut aus und das heißt doch erstmal auf unbestimmte Zeit. Zurück in die Ukraine geht so schnell niemand. 

@16:05 Uhr von Schleswig Holsteiner

...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest   - Sagt eine Person, die selbst das Glück hat in Deutschland zu leben und nicht in der Notlage ist, flüchten zu müssen. Manchmal denke ich, in Deutschland geht es uns viel zu gut, dass wir ständig vergessen in welcher privilegierten Position wir uns befinden. Kein Krieg, im internationalen Vergleich wenig Armut, großteils akzeptable Gesundheitsversorgung. Aber wehe wir müssen etwas davon abgeben. 
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Sicherlich müssen wir nicht fliehen, aber der Wohlstandsfahrstuhl fährt seit Jahren abwärts...noch ist genug da, da die geburtenstarken Jahrgänge in ihrem Leben genug gespart haben. Dieses Gesparte jedoch wird zu Zeit mit doppelte Hebelwirkung ausgegeben...durch die Inflation und die stark ansteigende Neuverschuldung. Ist dieses Geld erst weg und die Wirtschaft durch die fehlende Energie  Gas/Öl/Strom  geschrumpft, dann geht es umso schneller abwärts. Als Krönung gehen die Geburtenstarken Jahrgänge dann auch noch bald in Rente.  Ja, das ist alles vorhersehbar..

@15:38 Uhr von Mischa007

"Früher hätte man da die anfordern können, die Zivildienst geleistet haben, um bei solchen Problemen zu helfen. Wer hat den gleich mal abgeschafft? Ähm, das waren doch die SPD und die GRÜNEN. "

Wenn Sie schon kühn mit Parteienschelte beginnen, dann aktualisieren Sie zuerst ihr Geschichtswissen. 2011 wurde die Wehrpflicht ausgesetzt, Kanzlerin Merkel war mit der Union von 2005 an in der Regierung.

Die Bundeswehr hat laut Verfassung klare Aufgaben zu erfüllen. Einsatz der Streitkräfte im Innern, Terorbekämpfung etc. ist bisher umstritten bzw. verboten. Dennoch wird es nicht verboten, dass Behörden untereinander Hilfe beantragen. Ob das machbar ist, muss dann geklärt sein. Immerhin war das bei den Impfmaßnahmen gegen Corona oder Überschwemmung und Naturkatastrophen auch möglich.

 

 

Hallo   Zwar sind die…

Hallo

 

Zwar sind die privaten Eigentümer der leerstehenden Wohnungen oder Hotelzimmer nicht für die Entstehung der Gefahrenlage verantwortlich. Sie können jedoch auf der Grundlage der Regelungen zum polizeilichen Notstand in Anspruch genommen werden.

 

Rechte und Interesse der privaten Eigentümer

Gehen einer Kommune am Ende alle Möglichkeiten aus, Flüchtlinge anderweitig angemessenen unterzubringen, so kann sie schließlich auch leerstehenden privaten Wohnraum "beschlagnahmen". Die Eigentümer unbewohnter Räumlichkeiten können auch kein eigenes überwiegendes Nutzungsinteresse oder sonstige vorrangige Pflichten gegen ihre Inanspruchnahme einwenden.

Zumindest stehen den betroffenen Eigentümern entsprechende Entschädigungsansprüche für die Nutzung des Wohnraums zu. Das gilt auch für etwaige Beschädigungen oder übermäßige Abnutzungen.

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/fluechtlinge-kommunen-privatwo…

 

Das war zwar 2015, gilt aber auch heute noch.

 

Damals wurde allerdings ein Hotel-Garni -Zimmer preislich zur Suite im Adlon.

 

Da haben sich viele eine goldene Nase verdient.

 

@15:57 Uhr von Gregory Bodendorfer

 schade, Sie haben mich NICHT verstanden

- Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken. Prangern Sie es an, dass Wohlstand geteilt werden muss, oder dass sich die Kommunen untereinander organisieren sollen?

@16:00 Uhr von Googol

"Bitte deeskalierend wirken

Ich sehe von USA und dessen untergebenen Staaten (NATO) nur eskalierend wirken. Wie sollen bitteschön Waffenlieferungen diesen Krieg beenden und den Geflüchteten helfen? ? ?"

.

Es könnte dazu beitragen, das es noch eine Ukraine gibt, in die die Geflüchteten zurückkehren können.

Das mit den Waffenlieferungen ist trotzdem eine grosse Zockerei weil niemand genau weiss, ob der Widerstand u einem besseren Ausgang für die Ukraine führt oder einfach nur das Leid vergrössert und verlängert.

Letztlich muss das die Ukraine selbst entscheiden sofern unsere Sicherheit nicht durch die Lieferungen erheblich gefährdet ist, was bei den Jets postuliert wurde.

@16:08 Uhr von Schleswig Holsteiner

@15:51 Uhr von Anita L.
  Wenn Sie jetzt noch erklären, warum ein Katastrophenmanagement ausgerechnet die Aufgabe der Bundeskanzler sein soll, wenn es die Länder noch nicht einmal schaffen, gemeinsam getroffene Entscheidungen ohne Tamtam umzusetzen?
----
Es gibt eine Bundesbehörde mit einem Budget von ca 270 Mio Euro pro Jahr, welche für Katastrophenplanung und Management zuständig ist. Traurig Berühmtheit erhielt diese Behörde, weil sie es nich nicht einmal koordiniert bekommen hatte, alle Sirenen gleichzeitig heulen zu lassen

Hilfe für Kommunen

Flüchtlingsaufnahme und Unterbringung ist die erste Stufe, um erst einmal alle notdürftig zu versorgen. Die schwerste und umfassendste langjährige Aufgabe besteht aber darin, Wohnraum, Versorgung, Integration und Hilfe viele Jahre zu sichern. Helfer zu rekrutieren und den ersten Ansturm zu wuppen, kann dabei nicht allein die Aufgabe der Kommunen und Städte sein. Die Personaldecke ist, wie sich schon 2015 zeigte, knapp bemessen. Die Betreuung für Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer eine 24/7 Aufgabe. Geld allein macht auch noch keine Versorgung. Wir haben gesehen, wie schnell die ehrenamtlichen Helfer allein gelassen, Fördermittel und Projekte ausliefen und die Geflüchteten auf sich allein gestellt worden sind. Das darf sich bei der aktuellen Aufnahme nicht wiederholen. Und da wir von 100tsden Leuten sprechen, ist hier nicht mit aufgestockten 2 Mehrmitarbeitern geholfen. Der Krankenstand bei den Koordinatoren in den Verwaltungen darf wegen Überlastung nicht wieder ansteigen.

@15:56 Uhr von Mischa007

Was mich auch Kürre macht ist der Umstand das es unkomplizierte Hilfe auch in Deutschland geben kann. Nur eben nicht für Einheimische. 

 

Doch, es heißt nämlich "kirre". Gern geschehen. Das hätte aber auch jeder Flüchtling gemacht nach 40 Stunden Deutschkurs. 

 

@15:47 Uhr von Werner40

Tolle Hilfsbereitschaft. Evtl. Kosten könnte man zu Lasten des eingefrorenen russischen Zentralbankgeldes verbuchen.

Dann dürfen wir aber auch nicht überrascht sein wenn die Russen dann deutsches Vermögen oder deutsche Produktionsanlagen zugunsten der RF Verstaatlichen.

Jede Medaille hat 2 Seiten.

Bundesinnenministerium

Die Bundesministerin des Inneren hat vor wenigen Tagen posaunt, man wolle abwarten, bis man mit einer Verteilungsaktion beginnt. Da fragten schon unzählige Helfer und Organisationen, was in die Frau gefahren ist, abzuwarten. Das zeugt von Naivität, die in so einem Amt auch Mangel an Kompetenz und unfassbarer Untätigkeit belegt. So etwas passiert 2022, nachdem man schon 2015 erfuhr, welche Hürden und Vernetzungen und Zeitaufwand es kostet, um solche Mengen an Hilfsbedürftigen unterzubringen. Man sollte überlegen, die Frau mit einer kompetenten Person in Flüchtlingsfragen zu ersetzen. Ich sehe darin ein Armutszeugnis, im Katastrophenfall mit Augenmaß und Weitblick zu handeln.

@16:08 Uhr von AuroRa

 schade, Sie haben mich NICHT verstanden - Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken. Prangern Sie es an, dass Wohlstand geteilt werden muss, oder dass sich die Kommunen untereinander organisieren sollen?

BEIDES

@16:08 Uhr von AuroRa

„Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken.“ 

 

ja sie haben ihn falsch verstanden. Deshalb müssen sie ihn gleich zurechtweisen, dass er was falsch gemacht hat und jetzt was lernen muss. Vielleicht sollten sie lernen Texte zu lesen ohne ihn mit einer ideologischen Brille abzuscannen. 

@16:00 Uhr von Googol

Ich sehe von USA und dessen untergebenen Staaten (NATO) nur eskalierend wirken. Wie sollen bitteschön Waffenlieferungen diesen Krieg beenden und den Geflüchteten helfen? ? ? Das Leid wird dadurch nur verlängert und es wird versucht Russland es schwer zu machen bzw. abzuschrecken!

Der beste Satz in Ihrem Beitrag ist "es wird versucht Russland es schwer zu machen bzw. abzuschrecken" u und das mit Ausrufezeichen. Das geht ja auch mal gar nicht, dass man das arme Russland mit allen Mitteln davon abhält, seinen Überfall auf das Nachbarland einfach und ungestört zu Ende zu bringen... 

Die "alte" Nato wäre wahrscheinlich schon längst losmarschiert, um den roten Feind zu vernichten. Ich bin froh, dass die heutige Nato sich so weit es geht zurückhält, um einen weiteren Weltkrieg zu verhindern, dass sie auf der anderen Seite so viel wie möglich Unterstützung leistet, damit die Ukraine sich des Kriegstreibers erwehren kann. Mit Wattebällchen ist das aber nicht zu bewerkstelligen.

@16:00 Uhr von Googol

>>Das Leid wird dadurch nur verlängert und es wird versucht Russland es schwer zu machen bzw. abzuschrecken!<<

-.

Das ist das Schlimmste für jeden Putinrelativierer. Dass es der "Westen" Putin schwer macht die Ukraine schnell seinem Imperium einzuverleiben. Und dadurch Putins Massenmorde nicht schnell in Vergessenheit geraten.

Haßelmann und der Gipfel

Seit drei Wochen können wir hautnah erleben, was der Krieg in der Ukraine für Menschenmassen in Bewegung setzt, die fliehen und bis zu uns kommen. Und da fängt eine Fraktionschefin an, einen Gipfel und Überlegungen anzustellen, wie man das ganze verteilen und wuppen soll? Da stehen Leute vor den Grenzen, auf Bahnhöfen, kommen mit ihren PKWs und diese Frau will anfangen zu diskutieren? Sind wir in der Tagespolitik so weit gekommen, dass der Debattierclub jetzt den Kommunen und Städten helfen soll? Ja, sie reden viel, die Grünen Irrlichternden. Klimaschutz ist eine Blase, aus der manche nicht mehr rauskommen. Wir vergeigen gerade die Chance, alles beizeiten zu regeln und Leute zu verteilen- aktiv. Nicht das Mundwerk sollte arbeiten, sondern die Entscheidung fallen, was zu tun ist. Konzepte und Regelungen und Verfahren haben wir seit 2015 erlernen, verbessern und umsetzen können. Und nun Frau Haßelmann, ran ans Werk. Motivieren und regieren. Wie man es von einer Bundesregierung erwartet.

Umfrage im Forum

Ich würde gerne mal eine starten, um zu erfahren wer hier logistisch schon einmal etwas in ihrem/ seinem Leben auf die Beine gestellt hat, das auch nur annähernd an das herankommt, was hier so salopp gefordert wird. Alle und jede/r ist wieder einmal Schuld. Die Behörden, der Föderalismus, die/ der Bundeskanzler/ in, das Grundgesetz…

Es spricht hier vor allem eine große Ahnungslosigkeit. Man schaue mal in andere Länder, mit deutlich weniger Einwohnern und noch deutlich weniger aufgenommenen Geflüchteten. Und dann vergleiche man mal, wo welcher Standart für diese herrscht.

Unterm Strich macht Deutschland das mal wieder sehr sehr ordentlich. Und die Hilfsbereitschaft ist überwältigend. Sollte diese lange genug anhalten, kann hieraus historische Verbundenheit entstehen! 
 

Darüber hinaus muss jede/r begreifen, dass das unser aller Krieg ist und wir aktuell das Glück haben (noch) weit genug von der Front entfernt zu sein. Einen Beitrag kann jedoch jetzt schon jede/r leisten.

@16:08 Uhr von Schleswig Holsteiner

@15:51 Uhr von Anita L.   Wenn Sie jetzt noch erklären, warum ein Katastrophenmanagement ausgerechnet die Aufgabe der Bundeskanzler sein soll, wenn es die Länder noch nicht einmal schaffen, gemeinsam getroffene Entscheidungen ohne Tamtam umzusetzen? ---- Es gibt eine Bundesbehörde mit einem Budget von ca 270 Mio Euro pro Jahr, welche für Katastrophenplanung und Management zuständig ist. Traurig Berühmtheit erhielt diese Behörde, weil sie es nich nicht einmal koordiniert bekommen hatte, alle Sirenen gleichzeitig heulen zu lassen

Und auf der Internetseite des BKK können Sie dann auch lesen, dass die Bundesbehörde für den Zivil-, die Bundesländer jedoch für den Katastrophenschutz zuständig sind. Ich glaube nicht, dass wir vor den Flüchtlingen geschützt werden müssen?..

@16:00 Uhr von Googol

Ich sehe von USA und dessen untergebenen Staaten (NATO) nur eskalierend wirken. Wie sollen bitteschön Waffenlieferungen diesen Krieg beenden und den Geflüchteten helfen? ? ? Das Leid wird dadurch nur verlängert und es wird versucht Russland es schwer zu machen bzw. abzuschrecken!

 

————

Ein großer Putinversteher. Glückwunsch!

Der Ausdruck „USA und dessen untergebenen Staaten (NATO)“ sagt schon alles. Darüber hinaus zu fordern, dass das ukrainische Volk sich ergibt und in einer Diktatur lebt, ist dann nur noch Formsache für diese Art von „Meinung“.

 

Keine Ahnung wer Sie sind, aber mein Beileid genießen Sie.

@16:19 Uhr von Bobinho

„Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken.“    ja sie haben ihn falsch verstanden. Deshalb müssen sie ihn gleich zurechtweisen, dass er was falsch gemacht hat und jetzt was lernen muss. Vielleicht sollten sie lernen Texte zu lesen ohne ihn mit einer ideologischen Brille abzuscannen. 
 

Ich hoffe Sie fühlen sich jetzt besser, nachdem Sie das herausgelassen konnten. Ihr Kommentar war nämlich sehr konstruktiv und überhaupt nicht überflüssig. 

@15:56 Uhr von Mischa007

Was mich auch Kürre macht ist der Umstand das es unkomplizierte Hilfe auch in Deutschland geben kann. Nur eben nicht für Einheimische.

 

Das behauptet die AfD und ihre Anhänger. Ich kenne aber viele, viele Gegenbeispiele, die diese hetzerische Behauptung entkräften.

 

Außerdem heißt das Wort kirre und wird klein geschrieben.

 

 

 

Sanitäter, Helfer und karitative Organisationen

Das System aus allen Komponenten in der Flüchtlingsaufnahme und Hilfe ist zum Glück noch im Bestand. Wenn auch der Wohnraum knapp ist, zeigen private Hilfen, wie sehr die Leute hier betroffen und einsatzbereit sind. Unsere Gemeinschaft zeigt in vielen Ebenen wie auch in den Verwaltungen, dass manche mehr leisten als sie eigentlich können. Aber davon allein wird eine so große Hilfsbereitschaft der ersten Stunde nicht als Selbstgänger sichergestellt werden können. Bislang werden Geflüchtete so verteilt, dass ohne Zeitplan weiter verteilt wird und die Leute plötzlich in (auch kleinsten) Gemeinden und Städten im Pulk stehen und untergebracht werden müssen. München zeigt, wie schnell angemietete Räume über Nacht belegt sind. Uns alle straft in dieser Situation, dass Wohnraum und Sozialwohnraum kaputt gespart und große Säle und Einrichtungen Mangelware sind. Hier ist schleunigst umzudenken, damit man diese Notsituationen immer besser organisiert und geregelt bekommt.

@15:56 Uhr von Gregory Bodendorfer

...dass der Bund blumige Worte wählt um Flüchtlinge willkommen zu heissen. Doch die Zeche darf wieder jede Gemeinde aus eigene Tasche zahlen. Traurige Bundespolitik - immerzu positiv im Focus, doch zahlen darf der Rest   Ich habe kein Problem, meinen Teil zu leisten, um den Menschen Ankommen und Leben im Asyl irgendwie erträglich zu machen. Traurig sind eher solche Philisterbeiträge wie der Ihrige. Sehr schade, dass Sie meine Message nicht verstanden haben. Ich für meinen Teil arbeite jeden Tag für eine gerechte Welt, ob nun für ukrainische Flüchtlinge oder auch für andere Menschen. Und ich bitte Sie daher, bevor Sie einen solchen Beitrag bzw Kommentar leisten, nochmals vorher abzuschätzen, ob das wirklich passt. Sie tun mir weh, und das macht mich traurig.

 

Sehr geehrter Herr Bodendorfer,

mitnichten möchte ich Ihnen weh tun, jedoch geht es im Artikel um die Bitte der Kommunen um administrative Hilfe bei der Verteilung der Flüchtlinge, weniger um finanzielle Unterstützung. Die von Ihnen verwendeten Begriffe "Zeche zahlen" und "aus eigene Tasche" (sic!) implizieren jedoch genau den finanziellen Aspekt. Insofern habe ich Sie möglicherweise aufgrund der ungünstigen Wortwahl falsch verstanden. Dafür entschuldige ich mich in aller Form. 

Herzlichst Anita L.

@16:22 Uhr von Tremiro

"Googol: >>Das Leid wird dadurch nur verlängert und es wird versucht Russland es schwer zu machen bzw. abzuschrecken!<<

-.

Das ist das Schlimmste für jeden Putinrelativierer. Dass es der "Westen" Putin schwer macht die Ukraine schnell seinem Imperium einzuverleiben. Und dadurch Putins Massenmorde nicht schnell in Vergessenheit geraten."

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Googol hat es vielleicht nicht stichhaltig genug ausgedrückt aber ich fasse es so auf, das "Russland es schwer zu machen" durchaus auch egoistisches Eigeninteresse sein könnte, wie es im Stellvertreterkrieg Afghanistan in den 80ern der Fall war. Dort ging es nicht um den Schutz der Menschen sondern explizit darum, Russland ausbluten zu lassen.

Sehe ich im Fall der Ukraine nicht, aber latent schwingt eine solche Überlegung als Anlass für Waffenlieferungen immer mit.

@16:13 Uhr von Mischa007

Tolle Hilfsbereitschaft. Evtl. Kosten könnte man zu Lasten des eingefrorenen russischen Zentralbankgeldes verbuchen. Dann dürfen wir aber auch nicht überrascht sein wenn die Russen dann deutsches Vermögen oder deutsche Produktionsanlagen zugunsten der RF Verstaatlichen. Jede Medaille hat 2 Seiten.

 

 

Das eine wird in einem Forum von jemandem ohne Entscheidungsgewalt gefordert und sicherlich niemals umgesetzt. Das andere ist reale Politik aus Russland. Sie als jemand, der gerne mal orientierungslos wirkt in dieser Debatte und auch bei einem morallosen Angriffskrieg noch die Schuld vor allem bei der Gegenseite sucht, kann sich dieses Puzzleteil ja mal zur Seite legen.

@16:08 Uhr von AuroRa

Hallo AuroRa

 

schade, Sie haben mich NICHT verstanden - Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken. Prangern Sie es an, dass Wohlstand geteilt werden muss, oder dass sich die Kommunen untereinander organisieren sollen?

 

Ich habe Gregory Bodendorfer eindeutig verstanden.

Es geht um die Refinanzierung der Kosten der Gemeinden für das Handling von Flüchtlingen.

Informieren Sie sich mal, welche Kostern da entstehen!

 

Einigkeit hat ihren Preis, den unsere Gesellschaft bereit ist

... zu zahlen.

15:38 Uhr von Mischa007:

"Früher ... Zivildienst[leistende] ... Wer hat den gleich mal abgeschafft? Ähm, das waren doch die SPD und die GRÜNEN."

Na sowas aber auch, schon wieder SPD und Grüne schuld. Und jetzt müssen Sie sich auch noch von denen regieren lassen.

.

"...Bund, Länder und Kommunen gefragt ...  Personal einstellen. Geht aber auch nicht ... Geld dafür schon woanders verbraten haben."

Also wirklich, es klappt aber in unserem Deutschland auch gar nichts. Was es uns doch schlecht geht...

.

" ... was uns die Einigkeit der EU Staaten, bei der Russlandsanktionen, gekostet hat ..."

Schicken Sie Putin doch die Rechnung. Oder wollen Sie blutverschmiertes Russland-Öl?

.

"Ich glaube das man sich diese Einigkeit erkauft hat"

Glaube ich nicht.

Aber ich glaube, dass Einigkeit ihren Preis hat.

Und für unsere demokratischen Werte bin ich gerne bereit, diese zu zahlen.

 

@16:28 Uhr von McColla

Ich würde gerne mal eine starten, um zu erfahren wer hier logistisch schon einmal etwas in ihrem/ seinem Leben auf die Beine gestellt hat, das auch nur annähernd an das herankommt, was hier so salopp gefordert wird.

 

Ich noch nicht, aber ich habe mal eine Weile in der Leitung einer Schule mitgewirkt und weiß, wie schwer es ist, unterschiedliche Abteilungen und Zuständigkeiten zu konzertieren, gerade dann, wenn diese es sonst gewohnt sind, autark zu arbeiten. Insofern sollte mein Hinweis auf den Föderalismus auch keine Kritik, sondern tatsächlich eine Erklärung sein (wobei der Seitenhieb auf die Einzelgänge gerade in Coronafragen ernst gemeint war). 

@16:19 Uhr von Gregory Bodendorfer

 schade, Sie haben mich NICHT verstanden - Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken. Prangern Sie es an, dass Wohlstand geteilt werden muss, oder dass sich die Kommunen untereinander organisieren sollen? BEIDES

 

- Wie “schön”, da lag ich mit meiner Einschätzung Ihrer Geisteshaltung  offensichtlich richtig. 

Scheinheilig

>>>Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey, bat bei einem Besuch einer Notunterkunft für ukrainische Flüchtlinge um Unterstützung: "Wir brauchen Hilfe. Wir vermuten, dass das, was wir jetzt sehen erst der Anfang ist." <<<

Jeder schreit nach Hilfe, aber wie vor ein paar Jahren, will sie eigentlich keiner haben.

>>>Bürgermeisterin Giffey ruft nach der Bundeswehr<<<

Ja unsere Frau Giffey ruft viel.

Sie weiß schon das wir Krieg in der Ukraine und die Bundeswehr, ihre Aufgaben zu erfüllen hat.

@Mischa007

 

 

"Dann dürfen wir aber auch nicht überrascht sein wenn die Russen dann deutsches Vermögen oder deutsche Produktionsanlagen zugunsten der RF Verstaatlichen."

 

...

 

Da bin ich auf die Begründung Russlands gespannt.

 

Wir hätten gegen Russland als Begründung: Sachbeschädigung in der Ukraine, Mord an und Vertreibung der Ukrainer. Die Vertriebenen nehmen wir auf, was eben kostet.

 

Wenn ich Ihnen das antun würde was Russland in der Ukraine veranstaltet (Ihr Obdach in die Luft sprengen, Ihre Familienmitglieder töten, Sie von Ihrem Grundstück verjagen) würden Sie mich verklagen und vom Gericht definitiv Schmerzensgeld und Geld für Wiedergutmachung zu meinen Lasten zugesprochen bekommen. Und wenn ich mich weigere zu zahlen werde ich notfalls mit Gewalt eingesperrt.

 

Nur hat die Ukraine solche Möglichkeit zu Klage und Schadensersatz nicht.

Deutschland hilft auf vielen Ebenen

Flüchtlingsaufnahme ist ein Schwerpunkt, für den sich in unserem Land niemand schämen muss.Seit 2015 haben wir Leute aufgenommen, bringt auch einen gut versorgten Staat und die beste Organisation an den Rand des Machbaren. Viel weitreichender sind die Fragen der Energie und Grundversorgung. Das will organisiert und bezahlt sein. Ein Patentrezept gibt es nicht, da die Ukraine Ereignisse uns überrollt haben. Das muss man ehrlich zugeben. Eines sollten wir alle nicht unterschätzen: Rechtsstaat und Frieden sind keine Selbstgänger. Das sind Werte, die wir alle mehr oder weniger vertreten. Zusammenzurücken ist sicher auch nicht das Problem. Aber wie man auch in Schweden usw. sieht, hat es überall geruckelt. Und manche Grenze wird sichtbar, die auch die beste Gemeinschaft überfordern kann. Das alles unter einen Hut zu bringen und noch genug Steuermittel zu wuppen und die Leute nicht zu überfordern und Angst vor Armut zu fördern- das schafft Politik nicht allein. Da sind wir alle gefordert.

@16:43 Uhr von Olivia59

"

Googol hat es vielleicht nicht stichhaltig genug ausgedrückt aber ich fasse es so auf, das "Russland es schwer zu machen" durchaus auch egoistisches Eigeninteresse sein könnte, wie es im Stellvertreterkrieg Afghanistan in den 80ern der Fall war....Sehe ich im Fall der Ukraine nicht, aber latent schwingt eine solche Überlegung als Anlass für Waffenlieferungen immer mit.

"

 

-> aus russischer Sicht schon. Auch im Kreml weiß man, dass man konventionell der NATO unterlegen ist. Vor allem, wenn in der EU auf "Kriegs-Industrie" umgeschaltet wird.

Darum kam ja auch schnell der Wink mit den Atomwaffen

- Schritt 1: Ansage: "wir haben welche"

- Schritt 2: Ansage: "wir haben die Einsatzbereit gemacht"

- Schritt 3: Kontrolle über Atom-Anlagen in der Ukraine übernommen

- Schritt 4: "Wink mit dem Zaunpfahl ": Beschuss Verwaltungsgebäude auf Gelände

-Schritt 5? : Beschuss/ Sabotage Reaktorgebäude

-Schritt 6? : taktische A-Waffen

-Schritt 7? : strategische A-Waffen

|Eskalations-Logik

Sein oder nicht sein - mit welcher Weltanschauung?

In den nächsten Tagen und Monaten kristallisiert sich heraus, welche Weltanschauungen die mitteleuropäische Bevölkerung (in ihrer demokr. Mehrheit) in letzter Zeit (seit 30....70 Jahren) tatsächlich entwickelte.

Entweder wurde man zum "Konsummenschen", der individuellen wirtschaftlichen Erfolg um jeden Preis verfolgt, anerzogen. Das ist ja das Ziel von Kapitalismus. Oder es sind einem Bezinpreis, eigene Firma und andere unwichtige Wohlstandsgüter egal. Solidarität, Herzensgüte, Verzicht und im Extremfall sogar Selbstlosigkeit wichtiger. Denn diese Werte waren noch vor der Entstehung des Kapitalismus vorrangig - in Prekariat, Arbeiterklasse und Bettlertum jedenfalls - den wahren Helden der Menschheitsgeschichte!

@16:45 Uhr von w120

Hallo AuroRa   schade, Sie haben mich NICHT verstanden - Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken. Prangern Sie es an, dass Wohlstand geteilt werden muss, oder dass sich die Kommunen untereinander organisieren sollen?   Ich habe Gregory Bodendorfer eindeutig verstanden. Es geht um die Refinanzierung der Kosten der Gemeinden für das Handling von Flüchtlingen. Informieren Sie sich mal, welche Kostern da entstehen!  

 

Ja, schrecklich, was die Rettung von Menschenleben kostet...

Im Artikel geht es um die schnellere und unkomplizierte Verteilung der Menschen, da der größte Teil der Ukrainer in Berlin ankommt, Berlins Unterkünfte aber bereits voll sind und niemand in Berlin weiß, wie viele Kapazitäten die anderen Bundesländer haben (wollen wir die Menschen sich sinnlos von Herberge zu Herberge schleppen und am Ende noch Schleppern in die Hände fallen lassen?). 

16:42 Uhr von Anita L.

jedoch geht es im Artikel um die Bitte der Kommunen um administrative Hilfe bei der Verteilung der Flüchtlinge, weniger um finanzielle Unterstützung. 

.

Fernab irgendwelcher Polemik (weisser Schimmel) ala  "Zeche zahlen" und in Zustimmung zu dem hauptsaechlichen Anliegen - ist Geld doch in einem Staat wie dem unseren ein Schluesselfaktoerchen um was in schnelle Bewegung zu bringen. Buchstaeblich, denn eine Verteilung erfordert Transportkosten. Und damit zu einem heiklen aber genuesslichen Detail: Die DB moege die Tickets sponsoren. 

@17:02 Uhr von Tada

    "Dann dürfen wir aber auch nicht überrascht sein wenn die Russen dann deutsches Vermögen oder deutsche Produktionsanlagen zugunsten der RF Verstaatlichen."   ...   Da bin ich auf die Begründung Russlands gespannt.   Wir hätten gegen Russland als Begründung: Sachbeschädigung in der Ukraine, Mord an und Vertreibung der Ukrainer. Die Vertriebenen nehmen wir auf, was eben kostet."

 

->

oh wow.

"Wir" haben eine edle Begründung - im Gegensatz zu den Russen, egal was die sagen.

Ja & dann? Werden die trotzdem als Reaktion darauf machen.

Man kann sich super moralisch überlegen fühlen & sich super empören wie falsch & ungerecht die russischen Reaktionen darauf wären, wird aber an der Sache nix ändern.

 

 

Mal sehen wie die Hilfsbereitschaft

für die Flüchtlinge in den Keller fällt, wenn die Masse der Deutschen merkt, das er dafür richtig zur Ader gelassen wird. Mir reicht es jetzt schon, weil ich schon bemerken muss, was ich an Einsparungen vornehmen muss, um noch über die Runden zu kommen. Die Euphorie um Russland eins auszuwischen, wird schnell umschlagen wenn man merkt, man hat sich dabei selbst ins Knie geschossen. Und wenn man dann feststellt , das einige der Freunde dabei einen Reibach machen und wir jetzt von denen abhängig sind, ist das umso schlimmer.

 

Hallo   Es leben ca 300.000…

Hallo

 

Es leben ca 300.000 Menschen mit ukrainischen Migrationshintergrund in Deutschland.

Dort werden viele zunächst Unterschlupf finden.

 

260.000 private haben Betten angeboten (Überschneidungen?)

 

Bei uns stehen immer noch Container rum.

Da können mindesten 20 Familien untergebracht werden.

 

Aber die Menschen müssen auch betreut werden.

 

 

 

 

 

 

17:02 Uhr von Tada   Das…

17:02 Uhr von Tada

 

Das habe ich heute morgen bereits im Liveblog gelesen.

 

** 06:41 Uhr

"Wall Street Journal": Russland droht ausländischen Firmen mit Enteignung

Die russischen Behörden haben einem Medienbericht zufolge ausländischen Unternehmen mit Verhaftungen oder der Beschlagnahmung von Vermögen gedroht, falls sie sich aus Protest gegen den Ukraine-Krieg aus dem Land zurückziehen. ....**

Die Kosten werden letztlich…

Die Kosten werden letztlich dem Bürger auferlegt, egal aus welchem Topf die genommen werden. 
Ein Glück, dass unsere Freunde ringsherum alle sich gegenseitig darin übertreffen wollen, bei der Flüchtlingsaufnahme. Jetzt müssen wir nur noch schauen, wie wir deren Unterstützungsforderungen an das reiche Deutschland, also man kann es als deutscher Normalverbraucher, der immer schwieriger mit seinen Einkünften kaum über die Runden kommt, kaum glauben, da sind immer wir damit gemeint. Jetzt müssen unsere schlauen Politiker nur noch erkennen, dass die ganze Willkür der Despoten, die immer wieder diese Fluchtwellen auslöst, genau darauf angelegt ist, um uns durch die Aufnahmen der vielen Flüchtlinge, samt denen die eigentlich nur Wirtschaftsflüchtlinge sind, immer mehr finanziell, aber auch gesellschaftspoltisch zu überlasten, um so auch unsere Wirtschaftskraft und all die damit verbundenen Punkte, die uns unsere Stellung in der Welt erbracht hat, so zu schädigen um uns so ab zu stufen.

17:02 Uhr von SirTaki

"Seit 2015 haben wir Leute aufgenommen, bringt auch einen gut versorgten Staat und die beste Organisation an den Rand des Machbaren. [...] Aber wie man auch in Schweden usw. sieht, hat es überall geruckelt. Und manche Grenze wird sichtbar, die auch die beste Gemeinschaft überfordern kann"

 

....

 

Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die ukrainische Frauen mit Kindern hier irgendetwas vergleichbares auslösen werden.

 

 

 

@16:20 Uhr von Anita L.

Die "alte" Nato wäre wahrscheinlich schon längst losmarschiert, um den roten Feind zu vernichten. Ich bin froh, dass die heutige Nato sich so weit es geht zurückhält, um einen weiteren Weltkrieg zu verhindern

.

Es sollte selbstverständlich sein, keinen weiteren Weltkrieg zu beginnen, indem man sich zurückhält. Das ist aber nicht dasselbe, wie "verhindern".

Und die Flüchtlinge, die jetzt nach D kommen können auch froh sein, denn Mitteleuropa war bei der alten Nato das Hauptschlachtfeld, auch atomar.

@16:51 Uhr von AuroRa

Hallo AuroRa

 schade, Sie haben mich NICHT verstanden - Liebe/r Gregory, wer verstanden werden möchte, muss lernen, sich unmissverständlich auszudrücken. Prangern Sie es an, dass Wohlstand geteilt werden muss, oder dass sich die Kommunen untereinander organisieren sollen? BEIDES   - Wie “schön”, da lag ich mit meiner Einschätzung Ihrer Geisteshaltung  offensichtlich richtig. 

 

Was hat er den für eine "Geisteshaltung"?

 

Hat er Probleme mit dem "Wir schaffen das".

 

Wir haben momentan das Problem, dass der arme Teil der Bevölkerung noch mehr abgehängt wird.

Die Einmalzahlung soll erst im Juli erfolgen.

 

Da bei Aldi kein Mehl mehr da war, habe ich Dinkelmehl für 1,80 Euro gekauft, dass sind ca. 40 % des Tagessatzes eines ALG II Beziehers für Essen..

Ich schaffe das.

 

@ Dr Cat

Wie immer  Es war abzusehen, Das Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland kommen und wurde sich im Vorfeld abgesprochen ,koordiniert , logistische Vorarbeiten gemacht ?

 
.

Ein klares Ja. Offensichtlich wurde hier sehr viel getan und vorgearbeitet. Die Hilfe in Deutschland läuft rasch, vielfältig, spontan und gut abgesprochen.

@16:00 Uhr von Googol

Ich stimme Ihnen teils zu.

Sie schreiben:

>>Ich sehe von USA und dessen untergebenen Staaten (NATO) nur eskalierend wirken.<<

 

"untergebene" würde ich nicht verwenden, doch es scheint mir klar, wer letztlich den Ton angibt.

Auch das "nur würde ich einschränken, und durch "maßgeblich mit eskaliert" ersetzen. (vgl. hierzu - als nur ein Beispiel - die im Forum schon öfter mal eingebrachte Auffassung H. Kissingers zur Ukraine-Oplitik (2014), der damals vor dem warnte, was nun eingetreten ist.)   

 

>>Wie sollen bitteschön Waffenlieferungen diesen Krieg beenden und den Geflüchteten helfen? ? ? Das Leid wird dadurch nur verlängert ...<<

 

Dem stimme ich zu, wie auch ihrer Überschrift: "Bitte deeskalierend wirken" 

 

@16:47 Uhr von Parsec

Schicken Sie Putin doch die Rechnung. Oder wollen Sie blutverschmiertes Russland-Öl? . "Ich glaube das man sich diese Einigkeit erkauft hat" Glaube ich nicht. Aber ich glaube, dass Einigkeit ihren Preis hat. Und für unsere demokratischen Werte bin ich gerne bereit, diese zu zahlen.  

 

->

dann zeigen Sie doch bitte ein wenig mehr Solidarität & tragen die Kosten für jene mit, die sich weitere Lebenseinschränkungen nicht leisten können, weil die schon vorher am Existenzminimum leben & nun  demnächst zwischen "Wohnung oder Lebensmittel" entscheiden dürfen...  

@16:06 Uhr von w120 - Thanx

Hallo   Zwar sind die privaten Eigentümer der leerstehenden Wohnungen oder Hotelzimmer nicht für die Entstehung der Gefahrenlage verantwortlich. Sie können jedoch auf der Grundlage der Regelungen zum polizeilichen Notstand in Anspruch genommen werden.   Rechte und Interesse der privaten Eigentümer Gehen einer Kommune am Ende alle Möglichkeiten aus, Flüchtlinge anderweitig angemessenen unterzubringen, so kann sie schließlich auch leerstehenden privaten Wohnraum "beschlagnahmen". Die Eigentümer unbewohnter Räumlichkeiten können auch kein eigenes überwiegendes Nutzungsinteresse oder sonstige vorrangige Pflichten gegen ihre Inanspruchnahme einwenden. Zumindest stehen den betroffenen Eigentümern entsprechende Entschädigungsansprüche für die Nutzung des Wohnraums zu. 

Besten Dank - Sie haben mir Forschungsarbeit erspart. Es ist ja eine typisch deutsche Verhaltensweise, immer nach Gründen zu suchen, etwas nicht zu tun. Deswegen lahmt die gesamte Verwaltung, Gesetzgebung etc.  Das heisst, auch hier im Forum reflexartige Ablehnungen einfacher Lösungen durch manche GevatterInnen....

@17:07 Uhr von derkleineBürger

" Googol hat es vielleicht nicht stichhaltig genug ausgedrückt aber ich fasse es so auf, das "Russland es schwer zu machen" durchaus auch egoistisches Eigeninteresse sein könnte, wie es im Stellvertreterkrieg Afghanistan in den 80ern der Fall war....Sehe ich im Fall der Ukraine nicht, aber latent schwingt eine solche Überlegung als Anlass für Waffenlieferungen immer mit. "   -> aus russischer Sicht schon. Auch im Kreml weiß man, dass man konventionell der NATO unterlegen ist. Vor allem, wenn in der EU auf "Kriegs-Industrie" umgeschaltet wird. Darum kam ja auch schnell der Wink mit den Atomwaffen - Schritt 1: Ansage: "wir haben welche" - Schritt 2: Ansage: "wir haben die Einsatzbereit gemacht" - Schritt 3: Kontrolle über Atom-Anlagen in der Ukraine übernommen - Schritt 4: "Wink mit dem Zaunpfahl ": Beschuss Verwaltungsgebäude auf Gelände -Schritt 5? : Beschuss/ Sabotage Reaktorgebäude -Schritt 6? : taktische A-Waffen -Schritt 7? : strategische A-Waffen |Eskalations-Logik

 

Schritt eins ist und bleibt der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine - in der übrigens im Gegensatz zu Afghanistan kein Putsch zu Gunsten des Kremls stattgefunden hat, im Gegenteil. Im zweiten Schritt hatte Russland Tschernobyl schon eingenommen (hatte mich damals schon gewundert, was die im Norden Kiews suchen, wenn sie doch eigentlich die russische Bevölkerung des Donbas vor den drogenabhängigen Nazis retten wollten), da hatte "der Westen", "die Nato" oder besser die restliche Welt den Mund, den es einen Tag vorher vor Entsetzen aufgerissen hatten, noch gar nicht wieder geschlossen.

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