Kommentare - Politikwissenschaftler Hacke: "Xi kommt Schlüsselrolle zu"

06. März 2022 - 17:10 Uhr

Russlands Präsident Putin kalkuliert im Ukraine-Krieg mit der Schwäche des Westens, sagt Politologe Hacke im tagesschau24-Interview. Der müsse Stärke zeigen, die Ukraine militärisch stützen - und China für Vermittlungen gewinnen.

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Kommentare

China kommt eine Schlüsselrolle zu

Keine Frage, Xi kommt eine Schlüsselrolle in dem Krieg Putins gegen die Ukraine zu. Wenn Xi ein Machtwort spricht, ist Putin definitiv weltweit isoliert. Mit diplomatisch verquasteten Stellungnahmen Chinas´s ist es nicht mehr getan. Die schrecklichen Bilder aus dem Kriegsgeschehen in der Ukraine fordern eine klare Positionierung von Xi. Ohne diese würde er sich zum Handlanger von Putin bei dessen Greueltaten machen und international an Einfluss und Reputation verlieren. Der Westen sollte versuchen, China auf seine Seite zu bringen.

Letztlich weiss Putin...

..., dass er ein ganz kleines Licht ist - China bzw XI sagt, wohin die Reise der Welt hinführt..auch wir im "Westen" werden das inmer intensiver spüren...

Mich würde mal interessieren,

was nun tatsächlich zur Unterbrechung der Evakuierung in Mariupol führte. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig auf die Zivilisten geschossen zu haben. Parallel dazu soll Selenskyj die Bürger aufgefordert haben, vor Ort zu bleiben und Widerstand zu leisten. Kann man da vielleicht etwas zur Aufklärung beitragen?

Abschreckung

Abschreckung hat bei Putin nicht funktioniert. Die Angst der NATO-Staaten, da hat Putin richtig kalkuliert, ausgedrückt auch dadurch, dass Biden, drei Wochen vor Kriegsbeginn, ohne Not, öffentlich gemacht hat, dass die NATO, im Falle einer Invasion Russlands, nicht in die Ukraine einmarschieren würde. Da hat die NATO keine Stärke gezeigt, die sähe anders aus.

Insofern liegt der Politologe Hacke richtig. Auch Xi für die Vermittlung zwischen den Parteien erscheint mir, ist eine gute Idee, auch weil China sich bisher neutral gezeigt hat. Und Xi wird von Putin respektiert. 

Putin mit Stärke begegnen

Diese Analyse teile ich voll.

Eine Kapitulation vor Putin darf keine Option sein.

Hauptaufgabe des Westens

ist endlich zu verstehen und zu 100 % umzusetzen, dass eine Abhängigkeit von solchen Staaten wie Russland oder China tödlich sein kann.

Daher ist es ganz wichtig sich davon zu trennen.

 

Die wirtschaftliche Entwicklung in China

ist eine andere als in Russland.

 

Ich denke, dass die Chinesen ihre Oekonomie nicht gefaehrden werden.

 

Russland steht an der Wand. Seit Putin hat Russland nur auf Rohstoffverkauf gesetzt. Der Gewinn ging an die Oligarchen. Das Land wurde nicht entwickelt.

Das wissen die Chinesen auch und werden einen Teufel tun den Russen aus der Patsche zu helfen.

 

Wenn wir schon mal dabei…

Wenn wir schon mal dabei sind, unser Verhältnis zu Russland zu klären, dann sollten wir die Gelegenheit nutzen, selbiges auch mit China zu tun. Wenn Xi weiter Geschäfte mit dem Westen machen will, dann muss er in Bezug auf den Krieg gegen die Ukraine klar Stellung beziehen. Und er muss sein Verhältnis zum Völkerrecht ebenfalls regeln. Rechtsbrüche, wie Hongkong oder Tibet sind schlichtweg nicht hinnehmbar. Und wenn Xi das nicht begreift, dann muss er seine Billigwaren eben behalten und sich überlegen, wie er den Wirtschaftseinbruch seinem Volk erklärt. Wir kommen prima ohne das Zeug aus. Sind wir früher übrigens auch, bevor wir die chinesische Wirtschaft ungeachtet der politischen Verhältnisse hochgepäppelt haben.

War dar nicht was mit China?…

War dar nicht was mit China? Tianamen Square Platz 1989 Niederschlagung von Protesten? Tote? Klar liegt schon zu lange zurück und ist längst Gras drüber gewachsen. Aber das meinte ich gar nicht. Meine tue ich die Sprately Inseln. Hier tut China alles, sich diese langsam einzuverleiben. Und dann? Ausschluss Chinas aus dem SWIFT System? Vielleicht in 30 Jahren wird Russland eine Schlüsselrolle spielen, wenn sich China Taiwan einverleibt. War da nicht was mit Russland?

Wenn Putin, mit aufgedunsenen Gesicht, wieder mal

emotional wird, weil er befürchtet, dass die Demokratien dieser Welt seinen Eroberungskrieg behindern könnten, dann sehen wir wie 2022 das Gesicht des Bösen aussieht. Das blanke Böse.

Auch den Mächtigen Russlands, sogar Teilen des Volks, muss man Vorwürfe machen. Denn jeder könnte sich über das Internet, über Freunde die Kontakte in die Ukraine haben, über den Vernichtungskrieg dort ein Bild machen. Aber nicht unähnlich den Deutschen unter den Nazis – wollen zu viele dies lieber nicht wissen. Weil denen das Schicksal anderer egal ist. Sie lieber im Gefühl schwelgen, durch Putin ein noch größeres & mächtigeres Land zu werden. Sie das stolz macht.

Ich glaube, es ist weniger das Problem dass Putin nicht die Wahrheit berichten lässt, als diese Geisteshaltung zu vieler. So wie damals bei uns. Und wenns schief geht – hat man davon nichts geahnt...

Menschen sind nicht a priori gut. Dass eigene Wünsche nicht mit der Vernichtung anderer erreichen werden soll, muss man erst mühsam lernen.

Xi kommt Schlüsselrolle zu

Beide sind zwar auch kein Freund von Demokratie aber Xi und Erdogan haben noch die Möglichkeit einen Atomkrieg zu vermeiden. Sonst Niemand auch nicht unsere Angela die vielleicht früher versucht hätte auf den Despoten einzuwirken, 

Russland steht isoliert da

China gewinnt man in dem Moment, in dem der tatsächliche "Rest der Welt" zusammensteht. Genau so, wie es jetzt zur Zeit ohne Beispiel geschieht. 

China wird einen Teufel tun, sich mit Russland gegen diesen Rest der Welt in ein Boot zu setzen.

Einmal aus wirtschaftlichen Gründen: China lebt - ganz anders als Russland - von der globalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit. 

Aber auch aus strategischen Gründen: Je weiter sich China im Ukrainekrieg auf die Seite Moskaus schlägt, um so härter muss es ähnliche Sanktionen im Falle einer Annexion Taiwans oder Hongkongs usw. fürchten. Und dann gilt wieder Punkt 1.

Umgekehrt wird Xi die internationale Aufwertung, sollte es sich gegen Russland stellen, strategisch auszunutzen versuchen. Und je fraglicher der militärische Erfolg Russlands wird, desto leichter wird es China fallen, sich gegen Moskau zu positionieren. 

Kurz: Steigt der Druck gegen Moskau, kommt China von alleine ins Boot. Und wir sollten China auch nicht zu sehr bitten.

Weltmarkt ist wichtiger als Putin

XI weiß genau , was wichtiger für sein Land ist.

Denn arbeitslose und hungernde Chinesen, kann er sich auch nicht leisten

@17:44 Uhr von Werner40

Schlüsselrolle für Xi ?
.
Das sehe ich nicht so. Eine Diktatur kann niemals für langfristigen Frieden sorgen, am Allerwenigsten im eigenen Land. Das ist ein Privileg von Demokratien. 

Nuklearwaffen

"Ich meine auch, wir müssten ihm auch nuklear andeuten, dass wir uns nicht einschüchtern lassen."

.

Um Himmels Willen. Die Drohung oder gar nur Andeutung des Einsatzes von Nuklearwaffen ist von unserer Seite genauso unverantwortlich wie von der anderen.

Das jeder zu einem Vergeltungsschlag bereit ist, weil nur so die Abschreckung funktioniert, kann man als selbstverständlich ansehen. ohne damit proaktiv herumzufuchteln.

Unsre Angst hat Putin stark gemacht

Ich denke wir sollten der Ukraine auch militärisch helfen und die Flugverbotszone mit Waffengewalt durchsetzen. Deshalb wird Putin keine Atomwaffen einsetzen. So verrückt ist Putin auch nicht. Putin ist eigentlich gar nicht verrückt. Sondern er hängt verbrecherischer alter sowjetischer Ideologie nach die wir für längst überwunden geglaubt haben. Ich denke wir sind verpflichtet zu helfen. Dass unsere Bundeswehr nicht in gutem Zustand ist weiß ja jeder. Aber wir haben noch unsere Elitetruppe KSK. Das wäre ein Anfang. Dem können andere Länder dann nachfolgen. Den Hauptanteil muss natürlich die Nato leisten. Da das ein bisschen dauern könnte wäre es gut wenn wir mit unserer KSK den Anfang machen würden. Mit Gottes Hilfe wird das gelingen. Wie sollen wir später einmal erklären dass wir in dieser Lage nichts gemacht haben außer ein paar Sanktionen und Waffenlieferungen!

Wäre ich mir

nicht so sicher, China verfolgt schon immer eine eigenen Ziele, und hat ja das Problem Taiwan was nicht gefällt.

Ich stecke aber nicht so in der Materie, das ich die Einschätzung aus dem Artikel bestätigen könnte, da gibt es sicher noch ein für und wider.

Schwierig zu sagen was China machen wird, bislang haben sie wenig von davon gehalten, sich öffentlich einzumischen, reagieren ja auch auf Einmischung von Außen immer sofort.

Schwieriges Feld würde ich sagen.

Wenn bei Xi die Schlüsselrolle sein soll ...

... dann ist doch klar, dass China NICHTS gegen die Agression sagen wird. Vielmehr vermute ich, dass die beiden den Angriff miteinander abgesprochen haben  - und nach der Ukraine die Chinesen in Taiwan einmarschieren werden. Das Welt-Gleichgewicht ist erheblich gestört, denn die USA werden nicht mehr als Welt-Ordnungsmacht wahrgenommen. Damit hat Trump schon gebrochen und die USA in die Zweitklassigkeit verwiesen. In einem anderne TS-Artikel hieß es, Putin hätte in Syrien die Blaupause für die Ukraine geholt. Ich meine, das hat er eigentlich schon im Irak-Krieg von den USA gelernt: Fadenscheinige Argumente, "Präzisionsschläge" mit hohen Kollateralschäden, Menschenrechts-Verletzungen ... und wahrscheinlich dann auch die Schlappe mit dem Abzug. Letzteres steht dem Putin noch bevor. Lasst uns heute schon die Widerstands-Leute netzwerken, mit tragbaren Waffensystemen ausrüsten und der russ. Armee möglichst viele Nadelstiche ausrichten - dann begreift auch das russ. Volk das Morden!

Xi beobachtet das mit Russland sehr genau.

 

Wie sich das mit dem Krieg entwickelt.

Wie sich das mit der Weltwirtschaft entwickelt.

Wie sich das auf «Silk Road 2.0» auswirkt.

 

Gar keinen Bock hat Xi darauf, dass ihm der Wahnsinn aus Russland in die ökonomische Entwicklung in China rein grätscht. China ist ein wirtschaftlicher Riese, Putins Russland ist ein wirtschaftlicher Zwerg.

 

Allerdings der größte Zwerg auf Erden mit Bodenschätzen. Nicht nur Öl und Gas, sondern auch Metalle, die die Industrie weltweit braucht. So was gibt es sicher nicht von heute auf morgen von anderswo her, wenn denn überhaupt. So oder so:

 

Der Zar hat außerhalb von Waffenprotzerei den Abstieg Russlands befohlen. In weltweitem Ansehen, in ökonomischer Bedeutung. Leiden werden auch alle Menschen in Russland noch mehr als ohnehin schon.

 

Die Yacht vom Oligarch ist weg, das Auto und das Haus auch.

«Kein Auto, kein Haus, keine Yacht …

ich bin der Oligarch aus Russland um seinen Reichtum gebracht».

 

Sagt Mr. Xi dann bald:

«Wladimir … was hast du überhaupt noch zu bieten?»

@17:33 Uhr von Parsec: Das muss auch nur die Ukraine

Das muss auch nur die Ukraine - und nicht "der Westen" - also kapitulieren.

Xi wird weiterhin neutral bleiben. Denn seine Bedingungen werden drastisch sein:

- Sofortige Aufhebung jedweder Strafzölle und Sanktionen gegen China (auch gegen chin. Firmen wie Huawei & Co.)

- Erweiterte Handesabkommen

 

Deswegen wird da rein gar nichts passieren - denn diese Bedingungen werden weder die EU noch die USA erfüllen wollen.

17:22 Uhr von Adeo60

"... Die schrecklichen Bilder aus dem Kriegsgeschehen in der Ukraine fordern eine klare Positionierung von Xi. Ohne diese würde er sich zum Handlanger von Putin bei dessen Greueltaten machen und international an Einfluss und Reputation verlieren. Der Westen sollte versuchen, China auf seine Seite zu bringen."

.............................

Meinst die Chinesen lassen sich als Systemfeind von uns behandeln, um dann die Kohlen für uns ausm Feuer zu holen, never. Wenns hart auf hart kommt, steht China fest hinter Russland, aber versuchen kann mans ja.

@17:33 Uhr von Parsec

Diese Analyse teile ich voll. Eine Kapitulation vor Putin darf keine Option sein.

Das ist leider so das lehrt uns die Geschichte aus dem zwanzigsten Jahrhundert. Deutschland muss aus den rosaroten Wolken Friede Freude Eierkuchen herausfinden und die Realität sehen die momentan sehr bedrohlich ist.

Herr Hacke

plädiert dafür, sich momentan bezüglich EU- oder NATO-Beitritten der Ukraine zurückzuhalten, aus Gründen der Deeskalation.

 

So weit so gut. Dem stimme ich angesichts der aktuellen Lage zu. Seine weiteren Aussagen sind aber m. E. durchaus nicht ohne Widersprüche.

 

“Der russische Präsident sein kein Irrer, so Hacke bei tagesschau24. "Er kalkuliert mit unserer Schwäche. Mit unserer Angst. Und unsere Angst hat ihn erst stark gemacht. Das ist das Übel, das ist das Tragische."

 

„Wichtig sei aber, dass man den russischen Präsidenten nicht in eine Situation dränge, "aus der er ohne Gesichtswahrung nicht mehr herauskommt".

 

„Man müsse ihm mit Stärke begegnen, so Hacke "Ich meine auch, wir müssten ihm auch nuklear andeuten, dass wir uns nicht einschüchtern lassen."

Was denn nun? Aus Angst in erster Linie auf Putins seltsame Gefühlswelt bzw. persönliche Reputation Rücksicht nehmen oder nukleare Gegendrohung? Wirklich schlüssig liest sich das nicht.

 

 

Leute

Ich will euch die Rosabrille nicht von der Nase reißen, aber... es stimmt zwar, dass Xi auf den globalen Markt angewiesen ist, um chinesische Waren zu vermarkten. ABER die Energie, die dazu nötig ist, diese Waren zu produzieren, kommt ausschließlich aus Russland. Ohne diese Energie auch keine Produkte, die man weltweit verkaufen könnte.

 

Er wird daher den Teufel tun, sich auf "unsere" Seite schlagen, zumal er sich damit die Tür für eine gewaltsame Wiedereingliederung Taiwans ein für allemal verschließen würden. Das einzige, was Xi daher machen wird, ist wie bisher: Den Westen dazu nötigen, alle Forderungen Putins zu erfüllen.

@17:41 Uhr von Karl Klammer

XI weiß genau , was wichtiger für sein Land ist. Denn arbeitslose und hungernde Chinesen, kann er sich auch nicht leisten.

Guter Beitrag er will sicher keinen Atomkrieg wie sein angetrunkener Kollege an dem großen weißen Tisch

@17:47 Uhr von Olivia59

"Ich meine auch, wir müssten ihm auch nuklear andeuten, dass wir uns nicht einschüchtern lassen." . Um Himmels Willen. Die Drohung oder gar nur Andeutung des Einsatzes von Nuklearwaffen ist von unserer Seite genauso unverantwortlich wie von der anderen. Das jeder zu einem Vergeltungsschlag bereit ist, weil nur so die Abschreckung funktioniert, kann man als selbstverständlich ansehen. ohne damit proaktiv herumzufuchteln.

 

Na ja. Putin hat doch mit der proaktiven Herumfuchtelei angefangen.

 

Zum geschlossenen Thread: Sie erwähnten meine Einstellung zur NATO-Osterweiterung. Wie sieht die eigentlich aus? Sie scheinen da mehr zu wissen als ich.

@17:32 Uhr von Theodor Storm

"Abschreckung hat bei Putin nicht funktioniert. Die Angst der NATO-Staaten, da hat Putin richtig kalkuliert, ausgedrückt auch dadurch, dass Biden, drei Wochen vor Kriegsbeginn, ohne Not, öffentlich gemacht hat, dass die NATO, im Falle einer Invasion Russlands, nicht in die Ukraine einmarschieren würde. Da hat die NATO keine Stärke gezeigt, die sähe anders aus."

.

Auf eine sehr merkwürdige Weise hat Bidens Offenlegung der Nichtreaktion die Glaubwürdigkeit der Abschreckung des NATO-Bündnisses gefestigt – ohne das ich diesen Schritt gut heisse.

Wenn man sich klar war, das man nicht eingreifen wird war eine Abgrenzung Ukraine/NATO in sofern sinnvoll, da der Eindruck im Raum stand, das man so fest hinter der Ukraine stehe, dass sie schon fast Teil des Bündnisses wäre. Die militärische Nichtreaktion hätte Putin spekulieren lassen, das die Bündnisverpflichtung innerhalb der NATO auch wackelig sein könnte.

@17:47 Uhr von Olivia59

Da können sie mal sehen, wie schnell einige User die Atomwaffen ins Spiel bringen. Diese Menschen können nicht bei klaren Verstand sein. Obwohl ich von unseren Politikern sehr wenig halte, aber in diesem Fall traue ich Herrn Scholz  keine Kehrtwende zu.

17:50, Gassi

>> Vielmehr vermute ich, dass die beiden den Angriff miteinander abgesprochen haben <<

 

Das bezweifle ich.

 

China hätte sonst wohl vorher seine Bürger aus der Ukraine evakuiert, bzw. zur Ausreise aufgefordert.

@17:48 Uhr von Karlmaria

Ich denke wir sollten der Ukraine auch militärisch helfen und die Flugverbotszone mit Waffengewalt durchsetzen. Deshalb wird Putin keine Atomwaffen einsetzen. So verrückt ist Putin auch nicht. Putin ist eigentlich gar nicht verrückt. Sondern er hängt verbrecherischer alter sowjetischer Ideologie nach die wir für längst überwunden geglaubt haben. Ich denke wir sind verpflichtet zu helfen. Dass unsere Bundeswehr nicht in gutem Zustand ist weiß ja jeder. Aber wir haben noch unsere Elitetruppe KSK. Das wäre ein Anfang. Dem können andere Länder dann nachfolgen. Den Hauptanteil muss natürlich die Nato leisten. Da das ein bisschen dauern könnte wäre es gut wenn wir mit unserer KSK den Anfang machen würden.

was am Besten ist weis ich auch nicht aber mit Putin muss man knallhart Pokern und auch alle Register ziehen um Ihn zu stoppen.

Die Fratze

"Wichtig sei aber, dass man den russischen Präsidenten nicht in eine Situation dränge, "aus der er ohne Gesichtswahrung nicht mehr herauskommt"."

...

 

Das Gesicht hat Putin bereits verloren. Das ist jetzt mehr eine Fratze - mehr so eine menschenfressende "I'm just a mean green mother from outer space and I'm bad" aus dem Shop of Horrors. 

...

 

Putin will ja immer irgendwelche "Ziele" in der Ukraine erreichen. Er braucht nur die Ziele zu ändern, als erreicht zu erklären und dann kann Russland aus der Ukraine raus ohne dass sich Putin um sein faltenfreies Gesicht Sorgen machen muss.

(Ich wage es zu behaupten, dass selbst in Russland Putins "Ziele" in der Ukraine die Bevölkerung nicht interessieren.)

 

@17:37 Uhr von kommtdaher

 

 

War dar nicht was mit China? Tianamen Square Platz 1989 Niederschlagung von Protesten? Tote? Klar liegt schon zu lange zurück und ist längst Gras drüber gewachsen. Aber das meinte ich gar nicht. Meine tue ich die Sprately Inseln. Hier tut China alles, sich diese langsam einzuverleiben. Und dann? Ausschluss Chinas aus dem SWIFT System? Vielleicht in 30 Jahren wird Russland eine Schlüsselrolle spielen, wenn sich China Taiwan einverleibt. War da nicht was mit Russland?

 

 

glauben sie das wird noch 30 Jahre dauern mit Taiwan ?

@18:02 Uhr von WirSindLegion

Die bittere Wahrheit ist: Russland braucht auch nicht wirklich Importe aus dem Westen. China kann RU weiterhin mit allem versorgen, was sie brauchen - bezahlt wird in YUAN.
Auch ja, und im Klimawandel ist RU der weitweite, ultimative Gewinner - denn da werden so viele Millionen Hektar Land von Tundra in extrem fruchtbares Land gewandelt werden können und Erd-Schätze freigelegt - da ist RU für 1000 Jahre vom Rest der Welt unabhängig.
Und den ganzen Technik-Müll voll mit  Softwarefehlern aus dem Westen entwickeln die auch noch selbst - gibt es längst Projekte dazu.
 
Bitte nicht als Pro-Russland Kommentar verstehen - das ist die nackte Wahrheit.

17:50 Uhr von Gassi l

 

"... dann ist doch klar, dass China NICHTS gegen die Agression sagen wird. Vielmehr vermute ich, dass die beiden den Angriff miteinander abgesprochen haben"

 

...

 

Sicher?

China hat (nicht nur) in Afrika eine Menge Geld investiert.

Ukraine war ein großer Exporteur von (u.a.) Getreide.

 

Jetzt steigen die Lebensmittelpreise und die Stabilität in Afrika wird durch die Inflation gefährdet.

 

Ob sich China das so vorgestellt hatte?

 

17:47 Uhr von Olivia59

>>"Ich meine auch, wir müssten ihm auch nuklear andeuten, dass wir uns nicht einschüchtern lassen."<<

+

Ich denke, das war nur ein Versprecher von Herrn Hacke. Er meinte wohl: ..., dass wir uns nicht nuklear einschüchtern lassen. Ansonsten haben Sie natürlich recht mit der nuklearen Andeutung als Abschreckung. Furchtbare Vorstellung.

17:50 Uhr von Gassi

"Wenn bei Xi die Schlüsselrolle sein soll dann ist doch klar, dass China NICHTS gegen die Agression sagen wird. Vielmehr vermute ich, dass die beiden den Angriff miteinander abgesprochen haben  - und nach der Ukraine die Chinesen in Taiwan einmarschieren werden."

 

Glaub ich nicht. Die Chinesen werden sich nicht ihre Maerkte in Amerika, Europa und Asien kaputt machen. Schon gar nicht wegen Russland. Was sollte China davon haben. Ich denke China kalkuliert mit kuehlem Kopf. 

@17:48 Uhr von Karlmaria

 

 

Ich denke wir sollten der Ukraine auch militärisch helfen und die Flugverbotszone mit Waffengewalt durchsetzen. Deshalb wird Putin keine Atomwaffen einsetzen. So verrückt ist Putin auch nicht. Putin ist eigentlich gar nicht verrückt. .....Aber wir haben noch unsere Elitetruppe KSK.

 

 

 

unsere Elite Truppe KSK ... das ist wohl ein Scherz

dazu unsere Gorch Fock "der Schrecken der Ostsee" ?

Was tut wir wenn sich die Russen nicht an die Flugverbotszone halten, deren Flugzeuge abschießen ?

Was tun die dann, zuschauen ?

ob der Putin verrückt ist, seit einigen Tagen bin ich der festen Überzeugung dass er es ist

 

@17:22 Uhr von Adeo60

"China kommt eine Schlüsselrolle zu. Keine Frage, Xi kommt eine Schlüsselrolle in dem Krieg Putins gegen die Ukraine zu. Wenn Xi ein Machtwort spricht, ist Putin definitiv weltweit isoliert. Mit diplomatisch verquasteten Stellungnahmen Chinas´s ist es nicht mehr getan. Die schrecklichen Bilder aus dem Kriegsgeschehen in der Ukraine fordern eine klare Positionierung von Xi. Ohne diese würde er sich zum Handlanger von Putin bei dessen Greueltaten machen und international an Einfluss und Reputation verlieren. Der Westen sollte versuchen, China auf seine Seite zu bringen."

.

Der Westen hat bisher versucht China zu isolieren und defacto Russland und China enger zusammengebracht. Es herrscht wieder das alte Blockdenken bzw. "Systemrivalität". Man kann über die leichte diplomatische Abgrenzung Chinas von Russland bereits froh sein. Viel mehr wird kaum drin sein weil man sich bzw. sein Bündnis nicht schwächen will.

Europa hätte beim Irak auch den grössten Einfluss auf die USA gehabt, stattdessen machten einige Länder sogar mit.

Der letzte Absatz des Artikels trifft m.E. nicht zu.

Im Großen und Ganzen sieht dieser Herr Hacke das Problem sehr genau.

 

Aber ich meine er irrt sich in 2 Aussagen.

Im Gegensatz zu ihm meine ich, Herr Putin hat den Verstand verloren, wenn er auch noch kein richtiger Irrer ist. Ich befürchte, er ist nicht mehr weit davon weg. Dass er nicht mehr der klar, nüchtern und berechnende Mensch ist, der er bis vor ca. einem Jahr war, wurde beim NRK schon mehrfach beschrieben. Hatte ich vor ca. 1 Woche in einem Kommentar mit Beleg beschrieben.

Herr Putin handelt nicht so, weil er den Westen für schwach und voller Angst hält, das Gegenteil wird der Fall sein. Es ist m.E. u.a. die Angst vor der NATO, die ihn um den Verstand gebracht hat. Der Westen hat seine Skruppellosigkeit und Falschheit nach russischer Sicht seit Jugoslawien immer wieder aufs neue bewiesen.

 

Dass nun auch im Westen Angst aufkommt ist m.E. klar. Ein Atomkrieg ist schnell ausgelöst und trifft dann nicht nur Russland und die Ukraine.

 

 

Ich habe es auch erst spät begriffen ....

.... Putin ist ein Psychopath, der längst nicht mehr zuhört, auch nicht Xi. Zu stoppen scheint er mir nur durch Sanktionen gegen den russischen Geldadel. Seine "Freunde" verlieren ihr Geld, ihre Yachten, ihre Villen .... sind nicht mehr willkommen, kein Shoppen in Nizza, Mailand etc. irgendeiner von denen hat die Macht Putin früher oder später zu erledigen. Das Beste für alle ..... 

@ von Gassi

"In einem anderne TS-Artikel hieß es, Putin hätte in Syrien die Blaupause für die Ukraine geholt. Ich meine, das hat er eigentlich schon im Irak-Krieg von den USA gelernt: Fadenscheinige Argumente, "Präzisionsschläge" mit hohen Kollateralschäden, Menschenrechts-Verletzungen ... und wahrscheinlich dann auch die Schlappe mit dem Abzug."

 

Und von uns hat er sich noch die Anerkennung der Separatistengebiete in der Ostukraine abgeschaut. Da diente ihm Jugoslawien bzw. Slowenien und Kroatien als Blaupause.

Der Westen sollte Herrn Xi als Mediator gewinnen.

Herr P. wird Herrn Xi auf jeden Fall als kompetenten Gesprächspartner, der nicht im "Verdacht steht" vom Westen gekauft oder beeinflusst zu sein, sehen. Da könnten dann 2 Diktatoren unter sich eventuell zu einer Lösung kommen, wobei Herrn Xi das Schicksal der UKR ziemlich egal sein wird. Was ihm nicht egal sein wird, ist ein möglicher Niedergang seiner Geschäfte mit dem Westen. Nicht nur aus diesem Grund sollte man die (Geschäfts-)beziehungen zu China nicht kappen. Gäbe es diese nicht, hätte China keinen Anreiz sich zu positionieren u.a. Davon abgesehen, macht es natürlich auch aus wirtschaftlichen Gründen wenig Sinn, die partiell gute Zusammenarbeit nicht fortzuführen und in einen Zustand von vor ca. 40 Jahren zurück zu fallen, von einigen Ausnahmen im med. Bereich vllt abgesehen.

illusorisches Wunschdenken

China sieht dies als eine innere Angelegenheit Russlands an und wird hier gar nichts unternehmen. Auch im Hinblick darauf, dass es sich eine Einmischung in innere Angelegenheiten verbittet.

Alles andere was von China kommt sind Anstandsformeln und keine ernsthaften Forderungen. Hauptsächlich um den Westen nicht zu vergrämen, damit der Absatz weiter floriert.

Das China Xis…

…schlägt sich auf die Seite, auf der am meisten für China rausspringt. Glaubt irgendwer, Völkerrecht und Menschenrechte sind Kategorien, die Xi umtreiben? Die Menschen in der Ukraine sind ihm herzlich egal.

Er schlägt sich dann auf eine Seite, wenn es was für China zu gewinnen gibt. Ansonsten kann er zuschauen, wie sich die anderen gegenseitig schwächen.

Mir hat vor 35 Jahren ein Chinese auf einer Asienreise gesagt, dass Ziel sei, die Welt ökonomisch zu besiegen, wenn man die „Sch…kommunisten“ erst mal los wäre. Und seit die Partei in China ungefähr noch so kommunistisch ist, wie die DDR demokratisch war, muss ich öfters an den Herrn denken, denich damals für ein wenig bekloppt gehalten habe.

Also gebt Xi ein paar Inseln oder ein paar Häfen oder Eisenbahnstrecken zwischenPeking und Europa und er lässt Russland am ausgestreckten Arm verhungern und schnappt sich noch ein paar Bodenschätze aus der Konkursmasse. Aber in ein paar Jahren haben wir Jahren haben wir dann Ärger mit ihm.

Chinesen gehen keine Neigungskoalitionen ein

 

Man darf nicht unterschätzen: chinesische Geschichte weist eine lange Kontinuität auf.

 

Von den frühchinesischen Reichen über das Kaiserreich mit seinen verschiedenen Dynastien bishin zu den Kommunisten: Man schließt Zweckbündnisse, die einen Vorteil bringen und Früchte tragen müssen. Ist das nicht der Fall, wechselt man auch schnell die Seiten. Bündnisse aus ideologischer Neigung sind der chinesischen Philosophie suspekt.

 

Xi weiß, dass das Handelspotenzial mit den USA und der EU ein vielfaches höher ist, als mit dem ökonomisch prekären Russland. Dessen Rohstoffe sind interessant. Aber das war es dann auch.

 

Chinas Seidenstraßen-Projekt nimmt Schaden, wenn sich die VRC zu einseitig positioniert.

 

 

@17:22 Uhr von Adeo60

 

Wenn Xi ein Machtwort spricht, ist Putin definitiv weltweit isoliert.

 

 

viel Feind viel Ehr

ist dieser Putin überhaupt noch zurechnungsfähig

vor allem was plant der eigentlich

 

 

 

 

Das kann aber für den Westen..

...gewaltig in die Hose gehen.

wenn diese Zwei Des..... zusammenspannen.

Dann hat der Westen auf der ganzen Linie Verloren weil der Westen vom einen vom Weizen, Erdöl & Erdgas vom anderen bei Elektronik Rohstoffen und anderem, Abhängig ist.

beide sind Skrupellos und Rücksichtslos!!!

@17:56 Uhr von RoyalTramp

>>

Ich will euch die Rosabrille nicht von der Nase reißen, aber... es stimmt zwar, dass Xi auf den globalen Markt angewiesen ist, um chinesische Waren zu vermarkten. ABER die Energie, die dazu nötig ist, diese Waren zu produzieren, kommt ausschließlich aus Russland.

<<

Kleine Geschichte: LED-Leuchtmittel für neue Lampe gekauft. Leuchtmittel flackert. Mein Elektriker: Die verbauen minderwertige Trafos. Kauf Dir eins aus deutscher Produktion. Gemacht. Kein Flackern mehr. Fazit: Hätte ich gleich Qualität gekauft, wäre der Energieverbrauch in D der selbe gewesen und weltweit um den für die chinesische Produktion gesunken.

Jetzt kommen Sie !

17:51 Uhr von schabernack

Ich denke auch, China wird sich da knallhart nach eigenen Interessen positionieren und wenn erforderlich auch handeln.

+

Putin als Machiavellist - diese Einschätzung Hackes teile ich - wird das wissen und seinen Schaden und Einflußverlust zu begrenzen trachten.

+

Der sanktionierende Westen wird auch wissen, dass er den eigenen wirtschaftlichen Schaden nicht unbegrenzt ohne  soziale Verwerfungen ausweiten kann.

+

Demnach könnte tatsächlich Hackes Ruf nach Chinas Vermittlung der Schlüssel zum Ende eines furchtbaren aber immerhin begrenzten Krieges sein.

@17:22 Uhr von Adeo60

//Keine Frage, Xi kommt eine Schlüsselrolle in dem Krieg Putins gegen die Ukraine zu. Wenn Xi ein Machtwort spricht, ist Putin definitiv weltweit isoliert. Mit diplomatisch verquasteten Stellungnahmen Chinas´s ist es nicht mehr getan. Die schrecklichen Bilder aus dem Kriegsgeschehen in der Ukraine fordern eine klare Positionierung von Xi. Ohne diese würde er sich zum Handlanger von Putin bei dessen Greueltaten machen und international an Einfluss und Reputation verlieren. Der Westen sollte versuchen, China auf seine Seite zu bringen.//

 

China braucht weder den "Westen" noch Russland. China ist bereits jetzt schon viel zu mächtig. Um sich von schrecklichen Bildern beeindrucken zu lassen, ist Empathie erforderlich. Diese findet man aber im Werkzeugkasten machtgeiler Oberhäupter eher nicht.

@17:55 Uhr von ein Lebowski

Die Chinesen versuchen zunächst einmal, ihr Wirtschaftswachstum zu stärken. Russland nimmt dabei keine zentrale Stellung ein, sehr wohl aber Europa und die USA. Xi wird sich nicht zum Handlanger von Putin machen lassen. Er würde sich damit weltweit isolieren. Ich denke, auch für Xi dürfte mittlerweile die Grenze des Zumutbaren  überschritten sein. 

@ 17:36 Uhr von Klärungsbedarf

"... Wenn Xi weiter Geschäfte mit dem Westen machen will, dann muss er in Bezug auf den Krieg gegen die Ukraine klar Stellung beziehen."

 

Prinzipiell haben sie recht, aber dies würde die beiden Mächte nur noch näher zusammenschweißen.

 

"Und er muss sein Verhältnis zum Völkerrecht ebenfalls regeln. Rechtsbrüche, wie Hongkong oder Tibet sind schlichtweg nicht hinnehmbar. "

 

Genau und vor allem auch Taiwan. Aber wie viele Baustellen sollen noch aufgerissen werden?

@17:32 Uhr von Theodor Storm

ZITAT: "Abschreckung hat bei Putin nicht funktioniert. Die Angst der NATO-Staaten, da hat Putin richtig kalkuliert, ausgedrückt auch dadurch, dass Biden, drei Wochen vor Kriegsbeginn, ohne Not, öffentlich gemacht hat, dass die NATO, im Falle einer Invasion Russlands, nicht in die Ukraine einmarschieren würde. Da hat die NATO keine Stärke gezeigt, die sähe anders aus."

Richtig,  jetzt wäre die Zeit, dass die NATO ein Zeichen sendet und massive Alarmstarts entlang der gesamten NATO-Russland Grenze verursacht. Das würde Russland signalisieren, die NATO hat keine Angst, zudem müsste Russland Abfangjäger entlang der NATO Grenze bereithalten, diese können dann nicht in der Ukraine eingesetzt werden.

@17:32 Uhr von Theodor Storm

Abschreckung hat bei Putin nicht funktioniert. Die Angst der NATO-Staaten, da hat Putin richtig kalkuliert, ausgedrückt auch dadurch, dass Biden, drei Wochen vor Kriegsbeginn, ohne Not, öffentlich gemacht hat, dass die NATO, im Falle einer Invasion Russlands, nicht in die Ukraine einmarschieren würde. Da hat die NATO keine Stärke gezeigt, die sähe anders aus.

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Sie sollten sich vllt einfach mal die "Statuten" der Nato zu Gemüte führen. Dann würden Sie erkennen, dass 1. ein Einmarsch der Nato zur Hilfe in ein Land, was kein Bündnispartner ist, ausgeschlossen ist. 2. dass ein Nato-Beitritt der UKR nicht stattfinden kann, solange es dort noch Gebietsstreitigkeiten (von Krieg ganz zu schweigen) gibt. Zudem müssen ALLE Mitglieder zustimmen ! Bei aller Sympathie für die UKR kann ich mir das im Moment nicht vorstellen, denn dann MÜSSTE die Nato reagieren. Ob das wünschenswert wäre, wage ich entschieden zu bezweifeln.

@17:51 Uhr von schabernack

"Gar keinen Bock hat Xi darauf, dass ihm der Wahnsinn aus Russland in die ökonomische Entwicklung in China rein grätscht. China ist ein wirtschaftlicher Riese, Putins Russland ist ein wirtschaftlicher Zwerg."

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Bestimmt nicht. Ich hoffe nur das Niemand auf die Idee kommt nun deshalb China sanktionsmässig unter Druck zu setzen um Xi zum Einwirken zwingen zu wollen. Das wäre eine erneute Selbstüberschätzung und setzt eine weitere Eskalationsspirale in gang.

Es geht ja nicht darum, dass…

Es geht ja nicht darum, dass China uns hilft, wie manche Kommentatoren verneinen, sondern sich selbst und darum den GAU verhindern wollen. Darum wäre es jetzt vielleicht sinnvoll Stärke zu zeigen und mit einer Flugverbotzone das große Risiko einzugehen und zwar ausgesprochen von FR, GB und USA den Atommächten. Die NATO kommt erst im Verteidigungsfall ins Spiel. Wir müssen der Realität ins Auge  schauen, dass P ohnehin weiter eskaliert, wenn z.B. die Sanktionen sich drastisch auswirken. 

@17:56 Uhr von RoyalTramp

 

.. es stimmt zwar, dass Xi auf den globalen Markt angewiesen ist, um chinesische Waren zu vermarkten. ABER die Energie, die dazu nötig ist, diese Waren zu produzieren, kommt ausschließlich aus Russland. Ohne diese Energie auch keine Produkte, die man weltweit verkaufen könnte. Er wird daher den Teufel tun, sich auf "unsere" Seite schlagen, zumal er sich damit die Tür für eine gewaltsame Wiedereingliederung Taiwans ein für allemal verschließen würden. Das einzige, was Xi daher machen wird, ist wie bisher: Den Westen dazu nötigen, alle Forderungen Putins zu erfüllen.

 

Ach so ist das. Im Westen ist es nur wenig bekannt, dass Xi den «Dreischluchtendamm» hat wieder abreißen lassen, und dass er dann auch noch verfügt hat, alle AKW und KKW in China hat still zum Schlafen zu legen. Nun muss China alles an Energie in Dosen, Tüten, Säcken, Kanistern und Fässern aus Russland importieren. Ganz schön belämmert, au weia.

 

Irgendwie hatte man als unbedarfter Westler Man oder Woman den Xi aus China eigentlich für klüger gehalten.

Kopieren hilft nicht.

"Er [Putin] kalkuliert mit unserer Schwäche. Mit unserer Angst. Und unsere Angst hat ihn erst stark gemacht. Das ist das Übel, das ist das Tragische."

 

Wirklich übel ist es, dass Herr Hacke exakt dieselben Verhaltensmuster - militärische Stärke bis hin zur nuklearen Abschreckung - vom Westen fordert und dann glaubt, dass sich der Konflikt so lösen ließe.

 

Die oben zitierten Durchhalteparolen kann die russische Propaganda direkt übernehmen: "Der Westen will uns einschüchtern und spalten. Aber wir haben keine Angst. Wir halten zusammen und wehren uns..." und so weiter.

Xi

Aus irgendeinem Grund habe ich mir vor einigen Nächten (wird vielleicht auch irgendwo mal tagsüber gelaufen sein) ein langes Interview mit dem Ex Generalinspekteur der Bundeswehr Kujat angehört. Mal abgesehen davon, dass er sich verbal vor seinen Exkollegen Schönbach gestellt hat (der wagte es doch zu sagen, die Krim sei weg) ging er auf die Rolle Chinas ein.

Fazit: Die Einzigen, die in diesem Konflikt wenigstens etwas neutral sind, sind die Chinesen, die darüber hinaus sowohl mit der Ukraine als auch mit Russland recht gute Handelsbeziehungen pflegen. Daher wäre Xi offenbar der einzige, der eine echte Moderation von abtörnenden Gesprächen führen könnte. Daneben ist ihm auch noch Macron eingefallen, aber keiner der aufgeladenen Osteuropäer, kein Biden und auch kein Scholz.

@17:31 Uhr von Barbarossa 2

was nun tatsächlich zur Unterbrechung der Evakuierung in Mariupol führte. Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig auf die Zivilisten geschossen zu haben. Parallel dazu soll Selenskyj die Bürger aufgefordert haben, vor Ort zu bleiben und Widerstand zu leisten. Kann man da vielleicht etwas zur Aufklärung beitragen?

 

Bezug zum Thema des Artikels?

Aber überlegen Sie selbst, ob es sinnvoll ist, auf Menschen zu schießen, für deren Evakuierung man sich nun schon zweimal stark gemacht hat  - und nein, die Forderungen gingen nicht von russischer Seite aus. Und überlegen Sie, wer einen Krieg angezettelt hat mit der Lüge, ein Volk befreien zu wollen (ich vermisse die Dankeschöns der bereits "befreiten" Gebiete) und nun, da die Befreiung nicht so schnell vonstatten geht wie gedacht, durch den Beschuss ziviler Ziele zu "überzeugen" versucht. 

Der Westen muss sich seiner Stärke bewusst werden

 

Ob China zu einer neutralen  Vermittlerrolle taugt, sei dahingestellt. Den von Putins Angriffskrieg geschundenen Menschen in der Ukraine wäre zu wünschen, dass es zu einem Waffenstillstand kommt.

 

Der Westen muss sich seiner neuen Stärke bewusst werden und sie zur Verteidigung seiner zentralen Werte zeigen: Demokratie, Freiheit, Bürgerrechte, Meinungs- und Pressfreiheit, Rechtsstaat sind kostbare Güter der Zivilgesellschaften und Staaten und sie verteidigen sich nicht durch Vertrauensduseligkeit. Nie wieder darf passieren, das sich die Demokratien so sehr auf dem falschen Fuß erwischen lassen.

 

Friedliche Ko-Existenz mit Russland und China müssen zukünftig immer auf einem wachsamen Sicherheitssystem basieren.

@teachers voice

Ich würde nicht zu sehr auf China zählen, denn China (das stehts nur in mehreren Dekaden denkt) ist alles andere überrascht und besorgt von bzw. über die aktuellen Ereignisse. Längst alles eingepreist, ebenso die möglichen bzw. wahrscheinlichen Folgen (und Möglichkeiten) für einen selbst. Glauben Sie allen Ernstes China wird zulassen, dass man seinen "Vorhof" (Russland) schwächt bzw. kassiert, wenn man weiß, dass die USA den Gegner "China" längst ebenfalls auf der Agenda haben ? Sie reden von westlichen Sanktionen und wie diese die "restliche Welt einschüchtern" sollen. Du lieber Gott , diese Zeiten sind doch längst vorbei und schüchtern niemanden mehr ein. Wenn China und Russland es möchten, befinden wir uns als "Westen" bereits morgen wieder im 20. Jahrhundert. Unser Fehler ist doch unsere schier unglaubliche ARROGANZ, noch immer anzunehmen, CH + RU wären nur  "Schwellenländer". Ja, China wird versuchen auf Moskau mäßigend einzuwirken, aber nur so weit wie es ihm selbst nützt ! 

@17:22 Uhr von Adeo60

 

 

 

 Der Westen sollte versuchen, China auf seine Seite zu bringen.

 

 

 

zu welchem Preis

was muß der Westen den Chinesen anbieten

(Wegschauen bei Taiwan)

also ich persönlich meine man sollte sich von China unabhängig machen

Wandel durch Handel ist für mich ne Farce

Das Übel und das Tragische ist dass, dass das Schicksal aller

Menschen in den Händen derer liegt, die sie für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen:

 

"Dem chinesischen Premier kommt jetzt die Schlüsselrolle zu"

 

Und diese Diktatoren (lat. „Ansager“) bei ihrem Versuch, sich gegen alle, die sich nicht von ihnen instrumentalisieren lassen wollen, sondern mutig gegen sie und für ein Leben in Freiheit und Würde für sich und ihre Mitmenschen kämpfen viel zuviele „Mittel“ in der Hand haben, sich gegen sie „durchzusetzen“.

 

Und dass der Geisteszustand (“Der russische Präsident sein kein Irrer“) und die Bereitschaft zuzuhören irgendeines Einzelnen:

"Wenn Putin auf jemanden hören sollte, wenn überhaupt, dann auf Xi“

und seine „Kalkulationen“:

"Er kalkuliert mit unserer Schwäche. Mit unserer Angst. Und unsere Angst hat ihn erst stark gemacht. Das ist das Übel, das ist das Tragische"

 

überhaupt einen überproportionalen Einfluss auf das Schicksal aller haben können. Daran, dass das nicht so bleibt hängt das Überleben aller.

@17:36 Uhr von Klärungsbedarf

Wenn wir schon mal dabei sind, unser Verhältnis zu Russland zu klären, dann sollten wir die Gelegenheit nutzen, selbiges auch mit China zu tun. Wenn Xi weiter Geschäfte mit dem Westen machen will, dann muss er in Bezug auf den Krieg gegen die Ukraine klar Stellung beziehen.

__

Da kann man nur froh und dankbar sein, dass es nicht Leute, wie Sie sind, die sich auf intern. Parkett bewegen. Sie würden demzufolge Porzellan, was man sich lange bemüht hat, zu sammeln, mit einer einzigen Hauruck-Aktion zerdeppern, ohne dass ein zählbarer Erfolg zu verzeichnen wäre. Sehr unklug sowas. Davon abgesehen, ist die Welt mittelerweile so miteinander verzahnt, dass niemand in der Lage ist, autark existieren zu können. Auch DEU nicht !

XI als Vermittler?

Er wird nichts tun wovon sein eigenes Volk von Lernen koennte,ein Dictator wird dem andern nicht in den Ruecken fallen.

Und 5 meter entfernt an Putins komando-tisch ? da versteht Er warscheinlich die haelfte nicht was der schwafelt.  

@17:56 Uhr von RoyalTramp

Ich will euch die Rosabrille nicht von der Nase reißen, aber... es stimmt zwar, dass Xi auf den globalen Markt angewiesen ist, um chinesische Waren zu vermarkten. ABER die Energie, die dazu nötig ist, diese Waren zu produzieren, kommt ausschließlich aus Russland.

 

Das ist Unsinn. China besitzt riesige Kohlevorkommen und ist außerdem Weltmeister, was erneuerbare Energien betrifft.

 

 

17:56 Uhr von RoyalTramp

So wie Die das schildern braucht China beides.

 

Ohne Energie kein Absatzmarkt.

Aber:

Ohne Absatzmärkte ist die Energie nutzlos. Denn verschenken wird China nichts 

@Karlmaria 17:48

"Aber wir haben noch unsere Elitetruppe KSK. Das wäre ein Anfang." 

Stimmt. Der Anfang vom Ende. 

Sorry aber Stallone, Norris, Eastwood, van Damme und Seagal werden auch nicht kommen. 

Das ist ein Krieg. Sehr real und vielleicht sehr schnell zu Ende. Hoffen wir alle das Beste. 

@17:37 Uhr von Joes daily World

Weil denen das Schicksal anderer egal ist. Sie lieber im Gefühl schwelgen, durch Putin ein noch größeres & mächtigeres Land zu werden. Sie das stolz macht. Ich glaube, es ist weniger das Problem dass Putin nicht die Wahrheit berichten lässt, als diese Geisteshaltung zu vieler. So wie damals bei uns. Und wenns schief geht – hat man davon nichts geahnt... Menschen sind nicht a priori gut. Dass eigene Wünsche nicht mit der Vernichtung anderer erreichen werden soll, muss man erst mühsam lernen.

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Ich schliesse aus Ihrem Beitrag, dass Sie bereits unter einem diktatorischen Regime gelebt und sich diesem mutigst entgegen gestellt haben ! Bravo ! Nur hat diesen Mut nicht jeder. Das schaffen nur die mutigsten Hazardeure/Desperados ! Die meisten verhalten sich ruhig und unauffällig und hoffen mit dem Leben davonzukommen, was für Sie natürlich nicht hinnehmbar ist.

Xi und Putin

Schauen sich doch gerne grosse Militareparaden an,die schwadronieren mit Panzern und Raketen und verkaufen dann den Menschen, is alles nur wegen NATO dabei brauchen Sie den ganzen klimbim zum eigenen ueberleben.!

@Parsec - Für die Ukraine?

17:33 Uhr von Parsec:

"Diese Analyse teile ich voll. Eine Kapitulation vor Putin darf keine Option sein."

 

Stimmt. Die Ukrainer sollen kämpfen, bis die letzte Patrone verschossen oder der letzte Mann gefallen ist. Denn wenn der Westen die Eroberung der Ukraine schon nicht verhindern kann, dann soll Russland den höchstmöglichen Preis zahlen und am Ende nur verbranntes Land bekommen.

 

Für die Ukrainer und ihr Land ist das zwar die größtmögliche Katastrophe, aber aus westlicher Sicht scheint selbst diese nützlicher zu sein als eine Kapitulation, die den Krieg sofort beenden würde.

@17:51 Uhr von schabernack

//...Der Zar hat außerhalb von Waffenprotzerei den Abstieg Russlands befohlen. In weltweitem Ansehen, in ökonomischer Bedeutung. Leiden werden auch alle Menschen in Russland noch mehr als ohnehin schon....//

 

Was die Waffenprotzerei betrifft, habe ich andere Befürchtungen. Neulich sagte ein Psychologe(?)  in einer Talk-Runde, dass Putin unbedingt in die Geschichte eingehen wolle. Wenn er es nicht als Held schafft, der Russland zu vergangener Größe verhilft, dann eben als ganz großer Bösewicht.

Bleibt zu hoffen, dass diese Einschätzung falsch ist oder der Sensemann rechtzeitig bei Putin zu Besuch erscheint.

17:56 Uhr von Vector-cal.45

 

Herr Hacke plädiert dafür, sich momentan bezüglich EU- oder NATO-Beitritten der Ukraine zurückzuhalten, aus Gründen der Deeskalation.

 

So weit so gut. Dem stimme ich angesichts der aktuellen Lage zu.

 

Ich sehe das so:

Das Land war nicht in der NATO, wurde trotzdem angegriffen und nun hinterlässt Russland da nur noch "Verbrannte Erde".

 

So gesehen ist es verständlich, dass man in Schweden und Finnland über den Nato-Beitritt nachdenkt und Georgien und Moldau den Beitritt in die EU beantragen. Es ist zumindest ein deutliches Zeichen dafür, was man nicht will, bzw. wovor man pure Angst hat.

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