Kommentare - Ukraine: Humanitäre Lage in Mariupol ist "katastrophal"

Kommentare

Niemand will einen 3. Weltkrieg

"Unablässig werden in Mariupol Wohnblocks beschossen, Flugzeuge werfen Bomben auf Wohngebiete ab." Vor diesem Hintergrund kritisierte Selenskyj am vergangenen Freitag die Nato wegen der Ablehnung einer Flugverbotszone über der Ukraine mit folgenden Worten: "Alle Menschen, die von heute an sterben, werden auch wegen Ihnen sterben, wegen Ihrer Schwäche, wegen Ihres Mangels an Einigkeit." Hat der Mann eigentlich zu Ende gedacht, was er damit fordert? Würde die Nato dieser Forderung nachgeben, wäre dies eine Kriegsbeteiligung der Nato – und damit der Beginn des 3.Weltkriegs.

Mir fällt nicht mehr viel…

Mir fällt nicht mehr viel dazu ein.

Und immer "nur alles Gute wünschen" scheint nicht zu reichen. Und wenn die Wünsche noch so sehr von Herzen kommen.

 

 

verantwortlich wäre es, Mariupol aufzugeben

um die Zivilbevölkerung zu schonen. Der ukrainische Präsident höchstpersönlich verkündet jedoch, die Ukrainer mögen "rausgehen" und die Russen angreifen. Man darf unterstellen, dass er nicht hofft, dass einfache Bürgerwehren, sich der professionellen russischen Armee gegenüber behaupten können werden und den Belagerungsring sprengen könnten. Ich habe den Eindruck, dass die Involvierung der Zivilbevölkerung dem Bestreben der ukrainischen Politik, den Westen in den Krieg zu ziehen, dienen soll. Hierin liegt die einzige Chance der Ukraine auf einen militärisch nachhaltigen Erfolg. Der Westen hat Schwierigkeiten damit, seinen "Partner" ausbluten zu sehen, weshalb es nicht an rhetorischer und sonstiger Unterstützung fehlt. Jedoch muss auch im Westen das Primat der Realpolitik greifen, und das verbietet jedenfalls eine direkte militärische Unterstützung der Ukraine. Das wissen im Grunde alle, weshalb die Opfer in der Ukraine eine waghalsig-unverantworliche Politik widerspiegeln. 

Ukraine: Humanitäre Lage in Mariupol

Putin ist ein Verbrecher und Mörder. Falsche Versprechungen auf Kosten von der Bevölkerung. Was der Bürgermeister von Mariopol berichtet hat gibt zu denken, wie perfiede Putin vorgeht. Aber alles wiederholt sich, wie auch in den anderen Kriegen wo Putin mit dabei war. Vieleicht hat er doch eine chem. Bombe in Syrien verwendet? Aber er hat dort auch Krankenhäuser usw. riegeros zerstört. Er will so viele Menschen töten wie möglich um seine Herrschaft zu festigen. Na ja, mit Gift kennt sich Putin ja bestens aus. Meine Gedanken sind bei den Ukrainern die unter so einem Menschenschlechter leiden müßen.

Zweites Grosny

Was jetzt passiert, ist ein zweites Grosny . Ein reines Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung. 

das unter diesen Umständen:

Der MSF-Notfallkoordinator in der Ukraine:

“Die Lage in der Großstadt verschlimmere sich von Tag zu Tag. Die Menschen in Mariupol hätten "sehr große Probleme, Zugang zu Trinkwasser zu bekommen".

Dies werde zu einem "entscheidenden Problem". Auch Strom und Heizungen funktionierten in Mariupol nicht mehr. "Die Lebensmittel gehen aus, die Läden sind leer." >> Es sei unerlässlich, dass die Zivilbevölkerung über einen humanitären Korridor aus der Stadt geholt werde.“

 

„Moskau beschuldigte Kiew, die Verantwortung zu tragen und erklärte, die "Offensivaktionen" in Mariupol am Samstagnachmittag wieder aufgenommen zu haben.

>> Seitdem haben die russischen Streitkräfte den Beschuss der Hafenstadt offenbar sogar noch verstärkt. Auch Flugzeuge würden eingesetzt.“

[Der Bürgermeister:] "Die Stadt befindet sich in einem Belagerungszustand. Unablässig werden Wohnblocks beschossen, Flugzeuge werfen Bomben auf Wohngebiete ab"

 

für unerlässlich hält.

09:08 AufgeklärteWelt

Ja natürlich. Die Ukraine müsste einfach nur kapitulieren, und schon wäre der Krieg vorbei.

 

Es lebe das Recht des Stärkeren! 

@09:23 Uhr von teachers voice

>>Mir fällt nicht mehr viel dazu ein.
Und immer "nur alles Gute wünschen" scheint nicht zu reichen. Und wenn die Wünsche noch so sehr von Herzen kommen.<<
Ich denke, wir alle sind gefordert wie nie, unsere Sprachlosigkeit angesichts dieser ungeheuerlichen Verbrechen vor unserer Haustür zu überwinden. Und wir müssen allen Anderen, vor allem den schon jetzt Traumatisierten, Mut machen, ihre Sprachlosigkeit zu überwinden.
Und das tun wir auch, in dem  wir "nur" unsere Sprachlosigkeit ausdrücken!
Danke hierfür!

@09:09 Uhr von Jimi58

Putin ist ein Verbrecher und Mörder. Falsche Versprechungen auf Kosten von der Bevölkerung. Was der Bürgermeister von Mariopol berichtet hat gibt zu denken, wie perfiede Putin vorgeht. Aber alles wiederholt sich, wie auch in den anderen Kriegen wo Putin mit dabei war. Vieleicht hat er doch eine chem. Bombe in Syrien verwendet? Aber er hat dort auch Krankenhäuser usw. riegeros zerstört. Er will so viele Menschen töten wie möglich um seine Herrschaft zu festigen. Na ja, mit Gift kennt sich Putin ja bestens aus. Meine Gedanken sind bei den Ukrainern die unter so einem Menschenschlechter leiden müßen.

Nicht perfide, sondern komplett rücksichtslos gegenüber der Zivilbevölkerung. Für ihn scheint es keine humanitären Regeln zu geben.

Verteidigung bis zum Schluss

Die Ukrainer werden ihre Heimatstadt Mariupol bis zum Ende verteidigen. Um das zu verhindern muss Russland den Krieg sofort beenden, das Töten sofort stoppen.

Hier sterben ...

... tausende Menschen in ihren Wohnungen und Kellern, weil ein ferner Despot seine Großmachtträume hat.

re 09:06 Louis2013: Einladung

>>"Unablässig werden in Mariupol Wohnblocks beschossen, Flugzeuge werfen Bomben auf Wohngebiete ab." Vor diesem Hintergrund kritisierte Selenskyj am vergangenen Freitag die Nato wegen der Ablehnung einer Flugverbotszone über der Ukraine mit folgenden Worten: "Alle Menschen, die von heute an sterben, werden auch wegen Ihnen sterben, wegen Ihrer Schwäche, wegen Ihres Mangels an Einigkeit." Hat der Mann eigentlich zu Ende gedacht, was er damit fordert? Würde die Nato dieser Forderung nachgeben, wäre dies eine Kriegsbeteiligung der Nato – und damit der Beginn des 3.Weltkriegs.<<

Und was ist jetzt? Aus Angst vor Russland erlauben wir diesem Russland, die Ukraine zu unterwerfen und Städte zu bombardieren. Und wenn Russland damit fertig ist, stampfen wir ganz fest mit den Füßen und rufen: Ab jetzt haben wir keine Angst mehr vor Euch!

Das ist doch alles nicht zu Ende gedacht! Entweder wir trauen uns, unsere Freiheit hier in Eurropa zu verteidigen oder wir trauen uns nicht. Aber zu sagen "Morgen werden wir uns trauen" ist nicht nur keine Abschreckung - es ist eine Einladung!

@ AufgeklärteWelt - Verdrehte Argumentation

verantwortlich wäre es, Mariupol aufzugeben

 

Falsch herum. Verantwortlich wäre es, die Angriffe aufzugeben.

Die Ukrainer verteidigen ihre Heimat und sie tun das bis zum Schluss. Die russischen Söldner wollen ein Land erobern, in dem sie nichts zu suchen haben und in dem viele von ihnen sterben werden.

@09:06 Uhr von Louis2013

Hat der Mann eigentlich zu Ende gedacht, was er damit fordert?

 

Der Mann fordert den Schutz seiner Mitmenschen, das ist zunächst einmal sein gutes Recht. Über die Konsequenzen müssen wir uns Gedanken machen, nicht er.

@09:23 Uhr von fathaland slim

Ja natürlich. Die Ukraine müsste einfach nur kapitulieren, und schon wäre der Krieg vorbei.   Es lebe das Recht des Stärkeren! 

Das Hineinziehen der Zivilbevölkerung in den Konflikt auf Seiten der Ukraine ist jedenfalls keine verantwortliche politische oder militärische Strategie. Das "Recht" des Stärkeren müssen wir nicht gutzeißen, wir können es aber auch nicht leugnen und müssen uns deshalb darauf einstellen.     

Putin schafft ein Volk aus Märtyrern

Der Krieg richtet sich nur noch gegen die Bevölkerung

Sogar Evakuierungsbusse sollen schon beschossen werden

Selbst sollte Rußland die Ukrainer unterjochen, werden sie einen

Krieg für die ewigkeit schaffen und mit Attentaten auf Russische einrichtungen leben müssen.

09:25 Uhr von free Nawalny…

09:25 Uhr von free Nawalny

Das wäre wünschenswert, wird Herr P. aber nicht tun.

Der sucht schon nach Gründen, die Nato und die EU zu involvieren.

Die Ukraine hat jahrelang den Donbass bombardiert.

@09:09 Uhr von Jimi58

Auch mit international geächteten Streubomben. Nach offiziellen Angaben mit ca. 13.000 Toten, 3/4 davon gingen auf das Konto der ukrainischen Armee. Da dachte niemand an eine Flugverbotszone.

Zu berücksichtigen ist, dass dass berüchtigte rechtsradikale Asow-Battaillion der Armee unterstellt, aber privat organisiert ist.

Auch bei der Blockade von Korridoren etc. ist deren Rolle zu beachten.

@09:32 Uhr von Tarek94

Man darf unterstellen, dass er nicht hofft, dass einfache Bürgerwehren, sich der professionellen russischen Armee gegenüber behaupten können werden und den Belagerungsring sprengen könnten.
Es ist überhaupt nicht das Ziel der Guerilla, den Belagerungsring der "professionellen russischen Armee" zu sprengen. Die "professionelle" Rote Sowjet Armee z.B. musste schon in Afghanistan aufgrund der Verluste abziehen, nicht weil sie militärisch besiegt worden wäre. Ähnlich sah es bei der "professionellen" US Armee in Vietnam aus.

@09:11 Uhr von Dr. Cat

Was jetzt passiert, ist ein zweites Grosny . Ein reines Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung.

 

Hoffen wir, dass die Welt dieses abscheuliche Kriegsverbrechen der blutrünstigen Herrn Putin und Lawrow nicht vergisst. 
 

Aber leider ist der Mensch sehr vergeßlich. Zudem legitimiert China die russischen Kriegsverbrechen mit dem zynischen Verweis darauf, dass „diplomatische Lösungen“ gefunden werden sollen, die die „territorialen Integritäten“ berücksichtigen sollen. (Was, Herr Jinping, ist bitte schön mit der territorialen Integrität der Ukraine, die in den 90er Jahren per Vertrag von der UdSSR unabhängig wurde?????).

 

Zudem dürfte sogar Putin checken, wie erpressbar die Welt wegen des Erdgases und vor allem des Weizens ist. Er wird das so eiskalt-ungerührt-zynisch ausnutzen wie er in den Städten jetzt genüsslich Frauen und Kindern die Köpfe wegschießen lässt.

 

Ich kann nur noch kotzen! (Entschuldigung für die Wortwahl), schönen Sonntag.

Ukraine

Es gibt nichts Schlimmeres wie hilflos zu sehen zu müssen. Doch wie soll man einen größenwahnsinnigen, geisteskranken Despoten wie Putin stoppen???

Vielleicht könnte ja der russische Widerstand eine erfolgreichere "Gruppe Wagner" auf die Beine stellen und Putin samt seinen Vasallen ausschalten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt

@09:09 Uhr von Jimi58

Vieleicht hat er doch eine chem. Bombe in Syrien verwendet?

 

Das musste er gar nicht - er musste Assad nur versichern, dass er ihn trotzdem unterstützt.

Hallo fathaland slim

Mariupol aufzugeben wäre das einzig richtige. Es muß ja nicht gleich die ganze Ukraine sein. Aber Mariupol ist eh verloren. So würde man Menschen schonen und könnte die frei werdenden Kämpfer an anderen Fronten einsetzen bzw. hätte sie für spätere Aktionen.

@09:37 Uhr von Tarek94

Das Hineinziehen der Zivilbevölkerung in den Konflikt auf Seiten der Ukraine ist jedenfalls keine verantwortliche politische oder militärische Strategie. 
Diese Strategie wurde von den Sowjets angewandt und das Ergebnis wird jedes Jahr in Russland gefeiert. Kein Wunder das die Russen jetzt nicht begeistert sind, wenn genau diese Strategie gegen sie angewendet wird.

@09:08 Uhr von AufgeklärteWelt

Man darf unterstellen, dass er nicht hofft, dass einfache Bürgerwehren, sich der professionellen russischen Armee gegenüber behaupten können

 

Tatsächlich geschieht dies aber in einigen Gebieten. Die russische Armee macht in der Ukraine derzeit keinen besonders professionellen Eindruck.

Haben sich die Nato und die EU verkalkuliert?

War man der Meinung, dass die Expansion gegen OSTEN immer so störungsfrei weiter geht. Wo soll das Einflussgebiet eigentlich enden? An der chinesischen Mauer?

Die EU, die Nato und nicht die USA sollte dabei vergessen werden, dass man mit dieser Politik der Expansion auch eine gewisse Verantwortung trägt.

@09:25 Uhr von free Nawalny

"Die Ukrainer werden ihre Heimatstadt Mariupol bis zum Ende verteidigen. Um das zu verhindern muss Russland den Krieg sofort beenden, das Töten sofort stoppen."

 

Mir scheint dies eine absurde Argumentation. Russland "muss" nicht verhindern, dass die Ukrainer Mariupol bis zum Ende verteidigen. Es greift Mariupol klar militärisch überlegen an und es steht also den Ukrainern frei, zu kämpfen und zu sterben oder sich zu ergeben und zu leben. Wenn sich die Ukrainer zum Sterben entscheiden, dann ist das ihre Sache. Die einen werden darin Heroismus sehen, die anderen eine große und unverantwortliche Dummheit. Ich gehöre zu den Letzteren. 

@09:08 Uhr von AufgeklärteWelt - Sollen doch aufgeben

Sie würden das machen ?

Wenn ihr Nachbar ihr Haus Auto etc beschlagnahmt und sie selbst ihren Lohn/Vermögen,

zwecks wiedergutmachung  ihn überschreiben müssen.

Was hier geschieht , wurde schon einmal zu dunkeldeutschlands Zeiten gemacht.

@09:37 Uhr von Zuschauer49

Der ukrainische Präsident (...). Man darf unterstellen, dass er nicht hofft, dass einfache Bürgerwehren, sich der professionellen russischen Armee gegenüber behaupten können werden
 
  Och, es heisst doch, der Häuserkampf erfordere fünf- bis zehnmal so viel Angreifer wie Verteidiger.
Klingt logisch, wenn aus jedem Dachfenster, hinter jeder Ecke auf die Invasoren geschossen wird. Deswegen war es auch nicht lächerlich, Gewehre an die Bevölkerung zu verteilen. Üben können sie an den Invasoren. Die Russen werden so oder so warten, bis die Zivilisten aus den Kellern kommen, und sie dann zusammenschießen. Tragbare Waffen wie Panzerfäuste oder Flugabwehrraketen sind sehr effektiv (siehe Afghanistan). Die Gebäude und Städte, von denen aus die Gegenwehr erfolgt, werden sowieso ausgebombt. Helfen kann nicht Unterwürfigkeit, sondern nur, einen hohen materiellen und menschlichen Preis für Russland zu verursachen. 
Frdl. Gruß, Zuschauer49
 

Ukrainer reisen heim in ihr Land um sich zu wehren

Die beiden Chefs meiner Autowerkstatt sind zwei ukrainische Brüder, die seit Donnerstag in die Ukraine abgereist sind, um dort zu kämpfen. Die beiden wissen, was sie tun und man möchte keinem russische Rekruten wünschen, ihnen in die Quere zu kommen. Sie verteidigen ihr Land kompromisslos und sie können mit Technik und Waffen umgehen.

09:32 Uhr von krittkritt  …

09:32 Uhr von krittkritt

 

So langsam geht mir - ob der vielen Lügen, die hier verbreitet werden - die Geduld aus.

Hört endlich auf, Herrn P`s Lügen zu verbreiten!

Ich möchte mal wissen, wie manch einer hier sich in der Situation fühlen würde, in der das ukrainische Volk ist.

@ KarlderKühne

Mariupol aufzugeben wäre das einzig richtige ...

 

... aus Sicht der russischen Armee. Aufgeben und Zurückkehren der Soldaten in die russische Heimat.

Die ukrainischen Verteidiger geben nie aus. Es ist ihre Heimat, es ist ihre Freiheit und ihre Ehre.

@09:06 Uhr von Louis2013

>> Hat der Mann eigentlich zu Ende gedacht, was er damit fordert? Würde die Nato dieser Forderung nachgeben, wäre dies eine Kriegsbeteiligung der Nato – und damit der Beginn des 3.Weltkriegs.<<

 

Das interessiert den Mann ebenso wenig wie den Herrn im Kreml oder den auf der anderen Atlantikseite, denn die nukleare Vernichtung würde hauptsächlich Westeuropa betreffen. Das kennen wir ja nun schon von vielen anderen Stellvertreterkriegen, bei denen die Betroffenen eben nur Kanonenfutter oder Kollateralschaden sind.

 

Gruß Curieux.

Was fehlt.

Russland sagt, der Korridor sei an "ukrainischen Nationalisten" gescheitert. Das ist auch gar nicht unplausibel, denn Mariupol ist bekanntermaßen eine Hochburg des Asow-Batallions (de.wikipedia.org/wiki/Regiment_Asow). Dieses untersteht formal ebenfalls der ukrainischen Regierung, hält sich allerdings nicht immer an die Weisungen. 

.

Man kann ja davon halten, was man will: Journalistischer Standard wäre, die offizielle russische Einlassung dazu wenigstens korrekt darzustellen. Sie werfen den Bruch der Feuerpause gar nicht den ukrainischen Streitkräften vor, sondern sagen explizit, die Vereinbarung sei durch "nationalistische Einheiten" unterminiert worden.

@09:35 Uhr von KarlderKühne

Strategisch ist es blanker Unsinn, eine starke Position aufzugeben um sie zu verlieren und den selben Kampf woanders zu führen. Das schadet der Moral und bringt einen dem Erfolg nicht näher, sondern bewirkt das Gegenteil.

 

Folgt man ihrem Rat, sollte man jede Stadt aufgeben. Was will man dann noch verteidigen?

Ukraine

Wenn Selensky seinem Volk Gutes tun will, dann kapituliert er. Die Ukraine ist nicht mehr zu retten. Es wird nur noch schlimmer. Und einen 3. Weltkrieg mit totaler Vernichtung des Westens und Russlands will er sicher nicht.

@09:09 Uhr von Jimi58

Putin ist ein Verbrecher und Mörder. Falsche Versprechungen auf Kosten von der Bevölkerung. Was der Bürgermeister von Mariopol berichtet hat gibt zu denken, wie perfiede Putin vorgeht. Aber alles wiederholt sich, wie auch in den anderen Kriegen wo Putin mit dabei war. Vieleicht hat er doch eine chem. Bombe in Syrien verwendet? Aber er hat dort auch Krankenhäuser usw. riegeros zerstört. Er will so viele Menschen töten wie möglich um seine Herrschaft zu festigen. Na ja, mit Gift kennt sich Putin ja bestens aus. Meine Gedanken sind bei den Ukrainern die unter so einem Menschenschlechter leiden müßen.

 

glauben Sie wirklich, dass durch Ihre ungezügelte Rhetorik irgendjemandem geholfen ist. Leider gießen sehr viele immer mehr Öl in`s Feuer statt zu versuchen das Feuer einzudämmen oder zu löschen.

@Aufgeklärte Welt

"

Es lebe das Recht des Stärkeren! 

Das Hineinziehen der Zivilbevölkerung in den Konflikt auf Seiten der Ukraine ist jedenfalls keine verantwortliche politische oder militärische Strategie. Das "Recht" des Stärkeren müssen wir nicht gutzeißen, wir können es aber auch nicht leugnen und müssen uns deshalb darauf einstellen."

 

So ein Unsinn. Die Menschen wohnen dort, sie werden in ihrem Zuhause angegriffen. Niemand "zieht sie irgendwo hinein."

Putin lässt die Städte bombardieren, niemand anderes. Er ist der einzige, der für diese unmenschlichen Kriegsverbrechen verantwortlich ist, niemand anderes.

@09:43 Uhr von teachers voice

>>Der Westen hat Schwierigkeiten damit, seinen "Partner" ausbluten zu sehen, weshalb es nicht an rhetorischer und sonstiger Unterstützung fehlt. Jedoch muss auch im Westen das Primat der Realpolitik greifen, und das verbietet jedenfalls eine direkte militärische Unterstützung der Ukraine.<<
Das betrachten Sie also als "Realpolitik"? Ich betrachte dies  schlicht und ganz "real" als unterlassene Hilfeleistung!
Das ist das Eine - sozusagen die ethisch-moralische Realpolitik. Hinzu kommt aber die strategische Realpolitik, die ich hier nur als offene Frage formulieren möchte:
Warum sollten wir uns nach der "hingenommenen" Zerstörung des freien ukrainischen Staates mit allen denkbaren Kriegsverbrechen in einen - wie es hier heisst - "3. WK." hineinziehen lassen, wenn als Nächstes nur Litauen "protektiert" wird? 
Diese Frage berührt tatsächlich unsere "Realpolitik" - und wir können uns vor dieser Frage nicht drücken. Weil wir uns vor der Realpolitik drücken würden.

@09:08 Uhr von AufgeklärteWelt

um die Zivilbevölkerung zu schonen. Der ukrainische Präsident höchstpersönlich verkündet jedoch, die Ukrainer mögen "rausgehen" und die Russen angreifen. Man darf unterstellen, dass er nicht hofft, dass einfache Bürgerwehren, sich der professionellen russischen Armee gegenüber behaupten können werden [...] Der Westen hat Schwierigkeiten damit, seinen "Partner" ausbluten zu sehen, weshalb es nicht an rhetorischer und sonstiger Unterstützung fehlt. Jedoch muss auch im Westen das Primat der Realpolitik greifen, und das verbietet jedenfalls eine direkte militärische Unterstützung der Ukraine. Das wissen im Grunde alle, weshalb die Opfer in der Ukraine eine waghalsig-unverantworliche Politik widerspiegeln. 

 

...während Putin keine Probleme damit hätte, seine Partner ausbluten zu sehen. Jo mei, is scho a harter Hund, der Zar Wladimir, gell? Am besten gar nicht wehren, einfach machen lassen, den Möchtegern-Zar. So langsam wird die durchsichtige Schuldumkehr durch die Putin-Trolle unerträglich. Ständige Versuche, die Opfer für verantwortlich zu erklären und den Täter als Unschuldslamm.

 

Erzählen Sie doch einfach Putin, er soll den Überfall sofort stoppen und niemand muß sterben. So einfach ist das.

09:35 Uhr von KarlderKühne  …

09:35 Uhr von KarlderKühne

 

Nichts und niemand sollte irgendwas aufgeben - sondern Herr P. und Genossen sollten sofort aus der Ukraine verschwinden!

09:32 Uhr von krittkritt

"Auch mit international geächteten Streubomben. Nach offiziellen Angaben mit ca. 13.000 Toten, 3/4 davon gingen auf das Konto der ukrainischen Armee. Da dachte niemand an eine Flugverbotszone.

Zu berücksichtigen ist, dass dass berüchtigte rechtsradikale Asow-Battaillion der Armee unterstellt, aber privat organisiert ist.

Auch bei der Blockade von Korridoren etc. ist deren Rolle zu beachten."

Ihre Putinpropaganda können sie der Parkuhr erzählen. Sie schmeißen wieder Sachen in den Raum, wo sie keine Quellenangaben geben.

@ Jimi58

Vieleicht hat er doch eine chem. Bombe in Syrien verwendet?

Die syrischen Streitkräfte haben die chemischen Waffen eingesetzt.

@09:30 Uhr von teachers voice

Ja , es geht um die Freiheit und Demokratie, aber Sie müssen bedenken, das es auch um militärische Gedankengänge geht . Wenn sich die NATO einmischt und es eskaliert, werden die Opferzahlen im schlimmsten Fall , das heißt Atomarer Schlagabtausch , in die Milliarden gehen , davon wären Sie  auch betroffen. Das ist zu Ende denken.

09:35, KarlderKühne; Schöner kapitulieren?

>>

Hallo fathaland slim

 

Mariupol aufzugeben wäre das einzig richtige. Es muß ja nicht gleich die ganze Ukraine sein. Aber Mariupol ist eh verloren. So würde man Menschen schonen und könnte die frei werdenden Kämpfer an anderen Fronten einsetzen bzw. hätte sie für spätere Aktionen.<<

 

Sie sind Militärstratege?

 

Ich nicht.

 

Aber ich gebe den Ukrainern ja auch keine Ratschläge.

@09:33 Uhr von pemiku

Vielleicht könnte ja der russische Widerstand eine erfolgreichere "Gruppe Wagner" auf die Beine stellen und Putin samt seinen Vasallen ausschalten. Die Hoffnung stirbt zuletzt

 

Hoffen Sie nicht darauf, es wird nicht passieren.

@ krittkritt

Die Ukraine hat jahrelang den Donbass bombardiert.

 

Die Separatisten haben nicht weniger bombardiert. Und die meisten Todesopfer gehen auf das Konto der Separatisten. Das hat die OSZE nachgewiesen.

Verbrecher! @09:35 Uhr von KarlderKühne

>>>.Mariupol aufzugeben wäre das einzig richtige. >>>

 

Das einzig Richtige, wäre Diktator P auszuschalten! Sonst nichts, die Verbrechen des P richtigen sich gegen die ukrainische und russische Bevölkerung!

 

Der Diktator und seine Schergen, lassen keinen Zweifel an ihren Plänen, auch die russische Bevölkerung lebt jetzt unter einer härteren "Knute" als sie es in der Sovjetzeit, nach Stalin jeh erleben musste!

Die russischen Generäle, sollen ihrem Volk helfen und P und Schergen festsetzen!

@AufgeklärteWelt

Es gibt kein Recht des Stärkeren, wie Sie selbst mit Ihren Anführungszeichen auch klar zeigen. Es gibt nur Verbrechen des Stärkeren. Die Zivilbevölkerung hat das Recht, sich gegen Besatzung zu wehren und der Besatzer kann natürlich gegen die Kombatanten der Zivilbevölkerung vorgehen. Es gibt allerdings kein Recht für den Invasor, die Zivilbevölkerung abzuschlachten, die sich nicht am Krieg beteiligt. Genau das macht Putin Truppe aber. Er lässt gezielt Zivilisten töten und deren Besitz vernichten. Das ist ein Verbrechen.

Ich hoffe nur, dass man bei den Sanktionen nicht weich wird. Diese dürfen frühestens dann enden, wenn die Ukraine wieder frei ist und Putin kein politisches Amt mehr begleitet. Solange das nicht der Fall ist, müssen die Sanktionen in vollem Umfang aufrecht erhalten werden.

 

@Louis2013 (9:06)

Hat der Mann eigentlich zu Ende gedacht, was er damit fordert? Würde die Nato dieser Forderung nachgeben, wäre dies eine Kriegsbeteiligung der Nato – und damit der Beginn des 3.Weltkriegs.

 

Das ist zwar richtig. Aber was würden Sie an seiner Stelle machen?

Seien Sie froh, dass Sie (noch) im warmen, sicheren Wohnzimmer sitzen und Ihre Meinung ungehindert äußern können. Die Menschen in der Ukraine können das nicht. Sie können sich nur wehren oder aufgeben.

Offensichtlich hat Ru. (noch?) nicht wie die USA die Infrastrukt

@09:11 Uhr von Dr. Cat

ins Visier genommen. Ein Militärexperte erklärte, die USA haben jeweils als erstes militärische Ziele ausgeschaltet. Wie Russland auch. Im 2. Schritt allerdings schon gezielt den Energiesektor getroffen.

Das hat Russland bislang vermieden. 

Nur: Durch die Bewaffnung von Zivilisten wird natürlich genau dieses Szenario heraufbeschworen. Abgesehen von dem unsicheren Status der neuen Kombattanten.

Wenn Selenski an seine Bevölkerung denkt und nicht von außen gesteuert agiert, würde er verhandeln - wie er es in seinem Wahlkampf ursprünglich sinngemäß angekündigt hatte.

@09:33 Uhr von Tarek94

Die "professionelle" Rote Sowjet Armee z.B. musste schon in Afghanistan aufgrund der Verluste abziehen, nicht weil sie militärisch besiegt worden wäre. Ähnlich sah es bei der "professionellen" US Armee in Vietnam aus.

Beides keine guten Beispiele: die Ukraine ist bis auf die Karpaten ein flaches Land, nicht zu vergleichen mit dem Bergland Afghanistan oder dem hügligen Dschungel Vietnams. Die russische Armee hat sich bereits auf die Kriegsführung der Ukrainer eingestellt: Belagerung, Artilerie-Dauerbeschuss, Einnahme. Die Ukrainer haben dem militärisch nichts entgegenzusetzen. Deshalb stimmen weder die Rhetorik noch die Strategie des ukrainischen Präsidenten. 

 

@ krittkritt

Die russische Armee hat den Fluchtkorridor bombardiert. Außerdem hat die russische Armee mittlerweile schon viele Fluchtrouten vermint.Es gibt immer mehr zivile Opfer von Minen.

Ich kenne die genauen Zahlen…

Ich kenne die genauen Zahlen nicht, aber Russland hat xy Panzer, xy Soldaten, xy Raketen, xy taktische Nuklearsprengköpfe, xy etc. Was würde passieren, wenn die Ukraine die Waffen niederlegt? Das wäre Schwäche und würde die ukrainischen Soldaten als "feige" aussehen lassen (sofern sie den Zeitpunkt, der Waffenniederlegung überleben - von Zivilisten spreche ich nicht). Okay, was würde passieren, wenn wir die Ukraine mit Waffenlieferungen unterstützen? Das scheint die Bundesregierung brennend zu interessieren.

@09:08 Uhr von AufgeklärteWelt

um die Zivilbevölkerung zu schonen. Der ukrainische Präsident höchstpersönlich verkündet jedoch, die Ukrainer mögen "rausgehen" und die Russen angreifen. Man darf unterstellen, dass er nicht hofft, dass einfache Bürgerwehren, sich der professionellen russischen Armee gegenüber behaupten können werden und den Belagerungsring sprengen könnten. Ich habe den Eindruck, dass die Involvierung der Zivilbevölkerung dem Bestreben der ukrainischen Politik, den Westen in den Krieg zu ziehen, dienen soll. Hierin liegt die einzige Chance der Ukraine auf einen militärisch nachhaltigen Erfolg. Der Westen hat Schwierigkeiten damit, seinen "Partner" ausbluten zu sehen, weshalb es nicht an rhetorischer und sonstiger Unterstützung fehlt. Jedoch muss auch im Westen das Primat der Realpolitik greifen, und das verbietet jedenfalls eine direkte militärische Unterstützung der Ukraine. Das wissen im Grunde alle, weshalb die Opfer in der Ukraine eine waghalsig-unverantworliche Politik widerspiegeln. 

 

Unverantwortlich ist allein die Poliik und das verbrecherische Verhalten Putins. In Ihrem Sinne das Primat der Politik anzuerkennen. wäre die Kapitulation des Demokratiegedankens vor einem verbrecherischen Diktator. Ansonsten geht ihre Argumentation an der Realtät  vorbei. Was glauben Sie den, was ein Zurückweichen der Demokratien bedeuten würde? Wollen Sie das Systm Putin für ganz Europa oder zumindest die Länder der alten Sowjetunion. Das wäre das Ergebnis ihrer Realpolitik.

re 09:32 ich1961: Gründe

>>Das wäre wünschenswert, wird Herr P. aber nicht tun. Der sucht schon nach Gründen, die Nato und die EU zu involvieren.<<

Ich denke, man muss versuchen, Putin durch Putins Augen zu beurteilen. Putin ist absolut skrupellos, aber er ist auch ein Spieler. Aus seiner Sicht spielt er mit dem "Westen" ein Spiel. Ein Spiel, dass durch seine Skrupellosigkeit für Andere ernst wirkt, für ihn aber nicht. Für ihn sind Menschen Bauern in einem Schachspiel. Worum es ihm geht, ist den Gegner zu täuschen und in die Irre zu führen und sich zum Schluss zurückzulehnen und befriedigt "Schachmatt" sagen zu können. 

Konkret: Wenn er keine Angst vor dem westlichen Eingreifen in seine "inneren Angelegenheiten in der Ukraine" hätte, würde er nicht drohen. Er würde sie einfach in die Falle laufen lassen. 

Vor allem aber: Für uns ist es kein Spiel! Es ist Ernst und es geht um unsere Freiheit und unsere Glaubwürdigkeit. Zwei Dinge, vor denen Putin - ohne Übertreibung - panische Angst hat. Ganz sicher!

@09:37 Uhr von Phonomatic

"Die russische Armee macht in der Ukraine derzeit keinen besonders professionellen Eindruck."

Ja, aber in Mariupol scheint die Lage aussichtslos für die Ukrainer. Die "nationalistisch-heroische" Strategie des ukrainischen Präsidenten hin zum Kämpfen "bis zum letzten Blutstropfen" ist deshalb völlig unverantwortlich. 

@09:11 Uhr von Dr. Cat

>>Was jetzt passiert, ist ein zweites Grosny . Ein reines Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung.<<

 

Das ist schon von Churchill im zweiten Weltkrieg so befohlen worden, um den moralischen Rückhalt in der Zivilbevölkerung zu brechen und seit dem in fast allen Kriegen, West wie Ost, gängige Praxis. Krieg eben.

 

Das eigentliche Verbrechen ist der Krieg selbst und meist auch die Vorgeschichte zu selbigem, egal ob Krieg auf nationaler Ebene, Bürgerkriegen oder völlig aus dem Ruder gelaufenen Nachbarschafts- und Familienfeden.

Alles ein verabscheuenswürdiges und sinnloses Verhalten der Spezies Mensch. Und ganz besonders übel finde ich dabei, dass jede Seite, egal welche, immer nur die Schuld beim anderen sucht. Einfach widerlich.

 

Gruß Curieux.

@ Aufgeklärte Welt um 9.08 Uhr, "Mariupol aufzugeben", richtig

"verantwortlich wäre es, Mariupol aufzugeben, um die Zivilbevölkerung zu schonen. Der ukrainische Präsident höchstpersönlich verkündet jedoch, die Ukrainer mögen "rausgehen" und die Russen angreifen. Man darf unterstellen, dass er nicht hofft, dass einfache Bürgerwehren, sich der professionellen russischen Armee gegenüber behaupten können werden und den Belagerungsring sprengen könnten."

Zustimmung. Der Kampf der Zivilbevölkerung ist momentan aussichtslos, Mariupol ist (vorübergehend)  verloren. Deshalb: kapitulieren.

Auch wenn Putin seinen Krieg gewinnt, politisch und wirtschaftlich hat er ihn bereits verloren. Der Rubel hat um 1/3 verloren, Börse geschlossen, weil die Werte sonst in ungeahnte Tiefen abstürzen würden - alles nur noch wertloser Plunder. Als Handelspartner wird sich Putin in Zukunft auf Nordkorea, Venezuela und evt. China verlassen müssen.

Alle, die nicht auf genehmigte russische Staatspropaganda angewiesen sind, auch Russen im Ausland, kennen die Wahrheit.

@09:31 Uhr von AufgeklärteWelt

Das Hineinziehen der Zivilbevölkerung in den Konflikt auf Seiten der Ukraine ist jedenfalls keine verantwortliche politische oder militärische Strategie.

 

Die Zivilbevölkerung zieht hinein, wer Städte belagert und bombardiert.

 

Man weiß seit fast 30 Jahren, als Putin die russische Stadt Grosny in Schutt und Asche schießen ließ, dass die Belagerung von Städten unter ihm zu einem strategischen Ansatz geworden ist. Das Ziel ist die Zivilbevölkerung, der so viel Leid angetan werden soll, dass ein menschenverachtendes und verbrecherisches Unterdrückungsregime wie das von Assad oder Kadyrov als die weniger schlimme Alternative wahrgenommen wird.

 09:37 Uhr von Alexander K…

 09:37 Uhr von Alexander K.

Die souveränen (!) Staaten, die der Nato/EU - oder wo auch immer -  beitreten wollen, müssen das allein entscheiden - da hat ein Herr P. und Konsorten gar nichts (0,000000000) zu melden!

Im übrigen hat niemand auch nur ansatzweise gesagt, das die Ukraine beitreten soll - außer Herrn P usw.!

Und was Herr P. so will, hat er in seiner Rede ganz klar gesagt.

@09:08 Uhr von AufgeklärteWelt

>>>verantwortlich wäre es, Mariupol aufzugeben<<<

Warum sollte die Ukraine aufgeben?

Haben die Taliban aufgegeben, so verschroben ihre Ansichten auch sind?

Nein sie haben die Russen und die USA blamiert.

Beide habend krachend verloren, sogenannte Großmächte!

Haben die Vietnamesen aufgegeben?

Hat überhaupt, irgendwann, mal ein Volk, egal in welchen Krieg aufgegeben?

Hat bdie UdSSR  im 2. Weltkrieg nicht aufgegeben?

@09:32 Uhr von krittkritt

@09:09 Uhr von Jimi58 Auch mit international geächteten Streubomben. Nach offiziellen Angaben mit ca. 13.000 Toten, 3/4 davon gingen auf das Konto der ukrainischen Armee. Da dachte niemand an eine Flugverbotszone. Zu berücksichtigen ist, dass dass berüchtigte rechtsradikale Asow-Battaillion der Armee unterstellt, aber privat organisiert ist. Auch bei der Blockade von Korridoren etc. ist deren Rolle zu beachten.<<

 

Im Donbass herrscht seit vierzehn Jahren Krieg. In diesem Krieg sind bisher 14.000 Menschen gestorben. Die ukrainische Armee hat wohl keine Streubomben eingesetzt, eine entsprechende HRW-Meldung konnte nicht verifiziert werden. Hingegen gibt es deutliche Hinweise darauf, daß die russische Armee Streubomben einsetzt.

 

Das Azov-Bataillon besteht auch weniger als dreitausend Mann. Was dreitausend Mann zuviel sind. Es ist nicht der Armee, sondern dem Innenministerium unterstellt.

 

Ich schreibe das nicht, um Sie zum Nachdenken zu bringen. Denn das wird nicht passieren. Sie lassen sich in Ihrer bedingungslosen Unterstützung des Faschisten Putin nicht beirren. Ich schreibe das einzig und allein, weil ich Ihre gebetsmühlenartigen Falschbehauptungen nicht unwidersprochen stehen lassen möchte.

Die "Grosnyfizierung" findet statt

 

Militärexperten und Analysten haben es vorhergesagt: Putin wird die in der tschetschenischen Hauptstadt Grosny angewandte Taktik der "verbrannten Erde" gegen die Zivilbevölkerung anwenden. Sie hat ihm schließlich "Erfolg" gebracht und bei der Unterwerfung eines unbotmäßigen Völkchens, das seine Unabhängigkit wollte, geholfen.

 

Grosnyfizierung hat seitdem diese zynische Bedeutung und umschreibt nichts anderes als das rücksichtslose Töten von Zivilbevölkerung.

@09:59 Uhr von teachers voice

 Pardon, ich schreibe von einem mir fremden Gerät und führe lt. der Betreffzeile dauernd Selbstgespräche. Ich hoffe, der jeweilige Bezug lässt sich leicht finden.
Grüße

@09:38 Uhr von Karl Klammer

Sie sind also für den Kampf bis zum bitteren Ende in Mariupol oder? 

Wie urteilt man heute über die Schlacht um Stalingrad? Hätte die 6. Armee rechtzeitig den Rückzug angetreten, wären nicht tausende auch deutsche Soldaten gefallen bzw. wären in Gefangenschaft gegangen. Manchmal ist ein ehrenvoller Rückzug mehr wert.

@09:43 Uhr von harpdart

"Putin lässt die Städte bombardieren, niemand anderes. Er ist der einzige, der für diese unmenschlichen Kriegsverbrechen verantwortlich ist, niemand anderes."

Sie haben Recht. Putin ist vollumfänglich verantwortlich. Jedoch sind die Ukrainer in dieser Situation auch für sich selbst verantwortlich und sollten sich der Lage angemessen klug verhalten. Wenn die Situation aussichtslos ist wie in Mariupol, ist es klüger und moralisch vor der Zivilbevölkerung geboten, sich zu ergeben. Das ist die Realität. 

Hohe Verluste

Die Verluste der russischen Armee werden immer höher. Immer sinnloser wird das Putin-Narrativ ein Land von einer pro-westlichen Nazi-Regierung befreien zu wollen.

Längst vergleicht die Welt Putin mit einem deutschen Diktator, der am Ende auch gescheitert ist.

@09:37 Uhr von Alexander K.

War man der Meinung, dass die Expansion gegen OSTEN immer so störungsfrei weiter geht. Wo soll das Einflussgebiet eigentlich enden? An der chinesischen Mauer? Die EU, die Nato und nicht die USA sollte dabei vergessen werden, dass man mit dieser Politik der Expansion auch eine gewisse Verantwortung trägt.

-------------------------------------

Dieser Meinung war ich auch mal; vor allem beim Ausbau des Raketenschilds durch die NATO.

Was dieser unzurechnungsfähige Putin aber jetzt abzieht, ist ein Verbrechen am ukrainischen Volk, nicht mehr zu verstehen und durch nichts mehr zu entschuldigen.

russische Angriffe gehen härter weiter?

Dann muss nunmehr ein weiteres Sanktionspaket gegenüber Russland verhängt werden. Der britische Premierminister Johnson hat für Montag ein neues Paket geschnürt.Selbstverständlich muss der Westen gesichtswahrend gegenüber Russland härtere Sanktionen verhängen, damit die Grundsätze zur Sicherheit von Staaten gewahrt bleiben.Würden nicht einmal die Bündnisstaaten bereit sein einen hohen Preis für die eigene Sicherheit zu bezahlen, wäre eigentlich klar, dass vor dem Sicherheitsrat der UN keine harten Maßnahmen getroffen werden könnten.Der Westen ist aber mit seiner Opferbereitschaft zu dem jüngsten Konflikt auf einem guten Weg! Und natürlich müssen die Sanktionen gegenüber Russland ein gleichwertiges Äquivalent zu Russlands Eroberungen sein. Die bisherigen Maßnahmen scheinen noch nicht zu reichen, wenn Putin über die verhängten Sanktionen, von einer „beinahe Kriegserklärung“, spricht! Auch wegen der leidenden Zivilbevölkerung in der Ukraine sollten noch weitere Sanktionen verhängt werden!

 09:43 Uhr von…

 09:43 Uhr von Wohnmobilfahrer

Das will niemand, aber es muss auch klar gesagt werden, das der Aggressor das "putinsche Russland" ist und niemand sonst.

Und nur die müssen die Kampfhandlungen einstellen.

Putin hat seine besten Tage hinter sich

An alle, die sich für das Weiterkämpfen der Ukraine aussprechen: Die tapferen ukrainischen Männer haben keine Chance gegen die russische Armee, sie werden in den Tod geschickt. Ukrainische Frauen, wollt Ihr das?

Putin hatte ein Manöver angekündigt. Er wird sich nach seinem barbarischen Vorgehen nicht mehr lange halten können. Er zerlegt den russischen Staat und die russische Wirtschaft. Der Rubel verliert stündlich an Wert. Die bisherigen Profiteure Putins, die Oligarchen, haben kaum noch Bewegungsfreiheit und werden sich weltweit geächtet fühlen.

Ich bin sicher, dass die russ. Soldaten nicht geahnt haben, was Putin plante. Jetzt müssen sie schießen, andernfalls werden sie selbst erschossen. Entweder von ukrain. Kämpfern oder wg. Befehlsverweigerung von den eigenen Leuten. Wenn die Ukraine sich ergibt, wird die russ. Armee nicht länger auf wehrlose Menschen schießen.

Russische Mütter, russische Frauen werden aufstehen. Wenn Putin nicht einlenkt, ist sein Verfallsdatum erreicht.

Man darf auch den Beitrag…

Man darf auch den Beitrag der Gegenwehr, selbst durch Bürger und Milizen, für eine Beendigung des Krieges nicht unterschätzen. Es geht nicht nur um Panzer.

In Russland ist es bei schweren Strafen verboten, die Invasion überhaupt als "Krieg" zu bezeichnen.
Seit einer Woche höre ich nur die Zahl von 498 getöteten Soldaten, die Russland zugegeben hat. Da glaube ich doch lieber Selenskyj, der 11.000 russische Opfer nennt. Nehmen wir an, daß im Schnitt 50.000 Angehörige in Russland mit diesen in häuslicher Gemeinschaft gelebt haben, und  die haben's sicher an 500.000 Verwandte und  Nachbarn weitererzählt. Die Propagandamär innerhalb Russlands, von der begrenzten Militäroperation, um Russland gegen ukrainische Nazis (?!) zu verteidigen, wird irgendwann einmal zusammenbrechen - da kann Putin Facebook, Twitter und jedes andere Medium unterbinden, solange er will. Dann wird tatsächlich auch jeder Bürger sehen, welcher Preis von der eigenen Bevölkerung abverlangt wird.

Darstellung: