Kommentare - Russland verkündet Waffenruhe für Mariupol und Wolnowacha

05. März 2022 - 08:38 Uhr

Für die Städte Mariupol und Wolnowacha hat die russische Armee eine Feuerpause ausgerufen. Bis zu 200.000 Menschen könnten nach ukrainischen Angaben allein Mariupol verlassen. Doch die Waffenruhe ist offenbar brüchig.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Morgengruß

Guten Morgen, Ukraine.

Unsere Herzen sind bei Euch.

Krieg ist Sch....!

Ich verurteile jede militärische Auseinandersetzung auf das Schärfste, so auch den russischen Angriff gegen die Ukraine.

Aber jeder Krieg hat auch eine Vorgeschichte oder mit Carl von Clausewitz zu sprechen, ist jeder Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Im Konflikt um die Ostukraine sind seit 2014 mehr als 13.000 Menschen gestorben und sie gehen auch auf das Konto der Ukrainer beim Versuch die abtrünnigen Gebiete wieder zurückzuholen. Auch die Ukrainer sind keine Friedensengel, wie jetzt dargestellt. 

Und bei der Beurteilung des militärischen Verlaufs, sollte man sehr vorsichtig sein. Auch 1945 wurde noch der Endsieg propagiert. Die Wahrheit stirbt im Krieg als Erstes.

Waffenlieferungen sind unangebracht. Die Übermacht der Russen ist zu gewaltig, als das die Ukraine siegen könnte. Waffen verlängern nur den Krieg und das Leid.

Unter den Augen der Welt muss Russland nachgeben

 

Dieser Krieg wird wie wenige andere unter den kritischen Augen der Welt ausgefochten.

 

- das humanitäre Desaster,

- das Leid der Zivilbevölkerung,

- der Beschuss von Wohngebieten

- die Versorgungsnöte der Menschen

 

wird über die Medien für Milliarden Menschen auf dem Planeten sichtbar.

 

141 Länder haben den Krieg scharf verurteilt. Wenn Putin-Russland noch ein Jota an Menschlichkeit und Reputation retten will, dann muss es die humanitäre Versorgung der von seinen Truppen eingeschlossenen und beschossenen Menschen zulassen. 

nur noch Machtgier

Überfälle aus Russland auf die Nachbarn gab es schon: 1953 DDR, 1956 Ungarn, 1968 Tschechoslowakei, sie sollten wohl auch jetzt als Muster dienen.

Aber jetzt ist etwas anders: die Sowjetunion sah sich als Heilsbringer mit der Botschaft des Kommunismus und als Bollwerk gegen den Kapitalismus. Deshalb gab es auch Unterstützer aus Überzeugung, darunter Wissenschaftler und Forscher. Und jetzt: Russland hat den Kapitalismus übernommen, und zwar in seiner übelsten Form mit Mästen von Oligarchen, Verarmen des Volks und Kontrolle über die Medien durch Kapital und Repression.

Ohne perspektivischen Zukunftsplan, ohne Sinn, ohne Legitimation bleibt als Triebfeder der Herrscher nur noch Wahn und die Gier nach Macht.

Krieg ist keine Lösung und…

Krieg ist keine Lösung und ist nicht zu rechtfertigen. So eingängig das ist, so oft seit tausend von Jahre wird dies überall missachtet. Es bleibt aber auch die Verantwortung zu klären. Der Westen hat mit seiner stetigen Expansionspolitik EU/NATO bis vor die Haustür Russlands Zündstoff geliefert und dafür gesorgt, dass sich Russland in seiner Sicherheit beeinträchtigt sieht. Wie hätte die USA reagiert, wenn geostrategisch an ihrer Südgrenze (MEXIKO) eine von Russland dominierte Sicherheitsorganisation niederläßt? Auch Israel besetzte die Sinai Halbinsel aus ähnlichen Erwägungen. Damals half eine Entmilitarisierung den Sicherheitsinteressen Israels nachzukommen und sich aus allen infolge des Einmarsches/Überfalls besetzten Gebieten zurück zu ziehen. Sollten solche Friedensgespräche scheitern, bleibt noch die Hoffnung, den Krieg mit den beschlossenen Waffenlieferungen in die Region zu beenden.

Allen, aber ganz besonders…

Allen, aber ganz besonders den Ukrainern, einen guten Morgen.

Ich wünsche allen Schutzsuchenden - auch denen aus Russland - eine gute Reise und passen Sie auf sich auf!

Und die leidtragenden dieses Krieges in der Ukraine wünsche ich, das Sie aus der Stadt/den Städten wohlbehalten rauskommen!

Mehr bleibt mir leider nicht - aber die Wünsche kommen von Herzen.

„Russland will nach Angaben seines Verteidigungsministeriums humanitäre Korridore für die ukrainischen Städte Mariupol und Wolnowacha zulassen. Nach einer weiteren Kriegsnacht bereitet sich die Ukraine auf eine neue Verhandlungsrunde mit Russland vor“?

 

Und über dessen Einhaltung „entscheidet“ bzw. „befiehlt“ genau wer?

 

Und als wie zuverlässig haben sich dessen Ankündigungen bislang erwiesen?

 

Zum Thema „Flugverbote“ und deren Ablehnung unter der Begründung, man wolle sich in den Krieg nicht „hineinziehen“ lassen:

 

Der ist längst da. Er betrifft ausnahmslos alle, die Bevölkerung der Ukraine natürlich zuerst. Die Gefahr einer nuklearen Katastrophe durch die AKW und die heutige Meldung „Ostafrika fehlt der Weizen“ tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/weizen-preis-afrika-ukraine-krieg-101.html sind da nur zwei Beispiele unter unzähligen. Es kann also nur darum gehen, die Zahl der - jetzt leider „unvermeidlichen“ - Opfer zu begrenzen. Und ihn zu beenden.

Mariupol war für Putin "gebucht"

 

Die Stadt am Asowschen Meer war für Putins Eroberungskalkül schon nach 2014 ein Hauptziel. Um einen Landkorridor von Russland zur der völkerrechtswidrig annektierten Krim herzustellen ist Mariupol für Putin ein Filetstück.

 

Nach der Propaganda des Kreml war die Bevölkerung dort auch der russischen Übernahme zugetan. Nun erlebt Putin die Realität. Die Einwohner der Stadt leisten heldenhaften Widerstand gegen den Überfall der Russen. Putin ist zum Opfer seiner eigenen Propaganda geworden.

 

 

Morgengruß

Ja einen Morgengruß und ein starkes Mitgefühl für dieses zerschundenes Land in dem alle Regeln des Anstandes vom Aggressor gebrochen werden. Ich kann mir gut vorstellen was in Charkiw und Mariupol jetzt alles passiert. Die Tschetschenien Killer haben freie Bahn um Ihre Mordlust aus zu leben. Ich finde die Deutsche Regierung soll Ihre Bemühungen einstellen mit dem Machthaber in Moskau zu verhandeln da macht man sich nur lächerlich.  

@08:45 Uhr von Marmolada

Guten Morgen, Ukraine. Unsere Herzen sind bei Euch.

 

Da werden sich die Ukrainer sehr freuen, die Durchsetzung einer Flugverbotszone würde ihnen aber sicher mehr helfen. 

Aber wir sind ja der Meinung, dass Solidaritäsbekundungen ausreichen.

 

Und ein "guter Morgen" wird es garantiert auch nicht!

Der Krieg könnte heute noch enden

 

Er könnte in all seiner Grausamkeit enden, wenn Putin zu substanziellen Verhandlungen bereit wäre. Aber der Wille, eine Lösung über Verhandlungen herbeizuführen, existiert auf der russischen Seite nicht. Nicht für Mariupol, nicht für Kiev, nicht für die Ukraine.

 

Putin erklärt, dass alle seine Forderungen erfüllt werden müssten, was auf eine Selbstaufgabe der Ukraine hinausläuft. Dass sein Beharren auf die restlose Erfüllung seiner Maximalforderungen nicht akzeptabel ist, weiß Putin.

 

Er will keine Lösung am Verhandlungstisch sondern auf dem Schlachtfeld. Zulasten tausender toter Soldaten und Zivilisten, von Frauen, Kindern und alten Menschen. Auf den Trümmern zerstörter Städte, Häuser und Infrastruktur. Ein Verbrechen an der Menschlichkeit.

Waffenruhe in der Ukraine?

Das ist für die Menschen in der Ukraine lebenswichtig. Auch sollte man die Hoffnung auf erneute Verhandlungen nicht aufgeben.Man sollte den Gesprächsfaden mit Russland nicht abreißen lassen, selbst dann wenn positive Ergebnisse eigentlich eher nicht zu erwarten sind. Am Ende zahlt sich Hoffnung auf Stabilität und Sicherheit irgendwie immer aus. Mein Mitgefühl gilt den Menschen in der Ukraine!

Russland verkündet Waffenruhe

>>>Das russische Verteidigungsministerium hat eine Feuerpause für Mariupol und Wolnowacha im Osten der Ukraine angeordnet, damit Zivilisten aus den von russischen Streitkräften belagerten Städten herausgeholt werden können. <<<

Ach wie großzügig, da geht es wohl um die Rettung von ethnischen Russen, sonst gäbe es keine Feuerpause.

Warum nicht auch in Kiew und Charkiw?

Informationsbehinderung

In der gegenwärtigen Situation zeigt sich, dass die Abschaltung der Mittel- und Kurzwellensender der westlichen Staaten zur Nachrichtenversorgung der nicht-so-freien Welt keine gute Idee war!

Wünsche nach Frieden

Meine Tochter sagte uns vorhin am Frühstückstisch:

"... Der Putin darf alle meine Sachen haben, wenn der dann wieder Frieden macht. Aber haben will der meine Sachen bestimmt nicht, weil der ganz reich ist..."

Da bleibt einen schon ein Kloß im Hals.

Ich hoffe, dass das Reden endlich zum Ziel führt und unsere Kinder wieder ruhig schlafen können. 

 

Einsatz taktischer Nuklearwaffen möglich

Sollte der ukrainische Widerstand weiterhin so erbittert sein, wozu auch die Waffenlieferungen aus dem Westen beitragen, könnte Russland sich gezwungen sehen taktische Nuklearwaffen (Atomgranaten) einzusetzen, um eine Kapitulation zu erzwingen , nach dem Vorbild der USA im 2. Weltkrieg, allerdings mit weit geringerer Sprengkraft. 
 

Damit könnte Putin auch die NATO einschüchtern und eigene Verluste begrenzen. Der psychologische Effekt wäre enorm. Die Ukraine würde wohl sofort kapitulieren. Im Westen Atomkriegspanik ausbrechen. NATO könnte nichts tun, solange NATO Gebiet nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. 
 

Ergo: man sollte dies berücksichtigen bei der Entscheidung über Waffenlieferungen an die Ukraine. Indem man die Kosten für Russland in die Höhe treibt, radikalisiert man gleichzeitig die russische Militärtaktik. Denn das Russland FREIWILLIG die „Operation“ als gescheitert erklären könnte, das glaubt man doch hoffentlich nicht mal in Berlin ! 

 

Die Desinformationskampagne Putins prallt ab

 

Mariupol ist ein Fenster in die Realität des Krieges.

 

Nur noch in Russland, in der sich die Menschen - aufgrund der Androhung von drakonischen Freiheitsstrafen für wahrheitsgemäße Berichterstattung - der Desinformation des Kreml-Regimes ausgesetzt sehen, dringt die Wahrheit über den Krieg nur als Rinnsal durch.

 

Im Rest der Welt schieben die Pro-Putin Troll-Bataillone zwar Sonderschichten. Aber sie dringen nicht durch. Nicht was Mariupol betrifft, nicht was die gesamte Ukraine betrifft.

 

Deutschland steht hinter der überallenen Ukraine in einem nie gekannten Ausmaß.

Alle die Menschen, die Frauen und Kinder, die heute hier ankommen sind die Botschafter, welche die wahren Geschichten erzählen.

@08:45 Uhr von Marmolada

Ich schließe mich an und fühle vor allem mit den Kindern mit, die zu einem großen Teil lebenslang unter dem Trauma leiden werden. Aber jetzt erst mal raus aus der Hölle.

Zur Zensur in Russland

"Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Freitagabend mehrere Gesetze unterzeichnet, wonach für 'Falschinformationen' über die russischen Streitkräfte Haftstrafen drohen."

 

Dieses Vorgehen, auf dass in Zukunft "falsche" Wortwahl bestraft wird, auf dass Krieg nicht mehr Krieg genannt werden darf, erinnert an einen ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, der auch eine bestimmte Wortwahl, die nicht seinem Sprachgefühl entsprach, verbieten wollte.

 

Ein Nebeneffekt der Internetsperren Putins ist übrigens, und das merkt man, wenn man in den sozialen Medien aktiv ist, dass viele der dreist lügenden "Trolle", die seit Jahren die sogenannte "AfD" oder "Werteunion" unterstützen, ganz ganz still geworden sind.

 

 

aussichtslose Belagerung

"[Die ukrainischen Sicherheitskräfte] hätten die 'Eindringlinge' auch am neunten Kriegstag nicht in die Stadt gelassen."

 

Die russischen Truppen werden sich auf keine verlustreichen Kämpfe in den Städten einlassen. Der Strategiewechsel vom präzisen Blitzkrieg hin zu zermürbenden und rücksichtslosen Belagerungsgefechten wurde schon vor Tagen vollzogen.

 

Für die Menschen und Städte wäre eine Kapitulation in dieser ohnehin aussichtslosen Lage das Beste. Im Westen scheint man aber das Ziel zu verfolgen, Russland den Sieg möglichst teuer zu machen - auch auf Kosten der Ukraine.

Waffenruhe

Ein kleiner Lichtblick.

Aber Putin, den ich für unzurechnungsfähig halte, wird diesen Krieg weiterführen, bis er alle seine Ziele bezüglich der Ukraine erreicht hat.

Was mich allerdings sauer aufstößt, ist, dass Selenskyj gesagt hat:

"All die Menschen, die von heute an sterben, werden auch Ihretwegen sterben. Wegen Ihrer Schwäche, wegen Ihrer Abkopplung."

Hätten wir den Luftraum über der Ukraine gesperrt, wäre dies eine aktive Einmischung in diesen Krieg gewesen, deren Folgen aufgrund von Putins Unberechenbarkeit nicht abzuschätzen gewesen wären.

Nein, Herr Selenskyj, so geht´s auch nicht.

Das ist Teil des Planes

>>>Russische Truppen versuchten zudem weiter, die administrativen Grenzen der Regionen Luhansk und Donezk zu erreichen, um so einen Landkorridor von der von Russland annektierten Halbinsel Krim zu den Separatistengebieten zu schaffen. <<<

Was Russland übersieht, ist die Kaukasus-Region, wo es auch schon seit Jahrhunderten brodelt.

 

Lüge als Kontinuum

>>Die russische Agentur Tass berichtete, die ukrainische Armee habe binnen 24 Stunden dreimal zwei Siedlungen in der selbst erklärten Volksrepublik Luhansk beschossen.<<

...und natürlich ihre eigenen Atomanlagen in Brand gesetzt...

Es gibt ein Kontinuum in der putinschen Politik und das ist die Perfektionierung und Etablierung der schlichten Lüge nicht nur als Mittel, sondern schlicht als Ziel der Politik. 

Exakt diese Lüge ist es, die um sich greift wie ein Virus. Es ist ja kein Zufall, dass eine ebenso verkörperte Lüge wie Trump in den USA von Putin „unterstützt“ wurde und wird. Wo die Lüge stillschweigend und zunehmend bewusst akzeptiert wird, muss Putin geradezu bewundert werden. Trump nennt ihn „genial“ - und auch ich erlebe überall gerade bei vielen Jugendlichen die Infektion mit diesem Virus. Das fängt an mit „Wenn doch alle lügen, dann hat doch Putin Recht“ - mal mit ?, mal mit !.

Zurück: 3x sind „Siedlungen beschossen“ worden... Na, wenn dadurch „Russland“ mal nicht zur Zerstörung und Vernichtung von Kiew, Charkiw und Mariupol regelrecht „gezwungen“ ist...

 

Waffenruhe vor der Zerstörung

Man kann es drehen und wenden wie man will, die Tragödie in der Ukraine nimmt ihren Lauf. Und der Westen, die NATO, die USA und Europa, erscheinen hilflos.

Bedeutet, dass Hilfskorridore geschaffen werden, zur Versorgung der Menschen, aber auch, um die Möglichkeit zur Flucht zu bieten, denn danach beginnt die Zerstörung. Putin wird antworten, dass er für die Toten nicht verantwortlich ist.

Was ist schiefgelaufen in der Außenpolitik des Westens in den vergangenen 20 Jahren? Wieviel Fehleinschätzung hat es gegeben, dass wir in eine solche Situation geraten sind, dass wir mit einem Diktator zusammengearbeitet haben, dessen teuflische Ziele möglicherweise noch garnicht alle auf dem Tisch liegen und dem ein ehem. us-amerikanischer Präsident sich sogar freundschaftlich verbunden fühlte. Ja - Schröder gehört auch dazu!

Es ist gut, dass wir in Europa geschlossen zu Solidarität mit der Ukraine gefunden haben und wir gezwungen wurden, enger zusammenzurücken. Aber das wird nicht reichen. Wir müssen der Wahrheit, der Wirklichkeit ins Auge blicken, so wie es Selenskij vor zwei Wochen in München gefordert hat.

Der alltägliche Putinismus ...

Oh, humane Korridore und Waffenruhe? Nein, sein Vormarsch ist einfach nur ins Stocken gekommen, seine russ. Soldaten wollen nicht gegen Russen kämpfen: seine Truppen haben eine schlechte Kampfmoral (wie immer schon). Im Gegensatz dazu die Ukrainer. JEDOCH: EInen totalen Krieg sollten sie sich doch sehr genau überlegen! "Bis zum letzten Blutstropfen" ist nicht zeitgemäß und vor allem ineffizient und unnutz - kostet nur Menschenleben. Dass die NATO keine Flugverbotszone einrichtet, darüber sollte Selensky froh sein - er hätte ruckzuck einen Weltkrieg auf seinem Territorium: Dann ist ALLES kaputt! Den Vormarsh schwer machen: prima. Dt. Panzerfäuste helfen mit. Aber demnächst wird Kiew eingenommen - der eitle Putin würde sonst das Gesicht verlieren! Aber dann werden die Teile zum Guerilla-Krieg eingesetzt nach der Blaupause der Palästinenser und der Taliban: Asymmetrisch! Jahrelange Nadelstiche. Das kann 10 Jahre dauern wie damals in Afghanistan. Den Krieg gewinnen, den Frieden verlieren!

Nicht nur unsere Herzen sind

In der Ukraine, sondern hoffentlich auch unsere Waffen. Leider können wir nicht helfen, denn das ist es was Putin möchte. Er will vernichten, was  ihm missfällt. Die Freiheit,  die Demokratie. Sieht man was er geschaffen hat, dann sind es Mord und Vernichtung. Vielleicht sollten wir Putin in seinem Wahn in unsere Gebete einschließen. 

Humanitäre Korridore. Kennt…

Humanitäre Korridore. Kennt man aus Nahost, wo Assad und Freund Russland verzweifelte Menschen abziehen lassen. Oder Grosny. Wer bleibt, und sei es nur um sein Hab und Gut vor Plünderung zu schützen, wird als Kombatant gesehen und in Grund und Boden gebombt. Man muss also bereit sein, allen Besitz aufzugeben um mit dem Leben davonzukommen.

Warum nicht auf russisches Gas, Öl, Kohle verzichten?

Wer flammende Reden gegen Putin hält, der sollte auch dazu bereit sein, persönlich seinen Beitrag zu leisten und auf russisches Gas, Kohle, Öl verzichten. Da hat Habeck schon recht.

.

Dann bleibt die Gasheizung halt mal aus und es heißt Frieren Für Frieden. Dabei können die Ratschläge des früheren SPD Senators Sarrazin helfen und man zieht in der Wohnung ein oder zwei Pullis extra drüber.

.

Und da Habeck sich das ja nicht traut offiziell einzuführen kann man seinen persönlichen autofreien Sonntag einführen. Einfach mal Wandern oder Radfahren und die Karre bleibt stehen. Und Brötchen holen muss man auch nicht mit dem Auto.

.

Also nur zu: die persönliche Energiewende sollte möglich sein, wenn man Russland keine weiteren Dollar für die Kriegsfinanzierung mehr geben will.

Die Gleichschaltung des Kreml

Wie soll man in einem Land gegen „Krieg“ sein, wenn das  Wort „Krieg“ schon als Landesverrat mit 15 Jahren Haft bestraft wird? 

Wie kann man mit einem solchen faschistischen Regime noch verhandeln? Wie kann man einem solchen Regime noch irgendetwas „Gutes“ zutrauen?

Vor allem: Wie kann man jetzt immer noch das russische Propagandanarrativ hochhalten, dass das „russische Volk“ Putins Krieg unterstützen würde? 

Wenn es das tun würde, warum dann die komplette Gleichschaltung der Gesellschaft? Warum sollte man ein gleichgeschaltetes Volk gleichschalten wollen?

„Gleichschaltung“ war die oberste Priorität der deutschen Faschisten im 3. Reich. Und Gleichschaltung ist längst die oberste Priorität in Putins Welt. Und Gleichschaltung ist ein immanentes Wesensmerkmal eines faschistischen Regimes. 

Mehr Beweise braucht es nicht! 

 

Wer für fünf Stunden...

...aufhören kann, zu schießen, kann auch für fünf Tage aufhören, zu schießen.

Wer über die Evakuierung von Zivilisten reden kann, kann auch über eine politische Lösung reden.

 

Man muss nur wollen.

Waffenruhe

Diesen Soldtaen der russichen Kriegsarmme und Putin darf man nicht vertrauen.

@ Minderheitsbürger

Putin wird nicht beeindruckt sein von ihren Reden. Damit erreichen Sie nichts.

.

Wenn Sie aber mal das Auto am Wochenende stehen lassen, nicht mehr zur Arbeit fahren sondern im homeoffice bleiben und das Thermostat in der Wohnung 2-3 Grad niedriger stellen und sich einen Pulli überziehen- dann würden Sie einen persönlichen Beitrag leisten, weniger Gas- und Öl-Dollar an Putin zu überweisen.

Feigheit

Selensky hat so was von Recht, wenn er über die Weigerung der Nato, Flugverbotszonen über bestimmten Regionen zu garantieren, „enttäuscht“ ist. Ich bin darüber einfach nur beschämt!

Nein, ich bin kein „Kriegstreiber“ und nein, ich bin mir des Risikos auch von defensiven militärischen Aktionen sehr ernst und tief bewusst. 

Was aber hier passiert, ist das Gleiche wie in Aleppo und Idlib. Um eigene Kampfverbände zu schützen, war es möglich - die einheimische Bevölkerung aber ist es nicht „wert“, ein solches Risiko einzugehen.

Für Assad und Putin bedeutet das schlicht ein freies Schlachtfeld. Und der Begriff bezieht sich diesmal nicht auf „Schlacht“, sondern auf „schlachten“.

Dies ist keine Deeskalation, es ist die Freigabe der Eskalation!

 

 

@08:58 Uhr von MehrheitsBürger

  Dieser Krieg wird wie wenige andere unter den kritischen Augen der Welt ausgefochten.   - 

#

#

Die meisten anderen Kriege waren für Sie also gute Kriege?

Gibt es für Sie Kriegsopfer erster und zweiter Klasse.

Jeder Krieg ist zu verurteilen, und das von jedem.

Herr Putin darf gerne nach dem Krieg vor ein Gericht gestellt werden und sein Urteil erhalten.

Ich verurteile diesen verdammten Einmarsch der Russischen Armee in die Ukraine aufs schärfste, vergesse aber auch nicht die anderen Kriege die zur Zeit noch auf der Welt stattfinden und Zivile Opfer zur folge haben.

Berichterstattung quasi ausgeschaltet

Ich habe mich  wochenlang nicht mehr eingeschaltet, weil ich mir nicht mehr die Zeit stehlen lassen wollte von  Rechtsaußenschreibern & Querfrontakteuren, die wie erstere nichts anderes drauf haben als putinsche Desinformation zu streuen. Stets dieselben vom autoritären, ultranationalistischen (also rechtsextremen) Weltbild geprägt mit dem Ziel die rechtsstaatsbasierte liberale Demokratie zu schwächen.

Ein Aspekt des Beitrags  sind die fast auf Null heruntergedrückten Berichterstattungsmöglichkeiten verlässlicher Qualitätsmedien. BBC o. CNN mussten schon aus  eig. Verantwortung für deren Mitarbeiter die Berichterstattung auf russ. Boden einstellen. 

Ich möchte Fred Pleitgen auch nicht 15 J. im neuen russ., defacto faschist. Gulag verschwinden sehen.

Seriöse Berichte aus 1. Hand sind damit perdu.

Aus meiner Position in  Südostasien habe ich stets die chinesische Politik im Auge.

Xi beobachtet alles  genau. Blueprint für Überfall auf Taiwan.

 

@ 08:58 Uhr von KarlderKühne --- Unreale Geschichtsklitterei

 

Nach der pflichtschuldigen Verurteilung von Putins Angriffskrieg sammeln Sie mit diesem Kommentar die Verturteilung durch eine Täter-Opfer Umkehr gleich wieder ein.

 

Das Kreml-Narrativ von den armen drangsalierten Russen in der Ostukraine stimmt nicht mit der Realiät überein. Die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ost-Ukraine gehen auf die jedes Recht verletzende Infiltration der Region durch russische Militärs ein und sie wurden von ihnen logistisch am Laufen gehalten.

 

Von den Opfern auf der Separatistenseite sind die Mehrzahl  Kämpfer, die im Verlauf ihres Angriffs gegen die rechtmäßige Regierung der Ukraine gefallen sind.

 

Aber es bleibt: darum geht es hier nicht und nichts davon rechtfertigt den Angriffskrieg Putins und den Überfall auf die Ukraine.

 

 

 

 

Glaubwürdigkeit

Wie glaubwürdig derartige Ankündigungen der russischen Regierung sind, ist doch sehr zweifelhaft. Putin kann aufgrund des zögerlichen Verhaltens insbesondere der deutschen Regierung und auch Frankreichs immer noch daruaf hoffen, dass der Widerstand der westliche Staaten schließlich erlahmen wird. Wieso gibt es Politiker, die sich den Anschein geben, als wären Verhandlungen mit Putn denkbar und möglicherweise auch eine Zeit nach dem Krieg ein Fortbestehen des Systems Putin. Weshalb erweckt Scholz dien Eindruck, dass die deutsche Bevölkerung nicht bereit ist, ersthafte Einschränkungen hinzunehmen und quasie um die Lieferung von Gas  bettelt. . 

Nicht kühn! @ 08:58 Uhr von KarlderKühne

>>> Auch die Ukrainer sind keine Friedensengel, wie jetzt dargestellt. >>>

 

Die Deutschen sind auch keine "Friedensengel", daher sollte P nicht auch gleich die "nicht Friedensengel" Dt mit schwerer Militärmaschinerie überrollen? Oder?

 

>>> Die Übermacht der Russen ist zu gewaltig, als das die Ukraine siegen könnte. Waffen verlängern nur den Krieg und das Leid. >>>

 

Als würde man einer mißhandelten Person sagen, "Wenn Du dich ohne Wiederworte schlagen lassen würdest, hättest Du es doch total gut!"

Nicht sehr kühn, Herr Kühne!

Der Überfall ist unverzeihlich

Ich staune immer wieder, dass der Ukraine das Existenzrecht und den Ukrainerin das Recht auf Souveränität von einigen nicht berücksichtigt wird. Erinnert euch, wie der Donbas und die Krim  durch "Urlaubern" aus Russland annektiert würde. Wir haben zugeschaut. 8 Jahre später entscheiden Putin und Lavrow, dass der Ukraine nicht erlaubt sein darf "ein Anti-Russland" zu werden und die Ukrainer nicht im Besitz von Infrastruktur bleiben dürfen, die sie gegen Russland einsetzen könnten. Das bedeutet doch, dass der Staat ausgelöscht oder annektiert werden soll. Und danach Moldau... Schaut euch den Clip mit Lukaschenko an - auf seiner Lagekarte war das schon eingezeichnet.

Die Ukrainer haben nichts weniger als ihre Heimat zu verlieren. Dazu brauchen sie Unterstützung. Heute darf in Europa kein Land mehr der Wille des Nachbarns mit Waffengewalt aufgezwungen werden.

Weltanschauungskrieg

So nannte man den Krieg Hitlers gegen die Sowjetunion, der von den Deutschen damals als „Präventivkrieg“ begründet wurde. Die Parallelen sind offensichtlich. 
 

Russland und Ukraine verfolgen unterschiedliche gesellschaftspolitische Ansätze, wenn man mal vom Einfluss der Oligarchen und der Korruption in der Ukraine absieht. Wie man aktuell an der Hilflosigkeit der russischen Milliardäre sieht, ist Russland eben (dank Putin!) keine „Oligarchie“ mehr, zumindest nicht mehr, als es die USA mit ihren Musks, Zuckerbergs und Bezos‘s sind. 
 

Doch man fragt sich warum die Ukrainer über ihre Zukunft nicht selbst bestimmen können sollen, wenn Moskau dasselbe für die Krim-Russen einfordert ? Man ist in Russland der Ansicht, die zwar „freien Wahlen“ in der Ukraine seien ein „Marionettentheater“ gewesen, weil die tatsächlichen Machtverhältnisse anders sind - wie vorher zB in Afghanistan. Ich bin schon sehr gespannt, welche Beweise Moskau für diese steile These vorlegen wird. 

@09:00 Uhr von Andi123

 

Überfälle aus Russland auf die Nachbarn gab es schon: 1953 DDR, 1956 Ungarn, 1968 Tschechoslowakei, sie sollten wohl auch jetzt als Muster dienen. Aber jetzt ist etwas anders: die Sowjetunion sah sich als Heilsbringer mit der Botschaft des Kommunismus und als Bollwerk gegen den Kapitalismus.

 

Dieses drei war was ganz anderes als der Überfall auf die Ukraine, und man könnte alles drei im Nachhinein als «Spezialoperationen» bezeichnen. Ziel war ja nicht die Eingliederung der drei Länder als Sklaven ins Imperium durch Vernichtung deren Existenz, wie der Herr des Irrsinns es nun plant. Und schon gar nicht haben die Sowjetführer damals die drei Länder bombardiert an vielen Fronten.

Ich verurteile den Krieg der…

Ich verurteile den Krieg der Russen gegen die Ukraine. Wenn aber davon gesprochen wird, das es der erste Krieg nach Beendigung des 2. WK wäre, so stimmt das nicht ganz.

Der Krieg in der Ukraine ist wie eine Blaupause des Eingreifens des Westens im Jugoslawienkrieg. Auch dort wurde unter dem Vorwand der Humanität ohne UN-Mandat ein Land in einzelne Republiken zerstückelt. Territoriale Integrität zählte nicht. Da wurde in dem Fall vom Selbstbestimmungsrecht der Völker gesprochen. Jugoslawische Städte wurden, auch mit deutscher Beteiligung, in Grund und Boden gebombt.

Die Nachkriegsordnung wurde zerstört und letztlich die Büchse der Pandora geöffnet.

Was jedoch Putin nicht das Recht gibt, Gleiches zu tun.

re 08:58 KarlderKühne: Vorgeschichten...

>>Ich verurteile jede militärische Auseinandersetzung auf das Schärfste, so auch den russischen Angriff gegen die Ukraine. Aber jeder Krieg hat auch eine Vorgeschichte ...<<

Was Sie nicht sagen...

Es ist ja gut, dass Sie „den russischen Angriff gegen die Ukraine“ verurteilen. Und ich glaube Ihnen das auch. 

Aber was hilft Ihnen jetzt Ihre „Vorgeschichte“? Wenn Sie diesen Angriff „verurteilen“, dann haben Sie Ihre „Vorgeschichte“ bereits verarbeitet. Wie sonst könnten Sie diesen Angriff sonst verurteilen?

Tja, und dann sind Sie wie wir alle in dem Dilemma, in der Gegenwartsgeschichte handeln zu müssen. Und dazu wiederum können wir auf unsere „Vorgeschichte“ wieder Rückgriff nehmen. Aus der Geschichte zu kernen versuchen. Und Parallelen erkennen zu können. 

Nein, wir können nie sicher wissen, was funktioniert. Aber wir können aus der „Vorgeschichte“ lernen, was NICHT funktioniert. Und das ist die Hoffnung, einen Faschisten könne man durch Entgegenkommen zur „Umkehr“ bewegen. 

@08:58 Uhr von KarlderKühne

"Ich verurteile jede militärische Auseinandersetzung auf das Schärfste, so auch den russischen Angriff gegen die Ukraine. Aber"

,.,.,

.

Ja, immer dieses   widerliche "aber".

.

In dem Fall sind es vermutlich die Sanktionen, die Russland  zwingt, etwas zu tun, was die Menschlichkeit nicht hergibt.

@08:58 Uhr von KarlderKühne

<<Ich verurteile jede militärische Auseinandersetzung auf das Schärfste, so auch den russischen Angriff gegen die Ukraine. Aber jeder Krieg hat auch eine Vorgeschichte oder mit Carl von Clausewitz zu sprechen, ist jeder Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Im Konflikt um die Ostukraine sind seit 2014 mehr als 13.000 Menschen gestorben und sie gehen auch auf das Konto der Ukrainer beim Versuch die abtrünnigen Gebiete wieder zurückzuholen. Auch die Ukrainer sind keine Friedensengel, wie jetzt dargestellt.  Und bei der Beurteilung des militärischen Verlaufs, sollte man sehr vorsichtig sein. Auch 1945 wurde noch der Endsieg propagiert. Die Wahrheit stirbt im Krieg als Erstes. Waffenlieferungen sind unangebracht. Die Übermacht der Russen ist zu gewaltig, als das die Ukraine siegen könnte. Waffen verlängern nur den Krieg und das Leid.<<

Diesem sachlichen Beitrag schließe ich mich voll inhaltlich an. Kühle Köpfe sind jetzt in der Politik, den Medien und in den Foren gefragt. Mit abfälligen Bemerkungen und Mordaufforderungen (ein Senator aus den USA) ist uns in Europa nicht geholfen. Denn es gibt immer auch ein danach, ein in die Ecke drängen Russlands und kappen jeglicher Verbindungen führt nicht zur Beendigung des Krieges.

 

 

Carl Zuckmayer

"Wer des Teufels General auf Erden war und ihm die Bahn gebomt hat, muss auch in der Hölle sein Quartiermeister sei."

Ein ursprünglich etwas anderer Zusammenhang - passt aber auch auf die Situation von Putin.

Wie stoppt man einen Geisterfahrer?

Mit Strafzettel wohl kaum, auch nicht mit dem Versuch durch hoch-aggressives Fahren einzuschüchtern. M.E. lediglich durch bedingunsloses Zuhören und Akzeptieten der Wahrnehmung der Realität des Gegenübers. Gerade Deutschland sollte aus seine Geschichte lernen und jede Chance zum Einlenken - noch vor dem totalen Krieg - nutzen. Dresden, 13. Feb 1945 winkt ... Wo sind die Politiker mit Vision? 

Und, werden wir dann auch Armenien et al. NVA Waffen liefern? Ich hoffe die zukünftige deutsche Position ist "Partnerschaft auch mit Partnern wie Russland", z. B. auch als ein EU Angebot an Russland, und nicht nur der Verweis auf rote Linien. 

Putins Kriegsverbrechen begann 2014

@08:58 Uhr

 

Sie schreiben:

 

 

"Im Konflikt um die Ostukraine sind seit 2014 mehr als 13.000 Menschen gestorben"

 

 

Es sterben seit 2014 Menschen in der Ukraine, weil Putin schon 2014 mit dem Morden begonnen hatte.

 

Auf sein Konto gehen auch die verschiedenen Desinformationkampagnen weltweit um Brexit, sogenannte "Grenzöffnung 2015", Trump usw.

 

Putin ist ein rechtsradikaler Diktator, der weltweit rechtsradikale Gruppen unterstützt, massiv mit Kampagnen (womöglich auch finanziell, versteckt über die Schweiz).

 

@KarlderKühne (8:58)

Clausewitz auf diesen Satz zu reduzieren und damit einen Angriffskrieg zu rechtfertigen, wenig.

Krieg ist auch das Versagen der Vernunft, der Empathie, der Einsicht der eigenen Fehlbarkeit.

Und Clausewitz würde im Zeitalter von Atomwaffen seine Position wohl kaum aufrechterhalten.

 

Mal ganz davon abgesehen, dass er nicht viel von Angriffskriegen hielt, dafür aber von Kriegsverhinderung durch Abschreckung.

08:58 Uhr von KarlderKühne

Auch die Ukrainer sind keine Friedensengel, wie jetzt dargestellt. 

Waffenlieferungen sind unangebracht. Die Übermacht der Russen ist zu gewaltig, als das die Ukraine siegen könnte. Waffen verlängern nur den Krieg und das Leid.

 

Meinen Sie nicht, dass es die ureigene Entscheidung eines souveränen Staates ist, ob er sich gegen einen Aggressor verteidigt oder kapituliert?

 

Sind Sie der Maßstab aller Dinge, der sich anmaßt, der Ukraine Waffenlieferungen zu verwehren, um die sie von Beginn des Überfalls an dringend bitten?

 

Und Ihr Spruch von den „Friedensengeln“ ist einfach nur ganz mies. 

@08:58 Uhr von KarlderKühne

Ich verurteile jede militärische Auseinandersetzung auf das Schärfste, so auch den russischen Angriff gegen die Ukraine. Aber jeder Krieg hat auch eine Vorgeschichte oder mit Carl von Clausewitz zu sprechen, ist jeder Krieg die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Im Konflikt um die Ostukraine sind seit 2014 mehr als 13.000 Menschen gestorben und sie gehen auch auf das Konto der Ukrainer beim Versuch die abtrünnigen Gebiete wieder zurückzuholen. Auch die Ukrainer sind keine Friedensengel, wie jetzt dargestellt.  Und bei der Beurteilung des militärischen Verlaufs, sollte man sehr vorsichtig sein. Auch 1945 wurde noch der Endsieg propagiert. Die Wahrheit stirbt im Krieg als Erstes. Waffenlieferungen sind unangebracht. Die Übermacht der Russen ist zu gewaltig, als das die Ukraine siegen könnte. Waffen verlängern nur den Krieg und das Leid.

Ihre Verurteilung des Kierges ist doch sehr fadenscheinig. . Es gibt keine Bergründung,  einen solchen Angriffskrieg zu führen. Es gibt keinen Grund dafür, dieses Vorgehen mit ungeheuerlichen Drohungen zu flankieren. . Wer so argumentiert wie Sie, legitiemiert Krieg. Er verachtet das Völkerrecht, in dem er das Recht des Stärkeren und Srupellloseren für sich in Anspruch nimmt. Ja, auch 1945 wurde der Endsieg durch einen skupellosen Diktator propagiert. Und jetzt glaubt ein unmensclicher  Diktator, erneut siegen zu können.

 

08:58, KarlderKühne

>>Im Konflikt um die Ostukraine sind seit 2014 mehr als 13.000 Menschen gestorben und sie gehen auch auf das Konto der Ukrainer beim Versuch die abtrünnigen Gebiete wieder zurückzuholen.<<

 

Sie gehen auf das Konto Putins, der seit acht Jahren in der Ostukraine einen hybriden Krieg führt. Das sind keine „abtrünnigen Gebiete“.

 

>>Auch die Ukrainer sind keine Friedensengel, wie jetzt dargestellt.<<

 

Niemand sagt, die Ukrainer wären Friedensengel. Aber Putin ist der Aggressor, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Kampf der Narrative

Ein bisschen zu einfach macht man sich das schon im Westen. Ein Narrativ ist nicht deshalb mit Propaganda gleichzusetzen, weil es aus Russland kommt und es nicht schon deshalb „wahr“, weil die Amerikaner es erzählen.

 

 

Indem auch die Experten und Expertinnen der zahllosen deutschen und europäischen Denkfabriken das westliche Narrativ herunterbeten und weitererzählen, wird der objektive Blick auf die Situation verstellt. Das ist sogar gefährlich, wie man jetzt sehen kann. 
 

Das gab es im Kalten Krieg nicht. 
 

Denkfabriken sind genauso wie Influenceragenturen eine westliche Erfindung. Ich habe die Berichte über die „Trollfabrik“ in St. Petersburg deshalb auch zuerst für Propaganda gehalten. Tatsächlich handelt es sich um eine Firma, die Influencer beschäftigt und die auch im Staatsauftrag „Political campaigning“ betreibt. Zielgruppe war ursprünglich das Inland, analog der US Firma „Clarify“. Auch im Westen wird so Meinung beeinflusst. 

TS: "Die humanitären…

TS: "Die humanitären Korridore und Wege raus sind mit der ukrainischen Seite abgestimmt", teilte das Ministerium in Moskau mit."

Im öffentliche Radio hörte ich die Nachricht bestätigt. Es ist ein kleiner Lichtblick in dem Gräuel.

@Andi12 09:00 Uhr

"...in seiner übelsten Form mit Mästen von Oligarchen, Verarmen des Volks..."

Diese Schauermärchen mir wahrem Kern werden ja nun gebetsmühlenartig erzählt - vornehmlich auf Russland (da ist es mit der Verarmung nicht so recht passend) gemünzt. Sind sie eigentlich irgendwo ausgestorben? Etwa in der Ukraine?

Wie könnte man eigentlich Krupp, Thyssen und Konsorten bezeichnen, die Adolfs Krieg vorbereitet und auch bezahlt haben? Schwierig?

Man könnte ja auch mal fragen, wie es nach unserem heutigen Demokratieverständnis möglich ist, dass Milliardäre amerikanische Wahlkämpfe bezahlen - vermutlich doch wohl mit Hintergedanken.

Diese Leute gibt es in aller Welt (China nicht zu vergessen) und sind wohl eher systemimmanent. Und benutzen und werden benutzt.

Hilfsbereitschaft hier, politische Vernunft dort

Die  materielle Hilfsbereitschaft für die Flüchtlinge beweist die Anteilnahme für das Schicksal der Ukraine.Schwieriger ist die Kooperation mit den politischen Entscheidungen der ukrainischen Regierung. Oberstes Ziel muß Minimierung der Opferzahlen sein.Es ist klar, daß hier nüchterne Vernunft leiten muß. Heldentum entspricht dem in aller Regel nicht. Soweit bisher sichtbar decken sich die politischen Überlegungen des Westens nicht vollständig mit denen der ukrainischen Regierung. In entscheidenden Punkten sind sie konträr. Verkürzt :
Der ukrainische Botschafter kann nicht die deutsche und auch nicht die euro-atlantische Politik bestimmen, allerdings auch nicht der ukrainische Präsident. Auch wenn man deren emotionale Stellungnahme verstehen kann. Auch die Frage "Recht oder Unrecht" muß - leider - der o.g. Prämisse nachgeordnet werden. Es ist zu hoffen, daß der Westen diese Tatsache der Ukraine auf diplomatisch-diskretem Weg für deren Verhandlungen mit Rußland nahebringen kann.

 

08:58 Uhr von KarlderKühne

"Waffenlieferungen sind unangebracht. Die Übermacht der Russen ist zu gewaltig, als das die Ukraine siegen könnte. Waffen verlängern nur den Krieg und das Leid."

 

Krieg ist kein Mittel Konflikte zu loesen. Allerdings hat alles seine Zeit. Man hat die Zeit vertroedelt in der man pazifistisch was haette loesen koennen. Jetzt friedlichen Widerstand zu beschwoeren, gegen Putin und ein Regieme, das jeden friedlichen Wiederstand brutal niederwirft (siehe Russland), ist unpassend.  

 

Man darf sich gegen brutale Unterdrueckung wehren. Was die Ukrainer tun ist Notwehr. 

@08:58 Uhr von KarlderKühne

Waffen verlängern nur den Krieg und das Leid.

Also sollten jetzt die demokratischn Bürger eines freien Landes sich diesem Verbrecher ergeben?

Warum haben dann alle Länder im WK2 gegen Ihre deutschen Besatzer gekämpfgt?

 

Ist da heute etwas anders?

Fakten und Emotionen.

Bitte an Fakten halten und Emotionen an zweiter Stelle setzen.

Es gibt Lösungen, aber die sind ja gegenseitig nicht gewollt.

Warum

Warum führen Menschen Kriege? Warum ist der Mensch der größte und erbarmungslosester Feind gegenüber seiner eigenen Rasse? Warum ist das so?

Viele werden jetzt denken, weil sie Diktatoren / Tyrannen sind. Viele werden automatisch an Hitler, an Stalin, an Mussolini denken. Ja sie waren Diktatoren. Sie haben Länder durch Kriege an den Abgrund geführt. Die Zivilbevölkerung musste unter diesen Despoten leiden.

Doch was ist mit Georg W. Bush, unter seiner Regierung begann 2001 der Krieg in Afghanistan und 2003 der völkerrechtlich umstrittene Irakkrieg (mit falschen Beweisen und Lügen vor der UN).

Und vergessen wir nicht Barack Obama. Friedensnobelpreisträger. Die USA führten unter der Regierung Obamas seit dessen Amtsantritt am 20. Januar 2009 bis zum 6. Mai insgesamt 2663 Tage Krieg in verschiedenen Ländern.

Die Liste ließe sich bestimmt noch erweitern.

Es zeigt, nicht nur Dispoten führen Kriege an

 

@Teachers Voice, 9.51 Uhr - Lust auf Selbstmord

"Selensky hat so was von Recht, wenn er über die Weigerung der Nato, Flugverbotszonen über bestimmten Regionen zu garantieren, „enttäuscht“ ist. Ich bin darüber einfach nur beschämt!

Nein, ich bin kein „Kriegstreiber“ und nein, ich bin mir des Risikos auch von defensiven militärischen Aktionen sehr ernst und tief bewusst. "

Sie sind sich des Risikos offenbar überhaupt nicht bewusst. Ein aktives Eingreifen von NATO-Streitkräften gegen Russland wäre der Beginn des Dritten Weltkriegs. Was Sie da äußern, ist in der Tat keine Kriegstreiberei: Es ist Lust auf Selbstmord.

Ich habe mich immer gefragt, wie Leute 1914 jubelnd in den Krieg ziehen konnten. Jetzt sehe ich, wie schnell es geht, dass Leute, die mit einem "Nie wieder" großgeworden sind, hier in einen Taumel verfallen und sich in Selbstaufopferungsbereitschaft überbieten.

Ich bleibe bei "Nie wieder"!!! Und nein, ich bin nicht bereit, mich für die Ukraine aufzuopfern. Die rote Linie für Putin ist NATO-Territorium. Nicht die Ukraine.

@pemiku - 09:30

// Was mich allerdings sauer aufstößt, ist, dass Selenskyj gesagt hat:

"All die Menschen, die von heute an sterben, werden auch Ihretwegen sterben. Wegen Ihrer Schwäche, wegen Ihrer Abkopplung." //

 

Spätestens nach 2014 hätte jede Regierung der Ukraine wissen müssen, dass ihr Land zentrales Konfliktgebiet zwischen der NATO einerseits und dem Kreml andererseits ist. Herr Selenski kann jetzt noch über die angeblich mangelnde Unterstützung aus dem Westen enttäuscht sein, aber das Ding ist noch lange nicht durch. Soll heißen, die Chance auf kriegsauslösende Momente über die Ukraine hinaus ist gegenwärtig so groß wie nie.

 

Die Taktung der Ereignisse zeigt bereits, wie die Kriegsdynamik den Entscheidungskorridor beeinflusst.

Was als Truppenübung begann entpuppte sich als Invasion, wir wollten dazu erst keine Waffen liefern, machen es jetzt aber doch, Nordstream 2 - erledigt und was gestern hieß "Die NATO wird sich nicht an diesem Krieg beteiligen" - kann morgen überholt sein.

10:01 Uhr von KarlderKühne

 

Ich verurteile den Krieg der Russen gegen die Ukraine. Wenn aber davon gesprochen wird, das es der erste Krieg nach Beendigung des 2. WK wäre, so stimmt das nicht ganz. Der Krieg in der Ukraine ist wie eine Blaupause des Eingreifens des Westens im Jugoslawienkrieg. Auch dort wurde unter dem Vorwand der Humanität ohne UN-Mandat ein Land in einzelne Republiken zerstückelt.

 

Tinnef zum Quadrat. Ex-Jugoslawien war ein «Zerfallskrieg» des damaligen Staates Jugoslawien in seine schon immer bestehenden Teilrepubliken. Dreimal gar nichts hatte die NATO oder die EU oder «Der Westen» mit der Entstehung dieses Krieges zu tun.

 

Slowenien ist rasch den Kriegshandlungen entkommen. Weil ganz im Norden gelegen plus auf der anderen Seite Grenze zu Italien. Im Rest von Ex-Jugoland haben die beiden Faschisten Karadžić und Milošević aus Kroatien und Serbien gewütet. Als es dann um das Kosovo / Albanien ging, hat die NATO eingegriffen, und den Krieg beendet.

 

Wenn es schon beginnt mit: «Ich verurteile den Krieg, aber …».

Weiß man so gut wie immer, dass danach der Tinnef kommt.

 

Der Überfall Putins auf die Ukraine ist zum Jugoslawienkrieg genau so blau gepaust wie Elefanten Fische sind. In Europäischer Geschichte leider Rückversetzung in den Kindergarten.

Eine ganz einfache Lösung

Zu der Forderung der russischen Seite, den Rücktritt der ukrainischen Regierung und des ukrainischen Präsidenten, die ja durch demokratische Wahlen legal im Amt sind.

Hätte ich da mal einen Gegenvorschlag.

Wie wäre es wenn der russische Präsident Putin zurücktreten würde ?

Damit wäre das Hauptproblem beseitigt und wenn er dann durch jemand, dem man auch einigermaßen vertrauen kann, ersetzt würde, dann wären auch Verhandlungen wieder möglich.

Wird leider nicht passieren, das ist mir auch klar.

Wollte aber einmal wieder auch die Wurzel des ganzen Übels aufmerksam machen.

 

 

Ukraine- Russland !

Sicher ist schon, auch die ukrainischen Lenker haben Fehler gemacht, und sind für etliche Tote verantwortlich. Aber es ist die Hauptschuld von Putin, denn er hat die Terroristen in der Ostukraine mit seinen Söldnern seit 2014 unterstützt, sich die Krim völkerrechtswidrig geholt, und will nun die ganze Ukraine nach seinen Vorstellungen aufteilen und unterdrücken. Dass er dabei aber auch viele andere arme Länder mit in diesen Krieg rein zieht, ist diesem Despoten egal. Sollen dort doch viele verhungern, Hauptsache er erreicht sein Ziel, und dies mit den schlimmsten Mitteln, die es nur gibt. So gesehen ist er für mich genauso schlimm und skrupellos wie ein Hitler !

@ Möbius 10:14

Es wird jeden Tag versucht , die Menschen zu beeinflussen , vor allem in der Werbung. Größtenteils ist sie unterschwellig , so das nicht bewusst wahrgenommen wird.

10:14, Möbius

>>Indem auch die Experten und Expertinnen der zahllosen deutschen und europäischen Denkfabriken das westliche Narrativ herunterbeten und weitererzählen, wird der objektive Blick auf die Situation verstellt. Das ist sogar gefährlich, wie man jetzt sehen kann. <<

 

So etwas nennt man „Propaganda“. Aber Denkfabriken beten keine Narrative herunter und erzählen sie auch nicht weiter, sie schaffen sie.
 

>>Das gab es im Kalten Krieg nicht.<<

 

Das ist doch nicht Ihr Ernst.
 

>>Denkfabriken sind genauso wie Influenceragenturen eine westliche Erfindung.<<

 

Es gibt keine Influenzeragenturen. Sie sollten mal Ihre Begrifflichkeiten klären.

 

>>Ich habe die Berichte über die „Trollfabrik“ in St. Petersburg deshalb auch zuerst für Propaganda gehalten. Tatsächlich handelt es sich um eine Firma, die Influencer beschäftigt und die auch im Staatsauftrag „Political campaigning“ betreibt. Zielgruppe war ursprünglich das Inland, analog der US Firma „Clarify“. Auch im Westen wird so Meinung beeinflusst.<<

 

Ach so. Internettrolle sind also nichts anderes als Influenzer. Rezo und so.

 

Sie schreiben sich hier was zurecht...

Einbindung der Zivilbevölkerung in die Kämpfe ist Irrsinn

Ich habe es schon einmal geschrieben: Es ist Irrsinn von der Ukraine, Zivilisten zu bewaffnen und zu einem Guerillakrieg aufzufordern. Die Unterscheidung "Zivilist = kämpft nicht" / "Soldat = kämpft" wurde am Ende des 30jährigen Kriegs in das gerade entstehende Völkerrecht aufgenommen, um die Zivilbevölkerung schützen zu können.

Durch ihr Vorgehen stellt die Ukraine aber Zivilisten in die Schusslinie, indem jeder Zivilist zum potentiellen Gegner wird. Kriegsverbrechen an Zivilisten sind dadurch vorprogrammiert.

Und nein: Mir braucht hier keiner damit zu kommen, dass ich damit Opfer zu Tätern erkläre. Ich beschreibe hier einen Mechanismus und sage, dass es so kommen wird. Und weil die Sache so offen auf der Hand liegt, macht sich die Ukrainische Regierung mitschuldig an dem, was unweigerlich noch passieren wird.

@teachers voice - Kriegspropaganda

09:32 Uhr von teachers voice:

"Lüge als Kontinuum [...] ...und natürlich ihre eigenen Atomanlagen in Brand gesetzt..."

 

Die Propaganda der russischen Seite erkennen Sie ohne Probleme. Aber die Kriegspropaganda der ukrainischen greifen Sie auf und verbreiten sie wissentlich weiter, obwohl die TS schon gestern klarstellte, dass es sich bei dem angeblichen Brand in der Atomanlage um eine Lüge handelte.

 

Es wurde ein Schulungszentrum beschossen und teilweise in Brand gesetzt, welches sich ca. 500 Meter vom Reaktor Enerhodar entfernt befindet. Die veröffentlichten Videoausschnitte zeigen eine harmlose Gefechtsfeldbeleuchtung, die auf dem Parkplatz dieses Schulungszentrums niederging.

 

Ich empfehle Ihnen (und allen anderen), den wikipedia-Artikel über die Prinzipien der Kriegspropaganda zu lesen.

War Schröder zu naiv ?

Ich meine nicht seine Freundschaft mit Putin und sein Eintreten für die Deutsch-russische Energiepartnerschaft
 

...man liest ja jetzt allerorten, die Deutschen hätten ein „naives“ Russlandbild gehabt, geprägt von Schuldgefühlen und schlechtem Gewissen. Und jetzt ist er da „der Russe“!
 

Also hätte Schröder an der Seite der USA auch in den Irakkrieg ziehen müssen, den er für ein „militärisches Abenteuer“ hielt ? 
 

 

Die Ironie ist, das man gerade auch in Deutschland den damaligen russischen Oligarchen regelrecht hinterhergelaufen ist u. bis heute Chodorkowski als „Oppositioneller“ gilt, während man ihn in Russland als Mafiosi ansieht. 
 

 

War Schwesig „naiv“?. Man wollte ja genau das preiswerte russische Gas haben! Dies ist halt jetzt nur nicht mehr opportun. 
 

 

Ich hoffe deshalb das die USA die Europäer auch zwingen werden, auf russische Energieträger zu verzichten. Damit diese Rosinenpickerei endlich aufhört! 

 

@08:58 Uhr von KarlderKühne

 

Fakt ist: Russland hat die Ukraine überfallen, nachdem Putin zuvor die Welt getäuscht und versichert hatte, dass man keinen Angriff auf die Ukraine plane. US Präsident Biden, der ein solches Szenario prophezeit hatte, wurde als Kriegshetzer diffamiert. Es gibt nichts, was diesen völkerrechtswidigen Anrgriff rechtfertigen würde. Auch keine Vorgeschichte. Bereits die Okkupation der Krim war völkerrechtswidrig. Soll  die Welt ein weiteres Mal zusehen, wie Putin die territoriale Souveränität eines Landes missachtet? Selbstverständlich ist es richtig, der Ukraine Waffen zu liefern, um sich verteidigen zu können. Selbstverständlich ist es richtig, Sanktionen gegen den Aggressor zu verhängen. Das Recht darf nicht dem Unrecht weichen. Putin führt einen Krieg nicht nur gegen die Ukraine, sondern gegen den Rest der Welt. Sein Hauptangriffsziel sind demokratische Strukturen in den Nachbarstaaten. Er glaubt, dass diese auch Russland infizieren könnten. Er möchte Russland in einer Blase halten mit einer von ihm verordneten Wahrheit. Bezeichnend dafür ist die brutale Beschränkung der Meinungsfreiheit durch drakonische Strafandrohung und ein Krieg, der als soclher nicht bezeichnet werden darf.

@08:58 Uhr von KarlderKühne

"Im Konflikt um die Ostukraine sind seit 2014 mehr als 13.000 Menschen gestorben und sie gehen auch auf das Konto der Ukrainer beim Versuch die abtrünnigen Gebiete wieder zurückzuholen."
Vielleicht hören Sie im Gegenzug auf, das Märchen von den 13.000 von den Ukrainern im Ostukraine Konflikt getöteten Menschen zu verbreiten. In dieser Zahl sind u.A. auch die 298 toten Zivilisten enthalten, die russische Hilfstruppen mit Hilfe regulärer russischer Truppen mit einer russischen BUK aus den russische besetzten Teilen der Ostukraine vom Himmel geholt haben. Russland hat diesen eigentlich völlig überflüssigen Konflikt mit (völkerrechtswidrig) über die Grenze geschleusten Soldaten und Waffen ständig am Kochen gehalten. Dies hat zu der großen Zahl von Toten, übrigens weit überwiegend Soldaten, geführt. Ein Konflikt, der schon durch russische Infiltration überhaupt begonnen hat. Wenn es einen Beweis für die russische Missachtung der Souveränität seiner Nachbarn gibt, dann den.

re 10:14 Möbius: Kampf der Narrative

>>Ein bisschen zu einfach macht man sich das schon im Westen. Ein Narrativ ist nicht deshalb mit Propaganda gleichzusetzen, weil es aus Russland kommt und es nicht schon deshalb „wahr“, weil die Amerikaner es erzählen<<

Welches Narrativ erzählen denn „die Amerikaner“? 

Ihr Kernfehler ist, dass Sie einem gleichgeschalten Russland einen gleichgeschalteten „Westen“ gegenüberstellen. Den gibt es aber eben nur als. russisches „Narrativ“ und „Narrative“ einer gleichgeschalteten Presse ist eben genau das, was Sie einfach nicht sehen wollen: Propaganda!

Wenn sie sich mal die Mühe machen würden, in die zahlreichen Meinungen im „Westen“ und deren Auseinandersetzungen mit diesem so vielschichtigen Thema hinein zu horchen, hätte sich Ihr gleichgeschaltetes Bild vom „Westen“ und „Osten“ sehr schnell erledigt.

Solange Sie aber jeden „westlichen“ Medienbericht als Propaganda sehen, wird Ihnen auch der kritische Blick auf die fundamentalen Unterschiede zwischen einer freien Gesellschaft und einem faschistischen Kreml verborgen bleiben,

 

Darstellung: