Kommentare - Ukraine-Krieg könnte Hungerkrise in Afrika auslösen

Kommentare

Ein Eroberungskrieg buchstäblich um jeden Preis

 

Wer soll unter den gegenwäritigen Verhältnissen die Felder in der Ukraine bestellen ?

 

Afrika ist schon seit jeher ein Brennpunkt von Ernährungs- und Versorgungsengpässen. Menschen drohen dort nun in Millionenzahl zu verhungern.

 

Putins Angriffskrieg wirft nicht nur die Menschen in der Ukraine in die Krise sondern auch in anderen Regionen der Welt. Ob er diese Kollaterlschäden in sein Kriegskalkül einbezogen hat ? In jedem Fall trägt er daran die Schuld.

 

 

Man sieht..

wie stark die globale Vernetzung mittlerweile ist.

Eigentlich kann niemand mehr Krieg führen ohne dies zu bedenken

Der Krieg

Putins Machtgelüste und die Spekulanten verschärfen die Not vieler Menschen.

@08:43 Uhr von MehrheitsBürger

"Die Auswirkungen von Putins Krieg auf die Welternnährungslage ist gravierend. Deer Diktator stürzt viele menschliche Existenzen in die Krise."

Das Ausmaß des Krieges werden wir später sehen, wenn dieser beendet werden sollte, da werden auch die Greueltaten sichtbar werden welche begangen wurde. Ich dachte mir schon, warum keiner ein Ernteflugzeug oder Sportflugzeug benutz um Traktate mit Kriegsbilder über Moskau aus der Luft verteilt . Aber nur Träume, weil die Menschen in Russland auch selbst geknechtet werden. Mir tut es in der Seele weh wenn ich dieses Leid überall sehe. Putin dürfte kein Bein mehr auf der Erde bekommen wegen seiner Taten.

Ukraine-Krieg könnte Hungerkrise in Afrika auslösen

Wieso könnte?

Die Krise ist schon jahrzehntelange Realität.

Aber Afrika (und nicht nur dort) ist ja weit weg.

Und wenn sie schon die Krise ansprechen, wer liefert die ganzen Waffen an die Bürgerkriegsparteien.

Auswirkungen des Krieges…

Auswirkungen des Krieges über den ganzen Globus - und es trifft wieder die Ärmsten.

Auch den Afrikanern alles Gute!

Warum fällt Russland als Lieferant aus?

Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus? Der Weizen ist da, die Infrastruktur in Russland ist intakt und lieferwillig gegen gute Devisen ist Russland mit Sicherheit auch. Sind es unsere Sanktionen, die die Lieferungen verhindern? Dann sollten wir schnellsten über "Kollateralschäden" unserer Sanktionen nachdenken und diese gegebenenfalls lockern. Zum Wohle von Ländern wie Kenia, die nun wirklich nichts für diesen Mist können.

Sanktionen

Güter können nicht in gut und böse aufgeteilt werden. Die Swift Sanktionen erschwert den Handel mit Mais und Weizen. Die steigenden Preise locken Spekulanten an. Spekulation treibt die Preise weiter. 

 

Krieg und Sanktionen schadet nicht nur unseren eigenen Bevölkerung. Auch Afrika wird geschwächt. Darum sollte die Regierung die Wachstumsfeindlichen Sanktionen zurücknehmen. Der Hunger in Afrika sollte als Grund ausreichen.

@08:43 Uhr von MehrheitsBürger

  Die Auswirkungen von Putins Krieg auf die Welternnährungslage ist gravierend. Deer Diktator stürzt viele menschliche Existenzen in die Krise.

 

Über kurz oder lang alle.

Kein Krieg ...

beginnt mit dem ersten Schuss!

Putin

ist doch in vielen afrikanischen Ländern sehr beliebt.

Er wird sie ganz sicher mit Lebensmitteln versorgen, er braucht doch kein Geld für Kriege.

@09:28 Uhr von Mark50zig

Es gibt im Afrika auch andere Nährquellen als Weizen.
Anstatt Lebensmittel zur importieren, wäre es besser den Anbau von richtigen Alternativen zur fördern. Das wird auch wird auch die dortige Wirtschaftslage verbessern.
Das muss selbstverständlich jetzt parallele zu Lebensmittelspenden passieren.

Falscher Ansatz @08:50 Uhr von MehrheitsBürger

Die EU hätte schon vor Jahren damit beginnen müssen, sich sowohl verteidigungstechnisch, wie auch wirtschaftlich von den USA und der Nato zu emanzipieren. Nun ist es leider zu spät und wir sitzen auf einem rießigen Scherbenhaufen zwischen zwei völlig aus dem Ruder gelaufenen, bis aufs Blut gereizten und mit Atomwaffen gestählten Wilden, die beide für sich, weil weit genug weg, kein Problem damit hätten, wenn es Zentraleuropa nicht mehr gäbe, denn anders als RU und USA hat Europa nichts an brauchbaren Bodenschätzen zu bieten, auch können wir uns agrartechnisch kaum noch selbst versorgen.

 

Nun wird in Afrika gerade die nächste Flüchtlingswelle losgetreten. Die läuft dann aber auch nicht gen Westen über den Atlantik oder in die Kornkammern im Osten, sondern auf kürzestem Weg nach Norden.

 

Wahrlich ein heldenhafter Auftritt. Alles, weil wir zu stolz und selbstherrlich waren, keine Sicherheiten anbieten und Zugeständnisse machen wollten. Und, wofür ?

 

Gruß Curieux.

extreme Abhängigkeiten

Extreme Abhängigkeiten von einem/wenigen Lieferanten sind immer schlecht. Sei es wir vom Gas oder hier vom Weizen.

 

Am besten ist die Eigenversorgung z.B. hier mit Sorten die unter diesen Bedingungen auf sandigen, armen Böden wachsen wie z.B. das Einkorn (gibt bestimmt noch viele andere essbare Pflanzen die unter diesen Bedingungen wachsen).

Gigantische Gewinne

Mit Öl und Gas werden wahrlich gigantische Gewinne eingefahren und hier liegt das Problem. Schon deutlich vor dem Einmarsch in die Ukraine stiegen die Energiepreise und jetzt bekommt der Aufwärtstrend zusätzlichen Schwung, obwohl die weltweit zur Verfügung stehenden Mengen konstant sind und Russland seinen Lieferverpflichtungen auch weiter nachkommt. Die Ölscheichs nehmen es gern an und wollen trotz Bitten der USA ihre Ölfördermenge nicht erhöhen. Also dürfen wir uns, dank der Spekulanten die gerade Unsummen verdienen, auf noch weiter steigende Energiepreise einrichten.

Es ist eine Frage des Systems: Vom Betanken eines Öltankers bis zum Anlanden in einem Hafen zum Entladen wird das Öl mehrfach mit Gewinn verkauft und gekauft. Der Verbraucher zahlt am Ende, denn er ist angewiesen auf Energie, auch indirekt, weil Waren nicht nur produziert werden müssen, sondern auch transportiert.

Die größte Gefahr der Globalisierung...

...alles ist so verflochten, dass selbst Katastrophen, die früher "nur" regionale Auswirkungen hatten, heute weltweite Folgen zeigen.

Wie bekloppt ist ein System, das selbst Grundnahrungsmittel erst fünf oder zehntausend Kilometer durch die Gegend karrt, bevor sie beim Menschen ankommen?

 

Kriegsflüchtlinge

Der Bericht macht klar, dass der Begriif "Kriegsflüchtling" zwangsläufig auch die von einer durch den Krieg ausgelösten Hungerkatastropfe Betroffenen (und Flüchtenden) umfassen muss. Die Politik muss hier entsprechend reagieren, und nicht erst, wenn die Hungerstoten zu beklagen sind. Der Bericht macht klar: Wir (Europa) wissen es jetzt schon! 

@Alter Brummbär

 

"Die Krise [in Afrika] ist schon jahrzehntelange Realität"

 

....

 

Und auch dort liegt es an Krieg und Zerstörung und an veralteten Machtansprüchen und Wertvorstellungen.

Ukraine-Krieg könnte Hungerkrise in Afrika auslösen....

In der Tat ist Russland seit einigen Jahren der größte Weizenexporteur. Und wenn das nicht mehr geht, dann wird es sicher Folgen haben. Das Beispiel afrikanischer Länder zeugt dann aber auch von der Schwäche der Wirtschaft dort. Das Beispiel Kenia in dem Artikel ist da pikant. Vor einigen Jahren nötigte die EU dem Land einen Freihandelsvertrag (EPA) auf. Für vier Fünftel des Warenverkehrs gilt demnach Zollfreiheit. Das hat Auswirkungen auf die kenianischen Landwirte, die durch die subventionierten EU-Importe herunterkonkurriert werden oder sogar aufgeben mussten (attac-Dokumente).

omg

Dieses Problem besteht (zum übergroßen Teil NATO-bedingt) schon seit Jahrzehnten, und jetzt vergießt die NATO auf einmal 'Krokodilstränen'? oO

Die Ukraine ernährt die Welt…

Die Ukraine ernährt die Welt ist aber bei der Liste nach Bruttoinlandsprodukte pro Kopf mit 3.707 US Dollar nur auf Platz 124 im Jahr 2019.

Zum Vergleich liegt Rumänien mit 12.887 US Dollar auf Platz 62.

Verschenkt die Ukraine seine Exportgüter?

Wenn ich

mich richtig erinnere, wurde schon vor Beginn das Getreideproblem diskutiert, und einige andere Rohstoffe auch. Das Problem ist nicht nur die Lieferkette, sonder auch die Börse, wo die Lebensmittelgrundstoffe gehandelt werden, dort entsteht der hohe Preis bei Knappheit.

Was für Afrika unerschwinglich wird, werden auch wir zu spüren bekommen.

Letzte Woche gab es einen Artikel über unsere Schwarzerden zum Beispiel, in der Magdeburger Börde, der Hildesheimer Börde und im Thüringer Becken.

Wir könnten uns bei den Sorten Getreide selber ernähren, wir bräuchten im Notfall keine Importe, Mais wird ja bei uns auch sehr viel angebaut, auch für Biogas, die Flächen könnte man auch anders verwenden, für Lebensmittel.

Es greift also alles ineinander, und je länger dieser Konflikt dauert, um so mehr wird Sichtbar werden.

Deshalb bin ich gegen alle Waffen, das Geld wäre bei Lebensmitteln besser aufgehoben, aber ich gehöre da eher zu einer kleinen Minderheit, wenn ich so an die Kommentare denke.

Das Monopol blindlings angenommen

Russland liefert Weizen - ich kann mich dran erinnern, dass das auch schon umgekehrt war. Damals waren allerdings Apparatschiks am Ruder, heute knallharte Oligarchen. Und die verstehen es, einen Markt zu erobern. Ködern mit billigem Weizen, dann die Kandarre angezogen. Ist mir chinesischen Rohstoffen genau gleich. Die Abhängigkeit blindling in Kauf genommen - schlimmer noch: auf unseren guten Böden bauen wir Pflanzen für Biosprit an - das bringt mehr (Subventions)-Kohle - ist ethisch aber verwerflich. Es ist nahezu eine Farce, wie Putin jetzt auch die Energiewende beflügelt, sich selbst mittelfristig ins Fleisch schneidet! Die OPEC hat das 72 auch versucht - und prompt wurden die Karren sparsamer. Ein VW Käfer 1303 hat 12-15l gebraucht und nur miese Leistungsdaten gehabt. Der war kurze Zeit später Geschichte! Mal sehen, ob wir auf UNSEREN Feldern wieder mal etwas Essbares sehen außer Futtermais?

Hungerkrise in Afrika auslösen

Hier zeigen sich die gravierenden Fehler von 70 Jahren Entwicklungshilfe.
Als Rodesien noch Kolonie war war es die Kornkammer von Afrika.
 

@09:12 Uhr von ich1961

"Auswirkungen des Krieges über den ganzen Globus - und es trifft wieder die Ärmsten.

Auch den Afrikanern alles Gute!"

Dem schließe ich mich an.

@08:50 Uhr von MehrheitsBürger

Ob er diese Kollaterlschäden in sein Kriegskalkül einbezogen hat ?

 

Als wenn Putin das auch nur eine Sekunde interessieren täte.

 

In jedem Fall trägt er daran die Schuld.    

 

Wir alle tragen Schuld daran:

 

NATO, UN, EU etc. für das geradezu schreckhafte Hoffen darauf, daß Putin plötzlich wieder zu Verstande kommen möge.

 

China, Indien etc. daran, auschließlich eigene Macht- und Wirtschaftsinteressen im Auge zu haben.

 

Und die Afrikaner selbst für das jahrzehntelange Versagen, stabile Strukturen zu schaffen, damit Diktatoren, Kleptokraten und sonstige Verbrecher keine Chancen mehr haben.

@09:13 Uhr von M. Höffling

Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus? Der Weizen ist da, die Infrastruktur in Russland ist intakt und lieferwillig gegen gute Devisen ist Russland mit Sicherheit auch. Sind es unsere Sanktionen, die die Lieferungen verhindern? Dann sollten wir schnellsten über "Kollateralschäden" unserer Sanktionen nachdenken und diese gegebenenfalls lockern. Zum Wohle von Ländern wie Kenia, die nun wirklich nichts für diesen Mist können.

.

​​​Da haben Sie recht. Aber bei unseren Politikern ist halt Gesinnungsethik angesagt. Man will sich seiner moralischen Überlegenheit versichern und tut, was gut aussieht. Die Folgen des eigenen Handelns werden dabei nicht bedacht. Denn das wäre ja Verantwortungsethik. Die sieht nicht so plakativ moralisch aus (wir sind die Guten, wir tun was), würde aber viel Leid verhindern.

Hunger in Afrika

ist Putin egal. Waehrend der grossen Terror- Famine unter Stalin 1932 und 1933 sind In der Ukraine ca 4 Millionen Menschen verhungert. Stalins Strafaktion. 

 

Bei den Ukrainern ist das noch wach. 

 

Der Hunger in Afrika ist Putin sicher egal, den kuemmern nicht mal die eigenen Landsleute.

 

@M. Höffling - Krieg & Sanktionen

09:13 Uhr von M. Höffling:

"Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus?"

 
 

Es gibt zwei Möglichkeiten:

1) Die Lieferausfälle aus der Ukraine sorgen für höhere Preise, die sich in Afrika niemand mehr leisten kann.

2) Da Russland aus dem Swift-System ausgeschlossen wurde, kann Kenia die Importe nicht mehr bezahlen.

@09:10 Uhr von Alter Brummbär

Wieso könnte? Die Krise ist schon jahrzehntelange Realität

 

Genau genommen bzw. bei Lichte betrachtet seit Beginn der Kolonialisierung bzw. gewaltsamen „Unterjochung“ der nicht nur der afrikanischen Bevölkerung. Von einigen zynisch als „Zivilisierung“ bezeichnet.

 

Aber Afrika (und nicht nur dort) ist ja weit weg.

 

Die Welt wird „kleiner“, und ehemals unüberwindbare Grenzen sind das schon lange nicht mehr. Zum Glück für all diejenigen, die gezwungen sind die zu überwinden um überleben zu können.
 

Und wenn sie schon die Krise ansprechen, wer liefert die ganzen Waffen an die Bürgerkriegsparteien.

 

Und hält die damit nicht nur „am Laufen“ sondern „befeuert“ sie immer weiter. Wirklich nicht nur eine gute, sondern die entscheidende Frage. Sie beantworten und so das ihr zugrundeliegende Problem lösen zu können setzt allerdings die Abschaltung von dessen konkreter Ursache voraus: M.E. der Funktion des Gelds als Wert-„Konservierungs“-Instrument.

 

 

@09:13 Uhr von M. Höffling

Schade, dass Kenia heute von Lebensmittelimporten abhängt, nach Dekaden der Entwicklungs-Zusammenarbeit ... wo sind die ganzheitlichen Programme die auch Verantwortung für die Nehmerländer einschließt? Passte bislang nicht in die Agenden der westlichen Entwicklungsindustrie, die primär lediglich an Abnehmer für ihre Produkte (Programme und Projekte)  interressiert war, um ihre Jobs zu sichern. 

Wie wäre es Nahrungsmittel selber herzustellen?

Zitat: "Russland und die Ukraine sind für Länder wie Kenia Hauptlieferanten von Weizen oder Mais. Mit dramatisch steigenden Preisen wegen des Kriegs fürchten viele Menschen in Afrika, ihre Familien bald nicht mehr ernähren zu können."

.

Lt. dem Economist/Weltbank liegen 60 % der bebaubaren Ackerfläche dieses Planeten in Afrika.

Grundsätzlich sollte es in Afrika eigentlich keine Versorgungsprobleme mit Lebensmitteln geben, mal die Tatsache, dass in gewissen ariden Sahelländer kaum eine Landwirtschaft möglich ist..

Wieso haben Afrikaner nicht schon längst angefangen, ihre Nahrungsmittel selber herzustellen?

Das würde auch Arbeitsplätze schaffen.

Q:

"http://www.growafrica.com/news/60-arable-land-africa-and-it-has-billion…"

"https://www.economist.com/baobab/2013/09/04/cold-comfort-farms"

@09:13 Uhr von M. Höffling

Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus? 

#

Zitat aus einem Artikel der ts.

In der vergangenen Woche hatte China seine Einfuhrbeschränkungen für Weizen aus Russland aufgehoben. Danach soll künftig Weizen aus ganz Russland nach China eingeführt werden dürfen. 

-

Wenn China jetzt große Teile der Ernte aus Russland kauft, wird es für einige arme Länder sehr schwierig werden. 

-

Artikel vom 28.02.2022

Getreide wird teurer: Krieg treibt Weizenpreis in die Höhe | tagesschau.de

@09:13 Uhr von M. Höffling

Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus? Der Weizen ist da, die Infrastruktur in Russland ist intakt und lieferwillig gegen gute Devisen ist Russland mit Sicherheit auch. Sind es unsere Sanktionen, die die Lieferungen verhindern? Dann sollten wir schnellsten über "Kollateralschäden" unserer Sanktionen nachdenken und diese gegebenenfalls lockern. Zum Wohle von Ländern wie Kenia, die nun wirklich nichts für diesen Mist können.

Sie treffen den Punkt.

Aber Nachdenken ist derzeit nicht so gefragt.

Hallo   Ich hoffe nicht,…

Hallo

 

Ich hoffe nicht, dass ich jetzt auf mein Brötchen verzichten muss.

 

Aber ich bin überzeugt davon, dass wir unseren Weizenbedarf auch auf den afrikanischen Märkten befriedigen können.

 

Das ist doch nur eine Frage der Geldbörse.

 

Wird eigentlich schon wieder auf den Weizenpreis gezockt?

 

 

 

 

@09:30 Uhr von Curieux

Die EU hätte schon vor Jahren damit beginnen müssen, sich sowohl verteidigungstechnisch, wie auch wirtschaftlich von den USA und der Nato zu emanzipieren. Nun ist es leider zu spät und wir sitzen auf einem rießigen Scherbenhaufen zwischen zwei völlig aus dem Ruder gelaufenen, bis aufs Blut gereizten und mit Atomwaffen gestählten Wilden, die beide für sich, weil weit genug weg, kein Problem damit hätten, wenn es Zentraleuropa nicht mehr gäbe, denn anders als RU und USA hat Europa nichts an brauchbaren Bodenschätzen zu bieten, auch können wir uns agrartechnisch kaum noch selbst versorgen.   Nun wird in Afrika gerade die nächste Flüchtlingswelle losgetreten. Die läuft dann aber auch nicht gen Westen über den Atlantik oder in die Kornkammern im Osten, sondern auf kürzestem Weg nach Norden.   Wahrlich ein heldenhafter Auftritt. Alles, weil wir zu stolz und selbstherrlich waren, keine Sicherheiten anbieten und Zugeständnisse machen wollten. Und, wofür ?   Gruß Curieux.

Danke! Kann ihnen nur zustimmen.

@09:13 Uhr von M. Höffling

Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus? Der Weizen ist da, die Infrastruktur in Russland ist intakt und lieferwillig gegen gute Devisen ist Russland mit Sicherheit auch. Sind es unsere Sanktionen, die die Lieferungen verhindern? Dann sollten wir schnellsten über "Kollateralschäden" unserer Sanktionen nachdenken und diese gegebenenfalls lockern. Zum Wohle von Ländern wie Kenia, die nun wirklich nichts für diesen Mist können.

 

Wenn Sie sich die TV-Dokumentation „Korruption bedrohen den Kreml“ aus der ARD-Reihe „Die Story“ heraussuchen und anschauen würden, würde Sie das gewiss der Antwort auf Ihre Frage näherbringen: programm.ard.de/TV/Themenschwerpunkte/Dokus--Reportagen/Alle-Dokumentationen/Startseite/?sendung=2811119733716232

@09:30 Uhr von bolligru

Mit Öl und Gas werden wahrlich gigantische Gewinne eingefahren und hier liegt das Problem. Schon deutlich vor dem Einmarsch in die Ukraine stiegen die Energiepreise und jetzt bekommt der Aufwärtstrend zusätzlichen Schwung, obwohl die weltweit zur Verfügung stehenden Mengen konstant sind und Russland seinen Lieferverpflichtungen auch weiter nachkommt. Die Ölscheichs nehmen es gern an und wollen trotz Bitten der USA ihre Ölfördermenge nicht erhöhen. Also dürfen wir uns, dank der Spekulanten die gerade Unsummen verdienen, auf noch weiter steigende Energiepreise einrichten. Es ist eine Frage des Systems: Vom Betanken eines Öltankers bis zum Anlanden in einem Hafen zum Entladen wird das Öl mehrfach mit Gewinn verkauft und gekauft. Der Verbraucher zahlt am Ende, denn er ist angewiesen auf Energie, auch indirekt, weil Waren nicht nur produziert werden müssen, sondern auch transportiert.

Nicht nur auf die Spekulanten schauen sondern auf diejenigen die mit ihrer desaströsen aus dem Bauch  heraus Politik diesen Zustand mitverursacht haben. Spekulanten nehmen nur ihre Chance wahr die man ihnen bietet.

@09:34 Uhr von Tinkotis

...alles ist so verflochten, dass selbst Katastrophen, die früher "nur" regionale Auswirkungen hatten, heute weltweite Folgen zeigen. Wie bekloppt ist ein System, das selbst Grundnahrungsmittel erst fünf oder zehntausend Kilometer durch die Gegend karrt, bevor sie beim Menschen ankommen?  

Vor allem ist das System so inhuman, das mit Grundnahrungsmittel spekuliert werden darf . Meiner Meinung nach müsste das Verboten werden.

 

@hecker - Ursache und Wirkung

@09:26 Uhr von hecker:

"Kein Krieg beginnt mit dem ersten Schuss!"

 

Und jede Kriegspartei hat die Folgen ihrer eigenen(!) Aktionen selbst zu verantworten.

 

Aber solche Tatsachen passen nicht in ein von Kriegspropaganda gezeichnetes Weltbild.

@09:13 Uhr von M. Höffling

Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus? Der Weizen ist da, die Infrastruktur in Russland ist intakt und lieferwillig gegen gute Devisen ist Russland mit Sicherheit auch. Sind es unsere Sanktionen, die die Lieferungen verhindern? Dann sollten wir schnellsten über "Kollateralschäden" unserer Sanktionen nachdenken und diese gegebenenfalls lockern. Zum Wohle von Ländern wie Kenia, die nun wirklich nichts für diesen Mist können.

Das ist doch eine verschrobene Logik, da es an der eigentlichen Ursache vorbeigeht. Es gilt vielmehr die Sanktionen so zu verschärfen, dass sich Putin und vor allem sein Umfeld  keine Illusion mehr machen kann. Sie  hoffen anscheinend , leider nicht ganz ohne Grund, dass die Entschlossenheit des Westens auf Dauer nicht hält (Und dazu trägt das Verhalten der Deutschen Rgierung nicht unerheblich bei).

 

Das Leid kann nur dann schnellst möglich gelindert werde, wenn Russland wieder in den Kreis der Völkergemeinschaft zurückgekeht ist und das geht nur ohne Putin.

@09:17 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Güter können nicht in gut und böse aufgeteilt werden. Die Swift Sanktionen erschwert den Handel mit Mais und Weizen. Die steigenden Preise locken Spekulanten an. Spekulation treibt die Preise weiter.    Krieg und Sanktionen schadet nicht nur unseren eigenen Bevölkerung. Auch Afrika wird geschwächt. Darum sollte die Regierung die Wachstumsfeindlichen Sanktionen zurücknehmen. Der Hunger in Afrika sollte als Grund ausreichen.

 

 

Ja, Sie haben ja nur zu Recht. Wir sollten schnellst möglich das System Putin bei uns einführen. Das wollen Sie ja anscheinend. Oder wovon träumen Sie?.

@08:50 Uhr von MehrheitsBürger

Afrika ist schon seit jeher ein Brennpunkt von Ernährungs- und Versorgungsengpässen.

 

Nein, ist es nicht, inbesondere auch nicht seit jeher, und schon gar nicht ganz "Afrika". Länder wie Togo und Simbabwe sind Kornkammern, Landwirtschaften mit mehreren Ernten pro Jahr, und übrigens war Afrika in kulturell/technischer Hinsicht einmal der Hochpunkt der Zivilisation, ich denke da nur an die Bronzen von Ife und Benin oder den Mythos der "Königin von Saba" erhalten hat.

Wenn die Afrikaner ein Problem haben, sich zu ernähren, dann, weil sie daran gehindert werden, durch Korruption, Warlords, Ausbeutung (teils unter dem Deckmantel der Entwicklungshilfe, Kredite für unangemessene industrielle und militärische Großprojekte - ich habe selber an einem Militärflughafen und zweimal an einem Eisenwerkskombinat mitgearbeitet), alles, was einem Kontinent passieren kann. Man lese z.B. zum Thema "Entwicklungshilfe" bei Brigitte Erler nach: "Tödliche Hilfe"".

Frdl. Gruß, Zuschauer49

Konsequent

Wie wäre es, wenn sich alle afrikanischen Staaten auch vehement gegen Russland positionieren würden, auch im Handeln.

@09:29 Uhr von Rybnika

ist doch in vielen afrikanischen Ländern sehr beliebt. Er wird sie ganz sicher mit Lebensmitteln versorgen, er braucht doch kein Geld für Kriege.

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Sinnfreier geht's kaum.

@09:30 Uhr von Curieux

Die EU hätte schon vor Jahren damit beginnen müssen, sich sowohl verteidigungstechnisch, wie auch wirtschaftlich von den USA und der Nato zu emanzipieren. Nun ist es leider zu spät und wir sitzen auf einem rießigen Scherbenhaufen zwischen zwei völlig aus dem Ruder gelaufenen, bis aufs Blut gereizten und mit Atomwaffen gestählten Wilden, die beide für sich, weil weit genug weg, kein Problem damit hätten, wenn es Zentraleuropa nicht mehr gäbe, denn anders als RU und USA hat Europa nichts an brauchbaren Bodenschätzen zu bieten, auch können wir uns agrartechnisch kaum noch selbst versorgen.   Nun wird in Afrika gerade die nächste Flüchtlingswelle losgetreten.  Wahrlich ein heldenhafter Auftritt. Alles, weil wir zu stolz und selbstherrlich waren, keine Sicherheiten anbieten und Zugeständnisse machen wollten.

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Bitte erklären Sie unbedingt, wer mit "wir" gemeint ist !

Wer genau war "stolz" und "selbstherrlich" ?

Die Agrarproduktion ist zum…

Die Agrarproduktion ist zum glück im Westen der Ukraine, wo hoffentlich nicht so viel zerstört wird. Dieser Krieg wird in Russland übrigens ganz anders dargestellt, es ist krank. Sie sagen, die ukrainische Armee (als Faschisten bezeichnet) würden die ganzen Zerstörungen unternehmen. Es ist für Putin also so: Umso mehr Zerstörungen er verursacht, desto dringlicher wird es in den russischen Medien dargestellt, was dagegen zu tun. Lügen brechen aber irgendwann zusammen. Putin gräbt sein "Grab" immer tiefer,.

@09:17 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Darum sollte die Regierung die Wachstumsfeindlichen Sanktionen zurücknehmen. Der Hunger in Afrika sollte als Grund ausreichen.

Was schlagen sie als Ersatz vor für die dann entfallenden Sanktionen, um zumindest zu versuchen, Putin zum Abbruch seiner „Spezialoperation“ zu bewegen ? Direktes militärisches Eingreifen der Nato vielleicht ?

vielleicht wäre jetzt die Gelegenheit

sich mal in Afrika Gedanken zu machen

wie man in einen so riesigen Land seine Lebensmittel selber anbaut

ebenso wie wir uns aktuell überlegen wo wir unser Gas und Öl herbekommen sollen

bzw. die Alternativen dazu

@09:13 Uhr von M. Höffling

Dass die Ukraine gerade keinen Weizen liefern kann, liegt auf der Hand. Aber warum fällt Russland als Lieferant aus? Der Weizen ist da, die Infrastruktur in Russland ist intakt und lieferwillig gegen gute Devisen ist Russland mit Sicherheit auch. Sind es unsere Sanktionen, die die Lieferungen verhindern? Dann sollten wir schnellsten über "Kollateralschäden" unserer Sanktionen nachdenken und diese gegebenenfalls lockern. Zum Wohle von Ländern wie Kenia, die nun wirklich nichts für diesen Mist können.

 

Wie wäre es denn, wenn Russland diesen unsinnigen Krieg einfach beendet? Es sind NICHT die Sanktionen, sondern einzig und allein Putins Krieg, der für diesen Mist verantwortlich ist! 

@08:43 Uhr von MehrheitsBürger

  Die Auswirkungen von Putins Krieg auf die Welternnährungslage ist gravierend. Deer Diktator stürzt viele menschliche Existenzen in die Krise.

In Afrika wirkt sich nicht nur Putins Krieg aus (der ist erst 10 Tage alt und die Auswirkungen sehen wir erst noch). 

In Afrika wirken bereits die Folgen des Klimawandels (auch das ist erst der Anfang), generelle polit. Instabilität, Korruption und Fehler der Industrie-Nationen. Fehler auch der EU, die Verträge in Afrika abschließt, mit einer win-, aber nicht win-win-Situation.

Am Beispiel Mali kann man auch erkennen, wie wenig, bzw auch kontraproduktiv, die militär. Engagements von EU-Staaten ist. Aus meiner Sicht war es ein Fehler, dass Frankreich sich dort zurückgezogen hat (Deutschland wird wohl folgen?), um Putins Söldnern dort das Feld zu überlassen. Stabilisierung sieht anders aus.

@09:17 Uhr von Initiative Neue Asoziale Marktwirtschaft

Güter können nicht in gut und böse aufgeteilt werden. Die Swift Sanktionen erschwert den Handel mit Mais und Weizen. Die steigenden Preise locken Spekulanten an. Spekulation treibt die Preise weiter.    Krieg und Sanktionen schadet nicht nur unseren eigenen Bevölkerung. Auch Afrika wird geschwächt. Darum sollte die Regierung die Wachstumsfeindlichen Sanktionen zurücknehmen. Der Hunger in Afrika sollte als Grund ausreichen. 

 

Nicht die Sanktionen sind feindlich und schädlich, sondern einzig und allein Putins Krieg! Vertauschen wir nicht Ursache und Wirkung! Putin muss diesen Krieg beenden! 

@09:09 Uhr von Jimi58

 

 

 

Ich dachte mir schon, warum keiner ein Ernteflugzeug oder Sportflugzeug benutz um Traktate mit Kriegsbilder über Moskau aus der Luft verteilt .

 

 

 

Sie meinen wie die Sophie Scholz

die im Treppenhaus ihrer UNI Flugblätter runterregnen ließ

die Konsequenzen für sie kennen sie !

@08:50 Uhr von 91541matthias

wie stark die globale Vernetzung mittlerweile ist. Eigentlich kann niemand mehr Krieg führen ohne dies zu bedenken

 

Zustimmung. Noch hrundsätzlicher: Eigentlich kann niemand mehr Krieg führen! Krieg ist niemals eine Lösung!

Peace!

@09:42 Uhr von Bernd Kevesligeti

Das Beispiel afrikanischer Länder zeugt dann aber auch von der Schwäche der Wirtschaft dort. Das Beispiel Kenia in dem Artikel ist da pikant. Vor einigen Jahren nötigte die EU dem Land einen Freihandelsvertrag (EPA) auf. Für vier Fünftel des Warenverkehrs gilt demnach Zollfreiheit. Das hat Auswirkungen auf die kenianischen Landwirte, die durch die subventionierten EU-Importe herunterkonkurriert werden oder sogar aufgeben mussten (attac-Dokumente).

Die umwerfende Einstellung sich selber nicht als Teil des Problems zu sehen ist leider sehr verbreitet in der deutschen Politik der EU Politik und der Nato.
"Wir" sind immer nur Teil der Lösung (falls es die jemals geben sollte.)
Seit 50 Jahren ist es Usus die afrikanischen Märkte mit "Geschenken" (WTO gestützt) und hoch subventionierten Billigartikel zu vernichten. Die erfolgreichen Mikrokredite mit echtem vor ort Einsatz wurden so immer wieder konterkariert.

 

 

@09:42 Uhr von saschamaus75

Dieses Problem besteht (zum übergroßen Teil NATO-bedingt) schon seit Jahrzehnten, und jetzt vergießt die NATO auf einmal 'Krokodilstränen'? oO

Die Nato, werte Saschamaus, kommt noch nicht einmal vor in dem Artikel, sondern es sind Einheimische, die ihre Sorgen äußern. Das unsinnige Nato-Bashing ist fürchterlich albern. An der momentanen Situation ist nur einer schuld und der sitzt im Kreml und hat einen weiteren menschenverachtenden Krieg begonnen. 

 

Das ist wohl richtig .... der Krieg

aber seit Jahren kaufen wir den Weltmarkt (Weizen/Mais) auf und machen davon Biosprit für unsere Autos

Lebten 1950 ca 250 Mill Menschen in Afrika sind es heute 1.200 Mill

und beim Thema Kriegführen, da ist der Kontinent auch nicht unerfahren ...

ich denke auch das gehört mal gesagt !

 

@09:42 Uhr von saschamaus75

Dieses Problem besteht (zum übergroßen Teil NATO-bedingt) schon seit Jahrzehnten, und jetzt vergießt die NATO auf einmal 'Krokodilstränen'? oO

Das Problem der Ernährung hat mit der NATO überhaupt nichts zu tun. Wie schon User Bernd Kevesligeti schrieb, ist das einer der Gründe.

@11:54 Uhr von Sisyphos3

 

aber seit Jahren kaufen wir den Weltmarkt (Weizen/Mais) auf und machen davon Biosprit für unsere Autos Lebten 1950 ca 250 Mill Menschen in Afrika sind es heute 1.200 Mill und beim Thema Kriegführen, da ist der Kontinent auch nicht unerfahren ... ich denke auch das gehört mal gesagt !

 

Das müssen manche quasi zwanghaft sagen, wenn in einer beliebigen Meldung das Wort «Afrika» auftaucht. Und sei es auch nur in einer Tierdoku über «Afrikanische Elefanten».

@10:22 Uhr von Blitzdings

>> Lt. dem Economist/Weltbank liegen 60 % der

>> bebaubaren Ackerfläche dieses Planeten in Afrika.

 

Und wieviel dieser 60% sind mit Landminen verseucht? oO

@11:54 Uhr von Sisyphos3

aber seit Jahren kaufen wir den Weltmarkt (Weizen/Mais) auf und machen davon Biosprit für unsere Autos Lebten 1950 ca 250 Mill Menschen in Afrika sind es heute 1.200 Mill und beim Thema Kriegführen, da ist der Kontinent auch nicht unerfahren ... ich denke auch das gehört mal gesagt ! 

Wieder mal wild in die Allerleikiste gegriffen, um gegen den "herrschenden Trend", nichts sagen zu dürfen, irgendein Empörungslos ziehen zu können. Was haben denn Ihre 3 Haken zum Räuchern nicht mehr ganz frischer Fakten vor allem miteinander zu tun? Noch nie hat ein Kontinent Kriege geführt und kann schon deshalb keine Erfahrung darin haben. Der Großteil an kriegerischen Auseinandersetzungen in Afrika basiert entweder aus Konflikten zwischen Unabhängigkeitsbewegungen mit Kolonialemächten oder aus Stellvertreterkriegen, die die früheren Blockmächte austragen ließen, um ihren Einfluß auf Bodenschätze mithilfe örtlicher Clans zu sichern. Streumunition sollte auch in Foren geächtet werden.

 

 

@09:42 Uhr von saschamaus75

 

 

 

Dieses Problem besteht (zum übergroßen Teil NATO-bedingt) schon seit Jahrzehnten, und jetzt vergießt die NATO auf einmal 'Krokodilstränen'? oO

 

 

als die USA auf Suche nach dem Giftgas im Irak einmarschierten werden wohl ähnliche Zustände geschaffen worden sein wie aktuell in der Ukraine

Wie die Menschen sich fühlten - wohl ähnlich auch werden definitiv nicht nur militärische Dinge angegriffen worden sein

und AKW´s gezielt anzugreifen was in der Ukraine (bisher noch) nicht geschah

das übernahm jemand anders (07.06.1981) bei der Operation Opera dort

aber das ist vergessen

 

Alles hängt mit ...

...allem zusammen - es scheint, dass das Weltgefüge zusammenbricht...Corona, Klima, Ressourcen, Wirtschaft, Gewalt, Kriege, .....whatever.

Der Mensch auf Erden ist ein Audlaufmodell...

Es gibt keinen Mangel

Es gibt nur Heuschrecken und Zocker, die an Krisen verdienen wollen und die mit Lebensmitteln an der Börse spekulieren.

.

Sollte es einen Mangel geben, weil die Sanktionen der EU Russland daran hindern, Weizen zu exportieren, dann ist die EU auch für die Folgen ihrer Sanktionen verantwortlich.

.

Nein, es ist nicht ok, sich ei reines Gewissen auf dem Rücken hungernder Kinder in Afrika zu verschaffen. Daher: keine Sanktionen, die in irgendeiner Form Lebensmittel betreffen. Dafür gerne das Auto stehen lassen und die Thermostate an der Heizung herunterdrehen, um den Gas, Kohle und Öl Import zu reduzieren.

@11:54 Uhr von Sisyphos3

aber seit Jahren kaufen wir den Weltmarkt (Weizen/Mais) auf und machen davon Biosprit für unsere Autos Lebten 1950 ca 250 Mill Menschen in Afrika sind es heute 1.200 Mill und beim Thema Kriegführen, da ist der Kontinent auch nicht unerfahren ... ich denke auch das gehört mal gesagt !  

 

Da bin ich bei ihnen - Essen gehört nicht in den Tank.

Nebenbei gesagt ist das Zeug sch..., weil es bei vielen Autos entgegen der offiziell propagierten Unschädlichkeit eben doch nicht ohne ist - verklebte Einspritzdüsen und Benzinpumpen sind nur ein Effekt des "Brot im Benzin".

Und das Benzin wäre ohne diese Beimischung subventionierten (!) Bioethanols billiger.

 

Das Thema "warum die Afrikaner sich gegenseitig bekriegen" ist indes lang, traurig...und kann nicht mehr offen diskutiert werden, ohne daß sich ein (meist weißer) Gutmensch getriggert fühlt und laut alles von "Rassist!" bis "Kapitalist!" brüllt.

11:54 Uhr von Sisyphos3

>>Das ist wohl richtig .... der Krieg

aber seit Jahren kaufen wir den Weltmarkt (Weizen/Mais) auf und machen davon Biosprit für unsere Autos

Lebten 1950 ca 250 Mill Menschen in Afrika sind es heute 1.200 Mill

und beim Thema Kriegführen, da ist der Kontinent auch nicht unerfahren ...

ich denke auch das gehört mal gesagt !<<

 

Klar, gehört sich an dieser Stelle von Ihnen zum x-ten Mal analysiert, sehr gut.

 

Kein Benzin für Krieg

So wie wir während des Irakkrieges gefordert haben "kein Blut für Öl" muss es jetzt heißen  "kein Benzin für Krieg".

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In der Pandemie waren Einschränkungen des öffentlichen Lebens an der Tagesordnung. Im Ukraine Krieg muss es möglich sein, alle nicht notwendigen Autofahrten zu untersagen. Putins Krieg darf nicht an unseren Tankstellen finanziert werden!

@14:19 Uhr von Einfach Unglaublich

Es gibt nur Heuschrecken und Zocker, die an Krisen verdienen wollen und die mit Lebensmitteln an der Börse spekulieren. . Sollte es einen Mangel geben, weil die Sanktionen der EU Russland daran hindern, Weizen zu exportieren, dann ist die EU auch für die Folgen ihrer Sanktionen verantwortlich. . Nein, es ist nicht ok, sich ei reines Gewissen auf dem Rücken hungernder Kinder in Afrika zu verschaffen. Daher: keine Sanktionen, die in irgendeiner Form Lebensmittel betreffen. Dafür gerne das Auto stehen lassen und die Thermostate an der Heizung herunterdrehen, um den Gas, Kohle und Öl Import zu reduzieren.

Auch Ihnen sei gesagt: Die Sanktionen sind NICHT Ursache, sondern Folge! Ursache für die Sanktionen ist der von Putin vom Zaun gebrochene Krieg. Punkt. Wenn sich hier irgendwer über sein Gewissen Gedanken machen muss, dann Putin. Und er könnte sehr einfach die Sanktionen von Lebensmitteln und Rohstoffen beenden, indem er den Krieg beendet. 

@14:19 Uhr von Einfach Unglaublich

" Dafür gerne das Auto stehen lassen und die Thermostate an der Heizung herunterdrehen, um den Gas, Kohle und Öl Import zu reduzieren."

Auch um den Preis, nicht mehr zur Arbeit fahren zu können?

Ziemlich weltfremde Sicht..

Heizung runterdrehen will heutzutage auch niemand mehr..zuviele verfrorene Bürger ohne Abhärtung..

@14:07 Uhr von Gregory Bodendorfer

...allem zusammen - es scheint, dass das Weltgefüge zusammenbricht...Corona, Klima, Ressourcen, Wirtschaft, Gewalt, Kriege, .....whatever. Der Mensch auf Erden ist ein Audlaufmodell...

Das der Mensch ein Auslaufmodell ist liegt an seinem Unvermögen aus Fehlern zu lernen und seiner Arroganz.

@14:03 Uhr von Sisyphos3

[...] und AKW´s gezielt anzugreifen was in der Ukraine (bisher noch) nicht geschah das übernahm jemand anders (07.06.1981) bei der Operation Opera dort aber das ist vergessen  

 

Der Reaktor im Irak wurde vor seiner Inbetriebnahme und als noch keine Brennstäbe eingebaut waren, angegr5. 

Der Angriff wurde durch die UN-Resolution 487 von allen 15 Mitgliedern des Sicherheitsrates einstimmig verurteilt. 

Die Operation ist keineswegs vergessen.

Der Angriff ist keine Entschuldigung, Begründung, Relativierung für Putins Angriff auf ein im Betrieb befindliches AKW.

Wer der Meinung ist, der Angriff sei nicht gezielt gewesen, nur weil er "nur" ein Schulungszentrum getroffen hat, ist meines Erachtens entweder naiv oder versucht, Putins Taktik kleinzureden.

@13:50 Uhr von saschamaus75

 

Lt. dem Economist/Weltbank liegen 60 % der >> bebaubaren Ackerfläche dieses Planeten in Afrika.・Und wieviel dieser 60% sind mit Landminen verseucht? oO

 

Genau weiß es niemand, aber man nimmt ca. 30 Mio. Landminen an, die in 18 der Länder in Afrika liegen. Prozentual zur Landesfläche sind am stärksten Ägypten und Angola betroffen.

 

In Ägypten Hinterlassenschaft noch aus WK2 und dem Krieg mit Israel von 1967. In Angola Erbe aus dem Kolonialkrieg mit Portugal zu Zeiten von Salazar, und dem sehr langen Bürgerkrieg dann nach der Unabhängigkeit. Nirgendwo anders als in Angola kommen in Afrika so viele Menschen durch Landminen zu Tode, oder zu körperlichen Schäden.

 

In Kenia gibt es wenige bis kaum Landminen. In ganz Ostafrika eher wenige. Mit Ausnahme von Eritrea, das bis Ende von WK2 Kolonie von Italien war. Und im Failed State Somalia gibt es auch viele Landminen.

 

In den Wüsten in Ägypten und in Somalia wächst Getreide aber auch ohne Landminen so was von so richtig schlecht.

@14:07 Uhr von Gregory Bodendorfer

...allem zusammen - es scheint, dass das Weltgefüge zusammenbricht...Corona, Klima, Ressourcen, Wirtschaft, Gewalt, Kriege, .....whatever. Der Mensch auf Erden ist ein Audlaufmodell...

Ich glaube nicht, dass das Weltgefüge zusammenbricht das wäre nur der Fall wenn wir der Nabel der Welt wären das sind wir aber nicht. Obwohl es viele noch glauben.

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