Kommentare - Russland-Politik: Wo Chinas Freundschaft aufhört

01. März 2022 - 08:25 Uhr

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine versucht China, sich nicht offen auf eine Seite zu stellen. Kann Russland trotzdem auf Hilfe seines wichtigsten Handelspartners hoffen, um Sanktionen abzufedern? Von Eva Lamby-Schmitt.

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Kommentare

„Wo Chinas Freundschaft aufhört“

Die hört dort auf, wo sie die Interessen der chinesischen Machthaber beeinträchtigen. Die genausowenig mit den Interessen der Allgemeinheit - der Menschen überall auf der Welt - zu tun haben wie die Putins.

China ist das Hemd naeher

als die Hose. 

Ich denke nicht, dass China den erfolgreichen wirtschaftlichen Kurs fuer den alleinstehenden durchgeknallten Putin riskiest. Das wuerde Aufbegehren im eigenen Land bedeuten.

Die russischen Rohstoffe bekommt China sowieso.  Wohin sollten die Russen verkaufen. 

Je laenger der Konflikt dauert, umso distanzierter wird wahrscheinlich die Haltung China's. Kann mir vorstellen, dass Putin den Chinesen einen Handstreich vorgegaukelt hat. 

Freundschaft ?

Warum sollte man den Chinesen unterstellen, die Russen als Freunde anzusehen ? Russland schwächt sich wirtschaftlich durch seinen verbrecherischen Angriffskrieg gerade selbst erheblich, so wird es für China sehr viel leichter, den Russen in Zentralasien chinesische Bedingungen zu diktieren, so wie es Russland gerade mit der Ukraine versucht. Alles was die Chinesen tun müssen ist : Nichts. Sie können in aller Ruhe zusehen, wie ihr Konkurrent seine Konkurrenzfähigkeit verliert.

"Arbeiten an SWIFT-Alternative"

Auf jeden Fall wird es einfacher sein eine swift-Alternative zu realisieren, als für uns einen Ersatz für die Energielieferungen zu finden.

@08:39 Uhr von Nettie

Die hört dort auf, wo sie die Interessen der chinesischen Machthaber beeinträchtigen. Die genausowenig mit den Interessen der Allgemeinheit - der Menschen überall auf der Welt - zu tun haben wie die Putins.

Die Interessen Chinas sind in sich auch widersprüchlich.

Chna will sicher nicht seine Wirtschaftsinteressen beeinträchtigen.

China erwartet sicher eine  gewisse Unterordnung.

China kann nichts dulden, was eine Stärkung der USA, insbesondere des Präsidenten Biden fördert.

Gegen all diese Punkte hat Putin in seiner Überheblchkeit verstoßen.

Dies zeigt das Verhalten Chinas schon.

Dies kann aber den Wahnsinn Putins  nicht kurzfristig stoppen. Ein schnelles Ende könnte nur der Einsturz seines Kartenhauses in Russland selbst bewirken.

Position Chinas gegenüber EU mit bzw ohne Rußland

Die aktuelle Lage zwingt zu diesem Bekenntnis :
Die Welt war vor 1989 stabiler und damit auch für die Mehrzahl der Menschen sicherer.
Sie war im globalen Mittel auch freier. Die politische Entwicklung ist seit damals auf ein falsches Gleis geraten.Die Tragödie ist,daß weitsichtige Menschen mit rationalen Kompass davor gewarnt hatten.Fehler können gemacht werden,sie zu wiederholen ist unverzeihlich. Auf diesem Weg sind wir aber erneut.Und noch diese Einsicht - die zugegebenermaßen damals kaum möglich war, jedenfalls nur ganz wenige Leute verfügten darüber und hätten wohl auch keine Resonanz gefunden :
Der vollständige Abzug der Westgruppe der sowjetischen Armee, gefeiert als DER politische Erfolg der Ära Kohl, war ein Fehler.Es wäre richtig gewesen, schon damals eine sicherheitstechnische Integration in ein europäisches Verteidigungsgemeinschaft zu beginnen. Dann wäre diese Armee nicht in einem desolaten Zustand in die Hände Putins gefallen - und wir ständen China in stärkerer Position gegenüber.

08:39 von Nettie

//Die hört dort auf, wo sie die Interessen der chinesischen Machthaber beeinträchtigen//

 

Chinas Freundschaft hört dort auf, wo die Ein-China-Politik in Frage gestellt wird, wenn China an seinen Grenzen von anderen Staaten bedrängt wird und es separatistische Entwicklungen im eigenen Land gibt. Diese Politik wird klar verfolgt.

Die Ein-China-Politik wird von fast allen Staaten der Welt akzeptiert, einschl. USA. So wie China sich die Einmischung in innere Angelegenheiten verbittet, verhält es sich, wie jetzt im Ukraine-Konflikt relativ neutral, hat die Souveränität des Staates sogar bestätigt und sich somit gegen die russische Invasion gestellt.

Die EU hat gerade einen Gipfel mit China zum 01. April angekündigt. Der richtige Weg, um die Zusammenarbeit mit diesem wichtigen Partner aufrechtzuerhalten und auszubauen. Wir brauchen China, Russland ist erstmal verloren.

 

Es ist nicht nur China

China steht an der Seit Russlands, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Weiterhin haben sich bei der UN-Abstimmung Indien und die VAE enthalten. Der Iran hat ebenfalls Sympathien, lehnt eine Verurteilung Russlands ab. Gestern hat auch der brasilianische Präsident sich gegen den Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates gestellt.

Aber, wir die Mächtigen in Deutschland werden das anders sehen.

Wie sagte der Deutsche Kaiser 1914, als die Sozialdemokraten die Kriegskredite unterstützt hatten: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche"

Was folgte, ist bekannt!

Belanglos...

Solange die USA federführend eine massive, allgemein westliche Sanktionitis gegen Russland betreiben und auch von Partnern einfordern, aber gleichzeitig weiter Erdöl von Russland kaufen, sind Spekulationen über das China/Russland-Verhältnis belanglos.

@logig, 08:54

„China erwartet sicher eine  gewisse Unterordnung.“

 

Bleibt im Interesse der Menschheit nur zu hoffen, dass keiner sich „verpflichtet“ fühlt, dieser Erwartung zu entsprechen.

Versuch einer Ursachenforschung des Krieges – Teil 1

Verrückte Welt: Die Brandstifter werden belohnt! Die NATO, die bei den Verhandlungen zur deutschen Einheit die beweisbare Zusage gemacht hat, keine NATO- Osterweiterung zu betreiben, hält sich mehrfach nicht an diese Abmachung und nimmt mehrere Länder aus Osteuropa um Rußland in die NATO auf. Dies beinhaltet aber für Rußland die Gefahr, daß Atomraketen an der russischen Grenze aufgestellt werden, Was die berechtigten Sicherheitsinteressen von Rußland und Putin tangiert.

 

Amerika hat aus dem gleichen Grund in der Cuba-Krise  mit einem Atom-Krieg gedroht. Auch in mehreren Verhandlungen war die NATO nicht bereit, auf einen NATO-Beitritt der Ukraine zu verzichten.

 

Und jetzt machte Putin den entscheidenden Fehler und griff die Ukraine an, was zweifelsfrei ein Völkerrechts-Verbrechen ist. Leider sah er keine Alternativ, um die berechtigten Sicherheitsinteressen von Rußland gegen die aggressive NATO durchzusetzen?

@08:53 Uhr von Giselbert

"Auf jeden Fall wird es einfacher sein eine swift-Alternative zu realisieren, als für uns einen Ersatz für die Energielieferungen zu finden."

Die Alternative gibt es bereits. In Russland laufen 18 Prozent der Geldtransfers durch SPFS. Banken können daher wählen, welches System sie verwenden möchten, und im Falle von Risiken schnell wechseln. Der Beitritt zum Netzwerk ermöglicht es ausländischen Akteuren, westliche Sanktionen zu umgehen und mit russischen Unternehmen zusammenzuarbeiten, die von den Beschränkungen betroffen sind. In Russland selbst haben sich bereits etwas mehr als 500 Teilnehmer, darunter große russische Finanzinstitute und Unternehmen, dem SPFS-Netzwerk angeschlossen.

Was bitte soll eine…

Was bitte soll eine Alternative zu swift sein? 

Da können dich Russland und China  susdenken, was sie wollen.  Wenn der Rest der Welt nicht mitmacht, ist das völlig egal.und so viele wichtige Freunde haben die beiden nicht, dass sie eine Konkurrenz aufbauen könnten.

.

Und wie Corona zeigt dieser Konflikt nocheinmal, sie hirnbefreit die Globalisierung ist. 

Kaum passiert etwas, kommen alle Abläufe ins wanken. Dabei besagt die Theorie, dass wer miteinander handelt,  nicht gegeneinander kämpft.  

Seit wann funktionieren Theorien? 

Wo Chinas Freundschaft aufhört...

Darauf zu spekulieren ist müßig - jeder Autokrat ist um so sicherer, um so mehr die Welt nach seinem Strickmuster gemacht ist - nur es dürfen der Räuber nicht zu viele werden, denn dann müssen sie sich gegenseitig bekämpfen. Aber solange es noch Inseln der Freiheit gibt, die einen bedrohen... 

Wir sollten lieber mal darüber nachdenken, was bei der nächsten großen Minderernte und einer Welt weiten Nahrungsmittelkrise passiert, wer dann wo was zu Futtern her holt - Geld ist dann nämlich nicht alles.

@08:53 Uhr von Diabolo2704

Warum sollte man den Chinesen unterstellen, die Russen als Freunde anzusehen ? Russland schwächt sich wirtschaftlich durch seinen verbrecherischen Angriffskrieg gerade selbst erheblich, so wird es für China sehr viel leichter, den Russen in Zentralasien chinesische Bedingungen zu diktieren, so wie es Russland gerade mit der Ukraine versucht. Alles was die Chinesen tun müssen ist : Nichts. Sie können in aller Ruhe zusehen, wie ihr Konkurrent seine Konkurrenzfähigkeit verliert.

 

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Putin hat leichtsinnig den Kopf in dern Rachen des Tigers gesteckt und geglaubt er hätte die "Bitten" der Chinesen, z.B. um eine gewisse Zurückhaltung, nicht zu akzeptieren. Was Cina nicht wollte, war es den Widerstandswillen der liberalen Demokratien insbesondere der USA heraus zu fordern.

So hat der Verlauf Putin die Chance gegeben, vom schwachen Präsidenten zum starken Präsidenten zumutieren.

Diese Gefahr har möglicherweise auch China unterschätzt.

 

Worte und Taten

"Dabei verwickle sich die Volksrepublik in Widersprüche, sagt Adam Ni [...] 'Es wird für Peking immer schwieriger sein, das Gleichgewicht zu finden.'"

 

Diese Widersprüche sind uns wohl bekannt: Eigentlich lehnen wir die Politik Chinas ab, andererseits sind wir wirtschaftlich derart abhängig von China, dass wir die Unabhängigkeit Taiwans bis heute nicht anerkennen.

Noch deutlicher wird dieser Zwiespalt beim Umgang mit den USA: Hier gibt es nichts, was unsere Regierung ernsthaft kritisieren oder gar sanktionieren würden.

@08:58 Uhr von Denkerist

China steht an der Seit Russlands, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Weiterhin haben sich bei der UN-Abstimmung Indien und die VAE enthalten. Der Iran hat ebenfalls Sympathien, lehnt eine Verurteilung Russlands ab. Gestern hat auch der brasilianische Präsident sich gegen den Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates gestellt. Aber, wir die Mächtigen in Deutschland werden das anders sehen. Wie sagte der Deutsche Kaiser 1914, als die Sozialdemokraten die Kriegskredite unterstützt hatten: "Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche" Was folgte, ist bekannt!

 

Das ist plumpe Demagogie. Es macht keinen Sinn, sich mit ihr auseinander zu setzen.

China kann ja bei der ein…

China kann ja bei der ein China Politik bleiben. Taiwan ist ja nicht China. 

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Oder ist Österreich eigentlich deutsch, nur weil es mal irgendwann  zu irgendeinem deutschen Reich, ob heilig römisch, kaiserlich oder drittem, gehört hat?

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Und so gehört auch die Ukraine nicht zu Russland, Schlesien und Elsass nicht mehr zu Deutschland, Südtirol und Venedig nicht zu Österreich  usw usw.

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Irgendwann muss man sich mit den Gegebenheiten auch mal abfinden. Das gilt auch für das kriesengebiet am östlichen Mittelmeer.

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Und jetzt auch für die Krim. 

Am 01. März 2022 - 08:58 Uhr von Denkerist

China steht keinesfalss an der Seite Russlands.

China hat auch selber gesagt es gibt eine Partnerschaft mit Russland, mehr nicht. Die Chinesen sind da schlauer.

Die holen sich das was Sie brauchen von Russland, geben Russland dafür so wenig wie möglich und haben auch ganz klar das Sagen in dieser Partnerschaft.

Es geht hier nur um Chinas Vorteile

Diktatoren unter sich.

Diktatoren sind Lügenbolde, niemand traut dem anderen,

was die absprechen ist nichts Wert und das wissen die auch.

Russland-Politik: Wo Chinas Freundschaft.......

Da es auch gegen China durchaus Drohungen gab, wird dort auch an einer Alternative zum SWIFT-System gearbeitet.

Laut dem Handelsblatt heißt es "Chinas Cross-Border Interbank Payment System".

 

Medienmeldungen berichten darüber, daß heute schon etwa 8 Prozent aller weltweiten Überweisungen damit abgewickelt werden. 

@09:00 Uhr von Zwicke

Solange die USA federführend eine massive, allgemein westliche Sanktionitis gegen Russland betreiben und auch von Partnern einfordern, aber gleichzeitig weiter Erdöl von Russland kaufen, sind Spekulationen über das China/Russland-Verhältnis belanglos.

 

Falsch ist ihre Aussage und damit belanglos. Ihre Behauptung ist plump aus der Luft gegriffen. Warum weigern Sie sich, bevor Sie eine Meinung äußern, ein wenig nachzudenken. Denken ist nicht sinnloses Spekulieren.

@09:02 Uhr von Bender Rodriguez

Was bitte soll eine Alternative zu swift sein?  Da können dich Russland und China  susdenken, was sie wollen.  Wenn der Rest der Welt nicht mitmacht, ist das völlig egal.und so viele wichtige Freunde haben die beiden nicht, dass sie eine Konkurrenz aufbauen könnten. . Und wie Corona zeigt dieser Konflikt nocheinmal, sie hirnbefreit die Globalisierung ist.  Kaum passiert etwas, kommen alle Abläufe ins wanken. Dabei besagt die Theorie, dass wer miteinander handelt,  nicht gegeneinander kämpft.   Seit wann funktionieren Theorien? 

Ihre letzte Frage ist einfach nur dumm. Die Globalisierung ist eine Notwendigkeit. Die Frage ist, wie sie gestaltet wird. Irgendwie versuchen sie mit einem inneren Widerspruch zu arbeiten, um ihre Argumentation zu verkaufen.

China über Russland: "Partner, aber keine Verbündeten"

 

"Wir sind Partner, aber keine Verbündeten."

 

Diese Aussage aus der Nomenklatur der chinesischen Führung spricht aus, wie China zu Putins militärischem Invasionsabenteuer steht.

 

Durch die chinesische Geschichte seit den frühhistorischen Reichen über das Kaiserreich bis hin zur Volksrepublik zieht sich eine pragmatische Bündnispolitik. Man verbündet sich, wenn es einen Vorteil verspricht und wechselt die Seiten, wenn das mehr bringt.

 

China kennt keine Partnerschaft aus ideologischer Neigung. Wenn die Partnerschaft mit Putin den geopolitischen Zielen von China schadet, wird die Volksrepublik auf Distanz gehen.

 

Die Volkswirtschaften des Westens, insbesondere der USA und Europas bieten deutlich mehr an Handelspotenzial als der wirtschaftliche Zwerg Russland. Deswegen wird Xi sich vorsehen, dass nun auch noch durch Sanktionen geschwächte Russland unbesehen zu unterstützen.

 

 

Putin fördert die Einigkeit des Westen

 

Die Krise, die Putin vom Zaun gebrochen hat, bringt wenigstens einen Vorteil. Der Westen rückt zusammen und wird sich bewusst, was uns zusammenschweißt.

 

Die freie Welt wird sich in die neue Realitäten einrichten müssen. Die wirtschaftlichen Kooperationen zwischen der EU und den USA wie auch mit Australien, Südostasien, Indonesien, Singapur, Malaysia, Südkorea, Taiwan und Japan, wo das Welt-BIP primär erwirtschaftet wird, werden sich verstärken.

 

Australien hat gezeigt, dass es sich als freiheitliche Demokratie dem chinesischen Druck nicht beugt. Das ist ein Beispiel dafür, dass das auch Drohpotenzial Chinas Grenzen hat.

 

///Russland-Politik: Wo…

///Russland-Politik: Wo Chinas Freundschaft aufhört///

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Freundschaft würde ich das nicht nennen. Xis Interesse hört da auf wo er keinen Nutzen für den Erhalt seiner Diktatur sieht.

@09:13 Uhr von PatricioKanio

China steht keinesfalss an der Seite Russlands. China hat auch selber gesagt es gibt eine Partnerschaft mit Russland, mehr nicht. Die Chinesen sind da schlauer. Die holen sich das was Sie brauchen von Russland, geben Russland dafür so wenig wie möglich und haben auch ganz klar das Sagen in dieser Partnerschaft. Es geht hier nur um Chinas Vorteile

Die Chinesen kennen die USA. Sie wissen um ihre eigenen Stärken. Und sie haben zur Zeit große Probleme mit den USA - mit Russland nicht!

In Asien entsteht DIE Wirtschaftsmacht: Indien, der Iran werden auch noch dabei sein. Eventuell ganz Persien. Die weltweiten Erfahrungen mit dem Westen sind nicht soooo gut!

Multilateralismus

Die USA wollen in der Ukraine und in Russland einen amerikanischen Unilataralismus durchsetzen.

 

China und Russland setzen auf Multilateralismus. Diese Weltordnung geht von der Gleichheit der Staaten aus. Es gibt Vielfalt und mehrere Machtzentren. 

 

Die USA sehen sich selbst als Hegemon der eine Vormachtstellung inne hat. Die USA wäre eine selbsternannte Weltpolizei und dürfe als einziges Land auch ohne Uno Mandat Regierungen im Iran, Afgahnistan oder Libyen stürzen. 

 

Der Multilatalismus passt besser zur Freiheit und Demokratie. Darum sollte die EU selbstbestimmt sich vom Hegemon USA trennen und den Multilateralismus akzeptieren und mitgestalten. 

@ 09:02 Uhr von Helmut_S. --- Geschichtsklitterung

 

Das ist keine Ursachenforschung sondern das Nachbeten der TV-Ansprache von Putin. Nicht der Debatte wert und eher eine Panikreaktion auf die Positionierung breiter Mehrheiten in der deutschen Gesellschaft..

 

„Auch in mehreren Verhandlungen war die NATO nicht bereit, auf einen NATO-Beitritt der Ukraine zu verzichten.“

 

Unsinn. Die Mitgliedschaft in der NATO ist alleine Sache des souveränen Staates Ukraine. Nicht die von Russland.

 

"Und jetzt machte Putin den entscheidenden Fehler und griff die Ukraine an, was zweifelsfrei ein Völkerrechts-Verbrechen ist."

 

Genau das ist es. Bruch des Völkerrechts und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

 

"Leider sah er keine Alternativ, um die berechtigten Sicherheitsinteressen von Rußland gegen die aggressive NATO durchzusetzen?"

 

Der Unsinn treibt Blüten. Die Alternative war, diesen Angriffskrieg nicht zu beginnen.

Putin hat die Ukraine überfallen, nicht die NATO.

China wird sich nicht zum Retter ...

.. gegen die Sanktionen aufschwingen. Zu gefährlich könnte ein wirtschaftlicher Rückzug des Westens China in seinen Festen erschüttern.

Sie werden Russland helfen, klar ... aber existentiell werden diese Hilfen nicht sein.

Im übrigen: Der Westen ist nicht nur mit einer Kompensierung Russischer Energien beschäftigt, nein, auch die gestörten Lieferketten geben Anlass zur Abkehr. Es mehren sich die Stimmen, die den " Ertrag des letzten Cent " mehr und mehr in Frage stellen, Grundstoffe und halbfertige Waren aus China, Indien usw. für eine weitere Bedrohung halten. Hier wird die Globalisierung wohl einen Schritt zurück machen.

Zzt. sind schon wieder einige Medikamente wegen fehlender Grundstoffe aus China bei uns nicht erhältlich, die Chipknappheit ist ja auch allgemein bekannt ... inkl. aller Auswirkungen. 

Jegliche Partnerschaft...

...zwischen China und Russland hat ein entscheidendes Problem: Beide Seiten werden den anderen immer als den Junior-Partner in der Beziehung betrachten.

Womit es nur eine Frage der Zeit ist, bis man sich darüber in die Haare kriegt, wer die größere Hose braucht.

Mal ganz davon abgesehen, dass man es in Peking absolut nicht gebrauchen kann, wenn einer irgendwelche "Rückholaktionen" für verlorene Provinzen versemmelt. Das könnte eigenen Plänen ein noch schlechteres Image verpassen...

Schluß mit den peinlichen Verdrehungen !

Zitat von Denkerist (08:58 Uhr) : "China steht an der Seit Russlands, auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Weiterhin haben sich bei der UN-Abstimmung Indien und die VAE enthalten. Der Iran hat ebenfalls Sympathien, lehnt eine Verurteilung Russlands ab. Gestern hat auch der brasilianische Präsident sich gegen den Resolutionsentwurf des UN-Sicherheitsrates gestellt."

Wer sich enthält, steht eben nicht an der Seite Russlands, sondern bloß - aus welchen fragwürdigen Motiven auch immer - nicht auf der Seite derjenigen, die einen barbarischen Angriffskrieg beim Namen nennen.

Den Schurkenstaat Iran, der - mal offen, mal verdeckt - die atomare Auslöschung Israels propagiert und den Regenwaldverbrenner und Umweltverbrecher Bolsonaro als Referenzen anzuführen, ist selbsterklärend.

Eher Zweckgemeinschaft

Ich denke bei Russland und China handelt es sich eher um eine Zweckgemeinschaft als um ein Freundschaftsbündnis. Gut, die totalitären Systeme stehen sich vom Grundsatz her näher als zum Westen und wenn es darum geht die Amerikaner zusammenzustutzen taugt eine solche Zweckgemeinschaft. Hier hat zweifellos aber Putin den Bogen überspannt und ich denke, weder Putin noch China hätten mit solch einem Echo der Weltgemeinschaft gerechnet. Da ist China besser beraten zu Russland auf Distanz zu gehen um seine weltweiten Handelsbeziehungen zu pflegen und weiter auszubauen die schwerer wiegen als die diesbezüglichen Beziehungen zu Russland (trotz preiswerter Energieversorgung). 

Das Wichtigste von allem ist....

Das Wichtigste von allem ist, das die ukrainischen Streitkräfte durchhalten. Jeder Tag, jeder Stunde ist ein Gewinn und bringt die Weltgemeinschaft mehr und mehr gegen den sinnlosen und verbrecherischen Angriffskrieg gegen Putin auf und China wird sich umso mehr distanzieren.

Absoluter Hammerbericht!

China und Russland sind politische Freunde: Sie sind kommunistisch geprägte und geführte Länder und das bekommen wir am Ende alle noch zu spüren!

Was soll so eine Frage?

Die Freundschaft wird durch diesen Krieg noch mehr verstärkt!

@10:52 Uhr von logig

Da es auch gegen China durchaus Drohungen gab, wird dort auch an einer Alternative zum SWIFT-System gearbeitet. Laut dem Handelsblatt heißt es "Chinas Cross-Border Interbank Payment System".   Medienmeldungen berichten darüber, daß heute schon etwa 8 Prozent aller weltweiten Überweisungen damit abgewickelt werden. 
 
Es ist die frage, ob China in der jetzigen Situation Russland überaupt unter ie Arme greif..

...ttestEineMeinung #Grosser Bruder

Wäre ja schön, wenn sich hier - nach vielen Jahren eines angespannten Verhältnisses - eine neue Völkerfreundschaft anbahnt.

 

Ich hoffe Putin kommt wenigstens gegenüber China mit der Rolle des kleinen Bruders klar.

@logig (9:21)

Zitat: "Ihre letzte Frage ist einfach nur dumm."

 

Wer eine Frage stellt, sucht nach einer Antwort. Das ist das Gegenteil von dumm.

Manche Fragen mögen naiv sein. Aber das ist trotzdem besser, als zu glauben, man sei derjenige, der alle Antworten kennt.

Putin z.B. denkt das bestimmt von sich, sonst hätte er nicht so einen Mist verzapft...

Man sollte nicht naiv sein

Alle technologisch entwickelten Länder sind von Cina's günstigen Arbeitskräften, liberalem Umweltschutz und gewaltigen Produktionskapazitäten ebenso abhängig wie von der Tatsache, dass es außerhalb China keine nennenswerten Produktionskapazitäten für Elektronikbauteile, Halbprodukten etc. gibt. China hat insofern eine nicht zu unterschätzende globale Machtposition. Jeder Schritt gegen China wird unmittelbare und heftige Auswirkungen auf uns alle haben - wir erleben es gerade im Zusammenhang mit der angeblichen Elektronikknappheit, die inszeniert wird und das ist nur Pippifax gegenüber einer echten wirtschaftlichen Auseinandersetzung.

China hängt zwar insofern auch vom Export ab - nur sollte man nicht naiv dahingehend sein, wer den größeren Schaden im Falle von Sanktionen davon trägt. Wir könnten dann nämlich praktisch alles, was mit Elektronik zu tun hat, dicht machen. Und vieles mehr ebenfalls.

 

"Feindschaft!"

China und Russland waren sich nie besonders nahe - selbst dann nicht, wenn sie mal ein gemeinsames Interesse hatten.

(Auch wenn unsere Putin-Kuschler es nicht wahrhaben wollen, erinnere ich sie gern an die Konflikte am Grenzfluß Amur, die bis heute vor sich hin schwelen.)

 

Allerdings wird die chinesische Führung jetzt sehr genau beobachten, wie die demokratischen Nationen mit Russland umgehen. Je enger und konsequenter diese Nationen zusammenstehen, desto mehr wird Peking gezwungen sein, die bisherige Politik aufzugeben.

 

Eine Win-Win-Situation für den Westen...wenn es u.a. Deutschland nicht mal wieder gründlich versaubeutelt.

In Charkiw wird die Zivilgeselschaft mit Streubomben traktiert

 

Die Führung von China lässt sich nicht von den offensichtlichen Kriegsverbrechen von Putins Soldateska beeindrucken. So wie sie jetzt gerade in Charkiw begangen werden, in dem zivile Ziele mit Raketen beschossen und die Zivilbevölkerung augenscheinlich mit Streubomben bombardiert wird.

 

Für China zählt die Frage, ob es durch die Kooperation mit Putin irgenwann auch selbst einen Sanktionspreis bezahlen muss.

@10:41 Uhr von eine_anmerkung.

Ich denke bei Russland und China handelt es sich eher um eine Zweckgemeinschaft als um ein Freundschaftsbündnis.

 

 

 

 

unter Staaten gibt es keine Freundschaft

nur gemeinsame Interessen

Charles de Gaulle

@09:14 Uhr von Bernd Kevesligeti

 

Da es auch gegen China durchaus Drohungen gab, wird dort auch an einer Alternative zum SWIFT-System gearbeitet. Laut dem Handelsblatt heißt es "Chinas Cross-Border Interbank Payment System". Medienmeldungen berichten darüber, daß heute schon etwa 8 Prozent aller weltweiten Überweisungen damit abgewickelt werden. 

 

Wenn Xina das wollen würde, dann würde es das von Wladimir willentlich und vorsätzlich wirtschaftlich ruinierte, von ihm und seiner Oligarchenclique ausgeplünderte Land als Aperitiv vor dem Frühstück verputzen.

 

Der ökonomische Vollversager Wladimir hatte nun 23 Jahre lang Zeit, aber Null Interesse daran, Russland zu einem Land zu machen, das ökonomisch mehr für den Weltmarkt im Handel anzubieten hat, als aus der Erde Ausgebuddeltes, oder auf Ackerböen Angebautes. Ein ökonomischer Vollversager als Herr der Kleptokraten.

 

Ob in Swift, oder im Xina-Swift dümpelt das von Wladimir ökonomisch ruinierte Russland als wirtschaftlicher Zwerg, und muss nach der Pfeife tanzen.

@08:53 Uhr von Giselbert

>>"Auf jeden Fall wird es einfacher sein eine swift-Alternative zu realisieren, als für uns einen Ersatz für die Energielieferungen zu finden."<<

.

So muss jeder seinen Preis bezahlen. Ich persönlich bin bereit (aber ich kann natürlich nur für mich sprechen), die Energieversorgungs-Folgen auf mich zu nehmen wenn ich mir im Gegensatz das Leid ansehe was den Ukrainern zugefügt wird. Langfristig wird eine SWIFT-Alternative sicherlich zum Rohrkrepierer weil eine solche System nur bilateral (Russland/China) zum tragen kommt und der Weltmarkt via SWIFT wird immer für China der Wichtigere sein. 

09:47 Uhr von Initiative Neu…

"China und Russland setzen auf Multilateralismus. Diese Weltordnung geht von der Gleichheit der Staaten aus. Es gibt Vielfalt und mehrere Machtzentren."

 

Ein Propagandamärchen. China und Russland betreiben eine imperialistische Politik und wollen die eigene Dominanz durchsetzen.

 

"Der Multilatalismus passt besser zur Freiheit und Demokratie. Darum sollte die EU selbstbestimmt sich vom Hegemon USA trennen und den Multilateralismus akzeptieren."

 

Pure Putin-Propaganda. Eine EU, die sich selbstbestimmt von den USA lösen würde, fände sich ruck-zuck fremdbestimmt als Vasallenstaat Russlands wieder. Und was man von der russischen Regierung zu halten hat, ist nicht erst seit der vergangenen Woche bekannt.

 

Sie müssen Ihre Leser schon für reichlich naiv halten, wenn Sie ihnen trotz der russischen Kriegsverbrechen eine Annäherung an das gegenwärtige Russland zumuten wollen.

Zwei Diktatoren haben sich gefunden

doch sehe ich nicht wo das Timing für den Krieg Sinn machen sollte. Die aktuelle ukr. Regierung hat seit der Wahl 2019 stark an Zustimmung eingebüßt. Mit gesteuerter Propaganda wäre eine prorus. Regierung bei den nächsten Wahlen sehr wahrscheinlich gewesen. Die Aufnahme der Ukraine in die NATO war nie ein Thema, der gewünschte Puffer war vorhanden. Nach der Eroberung der Ukraine gibt es den Puffer eben nicht mehr. Noch schlimmer für Putin, der Krieg lässt auch Schweden und Finnland überlegen nunmehr in die NATO beizutreten. Wie heißt es "Der Schuss geht nach hinten los". Nicht anderes ergeht es China. Corona und Chipkrise haben unsere schlafenden Politiker und auf Boni getrimmten Wirtschaftslenker aufwachen lassen, dass man vielleicht nicht alles nach China verlagern sollte.

Tinkotis hat's weiter oben…

Tinkotis hat's weiter oben schon angedeutet: China wird aufmerksam beobachten, ob Russland sich die Ukraine, ungestraft von den Nationen, einverleiben kann. Wenn ja, ist als nächstes Taiwan dran, geschluckt zu werden.

Mir ist das "Modell Saarland" lieber. Hier hat man 1955 einfach die Bevölkerung gefragt, ob sie zu Deutschland gehören wollten. Zwei Drittel waren dafür, ganz ohne Panzer. Von einem "Kommissar der Westeuropäischen Union" neutralisiert, eh, regiert zu werden, in einer Wirtschafts- und Währungsunion mit Frankreich, war ihnen zu Recht suspekt, obwohl von ihnen auch damals angeblich revisionistische Bestrebungen und eine Gefahr für den Frieden ausgehen sollten.

Frdl. Gruß, Zuschauer49 

Wo soll Russland denn nun hin ?

Viele Staaten haben Russland die wirtschaftliche Zusammenarbeit / Handel in vielen Bereichen aufgekündigt.
Damit die Versorgung der Bevölkerung / Wirtschaft in Russland (dito. u.U. auch befreundete Staaten von Russland) in Takt bleibt, muss sich Russland dahin wenden, wo es eben möglich ist. Und das ist u.a. China. Es kommen ggf auch noch afrikanische Staaten in Frage. Hier hat die Staatengemeinschaft die gg Russland sind ganau das angeschoben, was sie die ganze Zeit versucht haben zu vermeiden : Russland und China rücken zusammen
Und das China mit Hochdruck und in Kürze ein Zahlungssystem mit Russland auf die Reihe bekommt, daran darf gar nicht erst gezweifelt werden. China ist gegenüber Deutschland in diesen Bereichen mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs.

@09:00 Uhr von Zwicke

das China/Russland-Verhältnis belanglos.

Richtig.

Und für uns ist es wichtig das die USA und die NATO uns schützen. Weil wir sind mit unserer BW nicht in der Lage das deutsche Volk und seine Grenzen zu verteidigen.

@10:50 Uhr von KeinedemokratieBRD

 

 

China und Russland sind politische Freunde: Sie sind kommunistisch geprägte und geführte Länder und das bekommen wir am Ende alle noch zu spüren! Was soll so eine Frage? Die Freundschaft wird durch diesen Krieg noch mehr verstärkt!

 

 

Freunde ?

die haben gewisse gemeinsame Interessen, betrachten den Westen als Gegner

daneben sind die sich aber auch nicht so grün

vor allem gefällt die Position des Juniorpartners den Russen sicherlich nicht

@10:50 Uhr von KeinedemokratieBRD

China und Russland sind politische Freunde: Sie sind kommunistisch geprägte und geführte Länder und das bekommen wir am Ende alle noch zu spüren! Was soll so eine Frage? Die Freundschaft wird durch diesen Krieg noch mehr verstärkt!

 

Putin hat mit Kommunismus so viel am Hut wie die Kuh mit dem Radfahren. Putin war so lange Kommunist, wie das nötig war, um in dem Staat, in dem er lebte, nach oben zu kommen. Er war so kommunistisch wie Franz Josef Strauß, den böse Zungen einen Zwangsdemokraten nannten, demokratisch war.

@09:01 Uhr von Nettie

 dieser Erwartung zu entsprechen.

Wir machen das doch schon seit jahren. Wir kaufen immer noch brav dort ein und lassen die Menschrechte von unseren Sportlern aufzeigen. Unser Politiker und COEs machen leiber geschäfte mit China.

@Möbius, 09:33 (Vorgängerthread)

„Offiziell richten sich die Maßnahmen gegen „Putin“

Aber in Wirklichkeit wird jetzt jeder mit russischem Pass zum Ziel von Repressalien, ja sogar jeder, der es noch wagt öffentlich das Vorgehen des Westens zu kritisieren oder Verständnis für Russland äußert“

 

Wirklich ernstzunehmende Repressalien haben wohl nur die vielen mutigen Bürger unterdrückerischer Regimes wie China und Russland, die die Auffassung der gestern Abend im ARD-Brennpunkt (genau 10 Minuten und 23 Sekunden ab Beginn der Sendung) gezeigten Frau teilen zu befürchten:

 

daserste.de/information/nachrichten-wetter/brennpunkt/videosextern/brennpunkt-krieg-gegen-die-ukraine-116.html

 

Und DIE brauchen ganz dringend die Unterstützung der Weltgemeinschaft im Kampf gegen den, der sie alle zusammen in ihrer Existenz bedroht: Putin.
Sehr aufschlussreich auch das Gespräch danach mit dem russischen Ex-Milliardär Chodorkowski, der sich derzeit aus Sicherheitsgründen außerhalb der „Reichweite“ Putins aufhalten muss.

@10:50 Uhr von KeinedemokratieBRD

>>

China und Russland sind politische Freunde: Sie sind kommunistisch geprägte und geführte Länder und das bekommen wir am Ende alle noch zu spüren! Was soll so eine Frage? Die Freundschaft wird durch diesen Krieg noch mehr verstärkt!

<<

Kommunistisch geprägt ? Für den Oligarchen-Kommunismus fehlt es noch am theoretischen Unterbau.

09:02 Uhr von Helmut_S.

Das schlimme ist, dass jetzt selbst Finnland und Schweden, die sich bisher neutral verhalten, laut über einen Antrag zur Aufnahme zur NATO nachdenken!

dann wäre Russland eingekesselt und ich möchte nicht über putins Antwort nachdenken.

und dass uns unser Geschwätz von gestern nicht interessiert, sieht man doch an den Wortbrüchen unserer Regierung. Zwei Parteien, die vor einigen Jahren die Bundeswehr am liebsten abgeschafft oder zumindest in eine Berufsarmee umgewandelt hätten, rüstet heute auf!

Wie hieß es noch Mal:

 

Staaten haben keine Freunde, sondern nur Interessen.

 

Oder:

 

Bei Geld hört die Freundschaft auf.

 

China investiert viel Geld in der Welt. Wenn die Investitionen gefährdet werden wird die chinesische Führung nicht einmal mehr aus Höflichkeit lächeln.

China ist von Westen nicht abhängig

Umgekehrt ist die westliche Oberschicht abhängig vom Markt in China, der Lieferung von Rohstoffen, Vorprodukten und Elektronik. Man kann kein wirtschaftlich stärkeres Land sanktionieren, ohne den Ast abzusägen auf dem man selbst sitzt. Das sieht man jetzt am Thema Energieträger aus Russland. Dabei geht es doch nicht nur um Strom und Wärme, sondern um Grundstoffe ohne die in Deutschland weder Benzin noch Kunststoff hergestellt werden kann! 
 

China versucht schon seit langem die westlichen Institutionen wie IWF, Weltbank und Rating Agenturen zu entmachten. Den Dollar als Leitwährung abzulösen. 
 

Chinas „Enthaltung“ im Sicherheitsrat ist in westlichen Medien meist so dargestellt worden, als hätte sie sich auf die „Verurteilung“ des russischen Einmarsches bezogen. 
 

Doch der Abstimmungstext (im Gegensatz zum US Entwurf, über den nicht abgestimmt wurde) sprach in Wirklichkeit nur von „Bedauern“ (deplore), statt „Verurteilung“ (condemn).  

09:15 Uhr von logig

Wann haben Sie das letzte mal was von Biden gehört? Außer dass er zufrieden ist, dass Deutschland endlich eingeknickt ist. Er wird in Zukunft sein frackinggas los, bezieht aber weiter Erdöl von putin. Insofern stimmt der von Ihnen so harsch kritisierte Beitrag schon. 

@10:50 Uhr von KeinedemokratieBRD

China und Russland sind politische Freunde: Sie sind kommunistisch geprägte und geführte Länder und das bekommen wir am Ende alle noch zu spüren! Was soll so eine Frage? Die Freundschaft wird durch diesen Krieg noch mehr verstärkt!

 

Was an Russland soll bitte kommunistisch sein? In Russland herrscht ziemlich radikaler und sehr korrupter Kapitalismus.  

China macht sich zum Handlanger

Ich erwarte von China ein klares Bekenntnis zur territorialen Integrität der Ukraine. Durch seine Vasallentreue zu Russland macht sich die chinesische Regierung mitschuldig an den Kriegsverbrechen in der Ukraine. 

Berichtigung

Zitat von KeinedemokratieBRD (10:50 Uhr) : "

China und Russland sind politische Freunde: Sie sind kommunistisch geprägte und geführte Länder ... Die Freundschaft wird durch diesen Krieg noch mehr verstärkt "

Ihre Einschätzung ist ebenso fragwürdig wie Ihr Username auf eine verzerrte Realitätswahrnehmung deutet. Seit Chruschtschow mit dem Stalinismus gebrochen hat, sind China und Russland Gegner, die sich allenfalls punktuell zusammentun um den USA und deren Verbündeten zu schaden. Der Kommunismus existiert in Russland nur noch als marginalisierte Nostalgiepartei in der Opposition und in China nur noch als leere Hülle.

@ 09:47 Uhr von Initiative…

@ 09:47 Uhr von Initiative Neu…

"Die USA sehen sich selbst als Hegemon der eine Vormachtstellung inne hat. Die USA wäre eine selbsternannte Weltpolizei und dürfe als einziges Land auch ohne Uno Mandat Regierungen im Iran, Afgahnistan oder Libyen stürzen. 

Der Multilatalismus passt besser zur Freiheit und Demokratie. Darum sollte die EU selbstbestimmt sich vom Hegemon USA trennen und den Multilateralismus akzeptieren und mitgestalten. "

Ist definitiv richtig, was sie sagen, aber da fehlt in Deutschland schlicht das politische Personal. In Deutschland hat sich medial schon durch Corona die Einheitsmeinung durchgesetzt - die der Regierung. Wenn sich die USA mit ihrem Regime-Change in Rußland durchsetzen, stehen der Welt dunkle Zeiten bevor. Ich denke, das wissen auch die Chinesen, und nicht nur die.

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Natürlich sind alle gegen Krieg, aber im Gegensatz zu Deutschland sehen viele Länder die Vorgeschichte. Im Übrigen ist Rußland nicht das erste Land, das fremde Länder überfällt.

11:07, Klärungsbedarf

>>Kommunistisch geprägt ? Für den Oligarchen-Kommunismus fehlt es noch am theoretischen Unterbau.<<

 

Aber ganz gewaltig.

@08:45 Uhr von IBELIN

"...  Kann mir vorstellen, dass Putin den Chinesen einen Handstreich vorgegaukelt hat ... "
Kann sein, kann aber auch nicht sein.
China wird ganz still und leise die wirtschaftliche, technische, und politische Zusammenarbeit mit Russland immer weiter verknüpfen. Da stellt sich die Frage der wirtschaftlichen, technologischen, und politischen Allianz, welche Russland isoliert sehen will, wie sie denn immer so schnell aus den Hinterzimmern von Russland und China die Infos bekommen will.
Es darf auch nicht vegessen werden, dass Russland und vor allem China in etlichen afrikanischen Staaten die Oberhand haben (und nicht nur die USA, GB, Frankreich, oder so). Wie bekannt, gibt es auch hier Rohstoffe und billige Arbeitskräfte, und das nicht zu knapp. Was liegt da näher, als das China Russland die Teilhabe gewährt ? Und das ganz schön und still und leise versteht sich und sicherlich nur gegen richtig gutes schönes Geld ... versteht sich.

@11:12 Uhr von Adeo60

Ich erwarte von China ein klares Bekenntnis zur territorialen Integrität der Ukraine. Durch seine Vasallentreue zu Russland macht sich die chinesische Regierung mitschuldig an den Kriegsverbrechen in der Ukraine. 

 

Im Verhältnis China-Russland ist wohl eher Russland der Vasall.

von schabernack 10:59

Nur der bloße Hinweis darauf, daß in China an einem alternativen Swift gearbeitet wird, lässt Sie wieder routieren. Warum ist das so ?

Dann der Hinweis auf Oligarchen. Aber warum wurde denn hier einhellig geklatscht, als die vor Jahrzehnten entstanden sind (Privatisierung, ursprüngliche Akkumulation) hier aber als Reformprozess benannt ?

Da ging es übrigens den Menschen äußerst schlecht. Die Lebenserwartung sank, die Hyperinflation und der Staatsbankrott. Aber das war ja in Ordnung ?

China und RUS gegen Rest der Welt

China solle klug genug sein, sich nicht wie Russland international ächzen zu lassen. Die Weltgemeinschaft erwartet eine klare Haltung Chinas zum massivem Bruch des Völkerrechts durch Russland. Xi macht sich ansonsten mitschuldig auch an den vielen Toten in der ukrainischen Zivilgesellschaft.

@10:56 Uhr von Tino Winkler

"Russisches und Chinesisches Volk,kämpft an allen Stellen für demokratischen Wandel. Wir alle auch."

Deshalb wollen wir, dass die russische Führung genauso bestraft wird, wie seinerzeit bei den beiden Irak-Kriegen die US-Führung. Auch die Sanktionen sollten ähnlich sein.

 

@11:08 Uhr von putzfee02

Das schlimme ist, dass jetzt selbst Finnland und Schweden, die sich bisher neutral verhalten, laut über einen Antrag zur Aufnahme zur NATO nachdenken! dann wäre Russland eingekesselt und ich möchte nicht über putins Antwort nachdenken. und dass uns unser Geschwätz von gestern nicht interessiert, sieht man doch an den Wortbrüchen unserer Regierung. Zwei Parteien, die vor einigen Jahren die Bundeswehr am liebsten abgeschafft oder zumindest in eine Berufsarmee umgewandelt hätten, rüstet heute auf!

Wenn sich eine Situation verändert dann muß auch die eigene Handlung verändert werden. So wie beim Autofahren, Sie fahren auf der Landstrasse mit 100km/h, dann springt ein Reh auf die Strasse, Sie fahren weiter, normale Menschen bremsen.

11:13, Denkerist

>> Wenn sich die USA mit ihrem Regime-Change in Rußland durchsetzen, stehen der Welt dunkle Zeiten bevor.<<

 

Russlands Überfall auf die Ukraine ist Teil eines Regime Change Plans der USA?

 

>>Natürlich sind alle gegen Krieg,<<

 

Es sind immer alle gegen den Krieg. Solche Lippenbekenntnisse sind beliebt.

 

>>aber im Gegensatz zu Deutschland sehen viele Länder die Vorgeschichte.<<

 

Länder sehen überhaupt nichts. Sie haben keine Augen.

 

>>Im Übrigen ist Rußland nicht das erste Land, das fremde Länder überfällt.<<

 

Hat das irgend jemand behauptet? Und macht das irgend etwas besser?

China würde dasselbe tun wie jetzt Russland

Wenn die USA erneut Soldaten in Taiwan stationieren würden, so wie sie es jetzt in der Ukraine gemacht haben (zuletzt 10.000 GI‘s). 
 

1979 haben sich die USA vollständig aus Taiwan zurückgezogen. Dies hat überhaupt erst die Annäherung zwischen USA und China und Chinas wirtschaftliche Öffnung ermöglicht. 
 

Dieser Weg des Kompromisses hätte den USA auch in Europa offengestanden. 
 

Nixon hat sogar dafür gesorgt, dass jetzt statt Taiwan die VR China im Sicherheitsrat sitzt. 
 

China geht aus diesem Konflikt sogar gestärkt hervor, weil man mit preiswerten Rohstoffen aus Russland noch preiswerter produzieren können wird, während Deutschland sein Geld in die Rüstung steckt und sein Öl und andere Bodenschätze bald teuer auf dem Weltmarkt einkaufen muss. 

@11:12 Uhr von Adeo60

"... Ich erwarte von China ein klares Bekenntnis zur territorialen Integrität der Ukraine. Durch seine Vasallentreue zu Russland macht sich die chinesische Regierung mitschuldig an den Kriegsverbrechen in der Ukraine ... "
Was sollen das denn für Wunschträume sein ?
Es geht bei der chinesischen Regierung voll fett um das gute schöne Geld. Und sonst gar nichts.
Wieso sollte dann die chinesische Regierung gerade jetzt die maximal wirtschaftliche und technologische Expansion dadurch stoppen, indem sie die russische Regierung max. vor den Kopf stösst ?
So blöde waren die chinesischen Regierungen noch nie gewesen, wenn darum ging, möglichst viel schönes gutes Geld zu verdienen.

@11:06 Uhr von fathaland slim

Er war so kommunistisch wie Franz Josef Strauß, den böse Zungen einen Zwangsdemokraten nannten, demokratisch war.
 

Demokrat oder nicht, ohne FJS stünde Bayern heute bei weitem nicht so gut da wie aktuell: nämlich als Jobmaschine, wirtschaftlich an der Spitze der Bundesländer, größter Einzahler in den Länderfinanzausgleich, und als Magnet für Zuzugswillige aus ganz Deutschland und auch aus der ganzen Welt.

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