Kommentare - Ostukraine: Russisches Oberhaus stimmt für Militäreinsatz

22. Februar 2022 - 19:32 Uhr

Das Oberhaus in Moskau hat den Einsatz russischer Truppen in der Ostukraine genehmigt. Zuvor hatte Präsident Putin beantragt, die Armee müsse den pro-russischen Separatisten helfen. Ob bereits Soldaten in der Ukraine sind, bleibt unklar.

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Kommentare

ich werde dieses Forum

weiterhin verfolgen, aber ich werde mich nicht mehr beteiligen.

Ich bitte die Moderation, diese Information an meine Mitforisten zu ermöglichen.

Danke.

Russisches Oberhaus

Das ist mal vorbildlicher Parlamentarismus. Der Präsident schnackelt mit den Fingern, und dann wird ohne langes Gerede zugestimmt. Und zwar sofort! Und hundert Pro! Oder wenigstens fast.

Kriegspropaganda

"Zuvor hatte Präsident Putin beantragt, die Armee müsse den pro-russischen Separatisten helfen."

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Hilfe, Schutz, Befreiung, Verteidigung, Friedenssicherung, Demokratisierung, Terrorbekämpfung oder die Suche nach Massenvernichtungswaffen... bisher wurde immer ein edler Grund gefunden, warum man einen Krieg führen müsse.

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Ich hoffe, dass der Militäreinsatz Russlands lediglich den seit 2014 bestehenden, inoffiziellen Status der "Volksrepubliken" zementieren soll. Opfer gab es in der Ukraine schon mehr als genug.

Der Bär zeigt die Tatzen

das neue Groß Russland soll mit aller Macht entstehen, der Westen ist kein Hindernis mit seinen halbherzigen Sanktionen, Das Enfant terrible  aus Moskau  macht mit Hilfe der Rohstoffe und seiner Patenschaft mit China eh was er will.

Ich befürchte das diese Situation der Nationalen Egomanie wieder dazu geneigt ist die rechten Ränder in der Welt zu fördern. Trump  mit seiner Altright Bewegung steht ja schon in den Startlöchern...

Eine Frage muss aber gestellt werden, wer verschafft diesen Menschen ihre Macht wer unterstützt sie und wie sind die Finanzströme organisiert. Sanktionen sind ohne Moral Sinnfrei wenn nur die Bevölkerung in Ost und West  darunter leiden muss.....

Tolle Kriegspropaganda des…

Tolle Kriegspropaganda des Putin-Regimes. Im übrigen kann ich mich Fathaland Slim anschließen://

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Die Freunde Wladimir Putins haben keinerlei Probleme mit der militärischen Besetzung souveräner Staaten und dem Ziehen von neuen Grenzen.//

@ Nachfragerin

Ich hoffe, dass der Militäreinsatz Russlands lediglich den seit 2014 bestehenden, inoffiziellen Status der "Volksrepubliken" zementieren soll.

 
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Er soll destabilisieren und einen hybriden Krieg auf dem Gebiet der Ukraine am Schwelen halten. Und das wissen Sie genau.

Wo ist da jetzt der Angriff?

"Sind bereits russische Soldaten in der Ukraine?"

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Sollte diese Frage nicht erst geklärt werden, bevor man Russland sanktioniert?

Bis gestern wurde ein Angriff Russlands als Bedingung für die Sanktionen genannt. Die Ankündigung einer Truppenverlegung in Gebiete, über die Kiew seit 2014 keine Kontrolle hat, ist eine Zementierung der bisherigen Verhältnisse. Ein Angriff ist es aber nicht.

Putin maxht was er will

Putin macht was er will. Welche Lasten er seinen Leuten damit aufbürdet, ist ihm egal. Um es kölsch kurz zu machen: Et kütt, wie et kütt.

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Jetzt bin ich aber (so wenig wie wohl die meisten Menschen in der EU) bereit, signifikante Lasten wegen irgrndwelchen halbdemokratischen Ländern zu erdulden, die weder NATO- noch EU-Mitglied sind. Ich will keine Unterbrechung der Gasverdorgung, ich will keine noch höhere Heizrechnung. Ich will keine Wirtschaftskrise, will nicht arbeitslos werden, will nicht wegen machtpolitischer Spielchen unserer Eliten Inflation und schwindende Erspsrnisse erdulden. Um es kurz zu machen: Die Länder der ex-Sowjetunion, die nicht in NATO und EU sind, sind mir nicht völlig egal, aber egal genug, dass der Westen Putin gewähren lassen sollte!

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Kaum droht der Corona-Mist ein vorläufiges Ende zu nehmen, spielen unsere voll alimentierten Volksvertrerer Risiko und Monopoly. Auf wessen Kosten? Auf die ihres Volkes, aber definitiv nicht auf ihre eigenen Kosten!

Die kritiklosen Jasager

Das Unterhaus nickt eifrig und das Oberhaus macht den Knicks, wenn Putin mit den Fingern schnippst. Pseudo-Demokratismus at it's best.

Warum?

Es ist mir unbegreiflich,  wie 1,2 oder 3 Personen auf dieser Erde solch eine Macht haben um ganze Landstriche für sich zu beanspruchen und zu besetzen.

Im Extremfall vielen, vielen Menschen, egal welcher Nation, Leid, Elend und gar den Tod bringen können, nur weil sich diese Personen dazu ermächtigt fühlen, ihre Interessen durchzusetzen. 

Die Soldatinnen  und Soldaten die auf deren Befehl hin in die Schlacht geschickt werden, müssen mal wieder den Kopf hinhalten, während die Befehlshaber im Palast sitzen .

Warum können sich die Menschen nicht vertragen?

Aber es fängt ja schon in dem kleinsten Teil an. In vielen Familien stehen die Zeichen auch auf Sturm und Krieg! 

Wie soll es dann erst Weltweit funktionieren, wo scheinbar jedes Mittel recht ist und ein Menschenleben nichts mehr Wert ist?

Gebt euch die Hand, setzt euch zusammen und arbeitet zum Wohl der gesamten Menschheit!

Bitte!

Die Russen machen ES nicht anders, denn...

Hier das Muster für die neue Strategie „Die NATO wird sich in ihrem neuen strategischen Konzept nicht auf Formulierungen festlegen, die eine Einschränkung der militärischen Handlungsfreiheit des Bündnisses - sei es durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen oder durch die OSZE- bedeuten würden. Ein Mandat einer dieser beiden Organisationen wird deshalb eine zwar wünschenswerte, aber keine zwingende Voraussetzung für ein militärisches Engagement der NATO sein"

@19:40 Uhr von frosthorn

//...weiterhin verfolgen, aber ich werde mich nicht mehr beteiligen. Ich bitte die Moderation, diese Information an meine Mitforisten zu ermöglichen. Danke.//

Das finde ich außerordentlich bedauerlich, kann das aber sehr gut nachvollziehen. Wir alle hoffen auf Diplomatie und merken nicht, wie wenig wir selbst davon verstehen. Wie wohltuend dagegen sind z.B. die Äußerungen von Herrn Gysi zu diesem Konflikt.

Z.B. in diesem Interview von gestern:

>>GYSI: „China und Russland – da entsteht vielleicht ein Machtfaktor, dem wir nicht gewachsen sind“ WELT Nachrichtensender<<

Und da wir hier im Forum die größten Diplomaten überhaupt sind, wird es nicht lange dauern, bis man auch Herrn Gysi AFD-Nähe attestiert. Das passiert ja inzwischen jedem, der sich nicht dem Ost-West-Lagerdenken anschließt.

Und das, obwohl uns schon zu unserer Jugendzeit spannende Spionagefilme beigebracht haben: Amerikaner gut, Russe böse und ein wenig dumm. Und wer nicht dumm war, wollte in den Westen.

ich denke mal,

die Welt hat sich wirklich gewandelt. Für uns zum Schlechteren, denn es sind wir, die mit weniger und vor allem total überteuerten Energien dem nächst auskommen müssen. Der große Gewinner nach dem heutigen Tag sind für mich die USA. Sie werden diejenigen sein, die unsere Energie in den nächsten Jahren (überteuert)  bereitstellen stellen werden. Sie haben mit dem Ende von Nord Stream 2 gewonnen. Wir verloren. Wir haben - bei weitem noch nicht - keine alternativen Energien. Ohne Gas werden viele Haushalte nicht heizen, nicht kochen können. Werke werden stillstehen und die Industrie abwandern. Aber richtig gruselig wird es für mich, wenn ich lese, wie uns die "Experten" zu beruhigen versuchen, von wengen "kriegen wir ohne Schaden" hin. Warum nicht einfach  mal die Wahrheit? Es gibt nicht soviel Schiffe, die uns kurzfristig soviel Gas bringen, wie wir brauchen und wir tauschen eine Abhängigkeit gegen eine andere, nur hat Russland bis her selbst im kalten Krieg immer gelierfert.

Ein von der EU, NATO und USA herbeigeführter Konflikt

Also entweder sitzen in den Strategieabteilungen der NATO, USA und EU nur Dilettanten - dass dies auf die letztgenannte Organisation zutrifft, ist evident, oder man hat einen militärische Auseinandersetzung, um nicht das Wort "Krieg" zu verwenden, absichtlich herbeiführen wollen.

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Es gibt keinen Grund, warum man nicht auf die höchst legitimen Sicherheitsanliegen der Russen eingehen hätte können, ja müssen. Dass die NATO und USA in der Ukraine vermehrt Truppen stationieren, kann aus russischer Sicht nicht akzeptiert werden. Anstatt ernsthaft über diese Perspektive zu verhandeln, beschäftigt sich man seit Monaten und Jahren mit nichts anderem, als die Russen weiter in die Ecke zu drängen, anzugreifen und zu provozieren. 

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Poking the Russian bear ... und jetzt wundert man sich, dass der russische Bär wild wird.

Am Ende

North Stream ist am Ende. Eigentlich gut so. Wir hätten uns schon lange umorientieren sollen. Mit Vertragsbrüchigen sollte man keinen Handel treiben.

Da immer wieder das Minsk-Abkommen

und dessen Einhaltung bzw. Nichteinhaltung Thema ist, wollte ich mehr dazu wissen. Immer wieder gewinne ich bei Politikern und den Medien den Eindruck, dass ausschließlich bei der russischen Regierung das Problem liegt. Über die Nichteinhaltung bzw. Umsetzung durch die Ukraine wird eher nicht berichtet. Herr Steinmeier -Mitinitiator des Abkommens - hat auch heute einzig  Russland für die Nichtumsetzung  verantwortlich gemacht.

Dazu eine Aufstellung vom RND. So einseitig wie häufig dargestellt ist die Sache nicht. Zum Beispiel war mir nicht bekannt, dass seit 2017 die abtrünnigen Gebiete einer kompletten Wirtschaftsblockade durch Kiew unterliegen.

gmx.net/magazine/politik/ukraine-krise/ukraine-konflikt-besagt-minsker-friedensplan-36628706

@19:50 Uhr von unbutu77

"Sanktionen sind ohne Moral Sinnfrei wenn nur die Bevölkerung in Ost und West  darunter leiden muss....."

Ich denke die Menschen in Rußland sehen das anders. Ich weiss, dass viele in der Jelzin -Zeit sehr gelitten haben. Dank Putin geht es in Rußland aufwärts.

Ich habe mir gerade mal die die Putins durchgelesen, 17 Seiten. Auch das dient dazu, den Bürgern Rußlands die eventuell kommenden Schwierigkeiten zu begründen. Vielleicht wird sie auch mal auf Deutsch veröffentlicht!. Lesenswert!

Und die Menschen in West? Die müssen es nehmen wie es kommt. Das Leben wird wieder teurer...

Geschlossene Haltung der Europäer

Die Entsendung russischer Truppen in die Ostukraine als eine Art Friedensmission zu deklarieren, ist schon reichlich dreist und verwegen. Die Beteuerungen der letzten Wichen, wonach Russland keinen Einmarsch in die Ukraine plane, war leider eine Lüge, die Einschätzung von US-Präsident Biden dagegen zutreffend. Egal, ob man diese Maßnahme nun als kriegerischen Akt werten möchte, klar ist, dass damit ein Verstoß gegen Völkerrecht einhergeht. Putin hatte offensichtlich darauf gehofft, dass der Westen sich auseinanderdividieren ließe. Dieses Pokerspiel ist nicht aufgegangen, Russland ist nun in der Weltgemeinschaft geächtet und isoliert. Selbst China geht auf Distanz. Und die wirtschaftlichen Sanktionen dürften durchaus Wirkung zeigen, auch wenn steigende Energiepreise die Lage vorübergehend kaschieren werden.

Bitte nicht schießen!

... so dass niemand im Donbass und Umgebung zu Schaden kommt.

(Und warum denn auch auf Leute schießen, wenn man seine wahren Feinde auf diese Art gar nicht treffen kann?)

@19:56 Uhr von Nachfragerin

ich stimme ihnen zu Zudem ist die "Ukraine" ein Vielvölkerstaat, so wie es Jugoslavien war und wie Jugoslawien war es absehbar, dass die Ukraine irgenwann zerfällt.

Für meinen Teil, da ich einer derer war, die dort auch von unserer Seite "Frieden" schaffen sollten, bete ich nur um eins: Das wir uns da nicht einmischen. Wir haben da ebensowenig was zu suchen, wie die hilflosen Versuche in Afganistan, Mali, Irak oder anderen Teilen der Welt.

All diese Staaten sind soveräne Staaten, sie und nur sie müssen ihr Schicksal in die Hand nehmen und lösen.

Den Menschen helfen ja, aber nicht durch Waffen oder Waffentragende...

@19:59 Uhr von dumm aber deutsch

Das Unterhaus nickt eifrig und das Oberhaus macht den Knicks, wenn Putin mit den Fingern schnippst. Pseudo-Demokratismus at it's best.

 

Dafür bekommen sie doch ihre Strafe.

Sie werden sanktioniert.

 

Kein Geld, keine Reisen.

 

@19:50 Uhr von unbutu77

//Sanktionen sind ohne Moral Sinnfrei wenn nur die Bevölkerung in Ost und West  darunter leiden muss.....//

 

Sind es nicht immer die Bevölkerungen, die unter Sanktionen leiden? Und haben die jemals etwas positives bewirkt? Wenn es dumm läuft, schaffen die nur neuen Hass.

Und im Fall der Ukraine wird es den deutschen Michel am härtesten treffen. Nicht nur in der Spieltheorie sind die einzigen Gewinner die USA.  

Blöd nur, dass man mit (vermeintlicher) Moral nicht heizen kann.

 

Am 22. Februar 2022 - 19:54 Uhr von dumm aber deutsch

Was wissen sie genau, von welchen Medien wissen sie es genau? Weil ich hier ab und zu ein Kommentar schreibe nutze ich zu mehr als 80%  Artikel von TS und sehr viel die die Dritten Programme und in eines heben sie sich eindeutig von vielen anderen Publikationen ab...sie sind fast alle im Konjunktiv geschrieben. Was ich als echten Journalismus ansehe wenn keine eindeutigen Belege vorliegen. Ja und die gibt es kaum aus betroffenen Gebieten und schon gar nicht über das was sich hinter verschlossenen Regierungsturen abspielt. Wenn es sie wirklich interessiert informieren sie sich über "embedded Journalismus"  praktiziert von Amerika nach Vietnam Erfahrungen.

 

Politik auf Basis von Lügen

Für Putin ist die Ukraine kein souveränes Land. Putin erklärt einen Teil der Ukraine als selbständige "Volksrepublik" und schickt seine eigene Armee als "Friedenstruppe". Er glaubt, er habe das Recht sich zu bedienen. Die Integrität eines anderen Landes darf in seinen Augen nach Gutdünken verletzt werden. Wer die Macht hat, darf sich etwas nehmen.

Nach Einschätzung der New York Times ist das eine Politik auf der Basis von Lügen ("based on lies").

Sezession zulässig! 19:44 Uhr von Denkerist

Sehr bemerkenswert, gute Recherche! Ich möchte aber ganz stark bezweifeln, dass das die am Konflikt beteiligten überhaupt wissen. Da gibts doch eigentlich nur eine logische Konsequenz, UNO-Blauhelme rein, damit die sich nicht die Köpfe noch weiter einschlagen, eine neutrale Zone schaffen. Die Russen, Amerikaner, die EU, alle raus, einen Generalbevollmächtigten einsetzen und vielleicht vor dem internat. Gerichtshof eine Klärung herbeiführen. Vielleicht wäre auch interessant zu wissen, was denn die Einwohner der beiden Gebiete überhaupt wollen, dahin oder dorthin oder auch gar nix? Wir hier kriegen nur zu wissen, was die Russen wollen, was die Amerikaner und die EU wollen, was in den Mainstream passt. Da gehts doch um ein paar Mio Menschen und Tote hats schon genug gegeben, das muss aufhören! Volksentscheid vielleicht? Ich weiß nicht, ob das dort funktioniert. Es muss aber eine Lösung her, mit der die dort lebenden Menschen, Ukrainer und Russen zufrieden sein können.

 

 

19:56 Uhr von Nachfragerin

Offensichtlich glauben Sie, nur Putin verstünde sich auf zweideutiges Kommunizieren.

Offensichtlich will man auf Eskalation setzen.

Die aktuelle Entwicklung und die Zuspitzung der Situation in der Auseinandersetzung um die Regionen Donezk und Luhansk, ist sehr zu bedauern.

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Man darf nicht den Fehler machen, Russland allein die Verantwortung für diese Entwicklung zuzuschreiben. Die jetzige Situation ist eine Folge der entgegen allen Absprachen mit Moskau vorangetriebenen Osterweiterung der Nato nach dem Ende des Kalten Krieges. Dadurch hat der Westen die legitimen Sicherheitsinteressen Russlands verletzt.

Die Situation kann nur durch Gespräche und Verhandlungen auf Augenhöhe entschärft werden. Sanktionen gegen Russland führen zu einer weiteren Eskalation führen, nicht aber zu einer Entspannung der Situation.

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Eine dauerhafte Entspannung der Situation ist nur durch die Neutralität der Ukraine zu erreichen. Über die Zukunft der Gebiete im Osten der Ukraine müssen am Ende die Menschen vor Ort in einer Volksabstimmung selbst entscheiden, wie dies in Europa bspw. in Schottland bereits praktiziert wurde.

Denkerist

Ah. Sezession ist legitim?

Das hättest Du doch schon mal zu Katalonien oder Schottland sagen können.

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Darf sich der Donbas nun abspalten oder nicht?

Es geht hier nicht...

Es geht hier doch überhaupt nicht um Sicherheitsinteressen von Russland.  Es geht hier um Machinteressen des Putin-Regimes und seinen Oligarchen.

Alles andere ist nur vorgeschoben. 

Anfang oder Ende?

Dort herrscht seit acht Jahren Krieg.

Am bezeichnendsten finde ich die ausgedrückte Sorge, dass die Anerkennung Russlands sich auf das gesamte Gebiet von Donezk und Luhansk beziehe, nicht nur auf die Gebiete innerhalb der heutigen 'Demarkationslinie' - ist das doch der klare Beweis, was dort seit 2014 abgeht: Die Ukrainischen Streitkräfte schießen sich, langsam aber sicher, Grenzdorf für Grenzdorf leer. Und dann rücken sie eines auf. Und so weiter.

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Vielvölkerstaaten wie die Ukraine können aber nicht existieren, wenn der eine Teil acht Jahre auf den anderen schießt. Der Kern des Abkommens von Minsk war deshalb auch, dass sich die Vertreter Kiews mit den Separatisten an einen Tisch setzen. Die ukrainische Seite hat das bis heute verweigert.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die russische Armee weiterhin Angriffe auf das Grenzgebiet dulden würde. Schon deshalb täten die Ukrainer höchstwahrscheinlich gut daran, sich aus diesem klar definierten Gebiet wieder zurückzuziehen.  

@19:59 Uhr von MM Meine Meinung

 

 Warum können sich die Menschen nicht vertragen? Aber es fängt ja schon in dem kleinsten Teil an. In vielen Familien stehen die Zeichen auch auf Sturm und Krieg!  Wie soll es dann erst Weltweit funktionieren, wo scheinbar jedes Mittel recht ist und ein Menschenleben nichts mehr Wert ist? Gebt euch die Hand, setzt euch zusammen und arbeitet zum Wohl der gesamten Menschheit! Bitte!

 

ist das eine ernstgemeinte Frage ?

glauben sie echt da ist ein Einzelkämpfer der sein Volk "zwingt"

Scheinbar brauchen Menschen ein Feindbild und wenn man die Beiträge hier so liest

die "Reichen", die "pädophilen Pfarrer" im kleinen Umfeld bis zu den  "Diktaturen" 

@ Blitzgescheit

... und jetzt wundert man sich, dass der russische Bär wild wird.

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Kein guter Versuch, einen Krieg zu verharmlosen.

@20:08 Uhr von dumm aber deutsch

North Stream ist am Ende. Eigentlich gut so. Wir hätten uns schon lange umorientieren sollen. Mit Vertragsbrüchigen sollte man keinen Handel treiben.

 

Aber er will doch liefern und liefert noch.

 

Russischer Nationalismus

Danke an den Foristen @Anderes1961 für den Link zur Rede des kenianischen UN-Botschafters, der beispielhaft zeigte, wie Nationalismus den Frieden zerstört. 

Putin mit seiner Vorstellung der Wiederherstellung der russischen Nation "in den Grenzen von 1989" zeigt, dass er im Gegensatz zu den meisten Afrikanern nichts gelernt hat. 

Sein nationales Getöse  erinnert mich an meine Kindheit Ende der 60er Jahre, als überall NPD-Plakate hingen, worauf stand "Deutschland dreigeteilt - niemals!" mit einer Karte Deutschlands "in den Grenzen von 1937".

 

Na, dann ist ja jetzt alles klar

"Frau Klein von der Stiftung Wissenschaft und Politik sieht bereits eine deutlich reduzierte Rolle Europas. Damit ist das diplomatische Spiel nur noch eines zwischen USA + RUS.

Vielleicht muss es nicht ganz so weit kommen. Deutschland wird in dieser Krise auch weiterhin in EU und NATO eine gewichtige Rolle spielen. Ein gehöriger Dämpfer für die diplomatischen Ambitionen war Putins Schritt auf jeden Fall."

Naja, das war ja wohl von Beginn an Sinn und Plan. Die Gelackmeierten sind in allererster Linie die Europäer, allen voran DEU. Hier kann es nur Verlierer geben selbst wenn es "nur" um Gaspreise geht. Die USA kann _nur_ gewinnen, ohne ein einziges Risiko einzugehen. Ich bin überzeugt, Frau Merkel hätte das anders gedeichselt.

Mit welchem Recht iniziieren die USA eigentlich eine derartige Eskalation in _unserem_ Wohnzimmer und schalten die "Wohnungseigentümer", nämlich Europa nonchalant aus ? Wenn hier die Erde verbrannt ist, gehen die GI's home to the USA. Und wir ?

Die Situation muss und wird sich beruhigen

Wenn Grenzen nicht verändert werden dürfen - wie Berlin meint - ab wann gilt das? 1945 ? 1957? 1990 ? 1991? 2001 ? 2006? 2008 ? 2014 ? Es gab schon viele Grenzverschiebungen in Europa nach Ende von WK II. 
 

Zu beachten ist auch das die aktuelle „Verschiebung“ der Grenzen nicht durch Gewalt entstand. Das war bei der Unabhängigkeit des Kosovo anders. 
 

Man sollte meiner Meinung nach den Menschen auf der Krim und im Donbass zugestehen, über ihr Schicksal und ihre Staatszugehörigkeit selbst entscheiden zu können. Dies um so mehr, da die in diesen Gebieten lebenden Menschen sich mehrheitlich zur russischen Kultur bekennen. Einer Kultur, die in der heutigen Ukraine leider zunehmend unterdrückt wird. 

Am 22. Februar 2022 - 20:06 Uhr von reu_sab

Es ist nicht nur das Gas, sicher macht es im Moment extreme Gewinne. Es geht in der Wirtschaft viel weiter, es kann doch nun wirklich niemand mehr glauben es geht um die Menschen oder Menschlichkeit auf beiden Seiten nicht. Dazu sollte  einfach die Wirkung von Sanktionen einmal betrachtet werden. Ein sehr gutes Beispiel ist dafür der Iran.  Aber auch Russland selbst. Wirken sie wirklich, welche Folgen haben sie und wer ist der Profiteur. Dazu reicht aber vielleicht schon das Brüssel Sanktionen im energetischen Sektor erst einmal ausschließt

@20:08 Uhr von dumm aber deutsch

North Stream ist am Ende. Eigentlich gut so. Wir hätten uns schon lange umorientieren sollen. Mit Vertragsbrüchigen sollte man keinen Handel treiben.

 

was soll daran gut sein (oder schlecht)

wir werden weiterhin (so vermute ich) mit Gas aus Russland beliefert 

mit dem Unterschied Transitgebühren zu bezahlen was bei Nordstream 2 nicht wäre

und dann, wo war Russland in dem Zusammenhang vertragsbrüchig ?

 

@19:40 Uhr von frosthorn

"weiterhin verfolgen, aber ich werde mich nicht mehr beteiligen. Ich bitte die Moderation, diese Information an meine Mitforisten zu ermöglichen. Danke."

Warum denn, ich lese meistens nur nach und schaffe es wegen Schichtdienst (Pflegeheim ;) nur selten, passend zu schreiben, Sie sind doch häufig aktiv zu vielen Themen, ausgerechnet zu solch' einem Thema wollen Sie aussteigen - wo gerade gezeigt wird, was es für Folgen haben kann, bei unterschiedlichsten Ansichten nicht mehr zu sprechen... 

 

@20:10 Uhr von Denkerist

Hallo Denkerist

 

Sie meinen die Rede.

 

Ist bereits übersetzt im Netz zu finden.

 

Soll aber aufgezeichnet worden sein.

Uhrzeiger von ein paar Abgeordneten standen anders.

Kann auch sein Ostprodukt.

@Anna Elisabeth

Einerseits finde ich Ihren Punkt auf meinen Kommentar zu Putin, dass sich jeder Mensch weiterentwickelt, sehr zutreffend und ein ausgesprochen gutes Argument.

Andererseits ist schon fraglich, warum trotzdem so viele Menschen hörig sind, und nicht den Wehrdienst verweigern und desertieren. Auch in der US-Armee und weltweit! Warum denken so viele Menschen nicht selbstständig und lassen sich stattdessen gerne leiten?

Okay, dann wäre auch die Frage legitim, warum es überhaupt noch Rüstungsindustrie gibt. Weil das Fressen vor der Moral kommt? Also alle Beschäftigten in Rüstungskonzernen vor allem nur ihr Einkommen sehen?

@20:12 Uhr von Adeo60

 

Die Entsendung russischer Truppen in die Ostukraine als eine Art Friedensmission zu deklarieren, ist schon reichlich dreist und verwegen.

 

in den Irak einzumarschieren weil man dort Giftgas vermutet nicht auch ?

Europäische Sicherheit steht auf dem Spiel.

Wie lange verbleiben wir in der Schockstarre ?

Wie lange stehen wir noch blöd mit herunter gelassenen Hosen rum ?

Wieviel Zeit muss noch verstreichen, bis wir unser Militär in Abwehrstellung bringen ?

Ich traue es Putin zu, das er bei der Ukraine nicht haltmachen will und schlage vor handfeste Abwehrstellungen aufzubauen.

 

 

@Werner49

"Die Freunde Wladimir Putins haben keinerlei Probleme mit der militärischen Besetzung souveräner Staaten und dem Ziehen von neuen Grenzen.//"

...

Und die Aktionäre der Waffenhändler haben jetzt wohl Angst, dass kein Krieg losbricht und schäumen vor Wut, weil ihre Gewinnprognose schrumpft.

...

Was für ein souveräner Staat ist denn das, der Gas klauen muss, weil er die Rechnungen nicht bezahlen kann? Na ja: Die Oligarchen haben geklaut, an Landsleute verkauft und Geld auf eigene Konten geschafft.

(Bei mir wäre bei unbezahlten Rechnungen längst gepfändet worden.)

 

Wie souverän ist ein Land, wenn Millionen seiner Bürger als Billig-Wanderarbeiter (Leiharbeiter, Saisonarbeiter) durch ganz Europa fahren?

 

Wenn im Staat nicht Mal die medizinische Grundversorgung funktioniert (Beispiel : mehr Masernfälle, als in Resteuropa. Für den Hinweis habe ich schon hier Kritik erhalten, aber mir ist die Gesundheit der Kinder nun Mal wichtiger, als ob in der Ukraine Oligarch A an der Macht ist oder Oligarch B. Da ich keine Aktien von Waffenherstellern besitze ist mir auch egal, ob die noch ihre Waffen in der Ukraine loswerden.)

@ WL

Bitte nicht schießen! ... so dass niemand im Donbass und Umgebung zu Schaden kommt.

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Klare Forderung: Abzug aller russischen Truppen.

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(Und warum denn auch auf Leute schießen, wenn man seine wahren Feinde auf diese Art gar nicht treffen kann?)

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Ich erwarte, dass die verteidigende Armee gegen den Angreifer vorgeht. Das wird vermutlich ohne Schießen nicht gehen.

Frosti

Das war ja ein kurzes Intermezzo.  Machet jut. 

.

Dass Putin so auf alles pfeift? Da muss doch mehr dahinter sein. 

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Hat er nicht Simmel gelesen? Niemand ist eine Insel.  Auch Russland nicht. 

@20:06 Uhr von reu_sab

die Welt hat sich wirklich gewandelt. Für uns zum Schlechteren, denn es sind wir, die mit weniger und vor allem total überteuerten Energien dem nächst auskommen müssen. Der große Gewinner nach dem heutigen Tag sind für mich die USA. Sie werden diejenigen sein, die unsere Energie in den nächsten Jahren (überteuert)  bereitstellen stellen werden. Sie haben mit dem Ende von Nord Stream 2 gewonnen. Wir verloren. Wir haben - bei weitem noch nicht - keine alternativen Energien. Ohne Gas werden viele Haushalte nicht heizen, nicht kochen können. Werke werden stillstehen und die Industrie abwandern. Aber richtig gruselig wird es für mich, wenn ich lese, wie uns die "Experten" zu beruhigen versuchen, von wengen "kriegen wir ohne Schaden" hin. Warum nicht einfach  mal die Wahrheit? Es gibt nicht soviel Schiffe, die uns kurzfristig soviel Gas bringen, wie wir brauchen und wir tauschen eine Abhängigkeit gegen eine andere, nur hat Russland bis her selbst im kalten Krieg immer gelierfert.

Die Abhängigkeit haben wir selbst geschaffen. Seit Jahren ist es nicht möglich Windräder zu bauen. Atomkraft zwar behaftet aber brauchbar, Solaranlagen wurden vergessen, Wasserkraft vergessen,Wasserstoff vergessen. Kohleausstieg um jeden Preis ist wichtig. 

Warum wurde die restlich benötigte Energie nicht weit gestreut besorgt. Nein, weil alles ja so günstig sein muss und alles was meine Freiheit einschränkt, ich nicht haben will. 

Nun haben wir das Ergebnis genau vor Augen und können es nicht mehr ändern. Es wird sich vieles ändern und teurer werden, 

Wenn dann alles so ist wie Putin es sich vorstellt, wird uns Gas, Lebensmittel, und Freiheit zugeteilt werden.

@20:13 Uhr von reu_sab

, bete ich nur um eins: Das wir uns da nicht einmischen. Wir haben da ebensowenig was zu suchen, wie  die Russen, dann stimmts,uebrigens Afgahnistan auch ...

Menschen im Donbass haben ein Recht auf Frieden

Russland hat tatsächlich einen Völkerrechtsbruch begangen.
 

Dem steht aber entgegen das Menschenrecht auf selbstbestimmte Entwicklung, kulturelle Entfaltung, wozu der Gebrauch der Muttersprache gehört, und vor allem auf Leben und körperliche Unversehrtheit. 
 

Russische Pässe sind im Donbass auch nicht „verteilt“ worden. Die russische Staatsbürgerschaft ist an bestimmte Vorraussetzungen gebunden und bot für die Menschen vor Ort Vorteile beim Reisen, der Arbeitsaufnahme und dem Erhalt von Sozialleistungen - die Kiew übrigens nicht mehr bereit war zu zahlen. 

@ unbutu77

Sanktionen sind ohne Moral Sinnfrei wenn nur die Bevölkerung in Ost und West  darunter leiden muss....

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Sorgen Sie sich um den Teil der Bevölkerung, die ein Auslandskonto ihr eigen nennt? Das könnte tatsächlich gesperrt werden.

Kososvo

Hallo.

Hab mich eben erst angemeldet, aber 1 Frage die mich schon länger umtreibt.

Russland erkennt die sog. "Separatistengebiete" als unabhängig an, stellt somit die "unveränderbaren" Grenzen in Europa (erneut) in Frage. "Böses Russland, Völkerrechtsbruch, Mord und Schande" rufen sie jetzt alle, ABER was war 2008 als sich Kosovo von Serbien abgespaltet hat? Da hat es uns, dem Westen, anscheinend in den Kram gepasst, niemand gegen die Grenzänderung protestiert, oder die Separatisten verteufelt. Oder was war damals?

Ich möchte Russland nicht als Unschuldslamm hinstellen, die Aktionen erinnern schon irgendwie an eine Parole die es hierzulande mal gab, "Heim ins Reich". Aber Russland kann wohl kaum allein verteufelt werden, bzw. ist der Westen nicht über jeden Zweifel erhaben.

Nato-Ost-Erweiterung? Meines Wissens gab es vor über 20 Jahren durchaus beidseitige Bestrebungen Russland in die Nato aufzunehmen. Warum hat das nicht geklappt? Warum musste es erst als Feind aufgebaut werden?

@19:59 Uhr von MM Meine Meinung

//....Aber es fängt ja schon in dem kleinsten Teil an. In vielen Familien stehen die Zeichen auch auf Sturm und Krieg! ...

Gebt euch die Hand, setzt euch zusammen und arbeitet zum Wohl der gesamten Menschheit!

Bitte!//

 

Auch beim Familienstreit ist es bitter nötig, eigene Fehler einzugestehen und um Verzeihung zu bitten zu können und umgekehrt ebenfalls zu verzeihen. Ein verletztes, oft übergroßes Ego steht dem oft im Wege.

Ihrer Bitte schließe ich mich an. Alle an einen Tisch und eine Friedenspfeife rauchen.

@20:09 Uhr von MargaretaK.

und dessen Einhaltung bzw. Nichteinhaltung Thema ist, wollte ich mehr dazu wissen. Immer wieder gewinne ich bei Politikern und den Medien den Eindruck, dass ausschließlich bei der russischen Regierung das Problem liegt. Über die Nichteinhaltung bzw. Umsetzung durch die Ukraine wird eher nicht berichtet.

 

Das stimmt so nicht.  Von den OSZE Beobachtern wurde immer wieder berichtet , dass BEIDE Seiten das Abkommen nicht eingehalten haben.  Aber das war dem Putin-Regime immer recht, da der Konflikt im schweren gehalten wurde. Putin hatte niemals das Interesse, dass dieses Abkommen wirklich umgesetzt wird.

Putin-Russland stellt sich außerhalb der Weltgemeinschaft

Nicht dass es Putin wichtig wäre, ob er in der Welt als Aggressor wahrgenommen wird, oder nicht. Er ist es und darauf muss sich die Welt nun einstellen.

 

Putin-Russland ist ein Spieler auf der Weltkarte. Ein Partner kann es nicht mehr sein. Die Europäer brauchen eine Kurzfrist- und eine Mittelfrist-Strategie. Kurzfristig müssen alle Hebel gezogen werden, welche eine Eskalation abmildern. Langfristig muss sich Europa von jeglicher Energie-Abhängigket von Russland lösen.

Was soll Russland angeboten werden?

Man hört gar nichts von neuen Diplomatie-Versuchen. Herr Macron hat doch bereits eingeräumt, dass Russlands Sicherheitsbedürfnisse ernst zu nehmen sind und Berücksichtigung finden sollten.

Ich hoffe, man guckt jetzt nicht nur noch wie gebannt die 'Front-Reporte', sondern versucht das Diplomaten-Mögliche, eine Eskalation zu vermeiden, so dass niemand zu Schaden kommt.

 

Wenn Herr Putin nicht bald ein wenig guten Willen bei VS/EU/Nato wittert, geht er vielleicht noch so weit und verlangt, die Deutsche Wiedervereinigung wieder rückgängig zu machen. Dann hätten wir den Salat.

20:04 Uhr von Anna-Elisabeth

Nein, Herr Gysi kann viel besser als sonst wer hohle Sprüche oder Selbstverständlichkeiten oder Banalitäten oder bereits Bekanntes von sich geben und damit Eindruck machen. Wie leicht zu erkennen ist, Diplomatie habe ich nun links liegen lassen. Jetzt könnte ich mit Sahra Wagenknecht und ihre Einschätzung zu Putin und Ukraine weitermachen, aber mich interessiert der Markt dieser beiden Pseudoanalytiker nicht die Bohne. 

20:08 Uhr von dumm aber deutsch

>>> Mit Vertragsbrüchigen sollte man keinen Handel treiben.<<<

Sie haben völlig recht. Wann stellen wir den Handel mit anderen Vertragsbrüchigen ein? Z.B. den USA.

 

​​​​​​

Es ist mir nicht verständlich

dass es den, den meisten Europäern unbegreiflich ist, dass in diesem Fall der größte Teil des russischen Volkes hinter dieser Entscheidung steht. Es wurde zwar nicht in deutschem Fernsehen darüber berichtet, aber zwei Wochen lang haben hohe ukrainische Politiker ( Parlamentssprecher, Leiter des ukrainischen SNBO) öffentlich in ukrainischen Fernsehen bekanntgegeben, dass sie das Minsker Abkommen nicht erfüllen werden, weder jetzt noch jemals. 

In dieser Situation zusammen mit den den wirklich stattfindenden Arteleriebeschuss seitens der ukrainischer Armee, was hätte das russische Parlament, sowie Putin beschließen sollen?

@20:23 Uhr von Kurti

// Es muss aber eine Lösung her, mit der die dort lebenden Menschen, Ukrainer und Russen zufrieden sein können. ///

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Die Lösung existiert. Die Ukraine ist eine Demokratie. Die Bevölkerung hat sich ihre politische Vertretung gewählt. Leider hat das Putin-Regime Angst vor Demokratie.     

@20:24 Uhr von Bender Rodriguez

 

Ah. Sezession ist legitim? Das hättest Du doch schon mal zu Katalonien oder Schottland sagen können. . Darf sich der Donbas nun abspalten oder nicht?

 

kommt darauf an

wenn der Westen darin Vorteile sieht

auf jeden Fall

wenn nicht ... dann nicht

sollte doch jedem klar sein

@Adeo60

 

"Die Entsendung russischer Truppen in die Ostukraine als eine Art Friedensmission zu deklarieren, ist schon reichlich dreist und verwegen"

 

...

Nicht dreister und verwegen er, als mit Militärischen Mitteln ganze Länder zu demokratisieren.

Weil Afghanistan abgenudelt ist nenne ich Mal Ägypten. Da ist dank westlichen Unterstützung die Demokratie pur entstanden. (Ich würde hier ein Zwinker-Smiley setzen, aber das Thema ist zu ernst.)

Die Friedensmission von Saudi Arabien & Co. in Jemen darf auch nicht vergessen werden. 

..

Dagegen ist auf der Krim Ruhe und wenn es in der Ostukraine nun auch ruhig wird, dann haben alle gewonnen.

@20:08 Uhr von dumm aber deutsch

North Stream ist am Ende. Eigentlich gut so. Wir hätten uns schon lange umorientieren sollen. Mit Vertragsbrüchigen sollte man keinen Handel treiben.

Wann wurde RUS vertragsbrüchig ? M.M. ist das, was bestellt wurde, immer geliefert worden. Zu Preisen, die vereinbart wurden. Das Dilemma kommt jetzt erst, aber Hauptsache wir heizen nicht mit "Schmuddelkinder-Gas" Wir werden uns noch wundern, was uns unsere transatlantischen Freunde eingebrockt haben. Warum kümmern sich die eigentlich nicht um den Jemen, Somalia, den Sudan oder Myanmar. Da ist doch auch action. Offenbar gibts da nix zu holen. Dann muss halt wieder die "old school" im Sinne von "good old Europe" herhalten.

@20:08 Uhr von dumm aber deutsch

North Stream ist am Ende. Eigentlich gut so. Wir hätten uns schon lange umorientieren sollen. Mit Vertragsbrüchigen sollte man keinen Handel treiben.

Wieso vertragsbrüchig?

 "Von Seiten unserer Mitglieder hören wir aktuell keine Meldungen, dass Russland seine Verpflichtungen gegenüber den Vertragspartnern nicht erfüllt", sagte Timm Kehler, Geschäftsführer des Verbandes "Zukunft Gas", der Nachrichtenagentur Reuters. Russland sei in den vergangenen 50 Jahren - auch im Kalten Krieg - stets ein zuverlässiger Energielieferant gewesen.

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/nord-stream-2-russl…

 

Putin-Russland verstößt gegen Verträge und Vereinbarungen

Die Schlussakte von Helsinki hat die Friedensordnung in Europa stabilisiert.

 

Alle unterzeichneten Staaten haben sich ausdrücklich dazu bekannt, bestehende Grenzen in Europa und die territoriale Integrität der Länder zu respektieren.

 

Putin verstößt mit seiner Politk massiv gegen den Geist von Helsinki und macht Krieg zu einem Mittel seiner Politk. Die internationale Gemeinschaft kann das nicht tolerieren. Sanktionen werden Putin nicht stoppen, aber sie sorgen dafür, dass sein Verhalten seinen Preis kostet.

@20:24 Uhr von Bender Rodriguez

Ah. Sezession ist legitim? Das hättest Du doch schon mal zu Katalonien oder Schottland sagen können. . Darf sich der Donbas nun abspalten oder nicht?

Er darf. Wie der Kosovo auch!

Schaut auf die OSCE Tagesreports

Diese sind immer nur zeitversetzt aktuell. Jedoch scheint sich eine Beruhigung der zuletzt eskalierenden Situation abzuzeichnen. Ich erwarte eine weitere Beruhigung. Ich kann mir schwerlich vorstellen, das ukrainische Soldaten oder paramilitärische Gruppierungen durch Beschuss des Donbass allen Ernstes Gegenfeuer der russischen Armee und Luftwaffe (!) auf sich ziehen möchten. 
 

Deshalb erwarte ich einen drastischen Rückgang der militärischen Grenzzwischenfälle in den nächsten Tagen. Und das wäre doch gut, oder nicht ? 

@ Denkerist

Ich denke die Menschen in Rußland sehen das anders. Ich weiss, dass viele in der Jelzin -Zeit sehr gelitten haben. Dank Putin geht es in Rußland aufwärts.

.

Mit einem mafiösen Netzwerk von Oligarchen wurde Russland in der Putin-Ära ausgeplündert und die Demokratie sytematisch abgebaut. Putin ist dabei vermutlich der größte Profiteur.

Ein sehr interessantes Buch über Putin uns seine Strukturen wurde die Tage in der ARD besprochen:

https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/ttt-titel…

@20:23 Uhr von Blitzgescheit

 Eine dauerhafte Entspannung der Situation ist nur durch die Neutralität der Ukraine zu erreichen. Über die Zukunft der Gebiete im Osten der Ukraine müssen am Ende die Menschen vor Ort in einer Volksabstimmung selbst entscheiden, wie dies in Europa bspw. in Schottland bereits praktiziert wurde.

 

Nur wurde in Schottland niemand zwangsumgesiedelt,oder gar vertrieben.

Und keine Gruenen Maenlein bei den Wahlurnen.

@20:23 Uhr von Blitzgescheit

 

 

 Über die Zukunft der Gebiete im Osten der Ukraine müssen am Ende die Menschen vor Ort in einer Volksabstimmung selbst entscheiden, wie dies in Europa bspw. in Schottland bereits praktiziert wurde.

 

wie soll das gehen

wie beim Brexit ?

49 % zu 51 %

ok dort sind 60 % Russen und 40 % Ukrainer

egal wie das ausgeht überzeugend ist das nicht

und mit geeigneter Propaganda (wie in den USA beim Trump) fühlt sich immer jemand betrogen

@Bender Rodriguez

 

"Ah. Sezession ist legitim? Das hättest Du doch schon mal zu Katalonien oder Schottland sagen können"

 

....

Das wurde damals oft genug geschrieben!

 

 

@ marvin

Vielvölkerstaaten wie die Ukraine können aber nicht existieren, wenn der eine Teil acht Jahre auf den anderen schießt.

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Ist Russland kein Vielvölkerstaat?

Ich finde es ein wenig unlogisch, wenn man einem kleineren Staat die Existenzberechtigung abspricht, weil ein größerer Staat dafür sorgt, dass ein Krieg am Rand weiter am Schwelen gehalten wird.

@dumm aber deutsch - Völkerrechtsbruch statt Minsk 2

19:54 Uhr von dumm aber deutsch:

"Er soll destabilisieren und einen hybriden Krieg auf dem Gebiet der Ukraine am Schwelen halten. Und das wissen Sie genau."

_

Um den Krieg am Schwelen zu halten, hätte Russland weder die Anerkennung der "Volksrepubliken", noch eine militärische Besatzung dieses Gebietes gebraucht.

_

Meiner Meinung nach geht es hier noch immer um das russische Interesse, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied wird. Für die Ostgebiete ist das nun endgültig besiegelt - Russland hat zum zweiten Mal in diesem Konflikt Fakten geschaffen. Ich unterstütze diesen Völkerrechtsbruch nicht, hoffe aber auf ein friedliches Ende des seit Jahren schwelenden Krieges.

@20:15 Uhr von Anna-Elisabeth

//Sanktionen sind ohne Moral Sinnfrei wenn nur die Bevölkerung in Ost und West  darunter leiden muss.....//   Sind es nicht immer die Bevölkerungen, die unter Sanktionen leiden? Und haben die jemals etwas positives bewirkt? Wenn es dumm läuft, schaffen die nur neuen Hass. Und im Fall der Ukraine wird es den deutschen Michel am härtesten treffen. Nicht nur in der Spieltheorie sind die einzigen Gewinner die USA.   Blöd nur, dass man mit (vermeintlicher) Moral nicht heizen kann.  

Bei denen ist nun Rußland zum drittgrößten Öllieferant aufgestiegen nach Kanada und Mexiko. Noch vor Saudi-Arabien!

@20:33 Uhr von w120

 

 

North Stream ist am Ende. Eigentlich gut so. Wir hätten uns schon lange umorientieren sollen. Mit Vertragsbrüchigen sollte man keinen Handel treiben.   Aber er will doch liefern und liefert noch.

 

 

und genau das zu verstehen fällt mir schwer

Gas ok ... aber nur über die alte Pipeline wo wir Transitgebühren bezahlen

was soll das für nen Sinn machen ?

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