Kommentare - Omikron-Höhepunkt in Kliniken noch nicht erreicht

22. Februar 2022 - 08:17 Uhr

Der Höhepunkt der Belastung durch die Omikron-Welle steht den Klinken laut Krankenhausgesellschaft noch bevor. Das RKI meldete 125.902 Neuinfektionen, die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank im Tagesvergleich erneut und liegt nun bei 1306,8.

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Kommentare

Für die Kliniken gut, für die Multimorbiden nicht

Die Kliniken sind seit Pandemiebeginn sehr leer, Die Belegungen so schlecht wie noch nie.

Eine Ausnahme waren  temporaer die Intensivstationen immer wieder.

ES wird massiv gestrichen, Parsonal da eh knapp umgesetzt, ggf auch wie Ärzte entlassen.

Häuser stehen so häufig wie nie vor Schliessung da keine ausreichende Auslastung...

Die Öffentlichkeit wird darüber ebensowenig informiert wie über die in unserem Land sehr erfolgreiche Aufteilung der Krankheitslasten 90% ambulant 10% stationaer..

Genausowenig wie die Überbelastung des ambulanten Bereiches  - ohne jeglich Wertschätzung in der Öffentlichkeit.

Der lt. stat. Bundesamtesist  erhöhte Sterbeziffer um 1/3 auch wegen der verständlichen wg. Angst vor der Pandemieaufgrund von verschobenen , versäumten wichtiogen Vorsorgeuntersuchungenm, rechtzeotigen Behandlungen etc. ist völlig unattraktiv als Medienthema.

So makaber es scheint: für die Klinikgeschäftsführer ist die Belegung der Normalstationen mit Omikronerkrabnkten der rettende Strohhalm für ein paar Monate...

 

Sorry

"Das RKI meldete 125.902 Neuinfektionen, die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank im Tagesvergleich erneut und liegt nun bei 1306,8."

Gestern ist die Sieben-Tage-Inzidenz gestiegen....

Aber die ungenauen Zahlen interessieren ja nicht, man will nur Stimmung machen.

@08:37 Uhr von oooohhhh

Die Kliniken sind seit Pandemiebeginn sehr leer,

Das muss woanders sein..unsere Psychiatrie ist weiter überfüllt und in der Quarantänestation in der ich arbeite, stapeln sich die Pflegefälle wie eh und je..

Bei Mindestpersonalbesetzung von 2-3 Mitarbeitern pro Schicht ist fast kein Durchkommen..

Inzidenzen und Abhängigkeiten

Leider wird die (statistische) Abhängigkeit der Hospitalisierungsinzidenz von der "allgemeinen" Inzidenz immer noch nicht "herausgerechnet". Das soll heißen: Es wird gar nicht erfasst, ob ein Patient (gleich ob auf der Intensiv- oder der "Normalstation") MIT oder WEGEN Covid eingeliefert wird. Als hospitalisiert gilt damit auch der 6-jährige Grundschüler, der mit einem Beinbruch eingeliefert wird und bei dem anlässlich der Einlieferung ein Covid-Test "positiv" ausfällt.

Das gleiche gilt für die Erfassung der Impfungen (bis zu 5 % Untererfassung lt. RKI) und auch den Umstand, dass trotz 3- oder 4-fach Impfung eine "Ansteckung", d.h. ein positiver PCR-Test nicht ausgeschlossen ist. Im Job und auch privat haben mittlerweile mehr als die Hälfte der Familien mit Kindern (auch ich) eine Infektion "durch". Und das, obwohl alle den vollständigen Impfschutz haben. Das GA fragt zwar nach, aber die Daten der Durchbrüche werden nirgends erfasst bzw. veröffentlicht!

@08:56 Uhr von 91541matthias

Die Kliniken sind seit Pandemiebeginn sehr leer, Das muss woanders sein..unsere Psychiatrie ist weiter überfüllt und in der Quarantänestation in der ich arbeite, stapeln sich die Pflegefälle wie eh und je.. Bei Mindestpersonalbesetzung von 2-3 Mitarbeitern pro Schicht ist fast kein Durchkommen..

 

 

KORREKT sorry, Psych, Geriatrie platzt gerade das stimmt, der Rest gähnende Leere.

Die Belegungzahlen s. Dt. Aerzteblatt  sind beängstigend.

Eine Reform des Gesundheitswesen wurde trotz des massiven Druckes und des für eine Reform vorhandenen Verständnisses der Bevölkerung komplett versäumt..

 

Danke an die nichthandelnden Verantwortlichen. Sie tragen wie Ihre Vorgänger seit 1995 für viel Leid, ja auch Tod, Nurnout beim personal, Personalabwanderung. So kann man ein international vergleichend gutes System aus ideologischen Grünen zu Gunsten der Verwaltung zerstören.

M. Prognose ohne grunlegende Änderung weg von verwaltung hin zu guter, wertschätzender vergütung von LEistungen die Mesnchenwürdigkeit ermöglichen ist in 15 Jahren niemand mehr da der uns versorgt.

Die jetzt noch rudern und in den 90igern anfingen gehen dann in Ruhestand/Rente

Vor

allen bei Umsetzung der angekündigten Lockerungsschritte ist eine nächste „Ba2“-Welle an Neuinfektionen zu erwarten. Diese Variante soll ja nochmals ansteckender sein, und von einer geringeren Schwere der Infektionen als bei der aktuell (noch) vorherrschenden Omikron-Variante kann derzeit nicht ausgegangen werden. Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass unsere Regierung den Kampf gegen das Virus zunehmend als sinnlos und die Durchseuchung der Bevölkerung als unvermeidlich erachtet. Selbst wenn die Maskenpflicht fallen sollte, bleibt meine Maske in geschlossenen öffentlichen Räumen jedenfalls noch längere Zeit auf, und auf Abstand werde ich dort ebenso weiterhin achten; beides empfinde ich genauso wenig als  Einschränkung wie das Tragen von Helm und Rückenprotektor beim Ski- und Moppedfahren (ohne würde ich mich gar nicht wohl, sondern unsicher fühlen).

@09:19 Uhr von oooohhhh

Sie berichten offenbar von der psychiatrischen Geriatrie. Dort werden überwiegend hochbetagte, meist demenzkranke Menschen behandelt. Die Leistung der Pflegekräfte auf derartigen Stationen ist sehr zu loben und die Arbeitsbedingungen und auch die Entlohnung gehören dringend verbessert. 

All dies ist aber KEINE Frage der Corona-Pandemie. Allein der Umstand, dass - aufgrund der Isolierungsvorgaben - auch auf dortigen Stationen unter "Quarantänebedingungen" zu arbeiten ist, ist auf Corona zurückzuführen. 

Die Patienten solcher Stationen SOLLTEN "durchgeimpft" sein. Pflegekräfte ebenso. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob nicht - ebenso wie z.B. in GB - die Maßnahmen auf ein erträgliches Maß heruntergefahren werden können, insbesondere bei diesen Patienten, für die ein erträglicher Alltag so wichtig ist!

"Allgemeine" Maßnahmen, wie z.B. 2 G Plus bei Veranstaltungen, können aber durch die Sondersituation dort nicht - rechtlich - gerechtfertigt werden,

 

 

Diese FDP

Die FDP sollte doch mal in sich gehen, viele von diesen Politikern fischen in Gebieten der AFD, sollten vielleicht übertreten??

Die Krankenhausbelegung bei uns, 47 im KRH davon 10 auf Intensiv und 37 auf Infektionsstation.

Sollte man nicht mit Lockerungen warten wie letztes Jahr auf den April  oder Mai??

solange

so gezählt wird, kann man die Gefährlichkeit von Omikron nicht mehr erkennen. Jeder mit Corona infizierte Intensivpatient geht als "Coronapatient" in die Statistik ein, auch wenn er oder sie wegen etwas anderem behandelt wird. Entweder entweder richtig zählen oder alle Maßnahmen inkl. Maskenball aufheben.

Da werden wieder zum Teil…

Da werden wieder zum Teil wieder Märchen verbreitet . Echt klasse!

Und das wird nach 2 Jahren immer noch nicht wahrer.

Langsam sollten alle kapiert haben, wo das alles her kommt.

@09:15 Uhr von Sailor1974

Leider wird die (statistische) Abhängigkeit der Hospitalisierungsinzidenz von der "allgemeinen" Inzidenz immer noch nicht "herausgerechnet". Das soll heißen: Es wird gar nicht erfasst, ob ein Patient (gleich ob auf der Intensiv- oder der "Normalstation") MIT oder WEGEN Covid eingeliefert wird.

 

Sehr richtig. Letzten Samstag war in unserer Tageszeitung ein Bericht zur Belegung der Kliniken in unserem Kreis. Von den täglich erfassten "Corona-Einlieferungen" sind zwischen 50-70% sozusagen Beifang, da Corona im Rahmen der Patientenaufnahme festgestellt wird, die Patienten aber wegen ganz anderer Leiden in die Klinik kamen.

Es ist einfach nur traurig, dass nach 2 Jahren Pandemie das Thema der Datenerfassung nach wie vor Stiefmütterlich behandelt wird. Wir schielen die ganze Zeit ins Ausland, außer wenn das Ausland lockert, dann sind wir Deutschen nicht vergleichbar.

Dachte der Scheitel sei…

Dachte der Scheitel sei überwunden? Wie kann man da die ganzen Lockerungen anschieben. Kann es sein, dass Corona zu den ganzen teils bekannten Posttraumta auch noch Formen von Schwachsinnigkeiten dazu gezählt werden müssen ?

12:00 Uhr von Schweriner1965…

12:00 Uhr von Schweriner1965

Und was soll das jetzt wieder heißen? Es ist letztlich egal, ob ein Patient wegen Covid im KH ist oder wegen etwas anderem und Covid dann diagnostiziert wird.Und wenn man darüber nachdenkt, sollte das auch

verständlich sein.

** ...   "Tatsächlich gelten als intensivmedizinisch behandelte Covid-19-Fälle alle Personen, die einen positiven Test aufweisen. Für die Kapazitäten selbst ist die Unterscheidung aber nachrangig. Ein Patient mit positivem Covid-Test, der ursächlich aus anderen Gründen intensivmedizinisch behandelt wird, hat nicht nur ein viel höheres Risiko für einen schweren Verlauf, sondern muss ebenfalls z.B. von anderen Patienten isoliert werden." (Stellungnahme des DIVI-Intensivregisters)  ...

...  Mit anderen Worten: Es ist laut Gesundheitsministerium und laut DIVI-Register für die Situation auf den Intensivstationen nicht entscheidend, ob eine Person "mit", oder ob sie "wegen" Covid-19 dort liegt. Sie beansprucht einen "Coronaplatz", weil sie ansteckend ist und isoliert werden muss, und geht deswegen auch als "Covidpatient" in die Statistik ein.  ...**

 

 

https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-wer-zaehlt-als-coronap…

Obwohl die KH und

Todeszahlen ja nachlaufen und also noch nicht sinken können, bin ich gar nicht überzeugt, dass die Zahlen überhaupt demnächst sinken werden, weil gerade Omikron in die Ältesten flutet. Ich finde auch das angebliche Sinken der Inzidenzen für den BW zumindest sehr zweifelhaft. Die Öffnungen kommen zu schnell und zu früh. Außerdem wird dadurch auch die Infektionszahlenerfassung und somit die Einschätzbarkeit für Normalbürger unmöglich gemacht. Bei einer Positivrate von ca.44% ist nicht Zeit das Testen zu lassen. Besonders ärgert mich hier auch AT. Die haben jetzt durch Vollöffnung den Weg zu sicherem Winterurlaub versaut und sich für die verantwotrtungslosen Gefährder unter den Touristen entschieden. Sie werden schon bald sehen was daher dort passiert, gezählt oder nicht. Arme Alte und Vorerkrankte, arme Familienbetriebe im Tourismus. Wißt ihr eigentlich selber nicht, wer in eurem Tourismus die zentrale verantwortliche Arbeitslast im Alltag trägt? Es ist nicht das junge Zimmermädchen aus dem Ausland, sondern die Oma in der Küche mit dem Familienrezept, der Opa der seine Gastfreundschaft mit Familie und Touristen liebevoll teilt. Massenhotels gibt's anderswo billiger.

@14:44 Uhr von ich1961

12:00 Uhr von Schweriner1965 Und was soll das jetzt wieder heißen? Es ist letztlich egal, ob ein Patient wegen Covid im KH ist oder wegen etwas anderem und Covid dann diagnostiziert wird.Und wenn man darüber nachdenkt, sollte das auch verständlich sein. ** ...   "Tatsächlich gelten als intensivmedizinisch behandelte Covid-19-Fälle alle Personen, die einen positiven Test aufweisen. Für die Kapazitäten selbst ist die Unterscheidung aber nachrangig. Ein Patient mit positivem Covid-Test, der ursächlich aus anderen Gründen intensivmedizinisch behandelt wird, hat nicht nur ein viel höheres Risiko für einen schweren Verlauf, sondern muss ebenfalls z.B. von anderen Patienten isoliert werden." (Stellungnahme des DIVI-Intensivregisters)  ... ...  Mit anderen Worten: Es ist laut Gesundheitsministerium und laut DIVI-Register für die Situation auf den Intensivstationen nicht entscheidend, ob eine Person "mit", oder ob sie "wegen" Covid-19 dort liegt. Sie beansprucht einen "Coronaplatz", weil sie ansteckend ist und isoliert werden muss, und geht deswegen auch als "Covidpatient" in die Statistik ein.  ...**     https://www.br.de/nachrichten/wissen/faktenfuchs-wer-zaehlt-als-coronap

Da mit ist meiner Meinung nach nur geklärt, der erhöhte Schutz geklärt. Der wahre medizinische Hintergrund bleibt im dunkeln 

Verzerrte Sichtweise

Ja, die Intensiv-Stationen sind nicht so sehr belastet, wie zuvor. Aber die sog. "peripheren" Stationen. Also die, die man so allgemein kennt, die sind maximal belastet. Und das von zwei Seiten aus.
Einmal kommen immer mehr Patienten mit Corona wegen milden Verläufen auf die "normalen" Stationen, bzw. wegen anderer Erkrankungen und die Corona- Infektion ist ein "Zufalls- Befund" beim Routine- Screening auf mögliche Corona- Infektion. Wie auch immer, die Patienten werden versorgt und müssen dfabei isoliert werden. Und das ist ein massiver Aufwand für die Pflegenden.
Und dazu kommen massive Ausfälle in der Pflege, weil sich zunehmend mehr Pflegekräfte selber infizieren.  Ergo, die ohnehin schon zu ausgedünnte Besetzung wird nochmals minimiert.

Corona- Bonus nur für die Intensiv- Pflegekräfte ist eine Ohrfeige für alle Kollegen in der Pflege. Abgesehen davon, das die Arbeitsbedingeungen auch ohne Corona schon für den Allerwertesten sind.

 

15:24 Uhr von Dr. Cat   Was…

15:24 Uhr von Dr. Cat

 

Was ist an den Aussagen der Experten wieder nicht zu verstehen oder was kann man da hinein interpretieren?

@14:44 Uhr von ich1961

12:00 Uhr von Schweriner1965 Und was soll das jetzt wieder heißen? Es ist letztlich egal, ob ein Patient wegen Covid im KH ist oder wegen etwas anderem und Covid dann diagnostiziert wird.   

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Fein. Wenn Omikron endgültig zum Schnupfen mutiert ist, und fast jeder infiziert ist, wird die Quote der Coronapatienten bei 90% liegen. Also Maßnahmen für immer? Kann nicht Ihr ernst sein. 

@15:01 Uhr von Menschen 123xyz

 Wißt ihr eigentlich selber nicht, wer in eurem Tourismus die zentrale verantwortliche Arbeitslast im Alltag trägt? Es ist nicht das junge Zimmermädchen aus dem Ausland, sondern die Oma in der Küche mit dem Familienrezept, der Opa der seine Gastfreundschaft mit Familie und Touristen liebevoll teilt. Massenhotels gibt's anderswo billiger.

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Ich weiss ja nicht, ob Sie selbst als Hotelier betroffen sind. Auf jeden Fall ist Ihre Vorstellung von den Wintersportorten in AUT sehr romantisch. Natürlich wird es hier und da die Oma geben, die nach altem Fam.-Rezept den Kaiserschmarrn macht und die kleine Fam.-Pension, wo der Opa noch mit den 2-6 Gästen eine Wanderung macht. Gerade diese Konstellationen müssten doch den vorsichtigen Gästen entgegenkommen. Das Gros der Wintersporttouris wohnt in Hotels oder Fewos. Wir fahren seit mind. 25 J. in den Wintersport. In gutfrequentierten Orten, die schneesicher sind, sind Oma+Opa als Gastgeber kaum noch vorhanden, auch wenn das vllt schade ist.

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