Kommentare - UN-Sicherheitsrat: Scharfe Worte und Sanktionen

22. Februar 2022 - 08:08 Uhr

Die internationale Gemeinschaft hat auf die Entsendung russischer Truppen in die Ukraine mit scharfer Kritik reagiert. Die USA sehen eine Vorstufe zur umfassenden Invasion. Noch am Vormittag könnte die EU Sanktionen erlassen.

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Kommentare

Macht kommt von Machen.

Ein Agressor bringt Instabilität, Schwäche bedeutet Gefahr.

Sanktionen

Um es vorweg zu schicken: Ich halte diese russische Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt für absolut unklug. Wenn man sich schon auf das Völkerrecht berufen will (Miinsk II), sollte man derlei Dinge unterlassen. Jetzt ist der Pluspunkt weg.

Aber: Genau darum ging es doch die ganze Zeit: Neue Anti-Russland-Sanktionen, z.B. gegen Nordstream 2 standen doch schon lange im Raum. Schon seit geraumer Zeit wird an einem westlichen umfangreichen Sanktionspaket gearbeitet. Und wir hätten schon einen Grund gefunden, welche zu verhängen. Die Ukraine war doch nur Mittel zum Zweck. Wenn uns deren Schicksal am Herzen gelegen hätte, hätten wir nicht trotz Selenskis mehrfacher Einwände mit unserem Gerede von einer russischen Invasion die ukrainische Wirtschaft abgeschossen. Es ging niemals um die Ukraine, es ging nur um neue Russland-Sanktionen. Man hätte schon irgendeinen Grund gefunden. Und natürlich "sind wir bereit, diesen Preis" zu bezahlen. Aber mich hat ja, wie üblich, niemand gefragt...

Kalter Krieg 2.0

Diese Lage ist ein deutliches Zeichen dafür, dass ein „Maximal-Alter“ für Regierungsposten sinnvoll wären. Sowohl Biden, als auch Putin leben im Geiste noch in den 70ern/80ern und gefährden mit ihrem gegenseitigen Kalte-Krieg-Schwachsinn die Zukunft und aktuell auch Menschenleben. Ich hoffe, dass die Lage nicht weiter eskaliert.. Krieg ist, wenn die Alten quatschen und die Jungen sterben! Das kann niemand ernsthaft im 21.Jahrhundert wollen!

Das war zu erwarten

Das Szenario hatte ich vor wenigen Tagen so ähnlich beschrieben. Es fehlt jetzt nur noch der Übergriff auf Kiew und die restliche Ukraine.

Diese Politik Putins, gegen das Völkerrecht, hat geopolitischen Charakter. Dabei spielen alle seine Aktionen eine Rolle: in Syrien, Libyen, Mali - und er hat längst begonnen, Europa einzukreisen, dazu muss man nicht einmal auf die Landkarte schauen. Es war auch nicht nur ein zufälliger Nebeneffekt, dass seine Aktionen in Syrien eine große Flüchtingswelle ausgelöst hat, mit den bekannten Folgen für die EU.

Diesen Mann muss man nicht nur ernst nehmen, sondern bremsen. Sanktionen? Darüber lacht Putin. Die Verbindung zu China ist, durch vergangene Sanktionen, zwangsläufig enger geworden. China wird viele der geplanten Sanktionen für Putin auffangen. 
Energie/Gas? Das wird jetzt ein echtes Problem für Europa. Wir sind erpressbar geworden und dieser Zustand muß so schnell wie möglich abgestellt werden.

Das Vorbeten von Sanktionen hilft natürlich nicht. Es braucht eine echte, wirksame Gegenstrategie. Und die ist nicht zu erkennen, wohl auch deshalb, weil Europa weder politisch noch militärisch auf eigenen Beinen steht. Die USA muss ein Interesse daran haben, dass EU/Europa sich auf eigene Beine stellt, um mit den USA ein ernst zu nehmendes Gegengewicht zu den autoritär regierten Staaten Russland/China darzustellen. 

Putin macht

mit der Hilfe von China dort was er will. Er wird auch einmarschieren. China holt sich bei der Gelegenheit gleich noch Taiwan.

So, jetzt kommt der Papiertiger Nato auf den Plan. Ein paar Sanktionen, damit ein paar Funktionäre und Oligarchen nicht mehr mit ihren Begleiterinen Urlaub in Griechenland machen können. Wird die nicht interessieren.

Russland "stressen" auf allen Ebenen.

@08:23 Uhr von Emil67

Das haben maßgebliche US-Thinktanks, Regierungsberater, in zugänglichen Konzepten vorgestellt.

Und die Ukraine spielt dabei eine wichtige Rolle.

Angaben z.B. der RAND-Corporation sehen die Ausweitung der US-Hilfe für die Ukraine vor, einschließlich tödlicher militärischer Unterstützung. "Das würde wahrscheinlich die Kosten, die Donbass-Region zu halten, für Russland erhöhen, sowohl in Blut als auch für den Staatshaushalt. Mehr russische Hilfe für die Separatisten und eine zusätzliche russische Truppenpräsenz würde zu höheren Kosten, Ausrüstungsverlusten und russischen Opfern führen. Letzteres könnte zu Hause ziemlich kontrovers werden, wie beim Einmarsch der Sowjets in Afghanistan.“

Der im Moment wichtigste Punkt scheint mir "Maßnahme 1" zu sein, der Wirtschaftskrieg: Ölexporte behindern, den Export von Erdgas senken, den Bau von Pipelines behindern, Sanktionen ausweiten.

Und, wie die frühere demokratische Präsidentschaftsbewerberin Tulsi Gabbard feststellte, die Gewinne des militärisch-industriellen Komplexes zu sichern.

Hmmm....

Wie war das mit dem Lehrbuchsatz nochmal:

 

"Frieden in Europa kann es nur MIT Russland geben?"

 

Naja, dann wollen wir mal sehen ob unsere Politiker sich daran halten oder ob sie weiterhin auf Konfrontationskurs sind und Sanktionen aussprechen um einen Krieg zu entfesseln.

@08:23 Uhr von Emil67

Die deutschen Bürger wollen keinen Krieg, richtig. Niemand will Krieg, auch nicht die amerikanischen oder die russischen Bürger. Erst recht nicht Ukrainer und sonstige Bürger aus der Region. Im Krieg sind es letztlich immer nur die Bürger, die unter ein paar wenigen Idioten und deren Psychosen leiden müssen. Das gilt insbesondere auch für russische Bürger.

Scharfe Worte und Sanktionen,

die noch nie eine Großmacht von Ihrem tun abgehalten haben.

 

Vom Überfall auf Thibet bis zur Krim.

Nun - nach über 25 Jahre hat…

Nun - nach über 25 Jahre hat man es wieder soweit -> ein Böser Iwan steht um Osten und bedroht die freie westliche Welt

Mission erfolgreich abgeschlossen!

--

Ich gehe davon aus dass man niemals vorhatte Russland auch nur den Hauch einer eigenständigen Entwicklung zu gönnen oder ihnen gar auf Augenhöhe zu begegnen.

Und das "man" steht NICHT für die EU sondern für die USA - die EU war und ist immer nur eines -> ein ergebener Mitläufer des US-Imperiums.

ein Imperium kennt keinen gleichberechtigten Partner - nur abhängige ergebene Mitläufer oder Feinde

"wer nicht für uns ist der ist gegen uns" - so hatte es ja ein W. Bush vor Jahren öffentlich ausgesprochen

und natürlich braucht das Militär-Bündnis NATO ein permanentes Feindbild - ansonsten hätte es sich ja Anfang der 90er Jahre auflösen können

und natürlich kann man sich in der BRD dem 2% Rüstungsziel nicht verweigern

als ob das Geld an anderen Baustellen nicht nötiger wäre

nein - der Welt ist schon lange nicht mehr zu helfen

 

Plötzlich ist Minsk aktuell

 "Alle drei Gesprächspartner waren sich einig, dass dieser einseitige Schritt Russlands ein klarer Bruch des Minsker Abkommens ist", erklärte der Sprecher der Bundesregierung, Steffen Hebestreit."  Waren sie sich in den vergangenen 7 Jahren nicht einig dass die Ukraine das Minsker Abkommen bricht?  Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen.

@08:50 Uhr von Jim456

mit der Hilfe von China dort was er will.

Dazu braucht er China nicht. Er möchte die "UDSSR" 2.0 gründen.

 

Gut ist das auch diese sozialistische und kommunistische Machtsystem scheiter wird. Leider wrid es viel Jahre dauern.

 

@08:23 Uhr von Emil67

Deutsche Politiker, vermittelt, seid neutral, macht bei Krieg nicht mit.....

 

Welche partein stellen sich den gegen die USA? Ich kenne da nur die linken und die AFD.

 

Putin gehört raus aus dem Amt

Wenn man sich die Frage stellt, ob sich Putin mit der Krim und der Ostukraine zufrieden geben würde, dann wäre das nur vorübergehend der Fall. Das war bei Österreich und dem Sudetenland im Jahre 1938 ja auch nicht anders. Das kennen wir hier ja. Putin hat sich mit dem Bruch des Völkerrechts in eine Einbahnstraße begeben. Früher oder später muss er raus aus dem Amt. 

Ach der arme Putin. Er darf…

Ach der arme Putin.

Er darf nicht so agieren und Gebiete anerkennen, wie die USA.  Er darf nicht Gebiete besetzen, wie Israel. Er darf nicht morden lassen, wie Saudi Arabien. Er darf auch nicht mit Drohnen morden, wie die USA. 

Er darf auch nicht mit Computern agieren, wie die USA. Oder Militär dort stationiert, wo es ihm passt, wie die NATO.

.

Ist schon mal irgendwem in den Sinn gekommen, dass Russland nur das machen will, was andere auch dürfen und deshalb jetzt so abdreht?

.

Besser wäre es natürlich die anderen würden sich für ihre Vergehen mal selbst sanktionieren  und damit aufhören.

.

So wird man mit Russland nie in Frieden leben können, wenn man es eigentlich nur gängeln will. 

UKR

Braucht man überhaupt ein unabhängiges Land mit Bandera -Denkmälern und Schuchewitsch-Straßen (beide ukr. Nazionalisten und Massenmörder)? In Frankreich nennt man doch keine Straßen nach Kollaborateuren und in Norwegen auch nicht. Das Problem ist, dass die Ukraine nicht ein sympathisches Land, sondern ein "schlechteres Russland" ist. Alles, was in RUS schlecht ist (Korruption etc.) ist in der Ukraine noch mindestens zehnmal schlechter. Man erwähnt immer russische Oligarchen, aber in der Tat ist die Ukraine das Land, wo Oligarchen regieren. Ich würde für so ein Land keinen gebrochen Pfenning opfern.   

Die USA suchen nur einen…

Die USA suchen nur einen Vorwand gegen Russland in den Krieg 

 

zu ziehen.
 

Werden sie nicht . Sie wissen ganz genau, dass eine Antwort für sie verheerende Folgen haben wird. Es ist kein Krieg gegen irakische Bauer , Afganen , Somalier etc. Hier sind andere Dimensionen im Spiel 

Wer A sagt

muss auch B sagen.

Die EU hat Sanktionen angedroht. Putin hat "geliefert". Jetzt müssen die Sanktionen ausgeführt werden, andernfalls verliert die EU an Glaubwürdigkeit.

Aber Sanktionen werden nicht reichen um Putin von seinem Vorhaben abzubringen.

Nun, jetzt werden wir wohl…

Nun, jetzt werden wir wohl afrikanisches Flüssiggas kaufen müssen.  Da bekommt die Ukraine auch keine durchleitungsgebühren. 

Ich verstehe den us Plan gegen ns2 nicht. 

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Ach  amerikanisches Flüssiggas geht ebensowenig, wie russisches Erdgas. 

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Lieber friere ich noch bis Mai. 

@09:01 Uhr von sonnenbogen

Wie war das mit dem Lehrbuchsatz nochmal:   "Frieden in Europa kann es nur MIT Russland geben?"   Naja, dann wollen wir mal sehen ob unsere Politiker sich daran halten oder ob sie weiterhin auf Konfrontationskurs sind und Sanktionen aussprechen um einen Krieg zu entfesseln.

**
Das war immer meine Meinung. Russland in die EU und in die Nato. Die echte Bedrohung sitzt viel weiter im Osten.

scharfe Worte

Hoffentlich sind es mal richtige Sanktionen und nicht nur den Zeigefinger heben. Der Mann entwickelt sich wie Peter der Große. Auch der hat damals die Ukraine eingenommen.Dem Herren gehören die Flügel gestutzt.

Gegen jegliche militärische Gewalt!!

Ich bin gegen jegliche militärische Gewalt. Es darf nicht zu einem Krieg kommen.

Wie in einer Ehe bei Ehekrach, haben aber meistens beide Seiten Schuld. So war die Ukraine nie bereit den Minsker Vertrag mit der Teilautonomie der Ostgebiete umzusetzen. Und die Provokationen zwischen der Ukraine und den Separatistengebieten gehen wohl auch von beiden Seiten aus. Selensky sprach ja offen davon, die Krim und die Ostgebiete auch militärisch wieder zurückzuholen.

Eine Blauhelmmission, zwar von beiden Seiten befürwortet, kam auf Grund verschiedener Vorstellungen nie zustande.

 

@09:01 Uhr von sonnenbogen

Zitat:"Wie war das mit dem Lehrbuchsatz nochmal:   "Frieden in Europa kann es nur MIT Russland geben?"   Naja, dann wollen wir mal sehen ob unsere Politiker sich daran halten oder ob sie weiterhin auf Konfrontationskurs sind und Sanktionen aussprechen um einen Krieg zu entfesseln."

Ihr Kommentar klingt so, als ob der Westen einen Krieg entfesseln will. Es ist aber Putin der Aggressiv vorgeht.

Irgendwie verdrehen Sie das meiner Meinung nach was.

Das Pflaster bleibt heiß. 

Der Separatismus da ist ne Farce. Nun marschiert Putin in den Donbass, und damit in die Ukraine  - die Invasion ist Fakt geworden. Es ist richtig, dass mit Sanktionen geantwortet wird - und nicht mit einem militärischem Gemetzel, mit allen Staaten, die sich betroffen fühlen; das würde Europa und eventuell die ganze Welt auf einen Schlag beschleunigt ins Verderben zu führen. (das passt mir heute gerade nicht.) Putins Truppen drumrum dienten der Absicherung der Aktion und werden es auch weiterhin. Und weiterhin werden Waffen "fließen". Man muss es realpolitisch als eine ukrainische-russische Angelegenheit ansehen, aber noch realer ist: Die Menschheit hat bekommen was sie so liebt: Einen weiteren Stellvertreterkrieg. Gejammer ist scheinheilig. "Die NATO habe es darauf angelegt, Russland als (...) zu schwächen, so Putin." Da hat er teilweise Recht - die Interessen hinter der NATO sind jedoch sowohl allgemein als auch notwendigerweise gegen Russland. Das kapiert(e) der Baer einfach nicht.

Was sagt denn jetzt...

Was sagt denn jetzt Putins "Freund" Gerhard Schröder dazu?

Zudem stellt sich mir die Frage, ob Putin wirklich da noch alleine entscheidet, oder ob er sein Militär befrieden muss, damit es nicht putscht.

Langfristig betrachtet verliert Russland

Die Sowjetunion verlor den kalten Krieg, weil sie wirtschaftlich beim Wettrüsten nicht mithalten konnte. Derzeit kommt die Hälfte des russischen Staatshaushalts aus Öl, Gas und Kohle. Ein Umbau der Wirtschaft ist nicht in Sicht. Die Wirtschaftskraft wird also in den kommenden Jahrzehnten stark abnehmen. 

Der Kriege und Besetzungen sind teuer. Die Ukraine wird also Russland kosten. Dazu werden Wirtschaftssanktionen kommen. Russland wird verarmen.

Außenpolitisch treibt Russland die Anrainer in die NATO. Die Ukraine und Georgien betteln schon eine Weile darum. Andere Staaten werden folgen.

Das Modell Russland ist nur für totalitäre Autokratien attraktiv. Langfristig geht es in Richtung Nordkorea. Es mag ja sein, dass Jelzin die Sowjetunion ruiniert hat, aber in dem kommenden Jahren wird Putin Russland ruinieren.

RISIKO

Putin kreiert zwei neue Staaten und besetzt sie gleich mit eigenen Truppen. 

Das ist wie bei diesem Gesellschaftsspiel. 

Wo man gegeneinander Krieg führen kann. 

Gibt's schon lange. 

Ein Brettspiel. 

Komm jetzt nicht auf den Namen. 

Jetzt helfen nur noch scharfe Sanktionen. 

Aber ob die den russischen Imperator noch aufhalten können? 

Wer stellt sich Gaius Iulius Wladimus in den Weg? 

 

09:13 Uhr von mic

Sie haben recht.

Nochmals zum Thema Sanktionen. NS2 ist fertig, darf aber nicht funktionieren. Was will man eigentlich von Russland? Bis jetzt sah ich keine Gesprächsbereitschaft von unserer Seite, EU und NATO haben keine Möglichkeit mehr irgendwas zu bewegen. EU hat sich selbst in diese Ecke reinmanövriert. Russland hat keine weitere schlimme Sanktionen zu befürchten, alles ist schon längst erschöpft. 

 

 

"Scharfe Worte" oder zielführendes Handeln?

Eins zumindest ist jetzt völlig klar: Putin hat die "Mittel", sich "Respekt" zu verschaffen. Indem er die ganze Welt in Angst und Schrecken versetzt.

Natürlich habe ich Respekt vor Russland und seiner Bevölkerung. Großen sogar. Aber ganz sicher nicht vor Verbrechern und Terroristen. Und Putin ist erwiesenermaßen einer.

Das Problem ist nicht, dass Putin die Separatistengebiete "anerkennt", sondern dass es überhaupt irgendeinen Einfluss auf das Schicksal der gesamten Weltgemeinschaft hat, wen oder was irgendjemand (in diese Fall Putin "persönlich") anerkennt.

Und dass er - siehe oben - die "Mittel" und damit die Möglichkeiten hat, anderen seine eigene Sicht aufzuzwingen. Zuerst mittels Propaganda, und bei allen, bei denen die nicht verfängt mit Gewalt ("militärischen Mitteln"), also Krieg. Worte helfen da nur dann weiter, wenn sie an alle gerichtet sind, die bereit sind, für ihre Zukunft und die ihrer Mitmenschen zu kämpfen. Mittels offenen Austauschs und un-begrenzter Zusammenarbeit.

Europa wird nun gezwungen sein aufzurüsten

Wir werden erleben, dass Europa so aufrüsten wird wie es Russland sich nicht vorstellen kann. Europa wird  mehr Panzer haben und mehr Kampfpflugzeuge als Russland. Damit erreicht Putin genau das Gegenteil von dem was er eigentlich wollte. Er wird in 10 Jahren ein Europa erleben, dass ihm überlegen ist. Mit moderneren Waffensystemen auf breiter Front. 

Letzte Woche

hatte ich schon geschrieben, das wir sehen werden was Montag passiert, wenn das Sportereignis vorbei ist.

Auch N2 ist nun Geschichte, jetzt kommt es darauf an was für Sanktionen aktiv werden, man hatte für Minsk viele Jahre Zeit, wurde nicht gemacht, jetzt ist auch das vom Tisch.

Mehr lässt sich dazu jetzt nicht sagen, kommt darauf an was heute alles so passiert, Einfluss darauf haben wir nicht, bleibt die Frage was machen wir jetzt als erstes.

@09:11 Uhr von Bender Rodriguez

Nur um zu wissen, ob ich Sie richtig verstehe:

"Er darf [...] Gebiete anerkennen[...].

Er darf [...] Gebiete besetzen [...].

Er darf [...] morden lassen [...].

Er darf auch [...] mit Drohnen morden [...].

Er darf auch [...] mit Computern agieren [...].

Oder Militär dort stationiert, wo es ihm passt [...]."

 

All das soll Putin dürfen, damit man dann endlich mal in Frieden mit ihm leben kann.

 

Widerspricht sich das nicht völlig?

War doch klar !

Der Unterhosenvergifter läßt die Maske fallen und seine Informationskrieger werden das Forum hier mit absurden Rechtfertigungen fluten, nachdem sie bisher noch Stein und Bein geschworen haben, Russland würde niemals mit Truppen in die Ukraine einmarschieren.

Nochmal zum Mitdenken : Dies ist kein Konflikt der USA gegen Russland sondern einer des russischen Regimes gegen die Demokratie in seiner Nachbarschaft.

@09:18 Uhr von Jim456

Das war immer meine Meinung. Russland in die EU und in die Nato. Die echte Bedrohung sitzt viel weiter im Osten.

 

Die Tür ist auch für Russland offen, ebenso wie für die Ukraine.

 

Allerdings sind diese Mitgliedschaften keine Gefälligkeiten, sondern man muss gewisse systemische Anforderungen erfüllen erfüllen, um den Vereinigungen beizutreten: Rechtsstaatliche, Demokratische und Wirtschaftliche. Und man muss Territorialstreitigkeiten beilegen.

Putin macht, der Rest der Welt zögert

Wie lange will der Rest der Welt noch die Eskapaden des russischen Diktators dulden. Ich schlage vor, alle Wirtschafts- und Finanzbeziehungen ab sofort bis auf weiteres einzufrieren, keine russischen und belarussischen Personen einreisen zu lassen, alle russischen und belarussischen Sportler von jedweder Form von Sportveranstaltungen auszuschließen, sämtliche Kulturveranstaltungen mit russischen und belarussischen Künstlern zu kanzeln (z.B. Ausschluß vom ESC). Und wenn machbar, die Russen aus dem Sicherheitsrat der UNO ausschließen. Wollen doch mal sehen, wie lange Putin das aushält.

Die Mär von der faschistischen Ukraine

Seit 2014 wird  von Putintrollen die Mär von der faschistischen Ukraine erzählt. 

Gibt es Faschisten in der Ukraine. Ja.

Ist die Ukraine ein faschistisches Land? Nein.

Die vergangenen Wahlen haben es mehrfach bewiesen.

Wenn man einen Kriterienkatalog für Faschismus anlegt, kommt man zum Schluss, dass das gegenwärtige Russland ein faschistisches Land ist. Deswegen ist es absurd, dass die Anhänger von Putin diesen Vorwurf erheben.

Kriterien für Faschismus:

- Führerkult

- Nationalismus

- Militarismus

- Chauvinismus (Überlegenheit des eigenen Volkes)

- Autoritäre Systeme

- Kontrolle über Medien und Gerichte

 

@09:07 Uhr von Miauzi

 

Nun - nach über 25 Jahre hat man es wieder soweit -> ein Böser Iwan steht um Osten und bedroht die freie westliche Welt Mission erfolgreich abgeschlossen! Ich gehe davon aus dass man niemals vorhatte Russland auch nur den Hauch einer eigenständigen Entwicklung zu gönnen oder ihnen gar auf Augenhöhe zu begegnen. Und das "man" steht NICHT für die EU sondern für die USA - die EU war und ist immer nur eines -> ein ergebener Mitläufer des US-Imperiums.

 

Warum hat Mr. Putin denn vor 8 Jahren den Krieg gegen die Ukraine begonnen? Kann in Ihrer Welt ja nur deswegen gewesen sein, weil die USA ihn dazu gezwungen haben, den Bösen der Welt auf der großen Bühne aufzuführen.

 

Seien die USA ein Imperium, ist Mr. Putin längst nicht nur im Wortspiel, sondern in real zum Zar mutiert, der sich in verquasten Gedankenwelten des Sowjet-Imperiums verloren hat, die Uhr der Welt um 100 Jahre zurückdrehen möchte, und der Ukraine das Existenzrecht abspricht.

 

Ein wahrer Held.

09:18 von Jim456

//Das war immer meine Meinung. Russland in die EU und in die Nato. Die echte Bedrohung sitzt viel weiter im Osten.//

Wir haben mit ehem. Ostblockländern, wie Polen oder Ungarn, in der EU größte Probleme, weil sie unseren demokratischen Grundsätzen nicht folgen wollen. Probleme mit Sprengkraft. Und dann noch Russland mit Putin dazu? Vergessen Sie das.

Und Russland in die NATO? Putin wird das nicht wollen, weil er ganz andere Pläne hat, die mit einer NATO-Mitgliedschaft nicht vereinbar wären.

 

Staatsterrorismus

Für mich ist das Verhalten Putins lupenreiner Staatsterrorismus

Was sagt denn Schröder dazu?

gegönnt

Zitat von Miauzi (09:07 Uhr) : "Ich gehe davon aus dass man niemals vorhatte Russland auch nur den Hauch einer eigenständigen Entwicklung zu gönnen ..."

 

Warum gehen Sie davon aus ? Weil alle russischen Regierungen seit 1991 jede Gelegenheit ausgelassen haben, ihr Land eigenständig in die richtige Richtung zu entwickeln ? Zu Ihrer Information : Jeder im Westen hat Russland eine eigenständige Entwicklung gegönnt -- und Russland hat sich auch eigenständig entwickelt. Leider eben nicht zu einer echten Demokratie sondern zu einem Autokratenregime, das seine Nachbarstaaten mit Krieg überzieht. Schade für die Russen.

@09:19 Uhr von KarlderKühne

So war die Ukraine nie bereit den Minsker Vertrag mit der Teilautonomie der Ostgebiete umzusetzen.

 

1.) Minsk II war ein Stufenplan. Zur Stufe der Autonomie kam man gar nicht, weil die Separatisten die früheren Stufen nicht umgesetzt haben: Den Abzug schwerer Waffen von der Frontlinie, den ungehinderten Zugang der OSZE-Beobachter und die Kontrolle der russisch-ukrainischen Grenze.

2.) Um Autonomierechte zu erlangen, hätten die Separatistengebiete sich ernstgemeint und verbindlich zu einem Verbleib in der Ukraine bekennen müssen. Denn Autonomierechte machen nur dann Sinn, wenn man Teil der Jurisdiktion ist, die einem diese gewährt. Doch ein solches Bekenntnis kam nie, sondern immer genau das Gegenteil: "mui rossii Donbass!"

@09:17 Uhr von Bender Rodriguez

 

Nun, jetzt werden wir wohl afrikanisches Flüssiggas kaufen müssen.

 

Wer liefert Afrikanisches Flüssiggas …?

@09:48 Uhr von Malheur

Wenn man alle Zwischentöne, Falschdarstellungen, Nebenschauplätze, Geschwätz und gekränkte Eitelkeiten weglässt und sich an die Fakten hält, dann ist (oder wird) Putins Russland völkerrechtwidriger Aggressor (sein). Punkt! Russland-Versteher jeglicher Coleur gestehen Putin genau das zu, was sie gebetsmühlenartig den USA – sicher nicht ganz zu Unrecht – vorwerfen. Das nennt man Heuchelei!
Gab es eine mündliche Verabredung, das NATO-Gebiet nicht an die Grenzen der ehem. SU auszuweiten? Gorbatschow (!) bestreitet dies. Interpretationen Russlands und seiner Anhänger sind bewusste Täuschungsversuche. Entscheidend: Es gibt keinen belastbaren Inhalt in den wichtigsten europ. Nachkriegsverträgen, die der dt. Wiedervereinigung vorausgingen. Dass das alles ein bisschen tricky war, geschenkt. Dass die ehem. Sowjetrepubliken sich selbst aussuchen, von wem sie in Zukunft beschützt werden wollen, das ist nicht zuletzt elementarer Bestandteil des Völkerrechts. Alles andere ist Aggression.
 
D.M.

Sanktionen gegen Russland sind unvermeidlich

Auf Verletzungen des Völkerrechts sind Sanktionen gegen Russland die einzig logische erforderliche Konsequenz. Das Erdgasgeschäft Nord-Stream 2 muss endgültig abgesagt werden. Geldquellen von Russland aus dem Ausland werden eingefriert werden müssen, denn wer nicht hören will, der muss eben frieren. Produkte von Russland auf dem Weltmarkt sollten als unkäuflich verboten werden. Die Kreativität bei Sanktionen lässt der Phantasie keine Grenzen. 

@09:34 Uhr von Nettie

Kleine Anmerkung: Das klappt doch super mit den kürzeren Sätzen in Ihren Texten.

Wir leiden schon jetzt unter den Energiepreisen.

Himmel sei Dank das es bald Frühling wird.

Aber der nächst Winter kommt bestimmt.

Russland hat so wie so mit Sanktionen gerechnet, das gehört für die EU / NATO doch zum Normalwesen, wenn man die Vergangenheit sieht.

Die Frage ist für mich "Wer hat geblufft und wer hat die besseren Karten auf der Hand?"

Da ist noch eine Frage, wer wird leiden und wie lange werden die Leidenden noch bei der Stange bleiben?

@09:34 Uhr von V.Scho

" Wir werden erleben, dass Europa so aufrüsten wird wie es Russland sich nicht vorstellen kann. Europa wird  mehr Panzer haben und mehr Kampfpflugzeuge als Russland. Damit erreicht Putin genau das Gegenteil von dem was er eigentlich wollte. Er wird in 10 Jahren ein Europa erleben, dass ihm überlegen ist. Mit moderneren Waffensystemen auf breiter Front. "

-

Bescheidene Frage, und was haben wir dann davon, die EU hat doch heute schon mehr, als die RF hat, auch die Ausgaben dafür sind ein mehrfaches.

Ob das die EU unbedingt weiter bringt, da hätte ich so meine Zweifel.

Putin hat die Glaubwürdigkeit Russlands ...

... auf die nächsten 100 Jahre hinaus demontiert. 

Er war es, der immer und gebetsmührelartig betonte, dass Russland keine Truppenentsendung in die Ukraine (zu denen auch die Separatistengebiete gehören) plane, geschweige denn überhaupt vorhabe.

Was Russlands Worte wert sind, wurde uns nun wieder vor Augen geführt. Und sie werden ihr Wort und Verträge dann wohl auch zukünftig so brechen, wie sie meinen, dass es ihnen dienlich ist.

Daher muss es jetzt harte, lang anhaltende Wirtschafts- und Finanzsanktionen, auch an den Oligarchen und ihren im Ausland gebunkerten Finanzmitteln, geben. 

Das trifft zwar auch uns, ist aber immer noch besser als Russische Truppen an der Oder.

Ein Trost: Alle "Weltherrscher" sind bislang gescheitert: Cäsar, Napoleon, Hitler ... Putin wird es nicht anders ergehen. 

Was der Nato mit Serbien…

Was der Nato mit Serbien Recht war ist dem Russen mit der Ukraine nur billig. 

Wenigstens bombardieren sie bis jetzt nicht Kiew, wie es die Nato völkerrechtswidrig über 80 Tage mit Belgrad getan hat. 

Also lieber NATO Versteher, erstmal vor der eigenen Haustür kehren.

 

Und warum mein erster Kommentar von der Moderation nicht veröffentlicht wurde das weiss nur der liebe Herr. 

@09:37 Uhr von Phonomatic

Nur um zu wissen, ob ich Sie richtig verstehe: "Er darf [...] Gebiete anerkennen[...]. Er darf [...] Gebiete besetzen [...]. Er darf [...] morden lassen [...]. Er darf auch [...] mit Drohnen morden [...]. Er darf auch [...] mit Computern agieren [...]. Oder Militär dort stationiert, wo es ihm passt [...]."   All das soll Putin dürfen, damit man dann endlich mal in Frieden mit ihm leben kann.   Widerspricht sich das nicht völlig?

Trifft das nicht alles auch auf die USA zu?

Ab und zu auch mit unserer Hilfe.

Phonomatik

Du musst den Gesamtzusammenhang lesen. 

Es geht darum, dass Putin nichts darf, was sich der Westen ohne weiteres selbst erlaubt.

.

Das macht den Westen völlig unglaubwürdig. 

.

Und darum wäre es besser, selbst mit dem Mist aufzuhören, den man Putin nicht zugestehen will.

.

 

Faschismus: In der Ukraine werden faschistische Mörder zu Staats

@09:42 Uhr von Carlos12  ...helden. Straßen, Plätze nach ihnen benannt. Selenski selbst hatte seinen Wahlkampf noch mit ganz anderen Vorstellungen geführt und haushoch gewonnen gegen die mindestens hoch nationalistische Rhetorik, die Poroschenko benützte.

Die nach wie vor gewalttätigen Nationalisten haben ihn offensichtlich so unter Druck gesetzt, dass er heute am Gegenpol angekommen ist. In Umfragen ist er völlig abgestürzt.

Da versucht er mit massiver Behinderung der Opposition, Inhaftierung des wichtigsten Gegenkandidaten unter wohl vorgeschobenen Gründen, Verbot freier Medien, Fernsehsender etc. seine Haut zu retten.

@09:42 Uhr von Nemesis87

" Russland ist doch sonst so gut im Schach spielen? Warum nimmt Russland eine Figur von der sein Gegenspieler erwartet das Russland dies macht. Ich hätte an Russlands Stelle was völlig anderes gemacht, was noch viel effektiver ist."

-

Und was wäre effektiver gewesen?, welchen strategischen Vorschlag hätten Sie der RF denn zu geben.

Alle Optionen haben doch ins leere geführt, ich sehe jetzt keine Lösung, ich sehe da ganz was anders, in paar Tagen sehen wir wohl klarer.

@09:01 Uhr von sonnenbogen

Wie war das mit dem Lehrbuchsatz nochmal:   "Frieden in Europa kann es nur MIT Russland geben?"   Naja, dann wollen wir mal sehen ob unsere Politiker sich daran halten oder ob sie weiterhin auf Konfrontationskurs sind und Sanktionen aussprechen um einen Krieg zu entfesseln.

#

Wer baut denn diese Drohkulisse auf? Wer bitte bricht denn den Frieden? Wer ist auf dem Wege, die "Separatistengebiete" militärisch zu annektieren, hat bereits die Krim annektiert? Wer bricht das Völkerrecht? Wer konfrontiert denn? Wer legt denn den "Schalter" für Sanktionen um? 

Portugal oder die Insel Jersey waren es offensichtlich  nicht ... 

Helme statt Waffen!

So, nach all den Wasserstandsmeldungen und Drohungen und Ankündigungen, muss ich mich jetzt auch mal bei den Scharfmachern einreihen:

Die Lage spitzt sich zu!

Wir waren noch nie so kurz vor einem Krieg in Europa!

Muss ich jetzt eigentlich einen Disclaimer  verwenden? wer hat eigentlich das Copyright an diesen beiden überbeanspruchten Phrasen (Überschrift ist auch nicht von mir)? Oder handelt sich hier um eine Creative Commons-Lizenz? Kann man das googeln? Ich möchte hier nichts falsch machen. Und das wichtigste: Mache ich mich lächerlich, falls ich die Sätze beliebig z.B. nächste Woche oder Morgen wiederverwende, oder muss ich dann ein anderes Pseudonym verwenden? Natürlich erst wenn der Fallout vorüber ist. Dann wäre da noch die ungeklärte Frage, ob ich auf jeden Fall für eine Seite Stellung beziehen muss und ob es vielleicht eine dritte Meinung gibt.

Man merkt, ich bin unentschlossen, aber ich möchte da gründlich sein: Die Troll-Armeen können mich noch rekrutieren.

@09:54 Uhr von zomil

Was der Nato mit Serbien Recht war ist dem Russen mit der Ukraine nur billig. 

 

Und wenn die dafür einen Völkermord erfinden müssen, dann billigt das offenkundig auch so mancher Kommentator ...

Schabernack

Zb Algerien.  Und noch ein paar andere kleinere Anbieter. Aber Algerien gehört zu den top 10 weltweit

Vorhersagen

Wo sind eigentlich die Putinversteher, die zuletzt immer behauptet haben, Bidens Vorhersagen  über ein russisches militärisches Eingreifen würde bevorstehen.  Ich sehe, dass Bidens Einschätzungen weitgehend zutreffen.

Russland auf Konfrontationskurs

So wie es jetzt aussieht, glaubt die russische Regierung nicht mehr daran, mit Verhandlungen seine eigene Sicherheit stärken zu können.

Der Versuch wenigstens das Problem um die abtrünnigen Gebiete auf diese Art zu lösen, kommt mir vor wie der Versuch, den gordischen Knoten mit dem Schwert aufzulösen. Im Gegensatz zu Geschichte wurde der Knoten nicht aufgelöst. Ich glaube eher, der Knoten wurde noch komplizierter.

 

schön, dass ich meinen Standpunkt nicht überdenken muss

Putin lässt die Maske fallen und trifft Vorbereitungen, sein Einflussgebiet nun auch militärisch zu sichern und zu erweitern.

Es macht mich sehr entspannt, dass mich das zu keiner Änderung meiner Ansicht zwingt. Ich habe nämlich schon bisher allen beteiligten Seiten jede Gemeinheit zugetraut. Und jetzt ist eben eine weitere begangen worden.

Es gibt also weiterhin für mich keinen Grund, in dem Konflikt plötzlich eine schlechte und eine gute Seite zu erkennen und mich letzterer anzuschließen.

Die spinnen. Und sind gefährlich. Alle. Sage ich nach wie vor.

Erwachsen werden

Jetzt geht es darum, sich als Staat eine gewisse Unabhängigikeit von Energieimporten zu schaffen. Und da gibt es neben dem Zubau von Erneuerbaren nur die Möglichkeit, weniger zu verbrauchen - egal ob Gas, Öl oder Strom. Vor allem könnte das schnell wirken und braucht keine langen Planungs- und Bauzeiten.

Einsparen kann man am leichtesten durch weniger Verschwendung von Energie. Das wäre auch aus Klimagesichtspunkten am vernünftigsten, aber für Vernunft müsste man erwachsen werden. Und das wird mit einer FDP in der Regierung schwer durchzusetzen sein.

 

@09:57 Uhr von Bender Rodriguez

Ihnen geht der Gesamtzusammenhang Ihres eigenen Kommentares verloren, weil Sie sich selbst mit Ihrer völlig zusammenhangslosen Aufzählung blenden. 

@09:42 Uhr von Carlos12

Seit 2014 wird  von Putintrollen die Mär von der faschistischen Ukraine erzählt.  Gibt es Faschisten in der Ukraine. Ja. Ist die Ukraine ein faschistisches Land? Nein. Die vergangenen Wahlen haben es mehrfach bewiesen. Wenn man einen Kriterienkatalog für Faschismus anlegt, kommt man zum Schluss, dass das gegenwärtige Russland ein faschistisches Land ist. Deswegen ist es absurd, dass die Anhänger von Putin diesen Vorwurf erheben. Kriterien für Faschismus: - Führerkult - Nationalismus - Militarismus - Chauvinismus (Überlegenheit des eigenen Volkes) - Autoritäre Systeme - Kontrolle über Medien und Gerichte 

 

Es Ist keine Mär. Alle Kriterien sind erfüllt. Die Philosophie solcher Länder/Politiker ist einfach. Jeder, der gegen RU gekämpft hat sei ein Held. Jeder, der gegenwärtig gegen RU kämpft ist ebenso einer. Baltische Länder sind genauso.  Unsere mit Ukr. gemeinsamen Kolonialherren (USA) akzeptieren es ohne gr. moral. Bedenken. 

Sanktionen gegen Russland

So manche Sanktion könnte sich als sogenannten "Schuß in den Ofen" erweisen. 

Heute morgen kletterten die Spritpreise um 5 Cent nach oben, wohlgemerkt wöchentlicher Vergleich Stand 9 Uhr. Das wird erst der Anfang sein, sollte Putin in die Ukraine ein maschieren steigt die Preisspirale weiter. Leidtragender ist der Bürger, der nichts dagegen tun kann. 

Wie schrieb der Chefredakteur von t-online heute Morgen, gestern Abend bekam der Westen eine schallende Ohrfeige von Putin. 

Wie sagte unsere Außenministerin kürzlich, wer redet der schießt nicht. Glaube Putin interessiert das nicht, er will das was ihm wohl gehört. 

Sanktionen

Abgesehen davon, dass ich nicht an die Wirkung von Sanktionen glaube, sind die jetzt im Raum stehenden Maßnahmen, die sog. persönlichen Sanktionen gegen Beteiligte in meinen Augen ein Witz und zeigen nur, dass diese "Nadelstiche" nur Symbolik sind. Die EU und insbesondere Deutschland sind zu einem Krämerladen verkommen. Es zählen nur noch wirtschaftliche Auswirkungen und die Angst davor. Und das weiss auch Putin!!!

@10:01 Uhr von krittkritt

 

Die nach wie vor gewalttätigen Nationalisten haben ihn [Selenskij] offensichtlich so unter Druck gesetzt, dass er heute am Gegenpol angekommen ist. In Umfragen ist er völlig abgestürzt. Da versucht er mit massiver Behinderung der Opposition, Inhaftierung des wichtigsten Gegenkandidaten unter wohl vorgeschobenen Gründen, Verbot freier Medien, Fernsehsender etc. seine Haut zu retten.

 

Ihr ewig gleiches monotones Märchen: Die Ukraine wird von Faschisten dominiert und regiert, und Russland ist das arme Opfer, das sich gegen Übergriffe von Faschisten wehren muss. Parallelwelt in Outer Space.

Wird hier nicht etwas Wesentliches vergessen ?

 Natürlich ist das Vorgehen in der Ukraine nicht gut zu heissen, insb. die Anerkennung der Separatisten aktuell. ABER, warum stehen wir heute hier ?

Leider kaum noch durch die Medien thematisiert: Zur deutschen Vereinigung wurde den Russen zugesagt, dass die Nato KEINE Osterweiterung durchführt.

Diese Zusage  ist von der Nato mehrmals gebrochen worden UND wenn dann eine Diskussion aufkommt, wie seit Jahren geführt, dass sogar die Ukraine in die Nato kommen könnte, dann ist dies nunmal ein wiederkehrender Affront gegen Russland und schlicht eine der Kernursachen für die heutigen Problematik.

Und diese Ursache hat der Westen gesetzt !

Gruss

 

 

10:01 Uhr von krittkritt…

Da versucht er (Poroschenko) mit massiver Behinderung der Opposition, Inhaftierung des wichtigsten Gegenkandidaten unter wohl vorgeschobenen Gründen, Verbot freier Medien, Fernsehsender etc. seine Haut zu retten.

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Seltsam, dass ich bei ihren Ausführungen an die putinsche Autokratie gedacht habe. Beschreibt es doch dessen Handeln komplett.

@10:04 Uhr von H. Hummel

Wie war das mit dem Lehrbuchsatz nochmal:   "Frieden in Europa kann es nur MIT Russland geben?"   Naja, dann wollen wir mal sehen ob unsere Politiker sich daran halten oder ob sie weiterhin auf Konfrontationskurs sind und Sanktionen aussprechen um einen Krieg zu entfesseln. # Wer baut denn diese Drohkulisse auf? Wer bitte bricht denn den Frieden? Wer ist auf dem Wege, die "Separatistengebiete" militärisch zu annektieren, hat bereits die Krim annektiert? Wer bricht das Völkerrecht? Wer konfrontiert denn? Wer legt denn den "Schalter" für Sanktionen um?  Portugal oder die Insel Jersey waren es offensichtlich  nicht ... 

Dem deutschen Bundesministerium der Verteidigung zufolge versteht sich die NATO als „Wertegemeinschaft freier demokratischer Staaten“. In der Präambel des Nordatlantikvertrages bekennen sich die Mitglieder zu Frieden, Demokratie, Freiheit und der Herrschaft des Rechts

Ach Portugal, NATO Mitglied seit 1949.... Salazar ein freundlicher Herrscher?

Es ging also immer nur "GEGEN" Russland.... die Wertegemeinschaft ist frei erfunden.

@09:56 Uhr von Emil67

Trifft das nicht alles auch auf die USA zu? Ab und zu auch mit unserer Hilfe.

 

Das trifft so nicht auf die USA zu und erst Recht nicht auf Einsätze, an denen wir beteiligt sind - und nicht im Geringsten trifft davon etwas auf die Situation in der Ukraine zu, um die es hier konkret geht.

richtiger Zeitpunkt

Es ist jetzt der Zeitpunkt,  die Ukraine und auch Georgien  in die Nato aufzunehmen. 

Am 22. Februar 2022 - 09:41 Uhr von Aufmerksamleser

"alle russischen und belarussischen Sportler von jedweder Form von Sportveranstaltungen auszuschließen,"

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Viel Spass dann mit dem IOC, welcher ein astreiner Ableger des Kapitalismus geworden ist. Und das ist nur EIN Beispiel. Sie werden hier im westl. System mit derart Forderungen aus den Augenwinkeln zum grossen Teil als Nestbeschmutzer angesehen. Das aber zeigt die Komplexitaet des Westens. Mit ihrer Forderung haetten sie umgekehrt bei Putin, Xi Jinping, Erdogan, Kim... ein offenes Ohr, die koennten es einfach befehlen. Nein, was gerade geschieht, erfordert ein Innehalten und fundamentaler orientiertes Nachdenken und nicht NUR das Umsetzen kurzfristiger Reaktionen nach Blaupause. Das ist etwas, was wiederrum aufgrund der Potentiale einer freiheitlichen Demokratie ebenfalls nur hier passieren kann - nicht bei den Diktatoren dieser Welt. Dort wird man eingemauert. Hier kann man Mauern noch einreissen. Aber dafuer muesste die schweigende Mitte erst noch beweisen, das sie denken kann.

@08:23 Uhr von Emil67

dann haben Sie den falschen Adressaten.

Sie müssen sich an Putin wenden.

@10:12 Uhr von skyfox

Zur deutschen Vereinigung wurde den Russen zugesagt, dass die Nato KEINE Osterweiterung durchführt.

Davon steht nichts in den 2+4 Verträgen.

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