Kommentare - Corona-Prämie: Wo bleibt der Pflegebonus?

21. Februar 2022 - 16:17 Uhr

Der Pflegebonus ist ein gutes Beispiel dafür, wie die Bundesregierung ihren eigenen Versprechen hinterherläuft. Nun ist ein erster Entwurf angekündigt. Doch die Sache ist kompliziert. Wer, wie viel, ab wann? Von Uwe Jahn.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

@18:58 Uhr von Möbius

//Das der Pflegebonus noch vor dem Ende der Legislatur kommt. Also ganz bestimmt noch vor der allgemeinen Impfpflicht :-) Wie war das noch mal mit den anderen Ankündigungen der Ampel? War da nicht was mit Digitalisierung und so ?//

 

Was die Digitalisierung betrifft, kann man nicht allein der Regierung jede Verantwortung in die Schuhe schieben. Mit Befremden habe ich jetzt in vielen Dokus zu Corona gesehen, in wie vielen Krankenhäusern (auch Uni-Kliniken) noch mit Papierakten gearbeitet wird. In der Uni-Klinik Hamburg hat der damalige Klinikdirektor die elektronische Kranken-Akte gegen viele Widerstände durchgesetzt:

>>Im Jahr 2011 erhielt das UKE als erstes Krankenhaus in Europa die Bewertung Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) Stage 7 für eine komplett digitale Patientenakte und die damit verbundenen Abläufe, vergeben durch die Healthcare Information and Management Systems Society (HIMSS).<<

 

Diese Initiative kann man doch auch z.B. von den Bossen der Gesundheitsämter erwarten. Brauchen die denn alle eine Nanny? Wofür ist man denn Boss?

       

Ist einfach

Streik des Pflegepersonal. Sofort und unbefristet. Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will.

@18:06 Uhr von kurtimwald

Dieses Geld ist auf Betreiben der Grünen zweckentfremdet worden und befindet sich jetzt im sog. Klimafond. Das was Sie behaupten ist doch mal wieder eine Ihrer Falschmeldungen, mit denen Sie Leute aufhetzen wollen. Der FDP Finanzminister hat solches nicht auf Betreiben der Grünen gemacht. Siehe Äußerungen von Herrn Lindner dazu.

__

Der nachfolg. Text stammt aus dem Handelsblatt vom 21.12.21. Herr Scheller ist Präsident des Bundesrechnungshofes. Dass diese 60Mios in den Klimafonds fliessen, ist in erster Linie auf die Grünen zurückzuführen. Herr Lindner hatte sich zunächst gestreubt, letztlich aber in den KOA-Verhandlungen leider eingeknickt.

„Die Mittel waren für die Pandemiebekämpfung vorgesehen, nun sollen sie für Klimainvestitionen in den kommenden Jahren genutzt werden“, sagte Scheller. „Da fehlt dann der Bezug zu der Notlage, mit der die Aussetzung der Schuldenbremse begründet wurde.

@Hansi2012

"Es geht hier um eine Bonuszahlung für Menschen, denen Enormes abverlangt wurde und nicht um eine allgemeine Gefahrenzulage.

Insofern bleiben nur die Intensivpfleger und -pflegerinnen übrig"

....

Sie wissen aber, dass die Besatzung von z.B. Krankenwagen davon ausgenommen ist?

Das sind die Menschen, die zu den Notfällen fuhren und diese hautnah versorgten ohne vorher Corona-Test an ihnen zu machen.

@17:02 Uhr von JB

Wer macht denn die PCR Tests? Wohl keine Pflegekraft. Der Pflegebonus muss in jedem Fall auf andere Berufsgruppen ausgedehnt werden, die in der Corona-Pandemie ebenfalls einen besonderen Beitrag leisten, wie zB die MTA. Diese Berufsgruppe findet in der Regel keine Erwähnung in der Presse.

#

Meine Plegekraft die mich täglich versorgt macht auch den  PCR Test !

@18:01 Uhr von frosthorn

Dieses Geld ist auf Betreiben der Grünen zweckentfremdet worden und befindet sich jetzt im sog. Klimafond. Das wäre mir neu. Haben Sie hierfür eine Quelle?

z.B. Handelsblatt v. 21.12.21 oder geben Sie einfach in die Suchleiste "60 Milliarden aus Coronafond" ein.

@ wieder spd

Der Staat könnte statt dieser Prämie, die gerade gutversorgte Politiker anscheinend niemandem gönnen, einfach für sämtliche Gehälter unter 5000€ brutto die Steuern für 1 Jahr aussetzen

.

Der Grundfreibetrag liegt in Deutschland für Alleinstehende ja schon bei 9.744 Euro

Der Grundfreibetrag dient der Absicherung des Existenzminimums. Ein zu versteuerndes Einkommen, das unter dem Existenzminimum (= dem Grundfreibetrag) liegt, wird keiner Einkommensteuer unterworfen.

@18:39 Uhr von frosthorn

>>“Dann würde aber die Anspruchshaltung der Ampel gegenüber diese Ampel nicht gerecht werden. Sorry, ich verstehe diesen Satz nicht.“<<
.

Wie bekannt fanden die letzten BTW unter voller Corona-Beaufschlagung statt und die SPD und besonders die Grünen tönten rum die Situation der Pflegekräfte verbessern zu wollen und daraus resultierte dann auch die ein oder andere Wählerentscheidung zugunsten dieser Parteien und dann auch die Anspruchshaltung gegenüber der Ampel.

Wie gewählt, so geliefert

Nichts  als  wieder  mal  nur  heiße  Luft.   Und  nun  in  der  Inflation  nützt  so  ein Pflegebonus  sowieso  nichts  mehr.

@19:06 Uhr von Anna-Elisabeth

//Komisch, bei den bayerischen Beamten ist es nicht kompliziert. Da bekommt einfach jede(r) 1300€ Coronabonus. Egal, ob sein oder ihr Job sich durch Corona irgendwie verändert hat. Schnell beschlossen und sofort ausgezahlt. Klar, dass das beim Pflegepersonal ungleich komplizierter ist.//   Wofür sich die Parteispitze der Grünen einen Corona-Bonus gegönnt hatte, hat sich mir allerdings auch nicht erschlossen.

 

Kritisiert man diese großzügige Selbstbedienung der Grünen-Spitze, wird das leider häufig mit den Scheinargumenten „Dabei geht es ja insgesamt nicht um viel Geld“ und „Sie haben es ja zurück gezahlt“ quittiert.

Dass es dabei um Prinzipien geht, verstehen scheinbar die wenigsten.

 

Über den pauschalen und stattlichen Bonus für alle Beamten in Bayern mit der Gießkanne kann man auch nur den Kopf schütteln. Wie viele bzw. wie wenige von denen wirklich spürbar höhere Belastungen durch C. hatten, weiß wohl niemand.

@18:37 Uhr von dumm aber deutsch

Man könnte zB aufhören der größten Wirtschaftsmaxht der Welt 600.000.000. € im Jahr als Aufbauhilfe zu schenken. . Das Narrativ wird hier zwar so oft durchgekaut, ist aber sachlich einfach nur falsch.

Stimmt, waren nur 471.1 Millionen im Jahr 2019 - quelle ist statista. Warum ist es sachlich falsch? 

@ 19:25 Uhr von Sternenkind

„Streik des Pflegepersonal. Sofort und unbefristet. Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will.“

ja, völlig Richtig!

Das ist seit Jahren mein Reden mit den Kollegen. 
Aber dazu müßte eine Gewerkschaft das Heft in die Hand nehmen. 
Solch eine Gewerkschaft gibt es aber nicht. 
Verdi ist in allen Berufen nahezu unfähig und unwillig anständige Forderungen zu stellen und dieses auch umzusetzen und hat sich in den letzten 2 Jahrzehnten als Arbeitnehmervertretung disqualifiziert.
Die Pflegegewerkschaft ist noch zu klein und hat bisher auch nicht die Absicht bekundet, tatsächlich etwas zu unternehmen. 
So müssen die Pflegekräfte auf ein langsames Ausbluten ihres Berufsstandes warten. 
Und alle Politiker, die bisher Verantwortung auf diesem Gebiet tragen, haben für die katastrophalen Umstände gesorgt. Nicht zuletzt Herr Lauterbach und Herr Scholz und Herr Steinmeier. 
Bis auf die Linken aber auch jeder andere Bundespolitiker.

 

 

 

 

 

@19:06 Uhr von Anna-Elisabeth

 Wofür sich die Parteispitze der Grünen einen Corona-Bonus gegönnt hatte, hat sich mir allerdings auch nicht erschlossen.

__

Das fand ich auch etwas befremdlich. Im übrigen wurde ja unter der alten Regierung bereits ein Bonus für die med. Mitarbeiter in Höhe v. € 1.200/Vollzeit beschlossen und bis spätestens Okt.21 auch ausbezahlt. Ausser in den Ländern, wo die Linke mitregiert und in NDS. Dort hat man die Boni, aus welchen Gründen auch immer, halbiert. Kann man nachlesen.

Staatliches Komplettversagen

Die Probleme in der Pflege sind schon sehr lange bekannt und sind seit dem Wegfall des Zivildienstes sowieso mehr als gravierend. Dass Personen sich für einen solchen Hungerlohn derart aufreiben ist sowieso ein Wunder und nun hat sich das alles druch Corona noch weiter verschärft. Ich würde dem Klinikpersonal vorschlagen, Dienst nach Fahrplan einzulegen und diejenigen, die auf all das sowieso keinen Wert legen und das gesundheitssystem hier nicht schätzen (z.B. Coronaleugner, wie auch denjenigen Entscheidungsträger in der Politik, die hier ständig versagen, den Dienst zu verweigern, wenn sie dann mal pflegebedürftig werden sollten.

@ 16:42 Uhr von Feliks Dzierżyński

„Corona Bonus

Der öffentliche Dienst hätte dann aber auch einen Corona-Bonus verdient.“ 


Nee, ich kenne gar Einige aus dem öffentlichen Dienst, die sich schämen, dass sie einen Bonus erhalten haben (NRW). 
Weil viele Ämter von einem zum anderen Tag nicht mehr zu erreichen waren. 
Da muss man auch genau unterscheiden, die Mitarbeiter im Außendienst und die Beamten im Innen- = Homeoffice. 

@ 19:06 Uhr von Anna-Elisabeth

„Wofür sich die Parteispitze der Grünen einen Corona-Bonus gegönnt hatte, hat sich mir allerdings auch nicht erschlossen.“ 

Jetzt bin ich doch ein wenig enttäuscht . 
Schlichtweg weil die Arbeit für Parteispitzen in Pandemiezeiten erheblich schwieriger ist. 
Das meine ich sogar ernst, auch wenn es sich ironisch anhören mag.

Diese Millionen lassen sich…

Diese Millionen lassen sich leicht gugeln. Und sie sind völlig unnötig. 

China könnte das leicht selber zahlen. 

.

Also hört auf, diese Zahlungen wegzudiskutieren. Es gibt sie. Wie man die dann nennt, ist völlig egal 

 

@19:06 Uhr von Anna-Elisabeth

"Wofür sich die Parteispitze der Grünen einen Corona-Bonus gegönnt hatte, hat sich mir allerdings auch nicht erschlossen."

Es ist wie generell in der Gesellschaft - die  die Regel bestimmen sorgen schon dafür, dass das Geld in eine Richtung fließt.

Den Grünen ist es ja anscheinend nachträglich peinlich geworden. Aber vermutlich musste man es ihnen erklären, sonst wären sie auf die Idee nicht gekommen.

Aber wenn man erst mal zur Kaste der selbsternannten "Leistungsträger" gehört, dann findet man vermutlich schnell, dass man das verdient hat.

@18:34 Uhr von w120

Die Privatisierung ist der erste Sargnagel.   Natürlich benötigt man auch ein Kostenmanagement in einem Krankenhaus, aber um Verluste zu minimieren.   Was wird nicht noch alles vom Steuerzahler aufgebracht für die Gewinnmaximierung der Krankenhauskonzerne.

__

Hier werden immer alle über einen Kamm geschoren. Man muss bitte differenzieren zwischen 1. Altenpflegeheimen und 2. Krankenhäusern. Bei den Krankenhäusern befinden sich immer noch ca. 2/3 in kommunaler oder gemeinnütziger Trägerschaft. Das heisst für die gilt das Dogma "Gewinnmaximierung" ohnehin nicht. Die sollten nur keinen Verlust machen. Wie das Verhältnis bei den Alten-/Pflegeheimen ist, weiss ich nicht, müsste man mal recherchieren. Ich weiss aber durch eine Bekannte, die in einem sehr guten, privaten Altenheim arbeitet, dass sie erheblich mehr Gehalt bekommt, als die städtischen Mitarbeiter. Soll heissen, es sind nicht alle privaten schlecht aber auch nicht alle kommunalen gut !

 

@19:28 Uhr von WirSindLegion

Hallo WirSindLegion

 

Meine Frau und ich sind auch 24 Stunden PflegerIn.

 

20.000 Euro?

Klasse. Wir verlassen uns auf Sie. Wir buchen jetzt Australien."g"

Jeder Kassenpatient ...

... soll freiwillig was geben. Und das wird dann an die Pflegekräfte verteilt. Nicht mehr und nicht weniger. Das wäre gerecht.

?

Kurzer Rücktritt vom Rücktritt, aber das muss ich jetzt noch loswerden:

Es ist erstaunlich, dass hier Leute, die zuvor abgestritten haben, dass es jemals im Pandemieverlauf eine Überlastung der Krankenhäuser gegeben habe, jetzt den Bonus für die Pflegekräfte fordern. Warum das? Nach deren Meinung war es doch nur normaler Arbeitsaufwand. Das ist Heuchelei. 

 

Allen anderen, die die Überlastung gesehen haben und sich dafür stark gemacht haben, mit Maßnahmen die Zahl der Krankenhauseinlieferungen zu mindern, gestehe ich zu, daß sie jedes Recht haben, die zögerliche Handlungsweise der Regierung zu kritisieren. 

 

Die Leugner und "ist nur ne Grippe" - Vertreter, denen die Belastung des Klinikpersonals bislang schnuppe war, sollten ganz ruhig sein. 

 

 

Pflegebonus..abwarten..

Wir haben bisher nur den bayerischen Bonus von 500 € bekommen, allerdings nur unter Angabe der Steuer - ID.

Wichtiger wäre eine Erhöhung der Einstiegsgehälter.. alte Pflecher wie ich haben bei Vermeidung von Luxus ein Auskommen

@16:33 Uhr von Hansi2012

Es sind nun mal die Pflegekräfte auf den Intensivstationen der Krankenhäuser, die wirklich außerordentlich belastet werden. Man sollte sich also auf die konzentrieren.

Nicht nur Intensiv sondern alle, die mit Corona zu tun haben, wie z.B. wir auf unserer Quarantänestation mit wöchentlich wechselnden Vorgaben und Einschätzungen unserer Oberen.

Wer dies negiert darf gerne mit uns tauschen..

@ WirSindLegion

OK wäre: 10.000 € an ALLE Pfleger und zwar sofort  Frage damit beantwortet. Alles andere ist politisches Rumgedruckse und Unwillen.

 
.

Ich bin gegen einen Überbietungswettbewerb zwecks Anbiederung.

@ w120

Meine Frau und ich sind auch 24 Stunden PflegerIn.

 
.

Ich bin seit 21 Tagen kein Pfleger mehr und beginne ein Studium an der Verwaltungsfachschule.

@20:17 Uhr von Feliks Dzierżyński

... soll freiwillig was geben. Und das wird dann an die Pflegekräfte verteilt. Nicht mehr und nicht weniger. Das wäre gerecht.

Und die Privaten Patienten dürfen weiter ihre Guthaben behalten?

@19:25 Uhr von Sternenkind

Streik des Pflegepersonal. Sofort und unbefristet. Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will.

In der momentanen Situation unserer Stationen ist keinerlei Streik möglich..viele schwere Pflegefälle und kranke Kollegen halten uns in Atem..keine Zeit für Streik..

@19:51 Uhr von Vaddern

//„Wofür sich die Parteispitze der Grünen einen Corona-Bonus gegönnt hatte, hat sich mir allerdings auch nicht erschlossen.“  Jetzt bin ich doch ein wenig enttäuscht .  Schlichtweg weil die Arbeit für Parteispitzen in Pandemiezeiten erheblich schwieriger ist.  Das meine ich sogar ernst, auch wenn es sich ironisch anhören mag.//

 

Das müssen Sie mir schon näher erklären. Für die Grünen schwierigere Verhältnisse als für alle anderen Parteien? 

Und davon einmal abgesehen: Finden Sie es richtig, wenn Politiker sich wegen schwieriger Arbeistsbedingungen einen Bonus gönnen, während viele Berufsgruppen ums Überleben kämpfen und viele Betriebe schließen müssen?

Wenn das Ihr ernst ist, bin ich auch enttäuscht.

@ Bender Rodrigues

China könnte das leicht selber zahlen. Also hört auf, diese Zahlungen wegzudiskutieren. Es gibt sie.

 
.

Haben Sie dafür auch nur irgend einen Beleg?

@20:28 Uhr von Feliks Dzierżyński

Meine Frau und ich sind auch 24 Stunden PflegerIn.   . Ich bin seit 21 Tagen kein Pfleger mehr und beginne ein Studium an der Verwaltungsfachschule.

Meinen Sie, das ist besser und wer finanziert den Übergang?

Sobald der Deutsche Staat…

Sobald der Deutsche Staat mal etwas an seine Bürger zurück geben soll wirds kompliziert,...sehr kompliziert.

 Nachweise, Bescheinigungen, Dokumente, Geboren Wann und Warum etc. etc. sind dann gefragt.

Bei Großunternehmen wie zb. Die Deutsche Lufthansa reicht deren Kontonummer.

 

 

 

@19:25 Uhr von Sternenkind

//Streik des Pflegepersonal. Sofort und unbefristet. Alle Räder stehen still wenn dein starker Arm es will.//

 

Das Krankenhauspersonal ist gesetzlich verpflichtet, während eines Streiks einen Notdienst aufrechtzuerhalten. Oft ist es aber leider so, dass schon der normale Alltag einem Notdienst gleicht. Da bleiben nicht viele übrig, die streiken können. Auch ich würde es nicht fertig bringen, Patienten, die auf Hilfe angewiesen sind, ihrem Schicksal zu überlassen. Davon abgesehen: Man könnte auch mal selbst so ein hilfloser Mensch sein.

Wer Führung bestellt...

In der Befragung der Bundesregierung am 12. Januar versprach der Bundeskanzler auch das: Man müsse die Pflegekräfte, die ja mit ihrem ganzen Herzen tätig seien, respektvoll behandeln und ihnen entsprechend gute Arbeitsbedingungen organisieren: "Es wird also besser werden für die Pflegekräfte", kündigte Scholz an.

@17:51 Uhr von Aengel

Natürlich verdienen auch MTA's, PTA's, OTA's Physio- und Ergotherapeut*innen. Logopäd*innen, Podolog*innen, Hebammen und viele mehr, gemessen am Nutzen für die Gesellschaft, viel zu wenig. Leider fehlt es noch am Zusammengehörigkeitsgefühl und daher auch am Durchsetzungsvermögen.

 

Alles richtig was Sie schreiben, es sollte aber auch allen klar sein, wenn alle diese Personen gerecht bezahlt würden, muss es auch jemanden geben der dies tut. Entweder der Bürger über seine Krankenkassenbeiträge oder der Bürger über Steuern. Den Aufschrei höre ich jetzt schon. Nur als Beispiel, alle wollen mehr Tierwohl und die Bauern sollen mehr verdienen.... wer kauft denn aber die Massen an Billigfleisch in den Discountern????

@20:28 Uhr von Feliks Dzierżyński

Ich bin seit 21 Tagen kein Pfleger mehr und beginne ein Studium an der Verwaltungsfachschule.

Genau - wechseln Sie ins Management. Dann klappt das auch mit den Boni.

Das meine ich ernst. Kein Vorwurf.

@20:33 Uhr von Feliks…

@20:33 Uhr von Feliks Dzierżyński

 

Haben Sie dafür auch nur irgend einen Beleg?

 

.

 

Das Netz ist voller Belege.

 

auch auf seriösen Seiten.

 

Und da steht auch, wozu das gut ist. Ich würde sagen, es gibt wichtigere Bereiche. 

 

 

 

 

@20:52 Uhr von Wanderfalke

//In der Befragung der Bundesregierung am 12. Januar versprach der Bundeskanzler auch das: Man müsse die Pflegekräfte, die ja mit ihrem ganzen Herzen tätig seien, respektvoll behandeln und ihnen entsprechend gute Arbeitsbedingungen organisieren: "Es wird also besser werden für die Pflegekräfte", kündigte Scholz an.//

 

Ich fürchte, man setzt darauf, dass durch weitere Klinikschließungen ausreichend Pflegepersonal 'freigesetzt' wird. 

So habe ich z.B. zu meinem Entsetzen in der Zeitung des SOVD gelesen, dass es in Bremen Überlegungen gibt, das "Krankenhaus links der Weser" ganz zu schließen, statt - wie anfangs geplant - nur einige Abteilungen in ein anderes Krankenhaus zu verlegen.

Eine meiner Schwestern hatte 2019 dort auf der Palliativ-Station gelegen und sie hat immer betont, sie fühle sich wie in einem 5-Sterne-Hotel. Ein schönes Zimmer mit Blick auf eine parkähnliche Grünanlage. 

Also eine schöne Umgebung für Luxuswohnungen, hatte ich mir da so gedacht.

@20:55 Uhr von double1972

" Alles richtig was Sie schreiben, es sollte aber auch allen klar sein, wenn alle diese Personen gerecht bezahlt würden, muss es auch jemanden geben der dies tut. Entweder der Bürger über seine Krankenkassenbeiträge oder der Bürger über Steuern. Den Aufschrei höre ich jetzt schon. Nur als Beispiel, alle wollen mehr Tierwohl und die Bauern sollen mehr verdienen.... wer kauft denn aber die Massen an Billigfleisch in den Discountern????"

__

Genau diesen Umstand habe ich hier bereits mehrfach aufgezeigt. Es geht immer alles mehr und besser, keine Frage. Nur muss man dann eben auch Ross&Reiter benennen. Das ist nämlich dann in erster Linie der Bürger, der diese Mehrkosten in Form von höheren KK-Beiträgen aufbringen muss. Alle, die hier seit Monaten -mit Recht- nach höheren Löhnen für die Pflege rufen, werden genauso laut schimpfen, wenn sie dann ihre Gehaltsabrgn. sehen. Für Ihren 2. Aspekt gilt das gleiche. Hier in ITA ist Fleisch teurer, Discounter gibt es kaum, höchstens für Touris

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion für dieses Thema wird nun geschlossen. Danke für Ihre rege Diskussion.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: