Kommentare - Ukraine: Biden und Putin offen für Gipfeltreffen

21. Februar 2022 - 08:17 Uhr

US-Präsident Biden ist bereit, sich mit dem russischen Staatschef Putin zu treffen - unter der Bedingung, dass Russland die Ukraine nicht angreift. Die Initiative für das Gipfeltreffen ging vom französischen Präsidenten Macron aus.

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Kommentare

richtig so

Reden ist besser wie Bombardieren.

Was der Wertewesten immernoch nicht verstanden hat ist: Putin wird nicht einmarschieren oder ein anderes Land angreifen. Egal was diese Länder auch tun.

Wirklich?

"Demnach schlug Macron im Anschluss an die direkten Gespräche zwischen Biden und Putin ein Gipfeltreffen "mit allen Beteiligten" in dem Konflikt vor."

Die Leute aus dem Donbass kommen auch?

 

Der russ. Bär wird Farbe bekennen müssen

Dass US-Präsident Joe Biden prinzipiell zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin bereit ist, ist keine Überrasschung.
Eine dipl. Chance wurde von beiden Seite  stets proklamiert.
Für Putin heißt das, bald Farbe zu bekennen hinsichtlich unerfüllbarer Forderungen, alle (!) US-Truppen aus West-und Mittel-EU abzuziehen. Putin weiß selber, dass dieses Maximal-Forderung k. Chance hat.
Foristen, die ständig das Eingehen auf die Putin-Ford. befürworten, übersehen, dass Putin ein Machtmensch ist, dem man nur soweit trauen kann, wie man ihn auch i Schach halten kann.
Der eu-amerikanische Zusammenhalt scheint genau das zu bewirken, denn eine Uneinigkeit innerhalb des West-Bündnisses, auf die Putin wohl gesetzt hatte, ist nicht eingetreten. Im Gegenteil: Putin weiß jetzt, dass ein Einmarsch i d Ukr. unsagbar teuer für ihn und Russland werden würde. Er hat sich dadurch selber einen Bärendienst erwiesen, der russische Bär, den man ja lt. einigen Foristen nicht reizen solle.

Biden und Putin

Keiner der beiden Politiker will einen Krieg , und schon gar keinen Atom-Krieg oder einen mit biologischen Kampfstoffen vor der eigenen Haustür , und deshalb mache ich mir ernsthafte Sorgen ! Putin hat sich den Rücken freihalten können durch Freundschaft zu China und Amerika ist weit weg. Da werden wir Europa nicht mehr wiedererkennen können denn hier treffen sie aufeinander .....

Es wird Zeit für echte Diplomatie!

"Biden und Putin offen für Gipfeltreffen"

_

Nachdem nun zwei von den USA groß angekündigte Angriffstermine folgenlos verstrichen sind, ist ein Strategiewechsel hin zu diplomatischen Gesprächen mehr als überfällig. Mit der Kriegshysterie macht man sich auf Dauer nur unglaubwürdig.

Anne Will: nur Sahra Wagenknecht hat recht

Russland möchte Sicherheitsgarantien, „Respekt“, wie es der geschasste Admiral Schönbach nannte. Das ist genau so. Sobald die USA, die mehrere Rüstungskontrollverträge einseitig aufkündigten, endlich verbindliche Zusagen geben, keine Raketen in Osteuropa zu stationieren, ist die Krise beigelegt. 
 

Es geht Moskau übrigens nicht um die Ukraine. Aber was hätte man sonst machen sollen, um die - aus Moskauer Sicht - arrogant und aggressiv auftretenden USA wieder zurück an den Verhandlungstisch zu bringen? Raketen auf Kuba stationieren ? 
 

 

Reden

Wenn der Westen nichts anbietet wird sich auch nicht ändern. Gut miteinander zu reden. Die Nordstreamhisterie ist nur aus der Sicht derer die daran verdienen verständlich. Sie wollen die Pipeline nicht weil ihre Einnahmen wegbrechen. Sollte es zum Konflikt kommen wird Russland sämtliche Lieferungen einstellen und Europa sitzt im Kalten, die Preise explodieren, die Amerikaner freuen sich. 

Das die Amerikaner Öl in Russland kaufen spielt natürlich keine Rolle.

Naja ...

"Geheimdienstinformationen über einen geplanten Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine vorlägen."

Das wievielte Mal gab es diese Informationen? Und passiert ist nichts. Schon einmal jemand der Gedanke gekommen, dass dies Pseudo-Angriffsbefehle sind, um den Westen unter Druck zu setzen.

 

Was die Sanktionen anbelangt, "Russland ist gut aufgestellt", der Westen würde sich bei dieser Aktion selbst mehr schaden (z.B. Banken) und natürlich auch den Verbraucher selbst (mit unbezahlbaren Gaspreisen).

@Parsec - Welche Uneinigkeit?

08:26 Uhr von Parsec:

"Für Putin heißt das, bald Farbe zu bekennen hinsichtlich unerfüllbarer Forderungen, alle (!) US-Truppen aus West-und Mittel-EU abzuziehen. Putin weiß selber, dass dieses Maximal-Forderung k. Chance hat."

_

Natürlich weiß er das. Mit Minimalforderungen steigt keiner in eine Verhandlung ein.

Jetzt sind die USA am Zug, mit ihrem Gegenvorschlag einen Kompromiss zu ermöglichen.

_

"Der eu-amerikanische Zusammenhalt scheint genau das zu bewirken, denn eine Uneinigkeit innerhalb des West-Bündnisses, auf die Putin wohl gesetzt hatte, ist nicht eingetreten."

_

Die letzten Jahre lassen keinen Zweifel daran, dass sich die EU-Staaten bereitwillig für die Interessen der USA einsetzen. Woher kommt ihre Annahme, dass Putin auf irgendeine Uneinigkeit hätte setzen können? Wo hätte die so plötzlich herkommen sollen?

Schön. Und was will Biden…

Schön. Und was will Biden anbieten?

Oder fordern?

Russen sollen sich zurückziehen? Wohin? 

Im Gegenzug verlangt Putin die Amis sollen aus Osteuropa weg. Wird aber als unerfüllbar abgelehnt. 

.

Warum also mir den Amis verhandeln? Und worüber?  Und warum? Warum nicht mit Brasilien oder Marokko?

>> rein fiktiv und Geheimdienstinformationen <<

Kaum werden von Seiten der Europäer, in diesem Fall über Macron durch Frankreich, entspannende Informationen der Öffentlichkeit mitgeteilt, fangen die USA postwendend an zu relativieren und mit, wie leider von dieser Seite üblich, nicht nachprüfbaren, kontraproduktiven Geheimdienstinfos um sich zu werfen und das kleine Pflänzchen Hoffnung wieder im keim zu ersticken.

Ist diese selbsternannte "Weltpolizei" überhaupt an einer friedlichen Lösung zu Gunsten aller interessiert ? Verliert man tatsächlich den Blick für fremde Interessen, wenn man nur genug eigene hat ? Frei nach dem Motto: Ich habe Hunger, aber die Vorstellung, dass andere auch Hunger haben und essen möchten --- das ist doch wohl völlig absurd. Seltsame Logik, erschließt sich mir nicht.

 

Gruß Curieux.

ob es was bringt?

Glaube ich nicht, dass ein weiteres Treffen was bringt, solange der Westen weiterhin stur bleibt und nicht bereit ist zumindest einen Teil der verständlicherweise  gewünschten Sicherheitsgarantien zu geben. 

 

Wurde u.a. ja schon mehrfach berichtet, dass eine Natoaufnahme der Ukraine  eh nicht zur Debatte steht. Also wäre es ein Leichtes, mal mit diesem Zugeständnis zu beginnen.

@08:26 Uhr von Parsec

Dass US-Präsident Joe Biden prinzipiell zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin bereit ist, ist keine Überrasschung. Eine dipl. Chance wurde von beiden Seite  stets proklamiert. Für Putin heißt das, bald Farbe zu bekennen hinsichtlich unerfüllbarer Forderungen, alle (!) US-Truppen aus West-und Mittel-EU abzuziehen. Putin weiß selber, dass dieses Maximal-Forderung k. Chance hat. Foristen, die ständig das Eingehen auf die Putin-Ford. befürworten, übersehen, dass Putin ein Machtmensch ist, dem man nur soweit trauen kann, wie man ihn auch i Schach halten kann. Der eu-amerikanische Zusammenhalt scheint genau das zu bewirken, denn eine Uneinigkeit innerhalb des West-Bündnisses, auf die Putin wohl gesetzt hatte, ist nicht eingetreten. Im Gegenteil: Putin weiß jetzt, dass ein Einmarsch i d Ukr. unsagbar teuer für ihn und Russland werden würde. Er hat sich dadurch selber einen Bärendienst erwiesen, der russische Bär, den man ja lt. einigen Foristen nicht reizen solle.

Es isr durchaus unklar, inwiefern tatsächlich ein Verhandlungsbereitschaft auf Seiten Bidens besteht. Dazu gibt sein Verhalten keinen Anhaltspunkt.

Es ist bedenklich, mit welcher Selbstverständlichkeit ein Mitglied der Partei, die im Namen das Wort christlich trägt, allem was der Wanderprediger ais Galllea vertreten hat, widerspricht. Röttgen würde wohl nicht zu Unrecht im Sinne Jesu als Heuchler bezeichnet werden müssen. Und was die Vertreterin einer sogenannten Denkfabrik betrifft, muß festgestellt werden, dass eine Denkfabrik nur das produzieren kann, was auf ihrer Produktliste steht.

Es ist auch irritierend, dass in dieser Sendung nicht einmal das Wort China fiel. Es ist auch fraglich, wer den Folgen der drastischen Strafmaßnahmen länger ertragen würde. Ich habe da meine Zweifel, ob das die liberaleen Demokratien wären.

 

@08:35 Uhr von Möbius

Respekt möchten auch die Menschen in der Ukraine, vor allem durch Achtung ihrer territorialen Unversehrtheit, die seit 2014 durch Putins Russland  missachtet wird.

Reden und verhandeln - natürlich mit Blick auf allseitige Sicherheitsinteressen - ist der beste Weg. Ein Gipfeltreffen ist absolut zu begrüßen. Allerdings sollte man das nicht mit den üblichen Troll-Verdrehungen belasten, dass Russland ja gar nicht anders könne, als...

Russland wird nicht einmarschieren.

Egal was Biden und seine Geheim.... auch von sich geben.

Wie war das noch mit Massenvernichtungswaffen und Vieles mehr.

Der einzige der so ... ist eine Dumheit zu begehen ist der Revolverheld und wo die Revolverhelden wohne ist weltweit bekannt.

Tja ...

was will Biden da verhandeln, wenn es lt. Westen (bei den wesentlichen Punkten) keinen Verhandlungsspielraum gibt?

 

Vielleicht, dass im Falle von Sanktionen das russische Öl weiter in die USA fließen darf, aber für Europa der Gashahn zugedreht wird.

So seh ich das

Obamas Feststellung, Russland ist nur eine Regionalmacht, hat Putin mit seiner militärischen Stärke eindrucksvoll widerlegt. Sie verhandeln jetzt auf Augenhöhe. Das ist sicherlich die Triebfeder der russischen Diplomatie.

Warum glaubt die Welt nicht Putins Aussage, dass er keinen Krieg möchte? Wer verliert durch einen Krieg? Doch nicht nur der Russe, doch auch wir Bürger. Wer bezahlt denn die kriegerischen Handlungen, wenn nicht das Volk. Wer zieht denn in einen Krieg? Doch nicht die Entscheidungsträger.

Es ist doch pervers, täglich über einen bevorstehenden Krieg in der Ukraine zu lesen und das Töten in Jemen, das tägliche Abschlachten von Menschen, zu akzeptieren. Hier werden die kriegsführenden Länder militärisch und finanziell noch unterstützt. Von eben den Ländern, die Russland an den Pranger stellen.  

 

Am 21. Februar 2022 - 08:45 Uhr von Giselbert

"Wurde u.a. ja schon mehrfach berichtet, dass eine Natoaufnahme der Ukraine  eh nicht zur Debatte steht. Also wäre es ein Leichtes, mal mit diesem Zugeständnis zu beginnen."

Nein, das geht gar nicht .. irgendwann sind irgendwo immer Wahlen.... die harten Hunde werden gewählt.

@08:35 Uhr von Möbius

„Aber was hätte man sonst machen sollen, um die - aus Moskauer Sicht - arrogant und aggressiv auftretenden USA wieder zurück an den Verhandlungstisch zu bringen?“

.

Drohung mit Krieg gegen ein vergleichsweise kleines, unbeteiligtes und militärisch schwaches Land um Verhandlungen mit einem ganz anderen Land zu führen, halten Sie für ein legitimes Mittel? 
Also: Ich fühle mich von Ihnen unter Druck gesetzt und möchte verhandeln, was Sie aber nicht wollen; deshalb drohe ich damit, Ihr Kind zu ermorden?

Merken Sie eigentlich noch, was Sie da schreiben?

@Peter Kock

"Putin hat sich den Rücken freihalten können durch Freundschaft zu China und Amerika ist weit weg."

 

...

USA haben sich auch noch nie die Geschäfte mit Russland vermiesen lassen. USA kauften immer mehr Rohstoffe in Russland ein.

 

China wird sich sowieso durch nichts beeindrucken lassen.

 

Bei Sanktionen wird wieder die doofe EU darunter leiden. Insbesondere Deutschland, weil hier andere (noch) sehr wichtige Energieformen verpönt sind (Atomkraft, Kohle). 

War schon interessant bei…

War schon interessant bei Anne Will gestern Abend,

Da sagte Constanze Stelzenmüller, Publizistin einer renommierte Denkfabrik in Washington, auf die Aussage von Frau Wagenknecht, das die westlichen Länder 18 mal mehr für die Rüstung ausgeben als Russland, das man ja nur die Ausgaben der USA einrechnen könne, die direkt an die Nato gehen. Welch eine verquere Logik. Es ist doch hauptsächlich ein Konflikt zwischen USA (nicht Nato) und Russland.

Die Aussage, das die USA bisher die meisten Abrüstungsverträge einseitig kündigten, wurde geschickt unter den Tisch gekehrt. 

Ein Moderator sollte nicht parteiisch sein.

@08:37 Uhr von Giselbert

„Was die Sanktionen anbelangt, "Russland ist gut aufgestellt", der Westen würde sich bei dieser Aktion selbst mehr schaden (z.B. Banken) und natürlich auch den Verbraucher selbst (mit unbezahlbaren Gaspreisen).“

.

 

BIP (Bruttoinlandsprodukt) Vergleich 2019 in Mrd. US$:

.

USA: 21433

China: 14732

Japan: 5080

D:3862

Russland 1703 (146 Mio. Einwohner)

.

Quelle: Wikipedia 

.

Noch Fragen?

Diplomatie ist kein Pokerspiel,

bei dem nur einer gewinnen kann. Diplomatie geht nur über Kompromisse und die sehe ich auf beiden Seiten nicht!

Putin wird seine Allmachtphantasien ablegen müssen

08:25 Uhr von Der Nachfrager:

"Was der Wertewesten immernoch nicht verstanden hat ist: Putin wird nicht einmarschieren oder ein anderes Land angreifen. Egal was diese Länder auch tun."

Ihren Kakophemismus sollten Sie zurückhalten.

Kein Land, ausser Russland (richtiger: Putin), befürwortet einen Einmarsch in die Ukraine. 

Putin ist derjenige, der nicht verstanden hat, dass seine Allmachtsphantasien Relikte aus einer vergangenen Zeit sind.

Wenn nicht durch das alleinige Gespräch mit Biden, so aber durch den Zusammenhalt des Westbündnisses wird auch er gezwungen werden, dass einzusehen.

Er soll sein Zarenreich führen und Nachbarländer in Ruhe lassen. 

Es ist sein Problem, wenn er mit der Souveränität anderer Staaten nicht klar kommt. Dann hat er aber als Staatenlenker versagt.

@Egleichhmalf 08:51: wann hat Moskau mit Krieg gedroht?

Merken Sie denn nicht, dass die einzigen, die von einer Kriegsdrohung sprechen, die westlichen Medien und die USA sind ? 
 

Wo, wann und wer hat von russischer Seite der Ukraine mit Krieg gedroht ? 

@SinnUndVerstand

"Respekt möchten auch die Menschen in der Ukraine, vor allem durch Achtung ihrer territorialen Unversehrtheit"

...

Dummes Zeug.

Millionen Ukrainer sind zu Arbeitsmigration gezwungen worden, weil korrupte ukrainischen Oligarchen ihren Raubtierkapitalismus leben. Für die normalen Bürger bleibt zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig übrig. (Quellen unten.) Das Volk ist zu billigen Wanderarbeitern verkommen.

 

Mir wird bei Ihren Ausführungen regelmäßig übel, wenn sie etwas von Respekt und Territorium schwafeln, während es den Menschen richtig schlecht geht.

Sollen  die Oligarchen selbst ihre Grenzen persönlich markieren, anstatt in ihren privat-Armeen die Menschen zu verheizen.

 

Nebenbei: Sezession ist nach Völkerrecht NICHT verboten.

...

Quellen Arbeitsmigration Ukraine:

hxxps://deutsch.radio.cz/arbeitsmigration-ukrainische-billigarbeiter-der-tschechischen-republik-8085813

 

hxxps://www.bpb.de/themen/europa/ukraine/163083/analyse-die-fortwaehrende-rueck…

Einfach mal die Sorgen…

Einfach mal die Sorgen Russlands wahrnehmen!Sowie immer auf die Sorgen Litauens oder Polens usw eingegangen wurde.US-Streitkräfte raus aus der Ostflanke und im Gegenzug gegenseitige Kontrolle der Ballistischen Waffensysteme. Die Ukraine neutral halten und fertig ist das Miteinander! 

@08:25 Uhr von sonnenbogen

"Demnach schlug Macron im Anschluss an die direkten Gespräche zwischen Biden und Putin ein Gipfeltreffen "mit allen Beteiligten" in dem Konflikt vor." Die Leute aus dem Donbass kommen auch?  

Das ist das Problem. Wer hat sie gefrag?. Wenn macn nach Spanien schaut, weiß man warum!-

Und wenn Russland noch mehr Militär an seine Grenzen beordert

Sol lange man auf Russischem Gebiet bleibt ist nichts.

Wir sollen uns bedroht fühlen weil die auf ihrem Gebiet Üben?

Wenn wir aber mit unseren (US)Raketen immer näher kommen auf nicht unserem Gebiet,,,,,,

Ich will nicht das Deutsche jemals wieder in einen Krieg ziehen.

Wer sich auf US Seite schlägt, muss auch bereit sein für deren Interessen seine Kinder zu opfern.

Ich bin nicht dazu bereit.

@08:53 Uhr von KarlderKühne

Es ist doch hauptsächlich ein Konflikt zwischen USA (nicht Nato) und Russland. Die Aussage, das die USA bisher die meisten Abrüstungsverträge einseitig kündigten, wurde geschickt unter den Tisch gekehrt.  Ein Moderator sollte nicht parteiisch sein.

Abgesehen davon das dies einem Trumpeltier zu verdanken ist, man daraus nicht =USA machen kann, soltten wir froh sein die USA als Ordnungsmacht zu an unserer Seite zu Wissen.

Würde man nur noch Leuten wie ihnen folgen, könnte man im solchen Fällen wie jetzt nur noch kuschen.

Wo soll das denn hin führen ?

 

 

 

 

Am 21. Februar 2022 - 08:59 Uhr von Parsec

Wie kommen Sie eigentlich dazu, anderen Menschen den Mund verbieten zu wollen?

Zählt jetzt nur noch ihr Anbeten des wunderbaren Westens?

Kriegshysterie Putins auf dem Prüfstand

08:30 Uhr von Nachfragerin:

"Es wird Zeit für echte Diplomatie!"

Das versuchten Scholz und Macron dem russ. Präsidenten klar zu machen. Wir werden sehen, ob Putin das verstanden hat.

.

" ...zwei von den USA groß angekündigte Angriffstermine folgenlos verstrichen sind ..."

Sagen wir mal so: das Überraschungsmoment lag nicht auf Putins Seite.

"... , ist ein Strategiewechsel hin zu diplomatischen Gesprächen..."

Die Strategie unseres Bündnisses ist und bleibt die Diplomatie.

Hoffnung darf man sich durch Lawrows Worte machen, dass auch Putin das begreift.

.

"Mit der Kriegshysterie macht man sich auf Dauer nur unglaubwürdig"

Insbesondere durch die ständigen Militärmanöver Russlands und nicht zu vergessen Lukaschenko's dümmliche Gebell von der Stationierung atomaren Waffen in seinem Belarus. Mehr Kriegshysterie, wie Lukaschenko und Putin betreiben, geht nunmal nicht.

NordStream2

Also, was sollte eine Zulassung von NS2 an der Energieabhängigkeit Deutschlands von Russland ändern... nix.

Die Russen könnten theoretisch immer den Hahn zudrehen, ob Ihnen die Pipeline auch gehört ist egal.... 

Was will Putin?

Diese rethorische Frage ist doch längst beantwortet. Liegt der NATO nicht ein Schreiben mit 2 Vertragsentwürfen vor, wo diese Frage beantwortet wird? Seit 2014 ist es doch so, daß Rußland reagiert, während der "Westen" agiert. Z.B. damit, daß der Maidanputsch mal eben mit 5 Mrd. unterstützt wird. Oder daß defacto die USA die ukrainische Politik bestimmen.

Tatsache ist, daß die Russen in Rußland tun und lassen können, was sie wollen, solange sie dort bleiben. Selbst wenn sie Manöver in Belarus veranstalten ist das kein Unterschied zu den NATO Manövern an russischen Grenzen. Putin hin oder her, es läuft immer auf das Eine hinaus, daß es die USA und ihre NATO offenbar übertrieben haben und die Geduld der Russen zu Ende geht. Auch die UA sollte vielleicht besser nicht auf eine "Hilfe" von den USA oder der NATO bauen. Vielleicht sind ja die Ansinnen der RF gar nicht mal schlecht? Vielleicht kann man sich einigen? Ich halte einen russichen Überfall für absurd. So dumm sind die nicht.

@08:50 Uhr von NeNeNe

Obamas Feststellung, Russland ist nur eine Regionalmacht, hat Putin mit seiner militärischen Stärke eindrucksvoll widerlegt. Sie verhandeln jetzt auf Augenhöhe.

..

Außer militärischer Gewalt und Rohstoffen hat Putin ja auch nichts. Es ist schon ein Armutszeugnis seiner Politik: Das größte Land der Erde, das aber nur Rohstoffe anbieten und militärischen Druck ausüben kann. Ansonsten: Die Wirtschaft ist schwach, eine Zivilgesellschaft existiert nicht (mehr), das Rechtssystem ist fest in politischer Hand, die Korruption hoch - ein trauriges Bild nach gut zwei Jahrzehnten Putin.

Spekulationen schießen ins Kraut

Alle paar Tage wird in den Tagesthemen und im Heute-Journal eine Expert*in interviewt von irgendeiner Politikinstitution, von denen es in Deutschland und der EU heute Dutzende gibt, oft mit Fokus auf Geopolitik. 
 

Aber leider höre ich nur immer diesselben Floskeln und Sprechblasen. 
 

Das war schon mal anders: 

Als 2014 der Maidan-Putsch begann, stellten sich diese und andere Experten vor die Kameras und waren sich ihrer Sache 1000%ig sicher! 
 

Als Grund vermute ich: damals hat der Westen das Drehbuch geschrieben. Jetzt schreibt das Drehbuch Moskau. 

 

So gut ich das finde das man…

So gut ich das finde das man sich treffen und reden will, habe ich wenig Hoffnung das es was bringt. Solange einer in die Verhandlung geht und von vornherein ausschließt darüber zuverhandeln was der andere will, kann man sich das sparen. 

Hallo Charlys Vater,

Einige der Verträge wurden schon von Vorgängern von Trump gekündigt und Trump war auch nicht Alleinherrscher der USA, wie auch Putin nicht Alleinherrscher von Russland ist.

Und wer spricht von Kuschen? Man sollte aber auf Augenhöhe verhandeln und diese ganze Droherei beidseitig unterlassen.

@09:05 Uhr von Werdaswissenwill

"Einfach mal die Sorgen Russlands wahrnehmen!Sowie immer auf die Sorgen Litauens oder Polens usw eingegangen wurde.US-Streitkräfte raus aus der Ostflanke und im Gegenzug gegenseitige Kontrolle der Ballistischen Waffensysteme. Die Ukraine neutral halten und fertig ist das Miteinander!"

 

und Ich sag jetzt mal "Russische Oligarchen, haben Boris Johnsons Partei jahrelang massiv mit Geldern unterstützt, und den Brexit vorangetrieben bzw. genau dafür "investiert" ."

Quelle: Titel/Thesen/Temperamente !

Hört doch endlich auf Putin als Opfer darzustellen !

Am 21. Februar 2022 - 09:10 Uhr von Parsec

Es zeugt von absolutem Nichtwissen, die Schuld der derzeitigen Krise nur bei einer Seite zu suchen.

Aber zum Glück, darf jeder seine eigene Meinung haben. 

@08:59 Uhr von Parsec

Ihren Kakophemismus sollten Sie zurückhalten.

 

Meines Wissens wird der von Ihnen verwendete Begriff in der Regel zur bewußten Herabsetziung der gegnerische Position verwendet. Ich halte dieses Stilmittel nicht für angemessen.

Am 21. Februar 2022 - 09:06 Uhr von Emil67

"Ich will nicht das Deutsche jemals wieder in einen Krieg ziehen."

Keine Sorge, Menschenrechtsverteidigung, Genocide, Bekämpfung von Terroristen oder Drogenschmuggel oder Korruption, etc .. das sind doch keine Kriege die wir Gutmenschen führen.

@SinnUndVerstand 08:49: Respekt verdienen auch die Russen in UA

Ein erheblicher Teil der ukrainischen Bevölkerung besteht aus Russen, die ausgegrenzt werden aus dem Politik-, Medien- und Kulturbetrieb. Es gibt viele Schikanen und auch willkürliche Verhaftungen. 
 

Und das finden Sie alles in Ordnung? 

 

Hallo Poliós,

stimmt nicht ganz. Russland liefert unter anderem auch Raketentriebwerke an die USA.

Und die Staatsverschuldung zum Bruttoinlandsprodukt der Russen ist wesentlich geringer als die der meisten westlichen Länder.

Und Korruption gibt es auch in westlichen Ländern.

...ttestEineMeinung @08:25 Uhr von Der Nachfrager

"Reden ist besser wie Bombardieren. Was der Wertewesten immernoch nicht verstanden hat ist: Putin wird nicht einmarschieren oder ein anderes Land angreifen. Egal was diese Länder auch tun." [sic!]

 

Was sie nicht verstanden haben: 

Putin hat beides längst getan.

Er hat die Krim besetzen lassen, seine Söldner stehen im Donbass und er hat seine Truppen auch in andere Länder einmarschieren lassen - z.B. in Tschetschenien, Südossetien und Bergkarabach

 

Was ich nicht verstehe, ist wie man auf die steile These kommen kann, Andere seien Schuld wenn Russland die Ukraine angreifen würde.

Wenn der Schulhofrüpel der siebten Klasse mal wieder loszieht um einen Zweitklässler zu verprügeln - sind daran dann die anderen Siebklässler schuld, die klarstellen, dass sie dann nicht mehr mit dem Rüpel spielen wollen?

 

@09:10 Uhr von Parsec

Mehr Kriegshysterie, wie Lukaschenko und Putin betreiben, geht nunmal nicht.

 

sagen sie das nicht

einfach mal in nen anderen Staat einmarschieren   weil man Giftgas vermutet

in anderen Staaten Umstürze finanzieren wie am 9/11 (1973)

die Sache in der Schweinebucht, 

 

 

@Poliós (09:11)

 

"Die Wirtschaft ist schwach, eine Zivilgesellschaft existiert nicht (mehr), das Rechtssystem ist fest in politischer Hand, die Korruption hoch - ein trauriges Bild nach gut zwei Jahrzehnten Putin"

 

...

Weinen Sie etwa der Sowjetunion hinterher?

Denn die Wirtschaft unter Jelzin war definitiv viel, viel schlechter als unter Putin.

...

In einer Reportage über Russland kamen Menschen aus allen Ecken Russlands zu Wort. Tatsächlich vermisste man überall die Sowjetunion. Damals hatte man zwar nicht viel, aber der Lohn kam pünktlich, während er nach dem Zusammenbruch oft gar nicht kam und jetzt auch Mal verspätet.

Absurder gehts nimmer

>>In Moskau forderte die US-Botschaft unterdessen die US-Bürger in Russland auf, Menschenansammlungen zu meiden. Es lägen Medienberichte vor, die auf Anschläge hinweisen - in Einkaufszentren, Bahnhöfen und auf größeren Plätzen unter anderem in Moskau und St. Petersburg.<<

+

Setzen die Russen die USA jetzt schon unter Druck indem sie über Medien drohen, im eigenen Land Anschläge zu verüben? Könnte das sogar irgendetwas mit dem Konflikt an der ukrainischen Grenze zu tun haben?

@09:14 Uhr von KarlderKühne

"Man sollte aber auf Augenhöhe verhandeln und diese ganze Droherei beidseitig unterlassen."

Macht kommt aus Gewehrläufen, das ist nicht zu leugnen, gerade jetzt wo wir uns von der uralten Deutschen Lebenslüge (Wandel durch Handel) verabschieden dürfen zeigt sich überdeutlich das ein Gegner ohne Fähigkeiten bei Verhandlungen einfach übergangen wird.

 

@08:50 Uhr von NeNeNe

Sie schreiben “Es ist doch pervers, täglich über einen bevorstehenden Krieg in der Ukraine zu lesen und das Töten in Jemen….zu akzeptieren.“ Das ist nun ein Lehrbuchbeispiel für Whataboutismus. Dieser zeigt immer das Fehlen valider Argumente an. „Warum glaubt die Welt nicht Putins Aussage, dass er keinen Krieg möchte?“ Tja, das könnte vielleicht daran liegen, dass er die perfekten Kriegsvorbereitungen getroffen hat, gegen ein Land, das Russland in keiner Weise bedroht. Natürlich möchte Putin seine Ziele lieber ohne Krieg erreichen. Ein bewaffneter Räuber möchte auch niemandem wehtun, der möchte auch nur die Wertsachen haben, am besten durch freiwillige Herausgabe nach Gewaltandrohung.

 

 

 

 

  

Ich bin

da recht skeptisch, reden ist zwar sehr gut, nur die Position der USA ist ja klar, also sehe ich jetzt keine Änderung der Lage.

Aus meiner Sicht ist auch ein reiner Konflikt zwischen USA und der RF, alles andere ist eher die Brücke als der wirkliche Grund.

Die USA bestimmen so gut wie alles, der Rest muss mitziehen wenn es keine Nachteile haben will, das schlimme an der Sache ist, gestern schon zu lesen, Deutschland will mehr für Rüstung ausgeben, obwohl gesenkt werden sollte.

Es wäre schön wenn unsere Regierung mal eine eigene Linie finden würde, ich hab nicht viel Lust darauf die Folgen zu tragen, weil sich die Großen streiten.

Deutschland ist nicht bedroht, aber wer bin ich schon.

Hier haben alle nur Angst das Russland.....

Hat schon mal jemand darüber Nachgedacht wen die USA mal wieder aus der Hüfte ballern wie so oft in der Vergangenheit?

Ich habe mehr Angst wegen der USA und deren .... Beweise die man nicht präsentiert.....

Putins Allmachtphantasien vom 1000jährigen Reich

08:35 Uhr von Möbius:

"Anne Will: nur Sahra Wagenknecht hat recht"

Oh, was hat sie denn verlauten lassen?

Gestern bei Anne Will erntete Sie von allen Gesprächsteilnehmern nur sichtliches Kopfschütteln.

.

"Russland möchte Sicherheitsgarantien, ... endlich verbindliche Zusagen geben, keine Raketen in Osteuropa zu stationieren, ..."

Imperiale Forderungen Putins werden Schiffbruch erleiden.

Demzufolge müsste Putin nun militärisch antworten, wenn er glaubhaft werden will.
.

"Es geht Moskau übrigens nicht um die Ukraine."

Das stimmt, denn Putins Phantasie ist eine Einflusszone, und die begründete Putin kürzlich auch historisch: Das Ende der Sowjetunion sei das Auseinanderfallen des "historischen Russlands" gewesen. "Was im Verlauf von 1000 Jahren erarbeitet worden ist, wurde zu einem bedeutenden Teil verloren."

"https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-nato-sicherheitsgaran…"

Das nennt man Scheitern.

Hoffentlich wird Putin das langsam klar.

Wer,wie,was...

Die USA/NATO will den Russen auf den Pelz rücken.

Russland will verteidigungsfähig bleiben(Kein Land darf seine Sicherheit auf Kosten eines anderen Landes ausbauen! Haben alle OSZE-Mitglieder unterschrieben.)

EU/NATO will Russland aber keine Sicherheitsgarantien geben.

Die Ukraine wird zum Spielball Machtpolitischer Interessen.

EU/NATO kann nur drohen, da Sie kein Interesse an Verhandlungen haben.

Russland kann im Gegenzug nur seine Armeen an seine Grenze auffahren.

Wer verdient und wer zahlt dafür?

Die Europäer mussen teures Gas und Öl einkaufen.

Die USA und andere Länder können ihr Öl und Gas teurer verkaufen.

Es muss viel mehr und schneller in alternativen Energien investiert werden.

Buffet verdient Milliarden an seinem Gas und Öl.

Sorros verdient an den Vördergeldern für regenerativen Energien.

Verlieren tun die Europäer, weil diese die Rechnung bezahlen müssen. Sei es überhöhte Preise oder ein Krieg.

 

@08:26 Uhr von Parsec

"Foristen, die ständig das Eingehen auf die Putin-Ford. befürworten, übersehen, dass Putin ein Machtmensch ist, dem man nur soweit trauen kann, wie man ihn auch i Schach halten kann"

Diese Art von Küchenpsychologie von Hobbyanalytikern geistert hier des Öfteren herum und die daraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen haben uns an den Rand eines neuen Krieges in Europa gebracht.

.

"Putin weiß jetzt, dass ein Einmarsch i d Ukr. unsagbar teuer für ihn und Russland werden würde."

.

Das muss sich erst noch herausstellen. Die Geschlossenheit der EU für die Sanktionen nach 2014 musste stets mühsam mit viel Kuhhandeln hergestellt werden.

Die angedrohten Strafen sind genausowenig ein Automatismus wie der Bündnisfall innerhalb der Nato.

Und die Zustimmung der Bevölkerung in den Natostaaten für einen Einsatz eigener Truppen zB im Baltikum ist ohnehin gering.

Ebenso kritisch dürfte die Bevölkerung gegenüber Sanktionen sein, die zB Energiepreise weiter erhöhen oder unsere Wirtschaft treffen

@08:53 Uhr von KarlderKühne

War schon interessant bei Anne Will gestern Abend,

..

Ja, war schon interessant, wie Sahra Wagenknecht nicht auf den  Hinweis auf die russischen Iskander-Raketen reagieren konnte, die in Minutenschnelle westliche Länder erreichen; war auch interessant, wie Sahra Wagenknecht die Gebetsmühlen vom Sicherheitsbedürfnis der russischen Regierung nachplapperte; war auch interessant, wie ihr nichts zu der Frage einfiel, zu welchem Zweck russische Truppen in Angriffsformation an der Grenze zur Ukraine versammelt sind.

Aber jeder filtert eben das heraus, was er will.

@08:26 Uhr von Parsec

Dass US-Präsident Joe Biden prinzipiell zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Putin bereit ist, ist keine Überrasschung. Eine dipl. Chance wurde von beiden Seite  stets proklamiert. Für Putin heißt das, bald Farbe zu bekennen hinsichtlich unerfüllbarer Forderungen, alle (!) US-Truppen aus West-und Mittel-EU abzuziehen. Zitat-Ende

Hm, zu welchem Zweck sind denn die US-Truppen hier in Europa anwesend ???

Weshalb bauen denn die USA (immer wieder in aller Welt )=>Spannungen auf ?

Wer hat die USA gerufen nach Europa zu kommen ?

Wer hat denn die USA =>demokratisch gewählt als Welt-Polizist ?

Wer hat die USA demokratisch gewählt als => Welt-Richter ?

Niemand !!! 

Hey Mister President : Get home your Boys ! It's best for the Boys !

Machtspielchen

Natürlich ist Putin ein „Machtmensch“ für den wahrscheinlich nicht zuletzt seine eigene Position und deren Festigung von elementarer Bedeutung ist und dem ich persönlich auch nicht weiter traue als anderen (@ Parsec).

 

Dennoch ist es unumgänglich, die russischen Interessen im Bezug auf neutrale Staaten an den Außengrenzen nicht völlig zu ignorieren und gerade im Bezug auf die NATO-Osterweiterung deutlich mehr Kompromissbereitschaft zu zeigen.

 

Das Auftreten der US-Regierung muss man einfach kritisieren. Ständig wirft man ungeniert mit „sicheren“ Geheimdienst-Hiobsbotschaften um sich, als hätte es Dinge wie das Irak-Debakel nie gegeben.

 

Und wir sollen N2 canceln, während die USA selber Öl aus Russland kaufen, what the …? Grundsätzlich hat niemand von uns zu „fordern“ von wem wir Gas beziehen, genauso wenig wie die Ukraine von uns (kostenlose?) Waffenlieferungen zu fordern hat und auch keine weiteren Milliarden, die dann sonst wo landen (In den Taschen Korrupter).

@09:30 Uhr von logig

Mehr Kriegshysterie, wie Lukaschenko und Putin betreiben, geht nunmal nicht.   sagen sie das nicht einfach mal in nen anderen Staat einmarschieren   weil man Giftgas vermutet in anderen Staaten Umstürze finanzieren wie am 9/11 (1973) die Sache in der Schweinebucht,     
 
Diesen Hinweis halte ich für sehr wesendlich. Sich selbst immer wieder zu bestätigen "wir sind die Guten" nützt nicts, Es ist nichts als Selbstgerechtigkeit..
Ehrliche Verhandlungsbereitschaft wäre angemessener.

Drohen bis zum Anschlag

Drohen bis zum Anschlag (ueberall) ist in der Menschheitsgeschichte nichts neues. Aber gelernt haben solle man: Alles ist besser als ein Weltkrieg - selbst ein Einmarsch Putins in die Ukraine. Als verantwortungsvoller Mensch muss man sich aus dem Gebiet zurueckziehen, anstelle wie wahnsinnig da mitzumischen. Man muss sogar den Kriegsdienst verweigern - egal wie nahe er kommt.

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Krieg waere ein Elend, in dem mitzumischen einfach nur peinlich ist. Es ist aber mal wieder typisch, das die Drohungen von Kriegsgequatsche (Wir muessen blabla) begleitet werden, obwohl doch sonnenklar ist, das Russland sich mit einem Einmarsch politisch und finanziell wegen Sanktionen komplett handlunsgsunfaehig machen wird. So doof ist ein Putin nicht und wenn doch... dann gilt Absatz 1 meines Beitrags.

@08:59 Uhr von Parsec

08:25 Uhr von Der Nachfrager: "Was der Wertewesten immernoch nicht verstanden hat ist: Putin wird nicht einmarschieren oder ein anderes Land angreifen. Egal was diese Länder auch tun." Ihren Kakophemismus sollten Sie zurückhalten. Kein Land, ausser Russland (richtiger: Putin), befürwortet einen Einmarsch in die Ukraine.  Putin ist derjenige, der nicht verstanden hat, dass seine Allmachtsphantasien Relikte aus einer vergangenen Zeit sind. Wenn nicht durch das alleinige Gespräch mit Biden, so aber durch den Zusammenhalt des Westbündnisses wird auch er gezwungen werden, dass einzusehen. Er soll sein Zarenreich führen und Nachbarländer in Ruhe lassen.  Es ist sein Problem, wenn er mit der Souveränität anderer Staaten nicht klar kommt. Dann hat er aber als Staatenlenker versagt.

Der Wertewesten hat noch immernicht verstanden, dass es Putin um die Sicherheit seines Landes geht und nicht um ein neues Zarenreich.

Wer mit solchen Phantasien daherkommt ist nicht neutral.

Auch Russland darf und muss sein Land und seine Grenzen schützen können.

Und in die NATO müssen die Länder bevor sie in die EU rein dürfen. (Bitte nicht wieder auf Finnland u.s.w. zeigen. Finnland hat übrigens Verträge mit Russland.)

@09:26 Uhr von Der Nachfrager

Die USA und andere Länder können ihr Öl und Gas teurer verkaufen. Es muss viel mehr und schneller in alternativen Energien investiert werden. Buffet verdient Milliarden an seinem Gas und Öl. Sorros verdient an den Vördergeldern für regenerativen Energien. Verlieren tun die Europäer, weil diese die Rechnung bezahlen müssen. Sei es überhöhte Preise oder ein Krieg.

 

 auch ein sehr interessanter Gesichtspunkt - der hier viel zu wenig Beachtung findet

obgleich den  der Eisenhower  schon vor 60 angesprochen hat

 militärisch-industrieller Komplex 

Kriege und Konflikte nur aus dem Grund zu provozieren weil man Geld damit verdienen kann

 

 

@09:23 Uhr von Emil67

Hat schon mal jemand darüber Nachgedacht wen die USA mal wieder aus der Hüfte ballern wie so oft in der Vergangenheit? Ich habe mehr Angst wegen der USA und deren .... Beweise die man nicht präsentiert....

...

Von welcher Vergangenheit reden Sie? Wie lange ist diese Vergangenheit her? Ehrlich: Mich interessieren nicht Ihre alten Kamellen, sondern die aktuelle Lage, die dadurch charakterisiert ist, dass das russische Militär mit seinen Waffen droht und die US-amerikanische Politik diplomatisch und symbolisch reagiert.

Unverständliche Arroganz

Ich kann bei einigen Kommentaren nicht nachvollziehen, woher jemand die Arroganz nimmt, einfach mal zu fordern, dass die von Putin so genannten "Sicherheitsgarantien" doch umgesetzt werden sollten / müssten.

Wie würden wir denn reagieren, wenn uns andere Länder verbieten wollten, Staatenbünden beizutreten oder selbst zu entscheiden, welchen Vereinigungen wir angehören wollen?

Nur weil die Ukraine in der geopolitisch schlechten Lage ist, ein direkter Nachbar Russlands zu sein, macht das doch weder ihr Staatsgebiet noch ihre Staatsinteressen zu einer bloßen Verhandlungsmasse.

Nur weil Putin den Zusammenbruch der Sowjetunion und den damit verbundenen Verlust russischen Einflusses nicht akzeptieren will, kann er doch nicht mit vorgeschobenen Sicherheitsbedenken (wann wurde Russland denn nachvolziehbar und nicht nur gefühlt bedroht?) Forderungen stellen, die die Interessen anderer Länder übergehen und ihnen entgegenlaufen.

Russland ist nicht wichtiger als andere Länder.

@09:25 Uhr von Parsec

Ich habe mir die Sendung Anne Will von Anfang bis Ende angesehen. 

Ja, sie haben recht, die Aussagen von S. Wagenknecht riefen Kopfschütteln hervor. Aber von wem? Wenn alle einer Talkrunde, einschließlich Moderator, gegen mich sind, was kann ich dann erwarten?

Und das die westlichen Länder 18 mal mehr für die Rüstung ausgeben als Russland und das fast alle Abrüstungsverträge einseitig von den USA aufgekündigt wurden, sind Fakten. Dagegen war das Rumgeeiere anderer einfach grauenhaft.

@09:27 Uhr von Poliós

War schon interessant bei Anne Will gestern Abend, .. Ja, war schon interessant, wie Sahra Wagenknecht nicht auf den  Hinweis auf die russischen Iskander-Raketen reagieren konnte, die in Minutenschnelle westliche Länder erreichen; war auch interessant, wie Sahra Wagenknecht die Gebetsmühlen vom Sicherheitsbedürfnis der russischen Regierung nachplapperte; war auch interessant, wie ihr nichts zu der Frage einfiel, zu welchem Zweck russische Truppen in Angriffsformation an der Grenze zur Ukraine versammelt sind. Aber jeder filtert eben das heraus, was er will.

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Sie sollten prüfen, ob das nicht auch für ihre Sichtweise geht. Sie sollten andere Meinungsäußerungen nicht einfach als "Nachplappern" bezeichnen. Dies zeigt nur zu deutlich, dass Sie nicht bereit sind, über ihre Position nachzudenken...

@09:14 Uhr von Charlys Vater

>> Hört doch endlich auf Putin als Opfer darzustellen !

 

Hören Sie doch endlich auf, Putin als Alleintäter darzustellen !

 

Sie scheinen Rußland nicht mal ansatzweise verstanden zu haben? oO

Wenn die russisch-orthodoxe Kirche jetzt (in dieser Sekunde) sagen würde: "Putin ist weg vom Fenster!"
Was denken Sie, was danach innerhalb der nächsten 5min passieren würde? -.-

Sie müssen einfach mal recherchieren, wer in Rußland Koch und wer Kellner ist. -.-

 

P.S.: Der Kellner ist der mit dem gutsitzenden Anzug. -.-

@08:37 Uhr von Giselbert

>>> Was die Sanktionen anbelangt, "Russland ist gut aufgestellt", der Westen würde sich bei dieser Aktion selbst mehr schaden (z.B. Banken) und natürlich auch den Verbraucher selbst (mit unbezahlbaren Gaspreisen).<<<

Glaube ich nicht, da ja Russland alles wirklich alles wichtige importiert, einschliesslich Nahrungmittel.

Wo liegt das ganze Geld, auf Banken im Ausland, also weit weg und wird eingefroren, den Rest besorgt das rusische Volk, wenn sie anfangen, ihr bischen sauer erspartes abzuheben.

Die Gaspreise werden wohl etwas steigen, aber nicht so hoch wie sie glauben.

Der Westen braucht Russland nicht, aber ohne Westen wird Russland untergehen.

 

@08:25 Uhr von Der Nachfrager

Was der Wertewesten immernoch nicht verstanden hat ist: Putin wird nicht einmarschieren oder ein anderes Land angreifen. Egal was diese Länder auch tun.

 

Aha. Und warum wird er das diesmal, anders als in Georgien und auf der Krim, nicht tun? Seine Soldaten sind doch bereits in der Ostukraine.

@09:31 Uhr von Der Nachfrager

Und in die NATO müssen die Länder bevor sie in die EU rein dürfen. (Bitte nicht wieder auf Finnland u.s.w. zeigen. Finnland hat übrigens Verträge mit Russland.)

..

Wieso nicht auf Finnland, Schweden, Österreich zeigen? Wieso nicht darauf aufmerksam machen, dass die osteuropäischen Nato-Länder auf eigenen Wunsch in das Verteidigungsbündnis aufgenommen wurden und dass da niemand musste? Weil's Ihnen gerade nicht in den Kram passt?

Wollen Sie vielleicht festlegen, wie die Diskussion hier im Forum vor sich zu gehen hat?

@08:59 Uhr von Parsec

 

 Putin ist derjenige, der nicht verstanden hat, dass seine Allmachtsphantasien Relikte aus einer vergangenen Zeit sind.

 

und für mich sind es die USA (der Westen) die genau diese Philosophie vertritt

jeder Staat der sich den Vorstellungen nicht unterwirft riskiert wirtschaftliche Sanktionen

ob massiv in Kuba, im Iran oder bei uns mit Nordstream 2, selbst die Schweiz mit ihrem Bankgeheimnis

Abrüstung Gespräche sinnvoll

USA haben Rüstungskontrollen beendet. Nato hat Manöver gemacht. Russland hat ebenfalls Manöver gemacht. Russland blieb allerdings vor der eigenen Haustür. 

USA und Russland müssen sich zukünftig zur Einhaltung des Völkerrechts bekennen. Angriffskrieg müssen in der Zukunft endlich ausgeschlossen werden. 

 

Wasser in Putins Weinglas

09:30 Uhr von Vector-cal.45:

"Natürlich ist Putin ein „Machtmensch“ ...

... Dennoch ist es unumgänglich, die russischen Interessen im Bezug auf neutrale Staaten an den Außengrenzen nicht völlig zu ignorieren"

Was gehen Putin andere souveräne Staaten an?

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"... und gerade im Bezug auf die NATO-Osterweiterung deutlich mehr Kompromissbereitschaft zu zeigen."

Also alle souveränen Staaten dürfen sich ihre Bündniszugehörigkeit schließlich selber aussuchen. Souveräne Staaten können sich auch von Bündnissen fern halten. Auch wenn das Wasser in Putins Weinglas bedeutet. Er wird es über kurz oder lang schlucken müssen.

Erschreckend

wie sich normale Menschen vor den Karren spannen lassen.

Ich habe mehr angst vor dem Lockeren Cold als das Russland ein Nachbarland überfällt.

Ich werde für keine Seite in den Krieg ziehen.

Zudem habe ich eine sch... Angst vor US Beweisen....

Und das die USA schließlich wieder mit einem Konflikt beginnen, den wir dann ausbaden müssen.

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