Kommentare - Status abgehängt - Offline in Corona-Zeiten

15. Februar 2022 - 08:55 Uhr

Impfnachweis per App, Online-only-Tickets, digitale Anmeldung bei Ämtern: Corona hat der Digitalisierung einen Schub gegeben. Doch was ist mit denjenigen ohne Smartphone oder ganz ohne Internet? Von Stefan Maier.

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In vielen Fällen...

...argumentieren Firmen und Einrichtungen, dass ihre Angebote zu 70, 80 oder 90% online genutzt werden und dass sich der altmodische Weg deswegen nicht mehr lohnt. Dabei wird ignoriert, dass viele Leute aber diese Angebote nur deshalb nicht nutzen, weil der klassische Zugang erschwert oder unmöglich gemacht wird.
Es ist keinesfalls eine Frage von Angebot und Nachfrage. Vielmehr wurden die neuen Wege, von denen man sich neue Nutzer versprochen hat, dermaßen gepusht, dass man die bisherigen Kunden dabei schlicht vergrätzt hat.
Mein Chef gehört auch zu denen, die meinen, dass die Leute gefälligst unsere Online-Angebote nutzen sollen, beschwert sich aber gleichzeitig über fehlenden Umsatz. Seine Generation wird dann vielleicht in 20 Jahren abgehängt, wenn die ärztliche Untersuchung nicht mehr über Online-Termin, sondern Chip-Implantat erfolgt.

Einstieg in den Totalitarismus.

Viele Verfechter der "Digitalisierung" verkennen, dass der Mensch analog ist.
Die Digitalisierung bietet nicht nur Möglichkeiten der totalen Kontrolle/Überwachung, sondern - wie sich an den angeführten Beispielen zeigt - auch der Ausgrenzung vom normalen Leben.
Hier erscheint es nur ein "Kollaterialschaden". Was ist, wenn das als Druckmittel eingesetzt wird?
Vgl. Griechenland: Anlässlich der befürchteten "falschen" Abstimmung konnten die Griechen von einem Tag auf den anderen nur noch 50 € abheben.

Es ist teilweise tatsächlich ein Dilemma ...

Ich selbst bin zwar noch keine 80, nutze aber auch "nur" das Internet und besitze kein Smartphone. Seit dem letzten Jahr kann ich aufgrund der 2-Faktor-Authentifizierung keine Kreditkarte mehr nutzen und PayPal nur noch eingeschränkt, da dort nur sehr kleine Beträge ohne selbige verbucht werden können.
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Da ich jedoch nicht einsehe, außerhalb der Arbeit ständig erreichbar sein zu müssen ... und mich ein Smartphone erheblich vom "Leben" ablenken würde, werde ich (noch) weiterhin darauf verzichten.
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Ob sich das in Zukunft weiterhin vermeiden lassen wird oder ob gesetzlich vielleicht sogar Alternativen angeboten werden müssen, wird sich zeigen.
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Aus meiner persönlichen Sicht kann es jedenfalls nicht sein, dass u.A. wesentliche Zahlungsmethoden ausfallen, nur weil kein Smartphone vorhanden ist. Immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass dieses neben freiwilliger Nichtnutzung aus diversen Gründen auch ausfallen kann.

Das Internet bietet sicherlich...

..mancherlei Vorteile , doch sollte n i c h t vergessen werden, daß bei einem sogenannten "blackout" wirklich nichts mehr funktioniert. Man sollte gedanklich dieses Szenario durchspielen, um nicht völlig hilflos zu sein, wenn es soweit kommt.

Das machen sich

die Behörden ganz einfach:
Sie kümmern sich nicht darum ob ältere das hinbekommen. Musste die Ausweisverlängrung meiner Eltern komplett unterstützen, Urlaub nehmen inkl. Fahrdienst weil im Ort alles geschlossen wurde.
Gesamt bin ich fast 200km dafür Auto gefahren. Es ist jämmerlich was der Staat den ü80 jährigen zumutet.

Digitale Vernichtung von ...

Arbeitsplätzen, Lebensinhalten und Träumen.
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Digitalisierung ist etwas Feines, wenn man den richtigen Umgang damit hat.
Digitalisierung ist aber ebenso eine Einladung zur Vernichtung von Arbeitsplätzen.
Der Bankschalter wird geschlossen und so wird auch das Personal entlassen.
Der Postschalter fällt weg und somit auch die Person.
Die Discounterkassen werden entpersonalisiert um auch dort noch den letzten Cent rauszupressen.
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Enden wird dies in einer digitalen Welt in dem kein Menschen mehr einen anderen trifft.
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Die ersten Opfer zeigen sich nun.
Und dass dies erwartbar war kann niemand leugnen.

Nachteile

Ja, die allseits geforderte vollständige Digitalisierung der Gesellschaft, bringt für manche große Nachteile.
Abgehängt - gespalten. Oft gehört in anderen Zusammenhängen.

Endlich, kann ich nur sagen...

wird auf diese Thematik auferksam gemacht. Obwohl ich gerne die digitalen Werkzeue nutze erlebe ich zunehmend (Bj '60) eine Inkompatibilität mit den wachsenden Anforderungen.
Hätte ich nicht durch berufliche Erfahrungen feststellen müssen, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung, vertikal durch die Bildungsschichten, schon mit der Verwaltung der EC-Pin ist -ich würde mich für nicht mehr alltagstauglich halten!
Hinzu kommt der finanzielle zu leistende Aufwand: mtl 40€ für den Internethausanschluss, plus der damit verbundenen GEZ-Nachfolgegebühr von 20€; die mittlerweile zwingend gewordene Hardware, ein oft erforderlicher Drucker etc etc; für ein drittel der Gesellschaft findet hiermit bereits ein erheblicher Ausgrenzungsfaktor statt.
Und mit der eigenen Perspektive einer Rente unter 800€ kann einem da Angst und Bange werden, wenn mit zunehmendem Alter auch noch die Anpassunsfähigkeit schwindet.

Status abgehängt - Offline in Corona-Zeiten

"Doch was ist mit denjenigen ohne Smartphone oder ganz ohne Internet?"
Da kommt man jetzt erst drauf? Das frage ich mich schon seit Jahren.
Wie schon Frau Märkel sagte "Digitalisierung ist für uns Neuland" und da hat sich nicht viel geändert.

Digitalisierung wird aufgezwungen

Digitalisierung ermöglicht nie vermutete Überwachungsmöglichkeiten.

Es muss möglich bleiben diesem Überwachungsystem zu entgehen. Der Grundrechtsschutz ist höchstes Gut. Daran darf nicht gerüttelt werden.

Wer nicht online ist, ist im Leben offline

Ältere werden an der Teilhabe ausgeschlossen!
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Mit Verlaub gesagt: das ist eine saumäßige Diskriminierung älterer Menschen, die hier stattfindet.
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Das ist egal, sind ja nur Alte.
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Ältere Menschen haben keine Lobby, sind bei einigen/vielen/den meisten jungen Menschen nur noch "alte Weiße" (vieleicht auch Umweltsäue), die wirtschaftlich nicht mehr von Nutzen und im Gesundheitssystem ein Kostenfaktor sind.
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Deutschland ist in punkto Behandlung von älteren Menschen Spitze!
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PS. Ihr jungen Menschen passt auf: ihr werdet auch mal alt. Und das geht schneller, als ihr denkt.

Moderne Zeitebn

Randgruppen und Minderheiten dürfen nicht einfach unter den Teppich gekehrt und vergessen werden. Dennoch muss man sie offen und ehrlich als solche bezeichnen und auch vollständig alle Gründe nennen.

Ich vermisse in diesem Artikel die Tatsache, dass sich einige Menschen aktiv dagegen wehren, sich mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und das aus vollkommen absurden Gründen, bis hin zum Aberglauben.

Offliner einfach vergessen

An die Offliner scheint keiner so richtig gedacht zu haben.
Ohne Unterstützung aus der Familie geht da gar nichts.
Terminierung des ersten Impftermines war katastrophal durch ständig besetzte Leitungen. Wer nicht Online konnte, musste, geduldig sein.
So bequem durch das Internet vieles ist, so undurchdringlich kompliziert ist es für Ältere. Und ohne Computer stellt sich die Frage erst gar nicht.
Offensichtlich setzt man auf eine biologische Lösung, die durch Aussitzen immer klappt.

das sind die echten Grundrechtseinschränkungen ...

obwohl ich als ITler nicht direkt betroffen bin, so bin ich der Meinung, das da was sozial völlig schief läuft. Da helfen auch keine (kostenpflichtigen) Ausweiskarten von der Apotheke.

So lange eine Ausstattung mit SmartPhone und Internet nicht kostenlos für jeden verfügbar ist, vom Kind bis zum Greis, sind viele Menschen benachteiligt.

Nicht die MSN-Maske oder das Impfen sind Einschnitte in das Grundrecht,
sondern das fehlen kostenloser Geräte und erst recht, das fehlen jeglicher Internet-Infrastruktur in vielen der ländlichen Bereiche Deutschlands nehmen einem großen Teil der Gesellschaft die Möglichkeit, ihre Grundrechte wahr zu nehmen.

Erst wenn einfache Geräte kostenlos sind und wie in den skandinavischen Ländern jeder Wald- oder Wanderpfad internetmäßig erschlossen ist,
kann und darf man Leistungen von Online-Diensten abhängig machen.

Ich denke, man muss unterscheiden ...

.. zwischen nicht können und nicht wollen.
Wer nicht will ... der will eben nicht, muss sich aber ggf. mit Einschränkungen abfinden.
Für die Menschen die aus verschiedensten Gründen nicht können (!), sollte es meiner Meinung nach auf zunächst unbestimmte Zeit Alternativen geben. Die Benutzung an kultureller Teilhabe, von öffentlichen Bädern, dem ÖPNV ec. vom Besitz eines Handys abhängig zu machen, ist schlicht und einfach unverschämt ... wenn nicht sogar verfassungswidrig.
Darüber hinaus sollte es Handys und PC's geben , die auch ohne Informatikstudium für "Späteinsteiger" bedienbar sind. Ich denke nicht, dass man als Neuling mit 75 auch nur ansatzweise in der Lage ist, ein iPhone 13 oder Samsung S22 zu bedienen ... oder einen PC mit dem Office-Paket und Browsern mit unüberschaubaren Funktionsumfang.
Es gibt doch "einfache" Handys mit extra großen Ziffern, warum also keine entsprechend einfachen Handys, Tabletts und PC's? Für die, die nur wenig brauchen oder können ...

Unter der Überschrift: …

Unter der Überschrift: „Ausweisen bald per Smartphone möglich“ berichtete tagesschau.de am 25.06.2021 um 13:34 Uhr:
„In den 20er Jahren muss klar sein, dass der Bürger nicht aufs Amt geht, sondern das Amt zu ihm kommt", sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl in der Länderkammer. Gerade die Corona-Krise habe gezeigt, welche Vorteile es biete, "dass man sich nicht lange im Bürgeramt in die Wartestube setzen muss, sondern viele Angelegenheiten online erledigen kann"
Und das wäre doch ein guter Ansatz.
Jeder Bürger im Rentenalter wird 1x im Monat von seiner Verwaltung per Telefon oder Brief kontaktiert und nach seinen Wünschen bezüglich behördlicher Erledigungen gefragt. Danach übernimmt ein städtischer Sachbearbeiter sämtlichen Schriftkram bis hin zur vollständigen Bearbeitung und präsentiert dem „Kunden“ das gewünschte Ergebnis zur Abholung oder Zusendung. Im Zweifel wird dann der neue Personalausweis vorbeigebracht.
Das kann später auf alle Bürger ausgeweitet werden.

Digitalzwang ist kein Coronaphänomen!

Der Artikel ist nicht zielführend. Der Autor benennt anhand verschiedener (oberflächlich gewählter?) Beispiele aus dem Alltag, welche Hindernisse jemanden begegnen, der sich nicht dem Digitalzwang unterwerfen möchte.
Aber nennt der Autor Lösungen? Nein, diese bleiben voll und ganz auf der Strecke. Doch es gibt welche. Diese sind auch mit wenigen Worten in der Suchmaschine der Wahl auffindbar.
Es gibt mehrere Projekte der Zivilgesellschaft, die sich eben für eine analoge Nutzungsmöglichkeit von Einrichtungen etc. einsetzen. Zu nennen sei hierbei nur beispielhaft der Digitalzwangmelder (https://aktion.digitalcourage.de/digitalzwangmelder) von Digitalcourage e.V.
Außerdem gibt es gesetzliche Vorgaben, d.h. u.U. müssen öffentliche Einrichtungen auch ohne digitale Terminbuchung zugang gewähren.
Das Problem existiert nicht erst seit corona! Ich hätte mir gewünscht, dass die journalistische Qualität des Autors lieber in andere Texte geflossen wäre. Vielleicht bestünde dort mehr Expertise.

Offline

Zwar sind unsere Ämter im Schnitt immer noch vorsintflutlich ausgestattet, vergeben aber Termine trotzdem nur noch online???
Tja, unserer per- (oder soll ich sagen, de-)fekten Bürokratie fehlte es schon immer an Flexibilität.
Hinzu kommt, dass sich in den Zeiten der Pandemie die Kindes- und Altersarmut noch erheblich verstärkt hat, sodass für zunehmend Viele ein Internetzugang und der Kauf der dafür nötigen Geräte finanziell nicht mehr zu stemmen ist.
Weiterhin sind viele der "Alten" bei der Bedienung dieser Geräte überfordert. Haben sie keine Familie oder Freunde, die sie hierbei unterstützen und fördern, werden (sind) sie hoffnungslos abgehängt.
Da die entsprechenden Kurse z.T. relativ teuer sind, sollte von öffentlicher Hand viel mehr für diesen Teil der Bevölkerung getan werden.
Dies aber wird wohl ein WUNSCHTRAUM bleiben.

Es geht hier wie immer um Zusammenhalt bzw. Solidarität -

also darum, zusammen zu arbeiten (und dabei voneinander zu lernen).
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Wessen Status aus welchen Gründen auch immer - zum Beispiel aus den im Artikel genannten, wohl häufigsten Gründen - gerade "abgehängt" lautet, sollte sich daher zumindest bei anderen "anhängen" können. Wobei natürlich von vornherein ausgeschlossen sein muss, dass die "Verbundenen" wegen ihrer Hilfsbereitschaft irgendwelche Nachteile zu befürchten haben könnten.

schlechte Entwicklung

Egal aus welchem Grund, sollte es jedem freistehen wie er seine Geschäfte abwickelt, mit oder ohne Handy/Internet. Es gibt ja noch Telefon, Brief, persönlicher Kontakt!
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Ich glaube vielen Institutionen kommt Corona gerade recht, hat man doch nun einen Grund den persönlichen Kontakt ganz abzubrechen.
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Auch sehen die Alternativen nicht viel besser aus, dies weiß jeder der mal 1 Stunde in der Telefonwarteschlange hängt, sei es für einen Arzttermin oder um auf dem Amt was zu klären.
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Manchmal ist es halt zielführender im Dialog was zu klären, anstatt wochenlanges Mail-Ping-Pong zu spielen.
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Tja, in D war der Kunde noch nie König und leider wird's immer schlechter. Das Geld nimmt man gerne, aber benötigt man mal Service, dann wird man zum Bittsteller.

Offline in Coronazeiten

Dieses Thema ist schon lange überfällig. Kaum zu glauben aber in diesem „Reichen Deutschland " gibt es noch viele Gebiete ohne Internet, bei mir im Nachbardorf bekommen Sie kein Handynetz.

Das Thema ist mir auch

sehr negativ aufgestoßen. Denn ich habe mehrere alte Leute in meinem Umfeld, die davon sehr betroffen sind und dadurch mehr Freiheit verloren haben als durch die eigentlich so gescholtenen Corona Maßnahmen. Ich bin Tage und Wochen und Monate damit beschäftigt diesen Leuten - und die sind weder dumm noch dement noch ungebildet - zu helfen. Ich habe versucht zu schulen. Sie packens einfach nicht mehr. Sehvermögen, Geschwindigkeit, Selektives schauen auf den Schirm, Handgeschick uvm. passt nicht. Folge ich muss alles erledigen. Anmeldungen zu Freizeit und Behörden, schriftliches, KK, Telefonanbieter, Finanzamt, Pass,....uvm. Überall wo Zugang auf normalem Papierpostweg oder durch persönliches Erscheinen ist, erledigen dieselben Leute allles problemlos allein. Sobald ich wieder voll arbeite ist helfen so nicht mehr möglich, wie soll das werden. Ich bin der einzige Ansprechpartner.

Bürgerdienst praktisch…

Bürgerdienst praktisch umgesetzt:
Mein Vater war von Anfang der 1960er Jahre bis Ende der 1970er Jahre Verwaltungsangestellter einer Großstadt im Ruhrgebiet.
Durch Partei - und Gewerkschaftsarbeit sehr gut vernetzt, hat er für nahezu unsere gesamte Straße fast sämtliche Behördengänge erledigt. Für viele Nachbarn auch die Lohnsteuererklärung.
Natürlich war viel dabei, dass heute nicht mehr so einfach ablaufen dürfte und er hat das auch während seiner Arbeitszeit getan, aber das war echter Dienst am Mitbürger.
Und selbstverständlich hat er kein Geld dafür genommen. Manchmal gab es ne Pulle Schnaps oder ne Schachtel Zigaretten oder ein Bier beim nächsten Besuch in der Stammkneipe.
Nach diesem Vorbild könnte eine Verwaltung extra Menschen für solche Tätigkeiten ausbilden und als kostenlosen Service anbieten.

Es wird wieder einmal ganz…

Es wird wieder einmal ganz deutlich, dass Politiker in ihrem Glasturm sitzen und die Sorgen und Nöte der einfachen Bürger nicht mitbekommen oder nicht mitbekommen wollen. Nach dem Motto, es wird gemacht, was wir wollen und das Volk hat sich danach zu richten. Leider ist diese Vorgehensweise am Ziel vorbei gedacht. Eine Kette ist immer so stark, wie ihr schwächstes Glied. Wo ist er denn, der Gedanke von der vielgepriesenen Solidarität. Beim Them Impfen gegen Corona wird gebetsmühlenartig an die Solidarität aooeliert. Beim Thema Digitalisierung wird die Gesellschaft wissentlich gespalten und die älteren und sozial schwachen sind gnadenlos abgehängt. Gelebte Solidarität schaut anders aus. Wenn sich in Deutschland Solidarität nicht in bare Münze umwandeln lässt, dann ist diese plötzlich nicht mehr so wichtig. Es wäre wirklich an der Zeit, sioch einmal um die Problem im eigenen Land zu kümmern, anstatt immer nur die Welt retten zu wollen.

@ franxinatra

>>> mtl 40€ für den Internethausanschluss, plus der damit verbundenen GEZ-Nachfolgegebühr von 20€ ... <<<
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Der Telefonanschluss war zu Analog-Zeiten weitaus teurer als jetzt Telefon-Flat + Internet-Flat zusammen. Bekommt man schon für ca. 25 Euro komplett, ohne Mehrkosten für Telefonate/Datenverbrauch.
Ich kann mich noch an frühere Telefonrechnungen von 80 bis 100 DM erinnern. Nur Telefonieren!
Und die GEZ-Gebühr gibt es auch schon seit es Farbfernsehen gibt.

Ein Reinfall war die Luca App

Ein Reinfall war die Luca App. Der CCC und diverse IT-Fachleute warnten monatelang vor dieser App. Dennoch haben die Bundesländer für dickes Geld Lizenzen erworben.
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Am Ende ist alles so gekommen, wie befürchtet: Datenabgriff war für mittelmäßige Hacker möglich. Polizeien haben sich nicht Zweckgebunden an den Datensätzen bedient.
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Digitalisierung ist gut. Aber doch bitte gerne im Vorfeld auf wirkliche Fachleute und nicht auf ehemalige Rapper hören.

Eine weitere Unsitte ist es

sich neue Geräte zu kaufen und sein eigenes schlechtes Umwelt Gewissen damit zu beruhigen seine alten Geräte als “großzügiges“ Geschenk den Alten ohne irgendwelche Erfahrung zu geben Dankbarkeit erwartend und mit den Worten ,“Es ist gar nicht schwer ich habe extra ein Handbuch (veraltet und nicht selbe Version) dazu gekauft“. Dann rennen die Alten hilflos zum Telekom Shop bekommen dort nicht die Wahrheit gesagt, sondern einen Vertrag oder per Guthabenaufladung und können gar nix. Die Displays sind viel zu klein auf den Handys. Leute die nicht viel verstehen von Computern und gar nix von Alten reden denen kleine Computer mit “einfachen“ Systemen“ auf, bei denen der zu Hilfe gerufene Bekannte nix helfen kann, weil normal übliche Programme nicht direkt kompatibel sind, kein Anschluss für Speichermedium da, in anderen Programmen selbstverständliche einfachste Befehle dort nicht laufen. Geld weg, Zeit weg, Erfolg 0. Das finde ich Betrug genauso schlimm wie der Enkeltrick.

Am 15. Februar 2022 - 09:30 Uhr von LifeGoesOn

Da ich jedoch nicht einsehe, außerhalb der Arbeit ständig erreichbar sein zu müssen ... und mich ein Smartphone erheblich vom "Leben" ablenken würde, werde ich (noch) weiterhin darauf verzichten.
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Man könnte sich ja auch ein Smartie anschaffen ohne dem AG davon Mitteilung zu machen. Ebenso kann man die Dinger ausmachen, wenn man nicht gestört werden will. Ich verstehe allerdings nicht, inwieweit ein solches Teil Sie vom "Leben" abhalten könnte. Eher können sie wohl u.U. Leben retten. Also noch bestimmen erwachsene Menschen doch selbst, wieviel "Leben" sie einem Smartie zugestehen. Meines Wissens kann man bei Paypal auch wählen, ob man einen Code aufs Smartie oder eine e-mail mit dem Code bekommen möchte. Online-banking mache ich aus Sicherheitsgründen übrigens nur mit festem Rechner oder Laptop.

09:54 Uhr von Shantuma

Sie haben recht. Die negativen Auswirkungen einer gedankenlosen Digitalisierung waren voraussehbar. Eine vorausschauende Politik hätte schon lange Leitplanken einziehen müssen. Statt dessen ist sie im Grunde immer noch Treiber in der Entwicklung.

Wird sich ändern @10:01 Uhr von harpdart

>>>Ja, die allseits geforderte vollständige Digitalisierung der Gesellschaft, bringt für manche große Nachteile.>>>

Schon richtig, und natürlich werden betagte Mitmenschen ohne jegliche Hilfe quasi abgehängt. Onlineangebote sowie analoge Angebote, müssen daher in diversen Sparten Behörden, Gesundheitswesen ect auch parallel laufen!

Die nachfolgenden Generationen von Senior/Innen werden das Problem nicht mehr haben, da sie ja bereits mehr in die digitale Welt reingewachsen sind!

Und da muss ich negativ

neben den Telefonanbietern auch die Strom und Gasversorger nennen. Die sind ohne Internetaffinität gar nicht mehr zu handeln. Anders nie erreichbar. Sogar beim Finanzamt habe ich festgestellt, dass die Papierpost nach über 4 Wochen nicht in der Computerakte war. Von jeder Firma wird verlangt, dass sie ihre Buchhaltung zeitnah macht und Papier mit Digital lückenlos beweisbar übereinstimmt. Das kannso nicht weitergehen. Papier, persönliches Erscheinen und telefonische Erreichbarkeit eines Sachbearbeiters innerhalb einer halben Std. ggf. mit Rückruf ohne ewiges ja nein drücken sie 123 muß selbstverständlich sein, bei jeder Behörde, KK, FA, Firma, Freizeiteinrichtung. Zwang zum Internet ist Freiheitsentzug und Möglichkeit zur Überwachung
also Diktatur. Hier müssen wir wirklich um unsere Freiheit kämpfen. Möglichkeiten nutzen - aber niemals niemals niemals Alleinstellung des Internets.

Digitale Welt !

Tja, die digitale Welt kann so schön sein, Nur kostet wie immer alles seinen Preis, den nicht jede Person sich leisten kann. Und natürlich darf nicht vergessen werden, dass gerade Ältere analog auf gewachsen sind, und nun teils erhebliche Probleme haben, sich in der digitalen Welt zurecht zu finden.
Aber selbst in vielen Behörden, wo es tatsächlich hilfreich und mehr als sinnvoll wäre, wird noch mit dem Bleistift und Fax gearbeitet, weil da die Digitalisierung von ganz Oben verpennt wurde. Sehr gut zu sehen jetzt in der Pandemie.
Und zudem gibt es mehr als doofe Politiker, die nicht mal den Sinn der digitalen Welt und all ihren Vorteilen erkannt haben, und dadurch erst all die fehlenden Daten und Zahlen ermöglichte.

Wir werden Ausgegrenzt. Ich…

Wir werden Ausgegrenzt. Ich benutze kein Handy/Smartphone, weil ich an Elekrosmog leide. Das verstehen viele nicht ("wie kann er denn am PC jetzt diesen Kommentar schreiben?"). Weil ja niemand drüber berichtet und wenn dann heisst es, Einbildunjgsstörung. Danke auch. Aber es ist dies ja nicht das Thema "Was ist Elektrosmog." Ich kann jedenfalls das Elektronische Zeug nicht bermeken, es geht um WLAN, Impulswellen. Und ich weiss, dass der gesundheitliche/psychische Schaden auch bei vielen anderen aufkommt. Aber sicher, es gibt wahrscheinlich mehr Leute ohne Handy, weil sie es einfach nicht brauchen.

Vor- und Nachteil für Ältere

Das Internet und sein Zugang - ob nun Smartphone oder Desktop - ist grundsätzlich eine Ausweitung der Möglichkeiten gerade für Ältere, z.B. wenn sie nicht mehr so mobil sind. Allerdings stellt es auch ein Beispiel für die Notwendigkeit eines lebenslangen Lernens dar, also eine geistige Anforderung. Der sollten sich Ältere nicht entziehen, denn jede Art von anfordernder Tätigkeit ist ein Stück Schutzwall gegen Verlust mentaler Fähigkeiten. Diese Einsicht ist nicht mehr neu und wird sich in 30 Jahren vollständig durchgesetzt haben. Aber es gibt das Problem der Übergangszeit für jene heutigen älteren Menschen, die trotz des Wollens mit der Digitalisierung nicht mehr zurecht kommen. Hier müssen Angehörige oder staatliche Vertrauensleute eingreifen. Letztere wären praktisch eine neue Berufsgruppe. Dabei muß das Problem möglicher Kriminaltät im Auge behalten werden. Außerdem eine Möglichkeit des gewerkschaftlichen Engagements - und zugleich die Möglichkeit neuer "analoger" Gemeinschaften

10:04 Uhr von franxinatra

Sie zählen die Gründe, die eine Teilnahme am Internet erschweren oder unmöglich machen treffend auf.
Mit ist jedoch wichtig, zu betonen, dass der Zwang zur Teilnahme am Internet und am bargeldlosen Geldverkehr Grundrechte essentiel einschränkt. Fangen wir hier mit an, dann ist er Überwachungsstaat nahe. Im übrigen ist es so keinesfalls möglich, die persönlichen Daten zu schützten.
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Der Staat muss sicherstellen, dass ein offline-Leben ohne unnötige Beschränkungen möglich ist.

So ist halt die Welt

Der Bitkom Verband würde von heute auf Morgen am liebsten alles digitalisieren. Die banken sind mit am schlimmsten nur noch Online Banking schließen der Filialen wenn man mit jemandem sprechen will erreichbarkeit unter telefonanbieter Niveau. Wer nach oder durch Slowenien in Urlaub möchte nur noch digitale Vigniette. Jeder kleine kleckerles Laden will das du dich erst über ne App oder sonst wie MIT PIN die natürlich kompliziert sein muss egal auch wenn es nur um irgend einen kleinen Mist geht. Die PINs würden bei mir schon Ordner füllen weil ich sie mir nichtmehr alle merken könnte. Habe aber alle ausgetrickst. Digitale Fanatiker haben heute das sagen und politische Partein wie die FDP befördern das ganze massiv. Ich habe kein Problem damit weil ich diese Situation schon lange kommen sah bin mit 73 Hochgerüstet manche junge kommen zu mir weil sie Hilfe brauchen.

Die PIN Notiz @10:04 Uhr von franxinatra

>>>Hätte ich nicht durch berufliche Erfahrungen feststellen müssen, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung, vertikal durch die Bildungsschichten, schon mit der Verwaltung der EC-Pin ist -ich würde mich für nicht mehr alltagstauglich halten!>>>

Ja die PIN .... viele ältere Menschen haben diese gerne auf einem Zettel notiert im Portemonnaie dabei..... Pech wenn dann die Geldbörse verloren oder gestohlen wird und der Zettel "Meine PIN 1234" gefunden wird.....

Meine Mutter (80) hat ihre PIN im Kopf, dafür hat sie Probleme mit "ihrer" Postleitzahl, Telefonnummer, aber ok diese kann man ungefährlicher als Zettel mitführen .... ;)

Gute Idee @11:10 Uhr von nie wieder spd

>>>Nach diesem Vorbild könnte eine Verwaltung extra Menschen für solche Tätigkeiten ausbilden und als kostenlosen Service anbieten.>>>

Also als Grundidee wirklich gut!

10:53 Uhr von 0815

Sie sprechen von Oberflächlichkeit. Ich meine jedoch, das Sir ihre Stellungnahme nochmals durchdenken sollten.
Im übrigen ist es unredlich von dem, der ein Problem aufzeigt, zu fordern, auch die Lösung zu präsentieren. Dies ist nicht mehr, als der hilflse Versuch eine Sache, die man will, als alternativlos darzustellen. Wenn ein Problem da ist, ist es eine Aufgabe z.B auch der Politik sie zu lösen.

Hier war der Vorschlag

dafür Leute auszubilden als Arbeitsplatz oder ehrenamtliche Tätigkeit. Das geht nicht, weil die Leute eben alt sind. Würde man versuchen es zu bezahlen müßte man für eine normale Tätigkeit einer halben Stunde bei Alten 3 Stunden ansetzen. Das kann niemand bezahlen. Das Problem haben z. B. Betreuer. Entweder sie können, trotzt im ersten Augenschein hoher Entgelte, von ihrer seriös ausgeführten Tätigkeit nicht leben, oder sie müssen mindestens nochmal soviel unabgerechnete Zeit reinsetzen oder unseriös handeln. Es müssen auch Datenschutzgesetze beachtet werden und zusätzliche Versicherung gezahlt und ausführlich der Wille des Betreuten und oder Entscheidungsgründe dokumentiert werden. Das funktioniert nicht, ein Bein im Gefängnis. Es kann nur ehrenamtlich gehen. Ehrenamtlich ist aber keine Qualitätskontrolle und keine rechtliche Absicherung des Bedürftigen da. Außerdem arbeiten die jüngeren Helfenden meist und haben diese hohen erforderlichen Lebenszeitstunden für die vielen Alten nicht.

@ 11:14 Uhr von Mischpoke West

„Ich kann mich noch an frühere Telefonrechnungen von 80 bis 100 DM erinnern. Nur Telefonieren!“
Meine letzte Telefonrechnung aus D - Mark - Zeiten betrug 17 D - Mark. Die Telefonrechnung meiner Eltern betrug nie mehr als 20 D - Mark und das war auch schon viel Geld und es wurde bei uns zu Hause immer darauf geachtet, dass Telefongespräche nicht lange dauern. In jeder Telefonzelle prangte der Aufkleber mit dem Spruch: Fasse sich kurz. Zuhause dann eben auch um Kosten zu sparen.

Digitalisierung setzt kriminelle Energien frei

Ich nutzte früher Online-Banking.
Doch ich glaube, dass dies unsicher sein kann u. habe dies wieder beendet.
Kann ich als Laie auf dem Gebiet der Computertechnik wirklich erkennen, ob sich nicht ein Ausspähprogramm auf meinem PC installiert hat?
Kann man ein Virenprogramm nicht austricksen?

Einige Jahre später bekam ich -davon unabhängig- einen Anruf eines "Microsoft-Mitarbeiters", der Minuten zuvor meinen PC lahm gelegt hatte.
Er sprach ein schlechtes Englisch (vermute dass er aus einem asiatischen Land anrief). Ich sagte auf Englisch, dass ich ihn nicht verstehe und legte auf.
Ich habe es zwar geschafft, den PC dann nochmals zum Laufen zu bringen, war aber danach nur noch mißtrauisch. Der PC hat dann später ein Update von Windows nicht "geschafft". Es ging dann wirklich nichts mehr.
Ich vermute, dass der Hackerangriff dazu führte.
Wie der Hacker an meine Telefon-Nummer kam, kann ich nur vermuten.

Man liest, dass Daten geklaut wurden, etc.
Wie sicher ist Digitalisierung wirklich?

Digitalisierung..

hat noch lange nicht alle Menschen erreicht.

In meinem Umfeld gibt es genug - nicht nur ältere Leute - die bei mir um Hilfe bei Onlinevorgangen anfragen.

Teilweise auch solche, die selbst höhere Rechnungen lieber bar zahlen, weil sie den Karten misstrauen.

Weiterhin sollte festgestellt

werden, dass man wenn man arbeitet und sich bewirbt, das ohne Investitionen in Computer, Drucker, Internetanschluss, Handy etc., Papier, Farbe, Programme, Sicherheitssoftware, Kabel, externe Datenträger gar nicht geht. Kosten tausende. Viel kostspieliger als früher mit Schreibmaschine, Papier und Porto. Rechnet man die Zeit für Kauf und Pflege der Gerätschaften ein, ist sogar der Zeitverbrauch höher, selbst jemand unterstellt, der 10 Versuche braucht, fehlerfrei eine Seite auf der Schreibmaschine zu schreiben. Der Papierverbrauch in den Büros steigt immer weiter seither - trotz oder wegen sogenanntem “papierlosem Büro„.

Gut beschrieben

" Er nutzt zwar einen PC, aber nur als Schreibmaschine, ein Smartphone besitzt er nicht, aus Überzeugung. Für ihn sind Handys Zeitdiebe, er will nicht ständig erreichbar sein. "
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So sehe ich das auch, mir reicht der PC und ich hab W-Lan ausgeschaltet, weil ich es nicht benötige, und direkt über Kabel auch viel schneller ist.
Impfpass reicht auch, hab mir in der Apotheke die Kästchen ausdrucken lassen, und Kreditkarten oder PayPal hab ich nicht, brauchte ich bis jetzt auch nicht, und die App nennt sich bei bir noch Programm.
Warum muss ich Geld ausgeben für Dinge die ich bis jetzt immer an der Kasse oder Behörde erledigt habe,
Geld gibt es Auf der Bank am Schalter, bis jetzt, und Auto hab ich um in die Stadt zu kommen um die zu besuchen.
Wenn die Alten abgeschnitten werden sollen, dann ist das so, es geht eh immer nur um die Jugend und Familien mit Kinder, zumindest in den meisten Artikeln.
Gut finde ich das nicht, hab dafür mein ganzen Leben gearbeitet, nur ändern kann ich es nicht.

Es ist beschämend!

Es ist beschämend wie man mit Menschen umgeht die sich das aus Altersgründen nicht mehr in unserer Technik und Medienwelt auskennen oder auch nicht mehr erlernen, bzw. auch nicht leisten können. Weiter ist es beschämend, obwohl Fürsorge Pflicht nach unseren Gesetzen besteht, niemand in allen Bereichen unserer öffentlichen Diensten überhaupt noch den Menschen wirklich helfen wollen. Es ist schon zum Kotzen wie man mit Mitmenschen umspringt die unser Land nach dem zweiten Weltkriegen zu dem gemacht haben wo wir heute alle mit all unseren Annehmlichkeiten stehen! Pfui Teufel für alle Verwaltungsorgane unseres Staates dafür!

Digital !

Ja es gibt in D noch etliche Gebiete, da ist kein Netz vorhanden, kein digitaler Anschluss möglich, weil das Kabel fehlt.
Dies liegt aber an den Netzbetreibern, die sich lieber die Taschen füllen, als dafür zu sorgen, dass endlich es keine weißen Flecken mehr in D gibt, und überall, auch in der tiefsten Provinz eine Firma sich mit der Welt vernetzen kann, wenn es notwendig ist. Und dies ist heutzutage ein absolutes Muss !
Leider hört oft die Politik auch nicht auf die wirklichen Fachleute, sondern wirft für etwas nicht gut funktionierendes Geld zum Fenster raus, was jetzt an anderer Stelle fehlt. Anscheinend haben all die so hoch geschulten und gebildeten Politiker/innen die digitale Welt selbst noch nicht wirklich erfasst und erkannt !

Einerseits ist der Zug der Zeit die Digitalisierung...

...und das hat auch manche Vorteile. Leider werden de facto (nicht nur!) ältere auch dabei leider "abgehängt". Das es auch anders geht: ich war schon öfters in Asien unterwegs, in Südkorea sind z.B. die Älteren viel Technik-affiner als hier, lehnen nicht gleich alles als "neumodischen Kram" ab. Man setzt sich eher spielerisch mit neuer Technik auseinander, aber es wird den Leuten auch niederschwellig und einfach angeboten! Hier allerdings werden komplexe Systeme etabliert, und der Anwender hat keine Übergangszeit oder Wahl. Beispiel ist das elektronische Geld. Irgendwann so sagt man, kommt es. Ablehnung vorprogrammiert. Wegen der möglichen Kontrolle. Es geht auch hier in Südkorea anders: eine "T-Money" Card ist absolut anonym, man bucht Bargeld an einem Automaten auf- und geht die Karte verloren, ist der Betrag futsch. Mehr nicht. Keine Kontrolle, dennoch digital, und extrem einfach in der Anwendung. Man muss die Leute eben mitnehmen! Und die Leute müssen offen sein für Neues.

Außerdem stelle ich fest, dass

mit der Arbeit über Computer viele Fehler mehr gemacht werden und viel schlampiger gearbeitet wird. Textverständnis ist nicht mehr vorhanden, Texte werden häufig gar nicht vollständig gelesen (e-mails, Computer-Akten). Es wird großteils die Ablage in den Dateien gar ni ht gefunden einerseits fehlendes Orga-System, andererseits fehlende Bereitschaft sich dran zu halten oder einzuarbeiten, Infos gehen verloren...Stattdessen unverschämte Antworten, nie ein Schuldeingeständnis, Vertuschung Chaos. Wie soll sich ein alter Mensch da wehren können? Wie soll er in Würde den Rest seines Lebens verbringen? Wehe er hat Besitz, denn er kann den nicht mehr verwalten - er wird diesen durch unseriöse Helfer verlieren. Wehe er hat keine Rücklagen, dann bekommt er in der Regel keine ausreichende Hilfe. Lasst wenigstens den fitten Alten ihre Möglichkeiten zur Selbstbestimmung. Und DENKEN muß man mit Computer mehr nicht weniger. Kein Programm ersetzt wirklich Fachwissen und Sorgfalt.

Abgehängt

Bin schon seit Jahren "abgehängt" durch immer mehr neue Dinge die die Menschheit nicht braucht.
Ich mache das alles nicht mit! Nur weil alle wie Zombies alles kaufen und nutzen was geboten wird habe ich schon den Anschluß verloren. Denn die Leute sprechen auch im Alltag nur noch über Netflix und Co und den ganzen anderen neumodischen Mist. Bin gerade mal 40... Möchte nicht mal dran denken was Menschen mit dem doppelten alter von dem ganzen Zeug halten 😅

@ 91541matthias

Teilweise auch solche, die selbst höhere Rechnungen lieber bar zahlen, weil sie den Karten misstrauen.

Ja, das ist schon traurig. Bei uns in der Nachbarschaft hat ein Rentner den Kontakt zum Sohn, der Schwiegertochter und den Enkeln abgebrochen, weil er ihnen einfach nicht mehr traut. Was ein verhärtetes Weltbild mit den Menschen alles machen kann. Unfassbar.

Masche alt! @12:01 Uhr von KeinWeiterSo

>>>Ich vermute, dass der Hackerangriff dazu führte.
Wie der Hacker an meine Telefon-Nummer kam, kann ich nur vermuten.
Man liest, dass Daten geklaut wurden, etc.>>>

Das war kein Hackerangriff, sondern eine bekannte Betrugsmasche! Niemand hat Ihren PC gehackt, echt nicht aber Ihre Tel von irgendwo her ... mehr nicht. Sollte sowas nochmals vorkommen, erzählen Sie "No PC, just Radio"! Oder so, und legen auf.

Dass ein Update "hängt" kann Ihnen bei jedem System passieren.... wobei MS da echt öfters "hängt".

Ich selbst habe mich lange…

Ich selbst habe mich lange gegen diese Art zu leben gewehrt, Handy hatten meine Frau und ich nicht. Das Leben wurde dadurch von Jahr zu Jahr komplizierter. Dann kam Corona, meine Frau musste ins Homeoffice und war gezwungen ein Handy zu benutzen. Inzwischen habe ich auch eins. Corona hat uns gezwungen viel online zu erledigen, ich werde auch nach Corona dabei bleiben da der Service oft sogar besser ist als im Einzelhandel. Auch Behördengänge gehen schneller. Dazu kommt noch das vieles preiswerter ist.

Ich kann beides verstehen…

Ich kann beides verstehen.
Alte, die das nicht können. Und Firmen/Ämter etc, die nicht mehr Analog wollen.
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Da hilft es, sich jemanden zu suchen, der das kann.
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Wie damals, als die Leute nicht mehr Süterlin schreiben sollten. Musste man auch erst lernen.
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Das es aber keine Schalter mehr gibt, wo man irgendwen zugreifen kann, geht grade bei offiziellen Stellen gar nicht. Zoo, Schwimmbad, etc ist öffentlich bezahlt. Da muss man immer hin können.
Ebenso bei der Bank.
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Diese 20 Jahre Umstellung, wird doch jede ordentliche Firma vertragen. Und wenn nicht, muss sie eben denen weichen, die es können.
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Dann wird es keine Alten ohne computererfahrung mehr geben.

@KeinWeiterSo, 12:01

"Ich nutzte früher Online-Banking.
Doch ich glaube, dass dies unsicher sein kann u. habe dies wieder beendet.
Kann ich als Laie auf dem Gebiet der Computertechnik wirklich erkennen, ob sich nicht ein Ausspähprogramm auf meinem PC installiert hat?
Kann man ein Virenprogramm nicht austricksen?

Einige Jahre später bekam ich -davon unabhängig- einen Anruf eines "Microsoft-Mitarbeiters", der Minuten zuvor meinen PC lahm gelegt hatte.
Er sprach ein schlechtes Englisch (vermute dass er aus einem asiatischen Land anrief). Ich sagte auf Englisch, dass ich ihn nicht verstehe und legte auf.
Ich habe es zwar geschafft, den PC dann nochmals zum Laufen zu bringen, war aber danach nur noch mißtrauisch. Der PC hat dann später ein Update von Windows nicht "geschafft". Es ging dann wirklich nichts mehr.
Ich vermute, dass der Hackerangriff dazu führte"
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Und um was ging es Ihrer Vermutung nach bei diesem Hackerangriff? Meiner nach darum, an Geld zu kommen. Denn das bedeutet im aktuellen "System" Macht.

09:30 Uhr von LifeGoesOn | Kreditkarte

"Aus meiner persönlichen Sicht kann es jedenfalls nicht sein, dass u.A. wesentliche Zahlungsmethoden ausfallen, nur weil kein Smartphone vorhanden ist. "

Sie können die Bank wechseln. Bei der ING kann man anstelle eines Smartphones ein spezielles Kästchen bestellen. Das kostet leider auch etwas Geld, erfüllt aber denselben Zweck wie ein Smartphone. Mir sind getrennte Geräte allemal lieber.

@Gut beschrieben 12:06 von wenigfahrer

"mir reicht der PC und ich hab W-Lan ausgeschaltet, weil ich es nicht benötige, und direkt über Kabel auch viel schneller ist."

Dummerweise ist über Kabel auch viel schneller mal was 'abgesaugt' und ohne Kabel
und WLAN aus startet dann dann Windows über nacht automatisch deinen PC,
da du ja mindestens 2-6 Std online sein musst.
https://www.chip.de/news/Microsoft-gibt-Tipp-PC-Nachts-nicht-abschalten…
kurz: https://is.gd/NZU508

Fazit: Der grosse Bruder ruft - unerbittlich

///Besonders betroffen seien…

///Besonders betroffen seien Ältere, Frauen und Menschen mit geringer Bildung, ///
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Ältere ja, Letztere kann ich so nicht bestätigen. In einem Jahrzehnt wird sich das Problem größtenteils erledigt haben, weil es dann in Deutschland nur noch mit dem Internet aufgewachsene Menschen geben wird. Im übrigen war es schon immer so, dass Jüngere sich leichter auf Neuerungen und Veränderungen eingestellt haben. Kinder und Enkel können hier helfen.

Arme, die sich bisher …

Arme, die sich bisher noch Internet leisten konnten, können damit nun auch nichts mehr anfangen, seitdem das 3G-Mobilfunknetz abgeschaltet wurde und in 2G-Netzqualität sich nicht mal mehr Apps laden lassen geschweige denn dann überhaupt nutzbar sind. Und auf das teure 5G-Netz umzurüsten samt neuem PC, dazu fehlt das Geld und würde nicht mal etwas bringen, weil dann das monatliche Highspeed-Surfvolumen schon nach wenigen Tagen aufgebraucht ist und danach in einfacher Surf-Geschwindigkeit erst recht nichts mehr funktioniert im Internet.

@ nie wieder spd

>>> ... 20 D - Mark und das war auch schon viel Geld und es wurde bei uns zu Hause immer darauf geachtet, dass Telefongespräche nicht lange dauern. <<<
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Das hat bei meiner Schwester nie funktioniert, die hing trotzdem den ganzen Tag an der Strippe ;)
Heutzutage kostet die Dauerkommunikation der Teenager nichts mehr.
Bei uns kam dann noch die Verwandschaft in den USA hinzu. Ins Ausland telefonieren ging auch immer gleich ins Geld. Auch das kostet heute nicht mehr extra.
Und Ihre 20 DM früher sind inflationsbereinigt wahrscheinlich sogar mehr als meine erwähnten 25 Euro heutzutage. Für Telefon + Internet wohlgemerkt.

Falls es noch niemandem…

Falls es noch niemandem aufgefallen ist - wenn man in das Seniorenalter kommt, stellt man sowieso einen Krieg gegen Alte fest.
Den Artikel könnte man so verstehen, als ob auf die Rentnergeneration zu dumm sei, mit elektronischen Medien umzugehen (zur Erinnerung: wir haben das Internet und den Computer erfunden). Nichts ferner als das. Aber was ist mit Schriftgrößen auf Websites und Formularen? Was ist mit Farbkontrasten (mein nächstgelegener Laden ist noch stolz darauf, dass er umweltfreundlich seine Kassenzettel mittelgrau auf mittelgrau ausdruckt)? Ich habe mit 65 konsequent das Auto abgeschafft (Sehvermögen, Reaktionszeit,...), mein Rathaus und das Bundesgesetz verlangte von mir, daß ich meinen Personalausweis, bei völlig unzureichendem ÖPNV, persönlich im x-Kilometer weit entfernten Rathaus abhole. Und es sind nicht nur Behörden. Jedes zertretene Bus-Häuschen ist ein massiver Angriff "jung gegen alt".
Kann fortgesetzt werden.

@ 11 Uhr von Traumfahrer

„Anscheinend haben all die so hoch geschulten und gebildeten Politiker/innen die digitale Welt selbst noch nicht wirklich erfasst und erkannt !“
Genau diese Politiker leisten sich eigene Teams, die sich um deren digitalen Probleme kümmern.
Solche Teams müssten eben auch jedem Bürger zur Verfügung stehen.
ZB könnte jede städtische Verwaltung in jeder Straße ein Büro mit einer Handvoll von fähigen Mitarbeitern haben, die sich um die verwaltungstechnischen Belange der Anwohner der jeweiligen Straße kümmern. Von der Pass -und Personalausweis - Beschaffung bis hin zu allen Anträgen, die ein Leben so erfordert. Und sicherlich auch, um bei der Steuererklärung zu helfen.
Und gleichzeitig könnten an solchen Standorten auch so etwas wie „Gemeindeschwestern“ stationiert sein, die bei körperlichen Gebrechen helfen oder für Hilfe sorgen.
Das ist alles eine Frage der Organisation und des Geldes und des politischen Willens.
Aber es würde jedem Menschen auch viel Zeit für anderes ersparen.

@ 11:28 Uhr von weingasi1

"Man könnte sich ja auch ein Smartie anschaffen ohne dem AG davon Mitteilung zu machen. Ebenso kann man die Dinger ausmachen, wenn man nicht gestört werden will. "
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Es gibt durchaus Arbeitgeber, zumindest durfte ich solche schon kennenlernen, die verlangen das man 24/7 erreichbar is, Anrufe jederzeit annimmt und/oder zeitnah auf Nachrichten des AG reagiert. Noch schlimmer wird es, wenn der AG Tool´s wie "WhatsApp" o.ä. benutzt. Spielt man nicht mit, ist man desöfteren raus.
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Machen wir uns nichts vor, diese Art der Digitalisierung dient nicht der Verbesserung der Lebensqualtät, sondern der Kontrolle über alle Daten und jeden Bürger. Jedes Smartphone ist heutzutage ein Spion im Wohnzimmer. Es zeichnet allerhand Daten auf, selbst wenn es nur unbeachtet auf der Kommode liegt. Dagegen hilft nur - Akku raus.
Soll die digitale Ganztagsüberwachung wirklich die Zukunft sein. Denn irgendwann kann/darf man nicht mehr Nein sagen, sondern gilt dann aut. als Querulant und Störenfried.
Nein Danke!

@ KeinWeiterSo

>>> Digitalisierung setzt kriminelle Energien frei <<<
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Der klassische Enkeltrick funktioniert auch analog.
Und was früher über die Kleinanzeigen in Zeitungen betrogen wurde, wird jetzt halt online betrogen.
Wo ein (krimineller) Wille, da auch ein Weg.

Man muss sich an die moderne

Zeit einfach gewöhnen. Ein Smartphone kostet nicht die Welt, kann man zur Not zusammen mit einem Vertrag finanzieren. Und es sollte jeder in seinem Bekanntenkreis jemanden haben, der einen bei den Grundlagen unterstützt. Wobei, auch das ist kein Hexenwerk. Wenn man manches zum ersten Mal gemacht hat, merkt man, dass ein Smartphone eine wesentliche Erleichterung ist.
Die Welt ändert sich.
Und Leute, wie aus dem Artikel oder den Leserzuschriften, die einfach kein Smartphone nutzen WOLLEN, haben m.E. nicht das Recht, über die Digitalisierung zu schimpfen.

Am 15. Februar 2022 - 11:35 Uhr von Kristallin

“Die nachfolgenden Generationen von Senior/Innen werden das Problem nicht mehr haben, da sie ja bereits mehr in die digitale Welt reingewachsen sind!“

Das ist ein Trugschluss. Ich gehe davon aus, dass Sie noch weit vom Rentenalter sind. Unter den Alten von denen ich schrieb sind mehrere, die ihr halbes Leben mit Computer gearbeitet haben. Wenn ich alleine die Veränderungen verfolge von meiner Ausbildung MSDOS bis heute wie viel sich verändert und wieviel sich allein in den letzten 10 Jahren geändert hat. Jeder Jobwechsel macht einen zum halben Anfänger wenn man Pech hat. Im Alter verlangsamt man und lernt schwerer. Allein 2-4 Jahre nicht dranbleiben hat enorme Auswirkungen. Das bleibt auch für künftige Generationen so. Seid nicht blauäugig. Was wir jetzt zu schützen versäumen fällt den heute Jungen auf die Füße.

Napf

" Es ist schon zum Kotzen wie man mit Mitmenschen umspringt die unser Land nach dem zweiten Weltkriegen zu dem gemacht haben wo wir heute alle mit all unseren Annehmlichkeiten"
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Wie lange werden wir das noch hören?.
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Hat die Generation ab 60 etwa nichts dazu beigetragen? Und die ab 70 auch nicht? Selbst die ab 80 zahlen heute schon Steuern.
Und sogar die ab 90. Sogar die von 2000 sind heute schon bis 22 Jahre alt und leisten ihren Beitrag.

Behördengang nur mit Online-Anmeldung?

Da kommen mir Zweifel, weshalb das nur so möglich sein soll. Telefonpräsenz ist genauso vorgesehen, so dass man sich telefonisch anmelden kann. Manchmal in der Pandemie- Schließungszeit sogar auch an der Behördentür klingeln konnte, um einzutreten. Behörden sind in der Regel gesetzlich verpflichtet, für den Bürgerbesuch offen zu stehen bzw, erreichbar zu sein. Zumal viele Dinge persönlich zu erledigen sind. Hapern kann es bei manchen Behörden, wenn die Zugangsleitung zu den in Homeoffice befindlichen Mitarbeitenden beschränkt ist. Das ist dann eher ein Zeichen für schlechte interne digitale Vernetzung. Zumindest kann eine Beschwerde helfen, dass solche Fälle bearbeit und abgestellt werden. Dass nicht jeder Mensch digitalen Zugang hat, aus Altersgründen, finanziellen Problemen oder anderen Motiven heraus, ist keine Seltenheit. Wird aber von manchen Interessengruppen gern heruntergespielt. Geht aber eindeutig am Bedarf der Menschen vorbei und missachtet deren Position.

Digitalisierung und ihre Tücken

Alte Menschen, die bspw. mit onlinebanking o. ä. überfordert sind, haben entweder besser jemanden der sie unterstützt, oder ansonsten verloren, Pech gehabt. Kompromisse oder gar Rücksichtnahme Fehlanzeige, das ist beschämend.
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Beim „homeschooling“ konnte man übrigens deutlich sehen, wie problembehaftet die Digitalisierung teilweise läuft. Überlastete Leitungen, dadurch ständiges Stocken von Bild und Ton. Dank total veraltetem Kupfernetz hierzulande und völlig unzureichender Netzanbindung auf dem Land fiel ein beträchtlicher Teil des „online-Unterrichts“ schlicht und ergreifend aus.
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Ich höre ständig von alten Menschen, die nicht mehr Wissen wie sie Behördengänge, online-Formulare usw. noch selbständig erledigen sollen. Eine wirkliche Wahrnehmung geschweige denn Interesse dafür hat scheinbar kaum jemand. Alte und gebrechliche Menschen dahingehend viel besser zu unterstützen, sollte m. E. ein selbstverständlicher Service von Behörden und Firmen sein.

Sicher ist beim normalen

Privatmann Internetnutzung gar nix. Weil dazu brauchts viiiiel Kapazität und eine Up to date IT Abteilung. Neben hohem Spezialwissen und stetem Sorgfaltsverhalten des Users. Genau deswegen müssen alle analogen Möglichkeiten erhalten bleiben, sonst sind wir kriminellen Regierungen und Despoten ausgeliefert. Deswegen muss auch das Bargeld und die papierausgefüllte Überweisung bleiben.

Probleme der digitalen Ausstattung

wurden deutlich sichtbar mit der Pandemie. Von Homeoffice bis schulischen Belangen hat alles gezeigt, wo die Löcher und Lücken sind. Wo geschludert wurde. Nun überstürzen sich die Anforderungen und Maßnahmen in grotesker Weise. Ich habe auch in meinem Beruf mit Behörden zu tun. Manche erwiesen sich als Desaster, was die telefonische Erreichbarkeit betraf. Es gab nur drei Leitungen ins HomeOffice, man musste dann warten, bis die Person wieder im Büro war. Oder man schrieb über die Kontaktmail und bekam auf Nachfrage die Antwort, die Mail sei nie angekommen. Das sei aber oft so. Ja, was sind das nur für Ausgeburten von schlechter Ausstattung. Da wird gespart und der Kontakt geht in Zeiten des Notfalls verloren. Im Ernstfall müssten wir um unser aller Sicherheit bangen. Menschen ohne Handy aber werden ausgegrenzt. Weil viele nicht affin mit digitaler Technik sind und weil die Hersteller ihre Marktmacht ausnutzen und den Menschen immer die neueste Technik aufzwingen, um "online" zu sein.

Fluch und Segen

Erst wurde die Digitalisierung ausgesessen und verschlafen und jetzt gibt es Aktionismus ohne Sinn und Verstand.

Es geht auch anders, Beispiele gibt es genug in anderen Ländern.

Und es scheint so wir verwandeln uns vom Sozialstaat in einen A-Sozialstaat.

Life goes... "Da ich jedoch…

Life goes...
"Da ich jedoch nicht einsehe, außerhalb der Arbeit ständig erreichbar sein zu müssen ... und mich ein Smartphone erheblich vom "Leben" ablenken würde, werde ich (noch) weiterhin darauf verzichten."
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Warum musst du 24/7 erreichbar sein?
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Du weißt schon, dass das Ding einen AUS-Schalter hat?
Und nicht das Smartfone lenkt ab, das machen die Smartiejunkies schon selbst.
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Am Wochenende sehe und höre ich das Ding so gut, wie gar nicht. Geht prima.

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Man schaut ja auch nicht 24/7 in den Fernseher.

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