Kommentare - Lars Feld wird Lindners persönlicher Wirtschaftsberater

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Lars Feld wird Lindners persönlicher Wirtschaftsberater...

Promoviert hat er an Universität St.Gallen. Er Mitglied der Stiftung Marktwirtschaft. Ferner hat er den Vorsitz des wissenschaftlichen Beirats der CDU. Er ist Lobbyist für die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", die von der Metall-und Elektrowirtschaft finanziert wird.
Insgesamt also eine Personalie, von der die Lohnabhängigen und Gewerkschaften unheimlich viel zu "erwarten" haben.....

...ttestEineMeinung #Passt doch wie die Faust aufs Auge...

... zu unserem Finanzminister.

Der ist doch schon lange ein fleissiger Erzähler des Märchens von den Starken Schultern, die man nicht belasten dürfe und den Reichen die sich keine Steuern leisten könnten.

Am Ende bleibt das Recht des (Finanz-) Stärkeren.

Der darf am meisten von den Errungenschaften unserers Staates - Kaufkraft, Bildung, Infrastruktur und Sicherheit - profitieren, überlässt aber die Finanzierung und die Einhaltung von Regeln am liebsten Anderen.

Nicht unumstrittene Personalie?

Ist doch klar, dass sich Lindner eine Person mit ins Boot holt, dessen Standpunkt, Sachverstand und Kompetenz mit den Vorstellungen Lindner‘s deckt - ein Mann wie Bofinger, auch ein „Wirtschaftsweise“, aber der SPD bzw. Gewerkschaft nahe stehender, passt da nicht zu Lindner‘s Positionen.
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Kürzlich hat Frau Baerbock die Greenpeace Chefin mit in ihr Boot geholt - ist auch nicht unumstritten, aber aus Sicht von Baerbock nachvollziehbar.
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Und so wird es jeder Minister oder jede Ministerin auch machen: eine Person, die fachkompetent ist, mit ins Boot holen, wenn er oder sie die entsprechende „Denke“ hat - man holt sich doch niemanden, von dem man zu viel Widerspruch erwarten kann.
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Zur Person Lars Feld: seine Berufung finde ich gut, weil ich seine gedankliche Ausrichtung richtig finde - was sicherlich nicht ohne Widerspruch in diesem Forum bleiben wird.
Gut ist auch, dass es ein ehrenamtlicher Job ist, also den Steuerzahler nicht stark belasten wird.

na, dies kann ja heiter werden

Tja, Feld symbolisiert halt die FDP-Denke, Nachteile für die Verbraucher/Arbeitnehmer und Vorteile für die Unternehmer.
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"Das bedeutet, dass Wirtschaftswachstum am effektivsten durch Senkung von Steuern und Verringerung der Regulierung gefördert werden kann."
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Ja genau, die Gewinne weiter privatisieren (weniger Steuern) und die Verluste solidarisieren.
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Nebenbei bemerkt, wüsste nicht, wann die "Wirtschaftsweisen" mal was Positives zum politischen Ablauf beigetragen haben, diese Ausgaben sollte man wirklich streichen.

@Bernd Kevesligety um 16:06

>> Promoviert hat er an Universität St.Gallen. Er Mitglied der Stiftung Marktwirtschaft. Ferner hat er den Vorsitz des wissenschaftlichen Beirats der CDU. Er ist Lobbyist für die "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft", die von der Metall-und Elektrowirtschaft finanziert wird.
Insgesamt also eine Personalie, von der die Lohnabhängigen und Gewerkschaften unheimlich viel zu "erwarten" haben.....<<
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Und, wo ist da ein Problem? Er tritt für Steuersenkungen ein, nicht nur bei Unternehmen. Er meint, dass Arbeitsplätze dadurch geschaffen werden können, was für die Gesellschaft wichtig ist.
Sicher, es ist eine Theorie, aber mit Hintergrund und Bestätigung in D in der Entwicklung der sozialen Marktwirtschaft.
Aber sowas kann man natürlich auch schlecht reden… dann eher mal Alternativen aufzeigen, die funktionieren.

@ Bernd Kevesligeti

Insgesamt also eine Personalie, von der die Lohnabhängigen und Gewerkschaften unheimlich viel zu "erwarten" haben.....

Was sollten die denn erwarten? Geld?
Der Mann ist Berater im Finanzministerium. Und dessen Aufgabe ist es nicht, Geld mit der Gießkanne zu verteilen, auch nicht an Lohnabhängige oder Gewerkschaften. Die erhalten ihr Geld ja hoffentlich vom Arbeitgeber bzw. aus Beiträgen.

von Wohlstandsbäuchlein 16:23

Bei der Personalie, Lebenslauf, Tätigkeiten können Lohnabhängige und Gewerkschaften nichts erwarten. Außer Gegenwind aus dem Finanzministerium von den "Experten".

Nur die Deregulierung

wird uns frei machen!
Man muss einfach nur, trotz aller negativen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, ganz fest daran glauben, dass bei all dem Reichtum dort oben für den Rest hier unten ein paar Brosamen abfallen ...

Geschickter Coup von Herrn Lindner....

der Wirtschaftsweise Lars Feld ist zurück - nun als "Ehrenamtler"!
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Lt. Wikipedia: Lars Feld schreibt Gutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die ISNM ist ein Tochterunternehmen des Instituts der deutschen Wirtschaft und ist für Deregulierung und Privatisierung bei der Arbeitsmarkt-, Sozial- und Tarifpolitik, wettbewerbsorientierte Bildungspolitik, sowie eine Abschwächung klimapolitischer Maßnahmen.
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Da kommt Freude auf - zumindest bei Menschen, denen Soziales und Klimaschutz _nicht_ am Allerwertesten vorbeigehen.
Gute Nacht!

Feld wird Lindners persönlicher Berater

Klar wird er das und wird dafür fürstlich entlohnt.
Dieser ganze Filz aus Arbeitgeberverbänden und selbsternannten Beratern, braucht kein Mensch.

Der passt

gut zur FDP, zumindest bei der Richtung die sie vor der Regierungsverantwortung hatte, jetzt ist es eine Spur anders, der Bürger und Verbraucher kann von ihm nichts erwarten.
Aber auch die Grünen haben sich ja die Lobby geholt, wird sehr interessant werden die nächsten Jahre bis zur neuen Wahl.

"Umstrittene Personalie"

Ich kann da nichts Nachteiliges an der Beauftragung dieser Person sehen (Feld) und wenn die Grünen eine Aktivistin (die vielleicht ehrbare Intentionen hegt, aber mit Ihren Aktionen geltende Gesetze bricht), beauftragen, kann das die FDP mit Herrn Feld doch erst recht (zumal der schon eine B-Besoldung aufgrund seiner bisherigen Leistungen erhält und da nicht reinmanöveriert werden muss).

@AlterSimpel um 16:29

>> Nur die Deregulierung wird uns frei machen!
Man muss einfach nur, trotz aller negativen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte, ganz fest daran glauben, dass bei all dem Reichtum dort oben für den Rest hier unten ein paar Brosamen abfallen ... <<
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Eigenartiges Wording mit „frei machen“ … zum Glück habe ich, und sicherlich die Mehrheit in D, viel mehr positive als negative Erfahrungen gesammelt!
Sie sind also „hier unten“, wo ein paar Brosamen, also Krümel, abfallen?
So was könnte man vielleicht in einem Dritteweltland schreiben, aber doch nicht hier!

darf nicht wahr sein ...

Deregulierung und Steuersenkung für Unternehmen. Was ein fatales Signal an den Arbeitnehmer.
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Vor dem Finanzamt transparent bis auf die Unterhose, kalte Progression, höhere Abgabenlast und nicht zu vergessen die rasende Inflation, lassen dem Arbeitnehmer kaum noch Luft zum Atmen.
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Aber die Unternehmen entlasten ... wo Deregulierung hinführt, sehen wir fast täglich bei den Wirtschaftsskandalen. Jedes Schlupfloch (sei es ein Gestaltungsmissbrauch oder vielfach auch illegal) wird doch schon jetzt genutzt. Und zeigt doch das Gegenteil, ohne Regulierung UND Überwachung herrscht bei einigen Unternehmen Anarchie und Gesetzlosigkeit.

Wachsrtum

Lindner und seine FDP klammern sich an die Vergangenheit. Diese Partei hat so keine Zukunft. Ich verstehe nicht, weshalb dieser "Wirtschaftsweise"auf das sinkende Schiff springt. Das Dogma, auf dem dieser Kapitalismus ruht, hat nichts mit einer wissenschaftlichen Theorie zu tun. Aber es ist eben schwer, sich vom alten Denken zu lösen.

Es geht darum, dass alle Parteien diese Theorie, die wesentlichen Anteil an der gegenwärtigen Krisensituation hat, zu überwinden. Eigentlich sollte es einer Partei, die sich auf christliche und soziale Werte beruht nicht so schwer fallen. Ohne sich von Seeheimer Kreis zu lösen, hat die SPD wohl kaum eine Möglichkeit wieder die starke Partei zu werden, die sie einmal war. Und wenn die Grünen nicht erkennen, dass Wachstumspolitik und wirksame Umweltpolitik wie Feuer und Wasser sind, werden immer mehr ihrer Anhänger erkennen, dass sie nichts als ein Placebo anbieten.
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Aber ich wollte ja nicht im Kaffeesatz lesen. Warten wir ab, wie es läuft.

@16:06 Uhr von Bernd Kevesligeti

Mit der FDP im Finanzministerium hat man doch schon eh der Bock zum Gärtner gemacht.

Und die Schmier... pardon, Spendengelder müssen sich doch irgendwie bezahlt machen.

Unnötige Geldfresser

Wann lagen die Wirtschaftsweisen jemals richtig mit ihren Prognosen ? Kann man alles einsparen. Jeder Mittelständler ist besser informiert, wohin die Reise geht, als die sogenannten Wirtschaftsweisen in ihren Elfenbeintürmen fernab der Realität.

Brohsamengesellschaft

Ich mag den Begriff Brohsamengesellschaft eigentlich nicht. Trotzdem hebt er eine Schwäche unseres Wirtschaftssystems hervor. Die Konzentration auf Wachstum und Konkurrenz ist ein wesentlicher Grund, der uns in die jetzige Krise geführt hat.
Und ist es nicht richtig, dass man den Eindruck gewinnen kann, das wir in einer Welt leben, wo bei eine Minderheit unglaublicher Luxus herrscht und anscheinend einige glauben, dass sie , besser, leistungsfähiger und irgendwie wertvoller sind, als die da unten.

Ich meine schon, das dieser Eindruck nicht so ganz fern von der Realität ist.

@logig um 17:34

>Wachstum: Lindner und seine FDP klammern sich an die Vergangenheit. Diese Partei hat so keine Zukunft. <<
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Sie sehen das halt so - ich nicht!
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>> Ich verstehe nicht, weshalb dieser "Wirtschaftsweise"auf das sinkende Schiff springt. <<
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Weil es NICHT sinkt!
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>> Aber es ist eben schwer, sich vom alten Denken zu lösen. <<
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Ohne Zweifel, ja.
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>> … Ohne sich von Seeheimer Kreis zu lösen, hat die SPD wohl kaum eine Möglichkeit wieder die starke Partei zu werden, die sie einmal war. <<
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Und mit den Themen von damals? Sie schreiben ja selbst „… klammern an der Vergangenheit“, auch wenn Sie da vornehmlich die FDP (und vermutlich auch die Union?) meinen.
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>> Und wenn die Grünen nicht erkennen, dass Wachstumspolitik und wirksame Umweltpolitik wie Feuer und Wasser sind, werden immer mehr ihrer Anhänger erkennen, dass sie nichts als ein Placebo anbieten. <<
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Schau mer mal …
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>> Aber ich wollte ja nicht im Kaffeesatz lesen. Warten wir ab, wie es läuft. <<
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Genau!

Ohne Kompetenz braucht man Berater

Das Lindner keine wirschafskompetenz vorzuweisen hat, ja als Finanzminister nicht mal rechnen kann (sie sein versuch im Wahlkampf die CO2 Preise auf Pro-Kopf Kosten umzurechnen). Nun wird die Ein-Mann-Show Lindner eh nicht auf Gremien hören, sondern weiter seine pseudomarktwirtschaftlichen Dogmen folgen. Mit Lars Feld hat er sich nur einen Grund geschaffen nicht weiter auf Wirtschaftsweisen hören zu müssen. Feld ist nicht gerade für seine Wissenschaftliche Kompetenz bekannt, sondern für seine politischen Seilschaften mit der CDU, FDP und der INSM.

Der Ordoliberalismus hat ürbigens nichts mit freier Marktwirtschafts zu tun. Die mit abstand meisten Gesetze und Verordnungen in Deutschland kommen aus ordoliberaler Feder (nicht von den Grünen wie immer behauptet wird)

@18:55 Uhr von Wolf1905

Das neoliberale Denken von vorvorgestern lässt uns von einer Krise in die nächste taumeln und hat uns schon 2 Welt- und etliche weitere Kriege "beschert".

"Warten wir ab, wie es läuft. "

Nee, dazu haben wir eben keine Zeit mehr, wobei das Zitat nur den Lobbyisten meinte.

Eine andere Zeitung nannte Feld einen "ordoliberalen"

Ich weiß nicht, ob diese Einstufung heute noch zutrifft. Bisher hatte ich von der FDP den Eindruck, dass sie in der Wirtschaftspolitik weniger "ordo" und mehr "liberal" eingestellt ist. Ob sich das geändert hat, werden wir sehen.

Klare Richtungsentscheidung der "Liberalen"

Diese Berufung soll der Rettungsanker der "Wirtschaftsliberalen" auf ihrem Irr- Weg in die Vergangenheit sein. Die durch diese verfehlte frühere (Industrie-)Politik sind viele Probleme, wenn nicht entstanden, so doch gravierend verschärft worden, die braucht heute keiner mehr! Zu den anstehenden Problemen sozialen Ausgleichs, Schließung der Spaltunglücke zwischen Arm und Reich, genau der falsche Beitrag, wie Benzin zum Feuerlöschen. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung fehlen, genau wie die Schonung unserer Nerven! Bei dem Gerede von der "Deregulierung" fehlt der Gedanke an die Gründe einer jeglichen Regulierung, die meistens durch den Missbrauch von Macht und rücksichtslosen, ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen und Wirtschaftsweisen von der Arbeiterschaft und den Gewerkschaften erkämpft wurde und sich meist sogar im Interesse der Unterehmen auswirkte.

Ein weiteres Armutszeugnis für den unfähigsten ...

... Finanzminister in der Geschichte der Bundesrepublik: Bleibt er doch durch die Berufung von Feld weiter in seiner geradezu aberwinzigen Blase eingeschlossen! Richtig von ihm wäre dagegen gewesen, wenn er den Mumm dazu gehabt hätte, einen Beratenden zu berufen, der völlig konträr zu seinen eigenen Anschauungen denkt – denn nur durch die Synthese dieser scheinbar unvereinbaren Positionen kann überhaupt etwas Gutes für das Land entstehen...

@ BILD.DirEinDuH…

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Der ist doch schon lange ein fleissiger Erzähler des Märchens von den Starken Schultern, die man nicht belasten dürfe und den Reichen die sich keine Steuern leisten könnten.
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Jupp. Sehe ich genauso. Herr Brüderle auch. Die OECD sagte ja bereits, dass in Deutschland die Steuerlast zu hoch sei.

Problem ist nur, die OECD sagte, die Steuerlast in Deutschland ist im internationalen Vergleich bei den unteren und mittleren Einkommen zu hoch.

Und bei den höheren Einkommen zu niedrig.

Außerdem kritisierte die OECD, dass in Deutschland im internationalen Vergleich die Steuern aus Erbschaften, Immobilien und Kapitalerträgen viel zu niedrig sei.

Also bin ich voll auf FDP Linie, wenn sie die Einkommen zwischen 9.000 €/Jahr und 45.000 €/Jahr entlasten und darüber belasten wollen. Und die Erbschaftssteuer anheben wollen. Ganz im Sinne der OECD. Bin ich sogar sofort ein FDP Supporter.

Solidarität rufen und die Kräfte des Marktes entfesseln! Supi...

Voodoo-Economy

@16:19 Uhr von Wolf1905
Trotz Schulden Geld für alles Mögliche, Notwendige zur Verfügung stellen, gleichzeitig Steuern senken und zwar für Alle!
Und am Schluss sogar noch eine schwarz-gelb-grün-rote Null...

@18:30 Uhr von logig

//Ich mag den Begriff Brohsamengesellschaft eigentlich nicht. Trotzdem hebt er eine Schwäche unseres Wirtschaftssystems hervor. Die Konzentration auf Wachstum und Konkurrenz ist ein wesentlicher Grund, der uns in die jetzige Krise geführt hat.
Und ist es nicht richtig, dass man den Eindruck gewinnen kann, das wir in einer Welt leben, wo bei eine Minderheit unglaublicher Luxus herrscht und anscheinend einige glauben, dass sie , besser, leistungsfähiger und irgendwie wertvoller sind, als die da unten.

Ich meine schon, das dieser Eindruck nicht so ganz fern von der Realität ist.//
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Ich stimme Ihnen zu. Wenn man auf Missstände hinweisen will, darf man auch mal übertrieben wirkende Wörter benutzen.

Der Schwerpunkt der Bemühungen dieser ...

... neuen Regierung scheint darin zu liegen möglichst prominente Berater zu gewinnen.
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Mal schauen wohin das führt.
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5/5

Am 14. Februar 2022 - 17:34 Uhr von logig

Ohne sich von Seeheimer Kreis zu lösen, hat die SPD wohl kaum eine Möglichkeit wieder die starke Partei zu werden, die sie einmal war. Und wenn die Grünen nicht erkennen, dass Wachstumspolitik und wirksame Umweltpolitik wie Feuer und Wasser sind, werden immer mehr ihrer Anhänger erkennen, dass sie nichts als ein Placebo anbieten.
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Ähhh, den Seeheimer Kreis gibt es seit 1974. In einem 6 Parteien System KANN keine Partei so stark sein, wie in einem 2 bzw. 3 Parteien System. Dass es diesen Kreis gibt, beschert der SPD etlich Stimmen, die sie sonst nie wählen würden. Wie die letzte BTW gezeigt hat, ist das Interesse an einer linken Partei quasi nicht verhanden; von einigen Getreuen einmal abgesehen.
Wie Sie Klimawandel/Energiewende und die anderen "Wohltaten" wie z.B. Wohnraum schaffen wollen ohne entsprechendes Wachstum zu generieren, wird wohl Ihr Geheimnis bleiben.

@IchMeinJaNur um 19:27

>> Das neoliberale Denken von vorvorgestern lässt uns von einer Krise in die nächste taumeln und hat uns schon 2 Welt- und etliche weitere Kriege "beschert".
"Warten wir ab, wie es läuft. "
Nee, dazu haben wir eben keine Zeit mehr, wobei das Zitat nur den Lobbyisten meinte. <<
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Aha, 2 Weltkriege aufgrund von neoliberalem Denken… also der 2.Weltkrieg basierte auf was ganz anderem!
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Vielleicht mal kurz schildern, was Sie für Empfehlungen haben?

on IchMeinAm 14. Februar 2022 - 19:27 Uhr vJaNur

Das neoliberale Denken von vorvorgestern lässt uns von einer Krise in die nächste taumeln und hat uns schon 2 Welt- und etliche weitere Kriege "beschert".
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Nur zum besseren Verständnis : können Sie mir bitte mal die ein- oder andere Krise nennen, zwischen denen wir Ihrer Meinung nach ständig rumtaumeln ? Wieso konnte ich davon bis dato nichts bemerken ? Meines Wissens liegt der letzte Weltkrieg bereits über 70 Jahre zurück. Dass es da schon den Neoliberalismus gab, ist mir indes neu.

Guter Mann

einen äußert klugen Berater hat sich der Finanzminister ausgesucht. Keine Frage. Respekt, wenn das aus der Einsicht resultiert, dass man sich kompetente Hilfe holen muss, wenn man sich seiner Mittel nicht 100%ig sicher ist. Allerdings bleibt offen, wie der Lindner und sein Berater beim Rest der Regierung ankommen. Der knochentrockene Finanzer mit Hang zu den Besserverdienenden auf der einen Seite und auf der anderen Seite die Hipp-hipp-hurra-Fraktion, die grade mit dem Geld der kleinen deutschen Steuerzahler die Welt retten müssen. Mal sehen, wie das ausgeht.

@ Bernd Kevesligeti

Lars Feld wird Lindners persönlicher Wirtschaftsberater...
Promoviert hat er an Universität St.Gallen. Er Mitglied der Stiftung Marktwirtschaft.

Ist doch gut. Vermutlich kennt er sich mit Finanz- und Wirtschaftspolitik wesentlich besser aus als sein Minister.

Was für eine quere Begründung für "nicht unumstritten"?!

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Sein Vertrag für das Gremium war nicht verlängert worden. Seitdem gibt es ein Patt zwischen den vier verbliebenen Wissenschaftlern im Sachverständigenrat und daher oft keine klaren Empfehlungen an die Bundesregierung.
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Vorher war das also nicht so! Das spricht dann aber für den Professor. Zehn Jahre war er Mitglied im Sachverständigenrat. Scholz wollte den DIW-Chef Marcel Fratzscher im Sachverständigerat unterbringen, der der SPD nahesteht und hat den Streit gesucht. "Nicht unumstritten" ist nicht ok!

Am 14. Februar 2022 - 16:13 Uhr von Wolf1905

Kürzlich hat Frau Baerbock die Greenpeace Chefin mit in ihr Boot geholt - ist auch nicht unumstritten, aber aus Sicht von Baerbock nachvollziehbar.
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Sie wissen doch bestimmt, dass wenn zwei das Gleiche machen, es noch längst nicht dasselbe ist. Dinge, die bei einer Person begrüsst werden, werden bei einer anderen verteufelt. Ist leider so.
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Zur Person Lars Feld: seine Berufung finde ich gut, weil ich seine gedankliche Ausrichtung richtig finde - was sicherlich nicht ohne Widerspruch in diesem Forum bleiben wird.
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Ich bin da durchaus bei Ihnen. An die Widersprüche habe ich mich gewöhnt. Muss halt jeder schauen, wie er am besten klar kommt. Ich habe damit kein Problem, bin aber auch kein Idealist.
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Gut ist auch, dass es ein ehrenamtlicher Job ist, also den Steuerzahler nicht belasten wird.
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ist bei der Greepeace-Lady allerdings anders. Darüber rege ich mich allerdings auch nicht auf. Ansonsten gilt hier der 1. Satz meines Beitrages.

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