Kommentare - Ukraine-Krise: Telefon-Diplomatie im Akkord

Kommentare

Panikmache ist keine Solidarität

"Die US-Regierung warnt mit zunehmender Dramatik vor einer drohenden russischen Invasion der Ukraine."
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Die USA scheinen es für "solidarisch" zu halten, genau das zu tun, was Herr Selenskyj nicht möchte: Mit unbestätigten Behauptungen Panik in der Ukraine zu schüren.

Klärung Status Ukraine

"Für möglich gehalten wird auch, dass Russland eine Drohkulisse aufbauen will, um eigene Sicherheitsforderungen durchzusetzen."
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So siehts aus, aus meiner Sicht geht es den Russen mit der Ukraine nicht voran, Minsk scheint gescheitert und die Positionen verhärten sich nur und so einen schwelenden Konflikt vor der Haustür, wollen die Russen nicht.
Also machen sie jetzt Druck im Kessel, damit sich mal was bewegt, nicht gerade die nette Tour, aber verständlich. Ob es Krieg geben könnte, hängt davon ab, was man Moskau anbietet und im Moment scheint das nix zu werden.

Warum rücken

... russische Kampftruppen immer näher an die Ukraine heran? Welchen Sinn hat das? Warum sagt Putin nicht, dass er den Angriff vorbereitet?

@ Nachfragerin

Warum relativieren Sie hier unablässig die Kriegsvorbereitungen der russischen Seite? Sie sind doch denkbar offensichtlich. Fakten eben.

Das Putin-Regime hat sich…

Das Putin-Regime hat sich verkalkuliert. Es sollte seinen Militäraufmarsch umgehend auflösen.

@ Nachfragerin . Es ist…

@ Nachfragerin
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Es ist richtig, wenn man dem Putin-Regime, anders als bei der Krim Annexion, nicht die Meinungsführerschaft mit Kreml Desinformationen überlässt.

21:27 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

Warum rücken ... russische Kampftruppen immer näher an die Ukraine heran?
Welchen Sinn hat das? Warum sagt Putin nicht, dass er den Angriff vorbereitet?
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wo befinden sich denn die russischen Truppen
(meines wissens in ihrem Land)
und wo die US Amerikanischen ?
definitiv nicht in ihrem Land

@ Nachfragerin

Auch ich finde das seit Wochen andauernde Säbelgerassel mehr als nervig. Trotzdem:

Angenommen, also nur mal angenommen, Putin lässt seine Truppen trotz aller Warnungen in die Ukraine einwandern, gemäß der Äußerung eines russ. Diplomaten, die bei NTV eingeblendet wurde: "Wir scheißen auf Sanktionen!"

Wie sähe Ihr Kommentar dann aus?

Rätselhafte Putin-Affinität

13. Februar 2022 - 21:18 Uhr von Nachfragerin:
".. USA ... unbestätigten Behauptungen Panik in der Ukraine zu schüren."
Nun, wenn man aber weiß, dass Putin alles andere als ein vertragstreuer Geselle ist, (wir wissen, dass schon 3 Tage nach Unterzeichnung von Minsk II russlandtreue Kämpfer die Waffenruhe und damit das Abkommen brachen), fällt es einem schwer, Ihren Behauptungen zu eine Ernsthaftigkeit zu unterstellen, zumal Sie hier nichts Untermauerndes bringen.
Ihre Affinität zu Putin ist zumindest mir weiterhin ein Rätsel.

Russland hatte doch das…

Russland hatte doch das Manöver mit Belarus lange vorher angekündigt - und immer wiederholt, dass es sich um eine Übung handelt. Was hat es noch genau mit Defender Europe 2022 auf sich? Genau, auch bloß ne Übung … aber Russland im eigenen Land wird dies verboten - komisches Spiel!

Am 13. Februar 2022 - 21:29…

Am 13. Februar 2022 - 21:29 Uhr von Werner40
Das Putin-Regime hat sich…
Das Putin-Regime hat sich verkalkuliert. Es sollte seinen Militäraufmarsch umgehend auflösen.

So siehts aus.

Andere Sicht der Dinge

Manche Journalisten kommentieren das so, dass USA und Deutschland sich dermaßen in Afghanistan verkalkuliert haben, dass sie ihre verbrannten Finger sich nicht gleich noch Mal verbrennen lassen wollen und deshalb Panik haben noch Mal überrascht zu werden.
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Ich erinnere Mal sinngemäß, nicht wörtlich:
Deutsche Botschaft in Kabul an das Auswärtige Amt: "Alle packen, sollen wir auch?"
Das Auswärtige Amt: "Neeein, alles gut."
Deutsche Botschaft: " Alle sind schon weg. Sollen wir jetzt wenigstens packen?"
Auswärtige Amt: "Ach was. Bleibt ruhig dort, da ist nichts."

von Nachfragerin

was soll´s
jeder der sich für ne friedliche Lösung einsetzt
auf Deeskalation hofft und nicht auf Krieg setzt
ist automatisch ein Russen zumindest Putin Freund ....
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man fragt sich echt ob sich die letzten Jahrzehnte was geändert hat
Hass scheint immer noch populär zu sein und nicht zu knapp
viele wollen nur Blut sehen, dabei könnte es auch das eigene sein

Natürlich ist "Minsk" gescheitert, was sonst?

21:27 Uhr von ein Lebowski:
"... aus meiner Sicht geht es den Russen mit der Ukraine nicht voran, Minsk scheint gescheitert ..."
Aber Minsk war doch schon am 3. Tag nach der Unterzeichnung von Minsk II durch den Bruch der Waffenruhe durch russlandtreue Kämpfer gescheitert. Oder hat Putin versucht, dass zu verhindern?
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"Also machen sie [der Putin] jetzt Druck im Kessel, damit sich mal was bewegt, nicht gerade die nette Tour, aber verständlich."
Eine "nette" Untertreibung.
Putin muss nur aufpassen, dass ihm der Kessel selbst nicht um die Ohren fliegt.

Due pure Verzweiflung !

"Angesichts der politischen Turbulenzen befinde sich etwa die ukrainische Währung unter Druck. Deutschland prüfe deshalb, "ob wir noch bilateral Möglichkeiten haben, einen Beitrag zu leisten zur wirtschaftlichen Unterstützung". Details wurden nicht genannt."

Klasse Idee, noch mehr Steuergelder im hochkorrupten Kiewer Sumpf versenken zu wollen, ohne Zweckbindung versteht sich. Der dt. Steuerzahler erfährt nichts über den Verbleib,...weil und wegen "Verschlusssache"...und so !

Russland wird keinen Krieg vom Zaune brechen, nein, Russland wird nun in Ruhe und zurückgelehnt zugucken, wie der FED und anschließend der EZB entweder die Inflation oder, bei steigenden Zinsen, die "Märkte" implodieren.

Im Westen brennt es tatsächlich weitaus heftiger als im Grenzgebiet Ukraine / Russland.

Moskau wird sich in den quälenden Überlebenskampf des Westens nicht hineinziehen lassen und hat offensichtlich auch keine Interesse an Klaus Schwabs neuer Weltordnung.

Läuft nicht für den Westen...

21:41 Uhr von mau71

Was hat es noch genau mit Defender Europe 2022 auf sich?
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dass von diesem Manöver im Dezember 2021 noch keiner was wusste
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und dieses U Boot in russischen Gewässern
muß sich neuerdings der Bestohlene rechtfertigen und nicht der Dieb ?

Wie lange eigentlich noch

will man uns das Nicht-Eintreten der Prophezeiungen als Nachricht verkaufen?
Russische Truppen sind immer noch da, wo sie schon seit Monaten stehen. Gefühlt täglich wird von irgendeinem Nato-Regierungschef der Ukraine Beistand versichert.
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"Die US-Regierung warnt mit zunehmender Dramatik vor einer drohenden russischen Invasion der Ukraine"
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Genau: das einzige was sich seit Wochen verändert ist die Dramatik, mit der die USA hier Panik schürt.
Sogar der so "beschützte" Ukraine winkt langsam ab.
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Genauso unausgesprochen wie Putins Absichten sind die Beweggründe der Dramaqueen aus Übersee.
Sind es die schlechten Umfragewerte von Biden, die innenpolitischen Misserfolge? Er wäre nicht der erste US-Präses, der mit internationalen Konflikten von inneren Problemen ablenken wollte.
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Ist es die Angst, die Nato-Mitglieder würden desinteressiert aus der Reihe tanzen, wenn nicht der US-Dirigent unermüdlich mit dem Taktstock klopft?

@Wohlstandsbäuchlein - Fakten denkt man nicht.

21:28 Uhr von Wohlstandsbäuchlein:
"Sie sind doch denkbar offensichtlich. Fakten eben."
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Man kann sich nur Gedanken denken. Das sind dann aber keine Fakten.

Selbstüberschätzung Putins

21:29 Uhr von Werner40:
"Das Putin-Regime hat sich verkalkuliert. Es sollte seinen Militäraufmarsch umgehend auflösen."
Würde ich auch so sehen, wenn Putin nichts weiter als ein unerfahrener Bauerntölpel wäre.
Allerdings glaube ich das nicht so recht, dass er jener ist.
Bleibt eigentlich nur krankhafte Selbstüberschätzung.
Vor dem Hintergrund, dass er ein großes Volk und ein riesiges Reich führt, ein gefährlicher Auswuchs.

US-Thinktank RAND-Corporation: Russland zum Eingreifen bringen.

@21:28 Uhr von Wohlstandsbäuchlein
Die USA wollen das Eingreifen Russlands erzwingen. Natürlich im Rahmen einer Strategie der Schwächung Russlands. Die Rechtsradikalen in der ukrainischen Armee stehen bereit. Das Minsker Abkommen wird mittlerweile von offizieller ukrainischer Seite für obsolet erklärt. Russland wird viele Toten in den Volksrepubliken nicht tatenlos hinnehmen können.
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Das hat doch schon einmal bei der Sowjetunion mit der Anwerbung von Islamisten in Afghanistan geklappt.
Dann wird aber auch verständlicher, warum immer mehr US- und Natosoldaten in der Nähe Russlands zur "Deeskalation" platziert werden.
"https://www.rand.org/content/dam/rand/pubs/research_reports/RR3000/RR30…"

@21:27 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

//Warum rücken
... russische Kampftruppen immer näher an die Ukraine heran? Welchen Sinn hat das? Warum sagt Putin nicht, dass er den Angriff vorbereitet?//
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Vielleicht, weil es nicht wirklich zu seinem Plan gehört?
Aber Sie sind da offenbar besser informiert.

wie war das in Kuba

haben die USA damals akzeptiert
dass ein freies Land sich seine Verbündeten selber aussucht
gar von denen Waffen auf seinem Territorium installiert ?
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reine Machtspiele
sowohl den Russen als auch den Amis

21:47 Uhr von Parsec

"Putin muss nur aufpassen, dass ihm der Kessel selbst nicht um die Ohren fliegt."
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Wir sollten alle aufpassen, dass uns der Kessel nicht um die Ohren fliegt, wenn es richtig schief läuft, fragt hinterher keiner mehr, wer eigentlich Schuld war.
Ist ja nicht so, dass wir nicht wüssten worum es hier geht, welches Spiel gespielt wird, was gefordert wird, wie die Lage aussieht, ist lösbar, wenn man denn will und wenn wir das Problem verschieben, taucht es irgendwann trotzdem wieder auf, also lösen wir es doch besser jetzt, bevor wir uns verbrennen.

Nur noch ein Manöver?

21:46 Uhr von Sisyphos3:
"...viele wollen nur Blut sehen..."
Mit welcher Konsequenz nochmal zieht Putin "rund um" die Ukraine weit über 120.000 Mann zusammen?
Also damals, im Jahr 2020, beschrieb der "Spiegel":
"Kaukasus 2020, Russland startet größtes Militärmanöver des Jahres [mit] 13.000 Soldaten, 250 Panzer: ... ein Manöver der Superlative".
Was haben wir dann jetzt, 2022??

@21:53 Uhr von AlterSimpel

Sie sprechen mir aus der Seele.
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//Ist es die Angst, die Nato-Mitglieder würden desinteressiert aus der Reihe tanzen, wenn nicht der US-Dirigent unermüdlich mit dem Taktstock klopft?//
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Deutschland tut das ja angeblich. Geld reicht nicht, Worten glaubt man nicht. Nein, es müssen Waffen sein.
Das Motto der Nato scheint zu sein: So lange Panik schüren, bis irgendwer die Nerven verliert.

Machtpolitiker setzen ihre Interessen durch, die Bevölkerungen

„baden es aus“ - die der gerade betroffenen Länder mehr bzw. ganz unmittelbar, die „am Rande beteiligten“ Zuschauer „nur“ mittelbar:
daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/Ukraine-Charkow-Alltag-im-Schatten-der-Krise-video-100.html
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Natürlich leben die nach die Menschen in den von den Machtdemonstrationen politischer „Führer“ ihr Leben so gut es geht weiter (ging, wie dem Beitrag zu entnehmen vor Putins „Eingreifen“ 2014 deutlich besser) und hoffen, „einfach“ in Ruhe gelassen zu werden. Was sollen sie auch sonst machen. Im Dauerpanikmodus kann ja kein Mensch dauerhaft überleben. Wie absurd die Auswirkungen einer von den Machtgelüsten Einzelner „getriebenen“ Weltpolitik sind, ist an der hier Hoffnung des einen der beiden Eisschwimmer im Grenzfluss zu erkennen, dass keiner „aufpasst“ und sie deshalb weiter hinausschwimmen können: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/Estland-Narva-Unsicherheit-in-der-Stadt-der-Russen-video-100.html

Am 13. Februar 2022 - 21:41 Uhr von Parsec

Im Jahr 2016 gab es eine noch größere Kernschmelze , bei der Medien auf der ganzen Linie voraussagten, dass der Krieg vor der Tür stehe. Tatsächlich berichtete The Guardian , dass Russland bald 330.000 Soldaten an der Grenze haben würde. Doch nichts passierte und die Geschichte wurde stillschweigend fallen gelassen.

Mit dem nächsten Frühjahr kamen erneute Warnungen vor Konflikten. Das Wall Street Journal behauptete , dass „Zehntausende“ Soldaten an der Grenze stationiert seien. Die New York Times erhöhte diese Zahl auf „bis zu 100.000“. Ein paar Monate später sagten US News , dass Tausende von Panzern sich ihnen anschlossen.

Ende 2018 waren die New York Times und andere Medien erneut in Aufruhr wegen einer neuen russischen Aufrüstung, diesmal von 80.000 Militäreinheiten. Und im Frühjahr letzten Jahres wurde weithin berichtet (zum Beispiel von Reuters und der New York Times ), dass Russland Armeen von insgesamt weit über 100.000 Einheiten an der Grenze zur Ukraine aufgestellt hatte.

Unsere Außenministerin…

Unsere Außenministerin Baerbock beschreibt die Lage präzise. Und sie macht sich heute deutlich, dass es zu Gesprächen und Deeskalation keine Alternative gibt, und dass zugleich an einer harten gemeinsamen Reaktion des Westens kein Zweifel besteht, sollte Russland erneut die Integrität der ukrainischen Grenzen verletzen.
Wir haben die richtige Außenministerin zur richtigen Zeit.

Also mir scheint, dass sich…

Also mir scheint, dass sich da die USA in eine Sackgasse manövriert hat:
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USA und NATO scheinen einen Krieg geradezu herbeizusehnen, um einen Grund zu haben für entsprechende drakonische Sanktionen, sowie einen "Absatzmarkt" zu haben für westliches Kriegsgerät und um nicht mehr über den Katalog an Sicherheitsforderungen Russlands verhandeln zu müssen.
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Wenn andererseits Russland aber nicht bereit ist das zu tun, gibt es offensichtlich keinen Plan, wie es weitergehen soll, denn sie wollen die russischen Kernpunkte offensichtlich keinesfalls akzeptieren.
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Des weiteren hat man mit der Ukraine jetzt einen "Failed State" an der Backe, der dauerhaft Unsummen an Geldtransfers benötigt, um nicht vollständig zu kollabieren.

Baerbock hat keine Anzeichen

dass eine Invasion bereits beschlossen ist.
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Ich würde mal sagen, dass das Zusammenziehen einer Invasionsarmee und deren strategische Stationierung schon ganz gute Anzeichen sind.
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Gegenfrage ist doch: welche Anzeichen hat Sie denn dafür, dass Ihre Reaktion, mit Sanktionen zu drohen, irgendetwas bewegt?
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Tatsache ist doch, dass der Preis für Putin damit schlichtweg berechenbar wird.
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Wird Frieden so nicht billig gemacht?

Komparsen

Die Amerikaner sind auf der sicheren Seite. Wenn die Russen "denn endlich nach 8 Jahren einmarschieren" haben sie es vorausgesagt, und wenn es auch jetzt wie in den vergangenen Jahren nicht passiert, dann werden sie mit stolz geschwällter Brust behaupten, dass sie und nur sie es durch ihre Androhungen von Sanktionen verhindert haben. Dann ist genau das erreicht, was erreicht werden sollte, der ganzen Welt den immer bösen Russen vorzuführen. Genau darum geht es, die Politschauspieler in der Ukraine und der EU sind nur Komparsen. Biden spielt den starken Mann, was er für die anstehenden Wahlkampf in den USA gebrauchen kann. So führt die amerikanische Innenpolitik Regie in Europa, und die Europäer spielen mit.

22:05 Uhr von Anna-Elisabeth

So lange Panik schüren, bis irgendwer die Nerven verliert.
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sie bringen es auf den Punkt
so lange drohen bis einer die Nerven verliert
erinnert mich an diesen Film "Zwischenfall im Atlantik"

@alter Simpel & @Anna-Elisabeth


Ich habe schon öfter ähnliche Gedanken formuliert, aber bei mir sind sie jedesmal in rote Tusche getaucht worden. Bleibt mir nur, mich Ihnen beiden anzuschließen.

Am 13. Februar 2022 - 21:57 Uhr von Parsec

"...Bleibt eigentlich nur krankhafte Selbstüberschätzung..."

Daher wird vielen Lesern verziehen, wenn sie denken, es sei wieder Groundhog Day. Doch etwas ist anders an dieser Zeit: Die Berichterstattung über den Konflikt war enorm und dominiert seit Wochen den Nachrichtenzyklus, wie es vorher einfach nicht der Fall war. Die Möglichkeit eines Krieges hat den Amerikanern Angst gemacht und Rufe nach einem weitaus höheren Militärbudget und einer Neugestaltung der amerikanischen Außenpolitik provoziert, um dieser vermeintlichen Bedrohung entgegenzuwirken.

22:08 Uhr von Feininger

Also mir scheint, dass sich da die USA in eine Sackgasse manövriert hat:
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und wissen nicht wie sie sich da ohne Gesichtsverlust raus bewegen können
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22:08 Uhr von Feininger

Ihr Kommentar macht keinen Sinn.
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1) Niemand sehnt einen Krieg herbei,
2) die russischen Sichereitsinteressen sind nicht Sache der halben Welt,
3) der Anforderungskatalog eine absolutes Blendwerk - Wo sind denn die Rechte zu den darin geforderten Verpflichtungen??? - und
4) ein "failed state" ist die Ukraine nicht im Ansatz.
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Allerdings gibt es dort von Russland besetzte und zwangsverwaltete Gebiete, in denen die Menschenrechtslage noch deutlich fragwürdiger ist, als in Russland selbst.

Ranrücken

"Warum rücken russische Kampftruppen immer näher an die Ukraine heran? Welchen Sinn hat das?"

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Wo stehen denn zur Zeit genau wieviele dieser Truppen? Wie weit von der Grenze zur Ukraine sind sie entfernt? Wieviel näher sind diese in den letzten 4 Wochen an die Ukraine gerückt?

Haben sie dazu konkrete Angaben, oder plappern sie nur ungeprüft US Meldungen nach?

Putins milit. Druck erzeugt einen Selbstdruck

22:00 Uhr von ein Lebowski
zu: 21:47 Uhr von Parsec
//Putin muss nur aufpassen, dass ihm der Kessel selbst nicht um die Ohren fliegt.//
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"Wir sollten alle aufpassen, dass uns der Kessel nicht um die Ohren fliegt, wenn es richtig schief läuft, fragt hinterher keiner mehr, wer eigentlich Schuld war."
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Einwenig "Prinzip Hoffnung" sei darin angebracht, dass Stoltenbergs Worte bestand haben: [30.01.22] "Im Falle eines russischen Einmarsches in die Ukraine hat die Nato einen Kriegseinsatz klar ausgeschlossen. „Wir haben keine Pläne, Nato-Kampftruppen in der Ukraine einzusetzen“, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Sonntag (30.01.2022) der britischen BBC."
Der Kessel, der Putin dann um die Ohren fliegt, dürfte wirtschaftlich teuren Inhaltes sein, ich denke auf Jahrzehnte.
Wissen tue ich das nicht, wohl aber erleben werden wir, ob es so eintritt oder nicht.
So oder so: Putin setzt sich selbst immer mehr unter Druck, glaubwürdig zu handeln. Ziemlich schräg.

@21:40 Uhr von harry_up @ Nachfragerin

//Angenommen, also nur mal angenommen, Putin lässt seine Truppen trotz aller Warnungen in die Ukraine einwandern, gemäß der Äußerung eines russ. Diplomaten, die bei NTV eingeblendet wurde: "Wir scheißen auf Sanktionen!"//
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Keine sonderlich verwunderliche Reaktion. Die Folgen solcher Sanktionen hat ja vor allem Deutschland zu tragen. Das bestreitet nicht einmal Biden.

22:07 Uhr von SinnUndVerstand

Wir haben die richtige Außenministerin zur richtigen Zeit.
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bisher auf jeden Fall !
ich hoffe es bleibt so
vergisst nicht für welches Land sie Außenministerin ist

@ Lebowski

So siehts aus, aus meiner Sicht geht es den Russen mit der Ukraine nicht voran, Minsk scheint gescheitert und die Positionen verhärten sich nur und so einen schwelenden Konflikt vor der Haustür, wollen die Russen nicht.

Das wäre ja kein Problem. Sie müssen ja nur die Söldner aus der Ostukraine abziehen und gut is.
Aber wozu eine Invasionsarmee an der Grenze zur Ukraine zusammenziehen?

Schlagzeile gestern...

...um 20:54:
Ukraine-Krise: Telefon-Diplomatie auf Hochtouren

Schagzeile heute um 21:04:
Ukraine-Krise: Telefon-Diplomatie im Akkord

Und inhaltlich habe ich auch nicht wirklich etwas neues gefunden.
Ich interpretiere das jetzt mal positiv: Die Situation hat sich nicht verschlechtert.

Meine Mutmaßung

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, rechtzeitig meine Mutmaßung zu äußern, was demnächst passieren könnte.
Die russische Armeemarschiert in der Ostukraine (Donezk und Luhansk) ein mit der offiziellen Begründung, die russischsprachige Bevölkerung vor Massakern zu schützen.
Die massive Überlegenheit soll den Widerstand der Ukraine gleich zum Anfang ersticken.
Die Sanktionen des Westens werden hingenommen.

Im Extremfall wird die Brücke über Mariupol bis hin zur Landverbindung der Krim geschlagen. Damit wäre das Asowsche Meer rein russisch.

Sattelitenbilder

Vor einigen Jahren hatte eine befreundete Landesvermesserin mir erzählt, dass bei Sattelitenbildern mit einer Un-/genauigkeit von ca. 30 cm auszugehen ist.

Wenn ich dieses Foto sehe, kommen Erinnerung an den Irakkrieg hoch. Damals hatte Saddam Hussein die Amerikaner zum Narren gehalten, indem er nicht vorhandene Panzer mit aufgeblasenen vorgetäuscht hatte, um militärische Stärke zu demonstrieren.

Jedenfalls sind die russischen Panzer- und Fahrzeuge in Reih und Glied sehr deutlich zur Schau gestellt.

@harry_up - Was könnte Russland bezwecken?

21:40 Uhr von harry_up:
"Angenommen, also nur mal angenommen, Putin lässt seine Truppen trotz aller Warnungen in die Ukraine einwandern, gemäß der Äußerung eines russ. Diplomaten, die bei NTV eingeblendet wurde: 'Wir scheißen auf Sanktionen!' Wie sähe Ihr Kommentar dann aus?"
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Dann wäre ich entsetzt. Ich würde mich fragen, was Russland damit bezweckt.

22:00 Uhr von Sisyphos3

Kuba ist 60 Jahre her, da war die Welt eine andere.
.
Der russische Überfall auf die Ukraine hingegen, der war 2014.
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Und ja, Kuba konnte es sich aussuchen - und nein, da wurde nichts von den USA annektiert.
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Ihr hinkender Vergleich unterstützt Sie null!

@21:46 Uhr von Sisyphos3

Dem schließe ich mich an.
*
Alleine die dämliche Unterteilung der Politiker in "Falken" und "Tauben".
Falken fliegen hoch über dem Boden, jagen oft dort und haben nicht wirklich den Durchblick, was auf der Erde los ist.

22:19 Uhr von Phonomatic 22:08 Uhr von Feininger

1) Niemand sehnt einen Krieg herbei,
2) die russischen Sichereitsinteressen sind nicht Sache der halben Welt,
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also wenn ich mir die Beiträge hier so lese
hege ich da gewisse Zweifel
und "russische Sicherheitsinteressen" also wer hat denn Stützpunkte auf der ganzen Welt und überall seine Flugzeugträger ?
20 Stück haben die USA, genau einen die Russen

@Phonomatic

"Baerbock hat keine Anzeichen
dass eine Invasion bereits beschlossen ist.
.
Ich würde mal sagen, dass das Zusammenziehen einer Invasionsarmee und deren strategische Stationierung schon ganz gute Anzeichen sind"
.
***

Dann schreiben Sie die Baerbock an und bewerben sich als Berater.

@ 21:27 Uhr von ein Lebowski

Was geht Russland an, was in der Ukraine vor sich geht? Das ist ein souveräner Staat, dessen Grenzen Russland schon einmal durch die Annektion der Krim verletzt hat und seitdem permanent durch die Entsendung von Truppen in den Donbas. Russland möchte kein souveräne Ukraine, wie Putin mehrfach gesagt hat - die Ukraine soll eine Vasall, eine Kolonie des russischen Imperiums sein. Also umstellt man die Ukraine mit seinen Truppen und erpresst die Unterwerfung oder erobert das Land. Seit dem zweiten Weltkrieg hat es keine derartige Massierung von Invasionstruppen an einer innereuropäischen Grenze mehr gegeben wie jetzt die russischen Truppen an der russisch-ukrainischen, belarussisch-ukrainischen und der ukrainischen Seegrenze zum Schwarzen Meer. Wer jetzt noch behauptet, das alles sei friedliebend, weckt massivste Zweifel an seiner Motivation.

22:16 Uhr von frosthorn @alter Simpel & @Anna-Elisabeth

Bleibt mir nur, mich Ihnen beiden anzuschließen.
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Ich verzichte darauf, Ihnen nun zu applaudieren. Ich möchte Sie aber gern darauf hinweisen, dass Sie damit auch den ohnehin eher leichten Schleier Ihrer angeblichen so neutralen Position fallen lassen ...

@ Lebowski

Ob es Krieg geben könnte, hängt davon ab, was man Moskau anbietet und im Moment scheint das nix zu werden.

Bietet uns das Richtige oder wir beginnen einen Angriffskrieg? Was sollte der Westen denn anbieten? Die Kapitulation?

Telefon Diplomatie im Akkord?

Eine Diplomatie zur Vermeidung einer kriegerischen Auseinandersetzung macht nur Sinn, wenn NATO und Russland Kompromisse eingehen.
Die NATO wünscht die Ukraine in seinem Machtbereich. Russland fühlt sich dadurch bedroht.Wegen mangelndem Entgegenkommen gerade durch die Biden Regierung errichtet Russland nach meiner Meinung einen eisernen Vorhang. Das heißt Russland festigt seine Außengrenzen, wie einst im vormaligen kalten Krieg. Das könnte eine Begründung sein, weshalb die russischen Truppen sich an den den europäischen Grenzen konzentrieren. Mit einem solchen Vorhaben könnte es durchaus stimmen, dass Russland gar nicht vorhat die Ukraine anzugreifen.Wenn das diese Intention von Russland sein sollte, wären weitere Truppenverstärkung durch den Westen hochgefährlich. Schädlich wären dann auch Äußerungen der Biden Administration, Russland plane für nächste Woche einen Angriff auf die Ukraine. Selbst der ukrainische Präsident hält die Äußerungen aus dem Westen für übertrieben.

Diese Kriegsrethorik nervt!

Russland kann sich keinen Einmarsch leisten.
Ohne den Verkauf von Rohstoffen, wie z.B. das Gas, ist Russland sehr schnell wirtschaftlich am Ende. Das BIP dieses 'Weltplayers' ist etwa so groß wie das Italiens, aber das Land hat eine riesige Armee zu versorgen.

Grundsätzlich machen Truppenstandorte an der Grenze zu der EU Sinn. Wo sollen die Soldaten denn sonst Russland gegen den Westen verteidigen, in Sibirien?

Diese ständigen 'Reportagen' der Medien, die Fußballberichten gleichen, helfen der deutschen Bevölkerung nicht im geringsten. Die sind dadurch nicht informierter, aber haben vielleicht Angst oder Panik.
Was bringt es denn für einen Informationsgehalt ununterbrochen zu berichten, dass es Telefonate oder Gespräche gab, ohne im geringsten zu wissen, was dabei besprochen wurde?
Natürlich gibt es ständig Gespräche zwischen den führenden Nationen, dass ist doch völlig normal.

@ 21:38 Uhr von Sisyphos3

Russische Truppen befinden sich auf ukrainischem Staatgebiet auf der Krim und im Donbas, dort jeweils an den Grenzen zu noch von der Ukraine kontrolliertem Gebiet, in Belarus und internationalen Gewässern des Schwarzen Meeres direkt vor der ukrainischen Küste. Die Ukraine ist völlig eingekreist. Die russischen Truppen, rund 100 Bataillone, sind inzwischen so nah an die Ukraine herangerückt, dass sie binnen einer Stunde die Grenze überschreiten könnten. Die damit verbundenen Kosten nimmt niemand auf sich, wenn er nicht einen dicken Fang einholen möchte. Schon gar nicht ein armes Land wie Russland.

@ frauenzimmer

Damals hatte Saddam Hussein die Amerikaner zum Narren gehalten, indem er nicht vorhandene Panzer mit aufgeblasenen vorgetäuscht hatte, um militärische Stärke zu demonstrieren.

Vergessen Sie's, die russischen Panzer sind echt. Und der Aufmarsch einer Invasionsmacht ist auch echt. Aber daran haben Sie vermutlich auch selbst nicht gezweifelt.

22:27 Uhr von Carlos12

Das ist eine realistische Möglichkeit. Vielleicht wird auch die Region Odessa angegriffen. Das war schon einmal Putins Ziel.

22:26 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

Das wäre ja kein Problem. Sie müssen ja nur die Söldner aus der Ostukraine abziehen und gut is.
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Ostukraine
wo dort vielleicht nicht nur Russen leben
aber zumindest zu 75 % russisch gesprochen wird
auch das gilt es zu beachten
ob das Gebiet erobert wird, oder man dort offene Türen einrennt

Verquere Logik

22:05 Uhr von Anna-Elisabeth:
"Das Motto der Nato scheint zu sein: So lange Panik schüren, bis irgendwer die Nerven verliert."
Achso, deshalb versammelt Putin vor der Ukraine weit über 120.000 Bewaffnete, nur damit sie selber die Nerven verlieren, weil sie die angebliche "Panik-Mache" einfach nicht mehr aushalten?
Eine etwas verquere Logik

@Parsec - Gegen Krieg.

21:41 Uhr von Parsec:
"Ihre Affinität zu Putin ist zumindest mir weiterhin ein Rätsel."
> Ich lehne Hetze und Krieg ab. Das ist alles.
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Selbst der Präsident der Ukraine kritisiert die Kriegsankündigungen der USA. Halten Sie den auch für einen Putinfreund?

22:18, Sisyphos3

>>22:08 Uhr von Feininger
Also mir scheint, dass sich da die USA in eine Sackgasse manövriert hat:
----
-
und wissen nicht wie sie sich da ohne Gesichtsverlust raus bewegen können<<
.
Wenn Putins Truppen die Grenzen nicht überschreiten, kommen die USA komplett ohne Gesichtsverlust aus der Sach heraus. Ansonsten würde es für alle Seiten schwerst kompliziert. Nicht nur was die Gesichtswahrung betrifft.

@Sisyphos3 (21:38)

Zitat: "wo befinden sich denn die russischen Truppen
(meines wissens in ihrem Land)
und wo die US Amerikanischen ?
definitiv nicht in ihrem Land"

Teil 1 ist weitestgehend richtig - abgesehen vielleicht von z.b. russischen Truppen auf der Krim, russischen Einheiten ohne Hoheitszeichen in der Ost-kraine usw.
Teil 2 verkennt aber definitiv die Tatsache, dass die US-Truppen, um die es hier wohl geht, als Teil der NATO-Kontingente mit Zustimmung der jeweiligen legitimen Regierungen in NATO-Staaten unterwegs sind.
Es gibt Länder auf der Welt, in denen die Legitimität der anwesenden US-Truppen in Frage gestellt werden kann. Aber es ist keines davon in Europa.

@der.andere, 22.11Uhr, " Putin als Spielball der USA?"

„Die Amerikaner sind auf der sicheren Seite. Wenn die Russen "denn endlich nach 8 Jahren einmarschieren" haben sie es vorausgesagt, und wenn es auch jetzt wie in den vergangenen Jahren nicht passiert, ...Dann ist genau das erreicht, was erreicht werden sollte, der ganzen Welt den immer bösen Russen vorzuführen. ...Genau darum geht es, die Politschauspieler in der Ukraine und der EU sind nur Komparsen. Biden spielt den starken Mann, was er für die anstehenden Wahlkampf in den USA gebrauchen kann. So führt die amerikanische Innenpolitik Regie in Europa, und die Europäer spielen mit.“
Und Russland ist die zu Unrecht verfolgte Unschuld, die ohne eigenes Zutun zu Drohgebärden und grenznahen Manövern gezwungen wurde?
Sie stellen Putin bzw. Russland als Spielball der USA dar. Glauben Sie das wirklich?

Am 13. Februar 2022 - 22:34 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

„Wir sehen keinen Grund für Aussagen über eine umfassende Offensive auf unser Land“, sagte Oleksiy Danilov, der Chefsekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine. In einem Interview mit der BBC offenbarte Danilov auch seine Verärgerung über die Medien, weil sie unangemessen Ängste und Spannungen schürten.

Um Danilovs Behauptung zu überprüfen, dass westliche Medien zu den lautesten Stimmen gehörten, die den Krieg bejubelten, führte MintPress eine Studie über drei der prominentesten und einflussreichsten amerikanischen Medien durch: The New York Times , The Washington Post und The Wall Street Journal .

@ 21:41 Uhr von mau71

"aber Russland im eigenen Land wird dies verboten" Sie sagen doch selbst vorher, dass das Manöver der russischen Truppen in dem souveränen Staat Belarus, nicht in Russland stattfindet. Oder haben Sie gedanklich schon Putins Vorstellungen von der Welt soweit übernommen, dass Belarus eigenes Land von Russland ist? Das lässt tief blicken ... Und die gleichen Vorstellungen hat Putin ja auch von den ukrainischen Gebieten Krim und Donbas. Und, wie letztens noch öffentlich von ihm verkündet, auch von der Ukraine. Werden Sie uns also in einer Woche lapidar verkünden, dass der Westen doch wirklich nichts dagegen haben kann, dass russische Truppen Übungen im eigenen Land, also z.B. in Minsk, abhalten? Denn die Ukraine gehört ja dann ja, so hätte Putin es gerne, einfach zu Russland.

@Phonomatic, 22:34


Ich verzichte darauf, Ihnen nun zu applaudieren. Ich möchte Sie aber gern darauf hinweisen, dass Sie damit auch den ohnehin eher leichten Schleier Ihrer angeblichen so neutralen Position fallen lassen ...

Ihre und meine Definition einer "neutralen Position" sind natürlich kaum zur Deckung zu bringen.

@ silverbeard

Diese Kriegsrethorik nervt!
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Kriegsrhetorik? Da stehen 100.000 Mann an der Grenze bereit. Das ist nicht nur Rhetorik.

Russland kann sich keinen Einmarsch leisten.
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Dann soll man sich auch nicht mit dicker Hose vor den Laden stellen.

22:33 Uhr von Sisyphos3

Soweit ich weiß, tuckert die Admiral Kutznetzov nirgendwo mehr hin ...
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also wenn ich mir die Beiträge hier so lese
hege ich da gewisse Zweifel

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Wissen Sie, das gebe ich gerne zurück. Sie repetieren in Ihren Beiträgen schlichtweg russische Kriegspropaganda und geben andere Staaten in ihrem - gut gemeinten - Hang zur Harmonie den Wölfen Preis. So füttern Sie den Krieg in kleinen Häppchen an.

@Hille-SH

"Klasse Idee, noch mehr Steuergelder im hochkorrupten Kiewer Sumpf versenken zu wollen, ohne Zweckbindung versteht sich."
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Das wird schon in Waffen angelegt sein. Mir ist zumindest nicht bekannt, das die Waffenlieferungen in die Ukraine gratis erfolgen.
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Was dann passieren kann, wenn sich in der zwiegespaltenen Ukraine ein Teil plötzlich stärker fühlt kann sich jeder ausmalen.

22:26 Uhr von Wohlstandsbäuchlein

"@ Lebowski

"Das wäre ja kein Problem. Sie müssen ja nur die Söldner aus der Ostukraine abziehen und gut is."
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Selbstverständlich wollen die Russen die Situation für ihre Seite entscheiden, die sind ja nicht aus Humanität dort, sondern um Einfluss auszuüben, bis eine politische Lösung gefunden ist, nur dass jetzt auch eine militärische Lösung näher rückt.

"Aber wozu eine Invasionsarmee an der Grenze zur Ukraine zusammenziehen?"
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Um Druck zu machen, Zugeständnisse einzufordern, Bewegung reinzubringen, die Ernsthaftigkeit der Forderungen Nachdruck verleihen.

@Werner40 - keine Desinformationen

21:34 Uhr von Werner40:
"Es ist richtig, wenn man dem Putin-Regime, anders als bei der Krim Annexion, nicht die Meinungsführerschaft mit Kreml Desinformationen überlässt."
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Dass die Meinung über die Krim-Annexion nicht vom Kreml gesteuert sein kann, erkennt man schon am Wort "Annexion".

@ 22:34 Uhr von Feo

"Die NATO wünscht die Ukraine in seinem Machtbereich. Russland fühlt sich dadurch bedroht." Es war Putin, der kürzlich in einem "Geschichtsbuch" verkündet hat, dass die Ukraine selbstverständlich Teil Russlands ist und es eigentlich gar kein ukrainisches Volk gibt. Demnach will Putin die Ukraine in seinem Machtbereich und der Westen, der die Souveränität der Ukraine schützen will, stört da natürlich. Die NATO hat, anders als der Warschauer Pakt, siehe Prager Frühling, Budapest usw., keinen "Machtbereich", sondern ist ein Verteidigungsbündnis. In dem man auch austreten kann (siehe Frankreich, das kein US-Truppen auf seinem Boden erlaubt). Putin ist zutiefst davon überzeugt, dass die Ukraine nicht das Recht hat, Mütterchen Russland den Rücken zu kehren und nicht mehr als Rohstoffquelle für das russische Volk zu dienen. Also will er den russischen Machtbereich wieder herstellen.

22:28 Uhr von Phonomatic

Kuba ist 60 Jahre her, da war die Welt eine andere.
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Der russische Überfall auf die Ukraine hingegen, der war 2014.
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Und ja, Kuba konnte es sich aussuchen - und nein, da wurde nichts von den USA annektiert.
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ach ja und was früher war ist vergessen
dann warten wir eben noch 20 Jahre oder so und das mit der Krim ist akzeptiert ?
und Kuba, da mussten die Russen die Raketen abziehen
da gab es keine Option
sonst wäre es zu einem 3. Weltkrieg gekommen

Stell dir vor es gibt Krieg....

22:08 Uhr von Feininger:
"USA und NATO scheinen einen Krieg geradezu herbeizusehnen, um einen Grund zu haben für entsprechende drakonische Sanktionen,..." usw. usw.
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Dann wäre das ja jetzt irgendwie total doof, wenn Ende Februar Putin verlauten ließe, "danke Leute, die kleine Übung war super, toll gelaufen. Alle Panzer jetzt zurück Marsch, Marsch, wieder in die Garage und die Soldaten zurück zum Waffenputz".
So nach dem Motto: Stell dir vor, es gibt Krieg und keiner geht hin

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