Kommentare - Coronavirus: Sieben-Tage-Inzidenz steigt nur leicht

12. Februar 2022 - 08:00 Uhr

Die Sieben-Tage-Inzidenz hat mit 1474,3 einen weiteren Höchstwert erreicht - er lag aber nur rund zwei Punkte über dem gestrigen Wert. Die Gesundheitsämter meldeten mit 209.789 Infektionen weniger als vor einer Woche.

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Kommentare

Die Erfassungsgrenze ist erreicht.

Wenn die Labor- und Verwaltungskapazitäten nur um die 200.000 Infektionen pro Tag erfassen können, dann kann die Inzidenz nicht mehr weiter steigen.

Naja, 12. Februar 2022 - 08:18 Uhr von Nachfragerin

"Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet für Mitte Februar mit mindestens 400.000 Corona-Neuinfektionen pro Tag – im optimistischsten Szenario. Sollten die Auffrischungsimpfungen keine lange Schutzwirkung haben, könnte die Zahl sogar auf mehr als 600.000 pro Tag steigen, hatte der SPD-Politiker laut Informationen der Nachrichtenagentur Reuters in einer Schalte mit den Staatskanzleichefs von Bund und Ländern am Donnerstag gesagt" (FR, 21-Jan-22).

Naja, nach Besten wissenschaftlichen Wissen koennten wir, die Deutschen, mehr Infektionen offiziell berichten als wir Testkapazitaeten haben ..... das soll uns mal jemand nachmachen.

Es wird Zeit für Entspannung.

Obwohl wir mitten in der Omikron-Welle stecken, ist die Auslastung der Intensivstationen auf einem Minimum.
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Falls die Maßnahmen noch immer der Entlastung des Gesundheitssystems dienen, sollte man diese angesichts der niedrigen Zahlen zurückfahren. Eine Abkehr von der politisch forcierten, aber in ihrem Nutzen kaum messbaren Impfpflicht für Pflegekräfte wäre auch sinnvoll. (Aber da ist Herr Lauterbach wahrscheinlich genauso beratungsresistent wie Herr Scheuer bei seiner Maut...)

Schnelltest vs. PCR

Wir haben jetzt seit einigen Tagen die Omikronvariante innerhalb unserer Familie. Kurz gesagt -> Alle Kinder (3) hatten keine Symptome. Frau geboostert -> ein Tag Kopfweh, Mann nur geimpft -> ein Tag im Bett.
Der letzte Stand: Nach dem offiziellen Schnelltest an einer Teststation. Ergebnis: ALLE negativ. Da die Schulkinder derzeit noch mit einem PCR-Test nachgetestet werden müssen wurde diese anschließend mit PCR-getestet. Dieser zeigte bei einem Kind negativ, bei einem Kind positiv und bei mir selber positiv. Da habe ich leider kein Vertrauen in die Schnelltests.

12. Februar 2022 - 08:54 Uhr von Bodensee

"Wir haben jetzt seit einigen Tagen die Omikronvariante innerhalb unserer Familie."

Sind sie sich sicher das es Omikron ist?

Eine mathematische Tatsache

Der letzte Satz des Tagesschau-Artikels hat es in sich: "Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben." Erklärt wird damit die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz von 6,46 (Donnerstag: 6,23). Es ist doch eine mathematische Tatsache, dass diese Inzidenz einfach deshalb steigen muss, weil immer mehr Menschen mit Omikron infiziert sind – und aus anderen Gründen im Krankenhaus landen. Wegen Beinbruch, Herzinfarkt, Schlaganfall, Blinddarmentzündung etc. Bei vielen dieser "Hospitalisierungen" kann das Virus nachgewiesen werden. Sie aber deshalb als "Omikron-Kranke" einzustufen, geht völlig an der Realität vorbei.

Infektionszahlen sinken, Inzidenz steigt??

Wie die Inzidenz bei fallenden Infektionszahlen (im Vergleich zum Samstag der Vorwoche) steigen kann ist mir ein Rätsel.

@Bodensee um 08:54

Die Schnelltests haben bei Symptomlosen kaum bis keine Aussagekraft, darauf sind jene auch nicht ausgelegt, siehe Beipackzettel.
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Desweiteren muss der Test auch richtig angewendet werden. Da ich grundlos zu einem Testzentrum regelmäßig gehen, kann ich durchaus sagen, dass nicht jeder weiß, wie man diese Tests entsprechend anwenden muss.
Ärzte empfehlen wirklich Sekret mitzunehmen und nicht nur die vorderen Nasenwände abzustreifen.
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Aber was solls. Das Problem besteht schon seit Monaten und es interessiert niemanden.

@Nachfragerin um 08:44

So einfach würde ich die Lage nicht bewerten.
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Zum einem haben wir das Problem, dass wir kaum was wissen über wirkliche Corona-Fälle und Corona als Nebendiagnose. Das Verhältnis kann man derzeit weiterhin nur schätzen.
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Natürlich kann man derzeit von einer leicht entspannten Lage sprechen, obwohl sich wöchentlich 3-5% der Kinder infizieren, steigt bei denen die ITS-Auslastung nicht.
Ganz im Gegensatz zu Älteren (70-79 Jahre und 80+ Jahre).
Bei den 80+ Jährigen haben wir fast eine absolute Bettenauslastung wie zur Delta-Welle. Problematik ist weiterhin, die Aussage über symptomatische Fälle oder nicht.
70-79 Jährige steigt zwar auch, liegt aber noch weit unter dem Wert von Delta.
60-69 stagniert.
Rest sinkt oder stagniert auf niedrigem Niveau.
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Alles sichtbar beim DIVI.

@schwabe16 um 09:07

Da man die Zahlen der letzten 7 Tage nimmt und es durchaus Nachmeldungen für die letzten 7 Tage gibt, kann die Inzindez steigen, wenn auch die Infektionszahl von vor 7 Tage höher ist.
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Es ist also möglich weil wir nicht die Nachmeldungen "kennen".
Sie können gerne auf das RKI Dashboard schauen und sich dort über die Nachmeldungen informieren.
Dafür müssen Sie unten dem Diagramm mit den "Fälle/Tag(Erkrankungen)" einen Reiter weiter schalten auf den mehr aussagekräftigeren "Fälle/Tag(Meldung)".
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Wir hatten von gestern auf heute ca 64.000 Nachmeldungen.

Das Problem was wir haben…

Das Problem was wir haben ist das absolute Datenchaos. Am Anfang der Pandemie hatte ich dafür ja noch Verständnis, da keiner so wirklich darauf vorbereitet war. Nach 2 Jahren Pandemie habe ich dafür allerdings überhaupt kein Verständnis mehr. Manchmal glaube ich sogar das dieses Chaos von der Politik gewollt ist um ihre teilweise völlig abstrusen Corona Maßnahmen zu rechtfertigen. kleines Beispiel, eine Ungeimpfte Kellnerin darf den ganzen Tag im Restaurant bedienen aber Abends dann nicht im selben Restaurant essen gehen, natürlich nur um sie zu schützen, auf sowas muss man erst mal kommen. Freuen wir uns doch das wir die Spitze bald erreicht haben, eine Überlastung des Gesundheitswesen hat es nicht gegeben. Denke jetzt ist es an der Zeit das wir anfangen wieder normal zu leben. Corona weiter beobachten, an Medikamenten und besseren Impfstoffen forschen. Dann sind wir im Herbst vielleicht dann soweit das wir es handhaben können wie eine Grippe. 1x im Jahr eine Corona Schutz Impfung

09:07 Uhr von schwabe16

"Wie die Inzidenz bei fallenden Infektionszahlen (im Vergleich zum Samstag der Vorwoche) steigen kann ist mir ein Rätsel."
Diese "7- Tage Inzidenz"- kurz Inzidenz ist die Zahl der Fälle/100.000 EW innerhalb von sieben Tagen. Da die Zahl der Infektionen tageweise unterschiedlich ist, kann es schon sein, daß bei fallenden Infektionszahlen die Inzidenz steigt, nämlich genau dann wenn in den ersten Tagen die Fallzahl hoch war und dann sinkt. Man könnte es vorsichtig so deuten: Der "peak" ist erreicht.

Die tägliche Veröffentlichung...

...von Infektionszahlen klingt nach nüchterner Fakten-Berichterstattung.
Dass allerdings nach zwei Jahren immer noch nicht allgemein akzeptiert ist, dass sie nur wirklich etwas aussagen könnten, wenn man Vergleichswerte von anderen, ähnlichen Infektionsarten hätte, ist bedauernswert.
Man müsste genauso intensiv auf Schnupfen und Grippe testen, um erkennen zu können, ob sich das Corona-Geschehen verbessert oder verschlechtert.
Inzwischen sind aber die Zahlen kaum mehr mit denen von vor einem Jahr vergleichbar, da dank Mutationen und ausgereizter Testkapazitäten völlig andere Umstände herrschen.

Wäre vielleicht ein Plan für die Zukunft. Damit z.B. die Hersteller von Schnelltests nicht demnächst vor Absatzproblemen stehen, wird man zukünftig bei jedem Arztbesuch anonym auf Atemwegserkrankungen getestet. Die Gesundheitsämter können dann auch das effektive Datensamneln üben und verbessern - für die nächste Pandemie.

Wende nötig

Frankreich und England haben den Höhepunkt bereits überschritten. Hat auch Deutschland das Maximum endlich erreicht.

Regierung hat Einschränkungen gemacht. Andere Länder hatten mehr Freiheit und kürzere Welle.

09:16 Uhr von Shantuma

Es wäre schön, wenn es Zahlen gäbe, die das tatsächliche Infektionsgeschehen beschreiben. Streek u.a. fordern seit Beginn der Pandemie repräsentative Untersuchungen, symptomunabhängig. Leider konnte sich die Politik nie entschließen, derartige Untersuchungen zu fördern und deshalb sind alle Zahlen leider nur begrenzt aussagekräftig. Wir wissen bis heute nicht, wie viele Menschen bereits infiziert waren. Auch sind die Schnelltests nur begrenzt aussagekräftig, so daß unerkannte und symptomfreie Fälle eigentlich hinzugezählt werden müßten. In Schulen wird regelmäig getestet und so erklären sich die hohen Infektionszahlen von 5% dort. Tatsächlich dürften diese aber höher sein und auch in den anderen Bevölkerungsgruppen, die einfach nur sehr wenig getestet werden. Ich vermute, daß wir hierzulande vergleichbar hohe Infektiionszahlen haben wie in unseren Nachbarländern, wo viel mehr getestet wird.
Entscheidend aber ist die Krankenhausauslastung und nicht die Infektionsrate.

@schwabe16 (9:07)

Sehr vereinfachtes Beispiel:

100.000 Tests. 1000 positiv.
Inzidenz 1000.

300.000 Tests. 1500 positiv - Fallzahl gestiegen. Inzidenz 500 - gesunken.

Das ist auch ein Grund, warum manche zumindest eine zeitlang gefordert haben, auch Testanzahl und Positiv-Quoten mit zu veröffentlichen.

Schrittweise

Für eine schrittweise Aufhebung der Corona-Maßnahmen hat sich Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte ausgesprochen. "Wir sollten die pandemiebedingten Beschränkungen des gesellschaftlichen Lebens bis zum 19. März weitgehend beenden", sagte der SPD-Politiker der Zeitung "Welt am Sonntag".

@ 09:08 Uhr Shantuma- infiziert oder ansteckend?!

„ Desweiteren muss der Test auch richtig angewendet werden. Da ich grundlos zu einem Testzentrum regelmäßig gehen, kann ich durchaus sagen, dass nicht jeder weiß, wie man diese Tests entsprechend anwenden muss.
Ärzte empfehlen wirklich Sekret mitzunehmen und nicht nur die vorderen Nasenwände abzustreifen.“

In England hat die Studie mit absichtlich mit sars cov 2 infizieren klar gezeigt, dass der Großteil der ausgeschiedenen Virenlast von vorne aus der Nase kommt.

Schon Prof. Bhakdi hatte vor über 1 1/2 Jahren angezweifelt, dass die Probenentnahme im Rachen für PCR-Tests aussagekräftig sei. Die Virenlast, die jemand ausscheide, sei um den Faktor 100-1.000 geringer als das, was im Rachen steckt.

Wir sollten diese anlasslosen Tests sofort (!!) beenden und nur noch symptomatisch Infizierte im Rahmen einer Diagnose testen. Beim Arzr. Da gehört das hin.

Diese Schnelltest Zentren sollten alle sofort geschlossen werden.

Inzidenzen ermittelt man mit einer Kohorte sinnvoller.

Kaum noch Veränderung bei Zahl der Neuinfektionen

Die Zahl der Aktuell-Infizierten war zuletzt bei knapp 3,3 Mio..
Das sind so viele wie nie.

Müsste nicht die Zahl der Neuinfektionen deshalb "durch die Decke" gehen, weil eben so viele wie nie aktuell infiziert und weiterhin mobil sind und noch mehr Menschen anstecken müssten? Stattdessen gibt es bei der Zahl der Neuinfektionen kaum noch Veränderungen?

Wie kann das sein? Ist das Virus harmloser geworden? Oder stößt es nun auf die Bevölkerung, die bereits Impfungen erhalten hat, und kann sich deshalb nicht mehr so stark ausbreiten.

- 10:09 Uhr von Aus'm Ländle

Ja was wunder. Wenn kaum noch PCR-Tests gemachte werden. Und mit antigentests gibt es Probleme beim Nachweis von omikron. So kann es dann in die „Freiheit „ gehen. Ich hoffe nur, es gibt eine ffp2-maskenpflicht im Getümmel und im Einzelhandel usw.

@Sternenkind 10:01

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Ja, konnte man gestern schon überall lesen. Sie zitieren nur teilweise, das "aber" lassen Sie weg.
So geht die Meldung weiter:

"Aber: Voraussetzung dafür sei, dass die Lage in den Kliniken weiterhin beherrschbar bleibt und keine Gefahr für die kritische Infrastruktur besteht.
(...)Aus Sicht des Bremer Bürgermeisters sollten nach dem Auslaufen der bisherigen Regelungen nur noch grundsätzliche Schutzmaßnahmen wie Abstandsregeln und die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln gelten. Auch Schutzmaßnahmen in bestimmten Bereichen wie etwa in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollten beibehalten werden"

10:09 Uhr von Aus'm Ländle

"Oder stößt es nun auf die Bevölkerung, die bereits Impfungen erhalten hat, und kann sich deshalb nicht mehr so stark ausbreiten."
...
Es wäre interessant einmal zu untersuchen, wie hoch der Anteil der Bevölkerung ist, der entweder durch eine Impfung oder eine vorangegangene Infektion (auch unerkannt) Antikörper hat. In GB gibt es diese Untersuchungen und das Ergebnis ist für manch Einen vielleicht erstaunlich:
...
"The presence of antibodies to COVID-19 suggests that a person has previously had the infection or been vaccinated. In the week beginning 3 January 2022, the percentage of adults that would have tested positive for antibodies is estimated to be:

98.0% in England

97.4% in Wales

98.4% in Northern Ireland

98.2% in Scotland"
"https://www.ons.gov.uk/peoplepopulationandcommunity/healthandsocialcare…"
...

10:17 Uhr von Cillie21

"Ich hoffe nur, es gibt eine ffp2-maskenpflicht im Getümmel und im Einzelhandel usw."
...
FFP2- Masken bieten einen deutlich besseren Schutz vor einer Infektion und auch einer Weitergabe des Virus, wenn, ja wenn sie richtig angewendet werden. Stöhr wies darauf hin und darauf, daß das Gegenteil der Fall ist, wenn sie falsch eingesetzt werden, was eher die Regel ist.
So wurden beispielsweise zu Beginn der Pandemie kostenlos zwei FFP2- Masken zur Verfügung gestellt, diese aber nicht passgenau. Es gibt fünf Größen und niemand bekam eine größengenau angepasste Maske.
Darüberhinaus sollten diese max. 75 Min. getragen werden (Arbeitsschutzgesetz), danach muß der Mensch eine halbe Stunde lang maskenfrei "durchatmen" können.
Die normalen medizinischen Masken sind im Alltag einfach besser.

@Cillie21 - 10:17 Uhr

"Ja was wunder. Wenn kaum noch PCR-Tests gemachte werden. Und mit antigentests gibt es Probleme beim Nachweis von omikron. So kann es dann in die „Freiheit „ gehen. Ich hoffe nur, es gibt eine ffp2-maskenpflicht im Getümmel und im Einzelhandel usw."

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Ja, das wird nicht lustig ab jetzt mit den ungenauen Tests. Noch mehr Vorsicht ist dann angebracht im täglichen Getümmel. Wegfall der Maskenpflicht im Einzelhandel etc. darf nicht passieren. Mich wird FFP2 dieses Jahr begleiten, Maskenpflicht hin oder her.

@bolligru um 10:27

Es gibt eine ähnliche Studie auch für Deutschland, nur ist diese schon einige Monate alt.
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Im September 2021 hatten knapp 90% der erwachsenen Blutspender Antikörper gegen Covid-19 im Blut. Davon ein großer Teil natürlich per Impfung, aber auch ein größerer Teil durch Infektionen als theoretisch bekannt.
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Natürlich muss man hier sehen, dass es sich um Blutspender handelt und nicht um eine repräsentative Gruppe der Erwachsenen.

@sonnenbogen - Teststrategie

08:31 Uhr von sonnenbogen:
"Sollten die Auffrischungsimpfungen keine lange Schutzwirkung haben, könnte die Zahl sogar auf mehr als 600.000 pro Tag steigen [...]"

> Das der Booster mit dem aktuellen Impfstoff eine mangelhafte Schutzwirkung hat, zeigte sich schon im November.
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"Naja, nach Besten wissenschaftlichen Wissen koennten wir, die Deutschen, mehr Infektionen offiziell berichten als wir Testkapazitaeten haben ..... das soll uns mal jemand nachmachen."
> Die Briten machen uns das vor: Dort wird ein repräsentativer Teil der Bevölkerung regelmäßig und anlasslos getestet. Das Ergebnis lässt sich auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnen. Mit den zusätzlich erfassten Daten lässt sich das Infektionsgeschehen nachvollziehen und verstehen. Eine solche sinnvolle Teststrategie scheint für Deutschland aber nie eine Option gewesen zu sein.

@Aus'm Ländle um 10:09

"Wie kann das sein? Ist das Virus harmloser geworden?"
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Definieren Sie harmloser. Ein Virus welches sich massiv verbreitet, aber keine Beeinträchtigung erzeugt ist harmlos.
Ein Virus welches sich stark verbreitet und starke Beeinträchtigungen erzeugt ist nicht harmlos.
Die Harmlosigkeit ist an die Symptome geknüpft und nicht unbedingt an die Verbreitung.
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"Oder stößt es nun auf die Bevölkerung, die bereits Impfungen erhalten hat, und kann sich deshalb nicht mehr so stark ausbreiten."
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Eventuell ein kleiner Teil der Antwort, aber wohl nicht die komplette.
Infizieren können sich mit dem Virus alle, somit ist die Impfung nur ein Schutz gegen schwere Erkrankunen.
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Aber solche Wellen ebben auch durchaus von alleine ab. Denn irgendwann findet das Virus keine oder nur weniger neue Wirte. Somit fängt die Verbreitung an zu stagnieren, bis sie in sich selbst zusammenbricht.

@vriegel um 10:09

Kommt darauf an, was Sie unter Vorne bei der Nase verstehen.
Ich meine damit den 1cm der Nase von der Spitze aus.
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Ich kenne ein paar Testkits und einige Stäbchen haben eine Einkerbung, diese zeigt eigentlich an, wie weit das Stäbchen eingeführt werden müsste.
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Über PCR-Tests kann ich nichts sagen, war noch bei keinem.

@schwabe16 - tagesaktuelle Zahlen vs. Inzidenz

09:07 Uhr von schwabe16:
"Wie die Inzidenz bei fallenden Infektionszahlen (im Vergleich zum Samstag der Vorwoche) steigen kann ist mir ein Rätsel."
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Die Inzidenz ist ein gleitender Durchschnitt, also der Mittelwert der letzten sieben Tage.
_
Fiktives Zahlenbeispiel:
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 4
Der Trend ist klar steigend, obwohl die letzte (heutige) Zahl unter dem Wert der Vorwoche liegt.

Inzidenzüberprüfung

Bei problematisch zu erfassenden Werten ist es üblich, dass mehrere unterschiedliche Ansätze durchgeführt werden zur Bestimmung des wahrscheinlichsten Wertes. Dies geht bei der Inzidenz auch. Im Krankenhaus haben wir eine 100 %ige PCR – Erfassung. Wenn man nur die Patienten betrachtet, die nicht wegen Corona ins Krankenhaus kommen, dann lässt sich aus den zufällig festgestellten COVID-19 – Erkrankungen verglichen mit der Zahl der insgesamt nicht wegen COVID-19 im Krankenhaus Liegenden die tatsächliche Inzidenz abschätzen. Erfolgt dies?
Wenn ich mir den Anstieg der Krankenhausinzidenz für COVID-19 ansehe, dann habe ich den Eindruck, dass der langsame Anstieg lediglich den zufällig erfassten COVID-19 Fällen zuzuschreiben ist. Angesichts der hohen Anzahl asymptomatischer Omikronfälle ist eine pauschale Erfassung dieser für die Krankenhausinzidenz nicht mehr hinzunehmen, zumal der Omikron geschuldete Aufwand im Krankenhaus nicht linear mit der Zahl der asymptomatischen Fälle steigt.

@bolligru um 09:41

Sie haben durchaus Recht mit der Aussage, dass die Inzidenz durch aus davon abhängig ist, wie getestet wird.
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Darum halte ich nicht viel von der Inzidenz.
Einen Vergleichswert würden regelmäßige Stichproben ergeben, aber auf sowas verzichtet man ja.
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Das am Ende die Auslastung von Krankenhäusern entscheidend ist erklärt sich von selbst, hier muss aber entsprechend aufgegliedert werden.
Da könnte man sich durchaus mit dem InEK beschäftigen und deren Aufschlüsselung der Krankenhausmeldungen.

@Shantuma - Die Inzidenz kann man ignorieren.

09:16 Uhr von Shantuma:
"Zum einem haben wir das Problem, dass wir kaum was wissen über wirkliche Corona-Fälle und Corona als Nebendiagnose."
> Wir haben trotz(!) der Nebendiagnosen eine unkritische Auslastung der ITS. Das ist ein sehr gutes Zeichen.
_
"Problematik ist weiterhin, die Aussage über symptomatische Fälle oder nicht."
> Auch das ist egal. Mit dem Erreichen der Erfassungsgrenze ist die Aussagekraft der Inzidenz noch geringer geworden, als sie es bisher schon war. Man kann sie getrost ignorieren und braucht auch nicht über Dunkelziffern nachzudenken. Es reicht völlig, die Auslastung des Gesundheitssystems im Auge behalten.

10:36 Uhr von bolligru

„Die normalen medizinischen Masken sind im Alltag einfach besser.“
Vor allem passen die besser und können bequemer unter dem Kinn getragen werde.
Ffp2-Masken kosten ja nun keine reichtümer mehr so dass jeder der will sich die passende kaufen kann. Naja und der Vollbart sollte ab. Sie sind aber sicherer, wenn sie über Mund und Nase gehen. Zugegeben atmen geht schwerer aber lieber ne halbe Stunde mit Maske als vielleicht lebenslang wegen corona.

@Nachfragerin um 10:37

"Eine solche sinnvolle Teststrategie scheint für Deutschland aber nie eine Option gewesen zu sein."
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Am Anfang der Pandemie, als die Ausbrüche noch teilweise lokal auf sogenannten Hotspots verteilt war, hat dies auch nicht großartig sinn gemacht.
Seit dem Winter 2020/21 hätte man eine solche Strategie fahren müssen. Aber das ist Geschichte und bis zum Ende von Omikron wird dies wohl auch nicht eingeführt.

09:28 Uhr von heribix

Der Vergleich mit der Grippe hinkt doch gewaltig und daher ist ihre "Hoffnung" unangebracht. Ein Unterschied ist , dass die Grippe regelmäßig aus Asien zu uns kommt. Außerdem sollten Sie sich daran erinnern, dass die letzte Grippewelle eine ungewöhnlich hohe Zahl an untypischen Verläufen gezeigt hat, die zu shweren Nachwirkungen und oft erst nach Jahren zum Tod geführt haben. Beruhigend ist das wirklich nicht. Eigentlich ist für die Grippe ein schneller, häufig schon vor einer möglichen Klinikeinweisung tödlicher Fieberanstig charakteristisch. So ist auch in dieser Grippewelle ein befreundeter Arzt, als er die Rettung rufen wollte, tot am Telefon zusammengebrochen.
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Voreilige und oberflächliche Deutungsversuche führen in die Irre. In jedem Fall entbehrt ihre Voraussage einer sachlichen Grundlage.

Inzidenz

Ich verstehe das Festbeißen an der Inzidenz nicht. Es mittlerweile offenkundig, dass sie keine Aussagekraft mehr hat. Die Krankenhäuser sind nicht überlastet, die Todeszahlen gering und überwiegend durch freiwillig ungeimpfte bedingt. Damit Maßnahmen zu begründen ist mehr als fragwürdig.

@ 10:53 Uhr von Nachfragerin

"@schwabe16 - tagesaktuelle Zahlen vs. Inzidenz
09:07 Uhr von schwabe16:
"Wie die Inzidenz bei fallenden Infektionszahlen (im Vergleich zum Samstag der Vorwoche) steigen kann ist mir ein Rätsel."
_
Die Inzidenz ist ein gleitender Durchschnitt, also der Mittelwert der letzten sieben Tage.
_
Fiktives Zahlenbeispiel:
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 4
Der Trend ist klar steigend, obwohl die letzte (heutige) Zahl unter dem Wert der Vorwoche liegt."
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Gut gemeint, dennoch nicht treffend. In Ihrem Beispiel ist die Inzidenz am letzten Tag gefallen. In der Realität wurde aus der 6 eine 7 und aus der 7 eine 8, dadurch steigt die Inzidenz obwohl der Wochentagwert von 5 auf 4 gefallen ist.

10:36 Uhr von bolligru - Masken-Studie Max Planck Institut

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Schlecht sitzenden FFP2-Masken schützen besser als gut sitzende OP-Masken

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Die Göttinger Studie untermauert, dass FFP2- oder KN95-Masken infektiöse Partikel besonders wirkungsvoll aus der Atemluft filtern – vor allem wenn sie an den Rändern möglichst dicht abschließen. Tragen sowohl die infizierte als auch die nicht-infizierte Person gut sitzende FFP2-Masken, beträgt das maximale Ansteckungsrisiko nach 20 Minuten selbst auf kürzeste Distanz kaum mehr als ein Promille.

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Sitzen ihre Masken [FFP2] schlecht, steigt die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion auf etwa vier Prozent. Tragen beide gut angepasste OP-Masken, wird das Virus innerhalb von 20 Minuten mit höchstens zehnprozentiger Wahrscheinlichkeit übertragen.
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https://www.mpg.de/17915640/corona-risiko-maske-schutz

10:57 Uhr von Shantuma

Ich stimme Ihnen zu.
Eine kleine Ergänzung:
Der Grund für alle Maßnahmen war von Anfang an, ist und bleibt:
Es gilt, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern.
Das hat mich stets etwas gewundert, denn Deutschland hat mit 595 Betten pro 100.000 Einwohner für medizinische Behandlungen mehr als doppelt so viele hat wie beispielsweise Dänemark mit 248 oder die NL mit 261 oder Frankreich mit 300 Betten. Nur Bulgarien hat in Europa mehr Betten, nämlich 641 pro hunderttausend Einwohner, Schweden 190, Spanien 247...
Quelle: (eurostat) "https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/tps00168/default/bar?lan…"
Die Frage ist, wie aussagekräftig der Inzidenzwert noch ist, auch angesichts einer ca. 90%-iger Impfrate bei den über 60- jährigen.

@schwabe16 und nachfragerin,…

@schwabe16 und nachfragerin, 10:53h
Der gleitende Durchschnitt hat aber eigentlich den Sinn, dass die alten Werte stets rausfallen, d.h. ueber eine Woche faellt am Sonnabend heute der Wert vom letzten Sonnabend ( der hoeher war) dann raus. Wenn diese Zahlen, die wir zu sehen bekommen fix waeren, wie in der Zahlenreihe von Nachfragerin , muesste der 7-Tage-Wert sinken, Da sich die Zahlen aber immer noch durch Nachmeldungen aendern(was wir nur in tiefergehenden Statistiken ablesen koennen) , sind sie entsprechend variabel und erhoehen den Durchschnitt. Aber, da diese Unschaerfe immer bestanden hat, laesst sich jetzt doch ein eindeutiger Trend ablesen, der da heisst, der Peak ist so gut wie erreicht...
Haette D ohne die Einschraenkungen schon eher haben koennen. Hier in Spanien war der Peak vor gut 3 Wochen und zumindest auf den Kanaren gab es kein xG(+). Man kam immer ueberall rein ohne Covidpasskontrolle, nur in Hotels und am Flughafen ist sie obligatorisch.

11:01 Uhr von Cillie21

Jeder, der gern auf mehr Sicherheit gehen möchte, kann sich eine solche FFP2-Maske zulegen. Er/Sie sollte aber darauf achten, daß nicht irgendeine gekauft wird, sondern eine größenmäßig passende, exakt sitzende und er/sie sollte diese nicht länger als 75 Min. tragen (vgl.: Arbeitsschutzgesetz).
Im Alltag allerdings, für "Herrn Jedermann", eignet sich die normale medizinische Maske besser, schützt auch besser, denn die meisten FFP2- Masken werden eben NICHT richtig verwendet und passen auch NICHT exakt.

Abstreiten des Nutzens einer Impfung f Pflegekräfte

08:44 Uhr von Nachfragerin:
"Eine Abkehr von der politisch forcierten, aber in ihrem Nutzen kaum messbaren Impfpflicht für Pflegekräfte wäre auch sinnvoll."
Warum soll der Nutzen einer Impfung nicht messbar (oder von mir aus nachweisbar) sein?
Es besteht ja wohl Einvernehmen darüber, dass es für einen wie auch immer messbaren Nutzen einer Impfung völlig egal ist, ob die Impfung eine Pflegekraft, ein Kellner, eine Prostituierte, ein Frisör, ein Mannschafssportler, eine Lehrerin, eine Köchin oder, oder, oder... bekommt.

zu 11:16 @bolligru - Ergänzung

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Trotzdem wären gut angepasste FFP2-Masken natürlich besser. Ebenso zertifizierte Schnelltests, die eine entsprechende Spezifität für sehr hohe und hohe Viruslast aufweisen.
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Wenn die Zahlen demnächst sinken, werden wir auch wieder zum Tragen von OP-Masken übergehen. Die FFP2-Masken-Pflicht wurde immer bei steigenden bzw. hohen Inzidenzen Vorschrift - oder in Bereichen mit besonders vulnerablen Kontakten wie KH oder Pflegeheim.

Inzidenz

09:45 Uhr von Tinkotis:
"100.000 Tests. 1000 positiv.
Inzidenz 1000.

300.000 Tests. 1500 positiv - Fallzahl gestiegen. Inzidenz 500 - gesunken."
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Deshalb macht die Angabe von Inzidenzen weiterhin Sinn , Positivtestungen als Absolutzahlen aber eher nicht, weil dann eben auch die Anzahl der Gesamttestungen genannt werden muss. Und dann rechnet man doch wieder auf die Inzidenz zurück.

@Ritchi - Danke für den Hinweis

11:16 Uhr von Ritchi:
"Gut gemeint, dennoch nicht treffend. In Ihrem Beispiel ist die Inzidenz am letzten Tag gefallen."
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Stimmt. Mein Beispiel kann gar nicht aufgehen. Für eine steigende Inzidenz muss ein höherer Tageswert dazukommen, als hinten herausgefallen ist. Die Nachmeldungen sind der Schlüssel.
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Danke für den Hinweis!

@ Louis2013, um 09:07

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""Eine mathematische Tatsache
Der letzte Satz des Tagesschau-Artikels hat es in sich: "Darunter können auch Menschen mit positivem Corona-Test sein, die eine andere Haupterkrankung haben." Erklärt wird damit die aktuelle Hospitalisierungsinzidenz von 6,46 (Donnerstag: 6,23). Es ist doch eine mathematische Tatsache, dass diese Inzidenz einfach deshalb steigen muss, weil immer mehr Menschen mit Omikron infiziert sind – und aus anderen Gründen im Krankenhaus landen. Wegen Beinbruch, Herzinfarkt, Schlaganfall, Blinddarmentzündung etc. Bei vielen dieser "Hospitalisierungen" kann das Virus nachgewiesen werden. Sie aber deshalb als "Omikron-Kranke" einzustufen, geht völlig an der Realität vorbei. "

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Ihrer Logik kann ich nicht folgen.
Ist für Sie ein "Omikron-Kranker" nur dann einer, wenn er außer dem Virus nix hat, sozusagen "virenrein" ist?
Und wird er automatisch unansteckend und ist Covid19- immun, wenn er dabei ein gebrochenes Bein oder einen Herzinfarkt hat?

11:16 Uhr von Kaneel

Danke für den link.
Ich gab inhaltlich nur wieder, was Herr Stöhr in einem Interview sagte.
Grundsätzlich gilt natürlich: "Masken reduzieren das Ansteckungsrisiko schon deutlich im Vergleich zu einer Situation ganz ohne Mund-Nasenschutz"
Es stellt sich allerdings die Frage, wer wie lange noch auf das Tragen einer Maske angewiesen ist und von welchem Zeitpunkt an man das Infektionsgeschehen betrachten kann wie eine Grippe. Manch Einer wird allerdings das Maskentragen auch zur Verhinderung anderer Infektionskrankheiten beibehalten und das ist das gute Recht eines jeden Bürgers.

@ 08:54 Uhr von Bodensee

Es ist seit längerem bekannt und zigfach bestätigt, dass die Schnelltest erst bei einer signifikant höheren Viruslast ein positives Testergebnis anzeigen im Vergleich zum PCR-Test.
Dennoch scheint mir mit Blick auf besonders sensible Bereiche mit besonders vulnerablen Menschen die Entscheidung nachvollziehbar, dass eine rote Corona-Warn-App nicht mehr automatisch ausreicht für einen kostenfreien PCR-Test.

Zündstoff

Man müsse beachten, dass eine FFP2-Maske »einen besseren Effekt hat, als Fremdschutz, als eine Impfung«, sagte Streeck im Interview mit der Welt.

Manche Foristen ignorieren…

Manche Foristen ignorieren völlig, was es an Mehraufwand und Mehrbelastungen bedeutet, coronapositive Patienten in Kliniken auf Normal- wie auch Intensivstationen zu behandeln, und welche Gefahr es bedeutet, bei den derzeitig extrem hohen Infektionszahlen Bedienstete im Krankenstand zu haben, was die Versorgungslage weiter verschärft.

@ Initiative

Regierung hat Einschränkungen gemacht. Andere Länder hatten mehr Freiheit und kürzere Welle.


Andere Länder haben resigniert. Zum Beispiel Dänemark.

@ Nachfragerin

Eine Abkehr von der politisch forcierten, aber in ihrem Nutzen kaum messbaren Impfpflicht für Pflegekräfte wäre auch sinnvoll.

Die Impfung aller Pflegekräfte ist höchst sinnvoll und sollte konsequent durchgezogen werden. Wir haben eine Angehörige in einer Pflegeeinrichtung und es ist eine unerträgliche Vorstellung, dass dort Arbeitskräfte ungeimpft sind.
Wenn dann auch noch ideologische Gründe vorliegen, dann kann ich nur sagen: Impfen oder raus.

@ 11:32 Uhr Parsec- Evidenz basiert eindeutig

„ 08:44 Uhr von Nachfragerin:
"Eine Abkehr von der politisch forcierten, aber in ihrem Nutzen kaum messbaren Impfpflicht für Pflegekräfte wäre auch sinnvoll."
Warum soll der Nutzen einer Impfung nicht messbar (oder von mir aus nachweisbar) sein?“

Evidenz basiert ist folgende Aussage richtig:

Es gibt durch die Impfung keinerlei messbaren und damit relevanten indirekten Schutz für andere. Die Impfung ist ein reiner Selbstschutz und selbst den benötigen mit Omikron die allermeisten gar nicht.

Jedenfalls nicht dringender als eine Grippeschutzimpfung.

Es tut mir daher leid Ihr Weltbild zerstören zu müssen.

Schon bei Delta war der indirekte Schutz stark eingeschränkt und hätte eine Pflicht zur Impfung nicht gerechtfertigt.

Zumal ja pro 1 Million Menschen seit Oktober 2021 ca. 999.250 nicht auf einer Intensivstation waren wegen Covid.

Und von den ca. 750 die da waren, war grob die Hälfte nur
mit der Nebendiagnose Covid.

Nur mit FFP2

@ bolligru:
Im Alltag allerdings, für "Herrn Jedermann", eignet sich die normale medizinische Maske besser, schützt auch besser, denn die meisten FFP2- Masken werden eben NICHT richtig verwendet und passen auch NICHT exakt.

Eine gute FFP2 Maske kann man reltiv leicht optimal anpassen und dann ist ihre Schutzwirkung mindestens um den Faktor 10 besser als bei einer OP-Maske.
Und die 75 Minuten Arbeitsschutz sind ein Witz. Ärzte können das gar nicht einhalten, Lehrer auch nicht.

@ Tinkotis 09:29

>> Wäre vielleicht ein Plan für die Zukunft. Damit z.B. die Hersteller von Schnelltests nicht demnächst vor Absatzproblemen stehen, wird man zukünftig bei jedem Arztbesuch anonym auf Atemwegserkrankungen getestet.<<
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Seltsamer Vorschlag. Warum sollte man auf Kosten der Beitrags- und Steuerzahler die Hersteller medizinischer Tests durchsubventionieren, nur weil die vielleicht Absatzprobleme haben? Wenn diese Tests nicht mehr benötigt werden, muss sich der Hersteller eben umorientieren.
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Sie können auch davon ausgehen, dass die Produzenten medizinischer Produkte mehr Eisen im Feuer haben als nur Covid-Tests. Und bei deren „Apothekerpreisen“ geht da so schnell niemand Pleite, keine Sorge.
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Eine Untersuchung auf Atemwegserkrankungen, wenn man mit Knieproblemen zum Arzt geht, dürfte auch nicht gerade sinnvoll sein.

@Parsec - Warum die Impfpflicht fast nichts nutzt.

11:32 Uhr von Parsec:
"Warum soll der Nutzen einer Impfung nicht messbar (oder von mir aus nachweisbar) sein?"
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Das hat verschiedene Gründe:
1) Es sind nur etwa 10% der Pflegekräfte ungeimpft sind.
2) Die aktuelle Impfung schützt nur geringfügig vor einer Ansteckung und Übertragung.
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Betrachten wir 100 Pflegekräfte. 90% sind geimpft und haben einen (hoch angesetzten) Übertragungsschutz von 25%. Die restlichen 10% sind ungeimpft und haben keinen Übertragungsschutz.
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Die Chance, dass sich ein infizierter Patient bei einem geimpften Pfleger angesteckt hat, liegt also bei 90% · 75% = 67,5%. Die Chance, dass die Ansteckung über einen ungeimpften Pfleger erfolgte, liegt bei 10% · 100% = 10%. Zusammen sind das 77,5%.
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Bei einer Impfpflicht gibt es nur noch geimpfte Pfleger und das Risiko würde auf 100% · 75% = 75% sinken.
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Der Gewinn liegt also bei lediglich 2,5 Prozentpunkten. Das ist praktisch nichts.

@Sinn und Verstand

"Manche Foristen ignorieren völlig, was es an Mehraufwand und Mehrbelastungen bedeutet, coronapositive Patienten in Kliniken auf Normal- wie auch Intensivstationen zu behandeln, und welche Gefahr es bedeutet, bei den derzeitig extrem hohen Infektionszahlen Bedienstete im Krankenstand zu haben, was die Versorgungslage weiter verschärft."
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Das sehe ich auch so.
Gestern gab es hier auf tagesschau.de ein Interview mit einer Oberärztin einer Normalstation, allerdings eine Isolierstation, aus der UKE.
Sie hat sehr anschaulich dargestellt, wieviel Mehrbelastung auf dieser Station besteht.

Wer drei Mal geimpft ist,

braucht sich ja nicht mehr testen lassen, wenn er irgendwo hin will, sei es Schule, Fitnessstudio oder Restaurant. Alleine deshalb sind die derzeitigen Fallzahlen signifikant untererfasst. Wer nicht mal merkt, dass er an Corona erkrankt ist, wird sich naturgemäss auch nicht testen lassen. Zumal der Genesenenstatus so verkürzt wurde, dass es keinen Vorteil mehr bringt gegenüber einer Booster-Impfung.
Ist das der Weg aus der Pandemie, weniger testen ? Na gut, kann ich auch akzeptieren. Wenn keiner mehr ernsthaft erkrankt, haben wir ja eigentlich auch keine Pandemie mehr.

@ 11:41 Uhr bolligru- Maskenpflicht für Ü70?!

„ Manch Einer wird allerdings das Maskentragen auch zur Verhinderung anderer Infektionskrankheiten beibehalten und das ist das gute Recht eines jeden Bürgers.“

Ich halte eine Maskenpflicht für alle ab 70 für deutlich effektiver als eine Impfpflicht für alle ab 18.

Man kann ja darüber diskutieren, ob man die Maske schon beim verlassen des Hauses anziehen muss, oder nur in geschlossenen Innenräumen.

Aber vor so einem Schritt schreckt die Politik zurück. Das sind ja alles Wähler… Kinder und Jugendliche nicht…

11:41 Uhr von bolligru 11:16 Uhr von Kaneel

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Danke für den link.
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Gerne.
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Es stellt sich allerdings die Frage, wer wie lange noch auf das Tragen einer Maske angewiesen ist und von welchem Zeitpunkt an man das Infektionsgeschehen betrachten kann wie eine Grippe.
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Ich denke, dass wir in wenigen Wochen wieder auf die OP-Masken umsteigen werden. Ein wenig Geduld ist noch gefragt. Vielleicht wird die Maskenpflicht im Sommer auch ganz abgeschafft oder ausgesetzt, abgesehen von bestimmten Bereichen.
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Manch Einer wird allerdings das Maskentragen auch zur Verhinderung anderer Infektionskrankheiten beibehalten und das ist das gute Recht eines jeden Bürgers.
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Könnte mir vorstellen, dass wir diese Pflicht in Innenräumen auch im nächsten Herbst/Winter noch beibehalten / wieder einführen - es sei denn es entwickeln sich unwahrscheinlicherweise keine neuen Varianten.
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Dass sehr viele Menschen die Masken nach einer Abschaffung der Pflicht freiwillig tragen werden, kann ich mir nicht vorstellen.

11:08 Uhr von dito

Sie Ignorieren, dfass die Öfffnungen wegen der sinkenden inzidenz ins Auge gefasst wurde.
Schon dass zeigt den Wert ihrer Beurteilung auf. Aber vielleicht erkennen Sie ja aufgrund dieses Hinweises Ihren Irrtum.

Die Übertragung wird aber…

Die Übertragung wird aber durch eine Impfung nicht verhindert oder ?
Mit der Impfung betreibt man Selbstschutz, soviel ist Sonnenklar.

@Parsec - Eine Impfpflicht für die Risikogruppe wäre sinnvoller.

11:32 Uhr von Parsec:
"Es besteht ja wohl Einvernehmen darüber, dass es für einen wie auch immer messbaren Nutzen einer Impfung völlig egal ist, ob die Impfung eine Pflegekraft, ein Kellner, eine Prostituierte, ein Frisör, ein Mannschafssportler, eine Lehrerin, eine Köchin oder, oder, oder... bekommt."
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Sie müssen zwischen dem inzwischen kaum gegebenen Fremdschutz und dem immer gegebenen Eigenschutz unterscheiden.
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Eine Impfpflicht für die Risikogruppe wäre meiner Meinung nach äußerst sinnvoll, da sich dadurch viele schwere Verläufe und Todesfälle verhindern ließen.
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Eine Impfpflicht für potenzielle Überträger geht angesichts der trotzdem möglichen Übertragung am Problem vorbei. Ich sehe darin politischen Aktionismus, der neue Probleme schafft, statt alte zu lösen.

11:32 Uhr von Parsec

Impfen schützt den Einzelnen vor einem schweren Verlauf.
Impfungen sind deshalb ein Geschenk an die Menschheit und fast jeder "Vulnerablen" und auch ca. 90% der über 60- jährigen hat dankend dieses Geschenk angenommen. Aber, laut BGB ist niemand verpflichtet, ein Geschenk anzunehmen.
Würde eine Coronaimpfung einen sicheren Schutz vor einer Infektion bringen, so sähe die Diskussion anders aus. Leider ist dieser Schutz vor Infektion und damit Weitergabe nur stark eingeschränkt gegeben. (Ciesek- Studie:
"unsere ersten Daten zur
Neutralisation von Omicron versus Delta sind fertig: 2x Biontech, 2x Moderna, 1xAZ/1x Biontech nach 6 Monaten 0% Neutralisation bei Omicron, auch 3x Biontech 3 Monate nach Booster nur 25% NT versus 95% bei Delta. Bis zu 37fache Reduktion Delta vs. Omicron"
"https://twitter.com/cieseksandra/status/1468465347519041539?lang=de"
Schon drei Monate nach der Boosterung lediglich 25% Schutz vor einer Infektion mit Omicron.

Normalität

„Wir müssen zur Normalität zurück. Da darf es aus meiner Sicht keinen Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften mehr geben“, sagte Prof. Streek dem „Münchner Merkur“. „Doppelt Geimpfte übertragen das Virus wie Ungeimpfte. Daher muss man sich generell die Frage stellen, ob man an den G-Regeln festhalten will.“

@SinnUndVerstand um 11:45 Uhr

"Manche Foristen ignorieren völlig, was es an Mehraufwand und Mehrbelastungen bedeutet, coronapositive Patienten in Kliniken auf Normal- wie auch Intensivstationen zu behandeln, und welche Gefahr es bedeutet, bei den derzeitig extrem hohen Infektionszahlen Bedienstete im Krankenstand zu haben, was die Versorgungslage weiter verschärft."

Ich stimme zu, aber das ist ein "hausgemachtes" - auf "Kante" genähtes, weil sich "rentieren" müssendes Strukturproblem, nicht hauptsächlich Folge der Pandemie. Ursachen sind
a) falsche Demographie-Entwicklung (Nachwuchsprobleme vs. Überalterung),
b) Desinteresse an diesen schlecht bezahlten Arbeiten,
c) zu geringe Wertschätzung von Politik und Gesellschaft für diese Tätigkeiten,
d) zu zaghaftes und vor allem langsames Reagieren unserer Gesellschaft auf die Behebung von a) bis c).
Erst danach kommt e) unvorhergesehene (plötzliche) Naturkatastrophe (z.Bsp. Pandemie, Krieg, Meteoriteneinschlag o. ä.).

@PeterGoge, 11:49h DK hat…

@PeterGoge, 11:49h
DK hat nicht resigniert, DK hgat eine bewusste Entscheidung zur Oeffnung beschlossen, die auf wissenschaftlichen Fakten basiert und die die Reg. in D leider nicht bereit ist zu treffen. Wohl, weil sie dann zugeben muessten, dass die meisten ihrer "Massnahmen" kontraproduktiv waren und mehr soziopsychische Schaeden angerichtet haben als sie Benefits gegenueber dem Virus gebracht haben. Studien haben ja gezeigt, dass durch die ersten LDs keinerlei zusaetzliche Leben gerettet worden sind. Ich denke, das wird dann wohl auch bald fuer die weiteren LDs nachgewiesen werden. Dafuer haben sie soziopsychische Schaeden verursacht, deren Ausmass jetzt so langsam ans Licht kommt, Stichwort: erhoehte Einsamkeit, 400% mehr Suizidversuche bei Jugendlichen, drast. erhoehte Gewalt gegen Kinder und EhepartnerInnen., Existenzaengste. Die med. Seite, mehr Erkrankungen, wie Diabetes, Herzkrankheiten , Krebs etc. wird sicher auch unangenehme Statistiken generieren, als "Nebenwirkung".

Ja, es war unklug, durch die…

Ja, es war unklug, durch die relativ starken Einschraenkungen das Virus aber nur wenig abzubremsen, ganz einfach, weil Omikron nicht abbremsbar i s t, weder durch Einschraenkungen, noch durch Impfung. Haette D auf die Einschr., wie xG(+) und komplette Schliessungen von Tanz, Clubs und Discos, verzichtet, waere es jetzt schon laengst durch mit Omikron. In den NL war harter LD und trotzdem hatte sich Omikron ausgebreitet. Die Impfung wirkt zwar nicht gegen die Ansteckung, schuetzt aber vor einen schlimmen Verlauf. Ich wuerde sie daher wirklich jedem empfehlen, der sie nehmen kann, ABER: wer nicht will, der hat schon. Wenn immer noch ca. 3 Mio > 60 sich nicht impfen lassen wollen, ist das i h r Wille, aber ich will dann auch keine Einschraenkungen deretwillen.
Mal sehen, ob ich jetzt durchkomme, meine vorherige Anmerkung zu Pflegeheimen hat wohl den roten Balken ausgeloest.

42 Omikron Intensivpatienten im Januar 2022 - RKI Wochenberichte

Wie man dem Wochenbericht des RKI (Woche 01-04) entnehmen konnte - da wurde noch separat ausgewiesen wie viele Intensivpatienten auf Intensiv liegen - gab es nur 42 solche Personen auf Intensiv.

Im aktuellen Bericht (Woche 1-5) wird die Zahl der Omikron Patienten nicht mehr separat ausgewiesen, mit der Begründung, es gäbe ja fast nur noch Omikron.

Dabei liegen auf Intensiv immer noch über 2.000 Coronapatienten, die Großteils noch aus der vor Omikron Zeit stammen.

Man kann, ja man muss daraus wohl den Schluss ziehen es geht darum zu verschleiern, dass es kaum neue Intensivpatienten gibt. Zumindest erhöht es die Intransparenz.

Omikron scheint also auch in Deutschland, wie in anderen Ländern längst fest gestellt, deutlich ungefährlicher zu sein als eine Grippewelle.

PS: die Gesamtzahl der Crona Intensiv-Patienten in 2022 hat von Woche 4 auf Woche 5 sogar deutlich abgenommen…

@ 10:22 Uhr harpdart- Maßnahmen beibehalten

„ Aus Sicht des Bremer Bürgermeisters sollten nach dem Auslaufen der bisherigen Regelungen nur noch grundsätzliche Schutzmaßnahmen wie Abstandsregeln und die Maskenpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln gelten. Auch Schutzmaßnahmen in bestimmten Bereichen wie etwa in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sollten beibehalten werden"

Das wäre von Anfang an so sinnvoll gewesen. Also seit Beginn der Pandemie. Sogar im ÖPNV halte ich es für ausreichend freiwillig Masken zu tragen.

Man muss immer bedenken, dass jede Maßnahme auch natürliche Immunität verhindert und das führt auf Dauer zu mehr schweren Verläufen und auch Toten. Man sieht das ja in Österreich

Das Ziel in einer Pandemie muss es sein, dass sich so schnell wie möglich alle infizieren und dadurch immun werden, für die eine Infektion (weitgehend) ungefährlich ist

Man kann sehr gut festlegen wer das ist und man kann mit entsprechenden Maßnahmen die besonders schützen, die sich besser nicht ungeimpft infizieren sollten.

@ Peter Goge 11:49

Stimmt nicht. Dänemark hat vielleicht eine andere Sichtweise . Vor 2 Tagen hat TS darüber berichtet. Möglich kann es auch sein, das die sogenannten Zivilisationskrankheiten bei der dänischen Bevölkerung nicht so verbreitet sind.

11:49 Uhr von Peter Goge

>>>@ Initiative
Regierung hat Einschränkungen gemacht. Andere Länder hatten mehr Freiheit und kürzere Welle.
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Andere Länder haben resigniert. Zum Beispiel Dänemark.
<<<

Ich resigniere auch bald. Mir reicht das Chaos und das ständige Dampfgeplaudere der Politiker.
Warum?
Ich bin genesen, hatte meine Erstimpfung im Oktober, meine Zweitimpfung im Januar. Laut bayerischer Regierung bin ich damit geboostert.
Für gestern Abend hatte ich Kino gebucht und durfte nicht rein. Die nette Dame war der Meinung, dass ich einen Test brauche. Das Problem nach wie vor: die WarnApp erkennt den Genesenenstatus nicht, weil die digitalen Impfzertifikate das nicht richtig anzeigen. Obwohl das Problem bekannt ist, lässt eine technische Lösung auf sich warten.
So bringt man Menschen die bisher alles mitgetragen haben dazu, allmählich zum Verweigerer zu werden. Eine (irgendwann vermutlich) vorgeschriebene 4. Impfung bringt uns Genese da nicht weiter, weil es für uns dann erst die 3. sein wird.

Der Scheitelpunkt ist da

Der Scheitelpunkt der Welle ist offensichtlich da, Mitte Februar, wie vorausberechnet.

Dann ist jetzt Zeit für Lockerungen, wie versprochen.
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Betonung auf "Jetzt"!
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Nichts ist kollabiert, weder hier bei Inzidenz 1500 noch woanders bei Inzidenz 5000. Ungeimpfte sind freiwillig ungeimpft und tragen das Risiko selbst. Eine Impfpflicht wird nicht kommen, und wenn der Politik dabei der Mumm fehlt, darf die Impfquote umso weniger Argument für Einschränkungen sein.
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Also: Weg mit den Einschränkungen! Skandinavien, GB und Israel machen vor, dass es geht!

Erneut ohne Kommunikation durch BMG / RKI

Zitat:
"Für die Ausstellung der Genesenen-Zertifikate hatten die Apotheken nach der Ankündigung des BMG auf eine Gültigkeitsfrist von 90 Tagen umgestellt. Dies wurde jetzt nach Angaben des Deutschen Apothekerverbands (DAV) revidiert. Entsprechend der nun erfolgten Klarstellung durch das RKI sind demnach die technischen Vorgaben im DAV-Portal wieder auf die Gültigkeitsdauer von 180 Tage angepasst. (...)
Mit der Anpassung erhalten somit künftig alle Genesene ein Genesenen-Zertifikat, dass mit einer Gültigkeit von 180 Tagen angelegt ist. Nach Informationen der PZ wird die verkürzte Geltungsdauer für ungeimpfte Genesene nicht über das Zertifikat abgebildet. Offensichtlich soll dessen Gültigkeit dann jeweils im Rahmen anlassbezogener Kontrollen überprüft werden."
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https://www.pharmazeutische-zeitung.de/covid-19-genesenen-zertifikate-w…

Darstellung: