Kommentare - Scholz zur Ukraine-Krise: "Es geht darum, Krieg in Europa zu verhindern"

Kommentare

@leider geil - 18:05

"Ich finde es schade, dass Deutschland nicht so für die Freiheit der Ukraine bereit ist einzustehen, dass es auch Waffen liefert. Ein bisschen schäme ich mich. Es wäre nur fair, wenn das kleinere Land sich gegen den übermächtigen Nachbarn auch angemessen verteidigen könnte. Dazu gehört eine schlagkräftige Panzerabwehr."
.
Angemessen verteidigen?
Ob Herr Selenski sein Land nach durchziehen der militärischen Lösung - die ja angeblich keiner wollte - noch wieder erkennt, das sollte man sich gelegentlich auch mal vor Augen halten.
Und über den hohen Preis, den Frau Annalena für Russland in diesem Fall ankündigt, sollte man vielleicht in ihrem Büro nachfragen, wie die Rechnung für Europa aussieht - billig wird das hier bestimmt nicht.

19:17, DrBeyer

>>@schiebaer45 18:36
"Auch ein Putin wird die freie Demokratisierung in Russland nicht aufhalten können."
.
Aber genau das macht er doch seit mehr als 20 Jahren!
Und sogar mit wachsendem Erfolg, wie mir scheint.
Was natürlich nur geht, weil er bereit ist, zu wirklich allen legalen und illegalen Mitteln zu greifen, die es auf der Welt gibt.<<
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Und deswegen wird es auch nicht nachhaltig sein.

19:18 Uhr von Sisyphos3

++ich will die paar Jahre in Frieden leben
und habe nichts gegen Russen Ukrainer etc.
aber das zählt nicht wenn man so schaut wie einige hier "Schaum vor dem Maul" haben++

Da stimme ich Ihnen zu. Russophobie kann nicht helfen.

Am 06. Februar 2022 - 19:18 Uhr von Bullok

Zitat:
"...Das wir als Partner in der EU, in der Nato usw. eine derartige Einstellung beziehen zur Verhinderung einer möglichen Aggression macht mich traurig..."

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.

"...Derzeit möchte ich öffentlich keine Stellung dazu beziehen
das ich deutscher Staatsangehöriger bin...."

Die Hirnwäsche trägt ihr Früchte...

19:17, Anna-Elisabeth

>>Hier im Forum wurde zuletzt immer wieder vehement bestritten, dass es eine solche Zusage gab. Frau Wagenknecht hat in ihrer Wochenschau vom 03.02.2022 einen Video-Auschnitt (Weltspiegel ARD !) gezeigt. Möge jeder selbst beurteilen, wie man die Aussage des damaligen Außenministers Genscher zu interpretieren hat.<<
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Wie Sie richtig anführen, zeigt Frau Wagenknecht einen Ausschnitt. Mit Ausschnitten kann man toll alles und das Gegenteil davon beweisen.
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Michail Gorbatschow bestreitet jedenfalls, daß eine solche Zusage gegeben worden wäre.

@ Einfach Unglaublich 19:00

Ihr Vorschlag klingt vernünftig aber ich befürchte Putin wäre damit immer noch nicht zufrieden. Möchte er nicht die NATO auf einen Zustand in den 1990er Jahren zurück drängen, d.h. auch andere östliche Länder sollten wieder austreten? Das ist natürlich eine unmögliche Forderung und als nächstes würde nur noch fehlen, dass er die alten Grenzen der Sowjet Union bis 1991 wieder zurück haben möchte?
Die Situation ist sehr komplex und die EU/NATO müssen sich gemeinsam warm anziehen. Wenn Herr Scholz dazu nur die warmen Socken (vorher die Helme) beitragen möchte, dann ist das einfach ungenügend und etwas armselig.

Was soll eigentlich

die einheitliche Strategie aller Verbündeter sein? Eskalation? Ablenke von anderen Problemen? Liegt es am Fracking Gas der USA, was die uns teuer verkaufen wollen? Ist es die Sicherung wirtschaftlicher Interessen von zig Amerikanern in der Ukraine? Geht es um Einfluss, nachdem die USA den wirtschaftlichen Wettlauf in Afrika komplett verschlafen haben?

Deutschland isoliert sich durch Passivität

Friedenspolitik ist ein Banner, welches die SPD seit der Ostpolitik Willy Brandts vor sich herträgt. Wer wollte keinen Frieden ?
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Das war in Ordnung, solange die Ausgewogenheit der Mittel zum Frieden gegeben war.
--- Verhandlungsbereitschaft für den friedlichen Ausgleich
--- Wehrhaftigkeit zur Abschreckung friedensbedrohender Aggression
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So hat das Adenauer mit seiner freiheits- und friedenserhaltenden Westverankerung Deutschlands auf den Weg gebracht und die Kanzler Brandt und Schmidt haben sich daran gehalten
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Erst unter Schröder/Lafontaine kam das in Schieflage und dem Thema Wehrhaftigkeit wurde das Gewicht genommen. Scholz muss entscheiden, in welcher SPD-Tradition er seine Politik führen will
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In Europa droht Deutschland in Isolation zu geraten, weil es das einzige namhafte Land im Westen ist, das der bedrohten Ukraine keinerlei Zugang zu militärischer Abwehr gewähren will.

Zu 19:18 Uhr von Einfach Unglaublich "was "letal" bedeutet?"

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@ g man
Wissen Sie nicht was "letal" bedeutet?
Nicht-letale Waffen sind zum Beispiel Taser.

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@Einfach Unglaublich, Ihr Beitrag zeigt mir, dass Sie es nicht wissen!
Elektroschockpistolen werden von einem Menschen ausgelöst. Sie lähmen für kurze Zeit das Nervensystem, sie töten nicht!
Unabhängig davon, ob diese überhaupt hilfreich wären, was genau hätten Sie gegen eine Lieferung einzuwenden?

@Anna-Elisabeth 19:17

"Hier im Forum wurde zuletzt immer wieder vehement bestritten, dass es eine solche Zusage gab."
.
Nein, das wurde nicht bestritten. Es wurde lediglich die Gültigkeit dieser Zusage bestritten, und sie wurde in den richtigen Kontext gesetzt.
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"Möge jeder selbst beurteilen, wie man die Aussage des damaligen Außenministers Genscher zu interpretieren hat."
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Nein, auf keinen Fall!
Möge man dieses Beurteilen und vor allem das Interpretieren doch bitte denjenigen überlassen, die sich mit der Materie auskennen!

Nicht provozieren

Wenn der Gegener zu schwach ist, fühlen sich Strategen nur eingeladen zu einem Angriff. Also wäre es wichtig, Stärke zu zeigen. Das geht nur mit modernen Waffen. Und hier sollte Deutschland an der Seite der Ukraine mal Farbe bekennen.

19:20, Barbarossa 2

>>Glaubt hier wirklich jemand, daß sich Russland zu einem konventionellen Krieg hinreißen läßt? Wo sollen sie die Soldaten hernehmen?<<
.
Putin gibt sich jedenfalls große Mühe, diesen Eindruck zu erwecken. Warum? Keine Ahnung. Ich begreife das alles nicht so richtig.

@ Barbarossa 2

Glaubt hier wirklich jemand, daß sich Russland zu einem konventionellen Krieg hinreißen läßt?

Klar. Wozu dienen denn die Truppen sonst? Die können nur einen konventionellen Krieg führen.

@Barbarossa 2 19:20

"Glaubt hier wirklich jemand, daß sich Russland zu einem konventionellen Krieg hinreißen läßt?"
.
Ja.
Da Putin sich bereits zu mehreren konventionellen Kriegen hat "hinreißen lassen", glaube ich tatsächlich, dass er das auch noch ein weiteres Mal machen würde.
Und da ihm bereits von US-, NATO- und EU-Seite aus zugesagt wurde, dass er das ungestraft tun kann, sehe ich für die territoriale Integrität der Ukraine im Moment ziemlich schwarz.
.
"Wo sollen sie die Soldaten hernehmen?"
.
Zum Beispiel von den 120.000 Mann, die bereits vor Ort bereitstehen.

19:20 Uhr von Hinterdiefichte

Muss sagen, da hab ich mich seit sehr langer Zeit mal wieder für Deutschland geschämt.
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ja jeder schämt sich für irgendwas
bei mir sind es die Verbrechen im WK2
da halte ich das hier bequem aus

@19:05 Uhr von DrBeyer

>> Damit haben Sie Putins Geisteszustand ziemlich
>> treffend beschrieben. Der hat nämlich bereits genug
>> Kriege begonnen, am Laufen gehalten oder erst so
>> richtig in Schwung gebracht. Dem ist Krieg also
>> vollkommen egal.
.
Diesen Absatz könnten Sie aber auch 1zu1 auf das Pentagon übertragen. -.-

Scholz muss deutlich sagen was Sache ist

Die seit Wochen anhaltenden Spannungen sind einseitig der Politk des Kreml geschuldet. Niemand hat im friedlichen Spätsommer/Herbst des Jahres 2021 mit militärischen Spannungen und Kriegsdrohungen in Europa gerechnet
-
Die bedrohliche Truppenmassierung des russischen Militärs und der verbale Druck, den Putin und seine Emissäre in Richtung Westen gesendet haben, waren der Auslöser.
-
Deeskalation muss zuerst von dem ausgehen, der diese Spannungen und Kriegsgefahr ausgelöst hat. Nicht von dem Bedrohten.
-
Danach kann man verhandeln.
Scholz muss bei unserem Verbündeten in Washington und später in Russland deutlich machen, wofür Deutschland steht.
___ Auf Seiten des Friedens, wenn der durch Kooperation erhalten werden soll
___ Für Wehrhaftigkeit, wenn es um die Zurückweisung von Aggression geht.

@Bullok 19:18

"Es glaubt doch wohl niemand das ein Krieg nur in der Ukraine staffinden würde."
.
Doch, das könnte ich mir sehr wohl vorstellen.
.
Es wurde Putin ziemlich deutlich gemacht, dass er nicht allzuviel zu befürchten hätte, wenn er sich schnell (bevor sich die Ukraine noch besser mit bspw. Drohnen eindecken kann) einen Teil der Ukraine einverleibt.
Wenn er dagegen die russischen Balten "beschützen möchte", würde er tatsächlich einen Krieg mit der NATO provozieren. Dass er das möchte, kann ich mir nicht vorstellen.
.
Eher könnte ich mir noch vorstellen, dass er sich mit Herrn Xi abspricht, dass die beiden ihre jeweiligen Kriege synchron beginnen.
Wobei mir dabei gerade auffällt, dass das in der Tat auch die Gefahr fürs Baltikum steigen ließe.
Wenn Xi Taiwan angreift und dort größere Gruppen der Amerikaner gebunden wären, könnte Putin vielleicht wirklich auf die Idee kommen, sich mit der NATO anzulegen.

Krisendiplomatie

Ich denke, der Konflikt wäre leicht zu lösen, wenn die NATO tatsächlich auf eine Osterweiterung verzichten, zugleich aber auch Russland die Autonomie von der Ukraine, von Georgien und jedem anderen Staat anerkennen würde. Dazu würde dann selbstverständlich der Abzug russischer Truppen aus dem Grenzgebiet zur Ukraine gehören. Ein klein wenig kann ich die Interessenlage von Russland durchaus nachvollziehen. Die NATO würde m.E. eher geschwächt, wenn sie weiter expandieren sollte. Dass Russland und China weltpolitisch nun gemeinsame Sache machen, ist nachvollziehbar. Der Konflikt Chinas mit Taiwan entspricht der gleichen Interessenlage.

19:18 Uhr von Sisyphos3

//hat der WK2 nicht genug Opfer gekostet ?
Not und Elend über Generationen gebracht//
Leider ist es wohl so, das diejenigen, die das noch erlebten
( ich gehöre auch nicht dazu ) immer weniger werden.
Letzte Woche sagte ein junger Mensch, er ist ca. 30 Jahre jünger als ich zu mir.
Ich zitiere:
Es muss ja einmal wieder Krieg kommen, weil irgendwie muss sich die Menschheit wieder reduzieren, die Seuchen schaffen das ja nicht mehr.
Darauf ich:
Der richtige Weg dahin kann nur gute Bildung sein.
Darauf er.
Zitat:
Das ist doch wohl eine Legende.
Die Menschen sind halt nun mal so wie sie sind.
Ich habe das Gespräch daraufhin beendet, das weiter zu führen hätte nichts gebracht und es war auch nicht der Ort dafür.
Nur zu dem Satz die Menschen sind halt so.
Da hätte ich noch sagen sollen, das dies eine Ausrede ist, das man sowieso nichts machen kann.
Nur junger Menschen gibt so etwas von sich.
Was soll man dazu noch sagen.
Kenne nicht die Kreise wo er verkehrt.
Aber er ist kein Einzelfall.

Ist die NATO ein Relikt?

Wäre nicht zu überdenken, ob die NATO so noch zeitgemäss ist? Wie wäre es mit einem neuen Bündnis, in dem Russland dabei ist. Die hätten ihre Sicherheitsgarantie und die Welt wäre eine sicherere mit einem derartig machtvollen Bündnis. Denn sind wir realistisch. Die Krim wird man Putin nur mit Krieg wieder abnehmen können.

19:08, Ei Unglaublich

>>@ fat slim
Haben Sie aus dem arabischen Frühling nichts gelernt?
Weder dort, noch in China oder in manch anderen Gebieten der Welt ist das westliche Modell von Demokratie eine realistische Option.
In Afghanistan wollte die afghanische Armee diese Werte auch nicht verteidigen und hat lieber kampflos das Land den Taliban überlassen.
PS. Ja, Afghanistan ist nicht arabisch - hab ich auch nicht geschrieben.<<
.
Ich habe aus dem arabischen Frühling gelernt, daß es sehr, sehr schwer ist, Bürgerrechte und demokratische Freiheiten gegen korrupte Despoten durchzusetzen, vor allem, wenn sie starke Verbündete haben, die sie aus geopolitischen Gründen stützen. Des weiteren ist Demokratie genauso wenig ein westliches Konzept, wie Monarchie und Diktatur östliche Konzepte sind. Ein flüchtiger Blick in irgendein Geschichtsbuch reicht, um das zu erkennen.
.
Sie wissen, daß der Iran ein demokratisches Land war, bis die USA den Schah dort installierten? Seitdem ist da Essig mit Demokratie.

Putin war in Peking zur Olympiade - Kooperation mit China

DAS ist bisher das einzige Ergebnis dieser ganzen Schwurbelei von Bedrohungen und möglichen Kriegen.
Dass Russland und China einen gigantischen Wirtschaftsblock bilden, gegen den sämtliche Natostaaten kaum eine Chance haben!

Daher würde ich langsam mal die Natopolitiker ganz fest den Mund schließen lassen - dann nachdenken (sofern überhaupt noch dazu fähig) und eine Politik der De-Eskalation anfangen.

@Giselbert 19:13

"Dies hat überhaupt nichts damit zu tun vor Putin zu kuschen, sondern meine Meinung resultiert aus meinem Gerechtigkeitssinn."
.
Wirklich?
Das kann ich mir nicht vorstellen, da es dann nämlich mit diesem Sinn nicht besonders weit her sein könnte.
Denn wenn man bspw. die Verlegung von 8.000 Mann als Provokation interpretieren kann, wenn die andere Seite VORHER 120.000 Mann verlegt hat, dann hat das mit "Gerechtigkeitssinn" wiklich nicht viel zu tun.

Es ist noch längst nicht soweit

Obwohl die Ukraine massiv aufrüstet.

Man sollte sich vielleicht mal angesichts des drohenden Konflikts mit dem Undenkbaren beschäftigen.

Nämlich der möglichen Kapitulation der USA, als Folge einer Einmischung in einen wie auch immer gearteten Konflikt in der Ukraine.

Das Vorgehen Russlands mit der DW zeigt für mich das man so langsam beginnt in Moskau die Samthandschuhe auszuziehen. Die Nerven liegen blank.

Als ich noch viel jünger war, fragte mich ein hoher russischer Militär als wir privat bei einer Diplomatin in Moskau zu Gast waren, ob ich Russland „liebe“. Ich meinte sofort: „Ja, natürlich“. Heute würde ich - da ich nahe am Wasser gebaut bin - dieses Bekenntnis wohl nicht mehr ohne Tränen machen können.

19:29, Omikron

>>Aber wollen die Russen überhaupt eine freiheitliche Demokratisierung nach westlichen Vorbild?<<
.
Russland ist Teil der europäischen Geistesgeschichte. Lesen Sie mal Dostojewski, Puschkin, Tolstoi undsoweiter. Vielleicht wird Ihnen dann offenbar, wie nichtssagend Framingbegriffe wie „westliche Demokratie“ sind.

Volle Zustimmung: keine Waffen in die Krisenregion!

Wer das fordert, lehrt der Diplomatie den Rücken, spekuliert auf eine kriegerische Auseinandersetzung und befeuert unnötig weitere Eskalationen. Und einen Krieg in Europa können wir hier nicht gebrauchen. Russland muss ohne Waffen gezwungen werden, seinen aggressiven Kurs zu verlassen.
Dass die CDU jetzt ohne Sinn und Verstand von verspäteter Reise nach Russland spricht, zeigt nur, dass sie völlig planlos in dieser Sache ist und bestenfalls zu einer substanzlosen Kaffeefahrt dahin bereit gewesen wären.
Keine Waffenlieferung ist die einzig richtige Entscheidung, um Rusdland-Gespräche aufrichtig und ehrlich führen zu können.
Deutschland hat es nicht nötig, sich auf eine Agressor-Stufe mit Russland zu stellen.

19:Sisyphos3 18:54 Uhr von inconvenient truth

-
[Meines Wissens haben sich unsere Verbündeten über die 5000 Helme von Deutschland eher fremd geschämt und dies auch belächelt. Unsere Verbündeten haben große Probleme mit unserer Solidarität]
-----
-
,,dabei hätten wir es doch so leicht
zurücklehnen und sagen wir haben nen Weltkrieg (zumindest den 2ten) vom Zaum gebrochen
mit bestimmt 40 Mill Toten
wir haben unsere Lektion gelernt, werden keine Waffen mehr verwenden für 1.000 Jahre"

Vielleicht ist das so an ihrem imaginären Stammtisch, wo "wir" ganz sicher keinen Platz finden und weiß Gott niemals suchen werden. Rechtswähler haben rein gar nichts gelernt, sonst sonst würden sie nicht den gleichen Verrückten und großspurigen Verächtern der Humanität hinterherlaufen.

@19:33 Uhr von morigk

//Mich würden die tatsächlichen Hintergründe des Konflikts interessieren.//
.
Da rate ich noch einmal, sich das Interview mit Gabriele Krone-Schmalz, das ich weiter oben erwähnt habe, anzusehen.
.
aus Wiki:
... Krone-Schmalz war damals die erste Frau im ARD-Studio Moskau. Sie war auch die erste deutsche Journalistin, die Michael Gorbatschow interviewte. Im Rückblick auf ihre Tätigkeit hob sie hervor, als sie nach Moskau kam, sei sie ihren ganz eigenen Weg gegangen und habe etwa nicht die „Dissidenten als Freunde von ihren Vorgängern“ übernommen. Es sei ihr wichtig gewesen, ganz normale Menschen kennenzulernen, in den Alltag einzutauchen, um die Menschen zu verstehen....

@Barbarossa2, 19:20

Ich stimme Ihnen zu. Provokationen können sehr schnell in kriegerische Handlungen münden. Deshalb ist Diplomatie gefragt. Die Frage der NATO-Osterweiterung ist für Russland offenkundig essentieller Art. Für den Westen ist die Sicherung der nationalen Integrität von Ländern von allerhöchster Priorität. Nach dee gewaltsamen Einverleibung der Krim herrscht verständlicherweise eine gewisse Sensibilität bei Truppenbewegungen der Russen. Waffenlieferungen an die Ukraine sollten m.E. - wenn überhaupt - zum einen nur defenbsive Waffensysteme sein, zum anderen ausschließlich durch die NATO (nicht durch D) erfolgen. Das gleiche gilt für Sanktionen. Dies sind Fragen des Bündnisses, nicht der einzelnen Mitglieder. Der beste Weg für die Befriedung der Region wäre aus meiner Sicht ein Verzicht auf die NATO-Osterweiterung unter dem gleichzeitigen Rückzug der russischen Truppen und der Anerkennung staatlicher Integrität durch Putin.

@herbert2 19:09

"Rußland hat zu Recht hier eine Rote Linie gezogen die es zu respektieren gilt."
.
Es wurde inzwischen wirklich oft genug dargelegt, dass Russland (bzw. Putin) diese rote Linie eben NICHT zu recht gezogen hat. Diese rote Linie widerspricht nämlich dem Völkerrecht.
.
"Waffen wollen sie nicht liefern weil es in meinen Augen nichts bringt."
.
Nein, sondern sie wollen keine Waffen liefern, weil sie sich weigern, Verantwortung zu übernehmen.
Vielleicht ja auch, um noch irgendwelche imaginären Gesprächskanäle offenzulassen. Falls das so sein sollte, dann würden sie sich allerdings ganz schön viel vormachen, da diese Kanäle längst von den Herren Putin, Lawrow etc. de facto geschlossen wurden.
Spätestens durch ihren erpresserischen Forderungskatalog.

Scholz drückt sich klar und deutlich aus

17:58 Uhr von sonnenbogen
" -->>Wir haben alle Maßnahmen betrachtet und es gibt nichts, was ausgeschlossen ist.<<--
Nichts .....?
Krieg gegen Russland .... spinnt er denn."
Mh, Sie sollten nicht nur das Verstehen wollen, was Sie unserem Bundeskanzler in den Mund legen, sondern was Scholz gesagt hat. Und da hat er sich klar und deutlich ausgedrückt.
Ihre Interpretation wird genährt von bewusstem Missverstehen.

Zu 19:05 Uhr von fathaland slim -Sie haben Recht-

.
18:51, gman
Auch konventionelle Waffen sind letale Waffen. Letal heißt tödlich, nicht mehr und nicht weniger.

.
@fathaland slim, Sie haben Recht, da war ich auf die Schnelle daneben und nicht präzise genug, konventionelle non-lethal weapon. Vielleicht Wasserwerfer oder die schon genannten Teaser, Blendwaffen, Pulsed Energy Projectile und was es da noch alles gibt. Jedenfalls Waffen und keine Helme.

Hoffen wir mal,...

...daß unser Kanzler Wort hält und sich nicht vor den Karren der kriegslüsternen Partei spannen läßt. Der Streit begann mit North Stream II , wobei ganz offensichtlich Polen und die Ukraine ihre Durchleitungsgebühren gefährdet sahen, obwohl dies garnicht zur Debatte stand. Die USA würden natürlich gern ihr Frackinggas teuer verkaufen , doch sind die ganz sicher fähig zu berechnen, daß die von Russland ausfallenden Lieferungen n i c h t kompensiert werden können . Im Klartext : Bei kriegerischen Handlungen würden nicht nur in Deutschland die Heizungen und die Lichter ausgehen, sondern auch bei anderen Beziehern von russischer Energie wie Holland und Dänemark. Die Welt war m.E. (zumindest in Europa) auf einem richtigen Weg. Es wäre bedauerlich , wenn in Zukunft wieder Streitigkeiten unser Leben und Sterben bestimmten.

Scholz zur Ukraine-Krise: "Es geht darum, Krieg in Europa zu ver

Am 06. Februar 2022 - 19:18 Uhr schrieb Sisyphos3. Zitat :...aber das zählt nicht wenn man so schaut wie einige hier "Schaum vor dem Maul" haben
hat der WK2 nicht genug Opfer gekostet ?
Not und Elend über Generationen gebracht ! "Zitat-Ende

Lieber Sisyphos3, ich habe dieser Tage ein ähnliches Argument gegen Krieg gehört :" -->Wenn allmählich, der letzte Überlebende des letzten Krieges verstorben ist, dann macht die "nächste junge Generation" den nächsten Krieg, weil sie die Schrecken und Nöte eines Krieges nie mitgemachthaben....
(1870/71 Krieg gegen Frankreich) 1914/18 war 1. Weltkrieg !!! 1939/45 war 2. Weltkrieg.....und jetzt will man uns in Europa schon wieder einen Krieg "zuschieben"!"und der die Allein-Schuld" hat, der steht auch schon im Vorhinein fest (Siehe 1. und auch 2. Weltkrieg)
Lieber Sisyphos3, die "breite Masse" der Bevölkerung ist zu sehr beeinflussbar in Richtung Krieg.......-->das ist erstaunlich, wird aber erklärt im Buch ==>"Psychologie der Massen"!

@fathaland slim 18:33

"[IBELIN]>>Ich denke, dass die freiheitliche Demokratisierung auch in Russland nicht aufzuhalten ist.<<
.
Auf Dauer gewiss nicht."
.
Ihr Wort in Gottes Ohr.
Allerdings ist mir Ihr Optimismus da seit einiger Zeit ziemlich abhanden gekommen.
Spätestens seit dem Sturm aufs Kapitol, und dann noch mal ganz stark, als ich gesehen habe, wie große Teile der Amerikaner mit diesem Putsch umgehen.
Und die Wahlergebnisse der AfD in Ostdeutschland lassen mich da auch zweifeln.
.
Man mag das auf den ersten Blick für Themen halten, die nichts miteinander zu tun haben, aber ich sehe da einen ganz großen Zusammenhang: dass Menschen erkennen müssen, was für große Schätze Demokratie und Freiheit sind.
Und leider zeigen gerade die Vorzeigedemokratien USA und Deutschland, dass erschreckend großen Teilen der Bevölkerung diese Errungenschaften ziemlich egal sind.
.
Und deshalb habe ich Probleme, Ihren Optimismus bzgl. Russlands demokratischer Entwicklung zu teilen.

19:20 Uhr von Barbarossa 2 18:55 Uhr von Giselbert

//Glaubt hier wirklich jemand, daß sich Russland zu einem konventionellen Krieg hinreißen läßt? //
.
Ich kann und will mir das nicht vorstellen. Und so sehr mir der Herr Schröder zuwider ist, so sehr bin ich überzeugt, dass er hier im Zweifel durchaus einen positiven Einfluss auf Putin haben könnte.
.
Die größte Befürchtung, die man da haben muss, ist, dass es nicht bei einem konventionellen Krieg bleibt. Das wird hoffentlich keine Seite riskieren.
.
Da fällt mir Einstein ein:
"Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen."

Waffenlieferingen führen in die Unglaubwürdigkeit

18:05 Uhr von leider geil:
"Ich finde es schade, dass Deutschland nicht ... Waffen liefert. Ein bisschen schäme ich mich. "
Nein, schämen müsste man sich, wenn Deutschland sich auf die gleiche Agressor-Stufe stellt, die Russland nun bestiegen hat. Das würde jegliches Gespräch mit Russland unglaubwürdig erscheinen lassen. Ein No-Go.
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"Es wäre nur fair, wenn das kleinere Land sich gegen den übermächtigen Nachbarn auch angemessen verteidigen könnte."
Das ist Kindergartendiplomatie -sorry-.
.
"Dazu gehört eine schlagkräftige Panzerabwehr."
Wenn Sie für Krieg in Europa sind, müssen Sie genau so verfahren: mehr Waffen im die Kriegsregion, Truppenaufmärsche auf ukrainischer Seite verstärken.
Nur lässt es sich bis an die Zähne bewaffnet schlecht verhandeln merkt Putin gerade: ohne Gesichtsverlust kommt Putin aus der Nummer nicht mehr raus, und in die hat er sich mit typisch russischer Sturheit selbst hineinmanövriert.

@morigk, 19:33

Ich stimme Ihnen nicht zu, wenn Sie sagen, dass der Frieden "nur ohne die NATO und die USA gelingen" kann. Der Friede in Europa wurde nicht zuletzt dank der NATO unter Einbindung der USA gesichert. Unsere Wertvorstellungen, unsere Kultur, Sprache und Freiheitsrechte folgen westlichen Grundsätzen und so soll es auch bleiben. Allerdings muss zwischen Russland und der NATO ein respektvoller Umgang erfolgen. Die Sorge Russlands vor einer NATO-Osterweiterung sollte ernst genommen werden. Mir fehlt aktuell eine Mittlerin in diesem Konflikt vom Schlage Angela Merkel.

19:33, morigk

>>Mich würden die tatsächlichen Hintergründe des Konflikts interessieren.<<
.
Machen Sie sich kundig. Sie finden eine Fülle von Material dazu mit wenigen Klicks. Wie Sie das dann deuten, was Sie finden, ist Ihre Sache. Wenn Sie auf Tatsachen stoßen, die Ihnen nicht gefallen, dann versuchen Sie sie mittels seriöser Quellen zu widerlegen. Was Sie für eine seriöse Quelle halten, das bleibt naturgemäß Ihre eigene Entscheidung. Ich orientiere mich da an der Stärke der von diesen Quellen hervorgebrachten Argumente. Ein starkes Argument ist eins, das der Widerlegung trotzt, auch wenn einem das nicht passt.

Abkommen

Zitat von nie wieder spd (18:43 Uhr) : "Die Ukraine könnte sich zur Abwechslung an das Minsker Abkommen halten, ..."

Sie könnten in Betracht ziehen, daß Russland sich zur Abwechselung an das Budapest-Memorandum halten sollte. Aber müßte der Aggressor dann die völkerrechtswidrig annektierte Krim wieder an die Ukraine zurückgeben und seine Söldner aus dem Donbass zurückziehen. Das ist in Ihren Augen wohl zuviel erwartet. Da ist es doch viel leichter, dem Opfer der Aggression zu empfehlen, sich einfach nicht zu wehren.

Unverständnis über deutsches Zaudern

Neuer aktueller ARD Bericht und es sagt eigentlich alles im Vorfeld seines USA Besuches. Herrn Scholz wird man in Washington ganz klar machen, dass es nicht geht wirtschaftliche Interessen über Sicherheit der westlichen Welt zu stellen. Danach kann er seine Reisen fortsetzen und in Moskau wird er von Putin so behandelt werden wie es dem deutschen Ansehen in der Welt aktuell entspricht. Putin wird nicht auf Augenhöhe verhandeln. Aber Hauptsache der deutsche Bundeskanzler hat sich bemüht mit "Höflichkeitsbesuchen". Diese Reisen sind prinzipiell nur umweltschädlich wenn man an das erzeugte CO2 denkt. Es wird sich durch diese Besuche überhaupt nichts ändern, so als wären sie nie geschehen.

@herbert2, 19:09 Uhr

Sie haben Recht. Europa muss sich emanzipieren und seine Interessen selbstbewußt, gemeinsam in der NATO und der EU verfolgen - in wirtschaftlichen, politischen und insbesondere in sicherheitspolitischen Fragen. Es gibt dafür keine Alternative. Angela Merkel hatte diese Forderung ja bereits mit Blick auf die USA und Donald Trump formuliert - und gleiches muss in Bezug auf Russland und China gelten.

"Die weitgehend wehrlose…

"Die weitgehend wehrlose Ukraine "

Ukrainische Streitkräfte:

Aktive Soldaten: 209.000 (Stand: 2020)
Reservisten: 900.000 (Stand: 2020)
Paramilitärische Kräfte: 102.000 (Stand: 2020)

Deutsche Bundeswehr: 183.695 aktive Soldatinnen und Soldaten

Den Zahlen nach ist eher die Bundesrepublik Deutschland "weitgehend wehrlos"?

Kein Krieg in Europa.

Der Kanzler hat 100 % Recht. Kein Krieg in Europa. Eine Demokratisierung würde es um viele Jahre verzögern. Ebenso eine weitere wirtschaftliche Entwicklung. Insbesondere Osteuropa würde betroffen sein. Und damit auch die Ukraine. Und die Weltwirtschaft.

@ Barbarossa 2

Glaubt hier wirklich jemand, daß sich Russland zu einem konventionellen Krieg hinreißen läßt?

Ja. Wozu lässt man eine konventionell bewaffnete Angriffsmacht aufmarschieren, wenn man dann einen nicht-konventionellen, also nuklearen Krieg führen will? Das hätte ja keinen Sinn. Außerdem muss man ein besiegtes Land auch besetzen. Das geht nicht nach einem Einsatz nuklearer Waffen.

@19:39 Uhr von fathaland slim 19:17, Anna-Elisabeth

//Michail Gorbatschow bestreitet jedenfalls, daß eine solche Zusage gegeben worden wäre.//
.
Gibt es dazu auch ein Ton- oder (ebenso glaubwürdiges) Schriftdokument?
.
Was Genscher sagte - Ausschnitt hin- oder her - lässt m.E. wenig Interpretationsspielraum.
Es sei denn, man stellt ihn auf eine Stufe mit Ulbricht: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"

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@ inconvenient truth

Die Situation ist sehr komplex und die EU/NATO müssen sich gemeinsam warm anziehen.

Die NATO braucht gar nichts zu tun, sie kann einfach abwarten. Und sie braucht vor allem gar keine Zugeständnisse zu machen.

@gman 19:42

letal:
Bedeutung ⓘ
tödlich, zum Tode führend, todbringend
Quelle: duden.de

Warum immer wieder dieselben

Forderungen an Deutschland, irgendwelche Staaten mit Waffen zu beliefern? Wir haben uns entschlossen, in Krisengebiete keine Waffen zu liefern.
Das lohnt sich nämlich nicht, wenn diese Staaten kein Geld haben und diese Waffen geschenkt bekommen wollen. Bei Ländern, die viel Geld haben, ist das natürlich was anderes.
Das ist eben unsere Doppelmoral.
Wer denkt Böses dabei?

@ schiebaer

"Auch ein Putin wird die freie Demokratisierung in Russland nicht aufhalten können."

Die russische Demokratiebewegung ist teils im Ausland, teils im Arbeitslager.

Waffenlieferungen bedeutet auch Kriegstreiberei

19:18 Uhr von Bullok:
"... bei diesem derzeitigen Säbelrasseln Russlands wie auch China verstehe ich die deutsche Haltung nicht."
Sie wollen, dass Deutschland Waffen liefert?
Ich nenne das Abkehr von jeglicher Diplomatie!
.
"Das wir als Partner in der EU, in der Nato usw. eine derartige Einstellung beziehen zur Verhinderung einer möglichen Aggression macht mich traurig."
Sie wollen, dass Deutschland Waffen liefert?
Ich nenne das dumpfe Kriegstreiberei.

Meine Hoffnung ist

dass die Beteiligten im Grunde nur laut herumpöbeln und sich im Klaren sind, dass es keinen Krieg geben wird. Ich hoffe, es geht nur um wirtschaftliche Interessen. Es sind nach wie vor Atommächte, die unsere Erde komplett zerstören könnten!

@fathaland slim 19:43

"Putin gibt sich jedenfalls große Mühe, diesen Eindruck zu erwecken. Warum? Keine Ahnung. Ich begreife das alles nicht so richtig."
.
Mir ist da gerade ein Artikel über den Weg gelaufen, der einige mögliche und plausible Szenarien und Ziele Putins skizziert.
Eines der anscheinend wirklich möglichen Ziele: vollständige Einverleibung der Ukraine zur Herstellung der Volkseinheit, um es mal so zu formulieren.
.
"https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91572652/ukraine-konflik…"

@Kowalski

"Am 06. Februar 2022 - 19:33 Uhr von KowaIski

Defensive Waffen ...

... sollte Deutschland auf jeden Fall liefern. Darunter zählt eine Panzerabwehr, mit der man eine angreifende Panzermacht zum Stoppen bringen kann."
.
Illusion.
Die könnte man nicht stoppen. Jede Verteidigung gegen solch eine Übermacht bringt nichts als Zerstörung und Tod. Wenn Putin so dumm ist, in die Ukraine- dann offiziell- einzumarschieren, dann stellt er sich ein Armutszeugnis aus, erst recht, wenn die Ukraine sich nicht zu sinnlosem militärischem Widerstand zwingen lässt.
Keine Waffenlieferungeb!
.
Mir geht das gewaltige Säbelrasseln total auf den Senkel, von beiden Seiten gleichermaßen.
Auch hier im Forum. Feindbilder werden gepflegt und aufrecht erhalten, sowas hilft nur Militaristen.

klare Strategie (der Eskalation)

"Es gebe in der Ukraine-Frage eine klare Strategie mit allen Verbündeten, so Scholz vor seiner USA-Reise."
_
Das steht zweifelsfrei fest. Aber ist diese auf verbaler und militärischer Aufrüstung basierende Strategie der Eskalation auch geeignet, einen Krieg in Europa zu verhindern? Ich bezweifle es.

Die Bundesregierung

Die Bundesregierung sollte nicht die Waffenlieferungsangebote von Natopartnern blockieren. Das sollte die Entscheidung der anderen Staaten sein.
Da sollte sich unsere Regierung raus halten.

@saschamaus75 19:52

"Diesen Absatz könnten Sie aber auch 1zu1 auf das Pentagon übertragen."
.
Nicht seit Obamas Präsidentschaft.
Selbst Trump war mit der Provokation militärischer Kriege weitaus sparsamer als Putin.

Gesprächsbereit und gewappnet

Die NATO sollte stets gesprächsbereit sein, wenn Putin reden will. Aber ansonsten ist es einfach wichtig, wehrhaft und gerüstet zu sein. Nur so konnte die NATO den Frieden in Europa so lange sichern.

Scholz zur Ukraine-Krise: "Es geht darum, Krieg in Europa zu ver

Bundeskanzler Scholz hat im Bericht aus Berlin bekräftigt, daß von Deutschland keine Waffen an die Ukraine geliefert werden. Und schon heulen die Bellizisten gegen Scholz auf. Besonders tun sich einige Medien da hervor. Von SPIEGEL bis TAZ. Ob er bei seinen Positionen bleibt, auch in den USA ?
Über die Gründe für Scholz´ realistisches Denken in dieser Frage kann natürlich spekuliert werden. Vielleicht die Erfahrungen aus Afghanistan oder Libyen (failed state als Ergebnis der Intervention).

Es geht darum

einen Krieg zu verhindern.Und da ist Diplomatie der richtige Weg.Solange man mit Putin im Gespräch bleibt wird m.M.n. nicht geschossen.

19:11 Uhr von Sisyphos3

<< 18:54 Uhr von inconvenient truth
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"Meines Wissens haben sich unsere Verbündeten über die 5000 Helme von Deutschland eher fremd geschämt und dies auch belächelt. Unsere Verbündeten haben große Probleme mit unserer Solidarität"
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dabei hätten wir es doch so leicht
zurücklehnen und sagen wir haben nen Weltkrieg (zumindest den 2ten) vom Zaum gebrochen
mit bestimmt 40 Mill Toten
wir haben unsere Lektion gelernt, werden keine Waffen mehr verwenden für 1.000 Jahre<<

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Ich glaube, Frau Baerbock hat das als Argument auch benutzt.
Aber so, wie Sie es hier formulieren, ist es fast unübertreffbar auf den Punkt gebracht.
Und jeder müsste es in dieser Form verstehen können.
UND akzeptieren können.

Ich bezweifle...

...dass man einen offenen russischen Angriff auf die Ukraine mit politischen oder konventionellen militärischen Mitteln verhindern kann.
Allerdings habe ich keine Ahnung, ob Putin so einen Angriff wirklich will.
Es geht ihm offensichtlich darum, die Rest-Ukraine als Puffer zwischen Russland und "dem Westen" zu erhalten. Anders bei der Krim, bei der es um den Zugang zum Schwarzen Meer ging (die Geschichte wiederholt sich). Da reicht eine instabile Ukraine, die nicht in der NATO ist. Und genau das bekommt er zur Zeit. Ist ein Balance-Akt, aber wenn's funktioniert... Und was Scholz erreichen kann, ist ein Andauern genau dieser Situation.

Russlands Propaganda

Diese wirkt leider äußerst gut, da die Fähigkeit einer kritischen Betrachtung der Medien in diesem Land mit der Zeit immer weiter abgewöhnt wurde.
Und heute ist es wieder soweit, dass unheimlich viele Russen glauben, dass selbst beim Stolpern über einen Stein Amerika dahintersteckt. Die russische Regierung hat viel Spielraum für fiktive Gründe und angebliche Aggressionen.

Nur unterschätzen sollte man nicht, dass einen Krieg dennoch die Mehrheit in Russland ablehnt. Hierfür ist die kulturelle Verbundenheit zur Ukraine zu groß und ein auffallend kriegsaffines Volk sind „die Russen“ ebenfalls nicht. Sollte es hierzu kommen, wird es spannend sein zu beobachten, was sich letztlich durchsetzt. Die Verbundenheit zum ukrainischen Volk oder die Propagandamaschinerie Putins.

19:17 Uhr von Anna-Elisabeth

Es ist nicht zu bestreiten, was Herr Genscher damals vor TV-Kameras gesagt hat. Es ist zu fragen, welchen Wert dieser Aussage des damaligen dtn. Außenministers zukommt: null. Weder Gorbatschow noch Schewardnadse haben, nach dem sie den Parteitag der KPDSU erfolgreich hinter sich gebracht hatten, mehr verlangt, als sie vertraglich von den Regierungschefs des Westen bekamen. Die Geschichte ging dann in den nächsten Jahren ihren eigenen Weg. Staaten des ehemaligen Warschauer Pakts sind der Nato aus freien Stücken und aus Angst, die Umstände könnte wieder schlechter werden, beigetreten. Heute hätten sie es schwerer damit, wie man am Beispiel Georgien und Ukraine sieht. Putin konstruiert damit einen Vorwand.
Wir haben es heute mit der Konfrontation expansiver kapitalistischer Systeme zu tun. Mit allen drei (USA, Russland, China) hat Deutschland beste wirtschaftliche Beziehungen, die unsere Regierung nicht in Gefahr bringen möchte. Herr Scholz war heute im Interview nur lauter als sonst.

@ WirSindLegion

Schwurbelei von Bedrohungen und möglichen Kriegen.
Dass Russland und China einen gigantischen Wirtschaftsblock bilden, gegen den sämtliche Natostaaten kaum eine Chance haben!

Wirtschaftlich gesehen ist Russland aus chinesischer Sicht völlig uninteressant. Chinas Blick geht nach Europa, Amerika und Afrika.

Der Westen entscheidet "gemeinsam" über deutsche Interessen?!

"Es liege eine Stärke in der westlichen Antwort darin, dass man völlig einheitlich handle und verabredet habe, gemeinsam zu entscheiden."
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Damit wurde dann auch meine Frage von heute Mittag beantwortet, warum sich Deutschland nicht einfach aus dem Konflikt heraushält, um nicht als geopolitischer Beifang zu enden.
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Es wurde wohl "gemeinsam" entschieden, dass jeder Truppen nach Osten verlegen und Russland möglichst oft "warnen" müsse. Da sind unserer Regierung dann natürlich die Hände gebunden.

@Adeo60 20:09

"Der beste Weg für die Befriedung der Region wäre aus meiner Sicht ein Verzicht auf die NATO-Osterweiterung"
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Das ist vollkommen ausgeschlossen!
Hat mit dem Völkerrecht und mit der freien Bündniswahl der Länder zu tun.
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Diesen Verzicht wird es nicht geben KÖNNEN!

von fathaland slim 19:39

In zdf info war noch vor wenigen Wochen ein O-Ton von dem damaligen Außenminister Genscher, der- neben James Baker stehend, genau die Ausdehnung der NATO ausschloss.

Gewichtsverlust für Putin

19:03 Uhr von Naturfreund 064:
"...wie sich die russische Regierung mit ihren 120 000 Soldaten ... mit ihren Waffen klappern ... aus der Affäre ziehen könnte, wenn sie nicht das Gesicht verlieren will ..."
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So isses!
Machthaber Putin hat sich mit typisch russischer Sturheit voller Selbstgefälligkeit in eine Situation hereinmanövriert, aus die er ohne die Hilfe des Westens nur mit einem deftigen Gesichtsverlust herauskommen wird.
Denn im Moment sieht es ganz und gar nicht danach aus, dass Putin durch seine bewußte gg den Westen gerichtete Kamikaze-Politik ein Einlenken des Westens provozieren kann.
Bis jetzt dumm gelaufen, Änderung nicht im Sicht.

Ohne Vorbedingung

Hallo

Die Argumente für und dagegen wiederholen sich ja wie Tonbänder.

Aussagen über militärische Aspekte, die könnte nur ein Fachmann, der dazu noch genaue Daten hat, beurteilen.
Angriffsarmee und ähnliche Begrifflichkeiten sind nicht begründbar.

Wenn man ein Land mit Abwehrraketen umzingelt, dann ist es wehrlos, bzw. es kann sein militärisches Potential nicht mehr ausschöpfen.

Wenn es zu Kriegshandlungen kommt, dann werden viele Menschen darunter leiden.

Und das es nicht evtl. auch zu einem begrenzten atomaren Austausch kommt, kann auch keiner ausschließen.

Jetzt kommt wieder das Wort zum Sonntag, ich bin kein Freund Putins und ich bin kein Freund von Biden, ja sogar nicht von Scholz.

Aussetzen der kriegerisch anmutenden Aussagen.
Krim als momentan gegeben mit klarer Ansage der Völkerrechtsverletzung.
Gespräche ohne Vorbedingungen und auf Augenhöhe.

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