Kommentare - Lambrecht: Mehr Bundeswehrsoldaten für Litauen möglich

06. Februar 2022 - 08:21 Uhr

Die Bundesregierung ist nach den Worten von Verteidigungsministerin Lambrecht mit Litauen im Gespräch darüber, weitere Bundeswehrsoldaten in das Land zu schicken. Waffenlieferungen in die Ukraine erteilte die SPD-Politikerin eine Absage.

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Kommentare

Beistand

Ich finde es gut, dass wir unseren Verbündeten beistehen und unsere Seite stärken. Ich habe nichts gegen Russland, das das Baltikum lange Zeit okkupiert hatte. Aber wir sollten auf der Hut sein.

Wir leisten einen sehr wichtigen Beitrag ... zur Eskalation.

"'Wir leisten bereits einen sehr wichtigen Beitrag in Litauen, wo wir als einziges Land der EU eine Battlegroup führen', sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe."
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Deutschland führt also eine Kampfgruppe am östlichsten Rand der EU und leistet damit einen wichtigen Beitrag... wofür genau?
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Ich kann darin beim besten Willen keinen Beitrag zur Deeskalation erkennen. Und für einen auf Handelsbeziehungen basierenden Frieden in Europa sind diese Kriegsspiele auch nicht hilfreich.
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PS: Gibt es eigentlich auch kritische Berichterstattung über solche Pläne unserer Regierung?

Die Ostflanke stärken

Russen hat zwar versprochen, nicht die Ukraine zu überfallen. Aber wenn wir etwas aus dem Münchner Abkommen gelernt haben, dann dass man solche Beteuerungen immer mit Vorsicht betrachten sollte. Die NATO tut gut daran, ihre Ostflanke zu stärken.
Nichts gegen Russland, aber wir sollten gewappnet sein.

08:36 Uhr von Nachfragerin

PS: Gibt es eigentlich auch kritische Berichterstattung über solche Pläne unserer Regierung?
-----------------
.
natürlich !
wie in früheren Zeiten eben auch
Zeitungen aus der Schweiz lesen

Klarheit durch Stärke

@ Nachfragerin:
Deutschland führt also eine Kampfgruppe am östlichsten Rand der EU und leistet damit einen wichtigen Beitrag... wofür genau?

Zur Stärkung der Abwehrbereitschaft und damit zur Deeskalation. Die Hardliner auf der Gegenseite wissen genau, wo sie dran sind.

@ Nachfragerin

PS: Gibt es eigentlich auch kritische Berichterstattung über solche Pläne unserer Regierung?

Wo ist denn die kritische Berichterstattung in Russland gegen den Aufmarsch an der ukrainischen Grenze?

Keine Krieg vorbereiten

Deutschland führe eine Battelgroup an. Battelgroup bedeutet Kampfgruppe. Ist der Aufmasch lediglich Drohung oder wird ernsthaft ein Angriff geplant. Russland verfügt über Atomraketen. Eine militärische Agression kann direkt zu einem Atomkrieg führen.

Die SPD muss zu ihrer Politik Abrüstung und Entspannungspolitik zurückfinden. Militärische Provokation ist ein Spiel mit den Feuer. Wer Krieg plant macht Krieg wahrscheinlicher.

Die Bevölkerung will Frieden. Die Bundeswehr würde zur reinen Landesverteidigung gegründet. Deutschland wird nicht in Litauen verteidigt. Lamprecht ist Verteidigungsministerin und keine Kriegsministerin um Internationale Kampftruppen anzuführen.

Es schaukelt sich hoch!

Und es entsteht ein großer Druck im Kessel. Will Putin gegenüber seiner Bevölkerung wie auch der ganzen Welt nicht sein Gesicht verlieren und "Klein beigeben" so muß er handeln. Will man es darauf ankommen lassen? Diplomatie besteht aus Kompromissen, durch gegenseitiges Entgegenkommen und nicht durch weitere Eskalation.

Kampfgruppe

Die deutsche Kampfgruppe in Litauen dient nur der Verteidigung und ist damit ein Beitrag zur Stabilität und zur Deeskalation.

Das freie Baltikum verdient unsere Solidarität

Litauen und die anderen baltischen Staaten waren seinerzeit die Opfer von Stalins imperialer Eroberung für die Sowjetunion. Niemand stand ihnen bei, als sie ihre Freiheit verloren und sich unter die Fremdbestimmung des Kreml begeben mussten. Es gab keine NATO.
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Nach dem Zusammenbruch der SU erlangten sie ihre Freiheit zurück und bauten vorbildliche Gemeinwesen mit Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Sie schlossen sich der NATO an, weil sie diese kostbare Freiheit nicht nochmal durch die Launen von wechselnden Herrschaften im Kreml gefährdet sehen wollten.
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Litauen, das ganze Baltikum, Polen sind friedfertige Staaten, von denen keine Bedrohung ausgeht. Aber sie sehen am praktischen Beispiel Ukraine, dass Russland sich nicht um die Schlussakte von Helskinki schert und die territoriale Integrität anderer Staaten verletzt.
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Verteidigungsbereitschaft ist einzige, was Putin von Abenteuern abhält, deswegen ist das defensive Zeichen der Solidarität fürLlitauen richtig.

Kritische Berichterstattung

Es wird immer wieder die „kritische Berichterstattung“ gefordert . Dabei ist dieser Begriff ein Widerspruch in sich selbst. Berichterstattung hat nicht kritisch zu sein, sondern sachlich. Der geneigte Leser ist dann in die Lage versetzt sich selbst ein Urteil zu bilden.
In dem Moment, in dem Berichterstattung eine Meinung enthält, wird sie zum Kommentar und muss auch als solcher gekennzeichnet werden.

Waffenlieferungen

"Mittelpunkt.Lambrecht verteidigte das Nein der Bundesregierung, in der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt Waffen an Kiew zu liefern."
***
In früheren Meldungen hieß es, Ukraine wurde Waffen von Deutschland einfordern.
Ich habe sowieso nicht verstanden, was Ukraine da "anzufordern" hat.
Wenn einer Waffen kaufen will ist das eine Sache (muss man auch nicht liefern), aber was heißt" anfordern"?
Für mich hört sich das so an, als ob aus unserer CO2-Steuer eine Kriegsabgabe werden sollte, mit der wir das finanzieren. Denn womit will Ukraine bezahlen? Mit deutschen Bürgschaften?
*
Krieg muss man sich leisten können.
Und Ukraine ist zwiegespalten - war es schon von Anfang an: Westukraine pro Westen, Ostukraine pro Russland.
Es besteht die Gefahr, dass die Waffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden.

08:36 Uhr von Nachfragerin


Deutschland führt also eine Kampfgruppe am östlichsten Rand der EU und leistet damit einen wichtigen Beitrag... wofür genau?
_
Ich kann darin beim besten Willen keinen Beitrag zur Deeskalation erkennen. Und für einen auf Handelsbeziehungen basierenden Frieden in Europa sind diese Kriegsspiele auch nicht hilfreich.


Wer führt das ganz große Truppengerappel an der Grenze zur Ukraine? Litauen ist es nicht … und Sie werden niemals in der Lage sein, Ursache und Wirkung zu verstehen und auseinander zu halten.

Gut

Keine deutschen Waffen in die Ukraine. Gut. Jetzt nur noch die Ukraine davon zu überzeugen, dass sie ihren Verpflichtungen aus dem Minsker Vertrag nachkommen muss und dem Dombas die versprochene Autonomie zu gewähren.

Am 06. Februar 2022 - 08:40 Uhr von Wolfgang Wodrag

"Nichts gegen Russland, aber wir sollten gewappnet sein."

Gewappnet?

Keine funktionierende Zivilverteidigung.... aber ja, wir kriegen ja eine App.

Erschreckend das Personen Krieg als Option sehen,
naja, vielleicht gewinnen wir ja diesmal, wir haben ja noch eine Rechnung offen.... und die Franzosen wollen sicherlich auch noch einmal im Winter nach Russland.

Keine deutschen Truppen ins Ausland.... und nein, kein Schengen fuer deutsche Truppen.

@Peter Goge - Sonntagsfrage

08:53 Uhr von Wolfgang Wodrag:
"Die Hardliner auf der Gegenseite wissen genau, wo sie dran sind."
_
Ja. Die sind an den Hardlinern "unserer" Seite dran und können sich gegenseitig aufstacheln, während die jeweiligen Medien das "öffentliche Interesse" an der Eskalation auch weiterhin hochhalten.
_
Sonntagsfrage:
Glauben Sie, dass Deutschland noch mehr Bundeswehrsoldaten in die Konfliktzone verlegen sollte?

@ 08:36 Uhr von Nachfragerin --- 100.000 Soldaten eskalieren

Zitat: "Ich kann darin beim besten Willen keinen Beitrag zur Deeskalation erkennen. "
-
Die große Eskalation geht von massierten 100.000 bis an die Zähne bewaffneten Kampftruppen an der Grenze zur Ukraine aus. Wem Deeskalation wirklich wichtig ist, startet seine Forderungen in der richtigen Reihenfolge.
-
Zitat: "Und für einen auf Handelsbeziehungen basierenden Frieden in Europa sind diese Kriegsspiele auch nicht hilfreich."
-
Handel ist ein Teil des Friedens, der von zwei seiten gewollt werden muss. Ohne Wehrbereitschaft nützt er nichts, wenn Putins Armee vor Waffen starrt.
-

Zitat: "Gibt es eigentlich auch kritische Berichterstattung über solche Pläne unserer Regierung?"
-
Hier im freien Westen schon. In dem Reich, dass Sie beständig kritiklos verteidigen nicht. Auch hier: erheben Sie ihre Forderungen in der richtigen Reihenfolge, wenn sie gleubwürdig sein sollen.

Panzerabwehr

Die deutsche Kampfgruppe in Litauen ist auf die Panzerabwehr spezialisiert, also per se defensiv. Wichtig sind gegen anrückende Panzer moderne Lenkwaffen und die Aufklärung per Satellit und Drohnen.
Auch für die Ukraine wäre deutsche Panzerabwehr von essenzieller Bedeutung, um sich wirksam selbst gegen eine modern ausgerüstete Übermacht zu verteidigen.

re 08:36 Nachfragerin: Putinunktitisches

>>Deutschland führt also eine Kampfgruppe am östlichsten Rand der EU und leistet damit einen wichtigen Beitrag... wofür genau?<<

Zur Verteidigung Litauens und damit der EU. So schwer verständlich war das doch nicht.

>>Ich kann darin beim besten Willen keinen Beitrag zur Deeskalation erkennen. Und für einen auf Handelsbeziehungen basierenden Frieden in Europa sind diese Kriegsspiele auch nicht hilfreich.<<

Handelsbeziehungen basieren auf friedlichen Beziehungen - Sie verdrehen da etwas!
_
>>PS: Gibt es eigentlich auch kritische Berichterstattung über solche Pläne unserer Regierung?<<

Sie lesen nichts „Regierungskritisches“? Dann müssen Sie eine sehr selektive Wahrnehmung haben. Oder meinen Sie eher „Putinunkritisches“? Das können Sie auch überall lesen - und offensichtlich tun Sie das auch regelmäßig.

Übrigens: Ich auch - und ich konnte darin bisher noch nie einen Beitrag zur „Deeskalation“ finden. Stattdessen ausschließlich Beschimpfungen von allem „Putinkritischem“.

Na gut, aber die Frage ist nur...

Woher bezieht denn nun mein örtlicher, rein bürgerlicher und vollkommen demokratischer Schießsportverein seine Munition für Militärwaffen wenn die fünf halbwegs auf Munitionsverschenkung ausgebildeten Bundeswehrpimpfe der KSK an die potentielle Nato-Front in Ungarn verlagert werden?
Soll denn der besorgte Bürger dies nun selber bezahlen? Ist das unsere neue grün-rote "Freiheit"?

/Ironie off
bitte einfach Zeitungen aus der Schweiz lesen oder direkt Russia Today gucken, dort gibt es dieses ganze rechtsradikale Geschwafel ganz ohne einen Hauch von elegantem Sarkasmus.

@Peter Goge

"Wo ist denn die kritische Berichterstattung in Russland gegen den Aufmarsch an der ukrainischen Grenze?"
***
Das können wir weiterspinnen:
Wo ist die kritische Berichterstattung in der Ukraine?

09:03 Uhr von KarlderKühne


Und es entsteht ein großer Druck im Kessel. Will Putin gegenüber seiner Bevölkerung wie auch der ganzen Welt nicht sein Gesicht verlieren und "Klein beigeben" so muß er handeln.

Aha. Was muss er nun tun, was er der Bevölkerung in Russland versprochen hat? Nochmals die Ukraine überfallen, weil dann alles besser wird.

@ KarlderKühne

Es schaukelt sich hoch!
Und es entsteht ein großer Druck im Kessel. Will Putin gegenüber seiner Bevölkerung wie auch der ganzen Welt nicht sein Gesicht verlieren und "Klein beigeben" so muß er handeln. Will man es darauf ankommen lassen?

Wir sind nicht für Putins Gesicht verantwortlich. Wir sind dafür verantwortlich, unsere Reihen zu schließen und der Gegenseite die Fakten und Konsequenzen klar vor Augen zu führen.
.
Ob Putin sein Gesicht wahrt, kann uns egal sein, wir sind für ihn nicht sorgeberechtigt. Putin würde auch nicht nach unserer Befindlichkeit fragen.

Am 06. Februar 2022 - 09:08 Uhr von Yoplaya

"In dem Moment, in dem Berichterstattung eine Meinung enthält, wird sie zum Kommentar und muss auch als solcher gekennzeichnet werden."

Naja, man hat auch Moeglichkeiten ohne das als Kommentar zu werten.... speziell bei Ueberschriften.

z.B.:

"Bundeswehrsoldatinnen nach Litauen zur Stärkung der NATO Verteidigung gesendet"

ODER

"Lambrecht lässt deutsche Truppen in Richtung Russland marschieren"

@Wolfgang Wodrag - Berichterstattung

09:00 Uhr von Peter Goge:
"Wo ist denn die kritische Berichterstattung in Russland gegen den Aufmarsch an der ukrainischen Grenze?"
_
Im autokratischen Russland mit seinen regierungstreuen Medien gibt es keine kritische Berichterstattung über den Truppenaufmarsch an der Grenze. Aber das wussten Sie bereits.
_
Nun sind wir aber nicht in Russland, sondern in Deutschland. Aber auch hier konnte ich bisher keine kritischen Berichte über die Waffenlieferungen, die Truppenverlegungen und die ständigen Drohungen und Warnungen lesen. Erkennen Sie das Problem?

@ 09:00 Uhr von Peter Goge

„Wo ist denn die kritische Berichterstattung in Russland gegen den Aufmarsch an der ukrainischen Grenze?“
Ob kritisch oder sachlich, die Berichterstattung russischer Medien wird uns vorenthalten.
Ebenso wie die Berichterstattung der anderen EU - Länder.
Dabei wäre es genau dieser EU förderlich, wenn man in allen teilnehmenden Ländern auch etwas über die Berichterstattung der wichtigen Medien der anderen EU - Länder erfahren könnte.
Gerade auch aus Litauen, das ja auch schon in früheren Zeiten viele Sympathisanten deutscher Politik hatte.

@ 08:46 Uhr von Sisyphos3

Sie brauchen nicht in die Schweiz auszuweichen für kritische Berichterstattung. Es sei denn, Sie offenbaren sich hier als Anhänger der Fraktion, die unsere kritische, unabhängige und sehr breite Presse als 'linksgrünversifft' oder gar 'Lügenpresse' diffamieren will. Das tun allerdings exakt diejenigen, die mit unabhängiger Meinungsvielfalt nichts am (Alu)Hut haben.

09:16 Uhr von teachers voice

Stattdessen ausschließlich Beschimpfungen von allem „Putinkritischem“.
.................
.
was glauben sie mir wie egal mir der Putin oder sein ukrainischere Gegenüber sind
ich will Frieden haben und ob da Provokationen von beiden Seiten hilfreich sind ?
Was wäre denn wenn Kuba wieder russische Raketen und Soldaten stationieren täte ?
Ist doch auch ein freies Land ?

Das Baltikum - und die Begehrlichkeiten Putins

Die Empfindlichketen der baltischen Staaten Litauen, Estland, Lettland gegen die Begehrlichkeit Putins, die Region als seine "Interessensphäre" zu definieren, kann nur verstehen, wer die geschichtlichen Hintergründe kennt.
-
Das Baltikum wurde schon mal zur Interessensphäre erklärt, als die Diktatoren Hitler und Stalin die europäischen Länder im Zuge des Hitler-Stalin-Paktes wie Beute unter sich aufteilten. Einflussbereich, das Wort, das Putin zum Anspruch erhebt, klingt deswegen im Baltikum als Bedrohung.
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Litauens Nachbar Estland wurde nach der Besetzung durch Russland "russifiziert", indem viele Esten ins Innere der Sowjetunion deportiert wurden, während Stalin Russen in Esland ansiedelte. Die bilden heute noch etwa 25 % der Bevölkerung.
-
Dort befürchtet man , dass der große Nachbar plötzlich "Schutzbedürftigkeit" der russischsprachigen Bürger feststellen könnte und dabei "grenzüberschreitend" wird. Deswegen auch die Anlehnung an die NATO.

@ Nachfragerin

PS: Gibt es eigentlich auch kritische Berichterstattung über solche Pläne unserer Regierung?

In einem russischen Diskussionsforum wurde die Frage nur Kopfschütteln verursachen. Wenn sie denn überhaupt veröffentlicht werden würde.

Verstehen muss

man wirklich nicht alles, hat die RF irgendetwas angedeutet, das sie Litauen angreifen will?, genauso wenig verständlich wie 1000 USA Soldaten für Deutschland, wird Deutschland angegriffen, von wem?.
Deeskalation geht irgendwie anders, einzig positives sind keine Waffen zu liefern, mal sehen wie lange das öffentlich Versprechen hält.
Wir haben wahrlich viele Probleme im Land die gelöst werden müssten, ein Angriff auf Deutschland ist aber ganz sicher nicht dabei.
Was soll das Gegenseitige hoch schaukeln bringen?, das wird einem ja der Morgentee bitter.

Ich halte nichts davon

Es ist nur ein hoch schauckeln der tatsächlichen Gefahr eines Krieges. Die sehe ich aber nicht. Ein Krieg in Europa wird nur für viele unschuldige Menschen Leid und Elend bringen das weiß Putin auch.Der will nur den starken Mann machen. Deeskalation ist hier gefragt und diplomatisches Geschick der Politik.

@ Sisyphos3

Was wäre denn wenn Kuba wieder russische Raketen und Soldaten stationieren täte ?
Ist doch auch ein freies Land ?

Dann würde Sisyphos3 zunächst fragen, ob das die kubanische Bevölkerung oder die frei gewählte kubanische Regierung überhaupt will.

09:32 Uhr von SinnUndVerstand

Das tun allerdings exakt diejenigen, die mit unabhängiger Meinungsvielfalt nichts am (Alu)Hut haben
........
.
ist es nicht Meinungsvielfalt mal ne Zeitung aus der Schweiz zu lesen ?
und was soll die Hetze
ich beleidige sie doch auch nicht

@ Mehrheitsbürger

Litauens Nachbar Estland wurde nach der Besetzung durch Russland "russifiziert", indem viele Esten ins Innere der Sowjetunion deportiert wurden, während Stalin Russen in Esland ansiedelte.

Genau wie auf der Krim.

@ 08:40 Uhr von Wolfgang Wodrag

„Russen hat zwar versprochen, nicht die Ukraine zu überfallen. Aber wenn wir etwas aus dem Münchner Abkommen gelernt haben, dann dass man solche Beteuerungen immer mit Vorsicht betrachten sollte“
Wenn der Rest der Welt vom Verhalten der USA bei der Anzettelung des letzten Irak - Krieges etwas gelernt hätte, würde niemand den Gerüchten und Provokationen glauben, die die USA kolportieren.
Von unzähligen anderen Kriegsauslösungen der USA ebenfalls.

@ SinnUndVerstand

@ 08:46 Uhr von Sisyphos3

Sie brauchen nicht in die Schweiz auszuweichen für kritische Berichterstattung. Es sei denn, Sie offenbaren sich hier als Anhänger der Fraktion, die unsere kritische, unabhängige und sehr breite Presse als 'linksgrünversifft' oder gar 'Lügenpresse' diffamieren will.

So kam es bei mir an.

Die Frage ist doch: Will Amerika eine Krieg gegen Rußland?

Die NATO hat bei den 2+4-Verhandlungen zur deutschen Einheit versprochen, die NATO nicht nach Osten auszudehnen und diese Zusage gebrochen. Rußland fordert doch nur, was der Westen schon zugesichert hat. Mehrere Filmbelege (auch mit Genscher und dem US-Außenminister Baker: https://www.youtube.com/watch?v=o8rarwFKjw8
) sind im Internet abrufbar und belegen dies!

-
- Amerika hat doch während der Kuba-Krise mit einem 3. Weltkrieg gedroht, wenn Rußland seine Waffen nicht von Kuba entfernt.

- Fakt ist: Der Konflikt in der Ukraine wurde durch das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine und die Putschanschubfinanzierung mit 5 Milliarden Dollar durch die USA ( Nuland ) an rechtsradikale Ukrainer erst ausgelöst.

- Mögliche Lösung: Wenn Rußland vertraglich zusichert, die Ukraine nicht anzugreifen, braucht die Ukraine doch keine NATO-Mitgliedschaft, um sicher zu sein. Ich befürchte aber, daß die NATO diese Lösung aus Gründen der Existenzberechtigung nicht akzeptiert. .

@schabernack - Ursache und Wirkung

09:10 Uhr von schabernack:
"Wer führt das ganz große Truppengerappel an der Grenze zur Ukraine?"
_
Auf der einen Seite ist das die Ukraine mit der Unterstützung zahlreicher NATO-Staaten. Und auf der anderen Seite ist es Russland.
Aber das wollten Sie sicherlich nicht hören.
_
"Sie werden niemals in der Lage sein, Ursache und Wirkung zu verstehen und auseinander zu halten."
> Ich kann Propaganda von realen Tatsachen unterscheiden. In der Propaganda hat immer(!) die andere Seite angefangen. Diese Ansicht scheinen Sie mit unsachlichem Eifer zu vertreten.
_
In der Realität ist eine Reaktion ist die Ursache der nächsten. So schaukeln sich beide Konfliktparteien gegenseitig hoch, ohne dass man eine wahre Ursache benennen könnte.
_
Und so wie der Konflikt entsteht, ließe er sich auch beenden: Man muss nur aufhören, weiter Öl ins Feuer zu gießen. Welche Seite damit beginnt, spielt keine Rolle.

09:08 Uhr von Tada

"Es besteht die Gefahr, dass die Waffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden."

Ist schon passiert. Die gelieferte von Westen Waffen waren schon in Ostukraine eingesetzt. 90-mm Munitionsreste waren in Donezk-Republik entdeckt. Das NATO-Munition.

@ Sisyphos3 09:32

>>> „was glauben sie mir wie egal mir der Putin oder sein ukrainischere Gegenüber sind
ich will Frieden haben und ob da Provokationen von beiden Seiten hilfreich sind ?
Was wäre denn wenn Kuba wieder russische Raketen und Soldaten stationieren täte ?
Ist doch auch ein freies Land ?“ <<<
.
Ich halte das für ein schlüssigen und eigentlich auch sehr naheliegenden Gedankengang.

Was aus einen Grossmanöver…

Was aus einen Grossmanöver so alles werden kann, besonders wenn Medien ind die USA nebst Nato am Drücker stehen. Es war der grösste Fehler dieses Jahrhunderts, die Nato Richtung Osten zu erweitern.
Erinnere mich gern , als Putin 2001 vor dem Bundestag sprach, und fast pausenlos beklatscht wurde. Aber wer stand danach zwischen den Stühlen und störte?
Lest mal das Wortprotokoll aus der Zeit und was daraus geworden ist.

@ nie wieder snap

Dabei wäre es genau dieser EU förderlich, wenn man in allen teilnehmenden Ländern auch etwas über die Berichterstattung der wichtigen Medien der anderen EU - Länder erfahren könnte.

Was hintert Sie daran?

Was aus einen Grossmanöver…

Was aus einen Grossmanöver so alles werden kann, besonders wenn Medien ind die USA nebst Nato am Drücker stehen. Es war der grösste Fehler dieses Jahrhunderts, die Nato Richtung Osten zu erweitern.
Erinnere mich gern , als Putin 2001 vor dem Bundestag sprach, und fast pausenlos beklatscht wurde. Aber wer stand danach zwischen den Stühlen und störte?
Lest mal das Wortprotokoll aus der Zeit und was daraus geworden ist.

Es wäre schön

Wenn sich Politiker an ihre Versprechen und Vereinbarungen halten würden. Nach Beginn der ethnischen Säuberung in der Ukraine (man erinnere dich an die Morde in Odessa), gab es mal eine sog. Minsker Vereinbarung (l und ll) , die zum Schutz der russischsprachigen Bevölkerung in der Ostukraine gedacht war. Diese wurden seitens Kiev ständig missachtet, wobei die USA dies auch noch unterstuetzen. Alles um letztendlich dem US Kapital Zugriff auf Rohstoffe im Osten zu ermöglichen. Was vom Schutz von ethnischen Minderheiten zu halten ist kann man in den USA an der Ausrottung der First Nations sehen

@ Vector-cal.4

Ich halte das für ein schlüssigen und eigentlich auch sehr naheliegenden Gedankengang.

Wenn es dem Westen schadet, scheint es in Ihr Narrativ zu passen.

09:10 Uhr von schabernack

"Wer führt das ganz große Truppengerappel an der Grenze zur Ukraine? Litauen ist es nicht … und Sie werden niemals in der Lage sein, Ursache und Wirkung zu verstehen und auseinander zu halten."

Alles steht auf dem Kopf. Die Ukraine-Krise war von Westen angezündet und unterstützt. (Westerwelle, Nuland, McCain auf dem Maidan). Herr Steinmeier hat in Februar 2014 der Putsch nicht gestoppt.
Und jetzt ist nur eine Möglichkeit die Krise beenden – Kiev zwingen die Minsker Abkommen erfüllen. Das will die ukrainische Regierung aber nicht machen wegen Angst vor Nationalisten, welche sehen das als Staatsverrat. Alternative für Minsker Abkommen die Ukraine sieht mit Gewalt die Ostgebiete zu erobern. Russland kann es nicht zulassen, weil dort am meisten russischsprachige Bevölkerung wohnt und viele von ihn hat russischen Pass. und hier liegt der Kern des Krieses.

Zu kritischer Berichterstattung

Das Thema wird durchaus auch unter Journalisten kontrovers diskutiert.
Der folgende Artikel hat zwar nichts mit der Ukraine zu tun sondern mit Corona, aber mit dem Überschrift "Journalisten sehen sich zu oft als „Anwälte unseres Systems“" trifft es den Kern.
[Psychologen würden sagen, der Mensch steht lieber auf der Gewinnerseite und deshalb gibt es immer viele Mitläufer. Meine Anmerkung.]
.

hxxps://www.deutschlandfunkkultur.de/andreas-rosenfelder-zur-corona-berichterst…

Mehr Bundeswehrsoldaten für Litauen

actio = reactio.
Osterweiterung von EU und NATO, Raketenschild --> Annexion der Krim
Russische Truppen an der Grenze der Ukraine --> Nato verstärkt Truppen im Osten
Quod licet Iovi, non licet bovi.
Usw.
Wir sind letztendlich nur mit Worten zur Deeskalation bereit; die Taten sprechen eine andere Sprache.
Wir kritisieren die Berichterstattungen in Russland. Sind wir so viel besser?
Vielleicht sollten die im Westen Verantwortlichen den Begriff "Deeskalation" mal googeln, um dessen Bedeutung erkennen zu können.

@ 09:08 Uhr von Tada

„Denn womit will Ukraine bezahlen? Mit deutschen Bürgschaften?“
So, wie „t-online“ seit gestern berichtet, hat Deutschland in den letzten Jahren 5 oder 6 Milliarden Euro an die Ukraine gezahlt. Ganz ohne Bürgschaften.
Wahrscheinlich aber mußten davon US - Waffen bezahlt werden.

@ 09:30 Uhr von nie wieder spd --- Ausweichdebatte ?

Zitat: "Ob kritisch oder sachlich, die Berichterstattung russischer Medien wird uns vorenthalten."
-
Den russischen Bürgern wird auch freie Berichterstattung vorenthalten.
In Russland gibt es nur systemtreue Medien und Pro-Regime Propaganda.
-

Zitat: "Ebenso wie die Berichterstattung der anderen EU - Länder."
-
An diesem Punkt wird diese Debatte wirklich Unsinn.
Jeder kann sich heute über die Online-Ausgaben von europäischen Medien jederzeit Zugang zu ihnen verschaffen.
-
Ansonsten blühen hier wieder mal Ausweichdebatten per Whataboutism,
die von interessierter Seite als "Mediendebatte" in den Raum geworfen werden. Das ist Ablenkung vom eigentlichen Thema.

Lambrecht: Mehr Bundeswehrsoldaten für Litauen möglich

Am 06. Februar 2022 - 09:33 Uhr von MehrheitsBürge,r Zitat :
"Litauens Nachbar Estland wurde nach der Besetzung durch Russland "russifiziert", indem viele Esten ins Innere der Sowjetunion deportiert wurden, während Stalin Russen in Esland ansiedelte. Die bilden heute noch etwa 25 % der Bevölkerung." Zitat-Ende
-Lieber Mehrheitsbürger, Sie sollten die Geschichte besser lesen : Wann hat denn Russland ->Estland überfallen ?
Sie dürfen die Sowiet-Union nicht als Russland betrachten. Das sind zwei ganz verschiedene Staaten-Gebilde !

Lambrecht: Mehr Bundeswehrsoldaten für Litauen möglich....

Und da scheint die Ministerin ja auch erpicht drauf zu sein. Ist aber auch nichts neues. In Rukla wird an einer Kaserne gebaut, die als Hauptquatier der deutsch geführten NATO-Kampftruppe dient.
Auch ist die Vorwärtsstationierung im Osten kein Zufall. Der litauischen Nationalismus ist schon seit Jahrhunderten mit Deutschland verbunden.
Angefangen von der Verschriftlichung der litauischen Sprache durch ostpreußische Pastoren, die auf diese Weise die Landbevölkerung dem politischen Einfluß Polens und des religiösen Katholizismus entziehen wollten, bis zur Kollaboration im zweiten Weltkrieg.

@ Emil67

Es hat am Anfang ein Abkommen gegeben das es keine Nato Osterweiterung geben wird.

Nein, hat es nicht. Das hat Gorbatschow längst klargestellt.

@teachers voice - Abbruch der Handelsbeziehungen

09:16 Uhr von teachers voice:
Zur Verteidigung Litauens und damit der EU. So schwer verständlich war das doch nicht."
> Mir fehlt das Verständnis, gegen welche Bedrohung Litauen da verteidigt werden könnte. Aber ich verstehe, welche politische Zeichen solche Truppenverlegungen nach Osten aussenden.
_
"Handelsbeziehungen basieren auf friedlichen Beziehungen - Sie verdrehen da etwas!"
> Teile unserer Regierung wollen die jahrelangen Handelsbeziehungen zu Russland einstellen, statt sie weiter auszubauen. So etwas kann als Kriegsvorbereitung verstanden werden.
_
"Sie lesen nichts ,Regierungskritisches'?"
> Ich meinte nicht die Kritik an der russischen Regierung, sondern an der eigenen. Verlinken Sie mir doch bitte einen TS-Artikel, in dem die aktuelle Außenpolitik nicht nur nacherzählt, sondern kritisch betrachtet wird.
_
"Stattdessen ausschließlich Beschimpfungen von allem ,Putinkritischem'."
> Von welchen Beschimpfungen fantasieren Sie hier wieder?

Die aktuelle Situation brandgefährlich!

Während der Kubakrise 1962 bestand die Gefahr, dass der Dritte Weltkrieg ausbrechen würde, In Übereinkunft mit der kubanischen Regierung hatte die UdSSR Raketen mit Atomsprengköpfen in Kuba stationiert, wodurch Amerika die Sicherheit gefährdet sah und mit Krieg drohte.

Eine vergleichbare Situation erleben wir jetzt um Rußland. Da die USA/NATO bei den 2+4-Verhandlungen eine Osterweiterung ausgeschlossen hat, hat Gorbatschow der Widervereinigung zugestimmt. Filmische Dokumente mit dem damaligen Außerminister Genscher belegen dies. Leider hielt Amerika/NATO diese Zusage nicht ein und versucht, seine Raketen näher an die russische Grenze zu verlagern und die Ukraine aufzurüsten, ist sehr gefährlich .

Die größte Gefahr für den Frieden besteht in der Verkürzung der Reaktionszeit bei einem US-Militärschlag oder wenn die Technik einen Angriff ( auch einen Fehlalarm ) anzeigt, was in der Vergangenheit mehrmals auftrat.

Wo bleiben eigentlich jetzt die Friedensdemonstrationen?

@ FWJA

Ist schon passiert. Die gelieferte von Westen Waffen waren schon in Ostukraine eingesetzt. 90-mm Munitionsreste waren in Donezk-Republik entdeckt. Das NATO-Munition.

Von Putin handsigniert.
Und die Erde ist eine Scheibe.

@ FWJA

Das glauben wir alles unbesehen.
Grüße nach Petersburg

Nato-Osterweierung und warum Alles eigentlich einfach wäre

Also wenn die Nato und all der westliche Wertekram so verkommen und übel ist frage ich mich doch warum immer mehr osteuropäische und sonstige Nachbarstaaten des guten RU Teil eben jener Nato zu werden wollen? Bitte nicht falsch verstehen, die meisten westlichen und vor allem osteuropäischen Staaten nerven und verärgern mich mit ihrer aktuellen Politik mindestens eben so häufig wie die Nato und dieser leider vollkommen innenpolitisch systemrassistisch verdorbene große Bruder USA, dennoch: wenn das gute RU so pazifistisch ist, warum wollen dann alle Nachbarn in die Nato und warum ist das für das hyperpazifistische gute RU überhaupt ein Problem?
Sollen doch überall um das gute RU Länder existieren welche in der Nato herumhadern und sich mit den USA streiten warum es wirklich nicht nötig ist tonneweise Geld in schwachsinnige Waffenprojekte zu pumpen, im guten RU kann die Bevölkerung in der Zeit auf Bären reiten und mit Tigerbabies kuscheln so wie es Brauch ist.
Wo ist das Problem?

Denkt doch mal ein par Monate zurück.

Die ganze Nato hat es in 20 Jahren nicht geschafft dem kleinen Afghanistan seinen Willen auf zu zwingen.

Was soll das den geben beim größten Land der Wellt?!

Geht es nicht eigentlich nur um die wirtschaftlichen Interessen der USA?

@09:33 Uhr von MehrheitsBürger

"Litauens Nachbar Estland wurde nach der Besetzung durch Russland "russifiziert", indem viele Esten ins Innere der Sowjetunion deportiert wurden, während Stalin Russen in Esland ansiedelte. Die bilden heute noch etwa 25 % der Bevölkerung."
***
Estland existierte 1918 bis 1940 erstmals als unabhängiger Staat.
Die Russifizierung fand schon vorher in Kaiserszeiten statt und das parallel zu Nationalismus in ganz Europa.
Ziel war überall Ethnien zu solidarisieren und Nationen daraus zu bilden, die eine gemeinsame Identität verinnerlichen.
*
Sie wissen ja:
Hochdeutsch ist nicht "das Deutsche". Es ist das Ergebnis der Normung der deutschen Sprache.

@ Helmut_S

Die Frage ist doch: Will Amerika einen Krieg gegen Rußland?
.
Nein. Das haben die Verantwortlichen klar gesagt. Und darauf kann sich das russische Volk verlassen.

Die NATO hat bei den 2+4-Verhandlungen zur deutschen Einheit versprochen, die NATO nicht nach Osten auszudehnen
.
Hat sie nicht.
Das war dort gar kein Thema. Und das haben alle Beteiligten bei den Verhandlungen auch mehrfach klargestellt.

@ 09:28 Uhr von Omikron --- Falscher Film

Zitat: "Sie haben ja so recht, aber man sollte auch die Okkupation des Baltikums durch die Wehrmacht nicht vergessen. "
-
Schon bald nach der Okkupation durch die Sowjetunion, als sich die beiden Diktatoren Hitler und Stalin sich gegenseitig die "Beute" aus den Fingern rissen.
-
Zitat: "Jetzt stehen schon wieder deutsche Truppen an der Grenze zu Russland und verfolgen wieder ein Szenario der Abschreckung."
-
Das ist Geschichtsklitterung.
Es steht im Vergleich zu Putins Großarmee eine kleine Anzahl von defensiv aufgestellten NATO-Truppen in Lituauen und sie sind auf ausdrücklichen Wunsch der Balten dort.
-
Die Ursachen-Wirkung Reihenfolge:
1 Der Kreml hat die territoriale Integrität der Ukraine durch militärische Intervention verletzt.
2 Er massiert gerade Truppen in großer Zahl an der Grenze zur UKR
2 die Balten fühlen sich bedroht
3 die NATO stärkt rein defensiv die Verteidigungsbereitschaft der Balten

@Nachfragerin

"Mir fehlt das Verständnis, gegen welche Bedrohung Litauen da verteidigt werden könnte"
*
Da bin ich auch gespannt.
Litauen hat einen Grenzzaun errichtet, um durch Belarus eingeflogenen Flüchtlinge vom Grenzübertritt abzuhalten.
Was genau sichern da deutsche Soldaten an der EU-Grenze?

@09:57 Uhr von Wolfgang Wodrag

"Nein, hat es nicht. Das hat Gorbatschow längst klargestellt."

Was eine Person sagt!!!

Ich höre und lese in der letzten Zeit fast nur Russland kritisches, als wenn ein Feindbild erschaffen werden soll.

Wem nützt es? Wer muss es am Ende ausbaden für die Profiteure?

Wer sich vor den Karrenspannen lässt, muss ihn dann auch ziehen.

Wer der hier schreibenden will denn kämpfen gehen?

Mehr Bundeswehrsoldaten für Litauen

actio = reactio.
Osterweiterung von EU und NATO, Raketenschild --> Annexion der Krim
Russische Truppen an der Grenze der Ukraine --> Nato verstärkt Truppen im Osten
Quod licet Iovi, non licet bovi.
Usw.
Wir sind letztendlich nur mit Worten zur Deeskalation bereit; die Taten sprechen eine andere Sprache.
Wir kritisieren die Berichterstattungen in Russland. Sind wir so viel besser?
Vielleicht sollten die im Westen Verantwortlichen den Begriff "Deeskalation" mal googeln, um dessen Bedeutung wenigstens nachlesen zu können.

Eine Osterweiterung...

... hat die NATO zu keiner Zeit ausgeschlossen. Weder in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag, noch in informellen Absprachen. Das ist eindeutig durch Aussagen der beteiligten Personen belegt.

Endlich europäisch denken und handeln

Es wird Zeit, endlich europäisch zu denken - und zwar über die Grenzen des kalten Krieges hinaus. Dann würde man bei ein wenig Geschichtskenntnissen feststellen, dass Russland ein europäischer Staat ist - seit es Staaten gibt. Die Osterweiterungen von NATO und EU ohne Einbeziehung Russlands waren ebenso Fehler wie die Ausnutzung des korrupten Alkoholikers Jelzin für Abkommen und Sonstiges.
Die aggressive Politik der USA in Bezug auf die (Bodenschätze der) Ukraine bringt die aktuelle Kriegsgefahr hervor, diese Politik zu unterstützen, ist ein Fehler. Hoffentlich kein tödlicher.

@ Tada

Die Russifizierung fand schon vorher in Kaiserszeiten statt und das parallel zu Nationalismus in ganz Europa.
Ziel war überall Ethnien zu solidarisieren

... zu unterdrücken.
Sie sind doch sonst kein Freund von Beschönigungen.

@Wolfgang Wodrag um 09:57 Uhr

"@ Emil67
Es hat am Anfang ein Abkommen gegeben das es keine Nato Osterweiterung geben wird.

Nein, hat es nicht. Das hat Gorbatschow längst klargestellt."

Rußland fordert doch nur, was der Westen schon zugesichert hat. Mehrere Filmbelege (auch mit Genscher und dem US-Außenminister Baker: https://www.youtube.com/watch?v=o8rarwFKjw8

Schauen sie sich doch einfach einmal das Filmdokument an, aber ich bin mir sicher, sie werden dieses Dokument unter Fake einstufen!

re 09:58 Nachfragerin: Putinunkritisches

>>09:16 Uhr von teachers voice:
Zur Verteidigung Litauens und damit der EU. So schwer verständlich war das doch nicht."
> Mir fehlt das Verständnis, gegen welche Bedrohung Litauen da verteidigt werden könnte.<<

Sie könnten mal auf der Suche nach diesem Verständnis in Litauen nachfragen.

>>"Handelsbeziehungen basieren auf friedlichen Beziehungen - Sie verdrehen da etwas!"
> Teile unserer Regierung wollen die jahrelangen Handelsbeziehungen zu Russland einstellen, statt sie weiter auszubauen. So etwas kann als Kriegsvorbereitung verstanden werden.<<

Könnte man - wenn man die Abläufe derart verdreht.

>>"Sie lesen nichts ,Regierungskritisches'?"
...Verlinken Sie mir doch bitte einen TS-Artikel, in dem die aktuelle Außenpolitik nicht nur nacherzählt, sondern kritisch betrachtet wird<<

Sie wollen eine TS, in der über die Politik unserer Regierung nicht berichtet wird?

Und Sie vermissen Kommentare und Bewertungen? Andere hier sehen diese „überall“ und „ständig“...

09:45, Helmut_S.

>>Der Konflikt in der Ukraine wurde durch das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine und die Putschanschubfinanzierung mit 5 Milliarden Dollar durch die USA ( Nuland ) an rechtsradikale Ukrainer erst ausgelöst.<<
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Rechtsradikale Ukrainer haben von Victoria Nuland fünf Milliarden Dollar erhalten?
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Je länger der Maidan her ist, desto wilder werden die Behauptungen.
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Ich befürchte allerdings, daß Sie diesen faktenfreien Quatsch wirklich selbst glauben.

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