Kommentare - Auswärtiges Amt kritisiert Israel-Bericht von Amnesty

02. Februar 2022 - 15:29 Uhr

Nach einem Bericht zu Israel erntet Amnesty International deutliche Kritik aus Deutschland. Das Auswärtige Amt kritisierte unter anderem die Verwendung des Apartheid-Begriffs. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft wurde noch deutlicher.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Ein Thema, das in…

Ein Thema, das in Deutschland anders diskutiert wird als in Polen oder Frankreich.

Richtige Interpretation tut Not

"Amnesty International wirft in dem Bericht den israelischen Behörden vor, die Palästinenser systematisch zu diskriminieren und geht der Frage nach, inwieweit das einem System der Apartheid entspricht."
So wie ich den Artikel lese hat Amnesty International Israel nicht direkt der Apartheit beschuldigt, sondern lediglich die Frage hierzu aufgeworfen. Weshalb darf man den Begriff Apartheit nicht verwenden? Nur weil es sich um Israel handelt? Die Feststellung von AI hat nichts mit Antisemitismus zu tun. Apartheit ist ein Wort aus dem Afrikaans und steht für Gesondertheit beziehungsweise Trennung. Das geschieht mit den Palästinensern allemal.

Mich wundert,

dass es in Israel diese Ausgrenzungen von Arabern und anderen Leuten nicht juedischen Glaubens gibt.

Gerade wegen der Geschichte haette ich das nicht fuer moeglich gehalten.

deutliche Worte, zu deutlich

Man könnte glauben, Amnesty soll plötzlich zu einer NsdAP-Nachfolgeorganisation stilisiert werden. "Nazi-Jargon", was bitte ist denn das für ein Jargon? "Rückgabe des Friedensnobelpreises", weil man sich kritisch zur israelischen Politik äußert? Soll das Nobelpreiskommitee sich auch gleich auflösen, weil es die Verbreiter antisemitischer Thesen mit einem Preis geehrt hat?
So wenig mich die Reaktion der Deutsch-Israelischen Gesellschaft verwundert, so peinlich finde ich, dass das auswärtige Amt sofort in das selbe Horn stoßen muss.
Meine Unterstützung hat Amnsty International, wann immer es sich gegen Völkerrechtsbrüche und Menschenrechtsverletzungen engagiert. Da sehe ich erst mal nicht hin, wen das trifft, sondern ob es zutrifft. Wenn das Ausenministerium das ander handhabt, bitte, es spricht dann aber nicht für mich.

IIsrael und Apartheid...

....das hängt davon ab, wo. Im "Kernland", also Israel in den Grenzen von 1967, ist Israel definitiv KEIN Apartheidstaat. In den von Israel kontrollierten Teilen der West Bank (Gebiete B/C)? Ebenso deutlich ist es einer. Und das sage ich als Jude.

Die Wahrheit tut oft weh.

Wie man an der israelischen und deutschen Reaktion sieht, ist dies in diesem Falle zutreffend.

Vielleicht wäre es kluger gewesen, diesen Bericht einfach offiziel nur zur Kenntnis zu nehmen und darauf hinzuweisen, dass man sich mit den darin enthaltenen/beschriebenen Problemen auseinandersetzen wird.

Antisemitismus???

Ich kann ja verstehen, das einem als Freund und Unterstützer Israels solche Anschuldigungen stark aufstossen. Dennoch muss ich mich fragen was das bitte mit Antisemitismus zu tun haben soll. Ist es jetzt schon soweit, das jede Kritik am Staat Israel gleich auf die Jüdische Gemeinschaft dieser Welt umgemünzt wird. Das darf so nicht sein. Israel ist ein demokratischer Staat, und täte gut daran sich mit den Anschuldigungen auseinander zu setzen und sie gegebenenfalls Faktisch zu wiederlegen. Diese strikte Ablehnung und Zurückweisung wirft doch eher Fragen auf...

Da hat wohl jemand einen…

Da hat wohl jemand einen wunden Punkt berührt..... Die völlig überzogenen Reaktionen sprechen jedenfalls sehr dafür.

Palästinenser - Flüchtling im Niemandsland

Apartheid ist ein anderer heftiger Begriff gegen gezielte Unterdrückung und Ausgrenzung. Anti-Semitismus hat einen anderen Zusammenhang mit Unterdrückung und Vernichtung von Leuten, die bewusst und gezielt ausgegrenzt und verfolgt werden. Es fehlt wohl die rechte Bezeichnung für diesen Zustand in Israel für eine ganze Volksgruppe, die um Existenz und eigenen Staat ringt. Das kann man ihr nun nicht verwehren und anlasten. Ich habe in Israel die eingezäunten und ummauerten Areale der Palästinenser gesehen- autonome Gebiete hin oder her. Sie dürfen sich nicht frei bewegen, sie werden bis auf die Unterhose an den Übergängen kontrolliert. Sie stehen in einem steten Spannungskonflikt mit den Israelis. Die machen viel aus Selbstschutz. Kann man ihnen auch nicht anlasten. Eine Lösung ist das alles auf Dauer aber nicht. Und Amnesty International hilft den Palästinensern nicht mit falschen Begriffen, die eigentlich andere Unterdrückung von Schwarzen kennzeichnen sollen. Das ist das Problem.

Menschenrechte

Die vielbeschworene Lektion aus der deutschen Geschichte besteht nicht darin anderen Staaten Menschenrechtsverletzungen vorzuwerfen um sich anschließend zurückzulehnen und dem Treiben weiter zuzuschauen. Vielmehr ist es die oberstePflicht die Rechte dort zu wahren und zu verteidigen wo es auch geht.

>>Amnesty International wirft in dem Bericht

den israelischen Behörden vor, die Palästinenser systematisch zu diskriminieren und geht der Frage nach, inwieweit das einem System der Apartheid entspricht. <<

Wo hat AI behauptet!, dass in Israel ein Apartheidsystem praktiziert wird? Vielleicht sollte das Auswärtige Amt den Satz richtig lesen. Offenbar darf aber das Thema - Diskriminierung - nicht auf den Tisch gebracht werden. Es ist noch nicht lange her, da wurde auf TS über Unruhen arabischer Israelis/israelische Araber berichtet, über Enteignung usw. Gab es diese Unruhen, weil ALLE vor dem Recht identisch behandelt werden?
Meiner Meinung nach hat der Friedensnobelpreis, auf Grund der Vergabe an einige Vorgänger*innen, sowieso seinen Wert für Frieden verloren.

Jede Kritik an Israel wird…

Jede Kritik an Israel wird umgehend als antisemitisch abgeksnzelt. Warum sollte es Amnesty anders ergehen?
.
Dass es in Israel massive Probleme gibt, sieht man jeden Tag im TV.
.
Und es ist völlig müßig, darüber zu reden.
Es führt eh zu nichts.

Wie bei den meisten…

Wie bei den meisten Diskussion über (wie auch immer tenorierte) Kritik an der israelischen Politik, wird in zwei Tagen das Thema nur noch Antisemitismus sein.
Ich freue mich auf die Faktenfinder der nächsten drei Wochen: "Wie antisemitisch sind wir?", "der vedeckte Antisemitismus", "Ist Israelkritik immer antisemitisch", unterlegt von den ZDF-Dokus "Antisemitismus im Wandel der Zeit" und "Antisemitismus, getarnt als Israelkritik", dazu ernsthafte Kommentare wichtiger und semi-wichtiger Politiker: "Natürlich darf man Israel kritisieren, aber wir haben eine historische Verantwortung", oder "Natürlich ist Kritik legitim, aber Antisemitismus ist nie legitim"

Bis dann geklärt ist, wie antisemitisch dieser Amnesty-Bericht ist oder war, ist soviel Wasser den Jordan hinunter geflossen, dass keiner mehr weiß, worum es ging.

Und was ist daran falsch?

Zitat:
"Amnesty International wirft in dem Bericht den israelischen Behörden vor, die Palästinenser systematisch zu diskriminieren und geht der Frage nach, inwieweit das einem System der Apartheid entspricht."

natürlich werden die Palästinenser diskriminiert

Diskriminiert ist hier noch milde ausgedrückt.
Zusätzlich wird ihnen Land weggenommen, sie werden gewaltsam vertrieben usw.
Wer das anprangert wird dann als "antisemitisch entlarvt".
Es ärgert mich wirklich sehr sowas zu lesen, vor allem dass unsere Regierung (genau wie bei China) offenbar in bestimmten Fällen von Unrecht die Augen zumacht. Das ist doppelzüngig und entspricht nicht den Werten auf die wir in Europa angeblich so stolz sind.
Die Verantwortung die wir Israel ggü. aus der Vergangenheit haben schließt nicht mit ein Unrecht (passiv) zu unterstützen.
Spende ist unterwegs zu Amnesty.

Sachliche Kritik an Israel…

Sachliche Kritik an Israel wird nicht geduldet, im Keim erstickt. Der Kommentar zum Thema macht es leider mehr als deutlich :(

Der Holocaust ist ein…

Der Holocaust ist ein unvergleichlich schreckliches systematisch grausames Verbrechen der Nazis und all ihrer Chargen an der jüdischen Bevölkerung Deutschlands und weiter Teile Europas gewesen, das mit nichts zu vergleichen ist.
Die Unterdrückung und mangelnde Anerkennung der Rechte der palästinensichen Bevölkerung in Palästina ist ein politisch zu kritisierendes Unrecht.
Wer das eine mit dem anderen vermischt, oder
wer das eine durch das andere relativieren will, oder
wer das eine mit dem anderen vom Tisch wischen will,
hat Interessen, die es zu hinterfragen gilt.
Beides angemessen in den Blick zu nehmen, ist eine Selbstverständlichkeit für geschichtsbewusste menschenrechtssensible Zeitgenossen.
Das nimmt übrigens auch der geschichtlichen Verantwortung Deutschlands für den Staat Israel nichts.

@Sir Taki, 16:38


Und Amnesty International hilft den Palästinensern nicht mit falschen Begriffen, die eigentlich andere Unterdrückung von Schwarzen kennzeichnen sollen. Das ist das Problem.

Sie scheinen den Begriff Apartheid nur mit Südafrika zu verbinden. Der Begriff ist erheblich weiter gefasst und im Völkerrecht definiert. Wikipedia hilft.

Unsaubere Recherche

Der Bericht von Amnesty verdient es sicher, sehr kritisch angeschaut zu werden. Dies sollte aber mit der gebotenen Sorgfalt geschehen, die fehlt mir hier und besonders auch im Kommentar von Julio Segador. Amnesty betont ausdrücklich, dass es ihnen nicht um eine Gleichsetzung der israelischen Politik mit dem südafrikanischen Regime geht, und legt ausführlich dar, warum und mit welchem juristischem Hintergrund der Begriff "Apartheid" verwendet wird (https://www.amnesty.org/en/latest/research/2022/02/qa-israels-apartheid…).

Eine oberflächliche Kritik, die sich am Vergleich von Israel mit Südafrika abarbeitet, kann nur zu kurz greifen. Entscheidend scheint mir viel mehr, ob die Beschreibung der Zustände durch AI zutreffend ist oder ob AI sich einseitig die Sicht von Hamas und ähnlichen Organisationen zu eigen macht. Für diese Frage bräuchte es aber deutlich mehr und bessere Recherche.

Realitätverweigerung?

Weder in den zitierten Äußerungen des auswärtigen Amtes noch denen des DIG ist eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den Sachargumenten des AI-Berichtes erkennbar.

Ein Thema

was viele sehen, aber bei uns wohl eher nicht diskutiert werden kann in dieser Form, ein extrem schwieriges Feld für jeden der es kommentieren will.

Unverstaendlich

"Israels Außenminister Yair Lapid erklärte, der Bericht enthalte "Lügen", die von "Terrororganisationen verbreitet" würden."

So schlimm? Amnestie International eine Terrororganisation? Das ist schon sehr unsachlich. Wenn alles ok waere, dann koennte man die Luegen doch entlarven.

Ich bin vom Staat Israel enttaeuscht. Warum benachteiligt man dort Leute?

komisch dass der Begriff Apartheid....

kritisiert wird. Es ist ja eigentlich Apartheid. Nix anderes. Und nur weil man in Deutschland ist und Israel und seinen Status Quo nicht kritisieren darf - geht gar nicht. Andere Länder machen das ganz anders. Und Israel hat schon vor ganz langer Zeit seinen Unschuldsmantel verloren. Das hätte man ganz sicher auch anders regeln können. Von einer Kultur die fast ausgelöscht wurde und die sich transformiert hat in einen Staat der auf Augenhöhe mit den Werten von Apartheid steht hätte man meinen können das dieser jene Staat aus seiner Historie hätte lernen können. Eher nicht ist dies der Fall.

Knick in der Linse

Wir haben doch so eine Superverfassung: nie wieder Krieg von deutschem Boden, Menschenrechte, unverbrüchliche Freundschaft mit Israel.
.
Besetzung der Golahn-Höhen, Verdrängung der Palästinenser von ihrem Land oder aus ihrem Haus in Jerusalem etc., alles geschenkt. Wenn wir das benennen würden, würden die Israelis UND die Amerikaner sehr sehr böse werden. Also wird halt ein Auge zugekniffen.

Gerade bei Freunden sollte

man die Augen nicht verschließen, wie es leider hier zu oft der Fall ist.

Israel der Krisenherd

Radikale Palästinenser sind so ein Problem wie die radikalen Israelis, die sich spinnefeind sind. Wenn beide Gruppierungen oder Bewegungen aufeinandertreffen, fliegen Steine, Bombe, Blut und Gewalt. Das ist kein Märchen, sondern harte Realität. Beide Seiten sind im Krisenmodus und kurz vorm Ziehen der Waffen. Dabei sind es viele, die eine Koexistenz statt Mauer und Blockadepolitik wollen und liberaler sind. Amnesty International will denen eine Stimme geben, die in diesem Fluss und seiner Strömung mitgerissen werden. Palästinemsische Kinder wollen eine Zukunft, nicht in bitterer Armut leben und Bildung und Versorgung haben. Israelische wollen in Frieden leben. Und beiden muss die Zukunft und Perspektive geschaffen werden. Sie wachsen teilweise mit falschen Weltbildern auf und das ist das Gefährliche. Sie kennen kaum die andere Seite, registrieren sie nur als Dauerbedrohung. Palästinensische Flüchtlingslager gibt es zu viele. Inklusive schlechter Behandlung und Existenz.

Nein,

ich finde den Apartheid-Vorwurf nicht antisemitisch. Es ist eine zwar zugespitzte, aber trotzdem treffende Beschreibung.

Nur mal so als Frage, wenn…

Nur mal so als Frage, wenn die Palestinenser zu Israel gehören, Warum sind sie dann in einem Reservat, ohne gleiche Rechte, wie Israelis in Israel? Wenn Palestina nicht zu Israel gehört, warum ist es dann von Israel besetzt? Wenn die palsetinensergebiet nicht zu Israel gehören, warum darf man dann dort Ungestraft das machen, was Putin nicht erlaubt wird (Krim / Landnahme)?
.
Und wieso ist ausgerechnezt das "Volk" so uneinsichtig, dessen Existenz der maximalen unterdrückung Entsprungen ist?

Amnesty zu Israel und Kommentar

Auch in Südafrika gab es zu Zeiten der Apartheid Gegenwehr der unterdrückten schwarzen Bevolkerung. Im Kommentar wird die Gegenwehr der Palestinenser als Argument gebraucht, dass man nicht von Apartheid sprechen könne. Das halte ich für sehr dünn und fragwürdig. Wenn ein Staat einem bestimmten Teil seiner Bevölkerung erlaubt, die Olivenpflanzungen eines anderen Bevölkerungsteils zu zerstören, und solches Handeln noch mit Soldaten schützt - und das ist nur eines von viel zu vielen Beispielen - dann ist für mich der Begriff Apartheid angemessen.

Man sollte nicht vernachlässigen ...

dass die Politik in Israel sehr rechtslastig ist.

Meine Kritik gilt auch allein der Politik und ist unabhängig vom Glauben.

Israel den Spiegel

vorzuhalten, wird von israelischer Seite nicht gern gesehen.

Amnesty International spricht aus, was sich viele nicht (mehr) trauen.
Ein Staat, der ganze Familien bestraft, widerrechtlich Land für sich beansprucht und in besetzten Gebieten es an Humanität fehlen lässt, muss sich diese Frage stellen lassen.

Frage

Ist Israel kein Apartheidstaat oder darf es keiner sein?

Genau prüfen, was Apartheid ist, dann urteilen

Was macht Apartheid aus?
1) Eine Volksgruppe hat Vorrechte, eine andere hat kaum bzw. weniger Rechte (politische Vertretung, Recht auf Ressourcen wie Land und Wasser, Bewegungsfreiheit).
2) Räumliche Trennung mit möglichst wenig Berührungspunkten. Die benachteiligte Gruppe darf allenfalls zum Arbeiten kommen, nach Gutdünken der herrschenden Gruppe.
3) Die benachteiligte Gruppe wird von Teilen der machthabenden Volksgruppe, geschützt durch das Militär, auf demütigende Weise behandelt und schikaniert.

Es kommt darauf an, wie man in diesem Kontext Israel definiert. Im Kernland (innerhalb der Mauer) kann man sich sicher als "einzige Demokratie des Nahen Ostens" rühmen. Wenn man aber die paläst. Gebiete hinzurechnet, und das muss man wohl, so lange Israel keinen paläst. Staat zulässt, scheinen die Kriterien durchaus erfüllt.

Südafrika war übrigens auch eine Demokratie. Nur halt nicht für alle.
Unangenehme und vor allem traurige Wahrheit.

@Am 02. Februar 2022 - 16:51 Uhr von Sid

Ihre Analyse ist sehr richtig und sollte auf irgendeiner Art und Weise "angepinnt" werden.
Die Befürwörter der konservativen israelischen Politik werden alles tun, um die berechtigte Kritik an die Handlungen der israelischen Regierung so schnell wie möglich irgendwie mit Antisemitismus zu verbinden. Wie immer wird die Kritik damit unbeantwortet schnell unter den Tisch gekehrt und die zurecht kritisierten Handlungen weitergeführt.
Hier leiden immer wieder zwei Gruppen: Die betroffenen Palestinänser und die jüdischen Mitbürger, weil dem Antisemitismus ein Bärendienst erwiesen wird.

Totschlagkeule "Antisemitismus"

Anstatt sich inhaltlich mit den erhobenen Vorwürfen auseinanderzusetzen, wird jede Form der Kritik an Israel in peinlichster Art weggebügelt. Die systematischen Menschenrechtsverletzungen an der palästinensischen Bevölkerung durch Israel sind seit Jahrzehnten bekannt. Jahr für Jahr werden neue Siedlungen auf dem Boden der Palästinenser errichtet. So wird in dieser Region kein Frieden geschaffen. Und der Vorwurf der Apartheid ist somit nicht unbegründet. Wer sich gegen Antisemitismus einsetzen möchte, der sollte sich in erster Linie für Frieden und Gerechtigkeit in der Region einsetzen.

kommentar zum kommentar zum bericht in nem anderen artikel

Ist Kommentar zum Kommentar und nicht zu dem eigentlichen Artikel. Wo der Vorwurf der Apartheid zurückgewiesen wurde, weil eine arabische Partei jetzt in der Regierung Israels sei.
In Apartheid Südafrika waren Schwarze keine Bürger Südafrikas sondern ihrer home distrikte und als in den 80ern limitierte politische Partizipation erlaubt wurde in der Aufwertung der advisory boards innerhalb des sogennanten Tricameral Parliament, war es designed die Macht mehrheitlich in die Hand der Weißen zu erhalten.
Weil Südafrika damals wie heute mehrheitlich ein schwarzes Land ist und damit unmöglich weißer staat und Demokratie sein kann.
Es ist unmöglich Israel von der Besatzung zu entkoppeln. Warum annektieren sie nicht alles besetzte Land? 20 % Araber als Staatsbürger erlaubt jüdischen Nationalstaat und Demokratie zu spielen. Ganzes Mandatsgebiet aber inklusive Flüchtlinge und Araber sind die Mehrheit. Das galt es seit der Gründung Israels zu verhindern. Ich denke der Vergleich ist sehr gut.

15:52 Uhr von IBELIN

>>Mich wundert, dass es in Israel diese Ausgrenzungen von Arabern und anderen Leuten nicht juedischen Glaubens gibt. Gerade wegen der Geschichte haette ich das nicht fuer moeglich gehalten.<<

Ich denke, Sie unterliegen hier einem Irrtum.

Unabhängig von der Beurteilung der Vorwürfe von Amnesty. In der Konsequenz würde das ja heißen, je fürchterlicher die geschichtlichen Erfahrungen um so humaner und empathischer die Handlungen der Nachfahren. Als ob grauenhafte Verbrechen im Nachhinein noch Gutes bewirken würden.

Das wird nicht Ihre Intention gewesen sein.

Nicht hilfreich

"Begriffe wie Apartheid ebenso wie eine einseitige Fokussierung der Kritik auf Israel lehnen wir ab. Für eine Lösung des Nahostkonflikts ist das nicht hilfreich."
.
Das sind „Formulierungshilfen“ vonseiten staatlicher Stellen für allgemein als neutral und unabhängig anerkannte Organisationen noch weniger.

Die Gleichsetzung von Isreal und Judentum

ist meines Erachtens nach sehr vorurteilsbelastet und nicht in Ordnung. Ich kann sehr wohl pro-Jüdisch sein und dennoch eine deutliche Isreal-Kritik formulieren. Ein guter Freund von mir ist Jude und übt häufig deutliche Isreal-Kritik.
Das mit Antisemitismus gleichzusetzen halte ich für gefährlich.
Ob der Bericht an sich oder die Kritik in Ordnung ist oder nicht sollte davon losgelöst betrachtet werden.

17:30, Gassi

>>Dass Israel im Umgang mit den Palästinensern nicht gerade Kreide gefressen hat, weiß jeder, darf hierzulande aber keiner sagen. <<
.
Wieso darf das keiner sagen? Dieser Thread hier sowie der Artikel, den wir diskutieren, belehrt mich eines anderen.
.
Sie sollten sich aber noch einmal über die Bedeutung des Begriffs "Kreide fressen" kundig machen. Sie meinen offensichtlich etwas ganz anderes.

Werte TS-Redaktion

...Ihren Kommentar zu der AI-Aussage habe ich zur Kenntnis genommen. Wäre hier nicht genauso Ihr in anderen Situationen sehr effektiver Faktencheck angebracht?
Sollte man sich nicht sachlich mit den Vorwürfen beschäftigen und sie entweder entkräften oder bestätigen?
Ich verstehe die deutsche Zurückhaltung dahingehend aber eine Meinungsbildung fällt leichter mit Fakten.

02.02.2022, 15:52 Uhr flegar Richtige Interpretation tut not

flegar schrieb:
"'Amnesty International wirft in dem Bericht den israelischen Behörden vor, die Palästinenser systematisch zu diskriminieren und geht der Frage nach, inwieweit das einem System der Apartheid entspricht.'
So wie ich den Artikel lese hat Amnesty International Israel nicht direkt der Apartheit beschuldigt, sondern lediglich die Frage hierzu aufgeworfen."

Auf dem Titelblatt des Berichts, das in der ARD-Nachricht abgebildet ist, fehlte dann aber das Fragezeichen, wenn es sich tatsächlich um die Untersuchung einer Frage handelte. So wie der AI-Bericht betitelt ist, stellt er Apartheit in Israel als Faktum dar. Auch der Untertitel 'Cruel system ... humanity' ist eine Aussage, keine Frage.
Da sehe ich wenig Zurückhaltung, sondern halte den Bericht für eine harte Anklage, auf jeden Fall legt das Titelblatt den Schluß nahe, die Frage sei positiv zu beantworten.

die Palästinenser systematisch zu diskriminieren

Der Schutz der eigenen Bevölkerung ist keine systematisch diskriminieren sondern Aufgabe der demokratisch gewählten Regierung die auch den in Israel sicher lebenden Palästineser zu steht.

Der Bericht von Amnesty…

Der Bericht von Amnesty entspricht Tatsachen. Die haben es nicht nötig zu faken.,Der Bericht war schon lange angebracht. Schon seit Jahrzehnten grassiert der Landraub und die Vertreibung der palästinensischen Bevölkerung, auch gewaltsam. Schaut auf die Landkarten Israels der letzten 70 Jahre .Unsere deutschen Politiker sollten dazu eindeutig Position beziehen, da sollte auch unsere historische Verpflichtung gegenüber Israel keine Rolle spielen. Gute Freunde darf man kritisieren, ohne daß der uns auf unsere Vergangenheit hinweist.

Nelson Mandela

Manchmal ist es hilfreiche Menschen zu fragen die sich mit sowas auskennen:

„Wir wissen nur zu gut, dass unsere Freiheit unvollständig ohne die Freiheit der Palästinenser ist.“ — Nelson Mandela

Zwickmühle

Das Fatale ist, daß Deutschland keine noch so konstruktive Kritik an Israel üben kann, da sonst sofort jemand Antisemitismus beklagt.

[Zitat]
"Wer behaupte, die einzige Demokratie im Nahen Osten sei ein "Apartheidstaat, der Palästinenser als 'minderwertige Rasse' behandele, verbreite bewusst Lügen und scheue sich nicht, dabei nationalsozialistischen Jargon zu verwenden", kritisierte DIG-Präsident Uwe Becker."
[Zitat Ende]

Nein!
Sage ich, der keine Chance ausläst, alten und neuen Nationalsozialisten entschieden entgegen zu treten.

Die Unterdrückung und der Landraub der Palästinenser IST (mindestens) Apartheit, und kann meines Erachtens durchaus in einem Atemzug mit der Unterdrückung der Uiguren erwähnt werden.

DIG-Präsident Uwe Becker möge er doch bitte mal den Unterschied zwischen einem Palästinensergebiet, dem südafrikanischen "group area act" und der Segregation von Uiguren haarklein erläutern.
Gerne auch ohne "nationalsozialistischen Jargon zu verwenden"

Am 02. Februar 2022 - 15:48 Uhr von Flockenberg

Ein Thema, das in Deutschland anders diskutiert wird als in Polen oder Frankreich.
---
In fast allen europ. Ländern ist das Thema offener und freier in der Diskussion.
In Dtl. sehen lediglich die Linke und die AfD die Pein der unterdrückten Palästinenser.

Bundesregierung kritisiert Israel-Bericht

Kritik von Amnesty International, an sich immer willkommen, im Falle Israel aber dann doch
nicht? Sicherlich kann Amnesty International die Aussagen begründen. Auch an israelischer
Politik muß Kritik ggf. erlaubt sein, sofern diese dem Antisemitismus nicht Vorschub leistet. Das sehe ich hier nicht.
Warum sollte A.I. nun den Friedensnobelpreis zurückgeben? Das ist völlig daneben.
Wenn man nun den Vorwurf erhebt es würden Realitäten ausgeblendet, dann könnte man
auch schlußfolgern, daß dies auch in Fällen geschieht, bei denen man sich gern auf Amnesty International beruft. Natürlich hat D histor. bedingt ein sehr spezielles Verhältnis zu Israel. Ein sehr positives, anerkennendes, beistehendes Verhältnis und das ist gut so. Trotzdem muß auch da ehrliche offene Kritik möglich sein. Gerade dann. Dagegen muß Politik bei unberechtigte Kritik in Schutz genommen werden. Die Vorwürfe die die DIG und der ZdJ Amnesty International machen, halte ich für recht überzogen.

17:46 Uhr von proehi

"15:52 Uhr von IBELIN"

Ich will es gar nicht wiederholen. Nein, das war nicht meine Intention.

Ich denke aber, dass sich ein moderner Staat auf eine Staatsbuergerschaft gruendet , die Rechte garantiert unabhaengig der ethnischen Herkunft oder religioeser Einstellung .

Totschlagsargument, ein schlimmes Wortspiel

"Amnesty International wirft in dem Bericht den israelischen Behörden vor, die Palästinenser systematisch zu diskriminieren und geht der Frage nach, inwieweit das einem System der Apartheid entspricht."

Dürfen Sie dieser Frage als Menschenrechtsorganisation nicht nachgehen?

Entspricht das einer "Antisemitische Haltung" gegenüber Israel?

Nein und nochmals nein. Weder wird "Israel"(Mit allen seinen Bürgern aus vielen Ethnien) eine "Existenzberechtigung" abgesprochen oder angezweifelt, noch ist das Hassrede gegen den Staat Israel und seine Bürger. Niemand wird diskriminiert oder angefeindet.
Eine Menschenrechtsorganisation stellt die Frage "Ob es sein kann daß...."

Ich weiß nicht ob es ein guter Weg ist den seid langem schwelenden Nahostkonflikt mit einer unter "Artenschutz" gestellten israelischen Politik anzugehen. Auch Israel muß sich Fragen um seine Siedlungspolitik und den Umgang mit anderen Themen gefallen lassen. Das Totschlagargument des Antisemitismus greift da nicht.

Das ZDF hat schon vor 10…

Das ZDF hat schon vor 10 Jahren einen Bericht über das palästinensische Elend gemacht, wo deren Orte eingezäunt, der Haustüren vernagelt, die Straßen gesperrt werden, so daß die Einwohner über den Hintereingang auf ihre Felder laufen müssen.
Die ARD hat kein Bericht gemacht...

Palästinenser

Der Umgang mit den Palästinensern und mit der Siedlungspolitik verdient sich das Land solche Berichte. Ich kritisiere Israel und ihre Übergriffe auf ihre Nachbarländer und das mit anderen Begriffen als Apartheid.

Kritik an Menschenrechtsorganisationen?

Die Position des auswärtigen Amtes ist echt hilfreich!
Ja, diese ist sogar überfällig!
Schon seit langer Zeit überschreiten Menschenrechtsorganisationen die Grenze zwischen Kritik an Israel und Hetze gegen Israel.
Es wird auch darauf hingewiesen, dass selbst in der Knesset, dem israelischen Parlament eine arabische Partei in der Regierungskoalition vertreten ist, die auch sehr deutlich die Interessen der arabischen Bevölkerung durchsetzt.
Dass von Menschenrechtsorganisationen hier in eklatanter Weise Tatsachen ignoriert werden , erschüttert die Glaubwürdigkeit derselben!

Israel ist eine gelebte Demokratie.

ich starte mal einen Aufruf

an alle, sich vor weiteren Kommentaren über den Begriff Apartheid zu informieren. Das íst keine Bezeichnung speziell für das Regime in der Vergangenheit in Südafrika.
Apartheid und was sie kennzeichnet ist im Völkerrecht definiert, es gibt einen Wiki-Artikel dazu. Wenn man den gelesen hat, dann versteht man auch, warum AI untersuchen möchte, ob die Zuschreibung Apartheid für die israelische Politik zutreffend sein könnte.

Amnesty International

begründet in ihrem Bericht sehr ausführlich die Grundlage der Fragestellung (!), ob man den Umgang Israels mit den Palästinensern als Apartheid bezeichnen könnte.
.
Einer doch „ziemlich“ renommierten Menschenrechtsorganisation (!) wie AI deswegen Antisemitismus vorzuwerfen, spricht für einen kollektiven Realitätsverlust. Ich bezweifle, dass in der israelischen Politik viele in der Lage sind, diese Kritik zumindest teilweise anzunehmen bzw. ihre eigenen Handlungsmaxime vielleicht mal zu hinterfragen.
.
Und so wie manche im Artikel erwähnte Personen reagieren, könnte man eher den Eindruck gewinnen, da fühlt sich der ein oder andere ertappt.

Ich teile die Einschätzung des Außenministers Lapid

Zitat: "Außenminister Lapid ging in die Offensive: "Amnesty war in der Vergangenheit eine von allen respektierte Organisation. Heutzutage ist Amnesty keine Menschenrechtsorganisation mehr, sie ist nur noch eine weitere radikale Organisation, die Propaganda weitergibt, ohne die Fakten zu berücksichtigen."

Ich teile die Einschätzung des Außenministers Lapid.

Anstatt sich um echte Menschrechtsverletzungen zu kümmern, geht Amnesty International in den letzten Jahren dazu über eine faktenfreie Propaganda gegen die Staaten zu betreiben, die sich eine grenzenlosen Migrationspolitik bisher versagt haben, darunter gehört bspw. auch Israel.

Fakt ist, dass Palästinenser, sofern sie die isrealische Staatsbürgerschaft besitzen, die gleichen Staatsbürgerpflichten und -rechte besitzen. Dass man in Israel ihnen evtl. bisweilen mit Argwohn begegnet, hat damit zu tun, dass dies nicht selten eine Sympathie mit terroristischen Gruppen wie Hamas oder Hisbollah hegen.

Gleiche Rechte in Israel

Für jeden ist juristischer Fakt. Das kann man wohl kaum mit der Apartheid vergleichen, das Leiden eines jeden schwarzen Afrikaner zu Zeiten der Apartheid wirklich mit Füssen treten. Man kann sich ja, falls man sich genug mit dem Thema Israel Palästina belesen hat, kritisch zu Israels Politik äußern, aber dieses Bashing welches allzuoft stattfindet, ist mir unverständlich...naja - wer Amnesty seriös nimmt ist selbst Schuld!!

Begriff Apartheid ist understatement

In israelisch kontrollierten Gebieten haben Palästinenser nicht die gleichen Rechte, wie Israelis. Das ist Fakt! Sie dürfen nicht zur Arbeit oder ihrem Acker gehen/fahren, wenn es israelischen Soldaten nicht passt. Sie werden aus ihren Geburtshäusern mit Waffengewalt vertrieben, damit Juden einziehen. Ihre Brunnen werden zu zementiert, ihre Felder versalzen und ihre Olivenbäume abgebrannt. Hierbei adjutieren israelische Soldaten und passen auf, dass keine Gegenwehr kommt. Palästinenser können ohne Anklage und rechtsstaatliches Verfahren beliebig lang inhaftiert werden (Administrativhaft). Sollte ein Palästinenser eine Dummheit begehen, reißt Israel das Haus seiner Verwandten dafür ab (Sippenhaft). Ein Palästinenser muss eine mehrjährige Haftstrafe absitzen, weil er den auf ihn gehetzten Kampfhund eines ultrarechten, illegalen Siedlers tötete. Also meiner Definition von Demokratie -im weiteren Sinne- entspricht das nicht. Apartheid ist daher eher ein understatement.

... passt schon...

..."Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg auch keinem andern zu.“
Aber das wäre ja viel zu anarchisch...
(auch wenn sich in fast allen Religionen und vielen Philosophien ähnlich lautende "Goldene Regeln" finden).

also wie gehabt, fast überall auf diesem Planeten:
Menschen machen
Menschen machen
Menschen kaputt,
und alles andere auch.

Wörter gibt es dafür viele, um alle Facetten des Unrechts zu erfassen, um zu beschreiben, wie massiv es manchen Menschen "einfacher", "besser" gelingt, als anderen und wieder andere daran kaputt gehen.
Apartheid?
...passt schon...

Eva Menasse,

eine Mitautorin der Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus (bitte nachschlagen) veröffentlichte in der „Zeit“ der letzten Woche einen Artikel, dessen Überschrift eigentlich schon alles sagt:
.
„Die Antisemitismus-Debatte ist eine fehlgeleitete, hysterische Pein“
.
Sie schreibt:
.
„Kleine Gruppen von rigorosen Einpeitschern haben den Diskurs in weiten Teilen unter ihre Kontrolle gebracht und ihr Publikum infiziert, das nun selbst im Namen von hehren Begriffen wie „Gleichberechtigung“, „Diversität“ oder eben „Kampf gegen Antisemitismus“ ein maßloses, unversöhnliches und bedrohliches Verhalten an den Tag legt.“
.
Ich lege diesen empfehlenswerten Artikel allen ans Herz.

Totel daneben!

Unglaublich so etwas zu schreiben von Amnesty International.
Die Palästinensische Bevölkerung Israels haben die gleichen Rechte und Pflichten wie die jüdische und sonstige Bevölkerung wie die selbe Gesundheitsvorsorge, dieselben Bildungsmöglichkeiten, denselben kostenlosen Universitätsbesuch etc..
Außerdem sitzen auch Palästinenser in der Knesset.

Das Auswärtige Amt kritisierte

... unter anderem die Verwendung des Apartheid-Begriffs.
----
warum ?
stimmt es etwa nicht !
Man braucht nur sich nur das neue Nationalstaatsgesetz betrachten

Eine Frage der eigenen Definition?

Ich finde den Begriff Apartheid (nach „meiner Definition“) in diesem Zusammenhang unpassend und verstehe die Reaktion des Auswärtigen Amtes und die Empörung vieler Israelis.

Das, was die israelische(n) Regierung(en) mit dem Siedlungsausbau gemacht haben und macht finde ich ebenfalls falsch und teilweise hochgradig skandalös. Hier bin ich sehr klar in meiner Meinung.

Unrecht muss als solches benannt werden, in geeigneter und sachlich korrekter Form.

Ein Vergleich mit Südafrika und auch der sonst üblichen Verwendungsweise des Begriff Apartheid erschließt sich mir jedoch nicht.

18:36, Politikversagen

>>In Dtl. sehen lediglich die Linke und die AfD die Pein der unterdrückten Palästinenser.<<
.
Die AfD ganz gewiss nicht.

Falsche Reaktion

Die Reaktion der deutschen Regierung ist falsch.
-Wenn man die Apartheid nicht benennen mag, weil es eine historische Schuld der Groß- und Urgroßeltern und auch manchmal noch Eltern gibt, füttert man damit rechtsradikale wie Höcke.
-Die Lehre aus der Nazi-Geschichte ist sicher nicht den Nachfahren der Opfer des Holocaust Unrechtshandlungen zu gestatten. Es stellt sich dann automatisch die Frage welche Werte man denn nun ernsthaft vertreten will.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft kann wohl kaum als neutrale Institution gesehen werden und von da her ist deren Ansicht erwartbar. Es wäre doch schön, wenn man auch die Ansicht einer Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft zum Thema hätte.

Darstellung: