Kommentare - Schwarzer Football-Trainer verklagt die NFL

02. Februar 2022 - 08:47 Uhr

Im Januar war Brian Flores als Trainer bei den Miami Dolphins entlassen worden. Eine Stelle bei den New York Giants bekam er nicht. Jetzt verklagt er die NFL und drei Teams wegen rassistischer Diskriminierung.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Keine Ungleichbehandlung

Die Ethnie darf kein Auswahlkriterium sein. Das gilt für Football Trainer oder Nachrichtensprecherinnen.

Es darf weder Diskriminierung noch Privilegien geben.

Wird eine Ethnie bevorzugt führt dies bei der benachteiligten Ethnie zu Unbehagen. Gerechtigkeit verhindert Konflikte.

Das Pferd namens "Diskriminierung"

Gar zu gern reitet man heutzutage das Pferd namens "Diskriminierung". Man fühlt sich aus allen möglich Gründen diskriminiert: Wegen der Hautfarbe, wegen der Herkunft, wegen des Geschlechts, wegen der sexuellen Ausrichtung, wegen der Bildung oder wegen der Religion. Im letztgenannten Fall fällt mir der Möchtegern-Star ein, der Anfang Oktober 2021 beim Einchecken an der Hotel-Rezeption in Leipzig nicht bevorzugt behandelt wurde. Daraufhin behauptet er, wegen seiner Religion (Jude) diskriminiert worden zu sein und diffamiert im Gegenzug unbescholtene Hotelmitarbeiter. Und die Behörden des Rechtsstaats? Sie holen Gutachten ein, stellen den Fall mit Schauspielern (!) nach und scheuen sich seit Monaten davor, der Öffentlichkeit die unverblümte Wahrheit zu unterbreiten. Den damals verleumdeten Hotelmitarbeiter bitte ich herzlich, seine Strafanzeige nicht zurückzuziehen.

Schade

das wir nicht in den USA leben....

Dann könnten wir als Rentner, die 57 Jahre Erfahrung als 1.63cm Basketballspieler im Hinterhof aufzuweisen hat, auf Altersdiskreminierung klagen, falls Sie ein unerfahreren einstellen.

Oder in Deutschland wäre das z.B. der Franz, Europameister, Weltmeister, Pokalsieger, deutscher Meister, Championsleague Gewinner... Haaland hätte keine Chance eine Vertrag zu ergattern....

Da wird er viel Glück…

Da wird er viel Glück brauchen. Eine SMS kann alles mögliche bedeuten. Zb dass der Absender sonst keine relevanten Konkurrenten mehr sieht.
So, wie man dem FCBayern auch vor dem ersten Spieltag zur Meisterschaft gratulieren kann/muss/darf.
.
Wenn etwas dran ist, muss er nur diese 70% mobilisieren. Wenn die nicht spielen, fällt der Laden auseinander.

Mal wieder ein Beleg

All die "Rassismus"-, Queer-, Gender-Gaga- und sonstige abstrusen Debatten haben nur einen Zweck:
Rent-Seeking

Clownwelt

Zitat: "Erst im Januar war Brian Flores als Trainer bei den Miami Dolphins entlassen worden. Eine Stelle bei den New York Giants bekam er nicht. Jetzt verklagt er die NFL und drei seiner ehemaligen Teams wegen Rassismus."

Der Begriff "Rassismus" ist zu einer einzigen Farce geworden. Während er frühere einmal dafür galt, die Unterdrückung aufgrund rassischer Merkmale zu beschreiben, ist er zu eine faktenfreie Verschwörungstheorie geworden, wonach alle bestehende unterschiedlichen Ergebnisse in einer Gesellschaft auf angeblich "rassistische" Gründe zurückzuführen sei.

Wer als Football-Trainer eingestellt wird oder sonst einen Job bekommen soll, ist einzig und allein die Entscheidung zwischen einem Bewerber und einem Unternehmen. Ob der Bewerber nun schwarz, weiß, gelb, grün, lila-blaßblau ist, hat nicht zu interessieren.

Fürchterlicher Rassismus!!

Zitat: "Momentan ist Mike Tomlin von den Pittsburgh Steelers der einzige schwarze NFL-Trainer. Vergangene Saison waren es noch drei. 70 Prozent der Spieler sind Afro-Amerikaner."

Fürchterlicher Rassismus!!

70 Prozent der Spieler der NFL sind schwarz und können auf Millionenverträge als Spieler rekurrieren??!

Wo sind da die NFL-Diversitätsregeln?!

Ich als Weißer verklage die NFL auf Schadensersatz. Ich verlange von den Pittsburgh Steelers New York Giants, Denver Broncos und Miami Dolphins sofort als weißer Spiele ebenso einen Millionvertrag zu bekommen.

Rassistische Unterdrückung!

Den Formalien werden eingehalten - also läuft alles ganz

offiziell nach „Recht und Gesetz“
.
Und wenn jemand das anders sieht, ist das SEIN Problem: „Auslöser für die Klage war offenbar eine Textnachricht, die Flores aus Versehen von einem Trainer-Kollegen bekam. Der gratulierte ihm darin zum neuen Job als Cheftrainer der New York Giants. Dabei hatte Flores sich dort noch gar nicht vorgestellt. Die SMS sollte eigentlich an einen anderen Brian gehen, nämlich den Weißen Brian Daboll, der den Job dann auch tatsächlich bekam.
>> Für Flores war das der Beweis, dass das Team das Vorstellungsgespräch mit ihm nur verabredet hatte, um den NFL-Diversitäts-Regeln formell zu entsprechen. Die NFL weist die Vorwürfe zurück“
Absichten lassen sich nun mal nicht beweisen. Auch wenn die Realität zeigt, dass Flores‘ Vermutung offensichtlich zutreffend ist:
„Den Regeln zufolge müssen auch Minderheiten-Kandidaten für die Top-Jobs eingeladen werden. Schein-Interviews seien das. Selbst wenn schwarze Trainer eingestellt würden, bekämen sie weniger Geld (….)“.

Ich wundere mich schon...

Diskriminierung muss nicht sein, das steht außer Frage. Ich wundere mich aber schon das dieser Bericht es hier bis in die Tagesschau schafft.

09:09 Uhr von Louis2013

>>"Gar zu gern reitet man heutzutage das Pferd namens "Diskriminierung". Man fühlt sich aus allen möglich Gründen diskriminiert: Wegen der Hautfarbe, wegen der Herkunft, wegen des Geschlechts, wegen der sexuellen Ausrichtung, wegen der Bildung oder wegen der Religion.."<<
.
Werde ich den als AfD-Wähler nicht auch andauernd diskriminiert? Noch dazu oftmals von Menschen, Politikern oder Parteien die stolzgeschwellter Brust vermeintlich gegen jegliche Form der Diskriminierung zu Felde rücken? Aber neeeiiiiinn, sicherlich nicht so schlimm.

Am 02. Februar 2022 - 09:16…

Am 02. Februar 2022 - 09:16 Uhr von Bender Rodriguez
.
„Wenn etwas dran ist, muss er nur diese 70% mobilisieren. Wenn die nicht spielen, fällt der Laden auseinander.“

Moment mal…
Sagt der Artikel nicht, dass 70% der Spieler Afro- Amerikaner seien? Wo bleiben denn die „Caucasians“? Sind die Teams dann auch rassistisch und gibt es eine Quote, für schlanke, kleine Weiße, die Football spielen möchten? Oder sollte doch eher nach Fähigkeit und Qualifikation ein Job vergeben werden?

Wo ist hier die Diskriminierung?

Ich finde eigentlich nichts wirklich Diskriminierendes. Der gute Herr hat 3 Jahre lang sein Team trainiert, solche Erfolge haben bei uns nur wenige Bundesligatrainer. Und auch das Glückwunschschreiben ist ja ein Irrtum gewesen. Bei Trainern darf es natürlich nicht auf die Hautfarbe ankommen, aber es gibt dort ja nun viele Kriterien über taktische Ausrichtungen usw. Das Anforderungsprofil ist ja schon je nach Team sehr unterschiedlich. Und darf man eigentlich noch „schwarz“ sagen oder wäre noch farbig oder People of Color besser?

Was heißt Erfolgreich?

.
"""Bis Januar hatte er noch die Miami Dolphins drei Jahre lang erfolgreich trainiert. Dann wurde er entlassen"""
.
Habe gerade nachgeschaut. Er hat die Hälfte der Spiele gewonnen (genauer gesagt 49%). Das ist bestenfalls mittelmäßig.
.
"""70 Prozent der Spieler sind Afro-Amerikaner."""
.
Ist das jetzt auch Rassismus?
Nein. Die Mannschaften wollen gewinnen. Dafür ist nachweislich die Hautfarbe der Spieler und Trainer völlig egal. Die Leistung zählt.
So ist es und so soll es auch bleiben.

Auswahl

Am 02. Februar 2022 - 09:29 Uhr von eine_anmerkung.
„Ich wundere mich schon...
Diskriminierung muss nicht sein, das steht außer Frage. Ich wundere mich aber schon das dieser Bericht es hier bis in die Tagesschau schafft.“

—-
Und kommentiert werden darf! Wie die Auswahl der zu kommentierenden Schlagzeilen zustande kommt, ist mir schleierhaft.

jetzt bin ich aber beruhigt

Habe ich schon öfter mal darüber nachgedacht, ob es tatsächlich so etwas wie Diskriminirung gibt, belehren mich jetzt die Foristen hier, dass diese ausschließlich in den Köpfen der Diskriminierten existiert. Und wenn überhaupt, werden immer die armen Mehrheiten diskriminiert.
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

@ein_anmerkung, 9:32


Werde ich den als AfD-Wähler nicht auch andauernd diskriminiert?

Nein, das werden Sie natürlich nicht. Lesen Sie doch mal die anderen Kommentare, da sehen Sie, dass Diskriminierung ein frei erfundener Begriff ist, es gibt keine reale Entsprechung. Wer behauptet, diskriminiert zu werden, will sich dadurch nur unfaire Vorteile vor anderen verschaffen.

schwache Begründung

Die Begründung von Brian Flores überzeugt mich nicht.
.
"Nur ein einziger schwarzer NFL-Trainer"
Alleine schon statistisch gesehen (in den USA leben mehr weiße Amerikaner) ist die Wahrscheinlichkeit, dass es gleich viele Afroamerikaner als Trainer geben muss unwahrscheinlich.
.
Bei mir erweckt es den Eindruck, dass hier die Rassismuskarte gespielt wird, weil die selbst gesteckten beruflichen Ziele nicht erreicht wurden.

Wenn man sich...

den aktuellen Kader der New York Giants anschaut, kommt man unweigerlich zum Schluss, dass der Rassismus als Leitlinie des Handelns gerade eben anlässlich der Bewerbung von Brian Flores eingeführt worden sein muss... oder eben nicht vorliegt. Mir fällt beim Betrachten des Teams instinktiv/intuitiv der Begriff "bunte Truppe" ein. Und diese Feststellung ist natürlich höchst erfreulich.

@eine_anmerkung

"Am 2. Februar 2022 - 09:32 Uhr von eine_anmerkung.
09:09 Uhr von Louis2013

>>"Gar zu gern reitet man heutzutage das Pferd namens "Diskriminierung". Man fühlt sich aus allen möglich Gründen diskriminiert: Wegen der Hautfarbe, [...]"<<
.
Werde ich den als AfD-Wähler nicht auch andauernd diskriminiert? Noch dazu oftmals von Menschen, Politikern oder Parteien die stolzgeschwellter Brust vermeintlich gegen jegliche Form der Diskriminierung zu Felde rücken? Aber neeeiiiiinn, sicherlich nicht so schlimm."

War ja klar, daß sich in einem solchen Thread Anhänger einer Partei mit völkisch-rassistischem Weltbild als arme Opfer inszenieren. Menschen mit anderer Hautfarbe, Herkunft oder Religion zu diskriminieren als zu tollerierende Meinung; so etwas kann auch nur schreiben, wer von Diskriminierung nicht betroffen und sich nicht in andere Menschen gedanklich hineinversetzen kann. Manche Menschen kennen anscheinend kein Schamgefühl.

Ob das wirklich Rassismus …

… war, oder nur jemand die Rassismus-Keule ausgepackt hat, ist von hier aus schwer zu beurteilen. Was mir aber wahrscheinlich erscheint ist, dass man schon vorher einen bestimmten Kandidaten „ausgeguckt“ hat und der Bewerbungsmarathon nur eine den gesetzlichen Regeln geschuldete Farce war.
.
Ich muss zugeben, dass ich das - ganz ohne Rassismus - auch schon gemacht habe: Ich hatte eine Stelle ausgeschrieben und auch schon einen Traumkandidaten gefunden, der fachlich und auch menschlich perfekt ins Team passte. Aus formalen Gründen (öff. Dienst) musste ich die Stelle aber öffentlich ausschreiben. Und natürlich habe ich dafür gesorgt, dass ich „meinen“ Kandidaten bekam. Und würde das auch jederzeit wieder so tun, weil es einfach sinnvoll war. Notfalls hätte ich die Stelle eben gar nicht besetzt, als dass ich mir einen Kandidaten aufzwingen ließe - zumal ich selbst für die Finanzierung der Stelle gesorgt hatte.
.
Manchmal sind gesetzliche Regelungen einfach weltfremd.

Und wenn ich Trainer

werden möchte? In einem afrikanischen Land? Kann ich das auch unter dem Vorwand, meine Hautfarbe spiele eine Rolle, wenn ich den Job nicht bekomme, einklagen?

Schwierig

Es ist schwierig zu beurteilen, ob eine Klage Erfolg verspricht. In den USA gibt es verdeckten und offenen Rassismus , das wird keiner bestreiten können.

Nicht alles

ist mit Rassismus zu erklären, schon gar nicht im Profisport, wo es nur um Erfolg und Geld geht. Schaut man sich die Zusammensetzung der Startaufstellungen der meisten Erstligaclubs der ersten deutschen Fußballbundesliga an, könnte man zu dem Schluss kommen, dass mittlerweile Spieler mit deutschem Pass und ohne Migrationshintergrund diskriminiert werden. Kein Mensch würde das aber mit dem Vorliegen rassistischer Vorgehensweise der Club-Manager begründen.
Jeder gewinnorientierter Proficlub,, gleich wo und bei welcher Sportart, wird immer den Trainer bzw. Spieler einstellen, der das beste Preis/Leistung verspricht. Erst Recht in den USA, wo der Mammon im Profisport alleroberste Priorität hat.

09:43 Uhr von frosthorn

Sie sind Informatiker, richtig? Binäres Denken? Entweder ist alles Diskriminierung oder nichts.

Die Foristen dagegen prangern lediglich die erstere Extremvorstellung an, indem sie sagen, nicht jeder Misserfolg sei auf eine Diskriminierung zurückzuführen. Damit behaupten sie aber noch lange nicht, dass die letztere Extremvorstellung ( So etwas wie Diskriminierung gebe es nicht.) korrekt wäre.

@Am 02. Februar 2022 - 09:32 Uhr von eine_anmerkung.

Zitat: "Werde ich den als AfD-Wähler nicht auch andauernd diskriminiert? Noch dazu oftmals von Menschen, Politikern oder Parteien die stolzgeschwellter Brust vermeintlich gegen jegliche Form der Diskriminierung zu Felde rücken? Aber neeeiiiiinn, sicherlich nicht so schlimm."

Von Mit-AfD-Wähler zu AfD-Wähler: in einer auf meinen freiheitlichen Überzeugungen aufgebauten Welt hat jeder Bürger das Recht, gegen jeden anderen Bürger zu "diskriminieren", sprich einen Unterschied zu machen. Jeder Bürger hat das Recht, mit anderen nichts zu tun haben zu wollen, deren "Nase" einem nicht passen.

Diejenigen, die ständig etwas von "demokratischen Werten", "Toleranz" und "Vielfalt" daherschwurbeln, dann aber aufgrund eigener Argumentelosigkeit zu infantilen Maßnahmen der "Diskriminierung" von AfD-Wählern greifen, zeigt ja nur, wie lächerlich erster selbsternannte "Demokraten" sind - und wie wenig sie AfD-Wählern wie Ihnen ARGUMENTATIV entgegenzusetzen haben.

Klagegrund

"Für Flores war das der Beweis, dass das Team das Vorstellungsgespräch mit ihm nur verabredet hatte, um den NFL-Diversitäts-Regeln formell zu entsprechen."
***
Das gibt es oft, dass es schon eineN festen Kandidaten/-tin gibt, aber man noch andere einladen muss.
Ob im Betrieb oder an der Uni.
*
Ist mir neu, dass es ein Klagegrund sei.

Apropos „Recht und Gesetz“ (Nachtrag Kommentar von 09:26)

Deren allgemeine Auffassung ist nicht nur in den USA ein Problem, sondern ein allgemeines bzw. globales.
Die offenbar „unaufhaltsame“ Re-Installierung des Unrechtsstaats erfolgt auch hierzulande streng nach „Recht und Gesetz“
und lässt sich damit offenbar nach der Auffassung einiger an „entscheidenden“ Stellen in der Politik (darunter ausgerechnet eine Grünen-Politikerin) nicht aufhalten.
Dass die sächsische Justizministerin offensichtlich nicht willens ist, dies zu verhindern (obwohl sie es könnte), zeigt der Beitrag über den rechtsextremistischen Richter und Ex-AfD-Abgeordneten in den Tagesthemen gestern Abend:
tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-9149.html
.
Und das ist nicht etwa „problematisch“, sondern schlicht nicht tragbar. Zu Deutsch: Unerträglich. Und ungeheuerlich. Wenn das auf der „Schiene“ weitergeht, werden am Ende irgendwann Lebensberechtigungsscheine ausgestellt.
Aber Hauptsache, den Formalien wird Genüge getan; Eigenverantwortung und -initiative stören nur. Wen?

das Zauberwort

in den USA (und anderswo) Rassismus
hierzulande speziell Antisemitismus
Da waren sofort Kerzen, Mahnwachen und Angestellter die man diskriminiert
oder hat dieser Gil Ofarim in Leipzig einen Beweis erbringen können ?

Vermutlich hat ein...

... geschäftstüchtiger Rechtsanwalt den Trainer auf diese Idee gebracht. Der Spruch "Lawyers are crooked" wurde mir gegenüber bereits vor 60 Jahren von einem amerikanischen Militärrichter geäußert - und es ist seither wohl kaum eine Besserung der Verhältnisse eingetreten.

@me2001

"Am 02. Februar 2022 - 09:54 Uhr von me2001
09:43 Uhr von frosthorn

Sie sind Informatiker, richtig? Binäres Denken? Entweder ist alles Diskriminierung oder nichts.

Die Foristen dagegen prangern lediglich die erstere Extremvorstellung an, indem sie sagen, nicht jeder Misserfolg sei auf eine Diskriminierung zurückzuführen. Damit behaupten sie aber noch lange nicht, dass die letztere Extremvorstellung ( So etwas wie Diskriminierung gebe es nicht.) korrekt wäre."

Doch, genau das tun diese User. Der User Frosthorn ist nicht nur Informatiker, sondern auch langjähriger Forist und kennt das, was 9 von 10 der ersten User, die hier kommentierten, sonst so schreiben, genauso wie ich.

Und das kann man mit einem Satz zusammenfassen: Rassismus in den USA gibt es nicht, und wenn doch, ist das alles nur Einbildung der Farbigen. Der weiße Mensch ist edel, hilfreich und gut, die Schwarzen mögen sich doch bitte nicht so anstellen.

@10:05 Uhr von Quakbüdel

.
"""Der Spruch "Lawyers are crooked" wurde mir gegenüber bereits vor 60 Jahren von einem amerikanischen Militärrichter geäußert"""
.
Passender wäre "laws are crooked". Fast alle gesellschaftlichen Missstände haben ihren Ursprung in verschlimmbessernden staatlichen Regelungen.

Anmerkung

Es gibt geduldete Diskriminierung und nicht geduldete. Die afd nicht zu mögen, gehört zur geduldeten.
Is kompliziert.

@10:12 Uhr von Anderes1961

.
"""Rassismus in den USA gibt es nicht, und wenn doch, ist das alles nur Einbildung der Farbigen. """
.
Hier geht es um die NFL, wo 70 % der Spieler Afro-Amerikaner sind.
Ich will nicht ausschließen, dass anderswo Rassismus zu finden ist. Nur in der NFL ganz bestimmt nicht. Da sprechen die Fakten eine deutliche Sprache. Da kann man noch so viele Verschwörungen wittern.

@ Anderes1961 10:12

Das verrückte dabei ist, das sie die These der Einbildung bei verschiedenen Themen jedesmal schriftlich widerlegen oder sich selber als diskriminiert bezeichnen .

@AfD-Presseabteilung II

"Am 02. Februar 2022 - 10:23 Uhr von Quoll
@10:12 Uhr von Anderes1961

.
"""Rassismus in den USA gibt es nicht, und wenn doch, ist das alles nur Einbildung der Farbigen. """
.
Hier geht es um die NFL, wo 70 % der Spieler Afro-Amerikaner sind.
Ich will nicht ausschließen, dass anderswo Rassismus zu finden ist. Nur in der NFL ganz bestimmt nicht. Da sprechen die Fakten eine deutliche Sprache. Da kann man noch so viele Verschwörungen wittern."

Ah. Wieder was gelernt. Die NfL ist also nicht in den USA, sondern ein Staat für sich, den man also getrennt von den USA betrachten muß.

Und weil die weißen Teambesitzer so viele Schwarze zur Belustigung des Volkes in ihrem Zirkus auftreten lassen, ist das der Beweis, daß es natürlich keinen Rassismus in der NfL geben kann.

Ich dachte eigentlich, die Schamgrenze wäre mit den bisherigen Posts schon unterschritten, aber es geht offensichtlich noch tiefer.

Sport ist eine interessante Sache

Bei den Spielern ist es (zumindest heutzutage) relativ schwer rassistisch zu sein. Dort zählen nur die Ergebnisse und die (messbaren) Leistungen, aber auch der Zugang zu einem Spielerjob ist von Beginn an stark an reine Leistung geknüpft. Da ich annehme, dass erfolglose Trainer auch schnell ihren Job verlieren, bleibt dennoch die Frage ob der Zugang zum Trainerjob für Schwarze (und offensichtlich auch für Frauen) schwieriger ist, als es sein sollte, wenn alles fair abläuft. Das krasse Missverhältnis zwischen schwarzen Spielern und schwarzen Trainer muss zumindest erst einmal erklärt werden.

Ich verstehe das Gewese des Mannes nicht.

Er ist als mittelmäßigen Trainer (Erfolgsquote rd. 49%) entlassen worden ... das ist Entscheidung seines Arbeitgebers. Das er, obwohl andere Vereine einen Trainer suchen, keine neue Anstellung bekommen hat, ist doch Sache der Arbeitgeber, oder nicht?
Wenn mir seine Nase die Einstellung oder sonstwas nicht passen .. Pech.
Klagen ist immer gut ... es gibt Kanzleien, die nur auf so etwas warten. Wie auf heißen Kaffee oder heiße Zigarettenanzünder.
Aber auch vor Deutschen Gerichten ist merkwürdiges an der Tagesordnung. Frauen klagen, ungeachtet ihrer Qualifikation, Führungspositionen ein, Schwangere wollen ihre Einstellung erzwingen, Menschen mit Migrationshintergrund klagen, weil sie eine Wohnung nicht bekommen haben und ein Einbrecher hat in den USA aur 500.000 $$ geklagte, weil er sich bei einem Einbruch selbst in der Garage eingeschlossen hat und sich wegen Abwesenheit der Geschädigten 1 Wo. von Hundefutter ernähren musste.
Schuld haben nur (!) die anderen ... böse Welt.

Amen!

>>"Gar zu gern reitet man heutzutage das Pferd namens "Diskriminierung". Man fühlt sich aus allen möglich Gründen diskriminiert: Wegen der Hautfarbe, [...]"<<
.
Werde ich den als AfD-Wähler nicht auch andauernd diskriminiert? Noch dazu oftmals von Menschen, Politikern oder Parteien die stolzgeschwellter Brust vermeintlich gegen jegliche Form der Diskriminierung zu Felde rücken? Aber neeeiiiiinn, sicherlich nicht so schlimm."

War ja klar, daß sich in einem solchen Thread Anhänger einer Partei mit völkisch-rassistischem Weltbild als arme Opfer inszenieren. Menschen mit anderer Hautfarbe, Herkunft oder Religion zu diskriminieren als zu tollerierende Meinung; so etwas kann auch nur schreiben, wer von Diskriminierung nicht betroffen und sich nicht in andere Menschen gedanklich hineinversetzen kann. Manche Menschen kennen anscheinend kein Schamgefühl.

------

Da bin ich zu 100 % bei Ihnen. Überraschen kann die Flut an solchen Kommentaren an einem Vormittag hier jedoch nicht.

Anteil

der „sich als Schwarz bezeichnenden Bevölkerung“ in den USA beträgt derzeit 14%. In der
NFL sind 70% der Spieler Schwarze. Also da kann man nun wirklich nicht von Diskriminierung sprechen. Oder habe ich etwas übersehen?

@ Quoll 10:23

Der überproportionale Anteil Afro-Amerikaner findet man auch in der Army. Für viele ist es einer der wenigen Chancen sozial aufzusteigen.

@Bender Rodriguez

Am 02. Februar 2022 - 09:16 Uhr von Bender Rodriguez
Da wird er viel Glück…
Da wird er viel Glück brauchen. Eine SMS kann alles mögliche bedeuten. Zb dass der Absender sonst keine relevanten Konkurrenten mehr sieht.
So, wie man dem FCBayern auch vor dem ersten Spieltag zur Meisterschaft gratulieren kann/muss/darf.
.
Wenn etwas dran ist, muss er nur diese 70% mobilisieren. Wenn die nicht spielen, fällt der Laden auseinander.

----

Die und Wir...schwarz und weiß...alles homogene Gruppen, die sich mobilisieren lassen.

Ein herrlich trauriges Beispiel für die Schranken in unseren Köpfen.

Rassismus ist ein breites ...

Problem in den USA.

Und dieser Rassismus, welcher früher noch eindeutiger war, entwickelt sich weiter.

Es ist nicht mehr ein Kampf zwischen Weiß und Schwarz, Braun oder Gelb.

Es ist ein Kampf zwischen Arm und Reich.
Zwischen Etabliert und Neuankömmling.
Ein Kampf zwischen Blasen, sowohl sozial als auch ökonomisch.

Und diesen Kampf wird und können die 2 Parteien in den USA nicht lösen, denn sie sind Teil des Problems.
Die Demokraten sind nur gemäßigtere Republikaner, aber ändern werden diese ebenso nichts.

Die BLM-Demonstrationen wollten eine Reform der Polizei, welche dringend notwendig wären, und eine Verurteilung des Polizisten.
Bekommen haben sie die Verurteilung. Der Rassismus der Polizei hält weiterhin an.
Und dies ist auch gewollt. In den USA sitzen mehr Menschen pro Einwohner im Gefängnis als in irgendeinem anderen Land auf der Welt. Weil man mit Gefängnissen Geld verdienen kann.
.
Diese Entwicklungen stehen Deutschland noch bevor.

Applaus für diesen Vergleich

Am 02. Februar 2022 - 10:19 Uhr von Bender Rodriguez
Anmerkung
Es gibt geduldete Diskriminierung und nicht geduldete. Die afd nicht zu mögen, gehört zur geduldeten.
Is kompliziert.

---

Klar, weil mit einer Hautfarbe geboren zu werden, das Gleiche ist wie rassistische und menschenverachtende Meinungen zu entwickeln und zu vertreten.

Jeder Mensch ist Rassist und Diskriminierer!

Mit Verlaub: ich kann diese permanent diskriminiert und rassistischen Beiträge nicht mehr hören.
.
Immer und überall werden bestimmte Gruppen diskriminiert. Täter sind immer nur Deutsche. Eine Antidiskriminierungsstelle hilft.
.
Wenn Deutsche diskriminiert oder rassistisch behandelt werden, können die sich dort melden, aber getan wird nichts mit der Begründung, dass eine Mehrheit nicht rassistisch behandelt bzw. diskriminiert werden kann.
.
Das ist die Realität.
.
Eine weitere Benachteiligung gibt es derzeit für Ungeimpfte, die diskriminiert und rassistisch behandelt werden.
.
Was geschieht hier? Nichts!
.
Diskriminierung/Rassismus von afd-Wählern?
.
Kein Thema.
.
Will damit sagen: Jeder Mensch auf diesem Planeten ist mit Diskriminierungsstereotypen sozialisiert, auch ich. Das muss man sich bewusst machen und reflektieren.
.
Nur die, die diskriminieren oder andere rassistisch behandeln, sehen das natürlich ganz anders.
.
Findet unter dem Begriff Rassismus eine Umerziehung statt?

Man sollte da Brian Flores…

Man sollte da Brian Flores unterstützen. Der ist da an einer ganz großen Sache dran, die bei genauerer Betrachtung weite Kreise zieht.
Bisher gab es beim Fußball nur Weltmeister aus Europa und Südamerika. Alle anderen Kontinente wurden nicht berücksichtigt. Noch schlimmer beim Eishockey. Da wurden die kompletten Staaten südlich vom Äquator bisher nicht berücksichtigt.
Dem entgegen steht die Bundesliga. Alle Trainerentlassungen der letzten zehn Jahre betrafen nur weiße und was da auffällig ist, alle entlassenen Trainer waren sogar Männer... man muss nur genau hinschauen, dann sieht man, wie skandalös der Spitzensport ist. Weltweit

@Am 02. Februar 2022 - 09:35 Uhr von Mitdenkender

Zitat: " Schaut man sich die Zusammensetzung der Startaufstellungen der meisten Erstligaclubs der ersten deutschen Fußballbundesliga an, könnte man zu dem Schluss kommen, dass mittlerweile Spieler mit deutschem Pass und ohne Migrationshintergrund diskriminiert werden. Kein Mensch würde das aber mit dem Vorliegen rassistischer Vorgehensweise der Club-Manager begründen."

Natürlich nicht.

Denn zum einen sind alle die "Rassismus"-Schwurbler / -Verschwörungstheoretiker selten in der Lage, einen logisch KONSISTENTEN Gedanken zu formulieren.

Außerdem ist es doch kein "Rassismus", wenn es gegen Weiße geht.,

Fehlende Informationen

"Auslöser für die Klage war offenbar eine Textnachricht, die Flores aus Versehen von einem Trainer-Kollegen bekam. Der gratulierte ihm darin zum neuen Job als Cheftrainer der New York Giants. Dabei hatte Flores sich dort noch gar nicht vorgestellt. Die SMS sollte eigentlich an einen anderen Brian gehen, nämlich den Weißen Brian Daboll, der den Job dann auch tatsächlich bekam. Für Flores war das der Beweis, dass das Team das Vorstellungsgespräch mit ihm nur verabredet hatte, um den NFL-Diversitäts-Regeln formell zu entsprechen."
.
Hier ist einiges unklar. Was steht denn genau in der SMS? Wieso soll ein Trainer Kollege wissen, wer bei den Giants eingestellt wird? Wenn die Verantwortlichen bei den Giants sich nicht an die Regeln halten wollen, warum sollten sie dann dieses Fehlverhalten schon frühzeitig einem anderen Trainer mitgeteilt haben? Sehr verwirrend.

Sehr viel spricht für Diskriminierung

Im Bericht steht:
< Nur ein einziger schwarzer NFL-Trainer. Momentan ist Mike Tomlin von den Pittsburgh Steelers der einzige schwarze NFL-Trainer. Vergangene Saison waren es noch drei. 70 Prozent der Spieler sind Afro-Amerikaner. >
.
Für mich sieht das sehr nach Diskriminierung aus.
Wenn 70% der Spieler Afro-Amerikaner sind und bei den Trainern es weniger als ca. 70% +/- vielleicht 5 % afro-amerikanische Trainer gibt, so sage ich:
Was ist sonst der Grund dafür, wenn nicht Diskriminierung ?

10:12 Uhr von Anderes1961

Sie scheinen eine andere Wahrnehmung zu haben. Die ersten 10 Posts dieses Forums nehme ich vor allem wahr als eine Kritik des inflationären Gebrauchs des Begriffs "Rassismus" bzw. dessen Verwendung als Erklärung für Misserfolg. Darüber hinaus nehme ich eine Kritik an der fortschreitenden Weichzeichnung dieses Begriffs durch Hinzunehmen immer neuer Tatbestände.

Heutzutage wird bereits versucht, die Diskriminierung aufgrund von Weltanschauung oder sexueller Orientierung als Rassismus (sic!) zu sehen. Während man den Begriff "Rasse", auf dem der Begriff "Rassismus" basiert, aus dem Grundgesetz streichen will, bläht man ihn faktisch immer weiter auf. Aber das nur am Rande, denn hier geht es um den Vorwurf eines "klassischen" Rassismus.

Ist für Sie das Hinterfragen eines Tatbestandes in einem konkreten Fall gleichbedeutend mit dem Hinterfragen der Existenz eines Tatbestandes im Allgemeinen? Das fände ich schlimm.

@ Shantuma 10:37

Da gebe ich Ihnen Recht , zur bevorstehenden Entwicklung . Es ist meiner Meinung nach eine selbstgemachtes Problem . Viele Entwicklungen, die von den USA rübergeschwappt kamen , sind ohne Überlegungen übernommen worden.

wegen rassistischer Diskriminierung.

Den Einzelfall kann hier keiner beurteilen.
Diskriminierung ist weit verbreitet, ob Homophobie, Kriminalität, Rassismus usw. usw.
Und über die Geschichte der USA und Umgang, mit z.B. den Ureinwohner, wollen wir gar nicht erst anfangen.

@eine_anmerkung

"Am 02. Februar 2022 - 09:29 Uhr von eine_anmerkung.
Ich wundere mich schon...

Diskriminierung muss nicht sein, das steht außer Frage. Ich wundere mich aber schon das dieser Bericht es hier bis in die Tagesschau schafft."

Ja, echt schlimm, daß die Tagesschau User deutschen oder artverwandten Blutes mit einem Bericht über mögliche Rassendiskriminierung in den USA behelligt. Sie haben mein aufrichtiges Mitgefühl.

Wer die Ironie findet, darf sie behalten.

Es steht auch nichts im…

Es steht auch nichts im Artikel, weshalb er entlassen worden ist. Ist der Vertrag einfach ausgelaufen? Oder ist da was vorgefallen und andere Clubs wollen aehnliches fuer sich verhindern? Im ersten Fall haetten die Dolphins ja sicher einen neuen Vertrag mit ihm aufgesetzt, wenn sie mit seiner Arbeit zufrieden sind, also sind sie es vllt. nicht. Im 2. Fall wissen wir als Aussenstehende nichts und daher ist die Situation nicht zu bewerten...alles viel zu vage.
Hier auf den Kanaren gibt es bei attraktiven oeffentlichen Stellen noch die Variante, dass sie speziell fuer e i n e Person ausgeschrieben sind , diese Person hat als Qualifikation den Status "Nichte", "Neffe", "FreundIn" eines/er ranghohen Politkers/in. Bewerbungsgespraeche und etwaige Tests sind aufwendig gestaltet aber fuer alle anderen Makulatur. Der Mechanismus ist allgemein bekannt, aber es gibt kein Mittel dagegen,...

@ Margitt

„Wenn 70% der Spieler Afro-Amerikaner sind und bei den Trainern es weniger als ca. 70% +/- vielleicht 5 % afro-amerikanische Trainer gibt, so sage ich:
Was ist sonst der Grund dafür, wenn nicht Diskriminierung ?“

Dem könnte man damit begegnen.
Wenn 95% der Trainer Weiße sind und bei den Spielern es nur ca. 30% Weiße gibt, so sagen Sie:
Was ist sonst der Grund dafür, wenn nicht Diskriminierung?

10:48 Uhr von Margitt

"Was ist sonst der Grund dafür, wenn nicht Diskriminierung?"

Nun, vielleicht ist es schlicht der Output. Afro-Amerikaner liefern so mächtig ab auf dem Spielfeld, dass sie zu 70% vertreten sind. Als Trainer liefern sie nicht ganz so ab. Ich will nicht sagen, dass dies mit Sicherheit so ist. Aber es ist eine denkbare Erklärung, die ohne Diskriminierung auskommt. Danach haben Sie ja gefragt.

@09:46 Uhr von Egleichhmalf

"Manchmal sind gesetzliche Regelungen einfach weltfremd."
.
in diesem Fall definitiv. In solchen übersichtlichen Liegen kennt man doch vorher schon alle Trainer die verfügbar sind und weiss genau, wen man zu sich holen will.
Bei solchen "Bewerbungsgesprächen" geht es dann höchstens noch darum zu sehen wie es um die Motivation steht und wie viel Geld das Engagement kosten soll.

@me2001

"Am 02. Februar 2022 - 10:51 Uhr von me2001
10:12 Uhr von Anderes1961

Sie scheinen eine andere Wahrnehmung zu haben. Die ersten 10 Posts dieses Forums nehme ich vor allem wahr als eine Kritik des inflationären Gebrauchs des Begriffs "Rassismus"[...]

Heutzutage wird bereits versucht, die Diskriminierung aufgrund von Weltanschauung oder sexueller Orientierung als Rassismus (sic!) zu sehen. Während man den Begriff "Rasse", auf dem der Begriff "Rassismus" basiert, aus dem Grundgesetz streichen will, bläht man ihn faktisch immer weiter auf. Aber das nur am Rande, denn hier geht es um den Vorwurf eines "klassischen" Rassismus.

So viele Worte, für wenig Inhalt. Ich fasse mal zusammen: Rassismus ist eine Frage der Definition, was Farbige als Rassismus empfinden spielt keine Rolle und die sollen sich gefälligst nicht so anstellen. Dann definieren wir das eben anders und schwups, ist der Rassismus weg.

@me2001

"Am 02. Februar 2022 - 10:56 Uhr von me2001
10:48 Uhr von Margitt

"Was ist sonst der Grund dafür, wenn nicht Diskriminierung?"

Nun, vielleicht ist es schlicht der Output. Afro-Amerikaner liefern so mächtig ab auf dem Spielfeld, dass sie zu 70% vertreten sind. Als Trainer liefern sie nicht ganz so ab. Ich will nicht sagen, dass dies mit Sicherheit so ist. Aber es ist eine denkbare Erklärung, die ohne Diskriminierung auskommt. Danach haben Sie ja gefragt."

Logisch, für höhere Aufgaben, sprich Trainer, sind Schwarze im Allgmeinen nicht so gut geeignet, weiß doch jeder Anhänger des gepflegten Rassismus. Schwarze können Musik, sie können Sport, aber führen? Nein, führen können Sie nicht.

Mir drängt sich da eine Frage auf: Merken Sie eigentlich noch, was Sie da schreiben?

10:53 Uhr von Anderes1961

>>"Ja, echt schlimm, daß die Tagesschau User deutschen oder artverwandten Blutes mit einem Bericht über mögliche Rassendiskriminierung in den USA behelligt. Sie haben mein aufrichtiges Mitgefühl."<<
.
Nee, falsch. Sie müssen jetzt den Joker mit der Opferrolle in die sich die AfD-Wähler immer hineinbegeben argumentieren, verstehen Sie?

Brian Flores

.... ich muss gerade an das denken was Claudia Roth zu dem armen Boris Palmer gesagt hat um den aus der Grünenpartei zu mobben, ähm diskriminieren. Das finde ich viel schlimmer weil es vor unserer Haustür passierte.

10:37 Uhr von Shantuma

"Und dieser Rassismus, welcher früher noch eindeutiger war, entwickelt sich weiter.
Es ist nicht mehr ein Kampf zwischen Weiß und Schwarz, Braun oder Gelb.
Es ist ein Kampf zwischen Arm und Reich."

Und das ist der Moment, in dem es sich verbietet, immer noch vom Rassismus zu sprechen. Sind wir denn zu doof, andere Begriffe zu verwenden, wenn es sich um komplett andere Konstellationen handelt? Waren "Das Kapital" von Marx und die Oktoberrevolution etwa ein Kampf gegen den Rassismus? Sind Tarifverhandlungen und Hartz IV etwa ein Kampf gegen den Rassismus? In allen Fällen geht es um Arm und Reich. Rassismus? Sorry, da gehe ich nicht mit.

@10:59 Uhr von Anderes1961

So viele Worte, für wenig Inhalt. Ich fasse mal zusammen: Rassismus ist eine Frage der Definition, was Farbige als Rassismus empfinden spielt keine Rolle.
.
Natürlich ist Rassismus ein Frage der Definition, denn Rassismus ist klar definiert. Oder meinen Sie rassistisch ist etwas, wenn sich jemand rassistisch behandelt fühlt? Denn dann wäre Rassismus vollkommen beliebig.

@eine_anmerkung

"Am 02. Februar 2022 - 11:05 Uhr von eine_anmerkung.
10:53 Uhr von Anderes1961

>>"Ja, echt schlimm, daß die Tagesschau User deutschen oder artverwandten Blutes mit einem Bericht über mögliche Rassendiskriminierung in den USA behelligt. Sie haben mein aufrichtiges Mitgefühl."<<
.
Nee, falsch. Sie müssen jetzt den Joker mit der Opferrolle in die sich die AfD-Wähler immer hineinbegeben argumentieren, verstehen Sie?"

Sie sollten Posts der Mitforisten vorher lesen, bevor Sie kommentieren. Sie kommen zu spät. Ich verweise auf meinen Post von 9:32 Uhr.

11:04 Uhr von Anderes1961

"Mir drängt sich da eine Frage auf: Merken Sie eigentlich noch, was Sie da schreiben?"

Ja, merke ich. Ich schreibe von empirischen Erkenntnissen. Sie dagegen kommen nicht davon, bei den Menschen überkommene Vorurteile als Motivation zu unterstellen.

@mispel

"m 02. Februar 2022 - 11:12 Uhr von mispel
@10:59 Uhr von Anderes1961

So viele Worte, für wenig Inhalt. Ich fasse mal zusammen: Rassismus ist eine Frage der Definition, was Farbige als Rassismus empfinden spielt keine Rolle.
.
Natürlich ist Rassismus ein Frage der Definition, denn Rassismus ist klar definiert. Oder meinen Sie rassistisch ist etwas, wenn sich jemand rassistisch behandelt fühlt? Denn dann wäre Rassismus vollkommen beliebig."

Klar, und was ein Diskriminierter gefälligst als Rassismus zu empfinden hat, das definieren natürlich wir. So undankbar, diese Schwarzen. Deren Gefühle spielen natürlich überhaupt keine Rolle, ist ja alles bloß Gefühlsduselei.

Jetzt kommt so langsam der Moment, an dem ich an ein Zitat von Franz Kaffka denken muß.

Wieso unterstellt der…

Wieso unterstellt der Trainer eigentlich rassismus. Weil er nicht zum Bewerbungsgespräch geladen wurde? In Behörden gehen Stellen doch auch unter der Hand weg, egal ob es qualifiziertere Bewerber gab. Wenn andersfarbige benachteiligt werden, ist es immer gleich rassismus. Warum?

Die Ethnie darf kein Auswahlkriterium sein.

schön !
und wie leicht läßt sich da was konstruieren ?
was war bei der Mieterwahl mit 100 Bewerbern ausschlaggebend, dass einer der 99 abgelehnte eben Asylant war ?
Im vorliegenden Fall, wer weiß wirklich ob die Hautfarbe der Grund war ?
Was tut ein Chef wenn eine Mitarbeiterin unzufrieden mit der Beurteilung behauptet er hätte sie an die Brüste gefasst ?
Gar behauptet sie kriegte die Lohnerhöhung eben weil sie sich an die Brüste fassen ließ ?
-
Ob nicht gelegentlich übertrieben wird !
Ein Vorteil gesucht, weil man einer "benachteiligten" Minderheit angehört,
ob jetzt mit nem Davidstern der benutzt wird oder der Hautfarbe

10:51, me2001

>>Darüber hinaus nehme ich eine Kritik an der fortschreitenden Weichzeichnung dieses Begriffs durch Hinzunehmen immer neuer Tatbestände.
Heutzutage wird bereits versucht, die Diskriminierung aufgrund von Weltanschauung oder sexueller Orientierung als Rassismus (sic!) zu sehen. Während man den Begriff "Rasse", auf dem der Begriff "Rassismus" basiert, aus dem Grundgesetz streichen will, bläht man ihn faktisch immer weiter auf.<<
,
Können wir uns auf „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ einigen? Der Begriff „Rasse“ sollte wirklich ausgedient haben. Er wurde vor knapp 150 Jahren von Rassisten in die Diskussion eingeführt. Vorher wurde er auf Menschen nicht angewandt. Er stammt aus der Tier- und Pflanzenzucht.

Altes Problem.

Als vor einem Jahr der QB der Cowboys Prescott über seine psychischen Probleme und den riesigen Druck in der NFL berichtete war das Medienecho überraschend geteilt. Während ihm viele Spieler und Trainer zu stimmten und Veränderungen wünschten, wurde er von vielen ehemaligen Spielern und heutigen TV-„Experten“ scharf kritisiert.
Football sei ein Männersport in dem Schwäche nicht erlaubt sei und als Captain eines Teams sollte man seine Probleme gefälligst für sich behalten.
Diese archaische Einstellung spiegelt sich in vielen Bereichen wieder.
Die NFl schmückt sich heute gerne divers. Alles andere wäre absurd, bei 70% afroamerikanischer Spieler.
Aber hier liegt das Clichee, der typische Rassismus.
Die körperliche Arbeit, der physische Part wird dem Schwarzen zugeschrieben.
Die theoretische und intelligente Arbeit überlässt man lieber studierten Weissen.
Ich liebe Football und schaue jedes Wochenende gebannt zu.
Aber die NFL versaut diesen Sport komplett.

11:22 Uhr von Cillie21

man kann es doch behaupten !
elegant, überläßt es dem Gegenüber das Gegenteil zu beweisen

@me2001 um 11:10

"In allen Fällen geht es um Arm und Reich. Rassismus? Sorry, da gehe ich nicht mit."

Worauf beruht denn die Ungleichbehandlung?

Haben Sie Angst vor einer anderen Hautfarbe? Oder Ethnie, oder Religion?
Im Prinzip eigentlich nicht.

Aber wie sieht es aus, wenn ihr "Überleben", ihr Erfolg, ihr Lebensstandard davon abhängt?
Dann tauchen durchaus Ängste auf. Man versucht sich abzugrenzen.
Dies kann man durch Selektion wie Hautfarbe.
Wenn dies nicht funktioniert kann man Religion nehmen.
Alles bekannte Beispiele aus der Geschichte.

Es ist interessant zu erleben, das Kleinkinder keinen Rassismus kennen. Sie unterscheiden nicht zwischen Hautfarben, geschweige den Religion.
Aber sie setzen sich durchaus für sich ein, wenn es um Essen geht.

Ich sehe die Wurzel des Rassismus in einer Ungleichbehandlung welche aus den Tiefen unserer Instikte sich ableitet.
Wir wollen überleben uns durchsetzen.
Darum fördern wir jene die uns gleich sind, und dies endet in Rassismus.

@11:20 Uhr von Anderes1961

Klar, und was ein Diskriminierter gefälligst als Rassismus zu empfinden hat, das definieren natürlich wir. So undankbar, diese Schwarzen. Deren Gefühle spielen natürlich überhaupt keine Rolle, ist ja alles bloß Gefühlsduselei.
.
Wenn ein Schwarzer sich von Ihnen also rassistisch behandelt fühlt, dann sind Sie ein Rassist, vollkommen egal, was Sie getan haben? Interessante Sichtweise, die aus Ihrer Aussage folgt. Abgesehen davon besteht ein Unterschied zwischen Diskriminierung und Rassisumus, aber Sie scheinen ja sowieso alles durcheinanderzuwerfen.

@me2001

"Am 02. Februar 2022 - 11:14 Uhr von me2001
11:04 Uhr von Anderes1961

"Mir drängt sich da eine Frage auf: Merken Sie eigentlich noch, was Sie da schreiben?"

Ja, merke ich. Ich schreibe von empirischen Erkenntnissen. Sie dagegen kommen nicht davon, bei den Menschen überkommene Vorurteile als Motivation zu unterstellen."

Und Ihre Erkenntnis in ihrem Post von 10:48 Uhr, die sich sehr leicht erschließt, wenn man sich ein wenig mit Kommunikation auskennt, nämlich, daß Schwarze als Trainer weniger geeignet sind (deswegen überhaupt meine Frage), ist natürlich empirisch erwiesen. Schon klar.

Ich glaube, meine Frage kann ich selbst beantworten: Nein, Sie merken wirklich nicht mehr, was Sie hier für einen unerträglichen Rassismus verbreiten und das auch noch mit "empirischen Erkenntnissen" entschuldigen.

Darstellung: