Kommentare - Coronavirus-Pandemie: Inzidenz steigt auf mehr als 1200

01. Februar 2022 - 08:07 Uhr

Erneut hat die Sieben-Tage-Inzidenz einen Höchststand erreicht. Der Wert stieg nach RKI-Angaben auf 1206,2. Die Gesundheitsämter meldeten 162.613 Neuinfektionen. Es mehren sich Stimmen nach einer Verschiebung der Impfpflicht in der Pflege.

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Kommentare

Super Management

Man kann es schon verstehen, dass die Menschen bei dem Geeier langsam irritiert sind. Das gilt im eigenen Land, das gilt für Europa und auch mit Israel.
.
Vor allem ist es ja sooo hilfreich, immer noch auf dem inzwischen relativ nichtssagenden Inzidenzwert rumzureiten. Handelt es sich da um Gewohnheitsrecht?

@ DeHahn 08:28

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deswegen immer wieder der Inzidenzwert, der jetzt noch eine höhere Dunkelziffer hat.

Seit 2 Jahren hört man"…

Seit 2 Jahren hört man"...nicht genügend... " .
Errts Masken, dann impfmittel, jetzt gibt's keine Tests. Am Wochenende gibt's keine Zahlen. Dann gibt's keine Betten, beatmungsgeräte, Angestellte.....
.
Es ist erstaunlich, dass wir so gut durch die Pandemie kommen. Hier muss ein deutlich besseres Management her. Mit persönlicher Haftung.
Wir blamieren uns täglich mehr.

Man muss sich fragen ...

wie man in Zukunft mit Menschen, nein es sind Mitmenschen, umgehen will.

Gerade dann wenn man auf deren Hilfe (hier Arbeitskraft) angewiesen ist und zwar so sehr, das Leben davon abhängen.

Ich kann die Leute verstehen, welche nur das Beste für ihre Angehörigen wollen, welche in Pflege oder im Krankenhaus sind. Wer möchte dies nicht?

Zugleich muss man aber auch einsehen, dass man hier nicht selber handelt und der Abgang von Personal in der Pflege oder im Krankenhaus gleichzeitig auch der Tod für diejenigen wäre, denen man nur das Beste wünscht.

Es ist keine einfache Entscheidung und mit Zwang oder Pflicht kann da nicht viel erreicht werden, wenn Vertrauen fehlt.

Egal wie man es dreht. Das Resultat wäre das Selbe, außer diejenigen die es Betrifft (Pflegekräfte) beugen sich. Nur was sind diese Menschen dann noch?
Sklaven unseres Willens? Ich könnte mit so etwas nicht leben.
Daher plädiere ich weiterhin für eine freie Impfentscheidung und die Freigabe von anderen Impfstoffen.

08:28 Uhr von DeHahn

"Vor allem ist es ja sooo hilfreich, immer noch auf dem inzwischen relativ nichtssagenden Inzidenzwert rumzureiten. Handelt es sich da um Gewohnheitsrecht?"

Es mag Probleme mit der exakten Bestimmung des Inzidenzwertes geben. Trotzdem ist die Höhe der Inzidenz der Faktor, der auf Dauer den weiteren Verlauf bestimmt. Der Weg bei einer hohen Inzidenz wird immer neue Varianten hervorbrigen. Und dem sind wir auf Dauer nicht gewachsen.

„Viele Fälle wohl nicht erfasst„

Mit welcher Ausrede wird denn die Tatsache begründet, dass auch nach 2 Jahren Pandemie immer noch nicht genug Personal in den zuständigen Ämtern und Institutionen vorhanden ist, um die Erfassung sämtlicher Fälle zu gewährleisten?
Schon gestern wurde die unzureichende Datenerfassung kritisiert, die ein ähnliches Problem darstellt.
Und dieses Problem zieht sich bis in den Bereich der fehlenden Fachkräfte.
Nirgendwo wurde bisher berichtet, dass die Aus - und Weiterbildungskapzitäten entsprechend aufgestockt wurden.
Wir haben mindestens 3 Millionen Arbeitslosen, die sich bei angemessener Bezahlung und Arbeitsbedingungen sicher hilfreich einbringen könnten.
Warum passiert da absolut nichts?
Das alles sind Probleme, die auch schon vor Pandemiebeginn bestanden.
Trotzdem wird nicht gehandelt.
Warum nicht?
Welche Ausrede haben unsere Politiker dafür?
Am Geld kann’s nicht liegen.Die Steuereinnahmen steigen.

Hier in Thailand...

... liegt die "offizielle tägliche Infiziertenzahl" seit vielen Wochen bei 7000 bis 8000. Inzidenz interessiert hier kein Schw.. Man hat die Pandemie zur Endemie erklärt, kann langsam alles wieder öffnen und kein Mensch spricht oder diskutiert hier über Covid. Hauptsache der Tourismus bringt den Menschen wieder Essen auf den Tisch
Alles easy und relaxed. Wenn ich mich mit den Menschen hier über die Panik und das Theater in Deutschland unterhalte, dann sehen die mich mit ungläubiger Mine an.

@ Shantuma 08:38

Eine gute Zusammenfassung des Problems. Es kommt auch darauf an , wie es vermittelt wird .

Eigentlich wäre es an der…

Eigentlich wäre es an der Zeit, das Virus walten zu lassen. Jeder könnte wissen, was zu tun ist. Auch ohne Zwang. Dann könnte jeder für sich entscheiden, wie er mit der Situation umgehen will.
.

08:37 Uhr von Bender Rodriguez

"Hier muss ein deutlich besseres Management her. Mit persönlicher Haftung."
.
Wer soll hier persönlch haften? Wenn sie die Politiker meinen, so ist dass ziemlich unrealstisch und nicht prakitkabel.. Im Grunde kann ich Ihren Vorschlag nicht nachvollziehen.

Die Hospitalisierungsinzidenz ...

ist zu ungenau.

Zum einem hängt sie dem Infektionsgeschehen hinterher und zum anderen wird sie durch asymptomatische Verläufe, welche erst durch Tests im Krankenhaus erkannt werden, erhöht.

Eine Kohorten-Studie, welche jetzt auch zu spät kommen würde, könnte einen bessere Übersicht über die Infektionslage, sowie Immunitätslage, als auch Krankheitslage bringen.

Ein Vorschlage der seit Sommer 2020 vorliegt wurde nie umgesetzt. Über das warum braucht man sich nicht streiten, man empfand es wohl als unwichtig.

D.h. man fährt auf Sicht im Nebel. Kurs unbekannt oder schlicht der Nase nach.

Die Resultate aus dieser ziellosen Politik sind gesteigerte Emotionen. Sowohl auf der einen Seiten als auch auf der anderen Seite.
Und eine Besänftigung erhofft man sich nicht durch Kommunikation, sondern durch Zwang, welche als Pflicht getarnt wird.
Jeder Psychologe würde hier den Kopf schütteln.

08:45 Uhr von Opa Klaus Hier in Thailand...

Alles easy und relaxed. Wenn ich mich mit den Menschen hier über die Panik und das Theater in Deutschland unterhalte, dann sehen die mich mit ungläubiger Mine an.
#
Hallo Opa Klaus,nett von Ihnen zu hören. Gestern las ich hier,auch Dänemark geht wieder zum "Normal " Leben zurück.

- 08:36 Uhr von Dr. Cat

"Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Deswegen immer wieder der Inzidenzwert, der jetzt noch eine höhere Dunkelziffer hat"

Es scheint mir, als hätten Sie die Bedeutung der Höhe der Inzidenz für den Verlauf der Pandemie nicht verstanden.

@Bender Rodriguez 08:37

Wieso immer die persönliche Haftung?

Gerade eine Pandmie ist so groß, dass eine persönliche Haftung in Stagnation endet.

Keiner würde bei einem solchen Ereignis dann einen Finger krum machen.

Die Personen an den wichtigen Stellen brauchen Entscheidungsfreiheit und diese muss auch entsprechend abgesichert sein.
Was auch erlaubt sein muss, ist dass man diesen Menschen vergeben kann, wenn sie Fehler gemacht haben.
Dies ist z.B. in Schweden passiert und gerade sowas spricht nicht von Schwäche, sondern von Stärke, denn es stärkt nicht nur die eigene Persönlichkeit, sondern auch den Umgang mit einander.

Ich finde es erstaunlich, dass ein christlich geprägtes Land sowas wie Vergebung nicht mehr kennt. Ein Markenzeichen der christlichen Kirche ist in den Herzen der Menschen nicht vorhanden.
Und je früher wir wieder lernen zu vergeben umso besser werden wir aus dieser gesellschaftlichen Krise kommen.

Die Impfpflicht ist nutzlos.

"Man rechne damit, dass im Schnitt bei fünf bis zehn Prozent der Mitarbeiter kein eindeutiger Nachweis oder kein vollständiger Impfschutz vorliege [...]"
_
Gerade beim Pflegepersonal geht es ja eigentlich darum, dass dieses keine Viren in die Einrichtung bringt. Da selbst Geboosterte ein sehr hohes Ansteckungsrisiko gegenüber der Omikron-Variante haben, existiert der "vollständige Impfschutz" sowieso nur noch auf dem Papier.
_
Ohne einen neuen Impfstoff ergibt die Impfpflicht kaum einen Sinn. Und angesichts der weiter sinkenden Intensivbelegung sollte man sie eigentlich ganz lassen, um keinen weiteren Personalverlust zu risikieren.

Ich bin fest davon überzeugt…

Ich bin fest davon überzeugt das diese Zahlen lediglich die Spitze des Eisberges sind. Wenn ich mir anschaue wie das in der Stadt läuft in der ich lebe kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Eine Kontaktverfolgung findet quasi nicht mehr statt. Auf das Ergebnis des PCR Tests muss man bis zu 3Tagen warten wenn man überhaupt einen bekomm oder man bezahlt ihn einfach selbst dann geht's schneller. Angehörige von Infizierten werden ohne Testungen weiter zur Arbeit geschickt wenn sie geimpft sind. Da am Arbeitsplatz aber auch keine Testungen vorgenommen werden und dadurch halt nur die Fälle auffallen die es schwerer erwischt ist ein ungehindertes ausbreiten vorprogrammiert. Viele Betriebe gehen hier inzwischen wieder dazu über alle Mitarbeiter täglich zu testen. In der Firma meiner Frau geht man inzwischen soweit das alle Leute die eine rote Kennzeichnung in der Corona App haben für 5 Tage ins Homeoffice müssen, weil inzwischen mehr als die hälte der beschäftigten infiziert ist.

08:51 Uhr von Shantuma

"Und eine Besänftigung erhofft man sich nicht durch Kommunikation, sondern durch Zwang, welche als Pflicht getarnt wird.
Jeder Psychologe würde hier den Kopf schütteln."

Wenn ich es recht bedenke: Dieser Formulierung ist nichts hinzuzufügen.

Was wollen wir eigentlich?

Wir zer-reden Inzidenzwerte jeden Tag. Und heraus kommt dabei eine Diskussion in Endlosschleife, weil wir uns aus dem Betrachten von Zahlen und Spekulationen nicht weiter bewegen. Wir verlangen und erwarten Maßnahmen und politische Entscheidungen und setzen zugleich die Grenzen mit dem ersten "Aber nicht so". Was wollen wir damit erreichen? Die Wunde wird mit Pflaster abgedeckt und hält sie sauber. "Aber ich mag kein Pflaster". Na schön, gibt es kein Pflaster. "Aber ich will auch nicht, dass sie sich entzündet..". Ja, dann musst du wohl zu Hause bleiben und dich in die Ecke setzen und warten, bis die Wunde sich geschlossen hat. "Ja, aber das geht doch nicht". Diese ätzende Runde habe ich beinahe jeden Tag mit allen Leuten zu Corona. Und da frage ich mich nicht allein, was diese geschlossene Kreiselei um "Wir wollen eigentlich" und "Aber, das geht nicht" noch fortsetzen wollen? Impfpflicht oder -zwang, Gesundheitsschutz und -erhaltung. Ja, schon - aber. Ich kann es nicht mehr hören!

Inzidenzwert fragwürdig

Die Beurteilung der Situation über den Inzidenzwert ist fragwürdig. Die Belegung der Intensivbetten zeigt, dass seit Ende November/Anfang Dezember 2021 diese um über 50% abgenommen hat und statt bei fast 5000 bei knapp über 2000 liegt! Omikron erweist sich dadurch ohne weitere Sondermassnahmen als machbare Herausforderung . Wieso obwohl das der Fall ist, immer noch über eine Impfpflicht diskutiert wird, erscheint, wenn man die relevanten Zahlen (Intensivbettenbelegung), mehr als fragwürdig. Im Zusammenhang mit Omikron ist sie einerseits offensichtlich nicht notwendig, noch zeitgerecht, sprich die Wirkung käme eh zu spät! So gesehen sollte die Politik nicht überreagieren und viel zu stark in die individuellen Rechte des einzelnen Individuums einzugreifen trachten.

08:38 Uhr von Shantuma

"Daher plädiere ich weiterhin für eine freie Impfentscheidung und die Freigabe von anderen Impfstoffen."
Volle Zustimmung
Wir müssen bedenken:
Wenn wir durch eine Impfung vor einer Omikron-Infektion fast gar nicht geschützt sind, also jeder, egal ob geimpft oder nicht das Virus aufnehmen und auch weitergeben kann, dann gibt es keinen sachlichen Grund, egal wo, nach "Geimpft"- "Ungeimpft" zu unterscheiden und "Ungeimpften" den Zugang zu verwehren.
Will man ganz gezielt die Gruppe der sog. "Vulnerablen" in besonderer Weise schützen, insb. wenn ein Teil dieser Gruppe durch die Impfung nicht hinreichend geschützt werden kann, so kann das nur begrenzt durch Testung ALLER ermöglicht werden. Auch das bietet keinen 100%-igen Schutz, dennTests erfassen nicht alles uneingeschränkt.
Omicron wird so gut wie jeden treffen, das ist sicher.
Und: Niemand kann heute sicher sagen, ob wir uns nach Omikron-Infektionen überhaupt noch gegen zukünftig auftretende neue Varianten impfen lassen müssen.

Dänemark beendet Corona-Beschränkungen

Das sind doch mal wieder gute Neuigkeiten auf Tagesschau.de 4.53Uhr!

Spanien, England, Irland, nun Dänemark. Die Liste wird länger....
Ich hoffe ich habe niemand vergessen!

Was machen denn die im Herbst, bei irgendeiner neuen Variante?

- 08:48 Uhr von Bender Rodriguez

"Eigentlich wäre es an der Zeit, das Virus walten zu lassen. Jeder könnte wissen, was zu tun ist. Auch ohne Zwang. Dann könnte jeder für sich entscheiden, wie er mit der Situation umgehen will."
.
Dies könnte auf den ersten Blick wünschenswert sei. Dann aber sehe ich die massiven Risiken, die dieses Vorgehen eingeht: Immer wiederholte schwere Infektionswellen durch immer neue Varianten. Ob unsere Gesellschaft dem gewachsen sein wir? Ich gehe davon aus, dass die große Mehrheit genau das nicht will.

@Opa Klaus "Alles easy und…

@Opa Klaus "Alles easy und relaxed. Wenn ich mich mit den Menschen hier über die Panik und das Theater in Deutschland unterhalte, dann sehen die mich mit ungläubiger Mine an." Wie ich Sie beneide, ich kenne Thailand recht gut und kann sie deshalb verstehen. Ich muss noch 3 Jahre durchhalten aber auch ich werde dann dieses Land verlassen, da mir die 2 Jahre Pandemie gezeigt haben das dies nicht mehr mein Deutschland ist auf das ich einst so stolz war. viele Grüße aus dem verregneten Deutschland.

Am 01. Februar 2022 - 08:41 Uhr von logig

Aha-die Dänen, Schweden, Briten, Spanier, Israelis, etc. scheinen dem allerdings gewachsen zu sein. Dort liegen die Inzidenzwerte teilweise bei über 5000 und es werden trotzdem alle Maßnahmen heruntergefahren.
Ist wohl ein ausschließlich deutsches Problem.

Bolli

Omicron wird so gut wie jeden treffen, das ist sicher"
.
Steht das in einer DIN?
Oder ein Naturgesetz?
.
Ich denke mal dass die Hälfte der Menschheit das Virus nie bekommt.
.

Überfordert

Selten so oft das Wort überfordert gelesen vor allem in Bezug auf Behörden, Ämter, Gesundheitsamt, Pflege, einfach überall.
Politik.

Österreich zieht die Impfpflicht durch, öffnet aber, Dänemark macht alles auf, selbst keine Maskenpflicht mehr.
Eins vermisst man hier: Konsequenz.

Nun wird gar die Impfpflicht für Pflegekräfte zerredet und es ist angeblich so schwierig, ausgerechnet Gesundheitsämter sollen dies nun managen, die ständig überfordert zu sein scheinen.
Das überfordert jeden.
Wirkt nicht gegen Pandemiemüdigkeit.

08:57 Uhr von Shantuma

Ich habe ihre Arumentation mit Interesse gelesen und durchdacht.. Auch wenn ich immer wieder Schwierigkeiten habe Ihren Argumentationen zu folgen: Hier stelle ich fest, dass ich sehr ähnlich argumentieren würde.

Inzidenzwerte hoch oder niedriger ist Ansichtssache.

An einer Stelle lesen wir in den Medien, Werte steigen, man rechne mit weiteren Beschränkungen und wittert den Fluch der Pandemie mit weiterer Ansteckung und Todesfällen. Im anderen Blatt lesen wir, trotz steigender Werte- alles nicht so schlimm, Lockerungen weiter möglich und Risiken von Erkrankung und tödlichem Ausgang minimal. Je nach Quelle können wir uns also aussuchen, wo wir uns einklinken und wobei wir uns besser fühlen können. Den Leugner, Querdenker oder Verweigerer freut es, wie wir ziellos durch Universum von Panik und Fatalismus kreiseln. Wir sollten uns endlich entscheiden, dann aber konsequent dabei bleiben, welche Maßnahmen greifen, wo Lockerung in Ordnung ist und ob wir noch Impfpflicht fordern können. Diese Open-End-Diskussion ist wie eine Beschäftigungstherapie. Verunsichert, verärgert, irritiert. Lassen wir endlich Dampf ab und stellen die Weiche nach verlässlicher wissenschaftlicher Grundlage. Die Spekulationen sollten beendet werden. Essen wir lieber Spekulatius.

09:12 Uhr von Hanno Kuhrt

"Aha-die Dänen, Schweden, Briten, Spanier, Israelis, etc. scheinen dem allerdings gewachsen zu sein. Dort liegen die Inzidenzwerte teilweise bei über 5000 und es werden trotzdem alle Maßnahmen heruntergefahren."

Auch diesen Ländern steht die zu befürchtende Entwicklung noch bevor. Insofern geht ihr Argument fehl.

@bolligru um 09:02

Wir müssen hier fair bleiben.

Keiner kann sagen was die Zukunft für uns parat hat.
Und es wird wohl so ablaufen wie bei der Grippe, d.h. man weiß nichts und impft auf vergangene Varianten, in der schieren Hoffnung, dass sich das Virus nicht zu stark verändert hat.
Beim Influenza-Virus ist dies ein richtiges Problem, da es so mutationsfreudig ist.
Corona-Viren sind nicht so stark wandelbar. D.h. die Chance auf eine nicht so immense Veränderung ist hoch.
Omikron war da sogar ein echter Glücksfall im Vergleich zu den anderen Varianten.

In meiner Aussage ging es aber nicht unbedingt um 2G oder 3G, sondern spezifisch um die einrichtungsbezogene Impfpflicht.
Hier kann man natürlich so argumentieren wie Sie es taten. Gerade bei Omikron können wir nicht einfach sagen "Geimpft und nichts passiert".
Das ist schlicht falsch.
Die Gefährdeten sind immernoch die Gleichen, auch wenn deren Chancen besser stehen.

Logig

Im Grunde kann ich Ihren Vorschlag nicht nachvollziehen."
.
Wo es doch völlig logisch ist , endlich mal eine Haftung für fehlleistungen zu implementieren..
Nicht nur Politiker sollten haften, sondern jeder, der irgendwie dazu beiträgt, dass nichts funktioniert. Also zb auch die Krankenhaus AG, die zu viel Geld absaugt. Oder der Politiker, der lediglich Wahlkampf, statt Problemlösung betreibt. Usw usw.

09:13 Uhr von Bender Rodriguez

"Omicron wird so gut wie jeden treffen, das ist sicher..."
Sie haben Recht: Sicher ist gar nichts - wohl aber höchstwahrscheinlich, wenn man den Wissenschaftlern trauen will, die dies international seit Wochen veröffentlichen.
Man sollte aber auch nicht vereinfachen:
"Dass Omikron wirklich so viel infektiöser sei als Delta, sei virologisch "gar nicht klar", sagte Ciesek, "eher unwahrscheinlich". Dass sich mehr Menschen ansteckten, liege eher daran, "dass das Virus viel mehr Opfer findet": Bei Delta sei das Virus von den Geimpften besser geblockt worden, mit Omikron infizierten sich auch Geimpfte und Geboosterte, deswegen könne das Virus jetzt wieder besser zirkulieren. Ein weiterer Grund sei die kürzere Inkubationszeit."
Quelle: "https://www.hessenschau.de/gesellschaft/kritik-an-corona-politik-virolo…"

Ich glaube wir müssen noch

Ich glaube wir müssen noch etwa 2-3 Wochen warten, um dann die relative 'Ungefährlichkeit' von Omikron im Sinne 'es sterben wenige Menschen und die schweren Fälle sind beherrschbar' mit Sicherheit festzustellen.

Dann würde ich von der Politik erwarten, dass neue Paradigmen gebildet werden, weil es sich bei Omikron um eine andere Krankheit handelt, für die die alten Befürchtungen und Risiken nicht 1:1 gelten können.

Dann müssen wir uns erneut auf eine Angemessenheit von Maßnahmen konzentrieren und uns fragen, 'was ist das Wichtigste um für den Herbst und einer evtl. neuen Variante vorzubeugen?'

Dazu gehört aus meiner Sicht das Impfen, aber die stringente Begründung einer gesetzlichen Impfpflicht ist dann vorerst nicht mehr gegeben.
Eine ethisch begründete Impfpflicht im Sinne einer Verantwortung für die Allgemeinheit besteht meines Erachtens immer noch. Wie wäre es, wenn wir darauf setzen? Den Weigerern den Wind aus den Segeln nehmen...

@ Denkerist 09:06 / @ logig

>> Was machen denn die im Herbst, bei irgendeiner neuen Variante? <<
___
Wofür plädieren Sie denn, was sollte man denn tun angesichts der Tatsache, dass eventuell weitere Varianten auftreten könnten? Prophylaktische Kontaktbeschränkungen quer durch die komplette Gesellschaft? Maske tragen bis ans Ende aller Tage?
___
@ logig
.
Mit Verlaub, dieser Wert sagt überhaupt nichts greifbares mehr über den Verlauf dieser Pandemie aus.
.
Wenn Sie wirklich davon ausgehen, dass der Inzidenzwert bedeutet, das die Gesellschaft dem Virus nicht mehr gewachsen ist, haben Sie mein aufrechtes Mitgefühl. Mit soviel Panik schläft es sich bestimmt nicht so gut.

@logig

"Auch diesen Ländern steht die zu befürchtende Entwicklung noch bevor."
.
Das ist Ihre Ansicht.
.
Meine ist es nicht.
.
Schau'n mer mal, wer in 2 Monaten Recht hatte. Ich sehe im Moment nur die Glaskugel als Prognoseinstrument.

Um die Gesellschaft zu schützen hilft kein Zwang - nur

konsistentes Handeln: Ohne Impfnachweis kein Zutritt zu den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens
.
Das gilt nicht nur für Beschäftigte in Einrichtungen ist schutzbedürftigen Menschen, sondern alle.
„Die Gesundheitsämter sehen sich mit der Kontrolle jedoch überfordert. Man rechne damit, dass im Schnitt bei fünf bis zehn Prozent der Mitarbeiter kein eindeutiger Nachweis oder kein vollständiger Impfschutz vorliege und eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolge“/
„Zudem melden einige Städte und Kreise seit Tagen Probleme bei der Übermittlung der Corona-Fallzahlen.
Derzeit muss das RKI die morgendlichen Zahlen für den aktuellen und die vorangegangen Tage dementsprechend regelmäßig nachträglich zum Teil sehr deutlich nach oben korrigieren“
Wir sind hier schließlich im digitalen „Neuland“. In dem „Datenschutz“ grundsätzlich und unbedingt Vorrang vor barrierefreien Kommunikationswegen und Transparenz - also auch vor öffentlichen Interessen, also der Gesellschaft -eingeräumt wird.

Heute - morgen - in einem Jahr

wird man sich (bei den derzeit verfügbaren) Impfstoffen sowohl jederzeit infizieren als auch andere Menschen anstecken können. Aber solange keine neue (gefährlichere) Mutation auftaucht sind doch mit den vorhandenen Impfstoffen ein ausreichender Schutz vorhanden - zumindest für diejenigen die geimpft sind. Für alle anderen ist es doch letztendlich deren eigene Entscheidung ob sie sich schützen wollen oder nicht.
Deswegen kann man die ganzen Maßnahmen jetzt eigentlich auch zurückfahren da sich an dieser Situation nichts mehr ändern wird; das Virus wird bleiben wie Grippe auch geblieben ist. Wir nehmen auch seit Jahren in Kauf dass Menschen an Grippe schwer erkranken und sterben.

09:25 Uhr von Shantuma

"Keiner kann sagen was die Zukunft für uns parat hat."
So ist es.
Aber, bereits bei Delta sahen wir eine Abnahme des Infektionsschutzes, bei Omicron nach einer Impfung mit einem Impfstoff, der gegen den sog. "Wuhan- Variante" von Corona entwickelt wurde, eine Abnahme auf 25% nach drei Monaten, 0% nach sechs Monaten... (Ciesek- Studie)
Niemand kann sagen, welche Varianten noch auf uns zukommen.
Bei einer Impfpflicht geht es immer um das Eliminieren einer Krankheit und das ist im Falle von Corona unmöglich. Wohl aber kann eine Impfung einen Schutz vor einem schweren Verlauf bringen und damit liegt es in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, sich zu schützen. Einen Zwang zum Selbstschutz, das wurde durch das Bundesverfassungsgericht bestätigt, darf es aber nicht geben.

relevante Kenngrößen

Warum wird hier ständig über Test-Inzidenzen berichtet aber die positiven Entwicklungen der wesentlich wichtigeren Kenngrößen nicht erwähnt?
.
Zum Beispiel sagt die Bundesregierung zur Bettenauslastung, Zitat:
.
„Soweit eine Verringerung der Planbettenzahl Voraussetzung für die Förderung von Maßnahmen zur Anpassung von Patientenzimmern an die besonderen Behandlungserfordernisse einer Pandemie ist, ist darauf hinzuweisen, dass die Bettenauslastung seit Beginn der Corona-Pandemie spürbar zurückgegangen ist.“

https://dserver.bundestag.de/btd/20/004/2000477.pdf

@ 08:51 Uhr von Shantuma

"Die Hospitalisierungsinzidenz ist zu ungenau."
Wieso? Sie wird beim RKI nachkorrigiert.
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situations…

"Zum einem hängt sie dem Infektionsgeschehen hinterher und zum anderen wird sie durch asymptomatische Verläufe, welche erst durch Tests im Krankenhaus erkannt werden, erhöht."
Das ist das Problem. Wenn aber seit Wochen die Differenz zwischen geschätzter und tatsächlicher Hospitalisierung immer größer wird, die Zahlen massiv fallen, kann man da schon Rückschlüsse auf die Belastung der Krankenhäuser ziehen.
Natürlich sind die Hospitalisierungswerte immer etwas zu hoch, da die Werte auch durch Tests im Zusammenhang bspw. mit Unfällen dann auch zu Corona-Patienten führen.

Logig Ich gehe davon aus,…

Logig
Ich gehe davon aus, dass die große Mehrheit genau das nicht will."
.
Es ist einfach so, dass wir eh nicht gewinnen können. Also laufen lassen. Das Groß will auch keinen Verzicht mehr.
.
Wir vertrauen auf die Impfung. Mehr geht auf Dauer nicht.

09:46 Uhr von Nettie

"Ohne Impfnachweis kein Zutritt zu den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens"-
..
was ist das Ziel einer solchen Maßnahme?
...
Ausnahmslos jeder kann mit Omicron infiziert werden. Das gilt auch für "Geboosterte", sicher aber wenn deren "Boosterung" drei Monate zurückliegt.
Daten zum Infektionsschutz:
"https://twitter.com/cieseksandra/status/1468465347519041539"
"unsere ersten Daten zur
Neutralisation von Omicron versus Delta sind fertig: 2x Biontech, 2x Moderna, 1xAZ/1x Biontech nach 6 Monaten 0% Neutralisation bei Omicron, auch 3x Biontech 3 Monate nach Booster nur 25% NT versus 95% bei Delta. Bis zu 37fache Reduktion Delta vs. Omicron"

@ Nettie 09:46

Der Vorschlag, den Sie unterbreiten, ist fern jeglicher Realität. Sie plädieren für ein Kastensystem .

@8:38 von Shantuma

„Nur was sind diese Menschen dann noch?
Sklaven unseres Willens? Ich könnte mit so etwas nicht leben.“

Wenn ich vor einer roten Ampel stoppen muss, was bin ich dann noch? Sklave eines fremden Willens.
.
Wenn ich mich im Auto anschnallen muss, was bin ich dann noch? Sklave eines fremden Willens.
.
Wenn ich nicht nackt durch die Fußgängerzone gehen darf, was bin ich dann noch? Sklave eines fremden Willens.
.
Ich könnte diesen Unsinn noch beliebig lange weitertreiben, habe aber weder Zeit noch Lust dazu …

Pandemie

Da muss ich sagen , dass Österreich es gut geregelt hat ! Als Erstes wurden die Impfpflicht durchgesetzt und dann erst wurden die Lockerungen ins Auge gefaßt ! Deutschland hat es erstmalig ,nach 2 Jahren Pandemie, geschafft, eine Debatte darüber zu starten ! Bravo , toll gemacht !!!

09:57 Uhr von Feininger

Sie haben Recht:
"Warum wird hier ständig über Test-Inzidenzen berichtet aber die positiven Entwicklungen der wesentlich wichtigeren Kenngrößen nicht erwähnt?"
"Bettenauslastung"
...
Ich möchte ergänzen: (Darauf habe ich bereits mehrfach hingewiesen)
Der Grund für alle Maßnahmen war, ist und bleibt: Es gilt, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern.
Das hat mich von Anfang an etwas gewundert, denn Deutschland hat mit 595 Betten pro 100.000 Einwohner für medizinische Behandlungen mehr als doppelt so viele wie beispielsweise Dänemark mit 248 oder die NL mit 261 oder Frankreich mit 300 Betten. Nur Bulgarien hat in Europa mehr Betten, nämlich 641 pro hunderttausend Einwohner, Schweden 190, Spanien 247...
Quelle: "https://ec.europa.eu/eurostat/databrowser/view/tps00168/default/bar?lan…"
Darf dieser Punkt immer unberücksichtigt bleiben?

@ 09:46 Nettie

>> 09:46 Uhr von Nettie
Um die Gesellschaft zu schützen hilft kein Zwang - nur
konsistentes Handeln: Ohne Impfnachweis kein Zutritt zu den meisten Bereichen des öffentlichen Lebens <<
___
Ab wann ist denn für Sie der Begriff „Zwang“ denn angebracht, wenn nicht bei ihrem Vorschlag?
.
Äußerungen wir die von Ihnen empfinde ich als weitaus beängstigender als jeden mir bekannten Virus.

08:48 Uhr von Bender Rodriguez

Sehe ich auch so. Wer sich krank fühlt geht zum Arzt, wie bei jeder anderen Krankheit auch.

Der liebe Inzidenzwert

Täglich neue Höchststände na und, was bringt das wenn es veröffentlicht wird?
Manche diskutieren sich bezüglich der hohen Zahlen in Rage, das ist glaube ich auch nicht gesund. Man wundert sich, dass andere Länder alles wieder in den Normalzustand zurück drehen. In Deutschland scheint das anders zu sein, hier wird von der Berliner Obrigkeit beraten, diskutiert, geprüft und oft nie umgesetzt. Zu viel Bürokratie schmeißt man den Menschen zwischen die Füße.
Für mich ändert sich bezüglich der hohen Zahlen nichts, ich genieße den letzten Lebensabschnitt jeden Tag aufs Neue. Pendle mit meiner Frau zwischen Deutschland und Schweiz. Man muss eben nur ein klein wenig aufpassen, Maske tragen und Abstand halten.

>> Es mehren sich Stimmen…

>> Es mehren sich Stimmen nach einer Verschiebung der Impfpflicht in der Pflege. <<
___
Nicht verschieben, kippen sollte man das.

Am 01. Februar 2022 - 09:28 Uhr von Bender Rodriguez

Wo es doch völlig logisch ist , endlich mal eine Haftung für fehlleistungen zu implementieren..
Nicht nur Politiker sollten haften, sondern jeder, der irgendwie dazu beiträgt, dass nichts funktioniert.
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Ich weiss ja nicht, was Sie beruflich machen aber stellen Sie sich doch nur einmal vor, dass jeder, der auf seiner Arbeitsstelle dafür haften müsste, wenn er einen Fehler macht. Wie sollte das denn in der Praxis funktionieren ?
Dann gäbe es niemanden mehr, der irgendeine Entscheidung trifft, geschweige diese in die Tat umsetzt.
Das wäre der absolute Stillstand in ALLEN Lebensbereichen. Wir werden damit leben müssen, dass Fehler gemacht werden. Es gibt dann höchsten den Fall der "groben Fahrlässigkeit". Ist aber schwierig nachzuweisen

@Egleichhmalf um 10:18

"Ich könnte diesen Unsinn noch beliebig lange weitertreiben, habe aber weder Zeit noch Lust dazu …"

Richtig, denn das was Sie erzählen ist Unsinn.

Denn es gibt massive Unterschiede.

Nehmen wir die Ampel.

Würden Menschen sterben, wenn Sie überhaupt nicht mit dem Auto fahren würden? Vermutlich ja, aber es wäre nicht Ihre Schuld.
Im Pflegebereich sieht dies anders aus. Dort sind Leute auf Sie angewiesen.

Das Gleiche gilt für das Anschnallen.

Oder die Fußgängerzone.

Die Impfpflicht im Krankenhaus und/oder Pflegeeinrichtung stellt uns vor ein Dilemma, für das es keine richtige Antwort gibt.

Was Sie daraus machen sind Witze und unangebrachte Vergleiche.

Wir sind auf die Leute in den genannten Bereichen angewiesen, wir sind abhängig von jenen.
Und darum müssen wir uns die Frage stellen, ob wir uns über jene erheben möchten, ohne bereit zu sein die Bürde selber zutragen.
Wer meint nur Geimpfte sollen andere betreuen, soll sich dort melden um zu arbeiten.

Corona und die Folgen !

An der ganzen Situation zeigt sich für mich, was D für ein erbärmliches Entwicklungsland ist. Die Strukturen sind schwach, die Digitalisierung in den Kinderschuhen, die Ämter überfordert, und leider auch zu viele Deppen unterwegs, die nicht mal die einfachsten Regeln und Gebote verstehen wollen, die nicht in der Lage sind, Verantwortung für sich und die Nebenleute auf zu bringen, Lügner und Leugner, die auch noch zur Gewalt bereit sind, nur weil sie sich in ihrer Freiheit eingeschränkt sehen. Dies könnte so einfach sein, wären alle bereit sich impfen und boostern zu lassen, bis auf die, die dies aus gesundheitlichen Gründen nicht können.
Dies wären wahrscheinlich gerade einmal 5 % der Menschen im Land, bleibt also eine Rate von 95 % Geimpften, und dies schon ein ganze Weile, dann hätte der Virus nicht mehr so viele Möglichkeiten sich zu verändern und weiter zu wandern. Aber leider steht jeden Morgen ein Dummkopf mehr auf, der einfach nicht so weit denken kann !

Warum die Impfpflicht für Pflegekräfte verschieben

Es gab Zeiten, das wurde für diese Kräfte geklatscht. Heute wird ihnen der Stuhl vor die Tür gesetzt, wenn sie sich nicht impfen lassen. Wie sich die Zeiten doch ändern. Vielleicht sollte man in der Politik nicht vergessen, dass es sich um Menschen handelt. Wenn diese Menschen es vorziehen, sich nicht impfen zu lassen, dann haben wir doch hervorragende Testangebote zur Auswahl. Ein negativ getesteter Nichteimpfter ist doch besser wie ein infizierter Geimpfter. Die Logig der Verantwortlichen in der Regierung ist nicht einfach nachvollziehbar. Plötzlich wird über eine Verschiebung der Impfpflicht im Pflegebereich nachgedacht. Könnte es sein, das man befürchtet, es könnten ganz schnell viele Pflegekräfte fehlen, Im Intensivbereicht ist das doch schon länger Standard.

Deutschland heute : Inzidenzzahl = 1206,2 (... ??? ...)

Wie kann das sein ?
Dänemark hat eine Inzidenzzahl von ca. 5000 ...
Offensichtlich werden in Deutschland viel zu wenige PCR-Tests durchgeführt. Würden in Deutschland im Verhältnis zur Bevölkerung ebenso viele PCR-Tests durchgeführt wie in Dänemark dann lägen wir in Deutschland sicherlich so bei einer Inzidenzzahl von ca. 4800 oder so ähnlich.
Offensichtlich sind viele nicht identifizierte Infizierte in allen Lebensbereichen unterwegs und infizieren Abndere.

Am 01. Februar 2022 - 09:07 Uhr von logig

"Eigentlich wäre es an der Zeit, das Virus walten zu lassen.
.
Dies könnte auf den ersten Blick wünschenswert sei. Dann aber sehe ich die massiven Risiken, die dieses Vorgehen eingeht: Immer wiederholte schwere Infektionswellen durch immer neue Varianten. Ob unsere Gesellschaft dem gewachsen sein wir? Ich gehe davon aus, dass die große Mehrheit genau das nicht will.
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Trotz mehrfachen Nachfragens rücken Sie ja nicht mit der Sprache heraus, was Sie den eigentlich für richtig und realistisch halten. Impfpflicht wollen Sie nicht. Den Virus laufen lassen, wollen Sie auch nicht. Eine 0-Covid Strategie gibt es nicht, wie Beispiele aus Ländern wie AUS/NZL aber auch China gezeigt haben, die objektiv noch die besten Chancen hatten/hätten dies zu erreichen. Also irgendeine Meinung sollte man schon haben, wenn man an einer Diskussion teilnimmt und andere Teilnehmer auch mitunter recht rüde angeht, so wie Sie das gerne schonmal tun und sich hinter diffusen Äusserungen verstecken und vage bleib

Corona und die Folgen !

Nun, klar ist jeder Mensch macht irgend wann mal Fehler, das gehört zu Leben dazu.
Aber ich sage, wer irgend wie im Bereich der Pflege oder Ähnlichem arbeitet, der oder sie hat sich dies ja so ausgesucht. Dann sollte es grundsätzlich selbstverständlich sein, sich impfen zu lassen, um sich und alle Mitmenschen zu schützen und weiter versorgen und pflegen zu können. Wer sich nicht impfen lassen will, hat den Beruf verfehlt, oder noch nie verstanden, was es heißt, Verantwortung für andere zu tragen. Dann soll diese Person doch draußen die Straßen kehren, oder einen Beruf wählen, der weit weg ist von großer Verantwortung.
Dass nun die Situation sich in der Pflege verschlimmern könnte, liegt aber auch an anderen Problemen. Und dass viele Ämter überfordert sind, ebenfalls, weil überall an den falschen Stellen gespart wurde, und zu viel Geld an und die falschen Bereiche verteilt wurde und wird !

Zur Impfpflicht: Im November…

Zur Impfpflicht: Im November war ich noch dafuer, weil die Impfung tatsaechlich besser gegen eine Ansteckung durch Delta geschuetzt hatte. Omikron hat die Regeln geaendert, Die Impfung schuetzt nur noch gegen einen schlimmern Verlauf, abe nicht mehr vor der Ansteckung per se. Der Schutzgedanke anderer ist also weg, man schuetzt nur noch sich selbst. Und dazu kann man keinen zwingen, wer nicht willl, der hat schon. Es muss bei Freiwilligkeit bleiben.
Auch ich hatte uebrigens als Hauptmotiv fuer meine 3 Impfungen lediglich mein eigenes gesundheitliches Wohl und Erleichterungen bei der Testpflicht etc. im Auge. Der Fakt, dass man dafuer auch was fuer die Gesamtgesellschaft tut, war sozusagen Bonus.
Ich denke auch, ab der 3. Impfung sollte man lieber zusehen, dass der ganze Ueberfluss an Impfstoff an Laender weitergegeben wird, wo er wirklich fehlt und das nicht erst knapp vor Haltbarkeitsschluss. Waere besser als eute zu zwingen, die nun mal nicht wollen....

@Shantuma - Aus Fehlern muss man lernen.

08:57 Uhr von Shantuma:
"Wieso immer die persönliche Haftung? [...] Die Personen an den wichtigen Stellen brauchen Entscheidungsfreiheit und diese muss auch entsprechend abgesichert sein."
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Das ist richtig. Niemand sollte einem Politiker vorwerfen, in einer völlig neuen Situation einen Weg eingeschlagen zu haben, der sich später als falsch herausstellte.
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Wenn diese Entscheidungsfreiheit aber über Monate hinweg dieselben Fehler generiert, grundsätzliche Probleme nicht angeht und teilweise sogar dafür sorgt, dass die sich die eigenen Taschen füllen, dann ist der Wunsch nach einer persönlichen Haftung durchaus nachvollziehbar.

@Traumfahrer "bleibt also…

@Traumfahrer "bleibt also eine Rate von 95 % Geimpften, und dies schon ein ganze Weile, dann hätte der Virus nicht mehr so viele Möglichkeiten sich zu verändern und weiter zu wandern." Vielleicht ist es Ihnen ja einfach entgangen, die Impfung schützt nicht vor einer Infektion, das mit dem nicht weiterwandern klappt schon mal nicht. Das mit dem Verändern ist halt auch so eine Sache wie wir ja von den multiresistenten Keimen wissen ist es eher die massenhafte Verabreichung von Medikamenten die zu unkontrollierbaren Mutationen führt. Aber Glaube kann ja bekanntlich Berge versetzen.

Die Blindflug-Zahl?

Wer lässt sich denn noch freiwillig testen? Niemand, weil sonst müsste er ja in Isolation. Die einzig verlässliche Zahl sind die Kinder zw 5 und 15 Jahren: Dort wird flächendeckend und symptomlos getestet. Und dort ist die Inzidenz 2,5-3mal so hoch wie die angegebene Zahl. Alte Trumpf'sche Regel: Weniger testen, weniger Inzidenz! Aber wir dürfen uns durchaus in die Riege von Dänemark und Frankreich einreihen, denn wir liegen AUCH bei 4000-5000. Andere lockern, weil sie wahrnehmen, dass das höchstens noch eine Grippe ist. Und sie erkennen, dass sie eigentlich NICHTS dagegen machen können. Lediglich Impfen, denn JETZT schützt das ausschließlich den GEIMPFTEN selbst! Leider ist die Impfpflicht weit nach hinten gerückt: Aber allein wegen der Alten ist eine Pflicht ab 50 zwingend notwendig. Sonst sterben noch viele Alte in den Pflegeheimen, weil sie von der Leitung nicht angemeldet werden. Sie werden's halt wieder verschleppen bis Herbst und dann wieder lockdownen.

@bolligru, 10:02

„Ausnahmslos jeder kann mit Omicron infiziert werden. Das gilt auch für "Geboosterte", sicher aber wenn deren "Boosterung" drei Monate zurückliegt.“
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Das ist längst allgemein bekannt.

Impfpflicht in der Pflege - gut gemeint, aber falsch

Der Grundgedanke - Hochbetagte und andere Menschen, die ein nur eingeschränkt funktionierendes Immunsystem haben vor einer Infektion zu schützen, ist sicher richtig.

Allerdings ist längst klar, dass die Impfung wohl keinen messbaren Beitrag dazu zu leisten im Stande ist.

Im Gegenteil. Wer bereits infiziert war, der ist deutlich besser vor einer erneuten Infektion geschützt, als jemand der nur geimpft ist.

Daher ist es richtig diese Impflicht auszusetzen und statt dessen mit den wirksamen Maßnahmen Schutz zu betreiben.

Und das schließt eine tägliche Testung, insbesondere für geimpfte und geboosterte ein.

Die

Verantwortlichen für die deutsche Politik sind nicht mal in der Lage, eine Impfpflicht für diejenigen einzuführen, die täglich in engem Kontakt zu den gesundheitlich schwächsten und damit von Corona am meisten gefährdeten Menschen stehen. Das zeigt, in welch traurigem Zustand die politische Führungsriege Deutschlands ist.
Das Chaos und die unendlichen Diskussionen um die Impfpflicht ist dabei kein Einzelfall; die staatlichen Behörden haben schon seit einigen Jahren mehr und mehr Probleme, die Staatsräson durchzusetzen. ME hat das damit zu tun, dass bei uns die Freiheit und die Rechte des Individuums über die der Gesellschaft gestellt werden.
In vielen anderen EU-Staaten (auch südlichen und westlichen) ist es eher umgekehrt.

Es ist schon wirklich lächerlich.

Da hat man eine Impfpflicht im Gesundheitswesen und der Pflege, aber anstatt ganz klar zu sagen, keiner, der nicht geimpft ist, darf am 15.3. noch dort arbeiten, schiebt man die Verantwortung wieder an die Gesundheitsämter ab, und die machen gerade, was sie wollen. Und die sind ja dann auch "schuld", wenns nicht mehr funktioniert.

Ich persönlich bin zwar auch gegen eine Impfpflicht, als 3 x geimpfter, aber so geht es wirklich nicht. Der Staat macht sich jeden tag mehr lächerlich und verspielt seine Kompetenz.

Ständig wird in der ARD über…

Ständig wird in der ARD über steigende Inzidenzen berichtet. Wie sich die Verläufe bei diesen Infektionen aber entwickeln, dazu hört man relativ wenig. Es wird nur arüber berichtet, dass die Verläufe im allgemeinen relativ mild verlaufen und die Welle übere Deutschland zieht. Gleichzeitig wartet man schon auf den nächsten Mutanten. Leider ist nicht zu lesen, wieviele Menschen gerade einen milden Verlauf erlebt haben. Berichterstattung sollte immer beide Seiten betrachten und nicht nur mit linguistischen Übertreibungen auftreten. Es geht immer noch um Menschen, die unter dieser Situation mehr oder weniger leiden und auch gerne einmal etwas positives lesen würden. Die Medien sind für mich hier in der Pflicht, objektiv und vorausschauend zu berichten.

Impfpflicht aussetzen?

Das ist ja völliger Quatsch. Gerade wenn die Zahlen steigen ist der Schutz der Kranken noch viel DRINGENDER. Wer lebt da von der Hand in den Mund? Impfpflicht für Ü50 endlich durchsetzen und die Quelle für Hospitalisierungen (also die richtige, diejenige, die auf Intensiv zeigt) ausmerzen. Sonst fällt uns das im Herbst wieder auf die Füße, denn C. wird sich verändern und in leicht veränderter Form zurückkommen.

Optionale Impfpflicht wo es am kritischsten ist?!

Über ein Jahr nach Verfügbarkeit von Impfstoffen soll es immer noch nicht möglich sein, von Beschäftigten im kritischsten Bereich eine Impfung zu verlangen?! Das ist ein schlechter Witz.
Offenbar hat die ewige Rücksicht auf Impfverweigerer Priorität vor dem Schutz der Gesundheit derer, die ihn am meisten brauchen.

@Traumfahrer um 10:57

"Wer sich nicht impfen lassen will, hat den Beruf verfehlt, oder noch nie verstanden, was es heißt, Verantwortung für andere zu tragen."

Ich denke, dass gerade die Menschen, die in der Pflege tätig sind mehr über Verantwortung für andere tragen wissen als Sie es jemals tun werden.

Wir haben jenen Leuten über Jahrzehnte vertraut. Wir wussten um die harte Arbeit. Und darum haben wir uns doch klar gegen diesen Beruf entschieden.

Doch nun wollen wir uns, dank unserer Wassersuppe, denn was anderes können wir ja moralisch nicht aufbieten, jenen Vorschriften machen.

Würde die Situation anders aussehen könnte man eventuell auf jene Menschen verzichten. Aber wir stehen nun vor der Wahl, eventueller Tod durch nicht impfen, oder eventueller Tod durch Vernachlässigung?

Was ist dem Wassersuppen-Löffler lieber?
Wenn Sie meinen, sich über jene erheben zu können, dann sollen Sie die Stelle besetzen. Sie scheinen ja moralisch gefestigter zu sein. Aber keine Klagen dann!

@09:16 Uhr von SirTaki

"... Wir sollten uns endlich entscheiden, dann aber konsequent dabei bleiben, welche Maßnahmen greifen ... "
Angesichts des lockeren Umgangs mit Corona in anderen EU-Ländern oder in der Welt würde die Endscheidung in Deutschland "... endlich entscheiden, dann aber konsequent dabei bleiben, welche Maßnahmen greifen ... " so aussehen, als wäre Deutschland das Gallien gegen Corona in der Welt.

@Nachfragerin um 11:00

"... dann ist der Wunsch nach einer persönlichen Haftung durchaus nachvollziehbar."

Ja, ich kann den Wunsch nachvollziehen.

Und darum sollte es eigentlich Kontrollorgane geben, wie Judikative oder die Medien.
Die Judikative macht es sich derzeit einfach, weil auch jene keine Daten hat.
Was aber ohne Daten ist, sollte auch keine richterliche Befürwortung bekommen.

Die Medien ... eine andere viel ältere Geschichte ... eigentlich die 4. Säule der Demokratie ... eigentlich ...

@10:52 Uhr von Lusil

Vielleicht haben sich doch ein wenig mehr ordnungsgemäß arbeitslos gemeldet ab dem Zeitpunkt der Einführung der Impfpflicht. Das wäre doch eine plausible Erklärung! Stellt sich die Frage weshalb sich ausgerechnet Menschen die täglich mit Covid oder den Kollateralschäden zu tun haben gegen die Pflichtimpfung aussprechen und sogar ihren Job an den Nagel hängen wenns dazu kommt?

Alle sprechen heute nur noch ...

.. von Omikron ... ist Delta denn besiegt? Kann nicht sein, zwei ehemalige Kollegen sind an Delta erkrankt, Verlauf ungewiss.
Kann es sein, dass uns dieses Fokussieren im Sommer zum Verhängnis wird?

Die Zahlen zu den bisher…

Die Zahlen zu den bisher Geimpften bei uns sind scheinbar nicht völlig klar. Lt. RKI könnte die Quote sogar 5% höher liegen als bisher angenommen. Zudem wurde in den Medien über eine ungeklärte Millionendifferenz zwischen Impfungen und Zertifikaten berichtet. Auf welcher Grundlage wird hier eigentlich die Impfpflicht entschieden? Auch im letzten Jahr haben wir wieder mind. 4000 Intensivbetten aufgrund von Personalverlust verloren. Impfen als Lösung aller Probleme? Nicht jeder sieht das so, wie die Medien immer berichten. Mit einer Impfquote von 78 % sind wir in Europa an Platz 5. Lt. Hrn. Lauterbach gibt es keine Impfpflicht - wer sich impfen lässt, tut das doch freiwillig. Was dürfen wir uns eigentlich noch alles von der Regierung anhören? Man hat so langsam den Eindruck, dass der Staat versucht, immer mehr Einflussnahme in die Entscheidungen der Menschen zu erlangen.

@MyNung um 11:13

Es ist interessant zu sehen, wie eigentlich auf einmal das Interesse an den Alten wächst.

Vorher war es doch recht egal.
Es ist Ihnen doch ebenso egal, dass Millionen von Alten in Armut leben und Armut ist ein schwer wiegender Punkt warum Milionen von Menschen wesentlich früher sterben.

Nein, statt das Leben im Alter in der Breite besser zu gestalten versucht man nun über Einzelmaßnahmen irgendwie den Damm abzudichten.

Das selbst die Einrichtungsbezogene Impfpflicht wohl kaum durchsetzbar ist, wobei die Anzahl betroffener Personen noch überschaubar sei, wie soll dass denn bei einer allgemeinen Impfpflicht aussehen?

Menschen wie Sie sehen nur die Maßnahme und eventuelle Vorteile. Sie sehen aber nicht was damit zusammen hängt.
Unterversorgung, die komplette Überlastung von Ämtern, angefangen beim Gesundheitsamt, übers Ordnungsamt bis hin zu Richtern.

Ich nenne sowas Aktionismus, aber wir wissen das Aktionismus nicht immer glorreich geendet hat.

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