Kommentare - Minijob-Grenze steigt am 1. Oktober auf 520 Euro

29. Januar 2022 - 07:58 Uhr

Laut einem Medienbericht soll die Minijob-Obergrenze zum 1. Oktober von 450 auf 520 Euro ansteigen. Das erklärte Bundesarbeitsminister Heil in einem Zeitungsinterview. Auch beim Bürgergeld gibt es Bewegung.

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Kommentare

Minijobs und Leiharbeit sind die Rentenkiller schlechthin.

Leiharbeit wird schlecht bezahlt und so werden auch wenige Punkte für die Rente erwirtschaftet.
Mit Minijobs erwirbt man gar keine Punkte für die Rente.
Beider wurde geschaffen für Unternehmer, nicht für das gemeine Volk.

14:30 Uhr von Einfach Unglaublich

"Wie viele Rentner mit geringem Einkommen leben in abgerockten Häusern, die seit 30 Jahren nicht mehr saniert wurden. Die dringend nötige Reparaturen nicht bezahlen können und das Thermostat in ihren ungedämmten Räumen auf lauwarm stellen müssen, weil Sie sich das teure Gas nicht mehr leisten können.

Da haben es doch viele Mieter besser.

Immobilienbesitz ist im Alter oft eine Belastung.
"
.
Großartig. Und das in einer Zeit in der jede Hundehütte überteuert verkauf werden kann.

14:24 Uhr von Bernd Kevesligeti


Das hört sich so an, als wollen Sie an einem gefälligen Beispiel etwas rechtfertigen. Die meisten Menschen in einem Minijob wollen doch bestimmt ein besseres Arbeitsverhältnis. Wenn sie die Möglichkeit hätten.

Ein Beispiel ist ein Beispiel und um so mehr ein Beispiel, wenn man dann noch dazu schreibt, dass es ein Beispiel sein soll.

Ich habe noch ein anderes aus Mitwisserschaft bei dem älteren Ehepaar hier im Haus. Sie hat eine Pflegestufe Grad (?). Die KK bezahlt eine Haushaltshilfe von einer «Sozialstation». So steht es auf dem Auto, mit dem die Frau immer kommt Diese Frau übernimmt auch die Treppenhausreinigung im Namen vom Ehepaar.

Diese «Sozialstation» scheint viele Schwierigkeiten zu haben, Festangestellte als Vollzeitjob zu finden. Bewerber für Anstellung im Teilzeitjob gibt es mehr. Nun hat das Ehepaar wieder eine zuverlässige Haushaltshilfe im Minijob.

Ihr Eintopf Minijob = mies schmeckt einfach nur grauenhaft.
Zum Schreien und Weinen.

Wenn sie die Möglichkeit hätten.

"Am 29. Januar 2022 - 14:24 Uhr von Bernd Kevesligeti
von schabernack 14:11

Das hört sich so an, als wollen Sie an einem gefälligen Beispiel etwas rechtfertigen. Die meisten Menschen in einem Minijob wollen doch bestimmt ein besseres Arbeitsverhältnis. Wenn sie die Möglichkeit hätten."

Ich kann irren, ABER das glaube ich nicht.
Wo sind wir gerade, bei 10,45 ? - das ist netto - dafür müssen sie sv-pflichtig schon erheblich mehr arbeiten !

@ cold war

Kennen Sie denn einen Arbeitgeber, der schon einmal versucht hat, Fachkräfte zu bekommen, indem er mehr Geld bezahlt?

Ich nicht.

Warum sollte er denn, wenn es genügend billigen Nachschub aus dem Ausland gibt?

13:13 Uhr von werner1955

>>>Minijob-Grenze
Schade das diese Ausbeutung von Arbeitnehmern nicht abgeschaft wird.<<<

Nicht jeder Minijobber wird ausgebeutet. Ich bekomme z.B. deutlich über Mindestlohn. Meine Arbeitsstelle gibt es, weil die vorhandene Arbeit eben nicht für eine Vollzeit-, nicht mal eine Teilzeitstelle reicht. Ich arbeite zwei mal die Woche 4 Stunden.
Glauben Sie, dass es einen Arbeitgeber gibt, der sowas in Vollzeit anbietet und bezahlt? Das können sich kleine Betriebe gar nicht leisten.
Ganz ehrlich, ich bin froh über diese Arbeit.

14:44 Uhr von warumeigentlichwer

Was ist so schwer daran zu verstehen, dass einen höhere Lebenserwartung einen Einfluß auf die Rentenzahlung hat? Und zwar auf beides: Renteneinstieg und Rentenhöhe.
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überhaupt nichts !

@ Sisyphos3

Immobilienbesitz ist im Alter oft eine Belastung.

Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich komme aus einem Arbeiterhaus. Und da war man sich zu keiner Zeit zu fein sein, mal Werkzeug in die Hand zu nehmen.

14:47 Uhr von fathaland slim

Fachkräfte werden in Deutschland gut bezahlt.
Ausnahmen, wie beispielsweise der Pflegebereich, bestätigen die Regel.
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Pflegebereich
wobei das noch die Frage ist !

14:45, Sisyphos3

>>14:41 Uhr von fathaland slim
Aber wahrscheinlich bin ich nicht reich genug, um richtig jammern zu können.
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schwäbisches Sprichwort
wer jammert dem kann man helfen
(kritisch wird es erst dann, wenn er nicht mehr jammert)<<
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Demnach wird es bei mir kritisch? Obwohl, "nicht mehr" passt nicht. Ich habe noch nie gejammert.

von ika-angel 14:29

Nee, von Begriffen wie Leistung kann man da eigentlich Abstand nehmen. Und dieses Land ist ein Land großer Unterschiede. Vorstandsvergütungen von 100 oder 200mal mehr wie ein Mitarbeiter (Leistung ?). Und auch innerhalb der arbeitenden Bevölkerung. Groß-oder kleiner Krauter, Sie schrieben auch von tarifgebunden....

Ein alter Messias?

@ Bernd Kevesligeti:
Sie verteidigen wirklich standhaft prekäre Arbeitsverhältnisse. Der Nutzen für welche Seite ist klar.
Aber wie wäre es denn wenn man wieder wie in früheren Zeiten mit normalen Arbeitsverhältnissen, etwa wie in der Zeit vor 2003 ?

Ja, es lebe Helmut Kohl. Und es lebe die gute alte Zeit, das Paradies der Arbeiterschaft.

Am 29. Januar 2022 - 14:24 Uhr von Bernd Kevesligeti

Am 29. Januar 2022 - 14:24 Uhr von Bernd Kevesligeti
von schabernack 14:11
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Zitat: Das hört sich so an, als wollen Sie an einem gefälligen Beispiel etwas rechtfertigen. Die meisten Menschen in einem Minijob wollen doch bestimmt ein besseres Arbeitsverhältnis. Wenn sie die Möglichkeit hätten.
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Vielleicht ist Ihnen bekannt, dass ich auch zu den Ausbeutern gehöre.
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Ich hatte zwei Beschäftigte in Minijojobs.

Das eine war die Frau eines Gymnasiallehrers, die, als die Kinder aus dem Haus waren, nebenher noch ein wenig arbeiten wollte, quasi gegen Langeweile und um sich ein Taschengeld zu verdienen.
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Die zweite hatte einen Vollzeitjob, musste aber in Folge einer Trennungssituation und Unterhaltsmangel noch etwas dazu verdienen.
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Beide hätten keinen Vollzeitjob gewollt bzw. ausüben können.
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Wollen Sie denen die Möglichkeiten nehmen?
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Ich gönne beiden 12 E/Std. sozialversicherungsfrei und von mir pauschalversteuert.

'Selbständigkeit auf Abruf'

"Am 29. Januar 2022 - 14:31 Uhr von MargaretaK.
- 10:21 Uhr von ika-angel

>>>Warum dann nicht eine richtigen JOB ?<<<

Haben Sie meinen Beitrag überhaupt gelesen? Bestimmt nicht vollständig.
Ich bin kurz vor den 64, gehe 2024 in Rente und auf Grund einer Coronapleite meines Arbeitgebers seit einem Jahr arbeitslos.
Glauben Sie, dass ich mir das so vorgestellt habe?
Auf Grund meines Minijobs liege ich niemand auf der Tasche. Oder haben Sie ein Problem damit, dass ich mit 63 Arbeitslosengeld, Witwenrente und einen Minijob habe?
Übrigens, ich würde gerne noch zwei Jahre arbeiten."
Ich meine SIe hatten sich über Ihre 'Selbständigkeit auf Abruf' beschwehrt ! ... oder wars Freiberufler ? ... egal !

@14:44 Uhr von warumeigentlichwer

"Was ist so schwer daran zu verstehen, dass einen höhere Lebenserwartung einen Einfluß auf die Rentenzahlung hat? Und zwar auf beides: Renteneinstieg und Rentenhöhe.
Und wie viele Jahre wird uns das auch schon bei jeder Rentenmitteilung klar dargestellt."

Traue keiner Stat.......
In meinem Umfeld sind so viele vor dem Erreichen des Rentenalters gestorben das ich das nicht recht nachvollziehen kann.
Das hat eher mit der Ausgliederung aus dem Rentensystem zutun, Freiberufler, Minijobs usw. dazu noch Leiharbeit usw. aber da hat ja jemand die Schuld der niemals schuldig sein wird. Weil diese die Statistiken erstellen?

14:49 Uhr von Bernd Kevesligeti

"Sie verteidigen wirklich standhaft prekäre Arbeitsverhältnisse. Der Nutzen für welche Seite ist klar.
Aber wie wäre es denn wenn man wieder wie in früheren Zeiten mit normalen Arbeitsverhältnissen, etwa wie in der Zeit vor 2003 ?"
.
Ein Mini Job ist nicht per se prekär. Man arbeitet ja auch dementsprechend weniger.
Meine Frau hat einen Minijob. Bei 17,50 Euro pro Stunde.

14:51 Uhr von artist22 14:41 fathaland

@Aber wahrscheinlich bin ich nicht reich genug,
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-
was soll´s
auch ich habe nen "Nebenjob"
warum ?
weil mir langweilig ist
und warum als Nebenjob angemeldet,
wenn mir was auf den Fuß fällt bei meiner Tätigkeit bin ich versichert

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