Kommentare - Grüne wählen neue Parteispitze: Zwischen Kritisieren und Regieren

28. Januar 2022 - 13:28 Uhr

Das bisherige Führungsduo der Grünen tritt beim am Abend gestarteten Parteitag nicht mehr an. Nun kommt eine neue Spitze. Was heißt das für die ehemalige Öko-Protestpartei? Von C. Emundts und C. Plaß.

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Kommentare

Oje ...

"Basisarbeit und Regieren mit neuem Führungsduo könnten zur Zerreißprobe werden. "
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Hätte nichts dagegen, wenn sich die Grünen bis zur Regierungsunfähigkeit zermürben und dadurch Neuwahlen angesagt wären.
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"Wir werden weiter nach den Sternen greifen"
.
Solch eine Aussage steht für mich Synonym dafür, dass man unrealistischen, nicht erreichbaren Zielen nachhängt. Zum einen pure Zeitverschwendung und leider allzu oft auch Steuergeldverschwendung, wenn Geld in Projekte verpufft, die uns den "Sternen" keinen Schritt näher bringt.

Kritisieren kann jeder - nicht nur konstruktive Verbesserungs-

Vorschläge zu machen, sondern die auch umzusetzen ist die Herausforderung
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„In der neuen Regierung haben die grünen Minister/innen ihrer Meinung nach schon wichtige Themen auf den Weg gebracht. Etwa das Zusammendenken von Umwelt und Landwirtschaft, die Kindergrundsicherung in der Familienpolitik, das Werben um Diplomatie im Ukraine-Konflikt“
Das sind auch meiner Meinung nach die richtigen Themen. Deren erfolgreiche Umsetzung allerdings entscheidend davon abhängen wird, wie gut es ihnen gelingt, dies nicht nur überzeugend zu „vermitteln“, sondern v.a. davon, das gesamte Spektrum der Gesellschaft einzubinden:
„Druck kommt schon von den alten und neuen Umwelt-Bewegungen, aus denen sich die Grünen von ihrer Identität her speisen: Etwa FFF (…)“
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Die Grünen-Fraktionschefin: “An diesen Punkten "können unsere Mitglieder (…) sehen, welche Veränderung diese Regierungsbeteiligung mit sich bringt“
Das müssen nicht nur die Mitglieder sehen. Nicht nur ein Spagat, eine echte Herkulesarbeit.

Aus dem Artikel: "In der…

Aus dem Artikel:
"In der neuen Regierung haben die grünen Ministerinnen und Minister ihrer Meinung nach schon wichtige Themen auf den Weg gebracht. Etwa das Zusammendenken von Umwelt und Landwirtschaft, die Kindergrundsicherung in der Familienpolitik, das Werben um Diplomatie im Ukraine-Konflikt. An diesen Punkten "können unsere Mitglieder an vielen Stellen sehen, welche Veränderung diese Regierungsbeteiligung mit sich bringt", sagte Haßelmann dem ARD-Hauptstadtstudio."
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Sicherlich setzen die Grünen - wie auch die FDP - neue Akzente in der Regierungskoalition.
Die Grünen aber jetzt mit "Werben um Diplomatie im Ukraine-Konflikt" eine Veränderung der Regierung unter Merkel zuzuschreiben, stimmt nicht! Frau Merkel hat immer für Diplomatie geworben, hat Putin oftmals besucht und versucht, auf ihn einzuwirken.
Dass Frau Baerbock auch auf Diplomatie setzt, ist schon gut so - solange diplomatisch agieren, wie es möglich ist. Da sehe ich - zum Glück - keine Veränderung in der dt. Politik.

Grüne wählen neue Parteispitze: Zwischen kritisieren und Regiere

Inzwischen gibt es die Tendenz, daß immer mehr klar sehen. Bei den letzten Fridays for future Demonstrationen gab es Proteststopp´s vor manchem Parteibüro der Grünen.
Eine ökologische Wende, die wird es vielleicht geben. Aber eine ökologische und soziale bestimmt nicht. Mieter (Wärmesanierung) und Berufspendler können höheren Kosten, die auf sie abgewälzt werden entgegensehen.

Da hat Frau Haßelmann...

...einen Koffer voller Pläne.
Doch das, was Sie als bisheriges Zeichen von Regierungsarbeit herausstellt, kann ich bislang nicht als solche erkennen.

Das Regieren, auch noch in dieser Parteienkonstellation, wird ein hartes Brot speziell für die Grünen; aber nicht nur für die.

Mir erscheint die Skepsis von Luisa Neubauer, mit der Formulierung "ökotherapeutische Kommunikation" gut auf den Punkt gebracht.
Da müssen noch viele sehr dicke Steine gewälzt werden.

Am 28. Januar 2022 - 15:37 Uhr von Wolf1905

Hallo Wolf1905

insbesondere beim Thema Grundsicherung will ich erst mal konkretes sehen.

Wenn es nur eine Bündelung von Leistungen ist (Kindergeld, Grundsicherung, Schülerbafög etc..), dann kann man davon ausgehen, dass es wohl nur eine Hochglanzbroschüre wird.

Frau Baerbock auch auf Diplomatie setzt,

von Wolf1905@
Knn ich nicht erkennen.
Sie handelt mit der USA und der Nato. Diese setzen auf Drohungen und Manöver.

Also ganz andes als Frau Merkel.

Politik zwischen Idealen und der Kunst des Machbaren

Bislang haben die Grünen Im Wesentlichen Forderungen aufgestellt, die Bürgern etwas Verbieten und / oder Geld wegnehmen sollten.
In ihrer letzten Regierungsbeteiligung haben sie jedoch gegen ihre pazifistischen Radikalforderungen gehandelt und Deutsche Soldaten in den Krieg geschickt.
Damals zeigten sie, daß man idealistische Langzeitiele haben und dennoch im Rahmen des Machbaren Realpolitik betreiben kann.

Ich hoffe, daß es diesmal wieder so laufen wird: Den echten Interessen der Menschen mehr verpflichtet zu sein als schwärmerischen Zielen.
Allein: Mir fehlt der Glaube.
Na ja: Zumindest scheint Frau Baerbock bessere Leistung zu bringen, als ich ihr zugetraut hatte.
Hoffen wir, daß ich mich in meinen schlimmsten Befürchtungen geirrt habe. Es würde mich freuen.

Die Beiden Kandidaten wurden…

Die Beiden Kandidaten wurden in Hinterzimmern ausgehandelt. Es gibt überhaupt keine Gegenkandidaten. Die ehemals basisdemokratische Partei gibt dem Wahl-parteitag lediglich die Möglichkeit der Hinterzimmerentscheidung zuzustimmen oder abzulehnen.

Habeck und Baerbock haben den Grünen Umfrage Erfolge beschert. Ob dies den beiden Kandidaten gelingt bleibt abzuwarten.

naja, Veränderungen ...


Ihren unwiderstehlichen Drang zu Veränderungen haben die Grünen just heute morgen bewiesen. Da wurde im Parlament über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Irak diskutiert. Die haben die Grünen in der Vergangenheit stets als rechtswidrig kritisiert und strikt abgelehnt. Aber da war man ja noch in der Oppostion.
Jetzt, in der Regierung, hat man zumindest schon mal eins verändert, nämlich den eigenen Standpunkt. Frau Baerbock warb nämlich vehement für die Verlängerung.

Durch das Mitregieren

in der Koalition der Regierung sind die Grünen ein großes Stück in der politischen Realität voran gekommen. Da sehe ich kein " Nach den Sternen greifen " ,eher mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen.

Ich hab

diese Woche schon so viele Artikel gelesen über die Grünen, und hab festgestellt das es jetzt andere Grüne sind, die sich doch sehr Militär nahe geben, und auch mal gerne bei Naturschutz die Augen zumachen möchten.
Ich bin keine Wähler, aber die Änderungen fallen mir zumindest auf, keine Waffen ist richtig, beim Rest sehe ich eher für den Bürger negative Auswirkungen.
Machen kann ich natürlich nichts dagegen, auch die FDP hat sich leider sehr gewandelt, seit man Finanzminister ist.
Und bei Biden wird es natürlich große Zustimmung geben, mal sehen wie das weitergeht, der Euro steht bei 1,11 und das Öl bei 89,29, was passiert wenn es zum Konflikt kommt.
Über die neue Spitze gab es auch viel zu lesen, was sehr interessant ist.

16:12 Uhr von paganus65

Na ja: Zumindest scheint Frau Baerbock bessere Leistung zu bringen, als ich ihr zugetraut hatte.
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das trauen sie sich nach ein paar Wochen beurteilen zu können ?
man soll den Tag nicht vor dem Abend loben
ohnehin
wenn man jemandem überhaupt nichts zutraut,
ist man überrascht wenn der überhaupt morgens aufsteht

Am 28. Januar 2022 - 16:26 Uhr von frosthorn

Hallo frosthorn

es hat sich doch die Form des Mandats geändert.

An der Grenze nach Syrien müssen die Aufklärungsflugzeuge jetzt eine sehr enge Kurve fliegen.

@ 15:31 Uhr von Giselbert

'Zermürben' tut sich gerade eine andere Partei, in der selbst ein Rechtsaußen und Hetzer wie Meuthen den Vorsitz abgibt und austritt, weil er erkennt, wie demokratiefeindlich die 'Blauen' sind.
Die Grünen gehören zu den Parteien, die unser Land gestalten wollen und das mit großer Verantwortung tun, in Regierung, Parlament und Landtagen.

16:42 Uhr von schiebaer45

Da sehe ich kein " Nach den Sternen greifen " ,eher mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen.
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mir kommt es eher so vor :
mit beiden Füßen fest auf den Wolken zu stehen.

@ 15:43 Uhr von harry_up

Luisa Neubauer hat als eines der Gesichter, eine der Frontfrauen und profilierten Sprecherinnen der Fridays4future-Bewegung nicht nur das Recht sondern auch die Aufgabe, klare Positionen in Maximalformulierung zu vertreten.
Die Grünen in Parlament und Regierung haben die Aufgabe, in einem Dreierbündnis soviel wie möglich an Klimaschutz-Politik umzusetzen. Das braucht die Fähigkeit und den Willen zum Aushandeln und zu Kompromissen. Daran ist weder etwas falsch noch etwas unklar.

Am 28. Januar 2022 - 16:02 Uhr von werner1955

Zitat: Was heißt das für die ehemalige Öko-Protestpartei?...Weiter so.....Verbote, Bevormundung und Steuern besonders für Arbeitnehmer und Rentner.
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Da kann ich ja als Selbstständiger froh sein, weitestgehend verschont zu werden.

Klimaumbau sozial gerecht…

Klimaumbau sozial gerecht. Ist ja lächerlich. Hat nicht grade erst Herr Habeck durch seinen federstrich gezeigt, wie interessiert die Grünen an klimaneutralität sind? Einfach mal Förderung von klimaneutralem Wohnungsbau gekippt. Was interessiert ihn, ob die bauwilligen Geld in den Sand setzen.

16:56 Uhr von w120

An der Grenze nach Syrien müssen die Aufklärungsflugzeuge jetzt eine sehr enge Kurve fliegen.
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man hört nichts mehr ?
ist der Konflikt dort gelöst
oder im Jemen oder in Afghanistan, oder .....
verhungern keine Kinder mehr ?

16:57 Uhr von SinnUndVerstand @ 15:31 Uhr von Giselbert

'Zermürben' tut sich gerade eine andere Partei, in der selbst ein Rechtsaußen und Hetzer wie Meuthen den Vorsitz abgibt und austritt
---------
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meinen sie, dass jetzt "Liberale" Kräfte in dieser Partei das Sagen haben werden ?
ohnehin wer den Meuthen als "Rechtsaußen" sieht
wo gruppiert der dann den Höcke erst ein ?

Mir egal

Die Musik machen bei den Grünen Frau Baerbock und Herr Habeck, auch Cem Özdemir.
Wer auch immer jetzt den Vorsitz macht, wird die Direktiven deshalb von der Ministerialebene bekommen.
Mir ist das Ganze aber egal und ich bin auch voreingenommen, das gebe ich zu.
Zwar hatte ich grün gewählt, aber die Aufgabe des Tempolimits auf Autobahnen und die "Kompromisse" des Koalitionsvertrages haben mich dann so enttäuscht, dass ich das nicht nochmal machen werde. Dass jetzt einige Programme der KfW zum klimagerechten Bauen und Sanieren gestoppt worden sind, hat mich in meinem Groll bestätigt.
Grün?
Nie wieder.

@ 16:26 frosthorn

Sie sollten nicht verschweigen, dass das Mandat verändert wurde. Ich zitiere aus Baerbocks Rede vom 14.1.: "... ist es kein Geheimnis, dass meine Fraktion und auch ich persönlich dem Anti-IS-Mandat des Bundestages 2015 und in den Jahren danach nicht zugestimmt haben. Grund dafür war nicht unsere Ablehnung der Ziele des Einsatzes, sondern unsere Bedenken zu seiner damaligen rechtlichen Basis.
Die neue Bundesregierung hat das Mandat nun überarbeitet. Ich (...) werbe (...) für Ihre Zustimmung zu diesem nun deutlich überarbeiteten Mandat.
Erstens wird der Einsatz jetzt auf den Irak fokussiert. Syrien als Einsatzgebiet haben wir gestrichen. (...)
Zweitens sieht dieses Mandat - und ja, das ist neu - eine umfassende und inklusive Evaluation des Einsatzes in dem kommenden Mandatszeitraum vor. (...)
Drittens (...) werden von einem Kampfeinsatz zu einer Beratungs- und Unterstützungsmission umgebaut."

Macht das für Sie keinen Unterschied?

16:39 Uhr von Sisyphos3

„ Ökologischer Umbau, gegen Atomkraft, Frauenrechte, was wurde daraus ?“

Ja was wurde aus den Frauenrechten? Bzw. welches Recht haben Frauen in D nicht?

16:57 Uhr von SinnUndVerstand

„… Rechtsaußen und Hetzer wie Meuthen den Vorsitz abgibt…“

Nennen sie mir mal bitte das beste Beispiel dass Sie haben, dass Herr Meuthen das ist. Bitte das beste was Sie auf Lager haben. Danke

17:02 Uhr von falsa demonstratio - 16:02 Uhr von werner1955

Weiter so.....Verbote, Bevormundung und Steuern besonders für Arbeitnehmer und Rentner.
.
Da kann ich ja als Selbstständiger froh sein, weitestgehend verschont zu werden.
...............
-
er sprach von Rentnern/Arbeitnehmern
nicht etwa dass andere wie Selbstständige ausgeschlossen sind
schauen wir mal ob wir uns eine Regierung in der Zusammensetzung leisten können

@ 17:11 Uhr von Sisyphos3

Nein, bei den 'Blauen' werden die noch weiter rechts von Meuthen stehenden 'Kräfte' das Sagen haben. Höcke gehört dazu. Diese Bewegung können Sie übrigens glasklar verfolgen von Lucke über Petry, Gauland bis Meuthen sehen. Und man darf gespannt sein, wer jetzt kommt.

17:12 Uhr von Sparpaket

aber die Aufgabe des Tempolimits auf Autobahnen
--------------
.
zugegeben ein sehr wichtiger Punkt !
für ne Alleinerziehende die (wie behauptet wird) ihre Kinder nicht ernähren kann
ein Teil der Bevölkerung die nicht wissen wie die Miete aufbringen
große Aufgaben stehen an ,,,,

17:12 Uhr von Bobinho

Bzw. welches Recht haben Frauen in D nicht?
---
was fragen sie mich das !
es wird doch auch hier im Thread gejammert
wie schlecht es denen zu gehen scheint
spricht man nicht über Quoten in den Führungsetagen
im Bundestag ?
hat nicht gerade ne GRÜNE angeregt zu fixieren wer was im Haushalt zu tun hat
Wie gesagt bei so einer Diskussion ?

Am 28. Januar 2022 - 17:12 Uhr von SinnUndVerstand

Hallo SinnUndVerstand

ich hoffe, dass man hier in Gesprächskreisen mitreden darf.

Irak fokussiert = ein Blick über den Zaun kann mal passieren
Evalution = wir werden dann mal schauen.
Beratung und Unterstützung = wir lasssen andere die Drecksarbeit machen.

16:02 Uhr von werner1955


Was heißt das für die ehemalige Öko-Protestpartei?
Weiter so. Verbote, Bevormundung und Steuern besonders für Arbeitnehmer und Rentner.


Das finde ich prima, dass ich für meine Teilselbständigkeit bald weniger, oder vielleicht gar keine Steuern mehr zahlen muss. Gar keine mehr zahlen müssen wäre am meisten prima.

So als Großkonzern ist Klein-Teilselbständigkeit aber sowie schon mit Goldenen Löffeln vom Goldesel gefördert bis zum Abwinken, wenn man noch mehr gar nicht essen kann. Geht besonders auch den Veranstaltungs-Selbständigen momentan so. Die müssen schon Geldspeicher bauen, weil sie gar nicht mehr wissen, wohin mit der ganzen Steuerbegünstigung.

Schlaflose Nächte wegen sinnlosem Überfluss und Prasserei.

Die Umwelt

Die Umwelt hat in den Grünen keinen ehrlichen Vertreter. Eine Partei die Wachstumsdenken und Bewahrung der Umwelt gleichzeitig realisieren will, versucht die Quadratur des Kreises. Sie bedient einen Traum, der ein weitgehende Weiterso vorgaukelt. Aber wie soll ein wachstumsverliebtes Denken, dass nur auf "Klimaneutralität" starrt und die durch das Wachstum bedingte Umweltzerstörung ignoriert, die notwendige Wende schaffen. Nur ein Umdenken. das die Naturverträlichkeit menschlichen Handels in allen Aspektrm sieht, kann die den folgenden Generationen ein auskömmliches und lebeswertes Leben sichert.
Solange diese Partei dem alten Wachstums- und Konkurrenzsdenken anhaftet, ist sie ein wesentlicher Teil des Problems.

@ 16:57 Uhr von SinnUndVerstand

"Zermürben' tut sich gerade eine andere Partei, .... wie Meuthen den Vorsitz ..."
.
Es geht zwar hier nicht um die AfD (aber wenn Sie dies ansprechen) ... Ein Parteiaustritt, ja und ... wird der AfD nicht schaden.
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"Die Grünen gehören zu den Parteien, die unser Land gestalten wollen und das mit großer Verantwortung tun ..."
.
Wer es glaubt, soll halt mit den Grünen weiter nach den "Sternen" greifen. Auch die Grünen werden an den Ergebnissen und nicht nach ihren großen Reden/Zielen gemessen.
.
Bis jetzt sehe ich nur astronomische Energiepreise und ein Tempolimit welches versprochen aber nicht umgesetzt wurde.

17:18 Uhr von Sisyphos3


er sprach von Rentnern/Arbeitnehmern.
nicht etwa dass andere wie Selbstständige ausgeschlossen sind.
schauen wir mal ob wir uns eine Regierung in der Zusammensetzung leisten können.


Ja so sprach er. Und man schlägt schon einen Purzelbaum, dass er nicht wieder auch noch was von «Anständigen und Leistungsbereiten» schrieb.

Steuern, Sprit- und andere Energiepreise, die Inflation, Rote Ampeln, und das Wetter machen keinen Unterschied zwischen Angestellten, Rentnern, und Selbständigen.

Anmerkung allein zur Außenpolitik

Baerbock zur Ukraine-Krise: "Wer redet, schießt nicht"
Welche eine naive weltfremde Meinung! (s. englische Appeasement 1939) Aber es hilft uns nichts, die Kinder und Kindeskinder der 68iger sind an den Hebeln der Macht angekommen - mit Blumen im Haar, Seifenblasen in der Hand! Mit derartigen naiven Äußerungen auf der diplomatischen Bühne blamieren sie nicht nur sich, sondern auch das Land, das sie vertreten - also uns!

Am 28. Januar 2022 - 17:18 Uhr von Sisyphos3

.
17:02 Uhr von falsa demonstratio - 16:02 Uhr von werner1955
.
Weiter so.....Verbote, Bevormundung und Steuern besonders für Arbeitnehmer und Rentner.
.
Da kann ich ja als Selbstständiger froh sein, weitestgehend verschont zu werden.
...............
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Zitat: Am 28. Januar 2022 - 17:18 Uhr von Sisyphos3er sprach von Rentnern/Arbeitnehmern....nicht etwa dass andere wie Selbstständige ausgeschlossen sind.... schauen wir mal ob wir uns eine Regierung in der Zusammensetzung leisten können
.
Welche Bedeutung hat für Sie das Wort "besonders"?
.
Wenn Arbeitnehmer und Rentner besonders betroffen sind, sind es andere weniger und das freut mich persönlich, weil ich angeblich nicht zu der besonders betroffene Gruppe gehöre (obwohl ich das bezweifele).

Am 28. Januar 2022 - 16:57 Uhr von SinnUndVerstand

Hallo SinnUndVerstand

Die Grünen gehören zu den Parteien, die unser Land gestalten wollen und das mit großer Verantwortung tun, in Regierung, Parlament und Landtagen.

Ich sehe sie, die schöne neue Welt.

Am 28. Januar 2022 - 17:12 Uhr von Sparpaket

"In unseren Augen kann die Arbeit der neuen grünen Spitze nicht sein, sich auf eine Art ökotherapeutische Vermittlungsarbeit zurückzuziehen" - sie müsse Druck auf die Regierung machen, so Neubauer.
__
Diesen Satz habe ich aus dem Bericht in der TS kopiert.
Sowohl Frau Neubauer als auch Sie scheinen der irrigen Meinung zu unterliegen, dass man mit nicht einmal 15% der Wählerstimmen bestimmen kann, wo und wie es lang geht. Dazu braucht es aber einiges mehr und das ist auch gut so, wobei das Tempolimit nun wirklich eine Petitesse ist. Übrigens Sie MÜSSEN garnicht schneller als 130 km/h fahren. Einerseits bin ich ganz froh, dass die Grünen nun mal in der gestaltenden Politik gefordert sind. Da bringt es nämlich nichts, mit dem Kopf durch die Wand zu wollen und Maximalforderungen aufzustellen, sondern Lösungen zu bieten, mit denen die Partner auch leben können.

Was heißt das für die ehemalige Protestpartei?

Sie wird weiter nach rechts rücken und von alten Idealen aus den Gründungsjahren abrücken. Ihren Frieden mit dem Wirtschaftssystem haben die grünen Führungskräfte ja schon gemacht.

17:12 Uhr von Sparpaket


Zwar hatte ich grün gewählt, aber die Aufgabe des Tempolimits auf Autobahnen und die "Kompromisse" des Koalitionsvertrages haben mich dann so enttäuscht, dass ich das nicht nochmal machen werde.

Medial ein sehr öffentlichkeitswirksames und kontroverses Thema.
Ökologisch im Vergleich zu all dem anderen viel Wichtigeren wie ein Gummibärchen zum Nachtisch.

Sinnvoll im Sinn von mehr entspanntem Fahren wäre das Tempolimit auf Autobahnen schon längst. Aus ökologischer Sichtweise ist es aber nur das eine Gummibärchen. Und die Grünen haben eben keine Absolute Mehrheit für ein Alleinregierung bekommen.

16:12 Uhr von paganus65 | Echte Interessen

"Ich hoffe, daß es diesmal wieder so laufen wird: Den echten Interessen der Menschen mehr verpflichtet zu sein als schwärmerischen Zielen."
-
Sie wissen doch sicher so gut wie ich, dass Ihr Wunsch allein deshalb nicht erfüllbar ist, weil Sie und ich und die paar restlichen Millionen in unserem Land durchaus geteilter Meinung darüber sind, was "die echten Interessen der Menschen" sind.
Was versprechen Sie sich also von solchen Floskeln?

17:12 Uhr von SinnUndVerstand

>>Erstens wird der Einsatz jetzt auf den Irak fokussiert. Syrien als Einsatzgebiet haben wir gestrichen. (...)<<
+
.. jetzt sehr enge Kurve fliegen (16:56 Uhr von w120)
+
>>Zweitens sieht dieses Mandat - und ja, das ist neu - eine umfassende und inklusive Evaluation des Einsatzes in dem kommenden Mandatszeitraum vor. (...)
Drittens (...) werden von einem Kampfeinsatz zu einer Beratungs- und Unterstützungsmission umgebaut."<<
+
Bekanntes Muster aus dem Afghanistan-Einsatz. Kampfeinsatz evaluiert und dann Brunnen gebohrt , Mädchenschulen gebaut ... abgehauen.

Am 28. Januar 2022 - 17:27 Uhr von Sisyphos3

17:12 Uhr von Bobinho

Bzw. welches Recht haben Frauen in D nicht?
--
hat nicht gerade ne GRÜNE angeregt zu fixieren wer was im Haushalt zu tun hat
Wie gesagt bei so einer Diskussion ?
__
Aufgrund der enormen Signifikanz dieses Themas erwarte ich, als Frau, dass da alsbald mindestens ein Symposium stattfindet, wo diese Frage eingehend erörtert wird !

Am 28. Januar 2022 - 16:42 Uhr von schiebaer45

Durch das Mitregieren

in der Koalition der Regierung sind die Grünen ein großes Stück in der politischen Realität voran gekommen. Da sehe ich kein " Nach den Sternen greifen " ,eher mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen.
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Sorry, aber bei dem Thema "Energiesicherheit und Bezahlbarkeit" kann ich nun leider nichts von "mit beiden Füssen fest auf dem Boden stehen " erkennen. Im Gegenteil; dazu kommt schon eine geraume Zeit kein Wort mehr, wie man das in der NAHEN Zukunft angehen will. Pläne für irgendwann nutzen den meisten Bürgern, die mit Bangen ihrer Abrechnung entgegen sehen, nun garnichts. Allerdings ist das wohl auch eher ein Thema, was die SPD umtreibt. Hoffentlich kümmert die sich wenigstens darum.

17:51 Uhr von GlobalBritain

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an

@ 17:43 Uhr von Giselbert

Mit meinem Kommentar zu den 'Blauen' hatte ich auf einen anderen Foristen zum Stichwort 'zermürben' reagiert.
Und was Sie bei den Grünen sehen oder nicht sehen, hat sicher auch mit Ihrem Blickwinkel, Ihren Voreinstellungen und Scheuklappen zu tun.
Ist völlig okay.

@logig

"Die Umwelt hat in den Grünen keinen ehrlichen Vertreter. Eine Partei die Wachstumsdenken und Bewahrung der Umwelt gleichzeitig realisieren will, versucht die Quadratur des Kreises. Sie bedient einen Traum, der ein weitgehende Weiterso vorgaukelt. Aber wie soll ein wachstumsverliebtes Denken, dass nur auf "Klimaneutralität" starrt und die durch das Wachstum bedingte Umweltzerstörung ignoriert, die notwendige Wende schaffen. Nur ein Umdenken. das die Naturverträlichkeit menschlichen Handels in allen Aspektrm sieht, kann die den folgenden Generationen ein auskömmliches und lebeswertes Leben sichert.
Solange diese Partei dem alten Wachstums- und Konkurrenzsdenken anhaftet, ist sie ein wesentlicher Teil des Problems."
.
Sowas haben Sie ja schon öfter geschrieben. Ich weiß immer noch nicht, was Sie mit Wachstumsdenken bei den Grünen meinen. Umweltschädigend usw.
Was Sie stattdessen anders machen würden, das haben Sie noch nie auch nur angedeutet. Raus damit.

@ 17:15 Uhr von Bobinho

Nichts leichter als das: Seine Hetzreden beim Kyffhäuser-Treffenkönnen Sie leicht nachlesen, dafür vergeude ich meine '1000 Zeichen' nicht. Die unrühmliche Spitze war: "„Allerdings, lieber Alexander Gauland, habe ich so meine Zweifel, ob man den Anatolen die Gesellschaft dieser Dame (gemeint war: Aydan Özoğuz) zumuten kann. Überhaupt, Ihre Bescheidenheit, nur diese eine Person entsorgen zu wollen, erscheint mir hier ausnahmsweise unangebracht.“
Dazu kommt seine Einschätzung, Höcke sei "mit seinen Äußerungen zuweilen an der Grenze, aber nicht drüber." - eine Äußerung über den Faschisten Höcke, der das Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" verunglimpfte und fabulierte: "Die sogenannte Einwanderungspolitik, die nichts anderes ist, als eine von oben verordnete multikulturelle Revolution, die nichts anderes ist, als die Abschaffung des deutschen Volkes."
Auf den Punkt gebracht sagte Meuthen: "Höcke und ich lassen keinen Keil zwischen uns treiben."
Ich denke, das genügt als Antwort.

Damit hat Lucke sicherlich recht

>>“ Dabei würden die riesigen Erwartungen an die Grünen durch die harten Realitäten des politischen Geschäfts erwartbar konterkariert werden - die Enttäuschung sei also schon programmiert, so Lucke.“<<
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Damit hat Lucke sicherlich recht und die ersten Indikatoren kann man ja schon erkennen. Baerbock stellt NS2 in Frage und unsere Verbraucher können die Suppe auslöffeln. Habeck hat sich gerade mit seinen Windrädchen bei Söder die Zähne ausgebissen und die Eigenheimförderung gestrichen…. Da kommt bei dem ein oder anderen sicherlich schon die erste Katerstimmung auf.

@ 18:25 Uhr von proehi

Verwechseln Sie da was? Der Afghanistan-Einsatz fällt in die Zeit der GroKo bzw. von Schwarz-gelb. Zumindest soviel Grundwissen sollte doch vorhanden sein...

16:57 Uhr von Sisyphos3

Da sehe ich kein " Nach den Sternen greifen " ,eher mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen.
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mir kommt es eher so vor :
mit beiden Füßen fest auf den Wolken zu stehen.

Sehr gut ausgedrückt,die Grünen werden schon noch auf den Boden der Tatsachen ankommen.

16:42 Uhr von schiebaer45

//Durch das Mitregieren
in der Koalition der Regierung sind die Grünen ein großes Stück in der politischen Realität voran gekommen. Da sehe ich kein " Nach den Sternen greifen " ,eher mit beiden Füßen fest auf dem Boden stehen.//
.
Na, fest wohl noch nicht, eher wackelig. Den Grünen ist es bisher noch nicht gelungen, ihre idealen Vorstellungen mit der Realität abzugleichen. Das gilt besonders im Hinblick auf die Energieversorgung. FFF hat es da leichter. Die können sich aufs Fordern konzentrieren.

Gruß

17:48 Uhr von schabernack 17:18 Uhr von Sisyphos3

//Steuern, Sprit- und andere Energiepreise, die Inflation, Rote Ampeln, und das Wetter machen keinen Unterschied zwischen Angestellten, Rentnern, und Selbständigen.//
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Dass die Auswirkungen ein- und desselben Phänomens aber sehr verschieden bei den Menschen sind, bestreiten Sie hoffentlich nicht?
Beispiel Wetter: Minusgrade wirken auf Sie und mich anders als auf einen Obdachlosen. Aber das wissen Sie ja selbst. Und dass es große Einkommensunterschiede gibt, sollte man auch nicht einfach so vom Tisch wischen.

@Global Britain

"Aber es hilft uns nichts, die Kinder und Kindeskinder der 68iger sind an den Hebeln der Macht angekommen - mit Blumen im Haar, Seifenblasen in der Hand! Mit derartigen naiven Äußerungen..."

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Ich habe schon seit Ewigkeiten keinen 68er Enkel mehr gesehen, der Blumen im Haar trägt oder Pullover strickt.
Bleiben Sie bitte ernsthaft.

19:05 Uhr von harpdart

Wenn Sie nicht wissen, wie es mit dem Wachstumsdenken der Grünen steht, so liegt ews an ihnen. -Der Umbau der Industrie, den die Grünen beführworten, wird den Energiebedarf vervielfältigen. Die Elektromobilität wird die parallele Strategie zu Förderung des Induvidualverkehrs unterlaufen und es ist auch nicht zu sehen, wie die Grünen den teils sinnlosen Gütervrkehr im Rahmen halten will. Wie eine Reform der Landwirtschaft in einem wachstums- und konkurrenzbestimmte Umfeld gelingen soll, ist ein Rätzel.
Aber ich fürchte, dass sie sich gar nicht wirklich informieren wollen..

@Anna-Elisabeth, 19:41 re @schabernack


Beispiel Wetter: Minusgrade wirken auf Sie und mich anders als auf einen Obdachlosen. Aber das wissen Sie ja selbst. Und dass es große Einkommensunterschiede gibt, sollte man auch nicht einfach so vom Tisch wischen.

Sie predigen den Bekehrten. Ich lege meine Hand dafür ins Feuer, dass unser Mitforist @schabernack das sehr wohl weiß.
Es ging um einen ärgerlichen Kommentar eine anderen Foristen, den Sie auch mal lesen sollten, dann werden Sie schabernack's Antwort verstehen.

Den Grünen ist es bisher…


Den Grünen ist es bisher noch nicht gelungen, ihre idealen Vorstellungen mit der Realität abzugleichen. Das gilt besonders im Hinblick auf die Energieversorgung.

Die 100 Tage Regel. Dazu noch die neue EU-Taxonomie, die hohen Gaspreise, und die wenig voll gefüllten Gasspeicher. Die Bavaren wollen nicht so richtig Windräder, und die Schwaben wollen keine neuen Stromleitungen.

Das alles haben nicht die Grünen mit in der Bundesregierung verursacht, aber sie haben es nun als doppelt hart gekochtes Ei auf dem Frühstückstisch. Das reichen auch 100 Tage nicht.

Eher 730 Tage als Bestandsaufnahme in der Mtte von 4 Jahren Legislaturperiode. Und auch dabi ist das mit der Energie kein Sprint, kein Mittelstreckenlauf, sondern so was wie ein Marathon. Unter verschärften Trainingsbedingungen mit Bleiweste als Erbe, und Wackerstein an der Hacke, an dem diverse Bremser herum zerren.

Bildlich gesehen sitzen dann noch die hämischen Opas von den Muppets da und applaud

Am 28. Januar 2022 - 19:41 Uhr von Anna-Elisabeth

Dass die Auswirkungen ein- und desselben Phänomens aber sehr verschieden bei den Menschen sind, bestreiten Sie hoffentlich nicht?
Beispiel Wetter: Minusgrade wirken auf Sie und mich anders als auf einen Obdachlosen. Aber das wissen Sie ja selbst. Und dass es große Einkommensunterschiede gibt, sollte man auch nicht einfach so vom Tisch wischen.
__
Da bin ich Ihrer Meinung. Es hiess ja, dass man für die von den hohen Energiepreisen besonders gebeutelte untere Einkommenschicht einen Ausgleich schaffen wollte. Da hat man schon lange nicht mehr von gehört aber, und das hatte ich seinerzeit auch geschrieben, ist das nicht das Klientel der Grünen. Diesbezüglich können die Betroffenen nur hoffen, dass die SPD sie nicht aus den Augen verliert. So ist ja lt. Herrn Scholz das Thema N2 noch nicht vom Tisch. Er könnte da ja mal von seiner Kompetenz als Kanzler Gebrauch machen, z.B. auch anlässlich des Gesprächs mit Herrn Biden. Würde sich ja anbieten.

Koalition

Es ist ja nicht nur eine Koalition, die sich in seltsamen Kompromissen erschöpft. Es wird übersehen, dass die Naturgesetze immer mit am Koalitionstisch sitzen. Der Virus, der Klimawandel, die ökologischen Gesetzmäßigkeiten. Sie alle sind srärker als die selbsterfundenen Marktgesetze eines einseitig induvidualistischen Menschenbildes, das der Vergangenheit angehören sollte.
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Diesem Koalitionspartner ist aber auch das Überleben unserer Zivilation egal. Die Natur braucht uns nicht.
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Versuchen wir also nicht weiter halbherzige Strategien. die nicht einsehen, dass wir unseren ökologischen Fußabdruck zügig reduzieren müssen. Es ist eine Tatsache, dass wir nicht mehr als eine Welt zur Verfügung haben
..
Die Politik sollte nicht warten, bis das Veto der Natur unüberhörbar wird.

Gewichtung

"Medial ein sehr öffentlichkeitswirksames und kontroverses Thema.
Ökologisch im Vergleich zu all dem anderen viel Wichtigeren wie ein Gummibärchen zum Nachtisch."

Sicher ist es richtig, das Tempolimit in der Bedeutung mit einem Gummibärchen zum Nachtisch zu vergleichen.
Ich frage mich aber, was es bedeutet, wenn es nicht einal mit diesem Gummibärchen klappt.

19:41 Uhr von Anna-Elisabeth / @schabernack


Dass die Auswirkungen ein- und desselben Phänomens aber sehr verschieden bei den Menschen sind, bestreiten Sie hoffentlich nicht?
Beispiel Wetter: Minusgrade wirken auf Sie und mich anders als auf einen Obdachlosen. Aber das wissen Sie ja selbst. Und dass es große Einkommensunterschiede gibt, sollte man auch nicht einfach so vom Tisch wischen.


Die Auswirkungen sind sehr unterschiedlich. Machen sich aber nicht am Schlagbaum Angestellte / Rentner vs. Selbständige fest. Jedenfalls nicht bei den Millionen von «kleineren» Selbständigen, die eben keine Großunternehmen ihr Eigen nennen können. Den «Kleineren» geht es als Rentner nicht selten ganz besonders wenig gut mit kleinen Renten wegen der Ex-Selbständigkeit.

Es ist eine ganz große Aufgabe, soziale Ungerechtigkeit und Diskrepanz im Zuge der Energiewende wenigstens nicht noch größer werden zu lassen. Möglichkeiten gibt es, und besonders angenehm ist mir die Idee eines: «Energiegeldes» zum Ausgleich.

@20:18 Uhr von frosthorn @Anna-Elisabeth

//Es ging um einen ärgerlichen Kommentar eine anderen Foristen, den Sie auch mal lesen sollten, dann werden Sie schabernack's Antwort verstehen.//
.
Okay, ich bin bekehrt. schabernack möge mir verzeihen.

@schabernack, 20:26

„Den Grünen ist es bisher noch nicht gelungen, ihre idealen Vorstellungen mit der Realität abzugleichen. Das gilt besonders im Hinblick auf die Energieversorgung.

Die 100 Tage Regel. Dazu noch die neue EU-Taxonomie, die hohen Gaspreise, und die wenig voll gefüllten Gasspeicher. Die Bavaren wollen nicht so richtig Windräder, und die Schwaben wollen keine neuen Stromleitungen.

Das alles haben nicht die Grünen mit in der Bundesregierung verursacht,
>> aber sie haben es nun als doppelt hart gekochtes Ei auf dem Frühstückstisch. Das reichen auch (…)“
.
Das haben Sie schön formuliert auf den Punkt gebracht.

Grüne wählen neue Parteispitze: Zwischen kritisieren und Regiere

Kritisieren oder Regieren ? Heute im Bundestag: Da wurde der Bundeswehr-Einsatz im Irak verlängert. Gesagt wurde da von den Befürwortern, die irakische Regierung sei dafür. Die ist aber seit Oktober nur geschäftsführend im Amt und das dortige Parlament will den Abzug der ausländischen Truppen.
Jürgen Trittin, der noch vor ein paar Monaten gegen den Einsatz war, rechtfertigte jetzt in einer Kurzintervention diesen Einsatz. So kann es laufen....

20:17 Uhr von logig

dieser aussage schliesse ich mich vollumfänglich an

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