Kommentare - Biden sichert Selenskyj Unterstützung zu

28. Januar 2022 - 08:18 Uhr

US-Präsident Biden hat in einem Telefonat mit seinem Amtskollegen Selenskyj der Ukraine im Konflikt mit Russland Unterstützung zugesagt. Die USA beantragten eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates zum Ukraine-Konflikt.

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Kommentare

Unterstützung

für den Befreiungsschlag, oder was?
Was soll das Säbelrasseln?
Wie undiplomatisch ist denn die Position: Wir, die Guten gegen die, die Bösen?
Das führt total in die Irre!
Wer will das?

Glaubhafte Verteidigung braucht mehr als 5000 Helme

Im Angesicht von Panzern, Kanonenrohren und 100.000 feindlichen Soladaten an den Grenzen hat die Ukraine nur eine Karte in der Hand: sie muss glaubhaft machen, dass der Preis für eine Invasion hoch sein wird. Das geht nur mit einer Mindestausstattung an Abwehrkapazität.
-
Putins Krieg wäre bei den Russen nicht besonders populär. Wenn er mit vielen Opfern verbunden ist, wären Glanz und Gloria, die Putin verbreiten will, schnell schal.
-
Die 5.000 Helme, die Deutschland schicken will, sind eine Geste am Rande der Lächerlichkeit. Krieg wird durch Abschreckung verhindert und dazu braucht die Ukraine die Mittel, über die Biden und Selenskiy geredet haben.

Wieder kein Beitrag zur Deeskalaltion...

Als angrenzendes Nachbarland braucht Russland keine täglichen Drohungen des Westens, um zu wissen, dass ein offener Krieg in der Ukraine fatal wäre. Von russischer Seite droht daher keine Gefahr.
_
Ich hoffe allerdings, dass sich auch die Hardliner in der Ukraine des Risikos bewusst sind und sich trotz der massiven Aufrüstung und verbalen Rückendeckung aus den USA zu keinen militärischen Abenteuern ermuntert fühlen.
_
Dem ukrainischen Volk wird mit dem Treiben der USA jedenfalls nicht geholfen.

Oje ...

Unterstützung: mit Gesprächen die lediglich die kompromisslose Haltung der NATO widerspiegeln und mit Kriegsmaterial.
Letztlich den Kopf hinhalten - im Falle eines Angriffs - müssen die ukrainischen Soldaten alleine.
.
Ich weiß nicht was sich die westlichen Strategen dabei denken. Im Grunde werden die Waffenlieferungen an die Ukraine eine mögliche Auseinandersetzung nur unnötig verlängern und Todesopfer fordern. Die russische Überlegenheit dürfte wohl außer Frage stehen.

Putins Großarmee gegen einen David - die Zahlen sind klar

Putins Drohkulisse wird deutlich, wenn man die Zahlenverhältnisse vergleicht.
-
Die Anzahl von
.
* Soldaten
* Panzern
* Artilleriegeschützen
* Kriegsschiffen
* Flugzeugen

zeigt einen hochgerüsteten Goliat gegen eine kleinen David.
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Die stärkste Waffe der Ukrainer ist die Bereitschaft der Bevölkerung, sich gegen einen Aggressor zu wehren und die eigene Freiheit zu verteidigen. Wer sich seiner Haut wehren will, kann das nicht mit Wattebäuschen tun.
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Die Ukraine wird aber niemals über die Anzahl von Waffen verfügen, die notwendig ist, um Invasoren aus ihrem Territorium zu halten. Sie kann nur deutlich machen, dass das für diese mit einem Preis verbunden ist. Dazu kann die amerikanische Unterstützung einen kleinen Beitrag leisten. Mehr nicht.
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Wenn es neben den diplomatischen Bemührungen des Westens hilft, dass Putin von einer Invasion absieht, war die Kriegsverhinderung die Anstrengungen wert.

Souveränität und territorialen Integrität

"Die Vereinigten Staaten seien der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine verpflichtet, sagte Biden nach einer Mitteilung des Weißen Hauses."
_
Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich die USA auch derart engagiert für die Souveränität und territorialen Integrität anderer Länder einsetzen würden - z.B. in Syrien.

Inszenierung

Biden unterscheidet zwischen einer Invasion und geringfügigem Eindringen.

Selenskjy kann nur eine geringe Kriegsgefahr erkennen und spricht von routinemäßigen Manövern der Russen.

Konstruktiver Vorschlag

>> ... Sie verlangen einen Rückzug der russischen Soldaten ins Hinterland.<<
+
Endlich einmal ein konstruktiver Vorschlag. Die Ukraine anerkennt endlich die Notwendigkeit eines Sicherheitsabstandes allzu vieler Waffen unterschiedlicher Lager. So kann Russland den geforderten Sicherheitsabstand selber schaffen und die Ukraine kann bedenkenlos mit zusätzlichen Waffen vollgestopft werden.
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Das kann aber nur funktionieren, wenn die Waffen in der Ukraine die der Guten sind die nienicht damit drohen oder sonstigen Unfug treiben.
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Allerdings habe ich da meine Bedenken, dass Putin das verstehen kann. Schließlich ist er ein Autokrat, durch und durch schlecht der nicht an das Gute im Menschen glaubt.

Am 28. Januar 2022 - 09:00 Uhr von Nachfragerin

"Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich die USA auch derart engagiert für die Souveränität und territorialen Integrität anderer Länder einsetzen würden - z.B. in Syrien."

Wer hält denn seine Hand über Assad? Das ist der liebe Herr Putin, der ja auch nicht in der Ukraine einmaschieren möchte, die 120.000 Soldaten stehen nur an der Grenze weil es dort so schön ist.

Unterstützung für den Bruch der Minsker Vereinbarungen?

Biden könnte Selenski gegen die Nationalisten unterstützen, endlich zu beginnen, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen. Dann würde er tatsächlich etwas für die Ukraine - und für den Frieden in der Welt - tun.

Die Kräfteverhältnisse sprechen für sich

Die kleine Ukraine steht einer hochgerüsteten russischen Armee gegenüber.
-

............................................................................................ Russland.... Ukraine

("Active Personnel")......................................................850.000.............200.000
Paramilitärische Kräfte ("Paramilitary Forces")…250.000……….50.000
Militärfahrzeuge ("Amored Vehicles") ...................30.122……….12.303
Panzer ("Tank Strength")…………...…………………………12.420……….2.596
Panzerartillerie ("Self-Propelled Artillery")..………6.574……….1.067
Mobile Raketenwerfer ........................................……...3.391……….490
Kampfflugzeuge ("Fighter Aircraft")………………….........772……….69
Kriegsschiffe ("Fleet Strength")………………………............605……….38
Kampfhubschrauber ("Attack Helicopters")………......544……….34
-
Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie
/292788/umfrage/vergleich-der-militaerstaerke-von-russland-und-der-ukraine/

08:59 Uhr von MehrheitsBürger

>>Wenn es neben den diplomatischen Bemührungen des Westens hilft, dass Putin von einer Invasion absieht, war die Kriegsverhinderung die Anstrengungen wert.<<
+
Mit dieser Einstellung kann man nichts falsch machen. Selbst wenn der Konflikt heiß werden sollte, kann man sagen, man habe alles leider vergeblich versucht und dann mit umso mehr Entschlossenheit draufschlagen.
+
Dabei können Sie sicher sein, dass im Grunde auch die Russen keinen heißen Krieg wollen. Und zu diplomatischen Bemühungen gehören mindestens zwei Seiten, ansonsten wäre es ein Rufen im Walde.

08:44 Uhr von MehrheitsBürger

"Putins Krieg wäre bei den Russen nicht besonders populär. Wenn er mit vielen Opfern verbunden ist, wären Glanz und Gloria, die Putin verbreiten will, schnell schal."
Man merkt, Sie haben keinerlei Ahnung, geschweige Wissen über die Leidensfähigkeit der Russen und zugleich Vaterlandsliebe in ihr Land und den Patriotismus für ihr Land.
Mutter/Mütterchen Russland nennen die Russen ihre Heimat und drücken damit ihre tiefe Verbundenheit zur Nation Russland aus.
Und das wurde sehr deutlich bei den Raub- und Angriffskriegen gegen Russland durch Deutschland im 20. Jahrhundert.
Dreimal hat der Westen versucht, Russland durch militärische Invasion niederzuringen (Napoleon, Kaiserreich Dtl. und Hitlerreich Dt.).
Und jedes Mal wurden die Invasoren durch das Heldentum der Russen niedergeschlagen.
Bei 27 Mio Opfern bei der damaligen SU im II. WK will tatsächlich jemand weismachen, die Russen knicken bei Opfern im nächsten Krieg ein.
Realitätsfernes Wunschdenken ist das.

9:14 Uhr von MehrheitsBürger

>>Die kleine Ukraine ...<<

.. ist das flächenmäßig zweitgrößte Land Europas.

09:10 Uhr von PatricioKanio

"Wer hält denn seine Hand über Assad? Das ist der liebe Herr Putin, der ja auch nicht in der Ukraine einmaschieren möchte, die 120.000 Soldaten stehen nur an der Grenze weil es dort so schön ist."
Die russischen Streitkräfte sind dort nach Bitten des Präsidenten Assad. Und der ist demokratisch gewählt. Ob es uns nun passt oder nicht.
Widerrechtlich eingefallen sind dort nur die Türkei (was keinerlei Sanktionen des Westens nach sich zog!!!) und die USA. Weiterhin beschießt die Israelische Armee das syrische Staatsgebiet gelegentlich mit Raketen.

Und Putin marschiert sicher nicht in die Ukraine ein. Ferner gibt keinerlei Anzeichen für einen Einmarsch der russischen Armee. Selbst die Ukraine sieht das so!
https://www.ukrinform.net/rubric-defense/3388287-danilov-127000-russian…

Eskalation und Deeskalation sind auf dem Spielfeld Putins

Die Eskalation startete mit dem Aufmarsch einer 100.000 Mann starken Armee des Kreml an der Grenze zur Ukraine und mit den gemeinsamen Manövern mit Lukascheko's Armee in Belarus. Die Grenze von Belarus nach Kiew beträgt gerade mal 100 Kilometer.
-
Logischerweise kann eine Deeskalation kann nur vom Auslöser dieser Eskalation erfolgen.
-
Jetzt wäre die Zeit der Diplomatie und deren Primat ist sowohl Biden wie auch Selenskiy klar. Es liegt am Kreml, da mitzumachen.

Am 28. Januar 2022 - 09:14 Uhr von MehrheitsBürger

Na, das Kräfteverhältnis ändert sich jetzt gerade
............................................................................................ Russland.... Ukraine
Helme (made in Germany) ………………………............0……….5000

@MehrheitsBürger

"Im Angesicht von Panzern, Kanonenrohren und 100.000 feindlichen Soladaten an den Grenzen hat die Ukraine nur eine Karte in der Hand: sie muss glaubhaft machen, dass der Preis für eine Invasion hoch sein wird. Das geht nur mit einer Mindestausstattung an Abwehrkapazität.[...]
Krieg wird durch Abschreckung verhindert"
.
Seit Jahren liefern die USA Waffen an die Ukraine, in jüngster Zeit haben 30 hochgerüstete Nato-Staaten Unterstützung im Falle einer Invasion zugesichert.
Das muss doch wirklich mal genügen, was wollen Sie denn noch mehr?
Das einzige was nicht passiert, ist die behauptete Invasion.

Außerdem werden die Menschen in den abtrünnigen Gebieten langsam nervös, weil die ukrainische Seite aktuell hochgerüstet wird. Schon gibt es Forderungen an Russland, ebenfalls hochwertiges Kriegsgerät zu liefern, um sich gegen einen etwaigen ukrainischen Angriff zu schützen.
Woher wissen wir denn, was die Ukraine in einem oder zwei Jahren mit all den Waffen macht?

08:59 Uhr von MehrheitsBürger

"Putins Großarmee gegen einen David - die Zahlen sind klar

Putins Drohkulisse wird deutlich, wenn man die Zahlenverhältnisse vergleicht."

Insbesondere der Vergleich der Rüstungsausgaben und der Stützpunkte in der Welt sprechen eine klare Sprache!
-
Die verdeutlicht das aggressive Potential von Bidens Militärmacht und seiner Verbündeten!

09:14 Uhr von MehrheitsBürger

Es kommt ja noch viel schlimmer, MehrheitsBürger.
Man nehme die Armeestärke weiterer Nachbarstaaten Russlands:
Litauen = 15.700
Lettland = 6.000
Estland = 6.500
Und die sind von der Russischen Föderation immer noch nicht überfallen worden.

@MehrheitsBürger 09:14 Uhr

"Die kleine Ukraine..."
Na ja, mal abgesehen davon, dass ein paar russische Panzer von Wladiwostok bis Kiew einen etwas weiten Weg hätten: Sehen Sie wirklich nicht (Sie sind bei weitem nicht alleine) dass die Aufrüstung der Ukraine diese dazu veranlassen könnte, nun endlich den Donbass zu erobern und wenn die tumben Russen dann immer noch zusehen, gleich weiter Richtung Sewastopol zu marschieren. Unter großem willigem Beifall.
Was schert uns das Minsker Abkommen, schließlich wissen wir doch alle, dass Autonomien ganz schlimm sind, oder?

@MehrheitsBürger - Handel statt Krieg.

08:44 Uhr von MehrheitsBürger:
"Das geht nur mit einer Mindestausstattung an Abwehrkapazität."
> Laut den Friedensforschern von sipri hat sich die Ukraine seit 2015 mit gepanzerten Fahrzeugen, Artillerie, Raketen, Flugzeugen und Schiffen aufrüsten lassen. Das Zeug wird ja nicht schlechtgeworden sein, oder?
_
"Die 5.000 Helme, die Deutschland schicken will, sind eine Geste am Rande der Lächerlichkeit."
> Das sehe ich genauso. Deutschland (und alle anderen) sollten grundsätzlich gar kein Kriegsmaterial in die Ukraine liefern.
_
"Krieg wird durch Abschreckung verhindert [...]"
> Krieg wird noch besser durch friedliche Handelsbeziehungen und gegenseitige Abhängigkeiten verhindert.
_
"[...] dazu braucht die Ukraine die Mittel, über die Biden und Selenskiy geredet haben."
> Worüber haben die beiden denn geredet? Und woher haben Sie Ihre Informationen?

Ukraine: Über 100000 an Grenze, Russland 400 km entfernt.

@09:14 Uhr von MehrheitsBürger
Die Ukraine müsste gemäß den unterschriebenen Vereinbarungen seine Truppen von der Grenze zu den Volksrepubliken abziehen.
Einige Truppen Russlands stehen 250 - 400 km von der ukrainischen Grenze entfernt.
.
Ihre Vergleichszahlen zeigen gut auf, wie hochgerüstet die Ukraine schon ist.
Wenn Sie jetzt noch in den Vergleich noch die Möglichkeiten der Natotruppen heranziehen - allein die USA haben eine 10fache Überlegenheit - wird klar, wie absurd es erscheint, Russland als möglichen Agressor zu bezeichnen.

Expansion der Nato und der USA

Die Nato und die USA kennen in Ihren expansionsgelüsten nur eine Richtung.
In den 90igern zog einmal der Gedanke in das Denken der Öffentlichkeit ein, dass man die Nato nach dem Zusammenbruch des Sowjetimperiums abschaffen könnte.

Das neue Geschäftsmodell der Nato hat Fakten geschaffen und jetzt arbeitet man daran, wer die Guten und wer die Bösen sind.

Stellen Sie sich einmal vor, dass die Russen ein Militärbündnis mit Mexiko und anderen Staaten in dieser Region schließen und im Zuge des Bündnisses Raketen an der Grenze zu den USA stationieren wollen. Die Älteren unter der Leserschaft können sich bestimmt noch gut um die Kubakriese erinnern.

Deutschlands Versagen

Mit der Sendung von 5000 Stahlhelmen hat sich Deutschland in der Welt blamiert. Sollte Russland
in die Ukraine einmarschieren, so werden hoffentlich
nicht die Deutschen als Mitschuldige verurteilt,
sondern diese neue deutsche Regierung mit der SPD
als größter Unterstützer von Putin. Effektive Hilfe
sieht vollkommen anders aus. Auch dass Estland nicht
die alten Haubitzen der ehem. DDR nicht an die
Ukraine liefern darf, verstehen unsere Verbündete
nicht. Schon die alten Römer erkannten das Problem
mit dem Spruch: ˋWenn du den Frieden willst, bereite
dich auf einen Krieg vor.ˋ
Hätte die Ukraine damals seine Atombomben nicht als
Garantie für den Bestand seines Landes an Russland
abgegeben, sähe heute alles anders aus.
Traurig ist auch, dass eine Fr. Bärbock die schlimme
Geschichte der Ukraine nicht kennt. Erst ein H. Merz
musste sie informieren, dass unter Stalin fast 4 Mio
und von den Nazis ein Viertel der ukrain. Bevölkerung
umgebracht wurden

09:21 Uhr von proehi

>>Die kleine Ukraine ...<<
.. ist das flächenmäßig zweitgrößte Land Europas.
Auch ich merke, dass o.g. Vielschreiber kaum Ahnung von der Geografie und Geschichte Europas und gar keine von Russland hat.

Wirtschafsthilfe wäre ein Schlüssel - für beide Seiten

Der schweldende Dauerkonflikt zwischen Russland und der Urkaine kostet letztere natürlich viel an Substanz. Deswegen wäre eine Aufstockung der Wirtschaftshilfe Amerikas das, was den Menschen am meisten helfen würde.
 
Aber auch Russland erleidet gerade deutliche wirtschaftliche Verluste. Der Rubel fällt, die Aktienemärkte leiden. Importe, die es nun mal nach wie vor auch in Russland gibt, verteuern sich und machen das Leben der Bürger teuerer. Das alles wäre vermeidbar.
 
Russland fürchtet aufgrund der zunehmenden Transformation der Weltwirtschaft auf dem Energiesektor mittelfristig, dass ihm die Einnahmen für Öl und Gas wegbrechen. Aber es hat das Potenzial, das durch den Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft und damit neuer Exportquellen zu kompensieren.
 
Mit Russland über Investitionen auf dem Feld zu reden wäre ein Anreiz

"Die USA und ihre westlichen…

"Die USA und ihre westlichen Verbündeten befürchten eine russische Invasion in der Ukraine. "
.
Das zu befuerchten ist extrem unverstaendlich und kann entweder nur auf Paranoia beruhen; oder der Satz ist der Output einer seltenen Variante von "Stille Post". Natuerlich gibt es Paranoia, das ist erwiesen.
.
Die Ukraine ist voll im Wahrnehmungsfokus und laengst kein flugs zu ergreifender Happen mehr wie die Krim, falls sie das jemals war - sofern man hier also mit einer Art Zuschnappreflex Russlands oder einem "Nachschlag" rechnet, liegt man da falsch; Putin kann nur glotzen und bellen, und das tut er ja faktisch auch.

Biden war klug, "geringfuegiges Eindringen" auf den Tisch zu bringen, bwz. ihm ist das Kluge wohl rausgerutscht. Es ist nun mal eine Tatsache, das, im Verhaeltniss betrachtet, Abstufungen zwecks Erhaltung der Handlungsflexibilaet noetig sind. Rote Linien ziehen ist testosterongesteuerter Machochismus, wenn nicht gar Onanie, bestenfalls. Aber wer will, kann auch Krieg.

@ 09:14 Uhr von MehrheitsBürger

All Ihre Zahlen sind Makulatur.
Die einzig relevante Frage ist, ob die RF die UA überfällt, nicht ob sie es könnte.
Und da sie das bisher zum Verdruß "unserer Propagandisten" immer noch nicht tat, müssen Sie sich wohl oder übel gedulden, bis sie es tut, bevor Sie ihre seltsamen Anklagen erheben können.
Man gibt sich ja bisher wirklich alle erdenkliche Mühe, die RF dazu zu bewegen. Haben Sie Geduld!
Ich bin sicher, daß da noch mehr in der "westlichen Trickkiste" steckt, um endlich den ersehnten Krieg zu beginnen. Blaupausen gibt es ja genug. Der "Fall Gleiwitz", C-Waffen Einsätze oder deren bevorstehende Anwendung, die man ja präventiv verhindern muß etc. pp.
Alles wunderbare Vorlagen, um ein Eingreifen der Verteidiger der Demokratie und Freiheit zu rechtfertigen und die Horden Mordors, ... der RF, endlich wieder in die Finsternis zurückzutreiben und dem Land "Demokratie" zu bringen. Natürlich ganz selbstlos, wie immer, ohne wirtschaftliche Hintergedanken.

@Mehrheitsbürger

Sie verstehen das total falsch.
Ein Großteil der Foristen hier sagt doch ganz klar:
Die Ukrainische Armee ist so hochgerüstet, da kann die russische Armee gar nichts machen.
Und sowieso, die stehen nur an der Grenze, weil die ja auch mal zur Ukraine rüberschauen wollen, vielleicht möchten die ja alle bald da Urlaub machen, vielleicht auch mit Waffen, aber das ist alles Privat, Russland hat damit nichts zu tun (Ironie)

UN-Sicherheitsrats-Sitzung? Prima!

Da können die Russen dann ihre Aufklärungsdaten über die Massierung ukrainischen Militärs an der Kontaktlinie vorlegen (ca. 125.000 Mann + schwere Technik) und Biden die Ukraine zur Einhaltung der Minsker Abkommen zwingen, so wie zuvor gegenüber Putin versprochen. Der Bürgermeister von Mariupol (Ukraine, Asowsches Meer) soll jedenfalls keine russische Truppenmassierung oder Aggressionsvorbereitung der Russischen Föderation sehen. Ist er vielleicht nur blind?

Am 28. Januar 2022 - 09:34 Uhr von Alexander K.

Sie verdrehen da etwas die Tatsachen.
Nicht die Nato hat die Staaten gefragt ob Sie Mitglied werden wollen. Die Staaten haben gefragt ob Sie Mitglied werden können.
Die Staaten haben die Nato um Unterstützung gebeten und um Waffen, sowie Soldaten zum Schutz vor....... Russland.

@Giselbert - Für die USA läuft es gut.

08:57 Uhr von Giselbert:
"Ich weiß nicht was sich die westlichen Strategen dabei denken."
_
Was sollen die schon denken?
Die US-Rüstungskonzerne freuen sich. Russland ist beschäftigt. Die EU-Staaten werden noch abhängiger und falls es zum Krieg kommt, wird dieser von anderen auf einem anderen Kontinent ausgetragen.

@MehrheitsBürger - Es liegt an der Bevölkerung.

08:59 Uhr von MehrheitsBürger:
"Die stärkste Waffe der Ukrainer ist die Bereitschaft der Bevölkerung, sich gegen einen Aggressor zu wehren und die eigene Freiheit zu verteidigen."
_
Na dann hoffen wir mal, dass sich das unterdrückte ukrainische Volk gegen die Oligarchen und deren aggressive Einflüsterer erhebt, bevor es zum Krieg kommt.

Da steht die Ukraine ...

... vor einem Truppeneinmarsch der Russen.
Das allerdings wird seit Monaten täglich und das mehrfach täglich von NATO-Ländern vermeldet.
Praktisch herbeigeredet.
Nur der Russe tut den Gefallen nicht.
Er bleibt demnach stur.
Während man also tagein und tagaus vom bevorstehenden Einmarsch der Russen in die Ukraine redet, stationieren die NATO-Staaten schwere Militärtechnik an die Bürgerkriegsgrenze Donbass in der Ukraine.
Auch NATO-Truppen sind längst schon einmarschiert, man nennt sie nur anders, nämlich 'Militärberater' und 'Militärausbilder'.
Man redet wie ein Wasserfall vom drohenden Einmarsch anderer und marschiert während dessen selber ein.

Ein Deeskalationsszenario der Truppenrückzüge

Wer Truppen voeneinander entflechten will, musss das gesamte Spielfeld einbeziehen.
-
Schritt: Rückzug
1 der russischen Offensiv-Armee von der Grenze der UKR und Belarus
2 beiderseitiger Rückzug der Kombattannten in der Ost-UKR hinter Abstandslinien
3 Rückzug des russischen Militärs aus Georgien, Transnisitrien und dem Donezk

-
Zwischen NATO und Russland:
1 die Wiederaktivierung es NATO-Russlandrates,
2 Re-Implementierung von Überwachungsmechanismen und gegenseitiger Information
3 Abrüstungsgespräche insbesonder mit Blick auf strategische Waffen und Mittelstreckenraketen

09:20 Uhr von wolf 666

"Dreimal hat der Westen versucht, Russland durch militärische Invasion niederzuringen (Napoleon, Kaiserreich Dtl. und Hitlerreich Dt.).
Und jedes Mal wurden die Invasoren durch das Heldentum der Russen niedergeschlagen.
Bei 27 Mio Opfern bei der damaligen SU im II. WK will tatsächlich jemand weismachen, die Russen knicken bei Opfern im nächsten Krieg ein."

Niemand will und wird in Russland einmarschieren. Deswegen ist ihr historischer Exkurs komplett ueberfluessig und nur bescheiden interessant.

Ich bin sehr oft in Russland…

Ich bin sehr oft in Russland und habe die Menschen dort als ein raus aber sehr friedliebendes Volk kennengelernt. Ich habe aber auch die Liebe der Russen zu ihrem Mütterchen Russland kennengelernt und habe recht schnell verstanden das jeder der versucht dieses Land anzugreifen es mit einem ganzen Volk zu tun bekommt vom Rentner bis zum Kind. Diese Stärke ist nicht zu unterschätzen. Deshalb täten wir gut daran uns endlich wieder auf echte Diplomatie zu besinnen und damit zu beginnen Russland auf Augenhöhe zu ehrlichen Gesprächen einzuladen anstatt zu drohen. Die Drohungen gehen den Russen nämlich gelinde gesagt am Ar.... vorbei und macht sie nur noch nationalistischen. Jede einzelne Drohung stärkt Putin den Rücken.

Biden sichert Unterstützung zu

Ja schön, gefühlt jetzt aber schon zum tausendsten Mal.
Warum muss Biden und der Nato-Generalsekretär eigentlich so oft betonen, dass man der Ukraine helfen würde?
Vielleicht, weil die Nato generell ein Glaubwürdigkeitsproblem hat?
In 16 untersuchten Nato-Ländern (Anfang 2020) hatten im Schnitt nur noch 53% der Bürger eine positive Meinung von der Nato. Zur Beistandsverpflichtung bekennen sich dort nur noch 38% der Menschen, im Schnitt 50% sehen Art. 5 kritisch.
https://tinyurl.com/kxjr4zkf

Vor diesem Hintergrund wirkt die Invasionshysterie der Nato nachvollziehbar, der "böse Russe" hat schließlich als Feinbild jahrzehntelange Tradition.

Glaubhaft ist sicher, dass die USA es den Russen schon aus Prinzip möglichst schwer machen werden und die Ukraine mit Aufklärung unterstützen werden, sowie mit Boden-Boden und Boden-Luft-Raketen. Das hat schon in Afgh. funktioniert.

Die Abschreckung ist also da. Was fehlt, ist die ebenso glaubhafte Bemühung, es nicht zum Krieg kommen zu lassen.

Täglich neu

aber nichts was zur Entspannung beiträgt, bei der UN wird nicht viel herauskommen, weil man das blockieren wird, so wie es immer ist, eine Seite ist immer dagegen.
Man bekommt das Gefühl, man will einen Krieg herbei reden, es gibt zwar auch andere Meinungen, aber die Aussichten sind nicht besonders gut.
Einigen ist wohl auch noch nicht ganz klar, was ein Konflikt auch für Deutschland bedeuten würde, also Vorsicht mit den jungen Pferden.

09:47 Uhr von PatricioKanio

>>Nicht die Nato hat die Staaten gefragt ob Sie Mitglied werden wollen. Die Staaten haben gefragt ob Sie Mitglied werden können.
Die Staaten haben die Nato um Unterstützung gebeten und um Waffen, sowie Soldaten zum Schutz vor....... Russland.<<

Und so begab es sich zu der Zeit als als die NATO sich 1990 mit 14 Mitgliedern erfolgreich gegen den Warschauer Pakt wehren konnte und sich heute mittlerweile 30 NATO-Mitglieder von Russland ohne Warschauer Pakt bedroht fühlen.

Da muß man schon mitfühlen können.

Versuchen wir es mal andersherum

An der Grenze zur Ukraine stehen 120.000 Soldaten und Kriegsgerät.
Russland möchte also nicht einmaschieren, sondern Verhandeln.
1. Hab noch nie gehört, dass man zum Verhandeln Soldaten an eine Grenze sendet.
2. Die Forderungen von Russland sind nicht erfüllbar, das ist klar. Man kann nicht verlangen, dass Truppen, die in einem Bündnisstaat zur Sicherung sind, und das aufgrund der Bitte der jeweiligen Staaten, einfach abziehen, dann kann man die Nato gleich abschaffen, wenn das Bündnis seine Mitglieder nicht schützen kann.

Meine Frage:
Was will Russland dann jetzt noch an der Grenze der Ukraine?

Dieses fürsorgliche Getue…

Dieses fürsorgliche Getue des -wie mir scheint- kriegsgeilen Präsidenten ist unerträglich.
.
Die Amerikaner können nicht einmal ihre Hände bei sich lassen und sich um ihre eigenen Angelegenheiten zuhause kümmern.
.

Dort gibt es genug zu tun.
.
Russland wird nicht in der Ukraine einmarschieren. Es gibt überhaupt kein Grund für diese Maßnahme.
.
Diese ganze Sache wird m. E. medial aufgekocht.

Am 28. Januar 2022 - 09:41 Uhr von PatricioKanio

Und sowieso, die stehen nur an der Grenze, weil die ja auch mal zur Ukraine rüberschauen wollen...
#
#
Genau.
Ich schaue mir auch gerne Fußballspiele von meinem Balkon an die 250 km von mir entfernt sind.
Wie nahe stehen den die Soldaten der Ukraine an der Grenze zu Russland?

@giselbert 08:57 Uhr

Ich weiß nicht was sich die westlichen Strategen dabei denken.
Vielleicht treffen es diese 2 Beispiel-Zitate:
George H. W. Bush am 28. Januar 1992 in der jährlichen 'State of the Union Adress' vor dem Kongress: "By the grace of God, America won the Cold War!“

Michail Gorbatschow:
"Das Ende des Kalten Krieges war unser gemeinsamer Sieg. Er kam zustande durch Dialog und Verhandlungen über die kompliziertesten Probleme der Sicherheit und Abrüstung und indem man bilaterale Beziehungen aufnahm. Ohne all dies hätte der Kalte Krieg und das Wettrüsten noch einige Jahrzehnte andauern können. Und wer weiß, wozu dies hätte führen können!"

Biden sichert Selenskyj Unterstützung zu...

Und inzwischen rudern selbst der Sekretär des ukrainischen Sicherheitsrates, Alexei Danilow und Verteidigungsminister Alexei Resnikow zurück, was die Möglichkeit eines unmittelbaren Angriffs angeht (TAZ).
Auch eine Verwirklichung von Sicherheitsgarantien kann die Situation entspannen.
Aber auch andere Aspekte könnten da interessant werden: Zumindest vor einigen Jahren waren Desertionen aus den ukrainischen Streitkräften ein großes Problem. Im Jahre 2017 sprach der Generalstaatsanwalt des Landes von 16000 Verfahren. Heute sind keine Zahlen mehr veröffentlicht.

Am 28. Januar 2022 - 09:51 Uhr von wolf 666

"Man redet wie ein Wasserfall vom drohenden Einmarsch anderer und marschiert während dessen selber ein."

Ja, genau, sind schon alle da, die Natotruppen.
Hoffentlich marschieren die nicht in Russland ein, denn so ist das ja geplant von der Nato

Geschichte: Ukrainische Nationlisten haben mit Nazis Massaker

@09:34 Uhr von berg222
-verübt. Unter Bandera, dem neuen Nationalhelden. Es wurden zig1000 Polen, Juden und abweichende Ukrainer von den Nationalisten ermordet.
.
Die Hungersnot im 2. WK gab es in der ganzen Sowjetunion. Da war sicher die ökonomisch unsinnige Agrarpolitik des Georgiers Stalin wesentlich schuld. Durchgesetzt hatte sie der Stalinvertraute ukrainischstämmige Chruschtschow. Zumindest eine Wissenssendung des BR widersprach der ukrainischen Erzählung, dass diese Hungersnot mit Absicht herbeigeführt wurde.
Ich kann kaum glauben, dass Fr. Merz so geringe Geschichtskenntnisse haben soll, wie Sie anführen.

@PatricioKanio - Und Hannover liegt "an der Grenze"...

>>Ich würde es sehr begrüßen, wenn sich die USA auch derart engagiert für die Souveränität und territorialen Integrität anderer Länder einsetzen würden - z.B. in Syrien.<<
_
09:10 Uhr von PatricioKanio:
"Wer hält denn seine Hand über Assad?"
_
Das spielt bei der Frage nach der Souveränität und territorialen Integrität überhaupt keine Rolle.
_
"Das ist der liebe Herr Putin, der ja auch nicht in der Ukraine einmaschieren möchte [...]"
> Nö. Möchte er nicht. Sonst hätte er es in den letzten vielen Jahren des Ukrainekonflikts längst getan.
_
"[...] die 120.000 Soldaten stehen nur an der Grenze weil es dort so schön ist."
> Da behauptete die Gegenpropaganda, dass die Ukraine 120.000 Soldaten im Donbas zusammengezögen hätte, und plötzlich stehen 120.000 Russen sowas von "an der Grenze", wie Kassel oder Hannover auch "an der Grenze" liegen.
_
Mein Rat: Informieren Sie sich und denken Sie selbst.

@ 09:26 Uhr von AlterSimpel --- Dimension nicht vergleichbar

„Seit Jahren liefern die USA Waffen an die Ukraine“
-
Das ändert an dem enormen Unterschied im Kräfteverhältnis zwischen den Streitkräften Russlands und der Ukraine kaum etwas. Nur die RF hat Offensiv-Potenzial.
-
„haben 30 hochgerüstete Nato-Staaten Unterstützung im Falle einer Invasion zugesichert.“
-
Unterstützung nicht durch Truppenentsendung.
-
„Das einzige was nicht passiert, ist die behauptete Invasion.“
-
Der Punkt ist, dass Putin und seine Emissäre damit drohen, um Politik zu machen.
-

„Woher wissen wir denn, was die Ukraine in einem oder zwei Jahren mit all den Waffen macht?“
-
Die Ukraine kämpft ausschließlich auf ihrem Territorium gegen von Russland ausgerüstete Rebellen. Georgien dito. Beide Länder machen nur das, was Russland in Tschetschenien für sich in Anspruch genommen hat.
-
Gestern kam von Ihnen ein konstruktiver Vorschlag. Komme gleich darauf zurück

Ukraine-Konflikt gehört in UN-Hand

Punktuell dreht sich der Konflikt zwar um Ukraine und Russland- aber bricht dort ein Kriegskonfikt aus, werden die Wellen in alle Richtungen ihre Kreise ziehen. Krieg in Europa ist immer eine Gefahr- das sollte niemand unterschätzen. Denn es gehören immer mehrere Leute zu einer Verhandlung und ihre Bereitschaft, Frieden zu wahren und Kompromisse zu beschließen. Handwerkliche politische Fehler sind die Ursache für dieses Desaster. Kiew wurde als Spielball zwischen Großmächten verheizt, hat nie eine Stimme gehabt. Und nun rächt sich das auf allen Ebenen. Die UN sind hier diejenigen, die vermitteln und beeinflussen sollten. Die Krim war ein Paradebeispiel, zu was Putin fähig ist. Und dieser Mann ist mit allen Wassern gewaschen. Drohszenarien sind daher nicht einfach abzulehnen, sondern rufen eher nach klaren Schritten, die erfolgen werden, wenn Putin wagt, in der Ukraine einen Konflikt vom Zaun zu brechen. Die USA und die EU allein aber werden es nicht wuppen.

09:20, wolf 666

>>08:44 Uhr von MehrheitsBürger
"Putins Krieg wäre bei den Russen nicht besonders populär. Wenn er mit vielen Opfern verbunden ist, wären Glanz und Gloria, die Putin verbreiten will, schnell schal."
Man merkt, Sie haben keinerlei Ahnung, geschweige Wissen über die Leidensfähigkeit der Russen und zugleich Vaterlandsliebe in ihr Land und den Patriotismus für ihr Land.
Mutter/Mütterchen Russland nennen die Russen ihre Heimat und drücken damit ihre tiefe Verbundenheit zur Nation Russland aus.<<
.
Nationalistischer Großkitsch.
.
So bereitet man Kriege vor.

@berg222 - Was wird mit Waffen üblicherweise getan?

09:34 Uhr von berg222:
"Effektive Hilfe sieht vollkommen anders aus."
> In den USA läuft seit Jahrzehnten eine große Feldstudie über den Nutzen einer umfassenden Bewaffnung. Statt Abschreckung und Frieden gibt es eine Art Bürgerkrieg mit 30.000 Toten pro Jahr.
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Statt Waffen zu liefern, sollte man den Konfliktparteien alle Waffen wegnehmen. Dann müssten sie miteinander reden. (Oder den Ist-Zustand hinnehmen, ohne dass es immer wieder Tote gibt.)
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"Traurig ist auch, dass eine Fr. Bärbock die schlimme Geschichte der Ukraine nicht kennt."
> Sie scheinen nicht nur die Geschichte der Ukraine schlecht zu kennen. Wer Frieden will, muss ab- und nicht aufrüsten. Das gilt auch verbal für Menschen wie Frau Baerbock.

09:56 Uhr von heribix

Der Androhung einer Invasion der Ukraine durch Russland, nachdem vor acht Jahren bereits unverblümt annektiert und verdeckt Krieg geführt wurde, mit dem unmissverständlichen Signal zu begegnen, dass dies wirtschaftliche Folgen haben wird, wollen Sie zu einer Drohung verkehren. Das wird wohl nicht funktionieren.
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Das Putin seinen Rückhalt mit der Illusion einer Art andauerndem Kriegszustand aufrecht erhält, sagt nur etwas über seine schwache Position (das fehlen besserer Optionen). So lange ist es nicht her, dass es Massenproteste gegen ihn gab.

@ AlterSimpel --- Kompromiss mit WIN-Psten

Gestern haben Sie auf den Grad der Unterstützung der ukrainischen Bevölkerung für einen NATO-Beitritt hingewiesen. Etwas mehr als die Hälfte dafür (und ich ergänze: etwa ein Viertel dagegen, Rest unentschieden, in der zeitlichen Dynamik aber Pro steigend, Contra abnehmend).
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Davon abgesehen, dass ein NATO-Beitritt der UKR aktuell ohnehin nicht ansteht, könnte ein mittelfristiger Kompromissvorschlag sein, die Ukrainer in einem Referendum über diesen Beitritt abstimmen zu lassen. Auch unter Einbeziehung der Bevölkerung der Ost-Ukr. (Die Krim würde Putin nie abstimmen lassen, weil er sie als integralen Bestandteil Russlands ansieht.)
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Diesen Vorschlag könnte man Putin unterbereiten und er hätte damit einen WIN-Posten. andererseits wären die Selbstbestimmungsrechte der Ukraine gewahrt. Demokratie wäre die Lösung für vieles in diesem Konflikt.

@ proehi

Halten Sie es für möglich, daß die NATO oder/und die Ukraine einen Angriff auf Russland plant?
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Ihre Kommentare könnten diesen Eindruck erwecken.

Was kann es besseres geben ...

... als einen Krieg in Europa, unter der Führungsmacht USA, fernab von zu Hause, sodass der Krieg zunächst abseits des eigenen Territoriums stattfindet und die europäischen Länder, als pol. und wirtsch. Konkurrenten, sich die Köpfe einschlagen und deren Infrastruktur dem Erdboden gleichmachen.

Am 28. Januar 2022 - 09:14 Uhr von MehrheitsBürger

Bitte machen sie doch die gleiche Auflistung der Statista -Daten mal mit Russland gegen die Nato.
Da können sie dann auch schreiben, dass das kleine hilflose Russland einer erdrückenden Übermacht gegenübersteht.

Am 28. Januar 2022 - 09:47 Uhr von PatricioKanio

Nicht die Nato hat die Staaten gefragt ob Sie Mitglied werden wollen. Die Staaten haben gefragt ob Sie Mitglied werden können.
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Also Rumänien und Bulgarien mussten erst Mitglied der NATO werden um Mitglied der EU zu werden.
Da diese Länder gerne an den Geldtopf der EU wollten, war man gerne bereit erst in die NATO einzutreten.

10:02 Uhr von morgentau19

Russland wird nicht in der Ukraine einmarschieren. Es gibt überhaupt kein Grund für diese Maßnahme.
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Im Januar 2014 gab es auch keinen Grund und trotzdem standen im Februar russische Soldaten in der Ukraine und haben einen Angriffskrieg geführt.

10:03, tagesschlau2012

>>Wie nahe stehen den die Soldaten der Ukraine an der Grenze zu Russland?<<
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Sehr nah. Schließlich ist die Ukraine ein Nachbarland Russlands und hat ihre Streitkräfte nicht westlich der eigenen Grenze stationiert. Außerdem herrscht im Osten des Landes seit fast acht Jahren Krieg.

10:05 Uhr von PatricioKanio

Hoffentlich marschieren die nicht in Russland ein, denn so ist das ja geplant von der Nato
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Wollen Sie uns ernsthaft weismachen, die Nato wolle in Russland einmarschieren?

10:01 Uhr von PatricioKanio

"Man kann nicht verlangen, dass Truppen, die in einem Bündnisstaat zur Sicherung sind, und das aufgrund der Bitte der jeweiligen Staaten, einfach abziehen,.."

Zu Ihrer Information, die Ukraine ist kein Bündnisstaat, als Krisengebiet kann sie auch momentan kein solcher werden.

"...dann kann man die Nato gleich abschaffen, wenn das Bündnis seine Mitglieder nicht schützen kann."

Was in meinen Augen kein Fehler wäre. Im Gegenteil, die NATO sollte sich auflösen und die USA um ihre eignen Probleme im eignen Land kümmern. Das würde viel zum Weltfrieden beitragen.

10:02, morgentau19

>>Dieses fürsorgliche Getue des -wie mir scheint- kriegsgeilen Präsidenten ist unerträglich.<<
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Welchen Krieg würde der geile Biden denn Ihrer Ansicht nach gerne führen? Einen gegen Russland? Glauben Sie das wirklich?

10:01 Uhr von PatricioKanio

"Man kann nicht verlangen, dass Truppen, die in einem Bündnisstaat zur Sicherung sind, und das aufgrund der Bitte der jeweiligen Staaten, einfach abziehen, dann kann man die Nato gleich abschaffen, wenn das Bündnis seine Mitglieder nicht schützen kann."

Die Ukraine ist aber nicht in der NATO, ist kein Bündnisstaat. Und ... man koennte die NATO in der Tat abschaffen, das waere gut. Letzlich dient die NATO nur noch als Herdplatte, die von jedem zum Gluehen gebracht werden darf und jeder darf seine Hand drauf legen, oder so in der Art.

@MRomTRom - Gasexport

09:37 Uhr von MRomTRom:
"Russland fürchtet aufgrund der zunehmenden Transformation der Weltwirtschaft auf dem Energiesektor mittelfristig, dass ihm die Einnahmen für Öl und Gas wegbrechen."
> Wie kommen Sie darauf?
Die Energiepreise gehen gerade durch die Decke. Etwas Besseres kann einer Exportnation von Öl und Gas doch gar nicht passieren. Auch langfristig wird die Nachfrage hoch bleiben, weil das internationale Interesse an realem Klimaschutz gegen null geht.
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"Deswegen wäre eine Aufstockung der Wirtschaftshilfe Amerikas das, was den Menschen am meisten helfen würde."
> Wirtschaftshilfe gibt es nur, wenn für den Helfer ein Gewinn herausspringt. Ob das zum Wohl der Menschen ist, bleibt fraglich.

Am 28. Januar 2022 - 09:47 Uhr von PatricioKanio

Wenn Russland gewollt hätte, dann wären die anderen Sowjetrepubliken niemals aus dem Staatenbund entlassen worden. Und da drängt sich doch die Frage auf, warum die Ukraine die autonome Republik Krim nicht aus ihrem Staatenbund entlassen will, obwohl die Bürger dort in einem Referendum mit 90% dafür gestimmt haben.
Wo war Europa um den freien Willen der Krim zu verteidigen?

@MehrheitsBürger, 9:51h

"3 Rückzug des russischen Militärs aus Georgien, Transnisitrien und dem Donezk"

Damit würden dann diese 3 Gebiete den Territorialkonflikt "verlieren", der momentan der einzige Grund ist, dass sie noch nicht Nato-Mitglieder sind oder bald werden könnten.
Und genau deshalb wird das Russland natürlich nicht machen können.

Anstatt zu Träumen, könnten wir uns aber mal mit dem aktuellen Epizentrum beschäftigen: dem innerukrainischen Konflikt und dem viel zu schnell (und nur allzu gerne?) totgesagten Minsker Friedensprozess.
Der Westen hätte die Druckmittel gegen beide Seiten: Ukraine und Russland.
Nur gerade gerät das zufällig (?) in Vergessenheit.

Solange aber die Nato die seit Jahrzehnten bekannten Sicherheitsbedenken weiter ignoriert, wird es keine Entspannung geben können.
Letztlich befördert die andauernde Nato-Expansion (Nordmazedonien 2020) nicht nur den russischen Nationalismus, sondern verhindert sogar effektiv die gesellschaftliche Entwicklung in Russland hin zu mehr Demokratie.

@wolf666 09:51 Uhr

...vermeldet. Praktisch herbeigeredet. Nur der Russe tut den Gefallen nicht. Er bleibt demnach stur.
Ja, wie stur die Russen sein können und immer wieder der Welt erklären, dass sie keinen Krieg gegen die Ukraine wollen und ihnen schon der Gedanke daran Unbehagen bereitet! Gilt hier eigentlich das Wort eines russischen Ministers oder Präsidenten etwas oder nur die Erzählung vom "aggressiven Russen"?

Am 28. Januar 2022 - 10:28 Uhr von Phonomatic

Bitte noch einmal den gesamten Kommentar lesen, ich bin Ihrer Meinung.
Der Kommentar war Ironisch gemeint, die Nato wird natürlich nicht in Russland einmaschieren

10:31 Uhr von Hanno Kuhrt

Wenn Russland gewollt hätte, dann wären die anderen Sowjetrepubliken niemals aus dem Staatenbund entlassen worden.
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Russland hat genau das versucht und ist selbst in den kleinen baltischen Staaten damit gescheitert.

US-Interessen in der Ukraine

Was soll Biden auch anderes machen. Seit im Vorfeld von 2014 Victoria Nuland und Bidens Sohn sich so vehement in der Ukraine engagiert haben, bleibt dem Präsidenten ja auch nichts anderes übrig, als sich an die Seite der Ukraine zu stellen, wohlwissend, dass mit dieser Handlung die Konfrontation verstetigt wird.

Die Ukraine ist mittlerweile ausgewiesenes US-Interessengebiet, da sind die Europäer letztendlich nur Platzhalter, denn das Verfahren wird in Washington bestimmt.

Und die Anrufung des UN-Sicherheitsrates ist ein weiterer Versuch Russland international zu diskreditierten. Es wird interessant sein, wie man Russland eine Störung des Weltfriedens unterstellen will, weil diese auf eigenem Territorium Truppen massieren, gleichwohl dies auf der Gegenseite in der Ukraine ebenfalls geschieht.

10:21 Uhr von fathaland slim

>>"Nationalistischer Großkitsch."<<
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Ich bin immer wieder überrascht mit was für profunden sachlichen Inhalten Sie bei den Diskussionen hier im Forum beitragen. Alle Achtung.

Am 28. Januar 2022 - 10:28 Uhr von SydB

Zu Ihrer Information:
Russland verlangt von der Nato den Rückzug aller Truppen aus den Ländern welche nach 1997 der Nato beigetreten sind und an Russland angrenzen. Dies sind z.B die baltischen Staaten.

Am 28. Januar 2022 - 10:29 Uhr von das ding
Die baltischen Staaten sind aber in der Nato und in der Ukraine gibt es keine Natosoldaten

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