Kommentare - Reaktion auf US-Antwort: Lawrow zeigt sich wenig optimistisch

27. Januar 2022 - 17:31 Uhr

Russland hat in der Ukraine-Krise mit Zurückhaltung auf das Dialogangebot der USA reagiert. Die russische Forderung nach Sicherheitsgarantien sei unbeantwortet geblieben, so Außenminister Lawrow. Weitere Gespräche schloss er nicht aus.

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Kommentare

Sicherheit durch (mehr) Waffen?

[Bearbock-Artikel]
Dass Deutschland die Ukraine im Stich läßt, wenn es keine Waffen 'liefert', ist doch gar nicht bewiesen. Man kann und sollte sogar so argumentieren, dass eine Seite mit weniger Waffen wohl auch weniger Schaden nehmen würde, sollte eine militärische Auseinandersetzung drohen.
Dass Deutschland keine Waffen 'liefert' ist gut und richtig und wichtig. – Wahre Freunde handeln so.

Oder sind jene, die sich für Deutsche Waffen-Lieferungen an die Ukraine aussprechen nicht sonst auch aufgebracht, wenn es um das waffenstarrende Amerika und seine Bewohner geht?

Eine Ladung Helme (5000) sind doch ein hervorragendes Zeichen, dass man möchte, dass niemand zu Schaden kommt. (Vielleicht sind's ja auch die schicken aus den NVA-Materiallagern?)

@put ins cold war

"Luftabwehr

Die Ukraine braucht eine gute Luftabwehr und Aufklärung und Unterstützung aus der Luft von der Nato."
-----------------------------
Ich habe es Ihnen gestern schon geschrieben, dass es unerheblich ist, was wir liefern könnten, wenn die Russen einmarschieren, täten die Ukrainer gut daran, die Waffen zu strecken, die werden überrollt.
Und wenn sich die Nato in Kriegshandlungen einläßt, stehen wir im 3. WK, das sollte doch glasklar sein, wie kann man nur so engstirnig sein.

Prinzipiell hat meiner…

Prinzipiell hat meiner Meinung nach Frau Baerbock recht, wenn sie, solange es möglich ist, auf Dialog mit Russland setzt! Ob deutsche Lieferungen von militärischem Material für die Ukraine helfen würde, bezweifle ich - die russische Armee ist übermächtig stark ausgerüstet, und wenn sie in die Ostukraine einmarschieren, ist ein Krieg gegen sie nicht wirklich möglich - und ich sage noch „zum Glück“ dazu, weil ein Krieg nicht nur die komplette Ukraine hart treffen würde.
Ich kann nur hoffen, dass es nicht soweit kommt.
Also so lange Diplomatie wie möglich, und man sollte Frau Baerbock darin bestätigen!

Am 27. Januar 2022 - 16:24 Uhr von SirTaki

Aus dem Vorgänger-thread :

Und niemand wollte bisher für Kiew einen Krieg beginnen. Das ist der Punkt!
__
Möchten SIE das denn gerne heute tun ?
Also, bei aller Liebe, ich nicht ! Unter KEINEN Umständen möchte ich einen Krieg auf europäischem Boden !

Geopolitik auf dem Rücken der Bürger

Keinem Ukrainer und auch keinem EU-Bürger ist mit Waffenlieferung oder beliebigen Sanktionen gegen Russland geholfen.

Natürlich muss die Nato ein Horrorszenario an die Wand malen, denn ohne Feindbild braucht man sie nicht. Käme es zur Invasion der Ukraine, würde sie wahrscheinlich den Schwanz einziehen und ihre Existenz wäre aufs Neue in Frage gestellt. Sie muss also jetzt laut Brüllen, ihr bleibt nichts anderes übrig.

Die deutsche Seite geht dabei keinen Sonderweg, denn eine Lieferung von Kriegswaffen in Krisengebiete ist nicht Teil des Natovertrags.
Die deutsche Außenpolitik bleibt sich glücklicherweise treu und stimmt nicht ins Kriegsgeschrei der üblichen Verdächtigen mit ein, wohin soll das auch führen?

Dialogbereitschaft ist nicht sexy, aber notwendig. Außerdem hab ich's gerne warm daheim und möchte dafür nicht die Hälfte meines Haushaltseinkommens aufwenden ...

Reaktion auf US-Antwort: Lawrow zeigt sich wenig optimistisch...

"Russland hat in der Ukraine-Krise zurückhaltend auf das Dialogangebot der USA reagiert.
Die russischen Forderungen nach Sicherheitsgarantien seien unbeantwortet geblieben".

Aber was für ein Dialogangebot soll das denn (inhaltlich) sein, wenn man Sicherheitsgarantien ablehnt.
Und der Eindruck entsteht: Das wird abgelehnt, weil man expandieren will, Truppen und Waffen an die Grenzen und Küsten des Gegners bringen will. Das soll also die Zukunftsstrategie sein ?
Das wird doch irgendwie zu spiegelbildlichen Reaktionen führen. Vielleicht auch in lateinamerikanischen Staaten.

Russland verlangt nichts weiter als Verträge einzuhalten.

Der Nato-Russland-Vertrag (Nato-Russland-Grundakte 1997) wurde vom Westen nie aufgekündigt.
Darin heißt es:
"Die Mitgliedstaaten der NATO wiederholen, dass sie nicht die Absicht, keine Pläne und auch keinen Anlass haben, nukleare Waffen im Hoheitsgebiet neuer Mitglieder zu stationieren, noch die Notwendigkeit sehen, das Nukleardispositiv oder die Nuklearpolitik der NATO in irgendeinem Punkt zu verändern - und dazu auch in Zukunft keinerlei Notwendigkeit sehen. Dies schliesst die Tatsache ein, dass die NATO entschieden hat, sie habe nicht die Absicht, keine Pläne und auch keinen Anlass, nukleare Waffenlager im Hoheitsgebiet dieser Mitgliedstaaten einzurichten, sei es durch den Bau neuer oder die Anpassung bestehender Nuklearlagerstätten. Als nukleare Waffenlager gelten Einrichtungen, die eigens für die Stationierung von Nuklearwaffen vorgesehen sind; sie umfassen alle Typen gehärteter ober- oder unterirdischer Einrichtungen (Lagerbunker oder -gewölbe), die für die Lagerung von Nukle

WENIG OPTIMISMUS IST BERECHTIGT

###Klar sei allerdings, dass die NATO-Politik der offenen Tür nicht infrage gestellt werde.###Ich sehe das Problem nicht , keine NATO Osterweiterung und somit keinen Angriff auf die UK. Im Gegensatz zur USA sind Verträge mit Russland etwas belastbarer ,siehe das Atomabkommen mit dem Iran oder die Kündigung der Amis über Raketen und so. Ein Vertragmit Russland kein Angriff- keine NATO an seiner Grenze wäre ein fairer Deal. Wenn Russland die Uk nicht angreift braucht die UK auch keine Militärische Hilfe der NATO. Das ist eigentlich alles was ein normaler Mensch möchte.Die Russen dürfen gerne die Krim behalten der Ami ist ja auch in Hawaii und auf Guatanamo. Das ist durchaus vergleichbar. Nehmt NS2 in Betrieb und im Gegenzug darf der Ami dann die UK mit Frakingas beliefern.So kann der Russe und der Ami sein Gas verkaufen. Da der Ami sich die Kosten für die Militärhilfe spart kann er der UK bestimmt ein gutes Gasangebot unter

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!

Das eigentliche Problem dabei ist, dass wohl - wie hier im Forum auch - manche Leute glauben, dass Sicherheitsgarantien gegenüber seinem Partner im Osten ein "Gnadenakt" und dieser von der westlichen Seite nicht zu fordern sei. Dabei "vergessen" diese schlicht und einfach, dass derartiges auf Gegenseitigkeit beruht: die Sicherheit der Gegenseite ist auch die eigene Sicherheit! Und ja: die Zeiten haben sich geändert, auch wenn manche das nicht bemerken (wollen)!
Wie Gorbatschow einmal richtig formulierte: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!"

Geostrategischer Machtpoker

zweier Weltmächte bedeuten immer das die dazwischen liegenden Staaten
"zerrieben" werden. Das ist das Schicksal der "freien Staaten" in dieser noch immer vom Imperialismus beherrschten Welt.
Besonders die USA haben sich als nach der "Wende" als Titanen gefühlt und mit breiter Brust geprahlt. Das die Russen nun ein neues "Selbstbewusstsein" entwickelt haben haben sie noch immer nicht verstanden.
Letztendlich sollte sich Europa endlich einmal darüber klar werden was ihre Rolle in der Welt sein soll. Es gäbe eine Möglichkeit sich mit eigner Stärke zwischen Die USA und Russland zu positionieren. Mit den Französischen Atomwaffen wäre eine Unabhängigkeit denkbar,
Aber Die USA und Russland tuen alles dafür für das die Abhängigkeiten
erhalten bleiben.

Endlich!

>>Das Außenministerium bekräftigt zugleich, Russland habe nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen. Allein der Gedanke an einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine sei inakzeptabel, sagte ein Ministeriumssprecher<<

Und warum macht man dann so ein Getöse?

Wer mehr verlangt als Respekt und gleiche Rechte - also Fairness

kann nur verlieren
.
Mit Glück bzw. „Optimismus“ hat das dann nichts zu tun, sondern nur mit falschen Einschätzungen.
Zu der Lawrows ("Es gibt keine positive Antwort auf die Hauptfrage, …“):
Er konnte gar nicht mit einer positiven Antwort rechnen, weil er keine Frage, sondern eine (unannehmbare) Forderung gestellt hatte.
Immerhin erkennt er trotzdem die in dieser Antwort liegenden Chancen (dies gleichermaßen für ihn wie für alle anderen):
„… aber "es gibt eine Reaktion, die auf den Beginn eines ernsthaften Gesprächs über zweitrangige Fragen hoffen lässt".

eben ... Lawrow hat recht

"Russland hat in der Ukraine-Krise mit Zurückhaltung auf das Dialogangebot der USA reagiert. Die russische Forderung nach Sicherheitsgarantien sei unbeantwortet"
.
Russland hat die Fragen klar formuliert und wartet auf eine Antwort.
.
Hier sollte der Westen Kompromissbereitschaft zeigen und den Weg der langfristigen diplomatischen Schritte wählen (wenn nicht heute, dann vielleicht morgen, wenn Putin nicht mehr regiert).
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Eine sofortige Aufnahme der Ukraine in die NATO steht eh nicht zur Debatte.
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Wegen dieser Differenzen einen Krieg und harte Sanktionen auszusprechen (die uns im Grunde selbst mehr schaden als andersherum), ist keinesfalls sinnvoll.

16:30 Uhr von put in's cold war

Gemeint war, dass die Ukraine militärisch unterlegen ist und wir daher aufgefordert sind, sie mit defensiven Waffen zu unterstützen. Hilfe für die schwächere Seite wäre fair. Außerdem steht die Ukraine auf unserer Seite.
Dass einige hier auf der Seite Russlands stehen, finde ich nicht sinnvoll.
----------------
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verstehe ihre "Argumente" nicht !
Hilfe für die schwächere Seite ...
wie kommen sie darauf dass die Ukraine auf unserer Seite steht ?
und was heißt hier "auf der russischen Seite stehen" ?
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Wie unterscheidet sich die russischen von den korrupten Oligarchen in der Ukraine
Die Timoschenko um mal ein Beispiel zu nehmen stieg in wenigen Jahren zur Milliardärin auf.
Sitzt in Kiew das Rotkäppchen, und der Putin in Moskau ist der böse Wolf ?
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Ich bin gegen jedwede Waffenlieferung

Wieso keine Antwort?

Zitat: "Lawrow kritisierte, es habe von Seiten der USA bisher keine positive Antwort auf die russische Hauptforderung nach Garantien zu einem Verzicht auf eine weitere NATO-Osterweiterung gegeben."

Wieso keine Antwort auf derartig legitime Fragen und Interessen der russischen Seite?

Ich dachte, seitens der USA oder auch Deutschland habe der "Dialog oberste Priorität"? Wenn für einen der Dialog angeblich "oberste Priorität", wieso ist man nicht willens, der russischen Seite eine vernünftige Antwort auf die Frage nach Sicherheitsgarantieren zu geben?

Mal wieder nur leeres Gerede?
Mal wieder nur Heuchelei?

Putins Forderung nach Sicherheitsgarantien

wurden von anderen nicht erfüllt. Und das ist dann ein Grund, sein Nachbarland anzugreifen und militärisch zu überfallen?

Die Sucht nach Wachstum, auch bei der Nato?

"Die offene Tür der NATO für mögliche Mitgliedskandidaten wie die Ukraine [...] seien Kernprinzipien"

Ach, ich dachte es geht um gemeinsame Verteidigung.

Die Ukraine sollte sich einen Beitritt gut überlegen. Im Dez. 2019 wollten nur 51% der Ukrainer in die Nato (uacrisis.org), hätte man die Bewohner der Krim oder des Donbass befragt, wären es noch viel weniger gewesen.
Unverständlich also, dass der Beitritt nun in der Verfassung gefordert wird, wo man doch gleichzeitig die pro-russischen Gebiete zurückfordert.

Es stünde der Nato gut zu Gesicht, die Eintrittshürden etwas höher zu legen. Etwa eine vorausgehende Volksbefragung.
Das kostet die Nato nichts und man könnte das als Entgegenkommen an Russland verkaufen.

Denn schließlich kann sich die Meinung eines Volkes auch ändern, ein Austritt aus der Nato ist aber fast unmöglich (siehe etwa aktuell die Diskussion in Montenegro und verfassungsrechtlichen Bedenken über einen US-Vertrag in der Slowakei)

Russland hängt sich sehr weit aus dem Fenster

Wenn man nichts oder kaum was bekommt, stellt sich die Frage, warum dieser Aufwand denn? Nur das Umsetzen der Drohung würde dann noch die Gesichtswahrung nach Innen ermöglichen. Ein Einmarsch in die Ukraine wäre aber der Absturz des Systems Putin in der mittleren Sicht, weil dann all die schönen Geschäftsmodelle seiner Unterstützer aus der Nomenklatura sanktionsmässig in die Wand fahren. Man kann natürlich immer Rohstoffe exportieren. Allerdings sind die Preise bei einem umfassenden Embargo auf dem Graumarkt mehr als mies und dürften kaum die teuren Förderungskosten decken. Und China wird Russland bluten lassen, wie schon letztes Mal. Die Situation ist für Putin viel dramatischer als auf den ersten Blick gedacht. Bestenfalls kann er die Krim endgültig holen, der Preis wird aber die Integration der Ukraine in den Westen sein!

Verhandeln über Sicherheit: ja, über Souveränität: nein

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Der Westen hat mit seiner schriftlichen Antwort zwei klare Aussagen geschickt:
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1. wir sind bereit, über beidseitige militärische Sicherheitsgarantien zu verhandeln
2. wir werden die Souveränität und Selbstbestimmungsrechte der Länder nicht zur Disposition stellen
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Friedenswillen vorausgesetzt, lässt sich darauf ein konstruktiver Dialog aufbauen.
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Der Kreml ist am Zug und könnte durch Auflösung der Truppenmassierung an der Grenze zur Ukraine deeskalieren.

Legitime Sicherheitsforderungen

Zitat: "Russland hatte den USA und der NATO im Dezember Entwürfe für zwei Abkommen zukommen lassen, mit denen es den Einfluss des Westens in Osteuropa zurückdrängen will. Darin verlangt die russische Regierung einen Verzicht auf eine fortgesetzte NATO-Osterweiterung und auf US-Militärstützpunkte in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre sowie den Abzug ausländischer Soldaten aus allen Ländern, die bis 1997 nicht Teil des Verteidigungsbündnisses waren."

Das sind - wie ich finde - legitime Sicherheitsforderung seitens Russlands.
Wie soll man erwarten, dass Russland die kontinuierliche Osterweiterung der NATO oder EU nicht als Bedrohung ansieht und diese Entwicklung mit Argwohn begleitet?

Wie sollte man überrascht sein, dass Russland angesichts der kontuierlichen Verschiebungen der geostrategischen Einflusssphäre der USA und der NATO gen Ost nicht konfrontativ - ich hoffe aber - nicht aggressiv reagiert?

Warum gibt man nicht einfach…

Warum gibt man unseren russischen Partnern nicht einfach die Zusage das es keine NATO-Osterweiterung geben wird? Wer das nicht macht, führt doch nur im Schilde das irgendwann doch tun zu wollen? Gerade wir Deutsche haben da eine Art Sonderstatus und wir sollten uns an die damalige Zusagen Genschers gebunden fühlen ohne die es eine Wiedervereinigung wahrscheinlich nie gegeben hätte. Eine Zusage das es keine NATO-Osterweiterung geben wird, würde das Gleichgewicht wieder herstellen und unsere russischen Partner müssten dann den nächsten Schritt machen und Ihre Truppen abziehen wovon ich persönlich überzeugt bin, dass sie das tun werden.

Besorgniserregend: die Truppenmassierung geht weiter

Die russischen Truppen werden nach Meldungen militärischer Beobachter weiter um Einheiten verstärkt, welche die jetzt vorgeschobenen Truppenteile und Waffengattungen zu einer Offensive befähigen.
-
Russland muss das stoppen um zu deeskalieren.
Verhandlungen über Frieden und Entspannung führt man nicht mit der Waffe an der Schläfe des Verhandlungspartners.
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Der Westen und die Ukraine haben sich bereit gezeigt, über beidseitige Sicherheitsbedürfnisse zu verhandeln. Wenn der Kreml zu realistischen Verhandlungen bereit ist, ist ein Interessenausgleich möglich.

Wie mag…

Wie mag die heutige, in Teilen süffisante, Rede von Frau Baerbock wohl auf unsere russischen Partner gewirkt haben? Neutralisierend sicherlich nicht um es mal vorsichtig auszudrücken. Baerbock lässt sich meiner Meinung nach ganz schön von den Amis vor deren Karren spannen und ich kann unsere russischen Freunde, hier auch Lawrow durchaus verstehen. Warum werden dessen Forderungen einfach pauschal abgelehnt?

///Die russische Forderung…

///Die russische Forderung nach Sicherheitsgarantien sei unbeantwortet geblieben///
.
Was hat der russische Aufmarsch an der ukrainischen Grenze mit Sicherheitsgarantien zu tun ?
Ah ja. Lawrow sollte Sicherheitsgarantien für die Ukraine abgeben. Das Putin-Regime dagegen wird sich seine " Sicherheit " bei der eigenen Bevölkerung holen müssen. Vielleicht lässt sich der Demokratiewunscch in der russischen Bevölkerung ja irgendwann mal nicht mehr unterdrücken.

Lawrow zeigt sich wenig.... Ja, war schon klar!!

Die USA hätten eine Linie ziehen sollen und eine 1000 km breite entmilitarisierte Zone vorschlagen und eine Garantie nie etwas gegen das Oligarchenpack an der Wolga zu unternehmen, solange an den europäischen Grenzen Ruhe herrscht.

17:39 Uhr von ein Lebowski

"wenn die Russen einmarschieren, täten die Ukrainer gut daran, die Waffen zu strecken, die werden überrollt.
Und wenn sich die Nato in Kriegshandlungen einläßt, stehen wir im 3. WK, das sollte doch glasklar sein, wie kann man nur so engstirnig sein."
..
Was wollen Sie da sagen? Vielleicht, dass man der russischen Regierung und ihrem Militärapparat gefälligst jeden Wunsch von den Augen ablesen soll, weil sie so gern mit ihren Waffen drohen?
Wie kann man nur so kleinmütig sein!

Will Putin eine Verhandlungslösung ?

Zitat:
"Darin verlangt die russische Regierung einen Verzicht auf eine fortgesetzte NATO-Osterweiterung "
-
Das ist die verbrämte Formulierung, dass der Kreml ost-europäischen Ländern vorschreiben will, ob und in welchen Bündnissen sie leben wollen. Ein Verstoß gegen den Respekt von nationaler Souveränität und das Selbstbestimmungsrecht.
-

Zitat:
"und auf US-Militärstützpunkte in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre sowie den Abzug ausländischer Soldaten aus allen Ländern, die bis 1997 nicht Teil des Verteidigungsbündnisses waren."
-
Das würde auf die Annullierung der NATO-Mitgliedschaft der meisten ost-europäischen Staaten hinauslaufen. Diese Forderung ist so unrealistisch, dass sich viele Beobachter die Frage stellen, ob Putin nicht von vornherein eine Lösung am Verhandlungstisch unmöglich machen will, weil er auf die militärische Karte setzt.

Verhandlungen

Die NATO hat´s halt noch immer nicht nötig auf Russlands Sicherheitsinteressen einzugehen. Wenn aber wenigstens Kleinigkeiten verhandelt werden kommt Putin gesichtswahrend aus der Nummer raus.
Ganz schönes Gepoker, von uns aus ständig von Kriegsgefahr zu reden aber dann ziemlich kompromisslos zu bleiben – vermutlich hält man Putin eigentlich für sehr vernünftig. Die "Madman-Strategie" zur Einschüchterung funktioniert halt nur bei unberechenbaren US Präsidenten.

17:39 Uhr von ein Lebowski

wenn die Russen einmarschieren, täten die Ukrainer gut daran, die Waffen zu strecken
.
Sie dürfen es den Ukrainern überlassen, ihr Land zu verteidigen.
.
die werden überrollt
.
Die Ukrainer sind am Boden in der Überzahl. Eine funktionierende Luftabwehr könnte die Möglichkeiten der Russen empfindlich beschränken.
.
wenn sich die Nato in Kriegshandlungen einläßt, stehen wir im 3. WK
.
Russland ist nicht in der Lage, einen Weltkrieg zu führen. Weder hat Russland weltweit Verbündete, noch würden die wenigen, Russland - wohl oder übel - politisch nahen Nationen, sich an so einer stupiden Eskalation seitens der Russen beteiligen. Erst Recht nicht China.

Dokument vorgelegt??

"Ihnen sei das Schreiben vorgelegt worden, bevor es an Russland übergeben wurde, schrieb der ukrainische Außenminister"

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Wieso wird eine offizielle Antwort der USA und der Nato einem Nicht-Mitglieds-Staat zur Prüfung vorgelegt?

Reine Provokation Russland gegenüber die man sich schenken würde, wenn man wirklich an Frieden interessiert wäre.

Außenministerin Baerbock hat…

Außenministerin Baerbock hat in einer wirklich unruhigen angespannten Zeit ihr Amt angetreten und nimmt die Rolle gerade auch im Ukraine-Konflikt mit einer großen Klarheit wahr. Respekt.

Am 27. Januar 2022 - 17:46 Uhr von AlterSimpel

.
Zitat: Dialogbereitschaft ist nicht sexy, aber notwendig. Außerdem hab ich's gerne warm daheim und möchte dafür nicht die Hälfte meines Haushaltseinkommens aufwenden ...
.
Das ist der springende Punkt.
.
Appeasement-Politik ist angesagt. Wir sollten den Russen geben, was sie haben wollen in der Hoffnung, dass sie wenigstens vor der ehemaligen Zonengrenze halt machen.
.
Früher hieß es, "lieber rot als tot". Heute muss man wohl sagen: "Lieber russisch, als frieren.

Es gibt doch eine Patentlösung !

Beide Streithähne - Russland und auch die Ukraine - waren bis vor etwa 30 Jahren unter einem Dach der UdSSR versammelt , was ja auch über viele Jahre hielt. Beiden Ländern sollte je die Mitgliedschaft in der EU u n d der NATO angeboten werden ! Diesem Angebot könnten beide gewiß nicht widerstehen, da bin ich mir sicher.

Die 5000 Helme für die Ukraine

sind wohl von Deutschland symbolisch gemeint: damit ihr Ukrainer bei einem
Russischen Angriff eure Köpfe schützen könnt.
Ansonsten halten sich unsere Politiker wieder fein zurück: lasst das mal die anderen machen.

- 17:40 Uhr von Wolf1905

Prinzipiell hat meiner Meinung nach Frau Baerbock recht, wenn sie, solange es möglich ist, auf Dialog mit Russland setzt! Ob deutsche Lieferungen von militärischem Material für die Ukraine helfen würde, bezweifle ich - die russische Armee ist übermächtig stark ausgerüstet, und wenn sie in die Ostukraine einmarschieren, ist ein Krieg gegen sie nicht wirklich möglich - und ich sage noch „zum Glück“ dazu, weil ein Krieg nicht nur die komplette Ukraine hart treffen würde.
#
Dieser Meinung schließe ich mich an.Man bedenke nur an das Leid was der Zivil Bevölkerung im Falle von Kriegs Handlungen widerfährt.

Kriegsandrohung geht nur vom Kreml aus

Um nochmal auf die beobachtbaren Fakten hinzuweisen:
Kriegsdrohungen und die Vorereitungen für einen Angriffskrieg an der Grenze zur Ukraine gehen ausschließlich von der russischen Seite aus.
-
Kein Staat, kein namhafter Politiker des Westens oder der freien Länder Osteuropas, keine NATO , keine EU und niemand sonst rasselt an einer Grenze mit Panzerketten und insinuiert, dass bei Nichterfüllung der eigenen Forderungen militärische Operationen drohen.
-
Das ist momentan das Exklusiv-Privileg des Kreml.

18:02 Uhr von unbutu77

Mit den französischen Atomwaffen wären wir Russland massiv unterlegen. Ihr Vorhaben würde daher dem Kalkül des taktisch eingrenzbaren Einsatzes von Atomwaffen zuarbeiten und einen Atomkrieg eher wahrscheinlicher, als unwahrscheinlicher machen.

"Wer redet, schießt nicht"…

"Wer redet, schießt nicht"

Wer redet, handelt nicht!
.
.
.
Waffenlieferungen lehnt Frau Baerbock ab.
.

Kann ich nachvollziehen. Die bekommen zukünftig nur noch Staaten geliefert, in denen keine Menschenrechtsverletzungen stattfinden....

PS. Herr Lawrow, sie wissen: Kooperation ist immer besser als Konfrontation.

l@18:07 Uhr von teachers voice

">>Das Außenministerium bekräftigt zugleich, Russland habe nicht die Absicht, irgendjemanden anzugreifen. Allein der Gedanke an einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine sei inakzeptabel, sagte ein Ministeriumssprecher<<

Und warum macht man dann so ein Getöse?"

Die Truppenstationierung an der Grenze war natürlich ein Mittel gewesen Druck aufzubauen und Verhandlungen zu erzwingen. Putin hatte ja auch mit Konsequenzen gedroht und damit eine rote Linie gesetzt.
Diese klare Ansage hier soll die Situation nun deutlich entschärfen – ich glaube man will einfach nur gesichtswahrend raus. Immerhin hat man gezeigt, dass bei jedem weiteren Schritt der NATO nach Osten mit Ähnlicher Eskalation und Unsicherheit zu rechnen ist. Jede weitere Nato-Erweiterung wird so zur Sicherheitsgefährdung für ganz Europa.

Aus meiner Sicht

ist das Zusammenziehen von Truppen auf dem eigenen Territorium hunderte Kilometer von der ukrainischen Grenze keine Aggression, sondern im Höchstfall eine Provokation. Ich glaube auch nicht, dass die Russen beabsichtigen in die Ukraine einzumarschieren. Das ist ein Konstrukt des Westens, um Angst zu schüren und Verständnis für die Aufrüstung und Nato-Mitgliedschaft in der Ukraine zu erzeugen. Im Übrigen halte ich die russischen Forderungen für legitim. Der Widerstand der USA und der NATO bestätigten mich in meiner Einschätzung. Deutschland verhält sich zwar momentan vernünftig und ausgleichend, aber "Wer nicht tanzen will, weiß noch nicht, dass er tanzen muss." (Rammstein, Amerika) Ich habe keine Angst vor den Russen. Den USA traue ich aus Erfahrung nicht.

18:00 Uhr von albexpress

"UK" ist die Abkürzung für das britische Königreich. Die Abkürzung für die Ukraine ist "UA".

Grundsätze aus der NATO-Russland Grundakte

-
„Verzicht auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegeneinander oder gegen irgendeinen anderen Staat, seine Souveränität, territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit“ sowie „Achtung der Souveränität, Unabhängigkeit und territorialen Unversehrtheit aller Staaten sowie ihres naturgegebenen Rechtes, die Mittel zur Gewährleistung ihrer eigenen Sicherheit sowie der Unverletzlichkeit von Grenzen und des Selbstbestimmungsrechts der Völker selbst zu wählen“
-
Dagegen hat Russland durch die völkerrechtswidrige Annexion der Krim wie auch durch militärische Übergriffe auf die Territorien Georgiens und Moldawiens verstoßen.
-
Das besagt auch, dass die Souveränität über Bündniszugehörigkeit zu entscheiden, bei den Staaten liegt.

-
https://de.wikipedia.org/wiki/NATO-Russland-Grundakte

@ 17:40 Uhr von Wolf1905

"Prinzipiell hat meiner Meinung nach Frau Baerbock recht, wenn sie, solange es möglich ist, auf Dialog mit Russland setzt!"
Sie setzt eben nicht auf Dialog - sie setzt auf weitere Eskalation! Sie akzeptiert, dass die NATO weiter Waffen in die Ukraine verlegt. Sie ist Außenministerin eines NATO-Staates!

Willi Brandt - der hat auf Dialog gesetzt und uns damit Jahrzehnte Frieden gebracht:"Wir wollen ein Volk der guten Nachbarn sein".

18:13 Uhr von Sisyphos3


Sitzt in Kiew das Rotkäppchen, und der Putin in Moskau ist der böse Wolf ?

Das Rotkäppchen könnte jedenfalls keinesfalls dieses ganze Waffengerappel anstellen wie der Böse Wolf das an der Grenze zum Rotkäppchen tut.

@ 18:19 Uhr von Blitzgescheit

"Wieso keine Antwort auf derartig legitime Fragen und Interessen der russischen Seite? ...
Mal wieder nur leeres Gerede?
Mal wieder nur Heuchelei?"
.
Sie haben recht, es ist so offensichtlich (und da braucht man KEIN Russlandfan zu sein). Wie kann man von NATO-Seite aus nur so auf seinem Standpunkt beharren und gleichzeitig im Dialog bleiben wollen (ist schon ein Widerspruch in sich).

Eine Ukraine als Neutraler Staat wäre die einzigste Lösung

Karl Klammer@
Und das entscheiden dann Russland , die Nato usw?

Was ist mit dem demokratischen Recht von Millionen Bürgern in der Ukraine selbst über Ihre Politik und Lebensform zu entscheiden?`

18:09 Uhr von Giselbert

Wegen dieser Differenzen einen Krieg und harte Sanktionen auszusprechen (die uns im Grunde selbst mehr schaden als andersherum), ist keinesfalls sinnvoll.
.
Ihre Grunannahmen sind unzutreffend. A) Die Beteiligung an einem Krieg ist bereits von allen Seiten abgelehnt worden. B) Die Sanktionen würden der politischen Elite Russlands mehr schaden, als uns.

Zusage?

"Warum gibt man unseren russischen Partnern nicht einfach die Zusage das es keine NATO-Osterweiterung geben wird?"

-----

Weil die USA großes Interesse daran haben die Ukraine unter westlicher Kontrolle zu halten. Es geht darum im Nahrungskampf der Zukunft den US Agrarfirmen das drittgrößte Schwarzerdevorkommen der Erde zu sichern.

"https://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/ukraine-landwirtschaft-schwarzer…"

re 18:02 unbutu77: Pauschalisierungen

>>Geostrategischer Machtpoker
zweier Weltmächte...<<

Pardon, aber es nervt mich furchtbar, wenn man immer von 1 auf 2 schließt. „Die USA“ haben im Moment wirklich andere Sorgen, als sich in der kaukasischen Steppe in militärische Abenteuer zu verstricken. Warum wohl sind sie aus AFG abgezogen? Um „geostrategische Überlegenheit“ rauszuplustern?

Nicht immer war und ist die Situation unausgeglichen, aber diesmal geht der „geostrategische Machtpoker“ eindeutig vom Kreml aus. Der sich immer wahnsinnig schlau fühlt, wenn er vermeintliche Schwächen eines „Gegners“ ausnutzen kann.

>>Besonders die USA haben sich als nach der "Wende" als Titanen gefühlt und mit breiter Brust geprahlt.<<

Wie viele Regierungen gab es seitdem in den USA?

>>Das die Russen nun ein neues "Selbstbewusstsein" entwickelt haben haben sie noch immer nicht verstanden.<<

Weil es kein Selbstbewusstsein ist, sondern ein massiver und schlichter Minderwertigkeitskomplex!

18:31 Uhr von Blitzgescheit

>>“Zitat: "Russland hatte den USA und der NATO im Dezember Entwürfe für zwei Abkommen zukommen lassen, mit denen es den Einfluss des Westens in Osteuropa zurückdrängen will. Darin verlangt die russische Regierung einen Verzicht auf eine fortgesetzte NATO-Osterweiterung und auf US-Militärstützpunkte in Staaten der ehemaligen sowjetischen Einflusssphäre sowie den Abzug ausländischer Soldaten aus allen Ländern, die bis 1997 nicht Teil des Verteidigungsbündnisses waren."
Das sind - wie ich finde - legitime Sicherheitsforderung seitens Russlands.“<<
.
Und diese Forderungen hat Baerbock gleich zu Anfang Ihrer Rede mit einem Handstreich pauschal weggewischt ohne auf diese einzugehen.

Die AfD-Presseabteilung

tippt sich die Finger wund, um ihrer Solidarität mit Wladimir Putin Ausdruck zu geben.
.
Das sollte jede Linke und jeden Linken zum Nachdenken anregen.

18:38 Uhr von eine_anmerkung

damalige Zusagen Genschers gebunden fühlen ohne die es eine Wiedervereinigung wahrscheinlich nie gegeben hätte
.
Die 2+4 Verhandlungen haben vorrangig der Sowjetunion geholfen, ihren Kollaps im Ostblock gesichtswahrend abzuwickeln. Eine Wiedervereinigung hätte sie nicht verhindern können.

Sicherheitsbedenken

Die Russen haben angesichts der Osterweiterung Sicherheitsbedenken.
Auch die NATO hat Sicherheitsbedenken weil dadurch der Russe näher an die NATO kommt.

Was ist so schwierig daran eine neutrale Zone zu schaffen?

Oh, stimmt ja, die NATO will ihre Sicherheit und die SAicherheit der Russen darf den NATO-Mitgliedsländern egal sein.

WOW, das letzte Mal gings schief. So wie immer1

18:28 Uhr von MehrheitsBürger

Der Kreml ist am Zug und könnte durch Auflösung der Truppenmassierung an der Grenze zur Ukraine deeskalieren.

Die NATO stopft die Ukraine mit Waffen und US- Soldaten voll und Russland soll sich vorscheiben lassen, wo sie innerhalb ihres Landes ihre Soldaten stationieren. Habe ich das in etwa richtig verstanden?

Vielleicht wäre eine Pause besser?

Was bringen die Gespräche, wenn Frau Baerbock nur droht? Es würde vielmehr bringen 1 Monat lang nichts über Russland und Ukraine in den Nachrichten zu schreiben, als mehrmals am Tag irgendwelche neue Drohungen in die Welt zu setzten. Dann könnten alle Seiten sich beruhigen. Jetzige Situation erinnert mich an die Streitereien im Kindergarten oder in der Schule. Nur viel gefährlicher.

Friedenspolitik braucht Profis...

Egal zu welchem hier auf ts-de zur Kommentierung bereitgestellten Thema war und bin ich schon immer der Meinung, daß man sich in interne Staatsangelegenheiten Dritter offiziell nicht einmischen soll. So auch bzgl. der Ukraine und Russland. Generell behaupte ich, daß in Drittländern politische Veränderungen nach "westlichem Gusto" wenn überhaupt, dann nur im Rahmen gegenseitiger Wirtschaftsbeziehungen möglich sind, und auch dann nur zumeist systemisch begrenzt. Kurzum: Ich halte es mit Willy Brandts erfolgreich praktizierter These von "Wandel durch Annäherung". Konkret bzgl. der Ukraine wurde hier seinerzeit bereits falsch gehandelt durch einseitige Parteinahme zugunsten einer angeblichen "Freiheitsbewegung" sowie "Verurteilung" Russlands, mit gleichzeitiger Konfrontationshaltung der NATO... Heute sieht man, auch wir in DE und angeblich konsterniert, die Resultate solcher Politik... und will nun "reden" lt. Frau Baerbock... vom hohen Roß herab... als Turnierveranstalter..?

Vielleicht

ist ja die NATO inzwischen auch Überholt. Das Bündnis stammt noch aus der grauen Zeit des Kalten Krieges. Es könnte an der Zeit sein das einmal neu zu überdenken, aber mit der "Siegermentalität" der USA geht das sicher nicht.

Europa sollte sich endlich Emanzipieren und sich von den "großen Brüdern" lossagen damit wäre ein Geopolitischer Neuanfang geschaffen.
Leider reicht weder die Fantasie noch der Wille der Politiker dafür aus....

18:22 Uhr von Eislöwe

>>“Putins Forderung nach Sicherheitsgarantien
wurden von anderen nicht erfüllt. Und das ist dann ein Grund, sein Nachbarland anzugreifen und militärisch zu überfallen?“<<
.
Zum einen geben Sie die Situation sehr verkürzt wieder, zum anderen ist es, zumindest bis jetzt, eine Unterstellung von angreifen und überfallen zu sprechen. Zur Eskalierung der Situation sind solche Drohgebärden sicherlich nicht sinnvoll.

re 18:31 Blitzgescheit: Gescheite Fragen?

>>Legitime Sicherheitsforderungen<<...

haben alle Länder, Staaten, Gesellschaften und Menschen. Und sicher ist es „legitim“ für Putin, sich von der Ukraine bedroht zu fühlen. So wie es für einen Bären auch legitim wäre, Angst vor einer Maus zu haben. Damit ist die Angst aber noch längst nicht berechtigt, geschweige denn „logisch“. Worauf Sie ja immer so viel Wert legen wollen.

>>Wie soll man erwarten, dass Russland die kontinuierliche Osterweiterung der NATO oder EU nicht als Bedrohung ansieht und diese Entwicklung mit Argwohn begleitet?<<

Hätte es wohl eine „Osterweiterung“ gegeben, wenn sich der „Osten“ nicht von dem „Bären“ bedroht fühlen würde? Und sind deren „Sicherheitsinteressen“ nicht nur ebenfalls „legitim“, sondern dazu auch noch „logisch“?

Ich halte diese Fragen eigentlich für ziemlich „gescheit“!

18:38 Uhr von eine_anmerkung

Gerade wir Deutsche haben da eine Art Sonderstatus
.
Wir haben keinen "Sonderstatus" mit Russland, sondern wir haben das Vertrauen unserer 27 Partner in der EU und insbesondere der osteuropäischen EU-Länder.
.
"unseren russischen Partnern"
.
Russland definiert uns ganz klar nicht als Partner. Wem wollen Sie mit solchen Phrasen noch etwas vormachen?

Russlands Geostrategie auch von China angetrieben

Putin mag von einer 'geschichtlichen Mission', die am Ende der Sowjetzeit verlorgenen gegangenen Länder zurück in den russischen Einfluss bereich zu holen, angetrieben sein. Möglicherweise.
 
Wie hier schon viele geschrieben haben: diese Länder haben keine Lust, sich zum 'Einflussbereich' von Russland degradieren zu lassen, sondern möchten über ihre Politik selbst bestimmen.
 
Es gibt aber einen weiteren, für mich wichtigeren Aspekt, den man nicht unterschätzen darf:

- Russland ist militärisch noch Großmacht, aber wirtschaftlich verzwergt.
- Die USA und China sind wirtschaftlich weiter potenter als Russland
- Insbesondere China baut seinen Einfluss immer stärker in den ex-sowjetischen, zentralasiatischen Ländern aus
- Russland kann diesen Ländern im Gegensatz zu China nichts bieten
- es ist eine Frage der Zeit, bis die VR hier eine dominante Stellung einnimmt
 
Putin weiß das genau. Sein Raumgriff in die Ukraine könnte eine kompensatorische Handlung sein.

Das „Spiel“ ist aus...

Russland ist im Moment das einzige Land, dass überhaupt keine Hemmungen hat, seine „Interessen“ mit militärischer Gewalt durchzusetzen. Und zwar nicht als letztes, sondern durchaus auch als erstes Mittel. Da ist sogar China - noch - zurückhaltender. Und die USA haben sich aus diesem Spiel schon länger verabschiedet.

Möglicherweise aber hat diese Steinzeitpolitik gerade jetzt ihren Zenit überschritten. Es scheint jetzt auch den letzten Staaten - siehe Schweden und Finnland - aufgegangen zu sein, dass hier einer mitspielt, der meint, politische Vernunft durch militärische Macht ersetzen zu können.

Und dann hat man auch selber keine Lust mehr „zu spielen“. Dann muss man erst mal zusammenräumen und neue Spielregeln aufstellen. Und diese müssen auf Demokratie und Selbstbestimmung statt auf historischen Großmachtsansprüchen aufgebaut sein.

"Wer redet, schießt nicht"

Richtig. Und genauso, wie man bisher geschossen hat, muss man in Zukunft stattdessen reden: Auf Augenhöhe, direkt und geradeaus („un-umwunden“):
„Es gehe um "Härte, die unmissverständlich deutlich macht: Die Grundpfeiler der europäischen Friedensordnung sind nicht verhandelbar", sagte die Ministerin. Deutschland und seine Verbündeten hätten "klipp und klar deutlich gemacht, dass ein erneutes militärisches Vorgehen gegen die Ukraine massive Konsequenzen für Russland hätte".

@Poliós - friedliche Nachbarschaft

16:36 Uhr von Poliós:
"Vielleicht haben Sie's ja nicht mitbekommen - aber die 'Sanktionsdrohungen' sind immer an die Bedingung geknüpft, dass zuvor von russischer Seite eine Aggression gegen die Ukraine stattfindet."
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Angenommen Sie verstehen sich mit Ihren Nachbarn nicht so gut und drohen ihnen jeden Tag, dass diese "einen hohen Preis zahlen" werden, falls diese irgendetwas Dummes tun. Den anderen Nachbarn erzählen Sie, dass Sie einen Dialog führen, um den Streit zu deeskalieren.
Was glauben Sie, wird die Nachbarschaft von Ihnen denken? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Sie mit diesem Verhalten den Streit tatsächlich schlichten?

19:20, Zille1976

>>Zusage?
"Warum gibt man unseren russischen Partnern nicht einfach die Zusage das es keine NATO-Osterweiterung geben wird?"

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Weil die USA großes Interesse daran haben die Ukraine unter westlicher Kontrolle zu halten. Es geht darum im Nahrungskampf der Zukunft den US Agrarfirmen das drittgrößte Schwarzerdevorkommen der Erde zu sichern.

"https://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/ukraine-landwirtschaft-schwarzer…"<<
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Ich empfehle, den Artikel, den Sie verlinken, auch zu lesen. Er deckt Ihre Behauptungen nämlich nicht. Die Lage ist zu kompliziert, um ihr mit der antiamerikanischen Welterklärungsschablone auch nur ansatzweise gerecht zu werden. Der Artikel ist da sehr aufschlussreich.
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Warum nur werden die Menschen in der Ukraine immer wieder als willenlose Objekte ausländischer Mächte betrachtet und nicht als handelnde Subjekte?
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Die einzige US-Agrarfirma, die im Artikel erwähnt wird, ist Monsanto. Das ist mittlerweile eine deutsche Firma.

@1738 von WL Sicherheit mit mehr Waffen

Ein Blick nach Aleppo während dem Krieg in Syrien reicht, um herauszufinden, wie es so ist einen Krieg mit einer deutlich unterlegenen Bewaffnung zu führen! Die Erfahrung zeigt, dass jene massakriert werden, die sich nicht wehren können. Wie jemand auf die Idee kommen kann, dass eine eindeutige Unterlegenheit dazu führt, dass die davon betroffene Seite weniger Schaden nehmen soll, ist schlicht unlogisch!

@fathaland slim

Es ist unbestritten das der größte Fanclub Putins die AfD Anhänger sind.
Es ist aber allerdings auch ein Fakt das Teile der Linksfraktion Putin affin sind. Heut In Bundestag erhielt Gysi in seine Rede über die Ukraine großen Applaus von der AfD-Fraktion.

@SirTaki - Was wollen die Bürger?

17:32 Uhr von SirTaki:
"Worauf wollen Sie hinaus? Indem Sie wiederholen, was ich feststelle, erkenne ich keine Diskussion."
> Sie müssen meinen Beitrag schon komplett lesen. Mein Diskussionsbeitrag steht immer unter dem Zitat.
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"Ist es ausschlaggebend, wieviel Prozent Zustimmung ich bei einer Volksabstimmung 'erwarte'?"
> Ich fragte mich nur, ob Sie bereit wären, den freien Willen der Krim-Bewohner anzuerkennen. (Scheinbar nicht.
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"Aber ob die Ukraine sich nach Westen orientiert und Bündnisse eingeht, wird in Kiew entschieden."
> Und in Washington, aber nicht von den Ukrainern.
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"Die Erfolge, die Sie Putin bereits als ausreichend schmackhaft machen wollen, sind nicht, was er erreichen will."
> Putin möchte keine NATO vor der Haustür.
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"Das können Invasion in die Ukraine und Zerschlagung des Staates sein wie viele andere Stoßrichtungen."
> Die Ukraine "könnte" dasselbe mit Russland versuchen. Genauso absurd, aber "könnte" ja sein...

19:27 Uhr von Barbarossa 2

Die NATO stopft die Ukraine mit Waffen und US- Soldaten voll
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"Vollgestopft" mit Waffen und Soldaten aus Russland sind die annektierten Gebiete und die verdeckten russischen Verwaltungszonen innerhalb des ukrainischen Staatsgebietes.

Wie gross ist wohl

die Anzahl von Soldaten der Natostaaten welche an der russischen Grenze stehen im Gegensatz zu russischen Soldaten die in ihrer Heimat grenznah stationiert sind?

Darstellung: