Kommentare - Baerbock zur Ukraine-Krise: "Wer redet, schießt nicht"

27. Januar 2022 - 15:16 Uhr

Außenministerin Baerbock hat den Kurs der Regierung in der Ukraine-Krise verteidigt. Für sie habe der Dialog "absolute Priorität". Waffenlieferungen lehnte sie erneut ab. Moskau drohte sie im Ernstfall mit Sanktionen - auch bei Nord Stream 2.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Wer redet, schießt nicht

wo sie recht hat, hat sie recht
-
Sanktionen bei Nord Stream 2 ?
wie sollen die aussehen, aktuell fließt doch kein Gas,
dass man abstellen könnte
wobei was heißt hier Sanktionen
wir sind doch diejenigen welche Sanktionieren indem wir die Gasltg nicht öffnen

Wie

kommt Frau Baerbock denn daruaf, dass Waffenlieferungen von Deutschland sofort zum Abbruch der Gespräche führen würden?

Außerdem, welche Waffen will die Ukraine denn kaufen?
Soweit ich weiß, ist unsere Bundeswehr alles andere als gut ausgerüstet

5000 Helme sind natürlich ein Witz, genauso wie die Aussagen der Vetreidigungsministerin dazu

15:39 Uhr von PatricioKanio

Außerdem, welche Waffen will die Ukraine denn kaufen?
Soweit ich weiß, ist unsere Bundeswehr alles andere als gut ausgerüstet
------
-
was haben denn mögliche Waffenkäufe mit der Bundeswehr zu tun ?
Verkauft die Bundeswehr üblicherweise Waffen
oder sind da nicht eher Krauss-Maffei und Heckler und Koch Ansprechpartner ?

Bitte nicht angreifen

Wenn Russland einen Angriffskrieg gegen die Unkraine beginnt, droht ein Krieg in ganz Europa. Auch wir in Deutschland würden dann hinein gezogen werden.

Teil eines Kommentars aus der TS :

Die folg. Passage habe ich aus dem Kommentar de TS kopiert :
"Niemand kann im Ernst glauben, dass deutsche Waffenlieferungen daran etwas ändern würden. Was die Partner aber zu Recht von der Bundesregierung erwarten, ist ein klares Bekenntnis zu ernsthaften Wirtschaftssanktionen."
--
Mich würde vor allem interessieren, wer genau "die Partner" sind, die als erste Sanktion immer N2 anführen.
Weiterhin würde es schon interessieren, was genau mit der Aussage von Frau Baerbock "wir werden die UKR auch weiterhin wirtschaftl. u. finanziell unterstützen".
Die Äusserung von "wir liefern Schutzhelme, bauen Schutzbunker und bilden Soldaten aus" erinnert mich sehr an "unsere" Aufgaben in AFG. Die "breite Palette an Sanktionen" würde mich auch interessieren, da ausser N2 bis dato noch nichts Konkretes genannt wurde. Der Ausschluss von "Swift" will sehr gut überdacht werden und eine Rede von Herrn Scholz hätte ich auch angemessen gefunden.

Auch Sanktionen

gegen Nordstream 2. Wer wird mit Sanktionen gegen NS2 wirklich zur Rechenschaft gezogen , das ist der Deutsche Verbraucher von Gas. Der Gasverbraucher kann nichts dafür dass er ins Getriebe der Außenpolitik der USA gerutscht ist . Warum will man Russland sanktionieren und schadet sich damit in der Hauptsache selbst . Redet doch mal mit den USA und der NATO und haltet euch aus der UK Vertraglich raus und im Gegenzug gibt es einen Nichtangriffsvertrag mit Russland und dann kann man wieder ganz normal mit einander umgehen ohne Kriegsdrohungen. Wer Miteinander Handel treibt schießt nicht aufeinander. Und Verträge mit Russland haben eine wesentlich längere Halbwertszeit wie Verträge mit der USA. Sanktionen die das eigene Land bestrafen machen nicht so richtig Sinn ,außer man will dem eigenen Land vorsätzlich schaden. Am wenigsten Sinn macht ein Krieg der von den USA befeuert wird auf Europäischem Boden. Russland ist unser Nachbar egal was die USA davon hält

Baerbock zur Ukraine-Krise: "Wer redet-schießt nicht"

Wer redet schießt nicht, wie war. Aber wer redet ?
Die wichtigen Verhandlungen, auch um die eingeforderten Sicherheitsgarantien, finden im Moment aber ausschließlich zwischen Washington und Moskau statt.
Die Gespräche im Normandie-Format liegt seit faktisch zweieinhalb Jahren brach.

Und selbst Teile der ukrainischen Führung rudern etwas zurück und verneinen die Gefahr eines militärischen Angriffs. So das Zentrum für Verteidigungsstudien und Präsident Selenskij selbst. Weil durch eine Panik auch die Destabilisierung der Wirtschaft droht (Abhebungen, Hamsterkäufe).

Faire Waffenlieferungen

Deutschland müsste unbedingt defensive Waffen, z.B. zur Panzerabwehr an die Ukraine liefern. Dass sich die Ukraine nicht ausreichend gegen den großen Hegemon verteidigen kann, ist nicht fair.

Nato hat Manöver gemacht

Auch Deutschland hat mit gemacht. Immer wieder hat die Nato mit Manövern vor der Haustür Russlands Manöver gemacht.

Jetzt will Baerbock den militärischen Provokationen Worte folgen lassen. Ein Adrimal hat letztens die Bedeutung eines respektvollen Umgangs benannt. Folgt die ehemalige Politikstudentin und jetzige Aussenministerin den Worten des Admirals?

Frieden ist ein hoher Wert. Weitere Provokationen und respektloser Verhalten sind gefährlich.

Am 27. Januar 2022 - 15:32 Uhr von Sisyphos3

Hm anscheinend nur noch wir beide hier aktiv momentan:-)

Ich denke die Sanktionen bei Nord-Stream 2 sieht so aus, dass das Dingen gar nicht genutzt wird, aber schießen wir uns damit nicht ins eigene Bein?

Drohungen sind kein Dialog.

"Für sie habe der Dialog 'absolute Priorität'."
_
Die stetige Wiederholung von Forderungen und Drohungen sind kein Dialog.

@PatricioKanio

"Außerdem, welche Waffen will die Ukraine denn kaufen?"
***
Waffen vielleicht nicht. Aber Militärhelme und Ausrüstung sollen schon geliefert werden (n-tv).
Was ich mich Frage:
Womit will Ukraine bezahlen?
*
Ich habe keine Lust,dass meine CO2-Abgabe für solche "Hilfeleistung" draufgeht.
Hier soll man Energie sparen und mehr und mehr bezahlen, und das Geld wird dann in die Luft geschossen.
***
Der Osten der Ukraine war schon immer pro Russland gewesen.
Die Westukraine pro Westen.
Ostukraine wird ihre Meinung nicht durch militärische Bekehrung aus Kiew ändern. Wobei in Ost und West dekadente Oligarchen das Sagen haben.

Verhandlungen mit konkreten Ergebnissen retten den Frieden

Prinzipiell richtig, aber in dieser Situation eine Fehleinschätzung Baerbocks: Die Russen emfinden, dass es genug sein müsse des sinnlosen Geredes - stattdessen wollen sie verbindliche schriftliche Zusagen. Sie sagten doch sehr deutlich, dass sie sich nicht mehr hinhalten ließen, aber das scheint in einigen Köpfen noch nicht angekommen sein. Reden ja, aber nur mit konkreten, verbindlichen, überprüf- und sanktionierbaren Ergebnissen. Was ist daran nicht zu verstehen?
Wenn jetzt die russische Duma das offizielle Liefern russischer Waffen in den Donbass beschließt, wird Putin es absegnen.

Am 27. Januar 2022 - 15:53 Uhr von Karl Klammer

>>@PatricioKanio - Waffen liefern & verhandeln ist unglaubwürdig<<
-
Macht Amerika doch auch
-
>>Übrigens es gibt noch genügen Artillerie Material aus NVA Beständen
mit dem Vorteil , das die Ukrainer mit russisch Kenntnissen,
diese gleich bedienen können.<<
Ja, solche Waffen helfen natürlich gegen das moderne russische Militär, das ist ja fast wie mit Kanonen kämpfen

Luftabwehr

Die Ukraine braucht eine gute Luftabwehr und Aufklärung und Unterstützung aus der Luft von der Nato.

Am 27. Januar 2022 - 15:39 Uhr von PatricioKanio

Außerdem, welche Waffen will die Ukraine denn kaufen?
Soweit ich weiß, ist unsere Bundeswehr alles andere als gut ausgerüstet

5000 Helme sind natürlich ein Witz, genauso wie die Aussagen der Vetreidigungsministerin dazu
--
Also von KAUFEN war sowieso garnicht die Rede, sondern von LIEFERN !Ob man da den Spruch mit dem "geschenkten Gaul" anwenden mag, weiss ich nicht. Geld fliesst mit Sicherheit nicht; zumindest nicht Richtung DE.

drohte sie?

Ob Putin jetzt zittert?

Aber bestimmt zittern vielen Bürger wenn Energie immer noch teuerer wird in unserem Land oder wenn die NATO mit riesigen Manöver die Spannungen weiter steigern wird.

@ Initiative Neu…

Nato hat Manöver gemacht. Auch Deutschland hat mit gemacht.

Putin weiß, dass die Nato eine schlagkräftige Armee hat und das kann nur ein Vorteil sein.

15:54 Uhr von put in's cold war

Faire Waffenlieferungen
Deutschland müsste unbedingt defensive Waffen, z.B. zur Panzerabwehr an die Ukraine liefern.
--------------
.
"müssen", müssen wir überhaupt nichts
und was soll an Waffen "fair" sein

""Wer redet schießt nicht""

Das kann man m.E. pauschal nicht so sagen. In Partnerschaften ( um so etwas ähnliches handelt es sich hier ja auch) erleben wir gelegentlich, dass erst durch den Wortwechsel die Eskalation (oder der Gewaltausbruch) provoziert wird. Es kommt also darauf an, das Richtige zu reden und dazu muss man erst das Deeskalationspotential seiner Worte zutreffend abschätzen können. Also, wenn man sich nicht sicher ist, das Richtige reden zu können, ist es besser abzuwarten, bis man genügend Hintergrundwissen gesammelt hat, dass man dann das Richtige reden kann.

@ 15:53 Uhr von Karl Klammer

„ Übrigens es gibt noch genügen Artillerie Material aus NVA Beständen“

Haben wir da immer noch was übrig? So eifrig, wie D sonst mit Waffen handelt, werden wir das doch schon vertickt haben. Kalaschnikow und Konsorten sind doch weltweit beliebt. Haben wir die MIGs eigentlich verschrottet oder verkauft?

Ansonsten ist doch immer so wichtig, keine Waffen in Spannungsgebiete zu liefern. Wenn die Ukraine kein Spannungsgebiet, dann weiß ich nicht.

Mal ehrlich, wenn Putin wirklich in der Ukraine einfällt, dann hilft ein bisschen deutsche Waffentechnik auch nicht. Da kann präventive Diplomatie und Politik mehr bringen.

5000 Helme sind natürlich der Knaller. Wär mir das peinlich, wenn mir das eingefallen wäre. Aber vielleicht legen wir noch ein paar Socken und Stiefel drauf.

trotzdem wachsam bleiben

"Wer redet, schießt nicht" Oder er redet so lange, bis er seine Vorbereitungen getroffen hat.

@ Bernd Kevesligeti

Die Gespräche im Normandie-Format liegt seit faktisch zweieinhalb Jahren brach.

Nein. Gerade gestern gab es wieder Verhandlungen im Normandie-Format. Das hätten Sie hier lesen können.

https://www.tagesschau.de/ausland/uswahl/ukraine-
frankreich-normandie-gespraeche-101.html

Weswegen gibt es Russland-Sanktionen?

Zitat: "In einem Telefonat zum Ukraine-Konflikt hat US-Präsident Biden dem russischen Staatschef Putin mit harten Sanktionen gedroht."

Weswegen gibt es noch einmal Russland-Sanktionen?

Außer der Krimfrage, also der nicht ganz völkerrechtskonformen Einverleibung einer Halbinsel, die historisch gesehen immer russisch war, deren Bevölkerung zu 95 % russisch ist und die Russland einen Zugang zum Schwarzen Meer ermöglichte, was die Ukrainer Russland verweigerten?

Wenn es nur das wäre, derjenige, der nicht gegen bestehende Verträge verstößt wie es bspw. die EU seit Jahren macht, werfe den ersten Stein. Mit der Krim-Frage alleine lassen sich keine Russlandsanktionen begründen, alleine schon, weil es im deutschen und europäischen Interesse ist, normale Beziehungen zu Russland zu rekonstituieren.

Verteidigungsbereitschaft gehört zu Verhandlungen

Es klingt verlockend und zu einfach, wenn man redet und keinen Schießbefehl erwartet. So agieren Leute, die aufeinander zugehen und die nicht Hintertürgedanken verschleiern. Putin hat auch in der Krim-Frage mit der Ukraine und anderen verhandelt. Man hat geredet und geredet. Das hielt ihn nicht davon ab, seine Untergrundaktionen in den ukrainischen Ostgebieten zu betreiben. Das hielt ihn nicht davon ab, militärische "Zivilisten" einzuschleusen und eine "Volksabstimmung" auf der Krim zu manipulieren. Das festgetackerte Ergebnis ist nun eine von der Ukraine und ihrem Staatsgebiet amputierte Region. Und nun meint Baerbock, sie könne die Uhren zurück stellen? Zweifel sind angebracht. Putin und seine Militaristen, alles hochdekorierte Generäle, brauchen endlich wieder Erfolge am Schwarzmeer. Eine Welt sah zu, wie die Ukraine einmal vor vollendete Tatsachen gestellt wurde, diesen Fehler wird sie nicht zweimal machen. Denn die Krim ist weg. Die nächsten Teilstücke werden folgen.

Die Antwort von Lars Klingbeil...

...auf den Vorwurf von Herrn Merz über die Funkstille bei Kanzler Scholz finde ich absolut schlagfertig:

"Außenpolitik sei nicht geeignet für die Selbstfindung einer neuen Oppositionspartei".

Und dann legt er noch einen drauf, indem er Herrn Merz an dessen Ablehnung des Ausschlusses Russlands aus dem int. Zahlungssystem SWIFT erinnert, worauf dieser ein weiteres Mal rudern muss.

Obwohl geklaut:
Man möchte sich vor Lachen...

@ put in's cold war um 15:49 Uhr, "Bitte nicht angreifen"

"Wenn Russland einen Angriffskrieg gegen die Unkraine beginnt, droht ein Krieg in ganz Europa. Auch wir in Deutschland würden dann hinein gezogen werden."
Das befürchte ich auch. Krieg zu vermeiden, das ist das wichtigste. Selbst wenn Putin einmarschieren würde, sollte sich Deutschland/Europa nicht mit Waffen gegen Russland engagieren. Dann wären überhaupt keine Verhandlungen mehr möglich, dann lägen (Ost-)Europa, evtl auch skandinavische Staaten und auch Russland in Scherben. Wer will das - keineR hoffentlich.

@albexpress - Handel statt Sanktionen

15:54 Uhr von albexpress:
"Wer Miteinander Handel treibt schießt nicht aufeinander."
_
So ist es. Die ständigen Sanktionsandrohungen tragen daher völlig unnötig zur Eskalation des Konflikts bei. Eine um einen ehrlichen Dialog bemühte Außenministerin wäre in dieser Situation besser für Deutschland und Europa.

von put ins cold war 16:12

Ja, gestern ergebnislos auseinander gegangen. Und vorher jahrelang nicht getagt.

@ werner1955

Aber bestimmt zittern vielen Bürger wenn Energie immer noch teuerer wird in unserem Land oder wenn die NATO mit riesigen Manöver die Spannungen weiter steigern wird.

Das ist doch genau Putins Rhetorik, die uns verunsichern und spalten soll.

Selenskjy relativiert

Selenskjy weisst auf die geringe Kriegsgefahr hin. Moskaus Manöver werden als routinemäßig eingeordnet.

Das Framing vom "Schiessen" dramatisiert und suggeriert eine Kriegsgefahr. Baerbock schürt mit ihren Worten eine angebliche Kriegsgefahr die nicht einmal der Präsident der Ukraine erkennen kann.

Wie realistisch ist eine russische Aggression in der Ukraine?

Zitat: "Für den Fall eines erneuten Einmarschs Russlands in die Ukraine haben die USA und europäische Länder unter anderem den Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem Swift angedroht - ein Schritt, der insbesondere russische Öl- und Gasexporte erschweren soll."

Wer will seriös belegen, dass ein Einmarsch Russlands in die Ukraine ein realistisches Szenario sei? Inwiefern sollt es im Interesse Russlands sein, in die Ukraine einzumarschieren, wohlwissend, dass man dann eine harte Reaktion, möglicherweise sogar eine militärische Auseinandersetzung - i.e. "Krieg" - heraufbeschwören wird?

Im Interesse Russlands ist es, sich über die historisch immer zu Russland gehörende und zu 95 % von Russen bevölkerte Krimregion einen Zugang zum Schwarzen Meer zu sichern.

Ich halte es für ein sehr unrealistisches Szenario, dass Russland von sich aus konfrontativ ggü. der Ukraine oder gar EU verhielte, insbesondere dann, wenn man die Beziehung zu Russland normalisierte.

Warum?

Warum bilden wir denn ukrainische Offiziere aus? Das wird doch wieder von unseren russischen Freunden als Affront aufgefasst werden, zurecht wie ich finde?

@ Blitzgescheit, 16:13

Meinen Sie die Frage am Anfang Ihres Kommentars wirklich ernst?

Falls ja, lesen Sie doch die diesbezüglichen Artikel der vergangenen Wochen einfach mal.
Ein ziemlich plumper Versuch, wie immer den Spieß umzudrehen und nach schlechter Alter AfD-Manier den Angreifer zum Opfer zu machen oder sein Handeln zu verniedlichen.

Haupsach: Man kann der ungeliebten EU wieder eine überziehen.

@Blitzgescheit 16:13 Uhr

Kontakte sind nicht nach dem Willen der Russen auszurichten, sondern bedienen beide Seiten und Sichtweisen am Verhandlungstisch. Von einer "nicht ganz völkerrechtskonformen" Einverleibung zu reden und das als Außenstehender in Deutschland auch noch akzeptieren zu wollen, ist die Arroganz des Zuschauers, der nicht betroffen ist, aber fleißig über Wohl und Wehe eines fremden Staates und dessen Selbstständigkeit salbadert. Die Krim ist kein Minieiland, sondern eine Insel mit strategisch, militärischer Lage, um die sich alle Anrainer reißen. Russland hat zugegriffen, weder eine inszenierte Volksabstimmung noch seine Soldaten in Zivil sind dabei das, was sie vorgaben: legitime Interessenvertreter der Bewohner der Krim. Russen haben hier das Ruder bestimmt. Man muss nicht Waffengewalt und Krieg einsetzen, um sich fremdes Staatsgebiet einzuverleiben. Putin hat damit Macht demonstriert und ist damit durchgekommen. Und niemand wollte bisher für Kiew einen Krieg beginnen. Das ist der Punkt!

Deutschland duckt sich weg

Die 5000 Helme sind in meinen Augen eine Beleidigung der Ukraine. Das muss man in der Deutlichkeit mal sagen. Andere NATO-Staaten liefern Waffen, mit denen sich die Ukraine eine Zeitlang tatsächlich verteidigen könnte. Darunter fallen Stinger-Raketen (u.a. von UK, USA), Panzer und Hubschrauber. Selbst die Türkei hat 60 TB2-Kampfdrohnen geliefert, inklusive lasergesteuerte Lenkraketen. Auch kleine Länder wie Holland, Dänemark und die Baltischen Staaten liefern Kriegsmaterial, als Zeichen der Solidarität.

Einmarsch während der Gespräche

@ SirTaki:
Verteidigungsbereitschaft gehört zu Verhandlungen
Es klingt verlockend und zu einfach, wenn man redet und keinen Schießbefehl erwartet.

Der Einmarsch in die Tschechoslowakei 1939 geschah, während an anderer Stelle noch verhandelt wurde.

@put in's cold war 16:08 Uhr

Putin weiß, dass die Nato eine schlagkräftige Armee hat und das kann nur ein Vorteil sein.
Zumindest die Amerikaner wissen, was Putins Verteidigungsminister Schoigu aus der in den 90er Jahren darniederliegenden Sowjetarmee gemacht hat! Mit der möchten auch sie sich nicht anlegen. Anstatt flotter Sprüche sollten manche mal besser nachlesen oder zuhören, was General Kujat oder Vizeadmiral Schönbach zum Thema äußerten! Da steckt nämlich Sachverstand drin!

@Am 27. Januar 2022 - 16:24 Uhr von harry_up

Zitat: "Falls ja, lesen Sie doch die diesbezüglichen Artikel der vergangenen Wochen einfach mal."

So weit, so unspektakulär.

Ja, diesen ist zu entnehmen, dass Russland auf russischem Boden Manöver fährt.

Bitte obige Frage also noch beantworten.

Rhetorik, die uns verunsichern ?

von put in's cold war@
Kommt für mich aber besonders von Frau Bärbock und Biden sowie der NATO.

@ Nachfragerin

"Wer Miteinander Handel treibt schießt nicht aufeinander."
_ So ist es.

Im September 1939 und im Juni 1941 war das aber anders.

15:54 Uhr von put in's cold war

"Faire Waffenlieferungen
Deutschland müsste unbedingt defensive Waffen, z.B. zur Panzerabwehr an die Ukraine liefern. Dass sich die Ukraine nicht ausreichend gegen den großen Hegemon verteidigen kann, ist nicht fair."

Und wenn Russland nur mit Raketen von Boden, Flugzeugen und Kriegsschiffen die Ukraine angreift, hilft ihr die Panzerabwehr?
Oder soll Russland die Separatisten zum Gegenteil mit verschiedene Waffen ausrüsten?

Waffen für Ukraine "nein" aber für Ägypten "ja"

Die Ukraine darf keine Waffen erhalten, da Krisengebiet - so weit so gut. Aber Ägypten unter seinem Diktator Sisi hat 2021 für über 4 Mrd. Euro deutsche Waffen erhalten. Auch nach Dubai gingen deutsche Rüstungsgüter. Dabei führen beide Staaten gerade einen brutalen Krieg im Jemen, mit zehntausenden toter Zivilisten! Außerdem wird in beiden Ländern noch die Todesstrafe angewendet! Wie kann man das erklären?

16:01 Uhr von 8geber

"Die Russen emfinden, dass es genug sein müsse des sinnlosen Geredes - stattdessen wollen sie verbindliche schriftliche Zusagen. Sie sagten doch sehr deutlich, dass sie sich nicht mehr hinhalten ließen
[...] . Reden ja, aber nur mit konkreten, verbindlichen, überprüf- und sanktionierbaren Ergebnissen. Was ist daran nicht zu verstehen?"
..
Es ist nicht auszuschließen, dass das Missverständnis auf Ihrer Seite liegt. Die russische Regierung - nicht "die Russen" - stellt Forderungen und Bedingungen, die von der Nato abgelehnt werden. Das ist die Ausgangssituation, und jetzt sollte verhandelt werden.

@ Sisyphos3

... und was soll an Waffen "fair" sein

Gemeint war, dass die Ukraine militärisch unterlegen ist und wir daher aufgefordert sind, sie mit defensiven Waffen zu unterstützen. Hilfe für die schwächere Seite wäre fair. Außerdem steht die Ukraine auf unserer Seite.
Dass einige hier auf der Seite Russlands stehen, finde ich nicht sinnvoll.

Reden ist

natürlich besser als schießen, das steht wohl außer Frage.
Und wenn ich mir die die neusten Umfragen ansehe, dann ergibt sich auch ein klares Bild, wer was will.
Das gilt bei Waffenlieferungen und auch für N2, das die Dame da andere Vorstellungen hat, ist allgemein bekannt.
Und wer warum das auch will, ist auch bis zum letzten wohl langsam durchgedrungen, nur hilft es dem Bürger der auf Gas angewiesen ist, sehr wenig.
Die Antwort ist ja Moskau zugestellt worden, also gibt es nicht mehr viel zu reden, wie das da weitergehen soll, ist mir persönlich ein Rätsel.
N2 ist nicht in Betrieb, ob es je dazu kommt, steht wohl eher in den Sternen, kommt es zum Konflikt, fällt noch mehr aus, und zusätzlich noch einiges anderes. Artikel gibt auch dazu, da bekommt nicht nur die RF ein Problem.
Könnte ein interessantes Jahr werden.

@Bernardo Caupis

"Die 5000 Helme sind in meinen Augen eine Beleidigung der Ukraine. Das muss man in der Deutlichkeit mal sagen. Andere NATO-Staaten liefern Waffen, mit denen sich die Ukraine eine Zeitlang tatsächlich verteidigen könnte"
***
Ja, und wer bezahlt das Ganze?
Auf wessen Kosten wurden so manche dieser NATO-Staaten ausgerüstet, dass sie jetzt auf dicke Hose machen können?

Solidarität mit der Ukraine

Andere Natostaaten liefern Luftabwehr und Panzerabwehr. Das sind rein defensive Waffen, die nur dazu geeignet sind, angreifende Truppen abzuwehren. Da finde ich, sollte sich Deutschland anschließen. Das ist gelebte Solidarität unter unseren Völkern.
Ohne Luftunterstützung und ohne Panzer würde Russland seine Bodentruppen bei einem Angriff wieder zurück ziehen.

Moskau hat erreicht das Dinge beim Namen genannt werden

Sollte der Kreml erreicht haben, dass in der Ukraine keine US Raketen stationiert werden, wäre das schon ein Erfolg.

Außerdem scheint man die Ukrainer (hoffentlich!) davon abgeschreckt zu haben, die „Volksrepubliken“ anzugreifen. Trotz massiver Vorbereitungen.

Wenn die Russen jetzt ihrerseits mit Waffenlieferungen an Donezk und Lugansk beginnen, wäre das nur konsequent. Aber dies ist Verhandlungsmasse.

Erstmals seit 2014 gibt es auch einen Zeitplan: Kiew hat seit Mittwoch zwei Wochen Zeit um sich zu positionieren, wie der Status der „Volksrepubliken“ aussehen könnte. Außerdem können es sich die Ukrainer nicht länger leisten, nicht mit den Separatisten zu sprechen.

Im Westen klopft man sich dagegen auf die Schulter dafür einen „großen Krieg“ in Europa verhindert zu haben, der aber nie ernsthaft zur Debatte stand - jedenfalls wenn es nach Moskau geht. Die USA selbst haben die ukrainischen Hitzköpfe wieder eingefangen. Nord Stream II kann also endlich in Betrieb gehen.

Naja ...

Der ganze Dialog nutzt nichts, wenn der Westen nicht kompromissbereit ist.
.
Und wieder von Baerbock die Nordstream 2-Karte (was den Grünen sehr gelegen kommt, wurde doch NS2 schon im Wahlprogramm abgelehnt).
.
Insgesamt nichts Neues, man dreht sich weiter im Kreis.

16:20 Uhr von Nachfragerin

"Die ständigen Sanktionsandrohungen tragen daher völlig unnötig zur Eskalation des Konflikts bei."
..
Vielleicht haben Sie's ja nicht mitbekommen - aber die "Sanktionsdrohungen" sind immer an die Bedingung geknüpft, dass zuvor von russischer Seite eine Aggression gegen die Ukraine stattfindet.
Es ist also ganz einfach: Die russische Regierung sollte die Finger von der Ukraine lassen, dann gibt es auch keine Eskalation.
Klar? Na, geht doch.

Frau Baerbock liegt falsch

Mit der Aussage: "Wer redet, schießt nicht" liegt Frau Baerbock meiner Meinung nach ganz falsch.

Putin verhandelt nur zum Schein. Ich begründe dies mit unerfüllbaren Forderungen, die nicht ernsthaft akzeptiert werden können.
Der Grund für seine "Verhandlungsbereitschaft" ist, den Westen zu beschäftigen und dem russischen Volk seinen guten Willen gegenüber dem Westen vorzugaukeln.
Aus meiner Sicht ist seine Absicht längst beschlossen, hierfür gibt es zwei Wege zum erreichen seines Ziels. 1. Putsch /Regierungsaustausch in der Ukraine. 2. Invasion. Für 2. fehlt Putin noch ein Vorwand. Er braucht seinem Volk gegenüber einen "Begeisterungsgrund".

Die Zeit für 2. wird angesichts der Witterungs- und Bodenverhältnisse langsam knapp. Wenn der Boden aufweicht würden seine Panzer im Morast liegen bleiben.

Mit Diplomatie kommt man da nicht weiter bei Putin. Und Sanktionen betreffen sein Volk, ihn selbst nicht. Putin geht es um seine Macht.

Demut (in jeder Lage): Verzicht, Zurückhaltung ...

... und Anerkennung der eigenen "Wertlosigkeit" gegenüber allen anderen auf Erden und in der Welt.
Ganz am Ende der "Maischberger"-Sendung gestern Abend zitierte Putin-Biograph Seibel den romantisch verträumten, und aufgrund der furchtbaren sozialen Bedingungen im ehemal. Zarenreich eher allgemein pessimistischen, russischen Schriftsteller:
<< Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst. >>
Allein wegen dieses wunderbar tiefgründigen und viele schreckliche Kriege, Konflikte ond Unterdrückungen erklärenden Zitates, wurde der öffentlich-rechtliche Sender seiner Bildungsaufgabe gerecht. Das kommt heute jedoch selten genug vor!

Ukraine und Waffen

Soll also in das Land der Waffen liefern, der keine falschen Vorstellungen von Verteidgungsrechten hat. Kiew hat Recht und Pflicht zugleich, seine Leute zu schützen. Wenn sich Berlin hinstellt und mit moralinsaurer Miene Verteidgungswaffen nicht liefern will, ist die Position deutlich: Wir reden lieber und riskieren eure Sicherheit, liebe Leute in der Ukraine. Frieden schaffen und befrieden braucht mehr als warnende Worte von Baerbock und Bündnispartnern. Was soll folgen? Wer seine Maßnahmen nicht auf den Tisch legt, verkennt die brenzlige Situation. Für Putin ist die Zielrichtung Ukraine klar. Nur ob er Waffen einsetzt oder Untergrundarbeit betreibt, ist die Entscheidung. Gib dem Besitzer des brennenden Hauses einen Eimer Wasser und lass ihn statt Feuerwehr den Schaden löschen. Der Brandstifter kann zwischenzeitlich noch ein Holzscheit mehr ins Feuer werfen, das er da legte. Wer wird sich da nicht verkohlt vorkommen. Kiew wird seine Waffen schon bekommen - und seine Freunde erinnern.

@SirTaki - Russland hatte seine Erfolge bereits.

16:16 Uhr von SirTaki:
"Das hielt ihn [Putin] nicht davon ab, militärische 'Zivilisten' einzuschleusen und eine 'Volksabstimmung' auf der Krim zu manipulieren."
> Eine wie große Zustimmung hätten Sie denn von einer nicht manipulierten Volksabstimmung erwartet - "nur" 70 statt 95 Prozent?
_
"Das festgetackerte Ergebnis ist nun eine von der Ukraine und ihrem Staatsgebiet amputierte Region."
> Richtig. Der Versuch, die Ukraine vollständig in die westliche Machtsphäre einzubinden, ist nachhaltig gescheitert.
_
"Putin und seine Militaristen, alles hochdekorierte Generäle, brauchen endlich wieder Erfolge am Schwarzmeer."
> Was erzählen Sie?! Die Erfolge bestehen doch bereits: Die Krim ist russisch und ein NATO-Beitritt der Ukraine wurde durch die Spaltung verhindert und gestern mit der Absage an die russischen Forderungen von den USA endgültig besiegelt.

Baerbock schiesst sich mit NS2…

Baerbock schiesst sich mit Ihrer Haltung zu NS2 ein Eigentor nach dem anderen um bei Ihren „11 Fussballspielerinnen“ zu bleiben die Sie in Ihrer Rede so süffisant zitierte. Russland hat diesbezüglich alle seine vertraglichen Verpflichtungen punktgenau eingehalten und es wäre ein leichtes, diese Bedarfe künftig nach China zu leiten die sich bedanken würden. Der Leidtragende ist der deutsche Verbraucher was wir ja an den explodierenden Börsenpreisen für Gas sehen konnten als Baerbock NS2 zum ersten Mal in Frage stellte.

Reden oder drohen?

Ja, Russland kann laut Außenministerin die Konsequenzen ziehen, NS-2 Kann man stoppen. Aber der Bumerang fliegt doch zurück. Wen kein Gas von Russland kommt oder wegen abgeschalteten SWIFT Deutschland kann Russland Gas, andere Rohstoffe nicht bezahlen, was machen unsere Haushalte, unsere Industrie? Hoffen auf Lieferung von Schiffergas aus Amerika?
Aber US kann doch genau so leicht aus der Lieferung aussteigen, wie es bei Abzug aus Afghanistan gemacht haben. Und dann????

Schutzwaffen Lieferung

Helme sind Schutzwaffen also auch Waffen, wer so etwas in Deutschland bei einer Demonstration dabei hat bekommt eine Geld oder Haftstrafe. Gerade die Grünen sollten das Wissen.

Schutzwaffen sind auch Waffen die Behauptung keine Waffen zu liefern Stimmt also nicht.

Hü oder Hott

Deutschland müsste sich mal entscheiden Pro Ukraine oder Pro Russland.
5000 Helme sind ein Witz und diese "Lieferung" dann noch zu feiern ist nur noch peinlich von Frau Lamprecht.
Wenn pro Russland, dann gar nichts machen, wenn pro Ukraine, dann vernünftig unterstützen

von 8geber Die Russen…

von 8geber
Die Russen emfinden, dass es genug sein müsse des sinnlosen Geredes - stattdessen wollen sie verbindliche schriftliche Zusagen.

Zusagen für was? Nicht die Nato bedroht Russland, sondern Russland bedroht das Nachbarland Ukraine.
Ich finde es relativ sinnlos, mir hier die Position Russlands erklären lassen zu müssen.

16:35 Uhr von put in's cold war

>>“Andere Natostaaten liefern Luftabwehr und Panzerabwehr. Das sind rein defensive Waffen, die nur dazu geeignet sind, angreifende Truppen abzuwehren. Da finde ich, sollte sich Deutschland anschließen. Das ist gelebte Solidarität unter unseren Völkern.
Ohne Luftunterstützung und ohne Panzer würde Russland seine Bodentruppen bei einem Angriff wieder zurück ziehen.“<<
.
Ich sehe das genau nicht so und Deutschland sollte garnix in die Ukraine liefern weil das als Bedrohung aufgefasst werden könnte.

Am 27. Januar 2022 - 16:35 Uhr von put in's cold war

>>Das ist gelebte Solidarität unter unseren Völkern.
Ohne Luftunterstützung und ohne Panzer würde Russland seine Bodentruppen bei einem Angriff wieder zurück ziehen.<<
-
Also bitte...
Russland bricht doch keinen Angriff ab, nur weil da ein paar Panzerabwehrraketen, sowie Luftabwehrraketen stehen.
Dafür gibt es Spezialkommandos, die schalten die Verteidigung aus und fertig. Oder einfach Raketen auf die Abwehrstellungen feuern und dann sind die weg

Rede zur Ukraine

Also ich habe Frau Baerbock sicher nicht " lieb " aber mit dem Satz, wer redet schießt nicht hat sie etwas wahres gesprochen.
Waffen an die Ukraine liefern, stellt sich die Frage welche? Das meiste was die Bundeswehr in Besitz hat, ist nicht einsatzbereit. Sie wurde ja systematisch kaputt gespart.
Helme und ein Lazarett zu liefern hat uns, internationaler Stimmen zur Folge, lächerlich gemacht.
Da hätte man lieber nichts geschickt. Außerdem wurde mit diversen Aussagen die Verlässlichkeit Deutschlands geschädigt.

@Poliós 16:30 Uhr

Es ist nicht auszuschließen, dass das Missverständnis auf Ihrer Seite liegt.
Doch, schließen Sie das mal ganz sicher aus! Aber vielleicht wissen Sie ja genau, WARUM "die NATO" - richtiger: die NATO-Führung und die Amerikaner - die berechtigten Forderungen der russischen Regierung ablehnen? Dann heraus damit! Die russische Bevölkerung will keinen Krieg, wird aber im Falle des Falles hinter ihrer Regierung stehen. Und die Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands wünscht ebenfalls keinen Krieg, sondern ein gutes Nachbarschaftsverhältnis.

16:33 Uhr von wenigfahrer

>>“N2 ist nicht in Betrieb, ob es je dazu kommt, steht wohl eher in den Sternen, kommt es zum Konflikt, fällt noch mehr aus, und zusätzlich noch einiges anderes. Artikel gibt auch dazu, da bekommt nicht nur die RF ein Problem.“<<
.
… und wir schlagen uns die Köppe ein und die Amis reiben sich mal wieder die Hände. Umweltbelastendes Fracking-Gas kann auf einmal verscherbelt werden, lukrative Rüstungsaufträge und lukrative Wiederaufbauaufträge. Vielleicht gar ein kleines Wirtschaftswunder für die weit entfernten, überschuldeten Amis?

16:24 Uhr von harry_up

.
<< @ Blitzgescheit, 16:13
.
Meinen Sie die Frage am Anfang Ihres Kommentars wirklich ernst?
.

Falls ja, lesen Sie doch die diesbezüglichen Artikel der vergangenen Wochen einfach mal.
Ein ziemlich plumper Versuch, wie immer den Spieß umzudrehen und nach schlechter Alter AfD-Manier den Angreifer zum Opfer zu machen oder sein Handeln zu verniedlichen.
.
Haupsach: Man kann der ungeliebten EU wieder eine überziehen. <<
.-.-.
.
Und sich der Diktatur Russlands in blindem Kadavergehorsam zu Füßen werfen.

Also inzwischen klingen die täglichen Drohungen

gegen Russland dümmlich und sind eher der Profilierungssucht einiger geschuldet .

Halten wir fest Russland hat uns eine friedliche Wiedervereinigung beschert und seine Soldaten friedlich zurück gezogen.
Plötzlich sollen wir Russland als Feind betrachten nur weil die USA Angst hat ihr Vormachtstellung zu verlieren wenn Russland und die EU eng zusammen arbeiten würden.
Jetzt die Frage was hat Russland uns oder der EU eigentlich getan? Die Ukraine ist weder in der EU noch in der Nato warum sollen jetzt bei uns die Frisörin, der Postbote, der Fließenleger, die Putzfrauen, die Bäckereiverkäuferin, die Arzthelferin usw. wegen der Ukraine unter hohen Energiepreisen oder Wirtschaftssanktionen leiden müssen? Was hat übrigens die Ukraine davon wenn wir ständig gegen Russland Drohungen ausstossen? Geht es dem ukrainischen Volk dann besser? Am schlimmsten sind die ukrainischen Politiker selber deren Hirnschmalz nur bis "Geld und Waffen" reicht. Dabei braucht dieses Land vieles aber keine Waffen.

Am 27. Januar 2022 - 16:36 Uhr von Poliós

" Vielleicht haben Sie's ja nicht mitbekommen - aber die "Sanktionsdrohungen" sind immer an die Bedingung geknüpft, dass zuvor von russischer Seite eine Aggression gegen die Ukraine stattfindet. "
-
Ja das sind die Worte die man lesen und hören kann, die Zeit wird aber zeigen, was am Ende wirklich dabei herauskommt.
Ich hätte da eine Vermutung, aber wir werden ja erleben wer richtig liegt, weil ja um Geld geht.

Prinzipiell hat meiner…

Prinzipiell hat meiner Meinung nach Frau Baerbock recht, wenn sie, solange es möglich ist, auf Dialog mit Russland setzt! Ob deutsche Lieferungen von militärischem Material für die Ukraine helfen würde, bezweifle ich - die russische Armee ist übermächtig stark ausgerüstet, und wenn sie in die Ostukraine einmarschieren, ist ein Krieg gegen sie nicht wirklich möglich - und ich sage noch „zum Glück“ dazu, weil ein Krieg nicht nur die komplette Ukraine hart treffen würde.
Ich kann nur hoffen, dass es nicht soweit kommt.
Also so lange Diplomatie wie möglich, und man sollte Frau Baerbock darin bestätigen!

16:35 Uhr von Möbius

"Wenn die Russen jetzt ihrerseits mit Waffenlieferungen an Donezk und Lugansk beginnen, wäre das nur konsequent."
..
Das ist ein Satz aus der Geschichtsfälscherwerkstatt, die von der russischen Regierung betrieben wird. Aus den Rebellengebieten in der Ostkukraine wird seit eh und je mit russischen Waffen und mit russischem Militär-Knowhow geschossen - manchmal auch auf Zivilflugzeuge.

re @ Blitzgescheit, 10:28


@Am 27. Januar 2022 - 16:24 Uhr von harry_up
.
Zitat: "Falls ja, lesen Sie doch die diesbezüglichen Artikel der vergangenen Wochen einfach mal."
.
"So weit, so unspektakulär.
Ja, diesen ist zu entnehmen, dass Russland auf russischem Boden Manöver fährt.
Bitte obige Frage also noch beantworten"

.
Gern:
Für den Fall des Einmarschs der noch auf russischem Boden Manöver fahrenden russischen Truppen in die Ukraine.
.
Wieso müssen Sie das erklärt bekommen?

Zu 15:32 Uhr von Sisyphos3 Besser ist Reden + Vorsicht, ..


..denn man könnte sich auch täuschen!

Wer redet, schießt nicht
wo sie recht hat, hat sie recht


Das ist keine Garantie und manchmal eine zweifelhafte Redensart. Verantwortung und Vorsicht geht anders! Das sollte Frau Außenministerin Baerbock und ihre Kolleginnen und Kollegen der Ampelregierung berücksichtigen. Eine wehrhafte Verteidigung zur Abwehr von Angriffen ist in jeder Hinsicht unverzichtbar.

Eben gelesen:
Wie bei den meisten Redensarten steckt auch in dem Spruch "Hunde, die bellen, beißen nicht" ein Fünkchen Wahrheit. [..]
Auf der anderen Seite gilt es allerdings festzuhalten, dass auch bellende Hunde grundsätzlich zubeißen können und die Volksweisheit dementsprechend mit Vorsicht zu genießen ist.

/// Wer redet, schießt nicht…

/// Wer redet, schießt nicht ///
.
Reden alleine reicht nicht. Das Prinzip heißt:
.
Reden und Abschreckung.
.
Beim zweiten Teil mangelt es doch gewaltig.

Hier mal der Tagesspiegel 16.03.2014

Zitat Tagesspiegel:
Über 95 Prozent der Wähler beim Referendum auf der Krim haben für einen Beitritt zu Russland gestimmt, schon am Montag sollen Sondierungsgespräche aufgenommen werden. USA und EU halten das Referendum für illegal und kündigen Sanktionen an.
Zitat Ende
------------------------------------------------------------------------------------------------
95 % der Bürger der autonomen Republik Krim haben sich also für einen Anschluss an Russland ausgesprochen. Die USA und die EU halten das Referendum für illegal.
Also wenn die Bürger einer autonomen Republik entscheiden sich einem Staatenverbund anschließen ist das illegal?
Ja soviel zum freien Willen der Völker, der bei der Ukraine unbedingt akzeptiert werden muss-bei der Republik Krim also nicht.

Darstellung: