Kommentare - Bundestag debattiert erstmals über allgemeine Impfpflicht

26. Januar 2022 - 18:48 Uhr

Im Bundestag ist zum ersten Mal über eine allgemeine Corona-Impfpflicht debattiert worden. Während viele Abgeordnete für eine solche Pflicht plädierten, sprachen sich andere für einen "Mittelweg" aus - oder lehnten das Vorhaben komplett ab.

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Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat Tacheles gesprochen

Es geht bei der Impfplicht nicht um Omikron
sondern um eine neuere Variente die gefährlicher wie Delta werden könnte
und gleichzeitig so ansteckend wie Omrikron.

Bis solch eine Impfplicht greift dauert es bis zum Sommer

Nur was wird dann im Herbst , wenn wieder alles aufgeschoben/gesessen wird ?

Impfen gegen jeglichen Sachverstand.

Alle, die Omikron nach D. brachten, waren geboostert oder wenigstens doppelt geimpft.

Da erscheint eine Impfpflicht genau mit diesen Impfstoffen naheliegend???

Mit der 2G-Regel z.B. in Gastsätten in Bayern sorgt man dann für die weitere Ausbreitung.
Alles unglaublich logisch!

Eine lebhafte und gute Debatte

Die Abgeordneten haben sich mit dem gebotenen Ernst der Frage nach einer allgemeinen Impfpflicht gestellt. Die Antwort darauf sollte nicht parteipolitisch motiviert sein. Entscheidend düfte sein, ob eine allgemeine Impfpflicht mit Blick auf die Pandemiesituation erforderlich, verhältnismäßig und zumutbar, mithin rechtmäßig ist. Der Freiheit der Ungeimpften steht die Freiheit der (mehrheitlich) Geimpften gegenüber, ein Stück weit ihr Leben - dank der Impfung - in Normalität führen zu können.
Aktuell sehe ich freilich das Problem, dass wertvolle Zeit verloren geht, während die Infektionszahlen in die Höhe schießen.

ich habe die Debatte…

ich habe die Debatte groesstenteils lieve mitverfolgt, nur wenn es hier regnet, ist meine Satellitenschuessel leider gestoert... das war ein paarmal der Fall.
Aber das Gros konnte ich sehen. Wirklich konkrete Gestaltungsvorschlaege gab es wenig, am besten hatte mir da noch der Vorschlag einer SPD-Frau gefallen, ich glaube, sie war die 2. Rednerin fuer die SPD. Die CDU voll auf Opposition aus, das meiste waren ihre inhaltslosen Beschwerden ueber die akt. Regierung, fuehrungslos, konzeptlos etc, aber was Konkretes kam von denen nicht wirklich. AfD wie immer, mit ein paar Koernchen Wahrheit, umhuellt von viel Unsinn und Worthuelsen. Krokodilstraenen waren auch dabei, als ob es d e n e n leid taete, dass sie als Ungeimpfte morgen bei der Gedenkzeremonie anlaesslich der Befreiung von Auschwitz nicht dabei sein koennen.
Insgesamt bleibe ich aber bei meiner Skepsis, impfen ja, aber keine Impfpflicht, garantiert mir doch keiner, dass nach 3mal wirklich Schluss ist (das habe ich ja schon).

@Karl Klammer

"Es geht bei der Impfplicht nicht um Omikron
sondern um eine neuere Variente die gefährlicher wie Delta werden könnte und gleichzeitig so ansteckend wie Omrikron."

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Und deswegen lässt man sich mit etwas impfen von dem man garnicht weiss obes gegen diese "neue Variante" überhaupt hilft? Warum dann nicht sofort mit Kochsalzlösung impfen lassen.

Ziel war Entlastung der Intensivstationen und Schutz der Älteren. Beides ist seit Monaten gegeben und die Maßnahmen gehen weiter und weiter und weiter. Statt Aufhebung sogar noch eine Impfpflicht.

@18:59 Uhr von Karl Klammer: Könnte, hätte , täte, müsste .....

Ich kann diese ganzen Konjunktive nicht mehr lesen. Wenn man Angst vor dem Leben hat, sollte man sich einfach daheim einbunkern wie in eine Gummizelle mit einer kleinen Durchreiche für Nahrung rein und Exkremente raus.
So wie im Film Final Destination die eine, die dem Tod entkommen will.
Ein gewisses Lebensrisiko gibt es immer. Soll und muss jetzt für alles, was passieren KÖNNTE ein Masterplan gemacht werden und tausend Einschränkungen im Leben ?
Warum wurde unser Planet nicht schon für 100 Billionen Dollar mit einem Stahlgitter zum Abfangen von Asteroiden umspannt ?
Ah so, die kommen statistisch nur alle paar Millionen Jahre......

Es gab übrigens schon etliche gefährlichere Varianten in Afrika, Südamerika und Asien. Sind alle wieder verschwunden. Einfach weggedrängt von den ansteckenderen und zugleich harmloseren Varianten - wie Omikron.
Und nein, ansteckender UND gefährlicher ist bei Coronaviren nicht möglich.
Entweder oder. Daher ist der Weg auch klar.

Ich finde die Diskussion

ueber medizinische Notwendigkeiten schwierig.

Gerade, weil die Diskussion groessteils von medizinischen Laien gefuehrt wird. Fachlich ist unbestritten, dass die Impfung das Mittel der Wahl ist. Sie verhindert die Infektion oder mildert zumindest die Krankheit. Ausserdem: Nur so laesst sich die Infrastruktur ohne groessere Verluste aufrechterhalten. Bei Polio, Tetanus, Scharlach, Grippe, Masern, Hepatitis usw. hilft ja auch nur die Impfung.

Die Impfung ist im oeffentlichen Interesse.

Das impfen….

Macht aktuell als Impfung keinen Sinn.
Da als Impfung gegen Omnikron unbrauchbar.

Der einzige Sinn und Zweck ist, die Krankheitsverläufe moderat zu halten.

Das an sich wäre Sinnvoll.
Ein Impfzwang wäre Sinnvoll.

Die Dynamik der Omnikron - Verbreitung betrachtend nehme ich aber an, das die Omnikron - Welle vorbei ist, bevor der Impfzwang Früchte trägt.

Ich habe beträchtliche Zweifel daran, das die involvierten Akademiker mit einem dr.med. dergleichen berücksichtigt haben.

Deutschland wie es leibt und lebt.

Einführen statt debattieren!

Andere Länder sind schon wesentlich weiter.
Man sollte sich mal verinnerlichen das Corona nicht die letzte Pandemie gewesen sein wird.
Und wollen wir bei der nächsten Pandemie wieder genauso hilflos zusehen wie bei dieser?
Natürlich braucht es für die Impfpflicht auch ein Impfregister sonst lässt sich der Impfstatus auch gar nicht nachverfolgen.
Die "Datenschützer" sollten sich hier mal etwas zurückhalten schon weil ein großer Teil der Bevölkerung allen möglichen Diensten "freiwillig" alle persönlichen Daten bekanntgibt. Das Impfregister dient nämlich auch den Statistiken die die Wirksamkeit der Impfungen erfassen und überprüfen können. Damit lassen sich evtl. wirksamere Impfstoffe entwickeln.

Die ganze Diskussion um eine Impfpflicht hinkt der Zeit schon mindestens 1 ganzes Jahr hinterher. Jetzt ist es viel zu spät.

IImpfpflicht?

Die Debatte war wie immer. Die Bösen waren gegen eine Impfpflicht und die Guten waren dafür.
Ich selbst müßte mich bis Ende Februar boostern lassen. Macht das irgendeinen Sinn, außer dem, dass ich weiter einkaufen gehen dürfte?

Unsere Nachbarn lockern, wir streiten uns über eine Impfpflicht. Das sind schon sehr seltsame Zeiten und sie hören scheinbar nicht auf.

Ausweg

"...sagte Schmidt. Die Impfpflicht sei für sie "kein leichter Schritt", aber die Alternativen seien weitere "viele Tote, Kranke und Long-Covid-Patienten" oder immer neue Kontakt- und Zugangsbeschränkungen. "Wir brauchen für den Weg aus der Pandemie eine sehr hohe Impfquote" und dafür sei die Impfpflicht der beste Weg."

Ich kann diese "Weg" bzw. "Ausweg"-Rhetorik, die bereits in der österreichischen Debatte verwendet wurde wirklich nicht mehr hören. Das Virus wütet in der Omikron-Welle, bis es sich selbst tot läuft. Die Impfung ändert daran so gut wie nichts. Einzig Hospitalisierungen werden noch etwas reduziert, aber nicht durch Zwangsimpfung von gesunden 20-Jährigen, die von einer generellen Pflicht ebenso betroffen sind.
"die Alternativen seien weitere "viele Tote, Kranke und Long-Covid-Patienten"" ; Kranke und Long-Covid-Fälle gibt es so oder so im grossen Massstab – wenn man mit Angstrhetorik arbeite sollte sie wenigstens stimmen.

Also ich steige nach der 3. Impfung AUS.

Mir reicht es. Ich abonniere keine Impfung.
Jedes Jahr eine neue Variante und für jede wieder 3 Impfungen ?
Nö, mach ich nicht. Punkt.
Ich wiederhole Impfungen, die alle 10 Jahre gemacht werden müssen - kein Thema. Aber die Häufigkeit bestimmt meinen Widerstand.
Grippe hatte ich seit dem Jugendalter vor 20 Jahren keine mehr - daher war ich auch noch nie zur Grippeimpfung. Das nennt man auch ein gutes Immunsystem.
Covid-Impfung gemacht, solange gefährlich. Das endet nun.

Rein epidemiologisch-sachliche Argumentation notwendig!

Zitat: "Im Bundestag ist zum ersten Mal über eine allgemeine Corona-Impfpflicht debattiert worden"

Zu dieser Debatte möchte ich kein faktenfreies Geschwurbel hören, wie man es von den grünlinken Altparteien seit Jahren - nicht nur zum Thema Corinna - gewohnt ist.

Eine Impfpflicht, die ich als AfD-Wähler nicht grundsätzlich ablehne, ist rein auf Basis epidemiologisch-medizinischer Fakten zu begründen.

Das Risiko der Nicht-Impfung muss mit dem Risiko der Impfung und das nach Maßgabe der Wirksamkeit des Impfstoffes abgewogen werden.

Schaut man sich die Zahlen des des RKI an, so ist klar belegt, dass der Sars-Covid-19-Virus für die Alterskohorte 18-60 nur vereinzelt und für die von 0-18, wenig bis gar keine Symptome für infiziert Personen auftreten. Hochrisikogruppen sind und bleiben die Personen > 60 Jahre.

Wie man diese durch eine allgemeine Impfpflicht zu schützen seien bzw. wie sich dadurch diese begründbar sei, das möge einmal Hr. Drosten oder ein sonstiger Experte erklären.

@19:24 Uhr von wasserman: DE hat 500 Mio. Dosen gekauft

Also für jeden über 18 = 7 Dosen. Beantwortet das Ihre Frage ?
Das Verhalten unserer Regierenden ist längst abgekoppelt von der Wissenschaft. Ich wette auch, dass viele "Entscheider" sich fett mit Pfizer / Biontech Aktien eingedeckt haben.

19:27 Uhr von WirSindLegion

"Also ich steige nach der 3. Impfung AUS."

Wie unvernuenftig. Haben Sie die Naturgesetze gemacht. Ja ich wuerde auch gerne fliegen.

Natur ist Natur und wir muessen uns schon danach richten.

Das Unverständnis einiger Teilnehmer scheint unendlich.

Bei den Impfungen geht es nicht nur mehr um eine definitive Vermeidung einer Infektion, sondern darum das Infektionsrisiko zu vermindern und den Krankheitsverlauf abzumildern. Wenn jeweils nur eines dieser Ziele durch eine Impfung erreicht wird - und vieles spricht dafür - dann ist allein dies ein Grund für eine generelle Impfpflicht.
Natürlich sind alle diejenigen ausgenommen für die eine Impfung direkte Lebensgefahr bedeutet. Das sind aber Fälle im ppm - bis Promille-Bereich.
Der Fakt das Menschen trotz 3-facher Impfung an Corona erkranken ist also kein Argument mehr gegen eine Impfung bzw. einer Impfpflicht!

Angefangenes glaubhaft und würdig zu Ende bringen

Es geht ja prinzipiell um die Grundimmunisierung eines Volkes gegen einen Virus
nicht seine Ablegertypen und zwar Parteiübergreifend ohne zeitlichen Handlungsdruck , nicht die Demokratie ,gar die Freiheit . Was präventiv
beschlossen, peu a peu , umgesetzt wird, bewahrt Volk und Regierung vor unliebsamen Überraschungen z.b ab Oktober 2022 ? Die jüngeren Generationen haben teilweise diesbezüglich letzten Sommer ihre Visitenkarte hinterlassen, Impfstoff in ausreichenden Umfang ist bezahlt, gelagert nicht ewig haltbar. Medizin, Lehrpersonal, Politik gegeneinander auszuspielen machte bisher wenig sinn und die Darsteller insgesamt zum Gespött der Jugend.

Was machen wir mit Europa, denn die Welt geht unter ?

Es muss nun, nach dem Duktus des Herrn Lauterbach und sämtlicher Impfpflicht-Befürworter anderer Fraktionen, DRINGEND zu Reisebeschränkungen nach Deutschland kommen, inkl. der ohnehin schon stockenden Ladungsverkehre.

Immer mehr Länder, darunter auch DK, erklären die Pandemie für beendet und kehren zur Normalität zurück. Ihre "verantwortungslosen Bürger, LKW-Fahrer, Monteure etc. "schleppen" Omikron nach Deutschland ein, völlig ungehindert. ALARM !!!

Ernsthaft !
Deutschlands Politik hat jedes Maß verloren und Herr Lauterbach, sowie auch das RKI, agieren nur noch wie Gutsherren. Beide treffen einsame und geheime (denn offengelegt wird nichts, auch nicht nach Aufforderung) Entscheidungen und ergehen sich in Phrasen,...während sie bewusst Existenzen VERNICHTEN.

Auffällig vor allem, dass es (ur-) plötzlich keinen Europäischen Konsens mehr gibt, sondern nur noch "Karl und RKI" entscheiden. Scholz, Lindner und Habeck...sind vollkommen abgetaucht.

Leute, diese Politik hat fertig !

@ 19:32 WirSindLegion

Das stimmt nicht mit den 500 Mio Dosen für DE.
Mir liegt auch nix am Übertreiben, aber inzwischen halte ich schon die Boosterung für komplett überflüssig. Gegen was soll die schützen??? Gegen Omikron und Nachfahren jedenfalls nicht.

19:29 Uhr von Blitzgescheit

Corona ist neu, kaum erforscht. Das Virus passt sich offenbar an und wird durch Mutation wieder virulent.

Diese Situation kann man nur brechen, wenn man schneller ist als das Virus. Eine allgemeine Immunitaet ist im Moment das einzige Mittel. Dabei kann es durchaus moeglich sein, dass man gegen Delta und Omikron immun sein muss. Insofern gehe ich davon aus, dass der update Impfstoff beide Varianten enthaelt.

Und man muss schnell sein, damit nicht noch eine Variante hinzukommt.

@Karl Klammer 1859 Uhr Tacheles?

Eine Impfpflicht beschliessen, gegen etwas das im Augenblick gar nicht vorhanden ist? Als Liberaler muss ich Ihnen sagen, dass ich derartiges als komisch empfinde und vor allem eines, die Verhältnismässigkeit einer solchen Massnahme bezweifle! Was der Minister erklärte ist Politik und hat mit Fakten wenig zu tun. Gesetzgebung auf Vorrat ist immer fragwürdig. Es gibt mit der Ausnahme von Österreich kaum eine relevante Demokratie, die im Augenblick einen derart weitgehenden Eingriff in die körperliche Integrität seiner Bürger diskutiert!

@18:59 Uhr von Karl Klammer

"Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat Tacheles gesprochen
Es geht bei der Impfplicht nicht um Omikron
sondern um eine neuere Variente die gefährlicher wie Delta werden könnte
und gleichzeitig so ansteckend wie Omrikron."

Ich empfinde das eher als ständige Anpassung der Argumentation – nun an fiktive Szenarien. Herr Lauterbach ist immerhin so klug nicht so zu tun, als wenn sich mit der Impfpflicht irgend etwas an der Omikronwelle verändern liesse, die wie es scheint sowieso die halbe Bevölkerung erwischt und grundimmunisiert, wenn man sich die Infektionszahlen anderer Länder ansieht, die etwas voraus sind.

19:34 Uhr von Klauserich

Wo wäre denn bei ihnen Schluß mit Impfung? Jede Woche?

@19:32 Uhr von IBELIN: Wie gesagt: Ich abonniere nicht 3x /Jahr

Warum sollte ich mir 3x / Jahr mäßig wirkende Booster geben lassen, wenn die Grundimmunisierung + das Immunsystem das genauso gut - eher besser kann ?
Und wie ich auch schon schrieb - gegen eine Variante auf Grippe-Niveau mache ich das ohnehin nicht.

19:27 Uhr von WirSindLegion

"Also ich steige nach der 3. Impfung AUS.
Mir reicht es. Ich abonniere keine Impfung.
Jedes Jahr eine neue Variante und für jede wieder 3 Impfungen ?
Nö, mach ich nicht. Punkt."

,.,.,
.

Jetzt ist der Virus aber sehr zusammengezuckt.
Mit soviel Entgegenkommen hat er nicht gerechnet.

so ein unsinn

Vorsorglich falls das virus gefährlicher wird, müssen alle geimpft werden, dann kann man auch VW dicht machen, vorsorglich falls die mal wieder beim abgas betrügen.

Hatte corona(delta) war nicht mehr als n schnupfen und um den zu vermeiden soll ich mir stoffe spritzen lassen die mich töten könnten(und ja liebe impffans es gibt leute die sind daran gestorben)?
nein danke, mein körper meine entscheidung und komm mir bitte keiner mit unsozial, auto fahren die meisten, der dreck der da raus kommt tötet auch menschen und die können sich dagegen nichtmal impfen wenn sie wollen. wenn man also sozialen fremdschutz will verbietet man das luft verpesten, dann kommen menschen auch mit atemwegserkrankungen besser klar.

Deutschland eine Datenwüste ...

Wieso wissen wir nicht wie groß der Anteil der Erwachsenen mit Antikörper ist, obwohl uns seit 2 Jahren erzählt wird, die Anzahl der tatsächlich Infizierten wäre höher?

Warum fehlt hier eine Kohorten Studie, die klare Aussagen treffen würde und eigentlich Bestandteil einer jeder wissenschaftlichen Studie ist?

Die einzigen Zahlen die wir erhalten sind, Impfstoffwirkeffektivität, welche nicht die Gefährdeten mit beachtet, und die anderen Zahlen sind "Schätz"-Werte weil, sie eventuell höher oder niedriger liegen.

Und mit so etwas will man eine verbindliche Impfpflicht einführen.

Ich bin gerne für ein aufklärendes Gespräch, aber wenn dann meine Fragen nicht beantwortet werden können, dann soll man es auch sein lassen.

Wer keine Zahlen liefern kann, der soll seine Pflicht zum erfassen von Zahlen zu erst erfüllen!

@19:20 Uhr von redfan96

"Krokodilstraenen waren auch dabei, als ob es d e n e n leid taete, dass sie als Ungeimpfte morgen bei der Gedenkzeremonie anlaesslich der Befreiung von Auschwitz nicht dabei sein koennen."

Naja, die Tränen können echt gewesen sein. Man ist taktisch sicher sehr daran interessiert, sich über solche Zeremonien von dem abzugrenzen, was einen fortwährend zu recht unterstellt wird.

Am 26. Januar 2022 - 19:24 Uhr von wasserman

Zitat: Die Debatte war wie immer. Die Bösen waren gegen eine Impfpflicht und die Guten waren dafür.
.
Ich habe mir die Debatte im Parlamentsfernsehen angesehen.
.
Sie geben Sie nicht richtig wieder.
.
Kubicki und Gysi haben beeindruckende sachliche Reden gegen die Impfpflicht gehalten.
.
Der Graben verlief nicht zwischen gut und böse, sondern zwischen der sachlichen Mehrheit mit unterschiedlichen Meinungen und einer weitgehend unsachlichen Minderheit mit Einheitsmeinung.

@Adeo60 um 19:11

Das mit den hohen Zahlen können Sie sich sparen.

Wer bis jetzt nicht begriffe hat, das selbst wenn wir heute alle Nichtgeimpften das 1.Mal impfen, wir bis zum natürlichen Abflauen von Omikron nicht einmal die 2. Impfung setzen konnten, dem kann man nicht mehr helfen.

Studien aus GB zeigen, dass 97-98% der Erwachsenen Antikörper aufzeigen.
Bei den Kindern zwischen 12-15 Jahren sind es 88-92%.

Wo sind die Zahlen für Deutschland?

Wo ist Team Wissenschaft?

Wo sind die Kohorten-Studien?

Wo verdammt?

Da liegt das Problem! Wir betreiben keine Wissenschaft, aber wollen uns auf jene berufen. Und mit ihr (der Wissenschaft) politische Entscheidungen begründen.

Wir bekommen es nicht einmal hin genügend PCR-Tests zur Verfügung zu stellen.
In GB hat man knapp 10 Mio Tests pro Woche!

Aber ganz großes Lob an die CDU ... weil die ja alles richtig machen ...

19:48 Uhr von WirSindLegion

"Warum sollte ich mir 3x / Jahr mäßig wirkende Booster geben lassen, wenn die Grundimmunisierung + das Immunsystem das genauso gut - eher besser kann ?"

Ja tatsaechlich wenn es doch so waere, aber im Moment sieht es anders aus.

Wenn Covid mal auf Erkaeltungsniveau ist, ohne post covid usw, dann wird Impfung obsolet.

Im Moment ist es halt nicht so.

Ohne Impfpflicht

Dänemark will Beschränkungen am 1.2. aufheben
Trotz Rekord-Fallzahlen in Dänemark will die Regierung kommenden Monat alle Corona-Restriktionen aufheben. Er wolle, dass die Einstufung von Covid-19 als Bedrohung für die Gesellschaft ab dem 1. Februar gestrichen werden, verkündete Gesundheitsminister Magnus Heunicke in einem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben an Abgeordnete. Dies würde de facto die Aufhebung der nationalen Corona-Restriktionen bedeuten, die derzeit gelten, wie etwa eine Maskenpflicht

Bundestag debattiert erstmals über allgemeine Impfpflicht

Es gibt etliche Definitionen zum Begriff -->Demokratie : "In einer Demokratie darf nicht jeder tun was er will,
...aber er muss --> - nicht - tun, ...was er -->nicht will !"

Wer also jemand zum Impfen zwingt, -->beseitigt die Demokratie in der BRD!!! (gemäß der Norm-Logik !)

@Am 26. Januar 2022 - 19:42 Uhr von IBELIN

Zitat: "Corona ist neu, kaum erforscht. Das Virus passt sich offenbar an und wird durch Mutation wieder virulent."

So neu ist das Virus nicht. Erstens dauert die "Pandemie" schon zwei Jahre. Zweitens gab es dazu Sars-Vorläufer-Viren.
Ein solides empirisches Zahlengerüst zu den wesentlichen Kennzeichen zu dieser Pandemie sollten schon verfügbar sein, etwa Krankheitsverläufe (Anzahl und qualitativ), demographische Daten und medizinische Daten zu Vorerkrankungen sollten wir langsam schon haben. Ansonsten befinden wir uns auf einem Blindflug.

Mutationen wie Omikron bspw. sind bei Weitem nicht so gefährlich wie das Ursprungsvirus.

Zitat: "Diese Situation kann man nur brechen, wenn man schneller ist als das Virus. Eine allgemeine Immunitaet ist im Moment das einzige Mittel."

Das sagt wer?
Was ist mit einer Durchseuchung der Gesellschaft, die Grundlage für eine aktive Immunisierung ist, die gerade Kinder und Jugendliche nicht aufbauen werden können, wenn man sie wegschließt.

Ich habe alle

möglichen Impfungen auch das Boostern gemacht. Nun werde ich weiterhin Maske und den nötigen Abstand zu meinen Mitmenschen einhalten.Mehr wüsste ich nicht was ich noch machen kann. Zu Hause einschließen werde ich mich nicht.

Impfpflicht

Manchmal denke ich es geht darum die viel zu vielen Dosen an den Mann oder Frau zu bringen. Die Impfung hat schon bei Delta nicht gegen eine Ansteckung geholfen. Am Anfang der Pandemie wurde schon gesagt das in Laufe der Zeit das Virus ansteckenden wird aber davor weniger Tod bringender. Bevor es nicht jeder einmal hatte wird keine Ruhe sein. Über Impfschäden spricht keiner aber die gibt es. Es gibt immer noch keine ordentliche Zulassung für die Impfstoffe. Man sollte jeden selbst überlassen ob man sich impfen lässt

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Die Moderation

feststellung der tatsächlichen Zahl der Ungeimpften?!

Gestern hat Hr. Streeck sehr überzeugende Argumente benannt, die man vor einer Impfpflicht bedenken sollte.
U. a. sagte er, dass wir nicht wissen, wie hoch die Zahl der Ungeimpften ist, wie hoch die Zahl der Genesenen ist u. wie hoch die Untererfassungen, also die vergessenen Meldungen von Impfungen, tatsächlich sind.
Damit hat er m. E. vollkommen Recht.
Denn wenn man diese und andere Faktoren erst berücksichtigen würde, wäre womöglich die Zahl der Ungeimpften so klein, dass man mit der Zulassung des von der Mehrzahl der Ungeimpften erwünschten klassischen Totimpfstoff das Maximum an Impfungen erreicht hätte.
Er sagte auch, dass die Genesenen einen mind. genauso hohen Schutz haben wie Geimpfte ... vielleicht sogar noch höher. Denn selten würden sich Genesene vor dem Ablauf von 300 Tagen (also rd. 10 Monaten) erneut infizieren.

Mir scheint, dass sich das Thema "Impfpflicht" schon verselbstständig hat, d. h. dass es nur um das "Recht-haben-wollen" noch geht u. nicht um die Sache selbst

@19:48 Uhr von Sausevind: Das Risiko gehe ich mit Freuden ein

Ich war dabei, solange es für mich rational erschien und nachvollziehbar. Seit diesem Jahr ist es das irgendwie gar nicht mehr.
Übrigens wollen alle die ich kenne auch kein Impf-Abo alle paar Monate. Sogar meine Versicherungsmaklerin im Außendienst.... :)

@falsa demonstratio

"Der Graben verlief nicht zwischen gut und böse, sondern zwischen der sachlichen Mehrheit mit unterschiedlichen Meinungen und einer weitgehend unsachlichen Minderheit"
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Diesen Eindruck habe ich auch. In allen Parteien, außer einer, gibt es unterschiedliche Ansichten zu einer Impfpflicht, auch zu verschiedenen Ausführungen einer solchen. Deshalb ist es zu begrüßen, dass nur das Gewissen die Entscheidung der Abgeordneten bestimmen darf.
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Ich kann es schlecht einschätzen, wie die afd damit umgeht. Heißt grundsätzliche Ablehnung jeder Art von Impfpflicht, dass es dort einen inoffiziellen Fraktionszwang gibt?
.
Ich persönlich bin unter den gegebenen aktuellen Bedingungen gegen eine Pflicht, bin aber unbedingt dafür, dass sich so viel wie möglich Menschen impfen lassen, vor allem jene, die mit pflegebedürftigen und kranken Menschen arbeiten, dort sehe ich das als Grundvoraussetzung einer Beschäftigung.
.
Wird die Abstimmung am Ende eigentlich namentlich und öffentlich oder geheim sein?

@20:05 Uhr von fritz2366

"Manchmal denke ich es geht darum die viel zu vielen Dosen an den Mann oder Frau zu bringen. Die Impfung hat schon bei Delta nicht gegen eine Ansteckung geholfen. Am Anfang der Pandemie wurde schon gesagt das in Laufe der Zeit das Virus ansteckenden wird aber davor weniger Tod bringender."

Das mit den verfallenden Dose halte ich für ziemlich irrelevant. Meine Vermutung ist eher, das man nicht tatenlos wirken will. Auf Lockdowns wird sowieso verzichtet. Bleibt nicht mehr viel als die Diskussion um Impfpflicht seit bereits 2 Monaten hinzuziehen um die Leere zu füllen. Manche glauben sicher wirklich daran, das dies nun der grosse Wurf wäre.
Ich sehe es nicht als "Ausweg aus der Pandemie" sondern als Ausweg für die Politik, die weiss, dass sie nicht handlungsfähig genug ist um die besonders Vulnerablen mit komplizierten Massnahen während der Omikronwelle besser zu isolieren.

@20:02 Uhr von Blitzgescheit: Das ist genau der Punkt

Die von Anfang an beschworene Herdenimmunität - nur nicht durch die Impfungen allein erreichbar, sondern durch Masseninfektionen.
Die Impfungen machen es so mild und kontrollierbar wie möglich, sind aber nur eine Stütze und können niemals alleine as Virus besiegen.
Wegsperren und Lockdowns ist daher das schlechteste, was man überhaupt machen kann - das war allenfalls noch 2020 eine Option, wo die Sütze noch nicht fertig war.
2022 ist es nun an der Zeit, die Geimpften kontrolliert Omikron bekommen zu lassen. Andere Länder machen das schon - hier wird völlig unverantwortlich weiterhin die Impfung als alleinige Lösung versucht zu verkaufen. Zum Glück gerät das immer mehr in Zweifel.

Die Nachbarländern lockern…

Die Nachbarländern lockern die Maßnahmen, ja warum denn? Weil der Virus harmlos geworden ist und sie offenbar klüger sind als Deutschland, und meines Erachtens, - das darf man wohl sagen - sind die korrputesten Länder in Europa die reichen Industrieländer. Also denkt man doch an Lobbyinteressen und an einen guten Job in der Pharmabranche, wenn man sich jetzt gut stellt mit diesen Firmen und die Impfpflicht fordert. Und das scheinen manche Führungspersonen in den Nachbarländern einfach nicht als Chance zu sehen weil sie bedeutungslos sind. Weshalb sie klüger agieren und diese Virussache anders (wahrhaftiger) einschätzen.

@Blitzgescheit

"Was ist mit einer Durchseuchung der Gesellschaft, die Grundlage für eine aktive Immunisierung ist, die gerade Kinder und Jugendliche nicht aufbauen werden können, wenn man sie wegschließt."
.
Wo werden Kinder und Jugendliche weggeschlossen?
.
Ich sehe diese jeden Morgen auf dem Schulweg, weil sie einer SCHULPFLICHT nachkommen müssen.

@ 19:54 WirSindLegion

Das ist krass. Da liegen 400 Mio Dosen Impfstoff, die wahrscheinlich kaum jemand braucht. Kann man eigentlich gar nicht glauben.
Ich zahle das mit meinen Steuern, mich fragt niemand. Irgendwie kann man das Vertrauen in die handelnden Personen verlieren. Man weiß gar nicht mehr, mit wem man solidarisch sein soll. Solidarisch impfen, egal warum? Wegen einer Mutation, die vielleicht kommt, oder auch nicht?
Ich werde die Boosterung erstmal verschieben.

@ Adeo60 19:11

"Entscheidend düfte sein, ob eine allgemeine Impfpflicht mit Blick auf die Pandemiesituation erforderlich, verhältnismäßig und zumutbar, mithin rechtmäßig ist."
Wissen Sie was? Die Impfpflicht ist nichts davon.

Was wäre...

Was wäre wenn, bei geimpften Menschen mit milden Infektionen diese auch ohne Impfung milde verlaufen wären?
was wäre, wenn ungeimpfte Menschen im KH auch mit Impfung dort gelandet wären?
Und beides immer noch so wäre?

@20:59 Uhr von Olivia59: Aber warum müssen sie so tun ?

Hat die Politik verlernt, sich vors Volk zu stellen und offen und ehrlich zuzugeben wie die Möglichkeiten sind und was NICHT möglich ist ?

Ich sehne Politiker wie Strauß und Schmidt zurück - die haben nie ein Blatt vor den Mund genommen - das war noch Streitkultur.
Heute ist alles nur noch eine graue, konturlose Masse, die zudem völlig hilflos herumrudert und nur noch Feigenblätter streut.....

18:59 Uhr von Karl Klammer…

18:59 Uhr von Karl Klammer
Ja, die Gefahr heraufbeschwören. Warum gilt das nicht bei Grippe, die Angst vor der Supermutation? Oder bei den anderen Erkältungsviren? Und gleichzeitig wird die Gefahr eines Supergaus bei Atomkraftwerken heruntergespielt, durch eine Erklärung, dass AKWS grün seien. Was ich für gefährlicher halte als eine nicht wirklich wissenschaftlich zu erhärtende Supermutation. Wir sollten nicht mehr leben, weil es ist tödlich: 1 Millionen Tote in Deutschland jedes Jahr. Oder geben SIe mal bei Google ein: "Todesursache Überarbeiten".

Es gibt übrigens eine Erkenntnis, dass Erkältungsviren mit der Zeit harmloser werden. Ausgerechnet bei Corona sollte das nun anders sein? Warum?

Keine Impfpflicht

Keine Impfpflicht, die Bürger dieses Landes sind keine Versuchskaninchen für genetische Erprobungen.

Aufhebung der bestehenden Impfpflichten.

Am Rad

Im Moment drehen alle etwas am Rad, hier wird über überflüssige Impfpflicht diskutiert, "nebenan" sollen alle sicheren Maßnahmen komplett beendet werden.

Was wäre

Was wäre, wenn durch das bisherige "Grippeimpfen" erst die "harmloseren" Varianten zu gefährlicheren mutieren?

Als Parallelbeispiel die Multiresistenten Keime, die durch wilde Breitband- Antibiotikavergabe bei Patienten und bei der Massentierhaltung entstehen.

Wieder

Wieder ein Verrat der SPD am Wähler, damals Schröder mit seiner Agenda heute Schulz mit der Impfpflicht.

Viele haben SPD gewählt um genau das nicht zu bekommen.

Impfpflicht

Ich war übrigens bei einem Superspreader“-Event . War der einzige der es nicht bekommen hat. Die meisten waren geimpft und ich hatte es ein Jahr davor schon gehabt. Man sollte erst einmal schauen wie die BAU werde der Leute sind. Über 40 macht keinen Sinn zu Impfen. Aber man impft einfach blind durch die Gesellschaft. Es ist schon erschreckend wie man planlos regiert wird. Das lässt sehr Tief blicken.

Soll ich mich noch viele Jahre lang aller paar Monate ...

impfen lassen? Nur damit sich die Pharmakonzerne und die Aktionäre in ihrer Habgier und ihrem Egoismus (keine Freigabe der Patente) in immer hochprozentigerem Sekt ihr Bad nehmen können?
Ich bin 2 Mal geimpft und nach schwerer Infektion gerade erst genesen. Aber soll mich nach 3 Monaten wieder impfen lassen, und wieder und wieder... das sehe ich nicht ein!

Impfen ist persönliche Entscheidung

Eine Impfpflicht könnte dazu führen, das die Wähler beim nächsten mal die Parteien wählen, die sie eigentlich nicht wollen...
Impfen ist und muss immer eine persönliche Entscheidung bleiben und die geht auch niemanden was an.

@21:10 Uhr von Weiterdenken: Das ist zum Glück nicht passiert

Coronaviren und ähnliche mutieren nach unten, das liegt am "Design".
Im Falle von Covid-19 am Spikeprotein und den "Stacheln". Omikron musste z.B. für die hohe Ansteckbarkeit die Fähigkeit von DELTA aufgeben die befallenen Zellen an der Pdoduktion von INTERFERON zu hindern.
Interferon ist wichtiger Teil der Abwehr und verhindert den schweren Verlauf.

Daher ist Omikron das Beste was uns passieren konnte (und das schlimmste für die Vakzinhersteller).
Und nun mal beobachten, für offenbar wen die Politiker reden.

@Sisyphos3 21:13

Ja, erstaunlich, die vielen Impfskeptiker. Ich erklär' es mal für mich: am Anfang alles mitgemacht, akzeptiert. Man kannte das Ding ja nicht.
Inzwischen zermürbt von mehreren Lockdowns, Kontaktbeschränkungen und sonstigen Versuchen das Virus zu besiegen.

So funktioniert das einfach nicht. Ich finde sowieso, dass so wichtige Entscheidungen wie die über eine Impfpflicht eine Zweidrittelmehrheit bräuchten. Und dann wäre es das mit der Impfpflicht.

Pflicht

Vor fast 50 Jahren habe ich eine Gewissensentscheidung getroffen. Ich habe den Kriegsdienst verweigert und mich gegen die Wehrpflicht gewendet. Ein Grundrecht, das jedoch total eingeschränkt wurde durch den Satz "das Nähere regelt ein Bundesgesetz".
Und dieses Nähere hatte es in sich: Antrag, ausführliche schriftliche Begründung, letztendlich Verhandlung vor einem Prüfungsausschuss. Ich hatte Glück, es wurde mir staatlicherseits bestätigt, dass ich ein Gewissen habe und ich berechtigt war, ein Grundrecht wahrzunehmen.
Diese Praxis galt Jahrzehnte, eine tatsächlich massive Einschränkung eines Grundrechts.
Wo sonst musste man die Wahrnehmung eines Grundrechts beantragen und genehmigen lassen?
.
Wenn ich mir die Diskussionen um Grundrechte und Impfpflicht bei Corona anschaue, werde ich immer wieder daran erinnert und muss letzten Endes mit dem Kopf schütteln.
Nein, ich finde es nicht gut, dass Grundrechte beschnitten werden, aber ich finde damals hat eine viel härtere Bestimmung gegolte

Unterschied beachten

Impfgegner und Impfpflichtgegner sind nicht immer gleich.

Mir geht es um den "Pflichtanteil" nicht um das Impfen als solches.
In bestimmten Fällen wird eine Impfung gut funktionieren (Kinderlähmung, Pocken, Masern, etc.) da ist relativ wenig gegen zu sagen, aber auch hier muss es eine eigene Entscheidung bleiben.
Auch bei C wird es ein wenig bringen, aber eben bei weitem nicht so viel wie in den oben genannten. Daher ist es unsinnig hier über eine Pflicht überhaupt zu denken und Zeitverschwendung darüber zu debattieren.

21:17 Uhr von Weiterdenken

Impfen ist und muss immer eine persönliche Entscheidung bleiben und die geht auch niemanden was an.
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sie meinen so wie besoffen Autofahren oder sich an Tempolimits halten oder nicht ?
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zugegeben ich sehe das Thema "Zwang" auch als sehr problematisch an
aber bevor ich als Verantwortlicher riskiere, dass Intensivbetten knapp werden
würde ich schon zu ner Impfpflicht neigen

@21:07 Uhr von WirSindLegion

"Aber warum müssen sie so tun ?
Hat die Politik verlernt, sich vors Volk zu stellen und offen und ehrlich zuzugeben wie die Möglichkeiten sind und was NICHT möglich ist ?
Ich sehne Politiker wie Strauß und Schmidt zurück - die haben nie ein Blatt vor den Mund genommen - das war noch Streitkultur."

So ganz genau kann ich als Ex-DDR Bürgerin Strauss und Schmidt nicht beurteilen. Der letzte, der sich unpopulär hinstellte und der Mehrheit etwas richtig unpopuläres verkündete war Schröder – obwohl ich seine Lösung für die falsche hielt.
Was mich irritiert ist heute die gezielte "Manipulation". In der ursprünglichen Strategie April 2020 wollte die Regierung noch eine Zitat: "Schockwirkung" erzielen, indem man die Folgen einer Durchseuchung für die ganze Gesellschaft verdeutlicht. Angesichts des Durchrauschens der Omikronwelle scheint man nun die entgegengesetze Intention zu haben, weil es ja eh zu spät ist und Niemand lockdowns will.

21:22 Uhr von wasserman

jeder hat so seine Theorien
mir fallen eben die vielen neuen Nicknamen auf
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das mit der 2/3 Mehrheit ist ein sehr guter Vorschlag
wie ich meine, der Bedeutung der Sache angemessen

@21:22 Uhr von wasserman: Zweidrittelmehrheit, korrekt

Für so einen invasiven, hoch riskanten Eingriff in die Gesellschaft - sollte selbstverständlich sein. Ich hoffe, es reicht nicht mal für eine einfache Mehrheit. Alternativ dürfen gerne die Umfragewerte der "Ampel" ins Bodenlose stürzen.

19:11 Uhr von Adeo60

Nein kein gebotener ernst. die politikerinnen wollen sich nur aus der verantwortung stehlen, irgendwas zu entscheiden, wo sie dann keine mehrheit haben. die bürger sind diesen herr/frauschaften total egal

Impfpflicht

Deutschland braucht die Impfpflicht. Wir brauchen eine Pflicht und eine Gemeinsamkeit, die das Spaltende beendet. Nur wenn alle geimpft sind, hört die Spaltung auf, die die Querdenker in die Welt gebracht haben.

21:06 Uhr von Trollfynder_truth

<< @ Adeo60 19:11
"Entscheidend düfte sein, ob eine allgemeine Impfpflicht mit Blick auf die Pandemiesituation erforderlich, verhältnismäßig und zumutbar, mithin rechtmäßig ist."
Wissen Sie was? Die Impfpflicht ist nichts davon. <<

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Ein Diktator würde das einfach so entscheiden, klar.
Der würde nicht lange fackeln oder darüber mit Wissenschaftlern diskutieren.

21:26 Uhr von Sisyphos3

"sie meinen so wie besoffen Autofahren oder sich an Tempolimits halten oder nicht ?"

Nein so meine ich das nicht!

"zugegeben ich sehe das Thema "Zwang" auch als sehr problematisch an
aber bevor ich als Verantwortlicher riskiere, dass Intensivbetten knapp werden
würde ich schon zu ner Impfpflicht neigen"

Die Betten werden aktuell nicht knapp und einer nächsten Variante werden wir auch mit Impfung nicht entgehen. Omnikron scheint "harmloser" zu sein "umgeht" aber oft die Impfungen. Bei über 70% Quote dürfte es eigentlich keinen Peak dieser Art geben. Es sind die anderen Maßnahmen, u.a. Ungetestete Veranstaltungen wie 2G, die die Zahlen ggf. so hoch treiben.
Wobei auch beachtet werden müsste, das in den Diagrammen die Kurve nach ca. 10 Tagen der Omnikron Genesenen fehlt. würde man diese abziehen, gäbe es wieder das reale Bild anstelle der Panikkurve.
Bleibt zu hoffen das eine ggf. weitere Mutation nicht beides kann. Aber eine Impfpflicht hilft dagegen nicht.

@WirsindLegion

"Für so einen invasiven, hoch riskanten Eingriff in die Gesellschaft - sollte selbstverständlich sein. Ich hoffe, es reicht nicht mal für eine einfache Mehrheit. Alternativ dürfen gerne die Umfragewerte der "Ampel" ins Bodenlose stürzen."
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Es geht nicht um Parteien oder Ampeln. Unterschiedliche Auffassungen zu einer wie auch immer gearteten Impfpflicht gibt es in allen Parteien, außer einer. Einer, die immer nur eine Wahrheit akzeptiert, nämlich die eigene.
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Können Sie das nicht erkennen?

Warum?

Die Impfpflicht kommt für eine Virusvariante, die noch unbekannt ist und die es vielleicht nie gibt. Und für einen Impfstoff, dessen Wirkungsgrad gegen die spekulative Virusvariante vollkommen unbekannt ist. Um es mit den Worten eines Politikers zu sagen, das ist nicht verhältnismäßig und erst recht nicht verfassungskonform.
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Für die Omikronvariante kommt jede Impfpflicht zu spät, denn die ist in 1-2 Monaten bei den noch ungeimpften größtenteils durch.
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Wieviel Impfungen sind geplant, gegen welche Virusvariante, mit welchen Impfstoff - das sind nur 3 Fragen, die derzeit keiner der Impfpflichtforderer beantworten kann. Also frage ich nochmal - wozu eine Impfpflicht?

@21:44 Uhr von Sausevind: Was sind alle diese Maßnahmen?

Also wenn ich an Ausgangssperren, Geschäftsschließungen, Impfplicht denke, erinnert mich DAS sehr an eine Diktatur.....
Oder eine Demokratie, deren "Führung" wie ein kopfloses Huhn durch den Stall rennt.

21:44 Uhr von Weiterdenken

mein Beispiel war ja auch überzeichnet
und ich bin auch nicht so von einem Impfzwang (Impfpflicht ) überzeugt
allein schon deshalb, wie soll man den umsetzen ?

Was soll man sagen

Es ist einfach nur noch lächerlich. Da dachte man die neue Regierung wird es jetzt mal in die Hand nehmen und etwas bewegen. Aber nein es geht weiter mit dem rumgeeiere, bis über die Impflicht entschieden worden ist, ist 2023. Wenn alle die, die da im Bundestag sitzen nur einen Gedanken an die Bürger verschwenden würden, hätten wir ein Ergebnis.
Aber dazu wirde es nicht kommen. Nur mein Problem ist die nächste Wahl wird kommen und die SPD/CDU/CSU/FDP/Grüne/Linke sind nicht mehr glaubwürdig und somit micht wählbar.
Was tun ??

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