Kommentare - Ukraine-Krise: Auch in Russland wachsen die Sorgen

26. Januar 2022 - 08:21 Uhr

Meinungsumfragen zeigen: Die Mehrheit der russischen Bevölkerung macht die NATO für die Ukraine-Krise verantwortlich. Und doch wachsen die Sorgen vor einer kriegerischen Auseinandersetzung. Von Christina Nagel.

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Kommentare

Auch die russische Bevölkerung ist gegen ...

... einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Führung sollte endlich auf das Volk hören und das Säbelrasseln sein lassen.

Ich finde es gut das...

Ich finde es gut das zumindest der Versuch unternommen wird auch mal die Sichtweise der russischen Bevölkerung darzustellen und ja, ich gehe auch davon aus das unsere Presse, besonders der grün/rote Teil, eine etwas einseitige (amerikahörige) Sichtweise präsentiert oder sind wir da wirklich besser? Ich würde mich freuen wenn es zu einer schnellen Entspannung kommen würde und wir die Russen als das betrachten was Sie sind; unser Freunde. Besonders die russische Bevölkerung.

Willkommene Ablenkung für viele Reguerungen

Momentan hat die Welt so viele Probleme: Wirtschaftliche Schwäche wegen der Pandemie gepaart mit hoher Inflation.
Da fängt man halt wieder einen Krieg an, um davon abzulenken und nichts dagegen unternehmen zu müssen. Ist halt der Krieg daran schuld.
*
PS. Den kann ich mir nicht verkneifen:
Ist auch sichergestellt, dass der Transport der Güter in die Ukraine Klimaneutral vonstatten geht?
Werden die Militärfahrzeuge mit Ökostrom oder Biodiesel betrieben?

Ich meine wir müssen doch alle das Klima retten.
***
Russland würd seinen Stützpunkt auf der Krim nie aufgeben. Und wenn man gegen Russland kämpft, dann sollte man damit vor dem nächsten Winter fertig sein und Sibirien eingenommen haben.
Das sind die Erfahrungswerte.

Es fehlen klare Signale des Friedens

@ Möbius:
Es kostet den Westen fast nichts auf die Russen zuzugehen.

Und es kostet die russische Führung fast nichts, ihre Truppen zurück zu ziehen.

# Möbius

Zitat: "Mein Rat: NATO Truppen sofort abziehen !"
#
Und meiner hierzu: NATO und (!) Russland ziehen sich zurück. Verpflichtung auf Gegenseitigkeit...

@ 09:15 Uhr von der.andere

"Wenn die ukrainischen Heißsporne gen Osten marschieren, geht das gegen die dort ansässige russische Bevölkerung." Russland hat Angst vor der Ukraine? Die Ukraine schafft es ja noch nicht einmal die paar russischen Soldaten vom ukrainischen Territorium zu vertreiben, die da sich schon rumtreiben, auf der Krim und in der Ost-Ukraine. Und das soll die Ukraine Russland selbst angreifen, eine Atommacht? Nicht zu vergessen: Die Ukraine hat keine Atomwaffen, die hat sie an Russland (!) gegen eine Garantie ihrer Grenzen (die nach Krim und Ost-Ukraine offensichtlich nicht das Papier wert war) abgegeben. Wie sollte Russland sich von der Ukraine bedroht fühlen? Oder gar von den baltischen Staaten, die Russland im Rahmen des Hitler-Stalin-Paktes einfach völkerrechtswidrig besetzt hatte (wie auch Ost-Polen). Die Nachbarn Russlands haben sehr viel Grund Angst vor Russland zu haben. Und deshalb, nur deshalb wollen sie in die NATO.

In die Nato

Die Ukraine sollte so schnell wie möglich der Nato beitreten und schon wäre die Sache geklärt.

09:23 Uhr von Quakbüdel

"Kein Staatsmann wird einen Krieg anzetteln, den er wegen der ungleichen Kräfteverhältnisse nur verlieren kann."
..
Nun - ich könnte Ihnen da schon ein paar nennen, die sich über die Kräfteverhältnisse getäuscht und einen Krieg angezettelt haben, den sie verlieren mussten. Und ich könnte ein paar andere nennen, die glaubten, ein begrenzter Krieg wäre zu gewinnen, und dann erleben mussten, dass er sich in einen unkontrollierbaren Flächenbrand verwandelte. Und schließlich könnte ich einige anführen, die sich an einem scheinbar überschaubaren Konflikt gewaltig die Finger verbrannt haben.
..
Ein kriegerischer Konflikt ist immer ein schwer kalkulierbares Risiko. Es wäre vorteilhaft, wenn alle Beteiligten - auch die russische Regierung - sich das vor Augen halten würden.

Truppenaufmarsch in Russland nicht bekannt?

Hallo,

Internet abgeschaltet? Telefon incl. Handy blockiert? Sat Empfang gestört?

Wo stehen welche amerikanische Einheiten?
Welche Bewaffnung? Welche Bewegung?
Dito für die Nato?
Kommt heute dazu der tägliche Lagebericht im ZDF?

Für all jene die hier…

Für all jene die hier ständig behaupten der Russische Bürger sieht nur die Fakten der Russischen Regierung, auch in Russland gibt es Internet sogar ein sehr schnelles, preiswertes und besser Ausgebaut als in Deutschland. Und genau das nutzen die Russen auch. Woher ich das weiß? Eigene Erfahrungen gemacht in einem faszinierendem Land mit sehr gastfreundlichen und intelligenten Menschen.

Wie immer

kommt auf den Blickwinkel an, unsere Regierung sieht nach Osten, und die Russen sehen nach Westen, und natürlich findet sich immer jemand, der sich Bedroht sieht.
Das geht schon seit dem Ende des Krieges so, kurz vor Ende gab es noch einen Wettlauf, wer was von Deutschland bekommt, man braucht sich nur mal die Geschichte ansehen. Filme und Dokumentationen gibt es reichlich, auch über Verträge und deren Hintergründe, Wettlauf bei Atom und Weltraum und so weiter, auf Phönix schon die ganze Zeit.
Gewinnen kann bei einem Konflikt niemand, es gibt nur Verlierer, keiner der Bürger in Ost oder West will das wirklich, das sollten sich die Scharfmacher mal überdenken.
Im warmen schreiben, ist was anderes als in den Krieg ziehen, wer 1500 Kilometer Luftlinie weit weg von uns mit der Waffe kämpfen möchte, darf sich mal melden.
Die Meisten sind nicht mal zum Wehrdienst gegangen, als es das noch gab, also ich bin dafür, das Deutschland sich zurück nimmt, aber das zählt wohl nicht.

Die Ukraine blickt nach Westen

@ friedrich pete…:
Es ist nicht angebracht aus wirtschaftliche GAS-Interessen jetzt ein konventioneller Krieg herbei führen zu wollen.

Es geht gar nicht um Gasinteressen. Gas hat Putin genug. Und das meiste davon muss er im Boden lassen, wenn das Weltklima noch zu retten sein soll.
Nein es geht um Macht. Es geht um die Ausdehnung der eigegen Machtsphäre auf die Ukraine.
Putin will mit militärischer Gewalt verhindern, dass die Ukraine sich nach Westen orientiert. Der Zug ist aber abgefahren.

10:01, krittkritt

>>Die Bevölkerung der Ukraine wollte zunächst nicht in die Nato.
@09:33 Uhr von PatricioKanio
Die Umfragen waren selbst zu Maidan-Zeiten noch geteilt.
Auf der Krim sogar völlig eindeutig.
2005: 16% für die Nato
2006: Natomanöver musste wegen des Widerstands der Bevölkerung abgesagt werden
Das Parlament der Krim erklärte sich zur Natofreien Zone!<<
.
Da scheint sich ja gewaltig was geändert zu haben.
.
Warum wohl?
.
An den Friedensbemühungen Putins in den „Volksrepubliken“ kann es ja nicht liegen...

@fathaland slim - Warum "faschistische Ideologien" bemühen?

>>Russland will die Ukraine und bekommt sie auch.<< (PatricioKanio)
_
10:00 Uhr von fathaland slim:
"Nicht Russland, sondern Putin. Der Neo-Eurasismus-Ideologie Alexander Dugins folgend. Einer faschistischen Ideologie."
_
Sie folgen also den Ideologien eines Faschisten, um Ihre zweifelhaften Behauptungen gegenüber Putin begründen zu können?
_
Ist Ihnen nie in den Sinn gekommen, dass Putin einfach nur das für Russland wollen könnte, was er zuletzt wieder gefordert hat: Ein Ende der NATO-Osterweiterung, damit die NATO auf Abstand bleibt? Aber was frage ich... das Naheliegende kommt Ihnen natürlich nicht in den Sinn.

Am 26. Januar 2022 - 10:00 Uhr von fathaland slim

"Nicht Russland, sondern Putin. Der Neo-Eurasismus-Ideologie Alexander Dugins folgend. Einer faschistischen Ideologie."

Wow, der hat ja eine tolle Ideologie. Erst Anti-Amerikanismus, seit Trump aber Anti globalisierte Eliten.
Alle zu bekämpfen durch das Groß-Russische Reich.
Da können wir uns in Zukunft ja auf was gefasst machen

Putin lenkt von inneren Problemen ab

@ Tada:
Momentan hat die Welt so viele Probleme: Wirtschaftliche Schwäche wegen der Pandemie gepaart mit hoher Inflation.
Da fängt man halt wieder einen Krieg an, um davon abzulenken und nichts dagegen unternehmen zu müssen. Ist halt der Krieg daran schuld.

Aber das dürfen wir einem Machthaber wie Putin nicht durchgehen lassen. Außerdem ist die Inflation in Russland im Moment etwas weniger als 10% und somit nicht allzu problematisch. Die Dauerschwäche der Wirtschaft und die Korruption sind viel schwerwiegender.

Ich bin sehr besorgt...

Ich bin sehr besorgt über diese Entwicklung wo sich die Situation Stück für Stück aufschauckelt. Da werden auf einmal Manöver abgehalten und Drohgebärden gebalzt und zwischen den Zeilen der ein oder andere Giftpfeil gegenseitig abgeschossen. Wäre die Sache nicht so ernst, würde man Kindergarten darüber sagen und die Ukraine lässt keine Möglichkeit aus zu zündeln und die Kontrahenten gegenseitig aufzuhetzen. Ein sehr gefährliches Spiel und bei einem Krieg gäbe es nur Verlierer und man sollte nicht dem Trugschluss unterliegen man könne einen solchen regional auf die Ukraine begrenzen. Das sollten sich alle mal vor Augen führen und endlich konstruktiv eine Deeskalation anstreben. Dazu gehört aufeinander zuzugehen und das Gespräch zu suchen und gegenseitig Zugeständnisse zu machen. Als Verhandlungspartner auf Augenhöhe des Westens, sehe ich die USA nicht denn die verfolgt meiner Meinung nach knallharte eigene wirtschaftliche Interessen. Die EU sollte geschlossen für sich als EU sprechen.

09:44 Uhr von Poliós

"Die Umzingelung ist eines der Narrative, mit denen die Putin-Regierung ihre aggressive Politik zu begründen versucht."
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Zugegeben, Umzingelung war nicht das passende Wort, da gebe ich Ihnen Recht. Vielleicht wäre die Stationierung der NATO von Nord bis runter in die Türkei direkt an der russischen Grenze die bessere Beschreibung. Egal wie, die Bedrohung ist trotdem gegeben. Übriges, mir ist egal was Putin sagt, ich lasse mich davon nicht in meiner meinungsbildung beeinflussen, ich betrachte gerade nur die Fakten. Das Wort Umzingelung habe ich unabhängig von anderen Berichterstattern gewählt.

10:43, H. Hummel

>># Möbius
Zitat: "Mein Rat: NATO Truppen sofort abziehen !"
#
Und meiner hierzu: NATO und (!) Russland ziehen sich zurück. Verpflichtung auf Gegenseitigkeit...<<
.
Nur so kann da was draus werden.

Die militärisch kleine Ukraine vs Großmacht Russland

Die Dämonisierung des militärischen Zwerges Ukraine entbehrt nicht der Ironie. Im Vergleich zur militärischen Großmacht Russland ist das Land ein Gnom.
-
Hier eine "Bedrohung" Russlands durch die Ukraine zu konstruieren, ist ein bemühtes Unterfangen. Das wissen auch die Russen. Deswegen bedarf es einer Menge propagandistisches Beiwerk, um das irgendwie verkaufen zu können.
-
Russen und Ukrainer würden friedvoll als Nachbarn zusammenleben, wenn es die Großmacht-Allüren Putins, der in den Kategorien von " Der Untergang der Sowjetunion war die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts" denkt, nicht gäbe.
-
Die Ukrainer wollen nicht als "Einflusszone" Moskaus sondern frei leben.

@Es ist immer wieder erstaunlich, 10:04 fathaland slim

"an der Seite Wladimir Putins steht. Das ist alles andere als repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.
.
Wirklich interessant."

Interresannt ja und leicht zu erklären.
Hätte ich die Wahl als Person zwischen Putin ( ~vor 10 Jahren)
und dem Noch-Milliardär Trump, so wäre es klar pro Putin.

Leider hat sich (Blender)Trump nicht geändert, aber Putin.
Was die Wenigsten wissen, Letzterer zum Schlechteren.

Oder wie Luwig Börne zu sagen pflegte:
'Macht korrumpiert. Absolute Macht korrumpiert absolut.'

10:00 fathaland slim

"Nicht Russland, sondern Putin......"

Nein auch der will dieses Milliardengrab nicht er will nur keine Nato vor der russischen Haustür.
Genauswenig wie die USA kein Militär aus den GUS Staaten vor seiner Haustür will.

@fathaland slim "Das ist…

@fathaland slim "Das ist alles andere als repräsentativ für die deutsche Bevölkerung." Ich freue mich doch immerwieder wenn ich hier lesen kann das einige wissen was Deutschland so denkt. Gehen sie mal in die neuen Bundesländer und fragen die Menschen darüber ihr Denken über Putin sie werden überrascht sein. Aber auch immermehr Menschen in den alten Bundesländern wachen auf und bemerken die nahende Gefahr eine Krieges und bemerken das in dem Spiel Putin nicht der einzige Bösewicht ist.

Am 26. Januar 2022 - 08:42 Uhr von Denkerist

"...Georg Friedmann, Gründer und Direktor von STARTFOR (Abk. Strategic Forecasting), einer weltweit anerkannten US-Denkfabrik gab am 3.2.2015 ein interessantes Interview zu den Interessen der USA in Europa.
Insbesondere aus heutiger Sicht hochinteressant: "Das primäre Interesse der USA, wofür wir seit einem Jahrhundert die Kriege führen - Erster und Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg - waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es immer, sicherzustellen, dass das nicht eintritt..."

Ihren Beitrag kann ich nur zustimmen und über Strategic Forecasting sollte man doch ernsthaft recherchieren, denn diese Denkfabrik war auch ausschlaggebend für den völkerrechtswidrigen Einmarsch der US-Truppen in den Irak .
Quelle: Global Research
Und ich bin kein User der sich für eine BILD dir eine Meinung ausschließlich interessiert

Minsker Abkommen von Kiew gebrochen.

@10:01 Uhr von Poliós
Demnach hätte als Erstes ein Autonomiestatus für die Volksrepubliken eingerichtet werden müssen. Das ist bis heute nicht geschehen. Und führende Politiker der Nachfolge-Ukraine in Kiew haben auch klar geäußert, dass sie das Abkommen nicht umsetzen wollen.
Dass die Volksrepubliken mittlerweile wenig Lust verspüren, einem Staat, der sie mit geächteten Streubomben (Human Rights Watch) bombadierte, anzugehören, ist meines Erachtens verständlich.
Da braucht es keine Marionetten. Formal gesehen halten sie dort demokratische Wahlen ab - wie in Kiew.

Nato-Propaganda

Kann Deutschland sowie die anderen EU Länder nicht aus der Nato austreten und ein eigenes Militärbündnis gründen ohne die USA? Ich meine was haben die militärischen Interessen der USA mit denen von Deutschland zu tun? Ich will kein Krieg und die Menschen in Russland und Ukraine auch nicht. Es wäre gut wenn deutsche Medien kritischer über Nato und USA berichten würden, denn nur wenig an der aktuellen Situation ist gut!

09:33 Uhr von PatricioKanio


Fragt sich eigentlich niemand, warum denn die ganzen Länder im Osten Europas unbedingt in die Nato wollten?
Diese Länder waren der Meinung, dass man Schutz braucht vor Russland.
Wie man also hier nur der Nato Vorwürfe machen kann, leuchtet mir nicht ein.


Diejenigen, die Hintergründe und Zusammenhänge verstehen wollen, fragen sich das schon, und das nicht erst seit der aktuelle Konflikt um die Ukraine begann. Die Weltvereinfacher an den Tastaturen der aggressiven NATO-Osterweiterung haben sich das noch nie gefragt. Dann wäre der Simplicissimus verstorben, und Nachdenken müsste beginnen. Zu anstrengend und zu mühsam.

Die NATO hat auch noch nie Staaten aufgenommen, in denen es ungelöste Territorialkonflikte gibt. Wird von den Simplizisten auch vorsätzlich ignoriert. Wäre sonst zu anstrengend.

Mit der UKR ist es allerdings eine besondere Situation.
Krim, 2. größtes Land in EUR. Kulturelle & sprachliche Nähe zu RUS.
Mr. Putin ist Kolonialist der Version 2.0.

10:41, Tada

>>Und wenn man gegen Russland kämpft, dann sollte man damit vor dem nächsten Winter fertig sein und Sibirien eingenommen haben.
Das sind die Erfahrungswerte.<<
.
Wer will denn Russland erobern?
.
Es ist übrigens genau umgekehrt: Wer das Land erobern möchte, der sollte das bis April hingekriegt haben. Sonst versinken die Bodentruppen im Schlamm. Weshalb auch die Ukraine dann vor einer größeren russischen Invasion sicher ist.
.
Mir fehlt auch die Fantasie, um mir vorzustellen, wie man Sibirien militärisch einnehmen könnte. Diese riesige, fast menschenleere Weite.

Was scheinbar sehr gern vergessen wird..

Was scheinbar sehr gern vergessen wird, sowohl hier als auch drüben sind das Menschen mit einem normalen Tagesablauf, Familie, Freunden, Hobbies, Träumen und Wünschen.
Vermutlich feuern dort die Medien Tagein Tagaus mit den absurdesten Behauptungen auf die Reputation Deutschlands, der EU oder der Nato aus allen Rohren. Ist bei uns in Deutschland leider auch nicht anders, kaum eine Publikation oder ein Nachrichtenportal berichtet ausgewogen. Und wenn es einer dann doch tut (Vize Admiral), wird er "freiwillig zurück getreten"..
Es wird halt Stimmung gemacht. Für Krieg.
Dennoch, wenn es zu Kriegshandlungen kommt, dann ist es meistens aufgrund freidrehender Politiker, selten deshalb, weil die Bevölkerung überzeugt ist, Krieg führen zu müssen.
Liebe Tagesschau, berichtet nüchtern und sachlich. Macht notfalls eigene Recherchen, wenn die politische Meinung zu sehr auf Krieg aus ist. Bisher wurden Gründe für Kriege alle erlogen. Das wird hier definitiv nicht anders sein.

10:09 Uhr von Poliós

""der Stolz der Russen zu ihrem Land vereint sie in diesem Moment gegen die NATO. "
..
Das ist Kriegsrhetorik. So reden Leute, denen es nur darauf ankommt, die nationalen Emotionen anzufachen. Für eine rationale Politik ist "Stolz" ein sehr schlechter Ratgeber."
"Zweifellos - vorausgesetzt, man hat sich vorher einer Gehirnwäsche im Sinn der russischen Regierung unterzogen."
--------------------------------------------------------------------------
Russophobie hat noch niemandem geholfen. Das mit dem Nationalstolz ist übrigens keine Kriegsrhetorik, sondern die Kultur der Russen. habe ich übrigens direkt von einer Freundin aus Moskau, die alles andere als Putinfreundlich ist. Stolz kennen wir doch gar nicht mehr. All das ist Quatsch von Ihnen, leider vorurteilsbehaftet und wertfrei.

09:54 Uhr von Olivia59 : Russen stehen in der Ukraine!

Ein evtl. "Natobeitritt" ist nur eine Propagandalüge Russlands, um einen Vorwand für weitere Eroberungen zu haben ...
Dass Länder, in denen Russland militärisch mit vielen Toten Gebiete erobert hat, geschützt werden wollen, ist normal und richtig.
Russland hat nicht das Angebot gemacht, sich aus der besetzen Krim und der besetzten Ost-Ukraine zurückzuziehen, wenn die Ukraine auf einen NATO-Beitritt verzichtet! Das nämlich wäre verhandelbar, will Russland aber nicht ...
Statt sich dem Eroberte zufrieden zu geben, will Russland weiter erobern, morden, und dabei Propaganda über "Sicherheitsinteressen" verbreiten ... dem darf man nicht auf dem Leim gehen!

10:36 Uhr von Adeo60

>>" Deshalb würde ich es begrüßen, wenn die NATO in Sachen Osterweiterung Einsehen zeigt, während Russland im Gegenzug seine Truppen anzieht und die Unverletzlichkeit der Grenze zur Ukraine anerkennt."<<
.
Das wäre doch ein guter Vorschlag mit einer Ergänzung. Die NATO verpflichtet sich in der Ukraine nicht militärisch aktiv zu werden, .d.h. keine Soldaten oder Material dort zu stationieren was als Bedrohung seitens Russland wahrgenommen werden könnte.

Am 26. Januar 2022 - 10:43 Uhr von H. Hummel

"...# Möbius
Zitat: "Mein Rat: NATO Truppen sofort abziehen !"
#
Und meiner hierzu: NATO und (!) Russland ziehen sich zurück. Verpflichtung auf Gegenseitigkeit..."

Und dies ist ein Vorschlag Russlands, dieser wird aber von der USEU noch abgelehnt.
ES würde nämlich einer Aufwertung Russlands gleichkommen.
Ganz nebenbei, dieses gegenwärtige Szenario wird das letze Aufbäumen der NATO sein, denn ES werden dann andere Staaten der Welt die Führung übernehmen, oder wir gehen alles unter.

@MehrheitsBürger - pluralistisches Meinungsbild

08:52 Uhr von MehrheitsBürger:
"Wie würde das Meinungsbild aussehen, wenn es eine freie Presse und ein pluralistisches Meinungsbild in der Gesellschaft geben dürfte ?"
_
Dann gäbe es diesen Konflikt gar nicht.
Denn dann würden die Medien jede "Warnung" und jedes Wort der "Härte" kritisch hinterfragen. Die Politiker beider Seiten wären jeden Tag damit beschäftigt, ihre fehlende Bereitschaft zur Deeskalaltion und ihre Parteiergreifung zu rechtfertigen. Sie hätten gar keine Möglichkeit, den Bürgern jeden Tag aufs Neue das immergleiche Bedrohungsszenario einzutrichtern, um noch mehr aufrüsten zu können.
_
Ja. So könnte es aussehen.

Die russischen Truppen sind 250-400 km von der Grenze entfernt.

@10:42 Uhr von Deutsch-Ukrainer
@10:43 Uhr von H. Hummel
Ich versuchs immer mit Humor: Nürnberg liegt an der tschechischen Grenze??

Die russischen Truppen sind im eigenen (!) Land.
Die 10.000 Natosoldaten, darunter ca. 2000 US-Soldaten sind in der Ukraine. Obwohl die Minsker Vereinbarung das eigentlich ausschließt.

@ Quakbüdel

Zitat: "Daher bin ich davon überzeugt, daß die USA (mit ihren NATO-Verbündeten) hier die Kriegstreiber sind."
#
So einfach lässt sich das nicht darstellen. Die Gründe sind vielfältiger.
Die Krim und der Donbass- Krieg haben gezeigt, dass Russland jeder Zeit willens ist, sich ihm genehme Gebiete anzueignen, ohne Rücksicht auf die Folgen. Geschichtliche Ereignisse reichen aus. Auch Erdogan, mit seinem Willen zum Osmanischen Reich hat da mitgelernt: Alle vor vollendete Tatsachen stellen ... fertig. Hat ja oft genug ausgereicht.
Natoosterweiterung als Grund ist Blödsinn. Jeder Staat hat das Recht, sich seine Partner selbst zu suchen ... z. B. Cuba oder Syrien.
Der Generalfehler liegt im völligen fehlen eines politischen und militärischen Sicherheitskonzeptes der EU, was meiner Meinung nach von den USA verhindert wird.
Wenn die EU weitestgehend autonom verteidigungsfähig wäre, bräuchten wir Natopartner wie die USA nur im tatsächlichen Verteidigungsfall, nicht vorher.

Zweierlei Maß ist keine gute Diskussionsgrundlage

Die Medienberichterstattung in Russland ist nur ein Aspekt
-
Gefühlt aber auch abzählbar ruft hier in den Foren kein Thema soviele Beiträge auf den Plan wie der Russland-Komplex.
-
Wenn man mal die naheliegenden Erklärungen dafür für einen Debattenmoment außer Acht lässt, fällt ein anderes Phänomen ins Auge.
-
Geht es um Syrien, wird betont, dass niemand - außer W. Putin - das Recht habe, dort militärisch präsent zu sein. Syrien sei ein souveräner Staat mit Anspruch auf territoriale Integriät. Das zielt auf westliche Truppenpräsenz.
-
Dann ist es allerdings ein Widerspruch, dass Russland sich herausgenommen hat, die territoriale Integriät Georgiens, Moldawiens und der Ukraine zu missachten und dort militärisch aktiv zu sein.
-
Hier wird mit zweierlei Maß gemessen und das keine gute Grundlage für auf friedliche Lösungen zielende Dialoge.

Am 26. Januar 2022 - 10:09 Uhr von Poliós

Zitat:
"...Zweifellos - vorausgesetzt, man hat sich vorher einer Gehirnwäsche im Sinn der russischen Regierung unterzogen..."

Wenn ES keine Argumente mehr gibt, dann kommen Unterstellungen und das ist das Ergebnis der Gehirnwäsche der USEU.

10:42 Uhr von Deutsch-Ukrainer

>>"Und es kostet die russische Führung fast nichts, ihre Truppen zurück zu ziehen."<<
.
Machen die doch wenn im Gegenzug der Westen seine Finger aus der Ukraine lässt.

- 10:11 Uhr von morigk Ich finde es

,,...Aber es gibt noch andere Medien und viele nutzen auch das Internet, um sich andere Informationen einzuholen.
Daher denke ich, dass viele Bürger ein differenziertes Bild zum Konflikt haben. Wir haben unser Wertebild und die Ihres. Wir sollten uns daher um ein ausgeglichenes Bild bemühen und nicht arrogant sein. . Damit tut man vielen Bürgern Russlands Unrecht."
-
Daß der Anteil der kritischen Öffentlichkeit, die keine Angst hat vor Einschüchterung und Benachteiligung durch Kritik, andere Medien nutzen muss als Radio Eriwan, bestätigen Sie doch bereits. Warum fällt es Ihnen so schwer, das erst einmal isoliert als mangelhaft und für die Staatsführung als Armutszeugnis ausstellbaren Verweigerungsakt gegenüber den Bürgern zu sehen, wenn es um eine menschenwürdige Beteiligung der Gesellschaft geht? Nein, Russland wurde schon immer gedemütigt und der Präsident hat nunmal das Recht, die Mittel anzuwenden aus seiner reichen Erfahrung als Geheimdienstler, um für Genugtuung zu sorgen.

Am 26. Januar 2022 - 10:36 Uhr von Adeo60

"Andererseits sehe ich eine mögliche Osterweiterung der NATO äußerst kritisch. Eine Aufnahme der Ukraine oder auch von Georgien in das Verteidigungsbündnis würde russische Interessen berühren,..."

Es gibt keine Aufnahme der Ukraine, dem wurde schon eine Absage erteilt und die Ukraine wird auch in Zukunft nicht in die Nato aufgenommen, das ist schon lange klar. Russland braucht doch nur einen Vorwand, durchschaut das hier denn keiner?

Arme Ukraine...

Genau! Und nun zieht auch noch der große Macron mit dem kleinen Scholz los, um die mal eben Krise beizulegen! Arme Ukraine! Das wird wieder auf einen Ausverkauf der Interessen des "Kleineren" hinauslaufen! Das konnten die französischen Politiker (nota bene!) ja schon immer gut und wir - wurden im Ausland ja auch schon - wohl nicht ganz zu unrecht wenn auch vielleicht ein wenig übertrieben - als Trojanisches Pferd Putins in NATO und EU charakterisiert! Bleibt für die Ukraine zu hoffen, daß Putin und Biden auch weiterhin Macron und das EU-Rumpfgebilde für nicht verhandlungsfähig erachten!

Was will Rußland

"Was will Putin" - immerhin stellen einige Leute diese Frage wenigstens , während die Mehrheit ganz einfach feststellt "Der will die UdSSR auferstehen lassen" oder dergleichen Unsinn mehr.Die Antwort aber ist : die UdSSR war nach dem 2.Weltkrieg der wirkliche Verlierer - oder, genauer , die Menschen dieses Staatsgebildes, von den 27 Millionen ihrer Toten ganz abgesehen. Putins politisches Ziel ist es, diese Katastrophe zu heilen. Ob seine Mittel und Wege in jedem Fall zweckmäßig waren und sind - darüber kann man nachdenken, aber Tatsache ist, daß die Bevölkerung diese Absicht erkannt und mehr oder weniger befürwortet (hat). Aber Rußland ist noch sehr weit davon entfernt, jene Katastrophe wirklich zu heilen.Seine Wirtschaftskraft ist bei weitem nicht ausreichend und allein diese Tatsache erlaubt eine Interpretation seiner politischen Zielrichtung - und die ist ganz gewiß nicht eine militärische Unternehmung mit ihren irrsinnigen Kosten. Das wissen die Russen seit 1945 und Afghanistan.

08:49 Uhr von PatricioKanio

>>"Die Ukraine kommt nicht in die Nato, und das seit Jahren, das wird sich auch nicht ändern."<<
.
Und warum gesteht man dies nicht einfach den Russen zu, aber bitte diesmal schriftlich (wenn ich mir an den heutigen Umgang mit den damaligen Genscher-Aussagen vor Auge führe)? Dann würde man unsere russischen Freunde doch in Zugzwang bringen oder nicht?

Russland will Frieden!

Man möchte den Ausgleich und die Verständigung mit den Regierungen des Westens.

Das sollte man nutzen.

Sollte der Westen aber Krieg wollen, gibt es kein Halten mehr.

Fakt ist:

- Die NATO hat bei den 2+4-Verhandlungen zur deutschen Einheit versprochen, die NATO nicht nach Osten auszudehnen und diese Zusage gebrochen. Rußland fordert doch nur, was der Westen schon zugesichert hat. Mehrere Filmbelege (auch mit Genscher und dem US-Außenminister Baker) sind im Internet abrufbar und belegen dies!

- Amerika hat doch während der Kuba-Krise mit einem 3. Weltkrieg gedroht, wenn Rußland seine Waffen nicht von Kuba entfernt.

- Der Konflikt in der Ukraine wurde durch das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine und die Putschanschubfinanzierung mit 5 Milliarden Dollar durch die USA ( Nuland ) an rechtsradikale Ukrainer erst ausgelöst.

- Mögliche Lösung: Wenn Rußland vertraglich zusichert, die Ukraine nicht anzugreifen, braucht die Ukraine doch keine NATO-Mitgliedschaft, um sicher zu sein. Eine wirtschaftliche Beziehung zur EU UND Rußland wäre doch die optimale Lösung . Ich befürchte aber, daß die NATO zur Existenzberechtigung einen Feind aufbaut.

08:52 Uhr von MehrheitsBürger

//Sorge der schlecht informierten Bürger Russlands
Russlands Bürger werden ausschließlich von den staatlichen Propaganda-Medien des Kreml mit Informationen "versorgt".
-
Wie würde das Meinungsbild aussehen, wenn es eine freie Presse und ein pluralistisches Meinungsbild in der Gesellschaft geben dürfte ?//
Die Antwort ist einfach.
Dann hätten wir diese Probleme nicht

@ 10:00 Uhr von fathaland slim

„Der Neo-Eurasismus-Ideologie Alexander Dugins folgend. Einer faschistischen Ideologie.“
Was Putin tatsächlich wollte, hat er im Bundestag ausführlich dargelegt.
Bezüglich Alexander Dugin: Ähnlich kranke „Vordenker“ gibt es in US - Thinktanks, US - Geheimdiensten und in der US - Politik zu Hunderten.
Einige davon haben sehr konkrete Vorstellungen von der Aufteilung der Welt zugunsten der USA, die mit Demokratie, Frieden, Freiheit und Menschenrechten nichts zu tun haben.
Und viele von denen haben Einfluss auf US - Politiker und US - Regierungen.
Kaum vergleichbar mit dem Einfluss solcher Leute wie Dugin auf Putin.
Allein schon die Anzahl der Kriege der Welt nach 1945, die auf US - Einfluss zurückzuführen sind, zeigt, dass nicht Russland zu den Kriegstreibern gehört.
US - Politiker sind in keinster Weise besser, als russische.
Auch da ist immer Vorsicht geboten.

@Nachfragerin, 10:37

„"Keiner will Krieg - außer denen, die davon profitieren zu können glauben."
_
Warumglauben?“
.
Sie stellen eine Frage - und „liefern“ die Antwort (Ihre) gleich mit. Meine Sicht der Dinge ist, wie Sie meinen bisherigen Kommentaren entnommen haben dürften, eine völlig andere.

10:04 Uhr von fathaland slim

Zitat:
"Es ist immer wieder erstaunlich,

welch große Mehrheit hier im Forum unverbrüchlich an der Seite Wladimir Putins steht. Das ist alles andere als repräsentativ für die deutsche Bevölkerung."

Sind Sie da so sicher? Oder gehen Sie da von ihren Bekannten aus?

Auch sei die Frage erlaubt, ob da Wladimir Putin unterstuetzt wird oder das Fehlverhalten der NATO-Staaten angeprangert wird?
.

@10:04 Uhr von fathaland slim

"Es ist immer wieder erstaunlich,
welch große Mehrheit hier im Forum unverbrüchlich an der Seite Wladimir Putins steht. Das ist alles andere als repräsentativ für die deutsche Bevölkerung.
.
Wirklich interessant."

Ich bin weniger erstaunt, das Sie mal wieder keinen sachbezogenen Diskussionsansatz wählen und was wäre denn bitte "repräsentativ für die deutsche Bevölkerung"?
Hier geht´s übrigens auch nicht um Innenpolitik oder Navalny sondern um die Frage ob die NATO-Erweiterung gerechtfertigt oder ein Akt der Aggression ist, der Russlands Sicherheitsinteressen beeinträchtigt und somit auch Gegenwehr bzw. Nötigung der NATO an den Verhandlungstisch Legitimität verleiht.

Viele tausend Tote würde ein Einmarsch Russlands kosten

-
Wenn man sich die Reaktionen der interviewten Bürger Russlands anhört, wird klar, dass auch sie spüren, welche Opfer ein Krieg mit der Ukraine fordern würde. Die Ukrainer wissen das ohnehin.
-
Russland ist der Ukraine militärisch haushoch überlegen. Wenn die an der Grenze zu Russland massierten und mit Offensivwaffen ausgerüsteten Truppen Russlands einen Angriffskrieg gegen die Ukraine starten, sind sie in kurzer Zeit in Kiew.
-
Dennoch würde ein solcher Waffengang viele Opfer und Tausende Tote kosten. Wer kann das wollen ? Sind die geostrategischen Großmachträume des Kreml das wert ? Natürlich nicht.
-
Diese Verantwortung lastet auf den Befehlshabern und es retten dann auch keine der vorbereiteten Ausreden mehr. Vor allem nicht die Opfer.

10:41 Uhr von Tada


Russland würde seinen Stützpunkt auf der Krim nie aufgeben. Und wenn man gegen Russland kämpft, dann sollte man damit vor dem nächsten Winter fertig sein und Sibirien eingenommen haben.
Das sind die Erfahrungswerte.


Sind keine Erfahrungswerte, ist komplette Unkenntnis über Sibirien. Sibirien nimmt man im Winter ein, wenn die Böden hart gefroren, und die Flüsse zugefroren sind. Nicht im Sommer, wenn Panzer und Truppen in Sumpf und Matsch stecken bleiben, und dann vom Myriardenheer der Sibirischen Mosquitos nieder gemacht werden.

Ist auch sichergestellt, dass der Transport der Güter in die Ukraine Klimaneutral vonstatten geht?

Ist genau so wenig klimaneutral wie das Truppengerappel in Russland. X-fach mehr Gerappel mit fetten Militärzeltstädten im Schnee, die wegen Väterchen Dauerfrost rund um die Uhr immer schön beheizt werden müssen. Aber wenigstens die RUS-Panzer haben Motoren mit dem Elektriktrick drin. Die Rohre feuern Knallplättchen ab.

@ 10:43 Uhr von H. Hummel

"Und meiner hierzu: NATO und (!) Russland ziehen sich zurück. Verpflichtung auf Gegenseitigkeit..."

Jetzt ist es lustig. Wo darf denn Rußland auf seinem Staatsgebiet seine Truppen ihrer werten Meinung nach stationieren?

Und nein, Ukraine ist nicht in der NATO!

nichts dazugelernt

Krieg ist die dümmste Art der Konfliktlösung. Viele unschuldige Menschen werden in Angst und Schrecken versetzt, nur weil es ein paar machthungrigen Egomanen wieder darum geht, Recht zu bekommen. Als ob es nicht wichtigere Probleme auf unserer "noch schönen" Welt zu lösen gäbe. Putin zu drohen, ist dabei sicherlich nicht sehr hilfreich und schürt den Konflikt nur noch weiter an. Ganz davon abgesehen, dass sich Putin dadurch nicht beeindrucken lassen wird und auch keine unüberlegten (vielleicht von einigen gewünschtne) Handlungen unternehmen wird.

Die Russen sind ein stolzes…

Die Russen sind ein stolzes Volk. Sie würden niemals zugeben, dass es ihnen wirtschaftlich schlecht geht. Und das sie der Meinung sind, dass die NATO hier der Böse sei, ist verständlich und nachvollziebar. Wenn der Staat das jeden Tag behauptet die NATO sei schuld, braucht man sich nicht wundern. Trotzdem bleibe ich dabei, dass Russland hier an der Eskalation Schraube (mit)dreht.

Putin

ist schon viel zu lange an der Macht.
Ich halte Putin für sehr gefährlich und umso länger er an der Macht ist, um so gefährlicher wird er.
So lange an der Macht, da wird er abgehoben, jenseits jeglicher Kritik und das macht ihn so gefährlich.

Nach der Pandemie haben wir kein Geld für Krieg

In letzter Zeit wurde häufig darüber diskutiert, ob die Last der Rentenfinanzuerung zu sehr den Jüngeren aufgebürdet wird?
Nun haben wir auch noch immense Kosten wegen der Pandemie.
Wer bezahlt einen Nato - Krieg gegen Russland eigentlich?
Die USA? Oder andere Nato - Staaten?
Gibt es einen Staat, der sich diesen Krieg leisten könnte?
Wer trägt da die Kosten?
Das sind in allen Staaten alle Bürger, die eigentlich gar kein Geld für solche Dummheiten haben.
Die Renten, die Bildung, unsere Kinder sind wichtiger!

@Deutsch-Ukrainer 10:42 Uhr an @Möbius

Und es kostet die russische Führung fast nichts, ihre Truppen zurück zu ziehen.
Nun, werter Forist, und umgekehrt: Was kostet es denn die Ukraine, ihre laut Minsker Abkommen verbotenen schweren Waffen und gepanzerten Fahrzeuge/Panzer von der Berührungslinie zu den Donezkern/Luganskern zurückzuziehen und das Beschießen friedlicher Ortschaften einzustellen?
Man sollte hier in D endlich soviel Realitätssinn haben, dass man die Darstellungen vom Kopf auf die Füße stellt, bevor es zu spät ist! Deutschland hat ohnehin schon in vielen Regionen sehr an Glaubwürdigkeit verloren, weil hehren Worten von Frieden etc. nicht die entsprechenden Taten folgten, sondern Sanktionen. Wer setzt denn Nordstream 2 als Waffe ein, wenn nicht die hiesige Presse, Politik und Unverbesserliche – und das auch noch im Gegensatz zu unseren ureigensten Interessen?! Irre! Und sich dann darüber wundern, dass die Russen nur noch mit den amerikanischen Auftraggebern und Hintermännern reden wollen....

Am 26. Januar 2022 - 10:29 Uhr von Nachfragerin

"Die Gefahr geht von der vom Westen aufgerüsteten Ukraine aus, die versuchen könnte, die selbsternannten Volksrepubliken zurückzuerobern. Das wird Russland definitiv nicht zulassen."

Bitte. Wie möchte die Ukraine denn ohne moderne Angriffswaffen etwas zurückerobern, das ist doch lächerlich.

Zudem ist die Nato schon direkt an der russischen Grenze, mit z.B. Litauen. Um einen Puffer kann es also nicht gehen.
Wofür brauche ich im Südwesten einen Puffer, wenn es den im Nordwesten nicht mehr gibt. Die Nato ist schon direkter Nachbar

@ 10:15 Uhr von Gassi

"Und dieser Aufmarsch erinnert an die Besetzung der Krim. Nur damals waren es "Freiwillige", ohne Auftrag, die aber das staatliche Material benutzen durften? "

Sie wissen aber schon, dass die Schwarzmehrflotte schon immer auf der Krim stationiert war? Also - da hatten Truppen dort. Und weil die Krim immer russisch war, lebten dort auch über 80% Russen. Entsprechend groß war deren Wunsch, Rußland beizutreten.
Ein geplantes NATO-Manöver!!!! wurde 2015 auf der Krim abgebrochen, wegen Widerstand aus der Bevölkerung.
So viel zum Thema Krim - und der "Annexion".

Die Abspaltung von der Ukraine - das war verwerflich und ist auch zu beanstanden.

@09:18 Uhr von Eislöwe

Journalisten werden auch in Europa ermordet- Malta, Slowakei... die Hintergründe sind nicht aufgeklärt...

Es wird aber wie in jedem Gross-Konflikt "nur ums Geld- bzw. wirschaftliche Macht" gehen...

Wenn es "nur" um NS2 und den strategisch wichtigen Gas-Umschlagplatz Krim geht, haben in meinen Augen Russland und die USA nichts ökonomisches on den letzten 20 Jahren dazu gelernt...

Haben die Grünen eigentlich den Gedanken bez. des Fraking-Gases zu Ende gedacht?!- Diese Umweltsauerei könnte der Partei (hoffentlich dann) jegliche Stammwähler kosten...

Abgesehen davon, das die normale Land-Bevölkerung in der östlichen Ukraine seit 2014 (!) in unzumatbaren Kriegskonditionen leben muss- Ein Trauerspiel für den europäischen Kontinent.

@ 09:38 Uhr von Diabolo2704

"Ich finde es sehr befremdlich, daß Sie nicht auch raten, russische Truppen sollten sich von ukrainischem Territorium zurückziehen. Offenbar ist für Sie völkerrechtswidrige Annexion nicht so verwerflich wie Verteidigungsbereitschaft."

Der von Ihnen "Annexion" genannte Beitritt der Krim zu Rußland verstößt ganz klar gegen die Verfassung der Ukraine, auch gegen vorher geschlossenen Verträge (Wien).
Völkerrechtlich steht es aber auch den Russen auf der Krim frei, sich Rußland anzuschließen. Bei 80% Russen und der Politik nach dem Maidanputsch sowie sich den daraus ergebenden Repressalien gegen Minderheiten war das nicht anders zu erwarten!

Nato- und US Truppen sofort aus den Ostländern abziehen

Wie immer in der Geschichte sind die USA der größte Kriegstreiber und Unruhestifter auf diesem Erdball. Es sei nur beispielhaft an Vietnam, Irak, Syrien, Afghanistan, ... erinnert. Das schlimme ist, dass sich die Natostaaten vor den USA-Karren spannen lassen, und das unser Land, d.h. die Politiker Deutschlands, scheinbar nichts, aber auch gar nichts, aus der Geschichte gelernt haben. Zur Kriegstreiberei werden zunehmend Tatsachen bewußt verdreht. Und schlußendlich haben die kleinen Leute unter all dem Wahnsinn dieser Kriegstreiberei zu leiden, sollte Russland tatsächlich auf die Natobedrohung reagieren.
Die verlogene Doppelmoral der Politik ist kaum noch zu ertragen.
Wer hat die Nato bis an die russische Grenze verlegt, wer hat zuerst an der russischen Grenze Manöver abgehalten, Marineeinheiten verlegt, etc. p.p.

@ 10:54 Uhr von fathaland slim

„Und meiner hierzu: NATO und (!) Russland ziehen sich zurück. Verpflichtung auf Gegenseitigkeit...<<
.
Nur so kann da was draus werden.“
Völlig Richtig!
Aber wer sorgt dann für die Rückgabe der Waffen, die die Ukraine in den letzten Monaten geliefert bekommen hat?
Denn die werden sonst gegen die Menschen im Donbass eingesetzt, weil sich die Ukraine bisher nicht an Abkommen hält.

@Poliós - Was man nicht sieht...

10:01 Uhr von Poliós:
"Das Problem liegt in einer Fehlkonstruktion des [Minsker] Abkommens selbst, die auf russischen Druck zurückgeht."
> Womit hat Russland denn gedrückt, dass Deutschland, Frankreich und die Ukraine eine Fehlkonstruktion unterschrieben haben? Und worin liegt der Fehler?
_
"[...] aber die Schuld an dem Konflikt tragen 'ukrainische Heißsporne', von denen bislang wenig zu sehen und zu hören ist?"
> Natürlich sehen und hören wir nichts davon. Wir sollen schließlich glauben, dass Russland in die Ukraine einmarschieren will und die Ukraine zur reinen Selbstverteidigung mit (Offensiv)Waffen vollgepumpt wird.

Am 26. Januar 2022 - 10:04 Uhr von fathaland slim

Hallo fathaland slim,

es ist doch gut, dass bei uns Minderheiten etwas sagen dürfen.

Und kann man nicht auch gegen beide Seiten sein?

Wer steht sich gegenüber, der russische und deutsche Arbeiter?

Europa als Protektorat Russlands - das geht nicht

Bei der medialen Einseitigkeit, welche die Bürger Russlands ausgesetzt sind, bleiben ihnen die Hinterzimmer-Planspiele einer Elite verborgen, die in ihren Zirkeln und Publikationen ein Bild Europa pflegen, das als russisches Protektorat lebt.
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Alexander Dugin hatte lange Zeit das Gehör dieser Zirkel, aber sein kruder National-Bolschewismus gilt dann doch als schwer vermittelbar. Es gibt subtiler auftretende Akteure.
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Das Bild ist das gleiche: Russland als die beherrschende Großmacht und die europäischen Staaten als Protektorat mit semi-souveräner Staatlichkeit.
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Davon abgesehen, dass die freien Europäer andere Vorstellungen von ihrer Selbstbestimmung haben: auch in einem demokratisch, freiheitlich verfassten Russland mit Meinungspluralität würde sich das nur bei einer Minderheit durchsetzen können. Deswegen sind Bürgerrechte und Pressefreiheit auch ein "Friedensmittel".

@H. Hummel"Und meiner hierzu…

@H. Hummel"Und meiner hierzu: NATO und (!) Russland ziehen sich zurück. Verpflichtung auf Gegenseitigkeit..." Nichts anderes hat Russland vorgeschlagen, nur diesmal mit einer schriftlichen Garantie das es dann auch so bleibt. Den Versprechungen westlicher Politiker glaubt man dort wohl nicht mehr.

Am 26. Januar 2022 - 10:54 Uhr von MehrheitsBürger

" Hier eine "Bedrohung" Russlands durch die Ukraine zu konstruieren, ist ein bemühtes Unterfangen. Das wissen auch die Russen. Deswegen bedarf es einer Menge propagandistisches Beiwerk, um das irgendwie verkaufen zu können. "
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Es geht nicht um Bedrohung durch die Ukraine, sondern um NATO Beitritt, und Stationierung von bestimmten Waffen in dem Falle, an der Grenze zu Russland.
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" Die Ukrainer wollen nicht als "Einflusszone" Moskaus sondern frei leben. "
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Das kann auch jeder verstehen, das geht aber auch ohne Militärbündnis, als Staat der mit beiden Seiten Handel treibt, wie schon mal angedacht.
Hätte für die Ukrainer einige Vorteile, wer will das aber nicht?.

@MehrheitsBürger

"Zweierlei Maß ist keine gute Diskussionsgrundlage
Die Medienberichterstattung"
***
Ukraine war schon immer zwischen dem Westen und Russland zwiegespalten.
Der Osten der Ukraine war eher für Russland, der Westen der Ukraine eher für den Westen.

Zur Forderung einiger Kriegstreiber, Defensivwaffen zu liefern

Ich frage mich, wann die Kriegstreiber der NATO fordern, daß man die Ukraine mit den Drohnen ausrüsten muß. Begründung: Drohnen sind Defensivwaffen, denn Amerika verteidigt damit seine Weltherrschaft.

11:00 Uhr von fathaland slim


Mir fehlt auch die Fantasie, um mir vorzustellen, wie man Sibirien militärisch einnehmen könnte. Diese riesige, fast menschenleere Weite.

Der Direktflug Tokyo nach Frankfurt / Main dauert 13 Stunden.
10 Stunden davon fliegt man über Sibirien. Erst von Süden her rein, dann weit im Norden auf der kurzen Strecke nach Westen. Drei Mal im Winter bin ich das geflogen. Drei mal 10 Stunden Schnee und Eis und Flüsse und Wälder in endloser Weite.

Ukraine

Eigentlich ist die Lösung doch ganz einfach: Die Ukraine beantragt die Mitgliedschaft in der NATO. Ein paar Stunden später beantragt Russland ebenfalls die Mitgliedschaft. Nun kann die NATO nur beide ablehnen oder beide akzeptieren. So oder so wäre dann erstmal das Konfliktpotenzial vom Tisch.

@DrBeyer 09:31 Uhr an @Glasbürger 08:57 Uhr

Das einzige, was unsere Politiker machen, ist, unsere Demokratie zu verteidigen.
Das finde ich richtig klasse.

Gegen die Verteidigung der Demokratie ist wahrlich nichts einzuwenden, wenn man bei der Wahrheit bleibt. Wenn aber Meinungen durch Weglassen oder Hinzufügen unwahr werden, hat das nichts mehr mit Demokratie zu tun! Bsp.: ein User behauptete hier kürzlich sinngemäß, die OSZE würde die Schuld der Donezker/Lugansker an den Beschießungen nachweisen. Wie man hier sehen kann ( täglicher Bericht der OSZE über die Verletzung der Waffenstillstandsvereinbarungen an der Trennlinie)
https://www.osce.org/ukraine-smm/reports
erfolgt die Nennung der Tatsache des Beschusses ohne Schuldzuweisung, denn dazu ist die OSZE wegen der Blockade ihrer Drohnen durch ukrainische elektronische Maßnahmen gar nicht in der Lage.

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