Kommentare - Biden beleidigt Journalisten: "Was für ein dummer Scheißkerl"

25. Januar 2022 - 08:14 Uhr

Von seinen Mitarbeitern erwartet US-Präsident Biden Respekt gegenüber Journalisten. Jetzt hat er seine eigenen Prinzipien gebrochen - und einen Reporter beleidigt. Die Bemerkung wurde ins offizielle Protokoll aufgenommen.

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Kommentare

O je

Nichts zu Inflation und ihren Folgen - und mögliche Folgen für die Welt (wie wollen die Amerikaner das abfedern? Soziale Projekte oder Waffenhandel?), aber viel zu einer Beleidigung.

Das Rauhbein-Image passt nicht

Trump hat das täglich gemacht.
Biden wurde gewählt, um eben gerade nicht Trump zu sein.
Journalisten beleidigen geht nicht. Durch niemanden, aber schon gar nicht durch einen Präsidenten.

Neu

Nun da war der müde Joe mal wach. Der schlechteste Präsident aller Zeiten. Bald ist Donald wieder zurück. Wo ist übrigends Frau Harris? Tritt nicht mehr öffentlich auf

Das Rauhbein-Image passt nicht

Das Rauhbein-Image passt nicht: es ist vielleicht eine Hilflosigkeit gegenüber wahrscheinlich sehr provokanten Fragen von Reportern

Schmunzel...

Musste ein wenig schmunzeln bei dem Artikel, es macht Herrn Biden meiner Meinung nach ein wenig menschlich! Aber erwischt ist halt erwischt...

Ich kann Biden gut verstehen

Er hat sich alle Mühe gegeben, die Situation der USA zu verbessern, wobei vieles blockiert oder schlechtgeredet wurde. Und nun hat er die Ukraine-Kriegstreiber an der Backe. Da würde mir auch langsam der Kragen platzen.

Endlich mal Tacheles

Endlich kommt `raus, was drin steckt!
Was hat einmal Tolstoi geäußert?
An den Spitzen der Staaten sollten die wirklich Besten stehen. Aber leider stehen dort oft nur die Schlimmsten...

Schon George W. Bush hat so einen rausgehauen

Er nannte den Journalisten Chuck Todd ein
'Master League Asshole'.
 
Journalisten sind dazu da, den Mächtigen unangenehme Fragen zu stellen.
Damit muss ein Präsident umgehen können. Er ist keine Majestät sondern ein auf Zeit gewählter Vertreter des Volkes.
 
Biden ist weder Bush noch Trump, der Journalisten als 'Fake News' und 'Feinde des Volkes' titulierte. Biden muss das bereinigen und sich offiziell entschuldigen.

Eklat zeigt Bidens Haltung zur freien Presse

Biden hat Hass Rede gegen Journalisten gemacht. Kritik darf nicht durch persönliche Beleidigung beantwortet werden. Biden hat nicht nur einen Journalisten verächtlich gemacht sondern durch den vulgären Ausfall die Pressefreiheit insgesamt angegriffen.

08:32 Uhr von Initiative Neu… | Übertreibungen

'Biden hat Hass Rede gegen Journalisten gemacht.'
Das war für Trump Tagesgeschäft.
 
Nur: Biden hat einen anderen Stil versprochen als Trump. An den Vorsatz muss er sich halten.

Nebelkerze

In einer Zeit, in der die USA wieder einen Krieg vom Zaun brechen wollen,Tausende Soldaten in das Nicht-NATO-Land Ukraine schicken, mit Manövern Russland bis zu einem erhofften Konflikt reizen , darf die doch wohl als mediales Ablenkungsmanöver bezeichnet werden!
Hat Deutschland in Anbetracht des NATO-Truppenaufmarsches in der Ukraine und im Baltikum wirklich keine anderen Themen?

Bitte. Noch direkter 'in da…

Bitte.
Noch direkter 'in da face' geht es doch gar nicht.

Völlig egal wie die Presse im Weißen Haus behandelt wird, ob mit offener Verachtung oder gespieltem Respekt -verachtet wird sie in jedem Fall.

Zumindest der 'unangenehme' Teil davon.
Der andere Teil vllt auch...wird aber für gute PR natürlich belohnt...

FOX Reporter provozieren ? Na und.

Fox ist der Propaganda-Sender der Republikaner.
 
Wer die 'Berichterstattung' von FOX kennt, weiß, dass es dem Sender weniger darum geht, Nachrichten zu senden. Die sehen sich als Einrichtung um selbst Politik zu machen.
 
Aber das weiß man im politischen Washington. Also sollte auch Biden gelassen damit umgehen.

Clickbait

Liebes Tagesschau Team, bitte verkommt nicht zu einem Clickbait Nachrichtenportal. Angesichts der angespannten diplomatischen Lage, empfinde ich diesen Beitrag nicht als hilfreich, nicht einmal hilfreich im journalistischen Sinne. Dieser Beitrag geht derzeit zu Lasten der Nato und stärkt Herrn Putin weiter den Rücken. Das ist nicht nur unsensibel, sondern auch aussenpolitisch fragwürdig.

Leider kommt es nicht oft…

Leider kommt es nicht oft vor das Mikrofone oder Kameras noch mitlaufen und so die wahren Gesichter von Politikern und anderen Mächtigen präsentieren. Ich glaube nicht das sowas einmalige Ausrutscher sind sondern eher das wahre Gesicht hinter der offiziellen Maske. Beispiele gibt's dafür genug.

@ 08:32 Uhr von Initiative Neu…

Biden hat kein Problem mit der Pressefreiheit, ganz im Unterschied zu seinem Vorgänger, der ständig von "Fake-News" fabulierte, wenn ihm etwas nicht passte, und der u.a. im November 2018 einen Reporter von den Pressekonferenzen im Weißen Haus ausschloss, weil Trump die Fragen nicht passten.
Was war gestern: Der Fox-Reporter Doocy stellt Präsident Biden eine rhetorische und ironisch-provozierend anutende Frage, nämlich ob die hohe Inflation in den USA seiner Demokratischen Partei bei den Kongress-Zwischenwahlen im November schaden könne. Biden kontert genauso rhetorisch ironisch mit "Nein, es ist ein großartiger Pluspunkt, mehr Inflation". So weit, so gut, so unspektakulär.
Und dann schiebt Biden leise hinterher "stupid son of a bitch".
Nicht gut. Er entschuldigt sich im direkten Telefonat bei Doocy. Und der reagiert souverän und entspannt.
That's all.
Alles ist offen. Und es wird sogar ins offizielle Protokoll aufgenommen.
Präsident und Journalist gehen wieder an ihre Arbeit. Gut so.

@ joyomaran "Dieser Beitrag…

@ joyomaran "Dieser Beitrag geht derzeit zu Lasten der Nato und stärkt Herrn Putin" Es ist nunmal die Aufgabe des Öffentlich Rechtlichen umfasend und unvoreingenommen zu berichten. Dazu gehört eben auch das man Verfehlungen der eigenen Seite anprangern. Was sie hier fordern ist einer freien Presse nicht würdig.

@ Francis Fortune

>>>... , es macht Herrn Biden meiner Meinung nach ein wenig menschlich! <<<
.
Ich fand ihn vorher auch schon "ein wenig menschlich", was man auch daran sieht, dass er nicht der große Heilsbringer ist, wie es sich viele Amis (und auch hier im Forum) erhofft hatten. Eben auch nur ein Mensch.
Jedoch hat er durch diesen Aussetzer sein politischen Kurs den "Anti-Trump" ziemlich beschädigt. Was sagt er denn sonst so, wenn das Mikro aus ist? Alles nur Show?!

@ 08:38 Uhr von MRomTRom

Biden hält sich an den versprochenen anderen Stil: Er griff zum Hörer, hat den Reporter Peter Doocy angerufen und die Sache geklärt.

Damit muss man umgehen können

auch wenn einem die Frage nicht passt und als Präsident muss man noch mehr auf seine Wortwahl achten. Im übrigen macht es aber den Herrn Biden auch ein Stück menschlicher.

@ 08:47 Uhr von joyomaran --- Volle Zustimmung !

"Liebes Tagesschau Team, bitte verkommt nicht zu einem Clickbait Nachrichtenportal. Angesichts der angespannten diplomatischen Lage, empfinde ich diesen Beitrag nicht als hilfreich, nicht einmal hilfreich im journalistischen Sinne. "
---
Volle Zustimmung !
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Das Recht der Redaktion, zu entscheiden, worüber sie berichtet und was sie kommentieren lässt, ist unbestritten. Das soll auch so bleiben.
Aber Ihre Meinung dazu ist ebenso statthaft.
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"Dieser Beitrag geht derzeit zu Lasten der Nato und stärkt Herrn Putin weiter den Rücken."
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Zumal in dessen Einflussbereich zahlreichen Jornalisten in den vergangenen Jahren weit Schlimmeres wiederfahren ist, als beschimpft zu werden.

Biden hatte mit seiner…

Biden hatte mit seiner ersten Antwort "Nein, es ist ein großartiger Pluspunkt, mehr Inflation" schon richtig gut geantwortet und Doocy‘s Frage den Wind aus den Segeln genommen. Nur blöd, dass Biden dann laut gedacht hat und die Mikros noch an waren.
Aber auch Doocy hat mit seiner entspannten Äußerung "Noch hat ihn niemand einem Faktencheck unterzogen und gesagt, dass das nicht wahr ist" locker reagiert!
.
Also das Thema ist durch, war aber echt wichtig, so was in den Nachrichten zu bringen, oder?

Schöön, auch mal etwas nicht…

Schöön, auch mal etwas nicht Aufpoliertes, sorgfältig für's Publikum Aufbereitetes zu hören. Wenn man sich mal die gesammelten Versprecher in der "Tagesschau" vorspielen lässt, die sind auch viel interessanter als die Tagesnachrichten von seinerzeit. Doocy wird's verwinden können.
Amerika, du hast es besser. Wir haben Vizeadmiral Schönbach, der dem Westen die Außen- und Sicherheitspolitik mit seinem Gerede auf Jahre hin vermasselt hat. Wobei ich das übrigens für einen eiskalt lancierten Plan halte. Vielleicht halten interessierte Kreise ein Verhalten Deutschlands, das es Putin ermöglicht, das Gesicht zu wahren, für wichtiger für den Weltfrieden als die nationale Zugehörigkeit einer Halbinsel, für deren Eroberung Deutschland vor einem Menschenleben immerhin das größte Geschütz der Weltgeschichte eingesetzt hat.
Frdl. Gruß, Zuschauer49

Scheitern

Biden hat sicher erkannt, dass ergescheitert ist. Die Krise der liberalen Demokratien scheint so weiterzugehen.

Das soll doch nur von der…

Das soll doch nur von der Kriegsvorbereitung in der Ukraine ablenken. Den Amis geht es schlecht, da wurde früher immer irgend ein Krieg inszeniert. Und jetzt auch. Sie zünden so lange, bis man es Putin in die Schuhe schieben kann.
.
Und da haut Joe eben mal so eine Minimale Bemerkung raus. Ablenkung.

Na, na, na, na...

Na, na, na, na,... solche Entgleisungen kannte man doch bisher nur von dem viel gescholtenen Herrn Trump. Aber der feine Herr Biden? Aber vielleicht beruht ja meine persönliche Wahrnehmung von "feiner Herr Biden" nur auf einem künstlich geschürten Konstrukt?

Peanuts im Vergleich mit Trump's Anfeindungen

Trump hat mehrfach die Zuschauer seiner Veranstaltugen gegen Journalisten aufgewiegelt.
 
Gut in Erinnerung ist, wie er dabei von seiner Sprecher-Bühne, auf der er sich in der aufgeheizten Stimmung seiner Anhänger gebadet hat, mit dem Finger auf die Journalisten-Zone zeigte : 'Dort sitzen die Fake News'
 
Für die Pressevertreter war das eine gefährliche Situation.
Tätliche Angriffe auf Reporter waren in der Folge bei Trump-Veranstaltungen nicht selten. Der Pressefreiheit als Ganzes war das nicht zuträglich.

Wo er

Recht hat, hat er Recht. Fox News sind einfach Reps und total Rechts.

Lustig ist dem Journalisten dann zu erzählen: "War nicht personlich". Hurensohn ist nie persönlich :)

09:12 Uhr von Shantuma | Beleidigungen passen nicht

'Also wen interessiert es, dass ein alter dementer Mann Reporter beleidigt.'

All diejenigen, die keinen alten verrückten Mann wieder ins Weiße Haus einziehen sehen möchten.
 
Beleidigungen passen nicht. Nicht nur von Präsidenten gegenüber Reportern sondern auch von Foristen gegenüber Politikern.

Richtig so.

Reporter meinen, dass sie einem Halbgott ähneln und alles dürfen.
Auch wenn es eine Pressefreiheit gibt, so gibt es auch noch das Wort Respekt.
Auch wenn ich nicht genau weis, was genau vorgefallen war.
Ich sage nur Jahn Böhmermann.

Am 25. Januar 2022 - 08:30 Uhr von DeHahn

Ich kann Biden gut verstehen
Er hat sich alle Mühe gegeben, die Situation der USA zu verbessern, wobei vieles blockiert oder schlechtgeredet wurde. Und nun hat er die Ukraine-Kriegstreiber an der Backe. Da würde mir auch langsam der Kragen platzen.
#
#
Er hat die Kriegstreiber nicht an der Backe, es sind seine Leute.

Zuschauer49

"Wir haben Vizeadmiral Schönbach, der dem Westen die Außen- und Sicherheitspolitik mit seinem Gerede auf Jahre hin vermasselt hat. "
.
Wie meinen? Der Admiral hat genau gesagt, was los ist. Und ein Bürger in Uniform darf durchaus eine eigene Meinung haben. Dafür wurden sie ausgebildet. Um nicht hirnlos Juhu zu brüllen, wenn irgendein Durchgeknallter mal wieder Krieg spielen will.
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Was das aber mit eine Unachtsamkeit Bemerkung Bidens zu tun haben soll?
.
Oder hat irgendwer von Euch sich nicht schon mal über irgendwen geärgert und den für sich im stillen alles mögliche geheißen?

Unangenehme Wahrheit

Biden hat eigentlich gut reagiert und die Dinge anschliessend gerade gestellt. Denn dumm war die Frage nicht, sondern eigentlich durchaus angebracht. Dumm ist nur eines, dass die Realität es mit Biden nicht so gut meint, weder in der Ukraine, noch bezüglich der Inflation und Corona. Abgesehen davon ist er im Senat mit seinen geplanten Reformen faktisch aufgelaufen und nicht mehrheitsfähig, obwohl er eigentlich eine schmale Mehrheit hätte. Biden steckt fest und das ist für ihn frustrierend und deshalb hat er mal Dampf abgelassen. Dumm, dass das Thema für die US Bürger heikel ist und Biden so wirkt, wie er eben ist, eher passiv und dann ärgerlich, wenn's in die Hosen geht. Jeder merkt, dass da der Wurm drin ist, im Weissen Haus. Anders als mit Trump, aber der Wurm ist eben doch drin. Das Team Biden/Harris wird immer mehr zur Hypothek!

@ Jim456

>>> Wo er Recht hat, hat er Recht. Fox News sind einfach Reps und total Rechts. <<<
.
Aber echt ey, total Recht hat er, total die Hurensöhne die totalen Reps und totalen Rechten, ey. Das wird man ja wohl sagen dürfen.

Abgrenzung

"Er hatte zu Beginn seiner Amtszeit allerdings seinen Mitarbeitern eingetrichtert, Journalisten gegenüber mit Respekt aufzutreten. Er wollte sich damit von Trump abgrenzen, der Journalisten immer wieder offen attackiert hatte."

Das musste er offensichtlich erst offiziell per Anordnung zum Programm erheben, sonst wäre im Normalbetrieb der Unterschied zu Trump eher undeutlich.

Oder wurde Biden

etwa auch unangenehm zur Ukraine-Krise (Rückrudern der Ukraine) überrascht und nicht nur zur Inlandspolitik? Auf jeden Fall finde ich es stark, dass er sich entschuldigt hatte. Machen nicht viele.

@Initiative Neu…

Das ist falsch!

Biden hat einen Journalisten (Doocy) als "dumm" und als "Scheißkerl" bezeichnet.

Beides entspricht den Tatsachen.

Denn Doocy ist nicht nur ein Lügner, sondern augenscheinlich versteht er nicht, warum der Präsident keinen Einfluss auf die Inflation hat.

Insofern hat Biden meinen vollen Respekt dafür, dass er die Dinge beim Namen nennt.

Wirklich passiert....

Wütende Frage: Es zieht, welcher Hurensohn hat denn vergessen die Tür zuzumachen?

Antwort: Es war Dein Zwillingsbruder

Rechtfertigung?

"Der konservative Nachrichtensender ist bekannt für eine äußerst kritische Berichterstattung über Biden, Doocy selbst fällt immer wieder mit hartnäckigen und auch provokativen Fragen an den Präsidenten auf."

So etwas hatte ich zu CNN & Co. in einem solchen Kontext nicht lesen können, als sich Trump seine Aussetzer leistete.
Das mit der äusserst kritischen Berichterstattung klingt dann aber schon fast wie ein Lob – ist ja keine Selbstverständlichkeit.

Und warum?

Weil der Journalist fragt warum man nicht auf Putin zu gehen soll.Genau deshalb.
Und soviel zur Intergrität des -von unseren Medien-hochgelobten Joe Biden

@ KalliBayern

>>> Richtig so.
Reporter meinen, dass sie einem Halbgott ähneln und alles dürfen. Ich sage nur Jahn Böhmermann.<<<
.
Oh ja, welch unverschämte Frage nach der ausufernden Inflation. Was erlaube!
Böhmermann kann ich auch nicht ab, aber wie heißt es so schön: Sowas muss eine Demokratie aushalten.
Und mal ehrlich, wer kannte den denn vor seinem Pamphlet? Und seither ist - zum Glück - auch nichts mehr von ihm zu hören.

Foul language - die Wahrheit

Also: US Medien schreiben das Biden, mehr zu sich selbst, den FOX News Reporter als „Hurensohn“ bezeichnet hat („son of a bitch“). Er hat sich persönlich entschuldigt bei dem Journalisten.

Der Reporter fragte ihn nach der hohen US Inflation (7% im Dezember), ob das eine „politische Belastung“ (political liability) sei (aber was soll es denn sonst sein?).
Biden antwortete deshalb sarkastisch (ohne sich bewusst zu sein das sein Mikro noch an ist): nee, das ist ein Vorteil ! („an asset“). Und dann kam die „infliction“ („Beleidigung“).

09:38 Uhr von Mimmi-72 | Da gibt es einen Unterschied

'um den amtierenden Präsidenten der internationalen Führungsnation, der mit so einer Äußerung bedenklich wenig Respekt gegenüber der vierten Gewalt zeigt.'
 
Da gibt es einen Unterschied. Wir sind einer Meinung, dass kein Präsident Journalisten beschimpfen sollte. Aber:
 
Bei der Äußerung Bidens handelt es sich nicht um eine öffentliche Beschimpfung eines Journalisten, sondern um einen 'Ausrutscher' vor noch laufendem Micro, von dem Biden nicht wusste, dass es noch läuft. Seine Meinung, die eben auf dem Weg unbeabsichtigt in die Öffentlichkeit gelangte.
 
Bei Trump handelte es sich um öffentliche Verunglimpfung, Beleidigung und Hetzrede gegenüber kritischen Journalisten. DAS war ein Angriff auf die Pressefreiheit.

Köstlich wie die ADF & Impfgegneranhänger sich echauffieren

Was war passiert ?
Das Mikro hatte noch ein Restspannung und übertrug
ein allgemeinen Fluche , so wie es jeder einmal macht :-)

Amerika hat mittlerweile ein Job -Krise

So finden sich z.B keine Trucker mehr, welche z.B verderbliche Lebensmittel
durchs Land transportieren.

Wörtliche Übersetzung

Die wörtlich Übersetzung von "son of a bitch" ist "Sohn einer Hündin" und nicht Hurensohn.

"Das Recht der Redaktion, zu entscheiden, worüber sie berichtet und was sie kommentieren lässt, ist unbestritten"
****
Das hier ist kein 0815 Privatsender, dieser hier darf eben nicht nach eigenem Gusto entscheiden, was er bringt und was nicht.
Solange man Gebühren dafür zahlt darf man sehr wohl Kritik an den Themen äußern!
*
Die öffentlich rechtlichen haben eben einen Bildungsauftrag und das darf nicht nach dem Motto laufen "Bild dir deine Meinung".
Ich erwarte sehr wohl kritische Themen, mehr Investigativjournalismus und Hintergrundinformationen aller Richtungen.
*
Ganz ehrlich, selbst wenn man nur über Journalisten berichtet: Die Lage der Journalisten wird weltweit immer schlechter, manche bezahlen mit ihrem Leben, aber hier wurde einer H-Sohn genannt... Ach nein! Doch! Ohh!
*
PS. Ich wurde letztens von einem Auto-Poser als "Kleine Nu..." tituliert, weil ich ihm gesagt habe, er soll auf dem Parkplatz vorsichtig fahren, weil überall Kinder herumlaufen.

@09:52 Uhr von Nettie

"Biden dachte, das Mikrofon sei aus
Und er hat offenbar nicht nur Nerven, sondern auch eine Meinung. Wie „überraschend“."

Naja, seine lefties würden sicher darauf bestehen, das es sich hier nicht um Meinung sondern um hate-speech handelt.

@ sonnenbogen

>>> Wütende Frage: Es zieht, welcher Hurensohn hat denn vergessen die Tür zuzumachen?
Antwort: Es war Dein Zwillingsbruder <<<
.
Da fällt mir auch was Gutes ein, ein aufgebrachter Kunde eines Lebensmittelkonzerns beschwerte sich lauthals im Internet:
Wütend: Ey, eure neue Pizza schmeckt wie Hurensohn!
Antwort: Gierig gewesen und in den Finger gebissen?

Fand ich sehr gut.

Zweierlei Maß

"Grab em at the pussy!" sagte Trump auf der Herrentoilette zu einem Kollegen. Aber bei Trump ist das ja tough. Jedoch bei Biden, da schlägt ein nicht abgeschaltetes Mikro eine Monsterwelle.

Achsooooo!!

Zitat: ""Was für ein dummer Scheißkerl." Biden verwendete dabei den Ausdruck "stupid son of a bitch". In den USA gilt diese Beschimpfung als weniger schlimme Beleidigung als die wörtliche deutsche Übersetzung "Hurensohn"."

Achsooooo!!

Gut, dass man es erwähnt, dass die Bezeichnung "s.o.b." eine Allerweltsbezeichnung in den USA ist und nicht mit der direkten deutschen Übersetzung zu vergleichen ist.

Komisch, dass man hier Erklärungen für die verbalen Entgleisungen von Hrn. Biden nachreicht, während ähnliche explanatorische Einlassungen oder gar den Kontext völlig wegließ, jedes Mal wenn Bidens Vorgänger eine vermeintliche "verbale Entgleisungen" sich erlaubte.

Na, sowas ...

Unterschied

Bei Biden ist sowas eine Ausnahme.
Bei Trump ist es eine Struktur.

09:48 Uhr von skydiver-sr | Sie konstruieren ?

'Weil der Journalist fragt warum man nicht auf Putin zu gehen soll.Genau deshalb.
 
Nein, der Journalist fragte nach der Inflation. Das geht aus dem Bericht hervor.
 
'Und soviel zur Intergrität des -von unseren Medien-hochgelobten Joe Biden '
 
Hm. Es sind in dem Artikel gerade 'unsere Medien', die entgegen Ihrer Unterstellung kritisch über Bidens Ausspruch berichten. Oder sind Ihre Medien andere als unsere ?

@tagesschlau2012 um 09:26

Was wurde denn blockiert und von wem?

Eine Gesundheitsversorgung für alle wäre machbar gewesen. Ein Präsidenten Dekret würde dies erlauben.

Die Demokraten haben auch noch die Mehrheit im Capitol.

Also wer blockiert?
Wo ist der versprochene Mindestlohn von $15?
Wo ist die Gesundheitsversorung für alle?
Wo ist der $2000-Check?

Selbst das Aufbau-Programm hat man kürzen müssen.

Aber für Waffen und Militäreinsätze ist immer Geld da. Oder für die rechte Regierung in Israel, welchen ihrer Bevölkerung sogar eine Gesundheitsversorgung für alle anbietet.

In diesem Jahr werden wohl die Reps die Führung im Capitol übernehmen, dann war es das mit dem "Fortschritt".

Millionen von Amerikaner fühlen sich verraten!

Doch keine Baron Münchhausen-Nummer ...

Zitat: "Doocy hatte Biden zum Ende einer Pressekonferenz beim Herauslaufen gefragt, ob die hohe Inflation in den USA seiner Demokratischen Partei bei den Kongress-Zwischenwahlen im November schaden könnte. "Nein, es ist ein großartiger Pluspunkt, mehr Inflation", "

Na, sowas Linke/Dems sind ja dafür bekannt, dem Irrglauben anheimzufallen, der Meinung zu sein, dass man durch unbegrenzte Staatsausgaben - finanziert durch die Notenpresse - irgendeinen Wohlstand "erschaffen" könne.

Das Ergebnis ist jedes Mal das Gleiche: ihre politischen Freunde bereichern sich über die Staatsausgaben, indem sie sich für keine verwertbaren "Dienstleistungen" vom Staat bezahlen lassen. Die Mehrheit zahlt die Zeche dafür in eine zwangsläufig einhergehende Inflation.

Ich frage mich nur, ob tatsächliches oder gespieltes Unwissen über diesen Zusammenhang vorliegt.

Ist in der EU ja auch nicht anders.

@ 09:56 Uhr von stethacanthus

Um "son of a bitch" zu verstehen, reicht nicht die wörtliche Übersetzung, weder als "Hündin" noch als "Hure". Das wäre die Übersetzungwirklichkeit von "you are on the woodway" als "Du bist auf dem Holzweg": in der einen Sprache sofort verständlich, in der anderen eher ein Lacher, weil das Bild nicht geläufig ist.
"son of a bitch" ist im Amerikanischen harmloser als die deutsche Übersetzung suggeriert, es ist ein sarkastischer Ausspruch, wenn man sich aufregt, weniger eine Beleidigung - etwa im deutschen "o Mann, ey!". Das erklärt dann auch die unaufgeregte Reaktion des Fox-Reporters im Telefonat mit dem Präsidenten.

Gespielte Empörung

Es ist immer wieder interessant - und zugleich entlarvend -, wie sich hier manch einer über den - offensichtlich ja ungewollten laut übertragenen - verbalen Ausrutscher von Herrn Biden empört. Die Rede ist u.a. von einem Angriff auf die Pressefreiheit und dergleichen. Mich würde es ehrlich gesagt nicht wundern, genau dieselben Kommentatoren mit "Lügenpresse"-Transparenten auf einer Demo anzutreffen... Hier werden die Fakten genau so gedreht, wie es ins eigene Weltbild/Argumentationsschema passt.

Herr Biden hat - im Gegensatz zu Trump - das Gesagte eigentlich für sich behalten wollen und es nicht laut geäußert wissen wollen. Trump hingegen setzt derartige Provokationen gezielt als Waffe gegen die ihm verhassten Medien ein - das ist ein gravierender Unterschied.

@stethacanthus

"Am 25. Januar 2022 - 09:56 Uhr von stethacanthus
Wörtliche Übersetzung

Die wörtlich Übersetzung von "son of a bitch" ist "Sohn einer Hündin" und nicht Hurensohn."

Wenn schon klugsch..., dann richtig. Die Redewendung "son of the bitch" ist erstmalig schriftlich erwähnt bei Shakespeare, in "King Lear" und bedeutet: Richtig, Hurensohn. Zitat:

“A knave; a rascal; an eater of broken meats; a
proud, shallow, beggarly, three-suited,
hundred-pound, filthy, worsted-stocking knave; a
lily-livered, action-taking knave, a whoreson,
glass-gazing, super-serviceable finical rogue;
one-trunk-inheriting slave; one that wouldst be a
bawd, in way of good service, and art nothing but
the composition of a knave, beggar, coward, pandar,
and the son and heir of a mongrel bitch: one whom I
will beat into clamorous whining, if thou deniest
the least syllable of thy addition.”

"https://nosweatshakespeare.com/quotes/famous/son-of-a-bitch/"

Biden kennt den Journalisten

Es war Biden klar, dass die Frage als Provokation gedacht war.

Der Journalist selbst übrigens hat das sportlich gesehen.

Biden sollte stattdessen Putin anrufen und ein Entspannungssignal senden, das wäre jetzt wichtiger .....

Bidens Felle schwimmen langsam davon

Es ist schon tragisch und dieser kleine Fehler an sich nicht der Rede wert, wenn man nicht langsam den Eindruck hätte, Biden verlöre langsam die Kontrolle. Er kann noch nicht mal seine eigene Partei von seinen Reformvorhaben überzeugen. In den ersten Tagen seiner Amtszeit war er sehr gut aber leider hat sich das schnell angebaut. Auch ist jetzt diese Ukraine Konflikt so etwas typisch amerikanisches: Läuft es in der Innenpolitik nicht rund versucht man durch das Aufbauen internationaler Krisen alle hinter sich zu vereinen. Alles ist schon traurig genug und dann steht auch noch Trump in den Startlöchern.... Und dann ist die ohnehin schon fragile westliche Bündnissituation noch schlechter als jetzt. Europa wäre gut beraten, selbst einen Machtblock zu bilden, doch davon ist man sehr weit entfernt.

@10:01 Uhr von DeHahn

"Zweierlei Maß
"Grab em at the pussy!" sagte Trump auf der Herrentoilette zu einem Kollegen. Aber bei Trump ist das ja tough. Jedoch bei Biden, da schlägt ein nicht abgeschaltetes Mikro eine Monsterwelle."

Der Punkt ist doch, dass Leute die sich betont zivilisiert geben und für sich selbst und sicher auch im Kreis ihrer Vertrauten dann doch das abfällige trash Vokabular im Mund führen, noch zwielichtiger sind als so ein vulgärer Trump, der aus seinem Herz auch öffentlich keine Mördergrube macht – falls er ein Herz hat ;-)

Nett ist sowas nicht...

...aber wenn in der gesamten deutschen Berichterstattung nicht wieder einmal "bitch" völlig falsch mit "Hure" übersetzt würde, könnte man den Vorfall deutlich besser einordnen. Außer vielleicht im vulgärsten Getto-Slang käme niemand auf die Idee, "bitch" mit Prostitution in Verbindung zu bringen. Ja, es ist ein stark beleidigender Ausdruck gegenüber Frauen, ähnlich wie "Schlampe" und damit äußerst unangemessen. Aber wenn man diesen Vorfall richtig einordnen will, sollte man sich überlegen, wie man es findet, wenn Olaf Scholz einen "Bild"-Reporter einen "dämlichen Vollidioten" nennen würde.
Wäre zwar schlechter Stil, aber jetzt nicht unbedingt eine Staatsaffäre.

Sch... Technik

Naja, das scheint der normale Ton zu sein, wenn die Mikrophone aus zu sein scheinen. Möchte nicht wissen, was die Großkopferten aus der Politik über uns Wähler denken und manchmal sagen, wenn sie hinter verschlossenen Türen tagen oder ihre Gelage abfeiern?

09:56 Uhr von Olivia59 | Unterstellungen und was sonst noch ?

'Das musste er offensichtlich erst offiziell per Anordnung zum Programm erheben, sonst wäre im Normalbetrieb der Unterschied zu Trump eher undeutlich.
 
Das ist eine Spekulation ohne faktische Bewandtnis.
 

'Naja, seine lefties würden sicher darauf bestehen, das es sich hier nicht um Meinung sondern um hate-speech handelt.'
 
Eine weitere.
Lefties ? Wieder mal zuviel Alex Jones geguckt ;-).

Doocy stellt "hartnäckigen und auch provokativen Fragen"

Zitat: "Der konservative Nachrichtensender ist bekannt für eine äußerst kritische Berichterstattung über Biden, Doocy selbst fällt immer wieder mit hartnäckigen und auch provokativen Fragen an den Präsidenten auf. "

Oh, nein!

Doocy stellt "hartnäckigen und auch provokativen Fragen" an den Präsidenten.

Newsflash!

Das ist die Aufgabe von (echten) Journalisten!

Während in der Pressekonferenz im WH, seitdem Biden im Amt ist, hauptsächlich "soft ball"-Fragen gestellt wird, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, ist es doch erfreulich zu hören, dass sich Hr. Biden auch kritischen Fragen stellen muss.

Mag sein, dass Hr. Doocy the amerikanische "Boris Reitschuster" ist: vielleicht ein wenig "nervig", aber kompromisslos in seinem journalistischen Berufsethos.

@ 10:09 Uhr von baumgart67

So ist es: Diese Szene mit dem Reporter ist eher eine Bagatelle und Randnotiz. Dass aber Biden politisch seine Landsleute nicht überzeugt, dass auch vizepräsidentin Harris keine gute figur macht, dass ist das tragische, weil es in der Tat die Chancen einer zweiten Präsidentschaft Trumps wahrscheinlicher macht. Das wäre ein Gräuel für die Zukunft der amerikanischen Gesellschaft und Demokratie. Aber da bleibt noch zu hoffen, dass bei den Republikanern bodenständige demokratisch ausgerichtete Leute wissen, welche Katastrophe für das Land und für die GOP eine weitere Kandidatur Trumps wäre - und das zu verhindern wissen.

@Am 25. Januar 2022 - 10:09 Uhr von Anderes1961

Das ist aber herzallerliebst, dass Sie auf Shakespeare rekurrieren, um die Gewöhnlichkeit und Harmlosigkeit der Bezeichnung "s.o.b." zu belegen, lieber Hr. Anderes!

Wollen Sie damit sagen, dass Sie sich dann wohl jedes Mal, wenn Bidens Vorgänger diese harmlose Bezeichnung verwendet hatte, künstlich und sinnlos und damit höchstens zur Belustigung Dritter echauffiert haben?

Sie sind mir ja einer ...

P.S.: Ist Shakespeare nicht neuerdings "rassistisch" und "sexistisch", weil der doch in seinen Werken so wenig schwarze Menschen entstehen hat lassen und er keine gender-gerechte Schreibweise verwendet hatte??

09:12 Uhr von Shantuma

,,Die Unfähigkeit der Demokraten und die Unfähigkeit der ...
sogenannten "progressiven Linken" in der demokratischen Partei, werden einen neuen Trump ins Weiße Haus bringen.

Also wen interessiert es, dass ein alter dementer Mann Reporter beleidigt."
-
Es interessiert so viel wie ein geschichtlich uninteressanter Forenschreiber, der einfach so mal nach dem Frühstück den Präsidenten der USA beleidigt und Forenregeln missachtet. Nüchtern betrachtet ist hier Mr. Biden eine Unachtsamkeit passiert, die wohl niemanden in diesem gruseligen Geschäft überraschen kann. Gemessen am 'Niveau' seines Vorgängers (keine noch so sehr bemühte Beleidigung könnte Trump die Haare besser legen) kommt der Lapsus Bidens ja geradezu sympathisch daher.

@Denkerist

"Am 25. Januar 2022 - 08:38 Uhr von Denkerist
Nebelkerze

In einer Zeit, in der die USA wieder einen Krieg vom Zaun brechen wollen,Tausende Soldaten in das Nicht-NATO-Land Ukraine schicken, mit Manövern Russland bis zu einem erhofften Konflikt reizen , darf die doch wohl als mediales Ablenkungsmanöver bezeichnet werden!
Hat Deutschland in Anbetracht des NATO-Truppenaufmarsches in der Ukraine und im Baltikum wirklich keine anderen Themen?"

Au weia. Da wird ja das ganz große Verschwörungsgeschwader aufgefahren. Ja, Ja, die bösen Medien, stecken alle unter einer Decke mit den Mächtigen dieser Welt. Aber gut, daß Sie sich nicht von solchen Nebelkerzen ablenken lassen und die ganz große Verschwörung hier schonungslos aufdecken.

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