Kommentare - NATO-Mitgliedstaaten verstärken Militärpräsenz in Osteuropa

24. Januar 2022 - 12:52 Uhr

Wegen des Ukraine-Konflikts wollen mehrere NATO-Mitgliedstaaten ihre Militärpräsenz verstärken. Demnach sollen zusätzliche Kampfflugzeuge und Marineschiffe in die Ostsee und in osteuropäische Länder entsandt werden.

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Kommentare

Wenn die NATO

im Mittelmeer üben darf, dann darf Russland das auch in der irischen See.
.
Gleiches Recht für alle.

Wer es jetzt noch nicht sieht, ist blind.

Man muss den russischen Bären nur lange genug reizen, dann wird er schon was Unüberlegtes tun.
Ich kann nur hoffen, dass Putin diese zusätzlichen Provokationen aushält.

Hmmm....

Das nennt man Deeskalation?

Man lernt nie aus..

Anstatt ...

... Admiral Schönbach zu feuern, hätte man auf ihn hören sollen.
Aber wenn man keine Entspannung der Lage will ...

Seid ihr alle Kriegswillig ,

oder geht es auch mit Gesprächen.
Ich glaube fast das der Westen kriegswiilig ist , sonst kann ich diese ganze Waffenschieberei nicht verstehen .
Warum setzen sich nicht friedliche Menschen zusammen , aber nein es müssen Generäle sein.
Die kennen ja nichts anderes als ……….

Wer will wen eigentlich überfallen?

Uns wird mehrmals am Tag berichtet, dass Russland die Ukraine überfallen wird. Es stand sogar Termin fest: Mitte Dezember. Wir haben mittlerweile Ende Januar. Nichts ist passiert! Verstärkte NATO-Militärpräsenz, Waffenlieferungen aus Großbritannien und USA an die Ukraine erwecken in mir den Verdacht, dass Ukraine östliche Regionen eingreifen will. Oder sogar noch schlimmer. Also wenn meine Nachbarn plötzlich Schneekanonen hinstellen würden, die auf mein Haus gerichtet wären, dann würde ich mich auch wie Russland bedrängt füllen. Ich würde mich fragen, wollen die sich zusammen tun und mich berauben?

Eskalationsspirale

So dreht sich die Eskalationsspirale weiter!

Wegen der UKRAINE würde kein NATO-Staat militärisch eingreifen. Also was sollen solche Truppenverlegung an die russischen Grenzen?
Natürlich wünscht sich die UKRAINE den Beitritt zur NATO; verständlich angesichts der Spannungen. Doch der Wunsch scheitert an der Wirklichkeit. Ein NATO-Beitritt ist zur Zeit seitens der NATO-Partner nicht gewollt und somit ausgeschlossen und auch politisch m.E. unsinnig.

Der Admiral Schönbach hat den Ist-Zustand beschrieben, was nicht jedem gefällt. Realpolitisch hat er aber recht. Friedlich wird die KRIM wohl nicht mehr in den Schoß der UKRAINE zurückkehren können. Das ist Fakt.
Suchen wir doch nach einer schnellen Deeskalation.

Die wirtschaftlichen, politischen und militärischen Probleme liegen zudem viel weiter im Osten und ein Russland als Partner könnte eine wilkommende Hilfe dabei sein.

"Wo sind sie geblieben?"

"Schwerter zu Pflugscharen"... wo sind all die Friedensbewegten geblieben?
"Frieden schaffen ohne Waffen.." Ist der Gedanke völlig verschwunden und wenn ja, warum? Haben die Falken gesiegt?

Habe ich was verpasst?

>>""Die NATO wird weiterhin alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz und zur Verteidigung aller Bündnispartner ergreifen",.."<<
.
Wenn es einen Schutz oder gar Verteidigung bedarf, müsste doch dann eine Bedrohung eines Bündnispartners vorausgehen oder sehe ich das falsch? Wer von unseren NATO-Partnern wird hier denn bedroht?

Ich finde das eine sehr bedenkliche Entwicklung

Ich finde das eine sehr bedenkliche Entwicklung die zur Entspannung der Situation sicherlich nicht förderlich ist. Hoffentlich schaukelt sich die Situation nicht noch weiter auf. Die USA sollten endlich Russland die berechtigten Zusagen machen.

NATO Mitgliedsländer verstärken Militärpräsenz in Osteuropa....

Als wenn das nicht der Zweck der ganzen Übung gewesen sei. Aber die Militärpräsenz, sie wird schon seit langem verstärkt und kennt nur eine Richtung, nämlich nach Osten.

Unlogisch ist es aber in diesem Zusammenhang, wie auf die Ankündigung eines russischen Manövers in der irischen See reagiert wird. Das ist doch spiegelbildlich dasselbe. Und gerade Großbritannien ist doch mit Rüstungslieferungen an die Ukraine (Schnellbooten,Fregatte) und Kriegsschiffen im Schwarzen Meer, ganz vor einer bestimmten Küste dabei.

Und hinten dran stehen die USA...

Und hinten dran stehen die USA und trommeln und treiben das Nutzvieh, ähm NATO-Verbündete vor sich her.

13:04, Ingo hamann

>>Ich glaube fast das der Westen kriegswiilig ist , sonst kann ich diese ganze Waffenschieberei nicht verstehen .<<
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Waffenschieberei ist etwas anderes.
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Und ja, „der Westen“ ist gewiss kriegswillig, sollte er angegriffen werden. Nennt sich „Verteidigung“. Das einzige, was Putin mit seinen Provokationen, verbunden mit der typisch rechten Opfererzählung, erreicht, ist, daß die NATO-Staaten enger zusammenrücken und selbst Schweden und Finnland mittlerweile überlegen, diesem Verein beizutreten.
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Putin mag ein guter Taktiker sein, ein Stratege ist er ganz offensichtlich nicht.

NATO-Mitgliedstaaten

Die USA haben es mal wieder geschafft. Mit einfachen, weil sehr durchsichtigen Mitteln. Entäuscht bin ich weniger von unseren Politikern, da ist die devote Haltiung ja bekannt. Aber was ist in die Schweden gefahren? Nach dem 30.järigen Krieg hat sich doch keiner mehr für Schweden interessiert.

13:09 Uhr von wosu0106

>>"Uns wird mehrmals am Tag berichtet, dass Russland die Ukraine überfallen wird. Es stand sogar Termin fest: Mitte Dezember. Wir haben mittlerweile Ende Januar. Nichts ist passiert! "<<
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Und deshalb kommen ja die USA so unter Druck und müssen deshalb die Aggressionen gegenüber Russland erhöhen in der Hoffnung das Putin einen Fehler macht.

Putin wird nicht in der Ukraine einmarschieren

Viel wichtiger erscheint es im Moment, das die NATO ihre "Abschreckungstaktik" nicht übertreibt und damit einen Krieg auslöst. Waffenlieferungen an die Ukraine werden hoffentliche nicht von deutschen Boden aus erfolgen. Es reicht schon, wenn die NATO Putin den Gafallen tut und ihre militärischen Möglichkeiten offen zur Schau stellt. Dieses ganze Säbelrasseln ist absolut sinnbefreit.

Truppenverlegung in die Ukraine?

Hallo

Eine Truppenverlegung in die Ukraine selbst werde bislang nicht erwogen. Das US-Verteidigungsministerium lehnt eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.

Werde bisher nicht erwogen. Könnte aber erwogen werden?


Dies wäre in internationalen Gewässern, doch innerhalb Irlands ausschließlicher Wirtschaftszone, in der der EU-Mitgliedstaat exklusive Nutzungsrechte genießt.

Die exclusiven Nutzungsrechte mißachten, ein Grund für Sanktionen.

Jetzt aber, Putin, komm schon du Feigling.

Die NATO muss provozieren.

"Hintergrund sind Befürchtungen vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine."
_
Hintergrund ist wohl eher, dass die NATO in diesem Konflikt unter keinen Umständen deeskalierend wirken will.
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Als selbsternanntes Verteidigungsbündnis braucht die NATO den Konflikt.
_
PS: Kam eigentlich schon die US-Antwort auf die Forderungen Russlands oder ist diese weitere Aufrüstung die Antwort?

Irgendwie habe ich das…

Irgendwie habe ich das Gefühl keiner weiß mehr wie Diplomatie aussieht, was gerade passiert nennt man Kanonenboot Diplomatie. Die hat noch nie was anderes gebracht als Krieg. Aber wahrscheinlich hatte Marx recht damit das, das Systhem regelmäßige Kriege um sich zu erneuern. Wenn ihr Euch nicht mögt trefft euch auf einem Feld und duellieren Euch, aber lasst die normalen Menschen da raus. Löst eure Problem ohne Tote aus unsren Reihen.

13:00, HSchmidt

>>Wer es jetzt noch nicht sieht, ist blind.
Man muss den russischen Bären nur lange genug reizen, dann wird er schon was Unüberlegtes tun.<<
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Russischer Bär?
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Russland ist kein wildes Raubtier, sondern ein zivilisiertes Land, in dem hochgebildete Menschen leben.
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>>Ich kann nur hoffen, dass Putin diese zusätzlichen Provokationen aushält.<<
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Ist Putin der russische Bär?

Interessenausgleich suchen und Bedrohungsszenarien einstellen

Das Säbelrasseln nimmt erschreckende Züge an. Aber man muss leider konstatieren, dass die enormen Truppenaumärsche an der grenze zur Ukraine eine Abwehrhaltung der NATO provoziert haben. Outin scheint ausloten zu wollen, wie weit er mit seinen Drohgebärden gehen kann. In einem Punkt kann ich den russischen Machthaber freilich verstehen. Er fordert eine fordert eine Abkehr von einer möglichen Osterweiterung der NATO. Eine solche kann auch nicht im Interesse der NATO sein. Möglichewrweise wäre der Konflikt schnewll beigelegt, wenn Putin Machtansprüche gegenüber der Ukraine verneint und auch die NATO eine Aufnahme des Landes in das Bündnis ablehnt.

>>Im sich zuspitzenden…

>>Im sich zuspitzenden Ukraine-Konflikt will eine Reihe von NATO-Mitgliedstaaten ihre Militärpräsenz in Osteuropa verstärken. Das Bündnis erklärte, es verstärke seine "Abschreckungs"-Präsenz im Ostseeraum.<<
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Im sich zuspitzenden Konflikt, der m. E. hauptsächlich von den NATO-Staaten provoziert wird, sind wohl einige auf Provokation aus.

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Was gäbe es für Russland für Gründe in der Ukraine einzumarschieren?
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Warum sollte Herr Putin mit einem Einmarsch ein Weltkrieg provozieren wollen?
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Derr Mann ist garantiert kein Heiliger, aber dumm ist er gewiss auch nicht.
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Die Amerikaner sind bekannt für ihre weltweite Aggressivität und hat ohne Grund friedliche Länder überfallen (Irak) und Millionen Familien in den Abgrund gestürzt.
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Für mich gibt es 2 Gründe für die Aggressivität der Amerikaner:
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1. das Deutschland keine gute Beziehungen zu Russland pflegt
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2. NS 2 zu verhindern, damit USA sein Fracking-Gas der EU/Deutschland verkaufen kann.

Dohungen und Sanktionen

Bei all dem ständigen, andauernden und verstärkendem Druck seit Jahrzehnten auf viele Staaten - nicht nur Russland, zeige man mir nur einen einzigen, wo das Wirkung zeigte? Schon vernünftige Eltern wissen, dass Druck bei der Erziehung kontraproduktiv wirkt und höchstens als sich endlos steigernde Gewaltspirale funktioniert. Warum er in der Politik trotzdem angewendet wird (als moderne Alternative zum sofortigen Angriffskrieg) kann nur daran liegen, dass partikuläre egoistische Profitinteressen (vorwiegend in der Rüstungsindustrie) vorhanden sind.
Über den billigen Slogan "die NATO verbinden vor allem die gemeinsamen Werte der Mitgliedsstaaten" kann man nur noch lachen. Und das Vortäuschen von Angst ist ebenso billig wie verlogen. Im Gegenteil, Kinder bekommen erst Angst, wenn ihre Eltern ihnen Druck auferlegen - um in diesem Gleichnis (NATO plus Ukraine <> Russland) zu bleiben.

Frieden um jeden Preis

Ich finde, die Parole in diesem Konflikt muss heißen: Frieden um jeden Preis. Man kann doch nicht wegen der Ukraine eine militärische Auseinandersetzung mit Russland in Europa riskieren. Als wenn die Menschheit nicht genug andere Probleme hat. Der Nato Generalsekretär sollte sofort zurücktreten. Mit Ihm alle Vertreter die diese verantwortungslose Politik unterstützen.

Ganz falsch

Sacharowa bezeichnete dies als „Grossprovokationen“.

Man sollte innehalten. Und sich anschauen, wie die beiden Weltkriege entstanden:

Der 1. Weltkrieg begann nicht mit dem Attentat in Sarajewo. Eigentlich waren die Spannungen mit Serbien schon am abflauen, da wollten es die Österreicher plötzlich wissen und stellten Serbien unannehmbare Forderungen. Deren Nichterfüllung zog die Bombardierung Belgrads nach sich. Alles andere war Bündnis-Automatismus.

Dem 2. Weltkrieg gingen massive Spannungen mit Polen voraus. In der deutschen Presse wurden Übergriffe gegen „Volksdeutsche“ aufgebauscht. Drohungen flogen hin und her, Deutschland stellte unerfüllbare Forderungen („Korridor“). Polen machte mobil. Dann griff Deutschland an. Und die Deutschen? Sie glaubten nicht an den raubtierhaften Charakter ihres Regimes, sondern daran von anderen Mächten unterdrückt zu werden. Viele Deutsche glaubten tatsächlich für ihre „Freiheit“ und „Selbstbestimmung“ zu kämpfen, man sah sich als Underdog.

Was passiert als Nächstes?

Was ist eigentlich, wenn die Ukraine nun im Donbass mit den neuen Waffen in der Ostukraine gegen die Separatisten vorgeht, dabei russisch sprechende, inzwischen mit russischen Pässen ausgestattete ehemals ukrainische Staatsbürger, die sich aber als Russen fühlen und russisch sprechen zu Schaden kommen. Versucht der Westen gerade so einen russischen Einmarsch zu produzieren und wer fragt eigentlich die Bürger dort. In einem aktuellen Bericht des heute Journals war klar das Meinungsbild zu erkennen, dass die Bürger dort nichts von der Ukraine halten und sich als Russen fühlen. Kann man da nicht eine friedliche Lösung finden zum Beispiel eine eigenständigen Staat als entmilitarisierte Zone als Pufferzone zwischen der Ukraine und Russland mit Blauhelmen an den Grenzkontrollen?

Strategie der USA Annäherung Europa an Rußland verhindern

Georg Friedmann, Gründer und Direktor von STARTFOR (Abk. Strategic Forecasting), einer weltweit anerkannten US-Denkfabrik gab am 3.2.2015 ein interessantes Interview zu den Interessen der USA in Europa.
Insbesondere aus heutiger Sicht hochinteressant: "Das primäre Interesse der USA, wofür wir seit einem Jahrhundert die Kriege führen - Erster und Zweiter Weltkrieg und Kalter Krieg - waren die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann, und unser Interesse war es immer, sicherzustellen, dass das nicht eintritt."

Interesse Europas müsste es sein, einen Krieg in Europa zu vermeiden. Davon ist jedoch nichts zu sehen. Die NATO provoziert wo es nur geht.

@fathaland slim - Vorwärtsverteidigung

13:18 Uhr von fathaland slim:
"Und ja, ,der Westen' ist gewiss kriegswillig, sollte er angegriffen werden. Nennt sich ,Verteidigung'."
_
Ein Hund verteidigt sein Haus auf seinem Grundstück. Die NATO hingegen verteidigt ihr Haus im Vorgarten des angeblichen Angreifers.

13:23 Uhr von Adeo60

>>". Er fordert eine fordert eine Abkehr von einer möglichen Osterweiterung der NATO. Eine solche kann auch nicht im Interesse der NATO sein."<<.
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Warum nicht (kann nicht im Interesse der NATO sein)?

13:17, eine_anmerkung.

>>Und hinten dran stehen die USA und trommeln und treiben das Nutzvieh, ähm NATO-Verbündete vor sich her.<<
.
Ja klar. Die bösen Amis stecken natürlich dahinter. Dänemark, Spanien, die Niederlande, alles willenlos-hörige Marionetten der finsteren Weltverschwörung. Ich sehe schon, dieser Thread wird zu einem Agitprop-Fest.
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Ich empfehle den Wikipediaartikel zu Konstantin Walerjewitsch Malofejew:
https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Walerjewitsch_Malofejew
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Die Putinbegeisterung der AfD-Anhänger lässt sich begreifen und einordnen, wenn man diesen Artikel liest.

Die USA wird nicht eher aufhören,

bis sie ihren zigtausendsten Stützpunkt auf der Krim eröffnen können. Bei Mißerfolg war man dann völlig unschuldig.

@13:21 Uhr von fathaland slim

13:00, HSchmidt

>>Wer es jetzt noch nicht sieht, ist blind.
Man muss den russischen Bären nur lange genug reizen, dann wird er schon was Unüberlegtes tun.<<
.
Russischer Bär?
.
Russland ist kein wildes Raubtier, sondern ein zivilisiertes Land, in dem hochgebildete Menschen leben.
.
>>Ich kann nur hoffen, dass Putin diese zusätzlichen Provokationen aushält.<<
.
Ist Putin der russische Bär?

Was soll ständig dieses Oberlehrer-Getue ? Tun Sie ihre Meinung kund - und gut.

Ursache/Wirkung: RU-Truppenmassierung <-> westliche Wehrbereitsc

Die einfachen Fakten:
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1. Das auslösende Moment für diese Entwicklung ist die mit Offensivwaffen gerüstete, bedrohliche Truppenmassierung russischer Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine.
-
2. Die in der NATO verbündeten freiheitlichen Demokratien reagieren, indem sie durch die Verstärkung von Präsenz ihre solidarische Wehrbereitschaft zeigen. Rein defensiv, aber deutlich.
-
Gäbe es 1. nicht, gäbe es auch 2. nicht

Indoktrination versagt

Putin hin oder her, ich sehe nur, wie sich NATO Einheiten immer näher an Rußland heranschieben und wie man uns versucht einzureden, die bösen Russen würden entgegen jedwedem gesunden Menschenverstandes, demnächst die Ukraine überfallen, weswegen wir im Bündnis, für "Schutzmacht, Volk und Vaterland" oder neumodisch "Demokratie und Menschenrechte" gefälligst für den Krieg bereit zu sein haben.
Unbenommen dessen, daß es natürlich wahr sein KÖNNTE, sieht es für mich eher danach aus, als versuche man hier einen weiteren "Fall Gleiwitz" zu inszenieren.
Wollen wir dabei wirklich mitmachen? Müssen wir es nicht besser wissen? Sollten wir, insbesondere unsere Medien nicht endlich mal etwas verbal abrüsten und vor etwaigen Schnellschüssen, die womöglich nicht mehr korrigiert werden können, nachdenken?
Das ganze Säbelrasseln wird allmählich wirklich angsteinflößend, insbesondere weil Rußland jetzt offenbar nach all den Jahren der Provokation doch leider die Geduld zu verlieren scheint.

Am 24. Januar 2022 - 13:26 Uhr von Perapado

>>"Frieden um jeden Preis
Ich finde, die Parole in diesem Konflikt muss heißen: Frieden um jeden Preis. Man kann doch nicht wegen der Ukraine eine militärische Auseinandersetzung mit Russland in Europa riskieren. Als wenn die Menschheit nicht genug andere Probleme hat. Der Nato Generalsekretär sollte sofort zurücktreten. Mit Ihm alle Vertreter die diese verantwortungslose Politik unterstützen."<<
.
Ich möchte mich Ihrem Kommentar vollumfänglich anschließen.

Ja, die böse NATO. Zur…

Ja, die böse NATO.
Zur Erinnerung: In Belarus üben russische und belarussische Soldaten gemeinsam. Bis zum 09.02. wird der Luftraum und ... gesichert. Nachzulesen in der Tagesschau. Wenn der Luftraum sicher ist beruhigt sich der Bär?

Russland hat sich die Krim einverleibt und unterstützt Prorussische Separatisten in der Ukraine.

Aber die NATO soll ... was genau?

Ein Signal von Solidarität der Europäer und Ihrer Verbündeten

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Die Verstärkung der Truppenpräsenz in der genannten Dimension ist mehr eine Demonstration von Abwehrwillen als eine Massierung, die auch nur im Entferntesten an das heranreicht, was Putin’s Militär an der UKR-Grenze und Belarus in Bewegung gesetzt hat.
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An der ukrainischen Grenze hat Putins Armee die „Eskalationsdominanz“. Die russischen Streitkräfte sind näher am Ort und die geographisch bedingten logistischen Vorteile sind nicht aufzuwiegen. Bevor der UKR jemand zuhilfe kommen könnten, stünden die russischen Truppen tief auf ukrainischem Territorium
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Bei der NATO-Truppen Präsenz geht es nur sekundär um die Ukraine. Das Bündnis zeigt, dass es im Fall weitergehender „Abenteuer“ Putins solidarisch zur Verteidigung seiner Freiheit zusammenstehen würde.

@Adeo60 um 13:23

Da verdreht wieder eine die Fakten.

Die NATO baut ihre Basen, vornehmlich US-Basen rings um Russland auf und macht auch direkt vor der russischen Grenze über Jahre Militärübungen.

Aber es ist Russland, welches im eigenen Land, einen Verteidigungsfall übt?

In der russischen Geschichte kam selten die Bedrohung aus dem Osten, sondern stets aus dem Westen.
Und Russland galt da schon immer als dümmer Verbündeter und wurde vom Westen nie als gleichwertig angesehen.
Von diesem Umgang ist das russische Verhalten geprägt.

Die Sicherheit die Russland oder die UdSSR hatte war der Abstand zum westlichen Staatenbündnis.
Dieser ist heute nicht mehr gegeben.

Und nur kurz was zur Ukraine.
Die Ukraine ist ein Spielball der Mächte und ein Tor zu Russland.
Die Politik in der Ukraine ist verlogen und korrupt.
Wenn die Briten meinen Russland plane die Installation einer prorussischen Regierung, dann möchte ich an den Einfluss der westl. Geheimdienst beim Maidan erinnern.

13:26, Perapado

>>Ich finde, die Parole in diesem Konflikt muss heißen: Frieden um jeden Preis. Man kann doch nicht wegen der Ukraine eine militärische Auseinandersetzung mit Russland in Europa riskieren.<<
.
Sie meinen, man sollte sich Putin nicht in den Weg stellen, wenn er Nachbarländer erobern möchte?
.
Frieden um jeden Preis?
.
Sicherlich, Friedhofsruhe ist auch eine Art von Frieden, die gern der ewige genannt wird.

Wer den Frieden nicht sucht....

der will einen Krieg. Unverantwortliche Politiker auf allen Seiten gießen weiter Öl ins Feuer....

Deeskalation sollte das Motto lauten, und im Übrigen gebe ich der Einschätzung des Marine Oberst A.D. recht, leider sind die Politiker Blind und Taub für das was dem Frieden dient.....

In Russland gibt es junge Leute ...

... für die die Deutschen immer noch die „Faschos“ sind - übrigens die Ukrainer auch. Der Hass auf die Amerikaner hat zuweilen paranoide Züge.

Anstatt Öl ins Feuer zu gießen, wäre es deshalb besser den russischen Forderungen zum Teil nachzugeben bzw. den Russen anderweitig entgegen zu kommen. Das hat nichts mit Erpressbarkeit zu tun, sondern mit Klugheit. Die Nerven in Moskau liegen allmählich blank. Dem sollte man im Westen Rechnung tragen.

Ich kann auch so manche kriegslüsternen Kommentare hier nicht nachvollziehen.

Wenn die NATO und USA so weiter machen, muss man sich wenigstens um den Klimawandel bald keine Sorgen mehr machen bzw sind dann nicht mehr so viele da, die sich Sorgen machen könnten.

Als Partner wird Russland unter Putin nie mehr wahrgenommen

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Die Menschen in Europa wie auch in Russland sehnen sich nach Frieden und gedeihlichem Zusammenleben. Eine gewisse Zeit sah es so aus, als ob es mit Russland eine Friedenspartnerschaft zu beiderseitigem Nutzen geben könnte. Die wichtigste Voraussetzung dafür ist allerdings gegenseitiges Vertrauen.
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Putins unberechenbares Verhalten, die Intransparenz seiner Politik und das Rasseln mit Panzerketten (Säbel waren gestern) haben dieses Vertrauen bei einem Großteil der Menschen im Westen zerstört. Es bleibt die Hoffnung auf einen Wechsel zu zivilisierten Umgangsformen in einer unbestimmten Zukunft. Auf Putin setzt dabei niemand mehr.

@fathaland slim, 13:18


Und ja, „der Westen“ ist gewiss kriegswillig, sollte er angegriffen werden. Nennt sich „Verteidigung“.

Ja klar, was sonst. Ich kann mich an keine einzige militärische Auseinandersetzung erinnern, an der nicht ausschließlich Länder beteiligt waren, die sich lediglich verteidign mussten. Bis hin zur "Vorwärtsverteidigung".

Wer will die militärische Konfrontation?

Auch Stoltenberg sollte wissen: Die NATO hat bei den 2+4-Verhandlungen zur deutschen Einheit versprochen, die NATO nicht nach Osten auszudehnen und diese Zusage gebrochen. Rußland fordert doch nur, was der Westen schon zugesichert hat. Mehrere Filmbelege (auch mit Genscher und dem US-Außenminister Baker) sind im Internet abrufbar und belegen dies!
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- Fakt ist: Der Konflikt in der Ukraine wurde durch das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine und die Putschanschubfinanzierung mit 5 Milliarden Dollar durch die USA an rechtsradikale Ukrainer erst ausgelöst.
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- Mögliche Lösung: Wenn Rußland vertraglich zusichert, die Ukraine nicht anzugreifen, braucht die Ukraine doch keine NATO-Mitgliedschaft, um sicher zu sein. Eine wirtschaftliche Beziehung zur EU UND Rußland wäre doch die optimale Lösung für die ukrainische Bevölkerung. Ich befürchte aber, daß die NATO diese Lösung aus Gründen der Existenzberechtigung nicht akzeptiert. .

Am 24. Januar 2022 - 13:23 Uhr von Adeo60

Hallo Adeo60

Man kann aber m.M.n. nicht nur den jetzigen Moment betrachten,
dann wäre die Natoreaktion zu verstehen.

Ist Russland eine Großmacht?
Dann sollte man Sie auch so behandeln.

Russen dürfen ohne Probleme ausreisen.
Das ist doch ein positiver Ansatz.

Die Ablehnung der Nato, die Ukraine aufzunehmen, dass ist doch kein Argument.
Es ist doch jedem klar, dass das so nicht geht.

13:30, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Vorwärtsverteidigung
13:18 Uhr von fathaland slim:
"Und ja, ,der Westen' ist gewiss kriegswillig, sollte er angegriffen werden. Nennt sich ,Verteidigung'."
_
Ein Hund verteidigt sein Haus auf seinem Grundstück. Die NATO hingegen verteidigt ihr Haus im Vorgarten des angeblichen Angreifers.<<
.
Wollen Sie jetzt wirklich die Ukraine und die baltischen Staaten als Putins Vorgarten bezeichnen? Und Menschen mit Hunden vergleichen?
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Ich befürchte, das meinen Sie wirklich ernst.

13:27 Uhr von Denkerist

"Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann,..."
Mittlerweile hat man auch in den USA erkannt, daß das so nicht mehr stimmt. China wird zweifellos die USA technisch und militärisch überholen. Ich persönlich bin froh, in einem demokratischen Rechtsstaat leben zu dürfen. Müßte ich mich allerdings entscheiden zwischen einem Leben in China und Russland, ich würde letzteres vorziehen.

Tatarenmeldungen

Die Russen halten ihre Füße still, die Nato muss ihre Macht demonstrieren und zündelt weiter an dem von ihr selbst und ihren Gefolgsmedien herbeigeschriebenen Krieg. Der allerdings lange auf sich warten lässt, und wenn er, was wahrscheinlich ist, da die Russen ihrem Kriegruf nicht folgen, garnicht kommt? Dann werden sie der durch sie in Aufregung versetzten Bevölkerung medienwirksam mitteilen, dass dieser durch den Aufmarsch ihrer Truppen und der Sanktionsdrohungen verhindert worden sei. Allen Gläubigen von solchen Tatarenmeldungen empfehle ich das Buch des Amerikaners Talbot "Das Schachbrett des Teufels". Ein tiefer Einblick in die Machenschaften der CIA und ihrer Kreativität im Erfinden von Wahrheiten.

@ 13:26 Uhr von Perapado

"Ich finde, die Parole in diesem Konflikt muss heißen: Frieden um jeden Preis. "
Bei der NATO hat man derzeit das Gefühl es geht darum: "Krieg um jeden Preis". Wie gelingt es, Putin so zu provozieren, dass er etwas unüberlegtes tut.
Ich befürchte nur, dass man notfalls selbst etwas inszeniert. Nach der neusten NATO -Doktrin kann man ja auch nichtmilitärische Angriffe militärisch beantworten. Und wer will eine Cyberangriff nachweisen???
Da bricht mal die Energieversorgung zusammen und schon war es der Russe!
Man ist doch erfinderisch.
Auf jeden fall werden keine europäischen, sondern nur noch US-Interessen vertreten!

@fathaland slim

Beim letzten Thrad zu diesem Thma haben Sie mir - wieder einmal - unterstellt, ich hielte Putin für einen "Friedensfürsten". Sie wissen ganz genau, dass ich das nicht tue. Ich frage mich da schon, was das eigentlich soll. Würden Sie es mir erklären?
Danke im Voraus.

Bei soviel Friedfertigkeit…

Bei soviel Friedfertigkeit der Nato - Funktionäre und ihrer Mitgliedsländer wird Klopapier wohl bald wieder knapp sein.
Werden schon Versorgungsengpässe eingeplant und entsprechende Vorkehrungen getroffen?
Schutzräume aufgebaut und eingerichtet?
Wie bereitet die Bundesregierung ihre Bevölkerung auf den kommenden Krieg vor?
Wann gibt es dazu Sondersendungen und Politshows?
Nicht dass wir wieder so ein Desaster erleben, wie mit Corona.
Aber immerhin werden sich unsere Politiker nicht damit herausreden können, dass sie gleich mehrmals hintereinander vom gleichen Problem überrascht wurden.
Obwohl: Die Kriege des letzten Jahrhunderts waren auch keine Überraschung und wurden trotzdem immer zu Desastern.

Wirtschaftliche Interessen

Hinter der ganzen Geschichte stecken doch wieder knallharte wirtschaftliche Interessen der USA. Durch die Infragestellung von NS2 steigt die Wahrscheinlichkeit das Deutschland das teure und umweltbelastende Fracking-Gas von den Amis kauft und ein militärischer Konflikt werden die Rüstungs- und Waffenbedarfe und -käufe von den USA in schwindelerregende Höhen getrieben und dann noch lukrative Wiederaufbauaufträge. Die bekommen dann auch wieder unsere gütigen Ami-Verbündete. Vielleicht gibt es dann in den USA sogar sowas wie ein kleines Wirtschaftswunder? Aber die USA ist halt weit weg.

13:31, Barbarossa 2

>>Die USA wird nicht eher aufhören,
bis sie ihren zigtausendsten Stützpunkt auf der Krim eröffnen können. Bei Mißerfolg war man dann völlig unschuldig.<<
.
Dazu müssten die USA die Krim besetzen. Was dann das Ende der NATO wäre. Denn solche Abenteuer würde keine europäische Regierung unterstützen. Es würde die Büchse der Pandora öffnen.

13:26 Uhr von baumgart67

"Kann man da nicht eine friedliche Lösung finden zum Beispiel eine eigenständigen Staat als entmilitarisierte Zone als Pufferzone zwischen der Ukraine und Russland mit Blauhelmen an den Grenzkontrollen?"
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Genau das ist ja das Problem, das soll vehement verhindert werden. Dabei lagen solche Vorschläge auf dem Tisch. Verhindert wurde das von der Ukraine und der EU. Es sollte eine autonome Republik werden. Die in der Ostukraine lebende russische Minderheit wird ja seit Jahren bewusst von der ukrainischen Regierung in ihren Rechten und ihrer Sprache und Kultur beschnitten. Und das sagt man ungeniert ins Fernsehen. Das hatte mich entsetzt und wirft schon die Frage zur moralischen Haltung der Bundesregierung auf. Hier schützen wir ja auch zu Recht die Minderheiten (z.B. Wenden und Sorben). Warum wird das dort ignoriert?

Am 24. Januar 2022 - 13:30 Uhr von Nachfragerin

Hallo Nachfragerin,

mit dem Argument werden Sie anecken.

Der Vorgarten ist die Ukraine.

Vielleicht könnte man noch darüber nachdenken, ob das Wolfsrudel, dass das zwar fremde, aber für das Rudel erlaubte Grundstück, ein paar Exemplare in den anderen Vorgarten geschickt hat, um dort schon mal zu bellen.
Dass gilt natürlich auch für die Huskies aus dem Osten.

@heribix (13:21)

Auch wenn das hier in letzter Zeit immer wieder gerne so genannt wird, so hat das aktuelle Geschehen doch nichts mit Kanonenbootdiplomatie zu tun. Bei der ging es darum, die eigenen unverholen offensiven, expansiven Bestrebungen durch klare militärische Drohungen auszudrücken. Den tatsächlichen Einsatz der Streitkräfte hat man dabei ausdrücklich eingeplant.
Was wir zur Zeit erleben, sind vor allem Muskelspiele, mit denen man die andere Seite zu Konzessionen drängen will. Kaum einer will wirklich einen Krieg.
Wobei ein solcher natürlich trotzdem daraus entstehen kann.

@ 13:31 Uhr von MehrheitsBürger

"1. Das auslösende Moment für diese Entwicklung ist die mit Offensivwaffen gerüstete, bedrohliche Truppenmassierung russischer Streitkräfte an der Grenze zur Ukraine."
Der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Oleksiy Danilov, sprach vorgestern von 127’000 russischen «service menbers» an der ukrainischen Grenze, davon 106’000 Heerestruppen. Das reiche nicht für eine Invasion.
https://www.ukrinform.net/rubric-defense/3388287-danilov-127000-russian…

13:31 Uhr von fathaland slim

>>"Ich empfehle den Wikipediaartikel zu Konstantin Walerjewitsch Malofejew:
https://de.wikipedia.org/wiki/Konstantin_Walerjewitsch_Malofejew"<<
.
Kannte bisher diese Nase nicht, habe gelesen und?
.
>>"Die Putinbegeisterung der AfD-Anhänger lässt sich begreifen und einordnen, wenn man diesen Artikel liest."<<
.
Dieser Satz wird durch meinen Vorherigen ad absurdum geführt (bin AfD-Wähler, kenne diese Nase nicht)

13:31, HSchmidt

>>@13:21 Uhr von fathaland slim
13:00, HSchmidt
>>Wer es jetzt noch nicht sieht, ist blind.
Man muss den russischen Bären nur lange genug reizen, dann wird er schon was Unüberlegtes tun.<<
.
Russischer Bär?
.
Russland ist kein wildes Raubtier, sondern ein zivilisiertes Land, in dem hochgebildete Menschen leben.
.
>>Ich kann nur hoffen, dass Putin diese zusätzlichen Provokationen aushält.<<
.
Ist Putin der russische Bär?<<<<
........
Was soll ständig dieses Oberlehrer-Getue ? Tun Sie ihre Meinung kund - und gut.<<
.
Den Oberlehrer-Vorwurf bin ich gewohnt. Er kommt fast ausschließlich von rechts. Insofern adelt er mich.
.
Dieses Forum ist ein Diskussions- und kein Verlautbarungsforum. Diskussion bedeutet, anderen Meinungen zu widersprechen. Ihre Versuche, mich mittels Zurechtweisung mundtot zu machen, sprechen allerdings Bände.

13:31 Uhr von fathaland slim

"Ja klar. Die bösen Amis stecken natürlich dahinter. Dänemark, Spanien, die Niederlande, alles willenlos-hörige Marionetten der finsteren Weltverschwörung. "
--------------------------------------------------------------------------
Das haben Sie durchaus richtig erkannt, wer dahinter steckt. Und auch, wer vor sich her getrieben wird. Kompliment zu durchaus richtigen Einschätzung. Es sagte ja schonmal ein Bundestagsabgeordneter vor Jahren ( war zwar im Zusammenhang mit dem 11. September): "... Solange es die CIA und die NATO gibt, solange gibt es Krieg in der Welt.."

13:34 Uhr von fathaland slim

>>"Sie meinen, man sollte sich Putin nicht in den Weg stellen, wenn er Nachbarländer erobern möchte?"<<
.
Und Sie wissen natürlich wie Putin denkt wenn Sie sowas Ihm unterstellen? Ich finde das einfach eine boshafte, willkürliche Unterstellung und erinnere mich gerade wie damals die Amis dem Irak unterstellt haben Vernichtungswaffen in geheimen Werken zu produzieren.

Als Verteidigungsbündnis…

Als Verteidigungsbündnis nennt man das Deeskalation?, wo soll das hinführen.
Einige haben noch keine Vorstellung was passiert, wenn es wirklich zum Konflikt kommt, die Auswirkungen können sich die Deutschen sicher nicht mehr vorstellen.
Da wird einem langsam Angst und Bange.

Viel Lärm um nichts.

Ein Gernaral hat es erkannt und auch den Mut gehabt es zu sagen.
Man wird sich an einem Tisch setzen und verhandeln müssen.
Entweder bevor man alles in Schutt und Asche legt, oder danach.

Militärpräsenz in Europa

Die Diskussion geht weg von einer sachlichen und auf Wissen fußenden Basis hin zur emotional und spekulativen Richtung. Je nach Sichtweise von russischer oder nicht-russischer Seite fallen da zwei Dinge auf, die konsequent ignoriert, unterschlagen und auch geblockt werden. Die Ukraine ist ein souveräner Staat nach geltendem Völkerrecht. Genauso souverän wie Russland. Die Ukraine hat damit das Recht, Kooperationen, Beziehungen, Bündnisse eigenständig zu bestimmen. Russland hat hier gar keine Rechte. Und die übrigen Teilnehmerstaaten, die ohne Rechtsvertretung der Ukraine irgendwelche Verträge und Abkommen abschlossen, haben hier die Existenz eines Staates unterschlagen. Was nicht in Kiew unterzeichnet wurde, ist nicht verbindlich für Kiew. Daher sind Beitrittsabsichten zu EU, WHO, NATO in Kiew zu regeln. Nirgends sonst. Und Russland hat hier weder Einfluss noch MitspracheRECHTE. So, wie der Kreml die Krim annektierte, besteht Kriegsgefahr für die Ukraine. Das liegt auf der Hand.

@ 13:33 Uhr von ProDenker

"Zur Erinnerung: In Belarus üben russische und belarussische Soldaten gemeinsam. Bis zum 09.02. wird der Luftraum und ... gesichert. Nachzulesen in der Tagesschau. Wenn der Luftraum sicher ist beruhigt sich der Bär?"
Sie verwechseln hier Ursache und Wirkung. Rußland und Weißrußland sind durch ein Bündniss vereint. Wie die NATO auch.
Und Rußland und Weißrußland dürfen auf ihrem Gebiet machen was sie wollen. Das macht die NATO auch. ABER: Die NATO führt massive Manöver an der russischen Grenze durch. Seit Jahren! Sie verlagert Truppen in ein Nicht-NATO-LAnd.
Die NATO eskalier pausenlos, versuch einen Krieg vom Zaun zu brechen!
UK ist im Sommer mit einem UK-Kriegsschiff widerrechtlich in russische Hoheitsgewässer eingedrungen!
Gehts noch? Die NATO will Krieg, nicht Ruland.

"Russland hat sich die Krim einverleibt"
Dort ist nicht ein Schuss gefallen! Von Anexion kann keine Rede sein!

Abgehobene Weltsicht

"Coveney räumte ein, dass sein Land zwar keine Handhabe habe, um die russischen Militärmanöver zu verhindern. Doch habe er dem russischen Botschafter in Irland klargemacht, dass sie "nicht willkommen" seien. Vor dem Hintergrund der Geschehnisse "mit und in der Ukraine" sei nicht die Zeit, militärische Aktivitäten und Spannungen zu erhöhen."
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Da hat er recht, es ist wirklich nicht die Zeit, Spannungen durch milit. Aktivitäten zu verschärfen, aber wieso funktioniert diese Logik nur in eine Richtung, wieso ist es für unsere Position völlig in Ordnung, direkt an den russischen Grenzen Manöver abzuhalten und Aufzurüsten bis die Schwarte kracht, auf der anderen Seite, die Truppen nicht einmal im eigenen Land verlegt werden dürfen, ohne, dass die Nato sich nass macht.
Eine ziemlich irre Weltsicht!

Provikateur Putin

13:00 Uhr von HSchmidt:
"Man muss den russischen Bären nur lange genug reizen, dann wird er schon was Unüberlegtes tun.
Ich kann nur hoffen, dass Putin diese zusätzlichen Provokationen aushält."
Sie verdrehen die Tatsachen.
Putin reizt mit seinen Truppenaufmärschen massiv die Ukraine.
Seit 2014 lässt Russland keinen Zweifel daran, Gebiete der Ukraine beanspruchen zu wollen.
In seiner stoischen Art scheint es Putin nicht gefallen zu haben, dass Mitte 2020 eine merkliche Waffenruhe erzielt wurde und provozierte nun mit massivem bewaffneten Aufgebot an der rus-ukr Grenze.
Provokateur ist Putin.

Deeskalation auf Augenhöhe

Die ursprüngliche Provokation geht von Russland aus, da Putin den Beitritt der Ukraine zur NATO mit allen Mitteln verhindern will. Es geht dabei einseitig um seine Vorstellungen bzw. sein Machtverständnis.
Die Aufnahme der Ukraine in das westliche Bündnis steht jedoch momentan gar nicht an. NATO-Partner können nur in der Sprache antworten, die Putin versteht, also als Reaktion ebenfalls Truppen in Bereitschaft halten. Eine Deeskalation kann letztendlich nur durch Gespräche auf Augenhöhe möglich werden. Truppen müssen danach auf beiden Seiten nach und nach zurückgezogen werden.

13:35, frosthorn

>>@fathaland slim, 13:18

Und ja, „der Westen“ ist gewiss kriegswillig, sollte er angegriffen werden. Nennt sich „Verteidigung“.

Ja klar, was sonst. Ich kann mich an keine einzige militärische Auseinandersetzung erinnern, an der nicht ausschließlich Länder beteiligt waren, die sich lediglich verteidign mussten. Bis hin zur "Vorwärtsverteidigung"<<
.
Das weiß ich genauso gut wie Sie.
.
Ich unterstelle aber einfach einmal, daß weder die USA noch die NATO einen Angriffskrieg gegen Russland vorbereiten. Warum sollten sie das tun? Während ich einen Einmarsch Putins in die Ostukraine für durchaus möglich halte. Auch Ihnen empfehle ich, den Wikipediaartikel über Konstantin Malofejew zu lesen.

Wenn wir

jetzt mal die Aussagen des Militärs Schönbach zur Beurteilung der Lage dazunehmen und auch die Einlassung des ehemaligen Inspekteurs zum Umgang mit Schönbach und zur aktuellen Lage, dann ist sehr viel Wahrheit an den Aussagen von Herrn Schönbach dran, auch dass er die Einschätzung der USA widergibt. Das macht mich sehr nachdenklich über die weitere Eskalation der NATO. Und nochmal, die Krim gehörte schon immer zu Russalnd, zumindestens seit gut 300 Jahren und die Bevölkerung dort war auch zu Sowjetzeiten mehr russisch geprägt und fühlte sich nicht zur Ukrainischen SSR gehörig.

@ 13:38 Uhr von bolligru

""Weil vereint sind sie die einzige Macht, die uns bedrohen kann,..."
Mittlerweile hat man auch in den USA erkannt, daß das so nicht mehr stimmt. "
Das merkt man gerade bei dem Kriegsgeschrei!
"China wird zweifellos die USA technisch und militärisch überholen."
Und deshalb treiben wir die Russen den Chinesen in die Hände??? Das ist nämlich die Konsequenz der Abtrennung Russlands von der EU! Dann sind wir den USA ausgeliefert.

"Ich persönlich bin froh, in einem demokratischen Rechtsstaat leben zu dürfen."
Glauben Sie Rußland ist keine Rechtsstaat? In beiden gibt es Gesetzte, an die man sich halten muß. Undauch bei uns ist nicht jeder vor dem gesetzt gleich...
"Müßte ich mich allerdings entscheiden zwischen einem Leben in China und Russland, ich würde letzteres vorziehen."
Ich AUCH! Und da sollten die Europäer etwas dafür tun!

Deutschlands Aussenpolitik

Nur weil der Westen wieder einmal meint, sein System anderen Ländern  aufdrängen zu müssen, ist das Leben vieler junger Soldaten und Zivilisten in Gefahr. Das Leid, das durch die Einmischung ( Syrien, Irak, Afghanistan) verursacht wurde, war bis jetzt immer um ein Vielfaches höher als vorher.
Russland Sicherheitsgarantien zugestehen und  keine Natomanöver an Russlands Grenzen durchzuführen ist allemal besser, als stur auf westlichen Werten zu beharren. Aus jetziger Sicht könnte diese Handlungsweise nämlich das Leben vieler Menschen retten.
Enttäuscht bin ich von Deutschland. Anstatt ständig amerikanische Formulierungen nachzuplappern (Baerbock), sollte es sich an eine eigenständige Aussenplitik a la Schmidt, Schröder oder Merkel orientieren und Amerika sollte sich zuerst mal um seine eigene Demokratie kümmern.

13:31 Uhr von HSchmidt

>>"Was soll ständig dieses Oberlehrer-Getue ? Tun Sie ihre Meinung kund - und gut."<<
.
Werter Mitforist ist hier als Oberlehrer hinreichend bekannt und er versucht halt oftmals, andere Meinungen mit solchen "intellektuellen Höhenflüge" ins Lächerliche zu ziehen. Irgendwann gewöhnt man sich dran.

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