Kommentare - Corona-Impfpflicht nimmt langsam Gestalt an

23. Januar 2022 - 13:55 Uhr

Auf höchstens drei Impfungen ausgelegt, befristet und über Bußgelder durchgesetzt: Wenige Tage vor der ersten Impfpflicht-Debatte im Bundestag stellen einige der Initiatoren erste konkrete Vorschläge vor.

Artikel auf tagesschau.de
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Kommentare

Keine impfpflicht

Eine Impfpflicht ist ein sehr weitgehender Eingriff in die Freiheitsrechte. Dieser wäre zu rechtfertigen, wenn
1. der Impfschutz nahe der 100% läge (sicher nicht unter 90%) und
2. die Krankheit, in diesem Falle Corona, zu einem hohen Prozentsatz tödlich wäre. Dies ist bei Omicron nicht gegeben.
Überdies hat Pfizer eine Tablette entwickelt, die extrem wirksame antivirale Eigenschaften hat und sehr gut vor ernsthaften Erkrankungen durch Corona schützt.
Ich bin seit Omicron ein ImpfPLICHTGegner. Allerdings werde ich mich - freiwillig - regelmässig gegen Corona impfen lassen.

@ 14:00 Uhr von Sisyphos3

„Impfregister dauert zu lange
und wird ohnehin am Datenschutz scheitern
wobei was tun wenn einer sich nicht impfen läßt
trotz der Androhung von Bußgeld.“
_
Das steht im Artikel.
_
„Die Impfpflicht sollte aus Dahmens Sicht ab dem Sommer gelten.
Sommer 2023 ?
warum geht das nicht schneller.“
_
Welchen Artikel haben Sie überhaupt gelesen?
Wie kommen Sie auf 2023?
_
Manchmal beschleicht mich das Gefühl, Sie haben eine Wette laufen, dass Sie bei den meisten Threads den ersten Kommentar loswerden, was leider auf Kosten der Qualität geht.
Ihre Kommentare im Laufe der Diskussion sind dagegen nämlich ausgewogen und reflektiert.

Bei den "Impfbefürworter " …

Bei den "Impfbefürworter " (in manchen Kommentaren Radikale ) fehlt mir immer wieder die Selbstreflektion. Einfach mal in den Spiegel schauen und "nur versuchen " die Ängste Vorbehalte und Zweifel an der Impfung, und insbesondere an den polit. /gesellschaft. Repressionen, zu verstehen. Da muss die gesamte Gesellschaft aufpassen, weil heute ist die Intoleranz "(Wut Zorn bis Hass) "nur" gegen Impfverweigerer gerichtet - morgen schon kann es eine andere Gruppe treffen - auch wenn sie sich Heute bei diesem Thema noch in der Mehrheit wägen . Leider sehe ich da aber keinerlei Empathie - den die wenigsten sind Rechte , Krawallmacher oder Esotheriker. Hört mal was andere Länder machen (bitte nicht NUR aus den staatl. dt. Qualitätsmedien ) - Ich empfehle mal Bloomberg - Politics Opinion (Bisher noch nicht als Verschwörungs Medium gelabbelt ) SAPERE AUDE

15:14 Uhr von baroso59

"15:01 Uhr von Margitt
Ich kann das Gerede von Egoisten, die sich nicht impfen lassen, bald nicht mehr hören.

Gehen Sie bitte mal in sich.
Sie haben sich aus Selbstschutz und nicht aus Solidarität impfen lassen, so wie ich auch."
.
,.,.,
.
Wer in sich selber noch nie einen Funken von Solidarität entdeckt hat, scheint ALLEN Menschen das Fehlen von Solidarität zu unterstellen.
.
Erst wenn dieser Mensch plötzlich in sich Solidarität oder gar Selbstlosigkeit entdeckt, wird er erkennen, dass jeder einzelne Mensch auch diese Eigenschaft mitgeboren bekommen hat.
Sie ist angeboren, kann aber natürlich erst mal systematisch totgetrampelt worden sein.

Die Bundesrepublik hat über …

Die Bundesrepublik hat über 554 Impfdosen bestellt. Im Dez. 21 noch 3 Mill. von Polen zurück gekauft.
Quelle Deutscher Bundestag. Presseportal
Irgendwie muß das an den Mann gebracht werden.-

@Kaneel

"Am 23. Januar 2022 - 14:57 Uhr von Kaneel
@Anderes1961, @harry_up, @schabernack

Gestern bin ich auf die Langzeitstudie COSMO zum Thema Covid-19 gestoßen. Die Studie befasst sich u.a. sehr dezidiert mit dem Thema Impfen.

Zum Befragungszeitpunkt 30.11.21
gaben 63 % [...]

Für mich ist dies eine Erklärung dafür, warum die Mehrheit der Geimpften wenig Verständnis für Impfängste zeigt, da diese ihnen fremd sind.
[...]
Vielleicht wäre so etwas wie eine Beratungspflicht zumindest bei einem Teil der Menschen eine Möglichkeit Ängste auszuräumen, wenn sehr spezifische Fragen individuell und ohne Druck beantwortet würden."

Herzlichen Dank. Ihr Vorschlag klingt sehr interessant. Das mit den Ängsten kenne ich ja selber (aus anderen Gründen) und um die ging es mir nicht, meine Frage war mißverständlich:
Ich möchte in erster Linie wissen, was Menschen antreibt, andere Menschen mit aller Macht vom Impfen abhalten zu wollen? Darauf hat mir noch keiner dieser "Abhalter" geantwortet.

Teil der seuchenmedizinischen Aufrüstung

Es geht längst nicht nur um Corona hier und jetzt. Abgesehen von jederzeit möglichen Neuvarianten nach Omikron wird es eines Tages weitere Pandemien geben, und dafür muss Vorsorge getroffen werden, wann wenn nicht jetzt? Mit allgemeiner Impfpflicht, aktivierbaren Impfzentren, Maskenlagern u.a.
Ich fürchte nur, Deutschland hat nichts gelernt und will auch nichts lernen, sondern alles möglichst bald vergessen.

14:41 Uhr von Sisyphos3


@Anderes1961

das war ne Frage !
am Fragezeichen erkennbar
den Begriff Polemik kennen sie ?


So was wie Ironie, Satire, oder Polemik werden alle drei nur dann zu mehr als Gespenstern im Wald, wenn man sich wenigstens bemüht, generell in halbwegs zusammenhängenden Sätzen zu schreiben, und nicht auch noch aus Schwäbischer Sparsamkeit (oder so was) mit den Punkten am Satzende rumknausert. Als müsse man die jeden einzeln immer erst für teuer Geld einen nach dem anderen am Kiosk einkaufen gehen.

Ironie, Satire, und Polemik sind niemals das, was man sich in Halbsätzen vorstellt, was es sein muss. Alles drei ist das, welche Sorgfalt man aufwendet, dass es wer anders verstehen kann.

In der Variante Dreizeiler ohne Punkt und Komma ist imaginäre Polemik nichts anderes als Sprücheklopferei.

13:58 Uhr von Parsec

"Das Argument, sich frei entscheiden zu dürfen ist nur eine ganz faule Ausrede, einer gesellschaftlichen und ethischen Verpflichtung nachzukommen."

Diese Unterstellung weise ich bezugnehmend auf mein Argumentation zurück.
Es gibt für diese Ausfälle kein sachliches Argment.

@Margitt

"Es gibt in D eine große Zahl an Menschen, die ein stark erhöhtes Risiko für Thrombosen haben. Das sind sicher Millionen u. parallel dazu gibt es Millionen Ungeimpfte. Jetzt muss man kombinieren.
Alle Impfstoffe machten auch Thrombosen..."
.
Es gibt in Deutschland sicherlich Millionen, die Mittel zur Blutverdünnung einnehmen. Auch ich. Als vorbeugende Maßnahme gegen Blutgerinnsel. Das heißt nicht, dass all diese ein "stark erhöhtes" Thromboserisiko haben.
Extrem gefährdete Personen wie Sie gibt es längst nicht so viele.
Wissen Sie, was auch "Thrombose macht?"
Im Krankenhausbett liegen ohne aufstehen zu können. Als ich im letzten Sommer mit Lungenentzündung im Krankenhaus lag, habe ich jeden Morgen vor dem Frühstück eine Thrombosespritze in den Bauch bekommen.

.
Und nochmal, gerade Sie werden bei einer Infektion mit SARS-Cov2 ein weitaus höheres Thrombose-Risiko haben als bei einer Impfung.

15:39 Uhr von Vaddern

vielleicht ist es auch ein gewisser Frust
womöglich die Überschrift in einigen Threads durch welche ich mich provoziert fühle

@ 15:29 Uhr Sisyphos3 I 15.16 Uhr V8forever

„Es wird immer wieder Menschen geben welche sich gegen einen Zwang des Staates sträuben
und es wird immer Menschen geben die alles besser wissen oder zu glauben sie wissen es besser.
Diese Gruppe muss überzeugt werden.
----------------
-
und wie ?
Menschen die sich wohlfühlen "dagegen zu sein"
vorallem wenn sie dadurch in eine Opferrolle kommen.“
_
Ich habe in den letzten Wochen mit Schrecken festgestellt, dass genau diese Spezies, die Querköpfe, sich durch das Virus jetzt noch ausrotten lassen.
Die Todesfälle, mit denen ich konfrontiert wurde, waren sämtlich absichtlich Ungeimpfte, die vorher auch als etwas halsstarrig und trotzig galten, um es freundlich auszudrücken. Mit Schrecken soll heißen, dass ich glaube, diese Fälle hätten wir vermeiden können. Aber Omikron ist so ansteckend und holt sich nun jeden.
So viel auch zu der These, es mache keinen Unterschied zwischen geimpft und ungeimpft.

Ab Sommer

brauchen wir keine Impfpflicht, die hätte letzten Sommer kommen müssen, und im anderen Artikel ist zu lesen.
" Auch durch Schulen und Kitas schwappt die Omikron-Welle. Eltern haben kaum Möglichkeiten, ihr Kind vor einer Infektion zu schützen. Der psychische Stress ist enorm, sagt Pädagoge Baumann. "
Noch Fragen.
-
Impfregister ist ganz einfach, ich musste schon bei Anmeldung bei jeder der 3 Spritzen die Krankenversicherungskarte vorlegen, die wurde eingelesen, also weiß die Krankenkasse wann und wo ich impfen war, wenn man einen kleinen Vermerk macht, der Rest ist Sache einer Datenbank.
Dann hab ich noch den gelben Zettel, wo alle drei Marken drin sind, dann in der Apotheke noch geprüft und digital als Druck.
Was ist an so einer Sache eigentlich schwer.
Mir ist das aber egal, ich hab dann 3, die sollen als geimpft gelten, und nun können die Politiker machen was sie wollen, das ist mir auch egal.
Es reicht langsam, es werden Schwierigkeiten aufgebaut, wo eigentlich gar keine sind.

Orthodoxes Weltverständnis

Die Impfpflicht würde von Orthodoxen Journalisten u Politikern vor der Wahl als unnötig dargestellt.

Nach der Wahl wechselten die Orthodoxen geschlossen und stellen die Impfpflicht als unumgänglich dar.

Es braucht ein pluralistisches Weltbild das Andere Meinungen toleriert und die Demokratische Debatte aus Rede und Gegenrede akzeptiert und als demokratischen Prozess gutheißt. Demokratische Prozesse sind ergebnisoffen und müssen durch Volkssouveränität legitimiert sein. Mehrheiten entstehen in demokratischen Debatten und dürfen nicht in orthodoxen Weltbildern konstruiert werden.

Nicht zuletzt die wissenschaftlich basierten Statistiken der RKI und überprüfbare reale Entwicklungen wie die enorm hohe Anzahl an Impfdurchbrüchen bei Omikron müssen berücksichtigt werden.

15:22 Uhr von Sisyphos3

< Ich gehe davon aus dass ein großer Teil Impfgegner ist
weil es denen ganz einfach ums Widersprechen des Widersprechens wegen geht
Die wird man kaum mit ner Impfpflicht erreichen - die fühlen sich dadurch eher noch bestätigt
so als Art Widerstandskämpfer >

Es sind doch nicht 12 Mio Menschen Impfgegner, Widerstandskämpfer oder dergleichen!
Allein von der Hälfte kann man nach den Befragungsergebnissen davon ausgehen, dass diese sich mit einem klass. Totimpfstoff impfen lassen würden - wohl weil sie vielleicht sich davon weniger schwerste Nebenwirkungen erwarten wie eben diese Thrombosen etc.
Absolute Impfgegner sind vielleicht 1 % der 12 Mio Ungeimpfter.
Denn die meisten Menschen riskieren ihr Leben nicht, um als "Widerstandskämpfer" den Märtyrer-Tod zu sterben.
So viele Dumme gibt es sicher nicht.
Diese öffentliche Diskussion lässt das wohl viele Menschen glauben.
Man sollte sich mehr um die kümmern, die auf andere Impfstoffe immer noch warten!

Impfpflicht - ja bitte!

… wie schon allein viele Beiträge hier im Forum belegen, ist mit Vernunft und Fakten nicht allen beizukommen - leider!

… dann geht’s halt nur mit der Legislative!

… wir waren lange genug geduldig mit den Aluhüten, Homöopathen und anders “Denkenden” (?) …

… die sich von erklärten Demokratiefeinden leider oft nicht mehr distanziert haben!

… nun kommt es, wie es in einer Demokratie nun mal kommt: Die demokratische Mehrheit bestimmt, wo es längs geht!

… und nur Demokratiefeinde gehen gegen solche demokratischen Prozesse an!

… Meinungsfreiheit schützt nicht vor “überstimmt werden”!

… und nur, wer Demokratie nicht versteht, stellt solche Mehrheitsbeschlüsse in Frage!

Der Schutz des Einzelnen und von Minderheiten bleibt davon ja vollkommen unberührt!

Impfpflicht: ja!

Impfzwang gibt es nicht uns davon reden nur Tatsachenverdreher!

Nee

Die Politiker begreifen es nicht.

Wir brauchen keine Impfpflicht.

Und wir brauchen erst recht nichts, was die Gesellschaft spaltet.

15:22 Uhr von Anderes1961 - @Margitt

< Sie wissen aber doch auch, daß auch eine Corona-Infektion Thrombosen verursachen kann und das Risiko sogar erheblich höher ist, eine Thrombose zu erleiden als durch eine Impfung?
Wenn Sie also eine solche Angst vor einer Thrombose haben, wäre das ein Grund mehr, sich impfen zu lassen (bei entsprechender Medikamentengabe natürlich). >

Wenn ich dann eine Infektion bekäme u. wenn ich dann auch eine schwerste Thrombose bekäme, hätte ich mir einen Krankenhausaufenthalt gespart, nämlich den nach der Impfung.
Denn ich habe eine Sinusvenenthrombose u. eine Mikroembolie gehabt u. kein Arzt rät mir zu einer Impfung mit Impfstoffen, die dieses machen (und alle hier verimpften Impfstoffe haben dies schon verursacht).

Und die Mediziner widersprechen sich, wenn es um die Sinusvenenthrombosen u. deren Behandlung geht. Es gibt aus Tübingen neue Erkenntnisse.
Da ich eine verstopfte Sinusvene aber habe, weil eine Behandlung damals unterblieb, wird jede Behandlung zum Risiko, wenn eine neue käme.

15:39 Uhr von zöpfchen

"Überdies hat Pfizer eine Tablette entwickelt, die extrem wirksame antivirale Eigenschaften hat und sehr gut vor ernsthaften Erkrankungen durch Corona schützt."

Ich gebe ihnen im wesentlichen Recht-
Einen Einwurf halte ich für erforderlich:
Pfizer hat dafür gesorgt, dass das Ziel der Tablette nicht erreicht werden kann.
Wenn nämlich erst ein Arzt über die Anwendung entscheiden muss oder wenn gar der Infizierte erst Tage zu Hause behandelt wird. dann ist es für die Anwendung zu spät. Nur ein massenhafte Bevorratung und dann ein unverzüglicher Einsatz bei positiv Getesten könnte wirklich Hilfe bringen.
Vieleicht wäre es besser gewesen, Biontech hätte sein ursprüngliches Konzept der Vaccine einen Stoff zuzusetzen, der den Virus an der Vermehrung hindert, beibehalten. Aber das war dem Impfstoffverkäufer nicht recht.
Es ist und bleibt eigentümlich, dass man die Sachverhalte vor Stellung des Zulassungsantrages von Phizer nicht im Internet findet. Suchen Sie mal schön!

15:44 Uhr von Fliegenpilz


Die Bundesrepublik hat über 554 Impfdosen bestellt. Im Dez. 21 noch 3 Mill. von Polen zurück gekauft.
Quelle Deutscher Bundestag. Presseportal
Irgendwie muß das an den Mann gebracht werden.-


Wie sagte schon der Sepp der Herberger:

«Das Doping muss in den Mann rein … nicht in den Ball.»

Erst war es zu wenig Doping und zu spät bestellt.
Nun isses rechtzeitig genug bestellt und nicht zu wenig.
Kann aber auch nix, und so wird niemals irgendwas irgendetwas können.
Solange nicht … bis Sintflut 2.0 irgendwann dann heimsuchend besuchend kommt. Dann werden Sie sagen, man hat zu wenige Gummiboote bestellt.

Kommt Sintflut 2.0 aber nicht. Dann werden Sie beklagen …
wer nur hat diese ganzen Gummiboote bestellt.
Geldverschwendung und Gummibootprasserei.

@Höfling

"Im Übrigen kommt es auf den Verlauf an: Schwer oder nicht, lebensgefährlich oder nicht?"
-
Ja und, selbst bei den meisten Ungeimpften trifft derzeit "...nicht,... oder nicht " zu.
-
Ausserdem ändert das nichts am Grundproblem, das ich mit aktueller Impfpflichtdebatte habe.. Bis Sommer sind fast alle ab 18 (95% plus) geimfpt/schmutzig geimpft/genesen. Und jene, die es bis dahin nicht sind, scheinen eh eher selten bis gar keine soziale Kontakte zu pflegen.
Wozu dann noch eine Impfpflicht, um genau diesen restl. 5 % auf Teufel komm raus 3 Spritzen zu verpassen? Das wäre den Aufwand schlicht nicht wert. Oder geht es darum, das ALLE! ab Sommer wieder 3mal geimpft werden müssen und dann im Winter nochmal und dann nochmal und nochmal... - dann sollte man das auch so kommunizieren.
-
Und für die anderen - eine per Strafandrohung durchgesetzte Impfpflicht ist eine Zwangsimpfung. Impfpflicht klingt nur "netter".

15:39 Uhr von zöpfchen

>>
Eine Impfpflicht ist ein sehr weitgehender Eingriff in die Freiheitsrechte. Dieser wäre zu rechtfertigen, wenn
1. der Impfschutz nahe der 100% läge (sicher nicht unter 90%) und
2. die Krankheit, in diesem Falle Corona, zu einem hohen Prozentsatz tödlich wäre.
<<

Die Entdeckung der Freiheitsrechte durch das Auftreten ist schon bemerkenswert. Die Gesamtheit der Regeln für ein Zusammenleben in einer Gesellschaft ist (zum Glück) Einschränkung von Freiheitsrechten, bis hin zu direkten Einschränkungen im Strafvollzug. Alle Gesetze sind am Ende Einschränkungen von Freiheitsrechten, sei es Strafbewehrtes oder einfach nur die StVO. Gesetzgebung ist wiederum ein Merkmal von Zivilisation, die in vielen Bereichen heutzutage verloren zu gehen droht.

Und wen soll das dann…

Und wen soll das dann treffen? Ungeimpfte ab welchem Alter, welche Vorerkrankung oder Ähnliches ist wieder mit Ausnahme versehen?
Wenn schon Abschleppkosten für Halteverbote im 3 stelligen Bereich nicht abschrecken, warum bei der Impfpflicht?
Und wie soll das kontrolliert werden? Etwa so konsequent wie Maskenpflicht im ÖPNV?
Ab wann kommt es, etwa im Sommer wo die Infektionszahlen dann eh wieder fallen und im Herbst ist es eh weggeklagt?

@Netflizzer

"
Am 23. Januar 2022 - 15:39 Uhr von Netflizzer
Bei den "Impfbefürworter " …

Bei den "Impfbefürworter " (in manchen Kommentaren Radikale ) fehlt mir immer wieder die Selbstreflektion. Einfach mal in den Spiegel schauen und "nur versuchen " die Ängste Vorbehalte und Zweifel an der Impfung, und insbesondere an den polit. /gesellschaft. Repressionen, zu verstehen. [...]"

Das ist ein Strohmann-Argument. Keiner der Impfbefürworter bezweifelt, daß es berechtigte Ängste und Kritik gibt. Wogegen sich aber die meisten zu Recht wehren, das sind die unfassbaren Behauptungen von Querschwurblern. Und was Sie betreiben, ist (ohne es zu wollen) Schuldumkehr. Dummheit und Blödsinn muß auch als solcher benannt werden dürfen. Empathie ist da fehl am Platze. Unsinnige Scheinargumente muß man nicht hinnehmen, das haben wir lange genug getan.

Was quakt wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und aussieht wie eine Ente, ist auch eine Ente. Und darf dann auch als Ente benannt werden.

15:43 Uhr von Sausevind

Nun lassen sie mal die Kirche im Dorf. Der Mensch hat nämlich bei der Geburt noch etwas mitbekommen, Selbsterhaltungstrieb. Wie er damit umgeht, ist ausschließlich seine Sache. Bergsteiger zum Beispiel legen die Messlatte nicht so hoch. Ich dagegen besteige nach zwei Flügen kein Flugzeug mehr. Und aus diesen Gründen lasse ich mich nicht ein drittes mal impfen.

15:37 Uhr von M. Höffling

"Im Übrigen kommt es auf den Verlauf an: Schwer oder nicht, lebensgefährlich oder nicht? Die Infektionen sind dann egal, wenn man nicht schwer erkrankt."

Sie sind nicht auf dem Stand der Diskussion. Es geht jetzt zunächst um das mögliche Zusammenbrechen der Infrastruktur durch die extrem vielen Erkankungsfälle. Eine Überlastung der Intensivstationen droht dann immer noch!

15:39 Uhr von Netflizzer

 
Bei den "Impfbefürworter " (in manchen Kommentaren Radikale ) fehlt mir immer wieder die Selbstreflektion.
 
Mich stört wohl, wenn geimpt pauschal mit sozial und ungeimpft pauschal mit unsozial verknüpft wird. Es gibt Ungeimpfte, die halten Maßnahmen ein und leben isoliert. Man kann natürlich hinterfragen, ob das nicht auf Dauer mehr zermürbt als sich impfen zu lassen.
  
Die Selbstrefexion und das Verständnis für die Geimpften vermisse ich allerding bei denen, die sich im Forum gegen die Impfung positionieren. Das sollte doch m.E. beidseitig sein, wenn man etwas einfordert.
  

Wenn für mich rüberkommt, dass Menschen die Pandemie nicht ernst nehmen und sämtliche Schutzmaßnahmen ablehnen, weiß ich nicht, woher ich da Verständnis herbeizaubern soll.
  
Hinsichtlich der Impfentscheidung kann ich Ängste verstehen, nicht aber wenn diese mit genereller Politikablehnung, Verschwörungstheorien und Drohungen gegen die, die impfen oder sich impfen lassen, verknüpft werden.

Ich werde mich nicht impfen lassen.

Wenn es nur Bußgelder gibt, aber keine Haftstrafen laut Wunsch von Dahmen, wie will er dann nicht bezahlte Bußgelder sanktionieren?

Gregor Gysi sagte bei Lanz vor ca. 2 Wochen, es werde zwangsläufig Ersatzhaft geben müssen einer Impfpflicht. Deshalb lehnt Gysi die Impfpflicht ab. Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/video/panorama-gysi-lanz-vertrauen-polit…

Ich persönlich bin nicht geimpft und werde mich nicht impfen lassen. Ich würde auch kein Bußgeld zahlen, sondern in Haft gehen.

Will die Gesellschaft solche Bilder? Dass viele Menschen in Haft gehen? Das passt nicht zu einer liberalen Demokratie.

15:23 Uhr von Wolfes74

< @14:39 Uhr von M. Höffling
"Auf den kleinen letzten Rest kommt es an."
-
Nö, auf den letztnen kleinen Rest kommt es eben überhaupt nicht an. Das zeigt uns die Geschichte und die gegenwärtigen Entwicklungen im In- und Ausland. Daran ändern auch ihre Zahlenspielereien, wie 97,5% wären doppelt so gut wie 95%, nichts.
Aus einem einfachen Grund. Die Impfung bietet kaum bis keinerlei Immunität. Infizieren werden sich also alle, ob ungeimpft, einfach-,-zweifach,- dreifach oder hundertmal geimpft. Die Frage ist nicht ob, sondern wann. >

So sehe ich das auch.
Denn:
Nicht die Ungeimpften müssen die Geimpften schützen, sondern der Impfstoff muss die Geimpften schützen.

Und dies ist bei DIESEN Impfungen nicht der Fall - im Gegensatz zu Impfungen gegen z. B. Pocken, wo die Impstoffe offenbar sehr wirksam sind.

15:22 Uhr von Anderes1961 @Margitt

"[...] Es gibt in D eine große Zahl an Menschen, die ein stark erhöhtes Risiko für Thrombosen haben. Das sind sicher Millionen u. parallel dazu gibt es Millionen Ungeimpfte. Jetzt muss man kombinieren.
Alle Impfstoffe machten auch Thrombosen..."
.
...Sie wissen aber doch auch, daß auch eine Corona-Infektion Thrombosen verursachen kann und das Risiko sogar erheblich höher ist, eine Thrombose zu erleiden als durch eine Impfung?
.
Wenn Sie also eine solche Angst vor einer Thrombose haben, wäre das ein Grund mehr, sich impfen zu lassen (bei entsprechender Medikamentengabe natürlich)."

.
Respekt!
Sie schreiben das der Userin sicher zum 20. oder 30.(?) Mal, und ja nicht nur Sie.
Userin Margitt. wartet auf Totimpfstoff, hatte eine Sinusvenenthrombose, wird sich sowieso niemals impfen lassen, auch nicht überzeugen, denn ihr haben 2 Ärzte von der Impfung mit RNA-I. abgeraten usw., usw.

Sie wird sich niemals impfen lassen, es ist ihre Entscheidung, man kann es nur akzeptieren.

@15:39 Uhr von Netflizzer

"Bei den "Impfbefürworter "..."
Wording ist ne heikle Sache. Ich bin für Impfungen und nicht wenige werden mich hier eindeutig als radikalen Impfgegner einordnen. Allerdings bin ich gegen eine Impfpflicht. Erst recht bin gegen eine Impfpflicht, wenn genug Leute auch ohne geimpft sind. Anders wäre es evtl., wenn das Virus wirklich den Bestand der Menschheit gefährden würde. Aber das macht dieses Virus nicht mal ansatzweise.
-
Die ganzen wirtschaftl., sozialen Probleme/Verwerfungen/Abgründe, die sich jetzt auftun, sind dem Gesellschaftssystemund Maßnahmen geschuldet, nicht dem Virus.

Am 23. Januar 2022 - 15:01 Uhr von harpdart

Hallo harpdart,

Nichts wäre übler als eine Impfpflicht, die vom BVERFG kassiert würde. Dann würden die "Falschen" jubeln und sich erst recht nicht impfen lassen.

Wer die Falschen und die Richtigen sind, will ich jetzt nicht thematisieren.
Aber, entscheidet das Gericht so, dann hat der Teil der Bevölkerung, der dagegen war, Recht bekommen.

Ich bin auch gegen die Impfpflicht und ich bin ein Richtiger.

Wahrheit ?

"Was ist Wahrheit ...? Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt." ( Oswald Spengler)

ODER

"Streeck erklärt Ablehnung der Impfpflicht"
https://www.n-tv.de/panorama/Hendrik-Streeck-im-Interview-Darum-sieht-e…

ODER

"Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) in Deutschland nach Alter und Geschlecht"
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfae…

ODER
Anteil der COVID-19 PatientInnen an der Gesamtzahl der Intensivbetten
https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/kartenansichten

Also vielleicht auch mal über den Tellerrand schauen .... TS und Leser?

Vielleicht könnten Sie (TS) in den täglichen Schlagzeilen in der Überschrift mal die absolute Anzahl der IC Patienten in der BRD als "Aufmacher" vermelden ?
Also IC Patienten vs Neuinfektionen ! Das wäre mal ein Anfang ;-)

15:19 Uhr von saschamaus75

">> Wer sein Leben auf Kontaktverzicht einrichtet und auf
>> Abstand, Maske, Deinfektion streng achtet, sich nicht
>> impfen lassen möchte
.
Ähh, für dieses Verhalten gibt es einen medizinischen Fachbegriff:
* paranoide Wahnvorstellung -.-"

Danke für Ihre Ferndiagnose. Sie ist schon aufgrund des diffusen Krankheitbildes, das nur mit Vorsicht von Fachleuten angewendet werden sollte, ein Unverschämtheit.

Jeder muss das Recht haben, sich für den genannten Weg zu entscheiden.
Sie gehen anscheinend davon aus, jemand ist paranoid, wenn er überlegt, ob er sich im Frühjahr boostern lassen soll, da sich sein Gesundheitszustand nach der zweiten Impfung drastrisch verschlechtert hat und er vemutet, dass es sich um eine Impfnebenwirkung handelt.
Ich kann das zwar mit ihm besprechen, aber eine Empfehlung kann ich ihm verantwortlicher Weise nicht geben.
Also werfen Sie nicht mit Fachworten um sich, von denen sie keine Ahnung zu haben scheinen.

nimmt langsam?

Sehr schade.
Ich hätte Sie gerne bei den drastischen Infektionszahlen und den mehr als 116.000 Cornatoten lieber schon gestern.

Wer eine Impfpflicht ...

... die im realen Leben immer mehr in weite Ferne rückt als, wörtlich
"Corona-Impfpflicht nimmt langsam Gestalt an" herbeiredet, hat sich vom realen Leben und was da an gegenteiligen Auffassungen aufeinanderprallt (in Parteien, in der Bevölkerung, unter Medizinern, und sonstigen diversen Expertengremien) richtiggehend entfernt.
Wunschdenken von Impfenthusiasten nenne ich eine solche Artikelüberschrift, denn sie hat mit der gesamten Stimmung in unserem Lande nichts zu tun.

baroso59

baroso59@
Und ich kann das Gerede der Impfverweiger und Coronaleugner nicht mehr ertragen.

Imfung schützt mich vor einen schweren Verlauf, vor hoher Infektions und Virenlast mit denen ich ander gefährde und die überlastung der Notaufnahmen und ITS Stationen.

Deshalb Impfpflicht sofort.

@ 15:47 Uhr EPN - die ganze Welt will vergessen

„ Es geht längst nicht nur um Corona hier und jetzt. Abgesehen von jederzeit möglichen Neuvarianten nach Omikron wird es eines Tages weitere Pandemien geben, und dafür muss Vorsorge getroffen werden, wann wenn nicht jetzt? Mit allgemeiner Impfpflicht, aktivierbaren Impfzentren, Maskenlagern u.a.
Ich fürchte nur, Deutschland hat nichts gelernt und will auch nichts lernen, sondern alles möglichst bald vergessen“

Sie können das ja gerne für sich so machen. Die Welt will das aber nicht.

Wir müssen im
Gegenteil das IfSG ändern, dass solche Maßnahmen nie wieder passieren.

Die Hürden für eine Pandemische Lage müssen mindestens auf 2/3-Mehrheit hoch gesetzt werden. Maximal 4 Wochen dauer und Ermächtigte müssen nach Beendigung zurück treten.

So kann man den Missbrauch verhindern. Zudem Verbot von restriktiven NPIs, Verbot von anlasslosen Massentests und auch von Impfpflicht.

Masken muss man ebenfalls für die Öffentlichkeit verbieten und nur in bestimmten Bereichen zulassen.

15:59 Uhr von Initiative Neu…

>>
Nicht zuletzt die wissenschaftlich basierten Statistiken der RKI und überprüfbare reale Entwicklungen wie die enorm hohe Anzahl an Impfdurchbrüchen bei Omikron müssen berücksichtigt werden.
<<

Man wird hier wohl kaum seriös von Impfdurchbrüchen sprechen können,da der Impfstoff ja nicht für die Omikron-Variante entwickelt wurde. Immerhin ist bei 3-fach-Impfung noch ein guter Schutz gegen Ansteckung gegeben und dazu ein hochgradiger Schutz gegen schwere Verläufe, sodass man bei einer höheren Impfrate jetzt hätte lockern können. Schade, dass uns die Impfgegner das nicht vergönnt haben.

@Margitt

"Am 23. Januar 2022 - 16:07 Uhr von Margitt.
15:22 Uhr von Anderes1961 - @Margitt

< Sie wissen aber doch auch, daß auch eine Corona-Infektion Thrombosen verursachen kann und das Risiko sogar erheblich höher ist, eine Thrombose zu erleiden als durch eine Impfung?
[...]>

Wenn ich dann eine Infektion bekäme u. wenn ich dann auch eine schwerste Thrombose bekäme, hätte ich mir einen Krankenhausaufenthalt gespart, nämlich den nach der Impfung.
Denn ich habe eine Sinusvenenthrombose u. eine Mikroembolie gehabt u. kein Arzt rät mir zu einer Impfung mit Impfstoffen, die dieses machen (und alle hier verimpften Impfstoffe haben dies schon verursacht).
[...]"

Danke für Ihre detailierte Antwort, jetzt verstehe ich Ihr Problem besser. Ich wußte, daß Sie Probleme haben, aber war der Meinung, es ginge mehr um diffuse Ängste (die ich auch habe, aber nicht im Zusammenhang mit Impfen). Bei einem solchen Problem wie Sie es haben, hilft mein Ratschlag natürlich nicht. Passen Sie gut auf sich auf.

Am 23. Januar 2022 - 16:06 Uhr von Einfach Unglaublich

"Nee
Die Politiker begreifen es nicht.

Wir brauchen keine Impfpflicht.

Und wir brauchen erst recht nichts, was die Gesellschaft spaltet."

,.,.,

Was SIE nicht begreifen:
die Politiker wollen kein Massensterben.

Es ist unfassbar, wie viele hier für das Gegenteil plädieren.

keine Impfpflicht

Impfung ist und muß freiwillig bleiben!
Vor allem bei diesem Zeug, was maximal nur 3 Monate und dann nur teilweise vor Erkrankung schützt. Vor Übertragung fast nicht.
Impfung ist immer eine individuelle Entscheidung.
Und vor allem Herr Scholz" Respekt für dich" war sein Wahlslogan und " es wird keine Impfpflicht geben" Das ist Verrat am Wähler und wohl die Pharmalobby wieder mal stärker.

@ 15:58 Uhr von wenigfahrer

So einfach ist das nicht mit der Impfdatenbank. Wenn Sie beim Arzt waren, wie ich auch bei der ersten beiden Impfungen, dann mussten Sie Ihre Krankenkassenkarte vorlegen. Das gilt aber nicht für Privatpatienten. Das sind auch ein paar, nämlich schon mal fast alle Beamten.

Bei meiner 3. Impfung im Impfzentrum wollte keiner meine Karte sehen. Bei Betriebsärzten weiß ich nicht.

Das gelbe Impfheft ist ziemlich leicht zu fälschen. Wahrscheinlich haben sich schon etliche Menschen mit so einem Fakedings ein digitales Impfzertifikat in einer Apotheke geholt.

Man hätte von Anfang an eine vernünftige Datenbank aufbauen sollen. Jetzt nachträglich 150 Millionen Impfungen und mehr zu erfassen, ist utopisch.

15:15 Uhr von schabernack

Zunächst einmal ist zu betonen, dass ich nicht eine unreflektierte Null-Covidstrategie vertrete.
Richtig ist nicht, dass ich nichts zur Durchführbarkeit einer Niedriginzidenzstrategie gesagt hätte. Richtig ist, dass ich aufgezeigt habe, das jede Hochnzidenzstrategie mit großer Wahrscheinlichkeit die Gesellschaft überfordert und ins Fasko führen kann.. Vor kurzem hat ein User mit drastischen Worten, aber zutreffend, charaktersiert , dass die Vorstellung eines "endemische Zustandes", in sich widersprüchlich ist.

Ein Rezept von mir zu verlangen ist dreist. Ich habe wiederholt auf Möglichkeiten hingewiesen. Ein erster Schritt wäre z.B. das Konzept aufzugeben, mit Maßnahmen milde zu beginnen und bei immer höheren inzidenzen nachzuschärfen. Den Erfolg sehen wir. Ob ein gezielter Lockdown notwendig ist, entscheidet sich erst, wenn die dann vorhandenen Möglichkeiten geprüft sind.
Sicherlich sollte man nicht warten, bis man weiß, dass die Variante sehr ansteckend und tödlich ist.

@logig, 16.19 Uhr - Infrastruktur offenbar robust genug

"Sie sind nicht auf dem Stand der Diskussion. Es geht jetzt zunächst um das mögliche Zusammenbrechen der Infrastruktur durch die extrem vielen Erkankungsfälle."
.
Komisch, dass die Infrastruktur in anderen europäischen Ländern mit landesweiten Inzidenzen von 1000, 1500, an die 2000.... ordentlich weiterfunktioniert hat und weiterfunktioniert. Die Infrastruktur ist offenbar robuster als mancher hier denkt.
.
Langsam habe ich den Eindruck, dass im Verlauf dieser Seuche immer irgendwas zu kollabieren droht. Ist ein Bereich außer Gefahr, taucht ein weiterer auf... Der Höhepunkt der Omikronwelle wird in drei, vier Wochen erwartet. Dann nochmal zwei Wochen, und die Sache ist über den Berg.
.
Was die Impfpflichtdebatte angeht: Wir brauchen eine weitgehende Immunisierung in der Bevölkerung bis nächsten Herbst. Damit das ganze Theater dann nicht wieder von vorne anfängt. Verhinderung von Infektionen ist dabei zweitrangig, solange Impfungen die Schwere der Erkrankung reduzieren.

Voraussetzungen für eine Impfpflicht

Jeder Steuerzahler hat die Entwicklung, die Herstellung, den Kauf dieser Impfstoffe mitfinanziert. Insofern sollte es doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Lieferverträge zwischen den Pharmafirmen und den einzelnen Staaten unzensiert (!) in der jeweiligen Landessprache und im Orginal veröffentlicht werden.
Jeder Abgeordnete sollte vor der Abstimmung verpflichtet werden einschlägige Nebentätigkeiten und eine Auflistung des Aktiendepots (Beträge interessieren nicht) veröffentlichen zu müssen. Jeder der direkt (Beratervertrag o.ä.) oder indirekt (Aktien) von der Pharmabranche profitiert, sollte von der Abstimmung ausgeschlossen werden, da hier davon ausgegangen werden muss, dass vor allem eigene finanzielle Interessen die Abstimmung entsprechend beeinflussen wird.

Es bleibt bei einer Impfpflicht jedermanns freie Entscheidung,

ob er am öffentlichen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen oder sich selbst(!) von großen Teilen davon ausschließen will - da ihm wegen der von ihm in ungeimpftem Zustand ausgehenden Gefährdung desselben bzw. der Grundrechte anderer (hier: dem auf Gesundheit und Unversehrtheit) und des Gemeinwesens (hier insbesondere des Gesundheitssystems) der Zutritt dazu verwehrt wird
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Die Impfpflicht stellt also keinen Zwang und schon gar keine Gewalt dar, sondern ist lediglich eine unter Beachtung demokratischer Prinzipien beschlossene allgemeingültige Regel und somit ein allgemeinverbindlicher Orientierungsmaßstab für die bzw. bei der Gestaltung des öffentlichen Lebens.

@ 16:11 Uhr von logig

„Wenn nämlich erst ein Arzt über die Anwendung entscheiden muss…“

Wer soll denn sonst darüber entscheiden, wenn nicht ein Arzt. Die Tabletten sind rezeptpflichtig und keine Lutschdrops. Die eine der beiden Substanzen hat eine Menge Wechselwirkungen. Die dürfen viele gar nicht bekommen.

„Nur ein massenhafte Bevorratung und dann ein unverzüglicher Einsatz bei positiv Getesten könnte wirklich Hilfe bringen.“

Das widerspräche der Zulassung, die Paxlovid bekommen wird. Es gibt gar keine Studiendaten für alle Covid-Patienten, sondern nur für „Risikopatienten“. Begleitmedikamention muss beachtet werden.

Bei den Impfungen wird immer rumgeheult („zu wenig untersucht“), aber das Medikament wollen Sie jetzt großzügig verteilen?

@zöpchen

Am 23. Januar 2022 - 15:39 Uhr von zöpfchen
Keine impfpflicht

Eine Impfpflicht ist ein sehr weitgehender Eingriff in die Freiheitsrechte. Dieser wäre zu rechtfertigen, wenn
1. der Impfschutz nahe der 100% läge (sicher nicht unter 90%) und
2. die Krankheit, in diesem Falle Corona, zu einem hohen Prozentsatz tödlich wäre. Dies ist bei Omicron nicht gegeben.
[...]
Ich bin seit Omicron ein ImpfPLICHTGegner. Allerdings werde ich mich - freiwillig - regelmässig gegen Corona impfen lassen.

Ja, natürlich ist eine Impfpflicht ein Eingriff in die Freiheitsrechte, bestreitet niemand. Aber seltsam ist es schon, daß im Bundestag eine Partei sitzt, deren Abgeordnete sich - vorwiegend von der Tribüne aus - als Freiheitskämpfer aufspielen, aber ausgerechnet diese Partei anderen Menschen ihre Freiheitsrechte abspricht (Religionsfreiheit)? Steht sogar im Parteiprogramm.

15:01 Uhr von Sisyphos3

"14:49 Uhr von Zett
Persönlichkeitsrecht
---------------
.
müssen die nicht zwischenzeitlich für alles herhalten ?
"

,.,.,.,
.

Welche "die"?

"Persönlichkeitsrecht" hat im Deutschen den Artikel "das" und ist kein Plural.
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Viele Ihrer grammatisch falschen Sätze kann man mitunter zwar verstehen, durch Rätselraten.
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Obiger Satz ist unverstehbar.

16:18, Barbarossa 2

>>15:43 Uhr von Sausevind
Nun lassen sie mal die Kirche im Dorf. Der Mensch hat nämlich bei der Geburt noch etwas mitbekommen, Selbsterhaltungstrieb. Wie er damit umgeht, ist ausschließlich seine Sache. Bergsteiger zum Beispiel legen die Messlatte nicht so hoch. Ich dagegen besteige nach zwei Flügen kein Flugzeug mehr. Und aus diesen Gründen lasse ich mich nicht ein drittes mal impfen.<<
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Das ist Ihre Entscheidung, die Sie natürlich jedes Recht der Welt haben zu treffen.
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Nachvollziehen kann ich sie allerdings nicht. Muss ich aber auch nicht, denn es ist ja, wie gesagt, Ihre ganz persönliche Entscheidung.

Chance auf durch Wahlen legitimierte Impfpflicht verspielt

Die FDP hat besonders intensiv die Impfpflicht abgelehnt. Aber auch Grüne und SPD habe Wähler durch die Ablehnung der Impfpflicht gewinnen können. Die Wahlversprrchen binden die Regierungsparteien.

Eine demokratisch legitimierte Impfpflicht wäre sinnvoll gewesen. Eine im Wahlkampf erkämpfte Impfpflicht wäre zum richtigen Zeitpunkt gekommen und hätte Delta deutlich abgeschwächt.

Omikron umgeht den Impfschutz. Der Wahlkampf der Parteien hat eine demokratisch legitimierte und glaubwürdige Position der Parteien für die Impfpflicht unmöglich gemacht. Jetzt kommt eine Impfpflicht zu späht, sie wirkt kaum um vor Omikron Infektionen zu schützen und würde die Ressourcen an Glaubwürdigkeit der Parteien verbrauchen.

@Parsec um 13:58 / Harry_up

Am 23. Januar 2022 - 12:21 Uhr von harry_up:
"Noch einmal zur Klarstellung:
Ich bin n i c h t für eine Impfpflicht.
Ich befürworte das bestehende Impf r e c h t, von dem jeder ... Gebrauch machen sollte."
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>> Dann müssen Sie in Ihrer Begründung "vom Impfrecht Gebrauch machen" einfließen lassen, dass zu viele von dem Recht nicht Gebrauch machen! Dann müssen Sie zwangsläufig zu dem Schluß kommen, dass die egoistische Haltung der Impfvetweigerer nicht mit einem Recht auf eine Impfung beizukommen ist.
Eine Ablehnung der Impfpflicht ist deshalb völlig daneben.
Das Argument, sich frei entscheiden zu dürfen ist nur eine ganz faule Ausrede, einer gesellschaftlichen und ethischen Verpflichtung nachzukommen. <<
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Wie kommen Sie auf die Idee, dass man von einem Recht Gebrauch machen muss?
Ich bin bei der derzeitigen Lage auch noch nicht für eine Impfpflicht - es muss hierfür erst mal ein ausgegorenes Konzept von der Regierung oder den Parteien vorgelegt werden.

re 16:06 Einfach Unglaublich: Unbegreifliche Spaltung?

>>Die Politiker begreifen es nicht.
Wir brauchen keine Impfpflicht.<<

Ja, wenn die Politiker nur mal was begreifen würden...

Das sagen übrigens auch unsere Vorzeigeautokraten: Wir brauchen keine Politiker, weil diese einfach nichts begreifen. Aber nicht nur Die begreifen nichts! Auch die Wähler begreifen einfach nicht, dass die Politiker nichts begreifen. Da kannst Du wählen lassen wie Du willst, die wollen einfach nicht diese unbegreifliche Demokratie abwählen. Ja merken nicht einmal, wie sie nur manipuliert werden. Einfach unglaublich!

Da lob ich mir doch eine Regierung, in der keine Politiker sitzen! So richtige Typen, die selbstbewusst genug sind, auf Wahlen zu verzichten. Und vor allem selbst keine „Politiker“ sind. Sondern eben „Nichtpolitiker“. Also einer, der „begreift“.... usw. usw. usw.

Im Ernst: Man sollte sich selber nie als besser begreifend als Andere begreifen. Dann sieht man die Gesellschaft auch nicht mehr als „gespalten“. Sondern als vielfältig!

16:18 Uhr von Anderes1961

" Wogegen sich aber die meisten zu Recht wehren, das sind die unfassbaren Behauptungen von Querschwurblern."
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Mal davon abgesehen, dass ich ihren Stil nicht gut finde.
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Wie Sie argumentieren, könnte es so erscheinen, als ob sich unsere Politiker von den rechten Brandstiftern vor sich her treiben lassen.
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Ich habe zu Anfang und auch bis heute nicht feststellen können, dass man Denjenigen mit Befürchtungen in angemessener Weise entgegengetritt.
Belehrungen waren nun einmal kein Konzept, der zu erwarenden Grenze der Impfwilligkeit entgegen zutreten.
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Auch eine Impfpflicht ist es nicht!

@ 15:51 Uhr harpdart- Thrombose risiko

„ Und nochmal, gerade Sie werden bei einer Infektion mit SARS-Cov2 ein weitaus höheres Thrombose-Risiko haben als bei einer Impfung.“

Sehr gewagte Aussage… Sie wissen doch auch, dass bei einer Infektion - erst recht mit Omikron - in den allermeisten Fällen das Virus schon in den oberen Atemwegen eliminiert wird. Daher kommt es nur dann zu einer erhöhten Thrombosegefahr, wenn das Virus diese erste Immunabwehr in relevanter Anzahl überwindet.

Ihnen ist sicher auch bekannt, dass die Antikörper der Impfung NICHT in den Atemwegen und auf den Schleimhäuten aktiv sein können. Diese sind nur im Blut.

Also insbesondere mit Omikron dürfte das Thromboserisiko wohl eher gering sein.

Das der Impfung in Relation dazu um ein Vielfaches höher. Aber warten wir mal auf erste Studien dazu, oder?

@ Anderes1961 16:18

Den Spruch mit der Ente bringen Sie nun auch schon mehrfach im Forum. Mag sein, dass sie ihn toll finden, dennoch ist das wie eine Schallplatte die springt.

Die paar Leute, die wirklich seltsame Ansichten vertreten und die Sie als Querschwurbler bezeichnen …. ist es wirklich so schwer, diese einfach zu ignorieren?

Über was echauffieren Sie sich überhaupt so sehr? Ich gehe davon aus, Sie sind „geboostert“, dann sind Sie doch super geschützt, sie wie die Meisten anderen auch.

Kürzlich sagte ein Jurist im Interview im HR, man solle auch diese Demos Zitat „mal etwas entspannter“ sehen. Schließlich (ich zitiere)leben wir seit bald zwei Jahren im Ausnahmezustand. Da würde es ihn eher bedenklich stimmen, wenn niemand demonstriert.

16:53 Uhr von werner1955

Deshalb Impfpflicht sofort.

2 Länder in der EU wollen die Impfpflicht einführen, der Rest geht den entgegengesetzten Weg. Macht sie das nicht stutzig?

@Margitt, 16.25 Uhr - Schutz durch die Impfung

"Nicht die Ungeimpften müssen die Geimpften schützen, sondern der Impfstoff muss die Geimpften schützen."
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Das ist schön formuliert, und im Grunde sehe ich das ganz genau so. Vor der Krankheit schützt mich die Impfung. Nicht aber vor Einschränkungen, die unnötig wären, wären die Intensivstationen nicht von überwiegend ungeimpften Patienten gefüllt worden.
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Es ist Gott sei Dank nicht möglich, Ungeimpften eine gute Krankenhausbehandlung zu verweigern. Deshalb muss dafür gesorgt werden, dass sich die Intensivstationen nicht wieder füllen. Dafür brauchen wir eine viel weiter in der Bevölkerung verbreitete Immunisierung. Die könnte durch Omikron erzielt werden, und ich befürchte, dass Omikron das auch leisten muss. Mit wesentlich (!!!) weniger schweren Komplikationen kann das allerdings die Impfung. Und weil das in zu viele Köpfe nicht reingeht, wäre eine Impfpflicht mehr als hilfreich.

Am 23. Januar 2022 - 14:37 Uhr von Margitt.

Nun bringen Sie zum x-ten Mal das Thema "Haftung bei Impfschäden" zur Sprache. Es wurde Ihnen genauso oft erklärt, dass der Staat/die Bundesregierung dafür haftet.
Allerdings nur bei von der EMA ZUGELASSENEN Impfstoffen. Sie fordern doch hier ständig die Abgabe von nicht zugelassenem China-Impfstoff.
Ich habe Sie schon mehrfach gefragt, ob ausgerechnet SIE sich mit dem Zeug impfen lassen würden, wo es keine Haftung geben kann.
Stattdessen kommen Sie jetzt wieder mit der Frage nach der Haftung. Das muss und kann man wirklich nicht mehr verstehen.

Impfregister

Warum sollte ein zentrales Impfregister am Datenschutz scheitern? Es wäre nicht öffentlich einsehbar. Ich halte es für viel unangenehmer, wenn ich meinen Personalausweis zusammen mit dem Impfnachweis in Cafés, Restaurants bzw. im Zusammenhang mit anderen Dienstleistungen vorlegen muss. Somit sieht man bspw. mein Geburtsdatum, meine Adresse, etc. Das ist m.E. nicht mit Datenschutz vereinbar. Bzgl. eines nicht öffentlichen Impfregisters sähe ich eher keine wesentlichen Probleme.

Viele denken ans auswandern

Wenn die Impfpflicht kommt und auch durchgesetzt werden soll…

Ich gehe davon aus, dass viele kluge Köpfe das auch letztendlich machen werden. Einige die ich kenne haben sich schon nach Spanien abgesetzt.

In einem Fall wird der Sitz eines mittelständigen Unternehmens ins Ausland verlegt.

Da gehen dem deutschen Staat jährlich Steuereinnahmen in Millionenhöhe verloren.

Ob das schon mal jemand bedacht hat?! Da muss man vieles Bußgelder dafür schreiben.

Und dann noch die Verwaltungskosten.

Die Impfpflicht ist unnötig wie ein Kropf.

Sie wird die Gesellschaft weiter spalten.

16:11, logig

>>Vieleicht wäre es besser gewesen, Biontech hätte sein ursprüngliches Konzept der Vaccine einen Stoff zuzusetzen, der den Virus an der Vermehrung hindert, beibehalten. Aber das war dem Impfstoffverkäufer nicht recht.<<
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Sinn und Zweck einer jeden Impfung ist es, den Erreger an der Vermehrung zu hindern. Außerdem wird bei einer Impfung nur einmal etwas gespritzt, den Rest erledigt dann das Immunsystem. Eine Substanz, die als Substanz die Virenvermehrung ver- oder behindert, wäre ein Medikament. Das wirkt nicht, wenn es nur einmal im Rahmen einer Impfung in den Körper gelangt, es müsste kontinuierlich zugeführt werden. Insofern ist Ihre Behauptung sinnfrei, wird aber in wissenschaftsfernen Kreisen gern kolportiert.

@ Werner1955 16:49 und 16:53

Meines Erachtens spricht aus Ihren Zeilen erneut in erster Linie Ihre eigene Angst. So verständlich dies auch ist, bringt es Ihnen auch nichts, in wirklich JEDER Diskussion hier zum Thema Covid die Anzahl der „an oder mit Corona“ gestorbenen mantra-artig zu rezitieren.

Wirklich jeder (!) kennt diese Zahlen inzwischen zur Genüge. Ihr andauerndes Insistieren darauf, diese wieder und wieder anzumerken, wird langsam inflationär.

Nicht zuletzt kann sich diese Fixierung auf ein Gesundheitsrisiko möglicherweise schlechter auf Ihre Gesundheit auswirken, als eine eventuelle Erkrankung an sich.

@wolf666

"Am 23. Januar 2022 - 16:49 Uhr von wolf 666
Wer eine Impfpflicht ...

... die im realen Leben immer mehr in weite Ferne rückt als, wörtlich
"Corona-Impfpflicht nimmt langsam Gestalt an" herbeiredet, hat sich vom realen Leben und was da an gegenteiligen Auffassungen aufeinanderprallt (in Parteien, in der Bevölkerung, unter Medizinern, und sonstigen diversen Expertengremien) richtiggehend entfernt.
Wunschdenken von Impfenthusiasten nenne ich eine solche Artikelüberschrift, denn sie hat mit der gesamten Stimmung in unserem Lande nichts zu tun."

Und worauf basiert Ihre Wahrnehmung? Bauchgefühl-Statistik? 60 Prozent der Bevölkerung sind für eine allgemeine Impfpflicht, 32 Prozent dagegen, 8 Prozent machten keine Angaben (aus badischer Zeitung). Ihre Behauptung nenne ich Blase.

Nur um Mißverständnissen vorzubeugen. Es gibt gute und vernünftige Gründe sowohl für als auch gegen eine Impfpflicht. Aber Ihre Wahrnehmung der Dinge hat mit der Realität offensichtlich wenig zu tun.

15:47 Uhr von Anderes1961 @Kaneel

 

Sie haben sich nicht missverständlich ausgedrückt – ich habe zu oberflächlich gelesen. Verzeihung!
 

Aktionen gegen das Impfen gab es leider bereits im Winter 2020 als Impfplakate beschädigt wurden, bevor die erste Impfung überhaupt stattgefunden hat. Und Ablehnung begleitet das Impfen anscheinend so lange es dieses gibt. Von der Studie habe ich bisher nur einzelne Aspekte angeschaut. Könnte also nur spekulieren...
 
Der Vorschlag mit der Beratungspflicht ist nicht von mir. Der Tagesspiegel berichtete u.a. darüber. Eine andere Möglichkeit wäre die Terminpflicht, bei der die angeschriebene Person aktiv werden muss, wenn diese den Termin nicht wahrnehmen möchte.
  
Beides erscheint vllt aufwendiger. Andererseits wären wir möglicherweise in dieser zähen Debatte schon ein ganzes Stück weiter.

Diese Diskussion hier..

....ist ein Paradebeispiel für das Irren von Herrn Scholz, wenn er sich hinstellt und sagt : "Es gibt keine Spaltung" oder "Es gibt keinen Grund, die Strategie zu ändern" . Diese Art von Beton-Starrsinn und Ignoranz hat bei mir schon vor bzw. kurz nach dem Regierungswechsel alles Vertrauen in diesen Mann zerstört. Den habe ich mal für kompetetent für dieses Amt gehalte. Das stelle ich nun in Abrede !

@ vriegel 16:59

Richtig. Und ich würde gerne hinzufügen, dass Verantwortliche in Politik und Wirtschaft, die sich durch die Pandemie-Lage selber auf Kosten der Allgemeinheit bereichern (z. B. „Maskendeals“), nicht nur hart bestraft werden, sondern selbstverständlich jeglichen Anspruch auf ihre Bezüge/Pensionen verlieren (Politiker). Zudem natürlich lebenslanges Verbot der Ausführung eines politischen Amtes.

Das Problem vor sich herschieben ist keine Lösung

Daß man für eine Impfpflicht ein zentrales Register braucht - das war nun wirklich kein Geheimnis und unabhängig davon , ob nun - für diesmal - eine Impfpflicht erlassen wird oder nicht hätte man die Struktur dieses Registers schon längst festlegen sollen. Der Bundestag wollte doch unbedingt immer eingebunden sein - hätte er das also prophylaktisch längst beschließen sollen. Aber da haben sich die Abgeordneten wieder gedrückt. Und jetzt schiebt man es wieder weg mit der Begründung, es sei ohnehin zu spät.
Mit solchen Verfahren werden wir immer wieder in digitalen Mißständen enden. Höchst unbefriedigend und auch peinlich für die Republik

@vriegel 16:59 - Verbote verbieten?

… wenn man Ihre herbeifantasierte Verbotsliste so liest, dann merkt man, das die Demokratie wirklich in Gefahr ist!
*
… was Sie da von sich geben, ist nicht, was “die Welt” will, …
*
… sondern nur die Spitze des Eisbergs der demokratiefeindlichen Querulanz in meinen Augen.
*
wie kommen Sie dazu, den Willen der Mehrheit so antidemokratisch zu diskreditieren?

@vriegel-strategie

"Die Hürden für eine Pandemische Lage müssen mindestens auf 2/3-Mehrheit hoch gesetzt werden. Maximal 4 Wochen dauer und Ermächtigte müssen nach Beendigung zurück treten.

So kann man den Missbrauch verhindern. Zudem Verbot von restriktiven NPIs, Verbot von anlasslosen Massentests und auch von Impfpflicht.

Masken muss man ebenfalls für die Öffentlichkeit verbieten und nur in bestimmten Bereichen zulassen."
.
Selten habe ich so eine verquirlten...Käse gelesen.
Ein Glück, dass Sie nicht mehr Einfluss haben als alle anderen Bürgerinnen und Bürger dieses Landes.
Alles durchlaufen lassen und diejenigen bestrafen, die Maßnahmen ergreifen.
Ohne zu wissen, was da vielleicht in naher oder ferner Zukunft geschehen könnte. Sozialdarwinismus pur.
Ihre Beiträge werden immer empathieloser und menschenverachtender.

Am 23. Januar 2022 - 16:59 Uhr von vriegel

Zitat: Masken muss man ebenfalls für die Öffentlichkeit verbieten und nur in bestimmten Bereichen zulassen.
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Sie kratzen ganz schön an meinen Grundrechten.
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Ich werde doch wohl noch Maske tragen dürfen, wo und wann ich möchte (so lange ich nicht Auto fahre oder dem Vermummungsverbot unterfalle).
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Ich will zukünftig immer Maske tragen, wenn ich z.B. erkältet bin.

Da bin ich aber gespannt

RKI und Gesundheitsministerium wissen zur Zeit wohl selber nicht, wer denn nun unter die Impfpflicht fällt. "x geimpfte müssen noch geboostert werden oder Zahlen sie sonst auch Strafe? J&J -Geimpfte gelten auch nicht mehr als geimpft oder was ist mit unvollständig geimpften, die zusätzlich noch genesen sind?
Wenn ich mir die Leistungen bei der Datenerfassung bisher so ansehe, dann gibt es das nächste Chaos-habe aber auch nichts anderes erwartet.

@16:06 Uhr von Einfach Unglaublich

"Nee
Die Politiker begreifen es nicht.
Wir brauchen keine Impfpflicht.
Und wir brauchen erst recht nichts, was die Gesellschaft spaltet."
_
Eben, deshalb ja schnell eine Impfpflicht.
Da sind dann alle vereint.
Im Gegensatz zur jetzigen Situation, in der sich die Gesellschaft nach Hirnmasse spaltet.
_
Vielleicht gibt es ja demnächst auch einen mRNA-Impfstoff gegen Armut. Dann könnte die Politik mit Impfpflicht etwas gegen die Spaltung der Gesellschaft tun.

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