Kommentare - Ukraine-Konflikt: Baerbock und Blinken warnen Russland

20. Januar 2022 - 17:23 Uhr

Aller Gespräche zum Trotz zieht Russland weiter Truppen an den Grenzen zusammen. Bei einem Treffen mit ihrem US-Amtskollegen Blinken hat Außenministerin Baerbock den Kreml aufgefordert, von diesem Kurs abzulassen - sonst drohten Konsequenzen.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Drohungen und Warnungen ...

... was für eine tolle Grundlage für Verhandlungen.
Die Arroganz des Westens ist langsam unausstehlich.

Biden moderat

Biden unterscheidet zwischen geringfügigem Eindringen und einem Einmarch. Das ist verständlich. Kämpften doch auch schon US Söldner gegen Separatisten in der Ukraine.

Rätselhaft

Es ist und bleibt mir einfach rätselhaft, mit welcher Selbstverständlichkeit die NATO (in diesem Fall in persona von Fr. Baerbock) Dinge von anderen Staaten unter Androhung von Konsequenzen fordern kann, an die sie sich selbst nicht hält. Aber unsere "Chefdiplomatin" wird ja sicherlich wissen, wie man international auf höchstem Niveau verhandelt und politische Interessen vertritt.

Wäre es nicht mittlerweile einmal Zeit um aufeinander zuzugehen? Das ständige, gegenseitige Drohen und ankündigen von "entscheidenen Konsequenzen" wird langsam langweilig.

Sonst was?

Die Sache erinnert mich an den alten Witz: Ein Herr wird beleidigt, dreht sich empört um und fragt mit drohendem Tonfall "Nehmen Sie das wohl sofort zurück?!?" Die Antwort: "Nein." Darauf der Beleidigte: "Dann ist die Sache für mich erledigt!"
.
Was will der Westen denn machen, wenn Russland einmarschiert? Klar, ein bisschen rumoren und poltern, ein paar halbherzige Sanktionen verhängen. Und sonst nichts.
.
Ich habe jedenfalls keine Lust, irgendwelche substanziellen Nachteile, Einschränkungen oder ähnliches in Kauf zu nehmen, um ein härteres Vorgehen gegen Russland mitzutragen. Der ganze Corona-Mist reicht mir schon.
.
Krieg? Nein!
.
Und deshalb nochmal die rhethorische Frage: Russland darf nicht in die Ukraine einmarschieren, sonst.... was???

Ukraine-Konflikt

Die Nato nimmt die Ukraine nicht auf, dann ist Ruhe im Karton. Wenn wir nicht auf die Russen zugehen, schaukelt sich das immer weiter auf und ständig in latenter Kriegsgefahr zu leben, will keiner, ist im Interesse aller, auch der Ukrainer.

(leider allein seine, zumindest in diesem Fall):
„Es liege am Kreml, ob er den Weg der Eskalation oder den der Diplomatie einschlage, sagte [US-Außenminister] Blinken. Die Wahl könne man Russland nicht abnehmen“
.
„Das russische Außenministerium beschuldigte den Westen und die Ukraine, die Vorwürfe eines drohenden Angriffs durch Russland als "Deckmantel für die Ausführung großangelegter eigener Provokationen" zu nutzen“
Es (bzw. Putin) wirft Biden also unlautere Absichten im Stil eines „False-Flag“-Manövers vor.
Wer darin tatsächlich „Spezialist“ ist - nämlich wie eh und Demokratie und Menschenrechte verachtende und zum Erhalt ihrer Macht auf gesellschaftliche Spaltung in Form von Des- und Falschinformation, Propaganda, Provokation, brutale Gewalt und Unterdrückung (insbesondere auch der von Informations- und Pressefreiheit) setzende Autokraten, zeigt in aller Deutlichkeit der Faktenfinder zur False-Flag-Strategie: tagesschau.de/faktenfinder/false-flag-taeuschungsmanoever-101.html

Aggression?

Ich frage mich gerade wer hier wen provoziert? Und ich denke Baerbock sollte sich da nicht zum Handlanger unserer amerikanischen Freunde machen.

Wirtschaftliche Interessen

>>“„… Er brachte die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 als Druckmittel gegen Moskau ins Spiel. ..“<<
.
…. denn er möchte uns Deutschen ja sein teures und unter extremer Umweltbelastung gefördertes Fraking-Ga verkaufen, Klammer auf, Klammer zu.

So könnte es gehen...

a. Zusammen mit den USA und der Nato ist sicher der bessere Weg als mit dem Egomanen Macron und einer Reanimierung des längst verstaubten Normandie-Formats!
b. Das bisherige Verhalten der EU hat leider eher zur weiteren De-Stabilisierung der Situation beigetragen! Das wird auch in anderen europäischen nicht-EU Ländern so gesehen!
c. Übrigens: Großbritannien und auch die USA haben bereits vornehmlich panzerbrechende Waffen (und Ausbilder) an die Ukraine geliefert. GB mußte dabei den deutschen Luftraum umfliegen! Wie peinlich ist das denn? Diese Waffen können nur dem weh tun, der einem selbst weh tun will!
Sollte es Länder geben, die aus der Geschichte gelernt haben? Deutschland gehört jedenfalls nicht dazu!

Das könnte man sich sparen

Schon vor dem Treffen haben beide gleiches gesagt. Wozu sich noch persönlich zu treffen? Mehrmals am Tag droht EU, DE, USA Richtung Russland. Bis jetzt hat Russland nichts verbotenes gemacht Liefert planmäßig Gas. Aber man hat gesehen, dass USA bereit ist alles zu tun, eventuell irgendwelche Provokationen in Kauf zu nehmen, nur um NS2 zu stoppen. Warum schweigt USA über viele amerikanische "Ausbilder" die für Ukraine kämpfen. Das ist doch reine Provokation.

Worum genau geht es eigentlich?

Ganz so einfach ist es doch offensichtlich nicht, wie viele denken.
Hier die Bösen und da die Guten...
Worum geht es den Russen? Hierzulande wird, egal ob pro- oder contrarussisch die Idee vertreten, Russland fühle sich von der Nato bedroht. Punkt. Geostrategie halt...
Tatsächlich geht es aber auch um Teile der Bevölkerung in der Ukraine, die sich als Russen fühlen und wollen, daß ihr Gebiet zu Russland kommt, genau wie die Krim. Man fühlt sich unterdrückt.
Jetzt wird es kompliziert... und wir sehen das nicht nur dort:
Bsp. Katalonien.. früher Irland...
Es gibt nicht nur das Recht auf territoriale Integrität, sondern auch ein Selbstbestimmungsrecht der Völker.
Als in Serbien die Kosovaren Selbständigkeit und Abspaltung beanspruchten, wurde dies allgemein anerkannt, auch höchstrichterlich, z.B. 2010, als der Internationale Gerichtshof in Den Haag die einseitige Abspaltung des Kosovo von Serbien für rechtmäßig und mit dem internationalen Völkerrecht vereinbar erklärte.

Und in China ...

fällt ein Sack Reis um.

Kann einer mal bitte die Schallplatte wechseln, die muss seit Jahren einen Sprung haben.

Überbewertete Truppenbewegungen ?

Manöver sind weder Einmarsch noch Invasion und fanden häufiger in der Vergangenheit statt . Politisch nicht unübliche Muskelspiele und Säbelrasseln. Anlass dazu aus Sicht der GUS gibt es nach den Ereignissen von 2014, in Belarus und Kasachstan durchaus .Woher das verstärkte Interesse der U.S.A daran und plötzlich absoluten den Focus darauf ? Lenkt der Weltpolizist USA von eigenen inneren Schwierigkeiten ab ? Will sich die alte neue einzige Supermacht nach dem eigenen Nahost Desaster neu profilieren ? Die talentierte Mimikerin Baerbock tänzelt jedenfalls geschickt und leichtgewichtig durch den Porzellanladen als Romy Schneider der Deutschen Außenpolitik. Hollywoodreif.

man muß nur lange genug hetzen

dann erreicht man sein Ziel
steter Tropfen höhlt den Stein
und irgendwann glaubt man es selber

Frieden heisst die Devise der letzten Jahrzehnte.

Egal um welchen Preis.
Selbstaufgabe ist dabei wichtig. Verzicht und Genügsamkeit! Verzicht auf die NATO und auf Land und Ländereinen. Verzicht auf Freiheit und auf Selbstbestimmung wäre sogar im Sinne der Friedenserhaltung ebenfalls wichtig. Siehe Vorbildwirkung - Jesusopferte schon alles dafür. Und das sage ich als Atheist, aber strikter Gegner des Dienstes an der Waffe!
Frieden geht sogar über menschliches Leben - das sollte verinnerlicht werden! So paradox/ verrückt das auch klingen mag.

>>Moskau würde in einem…

>>Moskau würde in einem solchen Fall einen "hohen Preis" zahlen - "wirtschaftlich, politisch und vor allen Dingen auch strategisch", betonte sie.<<
.
Frau Baerbock würde in einem solchen Fall vielleicht die Gasverträge für Deutschland mit Russland aufkündigen.
.
Immerhin bezieht Deutschland ca. 35% seines Gesamtverbrauchs aus Russland. Das würde ein finanzieller Verlust für Russland, also ein hoher Preis, bedeuten.
.
Und NS 2 Gas kommt nicht nach Deutschland.
.
Ja, Frau Baerbock, sie sind eine erfrischende Außenministerin. Russland und Herr Putin wird schon sehen, was es davon hat, wenn Deutschland friert.

@18:25 Uhr von Quid_pro_quo

"Rätselhaft. Es ist und bleibt mir einfach rätselhaft, mit welcher Selbstverständlichkeit die NATO (in diesem Fall in persona von Fr. Baerbock) Dinge von anderen Staaten unter Androhung von Konsequenzen fordern kann, an die sie sich selbst nicht hält."

Frau Baerbocks Text klingttatsächlich so, dass allein der Truppenaufmarsch als Drohung nun sanktioniert werden soll? Ähnliches wurde neulich auch im presseclub geäussert, dass man vom Westen aus doch mal proaktiv vorgehen müsste und Nordstream 2 lahmlegt prinzipiell und nur als Belohnung Gas fliessen lässt.
Da gibt´s wohl wirklich die Vorstellung, dass man damit die komplette Kapitulation bzw. 180 Grad Wende Russlands in dieser Konfliktsituation erzwingen könnte. Irgendwann dürfte man doch einmal registrieren, dass Sanktionen nichts bewirken, erst recht nicht, wenn man diese "Munition" anlasslos verballert.

Russland warnen einfach gemacht

>>Er [Blinken] brachte die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 als Druckmittel gegen Moskau ins Spiel. "Es ist bemerkenswert, dass durch die Pipeline noch kein Gas fließt", sagte er. Das sei zweifelsohne etwas, das Russland bei seinen Überlegungen berücksichtige.<<
+
Geschickter Zug, dann kann Russland diese Rohrleitung nicht mehr als politische Waffe einsetzen, das machen die USA lieber selber.
+
Mangelnde Verwegenheit kann Blinken Russland aber nicht vorwerfen wenn er Putin zutraut, mit weniger als 100.000 Soldat*innen das flächenmäßig zweitgrößte Land mit ungefähr 250.000 aktiven Soldat*innen zu überfallen.
+
>>Blinken betonte, er sehe in der Militärhilfe für die Ukraine keine Provokation im Konflikt mit Russland.<<
+
In Anbetracht dieser Umstände auch nachvollziehbar. Schließlich findet diese Hilfe nur an Russlands Grenze statt und nicht in der RF s3elber, während Russlands Soldat*innen immerhin im eigenen Land an der Grenze zur Ukraine stehen.
+
Verbal abrüsten wäre angesagte Warnung.

In allen Artikeln

kann ich nur sehen das alle möglichen Dinge passieren sollen, also Sanktionen aller Art, einige Staaten liefern auch schnell Waffen.
Man will zwar reden, aber auf ein zugehen kann ich nicht sehen.
Klar ist aber, N2 wird wohl nie in Betrieb gehen, und falls es zu einem Konflikt kommt, fällt eine weiter aus, wenn man den Gedanken zu Ende denkt, vielleicht sogar 2.
In dem Fall bekommen wir mehr als ein Problem, und das nicht nur bei der Energie, sondern auch bei einigen Dingen.
Nutzen ziehen wir daraus keinen, aber das scheint auch niemand zu tangieren.

Naja ...

Denke Putin wird sich durch die sich ständig wiederholende Parolen nicht beeindrucken lassen.
.
Entweder beginnt man nun mit dem Verhandeln oder aber man wartet einfach mal ab und Schweigen ist Gold.

Putin rasselt mit Panzerketten entlang der Grenze

Die Drohkulisse mit einer immer noch anschwellenden Truppenmassierung ist ein aggressiver Erpressungsversuch. Der freie Westen tut gut daran, sich solidarisch dagegen zu verwahren und zu wehren.
-
Der Entwurf des Vertrages für eine Sicherheitsarchitektur, den Putin der Ukraine und dem Westen als „Alles oder Krieg“ aufzwingen will, ist nichts anders als die Denke in den Strukturen von Jalta. Eine Aufteilung Europas im Geiste Stalins nach „Einflusszonen“. Über die Köpfe von Ländern und Menschen hinweg. Ohne Rücksicht auf
- das Selbstbestimmungsrecht der Völker,
- die Souveränität der Staaten,
- die Freiheit der Menschen.
-
Weder Polen, Balten, Ukrainer noch sonstwer will freiwillig zu Putins Einflusszone gehören sondern lieber frei sein. Putins Russland hat heute seinen Nachbarn genauswenig zu bieten wie die frühere Sowjetdiktatur. Im schlimmsten Fall genau diese.

Ich denke es reicht langsam

Ich denke es reicht langsam und wir sollten endlich unseren russischen Freunden die Zusage geben das es mit uns (Deutschland) keine NATO-Osterweiterung geben wird und das diesmal bitte schriftlich. Und wir werden sehen dieser Drops ist gelutscht, ein für allemal.

Mit der Waffe an der Schläfe verhandeln ?

Der ehemalige Generalinspekteur General a.D. Klaus Naumann hat heute in einem FAZ-Leserbrief klargestellt:
-
„Es sind nicht der Westen und nicht die NATO, die völkerrechtlich bindende Verträge gebrochen, die die auf den vertraglichen Vereinbarungen von Helsinki über Paris bis Budapest beruhende Friedensordnung gestört haben. Es ist auch nicht der Westen, der seit 2008 mehrmals mit Gewalt anerkannte Grenzen in Europa verschoben hat.“
-
„Und es ist schon gar nicht der Westen, der Bedrohungen offensiv zum Ausdruck bringt, durch Truppenaufmärsche, Stationierungen von weitreichenden Waffen und wirklich große Manöver, bei denen Atomwaffeneinsätze westlich von Russlands Grenzen geübt wurden.“
-
„Viele Menschen im Westen (…) wollen zwar Sicherheit vor Russland, aber nicht gegen Russland, sondern mit Russland als Partner. Partner aber verhandeln nicht miteinander, wenn einer der beiden, in diesem Falle Russland, mit gezogener Waffe eine Unterschrift erzwingen will.“

Frieden für die dort Lebenden das echte Ziel der EU/NATO?

Wenn "Frieden schaffen" aus Drohungen besteht und nicht aus der Beantwortung der russischen Vorschläge, dann wollen die beiden wohl keinen Frieden. Oder ist ihnen der kausale Zusammenhang nicht geläufig: Maidan in Kiew, ATO in der widerspenstigen Ostukraine und deren bewaffneter Widerstand, Verhinderung des gleichen Kriegs-Schicksals für die Krimbevölkerung durch deren wiederholte (!) Entscheidung, sich von der Ukraine zu trennen und zu Rußland zurückzukehren und Völkerrechtsverstöße der Kiewer durch den Krieg gegen Donezk und Lugansk? Denn die Verträge von Minsk sind durch den UN-Sicherheitsrat bestätigt und damit Völkerrecht! Rußland ist Garantiemacht wie auch D und Fr und nicht Verhandlungsgegenstand. Die Geo-Politik interessiert die Menschen dort weniger: sie wollen nur gedeihlich und in Frieden leben - wenn auch nicht nach unseren Vorstellungen. Das ist ihr gutes Recht!

@18:59 Uhr von WM-Kasparov-Fan

"Verzicht auf Freiheit und auf Selbstbestimmung wäre sogar im Sinne der Friedenserhaltung ebenfalls wichtig. " ... "Frieden geht sogar über menschliches Leben - das sollte verinnerlicht werden! So paradox/ verrückt das auch klingen mag."

Ich verstehe ihren Text von vorne bis hinten nicht. Frieden ist doch kein Selbstzweck sondern lediglich Voraussetzung für Freiheit, Selbstbestimmung und unbedrohtes menschliches Leben!?

Ich findes es witzig das…

Ich findes es witzig das unser Weltpolizist, die USA, zur Eskalation aufruft, wenn ein Land auf seinem eigenem Gebiet Truppen zusammen zieht.
Zur Erinnerung! Die USA bleiben nicht auf eigenem Gebiet, die gehen immer direkt in ein anderes Land.
Hat der Westen so viele Probleme, das er mal wieder einen Krieg anzetteln will, um von diesen ab zu Lenken? Oder was soll dieses Kriegsgeblööke?
Und unsere Frau Baerbock sollte sich auch darüber im Klaren sein, das Europa die Hauptlast eines Konflicktes zu tragen hat, und nicht die USA. Die Raketen stehen nunmal in der EU und nicht in den USA. Und was wird im Ernstfall ein Ziel der Russen sein...?
Wir treiben Russland direkt in die Arme Chinas, der bald größten Wirtschaftsmacht dieser Welt. Dann passt es, China als Wirtschaftsmacht und Russland mit seinen Resoursen. Das Militärische sollte man auch im Auge behalten. Russland und China dürften dann zusammen auf Augenhöhe mit uns reden.
Also weiter Drohen, dann gehts schneller!

18:57 Uhr von Sisyphos3

"man muß nur lange genug hetzen
dann erreicht man sein Ziel
steter Tropfen höhlt den Stein
und irgendwann glaubt man es selber"

,.,.,

Das täte mir jetzt Leid, wenn es bei Ihnen so wäre.
Man kann es doch lernen, sich nicht aufhetzen zu lassen.

„… Er brachte die Ostsee…

„… Er brachte die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 als Druckmittel gegen Moskau ins Spiel. ..“ War es nicht die USA und auch die Grünen die uns immer davor gewarnt haben das Putin NS2 als Druckmittel gegen Deutschland einsetzen könnte? Wie es scheint ist es doch eher umgedreht der Fall, wie schnell sich die Zeiten doch ändern.

@GlobalBritain

Erklären Sie doch mal das mit dem Egomanen Macron gegenüber der Rolle der USA in der Ukraine?
Die Nato hat nach Ende des Kalten Krieges keine neue Rolle für sich gefunden und liebt unter Stoltenberg das starke Wort und provokante Gesten, was immer ein Destabilisierungsfaktor ist
.
Was haben die USA immer noch überall in Europa speziell in Osteuropa zu suchen? Weshalb versuchen sie es ununterbrochen mit Provokationen in Osteuropa? Wozu sollen wir applaudieren, wenn Großbritannien zur Aufwertung der eigenen Solokarriere Panzerbrecher an die Ukraine verkauft?
Hört doch endlich mit diesem infantilen Säbelgerassel auf!
Wir sind auf dem Kontinent Nachbarn der Osteuropäer inklusive Russlands, mischt Euch nicht immer für den eigenen Profit ein.
Ich darf Sie an die pauschale Osterweiterung der EU "proudly spearheaded by Tony Blair" erinnern, für den größeren Absatzprofit. Und dann macht sich Global Britain dünn und überlässt uns die Probleme. (Nur um per Waffenlieferungen wiederzukommen?).

Einseitige Haltung Deutschlands und Frankreichs

ist keine gute Option für eine Vermittlungsrolle!
Die USA werden wenig Interesse haben, hier ihre Truppen in einen Krieg auf europäischen Boden zu ziehen. Wir Europäer wären bei einem Krieg dran!
Das will doch keiner!
Also muß man auf die andere Seite zugehen, indem man etwas von der Ansicht der Russen akzeptiert!
Sonst wird das nichts.
Und wenn u.U. gar kein Gas mehr in den Westen geliefert wird? Auch nicht nach Polen und nicht in die Ukraine.
Und das im Winter?

Das freie Europa rückt solidarisch zusammen

Die Aggressionspolitik des russischen Regimes zeigt Wirkung bei den Europäern. Aber eine andere als Putin sie sich wünscht. Niemand will Krieg, aber die Solidarität der Menschen in Europa gilt nicht dem aggressiven Goliat sondern dem David.
-
Das freie Europa rückt zusammen. Zudem entwickeln die Ukrainer unter dem Druck Moskaus eine ukrainische Identität, die sie vorher in dem Umfang nie hatten. Auf diesem Gebiet erreicht Putin das Gegenteil dessen, was er bezweckte.

Langsam aber sicher kriege ich Angst

Guten Abend allseits, gerade habe ich die Tagesschau gesehen, und als älterer Mitbürger (sprich: etwas Lebenserfahrung ist vorhanden) habe ich die Augen aufgerissen:
das andauernde und immer deutlichere Säbelrasseln seitens Frau Baerbock zusammen mit Amerikanern macht mir inzwischen wirklich Angst!

Wenn man etwas von ehem. Kanzlerin Merkel lernen konnte (und sollte), dann Deeskalation.
Das sollte sich Ministerin Baerbock dringend aneignen, bevor sie uns alle ins Verderben stürzt!

18:43 Uhr von eine_anmerkung.

"Aggression?
Ich frage mich gerade wer hier wen provoziert?"

,.,.,

Gut, Sie fragen sich das.
Und glauben Sie, dass Sie zu einer Antwort kommen?
Die wäre interessant zu hören.

xxx

"Und ich denke Baerbock sollte sich da nicht zum Handlanger unserer amerikanischen Freunde machen."
,.,.,

Das tut sie ja auch nicht.
Um was genau geht es Ihnen?
Unterstützen Sie Putins Einmarsch?
Und sind sauer, dass Baerbock dagegen ist?

18:46 Uhr von GlobalBritain

>>c. Übrigens: Großbritannien und auch die USA haben bereits vornehmlich panzerbrechende Waffen (und Ausbilder) an die Ukraine geliefert. GB mußte dabei den deutschen Luftraum umfliegen! Wie peinlich ist das denn? Diese Waffen können nur dem weh tun, der einem selbst weh tun will!
Sollte es Länder geben, die aus der Geschichte gelernt haben? Deutschland gehört jedenfalls nicht dazu!<<
+
Panzerbrechene Waffen sind alle diejenigen Geschosse, die jegliche Panzerungen wie bei Bunkern, Wällen und sonstige Schutzeinrichtungen effektiv eingesetzt werden können. Also keineswegs nur bei angreifenden gepanzerten Fahrzeugen wie Sie offenbar glauben machen wollen. Die mitgelieferten Ausbilder dürften das allerdings wissen.
+
Vielleicht haben wir doch mehr gelernt als Sie denken.

Drohungen

Mit was will man RU denn noch drohen? Außer militärische Mittel ist schon alles zu Anwendung gekommen.Und die Russen haben sich nicht gebeigt

Flankierender Info-Krieg ist ein Indiz

2014 bei der ersten Aggressionswelle des Kreml gegen die Ukraine mit der gewaltsamen völkerrechtswidrigen Annexion der Krim mithilfe von "grünen Männchen" und der Infiltration der Ost-Ukraine durch moskau-gesponserte "Rebellen" stellten viele westliche Medien mit offenen Kommentarfunktion, wie z.B. der britische Guardian, ein Anschwellen von gesteuerten Pro-Putin Kommentaren fest. Der krasse Gegensatz zwischen dieser Zahl und der tatsächlichen öffentlichen Meinung in diesen Ländern machte deutlich, was da passierte und welchen Ursprung das hatte.
-
Nun wiederholt sich das Spiel. Die FAZ hat letzte Woche berichtet, dass sich im Netz zeitgleich zum Truppenaufmarsch von Putins Armee das Aufkommen anti-ukrainischer Fake Nachrichten verzehnfachte. Ein Indiz und als Info-Krieg ein bekannter Baustein der russischen Militärstrategie.
-
In D erfolglos: der aktuelle ARD DeutschlandTrend zeigt, dass die Deutschen ihr ohnehin niedriges Vertrauen in Putin nochmal deutlich runtergefahren haben.

@Olivia59 um 20:22 Uhr

"18:59 Uhr von WM-Kasparov-Fan
- Ich verstehe ihren Text von vorne bis hinten nicht. Frieden ist doch kein Selbstzweck sondern lediglich Voraussetzung für Freiheit, Selbstbestimmung und unbedrohtes menschliches Leben!?"

Ich verstehe Ihre Antwort sogar sehr gut.
Ich bin halt so erzogen, dass alles andere ausser Frieden nicht oder kaum zählt. Die allermeisten sind das nicht.
Verständlich, wer wil schon Jesus nacheifern ;-)

@MehrheitsBürger

"Klaus Naumann hat heute in einem FAZ-Leserbrief klargestellt:
-
„Es sind nicht der Westen und nicht die NATO, die völkerrechtlich bindende Verträge gebrochen, die die auf den vertraglichen Vereinbarungen von Helsinki über Paris bis Budapest beruhende Friedensordnung gestört haben. Es ist auch nicht der Westen, der seit 2008 mehrmals mit Gewalt anerkannte Grenzen in Europa verschoben hat.“"

**"
Warum nur diese Eingrenzung "in Europa"?

Glaubst du, die Russen wollen Krieg?

Putin will garantiert keinen Krieg, denn der würde das Riesenland wieder in seiner Entwicklung zurückwerfen. Damit haben die Russen ja - "dank" Deutschlands Zutun - hinreichend Erfahrung! Aber dem Westen gefügig wollen sie auch nicht sein. Wenn der US-Außenminister bereits VOR seinem Treffen mit dem russischen Außenminister öffentlich erklärt, dass die USA auf die russischen Vorschläge und Forderungen nicht eingehen werden, erübrigt sich eigentlich weiteres Verhandeln. Es ist eine glatte Fehleinschätzung, dass sich die Russen wiederum hinhalten lassen werden, um dann vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Ein sehr, sehr gefährliches Spiel für uns seitens der USA und ihrer Verbündeten!

Drohgebärden des Ostens...

... was für eine tolle Grundlage für Verhandlungen hat Putin da geschaffen.
.
18:21 Uhr von HSchmidt:
"Die Arroganz des Westens ist langsam unausstehlich."
Sicher, dass die Überheblichkeit und Arroganz vom Westen ausgeht?
Ich denke nicht.

@eine_anmerkung

Wir brauchen gar nicht dagegen sein das die UA in die NATO kommt.
Das ist innerhalb der NATO eigentlich schon eine beschlossene Sache, das dies im nächsten Jahrzehnt nicht der Fall sein wird. Man müsste nur einmal ehrlich miteinander sprechen. Aber was erwarte ich von Politikern?
Dann gibt es auch noch die NATO Rhules, nach denen ein teilbesetztes Land, was die UA nun einmal ist, der NATO nicht beitreten kann.
Das funktioniert schon seit Jahren in Moldavien. Da ist auch ein Teil besetzt und somit ist es nicht möglich der NATO bei zu treten.
Die Russen haben im Prinzip schon erreicht, was sie erreichen wollten.
Außerdem braucht die UA Geld für Ihre Bürger, wenn es wirklich um Menschen geht, und nicht für teure NATO Aufrüstung.
Seit 2014 gab es in der UA eine Geldabwertung des Griwna von über 500%. Ich denke da wären die Millionen der USA besser investiert als in Spielzeug für die Generäle.

Die USA soll bitte…

Die USA soll uns bitte mit diesem Thema in Ruhe lassen denn wir Deutsche sind alt genug selbst für und reden zu können und wenn ich mir anschaue wo die Amis in den letzten Jahrzehnten überall auf der Welt Kriege angezettelt haben dann geht das auf keine Kuhhaut. Es besteht nüchtern betrachtet von den weit entfernten Amis keinerlei Grund hier bei uns in Europa dermaßen provokativ aufzutreten.

@20:19 Uhr von MehrheitsBürger

"Putin rasselt mit Panzerketten entlang der Grenze
Die Drohkulisse mit einer immer noch anschwellenden Truppenmassierung ist ein aggressiver Erpressungsversuch. Der freie Westen tut gut daran, sich solidarisch dagegen zu verwahren und zu wehren."

Die Ausgangslage ist doch recht übersichtlich.
Russland sieht die fortgeschrittene Natoerweiterung und seit Jahren zunehmende Militärkonzentration in östlichen NATO Ländern inkl. Ukraine als Aggression.
Wir nun seine Reaktion, die Truppenkonzentration.

Putin will damit immerhin einen diplomatischen Kompromiss am Verhandlungstisch erzwingen, da er bereits sein Verhandlungsangebot schriftlich auf den Tisch legte.
Was Sie fordern ist die Absage an Diplomatie und schön weiter Konflikt mit Risiko zum Krieg setzen.
Anders als viele es sich vorstellen, ist eine "harte Kante gegen Russland" nicht billig für uns. Speziell in Europa, die USA sind ja mal wieder weit weg.

Aufeinander zugehen, aber nicht mit Kriegsgerät

18:25 Uhr von Quid_pro_quo:
"Wäre es nicht mittlerweile einmal Zeit um aufeinander zuzugehen?"
Gute Idee. Die Frage ist nur, wieso Putin das Aufeinanderzugehen mit Panzern bewerkstelligt. Keine gute Grundlage.

@20:28 Uhr von MehrheitsBürger

,Das freie Europa rückt solidarisch zusammen. '

Das freie Europa lässt sich von den USA in einen Konflikt treiben, der in Europa ausgetragen wird.
Das ist das Sägen am Ast, auf dem man sitzt und kein solidarisches Zusammenrücken.

Am 20. Januar 2022 - 18:28 Uhr von M. Höffling

Was will der Westen denn machen, wenn Russland einmarschiert? Klar, ein bisschen rumoren und poltern, ein paar halbherzige Sanktionen verhängen. Und sonst nichts.
.
Ich habe jedenfalls keine Lust, irgendwelche substanziellen Nachteile, Einschränkungen oder ähnliches in Kauf zu nehmen, um ein härteres Vorgehen gegen Russland mitzutragen. Der ganze Corona-Mist reicht mir schon.
.
Krieg? Nein!
.
Und deshalb nochmal die rhethorische Frage: Russland darf nicht in die Ukraine einmarschieren, sonst.... was???
__
Genau das würde mich auch dringend interessieren. Als wenn man in DE keine anderen Probleme hätte. Mich treibt auch sehr die Frage um, was die deutsche "Chefdiplomatin" dann vorschlägt. Dieses undiplomatische Säbelrasseln halte ich für äusserst bedenklich und frage mich, was die EU insgesamt von diesem deutschen Vorpreschen hält. Insbesondere die Nato-Verbündeten.

@20:34 Uhr von WM-Kasparov-Fan

"Olivia59: >>Ich verstehe ihren Text von vorne bis hinten nicht. Frieden ist doch kein Selbstzweck sondern lediglich Voraussetzung für Freiheit, Selbstbestimmung und unbedrohtes menschliches Leben!?"<<

Ich verstehe Ihre Antwort sogar sehr gut.
Ich bin halt so erzogen, dass alles andere ausser Frieden nicht oder kaum zählt. Die allermeisten sind das nicht.
Verständlich, wer wil schon Jesus nacheifern ;-)"

Achso, in Form dieses Selbsopferungsmotivs verstehe ich Sie, auch wenn ich religiös unmusikalisch bin. Als Fremdbestimmung wäre es halt schwierig... in diesem Falls z.B. als Ansage für die Ukraine, das sie den Preis für Frieden in Europa bezahlen müssten. Tun Sie nicht, war nur so generalisiert missverständlich.

@MehrheitsBürger

In Kiew mag das eventuell so sein. Auch im westlichem Teil der UA.
Ich würde Ihnen einmal raten in die UA zu reisen und dort einmal mit den Leuten zu sprechen. Ich wäre sehr daran interessiert zu erfahren wie Sie dann zu dem geschriebenen stehen.
Mein Hauptwohnort ist Odessa, obwohl ich in Deutschland geboren bin. Das ich sehr viel in der UA und der RF bin liegt an meinem Job.
Ich habe täglich mit Russen und Ukrainen zu tun, und komme zu einem anderen Ergebnis.

… und dabei liebe ich euch beide

Wir, die EU, sollten uns endlich von unseren Kindergärtnern aus Übersee emanzipieren und eine friedliche Koexistenz mit unseren Anrainern anstreben und dazu gehört auch, diese nicht ständig bevormunden zu wollen und diese zu respektieren und zu akzeptieren. Ich bin ok, du bist ok. Es gilt auch dieses Verständnis unseren Kindergärtnern aus Übersee klarzumachen und wir würden dann auch mit denen weiterspielen. Es gilt endlich ein stabiles Gleichgewicht in der EU herzustellen. Wir leben hier und nicht unsere amerikanischen Freunde.

Baerbock wollte „Härte“ zeigen gegenüber Moskau

Russland hat die mächtigsten Landstreitkräfte der Welt und die zweitmächtigste Luftwaffe und Marine. Russland hat die größten Nuklearstreitkräfte und ist führend in der Anwendung von Hyperschallwaffen.

Andererseits: Deutschland hat die Gorch Fock! Da kann man natürlich Forderungen stellen und breitschultrig auftreten.

Spaß beiseite: die USA kennen die militärischen Möglichkeiten Russlands, und deshalb hat wohl auch Biden davon gesprochen das man bei einer „small incursion“ (kleinem Einmarsch) evtl noch nicht so entschieden reagieren müsse!
Zwar haben dann State Department und Weißes Haus inkl Vizepräsidentin rasch dementiert.

Doch zeigt dies, dass offenbar in den bilateralen Gesprächen Anfang Januar nicht Washington Moskau die „Instrumente“ gezeigt hat, sondern umgekehrt.

Wozu soll Rußland die Ukraine brauchen?

Es ist für Rußland völlig ausreichend, wenn sich die Ukraine neutral und unabhängig verhielte! Damit bestünde keine Bedrohung (Karte anschauen bis zum Asowschen Meer!) für das Land.
Es sei auch daran erinnert, dass Putin den von Georgien grundlos begonnenen Krieg auf Bitten des damaligen französischen Präsidenten beendete, ohne Georgien zu zerstören oder zu okkupieren. Schließlich war Tbilissi damals nur noch einen Steinwurf von den russischen Truppen entfernt, die sich gerade aus der Jelzin-Zeit wieder aufgerappelt hatten. Aus Almaty sind die russischen Truppen ebenfalls wieder abgerückt. DAS sind Fakten.

Putin provoziert,

daran gibt es ja nichts zu rütteln. aber man darf ja auch mal fragen, warum er das macht. einige der punkte, die Russland wichtig sind, kann ich sogar nachvollziehen. entgegenkommen der anderen seite wäre vor einigen jahren ein leichtes gewesen. der zug ist aber abgefahren, da man seitens der USA gar kein interesse daran hatte. und Putin? der hat mit einigen seiner aktionen seinen teil dzu beigetragen, dass gespräche auf diplomatischer basis mittlerweile mehr als schwierig geworden sind.

aber: was mich unglaublich nervt mittlerweile, ist das ständige gehabe der westlichen seite, die schon seit längerer zeit so tun, als wäre die Ukraine ein unschuldiges lämmchen. keiner der westlichen seite nennt die ständigen provokationen der Ukraine beim namen, keiner verurteilt sie. Russland hat im vorliegenden falle ganz gewiss nicht den schwarzen peter exklusiv.

@MehrheitsBürger

Bitte nicht die Fakten und Ereignisse aus dem Kontext reisen, das ergibt kein ehrliches Bild der Geschehnisse.
Es ging in der UA nicht erst 2014 mit der Krim los.
Der Ursprung der Ereignisse geht weiter zurück.
Ich mag auch nicht das die Russen sich die Krim einverleibt haben!
Aber ich mag auch nicht das wir uns immer nur die Punkte anschauen die in unser Konzept passen!
Für mich hat Russland oder Putin immer nur reagiert. Wir haben agiert!
Und das Putin nicht dabei helfen wird einen schicken NATO-Stützpunkt neben seiner Schwarzmeerflotte auf der Krim zu errichten war allen Klar, auch den westlichen Politikern.
Und das die RF nicht mehr zuschauen will wenn man Raketen vor der Haustür stationiert, verstehe ich. Haben die USA ja auch nicht gewollt, das Raketen in Cuba stationiert werden.
Und komisch der Russe hat das damals verstanden. Warum wir nicht? Sind wir taub oder einfach nur arrogant?

Was man in Berlin beachten sollte

Seit 30 Jahren kenne ich die Berichterstattung über Russland als herablassend, ignorant und arrogant (hat nichts mit der ARD zu tun).

In Russland hat man bisher dazu gelassen reagiert, mit den Achseln gezuckt oder angesichts von soviel Naivität sich amüsiert gezeigt.

Das beginnt sich jetzt gerade etwas zu verändern. Man zeigt plötzlich Nerven in Moskau.

Das politische Berlin wäre bitte gut beraten dies zu erkennen und entsprechend das eigene Handeln anzupassen.

Es wäre fatal, Russland in eine Position zu manövrieren, das man in Moskau zu der Einsicht gelangt das der Verzicht auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas an Deutschland das „kleinere Übel“ ist.

Putin's "NATO-Osterweiterung = Angst vor Demokratie

Der Terminus "NATO Ost-Erweiterung" stammt aus der Propagandakiste des Kreml. Die NATO hat kein Eigenleben und die Länder aus dem ehemaligen Herrschaftsbereich der kommunistischen Sowjetunion wurden nicht eingefangen sondern haben sich selbst aktiv um die Aufnahme bemüht.
-
Warum ist klar. Nach Jahrzehnten der Diktatur hattten sie endlich ihre Freiheit erlangt und Demokratien eingereichtet. Russland hingegen hat sich nach vielversprechenden Ansätzen in den 90ern in Richtung Diktatur zurückentwickelt. Es war eine Frage der Zeit, bis vom Kreml wieder Bedrohungen für die kostbare Freiheit ausging und die jetzige Entwicklung bestätigt die Länder darin.
-
Putin hat keine Angst vor der NATO und hat die "Ost-Erweiterung" als propagandistischen Popanz aufgebaut. Seine Angst gilt den Heranrücken der Demokratie in den Sichtbereich seiner eigenen Bürger.

nachtrag zu Fr. Baerbock

und einem grossteil der Grünen: was ist aus dieser partei geworden, die mal angetreten ist als partei des friedens? mich erinnern viele der heutigen Grünen in sachen aussenpolitik an die kriegsgeilen falken der US-republikaner. kommt dabei raus, wenn der partei-nachwuchs mentoren-programme durchlaufen muss, währenddessen sie auf stramm westliche linie gebürstet werden. und nein, ist keine unbelegte behauptung meinerseits, ich kenne in der tat beispiele aus der grünen jugend, von mitgliedern, die für "gut" befunden wurden, um in die hohe politik aufzusteigen.

Ukraine-Konflikt: Baerbock und Blinken warnen Russland

Immerhin wissen wir jetzt, weshalb die USA sooo schnell aus Afghanistan abgezogen sind. Sie wollten keinen "Klotz am Bein haben", während dem geplanten Waffengang gegen Russland...in der Ukraine. Warum jetzt ?
Die ganze Welt ist mit Corona "beschäftigt", da wird der Krieg in Ukraine zur Nebensache....
Also dürfen wir annehmen : -->es wird ernst, mit der handfesten Nato-Osterweiterung ! "Die "muss" kommen, denn die Bodenschätze Sibiriens locken ungeheuer stark !
Annalena sollte -->Deutsche Außenpolitik machen !
...nicht USA-Nato-Politik !

Putin wollte einen Wirtschaftsraum "Von Lissabon bis Wladiwostok" schaffen! Ein genialer Gedanke !!!
....aber eigentlich klar, dass das den USA nicht gefällt....und dem Stoltenberg auch nicht. Denn dann wäre Frieden in Europa, von Lissabon bis Ural und weiter bis Wladiwostok ! Das würde bedeuten, dass Stoltenberg sich arbeitslos melden müsste...und die US-Waffenindustrie könnte dicht machen .......

Am 20. Januar 2022 - 20:28 Uhr von MehrheitsBürger

" Das freie Europa rückt solidarisch zusammen
Die Aggressionspolitik des russischen Regimes zeigt Wirkung bei den Europäern. "
-
Abgesehen von den Politikern die sich äußern, woher wissen Sie was und wie die rund 400 Millionen Europäer denken, kann es sein das die eher nicht erfreut sind von der jetzigen Lage und dem Säbelrasseln.

Aufeinander zugehen

Wann geht Putin endlich auf die Nato zu? Baerbock war extra in Moskau.

@suomalainen 20:50 Uhr

Putin provoziert, daran gibt es ja nichts zu rütteln.
Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Sie (und andere auch!) mal darüber nachdenken, wer 1994 als Besatzungsmacht aus D abzog, während die US-Streitkräfte hier immer noch stehen samt ihren Atomwaffen. Vielleicht täten Sie damit einen winzigen Schritt, um die Verhältnisse vom Kopf auf die Füße zu stellen.

20:40 Uhr von Parsec

>>18:25 Uhr von Quid_pro_quo:
"Wäre es nicht mittlerweile einmal Zeit um aufeinander zuzugehen?"
Gute Idee. Die Frage ist nur, wieso Putin das Aufeinanderzugehen mit Panzern bewerkstelligt. Keine gute Grundlage.<<
+
Schlüssige Bemerkung. Weil Putin im eigenen Land mit Panzern rummacht, winkt der Westen an der russischen Grenze mit der weißen Fahne ...
+
... ja klar, wo sollten wir auch sonst winken, wenn wir beim Aufeinanderzugehen gesehen werden wollen. Oder sind die ausländischen Ausbilder gar keine Schneider mit Fahnen sondern können das "Kriegshandwerk" besonders gut?

Ich habe mir längst…

Ich habe mir längst angewöhnt erst mal alles zu hinterfragen was ich so lese. Dafür besorge ich mir erst mal Infos und zwar in so einem Fall von beiden Seiten. Die sortiere ich dann nach glaubhaft und nicht glaubhaft. Danach stell ich mir die Frage wie hätte die jeweils andere Seite auf das Verhalten reagiert. Und zu guter letzt die Frage wem nützt es. In 95 % der Fälle komme ich dann zu dem Entschluss, es nutzt den Mächtigen und Reichen aber selten dem Volk. Das ist seid Jahrtausenden so. Hört endlich auf euch gegeneinander aufsetzen zu lassen wir sitzen alle im selben Boot und wenn das kentert gehen wir alle unter. In dem Konflikt gibt es kein Gut und Böse, es geht einzig und allein um Macht und Einfluss und am Ende um Geld.

Baerbock und Blinken warnen Russland

Hallo, Leute hier im Forum. Können sich eigentlich die USA bzw. Deutschland es leisten, Russland nach 20 Jahre Putin überhaupt noch zu warnen? Die USA unter Bidens ehemaligem Chef haben Russland doch selbst nach dem Ende des Ostblocks als eine Regionalmacht diffamiert. Soll man sich dann wundern, wieso Putin während der Spiele von Sotchi 2014 zu der Methode Einmarsch auf der Krim sich entschließt. Oder war es umgekehrt? Auch egal, weil die NATO bzw. Stoltenberg genau weiss, dass Putin nicht dasselbe ist wie ein Milosevic oder ein Gaddhafi. Wozu dienen heute eigentlich noch INF-Vertrag von 1987 sowie die START-Verträge? Sie sind nur noch Fetzen Papier, sofern wirklich ein neuer Krieg droht zwischen den USA und Russland. Wer hat eigentlich bei Putin seit Neujahr 2000 praktisch von Anfang an weggeschaut und wundert sich nun nach 22 Jahren in zwei verschiedenen Ämtern, dass er noch immer da ist und mächtiger denn je. Gefahren auf der Welt wären woanders gesucht worden.

Ich habe russische Militärs und Diplomaten kennengelernt

Das ist alles schon eine Weile her. Trotzdem ist einiges was ich da erfahren habe relevant für die Einschätzung der aktuellen Situation.

Das dieses britische Schlachtschiff neulich absichtlich vor der Krim eine Provokation durchgeführt hat, hätte man besser bleiben lassen.

Die Diplomatin die früher im Umfeld Lawrows arbeitete, sagte mir das Gespräche in Gremien (zB Weltsicherheitsrat) oder mit Ländern wie Deutschland aus russischer Sicht völlig bedeutungslos sind. Wenn es wirklich etwas kritisches zu besprechen gäbe, müsste dies mit den USA direkt geschehen und nur so seien Lösungen möglich. Soviel zum „Normandie Format“.

Ich kann nur davor warnen, die Entschlossenheit und auch die militärischen Möglichkeiten Russlands zu unterschätzen.

Ich werte die aktuellen Äußerungen Bidens als ein Indiz dafür das selbst im Kriegsfall die USA evtl. nicht zu ihrer Bündnisverpflichtung stehen werden aus Angst vor der eigenen Vernichtung.

Frau Baerbock

wäre gut beraten, sich mal die meinung der bürger anzuhören, die auf gas angewiesen sind und schon heute unter den derzeit hohen preisen leiden, bevor sie forsch anmerkt, kompromisslos zu sein und notfalls auf russisches gas zu verzichten. denn: fracking-gas aus den USA wird nochmal ne ecke teurer (davon, dass die USA die umwelt massiv verschandeln mit ihrer förderung, ganz zu schweigen). passt irgendwie nicht zu einer partei, die sich doch so sehr dem umweltschutz verschrieben hat....

@20:54 Uhr von MehrheitsBürger

"Putin hat keine Angst vor der NATO und hat die "Ost-Erweiterung" als propagandistischen Popanz aufgebaut. Seine Angst gilt den Heranrücken der Demokratie in den Sichtbereich seiner eigenen Bürger."

Diese Ignoranz, die es mit Blick auf die Historie und das militärische Kräfteverhältnis eindeutig ist, kommt wohl noch teuer zu stehen. Die angebliche Anziehungskraft einer demokratischen Ukraine, die schon längst eine war und eigentlich eine Oligarchie mit noch weniger Wohlstand für die breite Gesellschaft ist, bleibt Wunschdenken. Selbst die RAND-Corporation sieht es in einem Strategiepapier als Unwahrscheinlich an, das die Bevölkerung sich gegen das "Regime" wendet und man da gross Einflussmöglichkeiten hätte.

@Olivia59 um 20:43 Uhr

"Achso, in Form dieses Selbsopferungsmotivs verstehe ich Sie, auch wenn ich religiös unmusikalisch bin. Als Fremdbestimmung wäre es halt schwierig... in diesem Falls z.B. als Ansage für die Ukraine, das sie den Preis für Frieden in Europa bezahlen müssten. Tun Sie nicht, war nur so generalisiert missverständlich."
Ja genau, auch wenn ich mir hier grammatikalisch einiges Ihres Textes nicht richtig "zusammenreimen" kann, glaube ich den Kontext zu verstehen.
Frieden, und damit Verzicht und Hergabe, geht für mich über alles andere, natürlich auch über Länder und Staaten und deren Bevölkerung. Solange nur Frieden gewährleistet bleibt.

"Diplomatie" der Drohung

"Moskau würde in einem solchen Fall einen 'hohen Preis' zahlen - 'wirtschaftlich, politisch und vor allen Dingen auch strategisch', betonte sie."
_
Hat Frau Baerbock eigentlich mal konkretisiert, was sich Russland unter dieser Phrase seit Wochen heruntergeleierten Phrase vorstellen muss?
_
Wir könnten ja den Gasimport aus Russland einstellen. Da wir im Winter einen erhöhten Bedarf haben, würde das Russland besonders hart treffen.
_
Oder wir starten einen neuen Auslandseinsatz. Was am Hindukusch nicht so richtig funktioniert hat, wird im Donezbecken bestimmt besser klappen.
_
Oder wir setzen auf das traditionelle Erfolgsinstrument der westlichen Diplomatie und sanktionieren Russland.
_
Oder Frau Baerbock hält einfach mal die Luft an und besinnt sich auf die Interessen Deutschlands und Europas. Gute Beziehungen zu Russland würden uns alle weiterbringen als die als "Diplomatie" bezeichneten Drohungen.

Ich verstehe ja, dass man dem US-Volk

immer wieder beweisen muss, dass die eklatanten Militärausgaben wichtig, sinnvoll und gerechtfertigt sind.
Auf der anderen Seite ist im Moment für die USA nirgendwo so "richtig was los." Da kommt so ein Konflikt, den eigentlich weder die USA, noch DE etwas angeht, wie gerufen. Ich wüsste auch garnicht, welches Interesse vonseiten DE an einem Nato-Beitritt der UKR bestehen könnte, zumal da ja ohnehin einiges gegenspricht. Wäre es nicht klüger, eine Vereinbarung zu treffen, dass die UKR kein Nato-Mitglied wird und RUS sich im Gegenzug verpflichtet, die Grenzen der UKR zu akzeptieren und keine diesbezüglichen Aktionen unternimmt ?
Ich denke, die Vergangenheit hat mehr als einmal gezeigt, dass Krieg gegen Russland auf europ. Boden sehr Verlust- und tränenreich ist.
Was die derart aufgeladene Stimmung betrifft würde ich mir für DE von Herzen wieder die diplomatische und deeskalierende (hier stimmen die Attribute nämlich ) Art von Frau Merkel wünschen. Gut, dassich bischen weiter weg bin.

… und die unerfahrene Frau Baerbock

Und die unerfahrene Frau Baerbock springt auf den Zug der Amis und poltert fleißig mit. Mein Gott, das kann ins Auge gehen!

@MehrheitsBürger "Russland…

@MehrheitsBürger "Russland hingegen hat sich nach vielversprechenden Ansätzen in den 90ern in Richtung Diktatur zurückentwickelt." Tut mir wirklich leid das jetzt so zu sagen aber sie scheinen von Russland wenig Ahnung zu haben. Ich kann Ihnen nur empfehlen sich das schöne Land mal anzuschauen und dort mit den Leuten über die hoffnungsvollen 90 Jahre zu sprechen. Das könnte helfen ihre Sicht auf einige Dinge auch in Beziehungen auf Putin zu verändern.

@MehrheitsBürger

Ahhhh, die Demokratiekeule. Schauen Sie sich mal in der Welt um, in wievielen Staaten die Demokratie eigentlich nicht existiert.
Wir machen trotzdem Geschäfte mit diesen Ländern. Wir brauchen gar nicht soweit schauen, Türkei reicht schon. Wir sagen "dudu" und gehen zur Tagesordnung über. In Polen und Ungarn herrschen im Prinzip derzeit auch Autokraten. Und was machen wir da???
Ich sage immer das mir die schönste Demokratie nichts nützt, wenn sie mich nicht satt macht. Auch in der UA, wo die Demokratie Einzug hatte, hat sich vieles verschlechtert als verbessert. Preise für Lebensmittel wie in Deutschland aber Löhne, abgesehen von Kiew, wie in Bangladesh.
Und die Menschen werden immer das bevorzugen was das Leben besser macht.
Und auch da einmal zurück schauen. Bis zu unseren Saktionen ging es stetig Bergauf in der RF. Aber das wir auch daran Schuld sind das viele Menschen unzufrieden sind blenden wir aus.
Politik ist nun mal nicht Schwarz oder Weiß. Sie ist grau, sehr grau!

Am 20. Januar 2022 - 20:54 Uhr von MehrheitsBürger

" Putin hat keine Angst vor der NATO und hat die "Ost-Erweiterung" als propagandistischen Popanz aufgebaut. Seine Angst gilt den Heranrücken der Demokratie in den Sichtbereich seiner eigenen Bürger. "
-
Ganz so profan ist aber nicht. die kürzestes Strecke von der Ukraine bis Moskau ist 460 Kilometer Luftlinie, was meinen Sie wenn Russland bis auf 460 Kilometer an eine Stadt in den USA heranrücken könnte, was würde passieren.
Wenn also die Ukraine in der NATO ist, was passiert dann, genau das, das kann der RF nicht gefallen.
Das mit der Demokratie wäre etwas zu einfach.

@20:54 Uhr von Möbius

"Es wäre fatal, Russland in eine Position zu manövrieren, das man in Moskau zu der Einsicht gelangt das der Verzicht auf die Einnahmen aus dem Verkauf von Öl und Gas an Deutschland das „kleinere Übel“ ist."

Das dieser Ressourcenhandel, der selbst den Kalten Krieg für eine gewissen Stabilität gesorgt hatte überhaupt so oft in Frage gestellt und munitioniert wird, zeigt mir, dass das Arsenal an Sanktionsmöglichkeiten einfach leer ist und man überhaupt keinen Plan B hat um sich weiter Verhandlungen mit Kompromissen zu verweigern.

Darstellung: