Kommentare - RKI: Erstmals mehr als 100.000 Corona-Neuinfektionen

19. Januar 2022 - 08:04 Uhr

Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen in Deutschland hat mit 112.323 Fällen erstmals die Marke von 100.000 überschritten. Die Inzidenz stieg auf 584,4. Gesundheitsminister Lauterbach rechnet erst im Februar mit Entspannung.

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Kommentare

Lehrstück in Sachen Kontrollillusion

Wir haben (nach den Niederlanden) die härtesten Einschränkungen in Europa und relativ moderate Infektionszahlen. Das lässt viele an die Wirksamkeit der Maßnahmen glauben. Tatsächlich werden wir in den nächsten 2-3 Wochen erkennen, dass wir einer Kontrollillusion erliegen, wie so oft in dieser Pandemie.
Setzen wir gleich auf die Grippalisierung. In Kürze werden wir es ohnehin machen müssen, um die kritische Infrastruktur aufrecht zu erhalten.

Frage

Was machen die Medien und die Dauerposter, wenn Corona vorbei ist?

Hmmm....

"Er forderte daher einen schnellen Beschluss des Bundestags zur Einführung einer Impfpflicht. "Wenn wir einen Antrag machen wollen, der noch funktioniert, dann setzt er die Impfpflicht im April in Kraft, vielleicht im Mai, weil die diejenigen, die noch gar nicht geimpft sind, die müssen ja noch drei Impfzyklen durchlaufen", sagte Lauterbach. "Und dann ist man ja schon im September oder Oktober." Es müsse schnell geschehen, damit er die Welle im Herbst noch abwenden könne, sagte der Gesundheitsminister."

Janus.... sagt er das als Gesundheitminister oder Parlamentarier?

Impfpflicht ab April / Mai

Die Meldung zeigt die Widersprüche, in die sich die Politik derzeit verstrickt.

Der Gesundheitsminister erwartet erst im Februar eine Entspannung und geht ab April / Mai (also nach der "Entspannung") von einer Impfpflicht aus, damit bis zum Herbst die bisher Ungeimpften noch die DREI Impfungen durchlaufen könnten und man für den Herbst präpariert sei.

Bis zum Herbst und den für Herbst angenommenen weiteren Mutationen ist aber der Impfschutz der derzeit voll immunisierten, zum Teil "Geboosterten" bereits wieder verfallen, wenn man von einer Immunisierungsdauer von 6 Monaten ausgeht. Zudem weiß heute keiner, ob und welche Mutationen auftreten. Der Gesundheitsminister geht also von einer prophylaktischen Impfpflicht aus, was offensichtlich verfassungswidrig wäre.

@08:29 Uhr von DeHahn

"Was machen die Medien und die Dauerposter, wenn Corona vorbei ist?"

Die Medien werden sich anderen Themen zuwenden. Die Dauerposter / Coronaleugner werden sich dem nicht extistenten Klimawandel zuwenden. Da kann man auch faktenfrei seine Meinung mitteilen.

Wenn man so bedenkt...

...was in den letzten zwei Jahren alles an möglichen Szenarien befürchtet wurde, als die täglichen Infektionen erstmals hundert, tausend oder zehntausend überschritten haben, müsste man jetzt eigentlich im Bett bleiben und die Decke über den Kopf ziehen.
Und da auch immer häufiger Fälle auftauchen, wo Leute bereits zum zweiten Mal infiziert sind, selbst doppelt Geimpfte, oder Geboosterte erkranken, sollte man (endlich mal) überlegen, wo wir eigentlich hin wollen oder können.
Vor allem bedarf es (endlich mal) einer Überprüfung unserer Arroganz, mit der wir nach wie vor glauben, dass wir natürliche Vorgänge dauerhaft ignorieren oder kontrollieren können.
Wie oft muss uns Mutter Natur eigentlich noch in den A...llerwertesten treten, bis wir einsehen, dass sie am längeren Hebel sitzt? Sonst gehen wir demnächst tatsächlich den Weg der Dinos und des Dodos (wobei der Dodo streng genommen sowieso ein Dino war...)

Vielleicht sollte der ...

"Gesundheitsminister" einfach für mehr Impfstoffauswahl sorgen.

Ein Telefonat mit der EMA über die Zulassungsformalitäten und ein Anruf zu Herstellern von Impfstoffen ohne EU-Zulassung um denen etwas bei der Bürokratie zu helfen könnte gut sein.

Ein weiterer Tipp wäre es, nicht einfach Millionen von Impfungen als ungültig zu erklären ohne einen Hinweis darauf zu geben. Ja am Wochende wurde alle die mit den Janssen-Impfstoff geimpft wurde und noch keine 2. Spritze bekommen haben als nichtgeimpft eingestuft.
Wie groß der Anteil ist, ist schwer zusagen. Es liegt wohl irgendwo zwischen 0 und ca 3,5 Mio.
Somit wird die Impfquote ein reines Abschätzen.

Zu dem restlichen teilweisen abstrusen Unsinn den Karl Lauterbach von sich gibt gibt es auch keine medizinische Erklärung.
Warum sind es nochmal 3 Impfungen?
War die 3. Impfung nicht als Booster gedacht, da die 2. Impfung zulange her war (zulange bedeutet 3 Monate)?

@ma_tiger : Kontrollillusion

Die Kontrollillusion beruht natürlich zum Teil auch auf einer vermeintlichen wissenschaftlichen "Schärfe", die so gar nicht gegeben ist. Von Anfang an war z.B. klar, dass Impfungen nicht zu einer sterilen Immunität führen, sondern - in den ersten Monaten - zu einem Absinken der Viruslast und - auch länger, vielleicht ein Leben lang - zu einem "Eigenschutz" des Geimpften vor schweren Krankheitsfolgen (90-95 %).

Inzidenzzahlen hängen entscheidend von der Kontrolldichte und auch der Kontrollgruppe ab. Der Gesundheitsminister geht selbst von einer Dunkelziffer mit dem Faktor 2 aus. Derzeit werden primär Schüler und "mobile" Erwachsene getestet, was das Dunkelfeld in diesen Gruppen aufhellt. Rentner, insbesondere solche, die "Geboostert" sind, haben gar keinen Anlass für einen Test. Auch hier liegt eine Kontrollillusion vor, die möglicherweise eher positiv ist.

@DeHahn (8:29)

Einfach mal "We didn't start the fire" von Billy Joel anhören, da erkennt man ganz schnell, dass wir immer irgend etwas haben werden, was uns beschäftigt.
I can't take it anymore...

08:35 Uhr von Tinkotis "Dinos und Dodos"

Vor allem bedarf es (endlich mal) einer Überprüfung unserer Arroganz, mit der wir nach wie vor glauben, dass wir natürliche Vorgänge dauerhaft ignorieren oder kontrollieren können. (...) Sonst gehen wir demnächst tatsächlich den Weg der Dinos und des Dodos (wobei der Dodo streng genommen sowieso ein Dino war...)

Die Dodos haben wir aufgegessen. Sind wir "Mutter Natur"?
Die Dinos sind noch unter uns. Wir essen sie täglich zu Millionen. Nennt sich "Chicken Wings", "Hühnerbrühe" und so weiter.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

@ma_tiger, 08:21

Wenn man sich die Inzidenzzahlen in den europäischen Regionen ansieht, dann ist Deutschland noch immer vergleichsweise wenig betroffen.Dies ist auch ein Erfolg der Schutzmaßnahmen, vor allem aber dem verantworungsvollen Handeln der Bürger zu verdanken. Die Einschränkungen, die bisher von der Regierung veranlasst wurden, waren erforderlich, verhältnismäßig und zumutbar. Die Mehrheit der Bevölkerung fordert ja noch viel schärfere Maßnahmen - und möglicherweise müssen diese auch ergriffen werden, wenn sich 20% der Bürger noch immer weigern, solidarisch im Kampf gegen die Pandemie zu handeln. Eine "Grippalisierung" wäre der falsche Weg. Corona ist bekanntlich keine Grippe, sondern höchst ansteckend und oft mit tödlichen Folgen oder Langzeitschäden verbunden. Die Schwächsten (=Ungeimpften) werden über kurz oder lang die Folgen spüren. Wenn die Impfungen weiter forciert werden können, MNS /Abstandsregeln eingehalten werden, haben wir eine realistische Chance, das Virus eindämmen zu können.

@Sailor1974 um 08:38

Dieses Phänom des Nichtwissens ist nicht neu.

Schon im April 2020 wusste man nichts.
Dabei wäre es recht einfach Licht ins Dunkel zu bekommen.

Einfach wöchentlich 50.000 Menschen PCR-testen. Dies ist dann die Kontrollgruppe.
Dieser Vorschlag ist auch nicht neu, der wurde schon damals April/Mai 2020 gemacht.
Realisiert wurde dies aber nie. Warum? Am Geld kann es nicht liegen. An Teilnehmern bestimmt auch nicht.

Kubicki sieht Omikron als Chance

Und damit ist er nicht alleine mit seiner Meinung in Europa.
Andere Länder wie Dänemark, Schweden und jetzt auch Spanien, gehen sehr entspannt mit den hohen Infektionszahlen um, weil sie einfach erkennen, dass eine Infektion mit "Omikron" einem grippalen Infekt ähnelt und zu wesentlich weniger schweren Verläufen führt.
Wir müssen aufhören, die Infektionszahlen, als tägliche Schreckensmeldungen zu verkünden.
Seien wir einfach froh darüber, dass sich SarsCov2 in seiner Gefährlichkeit abgemildert hat. Auch das spekulieren darüber, was alles kommen könnte, sollte nicht mehr in die Öffentlichkeit getragen werden. Sonst finden wir keinen Weg mehr raus aus dieser Krise. Es wäre für Alle von Vorteil, wenn die Politik und die Medien, einige Gänge zurück schalten. Unserer Gesellschaft würde es mehr nützen, als schaden.

@Tinkotis ; "Mutter Natur"

Ihr Vorschlag, im Bett zu bleiben und sich die Decke über den Kopf zu ziehen sollten sich diejenigen, die ernsthaft glauben, Corona "verdrängen", "bekämpfen" oder "auszurotten" einmal vor Augen führen. Das Virus wird sich nicht ausrotten lassen.

Und selbst wenn man - z.B. als Rentner - versorgt vom Lieferdienst und ohne Außenkontakt auf diese Weise im Bett sein Dasein fristet wird als "Spätfolge" - mit dem Erreichen des individuellen Lebensendes - der Tod eintreten.

Auch in China, selbst in Nordkorea, wird sich das Virus nicht dauerhaft ausrotten lassen, sondern nur die Ausbreitung verlangsamt werden ("flatten the curve"). Zu Jahresbeginn 2020 war das allgemein bekannt. Heute scheint es von vielen verdrängt zu werden, die lieber munter die Gesellschaft spalten (Geimpfte gegen Ungeimpfte, Alte gegen Junge, Längsdenker gegen Querdenker und Im-Kreis-Denker)

100000 neue? und wieviel…

100000 neue? und wieviel sind so krank, dass man sie behandeln muss?
Nur dieser Quotient sagt irgendwas aus.
Und jetzt ist es so lange möglich, sich impfen gekonnt zu haben, dass man die unfeimpften infizierten einfach weg lassen könnte.
Wie viele geimpfte infizieren sich noch? Dazu noch die nicht impfbaren. Dann dürfte die Zahl bei 5-10 liegen. Der Rest macht eben den Gefahrensucher. Wir werden die auch mit dem 40. lockdown nicht zur Vernunft bringen

Grippeähnlicher Verlauf

Die Hospitalisierungsinzidenz (coronabedingte Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Menschen in 7 Tagen) steht aktuell bei 3,17. Es gab eine Zeit, da stand sie bei 15! Mit anderen Worten: Die Omikron-Variante nimmt bei den Infizierten (auch bei den Ungeimpften) in aller Regel einen grippeähnlichen Verlauf und ist mit dem gefährlichen Delta-Virus überhaupt nicht zu vergleichen. Insofern stellt sich die Frage, ob die angesteuerte Impfpflicht nicht obsolet wird. Das ist nicht allein meine Meinung, sondern die vieler namhafter Virologen. Wann endlich legt der Bundesgesundheitsminister seinen Hang ab, die weitere Entwicklung in der Pandemie fortlaufend in den schwärzesten Farben zu malen?

Gemeinsam stark sein, statt leugnen und verharmlosen

Ich bin immer wieder entsetzt über die Verharmloser, die die Folgen der Gegenmaßnahmen so dramatisch ausmalen, dabei aber völlig unterschlagen, dass in den letzten 2 Monaten rund 20tsd Menschen an/mit Corona verstorben sind. Man rechnet zusätzlich mit bis zu 15% Long-Covid-Erkrankten und kein Mensch weiß, wann eine neue Mutation kommt und wie gefährlich die ist.
Die Betroffenen werden kaum noch von den Gesundheitsämtern betreut und man lässt der Infektion seinen Lauf, Leute wie Kubicki sehen das auch noch als Chance.
Den wirtschaftlich Leidenden muss adäquat geholfen werden, denn sonst geht in vielen Bereichen eine wichtige Infrastruktur verloren (Veranstaltung, Kultur, Gastro etc), das ist wirtschaftliche Vernunft und Solidarität, dazu gehört auch, denen, die von der Pandemie profitieren, eine sozial gerechte Sonderabgabe zur Finanzierung abzuverlangen und denen, die besondere Leistung und Belastung bewältigen (Pflege etc) einen anständigen Bonus zuzubilligen.

Solidarität

Also ich nehme es keinem ab, der behauptet, sich aus Solidarität impfen zu lassen.
Impfen ist Selbstschutz und nichts anderes.
Und das ist auch in Ordnung so.
Eine Pflicht geben die zur Verfügung stehenden Vakzine auf Grund der fehlenden Impfsterilität nicht her.

Ist die Verhältnismäßigkeit gegeben?

Ist die Verhältnismäßigkeit mir Einführung einer Impfpflicht
gegeben?
Glaubt wirklich noch jemand daran, das Corona mit den jetzigen Impfstoffen besiegt werden kann. Sie sorgen nur für einen relativ harmloseren Verlauf. Solange wie die Krankenhausinzidenz auf niedrigem Niveau ist, besteht kein Grund die Maßnahmen gegen Corona zu verschärfen. Behandeln wir Corona wie jede schwere Grippe. Gehen zum Arzt, lassen uns notfalls krankschreiben, schlucken unsere Pillen, meiden Partys und bleiben lieber für 2-3 Tage im Bett.

Dank der hohen Zahl…

Dank der hohen Zahl geimpfter und geboosterter Zeitgenossen kommen wir wohl einigermaßen durch diese Phase hoher Inzidenzwerte; kaum auszumalen, wo die Zahlen wären ohne Impfung und ohne die symtomfreien und milden Verläufe der Infektion bei Geimpften und Geboosterten. Auch die Ungeimpften verdanken somit den Geimpften,
dass wir nicht erneut in einem kompletten Lockdown sind,
dass die Infrastruktur noch nicht zusammengebrochen ist,
dass die Intensivstationen nicht überbelegt sind,
dass wir nur selten in Triage-Situationen kommen etc.
Es wäre an der Zeit, dass die Ungeimpften diese Solidarleistung der Geimpften anerkennen und sich zumindest an Kontaktbeschränkungen, AHAL und Testen halten statt mit dem falschen Leuten von Rechtsaußen, die ganz andere Ziele verfolgen, auf der Straße Seit an Seit zu marschieren.
Eine Impfpflicht braucht es dennoch nicht; die wäre Wasser auf den Mühlen der Demokratiegegner, Querulantendenkverweigerer, Reichsbürger und ihres parlamentarischen Armes.

@Adeo60 um 08:46

Und was sagen Sie in ein paar Wochen?

Ich lasse mir von einem Adeo60 nicht vorwerfen nicht solidarisch gegen die Pandemie vor zugehen.

Denn ich trage eine frische FFP2-Maske.
Habe meine Kontakte auf ein Minimum reduziert.
Lebe schon fast in Isolation.
Lasse mich regelmäßig testen (alle bisher negativ).

Im Gegensatz dazu erlebe ich Leute mit alten, fast vom Gesicht fallenden Masken, gerade Ältere.
Ich erlebe wie Leute sich impfen lassen, obwohl dies die Übertragung maximal kurzeitig leicht reduziert, nur um wieder Spaß zu haben, alles andere ist egal.

Und dann kommt ein Adeo60 und meint Corona wäre oft tödlich.
Ja, für bestimmte Altersgruppen und Vorerkrankte ist das Risiko sehr groß (ca 20% bei über 80 Jährigen, die Zahl ist seit den Impfungen leicht gesunken), wobei hier immer "mit und an" berücksichtigt werden muss.

Für viele andere Altersgruppen ist die Wahrscheinlichkeit zwar nicht 0, aber nicht sehr hoch. Meine Chance liegt bei 0,03%.

Übrigens...

...auch wenn Vergleichen und Relativieren nicht so gern gesehen wird und ich zudem für mich selbst zugeben muss, dass Corona inzwischen Ausmaße angenommen hat, die ich vor zwei Jahren niemals erwartet hätte:
Wenn wir hundert Jahre zurückgehen und uns die Auswirkungen der Spanischen Grippe ansehen, können wir eigentlich ganz dankbar sein, dass wir heute um einiges weiter sind, wenn es um den Umgang mit einer Epidemie geht. Wirklich kontrollieren werden wir so etwas nie können, aber es könnte wirklich schlimmer kommen. An die Pest oder was nach der Ankunft der Europäer in Amerika passierte, will ich gar nicht erst denken.
Glas halb voll!

Am 19. Januar 2022 - 08:46 Uhr von Adeo60

"Wenn man sich die Inzidenzzahlen in den europäischen Regionen ansieht, dann ist Deutschland noch immer vergleichsweise wenig betroffen."

Wir haben doch gar nicht die Zahlen....bei 350000 Test am Tag können wir die Franzosen mit 450000 Neuinfektionen nicht einholen....

"Corona ist bekanntlich keine Grippe, sondern höchst ansteckend und oft mit tödlichen Folgen oder Langzeitschäden verbunden. "

Hören Sie auf Infektionskrankheiten zu verniedlichen... die Grippe ist kein Kinderspiel.

@ Adeo60 08:46 Uhr

Mit Ihrem Kommentar zeigen Sie eindrucksvoll das Wesen einer Kontrollillusion, nämlich die feste aber falsche Überzeugung, das Infektionsgeschehen kontrollieren zu können. Ich empfehlen Ihnen sich einmal den Infektionsverlauf von Florida im August/September anzusehen. Daran sieht man was passiert, wenn man explizit nichts tut: Eine Welle, die genauso schnell abklingt, wie sie angestiegen ist.

Omikron=Grippe?

Kubicki taucht wieder aus der Versenkung auf, nachdem er Kretschmer nicht glaubte, dass es jedes Bundesland Mal erwischen kann mit hohen Inzedenzen. Hat er jetzt genauso in SH versagt, wie er es Kretschmer vorwarf als die Zahlen in Sachsen hoch waren? Gut nehmen wir an er hat diesmal Recht. Dann sollte es dich kein Problem sein die Betten so aufzuteilen, wie die Statistik in MV. Eine gewisse Anzahl an Betten für Corona, ansonsten für den Normalbetrieb. Keine Verschiebung von Operationen zugunsten von Coronainduzierten. Eines müsste allerdings noch dazu kommen: Streiten sich zwei um ein Bett sollte dieses dem Geimpften gegeben werden. Dass der Ethikrat hier Probleme sieht mag verstehen wer will. Einer der nicht glaubt, dass Corona mehr als ein Schnupfen ist sollte mit dieser Festlegung kein Problem haben. Dann brauchen wir auch keine Impfplicht. Und die Eigenverantwortung findet auch Mal 8ndividuelle Konsequenzen anstelle dass diese wieder vergesellschaftet wird.

Barroso

Auch wenn ihr impfgegner das nicht versteht, impfen ist nicht nur Selbstschutz. Es verringert das Risiko. Auch für euch impfgegner.

@Forfuture um 08:52

Wer tut es denn leugnen?
Die Einzigen die es nicht wahr haben wollen, dass es kaum bis keiner mehr leugnet, sind jene die meines man leugnet es.
Und verharmlosen?
Wie hoch sind die Chancen an Covid-19 zu versterben? Bisher höre ich nur Worte wie "hoch" oder "sehr hoch". Ist 0,03% oder 0,04% hoch?
Auf Millionen von Menschen hoch gerechnet ist dies durchaus viel.
Das ist aber bei jeder Zahl so, okay, außer bei 0.

Die Gesundheitsämter hätten schon lange die Kontaktverfolgung aufgeben sollen. Dafür waren schon lange die Zahlen zu hoch. D.h. die müssen sich auf den bürokratischen Kram konzentrieren.

Immerhin machen Sie sogar einen Vorschlag den ich unterstützen würde.
Und dies ist die Sonderabgabe für Profiteure.
Wenn die 10 reichsten Personen in der Pandemie ihr Vermögen verdoppeln können, dann läuft was schief.

Und die Mutationen ... wir haben keine Kristallkugel und somit können wir ebenso nicht wissen wie die Impfung auf die Mutation wirkt.
Das Argument geht in beide Richtungen.

@08:48 Uhr von NiGE

Omikron als "Chance" zu begreifen, klingt in den Ohren der meisten Pflegekräfte und der Ärzteschaft wohl eher wie Hohn.
Fakt ist, dass die Tatsache der relativ hohen Impfquote dazu führt, dass trotz der höheren Infektiösität der Omikron-Mutation aufgrund der Impfung der deutlichen Mehrheit der Bevölkerung die Auswirkungen beherrschbarer sind und letztlich auch durch die Infektion etlicher Geimpfter und Geboosterter mit symptomfreien und milden Verläufen wir die Chance haben, von der pandemischen in eine endemische Situation zu kommen.
Bis dahin bzw um gesicherter dahin zu kommen, haben alle Ungeimpften, bei denen keine spezifische medizinische Indikation vorliegt, die Chance, sich impfen zu lassen und so Teil der Bewältigung der Pandemie zu werden. Den verschwindend geringen Teil derer, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen wollen/können, tragen wir dabei solidarisch mit.

Angstmachen mit Zahlen ohne Kontext?

So lautet eine Artikel heute in den Nachrichten. Ja, 100.000. Und? Was bedeutet diese Meldung? Was ist dei Botschaft dahinter? Sind die Maßnahmen jetzt unwirksam? Die Zahlen steigen, aber warum? Wo sind die Treiber? Einordnung täte Not! Das vermisse ich seit 2 Jahren genau von dieser Berichterstattung. Schade.

@ma_tiger um 09:02

Man kann Wellen durchaus abbremsen, was daraus aber folgt ist auch ein langsamerer Rückgang.

Aufhalten kann man eine Welle kaum, außer man nutzt sehr starke Maßnahmen (Abriegelung von ganzen Gegenden).
Dies geht aber nur, wenn man sehr wenig Fälle hat und auch nur lokal.

In Deutschland würde jede dieser Maßnahmen 2 Jahre zu spät kommen.

@ 08:57 Uhr von Tinkotis

Wenn Sie schon vergleichen, sollten Sie einen zentralen Unterschied nicht unter den Tisch fallen lassen, der die Situation heute anders handelbar macht: die Impfung. Warum verschweigen Sie das?

Am 19. Januar 2022 - 08:47 Uhr von Shantuma

"Dieses Phänom des Nichtwissens ist nicht neu.

Schon im April 2020 wusste man nichts.
Dabei wäre es recht einfach Licht ins Dunkel zu bekommen.

Einfach wöchentlich 50.000 Menschen PCR-testen. Dies ist dann die Kontrollgruppe.
Dieser Vorschlag ist auch nicht neu, der wurde schon damals April/Mai 2020 gemacht.
Realisiert wurde dies aber nie. Warum? Am Geld kann es nicht liegen. An Teilnehmern bestimmt auch nicht."

Das ist ein Versagen der Zulassungsbehörden... die hätten die Impfstoffhersteller zu einer kontrollierten Langzeit-Marketing Phase 4 verpflichten müssen...., inkl. Antikörperlevel über Wochen Monate Jahre.....

@Zuschauer49 (8:43)

Natürlich kann man sich auf einen Nebenschauplatz konzentrieren, wobei man dann das Zitat, mit dem man argumentiert, lesen sollte, weil man dann erkennen könnte, dass der Nebenschauplatz bereits abgehandelt wurde (Dino, Dodo, Chicken Wings).
Oder wir diskutieren über das wahre Problem: Das wir uns überschätzen und zu wichtig nehmen - q.e.d.

08:52 Uhr von Forfuture

Das genau diese Klientel vorne weg prescht, war zu erwarten.
Aber Ihrem Kommentar stimme ich zu.

Aus dem Artikel: „……

Aus dem Artikel:
„… Lauterbach warnte auch davor, dass bis zum Herbst weitere neue Varianten des Coronavirus auftauchen könnten. "Dann stünden wir mit leeren Händen da, wenn wir erneut die große Zahl der Ungeimpften haben, die wir schützen müssen, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern." …“
.
Die Frage, die sich mir stellt: nützen denn die bisherigen Impfungen, wenn im Herbst neue Varianten des Virus auftauchen sollten? Ich meine mal gelesen zu haben, dass der bisher verwendete Impfstoff (von BionTech) für einen guten Schutz gegen Omikron erst noch angepasst werden muss. Das wäre dann im Herbst vermutlich wieder der Fall, wobei man leider hierzu nichts vorhersehen kann.
.
Sicher, die derzeitige Impfung bietet für einen selbst und auch für die Mitmenschen schon einen Schutz, wenn auch nicht 100% - ich bin nicht gegen eine Impfpflicht, aber vielleicht auch mit der Vorgabe, dass sie nur eingeführt wird, wenn abzusehen ist, dass neue gefährliche Varianten kommen.

08:52 Uhr von baroso59

Impfen ist a u c h Selbstschutz, aber eben auch der Schutz derer, die nicht geimpft werden können (aus gesundheitlichen Gründen) oder deren Immunsystem nicht so gut funktioniert.

Was macht die Regierung

Ehrlich gesagt, das ist keine Überraschung bzw. die Zahl ist bestimmt schon seit lange mehr als 100000 denke ich, nur wir haben nicht so viel getestet. Wir lesen jeden Tag hier die Medien, neue Infektionen mehr als 70000, mehr als 80000, Inzidenz erstmal mehr als 500, und heute neue Infektionen mehr als 100000. Ja, und dann? was macht denn die Regierung da? Ich sehe irgendwie keine Änderungen im Alltag, obwohl die Zahl immer so stark steigt. Die allen Maßnahmen die wir treffen sind immer zu spät!

@ 08:57 Uhr von Shantuma

Verharmlosen ist eine Form, zynisch zu sein.
Mein Arbeitskollege, gesunder durchtrainierter Sportler, dachte auch "mein Risiko liegt bei 0,3 Prozent"; wochenlang lag er mit Covid-19 auf Intensiv und kann heute noch nicht ohne Pause eine Treppe steigen.
Auch wenn Sie keinen Fall im eigenen Umfeld hatten: informieren Sie sich doch einfach mal, wie viele gesunde fitte Menschen an Covid-19 verstarben oder schwerste Folgen zu tragen haben, und wie viele Familien und Freundeskreise dadurch mitbetroffen sind.
Und die allermeisten haben sich am Kontaktbeschränkungen, Testen etc. gehalten und waren keine egoistischen Partyfreaks: die egoistischen "Mir-doch-egal-was-mit-anderen-ist-Hauptsache-ich..."-Leute finde ich eher bei den ideologischen Impfgegnern, bei denen es keine medizinischen Gründe fürs Nichtimpfen gibt.

Illusion

Anscheinend hängt auch die Ampel noch immer der Illuion an, dass so etwas wie eine "Endemie" erreichbar ist.
Was soll z.B. eine Impfplicht, wenn man gleichzeitig ein ständiges Mutationsgeschehene zulässt. Wieviele solche angblichen "endemischen Zusrände" kann die Gesellschaft wirklich ertragen. Die Behauptung lenkt nur von der Tatsache ab, dass man immer wieder den möglichen Problemlösungen aus dem Weg geht.
Immer wieder ist es kurzfristig der einfachere Weg die Illusion zu erhalten, dass eine Änderung des Lebenstil nicht notwendig ist.

Wenn sich der Wille zu wirkliche Problemlösungen nicht durchsetzt, werden die liberalen Demokratien scheitern.

@Adeo60 "Wenn man sich die…

@Adeo60 "Wenn man sich die Inzidenzzahlen in den europäischen Regionen ansieht, dann ist Deutschland noch immer vergleichsweise wenig betroffen.Dies ist auch ein Erfolg der Schutzmaßnahmen" Nein, das ist in erster Linie dem Umstand zu verdanken das wir den größten Teil der Bevölkerung garnicht testen, bzw erst wenn sie Symptome haben. Da Omikron bei vielen aber kaum Symptome hervorruft gibt es auch da eine riesige Dunkelziffer.

"Kubicki sieht Omikron als Chance"

Na klar, damit kommt die FDP dann um eine Impfpflicht herum - der Wendehals wäre dann nicht sichtbar. Aber leider sind wir nicht präpariert für die Herbst-Welle: Denn wenn es im Frühjahr wärmer wird, dann ebbt die Welle ab - war jedes Jahr so. Und es werden längst nicht alle infiziert gewesen sein. Selbst wenn man das jetzt laufen ließe mit Inzidenzen von 3000-5000, dann braucht das immer noch einige Monate. Aber selbst dafür bräuchte es einen klaren Beschluss - und das schnell - denn sonst fällt uns das im Herbst wieder vor die Füße. Und eigentlich ist es ja so wie der Boris Palmer bei Maischberger gesagt hat: Ein Impfpflicht für Menschen ab 50 Jahren würde reichen! Wäre schnell durchsetzbar und hoch effizient. Damit würde eine Impfplicht in den Pflegeheimen endlich die fatalen Auswirkungen dort aushebeln.

09:10 Uhr von sonnenbogen

//Das ist ein Versagen der Zulassungsbehörden... die hätten die Impfstoffhersteller zu einer kontrollierten Langzeit-Marketing Phase 4 verpflichten müssen...., inkl. Antikörperlevel über Wochen Monate Jahre.....//

Warum hätten die "Zulassungsbehörden" denn sowas tun sollen?
Die Zulassungen habe a l l e Phasen, die zu einer Zulassung gehören, ordnungsgemäß absolviert. Warum also eine neue Phase dazu erfinden?
Damit die Leugner, Zweifler usw. sich bestätigt fühlen können?

https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/impfsto…

@ 09:07 Uhr von Gassi

Sie vermissen die Einordnung, obwohl Sie in jedem zweiten Bericht darüber stolpern? Eigenartig.
Kurzfassung: Omikron ist wesentlich ansteckender als andere Varianten, aber bei geimpften und geboosterten Infizierten gibt es in der Regel nur milde Verläufe.

08:29 Uhr von DeHahn

Frage
Was machen die Medien und die Dauerposter, wenn Corona vorbei ist?
---------------
.
das fragte ich mich auch schon
... aber ich denke die finden bestimmt was anderes
und wenn ich für mich sprechen darf sollte Corona vorbei sein
ich setze mich in Flieger egal nach Asien oder Südamerika
und hole das nach was ich in der Zeit glaubte versäumt zu haben

09:20 Uhr von SinnUndVerstand

Dazu müsste man sich "aus seiner Blase heraus wagen".
Das könnte aber für den einen oder anderen "schmerzhaft" werden - wenn die Erkenntnis reift, das er/sie unrecht hatte.

Kubicki sieht Omikron als Chance

>>>"Wir erleben gerade mit der Omikron-Welle, dass die Chance auf eine Rückkehr ins Vor-Corona-Leben größer ist denn je", sagte der FDP-Politiker der "Heilbronner Stimme". Er glaube, "dass wir die ersten Ausläufer der Endemie sehen und dass das unbeschwerte Leben im Laufe des Jahres wieder zurückkehrt". Er bekräftigte seine ablehnende Haltung zur Impfpflicht.<<<
Absolut Menschenverachtend.
Wieviel Menschen sind an Corona gestorben?
Wieviel Menschen werden noch Jahrzehnte an Long-Covid leiden?
Also von unbeschwerten Leben zu sprechen, da wo viele Menschen ihre Angehörigen verloren haben, ist schon mehr als unwürdig.

@SinnUndVerstand (9:09)

Entschuldigung, aber da kann ich jetzt nur genervt und polemisch reagieren:
Dass die Impfung ein wichtiger Teil des Fortschritts ist, dem wir zu verdanken haben, dass wir besser dastehen als bei Spanischer Grippe, Pest usw. muss nicht extra erwähnt werden.
Daraufhin zu behaupten, ich verschweige die Impfung, ist in meinen Augen... ach, ich beschränke mich mal auf Tunnelblick.
Mehr sage ich mit Rücksicht auf meinen Blutdruck und die Forumsregeln dazu nicht...

Shaunta Deine Texte sind…

Shaunta
Deine Texte sind nicht dienlich. Willst nicht langsam die Wahrheit akzeptieren und corona nicht weiter leugnen? Oder wenigstens deine Weisheit für dich behalten und nicht auch noch andere aufwiegeln?
Dein Risiko ist 0.03?
Das ist zu hoch.

@ich1961 um 09:33

Im Gegensatz zu Ihnen, die schlicht alles was in den Medien kommt glauben, habe ich Zweifel.
Ja, ich Zweifel durchaus auch das Gesagt von alternativen Medien an.

Ich lege Ungereihmtheiten offen und zeige des öfteren wo Informationsmängel herrschen.

Überprüfe ich meine Aussage? Ohja, dies tue ich.

Und wie ich es schon einmal hier geschrieben habe, ich würde mich sogar impfen lassen, genau 2mal. Aber mit einem Impfstoff meiner Wahl.
Und dieses Anliegen ist berechtigt!

Wenn Sie nur mRNA haben wollen, dann ist das okay. Wenn ich aber keine mRNA haben will und auch kein Vektor, dann sollte dies ebenso okay sein.

Für die ignoranten Impfbefürwörter ist dies aber aus unerklärlichen Gründen nicht okay. Jeder muss so sein wie ein unkritischer Impfbefürwörter. Jeder muss mRNA im Blut haben. Jeder muss einen VW fahren ... weil Solidarität oder was anderes Tolles.

@ 09:34 Uhr von Tinkotis

Ihre Aufregung ist mir unverständlich. Sie sagen ja jetzt selbst, dass die Impfung den wesentlichen Unterschied macht. Den Vergleich mit der spanischen Grippe haben Sie selbst eingebracht; dann sollten Sie doch bei den Vergleichskriterien seriös bleiben.
Was das mit Ihrem Blutdruck und der Netiquette zu tun hat, bleibt wohl Ihr Geheimnis.

@adeo60

"Die Mehrheit der Bevölkerung fordert ja noch viel schärfere Maßnahmen".

Nein. Ich weiß nicht wo Sie leben, und mit wem sie sich treffen und darüber diskutieren.

Ich kenne niemanden, der das fordert. Im Gegenteil. Und ich bewege mich bei der Arbeit, im Freundeskreis, in der Kneipe unter Menschen verschiedenen Alters und aller sozialen Herkunft.

Ich bin immerwieder…

Ich bin immerwieder überrascht wie viele Leute hier wissen was das Pflegepersonal so denk. Fast die Hälfte meiner Freunde und Bekannten arbeiten in medizinischen oder Pflege Berufen. 1/3 davon ist bereits abgewandert nach Skandinavien und das schon vor Corona, weil sie die Nase vom Dauerstress und schlechter Bezahlung voll hatten. Daran hat sich bis heute leider nichts zum positiven geändert. Ich habe noch keinen meiner Freund*innen sagen hören das sie die Schuld den Ungeimpften geben, was sie aber sagen ist das man sicher viele hätte retten können wenn man sie eher eingeliefert hätte. Die meisten kommen erst wenn fast garnichts mehr geht. Gerade ältere werden oft mit der Diagnose Corona allein gelassen bis irgendwann der Notarzt kommt und sie einweist.

09:33 Uhr von Alter Brummbär

zum Leben gehört auch das Sterben
.
was sie unter "unwürdig" verstehen erschließt sich mir nicht
in ein paar Jahren spricht kein Mensch mehr von Covid
oder ist ihnen Pest, Pocken und die Spanische Grippe im Gedächtnis geblieben

In den Monaten

gehen die Zahlen wie immer nach unten.
-
" Lauterbach für Impfpflicht ab April oder Mai "
-
So war es zumindest bei den letzten Wellen, und in der Grafik sind auch wieder die 2 Gruppen 5-34 Jahre die höchsten, und das hat eben seinen Grund.
Was dagegen zu tun ist, ist auch jedem klar, und was soll die Impfpflicht bringen, ich bekomme nächste Woche die 3., und dann ist auch bei mir gut.
Nicht das ich falsch verstanden werde, ich bin für eine Impfpflicht, nur so spät macht das keinen Sinn.

Wir wissen wenig,...

... und reden trotzdem täglich über das Thema und haben, egal zu welcher Fraktion wir gehören, steile Thesen darüber, wie es weitergeht.

Ob Omikron uns rettet und aus Covid eine Grippe macht, ob es im Herbst eine neue Variante geben wird, ob die gefährlicher oder ungefährlicher sein wird, ob man dann schon wieder einen neuen Impfstoff braucht, ob von der einen Variante Genesene auch gegen eine andere immun sind und wie lange, keiner weiß das und trotzdem hat jeder dazu eine Meinung.

Wir wissen ja nicht mal Dinge, die wir wissen könnten, wenn wir nur wollten, z.B. wie viele Leute tatsächlich geimpft oder genesen sind, wo sich Leute überwiegend infizieren, welche Maßnahme welchen Effekt hat usw.

Wie vor 2 Jahren findet jeder für seine Meinung, egal wie diese ist, Zahlen, die diese belegen (von dem ganz absurden Verschwörungsgeschwurbel mal abgesehen [Chips usw.]).

Aber - impfen ist besser als nicht impfen. Aber wie das bei der nächsten Variante ist?

@sonnenbogen, ich1961

"Wir haben doch gar nicht die Zahlen....bei 350000 Test am Tag können wir die Franzosen mit 450000 Neuinfektionen nicht einholen...."
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Danke, damit haben Sie die Illusion, dass es nur 100.000 Neuinfektionen gibt, mit recht einfach zu erhebenden Zahlen, entlarvt.
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" ...aber eben auch der Schutz derer, die nicht geimpft werden können (aus gesundheitlichen Gründen) oder deren Immunsystem nicht so gut funktioniert."
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Wie groß ist die Gruppe denn, gibt es da belastbare Zahlen? 1%,2%,3% oder mehr der Bevölkerung - werden die eigtl. in die aktuelle Impfquote miteinberechnet? Wenn nein, warum nicht?
Und wäre da ein einrichtungsbezogen Impffpflicht, wie sie ja tatsächlich schon beschlossen ist, nicht vollkommen ausreichend? Zumal die Impfung(aktuell) nicht/kaum vor Infektion schützt, mit anderen Worten - auch Geimpfte das Virus an diesen Personenkreis weitergeben kann.

@heribix um 09:42

Dies ist ebenso eine meiner Vermutungen.

Die Angst vor einer Ansteckung im Krankenhaus kann zu einer Angst vor Krankenhäusern werden.
Dies wurde bisher kaum untersucht und wäre auch eine Folge der Panikmache, anstatt seriöser Aufklärung.

Auch das man die Menschen alleine lässt ohne Ratschläge oder eventuell sogar Mittel.
In den ärmeren Länder gibt man den Leuten etwas mit. Egal ob dies nun wirkt oder nicht, es hebt erst einmal das emotionale Niveau des Betroffenen.
"Glaube versetzt Berge" heißt ein Sprichwort und dieses Sprichwort hat durchaus einen wahren Kern.

Wie kann der…

Wie kann der Gesundheitsminister Lauterbach eine Impfpflicht fordern, obwohl er weiß, dass Menschen, die mehrfach geimpft oder geboostert wurden sich trotzdem infizieren, das Virus weiter verbreiten oder sogar daran sterben können?

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Ja, wir alle wissen, es lässt den Verlauf der Covid-Erkrankung milder verlaufen -mehr aber auch nicht.
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Eine Immunisierung findet nicht statt.
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Was für Schäden oder Langzeitnebenwirkungen zusätzlich auftreten können, weiß keiner- nicht mal die Hersteller.
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PS. Herr Lauterbach, ich werde das Zeug nicht in meinen Körper lassen!

09:42 Uhr von Donousa

Sie akzeptiern anscheinend die notwendigen Verhaltensänderunge und Maßnahmen nicht.Die Erfahrungen in ihrem Bekanntenkreis bedeuten nicht, dass diese Einstellung letztlich verantwortbar ist.
Ich glaube schon, dass da so etwas wie Egoismus im Spiel ist oder eine nicht einlösbare Illusion.

@wenigfahrer

"Nicht das ich falsch verstanden werde, ich bin für eine Impfpflicht, nur so spät macht das keinen Sinn."

Für diese Welle macht dies auch absolut keinen Sinn.

Herr Lauterbach denkt aber an den Herbst/Winter diesen Jahres.

09:39 Uhr von Shantuma

//Ja, ich Zweifel durchaus auch das Gesagt von alternativen Medien an.//

Das behaupten Sie nur. Ich erinnere ich an einen Kommentar indem Sie "Gift" als Behandlungsmethode präferiert haben.

//Ich lege Ungereihmtheiten offen und zeige des öfteren wo Informationsmängel herrschen.//

Und wie kommen Sie dazu, sich für schlauer zu halten, wie alle Experten?

//Wenn Sie nur mRNA haben wollen, dann ist das okay.//

Zu der Erkenntnis könnte jeder kommen, der sich (nicht nur auf alternativen Seiten) informiert.

//Wenn ich aber keine mRNA haben will und auch kein Vektor, dann sollte dies ebenso okay sein.//

Nennen Sie mir einen vernünftigen Grund dafür. Da sind Sie auch wieder auf Konfrontationskurs zu allen Experten. Selbst der Hersteller von Novavax hat gesagt, es wäre nicht gut, auf andere Impfstoffe zu warten.

//weil Solidarität oder was anderes Tolles.//

Das tollste überhaupt.

Verantwortung

Das jetzige Konzept ist so angelegt und lebt von der Hoffnung daran, dass sich der Bürger langsam an den Zustand immer neuer Wellen gewöhnen wird. Mehr bedeutet die Behautung, ein "endemischer Zustand" könne erreicht werden, nicht.
Die Politiker sollten sich fragen, ob sie hierfür die Verantwortung übernehmen wollen.

wie hatte schon Herr Papier gesagt...

Wie hatte schon Herr Papier gesagt, er gehe davon aus, dass eine Impfpflicht bei Corona gegen das Grundgesetz sei. Und er muss es als ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts wissen.

Das manche die Impfung und in dem Hinblick auch die Impfpflicht als das Heilmittel gegen Corona sehen, verstehe ich durchaus. Dass aber manche die Anzahl der Covid Toten und die Anzahl der Long Covid Patienten aufführen und das als Argumente für die Impfpflicht nehmen, das erschließt sich mir nicht.

Erstens: Es hat den Corona Toten doch niemand verboten, sich gegen Corona zu impfen oder? Ebenso bei den Long Covid Patienten? Sofern natürlich der Impfstoff verfügbar war.
Zweitens: Von seinen Mitbürgern zu fordern, sich zu impfen, damit man selbst geschützt ist, ist unlogisch. Da kann man fordern, dass sich andere Autofahrer anschnallen, damit einem selbst nichts passiert.

Die Impfung hilft! Aber halt nur einem selbst und nicht den Mitbürgern.

09:52 Uhr von dr.bashir

//Wir wissen ja nicht mal Dinge, die wir wissen könnten, wenn wir nur wollten, z.B. wie viele Leute tatsächlich geimpft oder genesen sind, wo sich Leute überwiegend infizieren, welche Maßnahme welchen Effekt hat usw.//

Dafür gibt es sehr gute Modellierungen vom Helmholtzinstitut, von Prof. Dr. Brockmann usw.

@Bender Rodriguez um 09:38

Ich habe Corona nie geleugnet. Und daher bitte ich sie diese Unterstellung sein zu lassen.

Und mein Risiko liegt laut der Oxfort University bei 0,03%. Bitte die Prozent beachten. Diese berechnet diese Daten anhand der Daten der letzten 90 Tage aus GB.
Oder geben Sie schlicht zu, dass Sie mathematisch nicht sonderlich bewandert sind.

Denn 0,03 sind etwas anderes als 0,03%.

Und ich sage ebenso das 0,03% nicht 0 ist. Aber es ist ein durchaus geringes Risiko.
Wie ich ebenso geschrieben habe, liegt das Risiko gerade bei den höheren Altersklassen wesentlich höher. Dabei berufe ich mich auf deutsche Zahlen.
Und ich empfinde 20% als schon sehr hoch an für die Gruppe 80+.

Was man daran als Leugnung versteht ist mir schleierhaft. Und beruht wohl darauf dass sich ein Bender Rodriguez nicht informiert.

09:52 Uhr von Wolfes74

Warum sollte jemand denn ungeimpfte als geimpfte zählen?

09:22 Uhr von logig

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Wenn sich der Wille zu wirkliche Problemlösungen nicht durchsetzt, werden die liberalen Demokratien scheitern.
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Ist das Ihre Befürchtung oder Ihre Hoffnung?
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Anscheinend hängt auch die Ampel noch immer der Illuion an, dass so etwas wie eine "Endemie" erreichbar ist.
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Worauf stützt sich Ihre Annahme, dass das nicht so sein wird? Inwiefern unterscheidet sich SarS-Cov-2 von anderen Grippeviren, für die es jedes Jahr angepasste Impfstoffe gibt? Was war anders bei der "Asiatischen Grippe" und der "Hongkong-Grippe" in Bezug auf endemisch werden? Selbst wenn Sie China als positives Beispiel im Umgang mit der Pandemie sehen - was hat sich an deren Lebensstil geändert?

@logig

"Sie akzeptiern anscheinend die notwendigen Verhaltensänderunge und Maßnahmen nicht".
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Das ist so nicht korrekt.
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Die aktuellen Maßnahmen sind akzeptabel, aber hier war die Rede von schärferen. Die erachte ich als sinnlos. Holland hat es erfolglos versucht.
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Wir werden uns über kurz oder lang alle anstecken. Ich bin geboostert und sehe das sehr gelassen.

09:33 Uhr von Alter Brummbär

Man kann pessimistisch zurückblicken oder aber vorsichtig optimistisch nach vorn.
Kubicki stimmt mit seiner Anayse mit der vieler Virologen überein, z.B. der von Klaus Stöhr und sogar die Sicht von Drosten läßt den gleichen Schluß zu. Schon im Dezember sagte dieser: Im Frühjahr werden 3G bedeuten: Geimpft, genesen oder leider verstorben und Lauterbach sagte das Gleiche (könnte man auch als menschenverachtend deuten). Der Grund liegt in der rasanten Ausbreitungsgeschwindigkeit von Omicron.
"https://www.stern.de/gesundheit/christian-drosten--warum-er-omikron-als…"
"Die deutsche Bevölkerung sei auf dem besten Weg, eine Immunität gegen das Virus Sars-CoV-2 zu entwickeln, durch Impfungen und natürliche Infektionen. "Den müssen wir jetzt zu Ende gehen, damit wir im Laufe des Jahres 2022 in die endemische Phase kommen und den pandemischen Zustand für beendet erklären können", so Drosten."

Fruchtig

"Die Impfung hilft! Aber halt nur einem selbst und nicht den Mitbürgern."
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Diese Meinung könnt ihr Impfgegner noch so oft wiederholen. Es wird genau so wahr, wie 2+2 für einen Mathelegasteniker5 ist.
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Wieso wollt ihr das nicht verstehen?
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Die Nummer mit dem Gurt ist was ganz anderes. Der schützt nicht vor Unfall, sondern die Allgemeinheit vor unfassbaren Nebenkosten.
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09:53 Uhr von morgentau19

//Was für Schäden oder Langzeitnebenwirkungen zusätzlich auftreten können, weiß keiner- nicht mal die Hersteller.//

Wo kommt denn das jetzt wieder her?
Es gibt bei Impfungen keine Langzeitnebenwirkungen! Es gibt "nur" Nebenwirkungen, die extrem selten sind oder nicht mit der Impfung in Verbindung gebracht werden können (erst später). Aber bei den
**9.703.288.272 Impfdosen weltweit verimpft Stand 17.01.2022** (statista)
wären auch sehr seltene Nebenwirkungen bekannt geworden.

Am 19. Januar 2022 - 09:06 Uhr von Shantuma

Ihre Zahlen verharmlosen doch sehr, sieht man das Verhältnis von Infizierten und Gestorbenen bei einer „normalen“ Grippe und Covid, so ist die Mortalität bei Corona selbst bei sehr moderaten Hochrechnungen 5x höher, andere Modulationen sehen die Sterblichkeit um das 10- bis 15-Fache erhöht. Ich hatte innerhalb eines Jahres mit einigen hundert Infizierten und deren Familien Kontakt und habe die Angst und Hilflosigkeit bei fehlender Betreuung durch das GA und die daraus folgenden, enormen psychischen Belastungen erlebt.
Gilt sicher weniger für einen sehr gefestigten, gut situierten Bevölkerungsteil mit starken, sozialen Strukturen, habe aber durchaus auch viele hochgebildete, gutverdienende Menschen mit intaktem sozialem Umfeld erlebt, die ohne Betreuung in Panik verfallen sind.
Diese so wichtige Leistung des Gesundheitsamtes ist seit Dezember vielerorts nahezu komplett weggefallen, eine Schande.
Die Folgen werden deutlich teurer als die Betreuung kosten würde!

Omikron

Wie ein Wind fegt das Virus in alle Winkel unseres Landes. Auf allen Ebenen wird gestritten und gestritten, wer Recht hat und ob es legitim ist, wenn staatliche Auflagen zum Gesundheitsschutz gemacht werden. Man versucht mit einer Stimme zu sprechen und konterkariert die gemeinsame Handlungsstrategie mit Alleingängen. Wenn ich den bislang so gut aufgestellten Norden nehme, der nun von einer unerwarteten, teils aber selbst verursachten Corona-Welle erreicht wird. Dann erkenne ich eine arrogante Selbstüberschätzung, die mit vorgeblich rechtlichen Rahmenbedingungen Freilauf von Partys zuließ,dann an anderen Stellen unlogische, widersprüchliche Vorgaben machte. DAS verunsichert und öffnet Nebenschauplätze der Diskussion. Aber auch die Bürger haben Anteil an diesem Hin- und Her. Missachtung von Auflagen, Ignoranz und Gewaltbereitschaft richten sich gegen den Staat, in Wirklichkeit treffen sie uns alle anderen. Egoismus mit Ansteckung im Gefolge wird gefördert und wir sehen, was los ist.

@ich1961 09:56

"Das behaupten Sie nur."

Da Sie es nicht widerlegen können. Bleibt meine Aussage bestehen.

"Ich erinnere ich an einen Kommentar indem Sie "Gift" als Behandlungsmethode präferiert haben."

Welches Gift bitte? Eine klare Aussage währe hilfreich. Ansonsten ist dies eine üble Unterstellung. Wenn sie Ivermectin meinen, dann ist dies kein Gift sondern ein für Menschen durchaus zugelassenen Medikament, bei dem Studien fehlen bzgl. Corona.

"Und wie kommen Sie dazu, sich für schlauer zu halten, wie alle Experten?"

Das Aufzeigen von Ungereihmtheiten hat mit dem Anzweifeln von "allen" Experten nichts zutun.
Wenn sich eine Theorie widerspricht und dies sogar einem Laien wie mir auffällt, dann sollte man es ansprechen. Oder nicht?

"Zu der Erkenntnis könnte jeder kommen, der sich (nicht nur auf alternativen Seiten) informiert."
Hat mit dem zitierten Satz nichts zutun. Ich habe nichts dagegen dass Sie sich impfen lassen.

Da wenig Platz. Ich halte Technologie nicht für generell gut, also Ethik.

Resignation

"Oder wir diskutieren über das wahre Problem: Das wir uns überschätzen und zu wichtig nehmen - q.e.d."
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Einige Beiträge zeigen eine gewisse Resignation. dies.wäre nur dann angebracht, wenn wir nicht auf den Versuch Corona zurückzudrängen, verzichtet hätten. ( Im Grunde ist es ja so, dass die Beschränkung auf den Schutz der Intensivstationen unter Zulassung der hohen Inzidenzen wesentliche Ursache der jetzigen schwierigen Situation ist.) Die Abfolge der Wellen und Varianten erscheint mir die im Gunde zu erwrtende.

Bie Ansatz aller schon jetzt zur Verfügung stehenden Mittel (wobei wenn möglich der Einfluß der Impflobby abgewiesen werden sollt.) ist der einzige erfolgsversprechende Weg.
Das negiert nicht die Bedeutung die Impfungen, die sie im augenblicklichen Stand der Pandemie haben.

Wichtig aber ist die Enscheidung, sich jetzt konsequend dem Virus entgegenzustellen und nicht weiter der Entwicklung hinterher zu laufen.

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