Robert Kennedys Mörder kommt nicht frei

Kommentare

15:26 Uhr von falsa demonstratio

es ginge auch einfacher !
in den USA hat man sicherlich ne andere Einstellung zu Strafen wie hierzulande
auf das wollte ich hinaus

Am 14. Januar 2022 - 14:33 Uhr von naiver Positivdenker

Zitat: Hier wird das Urteil Lebenslänglich" eben wörtlich genommen. Aus meiner Sicht nicht verwerflich für einen "MORD". Hier bei uns ist man nach 15 Jahren wieder auf dem freien Fuß./
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Ihre Behauptung entbehrt jeder sachlichen Grundlage.
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15 Jahre ist die lediglich Mindestverbüßungszeit bevor über Bewährung entschieden werden kann.

15:30 Uhr von fathaland slim

Ich meine ich allerdings zu erinnern, auch von Ihnen schon Begriffe wie „Kuscheljustiz“ gelesen zu haben, wenn es um den deutschen Strafvollzug ging.
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und selbst wenn
wann kommt es in unserem Land zu einer Verurteilung
wann wird einer mit 20 nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt ?
wie oft wird verwarnt bevor einer brummen muß ?
allein der Begriff "Kuscheljustiz" ist doch nichts was einen stören muß
allemal besser als in den USA (und anderen Ländern) wo man wegen Kleinigkeiten
schon jahrelang einsitzen muß, von Polizeibrutalität ganz zu schweigen

15:34 Uhr von falsa demonstratio

Lebenslang bedeutet in NRW im Durchschnitt 19 Jahre
dazu kommt, nicht jeder Inhaftierte will aus dem Vollzug entlassen werden
(z.B. einer dieser Lebach Mörder sitzt noch immer ein)

Am 14. Januar 2022 - 15:31 Uhr von Sisyphos3

Zitat: Dann gilt zu beachten ein Strafgefangener kostet die Gesellschaft 140 Euro/Tag
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Warum, wozu, in welchem Zusammenhang muss das beachtet werden?
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Ist das ein Plädoyer dafür, Strafgefangene möglichst früh in die Bewährung zu entlasssen?
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Ist es eher ein Plädoyer dafür, die Haftbedingungen zu verschärfen. Billiges Wasser und Brot statt teues Fleisch -- Verkleinerung der Haftzellen, damit man insgesamt mehr Strafgefangene in einer Anstalt unterbringen kann -- Wasserersparnis durch selteneres Duschen --- dumpfes Vor-Sich-Hin Brüten, statt Sportgeräte und womöglich gar Bücher.

15:31, Sisyphos3 @15:17 Uhr von fathaland slim

>>15:17 Uhr von fathaland slim 14:37, frosthorn@anmerkung, 13:46
"Sterneurlaub auf Staatskosten"
..................
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Ansichtssache
wenn eine Person XY aus ner Ecke der Welt kommt, wo man üblicherweise zu 5 in ner 10 qm Hütte lebt
und das Essen aus nem Teller Hirse oder Reis besteht
Baden kann, nen Fernseher hat und eine geheizte Bude .....
vielleicht, üblicherweise wohl eher nicht<<
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Ja, daß das deutsche Strafvollzugssystem offensichtlich mittlerweile das Sozialsystem als Pull Factor für Migranten ablöst, das durfte ich hier schon öfters lesen.
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>>Dann gilt zu beachten ein Strafgefangener kostet die Gesellschaft 140 Euro/Tag<<
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Warum gilt es das zu beachten? Was soll man daraus schließen?

15:41, Sisyphos3

>>15:30 Uhr von fathaland slim
Ich meine ich allerdings zu erinnern, auch von Ihnen schon Begriffe wie „Kuscheljustiz“ gelesen zu haben, wenn es um den deutschen Strafvollzug ging.
----------------------
.
und selbst wenn
wann kommt es in unserem Land zu einer Verurteilung
wann wird einer mit 20 nach dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt ?
wie oft wird verwarnt bevor einer brummen muß ?
allein der Begriff "Kuscheljustiz" ist doch nichts was einen stören muß
allemal besser als in den USA (und anderen Ländern) wo man wegen Kleinigkeiten
schon jahrelang einsitzen muß, von Polizeibrutalität ganz zu schweigen<<
.
Und Sie wundern sich, daß ich Ihnen, nach Ihrer Aussage irrtümlich, Sympathien für das US-Justizsystem unterstellt habe?

@falsa demonstratio

"
Am 14. Januar 2022 - 15:51 Uhr von falsa demonstratio
Am 14. Januar 2022 - 15:31 Uhr von Sisyphos3

Zitat: Dann gilt zu beachten ein Strafgefangener kostet die Gesellschaft 140 Euro/Tag
.
Warum, wozu, in welchem Zusammenhang muss das beachtet werden?
.
Ist das ein Plädoyer dafür, Strafgefangene möglichst früh in die Bewährung zu entlasssen?
.
Ist es eher ein Plädoyer dafür, die Haftbedingungen zu verschärfen. Billiges Wasser und Brot statt teues Fleisch -- Verkleinerung [...]"

Ihr letzter Absatz ist eine Beschreibung der Haftbedingungen in vielen amerikanischen Gefängnissen. Selbst das ist noch zu toppen, von einem texanischen Sherif, dessen Name ich glücklicherweise vergessen habe und der inzwischen glücklicherweise aus dem Verkehr gezogen wurde, und der stolz darauf war, daß er für die Verpflegung seines Hundes mehr Geld ausgab als für die Gefangenen und der immer von "seinen" Gefangenen sprach, weil er sie für sein Eigentum hielt.

Manche wünschen sich das auch hier.

@Feo

"Am 14. Januar 2022 - 13:25 Uhr von Feo
Kennedys Mörder kommt nicht frei?

Das ist eine richtige Entscheidung.
Allein, dass Mord mit lebenslanger Freiheitsstrafe zu bestrafen ist, statt mit der Todesstrafe ist ein zivilisatorischer Fortschritt.
Die lebenslange Freiheitsstrafe bei Mord ist stets verhältnismäßig. Es ist überhaupt nicht davon auszugehen, dass jemand der Mord, als Mittel der Konfliktlösung angewendet hat, davon in Zukunft davon absehen kann.. . [...]"

Bei allem Respekt. Aber dazu fällt mir tatsächlich nur eine einzige Frage ein: Wo haben Sie Ihren Abschluß in Küchenpsychologie gemacht?

Was Sie da schreiben ist bar jeglicher wissenschaftlicher Evidenz und einfach nur mal eine Behauptung aus dem Bauch heraus: pauschale Vermutungen und Beurteilungen von Mord und angemessener Strafen sind wenig hilfreich. Es kommt immer auf den Einzelfall an. Kein Richter macht es sich so einfach, wenn es um die Festsetzung des Strafmaßes geht. Nicht mal in den USA.

@eine_anmerkung

"Am 14. Januar 2022 - 13:46 Uhr von eine_anmerkung.
Bei uns müssten die Gutachter..

Ich muss diesen amerikanischen Fall gegen unsere, meiner Meinung nach zu lasche, Justiz spiegeln. Ich wäre dafür das die Gutachter, die dafür verantwortlich sind das ein Kandidat früher rauskommt[...] dafür zur Rechenschaft gezogen und selbst vor Gericht gestellt würden. Außerdem sollte unser Strafvollzug eine abschreckend Wirkung haben und nicht Sterneurlaub auf Staatskosten sein."
Bei uns werden Gutachter zur Rechenschaft gezogen, wenn man ihnen grobe Fahrlässigkeit nachweisen kann. Und das ist auch schon geschehen. Mehrfach.

Waren Sie schon mal in einem Gefängnis? Offensichtlich nicht, denn sonst würden Sie nicht solchen Unsinn verbreiten. Ich dagegen schon, wir haben dort mal ein Konzert gespielt. Glauben Sie mir, da wollen Sie ganz schnell wieder raus, auch als Besucher. Schon die Prozedur reinzukommen ist entwürdigend. Probieren Sie es aus, wenn Sie mir nicht glauben.

@ Anderes 1961

„Schon die Prozedur reinzukommen ist entwürdigend“

Die Prozedur ist nicht entwürdigend. Sie ist geboten und sorgt für die Sicherheit aller im Gefängnis und sorgt dafür, dass nichts ins Gefängnis kommt, was nicht hinein gehört.
Entwürdigend wäre es, wenn es nicht notwendig wäre oder willkürlich gemacht würde

15:31 Uhr von Sisyphos3

Ist das ein Plädoyer dafür, Strafgefangene möglichst früh in die Bewährung zu entlasssen?
Ist es eher ein Plädoyer dafür, die Haftbedingungen zu verschärfen. Billiges Wasser und Brot statt teues Fleisch -
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Haben wir heute den Tag der Unterstellungen
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ich stellte lediglich fest dass die Unterbringungen von Häftlingen Geld kostet
zum Beitrag "Luxusleben für Strafgefangene"

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