Spannungen mit Russland: Polen sieht wachsende Kriegsgefahr

13. Januar 2022 - 16:27 Uhr

Nach den USA und der NATO beschäftigt sich nun auch die OSZE mit den Spannungen mit Russland: Die Organisation setzt weiter auf Dialog, auch wenn Polen von einer hohen Kriegsgefahr warnt. Und auch aus Moskau kommen ernstere Töne.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

@ 13. Januar 2022 - 17:38…

@ 13. Januar 2022 - 17:38 Uhr von eine_anmerkung.
16:54 Uhr von zöpfchen
>>"Absurder Gedanke, weil niemand die Ukraine in der NATO will, außer vielleicht den Ukrainern.
Das weiß Putin natürlich auch. In Wahrheit geht es um einen Vorwand dort einzumarschieren."<<
.
„Eine interessante These die ich als solche nicht auf dem Schirm hatte? ….Nach meiner Wahrnehmung tendieren die Ampel-Grünen in diese Richtung und wenn ja, ist Ihre These hinfällig oder nicht?“

____
Absoluter Unsinn. Dazu gibt es nicht ein Statement von irgendeinem relevanten Grünen.
Putin will den Einmarsch in die Ukraine..

@ 17:39 Uhr HSchmidt - der böse Russen

„ Die Nöte und Sorgen der Ukraine, von Polen, der baltischen Staaten - das alles wird (scheinbar) im Westen sehr Ernst genommen. Die Nöte der Russen scheint niemanden zu interessieren.
Das Narrativ vom bösen Russen hat sich wohl doch stark ins westliche Großhirn eingegraben.“

Mit den Sündenböcken hat man es ja derzeit.

Die baltischen Staaten helfen übrigens den Polen an der Grenze zu Belarus auch mit regulären Truppen.

Was sich Deutschland wegen der vielen „Gutmenschen“ hier bei uns nicht traut.

Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass unsere Pioniere dort die Grenze befestigen und so helfen illegale Grenzübertritte zu verhindern.

...ttestEineMeinung @ Am 13. Januar 2022 - 17:53 Uhr von Karld

"Hallo Foren User,

warum beleidigen sie mich? Warum sollte ich ein Apologet Putins sein?
Und die Frage, wie die USA auf eine Stationierung auf Kuba reagieren würde, ist wohl mehr als berechtigt." [sic!]

Ich kann da keine Beleidigung sehen - eher eine Tätigkeitsbeschreibung.

Wenn sie ihren Beruf oder ihr Hobby nicht mögen, warum tun sie nicht etwas anderes?

Was die Stationierung von A-Waffen auf Kuba betrifft, so kennen wir das Ergebnis schon von früher.

Beide Seiten haben den Schwanz eingezogen - die russische Flotte segelte wieder nach Hause und die USA liessen die Stationierung durch die Hintertür zu.

Übrigens ist die Frage heute sowieso obsolet.

Sowohl die U-Bootflotten beider Länder als auch die angeblich
neu entwickelten atomaren Langstreckentorpedos der Russen (mit 10.000km Reichweite eine reine Verteidigungswaffe) sind strategisch viel wichtiger als auf dem Festland stationierte A-Waffen.

@ Der Nachfrager

Die NATO jammert rum, weil Kiev gerne in die besetzten Gebiete einmarschieren würde.

Und warum hat Russland die besetzt? Ist doch ukrainisches Staatsgebiet.

17:37 Uhr von KarlderKühne

>>es besteht aber auch keine Verpflichtung andere Länder in die NATO aufzunehmen, denn dann hätten ja auch die Russen das Recht oder?<<

Selbstverständlich! Putin könnte doch Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn usw. anfragen ob Sie mit Russland den Warschauer Pakt wieder aufleben lassen wollen.
So wie Sie (und Andere) die NATO immer als kriegstreiberisch bezeichnen wären diese Länder doch sicherlich von dieser Idee begeistert.

@ Kein Einstein

Da gebe ich Ihnen recht, Herr Putin sollte den Geldfluß und gleichzeitig den Gas- und Ölfluß dringendst abstellen. Gleichzeitig sollte Russland sämtlichen Handel mit der EU einstellen.

Ich mag keinen Masochismus. Und kann Quatsch nicht mal ernst nehmen.

Hallo Foren User,

was hauen sie denn immer auf Putin rum? Putin hat in Russland bei deren Bevölkerung eine höhere Wertschätzung als so mancher unserer Politiker in Deutschland. Und ich kann mich erinnern, das Putin es war, der eine Union von Madrid bis Wladiwostok vorgeschlagen hat.

@Adeo60 um 17:30 Uhr

"Ich kann durchaus nachvollziehen, dass Russland eine mögliche Osterweiterung als Bedrohung wahrnimmt. Hier sollte die NATO Zugeständnisse machen, Russland seinerseits aber das Säbelrasseln an der Grenze zur Ukraine einstellen."

Ihr Vorschlag könnte sicher die Basis für eine Entschärfung der gefährlichen Konfrontation sein. Aber mich bezweifel, daß die USA diesem Vorschlag zustimmen wird, denn die NATO hat andere Pläne, wie schon der Bruch des Versprechens , keine Osterweiterung der NATO durchzuführen, bei den 2+4-Verhandlungen zeigt

@18:04 Uhr von Der Nachfrager

"Ich bin dafür, dass Deutschland endlich aus der NATO austritt!"

Dafür wäre ich eigentlich auch, sofern das nicht die notwendigen reinen Verteidigungskapazitäten europäischer Länder beeinträchtigen würde.
Man hat durch diese Quasi-Abhängigkeit vom NATO System aber vermutlich die Strukturen, Organisationsfähigkeiten und sonstigen skills für eine eigenständige Verteidigung verloren. Bei der Diskussion über eine europäische Verteidigung seit Trumps USA-First Getöse ist das ja recht deutlich geworden.
Das liegt als allerletztes am fehlenden Geld, wir haben 300+ Mrd. europäisches Budget.

@ Der Nachfrager

Ich bin dafür, dass Deutschland endlich aus der NATO austritt!

Eher tritt Bayern aus der Bundesliga aus.

In der Kneipe...

In der Kneipe würde ich sagen: Die hauen aber ganz schön auf die Kacke...
.
Im Grunde genommen können es sich beide Seiten nicht leisten, einen veritablen Krieg zu führen. Russland steht wirtschaftlich zu schlecht da, und dem Westen fehlt die Rückendeckung in der Bevölkerung. Russland wäre mit dem Klammersack gepudert, sich ein schlecht entwickeltes Riesenland mit unwilliger Bevölkerung und jämmerlich wenig Bodenschätzen ans Bein zu binden, und das zum Preis von Kriegskosten, Besatzungskosten und anschließenden Sanktionskosten.
.
Andererseits: WENN Russland mit dem Klammersack gepudert wäre... müsste der Westen schulterzuckend zusehen. Außer vielleicht (!) in den USA dürfte nirgendwo im Westen die Bevölkerung bereit sein, zum Schutz der Ukraine ernsthafte Nachteile in Kauf zu nehmen.

re 17:38 me2001: US-Politik

>>Hätten Sie eine solche gesehen, würden Sie niemals die russische Großmachtspolitik ansprechen, ohne zuvor die der USA zu hinterfragen. Ja, womit wollen sie diese rechtfertigen? Mit "America first!" oder mit dem über alles erhabenen "American way of life"?<<

Über die US-Politik wird hier seit Jahren so viel debattiert. Vielen hier war das viel zu viel.

Um Ihre Frage zu beantworten: Ich will überhaupt keine Großmachtspolitik der USA rechtfertigen. Warum sollte ich?

Ich beurteile hier themenbezogen die Großmachtspolitik Russlands. Ein komplexes Thema - gerade weil sich Russland dabei auf Historien beruft, zu denen die USA außenpolitisch noch gar nicht auf dem Plan waren.

Man sollte also das Eine nicht dauernd mit dem Anderen zu begründen versuchen. Ich traue Putin durchaus eine eigene Politik zu.

17:38 Uhr von eine_anmerkung.

>>Nach meiner Wahrnehmung tendieren die Ampel-Grünen in diese Richtung<<

Was muss ich mir unter den Ampel-Grünen vorstellen?

Am 13. Januar 2022 - 18:08 Uhr von Kein Einstein

Am 13. Januar 2022 - 17:35 Uhr von Kein Einstein

Hallo Kein Einstein,

Ihren Ausführungen von 17.35 stimme ich zu.

Leider muss ich mit meinen Formulierungen immer auf der Hut sein.

Ich hoffe aber, dass mein Beitrag verständlich ist.

@17:33 Uhr von KarlderKühne

>> vielleicht sind sie zu jung, um sich an die Kubakrise zu
>> erinnern
.
Ähh, könnte das Ganze endlich Türkei-Cuba-Krise genannt werden? oO
.
Wer hat wo ZUERST Atomraketen stationiert? Und dieser Begriff "Kubakrise" suggeriert halt, daß die Sowjetunion der Aggressor gewesen wäre. -.-

Narrativ des bösen Russen und friedliche Koexistenz

Komisch nur, dass diese friedliche Koexistenz in Tschetschenien, Transnistrien, Georgien, der Ostukraine und der Krim irgendwie nicht gelingen will! Das hat halt alles immer mit den bösen Anderen zu tun. Die ähnlich wie in Kasachstan aber nie so genau verortet werden können. Auch wenn mitten in Berlin Leute erschossen werden, Giftgas in England und in Russland eingesetzt werden - gegen nicht gerade im Kreml beliebten Personen, dann sind es auch immer die Anderen. Auch wenn internationale Verträge, in denen man Grenzen garantierte, weil man die eigenen, russischen Grenzen ja auch garantiert haben will, einfach so gebrochen und ganze Halbinseln annektiert werden, dann sind es immer die Anderen. Die bösen Anderen klauen auch eine hochkomplexes Raketensystem aus dem eigenen, russischen Arsenal und schiessen damit ein Zivilflugzeug ab. Ja die Welt ist wirklich böse mit den Russen, die ja nur in friedlicher Koexistenz mit Novichok, MH17 usw. leben wollen!

re 18:14 KarlderKühne: Wertschätzung und Wahlen

>>Hallo Foren User,
was hauen sie denn immer auf Putin rum? Putin hat in Russland bei deren Bevölkerung eine höhere Wertschätzung als so mancher unserer Politiker in Deutschland.<<

Und warum scheut er dann freie Wahlen wie der Teufel das Weihwasser?

>> Und ich kann mich erinnern, das Putin es war, der eine Union von Madrid bis Wladiwostok vorgeschlagen hat.<<

War das nicht umgekehrt formuliert?

Welche Kriegsgefahr ?

Im Frühjahr 2021 war zu lesen das in der Ukraine Truppenverlegungen nach Osten stattfanden, basierend auf Handyvideos von Augenzeugen vor Ort. Seitdem hat man davon nichts mehr gehört.

Bevor Georgien 2008 im Windschatten der Olympiade versuchte zwei Abtrünnige Provinzen zurückzuerobern, gab es keine solchen Berichte. Obwohl die Kriegsvorbereitungen ziemlich offensichtlich gewesen sein dürften.

Eins ist jedenfalls sicher: im Kriegsfall müsste man wohl auf das russische Öl und Gas verzichten in der EU. Der angedrohte Ausschluss Russlands aus SWIFT wäre vor diesem Hintergrund vermutlich keine gute Idee.

Kiew sollte besser Minsk II umsetzen, um die Lage zu entspannen. Doch ich befürchte, dass man dazu nicht (mehr) bereit ist, da man die Vereinbarung unter dem Druck der drohenden Niederlage schloss und sich jetzt wieder stärker fühlt.

@ KarlderKühne

Hallo Foren User,
was hauen sie denn immer auf Putin rum?


Weil ich es darf.
Ohne dass in der kommenden Stunde die Geheimpolizei in meinem Wohnzimmer steht.
.
Putin hat in Russland bei deren Bevölkerung eine höhere Wertschätzung als so mancher unserer Politiker in Deutschland.

Deutschland hat ja auch den riesen Nachteil, dass hier wirklich frei gewählt wird.

@17:53 Uhr von KarlderKühne


Und die Frage, wie die USA auf eine Stationierung auf Kuba reagieren würde, ist wohl mehr als berechtigt.

.
Die Frage wäre noch berechtigter, wenn Kuba keine Diktatur wäre.

17:53 Uhr von KarlderKühne

>>Warum sollte ich ein Apologet Putins sein?<<

Aus Wiki: Apologet= ...Verteidiger einer Lehre oder Ideologie.
.
Lesen Sie doch bitte nochmal Ihre Beiträge.

16:55 Uhr von KarlderKühne

Was wäre wenn … Russland auf Kuba und in Venezuela Raketen, Kernwaffen und anderes Kriegsmaterial stationieren würde?

Dann stünden in einem der most failed states auf dieser Erde Atomwaffen. Im Land von Señor Maduro. Einer der miesesten Staatschefs der Welt mit einer der am meisten korrupten Regierungen überhaupt. Mind. 10% der Landesbevölkerung sind in den letzten zwei Jahren aus der Lebenshölle geflohen.

Dann stünde der Atomkrempel aus Russland in Venezuela, und gerade die beiden Nachbarstaaten Brasilien und Kolumbien kämen vor lauter Begeisterung gar nicht mehr zum Schlafen.

Für das Russische Atom auf Kuba müsste man wohl erst mal die Regierung von Kuba fragen, ob die das Zeug überhaupt haben wollen. Oder Geheimrussen müssten es heimlich nach Kuba schaffen. Vielleicht mit U-Booten, die sind nicht so einfach zu sehen.

Dann stünde das Zeug da und dort. Die einen rauchen begeistert Havannas, die anderen besaufen sich mit Wodka, und alle tanzen Kasatschok.

@Am 13. Januar 2022 - 18:15 Uhr von Foren User

"@ Der Nachfrager

Ich bin dafür, dass Deutschland endlich aus der NATO austritt!

Eher tritt Bayern aus der Bundesliga aus."

Au ja, bitte ! Und Bayern aus der Bundesrepublik. War ja schon mal angedacht....

Hallo saschamaus75,

da haben sie wohl recht. Es waren die USA, die vor der Kubakrise Raketen in der Türkei stationiert haben.

@ 18:14 Uhr Helmut_S.- Bruch.?!?

„ Ihr Vorschlag könnte sicher die Basis für eine Entschärfung der gefährlichen Konfrontation sein. Aber mich bezweifel, daß die USA diesem Vorschlag zustimmen wird, denn die NATO hat andere Pläne, wie schon der Bruch des Versprechens , keine Osterweiterung der NATO durchzuführen, bei den 2+4-Verhandlungen zeigt“

Die baltischen Staaten sind lange von Russland besetzt gewesen. Mit Rückerlangung der Unabhängigkeit haben diese auch das Recht sich die Bündnispartner auszusuchen.

Es gab da durchaus kontroverse Diskussionen in den Ländern, aber die große Mehrheit war für Nato und EU-Beitritt.

Finnland ist auf „Wunsch“ von Russland neutral.

Das wäre sicher auch ein Modell für die Ukraine.

Allerdings wird das mit dem EU-Beitritt sicher nichts, solange ein Teil des Landes destabilisiert ist.

Darum geht es Putin. Destabilisieren und so weiteres im Keim Ersticken.

Aggressive Ukrainer?

@13. Januar 2022 - 18:04 Uhr von Der Nachfrager
"Die NATO jammert rum, weil Kiev gerne in die besetzten Gebiete einmarschieren würde.
Aber da der Russe auf seinem eigenem Territorium 200Km entfernt von der ukrainischen Grenze seine Truppen zur absicherung der bestezten Gebiete hat,
kann Kiev es nicht wagen dort einzumarschieren...."

_________
jaja, das ist schon ein Problem mit den Ukrainern. Die könnten doch glatt auf die Idee kommen, ukrainisches Gebiet, das völkerrechtswidrig von russischen grünen Männchen besetzt wurde, wieder unter ukrainische Souveränität stellen zu wollen.

und da haben Sie natürlich völlig Recht. 200km sind natürlich beim Zustand der russischen Strassen (!) mindestens 4, vielleicht sogar 6 Stunden von der Grenze weg. Militärisch also vollkommen ohne Bedeutung

- Ironie aus - .

Am 13. Januar 2022 - 17:15 Uhr von teachers voice

"Dazu hätte es des Aufmarsches aber nicht bedurft."

Der Aufmarsch war in der Tat nicht zur Herstellung des ungeklärten Zustandes notwendig. Er ist aber aus Russlands Sicht zu dessen Sicherung notwendig. Da ist mein dritter Versuch, Ihnen zu erklären, was damit gemeint ist, aber die Redaktion lässt es leider nicht zu. Vielleicht glaubt sie, diese Gedanken sind in Moskau noch nicht gedacht worden und könnten dort als Ideen dienen. Nicht schlimm. Die Redaktion und ich werden die Situation ja weiter verfolgen und uns vielleicht zur gegebenen Zeit daran erinnern.

Klar, die Kriegsgefahr wächst.

Vielleicht wäre sie heute viel geringer, wenn Polen heute nicht in der NATO wäre wie es mittlerweile fast ganz Europa ist.
Allerdings ist eben Rüstung immer noch ein Riesen-Geschäft. Deshalb müssen wir auch alte Feindbilder aufrecht erhalten.

Hallo Foren UserForen User,

was schreiben sie denn da für Ungereimtheiten. Wenn in Russland ein Russe über deutsche Politiker herzieht, steht auch keine russische Geheimpolizei vor dessen Tür. Und auch bei russische Wahlen sind ausländische Beobachter zugelassen. Und auch bei Wahlen in Deutschland läuft nicht immer alles glatt, wie sie sicher wissen.

@18:19 Uhr von Möbius

"im Kriegsfall müsste man wohl auf das russische Öl und Gas verzichten in der EU. Der angedrohte Ausschluss Russlands aus SWIFT wäre vor diesem Hintergrund vermutlich keine gute Idee."

Nicht nur im Kriegsfall. Selbst auf CNN liefern sie sich Diskussionen, wie weit man es eigentlich noch treiben darf bis sich Russland vollends in die Hände Chinas begibt. Dort hätten sie zwar nur einen Vasallenstatus, doch wenn Putin die Optionen ausgehen verkauft er sein Öl dahin und besorgt sich Kredite.
Das ist wie zu Beginn der Ukrainekrise. Wir können ja nochmal einen Schritt weiter nach Osten gehen und gucken welche Reaktion es vom Aggressor Putin gibt.

@ 18:16 Uhr von saschamaus75

.
Wer hat wo ZUERST Atomraketen stationiert?
.
Aber WARUM hat einer zuerst Atomraketen stationiert? Dafür gab es eben einen sehr guten Grund.
.
Und dieser Begriff "Kubakrise" suggeriert halt, daß die Sowjetunion der Aggressor gewesen wäre.
.
Aggressor auf Kuba zwar nicht, dafür anderswo. Das war der oben genannte Grund. Zwar war die US-Blockade um Kuba nicht völkerrechtlich konform, trotzdem es war schön, dass die Diktatoren dort so klein beigeben mussten.

@13. Januar 2022 - 18:32 Uhr…

@13. Januar 2022 - 18:32 Uhr von KarlderKühne
Hallo Foren UserForen User,
"... Und auch bei russische Wahlen sind ausländische Beobachter zugelassen. ...."

Stimmt. Die OSZE hat wegen zu großer Auflagen keine Beobachter geschickt. Aber dafür kamen einige AfD-Abgeordnete. Und die verstehen nun wirklich was von Demokratie!

Ironie aus.

Hallo Foren User,

melde mich jetzt ab, mache Putin noch schnell Meldung und dann ab ins Bett.

16:55 Uhr von KarlderKühne

"Russland auf Kuba und in Venezuela Raketen, Kernwaffen und anderes Kriegsmaterial stationieren würde?"
Das habe ich gestern schon geschrieben. Guter Vergleich.
Und dann noch Selbige in Russlangs Verteidigungsbündnis einbezeihen.

re 18:32 KarlderKühne: Falsche Seite

>>Hallo Foren UserForen User,
was schreiben sie denn da für Ungereimtheiten. Wenn in Russland ein Russe über deutsche Politiker herzieht, steht auch keine russische Geheimpolizei vor dessen Tür. <<

Nein, sicher nicht. Weil er wahrscheinlich bereits hinter der Tür steht...

Im Ernst: Es geht wohl darum, dass man hier in D. sogar etwas leicht kritisches z.B. über unsere Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler und überhaupt die Regierung sagen darf, ohne dass jemand an die Tür klopft.

Ein gutes Gefühl - übrigens besonders auch von Russen hier sehr geschätzt!

Claudia Bauer meint,

Aggressor auf Kuba zwar nicht, dafür anderswo. Das war der oben genannte Grund. Zwar war die US-Blockade um Kuba nicht völkerrechtlich konform, trotzdem es war schön, dass die Diktatoren dort so klein beigeben mussten.

Die Kubakrise war eine der größten Niederlagen der USA und Kennedys, den Sie mußten auf Druck Grustschows, der Raketen auf Kuba stationieren ließ, ihre Atomraketen an der russischen Grenze zur Türkei abziehen.
Lerider wird da immer die falsche Geschichte erzählt.

Polen 1939

Die Situation erinnert doch sehr an 1939. Das Deutsche Reich erfand damals auch polnische Übergriffe um dort einzumarschieren.

Die Sicherheit Russlands ist sei 1990 zu keinem Zeitpunkt von Europa oder den USA auch nur ansatzweise gefährdet gewesen. Vielmehr muss die Nachbarschaft Russland vor russischen Angriffen gesichert werden. Mit skrupellosen Erpressern und Kriegstreibern hierüber zu verhandeln erscheint nicht sinnvoll wie uns die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts gelehrt haben.

Wenn nicht jetzt eine europäische Verteidigungsunion wann dann?!

Laut Budapester Memorandum…

Laut Budapester Memorandum hat man sich dazu verpflichtet, dass die Ukraine keinen Zugriff auf Atomwaffen hat

Damit auch nicht indirekt per NATO.

18:27 zöpfchen

"ja das ist schon ein Problem mit den Ukrainern....."

Nein das Problem ist die natoaffine (Marionetten) Regierung in Kiew und ein paar rechtsnationale "Schläger". Der größte Teil der Ukrainer erwartet von dieser Regierung gar nichts mehr sie sind damit beschäftigt überhaupt das lebensnotwendigste zu organisieren und auf die Reihe zu bekommen. Auch den meisten Ukrainern haben das Kriegsgetrommel und ständig nach Waffen betteln (anstatt lebensnotwendige Güter für den Alltag zu organisieren) der Kiewer bis oben hin satt. Denen in Kiew gehen die Menschen vollkommen am A........ vorbei.
Die Krimbewohner würden unter keinen Umstände mehr zurück zur Ukraine gehen eher würde es einen sehr blutigen Bürgerkrieg geben.
Ja und 200 km von einem Punkt entfernt ist nicht direkt am Punkt.

18:33 Uhr von Olivia59


Selbst auf CNN liefern sie sich Diskussionen, wie weit man es eigentlich noch treiben darf bis sich Russland vollends in die Hände Chinas begibt. Dort hätten sie zwar nur einen Vasallenstatus, doch wenn Putin die Optionen ausgehen verkauft er sein Öl dahin und besorgt sich Kredite.

Ein ganzes Jahr ohne Unterbrechung können auch die bei CNN sich den Mund fusselig diskutieren, und dennoch wird das mit weitem Abstand größte Flächenland auf dieser Erde keinen Vasallenstatus von China einnehmen.

Kriegsbereitschaft

Es fällt auf, daß die Foristen, von löblichen Ausnahmen abgesehen, sich sauber in zwei Lager aufgeteilt haben. Das eine unterstützt rückhaltlos die eine, das andere die andere Seite.
.
Ich erkenne eine ausgeprägte Kriegsbereitschaft und hoffe, daß dies nicht Rückschlüsse auf den Rest unseres Landes zulässt.

18:52 Uhr von jukep

Nein das Problem ist die natoaffine (Marionetten) Regierung in Kiew und ein paar rechtsnationale "Schläger".
.
Ein Griff in die Mottenkiste der Desinformation.

18:52, jukep

>>Nein das Problem ist die natoaffine (Marionetten) Regierung in Kiew.<<
.
Prima.
.
Dann wäre das ja schon mal propagandistisch eindeutig geklärt.

...ttestEineMeinung @13. Januar 2022 - 17:59 Uhr von eine_anme

@afd-Presseabteilung\vielnamigster_user:

">>"Das Narrativ vom bösen Russen hat sich wohl doch stark ins westliche Großhirn eingegraben."<<
.
Das ist auch meine Wahrnehmung und ich finde das nicht richtig. Ich habe auch den Eindruck das dieses Feindbild von dem grün/linken Teil unsere Presse immer und immer wieder geschürt wird."

Ja, das ist wohl ihre ureigene Scheuklappenwahrnehmung.

Wenn man von so weit rechtsaussen auf den demokratischen Rest der Gesellschaft schielt, sind Verzerrungen kaum zu vermeiden.

Ich kann ihnen jedoch versichern, dass die afd nicht die einzige Gruppierung ist, die sich vor den Karren der russischen Propaganda spannen lässt.
"Putinversteher" wie sie gibt es auch im extrem linken und im extrem wirtschaftsliberalen Spektrum - teils sogar ohne finanzielle Unterstützung.

Die Aussagen sind sehr ähnlich und die Quellen auch.

Ähnlich einseitig, im Gegensatz zu dem breiten Spektrum an Informationen und Faktenchecks unsere Öffentlich-rechtlichen Medien!

@18:47 Uhr von Claudia Bauer

.
Lerider wird da immer die falsche Geschichte erzählt.
.
Sehr interessanter Punkt.
Warum wurde damals nicht die ganze Geschichte erzählt?
Warum blieb der Kreml so mucksmäuschenstill?
Hatte der etwa Angst vor einer übergeordneten Macht?
Die Antwort ist: ja.
Wären Einzelheiten des (sehr großzügigen) US-Entgegenkommens veröffentlicht worden, hätten die USA gleich neuere und modernere Raketen anstelle der Jupiters stationiert.
Deswegen blieb der Kreml so mucksmäuschenstill.

Die Kommentarfunktion wird bald geschlossen

Sehr geehrte User,

wir werden die Kommentarfunktion um 19:10 Uhr schließen. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare noch zu Ende, bevor ein neues Thema eröffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@18:52 Uhr von schabernack

"Olivia: >>Selbst auf CNN liefern sie sich Diskussionen, wie weit man es eigentlich noch treiben darf bis sich Russland vollends in die Hände Chinas begibt. Dort hätten sie zwar nur einen Vasallenstatus, doch wenn Putin die Optionen ausgehen verkauft er sein Öl dahin und besorgt sich Kredite.<<

Ein ganzes Jahr ohne Unterbrechung können auch die bei CNN sich den Mund fusselig diskutieren, und dennoch wird das mit weitem Abstand größte Flächenland auf dieser Erde keinen Vasallenstatus von China einnehmen."

Vasallenstatus als etwas Absolutes anzusehen wäre auch unterkomplex. Wie kennen in der EU ja unsere eigenen Abhängigkeiten von den USA - ob man dann gleich diesen Begriff benutzt oder nicht ist garnicht so relevant.
Beachtenswert ist die Bewegung Russlands auf China zu, erst recht wenn SWIFT gesperrt wird.

18:48 Uhr von derkleineBürger

Nukleare Teilhabe berührt, das BM gar nicht und sie stünde auch nicht zur Debatte, denn dazu gibt es keinen Nato-Automatismus.
Ganz konkret sind darin aber geregelt: Souveränität der Ukraine und die Instrumentalisierung ökonomischen Zwangs ...
Russland interessiert sich offenkundig nicht für die darin selbst eingegangenen Verpflichtungen.

18:52 Uhr von jukep

Nein das Problem ist die natoaffine (Marionetten) Regierung in Kiew und ein paar rechtsnationale "Schläger".

Marionetten überall. Alles ist umzingelt von Marionetten.
Marionetten in der Ukraine, und die Marionetten Tünnes und Schääl im Hänneschen-Theater.

@18:23 Uhr von Quoll

>> Die Frage wäre noch berechtigter, wenn Kuba keine
>> Diktatur wäre.
.
Richtig. Die USA wollte Cuba ja nur als Kolonie, um da ein 2. LasVegas hinzusetzen. oO
.
Und dann kommt dieser komische Fidel und nimmt den armen USA diese schöne Insel einfach weg. Wie gemein. Keine Prostitution, kein Glücksspiel, keine Drogen! Statt dessen Bildung und Gesundheit für Alle. So kann man doch kein Geld verdienen. -.-
.

Darstellung: