Spannungen mit Russland: Polen sieht wachsende Kriegsgefahr

13. Januar 2022 - 16:27 Uhr

Nach den USA und der NATO beschäftigt sich nun auch die OSZE mit den Spannungen mit Russland: Die Organisation setzt weiter auf Dialog, auch wenn Polen von einer hohen Kriegsgefahr warnt. Und auch aus Moskau kommen ernstere Töne.

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Kommentare

Nun ja

Polen als das Sprachrohr der CIA sollte man nicht allzu ernst nehmen.
Sich von der EU sponsern lassen und die Wünsche der USA versuchen durchzusetzen, auch wenn sie gegen die Interessen der EU sind, das ist das Geschäftsprinzip der Polnischen Regierung.

„Bist Du nicht willig...“

>>Lukaschewitsch. "Russland ist ein friedliebendes Land. Aber wir brauchen keinen Frieden um jeden Preis."<<

Anders: „Bist Du nicht willig, dann brauch ich Gewalt“ - die zeitlose Formel für „Friedensstifter“!

Und „schuld“ sind immer die Anderen. In diesem Falle die Ukraine, die sich schon bei der Wegnahme der Krim und der Abtretung seiner Ostukraine absolut „nicht willig“ zeigte. Und jetzt auch noch Russland überrennen will...

Dabei hat doch Belarus und Kasachstan gezeigt, wie man sich „friedlich“ in die Hände des friedliebenden russischen Bären legen kann. Warum verstehen die alle das nur nicht?

Polen in der Zange?

Da haben wir auf der einen Seite die bösen Deutschen, die keine Milliarden an Reparationen überweisen wollen. Dann noch die dominante EU, die Polens RECHTSsprechung nicht akzeptieren will. Und nun droht auch noch der böse Russe mit Krieg! - Wird Zeit, dass Polen wieder eine Kavalerie aufstellt!

Sind das direkte Einstimmungen auf Krieg?

Ja, so ein hundsgemeiner Soldat (zufälligerweise ohne Hoheitszeichen) mit einem MG jagt eine kalte Schauer über den Rücken, und man hört förmlich dadadada! Mit anderen Worten, langsam wird´s ernst, oder was sollen Text und Bild suggerieren?
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Irgendwie erinnert mich das an die Vorbereitungen auf den Irak-Krieg. Oder soll das etwa journalistische Rescherche sein?

man nicht allzu ernst nehmen?

von jukep@
Also die 37,95 Millionen demokratischen Menschen und Ihre Regierung mit Ihre persönlichen massiven Sorgen und Nöte sollen wie nicht ernst nehmen?

Ich tue das aber.

Keine Illusionen

Russland hat 100000 Mann an der ukrainischen Grenze zusammen gezogen. Vorgeblich will Russland erreichen, dass die Ukraine niemals (!) in die NATO aufgenommen wird. Absurder Gedanke, weil niemand die Ukraine in der NATO will, außer vielleicht den Ukrainern.
Das weiß Putin natürlich auch. In Wahrheit geht es um einen Vorwand dort einzumarschieren.
Meine Prognose. Anfang Februar ist es soweit!

re 16:39 jukep: Sprachrohr

>>Nun ja
Polen als das Sprachrohr der CIA sollte man nicht allzu ernst nehmen.
Sich von der EU sponsern lassen und die Wünsche der USA versuchen durchzusetzen, auch wenn sie gegen die Interessen der EU sind, das ist das Geschäftsprinzip der Polnischen Regierung.<<

Ja, „Sprachrohr“ ist ein gutes Stichwort. Ihr Statement entspricht zufällig dem Sprachgebrauch des Kreml, nach dem schlicht alle EU-Staaten Vasallen der USA und diese Vasallen des CIA sind. Deshalb sprechen die auch nur noch mit ihren „Bruderstaaten“, weil sich deren Repräsentanten untereinander so gut verstehen. Da kann man dann auch schön friedlich sein...

Im Ernst: Es ist schlicht unglaublich, wie hier ganzen Staaten einfach mal die eigene Souveränität abgesprochen wird. Und das immer dann, wenn sie sich erlauben, vor Russland „Angst“ zu haben...

„Unvermeidlich“?

„Nun pochte Russland auch bei der OSZE-Sitzung auf eine baldige Entscheidung bezüglich der von Russland geforderten Sicherheitsgarantien“
Man will dort offenbar so tun als habe man nicht mitbekommen bzw. will konsequent ignorieren, dass die schon gefallen ist.
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„Ein Verschleppen der Verhandlungen könnte zu einer "unvermeidlichen Verschlechterung der Sicherheitslage ausnahmslos aller Staaten" führen, sagte Russlands Ständiger OSZE-Vertreter Alexander Lukaschewitsch“
Unvermeidlich sind die nur, wenn „Russland“ (respektive Putin) sie nicht vermeiden will.
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"Russland ist ein friedliebendes Land. Aber wir brauchen keinen Frieden um jeden Preis."
Doch.

Was wäre wenn.....

Russland auf Kuba und in Venezuela Raketen, Kernwaffen und anderes Kriegsmaterial stationieren würde?

wachsende Kriegsgefahr

Sollte doch der Fall eintreten, daß sich mein Wunsch auf eine sehr lange Friedens- Zeit nicht erfüllt, dann wünsche ich mir, daß auch die Hauptverursacher dieser Kriegstreiberei nicht ohne Schaden davon komen.

Bitte an die Medien

Ich hätte einen Wunsch an die Medien: stellt doch bitte mal eine ehrliche Landkarte ins Internet ein wo man sieht wie nahe die russischen Soldaten an der ukrainischen Grenze sind. Denn dann wird ganz deutlich, dass vom Aufmarschgebiet der Russen bis zur ukrainischen Grenze mehr als 200km sind. Das ist die Entfernung zwischen Nürnberg und Österreich. Also nix mit "nahe der Grenze".

Und bitte stellt auch eine Karte mit hinzu, auf der die Stützpunkte der Nato und der Amerikaner mit eingezeichnet sind.

Nur dann können wir uns selbst ein Bild von der angeblich gefährlichen Lage machen. Danke.

Was sind Verträge und Versprechungen wert?

Hans-Dietrich Genscher und Egon Bahr (beides ehemalige Außenpolitiker) haben eindeutig gesagt, das es das Versprechen gab, die Nato nicht weiter nach Westen auszudehnen. Mit diesem Versprechen haben die Russen der Wiedervereinigung zugestimmt. Jetzt werden wieder einige sagen, aber die damaligen sowjetischen Teilrepubliken gab es aber damals noch gar nicht. Aber diese Aussage war ja auch vorrangig auf die ehemalige DDR bezogen. Gorbatschow in seiner Überheblichkeit vertraute darauf, das der Westen sein Wort hält und verzichtete auf eine schriftliche Zusage.

Kriegsgefahr?

Man darf nie vergessen, dass die Militärs dieser Welt eine Daseinsberechtigung brauchen und unablässig nach einer solchen suchen. Vor diesem Hintergrund muss die beidseitige Rhetorik verstanden werden.

Meiner Meinung nach hat Russland sein Ziel bereits erreicht: Herstellung einer ungeklärten Situation das Territorium der Ukraine betreffend. Damit ist die Ukraine nicht NATO-fähig. Wie lange dieser Zustand nun aufrecht erhalten werden "muss", hängt vom Verhalten der Ukraine ab. Wenn sie z.B. einen Nichtangriffspakt mit Russland eingehen würde, könnte sich die territoriale Situation schnell bessern. Ein weiterer Angriff seitens Russlands ist aktuell nicht "notwendig". Es sei denn, die Ukraine will die ungeklärte Situation ihr Territorium betreffend militärisch beseitigen. Ein klassischer Angriff auf ein NATO-Land (z.B. Polen) und Auslösen des V-Falls (ggf. inkl. Nuklearwaffeneinsatz) liegt außerhalb meiner Vorstellungskraft.

Am besten wäre...

... Russland zieht seine sämtlichen Truppen aus seinem eigenen, an die Ukraine grenzenden Territorium zurück und überlasst es den NATO-Truppen.
Sozusagen als Pufferzone zur Ukraine.
Vielleicht würden dann die seit Monaten ständigen und abwechselnd durch jedes NATO-Land vorgebrachten Drohungen gegenüber Russland (bis zu Drohungen "gegenüber Putin und seinem persönlichen Umfeld" gegenstandslos.
Vielleicht aber auch nur.

Spannungen mit Russland: Polen sieht wachsende Kriegsgefahr....

Das ist ja nichts neues: Polen war immer ein Scharfmacher gegen Russland. Egal welche Partei, ob völkisch-national (PIS) oder ultraneoliberal (PO). Sie sind ja auch mit die besten Kunden bei Lockheed.

Aber heute gab es Gespräche zwischen der OSZE und Russland. Gespräche auf Augenhöhe, auch wenn mancher eine Bittstellerhand auf östlicher Seite lieber sehen würde.

Es geht um Sicherheitsgarantien: Koordinierung von Schiff-und Flugbewegungen im Schwarzen Meer und der Ostsee. Damit man sich nicht ins Gehege kommt. Militär nur in vereinbarter Entfernung zu einer Kontaktlinie.
Moskau hat ein Moratorium für die Stationierung von Kurz-und Mittelstreckenraketen in Europa beschlossen. Das könnte man auch mal nachahmen.

Polens Fehl-Interpretation

Schon ab 1947 und vollends ab 1953 hat die deutsche Außenpolitik gegenüber Rußland (UdSSR)so ziemlich alles falsch gemacht was man falsch machen kann. Willy Brand hat es teilweise revidiern können. Aber nach 1989 ist die Außenpolitik zunehmend arroganter geworden. Dennoch wurde 2001 von Rußland ein weiterer Versuch der Kooperation unternommen. Gregor Gysi hat das und das Folgende in einem Satz formuliert "Der Putin von 2001 ist nicht mehr der selbe wie heute". So ist es. Die deutsche Außenpolitik hat , ob aus Kurzsichtigkeit oder Arroganz, diese Tatsache weder wahrgenommen geschweige denn hinterfragt. Aber dort liegt der Schlüssel. Wenn man schon Putin als Gegner klassifiziert, dann ist die Frage nach den Gründen seines Wandels um so wichtiger. Frau Baerbock sollte sich mal mit Bismarck beschäftigen. Deutschland, Europa braucht Rußland als Bündnispartner. Polens Kriegsvision beruht auf genau so einer Fehleinschätzung. Es sei denn, SIE wollten Militäraktionen - kaum anzunehmen.

re 16:59 KarlderKühne: Altersschwäche

>>Was sind Verträge und Versprechungen wert?
Hans-Dietrich Genscher und Egon Bahr (beides ehemalige Außenpolitiker) haben eindeutig gesagt, das es das Versprechen gab, die Nato nicht weiter nach Westen auszudehnen. Mit diesem Versprechen haben die Russen der Wiedervereinigung zugestimmt. Jetzt werden wieder einige sagen, aber die damaligen sowjetischen Teilrepubliken gab es aber damals noch gar nicht. Aber diese Aussage war ja auch vorrangig auf die ehemalige DDR bezogen. Gorbatschow in seiner Überheblichkeit vertraute darauf, das der Westen sein Wort hält und verzichtete auf eine schriftliche Zusage.<<

Pardon, aber dieses Pferd wurde nicht nur längst „totgeritten“, es ist dann auch noch an Altersschwäche gestorben.

Im Ernst: Wollen Sie damit wirklich die russische Großmachtspolitik rechtfertigen?

Mein Vorschlag:

Aufnahme von Russland in die NATO - Problem gelöst!

Wenn sich Amerika und Rußland einigen, buckeln die EU-Lemminge.

<>

Eigentlich reicht es doch, wenn eine Übereinkunft zwischen Amerika und Rußland erfolgt und die EU weiterhin am Katzentisch sitzt. Die EU-Marionetten folgen doch den Entscheidungen der USA in Nibelungentreue und trage alle, auch die unsinnigsten Sanktionen, die nur Amerika nützen und Europa schaden, mit. So werden in der "Westliche Wertegemeinschaft" Entscheidungen getroffen.

16:39 Uhr von jukep

Nun ja
Polen als das Sprachrohr der CIA sollte man nicht allzu ernst nehmen.
Sich von der EU sponsern lassen und die Wünsche der USA versuchen durchzusetzen, auch wenn sie gegen die Interessen der EU sind, das ist das Geschäftsprinzip der Polnischen Regierung.
……
Nun ja
Die russischen Geheimdienste haben als Sprachrohr ja ihren Präsidenten, nach ihrer Denke bräuchten wir den ja dann auch nicht allzu ernst nehmen

re 16:55 KarlderKühne: Was wäre wenn...

>>Was wäre wenn.....
Russland auf Kuba und in Venezuela Raketen, Kernwaffen und anderes Kriegsmaterial stationieren würde?<<

Ja - was denn in Gottesnamen? Würde dann die Ukraine nicht bedroht?

16:39 Uhr von jukep

Polen als das Sprachrohr der CIA sollte man nicht allzu ernst nehmen.

Was meinen Sie mit nicht allzu ernst nehmen? Wer sich die polnische Geschichte der vergangenen 250 Jahre anschaut, wird schon verstehen, warum sich das Land bedroht fühlt und sich mit weit entfernten Verbündeten besser versteht als mit seinen Nachbarn.

"Wir brauchen keinen Frieden…

"Wir brauchen keinen Frieden um jeden Preis". Eine unverblümte Kriegsandrohung. Man stelle sich vor, die EU würde Putin so zu Verhandlungen drängen. Unvorstellbar!

Bündnisfreiheit

"Bei künftigen OSZE-Gesprächen dürften keine regionalen Einflusssphären abgesteckt werden, betonte Carpenter. Das Recht von Staaten, sich ihre Allianzen frei auszuwählen, dürfe nicht beschnitten werden."

Ich kann´s auch echt nicht mehr hören. Das soll also heissen, dass auch Russland der NATO beitreten kann und dann gleichberechtigt mit den USA mit am Tisch sitzt?

Gebranntes Kind

Polen hat schlechte Erfahrungen mit dem großen Nachbarn Russland gemacht. Nicht nur ab dem 17. September 1939, sondern auch nach 1945.

Einstein:

"Ich weiß nicht, mit welchen Waffen ein 3. Weltkrieg ausgefochten wird, der 4. aber gewiss mit der Keule!"

Claudia Bauer meint,

Rußland soll seine eigenen Truppen auf seinem Territorium verlegen, fordert die NATO und wann ziehen die Kampfverbände der NATO von der russischen Grenze ab?
Diese Forderung Rußlands gilt als ilegitim.
Nunja alle Kriege die die USA und die NATO nach 1945 geführt haben gingen krachend verloren, jüngstes Beispiel Afgahnistan. Was für eine Schmach.
Sollte der Westen es tatsächlich wagen Rußland miltärisch zu attackieren wäre das Ende dieses unsäglichen Bündises, da bin ich mir vollkommen sicher !

16:48 Uhr von DeHahn

Mit anderen Worten, langsam wird´s ernst, oder was sollen Text und Bild suggerieren?

Sie möchten sagen, dass die bis zu den Zähnen bewaffneten russischen Soldaten an der Grenze zur Ukraine jetzt langsam aktiv werden wollen? Da könnten Sie recht haben.

Von Polen

hab ich eigentlich nichts anderes erwartet, aber Polen ist in der NATO und die Truppen die rund 200 Kilometer von der Ukrainischen Grenze auf Russischem Gebiet sind, stellen für Polen eigentlich keine Gefahr dar.
Polen überzieht auch mal gerne wenn es um Russland geht, bei Polen würde der Bündnisfall eintreten, und wir hätten einen großen Krieg, ohne Gewinner auf allen Seiten.
Manchmal ist ganz gut etwas rhetorisch ab zurüsten, mir ist das rasseln auf allen Seiten eindeutig zu laut, Polen muss keine Angst haben.

@ KarlderKühne

Hans-Dietrich Genscher und Egon Bahr (beides ehemalige Außenpolitiker) haben eindeutig gesagt, das es das Versprechen gab, die Nato nicht weiter nach Westen auszudehnen.

Ein solches Versprechen des Westens ist eine Legende. Das gab es gar nicht und Zeitzeugen haben es auch eindeutig dementiert. Wer könnte versprechen, dass die Staaten Osteutropas nicht in die Nato dürfen? Wenn sich die Völker demokratisch für die Nato entscheiden, kann dem kein "Versprechen" und auch kein "Großmachtinteresse" Russlands entgegen stehen.

OSZE, Russland, Ukraine

Die Berichterstattung ist einfach nicht seriös. So einseitig wie sie ist, kann man nur von Kriegspropaganda sprechen.
Was tatsächlich schon immer geplant war, lese man bei Brzezinski, Talbot nach oder schaue sich mal John Perkins an. Es muss so aussehen, als sei Russland der Aggressor.
Es wäre gut, wenn die Berichte mal ausgewogen wären.

re 17:00 me2001: Zielerreichung

>>Meiner Meinung nach hat Russland sein Ziel bereits erreicht: Herstellung einer ungeklärten Situation das Territorium der Ukraine betreffend. Damit ist die Ukraine nicht NATO-fähig.<<

Dazu hätte es des Aufmarsches aber nicht bedurft. Weil die Ukraine auch so noch gar nicht „NATO-fähig“ ist.

Könnten Sie sich also vorstellen, dass Russland ganz andere Ziele hat als sich vor Invasionen zu schützen? Zum Beispiel, dass sie keine Demokratien an seiner Grenze akzeptieren wollen und können. Weil mit diesen so schwer „Freundschaften“ geschlossen werden können und weil sich das eigene Volk vielleicht zu viel abgucken könnte?

Wäre ja immerhin möglich! Und hätte auch noch eine zwingende Logik! Und passt auch noch zu seiner Politik der letzten 10 Jahre!

Könnte also was dran sein, oder?

@ Bernd Kevesligeti

Es geht um Sicherheitsgarantien: Koordinierung von Schiff-und Flugbewegungen im Schwarzen Meer und der Ostsee. Damit man sich nicht ins Gehege kommt. Militär nur in vereinbarter Entfernung zu einer Kontaktlinie.

Es sind bisher ausschließlich russische Grenzverletzungen und Provokationen dokumentiert.

@ wolf 666

Am besten wäre... Russland zieht seine sämtlichen Truppen aus seinem eigenen, an die Ukraine grenzenden Territorium zurück

Ja.
Was sollen die Truppen im Grenzgebiet zur Ukraine signalisieren?

@KarlderKühne "Russland auf…

@KarlderKühne "Russland auf Kuba und in Venezuela Raketen, Kernwaffen und anderes Kriegsmaterial stationieren würde?" Ich denke jeder hier weiß wie die USA und der Rest der Nato reagieren würde. Natürlich ist das aber was ganz anderes, vor einem Verteidigungsbündnis wie der Nato braucht doch keiner Angst haben.

@wolf 666

Wenn dann Russland das gleiche bei den innereupäischen Grenzen machen darf.
Und bei der Grenze zu Kanada und Mexiko.

Warum nicht?

Welches Land ist eigentlich so bekloppt und lässt fremde, ihm feindlich gesonnene Soldaten freiwillig ins Land?

16:56 Uhr von Barbarossa 2

>>Sollte doch der Fall eintreten, daß sich mein Wunsch auf eine sehr lange Friedens- Zeit nicht erfüllt, dann wünsche ich mir, daß auch die Hauptverursacher dieser Kriegstreiberei nicht ohne Schaden davon komen.<<

Also dass Sie Putin die Pest an den Hals wünschen hätte ich nicht erwartet.

16:59 Uhr von KarlderKühne

Ich kann Ihnen nur zustimmen.

Und ich kann die kranke Empathie des Westens nicht verstehen. Sollten sich die Absprachen nur auf die ehemalige DDR bezogen haben sprich sollte sich Gorbatschow schon um den Fall einer Ost-Ausdehnung der NATO um die Breite der DDR Sorgen gemacht haben, empfinde ich es als scheinheilig, in einer NATO-Osterweiterung um die Breiten Polens und der Ukraine nichts Anstößiges zu sehen.

Man ist unablässig dabei, den Bären in die Enge zu treiben. Nun ist man entrüstet darüber, dass er irgendwann anfängt, mit den Pranken um sich zu schlagen. Ach, ich vergaß! Es ist ein böser Bär - per definitionem.

17:00 Uhr von wolf 666

die seit Monaten ständigen und abwechselnd durch jedes NATO-Land vorgebrachten Drohungen gegenüber Russland (bis zu Drohungen "gegenüber Putin und seinem persönlichen Umfeld"

Da verwechseln Sie wohl etwas. Nato-Staaten kündigen Konsequenzen für den Fall an, dass russisches Militär gegen die Ukraine vorgeht. Die Drohungen gehen von Russland aus, nicht umgekehrt.

Verhandlungs-setting

Wir haben es mit einer NATO mit 1 Billon Budget zu tun, die nach wie vor meint keinerlei Zugeständnisse an russische Sicherheitsinteressen machen zu müssen und weiter ihre Erweiterung voranzutreiben, was natürlich nichts anderes ist, also die Erweiterung der Einflusssphäre der USA und einem Russland, das mit 62 Mrd. Budget alles tut um abschreckend zu wirken aber eigentlich seit 30 Jahren mit dem Rücken zur Wand steht.
Das Risiko ist allerdings gestiegen, da selbst der relativ rationale Putin nun rote Linien setzt, die er seiner Glaubwürdigkeit halber irgendwann durch Aktionen untermauern muss.

Recht?

>>" Das Recht von Staaten, sich ihre Allianzen frei auszuwählen, dürfe nicht beschnitten werden."<<
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Dieses Recht bestreitet niemand. Ob man diesem jedoch nachgibt wie im Fall der Ukraine ist eine andere Sache und das sollte abgelehnt werden. Besonders wir Deutsche sind da denke ich Russland gegenüber in der Verpflichtung weil damals im Freudentaumel der Wiedervereinigung wir (Genscher) eine diesbezügliche absolute Zusage getätigt haben. Ohne diese damalige Zusage wäre die Wiedervereinigung sicherlich nicht möglich gewesen.

Wenn die NATO ein…

Wenn die NATO ein Verteidigungsbündnis ist, dass Frieden, Sicherheit und Stabilität garantieren will,dann hat es sich auch so zu verhalten und nicht ständig andere in die Ecke zu drängen.

Wer Frieden und Sicherheit will, muss auch Mal berechtigte Interessen anderer akzeptieren,anstatt eigene Machtphantasien auszuleben und bei Wiederstand zu den Waffen zu rufen.

Russland fühlt sich so bedroht, dass die Waffen der NATO ihre Einschüchterungswirkung verloren haben.

Und nun? Reden,drauf eingehen und diplomatisch den Frieden sichern? Oder zum Krieg im Namen des Friedens aufrufen?

@ Helmut_S

Die EU-Marionetten ...

Wir sind hier nicht bei RT.

16:39 Uhr von jukep

"Polen als das Sprachrohr der CIA sollte man nicht allzu ernst nehmen."

Als was sollte man 38 Mio. Polen ernst nehmen? Denken Sie, die wüssten nicht, dass es ihr Land - je nach dem, wie es Deutschland und Russland historisch und in den Kram gepasst hat - mal gegeben hat, dann wieder nicht? Dass sie sich in dieser existentiellen Frage lieber auf die Unterstützung durch die USA verlassen, ist nur verständlich.

re 17:05 Helmut_S.: Buckeln

>>Wenn sich Amerika und Rußland einigen, buckeln die EU-Lemminge.
<>
Eigentlich reicht es doch, wenn eine Übereinkunft zwischen Amerika und Rußland erfolgt und die EU weiterhin am Katzentisch sitzt. Die EU-Marionetten folgen doch den Entscheidungen der USA in Nibelungentreue und trage alle, auch die unsinnigsten Sanktionen, die nur Amerika nützen und Europa schaden, mit. So werden in der "Westliche Wertegemeinschaft" Entscheidungen getroffen.<<

Tja, auf diese Karte hatte Putin auch gesetzt. Sie hat aber nicht gestochen...

Sie schreiben allerdings mit den gleichen Textbausteinen wie bereits vor diesen Verhandlungen...

Hallo teachers voice,

Pferd tot oder nicht, Wahrheit stirbt aber nicht!

@ Esche999

Dennoch wurde 2001 von Rußland ein weiterer Versuch der Kooperation unternommen. Gregor Gysi hat das und das Folgende in einem Satz formuliert "Der Putin von 2001 ist nicht mehr der selbe wie heute"

Vom Ziehsohn Jelzins zum Autokraten.

16:40 Uhr von DeHahn

>>"Da haben wir auf der einen Seite die bösen Deutschen, die keine Milliarden an Reparationen überweisen wollen. Dann noch die dominante EU, die Polens RECHTSsprechung nicht akzeptieren will. Und nun droht auch noch der böse Russe mit Krieg! - Wird Zeit, dass Polen wieder eine Kavalerie aufstellt!"<<
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Aber Polen macht auch einen sehr vorbildlichen Job bei der Grenzsicherung unserer EU-Außengrenzen und da sind doch wir Deutsche doch nicht so böse sonst würden die Polen Lukaschenkos Gäste einfach durchwinken. Das Problem ist leider vielschichtiger.

@KarlderKühne

"Mein Vorschlag: Aufnahme von Russland in die NATO - Problem gelöst!"

So war das mit der Bündnisfreiheit nun auch wieder nicht gemeint ;-) Wäre tatsächlich die beste Lösung, da so klar wird, das man in Europa in einem Boot sitzt und für Interessenausgleich sorgen muss. Die USA hält die NATO aber nach wie vor für ihren persönlichen pool von Gefolgsstaaten für ihre geostrategischen Projekte.

Ich kann durchaus…

Ich kann durchaus nachvollziehen, dass Russland eine mögliche Osterweiterung als Bedrohung wahrnimmt. Hier sollte die NATO Zugeständnisse machen, Russland seinerseits aber das Säbelrasseln an der Grenze zur Ukraine einstellen.

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