Kommentare - Gespräche über die Ukraine: "Russland hat kein Vetorecht"

12. Januar 2022 - 16:21 Uhr

Nach Gesprächen mit Russland sieht NATO-Generalsekretär Stoltenberg "erhebliche Meinungsverschiedenheiten", wertete die Gespräche aber als positives Zeichen. Russland beklagt fehlendes Entgegenkommen der NATO.

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Kommentare

natürlich hat Rußland kein"Veto-Recht".....

Um es den ganz Begriffs-Stutzigen noch einmal zu sagen :
Natürlich hat Rußland kein Veto-Recht,natürlich kann die Ukraine den Wunsch äußern der NATO beizutreten. Können auch die Eskimos wünschen. ABER : deswegen muß die NATO dem nicht entsprechen - und wenn dieses überholte Bündnis noch einen Rest von politischem Verstand hat, dann wird es diesen Wünschen NICHT entsprechen - allen völlig unberechtigten Drohreden von Jens Stoltenberg zum Trotz. Hoffentlich. Es wird immer von der Notwendigkeit deutscher Verantwortungsübernahme in Europa geredet : bei der notwendigen Reformation der NATO-basierten Politik kann sich Deutschland in dieser Hinsicht bewähren. Gänzlich anders als die USA muß Deutschland, muß Europa ein dringendes Interesse an stabilen Verhältnissen im Bereich der ehemaligen UdSSR haben - unter Beachtung des Gebots der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten anderer Staaten.

Die NATO unter Stoltenberg…

Die NATO unter Stoltenberg wird sich nie bewegen; sie ist seit 30 Jahren ein Fossil, das Anpassung nur von anderen fordert. Von nicht vorhandenem Vetorecht zu sprechen, wenn es um eine diplomatische Sicht auf eine schwierige Situation geht, sagt eigentlich alles.
Die EU-Osterweiterung hat auch die direkte Einflusssphäre der NATO und damit der USA erweitert. Wenn Polen oder das Baltikum sich bedroht fühlen, dann ist die NATO zur Stelle; dass anders herum auch solche Gefühle vorherrschen können, wird nicht in Betracht gezogen.
Letzten Endes soll die NATO die wackeligen Herrschaftsansprüche der USA zementieren, und das ist für uns Europäer eine prekäre Situation, denn noch weniger als während des Kalten Krieges können wir die US-Amerikaner daran hindern, sich überall in Europa breit zu machen und damit unseren eigenen Spielraum auf unserem Kontinent und im Umgang mit unseren Nachbarn zu verkleinern.

Putins nationalistisches Regime

anerkennt grundsätzlich nicht das Selbstbestimmungsrecht anderer Völker. Nur Russen, die, wo auch immer sie wohnen, gerne möchten, dass das Gebiet, in dem sie, auch als Minderheit, wohnen zu Russland gehört, haben komischerweise aus seiner Sicht ein Selbstbestimmungsrecht, egal was der Rest der Bevölkerung meint. Aber es sind halt Russen. Die baltischen Staaten und Polen, dem die Hälfte seines Staatsgebietes von Stalin (im Einvernehmen mit Hitler) geraubt wurde (das heutige Weißrussland) wissen sehr gut, was nachbarliche Beziehungen zu Russland bedeuten, wenn man nicht in der Position ist, militärisch Gegenwehr leisten zu können. Man ist uneingeschränkt erpressbar. Putin wird wie schon die Sowjetunion schmerzhaft lernen müssen, dass sein korruptes Regime nicht in der Lage ist, den Westen zu übertreffen. Arme Russen, sie müssen wohl noch ein paar Jahrzehnte weiter sich ausbeuten lassen. Sie könnten auch anders, wenn man sie lassen würde.

Was

juckt Rußland ein Veto Recht? Die marschieren ein, fertig ist die Laube

Claudia Bauer meint,

Um ihre Exsistenz zu rechtfertigen braucht die immer agressiver werdende NATO natürlich einen Feind und das ist oh Wunder Rußland.
Rußland wird sich eine weitere Expansion der NATO nach Osten nicht mehr bieten lassen und entsprechende Maßnahmen treffen.
Was sollen die Ukraine und Georgien in der NATO?
Ganz einfach man möchte noch mehr Angriffswaffen an der russischen Grenze stationieren, dazu wird es nicht kommen, niemals!
Es wird keine Osterweiterung der NATO mehr geben, da bin ich mir hundertprozent sicher. Auch die NATO will keinen dritten Weltkrieg oder, so sicher bin ich mir da nicht !

einfach herrlich hier wieder

alles themen , wo die begeisterung der anstalt hoch ist. aber was würde denn passieren, wenn putin mal ein bischen ernst macht, und kein erdöl und erdgas mehr nach der eu pumpt? russland hält das aus. die bürger sind leidensfähig. aber wahrscheinlich werden macron, vdL und baerbock im dreieck springen wegen der unverschämtheit, die aber die eu schon seit jahren gegen russland fährt. und nein, ich bin weder afd noch russland troll, sondern nur nicht ein regierungsbejubler,

Arroganz

Die Arroganz dem russischen Sicherheitsverlangen nicht zuzustimmen könnte sich schnell ändern. Wenn Russland, China, Iran, Venezuela, Kuba und weitere Staaten ein Verteidigungsbündnis schließen würden. Dann brauchten nur Raketen auf Kuba installiert werden und morgen am Tag säßen die USA mit ihrer Nato am Verhandlungstisch.

Der Falke Stoltenberg

Interessanterweise war die Situation damals in Kuba genau anders herum. Die USA wetterten gegen die Stationierung von Raketen durch die damalige Sowjetunion und die Welt stand kurz vor dem Abgrund. Nun rücken die Nato und damit die USA bis an die Grenzen von Russland heran, welches sich zurecht bedroht fühlt (man denke an die vielen bunten Frühlinge die die USA nachweislich angezettelt haben). Also warum darf Russland da kein Mitspracherecht haben, es sein denn die Nato ist so arrogant einen Krieg vom Zaune reissen zu wollen, nur um an den Grenzrn zu Russland Abhöranlagen, Raketen und Truppen zu stationieren? Im Grunde sind beide Parteien gleich, hüben wie drüben. Dabei vergessen beide Parteien, dass ein Krieg fatal für beide ist. Jeder kann nur verlieren.

NATO

heißt für mich ein Militärbündnis, dass sich wie ein Karzinom ausbreitet und gefährlich ist. Russland wird mehr und mehr davon eingeschlossen und stellt verständliche Sicherheitsforderungen. Die Kompromisslosigkeit der NATO lässt Rückschlüsse auf deren Strategie zu, die durch Zugeständnisse durchbrochen würde. Ich wünsche den russischen Offiziellen viel Kraft und Erfolg beim Verhandeln für die Sicherheit und Unabhängigkeit ihres Landes.

Gespräche über die Ukraine: "Russland hat kein Vetore...

Da zeigt der Herr Stoltenberg mal wieder, daß er darauf erpicht ist zu erweitern, zu expandieren.
Aber wer vorgibt Sicherheit zu produzieren, der sollte sich Sicherheitsgarantien nicht verweigern. Und die wären Reglements für die Militärmanöver
(Ostsee,Schwazes Meer) zu schaffen, Abstandsregeln einzuführen. Aber auch keine strategischen Waffen in der Nähe des Gegners zu bringen. Das verkürzt Vorwarnzeiten und fordert Gegenmaßnahmen heraus (Stationierung von Hyperschallwaffen).

"Russland hat kein Vetorecht"

klingt logisch !
keine Frage !
andererseits frage ich mich schon warum die Amis damals was dagegen hatten
dass Kuba kommunistisch wurde, gar russische Mittelstreckenraketen installieren wollte
Könnte man das nicht auch als Art Veto interpretieren, was vor seiner Haustüre geschieht ?

16:51 Uhr von Karl Maria Jos…

„ aber was würde denn passieren, wenn putin mal ein bischen ernst macht, und kein erdöl und erdgas mehr nach der eu pumpt?“
.
Staatspleite

Obwohl ich Scholz...

Obwohl ich Scholz nicht sonderlich mag muss ich Ihm doch hier (Aussagen Scholz) ein gutes diplomatischen Vorgehen und Fingerspitzengefühl attestieren welches ich bei unserer unerfahrenen und polternden Außenministerin Baerbock gänzlich vermisse (nicht nur in diesem Fall). Mich beruhigt das Scholz hier Richtlinienkompetenz hat denn ich halte Frau Baerbock nach wie vor für gänzlich ungeeignet für die Funktion die Sie begleitet und das nicht nur in Krisenzeiten. Ich würde befürworten das Deutschland sich aus dieser Diskussion ganz heraushält weil wir gemäß unserem damaligen Versprechen im Rahmen der Wiedervereinigung die Zusage tätigten (Genscher) das es mit uns (Deutschen) keine NATO-Osterweiterung geben wird.

Der.andere 16:51

Sie waren schneller als ich. Ich gehe auch davon aus, dass die Russen mit Kuba und Venezuela schon verhandeln und früher oder später dort Atomwaffen stationieren werden. Die USA werden zwar weiterhin versuchen, diese Länder auf Linie zu bringen, aber ob es gelingt, bezweifle ich.

16:51 Uhr von der.andere

„ Wenn Russland, China, Iran, Venezuela, Kuba und weitere Staaten ein Verteidigungsbündnis schließen würden.“
.
Können Sie ja.
Fällt Ihnen dabei was auf?

Am 12. Januar 2022 - 16:51 Uhr von der.andere

"Die Arroganz dem russischen Sicherheitsverlangen nicht zuzustimmen könnte sich schnell ändern. Wenn Russland, China, Iran, Venezuela, Kuba und weitere Staaten ein Verteidigungsbündnis schließen würden. Dann brauchten nur Raketen auf Kuba installiert werden und morgen am Tag säßen die USA mit ihrer Nato am Verhandlungstisch."
.
Niemand verbietet ein solches Bündnis, oder haben sie andere Informationen?

"...betonte aber,

...dass die Grundkonstante in Europa immer gewesen sei, "dass die territoriale Integrität der Staaten ungefährdet bleibt". Diese sei mit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland 2014 verloren gegangen. "

Diese territoriale Integrität ist die Grundkonstante in Europa. Sollte das nicht überall so sein? Warum interessiert's woanders nicht so?

16:51 Uhr von Karl Maria Jos…

>>und nein, ich bin weder afd noch russland troll, sondern nur nicht ein regierungsbejubler,<<

Natürlich nicht. Wer sollte das auch vermuten?

So seh ich das

US-Vize-Außenministerin Wendy Sherman: "Jedes Land hat das hoheitliche Recht, seinen eigenen Weg zu wählen."
Das sagen gerade die USA. Auf Wikipedia zu lesen: Kuba 17.04.1961, die Invasion in der Schweinebucht, Besetzung Panamas am 20.12.1989, Einmarsch in den Irak am 20.03.2003. Die Liste ist lang und reicht bis zu den Luftangriffen auf unliebsame Personen, die zu Terroristen erklärt werden. Da wird keine Schuldfähigkeit festgestellt. Da wird im Namen von Frieden und Freiheit getötet mit der Hinnahme, dass auch Zivilisten zu den Opfern gehören. Das sind keine Friedensmissionen. Die USA besitzen die wirtschaftliche und militärische Macht zu befinden, was gut oder böse ist.

16:59 Uhr von Sisyphos3

Das war vor über 60 Jahren. Da hatte die Sowjetunion auch was dagegen, dass deutsche Bauarbeiter in der DDR demokratischerr Zustände wollten …
Nur, was sagt uns das alles über heute?
Nichts.

16:51, Karl Maria Jos…

>> und nein, ich bin weder afd noch russland troll, sondern nur nicht ein regierungsbejubler,<<
.
Und die Feinde der von Ihnen ausgewählten Feinde sind Ihre Freunde, nicht wahr?

Das Land hat keine Ausstrahlung

Herr Putin hatte das Schicksal Russlands in der Hand. Russland war, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, eigentlich bereits Teil des Westens. Den Westen machen Demokratie, Marktwirtschaft und Freiheitsrechte aus. All das war vorhanden.
Aber Herr Putin hat sich für den großrussischen Weg entschieden, er hat Russland in die Opposition zum Westen geführt und bedroht seine Nachbarländer bei der Suche nach Einfluss.

Im Inneren hat er die Demokratie und Freiheitsrechte zurückgebaut. Ein autoritär geführter, diktatorischer, kleptokratischer Staat ohne Teilhabe der Bevölkerung an gesellschaftlichen Transformationsprozessen.

Somit besitzt Russland keine Strahlkraft. Das Land hat keine Ausstrahlung. Es wirkt auf seine Nachbarn und deren Bevölkerung nicht attraktiv. Niemand nimmt sich Russland zum Vorbild. Niemand möchte dort leben, es sei denn er kommt aus einer noch mieser regierten Teilrepublik.

Dann darf sich Herr Putin auch nicht wundern, wenn sich die Menschen von Russland abwenden.

17:01 Uhr von Phonomatic 16:51 Uhr von Karl Maria Jos…

„ aber was würde denn passieren, wenn putin mal ein bischen ernst macht, und kein erdöl und erdgas mehr nach der eu pumpt?“
.
Staatspleite
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es wird kalt bei uns .....
im Klartext
beide Seiten würden bei nem Streit verlieren
also was soll´s
einigen wir uns eben - wir gewinnen dann beide
:-)

NATO, verlängerter Arm der Weltmacht USA

Nichts kann z.Zt. in Europa geschehen, was den Interessen der USA widerspricht. Und Stoltenberg ist nur eine Marionette der USA. Müssen wir denn dem blind folgen?
Zu Europa gehört die Ukraine und auch Russland. Aber eben nicht (!) die USA!!

Russland hat kein Vetorecht

Braucht es ja auch nicht.

Putin wird nur das wamchen und dem zustimmen was er für richtig hält.
Und leider oder Gottseidank ist er in der willwns und in der Lage das auch durchzusetzen.

ganz im Gegenteil dazu die Nato / EU und schon erst Recht nicht "Bärchen" .

16:55 Uhr von Gorok

>>>Interessanterweise war die Situation damals in Kuba genau anders herum. Die USA wetterten gegen die Stationierung von Raketen durch die damalige Sowjetunion und die Welt stand kurz vor dem Abgrund. <<<

Und dabei waren die russischen Raketen auf Kuba eine Reaktion. Im September 1961 gab es erste Aufnahmen davon Das war die Vorgeschichte "Von 1959 an stationierten die USA in Italien eine Staffel mit 25 und in der Türkei zwei Staffeln mit je 25 nuklear bestückten Mittelstreckenraketen vom Typ Jupiter, die auf die UdSSR gerichtet waren."

Grundsätzliche Bereitschaft zum Dialog ist die einzige Lösung

Jedenfalls die einzig dauerhafte. Daher stimmt diese Aussage:
"Es ist ein positives Zeichen, dass alle NATO-Verbündeten und Russland am gleichen Tisch saßen und sich substanziellen Themen gewidmet haben".
.
„Die Diskussion sei nicht einfach gewesen, gerade deswegen sei das Treffen aber auch so wichtig gewesen.“

Weshalb es zu einer „ständigen Einrichtung“ werden muss.

Am 12. Januar 2022 - 16:39 Uhr von Autograf

Sicherlich reiner Zufall, das sie vergessen haben, auch die Ukraine besteht heute in den Grenzen des Hitler Stalin Paktes von 1939, oder ist es da rechtens weil man gerne in die NATO möchte.
Ja, alle Völker haben ein Selbstbestimmungsrecht, allerdings kann die NATO es dann ablehnen was auf jedenfalls sinnvoll wäre so lange das Problem Donbass nicht geklärt ist.

17:03, Juergen

>>Der.andere 16:51
Sie waren schneller als ich. Ich gehe auch davon aus, dass die Russen mit Kuba und Venezuela schon verhandeln und früher oder später dort Atomwaffen stationieren werden. Die USA werden zwar weiterhin versuchen, diese Länder auf Linie zu bringen, aber ob es gelingt, bezweifle ich.<<
.
Sie meinen, Putin würde eine neue Runde atomaren Wettrüstens einläuten? Und Sie meinen, die Kubaner würden sich dafür hergeben? Was Venezuela angeht, da sollte Herr Putin sich vielleicht erst einmal Mühe geben, daß das Land wieder auf die Beine kommt. In einer derart desolaten Kleptokratie stationiert niemand, der auch nur halbwegs bei Verstand ist, Atomwaffen.

@Autograf, 16:39

Fällt Ihnen das eigentlich selbst nicht auf? Dass Sie von Ländern, Völkern, Staaten reden, aber sobald Sie Russland meinen, gibt es nur den Psychopathen Putin? Dann ist diese Seite der Medaille plötzlich durch eine einzige Person verkörpert?
Die ganze Art und Weise, wie Sie und andere Russland als Staat, das russische Volk wahrnehmen und (abwertend) beschreiben, nämlich als Privatvermögen eines machtgierigen Autokraten, ist schon semantisch sehr bezeichnend.
Wie wäre es mit einem Gedankenexperiment: stellen Sie sich einen Augenblick vor, es gäbe in Russland eine demokratisch legitimierte Regerung. Glauben Sie, die würde sich keine Gedanken darüber machen, was an ihrer Landesgrenze vor sich geht? Die würde die Nato einladen, ihre Waffen gleich in Blickweite von Moskau zu stationieren? Denken Sie, das Bestreben, die territoriale Integrität zu sichern, sei nur Ausgeburt des Hirns des derzeitigen Staatsführers?
Wäre gespannt auf Ihre Antwort.

17:10, werner1955

>>Russland hat kein Vetorecht
Braucht es ja auch nicht.

Putin wird nur das wamchen und dem zustimmen was er für richtig hält.
Und leider oder Gottseidank ist er in der willwns und in der Lage das auch durchzusetzen.

ganz im Gegenteil dazu die Nato / EU und schon erst Recht nicht "Bärchen" .<<
.
Daß Sie starke, autoritäre Führer bewundern, ist nichts neues. Ihr frauenfeindlicher Unterton aber schon.

früher oder später dort Atomwaffen stationieren werden.

von fathaland slim@
Und dann sind diese Länder vor übergriffen Ihre Nachbarn oder angriffe durch Großmächte geschützt.

Viele andere Länder sowie Tibet, Irak, Kuweit, Jugoslawien oder Afghanistan hatten diesen Schutz nicht.

17:12, Magic.fire

>>Ja, alle Völker haben ein Selbstbestimmungsrecht, allerdings kann die NATO es dann ablehnen was auf jedenfalls sinnvoll wäre so lange das Problem Donbass nicht geklärt ist.<<
.
Weswegen die Ukraine bisher auch, trotz ihres ausdrücklichen Wunsches, nicht in die NATO aufgenommen wurde. Und auch nicht aufgenommen werden kann. Es widerspricht den NATO-Statuten. Länder, die sich in einer militärischen Konfliktsituation befinden, dürfen nicht aufgenommen werden.

17:09 Uhr von Sisyphos3

Wir haben eine politische Kultur des sich-einigens. Interessanterweise ist es genau das, was Putin für eine ausgesprochene Schwäche hält.

17:17, werner1955

>>früher oder später dort Atomwaffen stationieren werden.
von fathaland slim@
Und dann sind diese Länder vor übergriffen Ihre Nachbarn oder angriffe durch Großmächte geschützt.

Viele andere Länder sowie Tibet, Irak, Kuweit, Jugoslawien oder Afghanistan hatten diesen Schutz nicht.<<
.
Jawoll. Atomwaffen für alle, und schon bricht der Weltfrieden aus!

@fathaland slim 17:12

Meinen Kommentar von 17:15 an @Autograf schrieb ich, bevor ich Ihren Post gelesen hatte.
Ich würde Sie bitten, kurz nachzulesen, denn bei Ihnen fällt mir genau das selbe auf.

16:31 Uhr von Esche999

Ich möchte mich Ihrem Kommentar vollumfänglich anschließen. Wenn es knallt sind die Amis weit weg. Meiner Meinung nach müssten wir den Weg zu einer friedlichen Koexistenz mit unseren russischen Freunden suchen und das geht nur ohne eine Aufnahme der Ukraine in die NATO. Es stellt sich außerdem die Frage, ob in der Ukraine (wenn diese der NATO angehören würde) überhaupt Ruhe einkehren würde oder es zu dauernden Provokationen gegenüber Russland (wie haben ja jetzt starke Partner und werden es euch schon zeigen) kommt?

17:15, frosthorn

>>Die ganze Art und Weise, wie Sie und andere Russland als Staat, das russische Volk wahrnehmen und (abwertend) beschreiben, nämlich als Privatvermögen eines machtgierigen Autokraten, ist schon semantisch sehr bezeichnend.<<
.
Herr Putin behandelt sein Land aber wie sein persönliches Privateigentum und möchte von der ganzen Welt als die Personifizierung Russlands wahrgenommen werden. Was wiederum ich sehr bezeichnend finde.

Grundsätzliche Bereitschaft zum Dialog

Ja aber nicht als Stimmenfang für Wahlen. Putin akzeptiert nur starke Gesprächspartner. Europa allen voran das Harmonie süchtige Deutschland haben sich militärisch immer hinter den USA versteckt. Wir sind ja auch die Guten und leben auf einer rosa Wolke mit einer rosa Brille. Ein selbstbewusstes Kerneuropa ohne den USA könnte bei Putin eher gehör finden als europäische Staaten die nur nach der Pfeife aus Washington tanzen.

...ttestEineMeinung #Ein deu... äh ... russisches Märchen!

"Es war einmal ein russischer Bär, der wurde belagert von feindseligen Schweinchen, von denen er einige früher selbst gefangen und solange behalten hatte, bis er zu krank wurde, um ihnen ständig was auf die Schnauzen zu geben, wenn sie ihm zu laut quiekten.

Da erst liess er sie frei.

Als aber seine Bärenfamilie anfing zu maulen, weil der Papabär begonnen hatte, alles was sie besassen, mit seinen Kumpeln zu versaufen, besann er sich wieder auf die Schweinchen, die er ihnen zum Fraß vorwerfen könnte.

Manche von den Schweinchen waren zufrieden, den Bären los zu sein und hatten sich ihre eigenen Hütten gebaut.

Manche davon zerdrückte der Bär einfach mit seinem dicken Hintern, aber einige Schweinchen suchten Schutz anderen Tiere, die ihnen netter schienen.

Das ärgerte den Bären!
Er schrie "Verrat und Angriff auf die Bären".

Und solange alle Tiere ihn lassen, tobt und wütet er weiter und beschuldigt Andere dafür."

Plagiat?

Ja - erinnert mich doch sehr an den "Bösen Wolf" nach 1933...

Russland -UDSSR

Fakten "!
1938 hat die UDSSR Finnland überfallen mit der Begründung Finnlands Gebiet wäre zunah an Sankt Petersburg.
Nun geht es um die Ukraine,ist die überfallen gehts an Polen,weil Polen nun zunah an der Ukraine ist und somit
zunah an Moskau.
Das Machtgehabe ist immer gleich,ob es nun Russland oder UDSSR heist.
Ich hoffe nur das im Extrenfall der Blutzoll bei Russland sehr hoch ist.

@fathaland slim, 17:19


Weswegen die Ukraine bisher auch, trotz ihres ausdrücklichen Wunsches, nicht in die NATO aufgenommen wurde. Und auch nicht aufgenommen werden kann. Es widerspricht den NATO-Statuten.

Weswegen es auch keine Ladendiebstähle gibt. Sie widersprechen ja dem Gesetz.
Also ich bitte Sie: die Ukraine wird genau so lange nicht in die Nato aufgenommen werden, bis die Nato sich einen Vorteil davon verspricht, es doch zu tun.
Statute hin oder her.

Gespräche über(!) Ukraine

Ist es nicht schön, wie die Souveränität der Ukraine (die zu den Gesprächen nicht eingeladen wurde und dort nicht mitreden darf) hier verteidigt wird?
Das hat was.

17:21, frosthorn

>>@fathaland slim 17:12
Meinen Kommentar von 17:15 an @Autograf schrieb ich, bevor ich Ihren Post gelesen hatte.
Ich würde Sie bitten, kurz nachzulesen, denn bei Ihnen fällt mir genau das selbe auf.<<
.
Ich weiß, daß Sie mich nicht verstehen und auch nicht verstehen, warum ich ein so erbitterter Gegner Wladimir Putins bin.
.
Damit möchte ich es bewenden lassen, denn sonst wird die Sache wieder persönlich.

Ein Lösung

wird es heute und Morgen nicht geben, ohne Gegner wäre auch eine NATO nicht mehr Sinnvoll, um das mal ganz salopp auszudrücken, wenn die Vorgaben eingehalten werden, gibt es keinen Beitritt der UKR.
Das die Gespräche nicht bringen werden, war wohl auch vorher den meisten klar, das der RF es nicht gefallen kann, wenn die kürzeste Strecke bis Moskau nur 460 Kilometer Luftlinie sind, kann der RF halt nicht gefallen.
Das alles weiß die NATO auch, eine Lösung sehe ich nicht, auch wenn man mal wieder miteinander spricht, die Kontakte wurden ja so gut wie alle abgebrochen, Sanktionen gibt es auch.
Keine Seite will den ersten Schritt machen, so ist einfach die Lage, es gibt nur einen einzigen Weg.

17:20 Uhr von Phonomatic 17:09 Uhr von Sisyphos3

Wir haben eine politische Kultur des sich-einigens. Interessanterweise ist es genau das, was Putin für eine ausgesprochene Schwäche hält.
---------------------
.
damit muß man leben.
Auch wenn beispielsweise ein Teil unserer Neubürger da ein Problem zu haben scheint
eben wenn sie wegen ner Unstimmigkeit mit der Obrigkeit halb totgeschlagen werden
während sie hierzulande verwarnt werden und das als Schwäche interpretieren
also das ist nicht nur ein Problem mit Putin

Vertragsentwurf

Hallo,

wo kann ich die Entwürfe nachlesen.

Schön wäre es auf deutsch.
Mit der russichen Sprache klappts nicht so.

@BILD.DirEinDuH…, 17:26

Du meine Güte, das wird ja immer besser hier. Jetzt sind wir schon beim bösen Bären und den armen Schweinchen.
Legen Sie doch bitte schon mal die Wackersteine bereit, und vergessen Sie nicht, den Jäger zu benachrichtigen.

Am 12. Januar 2022 - 17:19 Uhr von fathaland slim 17:12, Magic.f

Da haben sie recht aber das ist aus meiner Sicht Ziel der Ukrainischen Regierung Niederschlagung der Separatisten und dafür brauchen sie halt Waffen oder zumindest die"Unterstützung" der NATO in welcher Form auch immer.. Warum kommt von Kiew nicht der Vorschlag einer kompletten Autonomie für den Donbass ? Ein Weg den wohl beide gehen könnten.
Das hat man allerdings schon bei der Krim hintertrieben und verhindert

Müssen denn die Amis..

Ich mochte mal die Amis und habe einige Freunde dort, aber müssen denn die Amis immer wieder Kriege auf der Welt anzetteln? Warum jetzt auch in der EU? Welche wirtschaftliche Interessen verfolgen sie diesmal. Lukrative Aufträge beim Neuaufbau einiger europäischer Länder unter anderen Deutschland? Ich bin ziemlich sicher das die Russen auch geheime Werke zur Herstellung von Massenvernichtungsmittel haben wie damals im Irak, ganz bestimmt.

16:39 Uhr von Autograf

Putins nationalistisches Regime anerkennt grundsätzlich nicht das Selbstbestimmungsrecht anderer Völker
.................
.
damit wird er sich kaum von den meisten Ländern dieser Welt unterscheiden

17:26, frosthorn

>>@fathaland slim, 17:19

Weswegen die Ukraine bisher auch, trotz ihres ausdrücklichen Wunsches, nicht in die NATO aufgenommen wurde. Und auch nicht aufgenommen werden kann. Es widerspricht den NATO-Statuten.

Weswegen es auch keine Ladendiebstähle gibt. Sie widersprechen ja dem Gesetz.
Also ich bitte Sie: die Ukraine wird genau so lange nicht in die Nato aufgenommen werden, bis die Nato sich einen Vorteil davon verspricht, es doch zu tun.
Statute hin oder her.<<
.
Sie halten die Regierungen der Mitgliedsstaaten der NATO allesamt für Vertrags- und Gesetzesbrecher? Oder meinen Sie, die USA würden befehlen und alle anderen folgen?

17:25 Uhr von fathaland slim

>>"Herr Putin behandelt sein Land aber wie sein persönliches Privateigentum und möchte von der ganzen Welt als die Personifizierung Russlands wahrgenommen werden. Was wiederum ich sehr bezeichnend finde."<<
.
... und ich habe das Gefühl die USA behandelt die EU, besonders uns Deutsche als Privateigentum, ääähh? Kolonie nennt man das (ich versuche mich halt dem Diskussionsstil anzupassen).

...ttestEineMeinung @12. Januar 2022 - 17:08 Uhr von fathaland

"16:51, Karl Maria Jos…

>> und nein, ich bin weder afd noch russland troll, sondern nur nicht ein regierungsbejubler,<<
.
Und die Feinde der von Ihnen ausgewählten Feinde sind Ihre Freunde, nicht wahr?" [sic!]

Ja, dieses Missverständnis ist gar nicht mal so selten.

Demagogen machen sich das immer gerne zu Nutze.

Wozu noch mehr Trolle bezahlen, wenn man auch unbezahlte Multiplikatoren nutzen können, die alles, was in ihr Weltbild passt, bereitwillig liken und weiterverteilen?

Vom Märchen des angeblichen Vertrags, dass die Nato ein Osterweiterung ausschliesse, über die angebliche Stationierung von Angriffswaffen vor der Haustür Russlands bis zum reflexartigen "DieAmis/NATOaberAuchUndBestimmtVielSchlimmer", wenn es die neuesten Dreibastigkeiten von Zar Putin zu verteidigen gibt.

Am 12. Januar 2022 - 17:26 Uhr von tiger93

Was soll das von 1938? Deutschland hat zweimal andere Ländwer en gross Überfällen. Wie weit wollen sie sich noch in der Argumentation zurück bewegen. Ach ja Frankreich stand auch schon vor Moskau das heißt Russland muss sich nun vor Frankreich schützen?...Manchmal kann man nur noch den Kopf schütteln

Die USA erkennen das Selbstbestimmungsrecht nicht an.

@16:39 Uhr von Autograf
Das Parlament der Krim erklärte sich zur Nato-freien Zone.
Die Bevölkerung stimmte 2005 nur zu 16% für die Nato.
2006 musste sogar ein geplantes Natomanöver auf der Krim wegen massiver Proteste der Bevölkerung abgesagt werden.
Dann versuchten die USA mittels Gelder für "Umerziehung" das zu ändern.
Sogar in der Ukraine war 2014 keineswegs eine eindeutige Mehrheit für die Nato. Das hat man mit dem illegalen Putsch etwas nachgeholfen.

PS.: Nicht vergessen: Der US-freundliche korrupte Poroschenko hatte die Wahl krachend verloren. Selenski gewann, indem er einen Ausgleich in der Ostukraine versprach. Davon ist allerdings nicht viel übrig.

17:26 Uhr von frosthorn @fathaland slim, 17:19

Also ich bitte Sie: die Ukraine wird genau so lange nicht in die Nato aufgenommen werden, bis die Nato sich einen Vorteil davon verspricht, es doch zu tun.
Statute hin oder her.
-------------------
.
erstaunlich das dies nicht als Selbstverständlichkeit gilt
Es geht doch um das Erringen eines Vorteils
beim Westen wie im Osten
und nicht um hehre Ziele

Am 12. Januar 2022 - 17:25 Uhr von fathaland slim

Herr Putin behandelt sein Land aber wie sein persönliches Privateigentum und möchte von der ganzen Welt als die Personifizierung Russlands wahrgenommen werden. Was wiederum ich sehr bezeichnend finde.
#
#
Den Eindruck habe ich zur Zeit von Scholz und Co.
Es gibt für mich keine roten Linien usw. sollten für einen Demokraten nicht von den Lippen kommen.

@fathaland slim, 17:28 re @frosthorn


Ich weiß, daß Sie mich nicht verstehen und auch nicht verstehen, warum ich ein so erbitterter Gegner Wladimir Putins bin.

Das ist nur zur Hälfte richtig. Ein erbitterter Gegner Wladimir Putins bin ich nämlich auch (was Sie eigentlich wissen sollten).
Es gefällt mir nicht, dass die Nato-Politik regelmäßig so dargestellt wird, als diene sie einzig dazu, einen unberechenbaren Psychopathen im Zaum zu halten, und keineswegs irgendwelchen geostrategischen Zielen.
Deshalb mein Vorschlag mit dem Gedankenexperiment.

Ihre Befürchtung, dass die Diskussion persönlich weden könnte, teile ich nicht.

@fathaland slim

"Herr Putin behandelt sein Land aber wie sein persönliches Privateigentum und möchte von der ganzen Welt als die Personifizierung Russlands wahrgenommen werden. Was wiederum ich sehr bezeichnend finde."

Das Ganze geht uns jetzt gleich was an? Der "Westen" hat irgendwie immer das dringende Bedürfnis, seine Wertevorstellungen für die einzig Gültigen zu halten, dabei waren genau wir es, die mit unserem Verständnis, wie die Welt auszusehen hat, gerade in den letzten 15 Jahren nur Unfrieden und Verwüstung gestiftet haben, da darf auch schon mal die ganze Welt ohne Konsequenzen belogen werden. Bevor wir also auf Russland zeigen, mal lieber vor der eigenen Haustür kehren.
Und das die Nato das Versprechen des Verzichtes auf die Ostererweiterung für die Zustimmung zur Wende gebrochen hat, ist auch kein Geheimnis.
Aber natürlich sind die Anderen schuld.

Anscheinend hat

ein großer Teil der Bevölkerung ein anderes Bild und eine andere Haltung zu Russland als die deutsche Außenministerin und die NATO. Wir brauchen kein amerikanisches Sprech hier in Deutschland. Russland sollte einfach sagen, dass die Grenzen anerkannt werden, die NATO, USA und EU sollten zusichern, dass die Ukraine keinem Miltärbündnis beitritt und man sollte keine politische Kindlichkeit in Sachen Gasversorgung in Deutschland an den Tag legen. Zitat "Jedes Land hat das hoheitliche Recht, seinen eigenen Weg zu wählen." Das ausgerechnet sagt die USA?? Was war mit Vietnam, Kuba, Irak und überall, wo sie einmaschiert sind und Krieg begannen? Das wird gern bei Frau Baerbock vergessen.

17:08 Uhr von Dukat

Herr Putin hatte das Schicksal Russlands in der Hand.///
.
Hat er immer noch. Es ist etwas ermüdend. Aber ich empfehle, immer wieder. die Rede Putins vor dem BT 2001. Auf Youtube zu sehen. Schauen Sie sich die stehenden und klatschenden Politiker an. Er hat dem Westen (was immer dass ist) die Hand gereicht.
Sie wurde ausgeschlagen! Warum auch immer?

Bitte an die Medien

Ich hätte einen Wunsch an die Medien: stellt doch bitte mal eine ehrliche Landkarte ins Internet ein wo man sieht wie nahe die russischen Soldaten an der ukrainischen Grenze sind. Denn dann wird ganz deutlich, dass vom Aufmarschgebiet der Russen bis zur ukrainischen Grenze mehr als 200km sind. Das ist die Entfernung zwischen Nürnberg und Österreich. Also nix mit "nahe der Grenze".

Und bitte stellt auch eine Karte mit hinzu, auf der die Stützpunkte der Nato und der Amerikaner mit eingezeichnet sind.

Nur dann können wir uns selbst ein Bild von der angeblich gefährlichen Lage machen. Danke.

Am 12. Januar 2022 - 17:34 Uhr von eine_anmerkung

Den Amerikanern ist ein starkes Europa mit starker Wirtschaftsmarkt ein Dorn im Auge. Eine Zusammenarbeit auf wirtschaftlichen Gebiet dazu die vielen Ressourcen würdenb sehr schnell Europa Russland eingeschlossen erstarken lassen. Dazu der riesige Markt.
Eine dritte"Weltmacht " sprich Eurasischer Raum, wäre definitiv der Verlust der Weltbestinmenden Spitzenposition.
Dazu Verluste der bestimmenden Rüstungsindustrie mit allen was hinten anhängt

Merkwürdig!

Damals, als Russland Raketen auf Kuba stationieren wollte, drohte ein Weltkrieg. Die Frage ist: Hatte Amerika da ein Vetorecht? Und wenn Amerika eins hatte, wieso hat Russland keins bezüglich Ukraine? Weil´s uns in den Kram passt?

17:40 Uhr von krittkritt

Sogar in der Ukraine war 2014 keineswegs eine eindeutige Mehrheit für die Nato. Das hat man mit dem illegalen Putsch etwas nachgeholfen.
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das würde sich doch sicher ändern wenn die Ostukraine zu Russland käme
auch wären die Mehrheitsverhältnisse in Kiew etwas anders

Kompromiss

Hallo,

ob die Hyperschallrakete jetzt ein paar Meter nach hinten gezogen wird, dürfte doch egal sein.

Und die Zeit in der sich zwei gewaltige Schlachtheere gegenüberstehen, ist doch wohl auch Vergangenheit.
Und trotz der Größe der Ukraine dürfte dann der Platz eng werden.

17:48 Uhr von DeHahn

denke sie haben das auf den Punkt gebracht

17:26 Uhr von frosthorn


…die Ukraine wird genau so lange nicht in die Nato aufgenommen werden, bis die Nato sich einen Vorteil davon verspricht, es doch zu tun. Statute hin oder her.

Die NATO wird keine Staaten aufnehmen, innerhalb derer Grenzen es ungelöste Territorialkonflikte mit anern Staaten gibt. Ob nun akut militärische Konflikte, oer nicht-miltärische mit umstrittenen Enklaven oder so was.

In Europa sind das die drei Länder Georgien, Moldawien, Ukraine. Moldawien würde wahrscheinlich gar nicht in die NATO wollen, und Armenien will es erklärtermaßen nicht.

Es hat für die NATO keine Vorteile, müsste man einem neu beigetreten Staat schon fast unmittelbar nach dem Beitritt mit dem Bündnisfall militärisch zur Hilfe kommen, weil irgendein Konflikt im Beitrittsland eskaliert.

Stimmt!

"Wir haben eine politische Kultur des sich-einigens." @Sisyphos3
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Meine Großeltern haben mir erzählt, wie froh sie nach WWI und WWII waren, dass die Alliierten sich geeinigt hatten, uns zu besiegen.

Am 12. Januar 2022 - 17:26 Uhr von tiger93

" Ich hoffe nur das im Extrenfall der Blutzoll bei Russland sehr hoch ist. "
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Klingt etwas naiv, in heutiger Zeit wollte ich das nicht erleben, der Blutzoll wie Sie es meinen, wird auf beiden Seiten sehr hoch und unakzeptabel.
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Mal ein Auszug:
" Die genaue Zahl aller Opfer des Zweiten Weltkriegs kennt man nicht, man weiß aber, dass es über 60 Millionen Tote gab. Soldaten und Zivilisten waren die Opfer, Erwachsene und Kinder, Menschen aus vielen Ländern der Erde. Etwa 27 Millionen Russen sind ums Leben gekommen – Soldaten und Zivilisten. "
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Wie gesagt, ich möchte das eher nicht erleben.

17:41 Uhr von bäuerchen

>>"Das Ganze geht uns jetzt gleich was an? Der "Westen" hat irgendwie immer das dringende Bedürfnis, seine Wertevorstellungen für die einzig Gültigen zu halten, dabei waren genau wir es, die mit unserem Verständnis, wie die Welt auszusehen hat, gerade in den letzten 15 Jahren nur Unfrieden und Verwüstung gestiftet haben, da darf auch schon mal die ganze Welt ohne Konsequenzen belogen werden."<<.
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Das sehe ich genauso. Vielleicht müssen wir (Westen) aber auch mittlerweile noch ein Trauma verarbeiten? Das Trauma aus Afghanistan buchstäblich hinausgejagt worden zu sein wo wir denen doch 20 Jahre unsere Wertvorstellungen aufs Auge drücken wollten? Vielleicht wäre es da besser anstatt Russland dauernd zu provozieren eine Art betreute Selbsthilfegruppe (Die Amis mit Ihrem Vietnam und wir mit Afghanistan) die Lösung?

@ 17:41 Uhr von tagesschlau2012

Sie wollen allen Ernstes behaupten, Scholz 'behandelt unser Land wie sein persönliches Privateigentum und möchte von der ganzen Welt als die Personifizierung Deutschlands wahrgenommen werden.'? Bei allem Respekt vor unterschiedlichen politischen Positionen und Meinungen: Das ist schlicht Unsinn.

Klare Linie

Aus meiner Sicht haben diese Gespräche eine sehr klare Linie der 30 NATO-Staaten aufgezeigt. Russland muss sich mal wieder eingestehen, dass es politisch völlig isoliert ist und es keinen einzigen auch nur halbwegs demokratisch organisierten Staat dieser Welt gibt, der sich über eine „Freundschaft“ mit dem aktuellen putinschen Kraftmeierrussland freuen würde.

Nein, die verbalen und militärischen Muskelspiele dieser selbsterklärten Großmacht sind tatsächlich nur noch peinlich. Für die realen „Freunde“ wie Syrien, Belarus, Moldawien, Georgien und schließlich Kasachstan aber eine menschliche, soziale und politische Katastrophe.

Und jetzt will man der Ukraine nach der Krim und der Ostukraine auch noch ihr letztes Selbstbestimmungsrecht wegnehmen? Damit es der Ukraine gehe wie den genannten Gesellschaften?

Um in diesem Gebaren auch noch einen Friedenswillen zu entdecken muss man schon unter Frieden den ewigen russischen Frieden verstehen.

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