Kommentare - Corona-Politik: Beamtenbund kritisiert "widersinnige Maßnahmen"

10. Januar 2022 - 15:34 Uhr

Die Menschen seien mit teils widersprüchlichen Ansagen kirre gemacht worden: Der Chef des Beamtenbundes dbb hat scharfe Kritik an der Corona-Politik von Bund und Ländern geübt. Die Verwaltung sei nicht krisenfest.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Toller Bericht. 1 Jahr…

Toller Bericht. 1 Jahr früher wäre noch besser gewesen.

Merkwürdige Kritik

Es mag ja sein, dass Vieles im Argen liegt. Aber so zu tun, als hätte der "arme öffentliche Dienst" und die "tollen Beamten" damit nichts zu tun und würden nur leiden, ist auch komisch.

Gesteuert wird das Alles ja schließlich aus den Ministerien des Bundes und der Länder. Und wer arbeitet dort? Tausende Beamte und öffentliche Angestellte. Und dann sollen an all den Missständen nur die jeweils wechselnden Minister:innen schuld sein? Einzelne Personen, die häufig wechseln schaffen es, jahrelange Misswirtschaft aufzubauen?

Glaube ich nicht...

Ein offenes Wort

Donnerlittchen! Da hat Herr Silberbach aber mal Klartext geredet. Es liegt viel im Argen in der Verwaltung – gut, dass das einmal von jemandem gesagt wird, der es wissen muss.
Hoffentlich wird er nicht wegen seiner Wortwahl angegriffen, verleumndet und – wie es neuerdings en vogue ist – gecancelled wird.

Danke Herr Silberbach

Endlich wird dieses mal klar und deutlich angesprochen...
Jeder Mensch, der mit Behörden zu tun hat und selber in seinem Beruf mit Verwaltungsangelegenheiten zu tun hat kann schon mal fassungslos sein, wenn man sich den Behörden "wirrwarr" mal genauer angeschaut hat...- da ist Corona nur das "i-Tüpfelchen".. :)

Die 330.000 fehlenden Stellen, würde ich nicht so sehen, wenn beim "Aufräumen" endlich vernünftige "Datenautobahnen" implementiert werden...

Da scheint jemand mediale…

Da scheint jemand mediale Aufmerksamkeit zu brauchen: Statt an der falschen Stelle auszuteilen, wäre es angemessen, gerade als Vertreter einer Spezies, die - komme was wolle - Einkommen hat, sich für eine höhere Impfbereitschaft zu engagieren.
Und wenn "ein Termin beim Bürgeramt vielerorts Glücksache" ist, dann ist die erste Adresse der Kritik die Beamten-Leitungsebene, die etwas nicht gebacken bekommt; es wirkt dann eher peinlich, wenn man bei solchen Leistungen davor warnt, dass mit dem Ausscheiden älterer Beamter demnächst "Verlust an Know-how und Arbeitskraft" drohten.
Und um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Ich beteilige mich nicht an pauschaler Schelte. Ich kenne viele engagierte Beamte - und das sind genau die, die über ihre eigene Leitung oft die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, weil die Beförderung immer noch auf alten verstaubten Kriterien aufbaut und nicht auf Kompetenz, Leistung und Engagement.
Da gibts viel zu tun, Herr Silberbach. Packen Sie's an.

Hoppla

Da mag der Herr Silberbach berechtigterweise einige Problemfälle benennen.
Allerdings sollte er maßlose Behauptungen für sich behalten.
Ich glaube, es macht eher "kirre" mit Falschbehauptungen daherzukommen, wie Marokko bekomme die Impfungen besser hin als D.

Ohne aktuelle Themen @16:12 Uhr von dr.bashir

>>>Einzelne Personen, die häufig wechseln schaffen es, jahrelange Misswirtschaft aufzubauen?
Glaube ich nicht...>>>

Ich auch nicht, wenn man in dem Artikel, Corona, und "moderne Kommunikation", wegläßt hätte er auch schon in den 60/70/80ern gestimmt!

Na ja, manche…

Na ja, manche Stadtverwaltung schreibt auf ihrer Homepage, dass wenn jemand kommt, er "bitte" eine Testbescheinigung mitbringen möge (neben Mund-Nasen-Schutz), die nicht älter als 24 Stdn. sein sollte. Da habe ich mich gefragt, d.h. dann wohl, ist nicht erforderlich oder Pflicht, sondern halt nur eine Bitte, der man nachkommen kann oder nicht. Woher kommt so ein Wischiwaschi-Hinweis? Ausgerechnet von Beamten. Ich hätte denen mehr Klarheit zugetraut, wo sie das sagen haben. Sind also nicht nur Politiker schwach beim Formulieren.

Wenn Herr Silberbach die…

Wenn Herr Silberbach die Situation an den Schulen kritisieren will, sollte er nicht verschweigen, dass es in Bayern seit Jahren die skandalöse Unsitte gibt, angestellte Lehrkräfte vor den Sommerferien zu entlassen, um sie nach den Sommerferien wieder einzustellen. Oder spricht Herr Silberbach das nicht so gerne an, weil dann gleichzeitig die Privilegien der beamteten Lehrerschaft in den Blick geraten?
Ähnliches gilt bei der Anstellungspraxis im Beamtenwesen: Wenn dort allein schon die Tatsache, dass man vor der Beamtung psychologische oder psychotherapeutische Hilfe via Krankenkasse in Anspruch genommen hat (ein Zeichen dafür, dass man sich aktiv Krisen und Belastungen stellen kann!), negative Auswirkungen bis hin zur Nicht-Verbeamtung nach sich zieht, wirken seine Worte von 'Steigerung der Vielfalt' ohne Quote eher wie das Bekenntnis 'Wir lassen mal lieber alles beim Alten; wir Alte fahren gut damit und gewöhnen uns nicht so gern an Neue(s)."
Alles in allem: ein peinlicher Auftritt.

Der dbb soll mal ....

... ganz kleinlaut sein.

Denn schlecht organisiert ist ja sein zweiter Vorname.

Den eigenen Mitgliedern im Ruhestand hat der dbb bei den Tarifverhandlungen der Länder für dieses Jahr eine NULLRUNDE beschert.

Bei 5 % Inflation.

Also erst mal vor der eigenen Haustür kehren, bevor man andere kritisiert.

Problemfelder benennen ?!? Bitteschön!

Die Politik hat in der Corona-Krise eine Vielzahl letztlich nicht nachvollziehbarer Regelungen aufgestellt.

Das Beispiel der Quarantäne-Verkürzung ist nur das Aktuellste hiervon. Wenn mein (geimpftes, 9-jähriges) Kind heute in der Schule positiv auf Corona getestet würde, müsste ich - sofern das PCR-Testergebnis morgen vorliegt (!), trotz Boosterung in Quarantäne. Dies liegt daran, dass es zunächst der Umsetzung der Änderung der Quarantäne-Verordnung bedarf...

Bekomme ich das Testergebnis erst am Freitag und ist die Quarantäne-Verordnung bis dahin abgeändert (oder mein Gesundheitsamt ist hinreichend verständig), entfällt die Quarantäne...

Das Ganz hat einfach nichts mehr mit "Sinn und Verstand" zu tun...

Ähnlich z.B. in M-V. Hier werden landesweit Freizeitgelegenheiten, etwa Theater oder Schwimmbäder geschlossen, weil die Hospitalisierungsinzidenz über 9 für 3 Tage gestiegen war. Inzwischen liegt sie zwar wieder unter 9, aber noch nicht seit 5 Tagen...

@16:42 Uhr von harpdart

Es stünde Herrn Silberbach ja sicher frei, eine Dienstreise nach Marokko zu machen und sich dort über den tollen Impffortschritt zu informieren und sein gesammeltes Wissen dann hier zur Verfügung zu stellen. Marokko hat übrigens eine Impfquote von 66,06% (Erstimpfung) bzw. 61,71% (Zweitimpfung): In Deutschland sind mind. 74,6% erst- und 71,9% zweitgeimpft. Die Vermutung liegt nahe, dass Herr Silberbach die Situation und Zahlen in Marokko gar nicht kennt und auch nicht kennen will, er wollte rhetorisch einen raus hauen. Kann nach hinten losgehen.

@ 16:50 Uhr von Einfach Unglaublich

Danke für den Hinweis. Das könnte eine Erklärung für die 'Hau-auf-andere-drauf'-Rede des Herrn Silberbach sein.

16:46 Uhr von SinnUndVerstand

Wenn Herr Silberbach die Situation an den Schulen kritisieren will, sollte er nicht verschweigen, dass es in Bayern seit Jahren die skandalöse Unsitte gibt, angestellte Lehrkräfte vor den Sommerferien zu entlassen, um sie nach den Sommerferien wieder einzustellen
----------------
.
.
das ist in BW mit befristeten Lehrkräften seit Jahrzehnten üblich ....
Wahrscheinlich in der ganzen Republik

Zu viele Aufgaben und dafür…

Zu viele Aufgaben und dafür zu wenig (geeignetes) Personal. Die Politik bastelt einen Papiertieger nach dem anderen und die Verwaltung ertrinkt in unzähligen Rechtsbehelfen. Am Ende kommt oft Karlsruhe und schmeißt alles über den Haufen. Dazu Misstrauen der Bürger von Links ("Überwachungsstaat!") bis Rechts ("Steuerstaat!") und gleichzeitig maßloses Anspruchsdenken. So war es bereits vor Corona. Angesichts dessen läuft es derzeit eigentlich verhältnismäßig gut.

„Land der Funklöcher und Sicherheitslücken"

Und des Datenschutzes als eine Art unantastbares Heiligtum und Selbstzweck
.
Was in Anbetracht des Umstands, dass der in aller Regel immer nur dann „greift“, wenn es um den „Schutz“ partikularer wirtschaftlicher Interessen geht, während er bei „Normalbürgern“ geopfert ebendiesen geopfert wird (weil er in der alltäglichen Lebensrealität der Bürger de facto nicht existent ist bzw. „ganz legal“ unterlaufen werden kann und wird) besonders widersprüchlich und widersinnig ist.
Und sich besonders „nachhaltig“ negativ in Kombination mit einer überaus gründlichen „gewissenhaften“ und mit außerordentlichem „Beharrungsvermögen“ ausgestatteten Verwaltung auswirkt:
„Der öffentliche Dienst sei an allen Ecken und Enden (…) mit veralteter Ausstattung sowie mit zu vielen bürokratischen Vorgaben konfrontiert“
Das Ganze erinnert an eine Art malignes Perpetuum mobile. Wobei der Fisch auch hier vom Kopf her stinkt.
In einem Staatswesen der obersten Verwaltungshierarchieebene und ihren „Dienstherren“.

Ich verstehe manche User nicht

Warum wird der Herr für seine Kritik kritisiert?
Wenn Beamte an den Zuständen selbst schuld sind, warum ist es das Pflegepersonal nicht?
*
Es ist durchaus so, dass Politiker mit ihren Vorgaben bürokratische Monster mit viel Papierverbrauch erschaffen, weil sie schlicht von den Vorgängen keine Ahnung haben.
*
Mir fallen aus der Vergangenheit spontan ein:
- Bürgschaften für syrische Flüchtlinge (die Gutmütigen blieben fast auf den Kosten sitzen)
- Hilfen für das Überschwemmungsgebiet (jetzt wissen wir womit Laschet zum Lachen gebracht wurde: er hat gehört, was den Betroffennen alles versprochen wurde)
- Bonus für Pflegekräfte, die nicht alle von ihnen bekommen haben
- Corona-Hilfen, die zurück gezahlt werden müssen
usw.

Wie in Behördenbriefen @16:45 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

>>>Na ja, manche Stadtverwaltung schreibt auf ihrer Homepage, dass wenn jemand kommt, er "bitte" eine Testbescheinigung mitbringen möge (neben Mund-Nasen-Schutz), die nicht älter als 24 Stdn. sein sollte. Da habe ich mich gefragt, d.h. dann wohl, ist nicht erforderlich oder Pflicht, sondern halt nur eine Bitte, der man nachkommen kann oder nicht.>>>

In behördlichen Schreiben, wird das Mitbringen von erforderlichen Unterlagen, ebenso formuliert.
"Bitte bringen Sie, Bringen Sie Bitte..." Floskel halt.

Am 10. Januar 2022 - 16:38 Uhr von SinnUndVerstand

Da scheint jemand mediale Aufmerksamkeit zu brauchen: Statt an der falschen Stelle auszuteilen, wäre es angemessen, gerade als Vertreter einer Spezies, die - komme was wolle - Einkommen hat, sich für eine höhere Impfbereitschaft zu engagieren......
#
#
Da schreibt mal jemand mit Sinn und Verstand und es gefällt Ihnen nicht und es wird von Ihnen mit "höherer Impfbereitschaft" abgelenkt. Zum Glück funktioniert der Trick nicht.
Schön das Sie viele engagierte Beamte kennen, nur was das mit dem fehlendem Personal und unterirdischer Infrastruktur (PC und Internet) zu tun hat, versteht auch keiner.
Wenn z. B. in Berlin eine Wartezeit von 6 Monaten für einen Ausweis benötigt wird, ist jede Kritik gerechtfertigt.

>>"Ein Termin beim Bürgeramt…

>>"Ein Termin beim Bürgeramt ist vielerorts Glückssache", so Silberbach.<<

Kann ich bestätigen. Ich versuche seit 7 Tagen die zuständige Führerscheinstelle zu erwischen, per Telefon oder über die Online Terminvergabe. Erfolglos. Dabei haben die mir eine Frist gesetzt, die bald abläuft.
Mit der Terminvergabe hätte es heute morgen fast geklappt. Die hatten für in 4 Wochen einen Vorschlag mir gemacht (womit ich sowieso zu spät dorthin gekommen wäre), den muss sich während ich das Formular dafür ausfüllte, aber ein anderer weggeschnappt haben - ging ganz schnell; beim nächsten Vorschlag 2 Minuten später (mit dem habe ich mich richtig beeilt) war der Termin noch schneller weg. Danach gabs keine Vorschläge mehr - alle Termine weg; und die Zeit - wie schon gesagt - drängt.
Werde den Zuständigen einen Brief schreiben müssen und fragen, wie die sich das überhaupt vorstellen, wenn die nicht ans Telefon gehen und die Termine online wie 6 aus 49 gemanagt werden. Die Antwort fürchte ich fast schon

Es wird Zeit ...

... dass nach den zig Monate andauernden und v.a. nicht endenden Chaos bei herrschender Politik endlich die Funktionäre der betroffenen organisierten Berufsgruppen ihre Stimmen gegen die Chaos-Maßnahmen der Regierenden erheben.
Der Anfang ist mit dem Beamtenbund gemacht.
Ja andere haben auch schon ihre Stimme erhoben, aber nur leise
Wo sind bittschön die Funktionäre der Gewerkschaften (untergetaucht und völlige Stille seit dem Pandemiechaos ), die Unternehmerverbände für den Mittelstand oder der für Familienunternehmen oder die Schul- und Gesundheitsämter und wo sind die ganzen Verbände und Vereinigungen, von Kassenärzten bis zum Tierschutz, die alle das Regierungschaos ausbaden müssen?
Schweigen und Stille bei den zig Vereinigungen vielerorts.

Sparen

Was natürlich richtig ist: der Öffentliche Dienst wurde seit Jahrzehnten kaputtgespart, lange vor der "Schwarzen Null".
Ich habe es vor mehr als 25 Jahren im Rahmen meines Verwaltungspraktikums miterlebt. Da schwirren plötzlich zahllose Kinsey-Mitarbeiter rum, deren einziges Ziel es war,Einsparungsmöglichkeiten zu ermitteln. Endergebnis: Stellenstreichungen bei der Wohnungshilfe.
Nur ein Beispiel. Von vielen.
Befördert wurde das alles von Forderungen von Organisationen wie Steuerzahlerbund. Dazu ein paar Begriffe wie Bürokratie, Wasserkopf oder mangelnde Leistungsbereitschaft der "Beamten". Der ÖD war zu teuer! Hies es! Und uneffektiv! Hies es! Also weiter gekürzt, gespart, privatisiert und Leistungen abgeschafft. Breite Teile der Öffentlichkeit haben dies mitgetragen.
Und nun beschweren sie sich, dass " nichts klappt".

Wann startet die konzertierte Ausbildungsaktion?

„Aktuell fehlten im öffentlichen Dienst mehr als 330.000 Mitarbeiter, so der dbb-Chef. Zudem seien fast 1,3 Millionen Beschäftigte über 55 Jahre und würden in den kommenden Jahren ausscheiden.“
Zusätzlich gibt es noch einen Bedarf von mehreren Millionen Arbeitskräften in anderen Bereichen.
Es ist doch zu schön, zu sehen, dass Wirtschaft und Verwaltungen das gleiche Problem und damit das gleiche Ziel haben.
Wir haben mit mehreren Millionen Arbeitslosen und pro Jahr mindestens 50.000 hinzukommenden Jugendlichen ohne Schulabschluss, also mehr als genug Menschen, die in einer konzertierten Aktion in allen Bereichen zu dringend benötigten Fachkräften ausgebildet werden können und müssen. Natürlich zu vernünftigen Löhnen und Arbeitsbedingungen.
Und das muß sofort beginnen.
Da muß auch weiterqualifiziert werden. Viele Menschen werden zusätzlich wieder Unterricht benötigen.
Das stehlen von ausländischen Fachkräften wird aber nicht nötig sein.
Wir schaffen das!

um 16.46 Uhr von SinnUndVerstand, nicht nur in Bayern

"Wenn Herr Silberbach die Situation an den Schulen kritisieren will, sollte er nicht verschweigen, dass es in Bayern seit Jahren die skandalöse Unsitte gibt, angestellte Lehrkräfte vor den Sommerferien zu entlassen, um sie nach den Sommerferien wieder einzustellen. Oder spricht Herr Silberbach das nicht so gerne an, weil dann gleichzeitig die Privilegien der beamteten Lehrerschaft in den Blick geraten?"
Diese Unsitte gibt es nicht nur in Bayern. In Bremen gibt es seit Jahrzehnten den Verein "Stadttteilschule Bremen e.V.", der LehrerInnen zu nicht tarifgerechten Bedingungen befristet einstellt. Das geschieht mit Wissen und auf Initiative der Behörde, die sich mit solchen Arbeitsverhältnissen lieber nicht die Finger schmutzig macht.
Aufgrund des allgemeinen Lehrermangels haben aber derzeit junge LehrerInnen (mit gesuchten Fächern) eine gute Verhandlungsposition, wenn sie mit dem Abwandern in ein anderes Bundesland drohen.

Kompletter Neuanfang wie Neuseeland

Soweit ich mich erinnere hatte man die Hälfte der Beamten entlassen und den Staat massiv verschlankt.

Wenn man das Buch „Neustaat“ liest, dann denke ich wäre das für uns auch der richtige Weg.

Wir brauchen nicht mehr Staat und auch nicht mehr Beamte.

Wir brauchen weniger Staat. Viel weniger.

Aber klar. Wer den Beamten Bund vertritt, der muss so reden.

16:12 Uhr von dr.bashir

//Merkwürdige Kritik...
.

...Gesteuert wird das Alles ja schließlich aus den Ministerien des Bundes und der Länder. Und wer arbeitet dort?Tausende Beamte und öffentliche Angestellte. Und dann sollen an all den Missständen nur die jeweils wechselnden Minister:innen schuld sein? Einzelne Personen, die häufig wechseln schaffen es, jahrelange Misswirtschaft aufzubauen?
.

Glaube ich nicht...//

Genau das habe ich auch gedacht.

Regelungswut

"Der öffentliche Dienst sei (...) mit zu vielen bürokratischen Vorgaben konfrontiert."

Konfrontiert? Ausgestattet. Oder wie man bei bekloppter Software sagt: Its not a bug. Its a feature.
.
Bürokratische Vorgaben: Deutsche Regelungswut. Stimmt genau. Allerdings im Gegensatz zur Regelungswut anderer stempelglaeubiger und zehnfachen Durchschlag erfordendender Laender hier mit deutscher Perfektion perfekt selbsterwuergend gemacht. Und zwar nicht von oben, sondern von unten nach oben. Ursache? Es muss was historisch gewachsenes sein...

Widersinnige Maßnahmen

Die sind an der Tagesordnung und zwar immer dann, wenn Nichtfachleute am Werk sind die von Ihrem Ministeramt absolut keine Ahnung mitbringen ! Das letzte große Beispiel ist der Maskenkauf von Herrn Spahn. Dieses chinesische Modell taugt lediglich als Staubmaske. Oder das z.B. das bei der Bundeswehr je nach Waffengattung bis zu 100 % technische Ausfälle zu verzeichnen sind ! Da gibt es ja noch jede Menge andere Beispiele wie BER usw. !
Und alles passiert ohne jegliche Konsquenzen.

Da spricht Herr Silberbach…

Da spricht Herr Silberbach ja viele wahre Worte.
_
Er vergisst m.E. dabei, dass gerade die Beamten Flexibilität, Variabilität, Fortschrittswillen, Zukunftsfähigkeit, Verantwortungsbewußtsein, strukturelle Veränderungen, flache Hierarchien ...
verhindern.
_
Ansonsten spricht Herr Silberbach viele wahre Worte.

Widersprüchliche Angaben in Pandemiezeiten

Im Frühsommer 2021 wurden z.B. unzählige Beamte aus der allgemeinen Verwaltung in M-V, zum Teil aus hochqualifizierten Bereichen, abgezogen, um diese als "Telefonisten" in einer Impfhotline einzusetzen. Zeitgleich wurde ein großes Call-Center im Land geschlossen. 5 Tage "Einarbeitungszeit" für die Beamten. Einsatzdauer: 2,5 Monate... Die Arbeit, die eigentlich zu erledigen war (z.B. Kostenrechnungen und Widersprüche bearbeiten) blieb liegen oder wurde - nach Streichung von Urlaub - "umverteilt".

Oder die telefonische Corona-Kontaktnachverfolgung, die sich als bürokratischer Papiertiger herausstellt. Die Quarantäneanordnung kommt erst, wenn die Zeit schon abgelaufen ist...

Gleiches gilt für die Impfpflicht... Wie soll die umgesetzt werden, wenn schon nicht klar ist, wer geimpft ist?
https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Rotocks-OB-lehnt-…

Unesco Weltkulturerbe

Ich habe doch in einem meiner letzten Statements schon dafür geworben, dass die deutsche Bürokratie als immaterielles Weltkulturerbe von der Unesco unter Schutz gestellt werden sollte.
Na, da ist der Kommentar von Herrn Silberbach doch genau die richtige Bewerbungsrede.

Zustimmung

"Jeder Kindergeburtstag besser organisiert"

Nach zwei Jahren Erfahrungswerte kann ich der Aussage des DBB Vorsitzenden nur zustimmen. Grundursache ist, neben der schmalen Ausstattung in der Verwaltung, auch die Erkenntnis, dass es zu viele "Generäle" (Dezernenten & Co.) und zuwenig "Soldaten" (Verwaltungsangestellte & Co.) in der Kommunalverwaltung gibt.

Den die Arbeit wird von "unten" her geleistet, während "oben" nur heiße Luft entsteht, die allzuhäufig die alltäglichen Arbeitsabläufe behindern oder erschweren.....

Es gibt wohl kaum ein Land

in dem so viel herumgepflückt wird, wie in Deutschland! ALLES wird infragegestellt, Alternativen gegenübergestellt, durch alternative Fakten widerlegt, ad absurdum geführt, als Willkür hingestellt, lächerlich gemacht, in Dauerschleife zum 100.ten Mal, unermüdlich! Allerdings muss man berücksichtigen, dass es den Medien inzwischen nicht mehr um Inhalte geht, sondern um Anzahl Clicks/User. Dessen kann sich diese Corona-Salatbar sicher sein, wie man sieht.

@ 17:09 Uhr von tagesschlau2012

Wenn Sie ein wenig nachdenken, dann kommen Sie drauf, was an der 'Rede' von Hr. Silberbach nicht stimmt.
Mit einem Eintreten für höhere Impfbereitschaft lenke ich übrigens nicht ab, Silberbach selbst meint ja kritisieren zu müssen, dass die Impfquote und das Impfmanagement schlechter als in Marokko sei (dessen Zahlen er übrigens gar nicht wahrgenommen zu haben scheint); und dafür, dass die Impfquote bei uns nicht noch höher ist, zeichnen vor allem das Krakele von Querdenkverweigerern und ihrer politischen Sympathisanten verantwortlich. Insofern wären ermutigende Worte zur Impfbereitschaft und deutliche Kritik an Coronaleugnern und Impfgegnern angebrachter als faktenfreies Geschimpfe, zumal von Chef einer Gruppe, die aufgrund ihrer Bezüge wenig Sorge hat im Vergleich zu Unternehmen, Arbeiterschaft oder Selbständigen, die den Preis von 2G, 3G, Teillockdowns etc., die wir den Coronaleugnern und Impfgegnern 'verdanken', deutlich am eigenen Leib spüren.

Beamtenbund kritisiert widersinnige Maßnahmen

Der Kommentar von harpdart stellt die Situation völlig richtig dar, danke für die Expertise.
Auch wenn der Öffentliche Dienst von Grundauf reformiert werden muss (insbes. die festgefahrenen Hirarchien als Kastensystem), so können doch einzelne Minister einiges durcheinander bringen. Da werden unliebsame Behörden (z.B. im Umweltschutz) aufgelöst und (weniger schlimm aber mit viel unnötiger Bürokratie verbunden) Ministerien nach Gutdünken ohne Not umbenannt (z.B. aus "Finanzministerium" das "Ministerium für Finanzen"), oder neu nach Ministerwunsch zusammengewürfelt. Es wird Zeit, moderne Behörden mit ausreichend Personal und Technik zu schaffen, um einen bestmöglichen Service für den Bürger (nicht für den jeweiligen Minister) zu schaffen.

Nie wieder spd 17:28

"Wann startet die konzertierte Ausbildungsaktion ?" Sie unterschätzen, wie groß der Fachkräftemangel bald sein wird. Ausgebildet und eingestellt wurde in letzter Zeit so viel wie lange nicht. Aber es treten halt zu viele in den Ruhestand. Die Digitalisierung wird das auch nicht auffangen können.

10. Januar 2022 - 16:58 Uhr von Sisyphos3

>> 16:46 Uhr von SinnUndVerstand
Wenn Herr Silberbach die Situation an den Schulen kritisieren will, sollte er nicht verschweigen, dass es in Bayern seit Jahren die skandalöse Unsitte gibt, angestellte Lehrkräfte vor den Sommerferien zu entlassen, um sie nach den Sommerferien wieder einzustellen
----------------
.
.
das ist in BW mit befristeten Lehrkräften seit Jahrzehnten üblich ....
Wahrscheinlich in der ganzen Republik <<
.
.
Wenn der Herr Sinn und Verstand hätte, wüsste er das auch und wenn er ehrlich wäre hätte er es auch erwähnt.
Es bleibt den Usern überlassen sich ihre Meinung zu bilden, möglichst mit Sinn und Verstand.

Das schlimme ist, mit allem,…

Das schlimme ist, mit allem, was der Beamtenbundchef sagt, liegt er richtig.
Was sich die Politikerkaste da bisher geleistet hat, kommt einem immer wieder wie eine Spottatacke vor. Aber was will man auch erwarten, wenn in den Macheretagen der deutschen Spitzenpolitik nur hinein zu kommen ist, wenn man all die bösen Spielchen, Tricks und Hintertreibereien kennt, bestens beherrscht und auch gewissenlos anwendet, um so nach oben zu kommen. Da hat man dann von Staatsführung eben nicht halb so viel Ahnung, wie vom Leute austricksen. Wer das gut kann, landet am Ende vielleicht im Bundeskanzler- oder Bundespräsidentenamt, ist aber dann eben kaum fähig, den Tricksereien eines Herrn Putin zu widerstehen, oder gar zu erkennen, was in einer Pandemie zu tun ist. Also, überfordern wir unsere Führung nicht, zumal die jetzige da ja, zwar voll von Träumereien, aber in der Realität noch hilfloser sein wird, als es die alte schon war.

Beamtenbund kritisiert "widersinnige Maßnahmen"

Waaas, der Beamtenbund kritisiert widersinnige Maßnahmen?

Das kann gar nicht sein!

Politische Entscheidungen haben immer Hand und Fuß.

Sind einige/viele/sehr viele Beamte eventuell auch Spaziergänger, Querdenker, C-Leugner oder Impfgegner?

PS. Musste selbst lachen; denn ich habe mir gerade vorgestellt, wo bei deren Entscheidungen Hand und Fuß sitzen....Ironiemodus aus

17:11 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

>>"Ein Termin beim Bürgeramt ist vielerorts Glückssache", so Silberbach.<<

Kann ich bestätigen. Ich versuche seit 7 Tagen die zuständige Führerscheinstelle zu erwischen, per Telefon oder über die Online Terminvergabe. Erfolglos. Dabei haben die mir eine Frist gesetzt, die bald abläuft.<<<

Sie sind aber, so leids mir tut, auch ziemlich spät dran. Dass der Umtausch bis zu einem bestimmten Termin vollzogen sein muss, war bekannt. Seit mindestens einem Jahr war das in den Medien immer wieder Thema.
Ich habe meinen Führerschein im September ohne Probleme getauscht. Wie meine Zahnärztin immer sagt: "Und plötzlich ist der 20. Dezember da und die jährliche Vorsorge nicht gemacht. Pampige Leute am Telefon, die sofort einen Termin brauchen. Sagt man, dass ab 21. die Praxis in Weihnachtsurlaub ist, kennt die Unflätigkeit oder die Bestechung keine Grenzen."
Jetzt nicht jammern, wenn Sie damit bis zum letzten Drücker warten.

Angeschaffte Technik muss auch nutzbar sein.

"Und fast die Hälfte des Lehrpersonals habe keinen eigenen Dienstrechner oder belastbare Netzanbindung in der Schule."
_
Den Berliner Lehrern wurden kurz vor den Sommerferien Dienstlaptops ausgeteilt. Genutzt werden sie kaum, weil man keine eigenen Programme installieren kann und es für die vorhandenen Programme keine Weiterbildung gab. Die Notwendigkeit besteht eigentlich auch nicht, da die meisten Lehrer eigene Geräte nutzen oder Technik generell meiden.
_
Funktionierende Smartboards (oder auch nur klassische Tafeln) würden fürs Erste genügen.
_
Grundsätzlich teile ich aber die Meinung von Herrn Silberbach. Es gibt viel zu tun.

Die Kritik trifft voll ins…

Die Kritik trifft voll ins Schwarze, obwohl einiges davon (Funkloecher, Personalmangel in der Verwaltung) nicht unbedingt durch Corona verschuldet ist, das war jahrzehntelanges Schlafen und spaeter Festhalten an der heil. Kuh "Schwarze Null".
Aber die Covid-Regeln waren und sind zum Teil so absurd, die Politik hat sich da in ein Monstrum von Buerokratismus und Aktionismus verstrickt ohne Exitstrategie, weswegen ich froh bin in Spanien zu leben. Gerade heute hat Sánchez klargemacht, dass man das Virus wie eine Grippesituation behandeln muss (auch Grippe ist gefaehrlich und fordert bei falscher Prognostizierung der Impfung sehr viele Todesopfer, aber man legt nicht die Gesellschaft dafuer lahm).
Er hat deutlich gemacht, dass Omikron zwar hohe Fallzahlen generiert, aber weit unter dem Level von Alpha oder Delta entsprechende Hospitalisierungen, was ich auch hier auf meiner 160.000-EW-Kanareninsel beobachte, Inzidenz 1.483, aber nur 3 auf Intensiv und 19 auf Normal. D sollte von E LERNEN

16:46 Uhr von SinnUndVerstand

>>>Wenn Herr Silberbach die Situation an den Schulen kritisieren will, sollte er nicht verschweigen, dass es in Bayern seit Jahren die skandalöse Unsitte gibt, angestellte Lehrkräfte vor den Sommerferien zu entlassen, um sie nach den Sommerferien wieder einzustellen.<<<

Das geht schon seit vielen Jahren so. Ich weiss nicht, wie es jetzt ist, aber als diese Unsitte anfing, bekamen diese Lehrkräfte noch nicht einmal Arbeitslosengeld. Sie waren ja kein volles Jahr in Beschäftigung.

Verwaltung nicht krisenfest?

mehr noch sie ist schlicht überfordert und verheddert sich in der komplizierten Bürokratie. Nicht aus Personalmangel sondern wegen eines Zuständigkeitswirrwars, delegierter Verantwortung bis es keine mehr gibt, fehlender Digitalisierung und Konzeptlosigkeit . Aber das Schlimmste jeder macht nur eine bestimmte Sache und schaut nicht über den Tellerrand und schon garnicht ist man flexibel einsetzbar. Alles selbst erst kürzlich wieder erlebt. Ich rede bewusst nicht von den Leuten die draußen die Arbeit machen wie Müllfahrer, Busfahrer, Feuerwehre usw. oft für kleines Geld. Wer ist wohl daran Schuld......?? Arbeitsweise in der Flut, Bestellungen bei Corona, Meldungen noch heute per fax, Jetzt wartet man förmlich darauf, dass die Impfpflicht wegen des Datenschutzes + Zeitdauer (Impfregister) nie kommt.
All die Reformen die verschoben wurden, wenn es um unbequeme Wahrheiten geht. Was ist z.B. mit der Bildung ab dem Kindergarten. Die Welt draußen wartet nicht auf den Bürokraten.

@SinnUndVerstand - Viele Probleme lassen sich nicht wegimpfen.

16:38 Uhr von SinnUndVerstand:
"Statt an der falschen Stelle auszuteilen, wäre es angemessen, [...] sich für eine höhere Impfbereitschaft zu engagieren."
_
Und das löst dann das Problem einer schlechten Netzanbindung? Oder darf man grundsätzliche Probleme nicht ansprechen, solange die Impfquote unter 100% liegt?
_
Der Deutsche Beamtenbund legt übrigens nicht fest, wie im öffentlichen Dienst gearbeitet wird.

17:11 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

>>"Ein Termin beim Bürgeramt ist vielerorts Glückssache", so Silberbach.<<
---------
.
.
ist das so
ich schrieb vor Jahren mal an meinen OB Manfred Rommel
ich musste wohl 6 Wochen warten, aber kriegte einen Brief zurück
kein Formbrief, ein sehr persönliches Schreiben und auf mein Anliegen bezogen

Überkommene Behördenstrukturen und budgettreue Planlosigkeit

Es ist schon viel Wahres dran, zum Jahresende hat die Stadt Kassel die Coronabearbeiter von einstmals gut 100 auf nur noch 25 Bearbeiter reduziert, davon sind mehr als die Hälfte in internen Behördenstrukturen gebunden., warum? Weil man die Kontaktpersonennachverfolgung einfach bleiben lässt, geht doch nur um Menschenleben, da ist das Budget doch viel wichtiger. Man wollte den sehr gut eingearbeiteten Corona-Fachleuten in der Bearbeitung keine dritte Verlängerung geben um sie auch ja nicht in den dauerhaften Dienst übernehmen zu müssen. Die haben zwar unzähligen Menschen in schweren Zeiten zur Seite gestanden, oft genug bis zur Erschöpfung gearbeitet, aber das wird nicht honoriert. Nun sollen ein paar Mitarbeiter aus anderen städtischen Bereichen hinzugenommen werden, die natürlich völlig neu eingearbeitet werden müssen und aus ihrem eigentlichen Aufgabenbereich kommen die mit entsprechender Motivation.
Echt eine sehr clevere Strategie, unverantwortlich!

@ unsinn und Unverstand

Sie machen echt die Beamten dafür verantwortlich, dass das Land angestellte Lehrer vor den Sommerferien entlässt?

Machen Sie auch Meteorologen für das Wetter verantwortlich?

Oder Bademeister dafür, dass das Wasser nass ist?

@ 18:17 Uhr von Grossinquisitor

„Sie unterschätzen, wie groß der Fachkräftemangel bald sein wird. “
Wichtiger wäre, dass unsere Verantwortlichen die Situation nicht unterschätzen.
Und um so dringender ist es, dass Wirtschaft und Politik endlich damit beginnen die Aus - und Weiterbildung zu organisieren.
In wesentlichen Bereichen ist der Mangel schon heute täglich zu spüren, aber es scheint bisher keine Absicht zu bestehen, dass zu ändern.

Am 10. Januar 2022 - 16:46 Uhr von SinnUndVerstand

Angestellte Lehrkräfte werden allenfalls dann freigestellt, wenn sie ein befristetes AV hatten, was aber z.B. bei Anwärtern, Referendaren u.ä. die Regel ist. Diese beginnen und enden meist mit bzw. nach den Sommerferien. Ist übrigens gängige Praxis ÜBERALL. Insbesondere auch in HH und BW. Dass vor der Übernahme in den Beamtenstatus umfassende Gesundheitsprüfungen anstehen, halte ich bei einer Einstellung auf "Lebenszeit" für gerechtfertigt.
Warum es eine "Vielfaltsquote" geben sollte, erschliesst sich mir überhaupt nicht. Herr Silberband hat vollkommen recht. Die Befähigung ist entscheidend und sonst nada.
Hinsichtlich Marokko hat er insofern nicht ganz Unrecht, weil ich denke, dass "Marokko" als Beispiel herhalten soll, zu zeigen, dass die Digitalisierung insbesondere im Gesundheitsbereich in etlichen afrikan. Ländern weiter ist, als in DE, was ja auch kein Wunder ist, ist DE diesbezügl. quasi Dritteweltland.

@ 18:18 Uhr von Kein Einstein

Interessant: wenn also noch mehr Bundesländer dieser Unsitte folgen, ist das nicht so schlimm? Und Sie meinen, ich hätte das erwähnen sollen, und dass Herr Silberbach das verschweigt, ergibt mehr Sinn und Verstand?
Da bleibt am Ende doch leider nur übrig, dass Sie auf Deubel komm raus einen Gag mit meinem Usernamen machen wollten.
Kann man machen.
Ich wünsche Ihnen viel Humor im neuen Jahr,
Ihr S.U.V.

10. Januar 2022 - 18:33 Uhr von MargaretaK.

>> 16:46 Uhr von SinnUndVerstand
>>>Wenn Herr Silberbach die Situation an den Schulen kritisieren will, sollte er nicht verschweigen, dass es in Bayern seit Jahren die skandalöse Unsitte gibt, angestellte Lehrkräfte vor den Sommerferien zu entlassen, um sie nach den Sommerferien wieder einzustellen.<<<

Das geht schon seit vielen Jahren so. Ich weiss nicht, wie es jetzt ist, aber als diese Unsitte anfing, bekamen diese Lehrkräfte noch nicht einmal Arbeitslosengeld. Sie waren ja kein volles Jahr in Beschäftigung. <<
.
.
Das gilt allerdings nicht nur in Bayern sondern auch in den Bundesländern in denen Rote und Grüne in der Regierung sind.

Am 10. Januar 2022 - 17:05 Uhr von Tada

- Bonus für Pflegekräfte, die nicht alle von ihnen bekommen haben.
__
Das hatte ich Ihnen schon einmal widerlegt. Die Pflegeboni wurden gestaffelt nach Voll-/Teilzeit bis spätestens Okt.21 gezahlt ! Allerdings hat das Land NS sowie die Länder in denen die Linke mit regieren, die Boni um 1/3 gekürzt.
Den Grund müssen Sie schon bei Ihrem Landesvater erfragen. Der BB hat damit sicher nichts zu tun.

Der Mann hat Recht!

Die Bevölkerung trägt den ganzen Hickhack nicht mehr mit. Ich weiß auswendig nicht einmal, was ich brauche um morgen mit meinen Kindern ins Schwimmbad zu fahren. Es ist eine Katastrophe dass man überhaupt solch einen Spießrutenlauf mitmachen muss, um irgendetwas zu unternehmen!

Ich erlebe in meinem Umfeld, dass die widersinnigen Regeln sowieso jedem Egal sind, und jeder die Politik nur noch unfähig findet.

Es ist einfach nur noch zum Haare raufen. Da wundert man sich in Deutschland, das unbescholtenen Familien in die Arme der Querdenker getrieben werden. Man kann nicht Leben retten indem man das Leben verbietet!

@ SinnUndVerstand 18:06

Natürlich lenken Sie ab .Ihrem momentanen Feindbild kreiden Sie die Auswirkungen des kaputt gesparten Öffentlichen Dienst an . Und Herr Silbernbach hat recht, das er das jetzt mal öffentlich anspricht.

@ 18:30 Uhr von redfan96

„Die Kritik trifft voll ins Schwarze, obwohl einiges davon (Funkloecher, Personalmangel in der Verwaltung) nicht unbedingt durch Corona verschuldet ist, …“
Selbst der Umgang mit Corona lag nicht an Corona, sondern daran, dass unsere Politiker auch beim Thema „Pandemiebekämpfung“ fast ein ganzes Jahrzehnt nichts getan haben, um vorbereitet zu sein.
Die entsprechenden Empfehlungen des RKI lagen dem Bundestag und damit sämtlichen Politikern und Regierungen seit 2012 oder 2013 vor. Dazu gehörten auch Vorgaben, wie sich die Wirtschaft auf etwaige Seuchenausbrüche vorzubereiten hat. Die hat also auch auf weiter Strecke versagt.
Und während der Vorbereitung auf entsprechende Maßnahmen hätte auch die Bevölkerung schon jahrelang aufgeklärt und informiert werden können und es hätte vielleicht gar nicht zu Leerdenkern uä kommen müssen.
Bezüglich des fehlenden Pflegepersonals versagt die Politik seit ca 40(!) Jahren. Auch das hat nix mit Corona zu tun. Und alles passierte vorsätzlich.

16:46 Uhr von SinnUndVerstand

Was hat Herr Silberbach mit diesen Machenschaften an den Schuelen zu tun? Dies hat doch wohl die Politik nach Beratung durch Unternehmen, die Sparmoeglichkeiten suchen und finden, in Gang gesetzt und zu verantworten. Man koennte fast den Eindruck bekommen, hier wurde ein Grund gesucht, um Herrn Silberbach unglaubwuerdig zu machen.
Dass Deutschland erst in den letzten 2 Monaten richtig in Gang kam mit seiner Impfkampagne liegt ja wohl nicht an den Beamten.

Ich stimme der Kritik des Herrn Silberbach im Grossen und Ganzen zu. Vielleicht ist die neue Bundesregierung etwas weitblickender als es die alte Regierung war.

Zum Thema Schulen

finde ich es bezeichnend, dass Milliarden in Tablets, Laptops etc. investiert werden an Schulen, an denen Bausubstanz, Sanitäranlagen, Heizungsanlagen, Innenausstattungen usw. völlig veraltet oder gar marode sind.
Die tolle Initiative mit den neuen Spielzeugen generiert wohl mehr „likes“.
Ansonsten liegt m. E. bei uns auch viel im Argen aufgrund Unmengen an föderalistischem kleinklein, gerade (aber natürlich nicht nur) beim Thema Bildung. Grundsätzlich sind wir bei sinnloser Bürokratie leider nach wie vor ganz vorne mit dabei.

@17:52 Uhr von Vaddern

//Da spricht Herr Silberbach ja viele wahre Worte.
_
Er vergisst m.E. dabei, dass gerade die Beamten Flexibilität, Variabilität, Fortschrittswillen, Zukunftsfähigkeit, Verantwortungsbewußtsein, strukturelle Veränderungen, flache Hierarchien ...
verhindern.
_
Ansonsten spricht Herr Silberbach viele wahre Worte.//
.

Könnte nicht auch ein Problem sein, dass die verschiedenen Beamten-Ebenen nicht gut bis gar nicht zusammenarbeiten? Auf der obersten Ebene (grüner Tisch) wird etwas beschlossen, was mittlere Ebene und untere Ebene umsetzen sollen, ohne dass man über Sinn und Unsinn neuer Maßnahmen mit den "Front-Mitarbeitern" spricht?
Dass Mitarbeiter auf der unteren Ebene sich an Vorgaben "von oben" halten, ist nachvollziehbar. "Oben" schiebt man sich die Verantwortung gegenseitig zu, wenn etwas nicht gut läuft. Das scheint mir das größte Problem, dass niemand sich verantwortlich fühlt - egal, um was es geht.
.

P. S.

Der föderalistischen Irrsinn zeigt sich gerade auch in den Corona-Maßnahmen, bei denen jedes Ländchen grundsätzlich sein eigenes Süppchen kocht, selbst wenn es widersinnig ist oder zumindest unbegründet.

Hochinteressanter Scherzbeitrag

Also bei uns, und soweit wir das über viele Jahre bei unzähligen Einladungen erfahren durften, sind Kindergeburtstage heutzutage top durchorganisisiert...
Spass beiseite:
Es spricht für eine Existenz in einem Beamten-Paralleluniversum par excellance, dass die Bevölkerungsgruppe die unseren gewählten Vertretern in der Rolle des Frühstücksdirektors nun auch noch die eigene Schuld am Pandemiedesaster in die Schuhe schieben wollen.
Jeder Bürger ausserhalb dieser Parrallelwelt weiss, dass inzwischen so gut wie nichts mehr klappt in unserem Beamtenstaat und das liegt natürlich niemals an den Beamten selbst.
Was soll sich da ändern
ohne jede Selbstreflexion oder gar Selbstkritik...
Ist doch alles klar auf der Andrea Doria.

Wieso nicht? @18:24 Uhr von morgentau19

>>>Sind einige/viele/sehr viele Beamte eventuell auch Spaziergänger, Querdenker, C-Leugner oder Impfgegner?>>>

Warum sollten hier und da Beamt/Innen nicht auf "Irrwege" geraten? Wenn es bei diversen Politiker/Innen auch so ist?

Ist vielleicht für Beamt/Innen schwerer sich vor der Impfung zu drücken... ich weiß es nicht, muss man die Betroffenen fragen.

18:27 Uhr von MargaretaK.

Ich jammere nicht! Und pampig bin ich gegenüber Beamten nie gewesen, immer höfflich. Die sind froh, wenn sie mal jemand wie mich am Telefon haben oder zu Gesicht bekommen. Das merke ich.
Ich wusste von der Sache seit 1 oder 2 Jahren, dann machte mir mein Kopf einen Strich durch die Rechnung - habs vergessen und die Führerscheinstelle oder das Rathaus hat mich nicht daran erinnert. Sonst schreiben die einen auch wegen unwichtigeren Dingen an, selbst wenn es sich nur um Werbung handelt.
Letztens unterhielt ich mich sehr nett mit einer, eigentlich schon mit der ersten von der Telefonzentrale, Sachbearbeiterin von einer anderen Gemeinde, wo anscheinend die Dinge besser laufen. Hätte ich es nicht eilig gehabt, wir hätten uns länger unterhalten. Ein bisschen haben wir auch über die Beamten woanders gelästert und gelacht.
Nein, es ist mancherorts in der Verwaltung nicht alles richtig funktionell. Die Seite von der ich sprach, mit der autom. Terminvergabe, die funktioniert auch nicht richtig.

Am 10. Januar 2022 - 17:11 Uhr von 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt

Lt. tel. Aussage meines Mannes, der auch diesbezügl. Probleme mit einem Termin zwecks Umschreibung des Führerscheins hatte, gibt es eine Karenzzeit von 6 Monaten, in denen die noch fehlende Umschreibung nicht geahndet wird. Wenn Sie städtisch wohnen, können Sie auch in einer anderen Meldestelle einen Termin machen. In Köln gibt es ca. 8 Meldebehörden, dort kann man überall umschreiben lassen. Wie das im ländl. Bereich ist, weiss ich natürlich nicht.

In der Tat, viel Widersinniges

Ich durfte vor einem Jahr meine Eltern besuchen, meine Eltern mich aber nicht. Das war bisher der mit Abstand größte Schwachsinn. Dann das nächtliche Ausgehverbot. Noch besser in Version Bundesnotbremse: Alleine spät spazierengehen ja, aber nicht zu zweit, egal ob man später im gleichen Bett liegt oder nicht. Dann das monatelange Gehampel mit Bsrhockern in Kneipen in Kombination mit Masketrsgen oder nicht.
.
Viele in meinem Bekanntenkreis haben schon lange darauf umgeschwenkt, das zu machen, was sie einsehen. Oder Knöllchen vermeiden. Aber an alles exakt halten wie noch 2020? Nö.
.
Auch Kinder haben sich das so von den Erwachsenen abgekuckt. Ob das das allgemeine Verhältnis zu staatlichen Regelungen verändert hin zum "Empfehlungscharakter", so wie z.T. im Süden Europas? Man wird sehen.
.
Die aktuellen Regelungen halte ich für sinnvoll, halte mich also (fast immer) daran. Bei Verschärfungen, zumal ohne Impfpflicht, kann das schnell ganz anders aussehen.

@ SinnundVerstand

" ... faktenfreies Geschimpfe..."
Dazu fallen mir als erstes ihre hiesigen Kommentare ein. Denn die glänzen mit solchen Inhalten.

Am 10. Januar 2022 - 17:21 Uhr von wolf 666

Wo sind bittschön die Funktionäre der Gewerkschaften (untergetaucht und völlige Stille seit dem Pandemiechaos ), die Unternehmerverbände für den Mittelstand oder der für Familienunternehmen oder die Schul- und Gesundheitsämter und wo sind die ganzen Verbände und Vereinigungen, von Kassenärzten bis zum Tierschutz, die alle das Regierungschaos ausbaden müssen?
Schweigen und Stille bei den zig Vereinigungen vielerorts.
__
Ich denke, dass es Ihnen um die Corona-Maßnahmen geht.
Insofern ist die Erklärung einfach. Die meisten Organisationen/Institutionen, von denen Sie zu Ihrem Leidwesen nichts hören, werden die Maßnahmen als sinnvoll erachten. Weshalb sollten Sie sich also beschweren ? Was die Tier- u. Kassenärzte anbelangt, so ist die Teilnahme am Impfprogramm - darauf wollen Sie ja wohl hinaus - freiwillig und wird auch gesondert vergütet. So, what ?

@17:28 Uhr von nie wieder spd

>> also mehr als genug Menschen, die in einer
>> konzertierten Aktion in allen Bereichen zu
>> dringend benötigten Fachkräften ausgebildet
>> werden können
.
DAS ist doch Eins der Probleme:
Die Ausbildung müssen diese Menschen dann ja schon selber mitbringen, weil dafür ist halt auch kein Geld da. -.-
.
P.S.: Es ist doch wie in diesem alten Witz:
Suchen 25-jährigen mit Diplom und mind. 10 Jahren Berufserfahrung. -.-

Am 10. Januar 2022 - 18:28 Uhr von Nachfragerin

Zitat: Den Berliner Lehrern wurden kurz vor den Sommerferien Dienstlaptops ausgeteilt. Genutzt werden sie kaum, weil man keine eigenen Programme installieren kann und es für die vorhandenen Programme keine Weiterbildung gab.
.
Ich arbeite seit Jahrzehnten mit EDV und hatte noch nie eine Weiterbildung - alles selbst beigebracht.
.
Selbstständige wie ich erwarten aber auch nicht, dass ihnen gebratene Täubchen in den Mund fliegen.

Am 10. Januar 2022 - 18:30 Uhr von redfan96

Aber die Covid-Regeln waren und sind zum Teil so absurd, die Politik hat sich da in ein Monstrum von Buerokratismus und Aktionismus verstrickt ohne Exitstrategie, weswegen ich froh bin in Spanien zu leben. Gerade heute hat Sánchez klargemacht, dass man das Virus wie eine Grippesituation behandeln muss (auch Grippe ist gefaehrlich und fordert bei falscher Prognostizierung der Impfung sehr viele Todesopfer, aber man legt nicht die Gesellschaft dafuer lahm).
__
Ich habe vor wenigen Tagen mit einer Freundin in Barcelona telefoniert. Dort gilt nächtl. Ausgangssperre von 1-6 Uhr. Sperrstd. um 0.30. Auch im Freien auf der Strasse gilt MNS. Es gilt überall ab 12J mind. 3G.
Insofern weiss ich nicht, was DEU von ESP lernen sollte.
Vllt ist das auf den Kanaren anders, weil man den Tourismus muss abwürgen will.

@weingasi1

"Hinsichtlich Marokko hat er insofern nicht ganz Unrecht, weil ich denke, dass "Marokko" als Beispiel herhalten soll, zu zeigen, dass die Digitalisierung insbesondere im Gesundheitsbereich in etlichen afrikan. Ländern weiter ist, als in DE, was ja auch kein Wunder ist, ist DE diesbezügl. quasi Dritteweltland."
.
Nichts weiter als absoluter Unsinn.
Bloß weil in einem afrikanischen Land eine Software eingesetzt wird, erlaubt nicht eine solche Beurteilung.
Wahr ist: die Impfquote in Marokko ist deutlich schlechter als in Deutschland.

17:08 Uhr von Kristallin ("widersprüchliche Ansagen")

"Im Rathaus und allen Dienststellen der Stadt ... gilt für den Publikumsverkehr die 3G-Regelung. Das bedeutet: Bürgerinnen und Bürger, die keinen Impf- oder Genesenennachweis vorweisen können, müssen ein aktuelles negatives Testergebnis vorlegen."

Dieser Hinweis ist eindeutig. Eine andere Stadt, nur 20 km von dieser entfernt (gleiches Bundesland) appelliert dagegen nur:
"Aufgrund der hohen Infektionszahlen bitten wir Sie im Interesse der Sicherheit aller Beteiligten, zu Ihrem Termin im Bürgeramt einen Impf- oder Genesenen-Ausweis oder einen max. 24 Stunden alten Testnachweis mitzubringen."
Und Bürger könnten einwenden, es sei gerade sehr kalt vor den Testzentren und die Warteschlange lang, man wäre der Bitte schon gerne nachgekommen.

Noch was, diese Stadt weist auf ihrer Seite daraufhin, dass es keine Möglichkeit gäbe, im Bürgeramt biometrische Lichtbilder zu machen; Links später schreiben sie das Gegenteil, für €5.- vorteilhaft, Sachbearbeiter erhält sie sofort rübergespielt

@Am 10. Januar 2022 - 16:42 Uhr von harpdart

*Da mag der Herr Silberbach berechtigterweise einige Problemfälle benennen.
Allerdings sollte er maßlose Behauptungen für sich behalten.*

Warum sollte er berechtigte Probleme nicht deutlich benennen?
Wir sehen ja wohin die"sag bloss nix" Einstellung fuehrt.

Zeit ein paar Kaefige zu ruetteln.

Ich denke dass der Marokko Vergleich sartierisch gemeint war.

Am 10. Januar 2022 - 18:48 Uhr von SinnUndVerstand

@ 18:18 Uhr von Kein Einstein

Interessant: wenn also noch mehr Bundesländer dieser Unsitte folgen, ist das nicht so schlimm? Und Sie meinen, ich hätte das erwähnen sollen, und dass Herr Silberbach das verschweigt, ergibt mehr Sinn und Verstand?
__
Es ist halt nur bezeichnend, dass Sie diese Praxis nur für Bayern kritisieren, wo die von Ihnen ungeliebte CSU regiert. Wer das nicht sofort nachliest, der glaubt, dass das halt nur dort gemacht wird. Wenn Sie doch angeblich wissen, dass es gängige Praxis ist, warum als Beispiel Bayern ? Das BL Bayern ist, wenn ich richtig informiert bin, im ranking der BL auf dem 2. Platz hinter Sachsen (auch CDU geführt). Schlusslichter sind Bremen, Brandenburg, Berlin.
Also Unvoreingenommenheit sieht anders aus.
Wobei Ihre Frage, ob es das besser macht, eine Verlegenheitsfrage ist. Grund : s.o.

Corona-Politik: Beamtenbund kritisiert "widersinnige Maßnahmen".

Und ganz Unrecht hat er da nicht: Funklöcher nicht nur auf dem platten Land und Sicherheitslücken. Je nach dem für was, dauert es sehr lange mit der Terminvergabe. Wenn 330.000 Beschäftigte fehlen auch verständlich.
In den letzten Jahren wurden Investitionen versäumt....

Darstellung: