Kommentare - Wie Finanz Influencer Social Media erobern

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Alles schon da gewesen ...

... nichts Neues. Wer erinntert sich noch an den Schmuh mit der Volksaktie Telekom? War auch finfluenzt durch Krug - nannte sich damals noch Werbung. Alter Wein in neuen Schläuchen - die Erfahrungen werden auch die Finfluenzten machen dürfen ...

Klug ist, wer rechtzeitig vorsorgt

Das Thema Finanzen/Geldanlage/Altersvorsorge sollte auch in den Schulen sehr viel intensiver und nachhaltiger behandelt werden. Die gesetzliche Rente bedarf längst , wie jeder weiß, einer privaten Absicherung. Wer sich in der Finanzwelt gut auskennt, die Gesetzmäßigkeiten kennt und sich regelmäßig auch über politischen/wirtschaftliche Tendenzen informiert, kann sein Wissen durchaus zu Geld machen. Insoweit ist es sehr zu begrüßen, dass junge Menschen sich Gedanken über ihre wirtschaftliche Zukunft machen und Vorsorge treffen wollen. Wer regelmäßig in einen ETF - auch kleinere Beträge - einzahlt (am besten MSCI world) kann eigentlich nichts falsch machen.

Wie Finanz Influencer Social Media erobern....

In dem Artikel steht "nur wenige können sich halten und weichen dem nächsten Hype".
Und schließlich wird gesagt, daß das Vertrauen in die gesetzliche Rente sinkt. Und deshalb das steigt das Vetrauen in die Finance Influencer ?

Da hätte man besser nicht "Reformern" wie Raffelhüschen oder Rürup vertraut, dann bräuchte man heute keine Finance Influencer.

für junge Menschen“

Jetzt aber plötzlich eins mit geradezu magischer „Sogkraft“:
„Der Boom auf Finanz-Influencer, kurz Finfluencer, zeigt aber: Das Interesse an Finanzthemen ist so hoch wie lange nicht mehr“
Weil viele das Thema Geld wahrscheinlich vor allem deshalb „entdeckt“ haben, weil sie, obwohl sie oft wenig bis gar nichts Konkretes darüber wissen, so doch eins ganz genau: Ohne „läuft“ gar nichts.
.
„Zu komplex, zu nischig und zu viele Fachbegriffe“
Das gilt wohl für das gesamte globale Finanzwesen.
.
Leider steht zu befürchten, dass die „Finfluencer“ genauso wie die althergebrachten „Berater“ im Banken- und Finanzwesen ihren neu eroberten „Einfluss“ zuvorderst zur Optimierung ihres eigenen finanziellen „Profits“ nutzen werden. Erfahrungsgemäß nicht selten sogar ausschließlich dazu.

Wertschöpfung und Finanzen sind längst entkoppelt

Es ist schlicht logisch, dass tatsächliche Vermögensbildung und Vermögenszuwachs nur stattfinden kann, wenn das Wertschöpfungsgetriebe läuft. Wer reicher wird, ohne dass mehr produziert wird, kann das nur auf eine Art: er verteilt das Vorhandene zu seinen Gunsten um. Das heißt, da, wo ich einen Mehrwert habe, muss es jemanden geben, der einen Minderwert in der gleichen Höhe zu verzeichnen hat.
Das sind seit Ewigkeiten diejenigen, die den Wohlstabf erarbeiten. Sie erhalten niemals den vollen Gegenwert ihrer Arbeit, einen Teil (den Mehrwert) streichen jene ein, die die Produktionsmittel besitzen.
Moralisch war das schon immer verwerflich. Gesellschaftsfähig wird es trotzdem immer mehr, gilt sogar als "clever". Unsere alten Vorfahren, die Bauern und Handwerker, waren sich wenigstens noch bewusst, dass sie angeschmiert werden. Wir hingegen glauben im Ernst, man könne mit Geld Geld "verdienen". Nö, bekommen kann man es zwar, aber immer nur das der anderen.

ich finde die gesetzliche Rente gut

Hallo,

leider bin ich kein Finanzjongleur.

Ich erinnere mich aber noch als Maschmeyer seine Jünger losgeschickt hat.

Dann hat auch noch einer mit einem überformatigen Glanzprospekt geworben.
Im Prospekt stand (sinngemäß), dass die Wahrscheinlichkeit seine Anlage zu verlieren, fast schon feststeht.
Da ich ja so ein Googler bin, der Guru wurde bereits in Amerika gesucht.

Ich glaube, die Rente hat immer eine Rendite um 3 % gehabt und kaum Rechtsstreitigkeiten.

Es ist traurig zu sehen, wie auch diese Sozialsystem geopfert wird.

Na ja, mir wurscht.
Ich hätte aber so einen (unrealistischen) Wunsch, kein Cent Steuergeld für den Markt.

Welches Modell soll in den Schulen gelehrt werden?
Besser selbstständiges Denken fördern und erklären, dass der Markt keine neue Religion ist, sondern eher eine Sekte.

@Adeo60, 15:54


Die gesetzliche Rente bedarf längst , wie jeder weiß, einer privaten Absicherung.

Schön nachgebetet. Aber erklären Sie bitte auch, warum. Wenn möglich, mit Hilfe der Grundrechenarten.
Fakt: wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jah zuvor. Der Kuchen wird immer größer. Plötzlich soll er nicht mehr für alle reichen? Wieso?
Ich weiß es: weil die 10% der Esser, die schon bisher 50% des Kuchens bekommen haben, jetzt sagen "das reicht nicht mehr, wie wollen 60%, deshalb müssen die Stücke für die anderen noch kleiner werden".
Übrigens: wenn der Kuchen immer größer wird, ist es völlig irrelevant, ob daran 90%, 70% oder nur 30% mitgearbeitet haben, und 10%, 30% oder 70% zu alt oder zu krank waren. Der Kuchen ist da und er ist größer. Als muss auch JEDER einen größeren Anteil daran bekommen.

In der Regel

verdienen Influencer ja Geld, deswegen machen es ja viele, einige können sogar davon Leben.
Beiden älteren ist ja so, die haben schon mal erlebt das die Börse auch abschmieren kann, und viele haben dabei auch sehr viel verloren, die sind also vorbelastet.
Was bei den Jungen nicht ist, die Börse wird es freuen, das die Renten bei uns zu niedrig sind ist klar, wird jetzt in diesem Jahr noch mehr zeigen, die wenigsten können mit der Hälfte des Einkommens ihr Leben gut bestreiten.
Wer es wirklich schafft über viele Jahre was aufzubauen, dem sei das gegönnt, wird aber nicht bei allen funktionieren, im Leben kommt öfter was dazwischen.

@Klug ist, wer rechtzeitig vorsorgt 15:54 Adeo60

"... kann eigentlich nichts falsch machen."
Im Prinzip ja, aber der Teufel steckt im Detail
Ich verlinke mal vom Finanztip, quasi als Einstieg
https://www.finanztip.de/blog/kritik-etf/

Von Influenzern halte ich nicht viel, weil die noch weniger Kritik haben - verdienen dran
wie das eher neutrale Finanztip.

Ich habe keinen ETF aber ich streue halt Aktien,
das sollte man aber nur mit min.verfügbaren 20-40 Tsd

Wichtig: Finger weg vom Bitcoin
denn Pavel Durov ist mein Freund ;-)
https://de.bitcoinwiki.org/wiki/Pavel_Durov

16:14 Uhr von w120 ich finde die gesetzliche Rente

Welches Modell soll in den Schulen gelehrt werden?
Besser selbstständiges Denken fördern und erklären, dass der Markt keine neue Religion ist, sondern eher eine Sekte.
#
Dem stimme ich zu.

alles ne Frage der Vermarktung

Geldanlage und private Altersvorsorge waren lange kein Thema für junge Menschen.
-----------------
.
geht doch wenn man sich Mühe gibt
Ideen hat und Strategien

16:17 Uhr von frosthorn

haben sie echt den Eindruck,
den Menschen in unserem Land geht es immer schlechter ?
Also wenn ich mich zurückerinnere.
Meine Mutter kriegte keine Kohle als Alleinerziehende
auch gab es damals kein Kindergeld
jetzt will ich nicht argumentieren, wir kamen trotzdem über die Runden
aber heute gibt es, im Gegensatz zu damals, Unterstützung
also wurde es doch besser und nicht schlechter

@frosthorn, 16:10

„Wir hingegen glauben im Ernst, man könne mit Geld Geld "verdienen". Nö, bekommen kann man es zwar, aber immer nur das der anderen.“

Da haben Sie einen nicht nur absurden, sondern schlicht gemeinschädlichen Sachverhalt schön auf den Punkt gebracht: Geld selbst „schafft“ keine echten neuen Werte. Es kann nur durch die Erleichterung von deren Austausch dazu beitragen, welche zu schaffen.
Wenn es richtig genutzt wird.
Und das wird es nur, wenn demokratiekompatible, also von der Allgemeinheit bzw. allen Marktteilnehmern durch offene, gemeinsam festgelegte und jedem zugängliche Algorithmen und Parameter das Geschehen im globalen Finanzsystem bzw. an den globalen Märkten transparent steuern. Also von äußeren Eingriffen Einzelner unbeeinflusste feste „Bewertungsmaßstäbe“ herrschen, die, da auf Ad-hoc-Basis, jederzeit die objektive Bestimmung des marktgerechten bzw. realen Werts eines jeden Handelsguts durch alle Menschen ermöglichen. Womit sich Streit darüber in Zukunft erübrigen würde.

Starker Trend durch die Inflation und Negativzinsen

Das schlägt jetzt eben durch.
Wer nicht direkt von der Hand in den Mund lebt - also was erspart hat, versucht es nun vor Inflation und Negativzinsen, die illegalerweise schon ab dem ersten Euro von manchen Banken erhoben werden (obwohl das "Geld zum täglichen Leben" rechtlich geschützt ist) - geht in risikoreiche Investments. Empfohlen von allen möglichen, juristisch schwer belangbaren "Influencern".

Diese blinde Zockerei ins Blaue hinein, nun auch von Privaten wird für viele ein sehr böses Erwachen geben.

@16:06 Uhr von Nettie

>> zuvorderst zur Optimierung ihres eigenen finanziellen
>> „Profits“ nutzen werden.
.
Sind Schneeballsysteme ala Ponzi nicht genau dafür da? -.-

@Sisyphos3, 16:55


haben sie echt den Eindruck,
den Menschen in unserem Land geht es immer schlechter ?


Hab ich doch gar nicht behauptet. Ich habe nur geschrieben, dass die Zuwächse ungleich verteilt werden.
Wenn X sich beschwert, dass er vom Produktivitätszuwachs nur 20% bekommt, Y aber 80%, dann sagt er ja nicht, dass es ihm schlechter geht als vorher. Und fühlt sich dennoch völlig zu Recht benachteiligt.
Grundrechenarten. Man kann es nicht oft genug sagen.

- 16:55 Uhr von Sisyphos3 16:17 Uhr von frosthorn

Wer noch die Nachkriegs Jahre kennen gelernt hat so wie ich und in den 70zigern eine Familie gegründet hat,der kann nut staunen wie gut es den jungen Menschen heute geht. Und H4 ist doch auch eine gute Sache.

@frosthorn um 16:17

Am 09. Januar 2022 - 16:17 Uhr von frosthorn
@Adeo60, 15:54
„Die gesetzliche Rente bedarf längst , wie jeder weiß, einer privaten Absicherung.“
.
>> Schön nachgebetet. Aber erklären Sie bitte auch, warum. Wenn möglich, mit Hilfe der Grundrechenarten. <<
.
Da muss man keine Grundrechenarten ansetzen, sondern sich nur mal etwas nüchtern die Situation mit Rente, Lebenshaltungskosten, steigende Lebenserwartung, etc. durch den Kopf gehen lassen.
.
>> Fakt: wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jahr zuvor. Der Kuchen wird immer größer. Plötzlich soll er nicht mehr für alle reichen? Wieso?
Ich weiß es: …<<
.
Dass Sie es wissen, beweisen Sie mit dem Rest Ihres Beitrags; Vergleiche mit Kuchen passen da nicht.
.
Ich bin jetzt 65 Jahre alt, habe seitdem ich Geld verdiene, immer wieder in Fonds monatlich investiert. Klar, im Neuen Markt habe ich auch Lehrgeld bezahlt, aber unter dem Strich eine gute Rendite gemacht. Dies empfehle ich auch meinen Kindern.

17:01 Uhr von WirSindLegion

kennen sie ne Bank die Negativzinsen verlangt ?
vielleicht bei 100.000 Euro
also ich kenne keine die auf das kleine Sparbucht Negativzins nimmt
und sollte man wirklich das Pech haben sein Geld dort zu haben,
99 % der Bankinstitute sind anders

16:17 Uhr von frosthorn

«Die gesetzliche Rente bedarf längst , wie jeder weiß, einer privaten Absicherung.»

Schön nachgebetet. Aber erklären Sie bitte auch, warum. Wenn möglich, mit Hilfe der Grundrechenarten.
Fakt: wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jah zuvor. Der Kuchen wird immer größer. Plötzlich soll er nicht mehr für alle reichen? Wieso?


Aus der Gesetzlichen Rentenkasse wird so einiges bezahlt, was aus dieser Kasse bezahlt gar nichts verloren hat. Anrechnung für «Kindererziehungszeiten» und «Mütterrente» sind für die Gesamtgesellschaft getan, und aus den allgemeinen Steuermitteln zu bezahlen. So sind auch die beteiligt, die mit Selbständigkeit nicht in die GRV einzahlen.

Beteiligt sind dann auch diejenigen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze. Die gehört eh abgeschafft. In der CH & JAP ist das schon lange so. Die GRV macht bessere Renten zu geringeren Beiträgen als in DEU.

So, wie es in DEU aber leider ist mit der GRV.
Da ist private RV-Vorsorge schon eine kluge Idee.

17:12 Uhr von schiebaer45

Wer noch die Nachkriegs Jahre kennen gelernt hat so wie ich und in den 70zigern eine Familie gegründet hat,der kann nut staunen wie gut es den jungen Menschen heute geht. Und H4 ist doch auch eine gute Sache.
---------------
.
schwer darüber zu diskutieren !
(wo man ja für alles nen Rechtsanspruch zu haben scheint)
-
und Hartz4 ist nicht nur eine gute sondern vor allem sinnvolle Sache
unterstreicht sie doch das Bestreben nach der Zeit von ALG1
(das einige gelegentlich zu vergessen scheinen)
sich etwas intensiver um nen Job zu bemühen

Es liegt vor allem an den Umständen

Es liegt vor allem an den Umständen. Früher konnte man das Geld auf das Sparkonto packen und sich darauf verlassen von der gesetzlichen Rente leben zu können.

Wer das heute tut lebt später in Altersamut und hat bereits mit 50 sein Vermögen an die Inflation verloren.

17:03 Uhr von frosthorn

keine Frage !
das sie in gewisser Weise Recht haben.
-
Mein Blick geht auch zum Nachbarteller, wenn der wie ich ein Schnitzel kriegt
ob das nicht ein Stück größer ist,
auch wenn meins schon so groß wäre, dass ich mir den Magen verrenke

@schiebaer45, 17:12 re @frosthorn


Wer noch die Nachkriegs Jahre kennen gelernt hat so wie ich und in den 70zigern eine Familie gegründet hat,der kann nut staunen wie gut es den jungen Menschen heute geht. Und H4 ist doch auch eine gute Sache.

Auch an Sie noch einmal die Antwort: ich habe nicht geschrieben, dass es uns früher besser ging. Im Gegenteil, unser Wohlstand ist gewachsen und wächst noch, und wir leben heute deutlich komfortabler und sorgenfreier als unsere Altvorderen. Das würde ich niemals bestreiten.
Ich habe nur geschrieben, dass es eine Verteilungsungerechtigkeit gibt, und unsere Vorfahren sich dessen bewusster waren als wir es heute sind.

@17:20 Uhr von Alter Brummbär

>> und wie seht man aufpassen muss, nicht über
>> den Tisch gezogen zu werden.
.
Ähh, es ist doch von vornherein klar, daß es sich um Betrug handelt, weil:
.
Warum sollte ein Mensch, der mit dem angeblich total streßfreien Job#1 so dermaßen viel Geld verdient, daß er eigentlich ausgesorgt hätte, noch Streß in Job#2 mit ständigem Kundenkontakt haben wollen? oO
.
Es sei denn, Job#1 ist fake. -.-

Am 09. Januar 2022 - 17:13 Uhr von Wolf1905

Hallo Wolf1905,

wenn man das Rentenniveau durch diverse Maßnahmen absenkt, gleichzeitig Steuergeld einsetzt, um diverse Zusatzprodukte zu puschen (Riesterrente), dann erscheint natürlich die Rendite des Marktes wie ein leuchtender Stern am Himmel.

Ich bin nicht der Wirtschaftexperte, aber wenn nur ein Bruchteil der Steuergelder, die für den Verlust der Kasinos aufgebracht werden mußte, in die Rente geflossen wäre, ja dann, wäre für alle Weihnachten.

schiebaer45..

"Besser selbstständiges Denken fördern und erklären, dass der Markt keine neue Religion ist, sondern eher eine Sekte."

..dessen zentraler Tempel die Börse ist, wo täglich der "Tanz ums Goldene Kalb" stattfindet..

@frosthorn, 16:17

Es geht vorliegend doch um die Frage von Vorsorge und vernünftige Geldanlage, nicht um Verteilungsgerechtigkeit. In der Tat könnte man darüber einen eigenen Beitrag verfassen. Wenn sich junge Menschen Gedanken über eine vernünftige Geldanlage und über die Absicherung im Alter machen, dann sehe ich das absolut positiv.

16:17, frosthorn

Danke.
.
Eigentlich ist das ganz leicht zu verstehen.
.
Ich habe nie begreifen können, daß so viele diese nun wirklich auf der Hand liegenden Tatsachen nicht erkennen können.

17:03 Uhr von frosthorn

>>
Hab ich doch gar nicht behauptet. Ich habe nur geschrieben, dass die Zuwächse ungleich verteilt werden.
Wenn X sich beschwert, dass er vom Produktivitätszuwachs nur 20% bekommt, Y aber 80%, dann sagt er ja nicht, dass es ihm schlechter geht als vorher. Und fühlt sich dennoch völlig zu Recht benachteiligt.
Grundrechenarten. Man kann es nicht oft genug sagen.
<<

Das klingt auf den ersten Blick logisch. Es berücksichtigt aber nicht, dass und welche Güter nachgefragt werden. Wenn ich die Produktion von z.B. Waschmaschinen verdoppeln will, damit mehr Leute in den Genuss einer solchen kommen, dann muss ich die Produktionskapazitäten erweitern, brauche also Kapital. Das kommt im Prinzip aus dem "abgezweigten" Mehrwert. Die abhängig Beschäftigten wollen ja nicht investieren, sonder eben die Waschmaschinen.

@16:10 Uhr von frosthorn

//...Das sind seit Ewigkeiten diejenigen, die den Wohlstabf erarbeiten. Sie erhalten niemals den vollen Gegenwert ihrer Arbeit, einen Teil (den Mehrwert) streichen jene ein, die die Produktionsmittel besitzen.//
.

Ich wünschte, unser wohlmeinender "Adeo" würde das endlich mal einsehen.
.
Sehr schön hat Volker Pispers die Verhältnisse auf den Punkt gebracht. Aber es wird uns wohl nicht gelingen, die Kapitalismus-Anbeter zu überreden, sich mit diesen und Ihren Ausführungen ehrlich auseinanderzusetzen. Sie schreiben hier ja auch gegen Windmühlen an.
.
Dennoch empfehle ich:
Volker Pispers: Deutschland & Der Leichtsinn
(mit diesen Stichworten leicht auf YouTube zu finden.

@w120, 17:19

„,chapeau, starke Argumentation“

Danke.

„Eigene Doktorarbeit oder findet mein Plagiatsuchprogramm etwas. "g"“

Weder noch. Einfach auf der Grundlage über jahrzehntelanger Beobachtungen und dabei gesammelter Informationen aus vielen verschiedenen allgemein als seriös anerkannter Quellen selbst nachgedacht.

Wirklichkeit

Unsere Kinder haben studiert oder einen Gesellenbrief.
Keiner wird später von seiner Rente leben können. Da helfen auch keine Anlagestrategien der Bankster oder Finzuenzer.

Die Schüler in unseren Umfeld haben in den letzten Jahren gelernt, nur als Politiker ist man im Alter abgesichert.
Keine Ausbildung, kein Studium, aber in der Politik viel Geld machen.
Das wollen Jugendliche.

@17:13 Uhr von Wolf1905 @frosthorn um 16:17

//Ich bin jetzt 65 Jahre alt, habe seitdem ich Geld verdiene, immer wieder in Fonds monatlich investiert. Klar, im Neuen Markt habe ich auch Lehrgeld bezahlt, aber unter dem Strich eine gute Rendite gemacht. Dies empfehle ich auch meinen Kindern.//
.

Und natürlich würden Sie das auch den Geringverdienern empfehlen. Wenn die dann Lehrgeld bezahlen, drehen die einfach mal für ein paar Monate die Heizung ab. Alles ganz easy - solange man nicht selbst betroffen ist.

@16:55 Uhr von Sisyphos3 16:17 Uhr von frosthorn

//...aber heute gibt es, im Gegensatz zu damals, Unterstützung
also wurde es doch besser und nicht schlechter//
.

"im Gegensatz zu damals" ist falsch.

Befassen Sie sich doch mal hiermit:
.

>>Von der Reichsfürsorgepflichtverordnung über die Sozialhilfe zur
Grundsicherung für Arbeitsuchende -
( Zu ) Kurze Geschichte der Sozialhilfe in Deutschland.<<
.
"https://www.uni-due.de/edit/spindler/Geschichte_Sozhilfe_Spindler_2007…"

Davon abgesehen: Was nützt finanzielle Unterstützung, wenn ich kein Dach über dem Kopf habe, weil es für keine Miete reicht?
Es gibt reichlich Dokus zu Thema. Selbst Mittelständlern droht heute Wohnungslosigkeit.

So etwas sollte per Jugendschutzgesetz verboten sein

Die Rente muß sicher sein. Darauf muß man sich verlassen können.
Auf sämtliche Finanzprodukte kann man sich nicht verlassen.
Wenn das Geld, was seit der Einführung der Riesterrente in den privaten Finanzmarkt gepumpt wurde, in die staatliche Rentenversicherung eingezahlt worden wäre, stünde sie sicherlich besser da.
Außerdem müssen die Beitragsbemessungsgrenzen in den Sozialversicherungen abgeschafft und eine Höchst - und eine Mindestrente festgelegt werden. Irgendwo zwischen 1.500 und 2.500 €.
Wer mehr haben will, kann sich dann ja privat zusatzversichern oder anderweitig investieren, wenn er dazu genügend Geld übrig hat.
Aber zuerst muß sichergestellt sein, dass jeder Bürger von seiner Rente auskömmliche leben kann. Und zwar völlig ohne Risiko.
Das Anfüttern von Jugendlichen und sogar Kindern durch windige Finanz - Influenzer sollte unter das Jugendschutzgesetz fallen und verboten sein.

@17:18 Uhr von Sisyphos3: Der Bericht kam auch schon hier

Mehr als die Hälfte der Banken verlangt schon ab 50.000 € für Neukunden.
Und eine hohe zweistellige Anzahl ab 10.000 € - was bei einem gemeinsamen Familienkonto schon im Bereich des notwendigen Lebens liegt.
Das wird sicher noch erheblich schlimmer.

Wohl gar nicht @17:20 Uhr von Alter Brummbär

>>>Wie Finanz Influencer Social Media erobern
und wie seht man aufpassen muss, nicht über den Tisch gezogen zu werden.>>>

Ich schätze gar nicht, wenn man nicht selbst die Energie aufbringt sich vorher in die Thematik einzulesen.
Aber die Thematik entsprechend gut zu verstehen, ist ziemlich schwer... jedenfalls für mich aber ich habe auch nichts um überhaupt irgendwo zu investieren, Pech gehabt!

Hinweis auf weibliche Beispiele für sehr gute "Finfluencer"

An sich gut, dass ihr über diese aktuelle Bewegung aufmerksam macht. Nur finde ich es wirklich sehr schade, dass ihr nur männliche Beispiele erwähnt - wo sind da die Frauen?

Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es schon vor Corona einige gute weibliche Beispiele gibt, die Frauen dazu ermutigen, sich selbst um das Thema Finanzen zu kümmern - das ist schon lange kein Männerthema mehr und Studien haben auch gezeigt, dass Frauen darin ein wesentlich besseres Händchen haben ;-)

Beispiele gefällig?

Allen voran seien da
* Madame Moneypenny (162 Tausend Follower/innen auf Instagram)
* Fortunalista (26,6 Tausend Follower/innen)
* Book of Finance (55,3 Tausend Follower/innen)
genannt
Wäre schön, wenn die andere Hälfte der Bevölkerung bei so Themen in Zukunft auch mit berücksichtigt wird :)

Am 09. Januar 2022 - 16:17 Uhr von frosthorn

Fakt: wir produzieren jedes Jahr mehr als im Jah zuvor. Der Kuchen wird immer größer. Plötzlich soll er nicht mehr für alle reichen? Wieso?
__
Wir reden hier vom "Rentenkuchen". Diesen erwirtschaften die abhängig Beschäftigten zum gleichen %Satz ihres Gehaltes. Die Gründe, aus denen das Rentenniveau abgesenkt werden musste, brauche ich Ihnen gewiss nicht zu erklären, weiss mittlerweile jeder. Man kann es natürlich erhöhen, das würde aber eine Erhöhung der (Renten-)Versicherungsbeiträge nach sich ziehen. Kann man machen.
Zunächst steht doch die Rentenversicherung nicht mit der Produktivität in Zusammenhang.
BTW wird hier nicht immer die Produktivität/Wachstum als Teufelszeug gebrandmarkt ?
Was denn nun ?

Umgang mit Geld

ist sehr wichtig, für junge Leute.
Dabei spielen auch die ganz einfachen Grundrechenarten ein sehr wichtige Rolle.
Ich hatte das Glück, das ich schon in meiner Jugend mit uns gut bekannten Bankangestellten alter Schule zu tuen hatte.
Habe dabei viel gelernt, was mir bis heute zugute kommt.
Habe übrigens nichts direkt mit Aktien oder Fonds zu tun.
Auch was die Altersversorgung betrifft, muss ich mir keine größeren Gedanken machen.
Das obwohl ich bei weitem kein Gutverdiener bin.

Der eigene €uro ist früher oder später weniger Wert oder fort

Liebe Bo Hyun Kim,
was sich von der Finanzwelt her in den Social Medien Kanälen abspielt, ist viel, viel mehr. Influenzer in diesem Bereich gibt es noch länger schon. Ich persönlich finde es nicht gut, dass Sie uns ausgerechnet so Neulinge präsentieren. Außerdem, es gab schon zu Zeiten vor dem Internet schon eine Menge davon, manchmal klingelten die sogar an der Haustür oder nahmen uns, wenn wir trampten (Daumen raus am Straßenrand), absichtlich zu diesem Zweck ("ach, ich hab da was ... kennst Du schon ... ist gut für Dich ...) mit. Bei mir hielten oft Fahrer mit Goldkettchen und Sportwagen, fuhren mich bis vor unseren Gartenzaun sogar - sehr nette Finanzberatung oder Abos machten die mit mir. Ich muss sagen, ich hatte viel Glück damals. Meine Eltern haben jeden Vertrag, den ich bis zur Pubertät unterschrieb, einfach zerrissen und mir den Kopf gewaschen. Später merkte ich aber, Bankbeamte knüpften da an.
P.S.: viel Erfolg noch beim Volontieren und Recherchieren in der Finanzwelt!

@ 17:26 Uhr von Sisyphos3

„und Hartz4 ist nicht nur eine gute sondern vor allem sinnvolle Sache
unterstreicht sie doch das Bestreben nach der Zeit von ALG1
(das einige gelegentlich zu vergessen scheinen)
sich etwas intensiver um nen Job zu bemühen“
Solange die Wirtschaft nicht mindestens so viele freie Arbeitsplätze zur Verfügung stellt, das jeder Arbeitslose einen bekommen kann, ist es für ca 75% der Arbeitslosen unsinnig, sich um einen Arbeitsplatz zu bemühen. Der existiert nämlich nicht.
Es gibt ungefähr 1 Millionen freie Arbeitsplätze, aber ca 5 Millionen Arbeitslose, die einen bräuchten.
Momentan sieht dieses Verhältnis möglicherweise etwas besser besser aus. Wegen Corona.
Aber es gibt immer noch mehrere Millionen Arbeitsplätze zu wenig.
Und damit mehrere Millionen Arbeitslose, die auch kein Geld für eine private Rentenversicherung oder gar Finanzgeschäfte übrig haben. Egal wie alt sie sind.

Am 09. Januar 2022 - 17:50 Uhr von Adeo60

Hallo Adeo60,

wenn vorher nicht das Mehl gerecht (wobei was ist gerecht) verteilt wird, dann gibt es nur einige, die sich auch einen Kuchen backen können.

Was sind den das für Zombies, die mit 20 schon an die Rente denken?

@ 17:50 Uhr von fathaland slim

„Ich habe nie begreifen können, daß so viele diese nun wirklich auf der Hand liegenden Tatsachen nicht erkennen können.“
Das sind dieselben, die seit Jahrzehnten immer wieder die SPD, die Union, die FDP oder die Grünen wählen.
Denn diese Parteien verhunzen in Zusammenarbeit mit der freien Wirtschaft seit Jahrzehnten unser Sozialversicherungssystem, werden aber immer wieder gewählt, weil die Politiker Fakenews verbreiten dürfen. Angefangen spätestens bei Norbert Blüm, der sich seiner eigenen Rente sehr sicher sein konnte.

@17:50 Uhr von Adeo60 @frosthorn, 16:17

//Es geht vorliegend doch um die Frage von Vorsorge und vernünftige Geldanlage, nicht um Verteilungsgerechtigkeit.//

Beides kann man nicht voneinander trennen.
.

//Wenn sich junge Menschen Gedanken über eine vernünftige Geldanlage und über die Absicherung im Alter machen,...//
.

Dann geraten Geringverdiener unter zusätzlichen Stress, wenn nicht gar in Panik. Aber diese nicht mehr kleine Gruppe von Menschen zählt man ja offensichtlich nicht mehr zur Gesellschaft. Was für ein Trauerspiel...
.

Am 09. Januar 2022 - 17:22 Uhr von schabernack

Aus der Gesetzlichen Rentenkasse wird so einiges bezahlt, was aus dieser Kasse bezahlt gar nichts verloren hat. Anrechnung für «Kindererziehungszeiten» und «Mütterrente» sind für die Gesamtgesellschaft getan, und aus den allgemeinen Steuermitteln zu bezahlen. So sind auch die beteiligt, die mit Selbständigkeit nicht in die GRV einzahlen.
__
Der Bundeszuschuss für die Rentenkasse beträgt schon fast 1/3. Dieser gleicht die "versicherungsfremden Leistungen", wie z.B. die Erziehungszeiten, die Grundrente und die "Ostrenten" aus, weil, wie Sie richtig sagten, es gesamtgesellschaftliche Anliegen sind.

@ 17:55 Uhr von Anna-Elisabeth

„Sehr schön hat Volker Pispers die Verhältnisse auf den Punkt gebracht.“
Genau.
Volker Pispers hat uns auch schon vor 20 Jahren öffentlich bewiesen, dass allein die Grundrechenarten ausreichen, um den Betrug der Politik an uns Bürgern bezüglich der Renten zu durchschauen.
Aber sie wurden immer wieder gewählt. Bis heute …

Finanz Influencer Social Media?

Was erklären die denn da? Wie die Generation Greta/Neubauer ohne Rücksicht auf Arbeitnehmer, Umwelt und Moral ohne eigen persönliche Leistung auf kosten von andern leben kann?

Früher waren das Banker oder Vermögensberater.

@17:03 Uhr von frosthorn

Wenn X sich beschwert, dass er vom Produktivitätszuwachs nur 20% bekommt, Y aber 80%, dann sagt er ja nicht, dass es ihm schlechter geht als vorher. Und fühlt sich dennoch völlig zu Recht benachteiligt.

Es ist aber doch gerecht, dass Menschen, die unternehmerisches Risiko und Verantwortung tragen, besser dafür entlohnt werden. Über das Wieviel kann man natürlich streiten, aber es muss zumindest soviel sein, dass Menschen bereit sind dies zu tun. Aus Nächstenliebe und Altrusimus werden die wenigsten etwas tun.

@Anna-Elisabeth, 17:55

Wie bereits erwähnt geht es in den Artikel nicht um das Thema der Verteilungsgerechtigkeit, sondern um das Interesse junger Menschen, eine vernünftige Geldanlagestrategie zu entwickeln, insbesondere mit Blick auf das Alter. Diese Entwicklung kann ich nur begrüssen.

17:18 Uhr von Sisyphos3

du bist ein schatz. aber auf welchem sparbuch gibt es in deutscheland zinsen? ich bin bei einer bank, die nimmt die strafzinsen ab dem 1. €. aber da hab ich kein guthaben, sondern preiswerten kredit. ansonsten sind die gebühren niedrig

Heute geht es "uns" besser...

...als früher ( als Kind kein eigenes Zimmer, heizen mit Ölofen etc ).

Man darf aber bei allem "guten" ( Hartz4 ) nicht vergessen, daß "früher" EIN VERDIENER ausreichte, um eine Familie zu ernähren.

Ein Kfz Mechatroniker als Jung-Geselle, der hier in Ostfriesland 12-14 €/h bekommt kann sich nichtmal eine eigene Wohnung plus Auto ( um zur Arbeit zu kommen, da kein ÖPNV ) und braucht ebenfalls "Unterstützung" durch "den Staat". Die Bäckereifachverkäuferin mit 10€/h schon garnicht.
Und besagte haben auch keine 50€ / Monat für ETF & Co über.

Ach ja, Malermeister, 25 jahre, ledig, knapp 1.600 NETTO.

Es stimmt definitiv, daß den jungen Leuten ( in der Schule ) mehr "über das Leben" beigebracht werden muß.
Dazu gehören auch "Geldanlage", Versicherungen etc...

Wenn man so sieht, wohin die…

Wenn man so sieht, wohin die ganze social media -Sache auch junge und doch überwiegend eigentlich intelligente Menschen gebracht hat, läßt sich doch hochrechnen wozu dieser ganze Schmuh uns alle noch führen wird.
Aber wenn alle Warnungen nicht mehr gehört werden wollen. Nur, dass das auch Unbeteiligte genauso mit ausbaden werden müssen, läßt einem verzweifeln.

@Naturfreund 064, 18:45 Uhr, @Anne-Elisabeth

Sie sprechen den zentralen Punkt an, um den es in dem TS-Beitrag ging. Eine Sensibilität und ein Interesse für eine vernünftige Geldanlage und Altersvorsorge zu entwickeln - und dies möglichst bereits in jungen Jahren. Man kann auch mit einem mittleren bis kleinen Einkommen oft den einen oder anderen Eur zurücklegen, sollte dann aber vernünftigere Anlageformen als das ausgediente Sparbuch suchen. Eine ganz andere Frage ist die der Verteilungsgerechtigkeit. Diese müsste tatsächlich eingehender diskutiert werden - sowohl aus wirtschaftlicher, sozialer und steuerrechtlicher Sicht.

- 19:10 Uhr von Anna-Elisabeth

Bin wie immer begeistert, wird sie aber auch nicht wirklich überraschn.

Die Schüler in unseren…

Die Schüler in unseren Umfeld haben in den letzten Jahren gelernt, nur als Politiker ist man im Alter abgesichert.
Keine Ausbildung, kein Studium, aber in der Politik viel Geld machen.
Das wollen Jugendliche.
__
Komisch, die Jugendlichen, die ich kenne, wollen gute Abschlüsse/gute Abinoten und einen Studienplatz, der Zukunft weisend ist und nicht ein "Orchideenstudium". Im übrigen wird in einem guten Job in der Wirtschaft deutlich mehr verdient als in der Politik, wobei man da auch einen langen Atem haben muss und ob man Wählerstimmen (Wiederwahlstimmen) erhält, ist unsicher. Ich kenne einige Leute, die gut verdienen und gut klarkommen. Allerdings kenne ich keine Politiker.
Augen auf bei der Berufswahl.

@Anna-Elisabeth um 18.01

Am 09. Januar 2022 - 18:01 Uhr von Anna-Elisabeth
@17:13 Uhr von Wolf1905 @frosthorn um 16:17
//Ich bin jetzt 65 Jahre alt, habe seitdem ich Geld verdiene, immer wieder in Fonds monatlich investiert. Klar, im Neuen Markt habe ich auch Lehrgeld bezahlt, aber unter dem Strich eine gute Rendite gemacht. Dies empfehle ich auch meinen Kindern.//
.

"Und natürlich würden Sie das auch den Geringverdienern empfehlen. Wenn die dann Lehrgeld bezahlen, drehen die einfach mal für ein paar Monate die Heizung ab. Alles ganz easy - solange man nicht selbst betroffen ist."
.
Also wie Sie auf die Idee kommen, dass ich dies Geringverdienern empfehlen würde, bleibt Ihr Geheimnis, aber ich lese schon zwischen den Zeilen Ihre Ansicht hierzu.
Nein, ich empfehle nur meinen Kindern diese Anlagemöglichkeit. Ansonsten empfehle ich das niemanden, weil das deren Sache ist, wie sie sich absichern.
Ich sehe ja, wie viele User dies sehen, und jedem bleibt das auch selbst überlassen, ist doch klar, oder?

Mir egal. Ich weiß das ich…

Mir egal. Ich weiß das ich trotz eigenvorsorge irgendwann im armenhaus enden werde. Wie soll man auch mit minilöhnen was ansprechen? Ich frage mich, wann ich als Fachkraft endlich mal abgeworben werde?
Dann müssten die mir aber mehr Geld geben. Das ist aber für Aktionäre und Manager vorgesehen. Also werden noch billigere Ausländer gewünscht. Wozu brauche ich dann einen, der mir erklärt, was ich mit Geld machen soll, was ich nicht habe?

Am 09. Januar 2022 - 19:45 Uhr von Gerd Hansen

Ach ja, Malermeister, 25 jahre, ledig, knapp 1.600 NETTO.

Es stimmt definitiv, daß den jungen Leuten ( in der Schule ) mehr "über das Leben" beigebracht werden muß.
Dazu gehören auch "Geldanlage", Versicherungen etc...
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Warum macht sich der junge MalerMEISTER nicht selbständig ? Er hat keine Verpflichtung, keine Familie. Das Risiko ist überschaubar. Im ländlichen Bereich ist Mundpropaganda viel wert. Handwerk hat immer Zukunft und werden von Kreditinstituten gefördert. Man muss sich natürlich bemühen und bereit sein, auch mal mehr als 8Std./Tag zu arbeiten. Wenn nicht solche jungen Leute, wer denn dann ?
Dann darf man nachher nicht schimpfen, dass der "Chef" für die Arbeitsstunde € 70,-- abrechnet, man selbst aber nur (?) € 25,00 erhält.

@19:10 Uhr von Anna-Elisabeth: Die werden abgehängt vom System

Die Geringverdiener werden knallhart abgehängt vom System - nicht wegen der neuen Anlageformen, sondern weil der Durchschnitt der "privaten Investoren" immer wohlhabender wird - und der bestimmt dann auch die mittleren Preise die für alle (auch lebensnotwendigen) Produkte verlangt werden - denn keine Firma ist "so nett", NICHT das zu verlangen, was der Markt hergibt.

Die USA haben diese Entwicklung schon ziemlich durch - da liegen in Las Vegas unter den Casinos und Hotels die vielen Obdachlosen in den Regenwasserkanälen (weil die Bildung von Armel-Vierteln, wo die wohnen könnten in Las vegas nicht so geduldet wurde - das würde ja das IMAGE gefährden und die Besucher abhalten. Uff, wie eklig.

19:34 Uhr von w120

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Hallo Klärungsbedarf,

eine Nachfrage, bedeutet dass, es kommt vom Reibach?

Also von dem Rest, den der Unternehmer noch nicht unproduktiv verkonsumiert hat?
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1. Semester VWL-Studium: Ex-Post ist S=I. Das sagt eigentlich das, was Sie anders formulieren. Was nicht konsumiert wird, wird investiert. Oder anders: Wer in der Zukunft mehr konsumieren will, muss erst mal weniger konsumieren. Die meisten Menschen werden erst einmal ihren Konsum steigern, bevor sie von Ihren "Einnahmen" etwas investieren.

@20:07 Uhr von Bender Rodriguez: Vielleicht kommt das BGE bald

Das BGE MUSS irgendwann kommen - ich drücke Ihnen die Daumen, dass für Sie noch rechtzeitig.
Die 10-15 Millionen Arbeitslosen, die durch die Automatisierung + Digitalisierung "frei" werden, müssen ja von was leben und können nicht alle mittellos sein, wenn sie 60 oder 70 sind. Das geht einfach nicht - selbst wenn wir jetzt kein Sozialstaat wären.
Schon allein um den Frieden im Land aufrecht zu erhalten.
Das mit der Roboter-Steuer finde ich gut und richtig - und das wird dann 1:1 ins BGE gesteckt.

@19:30 Uhr von Adeo60 @Anna-Elisabeth, 17:55

//Wie bereits erwähnt geht es in den Artikel nicht um das Thema der Verteilungsgerechtigkeit, sondern um das Interesse junger Menschen, eine vernünftige Geldanlagestrategie zu entwickeln, insbesondere mit Blick auf das Alter. Diese Entwicklung kann ich nur begrüsse//

Wie bereits erwähnt, lässt sich die Verteilungsgerechtigkeit nicht von den Möglichkeiten der Zukunftsvorsorge trennen. Es macht mich einfach krank, zu sehen, wie der Teil der Bevölkerung, der nur wenige bis gar keine Möglichkeiten hat, ausreichende(!) Vorsorge zu treffen, einfach ausgeblendet wird.

20:00 Uhr von Adeo60

@Naturfreund 064, 18:45 Uhr, @Anne-Elisabeth
Sie sprechen den zentralen Punkt an, um den es in dem //TS-Beitrag ging. Eine Sensibilität und ein Interesse für eine vernünftige Geldanlage und Altersvorsorge zu entwickeln - und dies möglichst bereits in jungen Jahren. Man kann auch mit einem mittleren bis kleinen Einkommen oft den einen oder anderen Eur zurücklegen, sollte dann aber vernünftigere Anlageformen als das ausgediente Sparbuch suchen. Eine ganz andere Frage ist die der Verteilungsgerechtigkeit. Diese müsste tatsächlich eingehender diskutiert werden - sowohl aus wirtschaftlicher, sozialer und steuerrechtlicher Sicht.//
Bei mir waren es letztlich Bausparverträge, die dazu beigetragen haben ,mir letztlich auch noch eine gewisse Unabhängigkeit zu geben.
Eine ziemlich langwierige und auch konservative Methode, die sich aber rückblickend gelohnt hat.
Bei mir zumindest.

Am 09. Januar 2022 - 19:45 Uhr von Gerd Hansen

Hallo Gerd Hansen,

vielleicht sollte man aber etwas differenzieren, also ab welcher Stufe.

Wenn sich Black Rock und die Bundeswehr im Klassenzimmer tummeln, ist das ok?.

Ich erinnere mich gut an einen kleineren Jungen.
Der bezahlte immer mit einem 50 Mark Schein, für sich und seine "Freunde".
Eltern, Spitzenverdiener in super Positionen, das KInd mit Tränen in den Augen.

@Anna-Elisabeth um 18.01

...

"Und natürlich würden Sie das auch den Geringverdienern empfehlen. Wenn die dann Lehrgeld bezahlen, drehen die einfach mal für ein paar Monate die Heizung ab. Alles ganz easy - solange man nicht selbst betroffen ist."
.
Übrigens finde ich solche Unterstellungen auch unverschämt! Sie können gerne Ihre Meinung zu Anlagen in Wertpapieren haben, das ist Ihre eigene Sache - aber das anderen madig zu machen, bloß weil Sie hier skeptisch sind, ist nicht gut!

@19:30 Uhr von Adeo60 @Anna-Elisabeth, 17:55

//...sondern um das Interesse junger Menschen, eine vernünftige Geldanlagestrategie zu entwickeln, insbesondere mit Blick auf das Alter. Diese Entwicklung kann ich nur begrüssen.//
.

Dagegen schreibe ich ja nicht an. Es geht mit u.a. auch darum, dass wir Menschen nun mal nicht alle das gleiche Maß an Intelligenz, Fähigkeiten und Begabungen in die Wiege gelegt bekommen haben. Manche Menschen sind dabei nicht gut weggekommen und das ist keine Schuldfrage. Dennoch arbeiten viele von diesen Menschen sehr fleißig für unser aller Wohl. Für wenig Geld und wenig Anerkennung. Diese Menschen sind zum Teil auch schlicht überfordert, wenn es um Anlagemöglichkeiten geht. Und dann heißt es wieder: selber schuld.
Ich kann das nicht ertragen!

19:39 Uhr von Karl Maria Jos…

du bist ein schatz. aber auf welchem sparbuch gibt es in deutscheland zinsen? ich bin bei einer bank, die nimmt die strafzinsen ab dem 1. €. aber da hab ich kein guthaben, sondern preiswerten kredit. ansonsten sind die gebühren niedrig
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ich erinnere mich nicht geschrieben zu haben es gibt Zinsen auf Sparguthaben
ich schrieb lediglich ich kenne keine Bank die auf Sparbücher mit geringem Guthaben Negativzins verlangt
und zur Orientierung
meine Tochter kriegt auf ihrem Bausparvertrag, der seit ihrer Geburt mit ihrem Kindergeld befüllt wird,
1,5 % Zinsen .... Habenzinsen

nicht nur @ Wolf1905

Ja, mag sein, dass ich unverschämt bin. Aber ist es wichtig, was hier der Einzelne für sich selbst für richtig hält und tut, weil er es kann? Sollte das System nicht für alle eine finanziell gesicherte Zukunft bieten?

Was ist wichtiger? Anlagemöglichkeiten jedes Einzelnen oder ein System, dass der ganzen Gesellschaft als eine Zukunft bietet?

...ttestEineMeinung @09. Januar 2022 - 15:54 Uhr von Adeo60

"Die gesetzliche Rente bedarf längst , wie jeder weiß, einer privaten Absicherung." [sic!]

Mal wieder zu viele Märchen konsumiert und jetzt Probleme diese von der Wirklichkeit zu unterscheiden?

Egal ob Kapital- oder Umlagefinanziert - die zukünftigen Renten werden in beiden Fällen von den Menschen bezahlt, die dann arbeiten, denn die müssen entweder die Beiträge zahlen oder die Renditen für die Kapitalanlagen erwirtschaften.

Der Unterschied?

Beim einem von beiden Systemen verdienen Banken und Versicherungen noch kräftig mit.
Kein Wunder, dass die FDP als Partei mit den meisten Grossspendern die Kapitalfinanzierte Rente favorisiert.

Da unser Finanzsystem ohnehin nur eine Kaskade langsamer Schneeballsysteme ist, gäbe dadurch auch deutlich mehr Möglichkeiten Verluste auf die kleinen Sparer abzuwälzen.

Besser wäre deswegen eine Stärkung des bisherigen Systems oder der Umbau auf ein - von ALLEN - steuerfinanziertes Modell.

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