Kommentare - Fast jeder fünfte Vollzeitbeschäftigte ist Geringverdiener

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Gaußkurve

Gemäß dem Bericht ist die Definition für Geringverdiener folgende: "Sie verdienen also weniger als zwei Drittel des mittleren monatlichen Bruttoarbeitsentgelts aller sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten."

Wenn man davon ausgeht, dass die Verteilung der Arbeitseinkommen einer Gaußkurve entspricht, MUSS es immer Geringverdiener geben. Es handelt sich nicht um einen Skandal.

Die eigentliche Frage ist, ob es am unteren Ende der Gaußkurve einen Schnitt gibt, z.B. einen ausreichenden Mindestlohn, mit dem ein menschenwürdiges Leben gibt und ob dieser Mindestlohn auch durchgesetzt wird.

Geringverdiener zu sein

... ist in diesem Land kein Makel, wo alle Dinge des Grundbedarfs wie z. B. medizinische Behandlung erschwinglich sind.

Das war ja ...

... erklärtes Ziel der rot-grünen Regierung unter Schröder / Fischer.

Das ist nicht einfach so gekommen, sondern war politisches Programm von SPD und Grünen, den Niedriglohnsektor auszubauen.

Auch heute werden die Unternehmen darin unterstützt, trotz Arbeitskräftemangel niedrige Löhne zu bezahlen.

Der Arbeitsmarkt wird nicht von Angebot und Nachfrage bestimmt (steigende Löhne bei geringer Zahl von Fachkräften), sondern von politischen Vorgaben, wie der Aufruf an die Gewerkschaften zu niedrigen Lohnabschlüssen UNTERHALB der Inflatioinsrate und die Anwerbung von billigen Arbeitskräften aus dem Ausland.

Es ist keine Überraschung, das Deutschland zu einem Niedriglohnland mit allen sozialen Verwerfungen geworden ist, sondern direkte Folge rot-grüner Politik.

Wirtschaft und Teile der…

Wirtschaft und Teile der Politik scheinen nach meiner Beobachtung seit drei Jahrzehnten darauf aus gewesen zu sein, zum Vorteil des Wirtschaftswachstums eine "industrielle Reservearmee" zu schaffen - ein Reservoir von Arbeitslosen, die es sich auch nicht leisten können, eine Arbeit abzulehnen (siehe auch Politik der Jobcenter - im Extremfall wurden schon mal Schüler aus dem Schuljahr angehalten, eine angebotene Arbeitsstelle anzunehmen, statt ihren Abschluß zu verfolgen).
Fein, wir haben den Erfolg, 18.7 Prozent müssen zu Mickerlöhnen arbeiten gehen, plus ungezählte Massen an "Selbstständigen". Das sind die, die uns als Einmannunternehmer z.B. in rostigen eigenen Autos im Auftrag von Unternehmen, die sich dumm und dämlich verdienen, unsere Waren anliefern.
Dann soll man sich aber auch nicht wundern, wenn das Pendel in Richtung "Diktatur des Proletariats", noch 'n Stichwort von Karl Marx, ausschlägt, z.B. bei künftigen demokratischen Wahlen.

Frdl. Gruß, Zuschauer49

Friseure

... verdienen leider wenig. Wer da alleine ist, ist gekniffen. Ehepaare mit zwei Einkommen werden sich über das geringe Einkommen sicher nicht beschweren. Ein Haus kann man davon nicht bauen. Schade.
Für mich war das ein Grund, einen guten Schulabschluss und eine gute Ausbildung zu machen. Und meine Frau verdient auch noch was. So ist das Haus mittlerweile fast bezahlt.

Hier fängt die Ungerechtigkeit an:

„Eine höhere Inflation schwächt die Kaufkraft von Verbrauchern, weil sie sich für einen Euro dann weniger kaufen können als zuvor. >> Besonders hart trifft es Ökonomen zufolge ärmere Haushalte. Denn sie müssen einen großen Teil ihres Einkommens für lebensnotwendige Güter wie Wohnen oder Lebensmittel aufwenden“

Denn dass „ärmere Haushalte“ ärmer sind liegt in aller Regel nicht an mangelnder Leistung bzw. ganz überwiegend in der persönlichen Verantwortung ihrer Mitglieder (oder gar irgendwelchen charakterlichen Defiziten).
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Und hört sie leider noch lange nicht auf:
„Zwischen den Branchen gab es ebenfalls gewaltige Unterschiede. Im Gastgewerbe (68,9 Prozent), in der Leiharbeit (67,9%) und der Land- und Forstwirtschaft (52,7%) fielen mehr als die Hälfte der Vollzeitkräfte in die Kategorie Geringverdiener. In der Metall- und Elektroindustrie waren es dagegen nur 7,6%, in der Finanz- und Versicherungsbranche 4,2% und im öffentlichen Dienst sogar nur 2,5% der Vollzeitbeschäftigten“.

Bildungsniveau verbessern

"Zwischen den Branchen gab es ebenfalls gewaltige Unterschiede. Im Gastgewerbe (68,9 Prozent), in der Leiharbeit (67,9) und der Land- und Forstwirtschaft (52,7) fielen mehr als die Hälfte der Vollzeitkräfte in die Kategorie Geringverdiener. In der Metall- und Elektroindustrie waren es dagegen nur 7,6 Prozent, in der Finanz- und Versicherungsbranche 4,2 Prozent und im öffentlichen Dienst sogar nur 2,5 Prozent der Vollzeitbeschäftigten. " Als junger Mensch mit schlechtem Schulabschluss lockt sicherlich erst einmal das Geld und hält viele davon ab, eine Ausbildung zu machen. Dazu kommt das unterirdische Bildungsniveau in manchen Bundesländern. Mal ehrlich: In welchem Ausbildungsberuf kann man mit Jugendlichen ohne ausreichende Mathe-, Lese- und Rechtschreibkompetenz etwas anfangen? Statt daran zu arbeiten, reduzieren Minister und Senatoren für Bildung die Ansprüche, damit jeder irgendeinen Abschluss erreichen kann - leider aber ohne die nötigen Fertigkeiten.

Nur 18,7% Geringverdiener…

Nur 18,7% Geringverdiener ist ein gutes Ergebnis; es bedeudet, dass sehr viele Menschen ein Einkommen um den Durchschnitt herum haben. Wenn man noch berücksichtigt, dass Geringverdiener weniger bis gar keine Einkommensteuer zahlen und von Sozialleistungen überproportional profitieren, sind die Verhältnisse in Deutschland nicht weit vom " monetären idealen Sozialismus " entfernt.

>> Dabei gibt es bestimmte…

>> Dabei gibt es bestimmte Bevölkerungsgruppen, die überdurchschnittlich häufig mit kargen Löhnen auskommen müssen: Dazu zählen Frauen…<<
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…wenn sie schlecht ausgebildet sind (eine Studienrätin bekommt exakt dasselbe wie ein Studienrat)
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>>…, junge Vollzeitbeschäftigte…<<
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…wenn sie schlecht ausgebildet sind (ansonsten bekommen sie als Anfänger zwar weniger als berufserfahrene - was nachvollziehbar ist - aber immer noch ein gutes Gehalt mit guten Aussichten auf ein höheres Einkommen)
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>>…solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit …<<
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wenn sie schlecht ausgebildet sind; ansonsten bekommt ein ausländischer Ingenieur ein ähnlich hohes Gehalt wie ein inländischer Ingenieur
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>>…und Personen ohne Berufsabschluss. <<
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Meine Rede.
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>>Nach wie vor ist außerdem der Anteil der Geringverdiener in Ostdeutschland deutlich höher als im Westen.<<
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Wenn sie schlecht ausgebildet sind; sonst sind sie auch dort keine Geringverdiener.

@ Carlos12

ob es am unteren Ende der Gaußkurve einen Schnitt gibt, z.B. einen ausreichenden Mindestlohn, mit dem ein menschenwürdiges Leben gibt und ob dieser Mindestlohn auch durchgesetzt wird.

Ja, den Mindestlohn gibt's. Es sind genug Arbeitnehmervertreter in der Politik aktiv. Und mit Unterstützung der Gewerkschaften lässt sich das Recht immer durchsetzen. Bürgerrechtler sind in diesem Land respektiert.

betrachen wir das mal genauer ....

die kriegen weniger als 2/3 des durchschnittlichen Gehalts des aller Beschäftigten
wenn man das nicht will, dass es besser und schlechter gestellte gibt,
muß man einen Einheitslohn einführen !
Ansonsten muß gefragt werden ob der bezahlte Gehalt angemessen für die Tätigkeit ist
oder für deren Arbeitsleistung

@16:22 Uhr von Carlos12

Wenn man davon ausgeht, dass die Verteilung der Arbeitseinkommen einer Gaußkurve entspricht, MUSS es immer Geringverdiener geben. Es handelt sich nicht um einen Skandal.

Interessant, aber wieso sollte das Einkommen einer Gaußschen Normalverteilung folgen? Diese gilt bekanntlich für natürliche biologische Merkmale wie Körpergröße, Augenabstände etc. aber wieso Einkommen?

Es hängt ja von einer politischen Willensbildung ab, wie man Ertrag von Produktivität verteilen möchte. Schon das bedingungslose Grundeinkommen, welches inzwischen ja selbst von konservativen Ökonomen berfürwortet wird, würde der Normalverteilung entgegenlaufen.

Und wenn es Ihrer Meinung nach für Einkommen gilt - sollte die Normalverteilung dann auch für Vermögen gelten? Ich glaube spätestens da ist das Modell ad acta. Da würden Sie in D etwas ganz anderes als eine Normalverteilung sehen.

Macht für mich irgendwie keinen Sinn, evtl. möchten Sie das nochmal begründen?

16:34 Uhr von draufguckerin "Bildungsniveau verbessern"

Aber was sollen wir denn mit all den hochgebildeten Arbeitskräften mit Mathe-, Lese- und Rechtschreibkompetenz, wenn uns Busfahrer fehlen und Leute, die uns im Altersheim die Windeln wechseln? Die Bildung bringt uns doch nicht Fensterputzer mit Abi, sondern Abiturienten, die uns nie und nimmer den Dreck wegmachen.
Warum soll jemand, der Tag für Tag den Schulhof fegt, weniger verdienen als eine Fremdsprachensekretärin oder ein Buchhalter? Vielleicht muss man hochausgebildeten Kräften ein bisschen Zuschlag zuerkennen, dafür, dass sie einen kleinen Teil ihrer Lebenszeit für die Ausbildung geopfert haben, während sie nichts verdienen konnten. Heutzutage landen die Bürger aber sowieso irgendwann in einem Arbeitsverhältnis, das mit ihrer Ausbildung gar nichts zu tun hat. (Seitenhieb: sogar Ex-Gesundheitsminister).
Frdl. Gruß, Zuschauer49

16:32 Uhr von Nettie

Und hört sie leider noch lange nicht auf:
„Zwischen den Branchen gab es ebenfalls gewaltige Unterschiede. Im Gastgewerbe (68,9 Prozent), in der Leiharbeit (67,9%) und der Land- und Forstwirtschaft (52,7%) fielen mehr als die Hälfte der Vollzeitkräfte in die Kategorie Geringverdiener. In der Metall- und Elektroindustrie waren es dagegen nur 7,6%, in der Finanz- und Versicherungsbranche 4,2% und im öffentlichen Dienst sogar nur 2,5% der Vollzeitbeschäftigten“.


Bei den letzten drei gibt es relativ zu den ersten drei einen hohen Organisationsgrad in Gewerkschaften, und vernünftige Tarifverträge.
Das ist der Hauptgrund der großen Unterschiede.

16:34 Uhr von draufguckerin

BW´s Bildungsministerin hatte ne wahnsinn´s tolle Idee,
sie schaffte die Hauptschule
Wenn sie jetzt auch noch die Realschule abschafft,
ist jeder auf dem Gymnasium und "Nobelpreisaspirant"
Vielleicht gilt es zu beachten, dass nicht jeder motiviert ist und auch nicht motivationsfähig.
Es gibt eben welche die sind Arbeitstiere, und welche die haben Null Bock

Fehlverteilung

Es hängt allein vom Willen der Wähler ab, ob dieser Zustand als akzeptabel gesehen wird oder dringend veränderungsbedürftig. Wenn man nach z.B. Skandinavien schaut, dann kann man sehen, dass man kein Kommunist sein muss, um andere Einkommensverteilungen als normal zu betrachten. Selbst sehr konservative Kreise wünschen in DK, S, N oder F den Leuten mit 'einfacheren Tätigkeiten' (die oft gar nicht so einfach sind!) ein besseres Auskommen als in D.

Hier hängt dem der Ruf des 'Linken' an, der Versorgung von vermeintlichen Faulpelzen oder 'Versagern' mit minderwertigen Berufen. Dabei sind viele dieser Berufe gesellschafttragend, wie man an den Pflegern derzeit gut lernen kann.

Wir sind zur turbokapitalistischen Ellenbogengesellschaft verkommen, in der es akzeptiert wird, dass dem der hat auch noch gegeben wird. So bildet sich eine dünne Schicht an Superreichen und sehr Wohlhabenden während der Rest die Drecksarbeit macht.
Ich finde das deprimierend.

Neu ist das

ja nicht, wie man an den Zahlen von 2011 sieht, und das auch Menschen mit Ausbildung regional wenig haben, liegt am Angebot der Regional angesiedelten Arbeitgeber.
Wenn dort eben keine großen Firmen wie in Wolfsburg gibt, dann kann auch keiner dort arbeiten.
Das wurde erst mit der Einführung des Mindestlohn besser, vorher hat man gerne unter 7 Euro pro Stunde gezahlt, auch bei Leiharbeitern, meist große Firmen die Bundesweit agieren.
Auch der neue Mindestlohn mit 12 Euro bleibt unter der genannten Zahl, 170 Stunden mal 12 Euro machen auch nur 2040 Euro Brutto.
Ich hab vor der Rente nach 2 Konkursen einiges erlebt, ich weiß was man als Facharbeiter mit einigen Zusätzen so angeboten bekommt, und arbeiten ging um die Familie zu ernähren.
Oder man verlässt die Region, was in einem bestimmten Alter nicht unbedingt förderlich ist.

16:32 Uhr von schwer gestört

Friseure ... verdienen leider wenig.
Wer da alleine ist, ist gekniffen. Ehepaare mit zwei Einkommen werden sich über das geringe Einkommen sicher nicht beschweren.
Ein Haus kann man davon nicht bauen. Schade.
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Also mein Frisur hat mit seiner Frau sogar 2 Geschäfte
und vor 20 Jahren gab es mal ne Party als er sein Haus baute .....
.
und was Hausbauen anbelangt
kannte einen Fachbereichsleiter 240.000 Mannbetrieb (ne Position direkt unterhalb des Vorstandes)
der hatte auch kein Haus

Bildung und Ausbildung lohnen sich kurzfristig nicht

Grundsätzlich haben Eltern die Verpflichtung, ihre Kinder bis zum Abschluss einer Erstausbildung materiell (Whg, Taschengeld, Essen) zu unterhalten.
Nach der Hartz-Reform (SPD, Schröder) galt das nicht mehr. JedeR Jugendliche über 18 Jahre, dessen Eltern aufgrund des eigenen ALG2-Bezuges nicht unterstützen können/wollen, hat Anspruch auf eine eigene Wohnung. Das gilt ebenso, wenn man (auch schon unter 18 J.) z.B. ein Baby/Kleinkind hat: Eigener Haushalt, eigene Bedarfsgemeinschaft, Anspruch auf Wohnung und Unterhalt, der Staat/die Sozialbehörde hat das zu finanzieren.
Um zu vermeiden, dass der Eindruck einer Haushaltsgemeinschaft entsteht und man dadurch gegenseitig unterhaltspflichtig wird, leben viele Paare/Familien in getrennten Wohnungen. Sie vermieten die eine Whg per AirBnB oder nutzen Sie nur als Postadresse.
Wenn man jungen Leuten so die Möglichkeit bietet, ohne Ausbildung und Arbeit gut "über die Runden" zu kommen, sind Ausbildung und gute Schulbildung wenig verlockend.

ist Geringverdiener?

Leider sind es auch oft die gering Qualifizierten oder Menschen mit andern Lebens oder Leistungseinstellungen oder Ansprüchen.

Gerade diese Gruppe wird von der politisch geduldeten Inflation besonders bei der Energie und Lebensmittelpreisen hart getroffen.

16:53 Uhr von Humanokrat

So bildet sich eine dünne Schicht an Superreichen und sehr Wohlhabenden
während der Rest die Drecksarbeit macht.
Ich finde das deprimierend.
--------
.
wer sagt ihnen, dass die überhaupt irgendwelche Arbeiten machen ?
Für mich ist es z.B. deprimierend,
dass in einer Gesellschaft sich nicht jeder seinen Möglichkeiten entsprechend einbringt

arm und reich wie noch nie

Deswegen gibt es in Dtl. auch soviel Millionäre wie noch nie, nämlich 2,9 Millionen.
Dazu kommt noch die Betongoldblase, die wegen der fehlenden und Negativzinsen Ausmaße wie in den USA annimmt.
Und das Ergebnis kennen wir ja von 2012.

Wieviel Rente bei Mindestlohn?

Hallo,

das bedeutet am Ende Grundsicherung.

Je nach der Verdienst der Frau und Preis der Unterkunft (und ohne Kindererzeugung) kann es durchaus zunächst ausreichend sein.

Vielleicht mal als Vergleich eine Handwerkerin oder eine Müllwerkerin (die kommen auch zu Studienrätinnen).

Der Mindestlohn soll ja auf 12 Euro angehoben werden.
Das ist von Vorteil, dann reichen bereits 200 Stunden aus.

Welche Auswirkung die Anhebung des Minijobs haben wird?

Vor dem Kamin der Villa, beim Glas Rotwein läßt sich gut philosophieren.
Es muss auch vernünftig bezahlte Arbeit geben für Menschen, die nur "einfache " Leistungen erbringen können.

16:53, Humanokrat

>>Es hängt allein vom Willen der Wähler ab, ob dieser Zustand als akzeptabel gesehen wird oder dringend veränderungsbedürftig.<<
.
Wenn man die Kommentare hier im Thread liest, dann könnte man zu dem Schluss kommen, daß ein Großteil der Wähler diesen Zustand als völlig akzeptabel betrachtet.
.
Manchmal glaube ich wirklich, daß ich im falschen Film bin.

17:05, Sisyphos3

>>16:53 Uhr von Humanokrat
So bildet sich eine dünne Schicht an Superreichen und sehr Wohlhabenden
während der Rest die Drecksarbeit macht.
Ich finde das deprimierend.
--------
.
wer sagt ihnen, dass die überhaupt irgendwelche Arbeiten machen ?
Für mich ist es z.B. deprimierend,
dass in einer Gesellschaft sich nicht jeder seinen Möglichkeiten entsprechend einbringt<<
.
Sie haben offensichtlich nicht mitbekommen, daß es hier um Menschen geht, die arbeiten.

17:03 Uhr von draufguckerin

also meine Tochter kriegt nicht mal BaFög !
warum, weil der Paps Rente zu hoch ist
und er der Tochter dummerweise am 18ten,
das von ihm angesparte Kindergeld zur Verfügung stellte
Möglicherweise lernt sie was dabei !

@16:36 Uhr von Egleichhmalf

.... wenn sie schlecht ausgebildet sind ...
.
Dann muss aber auch in Betracht ziehen, dass die Bildungschancen für Kinder von Eltern mit geringem Einkommen in D wesentlich schlechter sind als für Besserverdienende. Ich bin mir nicht sicher, ob Sie das so sagen möchten, aber es liegt ja nicht allein an einem Willen zu besserer Ausbildung sondern man wird - soziologsch betrachtet - quasi in seine Einkommenklasse 'eingesperrt', da kommt man so einfach nicht raus.
.
Das hat viele Gründe (Schulsystem, mangelnde Förderung ...) aber vor Allem liegt es am fehlenden politischen Willen, das zu ändern. Der durchschnitliche FDP und CDU Wähler will nicht, dass sein Nachwuchs mit selbstverständlich hohem IQ (? ) neben den Kindern von Ungelernten oder Minderbemittelten sitzt. Dieses Bildungssystem wird breit kritisiert - auch von der OECD z.B. weil es für ein Hochtechnologieland wie D überhaupt keinen Sinn macht.
.
Wir brauchen Leute mit besserer Bildung und besserer Bezahlung.

Und aus der ...

... mit dicken Diäten und fürstlichen Pensionen abgesicherten Eigenwelt der Bundes- und Länderparlamente schallt der Ruf an die Bürger dieses Landes:
"Uns geht es allen gut"
Ja, die Regierenden meinen Deutschland und damit die Bürger dieses Landes.
In Wahrheit, abgehoben und fern vom Bürger wie nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik.

@ Carlos12 um 16:22

Zitat:
"Gemäß dem Bericht ist die Definition für Geringverdiener folgende: "Sie verdienen also weniger als zwei Drittel des mittleren monatlichen Bruttoarbeitsentgelts aller sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten."
.
Gemeint ist nicht der "Durchschnitt", sondern der "Median" (auch ohne "Gaußkurve"). Dabei können sich die Summen über oder unter dem Mittelwert durchaus ändern, ohne diesen Wert selbst zu verschieben. Bei Telepolis gab es vor einigen Jahren mal einen Artikel zum Thema:
https://heise.de/-3378785
.
Geringverdiener 'aufgrund der Definition' muss es also ebensowenig geben, wie es Armut geben muss. Aber danke für die Vorlage, denn die Wirtschaftsredaktionen führen ihr Publikum diesbezüglich gerne aus ideologischen Gründen hinder die Fichte.

16:50 Uhr von Sisyphos3

BW´s Bildungsministerin hatte ne wahnsinn´s tolle Idee,
sie schaffte die Hauptschule
Wenn sie jetzt auch noch die Realschule abschafft,
ist jeder auf dem Gymnasium und "Nobelpreisaspirant".


Damit hat das so gut wie gar nichts zu tun. In Japan gibt es die Schulform 6-3-3. Sechs Jahre Gemeinschaftsgrundschule, drei Jahre Gemeinschaftsmittelschule, drei Jahre wahlweise weiterführende Schulformen. Der Abschluss danach entspricht dem Abitur hierzulande, und berechtigt zum Studium an Fachhochschulen oder Universitäten.

Die PISA-Tests sind immer zu Zeiten der Schüler in Grund- oder Mittelschulen. So einheitlich Beschulte in Japan sind immer bei den besten Ergebnissen aller betrachteten Länder.

Nicht berücksichtigt, wie aussagekräftig die PISA-Tests denn sind.
Es ist überall so, dass bessere Bildung Wahrscheinlichkeit auf besseres Einkommen im Arbeitsleben steigert. Einheitliche Beschulung steht dem nicht im geringsten entgegen. Wie auch immer man die Schule nennt.

16:50, Sisyphos3

>>Vielleicht gilt es zu beachten, dass nicht jeder motiviert ist und auch nicht motivationsfähig.
Es gibt eben welche die sind Arbeitstiere, und welche die haben Null Bock<<
.
Ja klar. Und dazwischen gibt es natürlich nichts. Zwei Sorten Menschen. Und Sie gehören natürlich zu ersterer.
.
Was für ein Weltbild.

17:08 Uhr von fathaland slim

Sie haben offensichtlich nicht mitbekommen, daß es hier um Menschen geht, die arbeiten.
---------
.
und sie wahrscheinlich dass ich schrieb Zitat
>>jeder seinen Möglichkeiten entsprechend einbringt<<
es soll ja auch, das Beispiel war ja Friseure, recht toll verdienende geben
ebenso natürlich lustlos arbeitende
und mein Statement "Geringverdiener" gab ich ja schon ab
im Vergleich zu meiner Vorgesetzten sah das auch übel aus
(wobei ich es für angemessen hielt)

16:24 Uhr von schwer gestört

" Geringverdiener zu sein
... ist in diesem Land kein Makel, wo alle Dinge des Grundbedarfs wie z. B. medizinische Behandlung erschwinglich sind."
Prima, dann kann ja die Entwicklung in unserem Lande so weitergehen, dass nämlich Reiche immer reicher und Arme immer mehr wie auch immer ärmer werden.
Dokumentiert ja der jährliche Armutsbericht der Bundesregierung.
Ist aber kein Makel, in Anlehnung an o.g. Zitat, deshalb muss sich daran auch nichts ändern.

@ Werner40

... und von Sozialleistungen überproportional profitieren, sind die Verhältnisse in Deutschland nicht weit vom " monetären idealen Sozialismus " entfernt.

Es ist in der heutigen Bundesrepublik wesentlich sozialer als im Sozialismus.

16:24 Uhr von schwer gestört

"Geringverdiener zu sein
... ist in diesem Land kein Makel, wo alle Dinge des Grundbedarfs wie z. B. medizinische Behandlung erschwinglich sind."

"(kein) Makel", "Grundbedarf", "medizinische Behandlung" verwenden Sie hier ziemlich unbestimmt.
Viel konkreter wirds, wenn Sie später schreiben, dass Ihr Haus fast schon abbezahlt ist. Da versteht man dann, warum Sie im anderen Thread ganz zufrieden über die Inflation und die niedrigen Zinsen sind. Warum nicht gleich und immer so?

16.47 Uhr von Zuschauer49, Ist Ihre Frage ernst gemein?

"Aber was sollen wir denn mit all den hochgebildeten Arbeitskräften mit Mathe-, Lese- und Rechtschreibkompetenz, wenn uns Busfahrer fehlen und Leute, die uns im Altersheim die Windeln wechseln? Die Bildung bringt uns doch nicht Fensterputzer mit Abi, sondern Abiturienten, die uns nie und nimmer den Dreck wegmachen."
Ist Ihre Frage ernst gemeint? Von "hochgebildet" ist keine Rede, aber auch von Menschen in den von Ihnen angesprochenen Berufen (Busfahrer, Pflegekraft, Fensterputzer) muss man erwarten können, dass sie ihre Arbeit angemessen ausführen können. Pflegekräfte müssen Anweisungen lesen und ausführen können, müssen Protokolle führen. Wenn Fensterputzer keine Gebrauchsanweisungen bezügl. der Reinigungsmittel lesen können, gefährden sie sich und andere.
Davon abgesehen: Der Erwerb von Grundkompetenzen bringt Emanzipation von Bevormundung. Jeder Mensch sollte wenigstens im Groben Verträge lesen können, sollte Rechnungen nachvollziehen können. Oder sind Sie anderer Meinung?

Am 06. Januar 2022 - 17:05 Uhr von nackenschlag

Hallo nackenschlag,

nur mal (wegen Einkommen):

Pressemitteilung Nr. 232 vom 18. Mai 2021

WIESBADEN – Im Jahr 2017 hatten knapp 24 700 aller in Deutschland erfassten Lohn- und Einkommensteuerpflichtigen Einkünfte von mindestens einer Million Euro. Das waren knapp 1 900 Steuerpflichtige mehr als 2016. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, betrug das Durchschnittseinkommen in dieser Gruppe 2,7 Millionen Euro.


Davon 2/3: 1.800.000, also doch welche, die unter dem Mindeslohn arbeiten.

@ Sisyphos3

also meine Tochter kriegt nicht mal BaFög !

Schade für die Tochter, Glückwunsch an Sie.

2 Familien besitzen so viel…

2 Familien besitzen so viel wie 40 Mio. andere Deutsche.

Die Inflation schlägt voll auf die Grundhaltungskosten durch.

Aktuell 13,6 Mio Armutsbetroffene in DE.So viele wie noch nie, Tendenz steigend.

Ein Land in dem wir alle gut und gerne leben.

16:44 Uhr von Humanokrat

Ich habe vor einigen Jahren mal neugierdehalber Einkommenswerte vom statistischen Bundesamt genommen und in einer Excelgrafik dargestellt. Es kam eine Gaußkurve heraus.
Die Einkommen werden nicht von der Politik bestimmt, sondern ergeben sich aus unzähligen Verhandlungspartner, Tariflöhne, lokale Tarife, frei ausgehandelte Gehälter.

Warum in diesem Universum bei solchen variierenden Werten immer eine Gaußkurve herauskommt, weiß ich nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine solche Normalverteilung auch beim Vermögen gibt. Der Kniff ist, dass es auch negative Vermögen gibt. D.h. der Bauch liegt nahe der Y-Achse und schneidet sie mit noch hohen Werten, während sie im negativen Bereich ausläuft. Probieren Sie doch einfach mal

@17:06 Uhr von fathaland slim

Wenn man die Kommentare hier im Thread liest, dann könnte man zu dem Schluss kommen, daß ein Großteil der Wähler diesen Zustand als völlig akzeptabel betrachtet.
.
Manchmal glaube ich wirklich, daß ich im falschen Film bin.


100% d`accord. Der Witz ist dabei, dass das für D ökonomisch und volkswirtschaftlich überhaupt keinen Sinn macht. Unsere Produktivität, unser wirtschaftlicher Erfolg wird zum allergrößten Teil durch das Fehlen von fachlich qualifizierten Menschen begrenzt. In der Wirtschaft hat man das längst begriffen.

Aber weite Teile der Mittelschicht in D generiert ihre Identität offenbar überwiegend daraus, etwas 'Besseres' als die Geringverdiener zu sein. Der Verteilungskampf gehört zur eigenen Positionierung und so wird die Unsolidarität zum tragenden Gesellschaftsmerkmal. Siehe Corona, siehe Ungleichbehandlung von Frauen.

Das lese ich hier in den Kommentaren. Ich sach ja, deprimierend.

17:09 Uhr von Humanokrat

mal ne Frage
wer auf ein Gymnasium will,
hängt das davon ab ob die Eltern reich sind oder privilegiert sind
gibt es beim Abischnitt ein zusätzlicher Bonus/Maluszuschlag?

Kann es sein sie sind den Ideologien von vor 2 Jahrhunderten verhaftet

So seh ich das

Jetzt wird es mit der neuen Regierung für Geringverdiener noch schwerer das tägliche Leben zu meistern. Die CO2-Abgabe wird die Armen noch stärker treffen. Heizung, Treibstoff, Strom wird Jahr für Jahr teurer.
Was passiert im Osten? Warum dort die niedrige Arbeitsproduktivität, die niedrigen Löhne? Entscheidend sind die fehlenden Investitionen, die fehlenden DAX-Konzerne. Es fehlen die Kraftzentren! Wo findet Forschung, Entwicklung und Weiterbildung statt?
Der Osten eine verlängerte Werkbank des Westens und deshalb die niedrigen Löhne?
Es ist die Abwanderung hochqualifizierte Arbeitskräfte aus dem Osten in die Zentren der westdeutschen Produktivitätsentwicklung. So wurden ostdeutsche Regionen dauerhaft gehemmt.
Der aktuelle Strukturwandel in der Braunkohle, wird erneut bestens ausgebildete Fachkräfte in die Ferne treiben, wenn dort nicht nur Seenlandschaften und Büroräume für Behörden entstehen werden.
Unsere Eliten haben keine Sorgen. Sie haben längst ihr Nest gebaut.

17:13 Uhr von fathaland slim

Ja klar. Und dazwischen gibt es natürlich nichts. Zwei Sorten Menschen. Und Sie gehören natürlich zu ersterer.
.
Was für ein Weltbild.
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.... und sehr viele Grautöne dazwischen
.
Schwarz / Weiß ist doch eher ihre Sicht
ich habe meinen Job mit 56 an den Nagel gehängt
mir reichts (ohne unterstützung der Gesellschaft)

@ wolf 666

Prima, dann kann ja die Entwicklung in unserem Lande so weitergehen ...

Wir haben es selbst in der Hand wie es weiter geht, wir haben freie und faire Wahlen. Von mir aus kann es im Großen und Ganzen so weitergehen.

17:16, Sisyphos3

>>es soll ja auch, das Beispiel war ja Friseure, recht toll verdienende geben
ebenso natürlich lustlos arbeitende<<
.
Ihr Beispiel beschreibt den Besitzer eines Friseursalons. Als solcher kann man reich werden. Ich habe selbst einen in meinem Bekanntenkreis. Der hat sich mit fünfzig zur Ruhe gesetzt. Seine Angestellten? Konnten das wohl eher nicht.

Jetzt ist das Bundeswirtschaftsministerium gefragt

Nachdem die Bundesregierung unter der Führung der Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Ex-Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier nicht mehr die Fäden in der Hand hat, um auf dem Wirtschaftssektor in Deutschland nahezu wirkungslos zu sein, muss jetzt schnell der amtierende Bundeswirtschaftsminister (DIE GRÜNEN) Harbeck das Ruder rumreissen.
Er muss jetzt schnell für gut bezahlte Arbeit sorgen. Er hat schon mal angekündigt, dass die Chip-Produktion wieder in Deutschland stattfinden soll. Und er kann gleich weiter machen, in dem er jetzt schnell dafür Sorge trägt, dass das Stromnetz für erneuerbare Energien ausgebaut wird, und das geht besonders schnell, wenn d. tauglichen Unterwasserkabel in die Bundeswasserstrassen gelegt werden, u. geeignete Übergangsstationen an d. Ufern errichtet werden.
Und dann ist da noch die Produktion von medizinischen Geräten, die auch besser wieder in Deutschland produziert werden müssen.
Und die Produktion von Brennstoffzellen (mobil/stationär) ebenso.

Am 06. Januar 2022 - 17:09 Uhr von Humanokrat

Hallo Humanokrat,

Volle Zustimmung.
Wir haben ca. etwas weniger als 2.000.000 Kinder in Bedarfsgemeinschaften (SGB II).
Auch diese Kinder sind nicht von Geburt an für höhere Ausbildungen ungeeignet.

Ich wage die Behauptung, dass es auch wesentlich darauf ankommt, in den Jahren ordentlich mit Vitamin B gefüttert zu werden.

@schabernack, 16:49

„Bei den letzten drei gibt es relativ zu den ersten drei einen hohen Organisationsgrad in Gewerkschaften, und vernünftige Tarifverträge.
Das ist der Hauptgrund der großen Unterschiede“
.
Dass „Einzelkämpfer“ - egal ob sie das freiwillig oder aufgrund widriger „Umstände“ sind - es schon immer schwerer hatten als gut „Organisierte“, ist natürlich richtig.

@ foä...

Da versteht man dann, warum Sie im anderen Thread ganz zufrieden über die Inflation und die niedrigen Zinsen sind. Warum nicht gleich und immer so?

Ich bin immer ehrlich mit meiner Meinung und muss niemanden missionieren, sich mir anzuschließen.
Aber ich bin allergisch gegen Nölen, Miesmachen und Bashing unserer eigenen Seite.
Ich möchte niemanden zu Selbstbewusstsein zwingen. Aber ich finde vieles, was wir hier in der westlichen Welt so tun ganz in Ordnung.

17:20 Uhr von derkleineBürger

2 Familien besitzen so viel…
2 Familien besitzen so viel wie 40 Mio. andere Deutsche.

...........
.
haben sie ein Problem damit ?
ich ess keine Salami weniger ob der Aldi jetzt 30 Mrd hat oder 300 Mrd besitzt
und meine Urlaubsplanungen sehen auch nicht anders aus
so wenig ich mir ein größeres Auto kaufe wenn der weniger hat
es kommt doch eher darauf an ob jeder mit seinem Gehalt leben kann
vor allem an was es liegt wenn es nicht reichen sollte

17.08 Uhr von Sisyphos, Dann wissen Sie ja, wie der Hase läuft

"also meine Tochter kriegt nicht mal BaFög !
warum, weil der Paps Rente zu hoch ist
und er der Tochter dummerweise am 18ten,
das von ihm angesparte Kindergeld zur Verfügung stellte
Möglicherweise lernt sie was dabei !"
Tja, wie Ihnen geht es vielen Menschen, die für ihre Kinder sorgen.
Aber verstehen Sie mich nicht falsch: Ich finde es richtig, dass staatlicherseits Kindern eine vernünftige Ausbildung ermöglicht/finanziert wird, auch wenn die Eltern arm sind.
Ich finde es aber falsch, dass jungen Leute, die irgendeinen billigen Hilfsjob annehmen, der Lebensunterhalt (Wohnung, Unterhalt) finanziert wird. Letztlich unterstützt man damit die Profiteure der Billigjobs, d.h. Zeitarbeitsfirmen, kriminelle Subunternehmer ... Wenn jemand den ganzen Tag arbeitet, muss er so viel verdienen, dass es zum Leben reicht. Wenn man mit einem unqualifizierten Helferjob letztlich mehr hat als jemand, der eine gute Ausbildung hat, dann stimmt was nicht.

17:09 Uhr von Humanokrat

… aber es liegt ja nicht allein an einem Willen zu besserer Ausbildung sondern man wird - soziologsch betrachtet - quasi in seine Einkommenklasse 'eingesperrt', da kommt man so einfach nicht raus.

Das traditierte drei-gliedrige Schulsystem in DEU zementiert Gesellschafts- & Einkommensschichten. Außerdem ist die Entscheidung über Kinder nach Schuljahr 4 zu früh für weiter führende Schulformen. Das gehört ersetzt durch die Entscheidung nach Schuljahr 6. Wenn man schon das mehr-gliedrige Schulsystem nicht ganz aufgeben will.

Bei Gesamtschulen ist es ja wenigstens nach Ankommen dort nach Schuljahr 4 schon so. Jedes Kind kann, kein Kind muss. Verminderter Lerndruck, immer nur Ziele für den nächsten Schritt schon im Kindesalter erreichen zu müssen, nimmt Kindern Belastung ab, fördert Motivation, verringert die Schichtung der Gesellschaft schon im Kindesalter.

Das Schulsystem in DEU macht auch gute Ausbildung.
Aber es ist ganz sicher nicht das beste für die Kinder.

Am 06. Januar 2022 - 17:21 Uhr von Humanokrat

Hallo Humanokrat,

ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie der Meinung sind, dass wir unendlich produzieren können?
Es also nur um den Mangel an Fachkräften gehtr.

@17:22 Uhr von Sisyphos3

mal ne Frage, wer auf ein Gymnasium will, hängt das davon ab ob die Eltern reich sind oder privilegiert sind

Nein, das hängt in D davon ab, ob man bis zum 10ten Lebensjahr die dafür notwendigen Begabungen und Fähigkeiten entwickeln kann. Das hängt widerum überwiegend vom Bildungsniveau der Eltern ab und von dem Grad an Förderung, Inspiration und sozialer Teilhabe, die ein Kind erfährt. Diese Einflüsse sind bei Eltern mit geringerem Einkommen durchweg schlechter, was nicht unbedingt an den Eltern liegt sondern an dem sozialen Umfeld im Ganzen. Sich aus diesen Prägungen zu befreien kostet den vielfachen Einsatz verglichen mit Kindern von Besserverdienern.

Ich finde es bezeichnend, dass Sie hier das Wort 'Ideologie' verwenden, denn das ist das vorherrschende Pauschaletikett, was einer Idee von einer gleicher verteilten Gesellschaft angehängt wird. Ich denke, Sie sind in altem ideologischen Klassengesellschaftsdenken verhaftet. Es darf einfach nicht anders sein.

@marvin 17:10

Danke für die Richtigstellung mit dem "Median".

Mindestlohn - Ausbildung- Studienabschluss

Ein Mindestlohn von 12 Euro führt als zwangsläufige Kehrseite der Medaille dazu, dass gewisse - auch handwerkliche - Lehr- und Ausbildungsberufe derart unattraktiv werden, dass hierfür keinerlei Kräfte mehr zur Verfügung stehen werden. Wer als "Ungelernter" 12 Euro die Stunde bekommt, der wird sich zu keiner Ausbildung bewegen lassen, im Zuge derer er als (tarifliche!) Ausbildungsvergütung mit 600 Euro monatlich nach Hause geht.. Bei einer Vollzeit-Ausbildungsstelle! Und der nach 2 oder 3 Jahren dann so oder so zum "gesetzlichen Mindestlohn" einsteigt.

Andererseits spielt auch Neid eine gehörige Rolle. Wer sich nach Abitur, Studium und ggf. daran anschließender praktischer Ausbildung (Referendariat, Arzt im Praktikum etc), meist mit einem Einstiegsalter von kurz unter 30 und sagen wir mal 5000 Euro brutto im Monat als Arzt nach Hause geht, der kommt vermutlich nur knapp auf 25 Euro je Stunde...

17:21, Humanokrat

>>Aber weite Teile der Mittelschicht in D generiert ihre Identität offenbar überwiegend daraus, etwas 'Besseres' als die Geringverdiener zu sein.<<
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Ja, das kenne ich seit Kindertagen. Klassendenken. Man erhebt sich über Menschen, die wenig oder nichts haben und boostert so sein Selbstwertgefühl.
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Meine Großmutter mütterlicherseits kaufte nicht beim Coop, weil da ja die Proleten kaufen.
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Mein Vater war Arbeiterkind, so hatte ich dann beide Seiten in meiner Familie.
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In Großbritannien ist das übrigens noch entschieden extremer. Da erkennt man die Klassenzugehörigkeit schon an der Sprache. Wobei die englischen „Proleten“, die ich kenne, sehr viel lesen und hochgebildet sind. Aber ihre Sprache verrät sie. Die sie aber stolz pflegen. Klassenbewusstsein von „unten“. So etwas soll es hier früher auch mal gegeben haben.

@ wenigfahrer - arm gerechbet

Aktuell 13,6 Mio Armutsbetroffene in DE.So viele wie noch nie, Tendenz steigend.
Ein Land in dem wir alle gut und gerne leben.

Das hab ich gerade mal per drag und drop an meine Verwandten in Tschechien über WhatsApp geschickt. Wissen Sie was die Reaktion war? Lautes Lachen. Deutschland jammert auf hohem oder höchstem Niveau und nimmt sich dabei auch noch bierernst.
Ich kann das mittlerweile nicht mehr, ich lache mit.

Spaltung der Gesellschaft

Die wirkliche Spaltung der Gesellschaft ist die in Arm und Reich. Das ist schon seit Jahren so und das ist vom Wähler auch so gewollt. Wenn fast 23% der Wähler Parteien (AfD und FDP) wählen, die die Reichen auf Kosten der Armen noch reicher machen wollen, dann braucht man sich über die im Artikel beschriebene Lage nicht zu wundern. Im Vergleich zur AfD ist die FDP aber fast schon sozialistisch.

CDU und SPD sind da kaum besser, die GroKo hat in den vergangenen Jahren nichts verbessert. Und die 12 Euro Mindestlohn der SPD, so sie denn kommen, werden zwar einigen helfen, aber 12 Euro / Std sind auch nur 1968 Euro Brutto im Monat.

Die einzige Partie, die sich wirklich Gedanlen um das untere Drittel der Gesellschaft macht, hat es nur mit Ach und Krach überhaupt in den Bundestag schafft.

Und dann gibt es Leute die gehen spazieren und faseln etwas von Spaltung der Gesellschaft, weil sie sich sich nicht impfen lasssen wollen. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lauthals lachen.

@ Coronaweg

... muss jetzt schnell der amtierende Bundeswirtschaftsminister (DIE GRÜNEN) Harbeck das Ruder rumreissen.
Er muss jetzt schnell für gut bezahlte Arbeit sorgen.

Falls es im Ministerium Geringverdiener gibt, gebe ich Ihnen natürlich recht.

@17:05 Uhr von Sisyphos3

.. wer sagt ihnen, dass die überhaupt irgendwelche Arbeiten machen ?

Ja, das ist das bezeichnende Niveau an Überheblichkeit, welches hier oft vorherrscht, in diesem Forum, aber auch in diesem Land. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Haben Sie verstanden um wen es dabei geht und welche Tätigkeiten diese Leute ausüben?

Wissen Sie, wer für welches Geld ihre Brötchen backt, den Weizen dafür anbaut, Sie im Taxi herumfährt, ihre Kinder im Kindergarten betreut usf. ? Und wieviel Geld die Leute dafür bekommen und wie die damit zurechtkommen?

Ich entnehme ihren Posts, dass Sie offensichtlich keine Ahnung davon haben und aus dem, was Sie hier schreiben spricht eine große Verachtung und Ignoranz gegenüber diesen Leuten. Aufgebaut aus Vorurteilen.

Wer oder was ist hier das eigentliche Problem?

17:27 Uhr von fathaland slim

hat es nicht jeder sein Schicksal im Griff, ?
also ich kenne die Beispielsperson seit bald 35 Jahren
Italiener, grade mal Hauptschulabschluß
(wo Leute mit wenig Bildung und Migrationshintergrund herhalten müssen)
Der hat es "geschafft"
und der fing auch als kleiner angestellter Friseur an ....

17:26, Sisyphos3 @17:13 Uhr von fathaland slim

>>Schwarz / Weiß ist doch eher ihre Sicht<<
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Ganz im Gegenteil.
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>>ich habe meinen Job mit 56 an den Nagel gehängt
mir reichts (ohne unterstützung der Gesellschaft)<<
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Wie schön für Sie. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Meins wäre das nicht.
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Ich bin 65 und arbeite weiter. Weil es mir Spaß macht. Unterstützung der Gesellschaft? Habe ich mein Leben lang auf vielfältige Arten und Weisen genießen dürfen. Transferleistungen gehörten nicht dazu.

17:26 Uhr von Sisyphos3

@fathaland slim
Schwarz / Weiß ist doch eher ihre Sicht.

Wenn hier welche auch in vielen Farben denken können.
Dann ist @fathaland slim ganz sicher bei denen.

«Arbeitstiere» vs. «Null Bock» oder «Hängematte» ist noch nicht einmal Graustufen. Das ist traurig-grau in der Variante: «schlammgrau».
Oder max. wie in der legendären Auswahl aus Grautönen von Loriot.

17:38 Uhr von Humanokrat

Ich denke, Sie sind in altem ideologischen Klassengesellschaftsdenken verhaftet.
----------
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sie reden doch von Nachteilen , haben ein Klassendenken !
Migrationsmässig, Gesellschafts - Einkommensschicht
ich wurde in meinem ganzen Leben noch nie gefragt ob meine Eltern arm oder reich sind

Am 06. Januar 2022 - 16:53 Uhr von Humanokrat

Hallo Humanokrat

Hier hängt dem der Ruf des 'Linken' an, der Versorgung von vermeintlichen Faulpelzen oder 'Versagern' mit minderwertigen Berufen. Dabei sind viele dieser Berufe gesellschafttragend, wie man an den Pflegern derzeit gut lernen kann.

Bitte entschuldigen Sie, aber diese Zeilen entsprechen doch nicht Ihren anderen Ansichten.

Pflegerin ist doch nicht die 6-monatige Pflegehelferin.
Das sind doch Ausbildungen, die nicht nur gut ausgebildete Menschen hevorbringen müssen, sondern diese müssen (sollten) noch mit einem vergessenen Verhalten, "Emphatie", ausgestattet sein.

@17:21 Uhr von Carlos12

Ich habe vor einigen Jahren mal neugierdehalber Einkommenswerte vom statistischen Bundesamt genommen und in einer Excelgrafik dargestellt. Es kam eine Gaußkurve heraus.
Die Einkommen werden nicht von der Politik bestimmt, sondern ergeben sich aus unzähligen Verhandlungspartner, Tariflöhne, lokale Tarife, frei ausgehandelte Gehälter.

Warum in diesem Universum bei solchen variierenden Werten immer eine Gaußkurve herauskommt, weiß ich nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine solche Normalverteilung auch beim Vermögen gibt.

Ok, das ist interessant. Bei den Vermögen bin ich mir sicher, dass das nicht der Fall ist. Kann ich aber grad nicht belegen, sorry.
Übrigens ist eine Normalverteilung nur eine Form der Verteilung. Das sagt ja nichts darüber aus, wie hoch die Extreme sind. Auch eine normalverteilte Einkommenskurve könnte bei unseren Altenpflegern das doppelte Gehalt bedeuten, sprich sie könnte in absoluten Werten betrachtet flacher sein.

@17:06 Uhr von fathaland slim: völlig akzeptabel

"Wenn man die Kommentare hier im Thread liest, dann könnte man zu dem Schluss kommen, daß ein Großteil der Wähler diesen Zustand als völlig akzeptabel betrachtet.
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Manchmal glaube ich wirklich, daß ich im falschen Film bin."

Sind Sie nicht. Schauen Sie sich die Wahlergebnisse an. Ca. 22% der Wähler wollen, dass bei den Armen gekürzt wird, um die Reíchen noch reicher zu machen.
Im Gegenzug kommt die einzige Partei, die daran etwas ändern will, nicht mal auf 5% der Stimmen.

Das AfD Anhänger (Das sind ja einige der Kommentatoren hier.) nichts für ärmere Menschen übrig haben, sollte ja inzwischen Allgemeinwissen sein. Wäre es anders, dann wärem sie keine AfD-Anhänger.

@16:22 Uhr von Carlos12

//Die eigentliche Frage ist, ob es am unteren Ende der Gaußkurve einen Schnitt gibt, z.B. einen ausreichenden Mindestlohn, mit dem ein menschenwürdiges Leben gibt und ob dieser Mindestlohn auch durchgesetzt wird.//
.

Bleibt die Frage: Wie definiert man "menschenwürdig"? Der Umgang mit Obdachlosen und Wohnungslosen in einem Land wie Deutschland ist sicher nicht menschenwürdig. Bei Geringverdienern gilt m.E., dass das Gehalt eine ausreichende gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen muss. Das heißt, dass Alleinstehende ebenso wie Familien mit Kindern, sich hin- und wieder einen Besuch im Tierpark oder Theater leisten können sollten. Da, wo bereits an gesundem Essen oder bei der Bildung der Kinder gespart werden muss, wird es unanständig. Jedes Kind sollte auch die Möglichkeit haben, ein Instrument spielen zu lernen oder in einem Sportverein zu sein.

17:18 Uhr von draufguckerin

Ich schätze Ihre Beiträge sehr, aber hier bin ich immer noch nicht Ihrer Meinung.
Wenn Fensterputzer keine Gebrauchsanweisungen bezügl. der Reinigungsmittel lesen können, gefährden sie sich und andere.
Nun, so, wie die Bundesregierung jetzt eine Expertengruppe zur Pandemie-Bekämpfung gebildet hat, wird sich dann auch, wenn's prekär wird, eine Task Force gegen die Gefahren des Fensterputzertums zusammenfinden lassen.
Jeder Mensch sollte wenigstens im Groben Verträge lesen können, sollte Rechnungen nachvollziehen können. Oder sind Sie anderer Meinung?
Nö, aber es ging doch um die Mickerlöhne von fast einem Fünftel der voll arbeitenden Bevölkerung und nicht um Verbraucherschutz?
Frdl. Gruß, Zuschauer49

17:47, Sisyphos3

>>17:27 Uhr von fathaland slim
hat es nicht jeder sein Schicksal im Griff, ?
also ich kenne die Beispielsperson seit bald 35 Jahren
Italiener, grade mal Hauptschulabschluß
(wo Leute mit wenig Bildung und Migrationshintergrund herhalten müssen)
Der hat es "geschafft"
und der fing auch als kleiner angestellter Friseur an ....<<
.
Ja, sicher. Vom Tellerwäscher zum Millionär. Das kann bei uns jeder schaffen. Aber nicht alle. Wäre das anders, dann würde das System nicht funktionieren.

17:35 Uhr von draufguckerin

Aber verstehen Sie mich nicht falsch:
Ich finde es richtig, dass staatlicherseits Kindern eine vernünftige Ausbildung ermöglicht/finanziert wird, auch wenn die Eltern arm sind.
-------------------
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warum soll ich sie falsch verstehen
ich finde es nur bedenklich dass unterschiede gemacht werden beim BaFög
Es werden häufig Beispiele gebracht der Vater zahlt der Tochter das Kunsthochschulstudium
dazu die Wohnung, der kleine Sportflizer und ein sponsert ein angenehmes Studentenleben
so ist es doch in den seltensten Fällen !
Was ist dabei im Supermarkt die Regale einzusortieren, zu kellnern
allemal besser als von Papa oder der Gesellschaft komplett gesponsert zu werden

@17:36 Uhr von w120

ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie der Meinung sind, dass wir unendlich produzieren können?
Es also nur um den Mangel an Fachkräften geht.


Was mich an einer solchen Aussage stört ist das 'nur'. Es gibt keine monokausalen Zusammenhänge, das ist wieder so eine schwarz/weiß Konstruktion, die die Wirklichkeit völlig unkenntlich macht. Es geht auch nicht um 'unendlich'. Was für eine Idee.

Tatsache ist jedoch, dass sehr weite Teile unserer Industrie im wesentlichen durch den Mangel an Fachkräften in ihrem Wachstum begrenzt werden. Wesentliche Gründe, im Ausland zu entwickeln und zu produzieren (Software, Elektronik, Maschinenbau, Konsumgüter....) sind oft gar nicht mehr die geringeren Kosten, sondern dass man hier die Leute nicht mehr dafür findet. Sehe ich auch in meiner Firma sehr, sehr krass.

Das Thema ist eigentlich omnipräsent.
https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/n…

Am 06. Januar 2022 - 17:40 Uhr von fathaland slim

Hallo fathaland slim,

nach der Volksschule durfte ich aufs Gymnasium, das war die Form des Aufbaugymnasiums.

Meine Eltern waren dagegen, aber mein Klassenlehrer war öfters bei uns als in der Schule.
Und, er hat meine Eltern überzeugt.

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