Kommentare - Visumsentzug: Djokovic kämpft gegen Ausreiseverpflichtung

06. Januar 2022 - 09:49 Uhr

Der serbische Tennisstar Djokovic war mit einer umstrittenen medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien gereist. Die Behörden stornierten aber sein Visum. Dagegen will Djokovic nun gerichtlich vorgehen. Von Holger Senzel.

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Kommentare

Warum soll es auch für Spitzensportler ...

.. Ausnahmen geben. Es gab und gibt genug die sich (und andere) mittlerweile infiziert haben ...
Wenn er "keine Impfung braucht" oder will (seine eigenen Aussagen), braucht er auch keine Millionen.
Sollte es beweiskräftige Gründe geben die gegen eine Impfung sprechen, soll er sie offen legen und, als "öffentliche Person," nicht rumschwurbeln. Dann kann man zumindest darüber reden ... aber so?
Auch seine Sponsoren sollten noch einmal einmal nachdenken, er ist schließlich auch Botschafter seines Sportes und Vorbild ... gewesen?
Australien geht hier vorbildlich vor.

Eine dubiose Sache …

… ist das - „… zwei unabhängige medizinische Expertengremien erteilten ihm aber eine Sondererlaubnis für den Start bei den Australian Open. …“.
Da wurde der Tennisstar wohl von seinem Betreuerteam nicht so gut betreut, die hätten ihm wohl ein vollumfänglich gültiges Visum beschaffen müssen (was sie nicht taten).
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Ich denke, Djokovic muss aus nachvollziehbaren Gründen - und die sind es definitiv mit dem ungültigen Visum - Australien wieder verlassen, und hat mit diesem „Auftritt“ einen miserablen Eindruck hinterlassen. Es ist gut, wenn die australischen Behörden hier eine glasklare, für ALLE gültige Bestimmung, umsetzen.
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Und selbst wenn Djokovic doch noch spielen darf - sind ja Rechtsmittel eingeschlagen worden - wird er keine Freude auf dem Center Court haben: Pfiffe und womöglich viele Buh-Rufe bei seinen Ballwechseln werden ihn sicherlich stark emotional belasten.
Am besten, er reist ab und zieht seine Lehren daraus - also genauestens informieren, wie man einreisen darf.

Ausnahmen

Herr Djokovic hat bestimmt das nötige Kleingeld, um einen Arzt für ein Attest zu bezahlen. Und solche Ärzte, die ein entsprechendes Attest ausstellen, gibt es mit Sicherheit auch in Serbien.
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Wie wäre es mit Offenheit und Ehrlichkeit statt sich auf die ärztliche Schweigepflicht zu berufen? Warum sagt er nicht deutlich, weshalb er nicht geimpft ist. Es ist doch klar, dass diese Geheimniskrämerei ihm eher schadet und ihn nicht glaubhaft erscheinen lässt.
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Und dass eine solche Ausnahmegenehmigung in einem Land, das besonders strikte Maßnahmen gegen Corona durchsetzt, bei einem großen Teil der Bevölkerung auf Unverständnis stößt ist zu erwarten und zu verstehen.

Ausnahmen

Sind Profi - Sportler eine besondere Art von Menschen, so dass sie glauben immer und immer wieder eine "Sonderwurst" gebraten zu bekommen, damit sie weiterhin überall auf der Welt mit ihrem Ego Millionen scheffeln können?
Australien, in diesem Fall die entscheidenden Richter, sollten keinen Unterschied machen zwischen einem Millionen schweren Profisportler und einem "einfachen" Bürger. Gibt es keine glaubhaften Gründe für Herrn Djokovic sich nicht impfen lassen zu müssen, dann sollte er wie jeder andere auch sofort heim geschickt werden.

@Wolf1905

Warum sollte es Pfiffe und Buhrufe von den Rängen geben? Ist dieser Sportler derart unbeliebt unter den Zuschauern?

re 10:15 Uhr Klardenke: Keine Extrawurst?

>> Ganz gleich wer einreiste. Djokovic darf keine Extrawurst sein, für den eigene Gesetze gelten.<<

Also keine „Extrawurst“ für Impfverweigerer, die sich selbst als „autonome Freiheitskämpfer“ sehen?

Einverstanden!

Visumsentzug

Unverständlich ist doch , obwohl in der Tenniswelt der Reisetermin bekannt war u n d auch das er n i c h t geimpft ist , dass den Australiern das erst auffiel , als er angekommen war ! Ein Fehler oder nur hinrissig ?

Ohne Impfung ...

... mag es vielleicht Länder geben, die mit juristischen Tricks oder hohen Geldbeträgen eine Audnahme machen. Australien scheint sympathischerweise nicht dazu zu gehören.

Das richtige Signal

Bestimmungen gelten für alle, auch für Sportler mit Star-Status. Es ist selbstverständlich, dass Behörden ohne Ansehen der Person entscheiden. Völlig deplaziert ist allerdings die Reaktion Serbiens.

Impfstatus ist kein Ausschlusskriterium

Der Fall wäre ganz einfach zu lösen:
Alle an den Australian Open teilnehmenden Tennisspieler und Tennisspielerinnen solidarisieren sich mit Djokovic und machen ihre Teilnahme davon abhängig, dass der Serbe spielen darf.
Andernfalls fällt das Tunier aus.
Das wäre ein Zeichen der Sportlichkeit und der Fairness.
Der Impfstatus darf im Einzelsport kein Ausschlusskriterium sein.
Die Austrian Open sollten offen bleiben.

Hoheitsrechte

Es ist das Hoheitsrecht eines jeden Staates zu bestimmen, wer das Staatsgebiet betreten darf.Einer Begründung der Ablehnung eines Visums bedarf es nicht. Eine Klage gegen die Ablehnung dürfte keine Basis haben. Eher könnte schon ein Inländer klagen,z.B. wenn InländerIn eine Lebensgefährtin wäre.

@ Wolfes

Warum sollte es Pfiffe und Buhrufe von den Rängen geben? Ist dieser Sportler derart unbeliebt unter den Zuschauern?

Nein, bisher jedenfalls nicht. Ich habe ihn sportlich bisher immer bewundert. Aber wenn er glaubt, sich durch Trickereien oder durch seinen Promistatus Sonderrechte erkaufen zu können, dann sorgt das bei den meisten Menschen nicht für Sympathien.

Am 06. Januar 2022 - 10:25 Uhr von Wolfes74

Warum sollte es Pfiffe und Buhrufe von den Rängen geben? Ist dieser Sportler derart unbeliebt unter den Zuschauern?
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Australien ist hinsichtlich der Corona-Maßnahmen das strengste und rigideste Land überhaupt (mit Ausnahme von vllt China ). Wenn Sie sich der Mühe unterziehen und das mal nachlesen, werden Sie vllt auch verstehen, dass die Australier not amused sind, wenn für einen Promi Ausnahmen gemacht werden. Unabhängig davon, ob dieser Promi nun beliebt ist oder nicht. Ich würde mich jedenfalls sehr ärgern und SIE sich mit Sicherheit noch viel mehr, so wie Sie sich hier immer so einbringen.

Australien hat das Glück,…

Australien hat das Glück, aufgrund seiner geographischen Lage Einreisen besser kontrollieren zu können. Wenn die Einreisekonditionen bekannt sind und jemand meint, es würde ihm eine "Extrawurst gebraten", hat er selbst Schuld.

Sicherlich ist auch ein Fehler bei den australischen Behörden passiert, aber dass rechtfertigt keinen Anspruch auf Nichtbeachtung der australischen Regeln.

@ harpdart

Herr Djokovic hat bestimmt das nötige Kleingeld, um einen Arzt für ein Attest zu bezahlen. Und solche Ärzte, die ein entsprechendes Attest ausstellen, gibt es mit Sicherheit auch in Serbien.

Vielleicht. Aber wer medizinisch nicht impffähig ist, kann sicherlich auch nicht Tennis spielen.
Mein Hausarzt sagt immer, 95% aller Zertifikate der Nichtimpfbarkeit sind Fake. Denn eigentlich gibt es kaum Gründe, die gegen eine Impfung sprechen. Bei allen relevanten Vorerkrankungen ist Covid wesentlich gravierender als das bisschen Impfstoff. Bei einer Erkältung verschiebt man die Impfung natürlich besser um ein paar Tage.

Vorgehensweise des Tennis"stars" beschämend

Allein, dass Djokovic überhaupt nach AUS einreisen konnte, ist schon ein Skandal.
Vollends beschämend ist der Umstand, dass er jetzt gerichtlich dagegen vorgehen will, obwohl auch er weiß, wie sensibel dieses Thema ist.
Er hat ja noch nicht einmal versucht anzudeuten, dass bei ihm medizinische Gründe ein möglicher Grund sein könnten. Er muss die natürlich nicht benennen.
Aber diese Haltung von ihm bringt ihm sicherlich einen gehörige Shitstorm - und das zurecht.
Und völlig vorhersehbar auch, dass es zu sportlichen Diskreditionen kommen wird, sollte er tatsächlich ungeimpft einen australischen Tennisplatz unter Zuschauern betreten.
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Nicht zu vergessen: Djokovic ist nicht aktiv gg eine Infektion und Covid-Erkrankung geschützt.

Mehr Studien über Sportler?

Was mich jetzt unabhängig von diesem Einzelfall einmal interessieren würde ist, ob es irgendwelche Studien gibt, ob Impfungen bei Spitzensportlern zu irgendwelchen Leistungseinbussen führen. Die meisten Teilnehmer der Olympiade in Tokyo müssten ja eigentlich geimpft sein und es müsste dort doch ein paar Infos geben. Ich denke bei Spitzensportlern, bei denen es ja darum geht, das Äusserste aus dem Körper herauszuholen mag es die Befürchtung bei einzelnen geben, dass die Leistungsfähigkeit durch die Impfung reduziert wird.

Am 06. Januar 2022 - 10:36 Uhr von Peter Kock

Unverständlich ist doch , obwohl in der Tenniswelt der Reisetermin bekannt war u n d auch das er n i c h t geimpft ist , dass den Australiern das erst auffiel , als er angekommen war ! Ein Fehler oder nur hinrissig ?
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Wenn Sie den Bericht gelesen hätten, wüssten Sie wieso das so kommen konnte. Es gibt gewisse Ausnahmeregelungen um dennoch ein Visum zu erhalten. Den Inhalt des med. Gutachtens kennt man offiziell natürlich nicht. Nachdem aber die Proteste - auch vom Tennisverband - harscher wurden, hat man eine Überprüfung der Ausnahmegenehmigung vorgenommen und daraufhin das Visum widerrufen.
Insofern war es wohl keine Hirnrissigkeit, sondern AUS ist entweder wissentlich getäuscht worden oder man hat von offizieller Seite im Vorfeld nicht mit solchen Protesten gerechnet. Ich halte allerdings die Ersteres für wahrscheinlicher.

Anonym

"Es habe alles seine Ordnung. Ein unabhängiges Expertengremium habe über die Ausnahmegenehmigung entschieden - und zwar anonym, ohne den Namen des Antragstellers zu kennen."
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Ach, es wird eine medizinisch begründete Ausnahmegenehmigung erteilt, ohne dass die Ärzte wussten, für wen sie diese ausstellen? Heißt das, die Ärzte haben Herrn Djokovic nicht mal untersucht? Wie soll das gehen?
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Glaubhaft ist das nicht.
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Oder haben Experten nur ein ärztliches Attest beurteilt?
Auch dann bezweifle ich, dass diese nicht wussten, um wen es sich handelt, denn die Frage, ob Djokovic teilnehmen darf oder nicht, wurde schon seit Wochen öffentlich diskutiert.

@ 10:40 Uhr nostradamus 2015 - sehr guter Vorschlag

„ Der Fall wäre ganz einfach zu lösen:
Alle an den Australian Open teilnehmenden Tennisspieler und Tennisspielerinnen solidarisieren sich mit Djokovic und machen ihre Teilnahme davon abhängig, dass der Serbe spielen darf.
Andernfalls fällt das Tunier aus.
Das wäre ein Zeichen der Sportlichkeit und der Fairness.
Der Impfstatus darf im Einzelsport kein Ausschlusskriterium sein.
Die Austrian Open sollten offen bleiben.“

Ich hoffe die Spieler erhören Sie und machen das so.

Und so sollte man es auch in Deutschland machen:

Alle Menschen sollten alle Geschäfte und gastronomische Einrichtungen boykottieren, die Ungeimpften verwehrt sind.

Ich mache das übrigens so…

@ Esche999

Hoheitsrechte
Es ist das Hoheitsrecht eines jeden Staates zu bestimmen, wer das Staatsgebiet betreten darf.Einer Begründung der Ablehnung eines Visums bedarf es nicht. Eine Klage gegen die Ablehnung dürfte keine Basis haben.

Das hört sich aber sehr obrigkeitsgläubig und willkürlich an und Sie liegen da nicht richtig.
Der Staat, also die Regierung, darf nicht einfach ein Visum mir nichts dir nichts verweigern. Es gibt dazu klare Gesetze, die auch eine Regierung binden, und ein Betroffener darf vor einem Verwaltungsgericht dagegen klagen.
In Belarus oder China z.B. gibt es allerdings keine Verwaltungsgerichtsbarkeit.

@10:40 von nostradamus 2015

„ Der Fall wäre ganz einfach zu lösen:
Alle an den Australian Open teilnehmenden Tennisspieler und Tennisspielerinnen solidarisieren sich mit Djokovic und machen ihre Teilnahme davon abhängig, dass der Serbe spielen darf.“
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Warum sollten sie das tun? Da wären sie schön dumm, für die Befindlichkeiten eines Impfverweigerers und Tricksers auf ihre hohen Einkommen zu verzichten.
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„Andernfalls fällt das Tunier aus.“
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Dann fiele es halt aus. Australien wäre sehr gut beraten, sich von einer kleinen Gruppe von Spitzenverdienern nicht erpressen zu lassen.
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„Das wäre ein Zeichen der Sportlichkeit und der Fairness.“
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Eher der unbeschreiblichen Dummheit.

Beschädigung des Tennissports durch Djokovic

10:25 Uhr von Wolfes74:
"Warum sollte es Pfiffe und Buhrufe von den Rängen geben? Ist dieser Sportler derart unbeliebt unter den Zuschauern?"
Nun, grob geschätzt 100% der möglichen Zuschauer gehören nicht zu den Querdenkern oder Impfverweigerern. Vielleicht mag es ja den einen oder anderen Zuschauer geben, der sich gg seine Überzeugung hat impfen lassen.
Aber kaum einer wird die Beschädigung des (Tennis-) Sports durch solche asozialen Verhaltensweisen unkommentiert hinnehmen wollen.

@ nostradamus 2015

Impfstatus ist kein Ausschlusskriterium

Wenn es gesetzlich so geregelt ist, schon.


Der Fall wäre ganz einfach zu lösen:
Alle an den Australian Open teilnehmenden Tennisspieler und Tennisspielerinnen solidarisieren sich mit Djokovic und machen ihre Teilnahme davon abhängig, dass der Serbe spielen darf.
Andernfalls fällt das Tunier aus.
Das wäre ein Zeichen der Sportlichkeit und der Fairness.
Der Impfstatus darf im Einzelsport kein Ausschlusskriterium sein.

Na und? Dann fällt's halt aus.
Die Einreise ist durch Gesetz geregelt. Hier darf eine demokratische Mehrheit in einem Land durchaus die vollständige Impfung als Voraussetzung der Einreise fordern. Und allgemeine Gesetze gelten natürlich auch für Superstars. Wer dagegen glaubt mit einer Pseudo-Solidarität die Muskeln spielen zu lassen, steht ehe er sich's versieht im Abseits. Bitte Sporttasche packen und tschüss.

Omicron in Australien

Australien hat bei einer Impfquote von 76,80% (vollständig) 1.252,1 Neuinfektionen (7-Tage-Inzidenz).
Omicron, das sieht man nicht nur am Beispiel Australiens sondern auch beispielsweise in Portugal (Impfquote (vollständig): 89,61%, 7-Tage-Inzidenz: 1.670,1) , Spanien und vielen anderen Staaten mit deutlich höherer Impfquote als Deutschland, läßt sich nicht aufhalten, auch nicht durch Zurückweisung eines Tennisstars.

Dann hoffe ich mal zu…

Dann hoffe ich mal zu Fußball-WM ist Corona vorbei oder unsere Sportler sind alle geimpft. Würde es in diesem Forum auch ausschließlich auf Zustimmung treffen, wenn Herr neuer oder wer sonst nicht geimpft wären und Katar würde ihnen das Visum entziehen?
Die Entscheidung Australiens ist fraglos richtig und auch die Frage, wie konnte Herr Djokovic überhaupt in den Flieger kommen. Da ist doch schon vorher etwas schief gelaufen.
Aber eine andere Frage, warum wird von Sportlern verlangt jede einzelne Regelung zu kennen. Die meisten von und kennen ja nicht mal die in Deutschland!

Zu Am 06. Januar 2022 - 10:40 Uhr von nostradamus 2015

Ihr „ Der Impfstatus darf im Einzelsport kein Ausschlusskriterium sein.“

Ist doch vollkommen daneben. Ob Jemand andere gefährdet oder nicht ist keine Privatsache.

Wenn zur Vermeidung einer Gefährdung anderer Menschen die Schutzmaßnahmen Maske, Abstand und Impfung gehören, so hat sich jeder der irgendwo „dabei“ sein möchte, daran zu richten.

Alles andere ist unsolidarisch, assozial und beim Sport ein Akt der Unsportlichkeit.

Und da eine Sportveranstaltung keine lebensnotwendige Sache ist, braucht es auch keine Ausnahmekriterien. Ungeschützte haben einfach weg zu bleiben und können ja im Fernsehen zuschauen.

Djokovic

Nach meiner Meinung hat er Recht, das er Rechtsmittel einlegt . Das Visum wurde auf Grund eines Unabhängigen Expertengremiums erteilt. Die Rücknahme ist meiner Meinung nach eine rein Politische, weil durch Boulevardpresse ordentlich Stimmung gemacht wurde.

@Wolfes74 um 10:25

@Wolf1905
>> Warum sollte es Pfiffe und Buhrufe von den Rängen geben? Ist dieser Sportler derart unbeliebt unter den Zuschauern? <<
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Ich glaube, wenn Djokovic solch eine dubiose Ausnahme erhalten würde, die er rechtlich „erzwingt“, würde ihm das keine Freunde bringen. Das Publikum, es sind ja hauptsächlich Australier, würden ihn beim Spielen nicht unterstützen und eher den Gegner anfeuern.
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Ob Djokovic bei Tennisfans eher beliebt oder unbeliebt ist, weiß ich nicht - also Federer oder Nadal sind, glaube ich, beliebter.

Blambles "Outing" Djokovics

10:40 Uhr von nostradamus 2015;
"Alle ... teilnehmenden Tennisspieler/...innen solidarisieren sich mit Djokovic ... dass der Serbe spielen darf.
Andernfalls fällt das Tunier aus."
Da stehen Sie -das wissen Sie selbst ganz genau- mit so einer Querdenker-Meinung ziemlich allein auf weiter Flur.
Aber schön, dass Sie Ihre Meinung kundtun, man kennt sie jetzt.
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"Das wäre ein Zeichen der Sportlichkeit und der Fairness"
Von keiner vorh. med. Begründung gegen eine Impfung ausgehend: Erklären Sie uns bitte, warum die Solidarisation mit einem Impfverweigerer "sportlich" oder "fair" sein soll?
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"Der Impfstatus darf im Einzelsport kein Ausschlusskriterium sein."
Einzelsport ist hier keine Begründung, es sei denn er spielt allein gegen eine Wand. Dann kann er von mir aus machen, was er will und das tut er mit Sicherheit sowieso um privaten und berufl. Umfeld, oder glauben Sie, er nimmt darauf Rücksicht, dass er im Falle einer Infektion ansteckender ist als eine geimpfte Person? Blamables "Outing"

Impffolgen bei Sportlern

@Baumhart67:
Keine Ahnung, ob es darüber Untersuchungen gibt.
Was aber mir noch interessanter erscheint, ist die Frage, wie es Sportlern nach einer Covid19-Erkrankung geht.
Ich kenne da nur den Fall des Darts-Profis Glenn Durrant. Ein Weltklassespieler, der noch 2020 die Premier League gewann und später an Covid erkrankte, ohne schweren Verlauf.
Seither spielt er ohne Erfolg, in der Premier League 2021 hat er alle Spiele verloren.
Zufall oder Folge der Erkrankung?

@ 10:36 Uhr von Peter Kock

Australien hat keinen Einfluss darauf, wer so auf der Welt in ein Flugzeug steigt, wohl aber, wer einreisen darf und wer nicht laut gültiger Bestimmungen. So einfach ist das. Djokovic hat sich verzockt; Berühmtheit Schutz vor Torheit nicht: Es ist logisch und gut, dass er keine Extrawurst bekommt.

Am 06. Januar 2022 - 10:55 Uhr von Foren User

Bei rechtlichen rechtlichen Beziehungen zwischen dem Staat und seinen BÜRGERN, sind bei juristischen Auseinandersetzungen regelmäßig die Verwaltungsgerichte zuständig.
Und : BÜRGER eines Staates brauchen natürlich kein Visum

@ baumgart67, um 10:49

Warum soll eine Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit ausgerechnet bei Spitzensportlern eintreten?
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Mit einem derartigen (windigen) Argument wird Herr Djokovic auch ganz gewiss nicht aufwarten - er wird die übliche Skepsis bzgl. der Impfung als Grund für seinen ungeimpften Zustand anführen.

@baumgart67 - 10:49

"Ich denke bei Spitzensportlern, bei denen es ja darum geht, das Äusserste aus dem Körper herauszuholen mag es die Befürchtung bei einzelnen geben, dass die Leistungsfähigkeit durch die Impfung reduziert wird."
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Über die Folgen von Long Covid nach einer Infektion auf die Leistungsfähigkeit aber auch - oder gibt es Zweifel an den Erkenntnissen, die bei bereits infizierten Sportlern festgestellt wurden?

@10:54 Uhr von covid-strategie @ 10:40 Uhr nostradamus

Das war zu befürchten und auch zu erwarten: Djokovic wird von einigen schon aufgebaut zum Säulenheiligen der Impfverweigerer und Querdenkverweigerer, bis hin zu Boykottaufrufen von Veranstaltungen und dunkle Erinnerungen wachrufenden "Kauft nicht bei..."-Aufrufen.
Zum Glück sind Sportler und Bürger bis auf eine verschwindende faktenresistente kleine Rechtsaußen-Blase gefeit vor solchem Unsinn.

@ nostradamus, um 10:40

Wie Sie an unzähligen Beispielen hier wie in anderen Ländern feststellen, ist Ungeimpftsein durchaus ein Ausschluss- sprich: Einreisekriterium.

Auch wenn User covid-strategie Ihnen erwartungsgemäß noch so eifrig beipflichtet befinden Sie sich beide auf dem Holzweg.

@Dr. Cat um 11:21

>> Djokovic: Nach meiner Meinung hat er Recht, das er Rechtsmittel einlegt. <<
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Ja, das darf er sicherlich, das Recht hat er.
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>> Das Visum wurde auf Grund eines Unabhängigen Expertengremiums erteilt. <<
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Das ist aber nicht für eine ordnungsgemäße Einreise gültig, wie der Artikel aufzeigt.
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>> Die Rücknahme ist meiner Meinung nach eine rein Politische, weil durch Boulevardpresse ordentlich Stimmung gemacht wurde. <<
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Nein, sicherlich nicht - es ist eine klare Rechtssprechung durch die zuständige Einreisebehörde. Djokovic wird nicht anders behandelt wie z. B. unbekannte Touristen.

Zu Am 06. Januar 2022 - 11:21 Uhr von Dr. Cat

Bitte vergessen Sie nicht, der Staat sind wir, auch Sie und ich. Und Gesetze werden von den von der Mehrheit gewählten Politikern gemacht.

Und Ausnahmen davon dürfen nicht von irgendwelche „Experten“ gemacht werden, sondern nach Kriterien und Zuständigen, die im Gesetz vorgesehen sind.

Und ja, politisch: wenn Kindern der Sport verwehrt wird, darf es für Erwachsene keine Ausnahmen geben - das ist gute Politik.

Wer entscheidet gegen Einreisebestimmungen?

11:21 Uhr von Dr. Cat:
"Das Visum wurde auf Grund eines Unabhängigen Expertengremiums erteilt. Die Rücknahme ist meiner Meinung nach eine rein Politische, weil durch Boulevardpresse ordentlich Stimmung gemacht wurde."
Welches Expertengremium war das?
Es gibt doch klare Einreisebestimmungen für Australien. Welche Experten dürfen denn da eine gegenteilige Entscheidung treffen?
Im Moment glaube ich eher, dass die Arbeitsweise des "Expertengremiums" aufgeflogen ist und jetzt liegt reichlich Zündstoff vor.

10:40 Uhr von nostradamus 2015

Der Impfstatus darf im Einzelsport kein Ausschlusskriterium sein.
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der Impfstatus bestimmt über die Einreise in dem Land
wenn die Bestimmung heißt "geimpft"
gilt das für alle
auch für Sportler
was ist da schwierig zu verstehen ?

Nicht so, wie es scheint

Laut dem ehemaligem Direktor der Australien Open, haben 23 Spieler eine medizinische Ausnahmegenehmigung und ein identisches Visum wie Novak Djokovic erhalten, und sind ohne Probleme eingereist.
Lediglich bei Novak Djokovic wurde das Visum entzogen.
Riecht mir dann doch sehr nach Politik.
Politik für die inneren Zwecke, bei rasant steigender Infektionszahlen.
Naja, bei dem Weltranglisten Ersten ist ja auch mehr Publicity zu holen.

Der Mann sollte Vorbild sein…

Der Mann sollte Vorbild sein und sich impfen lassen. Alles Andere ist dumm, egoistisch und unsozial.

Goldener Ausweg

Für das ganze Problem gibt es einen goldenen Ausweg. Djokovich lässt sich impfen. Und alle sind glücklich.
Denn sonst sitzt er nächstes Jahr wieder nur am Flughafen rum.

@ Wolf1905 11:52

Dann hat die Behörde, die Visas ausstellt nicht richtig gearbeitet.

11:26 Uhr von Parsec

Australien hat klare Regelungen für eine Einreise. Diese hat ausnahmslos jeder zu beachten, also auch ein Tennisstar. "Tricksereien" stoßen zu Recht auf gewaltige Ablehnung
Aber: Auch in Australien wird über kurz oder lang sich die Erkenntnis durchsetzen, daß Omicron alles ändert. Eine Impfung schützt auch dort nicht vor einer Infektion und damit auch nicht vor der Weitergabe des Virus. Bei einer Inzidenz von 1.252,1 trotz einer Impfrate von 76,80% (vollständig) wird man auch in Australien erkennen, daß die Impfung eine Verbreitung der Omicron- Variante nicht verhindern kann. Es ist zu hoffen, daß die Impfung vor einem schweren Verlauf schützt, wobei dieser auch bei Ungeimpften milde sein soll.
Damit sind wir auf den Anfang der Pandemie zurückgeworfen. Es gilt: Impfen schützt den Einzelnen (hoffentlich), ist deshalb sinnvoll, nicht mehr und nicht weniger.
Sollte der Tennisstar also erkranken, was eher unwahrscheinlich ist, so würde er vermutlich unverzüglich nach Hause geflogen.

Wer soll das glauben? Ein…

Wer soll das glauben? Ein weltbester Spitzensportler ist so krank, daß die Abwägung, ob ihm trotz erhöhter Ansteckungsgefahr für seine Umgebung die Einreise erlaubt wird, zugunsten seiner Sportkarriere und zu Lasten der Gesundheitsgefahren australischer Bürger ausfällt? Und Zufall auch, seine medizinischen Gründe sprechen nur gegen die Impfung - eine erhöhte Gefährdung durch eine eventuell selbst erworbene Ansteckung gibt es nicht? (Bekanntlich soll z.B. die Thrombosegefahr durch eine Erkrankung an Covid-19 x-mal höher sein als durch eine Impfung). Und es wurde ihm angekündigt, wenn er gegen die Vorschriften einreist, sitze er im nächsten Flieger raus aus Australien?
Ich habe einen australischen E-Mail-Freund, von dem ich weiss, dass gerade die Bürger von Melbourne von ihrem Dauer-Lockdown die Nase so voll haben, wie man es nicht glauben würde (ihre Wut richtet sich aber gegen den Virus, nicht gegen die Schutzvorschriften). Soll man denen diesen Sportler auch noch zumuten?!

Nicht im geringsten @10:54 Uhr von covid-strategie

>>>Alle Menschen sollten alle Geschäfte und gastronomische Einrichtungen boykottieren, die Ungeimpften verwehrt sind.>>>

Nein, die geimpften Menschen können ja nicht für den Trotz anderer Leute.... Solidarität für Trotz....
Das sollte/muss Niemand.

>>>Ich mache das übrigens so…>>>

Tja wenn Sie (vermutlich) ungempft sind, bleibt Ihnen ja ohnehin nix anderes übrig....

Und der Tennisspieler hat sich an die Einreisebedingungen Australiens zu halten! Dort findet das Tunier statt, will er nicht.... kanns nur Tschüss heißen!

Natürlich ist das mehr als ärgerlich, wenn dem australischen...

...Tennisverband mitgeteilt wird, für Herrn Djokovic gäbe es eine Ausnahmegenehmigung, um dann bei dessen Einreise Argumente anzuführen, die diese ausschließen.
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Hier liegt für mich eine Teilschuld des gesamten Durcheinanders auf australischer Seite - bei wem genau, kann man mit den diesbezüglich dürftigen Informationen nicht ausmachen.
Dass Djokovic mit der Überzeugung angereist ist, alles sei klar, kann ich nach den Schilderungen im Artikel zumindest nachvollziehen.
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Dass er (angeblich) nicht geimpft ist, hingegen nicht.
Und an eine vorangegangene Herzerkrankung oder Genesung nach Covid19, die eine Ausnahme für die Einreise darstellen, ebenso wenig.

Wie argumentiert Djokovic eigentlich?

Will Djokovic einklagen, dass er als Ungeimpfter trotzdem einreisen darf? Steht er dazu, dass er ungeimpft ist und klagt gegen ein australisches Gesetz?
Oder will er einklagen, dass er medizinische Gründe hat, sich nicht impfen zu lassen? Dann könnte ihn ja ein australischer Amtsarzt untersuchen und die Frage der Impfbarkeit entscheiden.

11:23 Uhr von Wolf1905

Ob Djokovic bei Tennisfans eher beliebt oder unbeliebt ist, weiß ich nicht - also Federer oder Nadal sind, glaube ich, beliebter.

Novak Đoković ist nach dem Australien Tennis Ass von einst (Jack Crawford / 11 Titel insgesamt) mit 9 Titeln im Einzelwettbewerb jedenfalls der erfolgreichste Tennisspieler bei den Australian Open.

10:54 Uhr von covid-strategie

>>Alle Menschen sollten alle Geschäfte und gastronomische Einrichtungen boykottieren, die Ungeimpften verwehrt sind.

Ich mache das übrigens so…<<
.
Richtiger wäre: Ich muss das so machen.

Verantwortunglos

handeln darf natürlich auch ein "Spitzenathlet".
Nur muss er dafür den gesellschaftlich festgelegten Preis- hier die abgelehnte Einreisemöglichkeit hinnehmen. Wer genau wie er die Allgemeinheit mit seinem Sie gefährdenden stupiden und abgehobenen Egoismus belastet, disqualifiziert sich selbst und zeigt ein unakzeptables Verständnis von Fairness und solidarischem Verhalten. Das sollte die sportbegeisterte Allgemeinheit wie auch der Verband genau überprüfen und nicht widerspruchslos hinnehmen.
Jede Extrawurst wäre völlig unangebracht.

Am 06. Januar 2022 - 11:32 Uhr von harpdart

Impffolgen bei Sportlern

Was aber mir noch interessanter erscheint, ist die Frage, wie es Sportlern nach einer Covid19-Erkrankung geht.
__
Es gab während der Olymp. Spiele im Sommer in Tokio einige Interviews und Berichte mit/über Sportlern, die zuvor an Covid erkrankt waren. Teilweise litten diese noch nach Monaten unter den Folgen, waren weit von ihrer vorherigen Leistungsfähigkeit entfernt und mussten ihre Teilnahme an den Spielen absagen, auf die sie sich jahrelang gefreut und dem Ziel, dieses zu erreichen, alles untergeordnet hatten.
Das hat mich sehr beeindruckt, wenn man sich vorstellt, wie hart diese Sportler trainieren und wieviel Verzicht das auch beinhaltet.
Wie man dann eine Meinung gemäß dem Foristen @nostradamus vertreten kann, ist mir unbegreiflich.
Gut, dass man in AUS so reagiert hat, wie man reagiert hat.

@ Flash Gordon 12:11

Also wenn das stimmt , was der ehemalige Direktor sagt , ist es eine riesengroße Sauerei, auf diese Art Politik zu betreiben.

Wer hat da alles noch eine Ausnahmegenehmigung?

12:11 Uhr von Flash Gordon:
"Laut dem ehemaligem Direktor der Australien Open, haben 23 Spieler eine medizinische Ausnahmegenehmigung und ein identisches Visum wie Novak Djokovic "
Ah ja.
Und die haben auch alle einen nachvollziehbaren medizinischen Grund?
Wenn das wirklich 23 Spieler sind, dann haben wir ja wirklich beklagens- und bedauernswerte Sportler im Tennis mit Venentrombosen- Problemen und was es da nicht alles für schlimme Vorerkrankungen gibt.
Wäre ich Verschwörungstheoretiker, würde ich sagen, dass der Tennissport äußerst gesundheitsschädlich ist und zu Erkrankungen führt, die allesamt keine Impfung zulassen.
Aber als eher realistisch denkender Mensch würde ich sagen, das stinkt gewaltig!
Wie ich schon sagte: reichlich Zündstoff!

Alle Menschen sind gleich, manche gleicher

Gesetze gelten für alle, wenige Ausnahmen, die klar definiert sind, bestätigen die Regel. Und wenn ein Tennisstar nun meint, mehr Freiräume und Zugeständnisse zu bekommen, weil er Gesetz und Pflichten eines Reiseziels nicht erfüllt, dann zeugt das von Realitöstverlust und Arroganz. Man mag als Tennisas in einer Blase des Sports leben. Man hat aber auch ein davor und danach zwischen Turnieren. Und die Regeln, die für alle anderen gelten, machen weder Ruhm noch sportliche Teilnahme zu einer Ausnahme. Wenn so etwas die Runde macht, dann brauchen wir keine Bestimmungen und keine Regelungen mehr.

@ Tinkotis

Wenn er gegen das Impfen ist, finde ich das reichlich unsympathisch. Ist aber prinzipiell erst mal sein Recht,

Zweifellos. Es ist vermutlich auch sein Recht, sich auf Turniere in Serbien zu beschränken.

Keine Extrawurst

12:26 Uhr von bolligru:
"Aber: Auch in Australien wird über kurz oder lang sich die Erkenntnis durchsetzen, daß Omicron alles ändert."
Das ist zur Zeit stumpfe Spekulation, auch wenn es stark danach aussieht, dass Omikron für weniger Hospitalisierungen sorgt. Ob die sehr viel höhere Ansteckungsgefahr das nicht wieder aufhebt, muss sich erst noch zeigen.
Deshalb kein "Aber". Der Tennisspieler hat sich auch schon zur Hoch-Zeit von Delta nicht impfen lassen und sein unsolidarisches Verhalten gezeigt. Der Ausnahmegenehmigung schenke ich solange kein Vertrauen, bis das Theater geklärt ist.
Und bis dahin gilt, dass er in Australien nichts zu suchen hat. Keine Extrawurst.

@ Tinkotis, um 12:54

Warum zweifeln Sie an der Demokratie Australiens?

Dieses Land wehrt sich mit härtestem Lockdown gegen das Virus und hat bekanntermaßen diesbezüglich die schärfsten Einreisebestimmungen.
Das war Herrn Djoković und seinem Team doch wohl bekannt.
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Klar, die Einreise hätte, wenn er ungeimpft ist, gar nicht erst genehmigt werden dürfen, und da kann man mit Kritik auch durchaus ansetzen; aber es ist nicht undemokratisch, wenn die australischen Behörden hier keine Promi -Ausnahme machen wollen .
Was ja überhaupt noch nicht raus ist...

@Flash Gorden um 12.11 Uhr, das stimmt so nicht

"Laut dem ehemaligem Direktor der Australien Open, haben 23 Spieler eine medizinische Ausnahmegenehmigung und ein identisches Visum wie Novak Djokovic erhalten, und sind ohne Probleme eingereist.
Lediglich bei Novak Djokovic wurde das Visum entzogen.
Riecht mir dann doch sehr nach Politik."
Das stimmt so nicht. Der Turnierdirektor Tiley sagte, es sei möglich gewesen, eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen. Dazu habe man seine Gründe nachweisen müssen. "Zugleich verteidigte der 60-Jährige die Integrität des Ausnahmeverfahrens. Von den rund 3.000 Personen, die zum Tross der Australian Open gehörten, hätten 26 Personen eine Sondergenehmigung für die Einreise beantragt. Nur wenigen Anträgen sei stattgegeben worden. "Jeder Person, die die Vorgaben erfüllt hat, wurde die Einreise genehmigt. Niemand wurde besonders begünstigt, es gab keine Sonderbehandlung für Novak", sagte Tiley."zit DerStandard
Djokovic konnte seine Begründung nicht glaubhaft nachweisen und muss folglich draußenbleiben.

@Flash Gordon, 12:11

„Laut dem ehemaligem Direktor der Australien Open, haben 23 Spieler eine medizinische Ausnahmegenehmigung und ein identisches Visum wie Novak Djokovic erhalten, und sind ohne Probleme eingereist.
Lediglich bei Novak Djokovic wurde das Visum entzogen.“

Tatsächlich? Wo haben Sie denn diese „Info“ her? Ich habe nirgends etwas dazu gefunden.

Keine med. Ausnahme bei Einreise zulässig?

Zitat t-online: "Wie "The Age" berichtete, war der Serbe um kurz vor Mitternacht in der australischen Metropole gelandet und hatte versucht, mit einem Visum einzureisen, das keine medizinischen Ausnahmen für ungeimpfte Personen zulässt."
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Und nu? Keine med. Ausnahme zulässig.
Was gibt es dann noch zu diskutieren?
Verstehe ich nicht.

vor dem Gesetz sollten ALLE gleich sein

Hoffe Australien behandelt ihn gleich wie alle anderen.
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"hat aber immer wieder deutlich gesagt, dass ein solcher Eingriff in seinen Körper für ihn inakzeptabel ist."
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Diese Aussage deutet darauf hin, dass kein wirklicher medizinischer Grund (Herzkrankheit oder Allergie gegen Inhaltsstoff) vorliegt, sondern er es einfach nur ablehnt.
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Im Gegenteil, so fit wie diese Person dürfte wohl kaum ein Geimpfter sein. Wenn er sich nicht Impfen mag, soll er die australischen Gesetze einfach akzeptieren und draußen bleiben. Aber mit diesem Affentanz (gerichtliches Vorgehen) macht er sich im Grunde nur lächerlich.

Australien Open

Falls nicht alle mitspielen dürfen, dann ist es keine "open"..

Ein Funken Wahrheit

Hier etwas mehr Licht in das dunkle Tal, wie es sich mit Impf-Ausnahmen beim Austrailian Open verhält:
"https://www.tennisworldde.com/amp_tennis/news/Interviews/14830/craig-ti…"
Demnach gibt es tatsächlich 2 Gremien, die über Ausnahmen entscheiden.
Der Aussage Tileys, dem Direktor der Veranstaltung nach wird Djokovic die Art seiner Erkrankung nicht preisgeben.
Das kann man jetzt glauben oder nicht.

Spitzensportler mit med. Ausnahmegenehmigung

14:46 Uhr von sonnenbogen:
"Falls nicht alle mitspielen dürfen, dann ist es keine "open".."
Na ja, an Recht und Ordnung muss man sich schon halten.
Aber abwarten, der TS-Bericht ist nicht zu Ende recherchiert, zumindest nicht soweit, dass man auf Fakten diskutieren könnte.
Denn Impf-Ausnahmen scheint es dem Veranstaltungsdirektior Tiley nach mehrere zu geben.
Mich würde da schon interessieren, welche medizinischen Beweggründe es da geben muss, die trotz dessen die Ausübung einer Spitzensportart bis zur Perfektion erlauben.
Die mir bekannten körperlichen Krankheiten, die eine Impfung Versagen, können es schonmal nicht sein.
Vielleicht ist es ja das dicke Portemonnaie der Impf-Ausnahme-Athleten?

@ Parsec 14:57

Danke für die Info. Ich kann Djokovic verstehen, es geht keinen an , die Erkrankung.

@sonnenbogen - 14:46

// Australien Open
Falls nicht alle mitspielen dürfen, dann ist es keine "open"..//
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Was für eine Logik.
Schon mal was von "Open Air" gehört?
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Wenn die JVA Bochum "Tag der offenen Tür" hat gilt das nur für Besucher und nicht für die dort eingebuchteten Dauergäste.

@sonnenbogen

"Open heißt ja nur, dass grundsätzlich alle teilnehmen dürfen. Aber versuchen Sie mal als einfacher Amateur dort starten zu können, oder als ertappter Dopingsünder.
Keine Chance.
Im übrigen hat sich nicht nur der Sportler, sondern auch der Veranstalter an die derzeit gültigen Einreisebestimmungen zu halten.
Bin gespannt wie das die Chinesen bei den bevorstehenden olympischen Winterspielen handhaben werden.
Apropos: wenn Sportler ihre Dopingproben verweigern, werden sie automatisch gesperrt.

Djokovic ist offensichtlich ein "Genesener".

@14:04 Uhr von draufguckerin
Da kann ich schon verstehen, dass sowohl die Sportverbände, als auch Djokovic selbst davon ausgingen, dass das für eine Teilnahme ausreicht.

PS.: Ein bisschen anakronistisch wirkt es, wenn man in Erwägung zieht, dass z.B. geboosterte + getestete + Quarantäne überstandene Polarwissenschaftler trotzdem Omikron bekamen.

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