Kommentare - Deutsche Bahn: Rückschlag bei der Pünktlichkeit

05. Januar 2022 - 15:12 Uhr

Ein Zug gilt in Deutschland als verspätet, wenn er mehr als sechs Minuten zu spät sein Ziel erreicht. Die Deutsche Bahn muss feststellen, dass es 2021 sehr viele verspätete Züge gab - viel mehr als im Jahr zuvor.

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Kommentare

Rückschlag bei der Pünktlichkeit

Keine Ausreden mehr!
Es braucht sich keiner zu wundern, wenn die gesamte Infrastruktur vernachlässigt wird. (auch Strassen, Energie und Telekommunikation )
Nun wird sich wieder gewundert, warum das wohl so ist.
Ganz einfach, Geiz ist geil, wer billig bestellt, bekommt auch billig und kaputt.

Deutsche Bahn: Rückschlag bei der Pünktlichkeit...

Bei Streiks leidet aber nicht die Pünktlichkeit: Da fuhren Züge jeweils für zwei bis drei Tage überhaupt nicht.

Und auch ohne Streik kann man, wenn man eine zeitlang an einem Bahnhof steht hören: Zu Nummer soundso-fällt heute aus, Zug Nummer Soundso heute 20 Minuten später.......

Keine Sorge dank der…

Keine Sorge dank der Arbeitslosigkeit die ich letztes Jahr hatte habe ich eine neue Ausbildung zum Lokführer begonnen. Die Verspätungen werden ein Ende haben. Zwinkersmiley.

Am 05. Januar 2022 - 15:35 Uhr von werner1955

Schön für Sie. Ich fahre gerne mit der Bahn, habe sogar eine Bahncard 1. Klasse. Was den OPNV angeht, dort habe ich eine Jahreskarte. Man muss ja auch mal einkaufen oder zum Arzt.

ie Ressourcen sind irgendwo begrenzt

@ Alter Brummbär:

Keine Ausreden mehr!
Es braucht sich keiner zu wundern, wenn die gesamte Infrastruktur vernachlässigt wird. (auch Strassen, Energie und Telekommunikation )
Nun wird sich wieder gewundert, warum das wohl so ist.

Das hat einen ganz einfachen Grund. Man kann einen Euro nur einmal ausgeben. Und dieser Staat gibt jeden dritten Euro für Sozialleistungen aus.

Deutsche Bahn !

Es war ja vor längerer Zeit wichtig, den Konzern in eine AG zu verunstalten, damit der ganze Verein kaputt gespart und viele Dividenden bezahlt werden konnten. Es wird noch Jahre dauern, wie bei etlichen anderen Bereichen auch, alles wieder auf Vordermann zu bringen und der heutigen Zeit an zu passen. Es fehlt an guten Personal, an gutem Werkzeug, die Infrastruktur lässt zu wünschen übrig, und die Digitalisierung hinkt anderen Ländern meilenweit hinterher.
Aber immer mehr Geld für eine Zugfahrt verlangen, das können die Bosse schon, denn anscheinend verdienen sie noch nicht genug !

15:29 Uhr von SGEFAN99

Keine Sorge dank der Arbeitslosigkeit die ich letztes Jahr hatte habe ich eine neue Ausbildung zum Lokführer begonnen. Die Verspätungen werden ein Ende haben. Zwinkersmiley.

Sehr gut. Bald werden Sie der Robin Hood der Verspäteten sein.

@ SGEFAN99

Keine Sorge dank der Arbeitslosigkeit die ich letztes Jahr hatte habe ich eine neue Ausbildung zum Lokführer begonnen. Die Verspätungen werden ein Ende haben.

Sie überholen alle anderen Züge. Die Einstellung finde ich gut. Weiter so.

15:26 Uhr von Bernd Kevesligeti

Und auch ohne Streik kann man, wenn man eine zeitlang an einem Bahnhof steht hören: Zu Nummer soundso-fällt heute aus, Zug Nummer Soundso heute 20 Minuten später.......

Zugausfall ist sehr ärgerlich, und 20 Minuten Verspätung ohne festen Termin oder Angewiesen-Sein auf einen Anschlusszug ist eine Zeitspanne für den hohlen Zahn im Vergleich zu einem fetten Stau auf der Autobahn.

@ Foren User um 15:49 Uhr

Brauch ich nicht. Bei der S-Bahn ist man größtenteils für sich außer in der Stadt. Und Kontakt hab ich da auch nur mit dem ein oder anderen Regionalzug. Also weitestgehend harmlos. Das ist der Vorteil.

Am 05. Januar 2022 - 15:45 Uhr von werner1955

Ich vermute, Sie wohnen sehr ländlich. Da kommt man natürlich ohne Auto kaum aus. Wir wohnen am Stadtrand von Schwerin und haben kein Auto. Bus vor der Türe, Bahn ein paar hundert Meter entfernt. Ansonsten vergnüge ich mich mit dem Fahrrad.

15:45 Uhr von werner1955

Das kann ich nur mit dem guten presiwerten und sichern PKW.

Dann machen Sie das eben so, und es gibt welche Menschen, die haben gar keinen PkW, oder nicht mal einen Führerschein. Jugendliche und Kinder unter 18 zum Beispiel.

@ Traumfahrer

Es war ja vor längerer Zeit wichtig, den Konzern in eine AG zu verunstalten, damit der ganze Verein kaputt gespart und viele Dividenden bezahlt werden konnten. Es wird noch Jahre dauern, wie bei etlichen anderen Bereichen auch, alles wieder auf Vordermann zu bringen und der heutigen Zeit an zu passen.

Hoffentlich privatisiert man die Bahn endlich mal richtig.
Sonst wird das nie was.

Und dabei zählen gestrichene…

Und dabei zählen gestrichene Züge doch gar nicht als verspätet.

Der +45 Minuten Reparaturaufenthalt in Frankfurt Main Hbf war eine der Verspätungen. Besonders toll war die "Wir fahren nun doch weiter" Durchsage nach Abfahrt.

@Foren User

"Das hat einen ganz einfachen Grund. Man kann einen Euro nur einmal ausgeben. Und dieser Staat gibt jeden dritten Euro für Sozialleistungen aus" Am 05. Januar 2022 - 15:41 Uhr von Foren User
***
Daran wird es nicht liegen.
*
Andere Länder geben nicht so viel für Sozialleistungen aus und die Züge fahren pünktlich (also irgendwas zwischen 00:00 und 24:00 Uhr an dem Tag) sobald der letzte Platz auf dem Dach der Wagons besetzt ist, bzw der Letzte Platz an den Wagonseiten mit Passagieren behangen ist.

Deutsche Bahn: Rückschlag bei der Pünktlichkeit...

So ist es. Aber was folgt jetzt daraus ? Was tut der Vorstand der DB ? Wofür steht er ? Es ist öffentlich nichts bekannt, daß es ein Maßnahmepaket gibt.
Aber egal wie Unpünktlich die Deutsche Bahn AG ist oder auch nicht, an der Boni der Vorständler und die exorbitante Altersversorgung des Management wird nicht gerührt...

Zitat: "Hoffentlich…

Zitat:
"Hoffentlich privatisiert man die Bahn endlich mal richtig.
Sonst wird das nie was."

so wie in England?
Wo die Bahn komplett herunter gewirtschaftet ist?
würde sagen -> wäre perfekt für die Auto/LKW-Lobby

@ Tada

Andere Länder geben nicht so viel für Sozialleistungen aus und die Züge fahren pünktlich

Alle machen es besser, aber wir kriegen nix hin. Auch das Narrativ war hier schon gefühlte 1027 Mal.

@ 15:29 Uhr von SGEFAN99

"Keine Sorge dank der Arbeitslosigkeit die ich letztes Jahr hatte habe ich eine neue Ausbildung zum Lokführer begonnen."
.
Ja klasse, wünsche Ihnen viel Erfolg dabei.
.
"Die Verspätungen werden ein Ende haben. Zwinkersmiley."
.
Ja dann können wir die Diskussion quasi an dieser Stelle beenden.

Am 05. Januar 2022 - 15:29…

Am 05. Januar 2022 - 15:29 Uhr von SGEFAN99
Keine Sorge dank der…
Keine Sorge dank der Arbeitslosigkeit die ich letztes Jahr hatte habe ich eine neue Ausbildung zum Lokführer begonnen. Die Verspätungen werden ein Ende haben. Zwinkersmiley.

->
Kann mal einer bei der Bahn sämtliche Organisationsstrukturen einreißen und Leute im Management rausschmeißen, die genau solchen engagierten Menschen im Wege stehen?

Gebt ihnen intakte Strecken und fahrbereite Züge.
An denen scheitert es nicht.

Sondern an denen, die ihren Job nicht machen aber dick abkassieren.Da sind Streiks von den Leistungsträgern iwann auch kein Wunder.

Worauf wartet man noch...

Es wird Zeit, die Bahn endlich zu privatisieren. Bei den Krankenhäusern hat man damit doch richtig gute Erfahrungen gemacht.

Ursachen erforschen!

Vielleicht sollte man mal nach den Ursachen forschen und die Verantwortlichen rauswerfen.
Wie kann man unter diesen Voraussetzungen überhaupt eine Preiserhöhung rechtfertigen?
Ein pensionierter Bahnbeamter sagte mir kürzlich: "Seit bei der Bahn keine Eisenbahner mehr beschäftig sind, läuft der Laden nicht mehr."

Züge die gar nicht ankommen sind NICHT verspätet

Das schräge ist, dass die vielen Züge, die gar nicht am Ziel ankommen, nicht mitgezählt werden.

Und vom Regionalverkehr weiß ich, dass extrem verspätete Züge, die vom Nächsten Zug eingeholt werden, aus dem Verkehr gezogen werden. Die zählen dann auch nicht mit.

Oder anders gesagt: Diese katastrophale Statistik der Bahn ist bereits sehr stark beschönigt worden.

16:23 Uhr von Miauzi

«Hoffentlich privatisiert man die Bahn endlich mal richtig.
Sonst wird das nie was.»

so wie in England?
Wo die Bahn komplett herunter gewirtschaftet ist?
würde sagen -> wäre perfekt für die Auto/LKW-Lobby.


So wie im UK sicher nicht, aber niemand muss sich am ganz besonders miesen Modell von Privatisierung orientieren. 1:1 abkupfern kann man auch das Modell der Privaten Bahnen aus Japan nicht. Japan Rail + die ca. 160 anderen Bahn-Gesellschaften.

Sie berichteten vor gar nicht so lange her hier über die Art und Weise, wie man dort Züge und Bahnstrecken pflegt und in Schuss hält. Auf den Strecken der Shinkansen sind mehr als 59 Sekunden Verspätung pro 1.000 km Fahrtstrecke berichtspflichtig für die Lokführer … warum das …? 2.150 km Fahrtrecke sind es momentan von ganz im Norden nach ganz im Süden über 3 Inseln.

Ich weiß gar nicht, ob Sie selbst schon mal in Japan waren im Bahn El Dorado. Aber Modell JAP-Bahn wäre für hierzulande eh zu sozialistisch angesehen.

Ich kann

den Unmut der Bahnfahrer verstehen, ich hab keinen Bahnhof vor der Nase, also ist das auch keine Option für mich, vielleicht sollte sich unsere Bahn mal in der Schweiz paar Tipps holen ;-).
Oder in Asien wo das prima klappen soll, woran es nun bei uns liegt, weiß ich natürlich nicht, bin aber auch nicht betroffen.

@ derkleineBürger um 16:34 Uhr

Ganz so einfach ist es auch nicht. Wenn Strecken gebaut und gewartet werden geht es auch nicht von heute auf morgen. Vor allem darf man gerade bei dem Themenbereich nicht vergessen dass zum Beispiel neue Strecken auch irgendwo anschließen müssen. Einfach irgendwo ein neues Gleis hinsetzen geht auch nicht. Irgendwo zweigt immer irgendwas ab.

@ sfrings75

Das schräge ist, dass die vielen Züge, die gar nicht am Ziel ankommen, nicht mitgezählt werden.

Pech. Man kann halt nicht durch 0 dividieren.

Lied eines Bancard 100 - Inhabers:

Die Bahn ist zwar eine AG, zahlt aber keine Dividende. Der einzige Aktionär ist der Staat.
.
Man kann natürlich der Meinung sein, daß die Manager und der Vorstand total überbezahlt sind. Aber selbst wenn all diese Gehälter auf null gesetzt würden, dann würde das am Defizit, das die Bahn einfährt, so gut wie nichts ändern.
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Es gibt einen immensen Investitionsstau bei der Bahn. Und der führt unter anderem dazu, daß die Strecken teils völlig überlastet sind. Wenn da ein Zug verspätet ist, dann kommt es zu einer Kettenreaktion. Oft erlebe ich es, daß mein Zug irgendwo mit fünf Minuten Verspätung losfährt, und zwei Stunden später ist die Verspätung auf 20 Minuten angewachsen. Was auf die enge Taktung zurückzuführen ist. Andere Züge sind auf der Strecke, also muß der verspätete Zug warten.
.
Mit den Stellwerksleuten möchte ich nicht tauschen.
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Außerdem gibt es immer wieder technische Probleme, Notarzteinsätze am Gleis usw.
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Eins kommt zum anderen.

"Das hat einen ganz…

"Das hat einen ganz einfachen Grund. Man kann einen Euro nur einmal ausgeben. Und dieser Staat gibt jeden dritten Euro für Sozialleistungen aus."

Das war vorschnell und eine merkwürdige Art zu argumentieren. Ihr zweiter Satz hat wenig mit dem dritten zu tun. Besser Sie rechnen nach. Ich krieg max. € 0,33 auf einmal raus. Bleiben € 0,66 (Rest= 0,01) für die Bahn; ist doppelt soviel wie für Soziales!

17:01 Uhr von Foren User

Mathematik und Rebellionswissenschaften sind echt nicht Ihre Stärke. Mein Kommentar vorhin galt deshalb Ihnen.

Wie Verspätungen entstehen, ein Beispiel:

Es passiert mir öfters, wenn ich im ICE von Essen nach Frankfurt sitze, daß der in Köln-Mülheim viel länger als geplant stehen bleibt. Das liegt dann daran, weil dort der Lokführer wechselt. Der alte Lokführer steigt aus und übernimmt einen anderen Zug, und der neue ist noch nicht da, weil der auf einem verspäteten Zug sitzt. So bedingt dann wieder mal eine Verspätung die nächste.
.
Ob man das mit intelligenterer Dienstplangestaltung ändern könnte? Weiß ich nicht. Ich bin bestimmt nicht der erste und einzige, der solche Ideen hat...
.
P.S. Wo sind die Leerzeilen hin? Gestern waren sie mal kurz da. Oder funktioniert das nicht auf jedem Gerät? Auf dem, was ich gerade benutze, habe ich heute auch nur 988 Zeichen zur Verfügung.

DB Schrott

Vor 30 Jahren und davor war die Bahn recht puenktlich. Woran das wohl gelegen hat? Seltsam. Obwohl es mehr Bahnhoefe gab, die Zuege oefter fuhren, natuerlich mit unangenehmen Pausen an Wochenden und Nachts, aber ingesesamt: Mehr, oefter, besser, billliger, einfacher.
Wer heute ein schoenes Bahnreiseerlebnis haben will, dem empfehle ich eine Maerklin oder Fleischmann Anlage im Keller aufzubauen.

Vor gut 25 Jahren

bin ich in Japan mit dem Shinkansen von Tokyo nach Kyoto gefahren und dann mit zwei anderen "kleineren" Zügen weiter. Jeder Zug war mindestens auf die Minute pünktlich. Für die 600km mit zweimal umsteigen plus einige 10km Taxi brauchte ich 6 Stunden.
Das war die Zeit, zu der man in D noch ähnlich abfällig über japanische Produkte palaverte wie heute über chinesische. Da kommt einem doch der Gedanke, ob in deutschen Köpfen alles richtig gepolt ist.

@ fathaland slim

Was sind Rebellionswissenschaften?

Keine Ahnung, aber in diesem Forum gibt es ungewöhnlich viele Absolventen dieses Studienganges.

@schabernack, Zitat: "So wie…

@schabernack,
Zitat:
"So wie im UK sicher nicht, aber niemand muss sich am ganz besonders miesen Modell von Privatisierung orientieren. 1:1 abkupfern kann man auch das Modell der Privaten Bahnen aus Japan nicht. Japan Rail + die ca. 160 anderen Bahn-Gesellschaften."

ich habe dieses positive beispiel einer Privatisierung bewusst nicht genannt...
..können Sie sich denken warum?
Weil die gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedigung komplett anders sind als hier in D-Land
Sie schreiben ja selbst immer wieder -> Japan ist ein Eisenbahnland
D-Land ist im Gegenzug dazu ein Autoland
und in einem Autoland die Eisenbahn zu privatisieren führt eben NICHT zu dem Erfolgsmodell eines japanischen Eisenbahnlandes!

@ 'foːädings

17:01 Uhr von Foren User
Mathematik und Rebellionswissenschaften sind echt nicht Ihre Stärke. Mein Kommentar vorhin galt deshalb Ihnen.

Oh, das ehrt mich. In Mathe bin ich allerdings relativ fit.
Ich habe mich ein wenig darüber amüsiert, dass ein User Züge, die gar nicht erst losfahren in die durchnittliche Verspätung einrechnen möchte. Denn bei einem solchen Zug wäre die einzelne Verspätung ja unendlich groß und damit auch der Durchnittswert. Einen Vorteil hat es: Ab da kommt es nicht mehr auf die Minute an.

17:02 Uhr von fathaland slim

Oft erlebe ich es, daß mein Zug irgendwo mit fünf Minuten Verspätung losfährt, und zwei Stunden später ist die Verspätung auf 20 Minuten angewachsen. Was auf die enge Taktung zurückzuführen ist. Andere Züge sind auf der Strecke, also muß der verspätete Zug warten.

Das scheint mir auch daran zu liegen, dass alles vom Bummelzug bis zum Güterzug auf den gleichen Trassen fahren muss. Die neuen Trassen für die ICE mal ausgenommen. Bei der Trasse im Rheintal in NRW / RPF fuhrwerkt man seit mind. 20 Jahren umher, und geschehen ist gar nichts.

Deswegen kommt die Güterzugtrasse Rotterdam - Genua auch nicht in die Gänge. Güterverkehr mehr auf eigenen Trassen würde nicht nur die Lärmgeplagten im Rheintal entlasten, sondern auch mehr Kapazität für Personenzüge auf den anderen Strecken schaffen.

Seit 2005 war das Verkehrsministerium bei der CSU.
Nun ist es bei der FDP gelandet. Dauert immer Jahrzehnte, bis man aus der Bahn mit einem konsequenten Konzept was Gutes macht.

17:19, fathaland slim

Es ist mir ein Flüchtigkeitsfehler unterlaufen:
Ich meine nicht Köln-Mülheim, sondern Köln-Deutz. Kein ICE hält freiwillig in Mülheim.
.
Schade, daß es die „Kommentar bearbeiten“-Funktion immer noch nicht wieder gibt.

Mehr Zuverlässigkeit statt Mit-dem-spitzen-Stift-Rechnerei

würde allen das Leben enorm erleichtern (nicht nur bei der Mobilität)
.
Und wäre damit ein wertvoller Beitrag zu einem entspannteren Umgang miteinander. Es würde also die gesamte Gesellschaft davon profitieren.

17:27, Foren User

>>@ fathaland slim
„Was sind Rebellionswissenschaften?“
.

Keine Ahnung, aber in diesem Forum gibt es ungewöhnlich viele Absolventen dieses Studienganges.<<
.
Ich brauche zum Rebellieren kein Studium.

@ hbacc

"Vor gut 25 Jahren
bin ich in Japan" Am 05. Januar 2022 - 17:21 Uhr von hbacc
***
Das hat hier schon Mal jemand erwähnt.
Die Fahrstrecken werden in Japan anscheinend anders genutzt. Das läuft angeblich in etwa wie auf der Seilbahn (meine Wortwahl): es fährt ein Zug nach dem anderen auf der gleichen Strecke.
*
In Deutschland fahren die Züge Kreuz und Quer über das Schienennetz und wenn einer Verspätung hat, dann hält er die anderen auf.

Ehemaliger, fast Reichsbahn Kunde

Hallo,

ich bin kein Bahnkunde.
Das letzte mal habe ich die Bahn für die Fahrt zum Sauerlandstern benutzt.

Ich kann auch nicht die Technik oder das Netz der Bahn beurteilen.
Aber, Verspätung ist doch nur das Ei, was ist also mit der Henne.

Besetze ich wichtige Posten mit Freundinnen des Autos, spiele ich den Global Player und versenke zusätzlich mein Geld in teure Schlösser (Stuttgart) oder möchte ich eine Bahnstruktur, die effizient ist.

Interesant finde ich z.B. Verdichtung der Zugfolge.

Zum Vergleich mit Japan habe ich eben gelesen, dass die Züge schneller sind, durch eigenständige Fahrtrassen, die vom normal Verkehr entkoppelt sind und bei Verspätungsproblemen nochmal Strom geben können.

17:37 Uhr von fathaland slim

Ich meine nicht Köln-Mülheim, sondern Köln-Deutz.
Kein ICE hält freiwillig in Mülheim.


Nicht mal mit Drohungen kriegt man den ICE dazu, dass der in Köln-Mülheim anhält.

17:36, schabernack

>>Seit 2005 war das Verkehrsministerium bei der CSU.
Nun ist es bei der FDP gelandet. Dauert immer Jahrzehnte, bis man aus der Bahn mit einem konsequenten Konzept was Gutes macht.<<
.
Solange das Verkehrsministerium aus einer dieser beiden Parteien besetzt wird, wird es eher Jahrhunderte dauern. Wenn nicht Jahrtausende.

Mehr als 6 Minuten

Warum nicht ...

... mehr als 5 Minuten oder
... mehr als 7 Minuten oder
... mehr als 6 Minuten und 23 Sekunden

???

Statistiken sind völlig arbiträr.

17:49, w120

>>Interessant finde ich z.B. Verdichtung der Zugfolge.<<
.
Die Gleis-Infrastruktur ist jetzt schon an der Belastungsgrenze.

@17:39 Uhr von fathaland slim 17:27, Foren User

//„Was sind Rebellionswissenschaften?“
.---

Keine Ahnung, aber in diesem Forum gibt es ungewöhnlich viele Absolventen dieses Studienganges.<<
----.
Ich brauche zum Rebellieren kein Studium.//
.

Ich auch nicht. Auf diesem Gebiet bin ich vermutlich hochbegabt, denn mein 14 Jahre älterer Bruder hatte mir schon im Alter von vier Jahren den Spitznamen "Lumumba" verpasst, weil ich der Aufrührer der Familie sei.
(Für meine Nichte und ihren Mann bin ich bis heute "Lumumba".

17:52, schabernack

>>17:37 Uhr von fathaland slim
„Ich meine nicht Köln-Mülheim, sondern Köln-Deutz.
Kein ICE hält freiwillig in Mülheim.“
.

Nicht mal mit Drohungen kriegt man den ICE dazu, dass der in Köln-Mülheim anhält.<<
.
Nur mit einem rot leuchtenden Signal.

Zug kommt gar nicht - immer öfter

In den wenigen Fahrten, die ich dieses Jahr gemacht habe, trat ein Phönomen auf das mir früher nie aufgefallen ist: Die Bahn lässt Züge nicht mehr bis zur Endstation fahren, sondern schon in einem vorhergehenden Bahnhof wenden und zurückfahren. Damit kann man natürlich die "Verspätung aus vorhergehender Fahrt" wegzaubern, aber für die Fahrgäste an den weiteren Stationen heisst es dann "Halt fällt aus". Das ist nervig, und es gibt auch keinerlei Hilfe mit Ersatzzügen, In der Regel endet das dann mit Warten bis zum Nachfolgezug in 1 Stunde. Dazu kam in einem meiner Fälle, dass der Nachfolgezug dann gerammelt voll war (ein Zugteil fehlte noch dazu). Die Bahn hat scheinbar immer noch zu wenig Züge oder /und Lokführer um solche Situationen zu vermeiden. Ja, ich hoffe noch, dass mit der weitern Beschaffung des ICE4 sich die Situation entspannen wird.

18:04, Anna-Elisabeth

Was für ein ehrenvoller Spitzname!

Was ist denn aus dem Deutschlandtakt geworden?

Natürlich hat Deutschland ein dichtes Streckennetz und ein „hohes Verkehrsaufkommen“.

Allerdings ist fast jedes OECD Land da schon weiter. Nicht nur Japan oder die Schweiz.

Die Deutsche Bahn ist exorbitant teuer, unpünktlich mit schlechtem Service.

Das ist von den politisch Verantwortlichen im Staatskonzern vielleicht nicht so gewollt, aber sicher in Kauf genommen.

Ich sehe hier vor allem logistische, planerische und Management Defizite als Ursache. Deutschland hat schon lange aufgehört „Spitze“ zu sein. Inkompetenz wird einfach zu oft belohnt, Versagen von Managern nicht bestraft.

Zu komplex?

Modern heisst heutzutage auch technologisch komplizierter (komplexer klingt weniger nach fehleranfaellig), benoetigt mehr Wartung, mehr Spezialisten und so weiter. Es kann gut sein, das das DB-System schon auf dem "Seil tanzt". In wieweit das zu einer deutlichen Verspaetung beitraegt, wird man wohl nur schwer ausklamuesern koennen - und ich bezweifle, das an einer derartigen kritischen Fragestellung ein Interesse besteht. Schliesslich ist "modern sein" ja Teil der Wachstumsformel und Einspruch dagegen tabu.

17:36 Uhr von Foren User

Züge, die sich weigern loszufahren, legen 0,00 km zurück und vergeuden ihr gesamtes Zeitbudget nach Fahrplan zu 100%. Also muss die Bahn mindestens genau diese Zeit einbeziehen, sonst sind die Verspätungsstatistiken frisiert. Die Null und die Unendlichkeit, die Sie letztlich nur als Entschuldigung für die Bahn hier aus dem Nichts reinzaubern, damit kann man ja bei Fahrplänen gar nicht rechnen!

17:02 Uhr von fathaland slim

Mit den Stellwerksleuten möchte ich nicht tauschen.
....................
.
das können sie laut sagen
Freund von mir war bis zu seiner Pensionierung Leiter von so nem Stellwerk
was der mir von Storys erzählte
fehlendes (Wartungs)Personal, fehlende Ersatzlokomotiven .....

Erklärungen früher und heute

Früher hieß es oft: man „warte auf Anschlussreisende“.

Aber leider bleiben immer wieder Züge komplett liegen.

Das Problem scheint darin zu bestehen das die Bahn nicht in der Lage ist flexibel auf Lastspitzen zu reagieren im Pendlerland Deutschland. Ansonsten könnte man auf die Idee kommen, nach Feierabend in Frankfurt am Main zB noch einen extra Zug anzubieten.

Züge sind auch verspätet, weil sie wegen Ausfällen überfüllt sind und sich deshalb die Abfahrt verzögert.

Ich persönlich habe schon viel Lebenszeit verloren beim Warten auf Züge die nicht oder nur mit großer Verspätung ankamen.

Die Stellwerke und Weichen sind ein Problem. Ein anderes ist die Software und die Planung.

Man hat manchmal den Eindruck das der Kunde nicht der Fahrgast ist.

17:41 Uhr von Tada

Die Fahrstrecken werden in Japan anscheinend anders genutzt. Das läuft angeblich in etwa wie auf der Seilbahn (meine Wortwahl): es fährt ein Zug nach dem anderen auf der gleichen Strecke.

Ja … kann man so beschreiben. Es gibt separate Trassen für Regionalbahnen, Inter-Regio, und die Bullet Trains Shikansen.
Zusätzliche Trassen für Güterzüge und die U-Bahnen, die in Japan so was sind wie hierzulande die S-Bahnen.

Kein Zug verirrt sich auf Trassen, auf denen er nichts zu suchen und zu fahren hat, und einspurige Strecken gibt es nur in sehr entlegenen Ländereien.

Die Bullet Trains haben komplett eigenständige Bahnhöfe, in / aus denen keine andere Art von Zügen fährt. Gestiffelt ist das alles vertikal. Unten die Locals, ganz oben die Shinkansen. Nach Sonnenuntergang wie Fliegen in einem Computerspiel über erleuchtete Städte.

So was braucht man in DEU nicht. Sind keine Städte wie Tokyo mit 42 Mio. Nicht 2 Ballungsräume mit zus. 50% der Bevölkerung.

Am 05. Januar 2022 - 18:01 Uhr von fathaland slim

Hallo fathaland slim,

dazu wäre eine fachliche Expertise interessant.

Ich stelle mir eine Technik vor, die es erlaubt die Züge mit angepasster Geschwindigkeit hintereinander fahren zu lassen.

Wenn alle von der Stecke müsssen, weil ein ICE durch will, dann kann sowas sicherlich nicht funktionieren.

Sowas stelle ich mir auch für den Autobahnverkehr vor.

Wir haben doch genug Knete und immer noch gute Ingenieure, allerdings sollte man auch Visionen haben.

Es geht ja immer auch um große Zeiträume.

@Tada 17:41

"...fahren die Züge Kreuz und Quer über das Schienennetz und wenn einer Verspätung hat, dann hält er die anderen auf."
Das ist eine Entschuldigung und sicher fällt auch in Japan mal ein Baum auf ne Schiene und die haben sogar Erdbeben.
Mal in Moskau mit der Metro gefahren? Mit Minutenabständen und seit ehemals archaischer Technik auch jetzt noch pünktlich.
Ich meine nochmal: Es hat auch was mit dem Kopf zu tun auch mit irgendwelchen Mehdorns und wie sie alle hießen.

Der größte Fehler war der Börsengang!

Macht die Bahn zu einer nicht gewinnorientirrten gemeinnützigen staatlichrn Stiftung mit klaren Strukturen und Vorgaben. Dazu ein unabhängiges Kontrollgremium dessen Berichte auch Folgrn haben. Das wäre die sauberste und sinnvollste Lösung.

Zugausfall = 100% verspätet

Um eine mathematisch korrekte Verspätungsstatistik zu erhalten muss der Anteil derjenigen Züge berücksichtigt werden die ihr Ziel nicht erreichen, weil sie entweder nie fuhren oder auf der Stecke liegenblieben.

Wenn man auf derselben Strecke mit demselben Start- und Zielbahnhof mit 60 Minuten Fahrzeit zwei Züge einsetzt, von denen nur einer - mit 10 Minuten Verspätung - ankommt, ist die durchschnittliche Verspätung 35 Minuten.

18:26, Möbius

>>Ich persönlich habe schon viel Lebenszeit verloren beim Warten auf Züge die nicht oder nur mit großer Verspätung ankamen.<<
.
Ich persönlich habe viel Lebenszeit verloren, als ich all die Strecken, die ich heute mit der Bahn fahre, noch mit dem Auto gefahren bin. Ich will eigentlich gar nicht wissen, wie viele Stunden ich im Stau gestanden habe. Zusammenaddiert wohl eher Monate als Wochen.

Alles redet immer von…

Alles redet immer von Personsl oder Infrastruktur.
Das ist bei der Bshn absolut nicht nötig, un Verspätungen zu generieren.
Bsp:
Nahverkehrszug HD-FFM.
Der Zug fährt pünktlich in HD ab. Und generiert bis Weinheim 15 Minuten Verspätung, weil man durch die 1000 Jahre alten Waggons nicht ein und aussteigen kann. Dan muss der Zug auf der Strecke halten, um den ic durchzulassen. Bis ffm sind es dann über 1h Verspätung. Demnach wäre der Zug, der 1 Stunde später losfahren, 25 Minuten früher da.
.
Die Bahn muss mal alles wegschmeißen, was noch aus dem letzte Jahrtausend kommt .

@ 'Foren User'

Am 05. Januar 2022 - 16:04 Uhr schrieb Foren User:

Hoffentlich privatisiert man die Bahn endlich mal richtig.
Sonst wird das nie was.

Ja genauso wie in Großbritannien wo am Ende der Entwicklung Tote standen weil man die Bahn tot gespart und alles Geld das ging heraus gezogen und nichts investiert hat. Am Ende durfte der Staat die durch und durch marode Bahn für einen wesentlich höheren Preis wie er sie verkauft hatte zurück kaufen und sanieren. Die private Bereicherung erfolgte natürlich wie immer auf Kosten der Allgemeinheit.

Wann lernt Ihr es endlich das Infrastruktur nicht in private Hand gehört?! Zumal nicht wenn es sich um Infrastruktur handelt bei der es um Leben geht und die sich erst nach Jahrzehnten amortisiert!

18:31, w120

>>Ich stelle mir eine Technik vor, die es erlaubt die Züge mit angepasster Geschwindigkeit hintereinander fahren zu lassen.<<
.
Ja, theoretisch funktionieren solche Systeme prima.
.
Aber in dem Augenblick, wo da ein Zug liegen bleibt oder einfach zu spät in das System einfährt, kommt es zum Dominoeffekt.
.
Weswegen der Bahnhof „Stuttgart 21“ entsetzliches Chaos erzeugen wird. Es wird ja nur eine einzige zweispurige Tunnelröhre gebaut. Was das in der Praxis bedeuten wird, kann man sich mit ein wenig Phantasie ausmalen.

Vielleicht liegen die Verspätungen auch

an .... die Züge mit Steinen beschmeißen und dadurch beschädigen, an ... die Signal- und sonstige Kabel klauen, an .... die Gegenstände auf die gleise legen die die Züge beschädigen, an .... die die Zugbegleiter angreifen und verprügeln und Polizeieinsätze und Ermittlungen provozieren, an .... die auf dem Bahnhof den Fuß in die Tür des abfahr bereiten Zuges stecken, damit die Oma die noch unten im Tunnel ist, ihn auch noch bekommt, vielleicht liegt es an einer Bombe in einer Baugrube neben den Gleisen, vielleicht liegt es an an Tankwagen, die gegen Brückenpfeiler fahren und die Struktur beschädigen, vielleicht liegt es auch an Umleitungen wegen DRINGENDER Erneuerung und MODERNISIERUNG der Infrastruktur, vieleicht liegt es auch an Vandalismus im Zug, vielleicht liegt ja NICHT jede Verspätung an der DB.

Man hat auf Verschleiß gefahren

Die Bahn würde natürlich vehement widersprechen.

Dem organisatorischen Problem, ein so eng getaktetes Netz zu betreiben, ist man offenbar immer weniger gewachsen, wie ich aus meiner Zeit als Berufspendler im ICE/IC konstatieren kann.

Mehrmals blieben Züge liegen. Oft konnte nur im Schleichtempo gefahren werden weil die Technik (also die Wartung) versagte. Die Planungen der Bahn sind völlig unzureichend, Preismodelle dagegen manchmal kurios.

18:42, Ravenbird

>>Der größte Fehler war der Börsengang!<<
.
Der vor allem gar nicht stattgefunden hat. Sämtliche Aktien befinden sich in Bundeshand.

Nur im Notfall

Die deutsche Bahn nutze ich wirklich nur noch im Notfall. Wenn alles klappt, dann ist es natürlich viel entspannter als mit dem Auto. Allerdings ist meine persönliche Statistik 50% Verspätungen bei 300+ km und das ist nicht tragbar.
Ich weiß nicht, wodran die katastrophale Leistung liegt, aber ich hab das stupide Rumstehen an Bahnhöfen satt. Dazu immer wieder Ausreden, warum es zu der Verspätung kommt. Entweder hat die Bahn maximal Pech oder belügt die Kunden am laufenden Band.

Ich habe das oft erlebt

Ein Zug im Hbf Frankfurt Main fiel aus oder war „mehr als 60 Minuten verspätet“.

Dann kam ein anderer Zug in die richtige Richtung. Und natürlich haben sich alle Berufspendler die nach Hause wollten darauf gestürzt.

Folge: totale Überfüllung, man musste auf dem Boden dicht gedrängt sitzen (fast jeden Freitag), niemand kam mehr durch.

Dann kamen Durchsagen, der Zug sei „zu voll“. Man müsse aussteigen und auf den nächsten Zug warten, sonst könne man nicht abfahren. Manchmal wurde gar gedroht die Bundespolizei den Zug räumen zu lassen.

Ergebnis: manchmal stiegen ein paar aus, manchmal nicht. Irgendwann fuhr dann der Zug ab, aber immer mit zusätzlicher massiver Verspätung.

So sieht in Deutschland Bahnfahren aus.

18:33 Uhr von hbacc

Das ist eine Entschuldigung und sicher fällt auch in Japan mal ein Baum auf ne Schiene und die haben sogar Erdbeben.

Das geschieht in Japan auch das mit den Bäumen. Aber nur bei Nebenstrecken. Alle Shinkansen-Trassen stehen auf Stelzen, auch die kleineren und langsameren, die von der Hauptstrecke Nord - Süd als «Mini-Shinkasen» abzweigen.

Für Erdbeben haben alle Shinkansen-Trassen Sensoren, die ab einer best. Stärke eine Zwangsbremsung der Züge auslösen. Lokführer können die Bremsung verstärken, so dass der Zug nach max. 4 km zum Stehen kommt, egal wie schnell er fuhr.

Seit 1964 seit Betriebsbeginn hat es nicht einen Toten beim Betrieb der Shinkansen gegeben. Bei letzten richtig schweren Erdbeben in Kobe in 01/1995 war allerdings auch Glück mit im bösen Spiel, dass gerade dort kein Shinkansen fuhr, wo die Trasse wegen des Bebens wegen seitlicher Verschiebung der Stützpfeiler um mehr als 3 Meter zusammenklappte.

19:01, holle

>>Dazu immer wieder Ausreden, warum es zu der Verspätung kommt. Entweder hat die Bahn maximal Pech oder belügt die Kunden am laufenden Band.<<
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Meine liebste Begründung ist „Verzögerungen im Betriebsablauf“. Was ist denn eine Verspätung anderes als eine Verzögerung im Betriebsablauf? Die Bahn sagt also nichts anderes als daß der Zug verspätet ist, weil er verspätet ist. Fehlt nur noch ein „Basta!“.

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