Kommentare - Ukraine-Konflikt: Biden setzt Telefon-Diplomatie fort

02. Januar 2022 - 07:01 Uhr

Nach seinem Gespräch mit Kremlchef Putin will US-Präsident Biden heute mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij telefonieren. Dabei soll es auch um den Aufmarsch russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze gehen.

Artikel auf tagesschau.de
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Kommentare

12:06 Uhr von Helmut_S.

>>
Die von Ihnen kritisierte Nähe zur ukrainischn Grenze sind ca 200 Km. und es würde Stunden dauern, , bis das Kriegsgerät direkt an der Grenze zur Ukraine stehen würde.

Im Gegensatz zum "Kampfgerät" ( Atomraketen), das die USA bei einem NATO-Beitritt der Ukraine an der Grenze zu Rußland installieren würde und das 5 bis 6 Minuten braucht, um Moskau zu erreichen.
<<

Sie denken, dass die Russen keine Atomraketen installiert haben ? Und Sie glauben wirklich, dass die Amerikaner wegen der Ukraine einen Atomkrieg mit den Russen riskieren würden ?

11:37 Uhr von Corona vergib uns

"Ich mag es nicht, wenn man einseitig Partei für die Gegenseite ergreift."
Sie haben es immer noch nicht verstanden.
Ich ergreife für niemanden Partei.
Ich schaue lediglich in den eigenen Spiegel.
Mit anderen Worten ich Maße es mir nicht an, anderen etwas vorzuwerfen, wenn ich zur gleichen Zeit das Selbe mache, dass ich dem Anderen vorwerfe.
Und da geht es um die Achtung der Souveränität und territoriale Integrität anderer Länder, die wir ja selber nicht beachten.
Jetzt verstanden?

Das derzeitige Problem ist…

Das derzeitige Problem ist nur dadurch entstanden, dass man im Westen sich nicht an Absprachen gehalten hat, was Russland vom eigenen Anspruchdenken her als schwach und sich vorgeführt empfinden ließ. Man hat dabei vergessen, dass dies im Ego einer immer noch hirachischen Gesellschaft mit starkem patriachatischem Denken, nicht verzeihlich ist. Meiner Meinung nach haben die Amis, als erster Hintertreiber in der Natoeinflusssphäre genau das beabsichtigt und nun fällt uns allen Dank dieses Tuns der Amerikaner, mal wieder die Sache auf die Füße. Die Sache findet dann letztlich, wie immer in den letzten 80 Jahren, nicht bei den Verursachern, die sich ja immer schön auf ihren weitab vom Geschehen liegenden Kontinent verziehen können statt, sondern hier. Danke auch…
Nicht dass ich es gut heiße, aber da versteht man schon, warum da mal einer auf den Plan kam, diesem Volk zu zeigen, was es bei ihm zu Hause täglich so anrichtet, und er ihnen ein Paar Türmchen mit vielen Toten umwerfen ließ?

@saschamaus75 11:35

" @11:18 Uhr von schabernack
>> Kolonialreiche haben aber nichts zu bieten<<
.
Da haben Sie Recht, für USA und UK ist die EU (leider wahr) irgendwas zwischen 'nützlicher Idiot' und 'direkter Feind'! -.-"
.
Ich frage lieber nach, weil es eigentlich dermaßen abwegig ist, dass ich Sie falsch verstanden haben muss: Haben Sie mit diesem Beitrag wirklich die EU als Kolonialreich bezeichnet?
Ich hoffe nicht, denn bisher habe ich Sie eigentlich für einen ernstzunehmenden Diskussionspartner gehalten, was sich im Fall EU-->Kolonialreich sofort zu 100% ändern müsste, was ich sehr bedauern würde.

@ w120, von 11:47

Googeln Sie weiter.
Es gibt in Russland noch viele weitere sehr interessante Dinge, die allerdings im Zusammenhang mit dem Artikel kaum erwähnenswert sind.

Aber das mit den Standbildern sollte sich doch klären lassen.

Wird Biden auch

den Aufmarsch der NATO-Truppen nahe der russischen Grenze zur Sprache bringen?

11:47, w120

>>Ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber auf den Satellitenbildern sehe ich überhaupt keine Bewegung,
es scheint sich um Standbilder zu handeln.<<
.
Es heißt ja auch Satellitenbilder und nicht Satellitenfilme.

12:14, suomalainen

Sie meinen, Putin würde einen NATO-Beitritt Finnlands als aggressiven Akt betrachten und Maßnahmen ergreifen, welcher Art auch immer?
.
Betrachten Sie Finnland als Teil des russischen Hinterhofs, der russischen Einflusssphäre?

Kiew: "keine große Ansammlung russischer Truppen"

@12:06 Uhr von Helmut_S.
Danke für die Klarstellung.
Zur Ergänzung:
Der Sekretär des ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (SNBO), Alexei Danilow, meinte in einem Interview: "Wir beobachten keine große Ansammlung von russischen Truppen." Er wies darauf hin, dass für einen Angriff das Vielfache an Truppen nötig wäre.

Am 02. Januar 2022 - 11:02…

Am 02. Januar 2022 - 11:02 Uhr von Corona vergib uns

Beruhigt Sie das jetzt?
So gesehen standen vor dem 1. September 1939 die Truppen auch auf eigenem Territorium zusammen gezogen und haben sich formiert.

->
'Freiwilliger Anschluss' Österreichs am 12. März 1938 - kein Problem?

...oder mit dem
Münchener Sicherheitsabkommen
,März 1939:

Annexion des Sudetenlandes -schriftlich befürwortet und mitgetragen von Frankreich,GB und Italien - die Sowjets fanden das überhaupt nicht toll.

Und Polen wollten die auch schützen (waren aber allein zu schwach) - GB und FR aber nicht...

Wenn man Geschichte bemühen will....

Wo sind denn die russischen Truppen?

"Dabei will er den Aufmarsch russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze zur Sprache bringen."
_
Seit Wochen behaupten die USA und deren Freunde, dass Russland in Grenznähe Truppen zusammengezogen hätte. Wenn man nach näheren Informationen sucht, findet man auf der US-amerikanischen Webseite militarytimes.com ein Satellitenbild, das eine Truppenansammlung in Yelnya zeigen soll.
_
Von Yelnya sind es 100 Kilometer bis zur weißrussischen(!) Landesgrenze. Die Ukraine ist über 300 Kilometer entfernt. Das entspricht dem Abstand der US-Basen in NRW zur österreichischen Grenze.
_
Die USA brauchen das Bedrohungsszenario für ihre "America first!"-Politik. Wir Europäer sollten die US-Politik nur unterstützen, wenn wir auch davon profitieren können. Die Schaffung einer künstlichen Bedrohungslage schadet Europa aber.

@Kambrium2 12:28

"Das derzeitige Problem ist nur dadurch entstanden, dass man im Westen sich nicht an Absprachen gehalten hat"
.
Leider sind Sie da nicht up to date.
Der Westen hat keine Absprachen gebrochen oder so etwas. Es gibt zu diesem Thema sehr klare Aussagen von Michail Gorbatschow, der überhaupt nicht verstehen kann, wieso das so hochgekocht wurde.
Er hat sich niemals hereingelegt gefühlt, weil es bei den Absprachen immer nur um die NATO auf DDR-Gebiet ging. Eine Erweiterung der NATO war damals überhaupt kein Thema, so dass man dazu auch keine Absprachen treffen konnte. Es gab schließlich noch den Warschauer Pakt.
.
"was Russland vom eigenen Anspruchdenken her als schwach und sich vorgeführt empfinden ließ."
.
Sie verwechseln Russland mit Putin.
Nur Letzterer muss seinem Volk etwas bieten, was es davon ablenkt, dass es ihm wirtschaftlich immer noch nicht besonders gut geht, obwohl Russland eines der öl- und gasreichsten Länder der Welt ist.
Bei Russen scheint Martialität gut anzukommen.

@ fathaland slim, 12:36

re @ 11:47, w120

Ergänzend sei hinzugefügt, dass es diese Satellitenfilme ja in Fernsehberichten zu sehen gab.
Vielleicht war das, bevor der User neu zum Forum gestoßen ist.

@11:25 Uhr von german-canadian

>> Wie kann man als Sozialist, so bezeichneten Sie sich des
>> oftmals selbst, ...
Ähh Kommunist, aber ansonsten richtig. -.-
.
>>so stramm hinter einem Rechtsnationalisten wie Putin
> stehen?
Da halte ich mich an die ganzen Russen, die ich persönlich kenne. Die sind auch nicht proPutin (evl. haben Sie mich da mißverstanden), ABER sowas wie dieser NATO-hörige Jelzin(!!!) darf NIEMALS wieder passieren. oO

Am 02. Januar 2022 - 12:36 Uhr von fathaland slim

Hallo fathaland slim,

"Niemand braucht US-Geheimdienste, um auf Satellitenbildern zu sehen, welche Truppenbewegungen es in Russland an der Grenze zur Ukraine gibt. Dort fahren nicht ein Panzer und ein Mannschaftswagen von rechts nach links umher."

Der user kann das ab und wird es mir heimzahlen
Aber Danke für den Hinweis.

12:00 Uhr von Bernd Kevesligeti / @schabernack

Wer was zu bieten hat oder nicht, daß kann an den Wanderungsbewegungen gesehen werden. Und da ist die Ukraine ein Auswanderungsland, einmal Richtung Polen aber auch in die entgegengesetzte Richtung.

Es geht aber nicht darum, wo sich einzelne Emigranten, oder größere Gruppen von Auswanderern, ein besseres Leben zu haben erhoffen. Ein Staat wie die Ukraine, dem seit 2014 von Russland ein Krieg aufgezwungen wird, kann keine besonders guten Bedingungen bieten.

So wie das nun mal im Russland von Mr. Putin ist. mit den Anrainerstaaten. Lasst ihr euch freiwillig kolonialisieren, dann lassen wir es bleiben, euch zu bedrohen. Post-zaristischer und post-sowjetischer Größenwahn.

Und zu bieten: Verbote von Medien wie laut "digital Fernsehen" vom 29.12. UKrlive.tv und Perwij Nesawissimij.

Das ist in Russland im El Dorado von Freiheit ja ganz anders.
Dort wurde erst vor wenigen Tagen «Memorial» erlaubt.

@ 12:15 Uhr von Klärungsbedarf

Mindestens einmal wöchentlich können Sie hier aus einer bestimmten Ecke die historische Verdrehung lesen, in der geleugnet wird, dass Srebrenica für einen der brutalsten Völkermorde nach dem 2. Weltkrieg steht, und stattdessen vorzugsweise die Grünen als Kriegstreiber verunglimpft werden. Es gibt Leute, die auf diese Propaganda allen Fakten zum Trotz hereinfallen bzw. wider besseren Wissens aktiv verbreiten. Die historische Wahrheit interessiert diese Leute nicht; Hauptsache man kann den derzeitigen politischen Gegner verleumden.
Wie heißt es doch: das erste Opfer jeden Krieges ist die Wahrheit - und man könnte hinzufügen: die Wahrheit ist meist auch das letzte Opfer, noch Jahrzehnte später.

@11:46 Uhr von Bolschewist

>> Tatsache ist, dass die Demokratien in Osteuropa
>> unter großer Zustimmung ihrer Bürger dem Bündnis
>> beigetreten sind,
.
Meinen Sie mit "Demokratien" jetzt Polen oder Ungarn? oO

@Nettie - Die Angst vor einem Angriff

11:34 Uhr von Nettie:
"Leider hat ,Moskau' schon mehr als einmal bewiesen, dass es für diese Befürchtungen [eines Angriffs] allen Anlass gibt."
_
Das stimmt, sofern man jede Maßnahme Russlands als "Angriff" bezeichnet, die nicht den Interessen der Gegenseite dienen. Einen militärischen Angriff, wie er hier von politisch interessierter Seite herbeifantasiert wird, gab es meines Wissens nach nicht.
_
Wer andere Menschen kontrollieren will, wird ihnen erst Angst machen, um sich dann als Beschützer aufspielen zu können.

11:40 Uhr von jukep

Übrigens ist es den Krimbewohnern egal wie wir die Übernahme nennen die Krimbewohner feiern es und empfinden es als Wiedervereinigung die ja ähnlich wie bei uns recht unblutig und mit demWunsch und Einverständnis der Bewohner stattfand das man von Zypern, Golanhöhen und dem Westjordanland nicht gerade behaupten kann.
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.
so sehe ich das übrigens auch !
aber das war nicht das Thema bzw. der Beitrag auf den ich antwortete Zitat :
>> 10:23 Uhr von Zufriedener Optimist
Welches Land hat ein anderes Land oder Teile mit Waffengewalt annektiert? <<
da gib es um Annektieren und nicht ob de Betroffenen desterwegen vor Freude ne Flasche Schampus aufmachten

und mir Zypern und Jugoslawien und wenn wir schon so penibel sind wäre da auch noch unsere Wiedervereinigung.

2:15 Uhr von Klärungsbedarf 11:35 Uhr von Flash Gordon Spiegelch

Sie halten Srebrenica sicher auch nicht für einen Völkermord ? Naja, Russland hat ja die entsprechende Resolution verhindert.
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-
man könnte so viele Beispiele nennen
Hutu/Tutsi, Khmer rouge ......
ob da tausend Zeichen ausreichen
für Unrecht in der Welt

@12:08 Uhr von Naturfreund 064

>> In der Ukraine ist ein Wechsel des Präsidenten durch
>> demokratische Wahlen immer noch möglich.
.
Es sei denn, dieser Präsident gefällt den USA (mal wieder) nicht und es kommt dann (mal wieder) zu einer irgendwasfarbenen Revolution. -.-

12:13 Uhr von w120 / @schabernack

Hallo, Danke.

Leider ist es ja verboten, aber es würde mich brennend interssieren (wenn vieleicht auch indiskret), woher Sie Ihre Kenntnisse über Japan haben.


Gerne, no problem.

Ein kurze Antwort, und indiskret ist die Frage nicht:
Ich habe ca. 8 Jahre als Angestellter für ein japanisches Unternehmen gearbeitet, ca. 1 Jahr davon in Tokyo. Dann waren wir noch einmal als Touristen dort. Ich habe per Internet unregelmäßig-regelmäßig Kontakt nach Kyoto, und kann inzwischen gar nicht so mies auch Japanisch.

@DrBeyer - Die EU sollte eine neutrale Position einnehmen.

12:31 Uhr von DrBeyer:
"Haben Sie [saschamaus75] mit diesem Beitrag wirklich die EU als Kolonialreich bezeichnet?"
_
Nein. Der Begriff stammt von Schabernack.
_
saschamaus75 hat die EU als "nützlichen Idioten" bezeichnet, was der sanktionshaltigen EU-Außenpolitik durchaus nahekommt.
_
Die EU sollte eine neutrale Position zwischen den Konfliktparteien Russland und USA beziehen und von beiden Seiten profitieren, statt die russlandfeindlichen Haltung der USA zu kopieren. Letzteres trägt völlig unnötig zur Spaltung Europa bei und bewirkt damit genau das, was die westliche Seite Putin immer wieder vorwirft.

11:13 Uhr von Corona vergib uns

Nur Beispiel Libyen:

Flugverbotszone erlassen durch die UN, Überwachung durch die NATO. Es war also der libyschen Armee verboten ihre Luftwaffe gegen die Rebellen einzusetzen.

Im norwegischen Fernsehen in der Nacht nach der UN-Resolution und danach gezeigt: Erfolgreiche Bombenangriffe der NATO auf Flughäfen, Kraftwerke, Kasernen, Panzer und sonstige Militäreinheiten.

Höhepunkt: Englische Flugangriffe auf einen Flüchtlingskonvoi, um ihn festzuhalten, bis Bodentruppen da sind.

Also m.E. kriegerische Handlungen, die das Mandat der UNO weit überschritten haben ohne vorher dem libyschen Herrscher den Krieg zu erklären.

@Klärungsbedarf um 12:24

1. Auch die Russen haben Atomraketen, aber nicht direkt an der Grenze zu Amerika stationiert. Die Nähe ist das Problem!!! Sie erinnern sich vielleicht, daß in der Kuba-Krise der US-Präsident Kennedy einen Krieg mit Rußland androhte, als diese Atomraketen auf Kuba stationiert hatten.

Ich traue den Kriegstreibern der NATO und hier besonders dem Generalsekreter Stoltenberg zu, es auf eine kriegerische Auseinandersetzung mit Rußland anzulegen.
Weshalb hat die NATO jährliche Militärausgaben in Höhe von 1000 Milliarden ( Rußland 60 Milliarden ) und diese sollen noch zwangsweise erhöht werden. Die NATO braucht eine Bedrohung, um diesen Wahnsinn zu begründen. Das ist der Grund, weshalb Putin als Aggressor benötigt wird.

@12:31 Uhr von DrBeyer

>> Ich frage lieber nach, weil es eigentlich dermaßen
>> abwegig ist, dass ich Sie falsch verstanden haben
>> muss
.
Da muß ich Sie leider enttäuschen. IMO hat die EU aus Sicht der USA maximal Vasallenstatus. =(
.
P.S.: IMO hat es auch niemals eine Euro-Krise gegeben. Das waren alles gezielte(!) Angriffe der USA
* Lehman-Pleite als (eigentlich stabilste) US-Bank, aber halt >80% auf dem europäischen Markt agierend
* die unerklärliche Abwertung der Bonitäten von geretteten(!) EU-Staaten durch die 3 US-Ratingagenturen
* ...
auf die Euro-Zone. =(

11:47 Uhr von w120

Ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber auf den Satellitenbildern sehe ich überhaupt keine Bewegung, es scheint sich um Standbilder zu handeln.

Macht man einzelnen Standbildern durch Animation Dampf unter dem Hintern, dann werden die Standbilder zu Movies. Macht man mit Satellitenblidern zwar eher nicht so, aber auch aus Standbildbetrachtung in zeitlicher Abfolge kann man Truppenbewegungen bestimmen nach Zeit und Ort.

@ 02. Januar 2022 - 12:28…

@ 02. Januar 2022 - 12:28 Uhr von Kambrium2
„Das derzeitige Problem ist nur dadurch entstanden, dass man im Westen sich nicht an Absprachen gehalten hat, was Russland vom eigenen Anspruchdenken her als schwach und sich vorgeführt empfinden ließ….“

_____

Das entspricht leider nicht der Wahrheit. Jegliche Zusagen galten gegenüber der Sowjetunion. Eines schönen Tages riefen
die drei Führer Russlands, der Ukraine und Weißrusslands im Weißen Haus an, um dem US Präsidenten mitzuteilen, dass sie die Sowjetunion auflösen wollten. Präsident Bush hatte nicht damit gerechnet, war äußerst besorgt, insbesondere wegen der Atomwaffen, die auf allen Terretorien verteilt waren.
Kleines Schönheitsproblem: Fadt alle der Nachfolgestaaten fühlten sich von Russland bedroht.
Warum?

@MehrheitsBürger - 11:26

"Die Telefondiplomatie des amerikanischen Präsidenten ist ein Anfang. In Genf müssen die Verhandlungspartner an einem Tisch ihre Positionen vorbringen und zu einem Verhandlungserfolg kommen."
.
Ich halte die "Diplomatie" der USA für sehr unterbelichtet, weil diese stets auf Eigennutz und Vormachtstellung ausgelegt ist. Die "Politik der Stärke" wird aufgrund ihrer Überlegenheit durchgezogen und hinterlässt meist sehr fragwürdige Ergebnisse, die dann diese diplomatischen Schwächen offenbaren.
.
Man kann ja aus den Stationen Irak-Krieg II, Libyen, Syrien, Afghanistan kritisch Bilanz ziehen - aber wozu? Die Politik der Stärke mit Fehlentscheidungen zu konfrontieren kann man sich schenken.
.
Das US-Interesse an der Ukraine wird also kaum auf wirtschaftlichem Gebiet zu suchen sein, so dass es geo-strategische Gründe sein müssen, hier aktiv zu werden.
Freiheit und Demokratie waren immer schon gute Motive für die Öffentlichkeit - aber wer kennt die Ziele, die das Pentagon hier verfolgt?

12:48, Nachfragerin

>Die USA brauchen das Bedrohungsszenario für ihre "America first!"-Politik.<<
.
Könnten Sie diesen Zusammenhang bitte etwas näher erklären?

@Klärungsbedarf um 12:19 Uh

Es geht nicht um die türkische Grenze sondern um die militärischen Provokationen des Kriegstreibers NATO: z.B-

Großes Manöver "Sea Breeze" im Schwarzen Meer.
An der Militärübung "Sea Breeze", die von den USA und der Ukraine geführt wird, beteiligen sich Tausende Soldaten sowie Dutzende Schiffe und Flugzeuge aus insgesamt 32 Ländern. Das Manöver solle etwa zwei Wochen dauern. Moskau empfindet dies vor eigenem Territorium als Provokation und forderte Washington deshalb auf, darauf zu verzichten.

@MehrheitsBürger - NATO-Osterweiterung

11:46 Uhr von MehrheitsBürger
"Die Wortwahl der 'NATO-Osterweiterung' ist ein Propaganda-Slogan ohne Wahrheitsbezug."
> Unsere Medien nutzen diesen "Propaganda-Slogan" bestimmt nur, weil der "verzögerte West-Rückzug des ehemaligen Warschauer Paktes" in keine Schlagzeile passt.

"Tatsache ist, dass die Demokratien in Osteuropa unter großer Zustimmung ihrer Bürger dem Bündnis beigetreten sind [...]"
> Untermauern Sie diese "Tatsache" bitte mit den tatsächlichen Umfragewerten. Eine Volksabstimmungen gab es bei der NATO-Osterweiterung meines Wissens nach nur in Ungarn.
_
"Wenn Putin Sicherheitsgarantien haben möchte, kann er die bekommen, wenn er sie seinen Nachbarn auch selbst gibt."
> Soll Putin seine Truppen aus Russland abziehen?
_
"Die NATO ist ein Defensiv-Bündnis [...]"
> Aber die "Osterweiterung" ist ein Propagada-Slogan? :D
_
"Niemand im Westen befürwortet territoriale Aggression."
> ... sofern Sie nicht vom Westen selbst ausgeht.

12:56, w120

>>Am 02. Januar 2022 - 12:36 Uhr von fathaland slim
Hallo fathaland slim,

"Niemand braucht US-Geheimdienste, um auf Satellitenbildern zu sehen, welche Truppenbewegungen es in Russland an der Grenze zur Ukraine gibt. Dort fahren nicht ein Panzer und ein Mannschaftswagen von rechts nach links umher."

Der user kann das ab und wird es mir heimzahlen
Aber Danke für den Hinweis.<<
.
Das Zitat stammt aber gar nicht aus meinem Kommentar.

@Corona vergib uns - einseitige Sichtweise

11:37 Uhr von Corona vergib uns:
"Ich mag es nicht, wenn man einseitig Partei für die Gegenseite ergreift."
_
Natürlich nicht. Immerhin sind Sie ehrlich und geben offen zu, dass Sie gar kein Interesse an einer neutralen Sichtweise haben.

Am 02. Januar 2022 - 12:59 Uhr von Omikron

Hallo Omikron,

muss ich mich jetzt betitelt fühlen oder...?

Und ja, es sollte auch etwas persönliches einfließen dürfen.

Im übrigen wünschte ich mir, so das Wort führen zu können, wie der user schabernack.

Als "Neuling" geht mir sicherlich noch vieles vorbei.
Man muss ja erst mal die "Usergruppen" identifizieren.

von schabernack 12:58

"Einzelne Emigranten, um die es nicht geht" ?
Mehr als 1 Million in Polen für die schlechtere Arbeit. Und schon vor Jahren 3,6 Millionen Arbeitsemigranten in Russland. Nach 2014 noch ein paar hunderttausend mehr durch die Kriegsflüchtlinge.
Und keine besonders guten Bedingungen, daß klingt diplomatisch: Laut Forbes beträgt das Kapital der 100 reichsten Ukrainer 37,5 Prozent des BIP(Moritz Gathmann zeit.de).

Und Ihre Reaktion auf die Medienverbote deuten ja darauf hin, daß da kein Freund des Pluralismus am Werk ist.

@12:52 Uhr von DrBeyer

>> Nur Letzterer [Putin] muss seinem Volk etwas bieten,
>> was es davon ablenkt, dass es ihm wirtschaftlich immer
>> noch nicht besonders gut geht
.
DAS ist genau wieder diese typisch-westliche Arroganz.
Der Westen legt (frei nach Schnauze) anderen Ländern Sanktionen auf, damit es der dortigen Bevölkerung schlecht geht.
Und wenn es der Bevölkerung dann tatsächlich schlecht geht, einfach die Sanktionen ausblenden und behaupten: 'Guckt mal, wie schlecht es denen dort geht'? oO

12:54. saschamaus75

>>@11:25 Uhr von german-canadian
>> Wie kann man als Sozialist, so bezeichneten Sie sich des
>> oftmals selbst, ...
Ähh Kommunist, aber ansonsten richtig. -.-
.
>>so stramm hinter einem Rechtsnationalisten wie Putin
> stehen?
Da halte ich mich an die ganzen Russen, die ich persönlich kenne. Die sind auch nicht proPutin (evl. haben Sie mich da mißverstanden), ABER sowas wie dieser NATO-hörige Jelzin(!!!) darf NIEMALS wieder passieren. oO<<
.
Hörigkeit ist ein begriff aus der Sexualwissenschaft.
.
Woran machen Sie Jelzins sexuelle Abhängigkeit von der NATO denn fest? Wie hat die sich geäußert?

12:11 Uhr von DeHahn

>>Vielleicht sollte man mal über die konkreten Probleme der Ukrainer sprechen: nicht gezahlte Renten, Armut, enorme Korruption und Kriegshandlungen in der Ostukraine. Aber das kommt alles vom Russen, oder?<<

Alles nicht. Aber der letzte Punkt, Kriegshandlungen in der Ostukraine (die anscheinend schon einige tausend Todesopfer gefordert haben) geht eindeutig auf Putins Konto.

13:04 Uhr von saschamaus75

Meinen Sie mit "Demokratien" jetzt Polen oder Ungarn? oO

Erstens beide nicht erst vorgestern beigetreten. Zweitens beide ganz sicher viel mehr Demokratie als Väterchen Frost Mr. Putin.

12:55, Omikron @Mehrheitsbürger

>>"...Hätte sich Russland vertragstreu an die Vereinbarungen der Schlussakte von Helsinki gehalten und die territoriale Integrität seiner Nachbarn respektiert, wäre der Welt diese Bedrohungslage erspart gebleiben..."
.
und welche Rolle spielt dabei die USA, mit ihrer militärischen und finanziellen Unterstützung der Ukraine?<<
.
Die Ukraine ist ein souveräner Staat und kann sich unterstützen lassen, von wem auch immer sie will.
.
>>Ach ja, die USA steht ja über internationalen Recht und kann Verträge nach ihren Interessen kündigen.<<
.
Das kann jedes Land der Erde. Wenn es unbedingt will. Es ist aber nicht klug. Aber niemand hat ja behauptet, Trump wäre klug.
.
>>Ganz nebenbei, nicht die Russen sondern die EUSA zündelt gewaltig, Beispiele gefällig?<<
.
Ja, bitte.

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