Kommentare - Ukraine-Konflikt: Biden setzt Telefon-Diplomatie fort

02. Januar 2022 - 07:01 Uhr

Nach seinem Gespräch mit Kremlchef Putin will US-Präsident Biden heute mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskij telefonieren. Dabei soll es auch um den Aufmarsch russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze gehen.

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Kommentare

Es dürfte klar sein, dass…

Es dürfte klar sein, dass die eigentlichen wesentlichen diplomatischen Deeskalations-Gespräche nicht die öffentlichkeitswirksamen zwischen Biden und Putin bzw. Selenskij sind, sondern im Hintergrund laufen. Dennoch ist jedes Gespräch sinnvoll, solange es denn ernsthaft von beiden Seiten geführt wird.
Dass es da Vorbehalte nach der völkerrechtswidrigen russischen Annexion der Krim gibt, ist wenig verwunderlich.
Es wäre gut, die UNO stärker federführend in dieser Situation einzubeziehen.

Respektierung von Sicherheitsinteressen

Wir Deutschen haben 1933 ein System zugelassen, welches den Genozid zu seinem systemischen politischen Werkzeug gemacht hat. Eingedenk diese Verbrechens ist bis heute Bestandteil unserer Politik : die Respektierung der Sicherheitsinteressen Israels. Ist in Vergessenheit geraten, daß die genozidiale Absicht und Handlung der Nazis sich genauso auf die slawischen Völker erstreckt hat und damit war vor allem das russische Volk gemeint. Statt die Sicherheitsinteressen Rußlands nun genauso zu respektieren und zu unterstützen, rücken deutsche PolitkerInnen in Kooperation mit den USA und ausgerechnet unter Verweis auf Menschenrechte gegen Rußland vor. Die territorialen Fragen innerhalb der Ukraine rechtfertigen eine solche Poitik in keiner Weise - und man kann vermuten, daß der US-Präsident diesen Aspekt nicht ganz unbeachtet lassen wird, trotz der verbalen Drohungen.

Diplomatie und Verteidigungsbereitschaft notwendig

Natürlich haben die Diplomatie und Gesprächsbereitschaft aller Seiten den Vorrang vor allen anderen Maßnahmen. Dazu müssen dann aber auch alle bereit sein.
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Sicherheitsgarantien sind für die Ukraine notwendig, zumal das Land durch Moskaus Truppenaufmarsch unter Druck gesetzt wird.
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Putin hat seine Sicherheitsgarantie schon alleine dadurch, dass die vielfach kleinere Militärmacht der Ukraine die Sicherheit Ruslands nicht bedrohen kann.
Jede andere Behauptung wäre lächerlich.
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Die USA, Russland, Europa und die Ukraine müssen miteinander reden, aber auf Augenhöhne und ohne Pistole an der Schläfe.

Leitplanke kann nur die Schlussakte von Helsinki sein

Wenn sich alle Parteien darauf verständigen, dass die "Schlussakte von Helsinki" die Leitlinie für Konfkliktbehandlung vorgibt, ist viel gewonnen. Es sei daran erinnert, dass diese Vereinbarung von der östlichen Seite des eisernen Vorhangs herbeiverhandelt wurde. Wenn sich auch Moskau daran erinnert und daran hält, wird alles gut.

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In der Schlussakte formulierten die teilnehmenden Staaten zehn Prinzipien zur Regelung ihrer Beziehungen. Sie bekannten sich:

- zur Achtung ihrer souveränen Gleichheit sowie der ihrer Souveränität innewohnenden Rechte,
- zum Verzicht auf die Androhung oder Anwendung von Gewalt,
- zur Unverletzlichkeit der Grenzen,
- zur Achtung der territorialen Integrität aller Teilnehmerstaaten,
- zur friedlichen Regelung von Streitfällen,
- zur Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der anderen Teilnehmerstaaten,
- zur Achtung der Menschenrechte und Grundfreiheiten,
- zur Achtung der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Völker,

Die Bedrohung der Grenzen von Nachbarländern muss aufhören

Seit der Unterzeichnung der Schlussakte wurden die territoriale Integrität von Ländern wie Georgien, Moldawien und der Ukraine durch den "großen Bären" mit Sitz in Moskau mehrfach und ernsthaft verletzt.
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Auch die Krise mit Migrantenströmen an der Grenze zwischen Belarus und den Staaten Litauen und Polen geht auf den selben Ursprung zurück, nur dass die Handlungen in dem Fall von dem weißrussischen Diktator angeführt werden.
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Beide Diktaturen lenken von ihren internen Schwierigkeit ab, indem sie Konflikte an den Grenzen anzetteln.
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Wenn das aufhört, ist wieder Frieden in Europa.
Putin und Lukaschenko sollten sich darum kümmern, die Verhältnisse ihrer Bürger im Innern zu verbessern, anstatt an den Grenzen zu zündeln.

Diplomatie, Gespräche und Interessenausgleich

Wenn die Gesprächsdiplomatie von Biden dazu führt, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und eine Sicherheitsarchitektur vereinbaren, ist gut.
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Die legitimen Interessen von Staaten, nach Sicherheit zu streben, ist die Verhandlungsgrundlage. Nur kann sich die Ukraine nicht zu einer Einflusszone des Kreml degradieren lassen. Augenhöhe aller Staaten ist unabdingbar.
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Das Interesse von Russland nach Sicherheit ist in Ordnung und auch leicht zu erfüllen. Niemand bedroht sie.

war nicht die Tage zu hören

das russische "Truppenmanöver" beendet, die Armee fort ?
was will man ?
Den Konflikt am köcheln halten

@ 02. Januar 2022 - 09:31…

@ 02. Januar 2022 - 09:31 Uhr von Sisyphos3
„war nicht die Tage zu hören
das russische "Truppenmanöver" beendet, die Armee fort ?
was will man ?
Den Konflikt am köcheln halten“

____

„Armee fort?“
Auf rt vielleicht. In seriösen Medien nicht.

Der Konflikt

ist ja zwischen vielen Ländern mit einem, früher waren das 2 Blöcke, wobei der eine nur noch sehr klein ist.
Lösungen sehe ich auf Anhieb nicht, wenn das stimmt, das die Truppen 250 -300 tief im eigenen Territorium stehen.
Aber ich weiß es natürlich nicht, ist ja nur was man lesen kann, und ich gehe davon aus, das im Hintergrund mehr läuft, in Öffentlichkeit wird nur preisgegeben was nötig ist.
Die RF ist nirgends mehr dabei, außer bei G20, wenn ich das richtig weiß, sanktioniert ist sie auch stark, also hat die RF nicht mehr viel Optionen, außer sich von den Länder in Europa zu trennen.
Das ist sicher nicht gut, aber ich sehe auch keine Lösung, die Grenzen werden sicher ausgebaut, und in einiger Zeit auch die Leitungen geschlossen, weil nicht mehr benötigt.
So in etwa ist die Lage für RF aus meiner Sicht, eine etwas verfahrene Kiste, das es mit Biden zu einer Lösung kommt, sehe ich nicht, zumindest nicht nach den Artikel die zu lesen sind.

Telefon Diplomatie im Ukraine Konflikt?

Das ist in jedem Fall richtig den Gesprächsfaden nicht abreißen zu lassen!
Allerdings bin ich auch der Auffassung, dass dem Anliegen Russlands gegen eine NATO Osterweiterung mehr Gehör verschafft werden sollte. Vielleicht kann ein Gespräch zwischen Biden und Selenskij hierzu zur Deeskalation des Konflikts beitragen. Ich erinnere daran, dass seinerzeit die USA auch nicht dulden mochten, dass die damalige Sowjet Union Kuba, vor den Toren der USA, als Aufmarschgebiet nutzen wollte. Von daher sollte man auch Russlands Sorgen im Ukraine Konflikt ernst nehmen.

Am 02. Januar 2022 - 08:57 Uhr von MehrheitsBürger

"Putin hat seine Sicherheitsgarantie schon alleine dadurch, dass die vielfach kleinere Militärmacht der Ukraine die Sicherheit Ruslands nicht bedrohen kann.
Jede andere Behauptung wäre lächerlich."

Oha, .... man muss also militärisch überlegen sein um Schaden an anrichten zu können.... der dann als Gefährdung der Sicherheit gelten wird.

In dem Sinne, erzählen Sie mal der Bundesregierung das es hier keine Sicherheitsprobleme durch Terrorismus jeglicher Art gibt oder geben könnte... die sollen aufhören so etwas zu behauten, sonst machen Sie sich lächerlich.

Ja, so geht das!

Man muss durch ständige Wiederholungen eine "Gefahrenlage" in die Hirne der Menschen einbrennen, bis sie zum Handeln bereit sind. Beispiele: Afghanistan, Irak, Syrien, Lybien ...... Und so werden wir täglich mit der Gefahr für die Ukraine berieselt.
.
Ich erinnere aus dem kalten Krieg auch noch die Grafiken, welche den Vormarsch russischer Panzer in drei Keilen über ganz Europa veranschaulichten.

Es war ein Fehler ...

... die Ukraine nicht schon längst in die NATO aufzunehmen. Aber Fehler kann man ja korrigieren.

Ukraine-Konflikt: Biden setzt Telefon-Diplomatie fort....

Am 10. Januar gibt es in Genf gemeinsame Beratungen. Am 12. Januar kommt der NATO-Russland-Rat zusammen.
Chancen für eine Einigung ? Vorschläge dafür gibt es genug: Keine Waffensysteme in die Nähe des Gegners. Bei Manöver die Einführung einer Mindestdistanz zur Grenze. Gerade gab es ukrainisch-französische Marinemanöver im Schwarzen Meer (wie schon mit britischen). Nach dem EU-Außenbeauftragten Borell erwägt die EU eine militärische Trainingsmission in der Ukraine.
Und ob es in Zukunft dazu kommt, daß einseitig aufgekündigte Rüstungskontrollvereinbarungen wieder in Kraft gesetzt werden(ABM,INF,SALT,Open Sky) ?

Respektierung von Sicherheitsinteressen

>>>Am 02. Januar 2022 - 08:57 Uhr von Esche999

Statt die Sicherheitsinteressen Rußlands nun genauso zu respektieren.<<<

Alles schön und gut, aber was ist mit den Sicherheitsinteressen der Ukraine. Soll die wegen den Machtspielchen Russland und USA unterm Tisch fallen.
Was glaubt denn Russland wie die Welt (USA, EU) reagiert, wenn die Krim annektiert und die Teile der Ostukraine, die von Russland massiv militärisch unterstützt werden, reagiert?

@ MehrheitsBürger

Leitplanke kann nur die Schlussakte von Helsinki sein

Putin und die rechtsnationalen Hardliner im Kreml fühlen sich offenbar nicht an die Schlussakte von Helsinki gebunden.

@ Sisyphos3, um 09:31

Da war, wenn ich mich recht entsinne, die Rede davon, dass ein Bruchteil der Armee abgezogen sei, die Rede war von 10.000 Soldaten.

Das wären dann nicht mal 10 %.

@ MehrheitsBürger

Wenn das aufhört, ist wieder Frieden in Europa.
Putin und Lukaschenko sollten sich darum kümmern, die Verhältnisse ihrer Bürger im Innern zu verbessern, anstatt an den Grenzen zu zündeln.

Die Amtszaeit auch dieser Potentaten kann nicht ewig sein.

@ 08:57 Uhr von Esche999 Sicherheitsinteressen?

Wer hält doch gleich die Krim besetzt? Einmaschieren und dann Wahlen untere Bewachung einer Armee? Das machen Diktaturen die sich ein Deckmäntelchen geben wollen… Und dass „annektieren“? Welches Land hat ein anderes Land oder Teile mit Waffengewalt annektiert? Kein Wunder das alle in die NATO wollen… Von Stalins Morden über Prager Frühling - die Verharmlosung und Relativierung in den sozialen Medien ist für mich nur Propaganda - und ja die USA haben auch manchmal schreckliche Präsidenten (Bush, Trump) - aber die dürfen nur maximal 8 Jahre und können vorher abgewählt werden, das hat etwas mit der Pressefreiheit zu tun, die es in Russland schon lange nicht mehr gibt!

@09:22 Uhr von Bolschewist

>> Das Interesse von Russland nach Sicherheit ist in
>> Ordnung und auch leicht zu erfüllen. Niemand
>> bedroht sie.
.
Ähh, Sie bezeichnen die NATO als "Niemand"? oO

Wo stehen die russischen Truppen?

Wenn man sich informiert, dann wird schnell klar, dass die russischen Truppen auf eigenem Territorium im Durchschnitt 250km von der ukrainischen Grenze entfernt stationiert sind. Das entspricht der Entfernung von Nürnberg nach Österreich, oder nach Frankreich bzw. Tschechien. Schaut euch das mal auf der Landkarte an! Da haben offensichtlich im Westen einige Politiker oder Medien eine behandlungsbedürftige Phobie vor Russland. Die Russen können auf eigenem Land ihre Soldaten dorthin stellen, wo sie mögen! Und darüber hinaus haben NATO-Soldaten nichts, aber auch gar nichts in der Ukraine verloren.

Interessenssphäre

Man kann sich nur wundern über die naive Vorstellung vieler Politiker und Experten.

Natürlich hat Russland Interessen, über die man miteinander reden muss.

Und das ist auch gar nichts Neues. Nach dem Fall der Sowjetunion wurden russische Interessen berücksichtigt und es wurde vereinbart in den neuen Nato Staaten keine Nuklearen Sprengköpfe zu stationieren. Da hat keiner etwas von "Souveränität" schwadroniert sondern es war klar, dass Russland solch eine Bedrohung nicht tolerieren würde. Damit hatte auch niemand Probleme und wir haben es diesem Umstand zu verdanken, daß auch in den neuen Bundesländern KEINE Atomwaffen stationiert sind.

Warum die EU dachte, dass Russland erfreut sein sollte, seine Schwarzmeerflotte auf der Krim auf einmal auf NATO Gebiet vorzufinden, wissen die beteiligten Politiker und Experten auch nicht.

Dass Putin dies nicht akzeptiert, war von vornherein klar. Da war es naheliegend, die Schenkung der russischen Krim an die Ukraine rückgängig zu machen.

Glaubensfragen

09:50 Uhr von zöpfchen
@ 02. Januar 2022 - 09:31 Uhr von Sisyphos3
„war nicht die Tage zu hören
das russische "Truppenmanöver" beendet, die Armee fort ?
was will man ?
Den Konflikt am köcheln halten“
„Armee fort?“
"Auf rt vielleicht. In seriösen Medien nicht."

Da Quellen der seriösen Medien amerikanische Geheimdienste sind, sind diese nach den Erfahrungen der Vergangenheit in ihrem Aussagewert und Wahrheitsgehalt als Glaubensfragen einzustufen.

8:57 Mehrheitsbürger

Alles schön und gut was sie schreiben
aber warum richten sie ihre Appelle nur in eine Richtung?

Russland fühlt sich nicht von der Ukraine bedroht sondern von der gigantischen Militärmaschine Nato die ja offensichtlich immer näher an Russland herangerückt ist und weiter heranrücken will.
Wennn es um Grenzverschiebungen und Menschenrechte geht müsste die Natoführung erst mal in den eigenen Mitgliedsstaaten aufräumen. Sagt ihnen Türkei, Zypern und Jugoslawien, Kosovo etwas?
Es scheint, wenn es um Russland geht die hehren Werte wie eine Monstranz vor sich her getragen werden, dieselben Werte aber wenn es um die eigenen Interessen geht schnell in einem Tresor verschwinden. Wobei dieses vorrücken der Nato an Russlands Grenzen niemals im Interesse von Europa sein kann. Überhaupt stellt sich die Frage wem dieses Militärgedöns dienen soll, bei einer Auseinandersetzung wäre Europa der Betroffene aber der der Natobefehlshaber wie immer sehr weit weg vom Kriegsgeschehen.

@Mehrheitsbürger

Viele Posts und joviale Sätze reichen manchmal nicht.
Die Krim ist futsch. Die wird von russischer Seite niemals aufgegeben werden.
Die USA, und somit die Nato haben die gleiche Entscheidung getroffen.
Die "Grenzspielereien" Russlands verhindern die Aufnahme der Ukraine in die EU und Nato.
Minsk ist bisher auch nur eine lose Blätter Sammlung.
Jetzt ist es wichtig auch mal einen Hochkaräter ein zu setzen der sich noch nicht durch "Profilschärfung an Russland" ins diplomatische Aus befördert hat.
Frau Baerbock, zum Beispiel, hatte ihr Amt noch nicht angetreten als sie sich verbal schon jeglichen diplomatischen Ansatz genommen hat.
Nicht besonders schlau. Überheblich... und so kommen mir viele Menschen vor wenn es um Russland geht.

Für den eigenen Spiegel blind

Ständig dieses Krim Gequatsche.
Alle die andauernd die Annexion der Krim dem Putin hier in diesem Forum vorwerfen, sehen wohl das eigene Spiegelbild nicht.
Mal zur Augenöffnung...
1999 haben wir die Nato (auch wir Deutschland) völkerrechtswidrig und ohne ein UN-Mandat Serbien überfallen und zusammengebomt .
Um unseren völkerrechtswidrigen Verstoß vor unserem eigenem Volk zu rechtfertigen, haben wir dann Serbien 15% des Territorium weg genommen, indem wir völkerrechtswidrig und gegen der noch heutigen geltenden und für alle bindenden UN-Resolution des Weltsicherheitsrates ein quasi Land Kosovo anerkannt haben, obwohl in dieser besagten UN-Resolution 1244 die Souveränität und territoriale Integrität Serbien (also inkl. Kosovo) garantiert.
Putin wies uns über Jahrelang auf das Völkerrecht diesbezüglich hin. Uns war dies aber wurscht, wir haben unsere Interessen.
Tja, dann hat sich halt der Putin gedacht, halte ich euch mal den Spiegel hin im eigenen Interesse.

09:22 Uhr von MehrheitsBürger

Zitat:
"Das Interesse von Russland nach Sicherheit ist in Ordnung und auch leicht zu erfüllen. Niemand bedroht sie."

Vollkommen richtig. Auch die NATO-Staaten drohen nicht mit Militäraktionen, sondern sanktionieren. Aber:

Aus Sicht der Nicht-NATO-Staaten greifen sie möglichst ohne Vorwarnzeit und Kriegserklärung unter irgendeinem Vorwand an. Dafür können diese Staaten sogar auf Beispiele der letzten 30 Jahre zeigen.

@9:15MehrheitsBürger

Zitat://Beide Diktaturen lenken von ihren internen Schwierigkeit ab, indem sie Konflikte an den Grenzen anzetteln.// Bei Belarus beurteile ich die Flüchtlingsschleusung als Racheakt der Regierung wegen der EU Sanktionen.
Bei Rußland ist die Sache noch unklar. Sind die Sicherheitsbefürchtungen durch die Erweiterung der Nato echt oder sind sie nur ein Täuschungsmanöver für wiedererwachten Expansionsdrang. Wenn ich die vergangenen Entwicklungen bezüglich Rußlands bewerte, neigt sich mein Pendel eher in Richtung des wiedererwachten Expansionsdranges. Wenn die jetzt geführten Gespräche mit Rußland keinen Einigungswillen Rußlands erkennen lassen, fällt meine Beurteilung eindeutig aus.

10:23 Uhr von Zufriedener Optimist

Welches Land hat ein anderes Land oder Teile mit Waffengewalt annektiert?
....................
.
also mir würde da auch der Golan einfallen oder das Westjordanland

10:28 Uhr von der.andere

Da Quellen der seriösen Medien amerikanische Geheimdienste sind, sind diese nach den Erfahrungen der Vergangenheit in ihrem Aussagewert und Wahrheitsgehalt als Glaubensfragen einzustufen.

Niemand braucht US-Geheimdienste, um auf Satellitenbildern zu sehen, welche Truppenbewegungen es in Russland an der Grenze zur Ukraine gibt. Dort fahren nicht ein Panzer und ein Mannschaftswagen von rechts nach links umher.

Spiegelchen 2

Es gibt im Moment genau 104 Staaten, die dem Putin die Annexion der Krim vorwerfen können.
Diese haben eben den Kosovo nicht anerkannt, und somit den Landraub versucht.
Wir jedoch gehören zu den Landräubern und haben absolut gar keine moralisches Recht, Putin auch irgendwas bezüglich der Krim vorzuwerfen. Denn dieser hat zumindest nicht das ganze Land bombardiert.
Das Recht erhalten wir erst, wenn wir unseren Fehler ausbessern.
Solange dies nicht passiert, sollten wir lieber still sein.
Und da hilft auch kein gelabere von Ausnahmen und so, weil dann macht jeder seine Ausnahme, wie man ja sehen kann.
Aber wie es oft so im leben ist, den eigenen Spiegel sieht man nicht, doch sind die Augen scharf wie bei einem Falken, wenn sie in die Nachbarschaft oder Ferne blicken.

@MehrheitsBürger um 09:15 Uhr

Der US-Präsident Biden ist für mich unglaubwürdig.

Es gibt Filme mit dem ehemaligen Außenminister Genscher, die beweisen, daß der Westen im Rahmen der Wiedervereinigung Deutschlands Rußland versprach, die NATO nicht nach Osten auszudehnen. Aber die Kriegstreiber der USA und der NATO haben sich leider durchgesetzt und die USA hat dann die rechtsradikalen „Rebellen“ in der Ukraine beim Maidan-Putsch politisch und finanziell mit 5 Milliarden Dollar ( Nuland ) unterstützten. Dies sind Fakten.

Deshalb habe ich große Sorgen um den Frieden in Europa und mehr Angst vor den Aggressionen der NATO als vor Putin, zumal die USA auch die Rüstungskontroll-Verträge AMB, INF und Open-Sky gekündigt haben. Dies geschah sicher nicht im Interesse des Friedens in Europa!!!

Hallo, zunächst bitte ich…

Hallo,

zunächst bitte ich den user schabernack nachträglich um Erlaubnis seine Aussage entfremdet nutzen zu dürfen (Tiger).
/em>
Ob das Telefonat für mich wichtig ist? Weiß ich nicht, kenne ja nicht den Inhalt.

Vielleicht sollte man mal wieder daran denken, das es hier nicht um ein Computerspiel geht, das man wieder neu starten kann.

Meine Meinung als kleiner Bürger, bin ich bereit für Demokratie oder Werte in den Krieg zu ziehen. Ja
Finde ich das im Westen im Moment wieder? Nein.

Würde ich unter Putin schlechter Leben als unter Biden?
Vergleichen wir mal die Sozialsysteme (kleiner Scherz).

Da das Ende naht, also das Ende der Zeichenmöglichkeit,
es soll Feuerwehrleute geben, die ein Feuer anzünden, um dann als Retter in der Not in Erscheinung zu treten.
Ja, sogar um den Preis, dass die Bewohner des Hauses mit verbrannt werden.

@ der.andere, um 10:23

Ihre Anspielung auf den schon mal äußerst fragwürdigen Wahrheitsgehalt dessen, was amerikanische Geheimdienste herausgefunden zu haben behaupten, ist sicherlich nicht unberechtigt.

Wie aber stehen Sie zu den Satellitenaufnahmen, die eindeutig zeigten, was Putin da in der Nähe der ukrainischen Grenze an "mobilem Kampfgerät" hatte auffahren lassen?

Russische Interessen

Was ich an Russland gar nicht verstehe ist, warum sie immer wieder ihre sogenannetn Interessen hervorheben, aber in allen Belangen ob wirtschaftlich oder anderem, so sehr von USA, EU, China usw. abhängig sind.
Die Wirtschaft ist am Boden und wird nur durch massive Subventionen am Leben gehalten.
Russland ist alleine durch ihre Ressourcen so reich, das sie wirtschaftlich zu den führenden Nationen gehören müssten.
Aber nein, die Bevölkerung wird immer ärmer und unzufriedener und es wird immer nur mit dem Finger auf die bösen anderen gezeigt.
Anstatt sich mal zu öffnen, Geld zu verdienen und die Wirtschaft und damit auch den Lebensstandard anzukurbeln, laboriert man an den Postsowjetischen Betonstrukturen.
So wird das nichts mit Weltmacht.

@ wenigfahrer

Lösungen sehe ich auf Anhieb nicht, wenn das stimmt, das die Truppen 250 -300 tief im eigenen Territorium stehen.

Beruhigt Sie das jetzt?
So gesehen standen vor dem 1. September 1939 die Truppen auch auf eigenem Territorium zusammen gezogen und haben sich formiert.

Am 02. Januar 2022 - 10:28 Uhr von der.andere

"Auf rt vielleicht. In seriösen Medien nicht."
-
Am 25.12.2022 haben das alle Deutschen Medien in Artikeln gebracht, von ZDF bis t-online, sind das für Sie keine seriösen Medien?.

@ Flash Gordon

Es gibt im Moment genau 104 Staaten, die dem Putin die Annexion der Krim vorwerfen können.

Kein anderes Land hat die Annexion der Krim anerkannt, bis auf Belarus. Die Annexion der Golanhöhen wurde ja auch nur von den USA anerkannt.

@ der.andere

Da Quellen der seriösen Medien amerikanische Geheimdienste sind ...

Wer hindert Sie denn, sich die Satellitenbilder der russischen Truppenkonzentration mit eigenen Augen anzusehen?

@ Flash Gordon

Das Recht erhalten wir erst, wenn wir unseren Fehler ausbessern.
Solange dies nicht passiert, sollten wir lieber still sein.

Welche Fehler?
Wir haben sehr wohl das Recht, Russland auf die immer noch andauernden Menschenrechtsverletzungen auf der Krim aufmerksam zu machen.

@ Flash, um 10:49

Würden Sie noch klarstellen, wen Sie mit "wir" meinen?

Und wenn Sie den Begriff "Ausnahmen" ersetzen durch "Aufnahmen" kommen Sie dem näher, was sich in der Nähe der Grenze zur Ukraine tut.

Putin hält "uns" den Spiegel vor - sorry, das ist dermaßen fern dessen, was dieser Mann denkt...

Aber Sie haben durchaus eine poetische Ader.

@ Juergen

Aus Sicht der Nicht-NATO-Staaten greifen sie möglichst ohne Vorwarnzeit und Kriegserklärung unter irgendeinem Vorwand an.

Das haben sie bislang jedoch noch nicht getan. Warum sollten sie es zukünftig tun?

Wo sind die ARD-Faktenfinder?

"... Aufmarsch russischer Truppen nahe der ukrainischen Grenze zur Sprache bringen."
Wieviel ist eigentlich"nahe"? Ich möchte die genaue Entfernung schon gerne wissen. Ich habe was von 250-400 Kilometer gelesen und gehört. Es konnte natürlich die böse russische Propaganda sein, deswegen könnten uns immer objektiven ARD-Faktenfinder genauestens darüber aufklären. Und bei der Gelegenheit könnten sie uns auch darüber aufklären, wie weit die ukrainischen Truppen von der russische Grenze entfernt sind.
Danke im Voraus.

10:24 Uhr von saschamaus75

>> Das Interesse von Russland nach Sicherheit ist in
>> Ordnung und auch leicht zu erfüllen. Niemand
>> bedroht sie.
.
Ähh, Sie bezeichnen die NATO als "Niemand"? oO


Hätte das Russland von heute das von Mr. Putin für die direkten Nachbarländer auch nur irgendetwas Attraktives zu bieten als das völlig Unattraktive der ständigen Bedrohung von Nachbarn. Dann hätte Russland so eine Art von Gürtel von Staaten um sich herum, die alle gar nicht in EU und / oder NATO wollen würden.

Mr. Putins Russland hat aber gar nichts zu bieten, was es attraktiv macht, sich Bevormundung, Gängelung, und Bedrohung durch Russland zu unterwerfen, das Mr. Putin lieber heute als morgen wieder so hätte, wie das Kolonialreich Sowjetunion einst war.

Kolonialreiche haben aber nichts zu bieten, was Länder freiwillig dazu bringt, kolonialisiert werden zu wollen. So ist das auch bei der Ukraine, und daher muss Mr. Putin die Ukraine weiter bedrohen. Überfallen hat er die Ostukraine ja schon.

@ Gogolo

Die Russen können auf eigenem Land ihre Soldaten dorthin stellen, wo sie mögen!

Der Aufmarsch an der Grenze zur Ukraine ist eine klare Drohung. Das sieht jeder Beobachter weltweit so.

Und darüber hinaus haben NATO-Soldaten nichts, aber auch gar nichts in der Ukraine verloren.

Ich bin für einen NATO-Beitritt der Ukraine, denn dann können NATO-Truppen das Land sichern und die Probleme, die wir jetzt haben sind weg. Dann kann Putin sich nichts mehr herausnehmen.

Standort

10:49 Uhr von schabernack
10:28 Uhr von der.andere

>>Da Quellen der seriösen Medien amerikanische Geheimdienste sind, sind diese nach den Erfahrungen der Vergangenheit in ihrem Aussagewert und Wahrheitsgehalt als Glaubensfragen einzustufen.

Niemand braucht US-Geheimdienste, um auf Satellitenbildern zu sehen, welche Truppenbewegungen es in Russland an der Grenze zur Ukraine gibt. Dort fahren nicht ein Panzer und ein Mannschaftswagen von rechts nach links umher.<<

Die Satellitenbilder kommen von den US-Geheimdiensten, und die erzählen dann wo der Standort dieser Truppen ist - also Glaubensfragen!

@saschamaus75

Ich habe da mal eine Frage.

Wie kann man als Sozialist, so bezeichneten Sie sich des oftmals selbst, so stramm hinter einem Rechtsnationalisten wie Putin stehen?

Die völkerrechtswidrige Annexion der Krim war ein Auslöser

Die gewaltsame und völkerrechtswidrige Annexion der Krim und die Quasi-Besetzung der Ostukraine durch kreml-gesponsorte Truppen in den von niemandem anerkannten "Volksrepubliken" waren der Auslöser für die gegenwärtige Krise.
-
Hätte sich Russland vertragstreu an die Vereinbarungen der Schlussakte von Helsinki gehalten und die territoriale Integrität seiner Nachbarn respektiert, wäre der Welt diese Bedrohungslage erspart gebleiben.
-
Die Telefondiplomatie des amerikanischen Präsidenten ist ein Anfang. In Genf müssen die Verhandlungspartner an einem Tisch ihre Positionen vorbringen und zu einem Verhandlungserfolg kommen.

@11:08 Uhr von Corona vergib uns

>> Wer hindert Sie denn, sich die Satellitenbilder der
>> russischen Truppenkonzentration mit eigenen Augen
>> anzusehen?
.
Stammen diese Satellitenbilder zufällig aus derselben Quelle, die uns diese berühmt/berüchtigten irakischen Massenvernichtungswaffen gezeigt haben? oO

Der Konflikt kann nur entschärft werden, wenn Menschen statt

Waffen sprechen - und das gilt für ALLE „Seiten“
.
„Der Westen befürchtet, Moskau könnte das Nachbarland angreifen“
.
Leider hat „Moskau“ schon mehr als einmal bewiesen, dass es für diese Befürchtungen allen Anlass gibt. Und dass es dagegen keinerlei Grund gibt, auf diese Dementis auch nur das Geringste zu geben:
„Der Kreml dementiert jegliche Angriffspläne, >> weist Kritik an den Truppenbewegungen zurück“
.
Die bleibt trotzdem bestehen. Weil sie nur allzu begründet (und berechtigt) ist.

Popanz

10:23 Uhr von Zufriedener Optimist
@ 08:57 Uhr von Esche999 Sicherheitsinteressen?

>>Wer hält doch gleich die Krim besetzt? <<

Streichen Sie die Krim aus Ihrer Argumentation! Da haben Wahlen stattgefunden mit einem eindeutigen Ergebnis. Auf der Krim leben mehrheitlich Russen, die täglich sehen wie es ihren Landsleuten in der Ostukraine geht. Wer glaubt denn im ernst das diese bei einer erneuten Abstimmung sich für ein Leben in der abgewirtschafteten Ukraine entscheiden würden? Die Krim ist ein Popanz um Russland täglich vorzuführen - Propaganda halt.

@ DeRus

Und bei der Gelegenheit könnten sie uns auch darüber aufklären, wie weit die ukrainischen Truppen von der russische Grenze entfernt sind.
Danke im Voraus.

Das erinnert mich an das Zitat:
"Seht nur, David hat eine Schleuder. Wie unfair."

@11:18 Uhr von schabernack

>> Kolonialreiche haben aber nichts zu bieten
.
Da haben Sie Recht, für USA und UK ist die EU (leider wahr) irgendwas zwischen 'nützlicher Idiot' und 'direkter Feind'! -.-

Spiegelchen 3

Da ich sehe, dass viele mein Kommentar nicht verstanden haben.
Er bezog sich im ganzen auf uns. Uns sind wir, die Natomitglieder. Wir Deutsche. Deutschland.
Und der Kommentar bezog sich auf das Nichtachten der Souveränität und territoriale Integrität anderer Staaten, das wir in diesem Moment immer noch selber betreiben, dieses dem Putin sogar selbst vorgeworfen haben, es ihm aber als Fehler auf die Nase reiben.
Den Fehler könnten wir ausbessern, indem wir anfangen die geltende UN-Resolution 1244 zu befolgen, und die Anerkennung der Unabhängigkeit des Kosovos als Staat zurück ziehen. Serbien die Kriegsschäden bezahlen und uns beim serbischen Volk entschuldigen.
Dann hätten wir wieder das moralische Recht dem Putin sowas wie Souveränität und territoriale Integrität auf die Nase zu reiben.
Und nein, mein Kommentar bezog sich nicht auf Putin, sondern lediglich auf unser eigenes Spiegelbild. Zumindest für den, der noch in den Spiegel schaut.

@ 11:22 Uhr von der.andere --- Russland gibt den Aufmarsch zu

"Die Satellitenbilder kommen von den US-Geheimdiensten, und die erzählen dann wo der Standort dieser Truppen ist - also Glaubensfragen!"
-
Russland bestreitet den Aufmarsch der Truppen in den genannten Gebieten nicht. Also sind das keine "Glaubensfragen" sondern Fakten.
-
Wenn es je darum geht, wem zu glauben ist, dann haben die westlichen Demokratien eindeutig den Vorzug vor der Diktatur. Unsere Freiheitsrechte sind in unserem täglichen Leben schließlich für jeden Bürger gelebte Tatsache.
In der Diktatur sind Propaganda und Wahrheit nicht zu unterscheiden.

@ Flash Gordon

Tja, dann hat sich halt der Putin gedacht, halte ich euch mal den Spiegel hin im eigenen Interesse.

Ich mag es nicht, wenn man einseitig Partei für die Gegenseite ergreift.

Satellitenbilder

Hallo,

direkt gegoogelt.
Für meine Augen leider zu unscharf.
Bilder kommen wohl von "Privatfirmen", allerdings weiß man, dass das eine Spezialität der USA ist.

Jetzt werde ich mal ein paar Tage nach Bilder der Natotruppen googlen.

Erste Versuche sind leider fehlgeschlagen.
Ich bekomme immer welche von Ramstein und Landschaftbilder der Eifel gezeigt.

Damit keine Missverständnisse auftreten, ich kann weder der Regierung in USA oder der in Russland (oder der in..Nein, das schreibe ich jetzt lieber nicht) Sympathie entgegen bringen.
Aber Biden und Freunde sind nicht Amerika und Putin ist nicht Russland.

@ Corona

„Ich bin für einen NATO-Beitritt der Ukraine, denn dann können NATO-Truppen das Land sichern und die Probleme, die wir jetzt haben sind weg. Dann kann Putin sich nichts mehr herausnehmen.“

Sie glauben also, wenn die NATO-Truppen die Ukraine sichern, dürfte sich Putin nicht herausnehmen, auf russischer Seite Soldaten und Gerät zu positionieren? Und wie würde die NATO das im konkreten Fall verhindern, wenn er es doch ganz legitim tut? Angriff auf russisches Staatsgebiet, um die Positionierung russischer Soldaten auf russischem Gebiet zu verhindern...?

10:48 Sisyphos3

"Also mir würde da noch Golan und Westbank einfallen..."

und mir Zypern und Jugoslawien und wenn wir schon so penibel sind wäre da auch noch unsere Wiedervereinigung.

Übrigens ist es den Krimbewohnern egal wie wir die Übernahme nennen die Krimbewohner feiern es und empfinden es als Wiedervereinigung die ja ähnlich wie bei uns recht unblutig und mit demWunsch und Einverständnis der Bewohner stattfand das man von Zypern, Golanhöhen und dem Westjordanland nicht gerade behaupten kann.

von Corona vergib uns 11:10

"Welche Fehler" ? Die Frage zeigt etwas über das Selbstverständnis: Eingebaute Vorfahrt, egal was ist.
Im Zweifel handelt es sich um Kollateralschäden (Jamie Shae) mit angereicherter Munition....

11:22 Uhr von der.andere / @schabernack

Die Satellitenbilder kommen von den US-Geheimdiensten, und die erzählen dann wo der Standort dieser Truppen ist - also Glaubensfragen!

Als ob US-Geheimdienste die einzigen auf der ganzen Welt wären, die Satellitenbilder machen können. Sonst kann das niemand.

Die NATO weitet sich nicht aus, Demokratien treten ihr bei

Die Wortwahl der "NATO-Osterweiterung" ist ein Propaganda-Slogan ohne Wahrheitsbezug.
-
Tatsache ist, dass die Demokratien in Osteuropa unter großer Zustimmung ihrer Bürger dem Bündnis beigetreten sind, wiel sie sich nur dann sicherer fühlen. Es ist ihr souveränes Recht das zu tun und bedarf keiner Erlaubnis durch den Kreml
-
Wenn Putin Sicherheitsgarantien haben möchte, kann er die bekommen, wenn er sie seinen Nachbarn auch selbst gibt. Die NATO ist ein Defensiv-Bündnis, das nur durch demokratische Beschlüsse in den Mitgliedsländern aktiv werden kann. Niemand im Westen befürwortet territoriale Aggression.
Die ging vom Territorium der RF aus.

Russland ist unwichtig

Hallo,

ich habe noch mal geggoogelt.
Russland hat einen gewaltigen Schatz an Rohstoffen.
<
Aber das sind Vorurteile, denn auch die Mondeinnahme ist nicht wegen der Bodenschätze, sondern es geht um die bessere Aussicht auf den Mars.

Ich will jetzt nicht kleinlich sein, aber auf den Satellitenbildern sehe ich überhaupt keine Bewegung,
es scheint sich um Standbilder zu handeln.

10:56 Uhr von w120

Hallo,
zunächst bitte ich den user schabernack nachträglich um Erlaubnis seine Aussage entfremdet nutzen zu dürfen (Tiger).


Selbstverständlich dürfen Sie, und mit Bezugnahme ist das vergleichbar mit einem direkten wörtlichen Zitat. Der Tiger sieht das auch so.

@ Corona

„Der Aufmarsch an der Grenze zur Ukraine ist eine klare Drohung. Das sieht jeder Beobachter weltweit so.“

Die ständigen NATO-Übungen im Baltikum in Nähe der russischen Grenze sind auch klare Provokationen. Das sieht auch jeder Blinde. Beide Seiten schauen, wie weit man gehen kann und sowohl die USA und auch Russland brauchen den köchelnden Konflikt für ihre Rüstungsausgaben und dem Streben nach Einfluss und Macht.
Und dann verliert irgendwann der erste Soldat an der Grenze seine Nerven und der erste Schuss fällt... dann gibt es kein zurück mehr.

von schabernack 11:18

Wer was zu bieten hat oder nicht, daß kann an den Wanderungsbewegungen gesehen werden. Und da ist die Ukraine ein Auswanderungsland, einmal Richtung Polen aber auch in die entgegengesetzte Richtung.
Und zu bieten: Verbote von Medien wie laut "digital Fernsehen" vom 29.12. UKrlive.tv und Perwij Nesawissimij.

Am 02. Januar 2022 - 11:02 Uhr von Corona vergib uns

" Beruhigt Sie das jetzt?
So gesehen standen vor dem 1. September 1939 die Truppen auch auf eigenem Territorium zusammen gezogen und haben sich formiert. "
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Ein etwas komischer Vergleich, denn da ging es in die andere Richtung, und war mehr als ein Verbrechen an Millionen von Menschen.
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Und es geht nicht um Beruhigung, sondern wohl eher um die Definition was nahe an einer Grenze ist.
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Und wenn das Land mal im Block sein wird, dann wird die Grenze dort näher ausgebaut werden, es gibt Stellen die sind Luftlinie sehr nahe an Moskau. Also wundern würde ich mich da nicht besonders, weil es zur Zeit nicht gerade nach Entspannung aussieht, ich hoffe das ich mich irre. Aber was man lesen kann, ist nicht besonders erfreulich.

@harry_up um 10:57 Uhr

|Wie aber stehen Sie zu den Satellitenaufnahmen, die eindeutig zeigten, was Putin da in der Nähe der ukrainischen Grenze an "mobilem Kampfgerät" hatte auffahren lassen?>

Und wie stehen Sie zu dem "Kampfsgerät und der Soldaten der NATO", das im Rahmen gemeinsamer Manöver mit der Ukraine dorthin gekarrt wurden? Oder wie sehen sie die Provokationen der NATO mit Kriegsschiffe in Schwarzen Meer?

Die von Ihnen kritisierte Nähe zur ukrainischn Grenze sind ca 200 Km. und es würde Stunden dauern, , bis das Kriegsgerät direkt an der Grenze zur Ukraine stehen würde.

Im Gegensatz zum "Kampfgerät" ( Atomraketen), das die USA bei einem NATO-Beitritt der Ukraine an der Grenze zu Rußland installieren würde und das 5 bis 6 Minuten braucht, um Moskau zu erreichen.

Hierzu kann ich nur sagen,

es wäre angesichts der globalen Probleme, die wir sonst noch haben, höchste Zeit, dieses machtpolitische alte
Blockdenken zu beenden.
Rechtfertigungen, Schuldzuweisungen, so geht das durch die meisten Kommentare.
Das ist aber genau das, was uns keinen Schritt weiter bringt.
Zur Ukraine will ich noch anmerken:
In der Ukraine ist ein Wechsel des Präsidenten durch demokratische Wahlen immer noch möglich.
So wie die letzte Wahl gezeigt hat.
In Russland, oder auch in Belarus finden zwar noch "Wahlen" statt, abgewählt werden Putin oder Lukaschenko nicht mehr.
Aussichtsreiche Gegenkandidaten werden dort erst einmal ins Gefängnis gesteckt.

Welche Probleme haben wir?

"Ich bin für einen NATO-Beitritt der Ukraine, denn dann können NATO-Truppen das Land sichern und die Probleme, die wir jetzt haben sind weg. Dann kann Putin sich nichts mehr herausnehmen." @Corona vergib uns
.
Soweit geht die Identifikation mit USA und NATO, dass man von Problemen spricht, die WIR haben! Mir ist außer dem Dauergerede über eine mögliche Okkupation der Ukraine kein REALES Problem bekannt, weder für mich noch für andere!
.
Vielleicht sollte man mal über die konkreten Probleme der Ukrainer sprechen: nicht gezahlte Renten, Armut, enorme Korruption und Kriegshandlungen in der Ostukraine. Aber das kommt alles vom Russen, oder?

Am 02. Januar 2022 - 11:51 Uhr von schabernack

Hallo,

Danke.

Leider ist es ja verboten, aber es würde mich brennend interssieren (wenn vieleicht auch indiskret), woher Sie Ihre Kenntnisse über Japan haben.

die finnische regierungschefin

Sanna Marin hat gerade in ihrer grußbotschaft zu den feiertagen anklingen lassen, Finnland müsse weiterhin offen für einen NATO-beitritt sein. sie sollten im moment mal verfolgen, welcher sh..storm über sie hereinbricht. schon der finanziell ausufernde kauf von US-kampfjets in der angespannten finanziellen lage hier im land, kam nicht besonders gut an und ebenfalls nicht die anbiederungen richtung Washington. jetzt auch noch das...

was das mit Putin/Biden zu tun hat? nun stellen sie sich mal vor, die Ukraine (oder die NATO) bekommt ihren willen und die Ukraine stösst zur NATO und an der anderen grenze, wo schon Estland, Lettland, Litauen und Polen NATO-gebiet sind kommt auch noch Finnland hinzu, was glauben sie, was dann passiert?

wir haben sicher kein ungestörtes verhältnis zu unseren nachbarn, aber immer noch eines, von dem der rest der welt was lernen könnte, vor allem die USA (kein dank an Renny Harlin, der damals mit seinem film nur feuer ins öl gegossen hat).

11:35 Uhr von Flash Gordon Spiegelchen 3

>>
Dann hätten wir wieder das moralische Recht dem Putin sowas wie Souveränität und territoriale Integrität auf die Nase zu reiben.
<<

Sie halten Srebrenica sicher auch nicht für einen Völkermord ? Naja, Russland hat ja die entsprechende Resolution verhindert.

@11:21 Uhr von Corona vergib uns

Statuten.
"Ich bin für einen NATO-Beitritt der Ukraine, denn dann können NATO-Truppen das Land sichern und die Probleme, die wir jetzt haben sind weg. Dann kann Putin sich nichts mehr herausnehmen."

Ein kleiner Tip. lesen sie sich die Beitritsbedingungen der EU im EU Vertrag einmal durch. Das Gleiche gilt für die Nato Statuten.
Es braucht nur ein Zündholz um ein Haus in Brand zu stecken. Sie kommen gleich mit einem Flammenwerfer .
Es sollte ihnen irgendwie gelingen ihre Kriegslüsternheit in den Griff zu bekommen.

12:06 Uhr von Helmut_S.

>>
Und wie stehen Sie zu dem "Kampfsgerät und der Soldaten der NATO", das im Rahmen gemeinsamer Manöver mit der Ukraine dorthin gekarrt wurden? Oder wie sehen sie die Provokationen der NATO mit Kriegsschiffe in Schwarzen Meer?
<<

Sie wissen aber schon, dass die längste Schwarzmeerküste das NATO-Mitglied Türkei hat ?

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