Kommentare - Ukraine-Konflikt: Biden setzt auf Diplomatie und Abschreckung

31. Dezember 2021 - 07:46 Uhr

In einem Telefonat zum Ukraine-Konflikt hat US-Präsident Biden dem russischen Staatschef Putin mit harten Sanktionen gedroht. Zugleich warb er für eine diplomatische Lösung. Biden verfolgt eine Doppelstrategie, analysiert Ralf Borchard.

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Kommentare

In diesem Konflikt nur eine…

In diesem Konflikt nur eine Seite verantwortlich zu machen ist eine sehr Einseitige Sicht. Vielleicht wäre sehr interessant mal zu analysieren welche der Absprachen von Minsk2 die Ukraine und welche Russland erfüllt oder auch nicht erfüllt hat. Dieses ständige Säbel rasseln wird noch ein böses Ende nehmen. Fals Es jemanden nicht klar sein sollte, wenn es zum Konflikt kommt wird der in Europa stattfinden und wieder alles verwüsten was wir aufgebaut haben und es wird wieder Millionen Menschen das Leben kosten. Macht endlich Politik im Interesse Europas nicht der USA.

Grenzen schützen

Die NATO rückt den Russen seit 30 Jahren immer näher auf den Pelz.
Jedes Jahr viele Manöver an der russischen Grenze.
Wer jetzt verlangt, dass der Russe seine Grenzen nicht mehr schützen darf, der möchte, dass Russland nicht mehr verteidigungsfähig ist.
Russland wird seine Truppen nicht von seiner Grenze entfernen, denn dann kann Kiev die Seperatistengebiete überrollen.

Nicht der Russe ist am Zug, sondern die NATO.

Frage an die Trabnsantlantiker:
Was ist so schlimm daran eine neutrale Zone zwischen den NATO-Ländern und Russland zu etablieren?

Der Russe wird um sich im Notfall verteidigen zu können Waffen entwickeln welche die NATO nicht abwehren kann.
Des weiteren wird der Russe seine Waffen weltweit in neutralen Gewässern so aufstellen, dass er jedes Ziel weltweit erreichen kann. Von den Kurzstreckenraketen ganz zu schweigen.

Drohungen helfen da nicht, ganz im Gegenteil, sie sind kontraproduktiv.

Diplomatie und Abschreckung

Viele leere Worte und keine Lösung in Sicht. Das hat man ja in den letzten Jahren, insbesondere der Annexion der Krim gesehen.

Die USA

die weltweit sich als Friedensengel präsentieren, sind nichts anderes als ein schießwütiges, waffenliebendes Volk und als solches auch nur am Verkauf seiner Waffen interessiert.
Wann geht es der US-Wirtschaft am besten? Wenn sie Waffen liefern.
Die USA und die NATO haben nie respektiert, dass auch Russland seine Grenzen sicher haben will und dieses Land nie als Teil Europas akzeptiert.
Wenn Russland seine Truppen auf seinem eigenen Staatsgebiet bewegt, geht dies niemanden etwas an, es sei denn er hätte es herausgefordert.
Die Ukraine als Brudervolk Russlands wurde durch USA und NATO nur zu einem hörigen Vasalen und dies fürchtet Russland zu Recht.

Einfache Loesung

Putin braucht die Ukraine nicht. Europa braucht die Ukraine auch nicht. Die USA ... nun ja, weltweit Ressourcen grabschen und "Amerika first", das ist deren Maxime. Aber man kann sie alle mal zurueck auf den Teppich bringen. Mir der Idee, die Ukraine als neutrales Land, geograpfisch ideal, zu etablieren. Russland behaelt die Krim - das muss man einfach zugestehen, wenn man alle Interessen betrachtet und abwaegt. (Ausserdem: Israel darf ja auch die Golanhoehen behalten, seit 1981.) Ukraine darf keine Millitaerische Unterstuetzung bekommen, keine Stationierung der Nato dort.

Handel und wirtschaftliche Stabilitaet fuer die Ukraine waere hier der Erfolg. Was wollen sie denn sonst noch?

Die absurde Panik der oestlichen Nachbarlaender loese sich dann in Luft auf. Auch Russland waere dann beruhigt und ruhiger.

Die EU, ausser Polen und Ungarn, koennte dahingehend wirken.

Kein Ende in Sicht im Ukraine-Konflikt

„… Aus dem Weißen Haus hieß es dazu nach dem erneuten Telefonat Biden-Putin: Es gebe Bereiche, in denen man Fortschritte erzielen könne, und andere Bereiche, in denen dies nicht möglich sei. Der Ausgang der aktuellen Ukraine-Krise bleibt auch aus Sicht Washingtons zunächst offen.“
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In welchen Bereichen „könne“ es denn Fortschritte geben? Die Möglichkeitsform … in den Wirtschaftsbeziehungen? Aber nur dann, wenn Russland… sonst weiter Sanktionen?
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Putin hat einen großen Vorteil, und zwar nicht nur, weil die Ukraine an Russland grenzt: kein Land in Europa will aus völlig nachvollziehbaren Gründen in eine militärische Auseinandersetzung hineingezogen werden! Das mag vielleicht für die USA (mit der NATO) eine Option sein - sie sind weit weg von Russland (von Alaska/Sibirien abgesehen), aber wir sind hautnah dran.
Putin hat innenpolitisch mit wenig Widerstand zu rechnen; in den USA ist das ganz anders; und sie kämpfen auch noch wirtschaftlich gegen China.
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Keine guten Aussichten!

08:19 Uhr von heribix

Dieses ständige Säbel rasseln wird noch ein böses Ende nehmen.

Mr. Putin schicke seinen Säbel und seine Anmaßung zu Bett, er könne darüber bestimmen, was die direkten Nachbarländer von Russland zu tun und zu lassen haben, und schon sinkt die Wahrscheinlichkeit auf ein böses Ende um 99%. Die Ukraine hat sowieso keinen Säbel, mit dem sie rasseln könnte.

omg

Aus dem Artikel:
> Diplomatie und Abschreckung
.
Das ist aber eine sehr diplomatische Umschreibung für den Begriff 'Erpressung'. -.-

Die USA sehen sich in der…

Die USA sehen sich in der Führungsrolle. Toll! Aber wer hat sie dazu legitimiert? Einzig und allein die militärische Stärke. Die Strategie der USA hat sich nicht geändert, auch nicht unter Biden. Es wird uns nur anders, mit einem Geschenkband drumrum, verkauft.
Den Amerikaner interessieren die Folgen der Konflikte nicht, da es weit weg von Amerika statt findet. Und so wird auch ein eventueller militärischer Schlagabtausch mit den Russen in Europa stattfinden und eben nicht in den USA. Was wird der Russe wohl zuerst anvisieren? Die stationierten US Raketen in Europa!
Und wenn ich schon lese das man 2 Strategieen verfolgt, sehe ich eigentlich wieder nur die Überheblichkeit von NATO und dem Westen.
Warum müssen wir unbedingt in der Nähe der russischen Grenzen Atomraketen stationieren? Die Dinger kann man im Ernstfall von überall starten.
Aber wir müssen ja drohen und zeigen wie stark wir sind.

Guten Rutsch nach 2022
und ein kriegsloses Jahr wünsche ich.

Osterweiterung der Nato legal?

Wer bestimmt eigentlich über eine Osterweiterung der Nato?

Es gab mal eine Zeit, da hatte der Bürger laut darüber nachgedacht, die Nato vielleicht aufzulösen.
Die Nato hatte darauf reagiert und es kam zu den ständigen Erweiterungen (ohne dass hier ein einziger Bürger um Erlaubnis gefragt wurde).

Wer hält eigentlich den Kopf hin, wenn z.B. die Russen sich gegenüber diesen Expansionen aus dem Westen und den USA zur Wehr setzen?
Gibt es dann unter den jungen Leuten hier in Europa eine Mobilmachung oder wie soll der Auftrag der Nato in der Praxis realisiert werden.

Es wäre einmal an der Zeit dem Bürger zu erklären, wie denn so ein V-Fall in der Praxis aussehen soll.

Re : Der Nachfrager !

Grundsätzlich steht es den Russen frei, IHRE Grenzen zu schützen.
Aber es war Putin und seine Kumpane, die ohne Grund die Krim annektierten, in der Ostukraine die Rebellen seit Jahren unterstützt, weil da halt einige Russen leben, die ihre eigene Suppe kochen wollen.
Die NATO hat bisher keine Anstalten gemacht, die Ukraine und Georgien auf zu nehmen. Sondern übt zur Sicherheit der Länder im Baltikum die Gefahrenabwehr, was ja auch Russland tut. Was mich aber noch mehr stört, ist die russische Unterstützung in Syrien, wo ein Kriegsverbrecher weiter am Leben gehalten wird, weil Putin den Stützpunkt dort nicht aufgeben will. Und wie viele andere Länder auch, baut Putin lieber neue Waffensysteme, als die Bevölkerung , wie auch das Land, und die Umwelt besser zu versorgen und schützen. Außerdem entwickelt sich Putin immer mehr zum Alleinherrscher, wie ein Diktator, wo nur eine Meinung zählt und gilt, sowie in China, wo auch solche Idioten sitzen !

@Der Nachfrager 8.31

/Die NATO rückt den Russen seit 30 Jahren immer näher auf den Pelz.
Jedes Jahr viele Manöver an der russischen Grenze./
Die NATO rückt den Russen nicht auf den Pelz, sondern die ehemaligen Zwangsmitgliedstaaten der UdSSR wollten Mitglied der NATO werden, weil sie sich von Putins Russland bedroht fühlen.
/Der Russe wird um sich im Notfall verteidigen zu können Waffen entwickeln welche die NATO nicht abwehren kann./
"Der Russe" braucht sich nicht zu verteidigen, weil er nicht angegriffen wird. Im Übrigen unterscheide ich zwischen Putins Russland und dem Russland der friedliebenden, demokratisch denkenden Russen. Kurz gesagt: Einem Russland, das die Organisation MEMORIAL nicht verbietet.

Floskeln

Die Floskel aus Kindertagen - wenn du nicht das machst, mache ich aber das - ist offensichtlich auch im hohen Alter und hoher Position noch immer präsent. Ohne Drohungen zu verhandeln ist anscheinend nicht möglich. Oder aber, alles ist nur für die Öffentlichkeit bestimmt, damit diese genüsslich feststellen kann: Dem hat er es aber mal wieder richtig gegeben! - Ergebnisse wären allerdings wichtiger als durch alte Floskeln die medial auf alles eingestimmten Menschen von der eigenen Härte zu überzeugen.

@Der Nachfrager

Diese Waffen hat der Russe schon, wenn man Berichten glauben kann. Das wären diese Überschallraketen. China wohl auch?
Mich bewegen ganz andere Fragen. Was wird wohl sein, wenn sich der Russe aus Bedrängnis dem Chinesen zuwendet.
China, Russland und einige andere Staaten basteln schon seit längerem an einem eigenem Zahlungssystem. Es wird früher oder später etabliert werden, glaube ich. So wie es auch mit der Milch und Fleischversorgung passiert ist.
Da ist Russland mittlerweile unabhängig von uns.
Was ist eigentlich Abschreckung im Atomwaffenzeitalter? Ein ziemlich leeres Wort, behaupte ich, denn wenn die Dinger erst in der Luft sind ist es mit der Abschrckung vorbei.
Und wenn man einmal von der anderen Seite die derzeitige Lage sich anschaut, dann wird man sehen das mit einem Ausschluss Russlands aus dem Swiftsystem die Zahlungen für russische Rohstoffe erschwert werden. Dann kann doch der Amerikaner sein Fragginggas in Europa verhöckern.
Ich würde sagen... Mission complete.

Osteuropa Konflikt !

Sicher ist, etliche Seiten machen ständig Fehler und provozieren auf eine gewisse Weise.
Nur bei Putin sehe ich eher die Gefahr, dass er es übertreibt, weil seine Ambitionen an vielen Ecken recht groß sind, statt klar zu demonstrieren, ich habe nur friedliche Absichten. Dass dem so nicht ist, hat ja schon alleine die Krim gezeigt, oder die ständige Präsenz und Unterstützung von Assad in Syrien, oder in Libyen, Venezuela. Was hat er dort zu suchen, er hat doch selbst genug Gas und ÖL. Überall dort sind genauso durch geknallte Deppen am Werk, die auch nur das eigene Volk terrorisieren, drangsalieren, diffamieren und ausbeuten.
Und was die Menschenrechte, die Meinungsfreiheit und Pressefreiheit angeht, sind all diese Gestalten alles Verbrecher, die nur ihre eigenen Vorteile wollen.
Sicher, in den Demokratien dieser Welt ist auch nicht alles super, weil es überall Idioten gibt, die keine friedliche Gesellschaft wollen, sondern aus purem Egoismus ständig stänkern müssen !

Nicht dieses Telefonat…

Nicht dieses Telefonat sondern die Verhandlungen im Hintergrund sind die entscheidende Größe in puncto Deeskalation. Das Telefonat hat eher Show-Charakter für die jeweils eigene Seite, denn es gab darin nichts Neues: Biden wiederholte die Positionen der USA und seiner Al­liier­ten, Putin bestätigte die Position Russlands.
Im übrigen hilft es in der jetzigen Situation auch nicht, auf frühere völkerrechtswidrige Aggressionen der einen wie der anderen Seite hinzuweisen: Es geht um verbale und militärische Abrüstung jetzt! Das ist in erster Linie UN-Sache; das ist die Bühne für internationale Stabilität. Supermachtgehabe ist da hüben wie drüben kontraproduktiv.

Tja..

525 Jahre nach Tordesillas und zwei Länder wollen wieder einmal die Welt nach Ihren Vorstellungen einrichten....

exemplarisch, ob das gut für die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine ist... ?

Das Haus Europas

Da gab es einmal diese denkwürdige Rede von Putin und die Idee von einem europäischen Haus. Die Tür stand weit offen. Es wäre doch genial gewesen, mir Russland eine Partnerschaft einzugehen, eventuell sogar mittelfristig eine EU Mitgliedschaft, damit hätte man viele Fehlentwicklungen vermeiden können und auch verhindern können, dass sich Russland mehr China zuwendet. Es wäre eine endgültige Aussöhnung nach dem zweiten Weltkrieg gewesen und ein großes drittes politisches Gewicht gegenüber den USA und China. Es gab wirklich eine historische Chance doch der Westen hat zumindest den Eindruck erweckt, sich als Sieger des kalten Krieges zu fühlen. Das es Russland nicht behagt, wenn die NATO immer näher rückt.

08:31 Uhr von Der Nachfrager

Russland wird seine Truppen nicht von seiner Grenze entfernen, denn dann kann Kiev die Seperatistengebiete überrollen.

Die Separatistengebiete in der Ostukraine gibt es nur deswegen, weil Russland in diesen Gebieten seit Jahren militärisch drin rumwurschtelt. Ziel ist Destabilisierung der Ukraine plus Etablierung eines «Frozen Conflict», der die Ukraine in eigenständigen außenpolitischen Entscheidungen lähmt. Zwietracht säen ist die Strategie.

Die Ukraine muss gar nichts überrollen, was als Ostukraine sowieso schon zur Ukraine gehört. Russland hat sich aus der Ostukraine weg zu trollen.

Was ist so schlimm daran eine neutrale Zone zwischen den NATO-Ländern und Russland zu etablieren?

Super Idee. Die Großmächte gucken sich kleinere Vasallenstaaten aus, und die müssen dann springen und singen und tanzen, wie es die Großmächte ihnen als Neutralitätsvasallen vorschreiben. Fast so schön wie die Kolonialzeit im 19. Jahrhundert.

"NATO-Osterweiterung" ist ein Propaganda-Begriff des Kreml

NATO-Osterweiterung ist ein Propaganda-Begriff aus Putin's Werkstatt.
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Die NATO erweitert sich nicht selbst, sondern osteuropäische Staaten sind ihr freiwillig beigetreten, weil sie sich davon Schutz und Stabilität in einem bedrohlichen Umfeld erhoffen.
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Zurecht. Die baltischen Staaten, Polen und die anderen osteuropäischen Mitgliedsländer leben in territorialer Sicherheit. Nicht-Nato-Länder wie Georgien, Moldavien und die Ukraine mussten alle russische Aggression und Abtrennungen auf ihrem Territorium erdulden.
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Nein, die NATO ist nicht das Problem, sondern das Putin-Regime, das in den Kategorien des Kalten Krieges denkt und Länder in Einflusszonen unterteilt. Nur: die Menschen sehne sich nach Freiheit und Sicherheit, nicht nach "Einfluss" des Kreml, der ihnen noch nie etwas Gutes gebracht hat.

@ das Ding

Vielleicht sollten Sie das mal den Politikern vorschlagen, für mich klingt das sehr vernünftig! Es sollte wirklich mehr Kooperation statt Konfrontation geben! Wünschen wir uns mal das Beste für 2022!

Re : Alexander K !

Ja wer bestimmt was ?? Eine gute Frage ? !
Nur, wenn die Bürger man tatsächlich fragen würde, was wo zu geschehen hat, dann würden einige Dinge erst gar nicht realisiert.
In der kleinen Schweiz gibt es ja dies schon längere Zeit. Und man sieht doch sehr deutlich, dass es oft recht knappe Entscheidungen in eine Richtung gibt. In D wurden auch schon im kleinen Rahmen Bürgerentscheide praktiziert. Dabei lehnten Bürger und Bürgerinnen sehr gut gemeinte Projekte, die auch dem Klimaschutz dienten, oder neuen sauberen Strom erzeugen sollten, ab, wegen teils echt fragwürdigen Argumenten, die klar und deutlich zeigten und zeigen, viele Menschen haben etliche Dinge immer noch nicht begriffen, und wollen einfach im alten Stil weiter machen. Nur nichts Neues, könnte ja schädlich sein, keinen Gewinn bringen, die Landschaft verschandeln und so weiter. Oder all die Einsprüche gegen den Ausbau von Bahnstrecken, weil all die vielen " Spezialisten" unter den Menschen es immer besser wissen !

Russland wird nur wenig Bewegungsmasse haben.

Die Interessenslage zwischen Amerika und der EU bezüglich der Ukraine war nie deckungsgleich. Die EU betrachtet die Ukraine nicht als Frontlinie, sie betrachtet die Ost Ukraine als zu diskutierendes Gebiet, sie wünscht ein demokratischer und Oligarchenfreier Frieden in der übrige Ukraine und sie wünscht danach Zug um Zug Aufnahme der Ukraine in der EU. Dabei ist die Ukraine hiermit nur in Teilbereichen der gleiche Meinung , daher keine Einigung.
Amerika zieht aus diesem Meinungsunterschied ihre Politik, betrachte die Ukraine als Interessensgebiet Amerikas und Russlands, so zu sagen das letzte Erbe des 2.Weltkriegs wo über jetzt Einigung erzielt werden muss. Europa ist nur ein 5.Rad am Wagen. Und die Ukraine erhofft sich hieraus Vorteile.
Russland kann kein Interesse haben das die Ukraine Frontgebiet bleibt, wo die Nato bis auf einige hundert Kilometer und einige Minuten Raketenzeitabstand von Moskau entfernt ist. Dafür wird sie auch bereit sein wirtschaftliche Vorteile auf zu geben.

Putin fürchtet nicht die NATO sondern die Demokratie

Der kurze demokratische Frühling in Russland Anfang der 90er wurde seit der Machtübernahme von Putin Meter für Meter abgeräumt. Heute ist die Russische Föderation eine Diktatur ohne Demokratie, Rechtsstaat und Bürgerrechte. Die Medien sind gleichgeschaltet und nur der Machterhaltung von Putin und seinem Regime verpflichtet.
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Putin fürchtet nicht die NATO. Warum auch? Sie wäre weder willens noch in der Lage, eine militärische Aggression gegenüber Russland durchzuführen. Zumal die demokratischen Mitgliedsstaaten zustimmen müssten und die Parlamente das nicht durchwinken würden.
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Das einzige Problem, das der Kreml mit der NATO hat lautet: Demokratie und Freiheit. Die Länder, die in der NATO verbunden sind, strahlen ein Beispiel für die russischen Bürger aus und gefährden so den Machtanspruch der Herrschenden. Das möchte Putin möglichst weit weg haben.

Von einem "Erfolg" in den nächsten

Gerade in Afghanistan gescheitert mischt man weiter woanders mit.
*
Ukraine ist mit Afghanistan durchaus vergleichbar, da in der Ukraine korrupte, selbstverliebte Oligarchen regieren und ihre privat-Armeen in den Krieg schicken (die Ukrainer wollten nicht gegeneinander kämpfen, sie haben sich geweigert. Erst als der IWF Kredite für die Ukraine bewilligt hatte ging das Gemetzel mit privat-Armeen los.)
*
Unabhängig davon, was Russland davon hält (es geht Russland nichts an, wenn Staat B in den Verein C eintreten will und der Verein das möchte):
Sowas wie Ukraine soll in die NATO? 0_o
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In Polen gibt es ukrainische Flüchtlinge aus dem Krisengebiet, weil sie in der Westukraine keiner haben will.

@Traumfahrer

Ich denke das Thema Krim kann man historisch auch anders bewerten, da in der Tat die Krim historisch zu Russland gehörte und nur als nette Geste, weil 1954 die Krim unter Chruschtschow an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik gegliedert wurde als Gefallen an Chruschtschow, der aus der Ukraine kam. Die Bevölkerung besteht zum größten Teil aus Russen und Tartaren. Sogar das damalige Ergebnis der Abstimmung entspricht weithin der Bevölkerungsstruktur. Und was Ihre „chinesischen Idioten“ angeht, um die es in dem Artikel es nicht geht: Die haben es immerhin geschafft bei einem Volk von 1.4 Milliarden nur 4600 COVID-19 Tote zu haben und nicht 110000 bei 80 Millionen und das mit einem kurzen Lockdown am Anfang der Pandemie!

Buchempfehlung für EU-Bürger…

Buchempfehlung für EU-Bürger:
'The Grand Chessboard'

So wie die im Weißen Haus und im Kreml agieren, kennen die den Abschnitt,in dem die Ukraine im Fokus steht, ziemlich genau...

@Traumfahrer

Sorry, aber diese Idioten gibt es nicht nur in Russland und China. Die kann man auch bei uns finden und nicht wenige!
Und wenn Sie vom Ukrainekonflickt sprechen, bitte nicht in der Mitte anfangen. Sondern den Beginn des gleichen nicht außer acht lassen.
Ich habe 2014/15 in beiden Staaten gearbeitet und habe meine eigenen Erfahrungen machen müssen. Ich arbeite auch heute noch in der Ukraine und Russland. Und ich frage mich manchmal, wenn ich unsere Medien schaue ob ich noch auf dem Planeten Erde bin, oder in einer anderen Welt.
Ja, Russland unterstützt den Syrischen Machthaber. Das machen wir aber doch auch in anderen Staaten wo der Machthaber nicht unbedingt der lupenreine Demokrat ist. Ein Beispiel. Israel hat seit Jahren teile eines anderen Landes besetzt, also annektiert. Oder ist das etwas anderes?
Wo sind da die Sanktionen? Oder hab ich was verpasst? Die USA bomben den Irak in die Steinzeit auf Grund manipulierte Beweise. Sanktionen?

@Mischa007

Sie haben absolut recht: Ein Ausschluss Russlands vom SWIFT System wäre ein gigantisches Eigentor. Wir verprellen Russland und beschweren uns dann, dass sie sich China zuwenden und China und Russland zusammen sind schon sehr stark: Der eine hat Rohstoffe, der andere Technologie. Bald fahren dann wohl chinesische Hochgeschwindigkeitszüge mit 380 km/h bis St. Petersburg und in Deutschland braucht man von München nach Hamburg 5 1/2 Stunden….

@ 31. Dezember 2021 - 08:57…

@ 31. Dezember 2021 - 08:57 Uhr von Alexander K.
Osterweiterung der Nato legal?
„Wer bestimmt eigentlich über eine Osterweiterung der Nato?…
Die Nato hatte darauf reagiert und es kam zu den ständigen Erweiterungen …“

Die ehemaligen von der UdSSR unterjochten Völker baten um Aufnahme, weil sie sich von Russland bedroht fühlten.

Völlig zu Recht offenbar . Denn Russland ist „nur“ in die Ukraine (Krim) einmarschiert. Das einzige osteuropäische Land, das nicht in die NATO aufgenommen wurde.,

Eine neue Sowjetunion wird Putin nicht erreichen

Putins großes Ziel ist und bleibt bestimmt die Neugründung der im Dezember 1991 untergegangen Sowjetunion. Mit ihr ist auch der RGW und der Warschauer Pakt aufgelöst worden. Seitdem sucht die NATO immer wieder nach neuen Feinden. Die Einnahme der 1956 der Ukraine überlassenen Krim wird nicht zu einer neuen UdSSR führen. Da müssten ausser der Ukraine noch viel mehr ehemalige Länder wie Kasachstan auch erobert werden. Putin nutzt die Gunst der Stunde, weil er weiss, dass die USA wie schon 1975 mit Vietnam jetzt wieder in einer der allergrößten Krisen ihrer Geschichte mit dem verlorenen Krieg in Afghanistan sich befinden. Putin weiss, dass die USA bis zu den nächsten Wahlen sehr angreifbar sind und auch bleiben. Der nächste 6. Januar kommt bestimmt.

Putins Ukraine-Doktrin übergeht die Souveränität der Bürger

In der Denke des Systems Putin gibt es nicht nur keine Demokratie sondern auch keinen Anspruch von Souveränität und Selbstbestimmung der Nachbarländer.
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Bedingt durch die sowjetische Sozialisierung und in der Logik des Geheimdienstmanns teilt Putin Europa in der alten Denke der Sowjets in Einflusszonen auf. Mit dem Anspruch, dass die Ukraine sich den Interessen Moskaus unterordnen müsse.
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Nur: die Bürger der Ukraine haben ein Recht auf Freiheit und Unabhängigkeit. Der Kreml kann einem souveränen Land nicht einfach diktieren wie es sich außenpolitisch aufstellt und welchen Bündnissen es angehören will. Erst recht nicht auf dem Weg militärischer Drohungen, wie das im Moment geschieht.

Am 31. Dezember 2021 - 09:00 Uhr von Traumfahrer

Ganz an der Spitze mit immer neuen Waffen stehen immer noch die USA und machen noch viel weniger für ihr Volk, nicht mal ne vernünftige Krankenversicherung.
Davon abgesehen, warum haben die USA so ein"großes"Interesse am Ukraine Konflikt.
Es verhindert ein wirtschaftliches Zusammenkommen zwischen Ost und West. Was fatal für die amerikanische Wirtschaft wäre.
Dazu nach dem Desaster Afghanistan, wo man quasi die Verbündeten vor vollendete Tatsachen stellte kriselte es innerhalb der NATO, mit verstärkten Bemühen der Franzosen für eigene starke Europa Truppen. Da kommt die Ukjraine recht , um seine dominante Führungsrolle zu festigen.
Eine kriegerische Auseinandersetzung sieht nur Europa als Verlierer und Amerika als Gewinner

Taylor im Fernsehsender CBS:…

Taylor im Fernsehsender CBS:

"Man verhandelt nicht, solange die andere Seite scharfe Waffen auf einen richtet."

Äh.Doch.Gerade dann sollte man.Außer man will die Eskalation

Machen die aus Teheran in Genf doch auch und haben die Taliban in Doha sogar gemacht,als die andere Seite nicht nur Waffen auf die gerichtet hatten, sondern die auch benutzten...

WIR sollten endlich einmal…

WIR sollten endlich einmal lernen das man bei der Politik immer auch die Belange der Gegenseite im Auge behalten muss!
Es gibt keine schlechten und guten Staaten. Es gibt immer nur schlechte oder gute Politiker. Und leider sind die schlechten Politiker auf dem Vormarsch.
Das könnten sie aber nicht wenn sie nicht die Unterstützung erhalten würden.
Und da sind wir bei der Gretchenfrage. Wer unterstützt diese Politiker?
Die Menschen der Staaten? Eher nicht! Es ist die Wirtschaft und das Kapital.
Und wir können alle Kriege der letzten Jahre her nehmen. Am Ende ging es nie darum, das es den Menschen besser ging. Es ging um Märkte und um Recoursen sowie um strategische Positionen.

Die Politiker die noch wussten was Krieg ist sind leider nicht mehr da. Wir haben jetzt welche die schnell mal drohen ohne zu Wissen was diese Drohung auslösen kann.
Jeder Friseur muss einen Facharbeiter nachweißen, und da geht es nur um Haare.
Warum brauch man für Politik keinen Nachweiß das man es auch kann?

Hans-Dietrich Genscher und…

Hans-Dietrich Genscher und Egon Bahr (beides ehemalige Außenpolitiker) haben eindeutig gesagt, das es das Versprechen gab, die Nato nicht weiter nach Westen auszudehnen. Mit diesem Versprechen haben die Russen der Wiedervereinigung zugestimmt. Jetzt werden wieder einige sagen, aber die damaligen sowjetischen Teilrepubliken gab es aber damals noch gar nicht. Aber diese Aussage war ja auch vorrangig auf die ehemalige DDR bezogen. Gorbatschow in seiner Überheblichkeit vertraute darauf, das der Westen sein Wort hält und verzichtete auf eine schriftliche Zusage.

Nato- Doppelbeschluss

Die Diskussionsbeiträge um das Miteinander mit Russland erinnert an die Situation des kalten Krieges. 1979 wurde von den Gegnern des Beschlusses auch der bevorstehende 3. Weltkrieg prophezeit und ein diplomatischerer Umgang mit der UdSSR als die bessere Lösung propagiert. Die UdSSR ist Geschichte und hätte man nicht so blauäugig mit dem "lupenreinen Demokraten" Putin Geschäfte ohne Bedingungen gemacht müssten wir heute nicht noch einmal diskutieren, ob uns vom Osten eine Bedrohung droht oder Russland von uns bedroht wird. In der Geschichte ist es noch nie gelungen einen Autokraten ohne Härte entgegen zu treten. Daher wird es eine einvernehmliche Lösung ohne Säbelgerassel nicht geben. Am Ende wird wieder der nachgeben, der sich das säbelgerassel nicht mehr leisten kann. Am Ende entscheidet wieder das Geld.

Zu meiner vorigen Aussage,

es muß natürlich heißen, nach OSTEN auszudehnen. Entschuldigung!

Regel Nr. 1: Immer von Diplomatie reden...

"Zugleich warb er [Biden] für eine diplomatische Lösung - und verfolgt damit eine Doppelstrategie."
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Die Doppelstrategie der USA besteht meiner Meinung nach lediglich darin, ihrer Monostrategie der militärischen Härte eine diplomatische Komponente anzudichten. Die Anhänger der USA glauben das natürlich bereitwillig, obwohl über die Absichtserklärungen hinaus keinerlei diplomatische Bestrebungen zu erkennen sind.
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Die USA brauchen Russland als Feindbild, um die EU weiter für ihre eigenen Interessen einspannen zu können (siehe NS2). Aber auch Putin profitiert von dem Konflikt, da er damit von innenpolitischen Problemen ablenken kann.

Wäre Russland eine Demokratie, gäbe es keine Probleme

Aus den genannten Gründen kann man davon ausgehen, dass es diese Art von Problemen, die Putin mit der Ukraine und mit der NATO anzettelt, nicht bestehen würden, wenn Russland eine freiheitliche Demokratie anstatt einer Diktatur wäre.
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Anstatt mit seiner Militärmaschinerie zu drohen, könnte Russland als demokratisches Land seine Nachbarn durch ein Beispiel für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliches Wohlstandspotenzial im Handel für sich gewinnen. Als guter Nachbar.
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Mit Drohung gewinnt Moskau nichts. Die Ukraine und der Westen sollten gute Nachbarschaft und wirtschaftliche Kooperation anbieten, dürfen sich aber nicht erpressen lassen.

Das Einzige, das Menschen, die einzig und allein ihre eigenen

Interessen verfolgen, diese ohne jede Rücksicht auf Verluste (anderer) durchzusetzen versuchen und daher logischerweise an wirklichem Dialog keinerlei Interesse haben „abschreckt“ dürfte die effektive Beschränkung ihres „Handlungsspielraums“ - also ihrer Macht - sein.
Und in einem politischen System, in dem Geld Macht ist (weil man ohne nichts „machen“ kann) also das hier:
„Für den Fall eines erneuten Einmarschs Russlands in die Ukraine haben die USA und europäische Länder unter anderem den
>> Ausschluss Russlands aus dem internationalen Zahlungssystem Swift angedroht - ein Schritt, der insbesondere russische Öl- und Gasexporte erschweren soll“.

Auf Russland zugehen

Nach dem Zerfall der Sowietunion hatte der Westen es versäumt, mehr auf Russland zuzugehen. Man hätte damals die Möglichkeit gehabt, Russland in die EU zu holen bzw. ein neues Militärbündnis mit Russland zu schmieden.
Stattdessen wurde der Sieg über den Kommunismus gefeiert, die Staaten des ehemaligen Warschauer Paktes entgegen der Absprachen in die Nato und EU geholt, weil sie darum gebeten hatten. Natürlich hat sich Russland dadurch übergangen gesehen, sein Militär wieder aufgerüstet und sich in Stellung gebracht. Wir können froh sein, dass Putin die Nerven behalten hatte und bis heute keine größere Militäraktion durchgeführt hat. Gnade uns Gott, wenn dieses Land von einem Präsident vom Schlage Trump o.ä geleitet werden wird.

@ Nachfrager (08:31)

"Frage an die Trabnsantlantiker(sic):
Was ist so schlimm daran eine neutrale Zone zwischen den NATO-Ländern und Russland zu etablieren?"

Frage an die St. Petersburger PR Abteilung zurück:

Es spricht nichts gegen eine neutrale Zone. Nur warum sollen »souveräne« Staaten für die "Amiphobie" des Kremls herhalten? Wenn der Herr Putin so viel Angst vor einem Einmarsch der ach so gefährlichen ukrainischen Armee hat, kann er gerne auf »russischem« Gebiet so viele Luftabwehr Stellungen und Minengürtel anlegen wie er möchte.

Die Charme Offensive des Kremls der letzten Jahre hat nicht gerade dazu beitragen, dass die Nachbarn sich als neutrale Staaten sicher fühlen.

09:09 Uhr von Mischa007

Was wird wohl sein, wenn sich der Russe aus Bedrängnis dem Chinesen zuwendet.

Und wenn der Russe die Chinesin heiratet, gibt es für das Brautpaar ein großes Fest mit Wodka und Reis, für den Rest der Welt aber Wasser und Brot.

China, Russland und einige andere Staaten basteln schon seit längerem an einem eigenem Zahlungssystem. Es wird früher oder später etabliert werden, glaube ich.

Es spricht nichts dagegen, ein solches System zu etablieren. Wenn es sie glücklich macht, kann das Brautpaar als Zahlungsmittel den Transfer-Rubel reanimieren.

So wie auch mit Milch & Fleischversorgung … unabhängig.

Schon immer Geographie-Treppenwitz, dass RUS-Riesenländereienland nicht in der Lage war, genügend Rindviecher für Fleisch & Milch für die Bevölkerung auf die Weide zu kriegen.

Dann kann doch der Amerikaner sein Fragginggas in Europa verhöckern.

Genau. Fragginggas makes the world go round.

09:21 Uhr von baumgart67

"Vielleicht sollten Sie das mal den Politikern vorschlagen, für mich klingt das sehr vernünftig! "

Auf mich hoert da oben keiner. Aber zum Glueck gibts Experten, Politikwissenschaflter, die das mit mehr Detailtiefe vorschlagen. Z.B Johannes Varwick. Wenn man auf wen hoeren sollte, dann bietet der sich aktuell an. Vielleicht sagt die Idee "Finnlandisierung" sonst jemandem noch was. Diese Idee einer Pufferzone ist ziemlich realistisch.

Am 31. Dezember 2021 - 09:30 Uhr von MehrheitsBürger

Falscher Ansatzpunkt, die Mehrheit der Burger würde nicht zustimmen, Parlamente schon, in den bestimmenden Parteispitzen sitzen genügend Transatlantiker.
Siehe Golfkrieg siehe Afghanistan

Freiheit und Demokratie

Der Westen redet immer gerne von Freiheit und Demokratie. Nur wenn es dann mal ernst wird, spielt dies keine Rolle mehr. Auf gut deutsch, lasst die Menschen auf der Krim und in der Ostukraine frei entscheiden, wie und mit wem sie leben wollen. Und dies sollte man dann auch anerkennen und respektieren und nicht nur nur auf die alten administrativen und willkürlich gesetzten Grenzen aus kommunistischen Zeiten beharren, denn die haben nun wirklich nicht viel mit Freiheit und Demokratie zu tun.

Also ich lese

mehr oder weniger nur Drohungen, von einem aufeinander zugehen, sehe ich jetzt nichts, der Hintergrund ist mir klar.
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Die RF wird nicht umhinkommen, seine Grenze in Richtung NATO auszubauen, wenn nicht schon geschehen ist, Lösung sehe ich nicht, dazu sind natürlich Truppen an der Grenze nötig, wie soll man das lösen.
Es wird wohl zu noch mehr Sanktionen kommen, es sind ja auch nie welche aufgehoben worden, N2 wird auch nie in Betrieb gehen, andere stehen ja schon in den Startlöschern, bei dem Preis ein super Geschäft.
Ich sehe für Zukunft eher weniger Leitungen, was Österreich auch nicht so gefallen wird, die murren schon.
Bleibt uns noch Norwegen, die haben ja auch eine Menge neuer Bodenschätze entdeckt, die in der Zukunft benötigt werden, die RF wird sich neue Absatzmärkte suchen müssen.
Ich sehe jedenfalls bei der Gemengelage, keine Lösung, und hab auch den Eindruck, das zumindest eine Seite gut verdienen will, was mich an den Spruch der Olsenbande erinnert.

@09:30 Uhr von Bolschewist

>> Der kurze demokratische Frühling in Russland Anfang
>> der 90er wurde seit der Machtübernahme von Putin
>> Meter für Meter abgeräumt. Heute ist die Russische
>> Föderation eine Diktatur
.
Sie meinten wohl eher:
Der kurze demokratische Frühling in Russland Anfang der 90er wurde nach der Machtergreifung von Jelzin(!!!) Meter für Meter abgeräumt. Danach war die Russische Föderation eine absolut korrupte Oligarchie. -.-

@ 09:40 Uhr von zöpfchen --- Auch in Georgien und Moldawien

"Die ehemaligen von der UdSSR unterjochten Völker baten um Aufnahme, weil sie sich von Russland bedroht fühlten. "
-
So ist es und nicht anders.
-
"Denn Russland ist „nur“ in die Ukraine (Krim) einmarschiert. Das einzige osteuropäische Land, das nicht in die NATO aufgenommen wurde.,"
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Die Liste ist unvollständig. Georgien musste aufgrund russischer Einmischung und militärischer Aggression die de facto Abspaltung von Südossetien und Abchasien erdulden. Moldawien wurde um Transnistrien "erleichtert".
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Trau, schau wem?

Hier im Forum habe ich den Eindruck, dass Einige regelrecht sauer sind, Andere äussern nur Unverständnis, dass Russland der NATO nicht traut und sie als größte Bedrohung ansieht.

Im Gegensatz zu NATO Staaten sehen die Russen die NATO Einsätze in Jugoslawien, im Irak, in Afghanistan und in Libyen/Syrien nicht als "friedenserhaltende Massnahme" an, sondern als aggressive Handlung gegen friedliche, bis dahin neutrale Staaten. Dass diese Einsätze teilweise ohne UN Beschluss statt fanden oder so wie in Libyen mit einer Überdehnung ihres Mandates geschehen sind, macht die russische Position und das Misstrauen m.E. voll verständlich.

Ukraine-Konflikt: Biden setzt auf Diplomatie und Abschreckung...

Was nun inhaltlich besprochen worden ist, ist ja nicht bekannt. Und was am 10. Januar bei den Gesprächen in Genf heraus kommt auch nicht. Vielleicht ein Abkommen. Ein zurück in die gekündigten Rüstungskontrollverträge ? ABM, INF, Open Sky wären da zu nennen.
Oder zumindest eine Einigung darüber strategische Waffensysteme nicht in die Nähe des Gegners zu bringen. Und für Manöver bestimmte Abstandsregeln zum Gegner einzuhalten. Beträfe auch das Schwarze Meer mit seinen vielen Marineübungen. Passagierflugzeuge mussten ihren Flugkorridor wegen Kampfflugzeugen verlassen.
Unterdessen fordert der EU-Außenbeauftragte Borell, daß die EU unbedingt an den Verhandlungen beteiligt wird (mitmischen). Borell gab gegenüber der Zeitung "Welt" bekannt, daß die EU eine militärische Trainingsmission in der Ukraine erwägt.

Denke es würde manchen hier…

Denke es würde manchen hier ganz gut tun mal etwas darüber zu recherchieren wie oft Putin dem "Westen" die Hand gereicht hat. Sogar auf deutsch. Es war der Westen sprich die Natoländer die sich als Sieger fühlten und die gereicht Hand jedesmal ausgeschlagen haben. Irgendwann hatte Putin halt keine Lust mehr und ist seinen eigenen Weg gegangen. Bei allem was man Putin anlastet sollte man einfach mal fragen,wir hätten wir (Natoländer) reagiert. Ich erinnere da nur an die Kuba Krise.

@09:43 Uhr von Bolschewist

>> Der Kreml kann einem souveränen Land nicht einfach
>> diktieren
.
Ähh, gilt dieses genauso auch für das WhiteHouse, Pentagon und Langley? -.-

@Traumfahrer - Geopolitik

09:00 Uhr von Traumfahrer:
"Aber es war Putin und seine Kumpane, die ohne Grund die Krim annektierten [...]"
> Ohne Grund? In Sewastopol ist seit 1783 die russischen Schwarzmeerflotte stationiert.
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"Die NATO hat bisher keine Anstalten gemacht, die Ukraine und Georgien auf zu nehmen."
> Die Ukraine ist seit Jahren NATO-Beitrittskandidat und NATO-Manövergebiet. Der Beitritt wäre längst - auch gegen den Willen der Bevölkerung - erfolgt, wenn Russland nicht interveniert hätte.
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"Was mich aber noch mehr stört, ist die russische Unterstützung in Syrien [...]"
> Das stört auch die USA, die noch immer die syrischen Ölfelder in Hasaka und Deir ez-Zor besetzen halten, um dort - wie Sie wahrscheinlich glauben - die Demokratie und Menschenrechte zu verteidigen.

@frankd um 10:01

>> Der Westen redet immer gerne von Freiheit und Demokratie. Nur wenn es dann mal ernst wird, spielt dies keine Rolle mehr. Auf gut deutsch, lasst die Menschen auf der Krim und in der Ostukraine frei entscheiden, wie und mit wem sie leben wollen. Und dies sollte man dann auch anerkennen und respektieren und nicht nur nur auf die alten administrativen und willkürlich gesetzten Grenzen aus kommunistischen Zeiten beharren, denn die haben nun wirklich nicht viel mit Freiheit und Demokratie zu tun. <<
.
Das geht m. E. nicht: schauen Sie mal in andere Regionen auf dieser Erde (nur um wenige zu nennen: Spanien mit Katalanen und Basken, Türkei mit Kurden, Syrien und Irak mit den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, selbst Südtirol in Italien, Länder in Afrika… man könnte mehr aufzählen) - wo führt es hin, wenn dies alle selbst entscheiden könnten, und v. a., wenn wie beim Brexit ein fast 50:50 Ergebnis erzielt wird? Uferlos meines Erachtens, es bringt mehr Probleme mit sich als es löst.

Kopfschütteln

@ 31. Dezember 2021 - 09:56 Uhr von Perapado
„Auf Russland zugehen
Nach dem Zerfall der Sowietunion hatte der Westen es versäumt, mehr auf Russland zuzugehen. Man hätte damals die Möglichkeit gehabt, Russland in die EU zu holen bzw. ein neues Militärbündnis mit Russland zu schmieden….. Wir können froh sein, dass Putin die Nerven behalten hatte und bis heute keine größere Militäraktion durchgeführt hat. “
_____
Ihr Betrag ist völlig kontrafaktisch
Wie kann die EU ein diktatorisch regiertes Land aufnehmen?

Und weiter…
Putin habe keine größere militärische Aktion durchgeführt. Wie kann man die völkerrechtlich illegale Besetzung der Krim denn bezeichnen?
Als „kleine Militäraktion unter guten Freunden“?

@ 10:01 Uhr von frankd --- Einseitige Sicht

"Auf gut deutsch, lasst die Menschen auf der Krim und in der Ostukraine frei entscheiden, wie und mit wem sie leben wollen. "

Die Schlussakte von Helsinki, die von Putins Vorgängern mit Nachdruck verhandelt wurde, sieht ausdrücklich die Garantie der territorialen Integrität der Staaten vor.

Russland hat sie unter Putin durch seinen Einmarsch auf der Krim und in die Ost-UKR verletzt.

Nicht nur deswegen sondern auch, weil die Scheinabstimmung auf der Krim sämtlichen internationalen Standards Hohn sprach, ist sie bedeutungslos.
Ihre Kriterien vorausgesetzt, hätte Russland auch schon Tschetschenien in die gewünschte Unabhängigkeit ziehen lassen müssen, anstatt es zu zerbomben und unter der Knute zu halten.

Demokratie und Freiheit sind im Westen gut verankert, in Putin's Reich ein Fremdwort.

Diplomatie

Diese Situation wird uns erhalten bleiben. Diplomaten werden nicht gebraucht weil niemand nachgeben wird.
"Russland" wird die Krim niemals aufgeben. Diplomaten haben schon mit dem Assoziationsvertrag zur Ukraine gezeigt , dass sie von nichts etwas wissen wollen.
Dieser Hochmut hat doch erst für diese Situation gesorgt.

Und wo sind denn die "Diplomaten" ? Diese Generation von Westpolitikern ist doch verbal schon verbrannt. Die neue Regierung in Deutschland gehört jetzt auch schon dazu.
Weder die Nato noch die EU können laut ihren eigenen Satzungen Mitglieder mit ungeklärtem Grenzverlauf aufnehmen.
Dieser Konflikt endet nie, nicht auf diesem Weg ; auf jeden Fall nicht in meiner Lebenszeit.

Es wäre schön gewesen....

... wenn dieses Gespräch zur Weihnachtszeit versöhnlicher verlaufen wäre, doch hat es nicht sollen sein. Die russ . Interessen sind für mich einleuchtend und auch historisch begründbar - doch was die etliche tausend Meilen weiter westlich liegenden USA dort überhaupt zu suchen haben, ist vermutlich nur militärisch erklärbar. Über Jahrzehnte war die drohende "Rote Revolution" das Schreckgespenst für die Welt , - doch nach dem Zerfall der UdSSR müssen wir feststellen, daß der Weltfrieden auch von anderer Seite bedroht wird. Die wirklichen Beweggründe werden wir sicherlich nie erfahren. Allen Foristen ein Besseres 2022 !

So,

das war nun ein Artikel geschrieben aus Sicht des Westens, der USA und Herrn Bidens.
Gibt's so etwas auch aus Sicht der "Gegen"Seite? Kann ich mich nicht erinnern, dass die Sicht Russlands und Herrn Putins so ausführlich behandelt wurden.
Nie ist an einer Situation nur eine Seite "schuld".
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich mit Drohungen etwas verbessern lässt.

Vieles ist durchaus richtig und zutreffend ...

.. beschrieben. Was ich nicht so recht nachvollziehen kann ist: Warum kann jeder Handelsverträge abschließen mit wem er will aber nicht "sein Verteidigungsbündnis" frei wählen? Warum wollen so viele in die NATO oder zumindest deren Schutz? Es gab ja auch den "Warschauer Pakt", warum haben so viele diesen verlassen?
Ohne Russland zu nahe treten zu wollen ... tragen Vorgänge wie auf der Krim, in der Ukraine oder Belaruss oder Wagners Söldnertruppen vielleicht nicht (!) gerade zur nationalen/internationalen Vertrauensbildung bei?
Die bisherigen Sanktionen scheinen durchaus Wirkung zu zeigen wenn schon die Androhung neuer im Falle X zu Drohungen führen. Putin tut ein weiteres in dem er mit der Gaslieferung Spielchen betreibt ... er fordert ja geradezu auf, sich wirtschaftlich Mitbewerbern zuzuwenden, in allem ... weiß er wer und was seine Wirtschaft am laufen erhält?
Mit wäre es auch lieber, wenn der Welt die Drohungen dies- und jenseits des Atlantiks erspart blieben ...

Den ersten Schritt....

..muss nicht Russland tun, da die Nato das Versprechen, sich nicht nach Osten auszudehnen gebrochen hat. Die angedrohten Sanktionen von Biden, Russland vom Zahlungsverkehr abzuschneiden hätte wohl vor allem für Westeuropa fatale Folgen, denn damit würden die Gaslieferungen beeinträchtigt - auch für die Ukraine, die abhängig von den russischen Lieferungen ist. Russland mit Sanktionen zu drohen vergisst, wie unwirksam das seit Jahren ist, denn die Leidensfähigkeit der Russen ist hoch.

09:00 Uhr von Traumfahrer

>>>Re : Der Nachfrager !
Grundsätzlich steht es den Russen frei, IHRE Grenzen zu schützen.
Aber es war Putin und seine Kumpane, die ohne Grund die Krim annektiert...<<<

Naja, egal was ich davon halten mag, aber so ganz ohne Grund war das bestimmt nicht. Ich denke da z. B. an Sewastopol.

10:01 Uhr von frankd

Auf gut deutsch, lasst die Menschen auf der Krim und in der Ostukraine frei entscheiden, wie und mit wem sie leben wollen
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.
wie das wohl ausgeht ?
bei 60 % oder mehr Russen auf der Krim ?
und in der Ostukraine wird es noch extremer sein
was soll´s selbst die Katalanen läßt man nicht abstimmen

09:40 Uhr von baumgart67

… China und Russland zusammen sind schon sehr stark: Der eine hat Rohstoffe, der andere Technologie. Bald fahren dann wohl chinesische Hochgeschwindigkeitszüge mit 380 km/h bis St. Petersburg und in Deutschland braucht man von München nach Hamburg 5 1/2 Stunden….

Russland wird sich nicht bereitwillig dem Technologie-Kolonialismus aus China unterwerfen. Außerdem ist die Frage, von wo aus die High Speed Trains nach Sankt Petersburg fahren sollen würden. Für nach Wladiwostok gibt es die Transsibirische Eisenbahn. Gerade die wäre mein erster touristischer Wunsch ganz oben auf dem Wunschzettel einer angenommenen Reise nach Russland.

Je weiter Zugstrecken werden, desto attraktiver wäre 1. das Flugzeug, oder 2. eine Bahnstrecke mit Flair und vielen Haltepunkten, an denen man Land und Leute kennenlernen kann. Für Russen mit normalem Rubelkonto wäre auch Moskau - Peking per High Speed Train nicht zu bezahlen.

Dialogvoraussetzung

Zitat: "Man verhandelt nicht, solange die andere Seite scharfe Waffen auf einen richtet."
Man verhandelt auch nicht, wenn im Nachbarland fremde Truppen stehen!
Deshalb: Raus mit dem westlichen Militär aus der Ukraine!

Russland…

…kann die Ukraine quasi über Nacht einnehmen… die soldateska stehen immer wieder bereit durch massive Manöver … was will die USA oder die EU in dem Fall tun als nur zuzuschauen… einem Nicht-NATO-Staat helfen und mit weiteren Kriegshandlungen eskalieren? Glaube ich eher nicht… die Ukraine sollte den Ball flach halten und gegen den übergroßen Nachbarn weniger drohen, die Kapazitäten hat die Ukraine nicht!

31. Dezember 2021 - 09:19…

31. Dezember 2021 - 09:19 Uhr von MehrheitsBürger
"NATO-Osterweiterung" ist ein Propaganda-Begriff des Kreml
NATO-Osterweiterung ist ein Propaganda-Begriff aus Putin's Werkstatt.
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Die NATO erweitert sich nicht selbst, sondern osteuropäische Staaten sind ihr freiwillig beigetreten, weil sie sich davon Schutz und Stabilität in einem bedrohlichen Umfeld erhoffen.

->
Also Jugoslawien war unabhängig und stand ohne Schutz vor der NATO da...

Heute ist Nordmazedonien in der NATO. Begründung der dortigen Befürworter:
'wenn wir in der NATO sind, bombardiert uns die NATO nicht'

Da wählt Russland rund 20 Jahre später den 'american way of life' und dann passt es uns nicht. Wieso nicht? Haben 'wir' nicht immer gefordert,dass Russland sich 'uns' als Vorbild nimmt ?

ich bin zusehends verärgert

Bitte lassen Sie mich dazu zuerst den Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates (SNBO), Alexei Danilow der Ukraine zitieren (US FernsehsenderCurrent Time): "Wir beobachten keine große Ansammlung von russischen Truppen. Es gibt einige Truppenbewegungen, aber das ist für uns nicht entscheidend." Das war am Mittwoch. Und weiter sagte er am 2. November: "Es findet eine bewusste Desinformation der gesamten Gesellschaft statt. Oder anders ausgedrückt: das, was sie dort schreiben, entspricht nicht der Realität. " Und am 25. Dezember zu einer französischen Zeitung: ""Eine drohende russische Invasion in der Ukraine ist derzeit unwahrscheinlich". Liebe Tagesschau, was tun Sie hier über die letzten Wochen? Das frage ich Sie jetzt ernsthaft. Über Monate fake-news verbreiten? Einen Krieg herbeireden? Suchen Sie einen Grund für neue Sanktionen? Und warum, um Himmels Willen, muß ich in den russischen Nachrichten nach dem Statement dieses Mannes suchen? Er ist Ukrainer...

@ schabernack

Die Transsib Tour gehört auch zu unseren Träumen, das klappt ja vielleicht nochmal. Es ist auf jeden Fall schöner, wenn es gelänge durch eine Ostpolitik 2.0 eher eine freundschaftliche Beziehung aufzubauen. Die Hochgeschwindigkeitszüge in China haben den Effekt, das auch kleinere Städte an der Entwicklung teilhaben können, das wäre sicherlich auch ein Modell für einige Regionen in Russland. Ihnen auf jeden Fall einen guten Rutsch.

@Für nach Wladiwostok gibt es 10:44 von Schabernack

"die Transsibirische Eisenbahn. Gerade die wäre mein erster touristischer Wunsch .."

Aber die kann man nur mit Reise'Agenten' vor Ort buchen.
Die klassische Nordroute ist normalerwese nur für Gütertransport.
Und die Standardroute via Mongolei ist vergleichsweise 'langweilig'.

Für mich als russisch lesen Könnender wäre das auch interessant,
aber erst wenn Putin 'vernünftiger' wird. ;-)
Bis dahin ziehe ich nächstes Jahr die kanadische Variante vor.

@10:44 Uhr von schabernack

>> Für nach Wladiwostok gibt es die Transsibirische
>> Eisenbahn. Gerade die wäre mein erster touristischer
>> Wunsch ganz oben auf dem Wunschzettel einer
>> angenommenen Reise nach Russland.
.
Sie schreiben mir (wie so oft) aus dem Herzen!

P.S.: Guten Rutsch und frohes Neues =)

Russische Außenpolitik...

...ist bis auf wenige Ausnahmen seit Jahrhunderten von einer gewissen Xenophobie geprägt. Das muss man nicht gut finden, darf man aber nicht ignorieren. Ganz unbegründet ist sie ja wohl auch nicht, wenn ich so an Napoleon, den ersten und erst recht den zweiten Weltkrieg denke...

Natürlich halte ich die Besetzung der Krim, das Vorgehen in der Ostukraine und und noch so manch andere Putinsche Aktion für inakzeptabel. Aber ich kann nicht umhin, die Ausbreitung der NATO nach Osten und noch viel mehr die EU-Osterweiterung als mitentscheidende Faktoren bei dieser Eskalation zu betrachten.

Es ist eben einfach keine gute Idee, jemanden in die Enge zu treiben. Egal, ob es Individuen oder Staaten sind.

Und, sorry, ein gewisser Revanchismus in manchen osteuripäischen Ländern ist natürlich auch Teil des Problems. Wobei man auch da natürlich zugeben muss: Dafür ist Moskau wiederum selbst mit verantwortlich.

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