Kommentare - Wetterbilanz 2021: Warm, sonnig und extrem

30. Dezember 2021 - 11:16 Uhr

Die Flut in Rheinland-Pfalz und NRW ist wohl das prägendste Wetterereignis des Jahres gewesen. Dabei war 2021 laut Deutschem Wetterdienst insgesamt sonnig und warm - und passe somit in den Trend. Von Sebastian Kisters.

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Starke regionale Unterschiede

Im Landkreis Osnabrück war das Jahr 2021 erheblich zu trocken. Meridionale Wetterlagen, die die letzten 21 Monate dominiert haben, sind nicht für flächendeckenden Regen gut. Da kann es im Sauerland katastrophale Überschwemmungen geben, während hundert Kilometer weiter nördlich Dürre herrscht.

jetzt auch einen klaren „Trend“:

„Es gebe natürlich Schwankungen. In diesem Jahr drücke La Nina die weltweiten Temperaturen - ein Kaltwasser-Ereignis im Pazifik. Den Trend breche das aber nicht. Das unterstützt eine Erhebung der Münchner Rückversicherung.
>> Demnach hatte es 1980 weltweit 249 Naturkatastrophen mit Großschäden gegeben. 2020 waren es 980“

Bleibt also nur, diese Fakten zur Kenntnis zu nehmen und geeignete Maßnahmen zu treffen, um sich und die öffentliche Infrastruktur (also das globale Gemeinwesen) an diese veränderte Faktenlage anpassen zu können, wenn man gegen die Naturgewalten bestehen - und sie im besten Falle sinnvoll nutzen können will:
„Vor allem zunehmende Hitze und Starkregen lässt Stadtplaner in Deutschland umdenken“
Anders geht es auch gar nicht, wenn das Geplante von Bestand bzw. nachhaltig sein soll. Und die Weltgemeinschaft nicht in einem endlosen Kreislauf von Leid, Zerstörung und Wiederaufbau landen soll (auch wenn der die „Wirtschaft fördert“).

Re: fathaland - Ob trocken ob nass...

... kommt ein Gruß zum Jahresend doch stets zu pass.

Aus dem heute stark gewittrigen Singapur ein Gruß an den unverwüstlichen, aufrechten Demokraten fathaland slim.

Die haben hier weniger Probleme mit Trockenheit. Jeden Tag 32°C, ein Schauer reicht oft das Monatssoll von OS in 30 Min zu schaffen ;-)

Beste Gesundheit im neuen Jahr ... und um mal wieder mit meinem 'hero' Neil Young zu sprechen:

"Keep On Rockin In The Free World"

Dürre in den Alpen,…

Dürre in den Alpen, gigantische Abholzungen der Quelle der Wasserstraßen in der Luft, haben halt massive Existentielle Auswirkungen auf ein ausgeglichenes Wetter.

Wenn die Weltgemeinschaft nicht bereit für harte Gegenmaßnahmen, besonders in diesen Ländern ist, werden Sekundäre Symptombekämpfungen nichts erreichen.

12:00, realitychecker Re: fathaland

Ich möchte dem unverwüstlichen, aufrechten Demokraten realitychecker ebenfalls einen guten Rutsch wünschen. Hoffentlich genießen Sie das heiße, gewittrige Wetter. Ich finde so etwas toll, was aber viele Menschen nicht verstehen können.

Jeder kann für

sein Bundesland die Daten nachlesen, hier der Link.
"Deutschlandwetter im Sommer 2021"
falls der Link nicht geht oder gekürzt wird.
-
" https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2021/20210830_deutsc… "
-
Und das bedeute für mich zum Beispiel, es war sehr nass und auch ein kühler Sommer, im manchen Bundesländern sieht das anders aus.
Kein schönes Jahr, wie das Jahr zu vor, war auch mein Eindruck, und ich rede vom Wetter, nicht vom Klima.
-
Vielleicht wird es ja dieses Jahr schöner.

12:00, realitychecker Re: fathaland

Ich möchte dem unverwüstlichen, aufrechten Demokraten realitychecker ebenfalls einen guten Rutsch wünschen. Hoffentlich genießen Sie das heiße, gewittrige Wetter. Ich finde so etwas toll, was aber viele Menschen nicht verstehen können.

Warm, sonnig und extrem

Ich wohne im südlichen Schwarzwald, direkt am Rhein. Man es im Frühjahr auch die Toskana in BW, hier war es weder zu warm noch sehr sonnig.
Es befindet sich ein Stück Wald in Familienbesitz, ich musste dieses Jahr feststellen das es kaum Borkenkäfer Befall gab. Es sind auch kaum Kiefern vorhanden, Großvater meiner Frau hatte schon sehr früh Weißtannen und Küstenkiefer gesetzt, die sind robust. Aber auch der städtische Wald mit vielen Kiefern ist kaum befallen. Es hatte ja auch viel geregnet und man überließ den Wald der Natur.
Kurz um, es gibt regionale Unterschiede das ist normal.

12:00 Uhr von realitychecker

Ob trocken ob nass ... kommt ein Gruß zum Jahresend doch stets zu pass. Aus dem heute stark gewittrigen Singapur ein Gruß … Die haben hier weniger Probleme mit Trockenheit. Jeden Tag 32°C, ein Schauer reicht oft das Monatssoll von OS in 30 Min zu schaffen ;-)

Singapur ist auch dort auf der Welt, wohin das ganze Wasser in den Wolken ausgewandert ist, dem es in Deutschland nicht mehr gefällt. Südostasien ist dessen neues Domizil.

Es wird wärmer

In Deutschland finde ich es eigentlich gar nicht so schlecht, dass es etwas wärmer wird. Global betrachtet ist die Klimaerwärmung aber eine Menschen gemachte Katastrophe. Wir bevölkern die Erde wie Krankheitserreger einen Organismus.

an Netti

„Vor allem zunehmende Hitze und Starkregen lässt Stadtplaner in Deutschland umdenken“
Einzelne Vorzeige-Objekte mag es mit öffentlicher medialer Unterstützung vielleicht geben, aber der Trend ist das noch lange nicht. Im Vordergrund stehen nach wie vor die wirtschaftlichste Flächennutzung zu viel Privatbesitz und kommerzieller Nutzung.
Gespannt bin ich auf das neue Gesetz, gewerbliche Gebäude, Fabrik-Hallen, Einkaufszentren besser zu dämmen und die Millionen Quadratkilometer Werkhallen mit Solarzellen zu bestücken, oder hab ich davon nur geträumt?

Jedes Jahr

werden in Deutschland 55 Milliarden Liter Kraftstoff im Straßenverkehr verbrannt.Dazu kommen nochmal etwa 15% Energieverbrauch (bzw. CO2 Ausstoß) für die Förderung, den Transport und die Verarbeitung des notwendigen Rohöls dazu.

Wir haben es selbst in der Hand unseren Beitrag gegen zu viel Klimakatastrophe zu leisten.

Nix Neues

war gestern im Odenwald, da gab es auch eine solche Überschwemmung vor Jahren.
Bei uns im Ort war das 1962 so, seither in diesem Ausmaß nicht mehr, so ist der Sprüch, das gab es früher auch schon, nicht verkehrt, die Presse hat es halt nicht so vielfach verbreitet.

11:39 Uhr von fathaland slim

Starke regionale Unterschiede.
Im Landkreis Osnabrück war das Jahr 2021 erheblich zu trocken. Meridionale Wetterlagen, die die letzten 21 Monate dominiert haben, sind nicht für flächendeckenden Regen gut. Da kann es im Sauerland katastrophale Überschwemmungen geben, während hundert Kilometer weiter nördlich Dürre herrscht.


In Köln hatten wir 2021 hier bei uns in Innenhof … seit was weiß ich wann … das erste Mal wieder grünes Gras von März bis Oktober. Die kleinen Kinder waren irritiert, dass Gras außer braun auch grün sein kann.

Warm, sonnig und extrem

Also Klima eben.

Und wir sollten jetzt mal überlegen ob wir das Klima noch ändern können.

Ich möchte das wir jetzt gemeinsam erstmal mehr für den Schutz unserer Bürger hier in unserem Land tun. Also mehr hilfen bei Sanierungen, merh Vorsorge und mehr Personal.

Die Wetterunterschiede der…

Die Wetterunterschiede der vergangenen Jahre sind das eine; und da ist auch gut, Sofortmaßnahmen bzw. kurzfristige Ideen wie die "Schwammstadt" anzugehen. Das andere ist die fortschreitende menschenverursachte Klimakatastrophe, die über die Wetterschwnakungen hinausgehen. Und da sagen die Studien, dass Überschwemmungskatastrophen wie in der Eifel und Dürrekatastrophen zunehmen und ein Zusammenhang zur Klimaveränderung signifikant ist. Und da müssen wir grundlegend gegensteuern mit dem Ausstieg aus fossilen Energien, einer Energie- und Verkehrswende und vor allem mit einer klaren Orientierung an den Pariser Zielen.

Neu

Atomausstieg:
International sorgt der deutsche Sonderweg für Kopfschütteln. Das Wall Street Journal urteilte in einem Kommentar: „Noch nie hat ein Land so hart daran gearbeitet, sich selbst verwundbar zu machen.“

Wetterbilanz 2021: Warm, sonnig und extrem...

Oder sehr stürmisch und sehr nass (Überschwemmung).
1980 gab es 249 Naturkatastrophen, im Jahre 2021 schon 980. Ausdruck des Klimawandels.
Und das wird so weitergehen, denn die Ursachen gehen so weiter: Der Co2-Ausstoss. Mehr Autoverkehr, mehr Straßengüterverkehr, natürlich wird dem auch Rechnung getragen: Durch den Bau und Ausbau von Autobahnen. Aber auch Flugbenzin (Kerosin) wird nicht besteuert. Internationale Flüge auch nicht(Mehrwertsteuerbefreiung).

@12:14 Uhr von fathaland slim 12:00, realitychecker

//Hoffentlich genießen Sie das heiße, gewittrige Wetter. Ich finde so etwas toll, was aber viele Menschen nicht verstehen können.//
.
Ich finde das auch faszinierend - aber nur solange das kein Dauerzustand (über Wochen) ist. Und das Alter bzw. mangelnde Fitness trübt dann doch so manche heiße Wetterfreuden, die man in der Jugend noch empfunden hatte. Und Gewitter in unmittelbarer Nähe finde ich auch nicht mehr so prickelnd.

Aus dem Artikel:

«Wärmster Ort Deutschlands war 2021, wie schon im vergangenen Jahr, Köln - mit einer Durchschnittstemperatur von etwa 11,4 Grad.»

Das gefällt den Sittichen sehr, die sich in Köln sittichwohl fühlen in ihrer Freiheit am Rhein. Schön sind sie anzusehen. Viele sind sie, und sie werden immer mehr. Schrill und laut sind sie. Und sie kacken dauernd vom Baum als Vogeltruppe. Das nervt die Kölner, die dort wohnen, wo es auch den Sittichen gefällt.

Inzwischen sind es ca. 2.000 Geflügelte. Die meisten von denen sind «Halsbandsittiche». Und die könnte man ja gut anleinen. Die wenigeren sind «Alexandersittiche». Die könnte man versuchen, mit Schagern von Peter Alexander zu vertreiben. Aber solange sich nicht Flußpferd und Krokodil auch nicht noch im Rhein ansiedeln. Kommet ihr Vögel, kommet nach Köln. Hier isses schön warm.

Ich hätte gerne Tucane hier bei mir auf den Bäumen.
Diese mit schönsten aller Vögel, die es gibt.
Und zur Krönung ein Pärchen Quetzales.

12:16 Uhr von fathaland slim

Hoffentlich genießen Sie das heiße, gewittrige Wetter. Ich finde so etwas toll, was aber viele Menschen nicht verstehen können.

Subtropisch bis tropisch warmes Wetter mit immer abwechselnd Sonne und Regen ist super. Niemals langweilig, immer was los. Plötzliche Regengüsse nach Sonnenuntergang sind eine Wucht. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das mit Klamottten trocknen. So ähnlich hatten wir uns auch das Wetter in The Bayous in Louisianna vorgestellt.

In der großen Stadt ist so was aber sehr anstrengend. Summer 1998 July & August im dauerhaft schwülwarmen Tokyo war eher Plage als Freude.

Der Trick der Statistiker

Ob zunehmende Einkommensunterschiede oder zunehmende Wetteranomalien: im SCHNITT ist doch alles ganz wunderbar im Trend!

12:44, MichlPaul

>>Nix Neues
war gestern im Odenwald, da gab es auch eine solche Überschwemmung vor Jahren.
Bei uns im Ort war das 1962 so, seither in diesem Ausmaß nicht mehr, so ist der Sprüch, das gab es früher auch schon, nicht verkehrt, die Presse hat es halt nicht so vielfach verbreitet.<<
.
Aha. Eine Verschwörung.
.
Aber Sie haben schon Recht, Hochwasser und Überschwemmungen gab es früher auch.

12:48, werner1955

>>Warm, sonnig und extrem
Also Klima eben.

Und wir sollten jetzt mal überlegen ob wir das Klima noch ändern können.<<
.
Na ja. Bisher waren wir darin ja ziemlich erfolgreich.
.
>>Ich möchte das wir jetzt gemeinsam erstmal mehr für den Schutz unserer Bürger hier in unserem Land tun. Also mehr hilfen bei Sanierungen, merh Vorsorge und mehr Personal.<<
.
Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen.

@12:52 Uhr von Sternenkind

>> International [beim Wall Street Journal] sorgt der
>> deutsche Sonderweg [Atomausstieg] für Kopfschütteln
.
Sie meinten wohl eher:
Die Manager und Aktionäre sehen ihre Boni, Dividenden und Renditen davonschwimmen? oO

@schabernack

Die Halsbandsittische sind Nachfahren eines einzigen Päärchens, das 1981 aus dem Heidelberger Zoo ausgbüxt ist. Entgegen aller Vorhersagen von Experten sind sie im folgenden Winter eben nicht erfroren, sondern haben die Heidelberger Innenstadt besiedelt. Von dort aus haben sie sich über Frankfurt auch bis Köln ausgebreitet.
Lange vor dem Klimawandel.

Heute hörte ich im Radio, dass die Stare seit einigen Jahren nicht mehr weiter in den Süden fliegen als bis Rom, da ist es ihnen schon warm genug, um zu überwintern. Sehr zum Leidwesen der Archäologen, denn der Starenkot zerstört langsam aber sicher historische Mauern, z.B. am Colosseum.

Der Wald ist gesünder geworden..

Das Jahr war sehr Regenreich und der Wald hat sich erholt.
Nach 2018 war das auch bitter nötig und auch das letzte Jahr war nicht so schlecht. Nach statistischen Erhebungen sind auch die Grundwasserspiegel wieder auf Normalstand und örtlich auch darüber was beweißt das unsere Erde nicht kaputt geht wie viele Grüngesinnte ( nicht unbedingt die Partei) Glauben zumachen zu versuchen.
Man darf also gemäßigt auf auf neue Technologien umstellen. Ich meine das ist unumgänglich aber mit Gewalt die Energiepreise zu erhöhen wie das im Moment der Fall ist unverantwortlich.
Im übrigen ist besser das viele Staaten umstellen als einige Musterschüler die wenige sehen wollen.

12:56, zerocool76

"@11:39 Uhr von fathaland slim
Erheblich zu trocken war es nur in den Regionen Hannover und Lahr, hier alles einzusehen:
https://www.wetterkontor.de/de/wetter/deutschland/monatswerte-niedersch…"
.
Danke für den Link.
.
In der Region Hannover fielen 79% des Jahressolls, in der Region Münster/Osnabrück 84%.
.
Erstens ist dieser Unterschied marginal, zweitens sprach ich vom Landkreis Osnabrück. Die Region Münster/Osnabrück umfasst ein wesentlich größeres Gebiet. Wie ich schon schrieb, können bei meridionalen Wetterlagen wenige Kilometer einen großen Unterschied in der Niederschlagssumme machen. Südlich des Teutoburger Waldes hat es die letzten beiden Jahre mehr geregnet als nördlich davon. Ich rede hier von einem Streifen von etwa 40 km Breite, mit dem "Südkamm" des Höhenzuges in der Mitte.

Es nervt ein wenig.

Das einzige, was Rechten einfällt, wenn es um den Klimawandel geht, ist die angeblich saubere Kernkraft.
.
Mit dem Leugnen klappt es ja nicht mehr, also wird jetzt diese Sau mit großer Ausdauer durchs Dorf getrieben.

13:38 Uhr von DeHahn

Der Trick der Statistiker.

Was sollten Statistiker auch anderes tun bei der Ermittlung der Durchschnittstemperatur, als die statistisch zu erfassen.

Man traue keinem Wetter, das man nicht selbst gefälscht hat.

@13:21 Uhr von schabernack

>> Ich hätte gerne Tucane hier bei mir auf den Bäumen.
.
Das Problem ist nur, daß dann auch Malaria, Zika u.ä. hier 'Urlaub' machen wollen. =(

Am 30. Dezember 2021 - 13:44 Uhr von fathaland slim

Verzeihung, die kleine Jahresendspielerei konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;-).
-
" Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. "
-
" Man kann das eine auch lassen, ohne das andere zu tun. "

Die Atomenergie ist die…

Die Atomenergie ist die teuerste, gefährlichste und umweltfeindlichste Energie, die es gibt. Man muss schon ziemlich faktenresistent sein, das anders verkaufen zu wollen.

12:52 Uhr von Sternenkind

>>Neu
Atomausstieg:
International sorgt der deutsche Sonderweg für Kopfschütteln. Das Wall Street Journal urteilte in einem Kommentar: „Noch nie hat ein Land so hart daran gearbeitet, sich selbst verwundbar zu machen.“<<
------
Kopfschütteln kann jeder! Sind Kommentare im Wall Street Journal nicht die Meinung eines einzelnen Kommentators? Es gibt Kommentatoren, die haben die Unabhängigkeit dieser Zeitung vom Eigentümer News Corp. (des Herrn Murdoch) in Frage gestellt. Wo die stehen, brauchen ich Ihnen wohl nicht zu sagen, ganz nahe bei Öl und Kohle.

14:00 Uhr von fathaland slim

Das einzige, was Rechten einfällt, wenn es um den Klimawandel geht, ist die angeblich saubere Kernkraft.
.
Mit dem Leugnen klappt es ja nicht mehr, also wird jetzt diese Sau mit großer Ausdauer durchs Dorf getrieben.


So richtig los geht das erst Anfang 2022, wenn man was kommentieren kann zur Abschaltung der 3 AKW in Deutschland morgen.

@Werner 1955

"Und wir sollten jetzt mal überlegen ob wir das Klima noch ändern können."
.
Gratuliere, Sie haben in einem kurzen Satz gleich 3 von 4 Argumentationsmustern gegen Klimaschutzmaßnahmen untergebracht.
.
Nicht ich: " ob wir...",
Nicht jetzt: weil es ist ja eh zu spät.
.
Bei uns war das Wetter im zu Ende gehenden Jahr nicht so prickelnd. Nicht so viel Sonne wie im Jahr zuvor. Dafür wenigstens kaum "zu heiße" Hitzetage. Mir reichen 25 Grad aus, darüber wird es beschwerlich.

Ja, gab es schon immer...


Als Kind wohnte ich nicht weit entfernt von der Rur (die ohne "h"), nicht weit von Heinsberg, das ja durch den Coronaausbruch bekannt wurde.

Damals war es üblich, dass dieses Flüsschen alljährlich zu Winterbeginn die Gegend überschwemmte, und auch in einem alten, bewohnten Bauernhaus, das sich in Ufernähe befand, war dann immer Land unter.,

Aufgeregt hat sich niemand darüber, nicht mal die alten Leute, die dort wohnten; das war so und gehörte quasi jedes Jahr dazu.

Heute einfach undenkbar.
Die Rur wurde erst viele Jahre später begradigt...

14:04 Uhr von saschamaus75 / @schabernack

«Ich hätte gerne Tucane hier bei mir auf den Bäumen.»
.
Das Problem ist nur, daß dann auch Malaria, Zika u.ä. hier 'Urlaub' machen wollen. =(


Die Tigermücke schleicht sich schon an aus Richtung Süden über den warmen Rheingraben.

@ 13:55 Uhr von Strandy

Vorhin war auf Tagesschau24 eine Försterin zu sehen, die beklagte, dass dieses Jahr zwar genug Regen für den Boden oben gefallen ist, aber die tieferen Sichten immer noch trocken sind und auch ansonsten wird berichtet, dass der Regen dieses Jahr in weiten Regionen noch nicht ausgereicht hat, um die letzten drei trockenen Jahren auszugleichen.

Im übrigen finde ich tröstlich, dass die Klimawandelleugner auf dem Rückzug sind. Es werden auch diejenigen seltener, die die menschliche Verantwortung leugnen. Die Tätigkeit verlagert sich nun darauf den notwendigen Umbau zu bremsen.

@ Strandy, um 13:55

Nanu, erst gestern verfolgte ich einen Fernsehbericht, in dem u. a. ein Förster in einem Wald ein Loch grub und in 25 cm Tiefe feststellte, dass der Boden trocken sei.

Der gleiche Mann sagte auch, dass unser Wald weit entfernt davon sei, als gesund bezeichnet werden zu können.

Aber es mag durchaus regionale Unterschiede geben, aber so rosa wie Sie es darstellen ist es längst nicht.

"Jedes Jahr werden in…

"Jedes Jahr werden in Deutschland 55 Milliarden Liter Kraftstoff im Straßenverkehr verbrannt.Dazu kommen nochmal etwa 15% Energieverbrauch (bzw. CO2 Ausstoß) für die Förderung, den Transport und die Verarbeitung des notwendigen Rohöls dazu. Wir haben es selbst in der Hand unseren Beitrag gegen zu viel Klimakatastrophe zu leisten."

Nicht zu vergessen: Aktuell werden 13 Terawattstunden für den Betrieb des Internets und der Rechenzentren in Deutschland verbraucht. Das entspricht etwa dem Stromverbrauch von Berlin.

14:10 Uhr 'foːɐ̯ʃtɛlʊŋsvɛlt zu 12:52 Uhr Sternenkind

Apropos ... WSJ:

"Unabhängigkeit dieser Zeitung vom Eigentümer News Corp. (des Herrn Murdoch) in Frage gestellt. Wo die stehen, brauchen ich Ihnen wohl nicht zu sagen, ganz nahe bei Öl und Kohle."

Danke für den wichtigen Hinweis, der bei verschwörungsmärchen-affinen Foristen allerdings kaum was ausrichten wird an der Unkenntnis der Gefahren und ("wo doch alles so teuer wird!") auch nicht der Kosten, die mit der Nutzung der Atomenergie verbunden sind.

Es gibt keine teurere Energieform, wenn alle Subventionen u. Folgekosten mit berücksichtigt würden!

Murdoch hatte übrigens im heimischen Australien auf massive u. korrupte Weise seine Medienmacht eingesetzt, um Australiens Kohle am Leben zu erhalten.

Weiß jedes Kind, außer man hängt sich ein Sternchen vor sie Stirn. Dann sieht man nicht, dass nachgewiesenermaßen die erneuerbaren Energieträger mittlerweile viel günstiger sind als Atom o. Fossil.

Aber was stören schon Fakten, wenn man uralte Phrasen dreschen kann.

14:04, wenigfahrer

>>Am 30. Dezember 2021 - 13:44 Uhr von fathaland slim
Verzeihung, die kleine Jahresendspielerei konnte ich mir jetzt nicht verkneifen ;-).
-
" Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen. "
-
" Man kann das eine auch lassen, ohne das andere zu tun. "<<
.
Ja, leider ist das, was Sie benennen, eher die Regel als die Ausnahme.

Am 30. Dezember 2021 - 12:44 Uhr von MichlPaul

Zitat: war gestern im Odenwald, da gab es auch eine solche Überschwemmung vor Jahren.
.
In unserem Teil des Odenwaldes wurde nach dem letzten großen Hochwasser viel für den Hochwasserschutz getan: Regenrückhaltebecken, Retentionsgebiete, Bachrenaturierungen.
.
Wollen hoffen, dass das alles genügt, wenn die nächste große Flut kommt. Alldiungs saget der Gewässrverband nach der Ahrtalüberschwemmung kein System sei für so viel Regen ausgelegt.

"insgesamt sonnig und warm - und passe somit in den Trend."

Diese Aussage passt m.E. nicht. Und auch laut aufgeführten Werten, gehörte 2021 zu den kältesten der letzten 10 Jahre.
.
Führe keine Wetterstatistik, aber dies entspricht auch meinem gefühlten Urteil, 2021 war zu kalt und nass.
.
Hatte öfters das Lied von Rudi Carrell im Sinn: "wann wird's mal wieder richtig Sommer ..."

Kosten

An den Kosten der im Industriemaßstab notwendigen – aber noch nicht einmal in Ansätzen vorhandenen – Speicher-Infrastruktur wird sich das Schicksal der deutschen Energiewende entscheiden. Fachleute rechnen je nach Studie mit einem Bedarf zwischen 30 und 100 Terawattstunden Langzeitspeicherkapazität.
Es steht und fällt die Lebenstüchtigkeit von vorwiegend auf erneuerbaren Energien aufgebauten Systemen mit der Langzeitspeicherung, welche im Extremfall lange winterliche Dunkelflautenwetterlagen abdecken muss.

Am 30. Dezember 2021 - 12:30…

Am 30. Dezember 2021 - 12:30 Uhr von schabernack
12:00 Uhr von realitychecker

Singapur ist auch dort auf der Welt, wohin das ganze Wasser in den Wolken ausgewandert ist, dem es in Deutschland nicht mehr gefällt. Südostasien ist dessen neues Domizil.
___
Dann hat es wohl heuer noch mal die "alte Heimat" besucht, denn zumindest in Köln hat es - auch im Sommer - mehr als genug geregnet und besonders warm war es auch nicht. War u.a. deshalb auch Aug/Sept.21 in ITA. Hoffe, dass der Sommer 22 mir wieder mehr Grund zur Freude gibt, sonst heisst es wieder Abreise Richtung Süden.

In erster Linie

zerstören wir Natur und Umwelt und verballern Ressourcen, als gäbe es kein Morgen mehr. Dabei zerstören wir weiter und ungebremst unseren Lebensraum und den unserer Mitgeschöpfe. Das Klimawandelgerede geht mir auf den Keks, weil es von wahren Ursachen ablenkt und kontraproduktive Gegenmaßnahmen bewirkt. Genau deshalb der Hype ums Klima. Ja, das Klima ändert sich auch, aber was sich schon lange geändert hat ist unsere Lebensweise, unsere ungebremste Verschwendungssucht und nicht zuletzt unsere Individuenzahl. Und wir zerstören weiter zügellos und gierig, bauen Autobahnen, fahren mit Kohlestrom ach so saubere E-Autos, transportieren mit Millionen LKW, zerstören unsere Böden und erzeugen Biogas mit dem darauf raubbauend produzierten Mais, usw. Die Kette findet kein Ende und nichts davon wird sich ändern. Wir werden nur mehr bezahlen. Den Klimawandel gibt's und er steht über allem als großes Ablenkungsmanöver gegen tatsächlich wirksame, einschneidende Maßnahmen.

@14:17 Uhr von harry_up

//Damals war es üblich, dass dieses Flüsschen alljährlich zu Winterbeginn die Gegend überschwemmte, und auch in einem alten, bewohnten Bauernhaus, das sich in Ufernähe befand, war dann immer Land unter.,

Aufgeregt hat sich niemand darüber, nicht mal die alten Leute, die dort wohnten; das war so und gehörte quasi jedes Jahr dazu.//

Ja, das war noch die Generation, die mit ganz anderem Ungemach konfrontiert war. Ich hätte zwar auch gerne etwas von dieser Gelassenheit, aber nicht aufgrund solcher Erfahrungen. Vermutlich sind die aber Voraussetzung dafür.

@Tarek94

13 TWh entsprechen 3 Mrd. Liter Diesel wenn man einen Wirkungsgrad von 40% vom Heizwert auf die Stromerzeugung ansetzt. Verkehr: 55 Mrd. Liter.

Am 30. Dezember 2021 - 13:21 Uhr von schabernack

Ich hätte gerne Tucane hier bei mir auf den Bäumen.
Diese mit schönsten aller Vögel, die es gibt.
Und zur Krönung ein Pärchen Quetzales.
___
Wir haben in Köln auch seit ein paar Jahren dauernd die grünen Sittiche im Garten, die einen Höllenrabatz machen.
Tucane gefallen mir auch, Quetzales sind in der Tat die Krönung, dazu ein paar Blaustirnamazonen bzw. Aras überhaupt. Hier in ITA im Garten zanken sich z.Zt. nur ein Haufen Spatzen umd die Reste der Croissants, die sie jeden morgen bekommen.
Im übrigen wünsche ich einen Guten Rutsch !

14:58, Giselbert

>>"insgesamt sonnig und warm - und passe somit in den Trend."
Diese Aussage passt m.E. nicht. Und auch laut aufgeführten Werten, gehörte 2021 zu den kältesten der letzten 10 Jahre.
.
Führe keine Wetterstatistik, aber dies entspricht auch meinem gefühlten Urteil, 2021 war zu kalt und nass.
.
Hatte öfters das Lied von Rudi Carrell im Sinn: "wann wird's mal wieder richtig Sommer ..."<<
.
2021 war, auf die Fläche gemittelt, etwas mehr als ein Grad Celsius wärmer als der Vergleichszeitraum von 1961 bis 1990. Was den Vergleichszeitraum von 1991 bis 2020 angeht, so war es ein stinknormales Jahr.
.
Sie scheinen von der Klimaerhitzung etwas verwöhnt zu sein.

@So richtig los geht das erst Anfang 2022, 14:16 von schabernack

"wenn man was kommentieren kann zur Abschaltung der 3 AKW in Deutschland morgen."
zu @@14:00 fathaland slim

Kleine Korrektur: der vorletzten 3 AKW
Die letzten 3 folgen dann Anfang 2023, jedenfalls laut Planung.

Aber wer weiss, vielleicht ist ja die 'Neuronenresistenz'
als Steigerung der 'Faktenresistenz' bereits soweit fortgeschritten,
dass auch das nicht mehr geht ;-)

14:58 Uhr von Giselbert

Diese Aussage passt m.E. nicht. Und auch laut aufgeführten Werten, gehörte 2021 zu den kältesten der letzten 10 Jahre.
Führe keine Wetterstatistik, aber dies entspricht auch meinem gefühlten Urteil, 2021 war zu kalt und nass.


Wer sich erst mal langjährig an 35 bis 40 Grad Celsius im Sommer gewöhnt hat, holt dann bei nur 30 Grad Celsius den Rollkragenpulli aus dem Schrank. So kann man dann auch seine eigene Wetterstatistik führen. Nur die Anzahl der Tage / Jahr mit Rollkragenpulli angehabt auflisten. Und schon isse fertig … die gefühlte Wetterstatistik. War zu kalt.

Hatte öfters das Lied von Rudi Carrell im Sinn: "wann wird's mal wieder richtig Sommer ..."

Dieser Holländer ist nun ja schon vor längerer Zeit verstorben, und er kann sich gegen so was nicht mehr wehren. Außerdem hat er von «Sonnenschein» gesungen. Nicht von Affenhitze, oder wahlweise-alternativ von Überschwemmungen.

@14:10 Uhr von SinnUndVerstand

//Die Atomenergie ist die…
Die Atomenergie ist die teuerste, gefährlichste und umweltfeindlichste Energie, die es gibt. Man muss schon ziemlich faktenresistent sein, das anders verkaufen zu wollen.//

Das ist richtig. Man muss aber kein Befürworter der Atomkraft sein, um in Deutschland Probleme bei der Energiewende zu erkennen. Sie haben z.B. gestern (absichtlich?) völlig ignoriert, dass es sich bei meinem Kommentar um ein deutlich gekennzeichnetes Zitat eines in Amt und Würden stehenden Hochschulprofessors handelt. Indirekt haben Sie also ihm unfaire Vergleiche und Verbreitung von Fakes vorgeworfen. Vielleicht sollten Sie sich an die Hochschule wenden, an der er im Hörsaal vermeintliche Fakes verbreitet.

15:01 Uhr von weingasi1 / @schabernack

… zumindest in Köln hat es - auch im Sommer - mehr als genug geregnet und besonders warm war es auch nicht.

Dafür jibbet en Kölle nun wieder grünes Gras, und über das ganze Jahr 2021 gemittelt leben wir Kölsche immer noch in den Deutschland-Tropen.

Am 30. Dezember 2021 - 12:34 Uhr von joe70

Gespannt bin ich auf das neue Gesetz, gewerbliche Gebäude, Fabrik-Hallen, Einkaufszentren besser zu dämmen und die Millionen Quadratkilometer Werkhallen mit Solarzellen zu bestücken, oder hab ich davon nur geträumt?
___
Wo sollen denn die bis dato mit Solarzellen unbestückten "Millionen Quadratkilometern Werkhallen " sein ? Wann immer ich solche Hallen sehe, sind die längst bestückt.
Besitzer solcher Hallen hätten ja bei den Subventionierungen, die es gab, mit dem Klammerbeutel gepudert sein müssen, wenn sie das nicht ausgenutzt hätten !

14:58, Sternenkind

>>An den Kosten der im Industriemaßstab notwendigen – aber noch nicht einmal in Ansätzen vorhandenen – Speicher-Infrastruktur wird sich das Schicksal der deutschen Energiewende entscheiden. Fachleute rechnen je nach Studie mit einem Bedarf zwischen 30 und 100 Terawattstunden Langzeitspeicherkapazität.
(...)<<
.
Ihr Post ist Wort für Wort dem Onlinemagazin "Der Pragamticus" entnommen. Betrieben wird dieses Magazin vom Red Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz, der auch den in rechten Kreisen höchst beliebten österreichischen Privatsender "Servus TV" betreibt. Geschrieben wurde der Artikel von Anna Veronika Wendland, einer glühenden Kernkraftbefürworterin.
.
Aber meinen Sie wirklich, der Neubau von Kernkraftwerken käme billiger als ein forcierter Ausbau der Speicherinfrastruktur und -kapazität? Meinen Sie, ein AKW wäre schneller gebaut?
.
Kein Energiekonzern ist jedenfalls bereit, den Neubau von Kernkraftwerken zu finanzieren. Nirgendwo, nicht nur in Deutschland.

@ 14:58 Uhr von Sternenkind: Der Speicher ist längst da

Die benötigten Speicherkapazitäten sind längst da.

Das deutsche Gasnetz.

540.000 km Gasleitungen mit 47 unterirdischen Speichern.

Darin könnten wir Gas, für Strom und Heizung für ganz Deutschland, für mehrere Monate speichern. Weitere unterirdische Speicher zu bauen ist weder technisch, noch die Bürgerakzeptanz betreffend ein Problem.

Power-to-Gas lautet die Lösung dieses, von Ihnen vorgeschobenen Problems.

Informieren Sie sich, z.B. bei: Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.

Oder beim Helmholtz-Institut.

Gruß, zopf.

Zu 14:00 Uhr von fathaland slim -und die Fakten"

Es nervt ein wenig.

Das einzige, was Rechten einfällt, wenn es um den Klimawandel geht, ist die angeblich saubere Kernkraft.

Mit dem Leugnen klappt es ja nicht mehr, also wird jetzt diese Sau mit großer Ausdauer durchs Dorf getrieben.


@fathaland slim, ja es nervt, insbesondere Ihre irre politische Verortung der friedlichen Nutzung der Kernenergie.

Die Fakten -D ist da ziemlich alleine unterwegs-:

Von den 33 Ländern, die KKW betreiben, decken 13 mehr als einen Viertel ihres Strombedarfs mit Kernkraft. 18 von 36 OECD-Ländern erzeugen damit Strom. Der Anteil der Kernenergie beträgt im Schnitt 30 %. Die USA erzeugten im Jahr 2020 mit 94 Anlagen (2 stehen in Bau) am meisten Atomstrom, vor F (56), China (49) und Russland (38). Ersatz wäre überwiegend klimaschädliche Kohle!

Anders als D investieren sie weiter in diese ressourcen- und umweltschonende Technologie. So stehen weltweit 54 KKW im Bau.

15:02, Wegelagerer34

>>Den Klimawandel gibt's und er steht über allem als großes Ablenkungsmanöver gegen tatsächlich wirksame, einschneidende Maßnahmen.<<
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Welche wirksamen, einschneidenden Maßnahmen schweben Ihnen den vor?
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Das kann ja alles und nichts bedeuten.

Zu 14:38 Uhr von Tarek94 Klima - Rechenzentren- Internet

"Jedes Jahr werden in Deutschland 55 Milliarden Liter Kraftstoff im Straßenverkehr verbrannt.Dazu kommen nochmal etwa 15% Energieverbrauch (bzw. CO2 Ausstoß) für die Förderung, den Transport und die Verarbeitung des notwendigen Rohöls dazu. Wir haben es selbst in der Hand unseren Beitrag gegen zu viel Klimakatastrophe zu leisten."

Nicht zu vergessen: Aktuell werden 13 Terawattstunden für den Betrieb des Internets und der Rechenzentren in Deutschland verbraucht. Das entspricht etwa dem Stromverbrauch von Berlin.


@Tarek94, was wollen Sie damit sagen?
Sollen Rechenzentren und Internet abgeschaltet werden?

Aufwand und Nutzen gehören zur Rechnung! Nur so ist die G+V-Rechnung vollständig.
Die Effizienz rechtfertigt den Einsatz. Ohne Rechenzentren und Internet wäre Deutschland noch mehr Drittweltland.
Der Nachholbedarf ist hier ohnehin enorm. Digitalisierung, Wissenschaft und Fortschritt bringen Lösungen gerade beim Klima. Abschalten das Gegenteil.

@ 15:29 Uhr von weingasi1

Ich versichere Ihnen, Sie irren.

Ich arbeite für eins der größten Logistikunternehmen, mit Solartechnik ist an unserem Standort nur eine Halle bestückt ... und das ist die, die wir zugemietet haben.

Wenn Sie wieder in DE sind, fahren Sie mal spaßeshalber durch ein dt. Gewerbegebiet und halten nach Solaranlagen auf den Dächern Ausschau, Sie werden sich wundern.

Es ist zum heulen, welch Potential da verschenkt wird, weil die Investition nicht in die kurzfristigen Budgeplanungen paßt.

Gruß, zopf.

13:44 Uhr von fathaland slim

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Man kann das eine tun, ohne das andere zu lassen.
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Das sehe ich auch so. Hoffe, Sie konnten sich bereits an Ihren neuen Fenstern, die Sie hier vor einiger Zeit erwähnten, erfreuen.

15:09 Uhr von weingasi1 / @schabernack

Im übrigen wünsche ich einen Guten Rutsch !

Wünsche ich Ihnen auch … und nach Italien hinein muss man ja sagen: «buon inizio». So hat mir das meine Freundin beigebracht, die mal 18 Monate in Palermo gelebt hat. Ein Guten Rutsch mit Freiheit vor lärmigen Kölsch Sittiche.

@ 15:29 Uhr von fathaland slim

Zitat: "Aber meinen Sie wirklich, der Neubau von Kernkraftwerken käme billiger als ein forcierter Ausbau der Speicherinfrastruktur und -kapazität? Meinen Sie, ein AKW wäre schneller gebaut?"

Diese Fragen beantworten sich von selbst, wenn man sich einmal die Bauzeitverlängerungen und Kostenexplosionen der drei, derzeit in Europa im Bau befindlichen AKW ansieht.

Die wiki-Artikel zu den AKW Flamanville (Frankreich), Olkiluoto (Finnland) und Hinkley Point (England) reichen.

Wir investieren einfach 20 Mrd. und kriegen dann in 15 -20 Jahren sauteuren Strom und viel Atommüll als Zugabe.

Gruß, zopf.

P.S.: Dir, der Moderation und allen usern einen Guten Rutsch, ich geh jetzt zum boostern.

Zitat: "So richtig los geht…

Zitat:
"So richtig los geht das erst Anfang 2022, wenn man was kommentieren kann zur Abschaltung der 3 AKW in Deutschland morgen."

jup und in Frankreich liegen derzeit 30% aller Atommeiler still - vor allem wegen massiver Sicherheitsprobleme wie Rissen neben Scheissnähten im Primärkreislauf
und
das super neue ganz tolle AKW was jetzt mehr als 10 Jahre Verzögerung beim Bau hat - soll ja nun endlich fertig werden...
..wenn ja wenn die dortige Sicherheitsbehörde die Mängelbeseitigung endlich genehmigt.
Derzeit kazf Frankreich Strom auch in D-land ein damit die überhaupt ihr Netz betreiben können und nicht gezwungen sind den Leuten die Stromheizung abzustellen.
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jaja - AKWs sind ganz tolle Kraftwerke...
..in einer anderen Realität vielleicht
*sarkasmus*

Am 30. Dezember 2021 - 13:44 Uhr von fathaland slim

" Ja, leider ist das, was Sie benennen, eher die Regel als die Ausnahme. "
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Ja das ist wohl so auf der Welt, nicht nur bei uns im Land, im TV gab es gerade zu sehen, wo die lieben Bürger überall über die Grenzen fahren, um Feuerwerk zu kaufen.
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Kann man nur mit dem Kopf schütteln.

Zu 15:29 Uhr von fathaland slim -Maximal hinkende Vergleiche-

14:58, Sternenkind
[..]
Aber meinen Sie wirklich, der Neubau von Kernkraftwerken käme billiger als ein forcierter Ausbau der Speicherinfrastruktur und -kapazität? Meinen Sie, ein AKW wäre schneller gebaut?

Kein Energiekonzern ist jedenfalls bereit, den Neubau von Kernkraftwerken zu finanzieren. Nirgendwo, nicht nur in Deutschland.


@fathaland slim, die Fakten sehen anders aus. Sie Vergleichen hier Speicher mit Erzeugung. Es gibt für den enormen Energiebedarf für den Strom keine Speicher, Planungen sind illusorische Blaupausen. Es werden weltweit Kernkraftwerke gebaut, die sind schneller in Betrieb als ihre propagierte "Speicherinfrastruktur". Glauben Sie wirklich, diese Speicher sind in absehbarer Zeit ausreichend zu realisieren?! Wetten, mit keinem Geld der Welt!

Energiekonzerne investieren hier nicht aufgrund politischer Vorgaben. Kein verantwortlicher Unternehmer wird unter solchen Bedingungen nur einen Euro in die Hand nehmen.

15:20 Uhr von schabernack 14:58 Uhr von Giselbert

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Giselbert:
Diese Aussage passt m.E. nicht. Und auch laut aufgeführten Werten, gehörte 2021 zu den kältesten der letzten 10 Jahre.
Führe keine Wetterstatistik, aber dies entspricht auch meinem gefühlten Urteil, 2021 war zu kalt und nass.

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schabernack:
Wer sich erst mal langjährig an 35 bis 40 Grad Celsius im Sommer gewöhnt hat, holt dann bei nur 30 Grad Celsius den Rollkragenpulli aus dem Schrank. So kann man dann auch seine eigene Wetterstatistik führen. Nur die Anzahl der Tage / Jahr mit Rollkragenpulli angehabt auflisten. Und schon isse fertig … die gefühlte Wetterstatistik. War zu kalt.
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Entweder hat der User Giselbert eine völlig andere Wahrnehmung als unsereins oder aber er lebt an einem sehr speziellen Ort in D., an dem es wettertechnisch ganz anders zugeht als im Rest des Landes.
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In Osna war es durchgängig warm, aber wenig heiß. Was mir sehr gelegen kam. Für die Freibäder bzw. die Kinder tat es mir leid.

15:43 Uhr von gman

Anders als D investieren sie weiter in diese ressourcen- und umweltschonende Technologie. So stehen weltweit 54 KKW im Bau.

Stehen also 54 Geldverbrenner im Bau. Wie schön für alle die Länder, die sich Geldverbrennung leisten können. Noch sehr lange werden sie stehen, bis sie dann irgendwann eventuell möglicherweise könnte sein mal fertig gebaut sind.

@15:43 Uhr von gman

>> umweltschonende Technologie
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Ich hoffe, Sie haben einen großen Garten, den wir zu einem Endlager für mehrere tausend Castoren umbauen können? oO

Zu 15:40 Uhr von zopf -Power to Gas- Stromspeicher-

Die benötigten Speicherkapazitäten sind längst da.
Das deutsche Gasnetz.
540.000 km Gasleitungen mit 47 unterirdischen Speichern.
Darin könnten wir Gas, für Strom und Heizung für ganz Deutschland, für mehrere Monate speichern. Weitere unterirdische Speicher zu bauen ist weder technisch, noch die Bürgerakzeptanz betreffend ein Problem.
Power-to-Gas lautet die Lösung dieses, von Ihnen vorgeschobenen Problems.
Informieren Sie sich, z.B. bei: Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Oder beim Helmholtz-Institut.
Gruß, zopf.


@Zopf haben Sie sich dort informiert? Strom zu Gas, Gas zu Strom. Kapazität, Effektivität, Kosten, Testphase - Entwicklungsstand - Umwelt - Klimaauswirkungen?

Wenn das alles so toll wäre, bräuchten wir keine Gasleitungen mehr, keine Nord Stream 2-Pipeline etc.pp.,
Warum sind unsere Politiker nur nicht so schlau.

15:43, gman

>>@fathaland slim, ja es nervt, insbesondere Ihre irre politische Verortung der friedlichen Nutzung der Kernenergie.<<
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Die Förderung der Kernkraft ist ein konservatives Projekt, der Widerstand dagegen kommt von links. Immer schon, weltweit.
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>>So stehen weltweit 54 KKW im Bau.<<
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Aus dem Wikipediaartikel „Kernkraftwerke im Bau“:
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„Derzeit (Ende 2019) befinden sich offiziell 50 Kernkraftwerke im Bau, bei vielen dieser Reaktoren ist die Fertigstellung jedoch fraglich. So befinden sich 11 dieser Reaktorblöcke bereits seit den 1980er Jahren im Bau.“
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Und ja, es gibt andere Länder, vorwiegend Atommächte, die in den Bau von Kernkraftwerken investieren. Steuergelder natürlich. Denn kein Konzern weltweit ist bereit, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Staatliche Konzerne natürlich ausgenommen.
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Fänden Sie es denn nicht auch sinnvoll, die Abermilliarden lieber in eine Speicherstruktur zu investieren?
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Kernspaltung ist eine Dinosauriertechnologie mit unkalkulierbaren Risiken.

Darstellung: