Kommentare - Inflation kostet den Staat Milliarden

Kommentare

Am 29. Dezember 2021 - 18:04 Uhr von Giselbert

Zitat: Frage mich wer da leidet, die Beamten und Abgeordnete mit ihren Diäten ganz bestimmt nicht.
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Haben Sie eine Vorstellung, wie hoch die Besoldunge eines Beamten im mittleren Dienst ist?
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Zitat: Wer leiden wird ist doch klar, der Verbraucher der letztlich zahlen wird.
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Sind Beamte keine Verbraucher?

@ falsa demonstratio

Soweit die Polizei nicht als Hilfsorgan der Staatsanwaltschaft tätig ist, ist sie sehr wohl Verwaltung. Gegen ihre Maßnahmen ist der Verwaltungsrechtsweg gegeben.

Die Polizei zählt nicht zur Verwaltung. Wenn Sie mal ins Röhrchen pusten müssen, können Sie dagegen mal auf jeden Fall nicht vor dem Verwealtungsgericht klagen.

Wo die Ungleichheit beginnt

DIe Präsidentin der EZB Christine Lagarde wurde in Frankreich rechtskräftig s c h u l d i g verurteilt - ohne Strafe. Das passiert den wenigsten normalen Menschen.

Und diese Frau führt die EZB.

Einen Normalbürger mit diesem Schuldspruch würden viele Firmen nicht als Nachtwächter einstellen.

17:42 Uhr von SinnUndVerstand

mein gutster, dein beitrag erweckt bei anderen, daß du doch sehr der selbstüberschätzung, einbildung und überheblichkeit unterliegst. ok, daß scheint das problem bei vielen akademikern zu sein, die auch nicht kritikfähig sind. trotzdem wohlergehen und langes leben

US Dollar - Euro Rate ist Spiegel der Zinspolitik

Vor einem Jahr bekam man für 1 Euro noch 1,23 US $, heute noch 1,13 US $. Und das, obwohl die USA derzeit 6,8% Inflation haben und die EU 4,9%.

Das ist schon ziemlich heftig.

Ich habe den Eindruck das in der EU die Geldpolitik ziemlich aus dem Ruder gelaufen ist. Das Weidmann das Handtuch geworfen hatte, kann man verstehen.

Natürlich können Preissteigerungen auch durch erhöhte Qualität bedingt sein. Das ist aber gegenwärtig nicht der Grund für die Inflation. Dienstleister, Erzeuger, Händler und Vermieter haben schlicht einen enormen Nachholbedarf.

Ist dieser gestillt, wird der Preisauftrieb auch etwas nachlassen. Nur die Energie- und Rohstoffpreise alleine können nicht erklären wieso aktuell nahezu alles teurer wird.

16:05 Uhr von weingasi1

Nur eine Frage: wieso dermaßen aggressive Unterstellungen an @Nettie?
Haben Sie Probleme mit Gemeinwohl und Solidarität? Dass Sie mit "grün" und gesünderer Ernährung (bedeutet übrigens nicht Verzicht) nicht viel am Hut haben, ist inzwischen bekannt.
Bei den 3Pullovern (Augen roll) haben Sie die Wolldecke für die Beine vergessen.

18:07 Uhr von Omikron

"Die ständige Preistreiberei der Monopolunternehmen ist im heutigen Kapitalismus zusammen mit der Staatsverschuldung die wichtigste Ursache der Inflation"

Weder gegen die Bildung von Monopolen und Oligopolen geht der Staat konsequent vor, noch ist er bereit diese angemessen zu besteuern und sich somit zusätzliche Finanzierungsmittel zu besorgen. Einzelne Nationalstaaten haben kaum noch eine Handhabe. Auf der internationalen Ebenen sind die Interessen der Staaten zu unterschiedlich. Das nutzen diese Konzerne mit ihren riesigen Gewinnen aus.

Am 29. Dezember 2021 - 18:25 Uhr von Transatlantikerin

@ falsa demonstratio: Soweit die Polizei nicht als Hilfsorgan der Staatsanwaltschaft tätig ist, ist sie sehr wohl Verwaltung. Gegen ihre Maßnahmen ist der Verwaltungsrechtsweg gegeben.

Zitat: Die Polizei zählt nicht zur Verwaltung. Wenn Sie mal ins Röhrchen pusten müssen, können Sie dagegen mal auf jeden Fall nicht vor dem Verwealtungsgericht klagen.
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Ich befürchte, sie haben das Wörtchen "soweit" überlesen oder nicht verstanden.
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Ihr Beispiel betrifft den von mir gemeinten Teil der Arbeit der Polizei, der nicht Verwaltung ist, sondern strafprozessual. Da wird die Polizei als Hilfsorgan der Staatsanwaltschaft tätig. Der Rechtsweg ergibt sich aus der StPO.
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Andere Aufgaben erledigt die Polizei mittels Verwaltungsakt und dagegen ist der Verwaltungsrechtsweg gegeben.

Macht

doch nichts, wenn der Staat durch sie hohe Inflationsrate mehr Ausgaben für zB Straßen und Brücken hat. Das spart er alles durch die Minuszinsen auf seine entsprechend notwendige Neuverschuldung wieder rein.

@einfach Unglaublich, 17:04

Sie unterschlagen, dass der Staat allein rd. 1,2 Bio. Euro für Sozialleistungen ausgibt, dass es in Deutschland kaum Streiks gibt, die Rentner in der Pandemie keine Einbußen hinnehmen mussten und sich in 2022 über satte Rentenerhöhungen freuen können, unser Arbeitsrecht die Arbeitnehmer in hohem Maße schützt und vieles mehr. Die Politik des billigen Geldes ist ein weltweiter Fakt, alle Staaten profitieren davon. Leider folgen Sie immer wieder der AfD Direktive, dass man Deutschland möglichst schlecht reden soll, damit es der Partei gut geht. Mit Patriotismus, den man sich gerne auf die Fahne schreiben will, hat das herzlich wenig zu tun.

Inflationsschock

Machen wir uns nichts vor , wenn Geld gedruckt wird ,so wie es die EZB tut , und zusätzlich alle EU-Finanzminister von Frau La Garde den Nullzins fordern ,nur weil sie uns immer w i e d e r über die Maßen verschuldeten , ist eine Inflation ganz normal ! Nur mit dem Nullzins hat man allen
deutschen Sparern die Last davon auf die Schultern gelegt !
Gut gemacht ? Sicher nicht !!! Eher besonders schlecht....

@19:02 Uhr von Sparer: Bei der Verschuldung = Bilanz-Plus

Und genau da liegt der Hase gewaltig im Pfeffer schon seit min. 15 Jahren:
Die Verschuldung ist so gigantisch und die Banken haben so viele "Gift-Papiere" im Keller liegen, dass eine Erhöhung der Zinsen und Stagnation der Inflation sehr schnell das ganze Kartenhaus zum Einsturz brächten.
Aber irgendwann wird das dennoch passieren müssen. Das wird nicht lustig - außer vielleicht für die Zocker und Milliardäre.

@18:22 Uhr von falsa demonstratio: Aber lebenslang unkündbar

Natürlich sind die auch Verbraucher. Aber ganz ehrlich: Wäre ich lebenslang unkündbar, würde ich auch nur Dienst nach Vorschrift machen (und nie darüber hinaus) und die steigenden Lebenskosten auch locker sehen, denn ich muss NIE mit einer drohenden Arbeitslosigkeit rechnen und der damit verbundenen finanziellen Tiefschläge. Und die Rente ist auch höher als alles, was normale Arbeitende so erhalten werden (nicht jeder hat eine Betriebsrente).

@18:33 Uhr von Karl Maria Jos…

Wie ich heute schon sagte: wenn die Argumente ausgehen, wechselt man gern mal auf die persönliche Ebene.
Sie sind derjenige, der hier auf irgendwelchen Akademikerzuschreibungen rumreitet und das Thema eingebracht hat. Mir ist völlig egal, welche Bildung jemand hat. Hauptsache er (oder sie) hat die Absicht, fair und argumentativ zu kommentieren.

/// Am 29. Dezember 2021 -…

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Am 29. Dezember 2021 - 19:02 Uhr von Sparer
Macht doch nichts, wenn der Staat durch sie hohe Inflationsrate mehr Ausgaben für zB Straßen und Brücken hat. Das spart er alles durch die Minuszinsen auf seine entsprechend notwendige Neuverschuldung wieder rein.///
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Schön wär's. Die (Negativ)Zinsen für Neuverschuldung sind deutlich niedriger als die derzeitige Inflationsrate.

@ keinsinnundverstand

Den Header des Tagesschau Artikels gelesen?

"Inflation kostet den STAAT Milliarden".

Wenn Sie Fragen zur Definition von Staat in diesem Artikel haben wenden Sie sich an das Tagesschau Team - nicht an mich!

@ Omikorn

Nein,
Die Ursachen von Preissteigerungen sind die Gewinnmaximierungen der Unternehmen. Löhne sind inflationsbereinigt gesunken. Nominell lächerliche Lohnsteigerungen von 1,5 % (Durchschnitt 2021) führen NICHT zu einer Inflation von 5 %!

Rohstoffe verteuern sich in diesem Jahr nicht durch gestiegene Abbaukosten, sondern durch festgesetzte Preissteigerungen aka Gewinnsteigerungen der Unternehmen.

@Adeo

Ich unterschlug in meinem Kommentar auch den Urknall, die Vertreibung aus dem Paradies und die Weltformel.

Ihr Kommentar ist irgendwie wirr und ohne Bezug zum Inhalt meines Kommentars.

@ 19:09 Uhr von Adeo60

"die Rentner ... sich in 2022 über satte Rentenerhöhungen freuen können,"
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Jetzt übertreiben Sie aber maßlos.
Die Koalition hat angekündigt den Nachholfaktor wieder einzuführen, dieser bewirkt, dass die Renten nach einer ausgebliebenen Kürzung langsamer steigen als die Löhne.
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Die letzte Erhöhung gab es 2019 und von den groß angekündigten 5,2% ist man auch schon wieder abgekommen
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Die Schere Lohn/Rente geht eh schon auseinander (ein prozentualer Aufschlag von wenig (Rente) ist nun mal weniger, als ein Aufschlag auf den höheren Lohn). Hinzu kommt die steigende Besteuerung.

@ Klärungsbedarf um 17:53 Uhr

Eher verstehen Sie etwas nicht. Dieses Video stammt aus dem Jahr 2016 und wurde vom Weltwirtschaftsforum veröffentlicht. Wo das eine Verschwörungstheorie sein soll soll mir mal jemand erklären.

Am 29. Dezember 2021 - 19:32 Uhr von WirSindLegion

Zitat: Natürlich sind die auch Verbraucher. Aber ganz ehrlich: Wäre ich lebenslang unkündbar, würde ich auch nur Dienst nach Vorschrift machen (und nie darüber hinaus)
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Ich kann dem Beamten-Basing nichts abgewinnen. Da steckt meist Neid dahinter; oftmals auch schlichte Unkenntnis über Verdienst uns Arbeitsumstände.
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Bei Ihrer geäußerten Arbeitseinstellung bin ich froh, dass Sie kein Beamter sind. Sie wären untypisch. Ich kenne viele Beamte, die bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit arbeiten; einschließlich vieler freiwilliger unbezahlter Überstunden.

Anbetung der schwarzen 0

In den letzten 10 Jahren hätte Deutschland durch Kredite mit Negativzinsen seine Infrastruktur sanieren, aus- und aufbauen können. Bei Bahn-, Strom- und Datennetzen, Schulausstattung usw. ist Deutschland bei den letzten Plätzen. Dies richtet Milliardennschäden an.
Wenn die EZB durch Ankauf von Anleihen nahezu bankrotter Staaten für eine verantwortungslose Geldvermehrung sorgt, braucht man sich nicht über Inflation zu wundern.

@19:56 Uhr von Einfach Unglaublich

Nein, die Frage ging schon sehr bewusst an Sie: Die Tagesschau berichtet und verwendet dafür in Summe den Begriff "Staat". Dagegen schimpfen Sie auf "den Staat" wie ein Rohrspatz, als hätten Sie selbst mit dem Staat nichts zu tun.
Merken Sie wirklich nicht, dass Sie einen völlig anderen Begriff von Staat haben?

@Karl Maria Jos.... 18.33

"mein gutster, dein beitrag erweckt bei anderen, daß du doch sehr der selbstüberschätzung, einbildung und überheblichkeit unterliegst. ok, daß scheint das problem bei vielen akademikern zu sein, die auch nicht kritikfähig sind. trotzdem wohlergehen und langes leben"
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Meinen Sie mit "anderen" sich? Ihr Urteilsvermögen mag eingeschränkt sein, weil Ihre Selbstüberschätzung, Einbildung und Überheblichkeit Sie beschränkt. Bitte unterlassen Sie es zukünftig, mich mit Ihren "anderen" vereinnahmen zu wollen! Ob User*in SinnUndVerstand Akademiker*in ist oder nicht: Er / Sie schreibt sachliche und lehrreiche Kommentare und verfügt über soziale Kompetenz, weshalb ich sie - wie die von einigen anderen User*innen - gern lese. Manch andere lese ich weniger gerne, um es zurückhaltend auszudrücken.

Schon die Überschrift ist…

Schon die Überschrift ist irreführend.
Nicht der "Staat" verliert Milliarden, sondern so gut wie alle Deutschen verlieren Geld.
Laut BVI haben die Deutschen seit 2012 ca. 1 Billion EUR verloren.
Die Merkels und Draghi waren es, basta.

20:38 Uhr von Sozialstatt

Schon die Überschrift ist irreführend.
Nicht der "Staat" verliert Milliarden, sondern so gut wie alle Deutschen verlieren Geld.
Laut BVI haben die Deutschen seit 2012 ca. 1 Billion EUR verloren
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in welcher Weise ?

@Bei meinen Lehrern und Hochschul-Profs gab es drei "Kategorien"

1. Die 20 % engagierten. Ja, das waren die, die nicht nur nach Muster-Skripten und gelangweilter Stimme ihre Stunden abgespult haben, sondern aktiv alle mit einbezogen und wirklich positiven Eindruck hinterlassen haben.

2. Die 60% "Dienst nach Vorschrift" Lehrer / Profs. Weder gut noch schlecht. Einfach nur Durchschnitt. Weder mitreißend noch einschlafend.

3. Die 20% Totalversager, deren Kurse nur noch durch Pflichtbesuche am Leben erhalten wurden. Uralte Schrott-Skripte mit Rechtschreibfehlern und NULL Engagement. Die Beschädiger ihres ganzen Standes.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

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