Kommentare - Inflation kostet den Staat Milliarden

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selbstgemachtes Leid

Die EZb sitzt in der Zinsfalle. Normalerweise müssten die Zinsen steigen um den Inflationsdruck zu dämpfen. Aber das geht nicht, da der Niedrigzins Länder wie italien zu Schulden verführt hat. Zahlungsunfähigkeit wäre die Folge. Selbst eine Deflation wäre nicht beherrschbar- denn wir sind schon bei Null Zinsen und Anleihekäufen der EZB über Banken.
Der Staat spart per se also auch durch die günstigen Zinsen. Der Depp ist der Sparer- der zusehen muss wie alles teuerer wird und sein Geld mit Nullzins entwertet. Die USA versuchen gegenzusteuern. Der EZB sind die Hände gebunden. Ursache: Politker statt Leute wie Weidmann hatten das sagen. Geldschwemme M3 ohne BIPSteigerung in gleichen Maße führt zu einer Entwertung und schließlich zu Inflationsdruck. Die weltweiten Coronakosten tun ein Übriges.

unvollständige Betrachtung

Man darf bei solchen Rechnungen nicht unerwähnt lassen das der Staat durch die Niedrigzinspolitik der EZB massiv Geld spart und sogar beim Schuldenmachen Geld verdient. Laut Tageshaumeldung vom 22.12.2021 16:46:21 verdient der Staat rund 6 Mrd. durch negative zinsen auf ausgegebene Anleihen.
Das gleicht die Mehrausgaben durch die höhere Inflation locker aus.

Inflation kostet den Staat Milliarden....

Und wie es am Ende des Artikels steht, die Verbraucher am meisten. Die Inflation liegt zur Zeit bei etwa 5 Prozent. Erheblich davon betroffen sind Lohnabhängige, Rentner und Arbeitslose. Eine wichtige Aufgabe wird es sein, durch eine offensive Tarifpolitik für die Beschäftigten einen Ausgleich zu schaffen. Dafür muss man über den eigenen Schatten springen und Konflikte wagen.

wer hätte das gedacht

hätte halt unser olaf , als er noch FM war, dem unsäglichen treiben der madame lagarde mit wohlwollen begegnen sollen. aber er als aufrechter wollte ja auch die eurobonds und die vergesellschaftlichung der eu schulden

Inflation kostet den Staat Milliarden

Ein Minus von etwa fünf Milliarden Euro muss der Staat für 2021 verkraften.
Die größten Leidtragenden der rasant gestiegenen Inflation sind aber die Verbraucher,auch 2022 dürfte es kaum Entlastung geben.Der Staat hat aber von 2007-2020, 436 Milliarden Euro weniger für seine Schulden ausgeben.Allein 2019 lag die Zinsersparnis für Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherungen bei 58 Milliarden Euro.Bei so einer Ersparnis kann man locker 5 Milliarden Miese verkraften, auch dabei ist der Verbraucher der Leidtragende durch diese Geldpolitik, Bürger mit Zinseinbußen von 358 Milliarden Euro, der Staat war und ist der größte Nutznießer, aber Stöhnen gehört ja zum politischen Alltag um noch mehr Geld aus den Taschen der Bürger zu ziehen.

Aus dem Artikel :

"...Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft tragen ärmere Haushalte und Rentner die Hauptlast der Inflation..."

Für diese "Studie" hätte ich keine 2 Sekunden gebraucht...

Was hat das Institut da wohl für kassiert ?

wäre nicht nur für die Wirtschaft besser
.
„Die größten Leidtragenden der rasant gestiegenen Inflation sind aber die Verbraucher. Sie mussten deutlich mehr Geld für Sprit an der Zapfsäule, Heizen und Strom zuhause und Lebensmittel bezahlen“
.
Wem?

Die EZB hat damit wenig zu tun

@ rr2015:

selbstgemachtes Leid
Die EZb sitzt in der Zinsfalle. Normalerweise müssten die Zinsen steigen um den Inflationsdruck zu dämpfen.

Die Inflation hat zum größten Teil ganz andere Ursachen, die die EZB nicht beeinflussen kann. Zuerst muss der internationale Rohstoff- und Zuliefermangel genannt werden und die künstliche Verknappung von Öl und Gas durch die Hersteller. Deutschland zahlt viel mehr für Gas, weil Russland seine Exporte drosselt, die bestehenden Pipelines sind weit entfernt von der Auslastung.

Der Staat profitiert am meisten

Denn hohe Inflation ist der Traum eines jeden Schuldners, der gesicherte und mindestens auf dem Niveau der Inflation steigende Einnahmen hat.

Das ist auch seit bald 15 Jahren das Ziel, über die sog. Finanzrepression die hoch verschuldeten Staaten zu entschulden.

Man inflationiert die Schulden sozusagen hinweg. Dabei spielt die absolute Höhe der Schulden keine Rolle. Wichtig ist nur die Relation zum BIP.

Die Zentralbank hält die Zinsen niedrig und die Einnahmen der Staaten steigen drastisch.

Ich würde sagen: läuft!

Also für den Staat. Nicht für die Sparer, die noch auf Zinsanlagen bauen…

Die Politik ist vor allem in…

Die Politik ist vor allem in einem gefordert: Die Auswirkungen für ärmere Haushalte und Rentner, die die Hauptbetroffenen sind, abzufedern. Höherer MIndestlohn ist ein Aspekt, allerdings könnte man die Stufen vorziehen. Auch das Bürgergeld muss angehoben werden. Mietbremse und Mieterschutz sind ebenfalls wichtige Bausteine einer Politik, möglichst vielen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Absicherung der Kosten ihres Lebensunterhaltes zu ermöglichen.

Es wäre exakter

Auch den Gewinn des Staates aufzuzeigen. Gewinn aus mehr Mehrwertsteuer welcher durch erhöhte Preise anfällt, "Gewinn" durch CO2Steuer deren Erhöhung wieder ansteht.
Das Lamentieren von Seiten des Staates hat nur ein Grund, dem Wahlvolk vorzugaukeln es ist kein Geld für sozialen Ausgleich vorhanden.
War da nicht so eine Summe von 60 Milliarden für nicht genutzte Koronamaßnahmen?

Nur 700 Mio. Mehreinnahmen bei der MwSt ?

Kann das sein ? Bei einem Aufkommen von rund 180 Milliarden würde sich bereits bei 1% erhöhter Inflation (gegenüber normal) mehr als das Doppelte ergeben. Und das geht in den Folgejahren so weiter.

@ Bernd Kevesligeti

Eine wichtige Aufgabe wird es sein, durch eine offensive Tarifpolitik für die Beschäftigten einen Ausgleich zu schaffen. Dafür muss man über den eigenen Schatten springen und Konflikte wagen.

Die Realität straft Ihre Ansicht jedoch Lügen. Die Löhne und Gehälter sind in den Volkswirtschaften am höchsten, in denen es die wenigsten harten Tarifkämpfe, dafür aber mehr Ausgleich und Konsens gibt, also in der Schweiz, in Deutschland und in Luxemburg.

Finanzkrise

Das sind doch alles noch Auswirkungen der Finanzkrise, als Gled ohne Ende in die Banken und Märkte gepumpt wurde. Die Börsenkurse mußten ja gerettet und Banken ordentlich mit Mtteln für die Speckulanten ausgestattet ausgestattet werden.
Es ist meiner Meinung ganz einfach: Das Angebot an materiell erzeugten Gütern wächst wesentlich langsamer als die vorhandene Geldmenge, es existiert demzufolge eine wesentlich größere Menge an Gled, als dafür Produkte vorhanden sind, wenn man diese für denselben Preis kaufen würde. Was also soll groß passieren? Es muß eben für dasselbe Produkt mehr zumeist virtuelles Geld ausgegeben werden, um es "irgendwie" in irgendeinen physischen Zustand zu überführen. Am Ende nutzt ja immaterielles Geld niemandem, man will etwas dafür kaufen. Also hat sich die EZB das alles selbst zuzuschreiben. Und das wieder der "normale Arbeitnehmer" ausbaden muß, nun, dass ist bekanntermaßen Kernphilosophie unserer "Marktdemokatie"...

Immerhin...

Nett, dass die Verbraucher im unteren Teil des Artikels auch noch kurz erwähnt werden. Es war wohl einfach ein glücklicher Umstand, dass in dem Bericht über die wirklichen Verlierer der Inflation noch etwas Platz war.

Am 29. Dezember 2021 - 15:48 Uhr von Nettie

„Die größten Leidtragenden der rasant gestiegenen Inflation sind aber die Verbraucher. Sie mussten deutlich mehr Geld für Sprit an der Zapfsäule, Heizen und Strom zuhause und Lebensmittel bezahlen“
.
Wem?
__
Was soll diese Frage ?
Natürlich an diejenigen, die das jeweilige Produkt verkaufen/herstellen/in Vertrieb bringen.
Also vom Bauern bis zum grossen Energiekonzern.
Spielt Ihnen aber doch in die Karten, da sich dadurch viele Geringverdiener keinen weiteren Konsum werden leisten können, wenn die Kosten wie Miete/Energie bezahlt sind. Und da Konsum "Teufelszeug" ist, müssten Sie doch eigentlich mit der Entwicklung zufrieden sein.
Sollen diejenigen doch 3 alte Pullover übereinander anziehen, können sie bei der Heizenergie dann soviel sparen, dass man sich ein veganes Essen gönnen kann.

Staat spart massiv Refinanzierungskosten

Aber keine Angst!

Bald werden auch in der Eurozone die Zinsen steigen.

Undzwar dann wenn die FED die Zinsen weiter erhöht.

Ein zu großes Zinsgefälle wird sich die EU nicht leisten können. Andernfalls verliert sie Kapital das doch so dringend gebraucht wird.

Das wären natürlich schlechte Nachrichten für Italien und Spanien. Deshalb gehe ich davon aus dass im Zuge einer Zinserhöhung das Thema Eurobonds wieder auf den Tisch kommt: Deutschland mit seinem niedrigen Risikoaufschlag nimmt dann zB für Italien am Geldmarkt Kredite auf.

Dafür bleibt dann das Kapital für Investionen im Lande, und der Sparer hat auch was davon.

Von mir aus kann die Inflation insbesondere in USA also weitergehen...

Kurze Phase der Inflation

Die Deutschen sind ultra empfindlich mit der Inflation. Obwohl der Euroraum jetzt zwei Jahrzehnte die beste Preisstabilität aller Wirtschaftsregionen gehabt hat, sind wir jetzt am Zittern. Vollig zu Unrecht. Im Durchschnitt der letzten 20 Jahre waren das weniger als 2% jährliche Inflation.
Nächstes Jahr um diese Zeit wird die Inflation wieder deutlich gesunken sein und das Thema ist wieder in der Versenkung verschwunden.

von born-in-stasi-land 16:01

In den Medien ist die Rede von 5 % Inflation. Sämtliche Tarifabschlüsse in der Bundesrepublik liegen darunter. Soll das so weiter gehen ?

Und die Energiepreise steigen stark. Aber nicht die langfristigen Lieferverträge sind da das Problem. Sondern, neben der verstärkten Nachfrage, vor allem aus Asien auch der Handel an Spotmärkten. Bei Dutch TTF Gas Futures springt der Index manchmal am Tag um 10 %.

Am 29. Dezember 2021 - 16:10 Uhr von born in stasi

Wird es nicht, weil die Preise in den seltensten Fällen nach unten korrigiert werden. Ausnahme Kraftstoff aber die waren eh niemals auf Basis der Produktionskosten.
Wenn der Staat jammert über höhere Ausgaben für Büros, Energiekosten... Die haben die Bürger auch ..nur die können nicht einfach gegensteuern ..der Staat schon, durch Abbau des sogenannten Wasserkopf, sprich Verwaltung.

Inflation kostet den Staat Milliarden... und dem Volk noch mehr!

...Laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft tragen ärmere Haushalte ....

Nein, die Studie zeigt das nicht richtig und nicht das ganze Bild. Es kommt auf die Perspektive an.

Strom, Gas, Sprit, Mieten ...; die ärmeren Haushalte und Rentner unter den Verbrauchern spüren die Inflation sicher am stärksten, sie tragen nicht die Folgen für den Staat.
Im Gegenteil, es fallen so weitere Sozialleistungen an.

Für die Milliarden, die die Inflation dem Staat kostet, zahlt vor allem (noch) der Mittelstand, der Steuern zahlt und Sparer, die für sich und ihre Familie vorsorgen werden dafür direkt und indirekt jährlich um zig Milliarden € enteignet.

Wie lange noch?! Das hat so keine Zukunft.
Das führt nachhaltig in die Pleite von Staat und Volk.

@ Netti

Sie mussten deutlich mehr Geld für Sprit an der Zapfsäule, Heizen und Strom zuhause und Lebensmittel bezahlen“
Wem?

Den Bauern, dem Handel, den Vermietern, den Öl- und Gasmultis. Der Profit von Gazprom hat sich mehr als verdoppelt.

Reihenfolge

Die Länder der EU und auch andere brauchen mehr Einnahmen.
Frau v.d. Leyen sagte: Wir brauchen eine Inflation von 4%.(Steuermehreinnahmen)
Die Preise ziehen an.
Viele Menschen können das nicht mehr stemmen.
Lohnzuwächse von 6% wären zum Ausgleich gut.
Gewerkschaften werden aber nur 3,5% durchdrücken um der Wirtschaft nicht zu schaden.
Dadurch werden die Menschen wie immer, immer weniger im Portmonaise haben.

An dder Inflation verdienen nur die Staaten und Anleger. Es sind Gewinne die auf Kosten der Kleinen gemacht werden.

Fazit: Alle sollten ihr Geld sparen oder in Edelmetalle anlegen.
Lieber keine Zinsen bekommen und Miese machen, als den Geiern das Geld in den Rachen werfen.

Die Politik der letzten 30 Jahre war:
Alles für Konzerne und Politiker.
Und ein kleinen Knochen für das arbeitende Volk.

Na dann warten

wir mal ab, ob der Staat tätig wird, und die Bürger die die Hauptlast tragen, entlastet wie es in Staaten erfolgt.
Die EZB hat auch ihren Anteil daran, was aus einigen Artikel in den letzten Tagen zu lesen ist, der Staat könnte also etwas tun, will er aber nicht so richtig.
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Am 29. Dezember 2021 - 15:55 Uhr von born in stasi-land
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" die künstliche Verknappung von Öl und Gas durch die Hersteller. Deutschland zahlt viel mehr für Gas, weil Russland seine Exporte drosselt, die bestehenden Pipelines sind weit entfernt von der Auslastung. "
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Heute wieder zu lesen im Artikel.
" Darum geht es im Konflikt um die Jamal-Pipeline "
Auszug:
-
" "Die Langfristlieferverträge, auch die russischen, werden nach unseren Informationen eingehalten und die Langfristmengen an Gas kommen in Deutschland an."
-
Es wird kein zusätzliches Gas bestellt von Frankreich und Deutschland, deswegen fließt Gas jetzt nach Polen.

Dann sollte man die…

Dann sollte man die Inflation einfach wieder beenden, wenn die eh niemand braucht.
Das Gejammer ist völlig lächerlich.

@ Möbius

Staat spart massiv Refinanzierungskosten. Aber keine Angst! Bald werden auch in der Eurozone die Zinsen steigen.

Nicht wesentlich.
Denn wer soll das Geld erwirtschaften, das die Sparer abgreifen wollen?

@ Magic.fire

Wird es nicht, weil die Preise in den seltensten Fällen nach unten korrigiert werden.

Sie müssen ja nur auf dem im Vorjahr erreichten Niveau gleich bleiben, dann ist die Inflation schon bei Null.

@ Am 29. Dezember 2021 - 15…

@ Am 29. Dezember 2021 - 15:55 Uhr von born in stasi-land
Die EZB hat damit wenig zu tun:
"Die Inflation hat zum größten Teil ganz andere Ursachen, die die EZB nicht beeinflussen kann. Zuerst muss der internationale Rohstoff- und Zuliefermangel genannt werden und die künstliche Verknappung von Öl und Gas durch die Hersteller. Deutschland zahlt viel mehr für Gas, weil Russland seine Exporte drosselt, die bestehenden Pipelines sind weit entfernt von der Auslastung."

Deutschland zahlt wegen seiner Verträge nur 1/8 des momentan gehandelten Marktpreises und verkauft sogar mit hohen Gewinn weiter.

Die Gas/Öl-Börse wurde extra für Spekulanten von der EU geschaffen.
Sie nannten das "freie Marktwirtschaft".

Rohstoffe: Was durch Kriege und Sanktionen nicht bekomme, muss ich halt teuer einkaufen gehen.

Nebenbei: Die Trockenholzpreise werden ab Ende Januar nochmals heftig steigen.

ZU 16:10 Uhr von born in stasi-land "Kurze Phase der Inflation"

Nächstes Jahr um diese Zeit wird die Inflation wieder deutlich gesunken sein und das Thema ist wieder in der Versenkung verschwunden.

Das ist nicht die Realität, vielleicht Ihr frommer Wunsch. Es sind ja nicht nur die Verbraucherpreise, die Vermögenspreise, insbesondere die Immobilien kennen keine Grenze. Die Blasenbildung ist offensichtlich. Wie die Erfahrung zeigt, früher oder später platzt jede Blase. Ich denke, die Zeit dafür ist bald reif. Die Auswirkungen werden gewaltig sein (Dominoeffekt).

Die Vermögenspreise wirken auf die Verbraucherpreise, dafür braucht es keine Studien. Die seriösesten Banken bekommen bei dieser Geldschwemmen- und Negativzinspolitik der EZB Existenzschwierigkeiten. Hier wird Staatschuldenfinanzierung im Übermaß durch die Hintertüre betrieben. Das ist nicht die Aufgabe der sogenannten Notenbank.
Die erste Aufgabe ist die Geldwertstabilität. Dieser Aufgabe kommt die EZB schon lange nicht mehr nach.

@ Magic.fire

Die haben die Bürger auch ..nur die können nicht einfach gegensteuern ..der Staat schon, durch Abbau des sogenannten Wasserkopf, sprich Verwaltung.

Fieser Vorwurf. Wie mag es dabei der öffentliche Dienst fühlen? Aber was hindert mich daran, die Verbraucher auch dazu aufzufordern, "Wasserkopf" abzubauen?

@16:10 Uhr von born in stasi-land

<>

.EZB im Nov. 2021 Inflation im Jahr 2022 im Durchschnitt bei 2,5% Inflationsrate.
EZB im Dez. 2021 Inflation im Jahr 2022 im Durchschnitt bei 3,5% Inflationsrate.
Das Thema Inflation wird somit auch 2022 auf der Agenda stehen und nicht in der Versenkung verschwunden sein.

Am 29. Dezember 2021 - 16:17 Uhr von Magic.fire

Zitat: Die haben die Bürger auch ..nur die können nicht einfach gegensteuern ..der Staat schon, durch Abbau des sogenannten Wasserkopf, sprich Verwaltung.

Wo sollen die anfangen; bei den Gesundheitsämtern?
.
Bei uns in der Kommune ich personalmäßig Matthäi am letzten. Gleiches gilt bei der Justizverwaltung. Manche Leistungen für Bürger können nur mit großer zeitlicher Verzögerung erbracht werden.

Der Staat ist keine natürliche Person

Ein Lebewesen kann leiden. Der Staat ist ein Konstrukt, geschaffen zur Verwaltung und Regulierung des Volkes. Die einzigen, die tatsächlich leiden, wenn der Staat >leidet< , sind die Bürger des Staates, nämlich durch höhere Belastungen und/oder geringere Angebote und soziale Leistungen und durch nicht erfüllte Aufgaben, für welche die Steuergelder eigentlich gedacht sind.

@Magic.Fire, 16:17

"...der Staat schon, durch Abbau des sogenannten Wasserkopf, sprich Verwaltung..."

Macht "der Staat" doch.

Sparen bei den Gesundheitsämtern, Polizei, Finanzämtern, Landkreisen...

Dumm nur, daß sich "die Bevölkerung" dann aufregt, daß in diesem Land scheinbar ? immer weniger gut funktioniert...

[Sarkasmus on]
Lohnerhöhung um 6%, bin ich natürlich voll für. Und dann noch alle Läden 24 Stunden offen halten.
Kostet ja alles nicht, da wird kein Laden irgendwelche Preise erhöhen. [/Sarkasmus off]

Nicht 6 % sondern z. B. 100€. Aber für alle gleich.

Nur da haben die "unteren Lohngruppen" etwas von, die "mittleren" werden auch so problemlos über die Runden kommen, die "hohen" eh.

locker bleiben

Die Inflation wird sich in den kommenden Monaten wieder der üblichen Marke von 2% nähern. Und wenn die EZB klug ist, hält sie die Füße still und lässt die Zinsen wie sie sind.
Die Zulieferkrise, die die Preise treibt, kann die EZB eh nicht lösen. Die löst sich von selbst.

Die Inflation bei…

Die Inflation bei gleichzeitig niedrigen Zinsen führt nur zu Umbuchungen, von den Konten der Verbraucher zu den Konten des Staates. Die Gesamtheit der Verbraucher machen aber den Staat aus. Die Verbraucher erarbeiten und zahlen alles. Wenn man genauer hinschaut, in unterschiedlichem Maße und bei unterschiedlichen Kontoständen. Die schon großen Konten erhalten noch mehr von den kleineren. Ob direkt oder über die Staatskonten. Weiter differenzierende Betrachtungen sind möglich. Untern Strich nennt man das aber stets Politik, aktuell auf kapitalistischer Grundlage.

Das ist wahrscheinlich eine politische Frage

Wenn Deutschland partout keine Eurobonds will, wird Lagarde vermutlich ihre Nullzinspolitik fortsetzen um die Stabilität von Italien nicht zu gefährden.

Es besteht also das Risiko das auch bei 7 % Inflation die Kapitalflucht in die USA in Kauf genommen würde.

Die EZB glaubt bekanntlich das die Inflation bald wieder sinkt. Bis vor kurzem glaubte sie auch, das die Inflation 2022 nur 1,5% sein würde (jetzt 3,5%). Schaun mer mal ...

Die Evidenz spricht eher für einen weiteren Preisauftrieb. Aber die EZB bemüht sich halt auch keine selbsterfüllenden Prophezeiungen zu generieren: allein das Reden über die Inflation kann schon den Preisauftrieb erhöhen.

5% Inflation sind kein…

5% Inflation sind kein Schock. Sie wird ja überwiegend durch erhöhte Energiekosten hervorgerufen. Diese betreffen Bürger wohl stärker als den Staat. Im übrigen hat die EZB ja bereits angekündigt, die Anleihenkäufe im nächsten Jahr zurückzufahren.

@ Rosemarie Hägele

Der Staat ist keine natürliche Person
Ein Lebewesen kann leiden. Der Staat ist ein Konstrukt, geschaffen zur Verwaltung und Regulierung des Volkes.

Ich als Liberaler sehe den Staat hingegen als eine Instanz, die den Menschen dienen soll. Nicht umgekehrt.

Da jammern wieder mal die Falschen

Inflation von EZB und Staat wie bestellt, so geliefert. Wenigstens bleibt der Null Leitzins stabil. Wäre ja noch schöner, wenn die Sparer auf ihre Sparguthaben in der Inflation Zinsen bekämen.

@ Möbius

Es besteht also das Risiko das auch bei 7 % Inflation die Kapitalflucht in die USA in Kauf genommen würde.

Kapitalflucht in die USA findet ja nicht statt, eher umgekehrt.

Inflation ist absolut im Rahmen

@ Werner40
5% Inflation sind kein Schock. Sie wird ja überwiegend durch erhöhte Energiekosten hervorgerufen.

Russland hat schon mehrere Jahre lang über 10% Inflation, ohne dass es dafür konkrete wirtschaftliche Gründe gibt. Die Korruption und Misswirtschaft ist dort natürlich ein ganz großes Problem.

Alles kein Problem. Laut…

Alles kein Problem. Laut Weltwirtschaftsforum sollen wir alle 2030 nichts mehr besitzen und trotzdem glücklich sein (das Video gibt's wirklich da kann mir keiner was von Verschwörungstheorie erzählen).

Inflation hat immer zwei Seiten

Das eine sind steigende Preise, das andere die Geldentwertung.

Erzeuger können einen Teil der Geldentwertung und höherer Einkaufspreise wieder durch steigende Preise auffangen.

Bis zu einem gewissen Grad.

Denn die Verbraucher müssten irgendwann entweder deutlich höhere Löhne bekommen oder sie werden die aufgerufenen Preise irgendwann nicht mehr bezahlen, was den Konsum und damit die Umsätze der Erzeuger und im Handel drückt.

Ironischerweise nützt dem Verbraucher seine Konsumzurückhaltung aufgrund der hohen Preise nichts, denn dann verliert sein Geld trotzdem an Wert ohne das er davon etwas hatte.

Deshalb hat man immer versucht bei hoher Inflation sein Geld so schnell als möglich auszugeben. Gewissermaßen findet somit eine massive Abschöpfung von Kaufkraft statt.

Gleichzeitig können viele Betriebe nun versuchen einen Teil ihrer Einbußen durch entgangene Umsätze und teure Hygienemassnahmen durch steigende Preise wieder hereinzuholen. Deshalb steigen zB auch Mieten.

@ foːɐ̯...

Die Inflation bei gleichzeitig niedrigen Zinsen führt nur zu Umbuchungen, von den Konten der Verbraucher zu den Konten des Staates.

Also zu uns.

Der Staat profitiert natürlich

von der Inflation, denn so werden fie Staatsschulden weniger. Nicht nach Nummern, aber nach tatsächlichem Wert. Eine (Hyper)inflation, am besten mit anschließender Währungsreform, war schon immer ein probates Mittel von Staaten, um Schulden loszuwerden.

@ Magic.fire

Wird es nicht, weil die Preise in den seltensten Fällen nach unten korrigiert werden.

Die Preise müssen nicht nach unten gehen. Wenn die zuvor gestiegenen Preise aufhören zu steigen ist die Inflation ab dann bei 0.

@ 16:38 Uhr von Karl Maria Jos…

Wer hätte das gedacht... Nicht die 'grünlinken Kampfblätter' TAZ oder gar SZ, sondern NZZ, FAZ und andere beschreiben die Ursachen der derzeitigen Inflation mit Stichworten wie:
- steigende Öl- und Gaspreise
- Lieferengpässe (Rohstoffen wie Holz und Stahl; Halbleiter, andere Vorprodukte), die in jedem kapitalistischen (ups) System die Preise steigen lassen
- klimapolitisch notwendige Energiewende (ja, auch die)
- die Pandemie (wer hätte das gedacht...)

Krokodilstränen

Nee, also wirklich nicht. Jetzt den "armen Staat" bemitleiden? Nee!

Es sind ja unsere Politiker, die EU und EZB darin unterstützen, die Inflation auf einem hohen Niveau zu halten. "Der Staat" respektive die EU Staaten sind die primären Nutznießer der Niedrigzinspolitik. (Nach der reinen Lehre gehen niedrige Zinsen und hohe Inflation Hand in Hand).
Staaten können sich billig verschulden und müssen sehr wenig Geld dafür bezahlen, nicht gut wirtschaften zu können.
Der deutsche Staat spart Milliarden wg. des niedrigen Zinsniveaus (bei einer Staatsschuld von 2 Billionen, machen 2 Prozentpunkte weniger JEDES Jahr 40 Milliarden Einsparung aus). Für Scholz gab es sogar MINUSzinsen, er hat also sogar am Schuldenmachen Geld verdient.

Ebenfalls verdient der Staat kräftig über die MwSt. an jedem Preisschub kräftig mit.

Der "arme Staat" leidet? Sicher nicht!

Dass der Staat seine Beschäftigten in Zeiten der Hochinflation mit mini Tariferhöhungen abspeist ist noch ein ganz anderes Thema.

16:45 Uhr von schwer gestört

"Kapitalflucht in die USA findet ja nicht statt, eher umgekehrt."

Nein. Das Kapital geht in die USA. Wegen höherer Verzinsung, wegen stärkerem Wirtschaftswachstum, wegen besserer Gewinnaussichten der Unternehmen, deren Aktien man auch kaufen kann und deshalb sind die US-Aktienindizes in den letzten Jahren stärker gestiegen als die in Deutschland oder Europa. Und auch deshalb sind unter den 100 weltweit größten börsennotierten Unternehmen inzwischen mehr als 60 US-Unternehmen. Die Zahl europäischer oder deutscher darunter hat in den letzten Jahren abgenommen. Die USA saugen mehr Kapital auf, was bedeutet, dass sie stärker die Weltwirtschaft und die technologische Zukunft bestimmen, auch unter Verwendung unseres erarbeiteten Kapitals.

16:36 Uhr von Gerd Hansen @Magic.Fire, 16:17

//"...der Staat schon, durch Abbau des sogenannten Wasserkopf, sprich Verwaltung..."
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Macht "der Staat" doch.

Sparen bei den Gesundheitsämtern, Polizei, Finanzämtern, Landkreisen...//
.

Wir wollen aber doch festhalten: Polizisten sind nicht Teil der Verwaltung.
In den Bereichen, die Sie nennen, könnte es ähnlich laufen wie z.B. in unserer Uni-Klinik: Im gesamten Versorgungsbereich wurden Stellen gestrichen, während im sogenannten Management hochdotierte Stellen eingerichtet wurden, die zuvor schon nicht gebraucht werden. Und natürlich haben diese Verwaltungsdirektoren und Controller etc. alle noch ihre eigenen Sekretärinnen. Und diesen "Managern" ist es dann auch noch zu verdanken, dass der Dokumentationsaufwand für die Mitarbeiter an der Front ins unendlich Unsinnige steigt.
Wasserkopf stimmt schon.

@Inflation ist absolut im Rahmen 16:49 Uhr schwer gestört

Nein, ist sie nicht.
Das zeigen schon die 6% Inflation in den USA,
die schon vor der neuen 'Energierallye' fast so hoch war.

Lediglich ihr Hinweis auf RU ist genügend stimmig.

Und da die weltweiten Lieferketten weiterhin gestört bleiben
- in Teilen bis ~2026 laut Wirtschaftsexperten,
ist natürlich an den Zockerbörsen für die Multireichen 'Action' angesagt.
Zu Lasten von uns allen Nichtmilliardären..

@schwer gestört 16:45: USA sind ein Geldstaubsauger

Egal ob es um Geld aus Arabien, Japan oder China geht . Die USA brauchen das um ihr gigantisches Handelsbilanzdefizit zu finanzieren. Die Rendite von Investments ist auch deshalb in den USA weit höher als in Europa, auch dank niedriger Steuern.

Zusätzlich halten die USA so den Dollar stabil. Auch das ein politisches Ziel. Man hat gar kein Interesse daran das der Renminbi bald Leitwährung werden könnte.

Im Gegenzug kommt der Euro unter Druck.

Born in Stasi land

Ganz falsch

Wenn Sie aus einem totalitären Staat kommen, sollten Sie gelernt haben, nicht alles zu glauben, was Ihnen erzählt wird.

Die EZB ist DER Hauptfaktor für die Inflation. Es ist ja das ausgesprochene Ziel von Lagarde und Co. die Inflation anzuheizen. Unter 2 % ist denen nicht genug. Es soll 2 % und mehr sein, daher sind die ja jetzt zufrieden und machen nix.

Ich verrat Ihnen auch noch etwas:
Die steigenden Preise sind das Resultat, dass sich Zocker und Heuschrecken billiges Geld leihen und mit Öl, Gas und allem anderen Roelette spielen. Die Zocker treiben die Preise mit ihren Derivaten und Termingeschäften hoch.
Erst wurden Aktienkurse und Immobilienpreise aufgebläht. Jetzt sind "commodities" dran.

Öl und Gas werden nicht einfach teurer. Jemand verdient nur sehr viel mehr Geld.

@born in stasi-land

Aha, die Inflation ist nur temporärer Art ?
Wer wird die Preissteigerungen unserer Spedition in 2022 (12-18%, national / international) denn "schlucken", etwa unsere Kunden aus sämtlichen Wirtschaftsbereichen ? Nein, SIE und ihre Lieben als Verbraucher. Mein Wort drauf !

Und selbstverständlich ist die EZB "DER" Treiber der Inflation, mit ihrer widersinnigen und verheerenden Unterstützung maroder Wirtschaftszweige und "bangender" Banken Südeuropas. Man hätte den Stecker vor 10 Jahren ziehen müssen. Aus politischen Gründen war das aber ausgeschlossen, ist es bis heute, wie längst jedermann weiß.

Und ja, wie bereits andere Foristen richtigerweise bemerkten, wird die EZB der FED und anderen Zentralbanken in 2022 mit Zinsschritten folgen müssen.
Zunächst vorsichtig, nur wird dies schnell nicht mehr reichen, wie auch alle wissen.

Und während wir täglich mit CORONA dauerbeschallt werden, werden die EUROBONDS gerade "gedealt"
Ein Tipp von mir !
Euros in WERTE tauschen und Cash vorhalten !

@Karl Maria

Also bitte. Weder in der TAZ noch in der SZ wird man solchen Unsinn lesen können. Wie kommen Sie eigentlich ausgerechnet auf diese beiden ? Glauben Sie, links will Inflation ?
Sie haben aber Recht damit, dass da völliger Unsinn geschrieben bzw. dreist gelogen verharmlost worden ist. Bezahlter Schreiber, würde ich annehmen.

Die Inflation wird sich jedenfalls nicht in einem Jahr erledigt haben, sie ist nicht einfach so gekommen (oder durch die Wiederanhebung der MwSt, wie ja auch eine zeitlang fantasiert worden ist), hat allenfalls indirekt mit Rohstoffpreisen oder Lieferengpässen zu tun.

Deutlich richtiger ist das, was gleich im ersten Beitrag geschrieben worden ist. Die EZB hat sie immer gewollt und kriegt sie nun vielleicht nicht mehr in den Griff. Eher aber will sie das gar nicht und ist sehr zufrieden damit. Und ginge es nur um `Umverteilung´, also Geld in den armen Süden pumpen, fände ich es sogar okay. Allerdings kommt es da wohl kaum so an, wie es wünschenswert wäre.

16:53 Uhr von schwer gestört

Das Entscheidende ist die Differenzierung von "uns". Die kleinen Konten werden meist durch Löhne und Gehälter gespeist. Oft sind die bis zum Monatsende wieder auf null gestellt, da die Miete, die Versicherungen, Lebensmittel etc. (was der Mensch so (ver-)braucht. Und wo hin die Buchungen? Na, darauf warten die größeren Konten. Ob über die Staatskonten (da sind wir alle noch dabei) oder direkt (da sind wir nicht mehr alle dabei, aber die Vermieter, die Ölkonzerne, die Automobilindustrie, die Versicherungen, die Aktionäre usw.). Viele versuchen sich natürlich dran zu hängen, muss man aber aufpassen, sonst ist das Ersparte auch dahin.

17:03 Uhr von SinnUndVerstand

du hättest vielleicht das gelesene auch begreifen sollen. tatsache ist, daß die russen das geliefert haben, was von deutschland bestellt wurde. das war aber wg. unfähigkeit zu wenig. und damit hat dein kumpel wiedermal ne nebelkerze gezündet. aber doch gerade du als akademiker solltest doch alles richtig durchleuchten, und nicht nur die ideologischen scheuklappen festaufgeschnallt haben

@weingasi1 16.05

"Was soll diese Frage ?"
Was soll Ihre Polemik?
"Und da Konsum "Teufelszeug" ist, müssten Sie doch eigentlich mit der Entwicklung zufrieden sein."
Wann hat die Userin @Nettie jemals geäußert, dass Konsum "Teufelszeug ist? Erneut arbeiten Sie mit Unterstellungen, indem Sie genau das Gegenteil von dem behaupten, für das Nettie steht: Gerechtigkeit, Anstand, Solidarität, Gemeinwohl. Wer soll Ihnen Ihren "Einsatz" für ärmere Menschen abnehmen? Sie schreckten nicht einmal davor zurück, den Begriff "pathologischer Altruismus" zu missbrauchen, als sich ein*e / User*in menschenfreundlich äußerte.
Und das mit den 3 Pullovern ist so was von abgedroschen...dieses dann noch im Zusammenhang mit veganer Ernährung, die Ihnen ja ein Dorn im Auge zu sein scheint, so oft wie Sie sich darüber auslassen, offensichtlich ohne die leiseste Ahnung davon zu haben.

@ 17:04 Uhr von Einfach Unglaublich

Bei Ihrem ganzen Geschimpfe über "den Staat" interessiert mich Ihre Definition von "Staat" doch sehr. Die allgemein üblichen Definitionen können es nicht sein, denn nach denen sind Sie und ich auch Teil dieses Staates.

@16:35 Uhr von falsa demonstratio @16:17 Uhr von Magic.fire

//Zitat: Die haben die Bürger auch ..nur die können nicht einfach gegensteuern ..der Staat schon, durch Abbau des sogenannten Wasserkopf, sprich Verwaltung.
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Wo sollen die anfangen; bei den Gesundheitsämtern?
.
Bei uns in der Kommune ich personalmäßig Matthäi am letzten. Gleiches gilt bei der Justizverwaltung. Manche Leistungen für Bürger können nur mit großer zeitlicher Verzögerung erbracht werden.//

Ich gehe davon aus, dass mit "Wasserkopf" die Ebene gemeint ist, die für die Stellenstreichungen auf der unteren und mittleren Ebene verantwortlich ist. Und diese obere Ebene ist es wohl auch, die nicht in der Lage ist, die Digitalisierung voranzutreiben bzw. überhaupt in Angriff zu nehmen.

16:52, SGEFAN99

>>Alles kein Problem. Laut Weltwirtschaftsforum sollen wir alle 2030 nichts mehr besitzen und trotzdem glücklich sein (das Video gibt's wirklich da kann mir keiner was von Verschwörungstheorie erzählen).<<
.
Was ist das denn für ein krauses Zeug?

@ 17:20 Uhr von Karl Maria Jos…

Ein wesentlicher Unterschied zwischen uns liegt wohl u.a. darin, dass ich differenziert wahrnehme und argumentiere, während Sie eher auf Sündenbockjagd sind und dabei ein - sagen wir mal - sehr eingeengtes Beuteschema haben. Kann man machen. Aber da liegen dann doch Weltenn zwischen uns.
P.S.: Duzen wir uns? Glaube nicht.

Italien ist schuld an der Inflation

und der Renminbi sollte in Zukunft Leitwährung werden, aber da haben USA was gegen, wegen ihres Handelsdefizits. Mit Corona werden wir dauerbeschallt, um von den skandalösen Aktionen der Eliten, die, aus welchem Grunde auch immer, die Inflation anheizen, abzulenken.
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Ich lerne viel in diesem Thread.

Am 29. Dezember 2021 - 17:10 Uhr von Anna-Elisabeth

Zitat: Wir wollen aber doch festhalten: Polizisten sind nicht Teil der Verwaltung.
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Soweit die Polizei nicht als Hilfsorgan der Staatsanwaltschaft tätig ist, ist sie sehr wohl Verwaltung. Gegen ihre Maßnahmen ist der Verwaltungsrechtsweg gegeben.

17:38 Uhr von fathaland slim

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16:52, SGEFAN99

>>Alles kein Problem. Laut Weltwirtschaftsforum sollen wir alle 2030 nichts mehr besitzen und trotzdem glücklich sein (das Video gibt's wirklich da kann mir keiner was von Verschwörungstheorie erzählen).<<
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Was ist das denn für ein krauses Zeug?
<<<<

Was ist daran denn so schwer zu verstehen ? Man nehme eine Verschwörungstheorrie, mache darüber ein Video und schon ist es keine Verschwörungstheorie mehr. Deshalb gibt es doch auf youtube & Co keine Verschwörungstheorien

150 Milliarden Ministeriums Kosten?

""Am stärksten spürt der Staat die hohe Inflation beim Betrieb der Behörden und Ministerien. Für neue Büroausstattung, Strom und Heizkosten sowie Sprit für Dienstfahrzeuge mussten rund sieben Milliarden Euro mehr ausgegeben werden""

7 Milliarden mehr durch 5% Inflation...
Kosten uns die Ministerien und (Staats) Behörden 150 Milliarden im Jahr?

Weil die meisten "Behörden" wie Polizei und Verwaltung sollten ja Länder bzw Kommune sein...

Oder wirft der Bericht alles in einem Topf was Deutschland an Behörden hat?

Ich glaube, dass es bei Projekten des Staates nicht an der

Inflation liegt, dass es teurer wird.
Schauen wir doch einfach einmal zurück.
Welches öffentliche Projekt ist nicht teurer geworden als vorher berechnet/angekündigt?
Sich jetzt hinter der Inflation zu verstecken ist schäbig und einfach nur Leute verdummend.
Wer von vornherein den billigen Jakob nimmt, der muss eben hinterher ordentlich draufzahlen. Vielleicht sollte man sich im Vorfeld einmal konkret Gedanken machen was das einzelne Projekt kostet und dann denjenigen nehmen, der alle Positionen erfüllt und entsprechendes Geld verlangt.
Warum klappt es in anderen Ländern mit den veranschlagten Kosten und der veranschlagten Zeit und bei uns nicht?
Vielleicht ja auch am kaputt gesparten Bildungssystem?

@Magic.Fire, 15:59

Ich bitte Sie: Der deutsche bringt ca. 1,2 Bio. Euro, also rd. 1/3 des Bruttoinlandsprodukts für Sozialleistungen auf. Es dürfte nur wenige andere Staaten geben, die das schultern. Die Politik des billigen Geldes ist ein globales Phänomen. Alle Staaten profitieren davon, nicht nur Deutschland.

die Zeche zahlt der Steuerzahler

Der Staat ist ja kein abgekoppeltes Element.
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Letztlich wird sich der Staat das fehlende Geld beim Steuerzahler wieder holen.
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"Auch der deutsche Staat leidet."
Frage mich wer da leidet, die Beamten und Abgeordnete mit ihren Diäten ganz bestimmt nicht.
Wer leiden wird ist doch klar, der Verbraucher der letztlich zahlen wird.

Ursachen einer Inflation sind u.a.

... dass Preise von Produktionsfaktoren wie Rohstoffen oder Lohn- und Lohnnebenkosten steigen. Das macht den Herstellungsprozess vieler Güter teurer. Deshalb erhöhen Unternehmen die Preise für ihre Produkte und geben so die Mehrkosten an die Konsumenten weiter. Infolgedessen sinkt die Kaufkraft über einen gewissen Zeitraum. Denn Konsumenten erhalten für ihr Geld weniger als zuvor und schieben zum Beispiel kostspielige Investitionen auf.
Und ganz nebenbei für alle Experten der Ökonomie "...Die ständige Preistreiberei der Monopolunternehmen ist im heutigen Kapitalismus zusammen mit der Staatsverschuldung die wichtigste Ursache der Inflation..."

@weingasi1, 17:05

„Spielt Ihnen aber doch in die Karten, da sich dadurch viele Geringverdiener keinen weiteren Konsum werden leisten können, wenn die Kosten wie Miete/Energie bezahlt sind. Und da Konsum "Teufelszeug" ist, müssten Sie doch eigentlich mit der Entwicklung zufrieden sein.“

Das ist allerdings eine üble Unterstellung, wie schon @Wohlergehen in ihrem Kommentar von 17:23 angemerkt hat. Ich frage mich, ob Sie meine Kommentare absichtlich missverstehen. Was, zum Beispiel, verstehen Sie unter „Ausgewogenheit“? Und wo sehen Sie dabei den konkreten Zusammenhang mit Konsum - oder genauer: damit, wer was warum (ver-)braucht, bzw. „sich leistet/leisten kann“ oder nicht?

Am 29. Dezember 2021 - 17:29 Uhr von Anna-Elisabeth

Zitat: Ich gehe davon aus, dass mit "Wasserkopf" die Ebene gemeint ist, die für die Stellenstreichungen auf der unteren und mittleren Ebene verantwortlich ist
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Darf ich Sie darauf hinweisen, dass "Magic.fire" um 16:17 Uhr den Begriff Wasserkopf selbst definiert hat:"sog. Wasserkopf, sprich Verwaltung".
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Wenn es natürlich nur darum geht, nur die Führungsebenen der Gesundheitsämter, Polzeibehörden, Gewerbeämter, Schulämter, Umweltämter, Bürgermeisterämter usw. usw. abzubauen, ergäben sich interessante Gedankenspiele im Hinblick auf rätegeführte Verwaltungen. Erinnert mich an meine antiautoritären politischen Vorstellungen in der Jugend.

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