Kommentare - Pflegepersonal in Spanien: Hohe Ansprüche, kaum Stabilität

27. Dezember 2021 - 08:12 Uhr

Durch die Pandemie sind in Spanien Krankenpfleger und -schwestern sehr gefragt. Doch ihre Arbeitsbedingungen sind schlecht. Niedrige Löhne, kaum Vertragssicherheit. Viele wandern aus. Von Oliver Neuroth.

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Pflege in Deutschland und Spanien

In diesem Land wird praktisch seit Beginn der Pandemie über die schlechten Arbeitsbedingungen der Pflegerinnen und Pfleger in Altenheimen sowie in Krankenhäusern geklagt. Das betrifft die Bezahlung, die Belastung und die Versorgung mit Material.
Aus spanischer Sicht aber sind das geradezu paradiesische Zustände, denn sie haben trotz höherer Qualifikation geringere Bezahlung und nur befristete Verträge.
Das relativiert die Klagen der Funktionäre des Pflegesystems in diesem Lande doch erheblich, zumindest ist das meine Sicht auf die Situation.
In eimem TS-Bericht über das spanische Gesundheitssystem vom 21.11.21 las ich folgendes:
"Dass es tatsächlich Beschäftigte in Gesundheitsberufen in D gibt, die sich gegen die Corona-Impfung aussprechen, kann Rosa Gómez kaum glauben als sie hört, dass in manchen deutschen Altenheimen die Impfquote der Mitarbeiter unter 50% liegt.
In Spanien sind 98 Prozent des Krankenhauspersonals vollständig geimpft und das ohne Impfpflicht. "

„Hohe Ansprüche, kaum Stabilität“ - das geht wirklich nicht

zusammen. Und wer das nicht verstehen kann (oder will), muss mit den Konsequenzen leben (oder eben nicht: „Das Abwandern dieser Fachkräfte macht sich in Spanien deutlich bemerkbar: Auf 1.000 Einwohner kommen nur sechs Krankenpfleger und -schwestern (…). Der Vizepräsident des Generalausschusses der Krankenpflegekräfte verweist auf Untersuchungen, wonach mehr Patienten in Krankenhäusern überleben, wenn die Quote der Pflegekräfte höher ist“).

Dass die niedrig ist, ist kein Wunder. Die Krankenschwester: "Ich würde gerne von zu Hause ausziehen und mit meinem Partner zusammenleben. Aber das geht nicht. Sowohl er als auch ich haben Zeitverträge von 2, 3 oder 4 Monaten (…).. Da gibt einem kein Vermieter eine Wohnung"

„Kurz vor Weihnachten hat sich die Regierung mit den Gewerkschaften auf eine grundlegende Arbeitsmarktreform geeinigt. (…) ein zentrales Element soll sein, dass es weniger befristete Beschäftigungsverhältnisse gibt“

Das wäre nicht nur im Interesse der Krankenpflegekräfte.

Diese Kettenvertraege sind…

Diese Kettenvertraege sind in Spanien leider in fast allen Sektoren traurige Realitaet, hier auf den Kanaren ist es vor allem der Touri-Sektor, der so die Menschen "verheizt". 3 Monate, hoechstens 6 im selben Hotel, dann laeuft der Vertrag aus und man/frau darf gehen. Denn damit es nicht so auffaellt, wird die Person nicht wieder sofort im selben Hotel angestellt, sie muss sich also erst mal woanders bewerben, dort den Kettentvertrag erfuellen und dann kann sie wieder beim ersten Hotel anklopfen.
Dass es in der Pflege auch so laeuft, hat mich jetzt wirklich ueberrascht, ich hatte immer gedacht, schlimmer als in D geht es nimmer und die Pflegekraefte sind hier sehr engagiert, vor allem in der 2.und 3. Welle hier auf den Kanaren, als die Hospitalisierungsfaelle sehr stark anstiegen. Jetzt sind zwar die Inzidenzen hoch, aber wenige Covidfaelle im Kh...
Bei den Schilderungen wundert es mich, dass nicht viel mehr "in den Sack hauen".
Die "linke" Reg. ist eine grosse Enttaeuschung...

Ja bedenklich @09:21 Uhr von Investigator

>>>"Dass es tatsächlich Beschäftigte in Gesundheitsberufen in D gibt, die sich gegen die Corona-Impfung aussprechen, kann Rosa Gómez kaum glauben als sie hört, dass in manchen deutschen Altenheimen die Impfquote der Mitarbeiter unter 50% liegt.>>>
Ja das ist verantwortungslos und zeigt, dass "Andersdenken", und Impfung in den Köpfen dieser Menschen "vermischt" werden. Es ist nur eine Impfung welche das "Denken" nicht ändert!
>>>In Spanien sind 98 Prozent des Krankenhauspersonals vollständig geimpft und das ohne Impfpflicht. ">>>
Ja und das obwohl es den span Pflegekräften ja ebenfalls "schlecht geht" in ihrem Beruf!
Wobei das ungeimpft sein, bestimmt kein Boykott gegen die "Pflegekatastophe" in Dt ist, sondern bewegen sich auch Teile der Pflegekräfte in Blasen, welche ihre Psyche vollkommen zerfressen hat! Was in Spanien generell "besser" läuft zum Thema Corona, Bevölkerung, Pflegekräfte "Einstellung" weiß ich leider nicht.

Hier in Spanien kommen nicht…

Hier in Spanien kommen nicht im Wochentakt neue Beschraenkungen, ob sinnvoll oder nicht. Ich werde z.B. ganz frei hier am Silvesterabend mein Feuerwerk abbrennen koennen, besorgt ist schon alles. Nur ein Beispiel fuer Einschraenkungen, die wenig _Wirkung zeigen, aber viel Frust erzeugen koennen.
In Spanien gibt es insgesamt 8 Pandemieparameter, die bewertet werden, die auch noch unterschiedlich gewichtet werden (z.B. Hospitalisierung bezogen auf die konkrete Kapazitaet der Krankenhaeuser, nicht pauschal pro 100000 Ew wird hoeher gewichtet als die Inzidenz) . Die Bewertung macht jede Region 1mal die Woche und stellt ihr Gebiet auf eine Alarmstufe, von 0 bis 4 . Die Massnahmen dazu sind zentral geregelt, jeder weiss, was die jeweilige Einstufung an Einschraenkungen mit sich bringt. Es ist also sehr transparent und kein Regionalpraesident versucht einen Wettbewerb "wie geht es noch haerter". Die Impfkampagne war/ist sehr gut organisiert. so wird Frust vermieden. 2G(+)-Gaga gibt es nicht

Pflegepersonal in Spanien: Hohe Ansprüche,kaum Stabilität...

Hohe Ansprüche-von Seiten der Pflegekräfte wohl kaum. Eher hohe Ansprüche an sie. In 5 Jahren Beschäftigung 25 Arbeitsverträge ! Die Menschen sehen sich gezwungen, wie schon vor Jahrzehnten auszuwandern nach Norden auszuwandern. Und ob sie da angesichts von Überlastung des Pflegepersonals und Krankenhausschließungen (34) unbedingt erheblich besseres finden ? Das zeigt die Untauglichkeit des neoliberalen Modells im Gesundheitswesen. Fragmentiertes Arbeitsrecht und Privatisierungen.

Kristallin

„Spanien sind 98 Prozent des Krankenhauspersonals vollständig geimpft und das ohne Impfpflicht. ">>>
Ja und das obwohl es den span Pflegekräften ja ebenfalls "schlecht geht" in ihrem Beruf!
Wobei das ungeimpft sein, bestimmt kein Boykott gegen die "Pflegekatastophe" in Dt ist, sondern bewegen sich auch Teile der Pflegekräfte in Blasen, welche ihre Psyche vollkommen zerfressen hat! Was in Spanien generell "besser" läuft zum Thema Corona, Bevölkerung, Pflegekräfte "Einstellung" weiß ich leider nicht.“
……
Laut RKI sind etwa 5 Prozent des Krankenhauspersonals ungeimpft. Auch ich finde, dass dies immer noch 5 Prozent zu viel sind aber hätte der Rest der Bevölkerung die Impfdisziplin wie sie in unseren Krankenhäusern herrscht, hätten wir vermutlich deutlich weniger Probleme

Ich bin von der sogen…

Ich bin von der sogen. linken Zentralregierung hier auch ziemlich enttaeuscht, versprochen wurde vieles, um das Arbeitsrecht zu verbessern, gehalten sehr wenig. Aber fuer sich selbst sorgen die Politiker egal welcher Couleur und egal auf welcher Ebene, immer sehr exzellent. Der Korruptionsfaktor ist viel hoeher als in D. und durchwirkt alle Ebenen. Es ist ein Grunduebel, und die "normalen" Leute sind nur noch resigniert. Politiker haben hier generell ein aehnlich gutes Ansehen wie Mafia-Bosse. Ich habe es auch selbst erlebt, wir haben einenVerein zur uterstuetzung von MS-Betroffenen gegruendet, in 2015, fuer Fototermine sind die Lokalpolitiker schnell da, aber Subventionen von ihnen gab es bis heute nicht. Auch unsere Rampe fuer Rollis wird nicht repariert, selber machen duerfen wir es aber nicht (haetten wir sonst schon laengst), weil sie auf dem Buergersteig ist, also nicht unser Terrain.

Investigator

„Das relativiert die Klagen der Funktionäre des Pflegesystems in diesem Lande doch erheblich, zumindest ist das meine Sicht auf die Situation.a
…..
Ihre Sicht bleibt ihnen natürlich unbenommen, allerdings ändert dies nichts an der Tatsache, dass die Lücken im Gesundheitswesen langsam bedrohlich groß werden. Sie werden sich also in den nächsten Jahren auf deutlich reduzierte medizinische Leistungen einstellen müssen

@redfan96, 10:05

„In Spanien gibt es insgesamt 8 Pandemieparameter, die bewertet werden, die auch noch unterschiedlich gewichtet werden (z.B. Hospitalisierung bezogen auf die konkrete Kapazitaet der Krankenhaeuser, nicht pauschal pro 100000 Ew wird hoeher gewichtet als die Inzidenz) . Die Bewertung macht jede Region 1mal die Woche und stellt ihr Gebiet auf eine Alarmstufe, von 0 bis 4 . Die Massnahmen dazu sind zentral geregelt, jeder weiss, was die jeweilige Einstufung an Einschraenkungen mit sich bringt. Es ist also sehr transparent und kein Regionalpraesident versucht einen Wettbewerb "wie geht es noch haerter". Die Impfkampagne war/ist sehr gut organisiert.
>> so wird Frust vermieden“
.
Kein Wunder, wenn die Pandemiekontrolle so klar und übersichtlich geregelt ist, dass jeder sofort weiß woran er ist und warum.

EU Einheitliche Arbeits- und Sozialbedingungen.

Bevor die EU gemeinschaftliche Steuerbedingungen schaffen möchte, unter französischem Druck, sollte sie zuerst mal einheitliche Arbeits- und Sozialbedingungen schaffen. Ein gleichberechtigter Wettbewerb zwischen den Unternehmen in den diversen EU Länder ist unter diesen Bedingungen nicht möglich. Mit Staunen liest man wie die Arbeitnehmer/innen in den Südeuropäischen Ländern behandelt werden.

Was genau verdient eine Pflegekraft in Spanien?

„Tausende spanische Pflegekräfte sind während der schweren Wirtschaftskrise ab 2008 nach Deutschland gegangen.“
Warum wird das Gehalt einer Pflegekraft in Spanien nicht genannt?
Vor ca 2 Jahren habe ich bei der ARD einen Fernsehbeitrag über spanische Pflegekräfte in Deutschland gesehen.
Da wurde von den spanischen Pflegekräften bemängelt, dass die Arbeitsbedingungen in Deutschland eine Katastrophe sind und die wenig besseren Gehälter diese Katastrophe kaum ausgleichen, da sich deren Universitätstudium in keinster Weise auf die Gehälter auswirkt.
Die spanischen Pflegekräfte, die in diesem TV - Beitrag zu Wort kamen, waren quasi schon wieder auf dem Rückweg nach Spanien.
Werden die Pflegekräfte, die nicht in spanischen Krankenhäuser arbeiten, ähnlich schlecht oder noch schlechter bezahlt?
ZB in Altenheimen oder Heimen für behinderte Menschen?
Wie sieht in Spanien der Personalschlüssel aus?
Warum ist dieser Bericht so oberflächlich und mit keinerlei Fakten unterfüttert?

@Investigator

"Aus spanischer Sicht aber sind das geradezu paradiesische Zustände, denn sie haben trotz höherer Qualifikation geringere Bezahlung und nur befristete Verträge"

*

Da Frage ich mich, warum dieses Fachpersonal nicht längst in Deutschland ist, wo doch innerhalb der EU jeder seinen Arbeitsplatz suchen kann, wo er will.

Meinen Się nicht, dass da ein Haken an den "paradiesischen Zuständen" ist?

Hohe Ansprüche und kaum Stabilität

Die Leute kann ich sehr gut verstehen und wenn sie das Land verlassen, ist das völlig o.k.! Wenn der Staat die Leute schlecht behandelt sollte er sich nicht wundern wenn sie auf die Barrikaden gehen oder das Land verlassen.

@Investigator - Ihre Faktenanalyse ist absolut Sachlich richtig

Die Welt auf den Intensivstationen und Plegeeinrichtungen sieht anderst aus,
als hier die Astroturfenden parteinahen Multinicknamenusern ständig verbreiten.

Es gab nirgens massenkündigungen bezüglich einer Impfplicht als auch wurden nirgens Intensivbetten abgebaut.

Fakt ist obwohl die Statistik jeden eingelieferten Covid infizierten
Patienten registriert, liegen auf den Intensivstationen zu 95% nur ungeimpfte zwischen 30 -55 Jahren.

O -Ton von denen welche "noch" diese Tätigkeit mitmachen
"Die sterben weg wie die Fliegen"

- 09:21 Uhr von Investigator…

- 09:21 Uhr von Investigator
Pflege in Deutschland und Spanien : "In diesem Land wird praktisch seit Beginn der Pandemie über die schlechten Arbeitsbedingungen der Pflegerinnen und Pfleger in Altenheimen sowie in Krankenhäusern geklagt. Das betrifft die Bezahlung, die Belastung und die Versorgung mit Material.
Aus spanischer Sicht aber sind das geradezu paradiesische Zustände, denn sie haben trotz höherer Qualifikation geringere Bezahlung und nur befristete Verträge.
Das relativiert die Klagen der Funktionäre des Pflegesystems in diesem Lande doch erheblich, zumindest ist das meine Sicht auf die Situation."
Taja einfach böse diese Funktionäre wollen die doch tatsächlich die Arbeits - und Einkommensbedingungen verbessert werden. Verschlechtern wir sie doch einfach noch ein bisschen dann relativiern sich die Einkommens und Arbeitsbedingungen in Spanien auch wieder und wir haben wieder Geld übrig um es irgendwelchen zu geben die schon mühe haben ihr vieles Geld täglich um zu schichten.

überall wird gejammert

dachte wenn ich hier in den Threads unterwegs bin, hierzulande wäre es untragbar !
Wie soll man sich ein Bild über die "wirkliche" Situation machen ?

@ 11:00 Uhr von friedrich pete…

„EU Einheitliche Arbeits- und Sozialbedingungen.“
Völlig richtig!
Ihre Anmerkungen gehen nicht weit genug.
Eine Institution wie die ARD, die ja auch für die Ziele eines gemeinsamen Europas eintritt, sollte für jedes einzelne Mitgliedsland der EU detailliert berichten, wie zB das gesamte Sozialsystem funktioniert, welche Gehälter in allen Berufen gezahlt werden und inwieweit diese Angaben mit dem deutschen System vergleichbar sind.
Gerne auch integriert bei diesen Tagesschau - Seiten oder zusammen mit dem ZDF auf einem eigenen Portal.
In jedem europäischen Land haben diese Sender eigene Journalisten, die solche Informationen leicht zusammentragen könnten, um hier zu berichten.
Das wäre sogar für unsere Politiker gut, da diese nicht unbedingt jedes Rad neu erfinden sondern auch aus dem Ausland lernen könnten.
Und wenn das Ganze auch noch in allen Landessprachen veröffentlicht würde, hätten auch andere Europäer etwas davon. Eben für Europa.
Machbar wäre das alles.

Man könnte doch schon mal..

an die Einstiegsgehälter in der Pflege ran und hier einiges mehr bezahlen.

Unsereins hat nach ü 30 Jahren eigentlich genug zum Leben (sofern man keinen Luxus erwartet) aber die jungen Kollegen sollten mehr bekommen..

Nicht, dass es hier so toll wäre!

In meiner Familie arbeiten einige in der Pflege, da haben in den letzten zwei Jahren etwa ein Dutzend Spanier*innen angefangen. Sind inzwischen fast alle wieder zurück. Warum? Die Arbeitsbedingungen sind hier noch erbärmlicher als in Spanien und alleine schon die asozialen, unmenschlichen Mietkosten für die Wohnungen fressen weit mehr auf, als den höheren Verdienst. Alleine daran kann man sehen, wie schlimm in unserem Land die Situation der "Normalverdiener" wirklich ist!

von Sisyphos3 11:34

"Überall wird gejammert". Überall aber bei näherer Betrachtung nicht. Es gibt von der Gewerkschaft Ver.di ein PDF zur Personalbemessung im Krankenhaus im internationalen Vergleich. Da stehen sich die Niederlande, Schweden oder die Schweiz recht gut mit einer Relation von einem Pfleger zu 7, 7,7 und 7,9 Patienten. Im Gegensatz zu Deutschland und Spanien (zweistellig).

Und ob die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder von Fresenius oder den Rhönkliniken einen Grund zum Jammern haben ?

13:47 Uhr von Bernd Kevesligeti von Sisyphos3 11:34

"Überall wird gejammert". Überall aber bei näherer Betrachtung nicht.
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war von mir etwas flapsig formuliert

aktuell im Artikel gehts um Spanien
ansonsten stehen deutsche Zustände im Focus

in beiden Fällen wird geklagt

Neue Sichtweisen .....

Ich denke, dass die Corona Krise auf drastische Weise deutlich macht, wie instabil und ungerecht die bisherige Einkommensverteilung zwischen den verschiedenen Berufsgruppen in unseren Gesellschaften sind. Der neoliberale Fundi-Kapitalismus der letzten Jahrzehnte hat 'Wirtschaftlichkeit' und 'Gewinnmaximierung' schonungslos bis aufs Letzte ausgereizt ohne dass nach dem Sinn oder dem Beitrag zu unserem Zusammenleben und Zusammenhalt überhaupt noch gefragt wird.
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Das Bild des Homo Ökonomikus, der nach nichts anderem strebt als nach Geld, ist eine der hohlsten mentalen Konstruktionen jemals, wenn auch so einige Zeitgenossen sich alle Mühe geben, ihm 100% gerecht zu werden.
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Was bleibt ist eine große Leere, ein trauriger Mangel an 'Sinn' während uns eine 'einfache' Pandemie die Löchrigkeit unserer Gesellschaftsform gnadenlos aufzeigt.
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Es ist nur die erste Krise, Klima hat das Potenzial, noch krasser zu werden. Es ist Umdenken angesagt, wir brauchen Zusammenhalt statt nur Profite.

09:29 Uhr von Nettie

. Sowohl er als auch ich haben Zeitverträge von 2, 3 oder 4 Monaten (…).. Da gibt einem kein Vermieter eine Wohnung"
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weiß das ein Vermieter

also ich habe von einem Mieter noch nie einen Einkommensnachweis gefordert

@ 14:09 Uhr von Sisyphos3

„ also ich habe von einem Mieter noch nie einen Einkommensnachweis gefordert“
Mag sein, dass es einzelne Vermieter gibt, die das nicht fordern. Je knapper der Wohnraum je mehr wird das verlangt. Und auch wenn Sie das nicht fordern, so werden auch Sie bei einem neuen Mieter abschätzen ob und wie lange er bleiben will bzw. Kann.

11.39 Von nie wieder SPD - EU-Einheitliche Bedingungen

Von nie wieder SPD
Sie machen gute Vorschläge die sich die ARD und ZDF und auch die Politiker zu Herzen nehmen sollten.
Sie haben recht, die Verbraucher in der EU sind NICHT informiert bezüglich einen Vergleich der Arbeits-und Sozialbedingungen in den einzelnen EU-Staaten.
Bevor man an einer einheitlichen EU Steuerregelung ran geht is zuerst eine Vereinheitlichung der Arbeits- und Sozialbedingungen anzustreben. Die Politik scheint jedoch wiederum das Pferd rückwärts auf zu satteln. Es bleibt der Eindruck das dies bewusst angestrebt wird.
Übrigens lese gern Ihre Kommentare.

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