Kommentare - Dürre in Afrika: Eine lebensbedrohliche Trockenheit

26. Dezember 2021 - 16:44 Uhr

Seit mehr als einem Jahr hoffen die Menschen im Osten Kenias auf Regen. Die Dürre trocknet sprichwörtlich ihre Lebensgrundlage aus und verursacht weitere Krisen. Die Folgen für die Hirten sind dramatisch. Von Caroline Hoffmann.

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Kommentare

Die Dürre ...

trocknet sprichwörtlich ihre Lebensgrundlage aus und verursacht weitere Krisen.

Das wissen die Mächtigen dieser Welt und singen oh du Fröhliche, aber stecken Milliarden in ihrer Rüstung.

Welch eine Schande für die Menschheit der Freien Welt u.a., Sie sehen nur das Negative bei anderen, aber sind empört über die Migantenströme nach Europa und insbesondere nach D. Hat man sich schon mal ernsthafte Gedanken über die Ursachen von Krisen in unserer Welt gemacht? oder baut man lieber neue Feindbilder auf.

Flüchtlinge aufnehmen

Ich bin kein deutscher Staatsbürger, fände es aber fair, wenn Deutschland so viele Flüchtlinge aufnehmen würde, wie es geht. Und die Dürre in Afrika ist natürlich schon ein triftigen Fluchtgrund. Die meisten Menschen in Deutschland sind vernünftig und teilen gern.

Die Dürre ... trocknet sprichwörtlich ihre Lebensgrundlage aus

dass 1980 dort 16 Mill Menschen lebten und aktuell 50 Mill
hat natürlich keinen Einfluß auf die Misere
Interessant wären auch Studien wieviel Vieh damals lebte und wieviel heute
und zu einer Überweidung führten.
Wo ist der Baumbestand geblieben ?
Abgeholzt für´s Kochen, gefressen von Ziegen

Es gibt viele Gründe für die Misere, auch hausgemachte
ihr Zitat :
"Hat man sich schon mal ernsthafte Gedanken über die Ursachen von Krisen in unserer Welt gemacht? "

18:04, Sisyphos3

>>ie Dürre ... trocknet sprichwörtlich ihre Lebensgrundlage aus
dass 1980 dort 16 Mill Menschen lebten und aktuell 50 Mill
hat natürlich keinen Einfluß auf die Misere<<
.
Daß die Giraffen verdursten liegt ganz gewiss am Bevölkerungswachstum.

17:52 Uhr von Joao Adelante

Flüchtlinge aufnehmen
Ich bin kein deutscher Staatsbürger, fände es aber fair,
wenn Deutschland so viele Flüchtlinge aufnehmen würde, wie es geht.
---------

dann sagen sie mal wieviel denn so geht !
gibt es hierzulande ein Bevölkerungswachstum aufgrund eines Geburtenzuwachses ?
oder nur aufgrund einer Zuwanderung ?
Ist es nicht auch ein Grund weshalb es den Menschen hierzulande relativ gutgeht ?
Das Beispiel Kenia wird genannt
wie sähe es wohl hierzulande aus, wenn statt 78 Mill plötzlich 250 Mill hierzulande leben täten ?

Wo wäre der Platz für die Wohnungen der Menschen ?
Betrüge da die vielgeliebte Waldfläche auch ein Drittel des Landes
Hätte da die Streifenechse auch nen Platz, die Fledermaus und der Juchtenkäfer

Also ich vermute mal, dann sehe es genau so aus wie in vielen anderen Teilen der Welt

@ Sisyphos3 18:04

Das Ausbleiben der Regenmengen hat nichts mit der Bevölkerungszahl zu tun .

@Sisyphos3, 18.04h

Diese Wissen nützt den aktuell Betroffenen nichts.
Allerdings ist es schon so, wie Sie schreiben.
Ich habe schon Ende 40er/Anfang50er Jahre in der Schule gelernt, dass die Versteppung durch Überweidung und Abholzung entsteht bzw. damals schon entstanden ist.
Damals lautete die Devise: "Viel Vieh, viel Ehr`"

18:30, DerVaihinger

>>Ich habe schon Ende 40er/Anfang50er Jahre in der Schule gelernt, dass die Versteppung durch Überweidung und Abholzung entsteht bzw. damals schon entstanden ist.<<
.
Das ist seit Jahrtausenden ein Problem. Die Mittelmeerländer sind ein gutes Beispiel. So genannte Kultursteppen gibt es auch in Osteuropa.
.
Das Ausbleiben der Regenzeiten hat damit aber nichts zu tun.

18:23 Uhr von Dr. Cat

Das Ausbleiben der Regenmengen hat nichts mit der Bevölkerungszahl zu tun .
----

sicherlich nicht !
aber ob es bei der Problemlösung hilft wenn man für 16 Mill und deren Vieh schon nicht genug Wasser hat
die Situation sich bei 50 Mill verbessert
also ich kann es mir schwer vorstellen

18:19 Uhr von fathaland slim

Daß die Giraffen verdursten liegt ganz gewiss am Bevölkerungswachstum.
----------

Was meinen sie wer den kürzeren zieht, am Wasserloch ?
Die Giraffe, der Springbock oder das Zebra
oder die auf das 3 fach angewachsene Anzahl Menschen und deren Vieh ?

Für den Großteil der ...

...Deutschen ist das Ausmaß der Wasserknappheit für die Menschen vor Ort gar nicht greifbar genug. Ich bin derzeit in Mombasa und sah vorhin in der Stadt direkt neben der Straße einen Hirten mit einer ganzen Herde Ziegen, die auf einem winzigen Grünstreifen das Gras fraßen. In der Nacht zuvor regnete es viel, und man konnte dem Hirten mit seinen leuchtenden Augen und Lächeln im Gesicht die Freude regelrecht ansehen, die ihm das Zuschauen bereitete.
Zwei Tage vorher war ich Schnorcheln; die Tour buchte ich bei einem Rasta und brachte etwas alten Toast für die Fische mit auf's Boot. Als ich sah, Wie das Toast 50/50 mit den Fischen geteilt wurde, muss ich wohl niemandem erklären, dass die Frage aufkam, wann er denn tatsächlich seine letzte Mahlzeit hatte.

Nur zwei Beispiele, um jüngste Eindrücke einzubringen.

18:04 Uhr von Sisyphos3

Die Dürre ... trocknet sprichwörtlich ihre Lebensgrundlage aus
dass 1980 dort 16 Mill Menschen lebten und aktuell 50 Mill
hat natürlich keinen Einfluß auf die Misere
Interessant wären auch Studien wieviel Vieh damals lebte und wieviel heute.


Nur die Anzahl der Menschen auf dem Erdboden hat keinen Einfluss auf grundsätzliche Veränderung von Regenzyklen da oben mit den Wolken. Schon gar nicht, wenn diese Menschen Kenianer sind mit einem sehr geringen CO2-Ausstoß pro Person.

Es ist auch eher nicht anzunehmen, dass Kenianer ihren Ziegen das Wasser weg trinken, so dass die Ziegen verdursten. Schon gar nicht saufen Kenianer Widltieren wie Giraffen das Wasser aus den Tümpeln, so dass auch noch die Giraffen tot umfallen.

18:56, fathaland slim

>>18:19 Uhr von fathaland slim
Daß die Giraffen verdursten liegt ganz gewiss am Bevölkerungswachstum.
----------
Was meinen sie wer den kürzeren zieht, am Wasserloch ?
Die Giraffe, der Springbock oder das Zebra
oder die auf das 3 fach angewachsene Anzahl Menschen und deren Vieh ?<<
.
Ja, das Bevölkerungswachstum ist an allem schuld. Da hilft kein Gegenargument. Deswegen erspare ich es Ihnen und mir.
.
Die Zahl der Geburten pro Frau in Kenia hat sich seit 1980 übrigens mehr als halbiert.

Sisy 18:40

Es ist sinnlos, auf die Verdopplung der Bevölkerung, hinzuweisen.
Bei endlichen Ressourcen, wie Platz, Nahrung und Wasser, kommt es auf jede Veränderung an.
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Man geht immer noch davon aus, dass Maß halten reichen kann.
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Kann es halt nicht.

@17:52 Uhr von Joao Adelante

fände es aber fair, wenn Deutschland so viele Flüchtlinge aufnehmen würde, wie es geht.
.
Damit löst man aber keine Probleme, sondern schafft nur neue. In erster Linie ist hier die kenianische Regierung gefordert.

Mein Kommentar um 18:59

Der Kommentar war natürlich eine Antwort auf den Kommentar um 18:40 Uhr von Sisyphos3.
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Ich bitte das zu entschuldigen.
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Ohne Korrekturfunktion lässt sich so etwas auch nicht mehr nachträglich ändern.

@ Sisyphos3 18:37

Ist klar , Ihr Lösungsvorschlag ist die Geburtenkontrolle. Das wollen Sie doch nur damit versteckt Ausdrücken .

@Sisyphos3

Ja, Ihre Rechenbeispiele sind sehr einfach zu verstehen. Die Bevölkerung ist also von 16 auf 50 Millionen angewachsen. Wäre das nicht der Fall, würden jetzt 34 Millionen weniger hungern. Sehr einleuchtend, wie Sie das herleiten.
Die ganzen 50 Millionen hungern überhaupt nur deshalb, weil sie nun mal da sind. Selber schuld.
Mein Güte. Da fällt mir wirklich nichts mehr ein.

Hilfe zur Selbsthilfe. Das muss immer das erste Anliegen sein

Das ist auch das, was eine gute Entwicklungshilfe (ich mag das Wort eigentlich nicht, weil es ziemlich arrogant klingt) - also Hilfe zur Selbsthilfe ausmacht. Dürre begegnet man mit neu-Anpflanzungen und weniger Ziegen in diesen Gebieten. Es gibt viele Ansätze. Dürren in Afrika... das hören wir nun schon seit vielen Jahrzehnten. Band Aid, USA for Africa usw. ect. pp. Alles seit 40 Jahren auf dem Schirm, aber die UNO konnte bisher nie ernsthaft Milliarden ihrer Mitgliedsländer bereitstellen, um dauerhaft zu helfen. Geld ist vorhanden. Überall auf der Welt. Mehr als Genug, es horten nur zu viele oder geben es für Nonsens aus.

Afrika ...vor globaler Klimainvasion! Doch die Wirtschaft...

Es stimmt unfassbar ärgerlich, seit Jahrzehnten bei jeder Gelegenheit politische Verantwortungsträger mitsamt den feigen Verantwortungsbesetzungen im globalen Wirtschaftswesen inklusive des thematischen Ansprechens bei Medien bei Zivilcourage umzusetzen: während all jene Null entgegenkommende Diskussionsbereitschaften über klimatische Chancen aufnehmen. Die Völker der Welt... krepieren immerhin nicht nur: mit der Branchenvielfalt... sondern auch mitsamt sämtlicher unqualifizierter Politiker die es noch immer abblocken in Klimaanpassungen zu investieren. Rings um jedes Festland befindet sich Wasser! Alsööö, per Wasseraufbereitung... hieße es Dürre...Ade! Es bleibt wohl nur die Hoffnung auf entstehende Reportagen die den Völkern der Welt das tolle bildlich erklärend darstellen das hätte umgesetzt werden können: wenn es über global gemeinsame Währungsreformen praktiziert worden wäre. Wann werden global endlich Kinofilme mit diesem Thema zum aufklärenden Kassenschlager??? Frau D. Brauer

Von hier aus

werden wir das leider nicht ändern können, aber es gibt heute viele Ideen und Technische Innovation, mit der man etwas ändern könnte.
Um dort Wasser hin zubringen, damit es den Menschen besser geht, aber das Problem nennt sich Geld, was eigentlich genug vorhanden ist.
Aber eher für Dinge aus Stahl ausgegeben wird, die eigentlich niemanden Nutzen bringen, außer Leid für viele Menschen.
Das Wetter werden wir nämlich nicht von heute auf morgen ändern können, das dauert einige Generationen.
Ideen sind auf der Welt reichlich vorhanden.

Zu 18:59 Uhr von fathaland slim -Ein schlüssiges Argument-

>>18:19 Uhr von fathaland slim
Daß die Giraffen verdursten liegt ganz gewiss am Bevölkerungswachstum.
----------
Was meinen sie wer den kürzeren zieht, am Wasserloch ?
Die Giraffe, der Springbock oder das Zebra
oder die auf das 3 fach angewachsene Anzahl Menschen und deren Vieh ?<<
.
Ja, das Bevölkerungswachstum ist an allem schuld. Da hilft kein Gegenargument. Deswegen erspare ich es Ihnen und mir.
@fathaland slim, einer nach dem anderen zieht am Wasserloch den kürzeren, am Ende die Menschen.

@Sisyphos3 liefert ein schlüssiges Argument! Das Bevölkerungswachstum ist wesentlich!

Die Zahl der Geburten pro Frau in Kenia hat sich seit 1980 übrigens mehr als halbiert.

Das ändert nichts an der Tendenz und der wachsenden Bevölkerung. Die Probleme werden dadurch nicht kleiner, sie wachsen weiter!
Die Einwohnerzahl in Kenia stieg 2019 um rund 1.181.000 Einwohner an...

https://www.laenderdaten.info/Afrika/Kenia/bevoelkerungswachstum.php

19:14, Dr. Cat

>>@ Sisyphos3 18:37
Ist klar , Ihr Lösungsvorschlag ist die Geburtenkontrolle. Das wollen Sie doch nur damit versteckt Ausdrücken <<
.
Mir drängt sich beim Lesen solcher Kommentare immer der Verdacht auf, daß den Autoren eigentlich wesentlich radikalere Lösungen vorschweben. Die man ja heutzutage aber nicht mehr ansprechen darf, Denkverbote und so....

@Sisyphos3, 18:04

Im Artikel steht klar und deutlich, dass die Dürre vom Klimawandel verursacht wird:
„Durch die steigenden Temperaturen ist der Regenzyklus dauerhaft unterbrochen, sagen Wissenschaftler. Die Folge: Die Frequenz der Dürren steigt. Und wenn es doch einmal regnet, dann reichen die Tropfen nicht, damit das Gras wächst. Oder der Regen prallt so heftig auf den Boden, dass er ihn einfach wegschwemmt. Es kommt zu Überflutungen“

Und für den und seine Folgen sind NICHT Menschen wie diese Hirtin und ihre Kinder, die dadurch jetzt in ihrer Existenz bedroht sind verantwortlich (und dies völlig unabhängig von ihrer Anzahl), sondern das Wirtschaftssystem der sogenannten „entwickelten“ Länder, das auf rücksichtsloser Ausbeutung der Ressourcen anderer Länder auf Kosten derer Bevölkerung beruht. Und diesen die anfallenden „Nebenkosten“ in Form der Zerstörung und Vermüllung ihres Lebensraums (Stichwort Wald: Sie wollen doch wohl nicht ernsthaft Ziegen mit Motorsägen vergleichen?) noch obendrauf packt.

Zu 19:15 Uhr von frosthorn ... und die Lösung?

@Sisyphos3
Ja, Ihre Rechenbeispiele sind sehr einfach zu verstehen. Die Bevölkerung ist also von 16 auf 50 Millionen angewachsen. Wäre das nicht der Fall, würden jetzt 34 Millionen weniger hungern. Sehr einleuchtend, wie Sie das herleiten.
Die ganzen 50 Millionen hungern überhaupt nur deshalb, weil sie nun mal da sind. Selber schuld.
Mein Güte. Da fällt mir wirklich nichts mehr ein.

@frosthorn, "meine Güte", und Ihnen fällt nichts mehr ein. Nicht einmal ein Lösungsvorschlag . . . . .
wenn die Entwicklung so weitergeht:

https://www.laenderdaten.info/Afrika/Kenia/bevoelkerungswachstum.php

Hier ist jede Moralistik fehl am Platz! Sie hilft nichts und liefert kein Jota zur Abwendung der weiter wachsenden Not.

18:47 Uhr von qrdnk

Der Nordosten Kenias ist trockener als um Mombasa. In Mombasa soll es durchschnittlich rund 100 Regentage geben, die Summe Niederschläge im Jahr 1059 mm betragen. Zum Vergleich: in Berlin sollen es "nur" 669 mm sein.

Mit Trinkwasser werden die Städter und die Touristen aus Quellen von Nationalparks versorgt. Auch der Südwesten Kenias soll sehr regenreich sein. Es gibt sogar Rosenplantagen in Nähe mancher Seen. Vor einigen Jahren wollten Investoren die Agrarwirtschaft zur Energiegewinnung nutzen, ist dann nicht realisiert worden. Wassernot und Hungerkrisen gibt es nicht überall in Kenia. Mir scheint, da könnte man mit Infrastrukturmaßnahmen und von der Politik her, eine ganze Menge verbessern.

@schabernack 18.51

"Nur die Anzahl der Menschen auf dem Erdboden hat keinen Einfluss auf grundsätzliche Veränderung von Regenzyklen da oben mit den Wolken. Schon gar nicht, wenn diese Menschen Kenianer sind mit einem sehr geringen CO2-Ausstoß pro Person."

Natürlich hat die Population keinen Einfluß auf das Klima.
Aber niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass das Bevölkerungswachstum in Afrika ein riesiges Problem ist und die prekäre Lage durch den Klimawandel noch verschärft.
Afrika wird seine Bevölkerung in den nächsten 25 Jahren verdoppeln bei gleichzeitigem Mangel an Niederschlag.
Selbst bei bestem Willen der Regierungen und Unterstützung durch humanitäre Hilfen läßt sich dieses Problem nicht lösen.
Das Problem der hohen Geburtenraten in Afrika ist stark emotional belastet und kein Politiker macht sich beliebt damit. Allerdings hat es der ehemalige Minister für Entwicklungshilfe Gert Müller deutlich angesprochen.
Das Thema wegen politischer Inkorrektheit totzuschweigen hilft niemand.

@Sisyphos3 - Armut und Bevölkerungswachstum

18:22 Uhr von Sisyphos3:
"Ist es nicht auch ein Grund weshalb es den Menschen hierzulande relativ gutgeht ?"
> Nein. Denn eine hohe Kinderzahl ist nicht die Ursache von Armut, sondern eine Folge. Wo Armut den Alltag bestimmt, sind Kinder die Altersvorsorge. Das war bei uns nicht anders, ist aber 100 Jahre her.

"Das Beispiel Kenia wird genannt
wie sähe es wohl hierzulande aus, wenn statt 78 Mill plötzlich 250 Mill hierzulande leben täten ? Wo wäre der Platz für die Wohnungen der Menschen ?"

> Überall, denn Deutschland ist kein Stadtstaat ohne Freiflächen. Davon abgesehen beträgt die Bevölkerungsdichte Kenias 80 EW/km². Bei uns sind es 234 EW/km². Der durchschnittliche Kenianer braucht wahrscheinlich auch keine 42,2 Quadratmeter Wohnfläche für sich.

- 19:54 Uhr von gman

Hier ist jede Moralistik fehl am Platz! Sie hilft nichts und liefert kein Jota zur Abwendung der weiter wachsenden Not.

Ist zwar absolut korrekt, wird hier aber nicht gern gesehen. Es wird zwar in jedem Naturfilm gezeigt, das die Zunahme der Bevölkerung die Natur zerstört, wird aber von einigen Gutmenschen ignoriert.

18:40 Uhr von Sisyphos3

Was meinen sie wer den kürzeren zieht, am Wasserloch ?
Die Giraffe, der Springbock oder das Zebra
oder die auf das 3 fach angewachsene Anzahl Menschen und deren Vieh ?


Am Wasserloch gewinnen immer Elefant und Krokodil.

Zu 19:43 Uhr von fathaland slim ...im Abseits...!

"Mir drängt sich beim Lesen solcher Kommentare immer der Verdacht auf, daß den Autoren eigentlich wesentlich radikalere Lösungen vorschweben. Die man ja heutzutage aber nicht mehr ansprechen darf, Denkverbote und so...."

@fathaland slim, das kann ja Ihre infame Meinung sein, in der Öffentlichkeit hat diese nichts zu suchen. Das ist keine akzeptable Meinung und kein Argument, es ist übles Moralisieren und eine eindeutige Grenzüberschreitung.
Mehr Abseits geht kaum noch!

19:59 Uhr von Investigator / @schabernack

Natürlich hat die Population keinen Einfluß auf das Klima.
Aber niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass das Bevölkerungswachstum in Afrika ein riesiges Problem ist und die prekäre Lage durch den Klimawandel noch verschärft.


Das ist ein sehr großes Problem, und in Afrika noch mal mehr als auf jedem anderen Kontinent auf dieser Erde. Afrika verdurstet, und Südostasien ertrinkt im Wasser. So viel wie 2020/21 hat es in Südchina, den beiden Koreas, und in Japan noch nie geregnet.

@ 18:04 Uhr von Sisyphos3

Ihr dumpfes unerträgliches Mantra, bei nahezu allen Themen 'Bevölkerungswachstum' als Ursache anzuführen, ist nicht nur faktenfrei sondern ebenso peinlich wie empörend.

@fathaland slim zu Sisyphos3

"Daß die Giraffen verdursten liegt ganz gewiss am Bevölkerungswachstum"

*

So blind kann man doch gar nicht sein.

Nehmen wir als Beispiel Deutschland und den Wolf.
Hier gibt es doch Wasser und Platz genug, um riesige Herden von allen möglichen Wildtieren zu ernähren: Wisente, Hirsche, Rehe, Wildschweine.
Da hat auch der Wolf genug Nahrung und Wasser, um in Ruhe leben zu können.

Tja.

Nur ist hier der Mensch da und beansprucht den Platz für sich und seine Nutztiere.

In Afrika ist es nicht anders. Wenn Wildtiere mit immer mehr Nutztieren konkurrieren, die von immer mehr Menschen gehalten werden, dann verdursten Giraffen.
Ist in Australien mit den Kängurus auch nicht anders.

Zumal bei Wasserknappheit Wildtiere sich immer näher an Menschen wagen, was zusätzlich zu Konflikten führt.

@gman, 20:09 re @fathaland slim

@fathaland slim, das kann ja Ihre infame Meinung sein, in der Öffentlichkeit hat diese nichts zu suchen. Das ist keine akzeptable Meinung und kein Argument, es ist übles Moralisieren und eine eindeutige Grenzüberschreitung.
Mehr Abseits geht kaum noch!

Da täuschen Sie sich aber. Der Forist @fs moralisiert hier überhaupt nicht (und was könnte denn übrigens an Moral übel sein). Ich habe beim Lesen der von ihm gemeinten Kommentare genau den gleichen Eindruck. Nicht nur, dass den Menschen in den notleidenden Gebieten die Schuld an ihrem Elend zugeschoben wird (warum müssen die sich auch so vermehren), oft wird ja noch eine weitere Brücke geschlagen und die schiere Existenz der Menschen in den Drittweltländern zur Bedrohung für unsere Zivilisation stilisiert.

@ 19:54 Uhr von gman

"Moralistik" - aha. Ist der Begriff so etwas wie die Bazooka als Argumentationsersatz, wenn man darauf hinweist, dass die Klimakatastrophe mit Dürre auf der einen und Überschwemmungen auf der anderen Seite nicht durch Bevölkerungswachstum erklärt wird?
Ist Ihnen und den Kollegen von Sisyphos3 u.a. das nicht selbst peinlich?

20:04 Uhr von Barbarossa 2

Hier ist jede Moralistik fehl am Platz! Sie hilft nichts und liefert kein Jota zur Abwendung der weiter wachsenden Not.
Ist zwar absolut korrekt, wird hier aber nicht gern gesehen. Es wird zwar in jedem Naturfilm gezeigt, das die Zunahme der Bevölkerung die Natur zerstört, wird aber von einigen Gutmenschen ignoriert.


Nirgendwo auf der Welt ist die Kombination aus Klimaveränderungen plus hoher (und noch anwachsender) Bevölkerungszahl so gefährlich für Natur und Mensch wie in Afrika. Kenia ist kein Land mit besonders hohem Bevölkerungszuwachs, und auch keiner der bitterarmen Staaten auf dem Kontinent.

Außer Afghanistan sind die 15 (wahrscheinlich 20) Staaten mit dem höchsten Bevölkerungszuwachs alle in Afrika. Aber diese Menschen sind nun alle geboren und da. Wenn der Regen konstant über mehrere sonst vorhandene Regenperioden ausbleibt, dann wächst und gedeiht weder was für Menschen, noch was für Tiere. Nix für Nutztiere wie Ziegen und Rinder, und auch nix für Wildtiere.

@ 20:09 Uhr von gman

Erstaunlich. Ich habe den Foristen fathaland slim bestens verstanden. Was er schreibt, ist weder infam noch faktenfrei noch eine Grenzüberschreitung. Es ist präzise und mitten ins Schwarze treffend. Abseits ist eher Ihr Versuch, das zu diskreditieren.

Dürre

...ist nun mal nicht von "Überbevölkerung" begünstigt oder hervorgerufen.
Egal wie oft hier der Felsen immer wieder den Berg hinauf gerollt wird, sobald ein Thread zum Thema Klima kommt.
Dürre ist eines der Wetterextreme, die von Forschern als zunehmende Folgen des Klimawandels prognostiziert wurden.
.
PS: falls user @hinterdiefichte noch mitliest: ich konnte heute Nachmittag nicht mehr antworten, weil ich familiäre Weihnachtsverpflichtungen hatte. Zu Ihrem link zu einem Spiegel-Artikel von 2014: die Kritik in diesem Artikel an der Studie von Cook et.al wurde seither überzeugend zurück gewiesen. Infos finden Sie zuhauf auf klimafakten.de oder bei" Global Warming and Climate Change Scepticism examined"
Ich habe jetzt in diesem Post nicht den Klimawandel als menschenverursacht bezeichnet. Würden Sie daraus folgern, dass ich diesen wissenschaftlichen Konsens bestreite?

Am 26. Dezember 2021 - 20:09 Uhr von gman

Am 26. Dezember 2021 - 20:09 Uhr von gman
Zu 19:43 Uhr von fathaland slim ...im Abseits...!

"Mir drängt sich beim Lesen solcher Kommentare immer der Verdacht auf, daß den Autoren eigentlich wesentlich radikalere Lösungen vorschweben. Die man ja heutzutage aber nicht mehr ansprechen darf, Denkverbote und so...."
.

Zitat: @fathaland slim, das kann ja Ihre infame Meinung sein, in der Öffentlichkeit hat diese nichts zu suchen. Das ist keine akzeptable Meinung und kein Argument, es ist übles Moralisieren und eine eindeutige Grenzüberschreitung. Mehr Abseits geht kaum noch!
.

Ich kann nachvollziehen, dass bei "fathaland slim" bestimmte Verdachte aufkeimen.

ZU 20:35 Uhr von schabernack -Extreme Faktenferne-

Es wird nicht besser.
Immer wieder Argumente mit alternativen Fakten:

"Kenia ist kein Land mit besonders hohem Bevölkerungszuwachs"

In den Jahren 1960 bis 2020 stieg die Einwohnerzahl in Kenia von 8,11 Mio auf 53,77 Mio. Dies bedeutet einen Anstieg um 563,4 Prozent in 60 Jahren. Den höchsten Anstieg verzeichnete Kenia im Jahr 1979 mit 4,74%. Den geringsten Anstieg im Jahr 2020 mit 2,28%. Im gleichen Zeitraum stieg die Gesamtbevölkerung aller Länder weltweit um 155,5 Prozent.

https://countrymeters.info/de/Kenya
https://www.laenderdaten.info/Afrika/Kenia/bevoelkerungswachstum.php

Wie wäre es mit nachvollziehbaren Fakten und brauchbaren Lösungsvorschlägen.
Die Menschen leiden Not, das ist Fakt!

Zu 20:36 Uhr von SinnUndVerstand .. im Abseits!

@ 20:09 Uhr von gman
Erstaunlich. Ich habe den Foristen fathaland slim bestens verstanden. Was er schreibt, ist weder infam noch faktenfrei noch eine Grenzüberschreitung. Es ist präzise und mitten ins Schwarze treffend. Abseits ist eher Ihr Versuch, das zu diskreditieren.

Sorry, @SinnUndVerstand, ich bleibe dabei und habe Sie "bestens verstanden". Sie bewegen sich damit ebenfalls im Abseits, meine klare unveränderte Meinung:

Das ist ein infames übles Moralisieren zu Lasten von Foristen die hier, ich denke immer noch gleichberechtigt, mitdiskutieren und ihre Meinung zum Thema äußern.

@Sisyphos3

"Am 26. Dezember 2021 - 18:22 Uhr von Sisyphos3
17:52 Uhr von Joao Adelante

Flüchtlinge aufnehmen
[...]

dann sagen sie mal wieviel denn so geht !
gibt es hierzulande ein Bevölkerungswachstum aufgrund eines Geburtenzuwachses ?
oder nur aufgrund einer Zuwanderung ?
Ist es nicht auch ein Grund weshalb es den Menschen hierzulande relativ gutgeht ?
Das Beispiel Kenia wird genannt
wie sähe es wohl hierzulande aus, wenn statt 78 Mill plötzlich 250 Mill hierzulande leben täten ?
[...]
Also ich vermute mal, dann sehe es genau so aus wie in vielen anderen Teilen der Welt"
.
Bei einer Bevölkerungsdichte wie in Paris könnten in Deutschland 17 Milliarden leben. Schon heute könnten wir 14 Milliarden Menschen ernähren. Über die Hälfte der Getreideproduktion wird zu Kraftstoffen verarbeitet oder an Tiere verfüttert. Und zu trocken ist es in Kenia nicht, weil es zu viele Menschen gibt, sondern wegen des Klimawandels.
.
Fast die Hälfte aller Flüchtlinge weltweit sind jetzt schon Klimaflüchtlinge.

ZU 20:39 Uhr von falsa demonstratio "bestimmte Verdachte"

"Ich kann nachvollziehen, dass bei "fathaland slim" bestimmte Verdachte aufkeimen."

@falsa demonstratio, üble Verdächtigungen machen es nicht besser.
Ich empfehle, der weiteren Keimung und den "bestimmten Verdachte" keine Nahrung zu geben. Das führt zu nichts, bringt keine Lösung sondern nur weiter ins Abseits.

Durch den Klimawandel

werden sich noch sehr,sehr viele Menschen auf den Weg machen und eine neue Heimat suchen. Nur alle nach Europa kann auch nicht die Lösung sein,aber wohin? Ich weis auch keinen Rat.

Ergänzung zu meinem Post um 20:39

Ein sehr ausführlicher und mit zahlreichen Links versehener Artikel auf Wikipedia könnte ebenfalls hilfreich sein:
"Klimawandelleugnung".

.
PS: kleine Anregung. Was könnte damit gemeint sein:

.
"Nicht ich,
Nicht jetzt,
Nicht so,
Zu spät."

@ Sisyphos3

... dass 1980 dort 16 Mill Menschen lebten und aktuell 50 Mill hat natürlich keinen Einfluß auf die Misere

Nein, hat es nicht. Die Regenmenge steht mit der Bevölkerungsdichte sachlich gesehen in keinem Zusammenhang. Offenbar fühlen Sie sich von der Bevölkerungsdichte in Afrika (die deutlich niedriger ist als in Deutschland) jedoch in irgend einer Form bedroht.

@Am 26. Dezember 2021 - 17:52 Uhr von Joao Adelante

Zitat: "Flüchtlinge aufnehmen
Ich bin kein deutscher Staatsbürger, fände es aber fair, wenn Deutschland so viele Flüchtlinge aufnehmen würde, wie es geht. Und die Dürre in Afrika ist natürlich schon ein triftigen Fluchtgrund. Die meisten Menschen in Deutschland sind vernünftig und teilen gern."

Werter Joao,

1. Sie tun so als wäre Afrika ein von Dürren und ubiquitärer Trockenheit gekennzeichneter Kontinent sei, der nur aufgrund der Trockenheit - am "besten" ausgelöst dadurch, dass wir in Europa SUV fahren und CO2 emittieren. Das ist glatter Unsinn, was Sie daran erkennten, wenn Sie sich mit der Tatsache beschäftigen, dass gerade Kenias Klima als ein feucht-tropisches zu kategorisieren ist und in Afrika lt. der Weltbank 60 % der bebaubaren und fruchtbaren Ackerfläche dieses Planeten besitzt

2. Die Armutsprobleme, die in Afrika existieren, wurde nicht in relevanter Weise durch den Anstieg der Durchschnittstemperatur in Afrika (lt. dem WMO) von 0,7° C im Zeitraum 1900-2020 verursacht.

Zu 20:31 Uhr von SinnUndVerstand "Wassermangel beheben"

"Moralistik" - aha. Ist der Begriff so etwas wie die Bazooka als Argumentationsersatz, wenn man darauf hinweist, dass die Klimakatastrophe mit Dürre auf der einen und Überschwemmungen auf der anderen Seite nicht durch Bevölkerungswachstum erklärt wird?
Ist Ihnen und den Kollegen von Sisyphos3 u.a. das nicht selbst peinlich?

@SinnUndVerstand, ich bin kein "Kollege"! Die hier gezeigte Moralistik und Ihre "Bazooka als Argumentationsersatz" sind doch peinlich genug.
Wo ist denn jetzt Ihr Lösungsansatz kurzfristig schnell und langfristig? Legen Sie eine Wasserleitung vom Bodensee nach Kenia. Sorgen Sie für die Lieferung von Entsalzungsanlagen .... oder ....??

20:09 Uhr von gman

"@fathaland slim, das kann ja Ihre infame Meinung sein, in der Öffentlichkeit hat diese nichts zu suchen. Das ist keine akzeptable Meinung und kein Argument, es ist übles Moralisieren und eine eindeutige Grenzüberschreitung.
Mehr Abseits geht kaum noch!"

Hier und jetzt. Was schlagen sie als Lösung vor?
Keine Ausflüchte - einfach Butter bei die Fische.

Aber wundern sie sich bitte nicht, wenn die Mutter in Kenia auf den CO2 Verbrauch der Industrieländer zurückkommt und mit dem selben Recht die selbe Konsequenz fordert.

Hier wird es keine einfache Lösung geben

Der ausbleibende Regen scheint durch den Klimawandel verursacht. Da der aber selbst bei idealen Bemühungen nicht mal schnell abzuwenden ist, wird man sich etwas anderes einfallen lassen müssen. Das Anliefern von Nahrung und Kleidung kann kurzfristig Leben retten, wird aber keine Dauerlösung sein. Ebenso wenig wird eine Abwanderung von zwei Dritteln der Kenianer in andere Länder das Problem dauerhaft lösen.
Dass in armen Ländern Kinderreichtum die Altersvorsorge gewährleistet, halte ich für fragwürdig, da wie in dem Artikel beschrieben die Kinder meist selber kaum durchkommen. Wie sollen die später ihre Eltern und dann auch noch eigene Kinder versorgen?
Dass hier geholfen werden muss, ist wohl eindeutig. Aber neben Nahrung und Bedarfsartikeln wäre es vielleicht auch eine Überlegung wert, Bewässerungssysteme anzulegen, wie man das schon lange am Nil praktiziert.

@gman

"[...] Die Zahl der Geburten pro Frau in Kenia hat sich seit 1980 übrigens mehr als halbiert.

Das ändert nichts an der Tendenz und der wachsenden Bevölkerung. Die Probleme werden dadurch nicht kleiner, sie wachsen weiter!
Die Einwohnerzahl in Kenia stieg 2019 um rund 1.181.000 Einwohner an...

[...]
Die Tendenz ändert auch nichts an der Ursache. Ursache für die Trockenheit ist der Klimawandel, oder wollen Sie behaupten, daß es mehr Menschen gebe sei die Ursache?
.

Angenommen, in einer Stadt würden ständig Häuser brennen. Würden Sie dann auch behaupten wollen, es gäbe dort zu viele Menschen, und deswegen so viele Opfer? Also bräuchte man weniger Menschen, statt die Brände zu löschen und damit die Ursache zu beseitigen.
.
Merken Sie tatsächlich nicht selber, wie widersinnig Ihre Argumentation eigentlich ist? Und das hat nichts mit Moral zu tun. Sondern mit Logik. Und ja, fathaland slim, frosthorn und einige andere sowie meine Wenigkeit haben noch Anstand und Moral und das ist gut so.

Am 26. Dezember 2021 - 20:19 Uhr von SinnUndVerstand

Bevölkerungswachstum' als Ursache anzuführen, ist nicht nur faktenfrei sondern ebenso peinlich wie empörend.
--
Die nachfolg. Passagen stammen aus einem Bericht im Spiegel v. 14.07.21 (dürfte aber immer noch gelten ):

"Kinderwunsch streichen, Klima retten "
Auf Auto und Fleisch verzichten und weniger Flugreisen machen - mit diesen Maßnahmen können Sie das Klima schützen. Doch laut Forschern ist noch wirksamer: ein Kind weniger in die Welt setzen.
Auf Basis früherer Studien und Berechnungen machen die beiden vier Punkte aus, die sie empfehlen:

kein Auto zu besitzen,
Flugreisen meiden,
sich vegetarisch ernähren,
"ein Kind weniger" in die Welt zu setzen.

Den mit Abstand größten Effekt habe dabei der Verzicht auf mehr Nachwuchs, geht aus der Übersicht im Fachblatt "Environmental Research Letters" hervor.
__
Auch wenn es Ihnen nicht gefallen mag, das Thema "Überbevölkerung " spielt eben doch eine Rolle beim Klimaschutz, der Ihnen doch so am Herzen liegt.

@Am 26. Dezember 2021 - 18:47 Uhr von qrdnk

Zitat: "Für den Großteil der ...
...Deutschen ist das Ausmaß der Wasserknappheit für die Menschen vor Ort gar nicht greifbar genug. Ich bin derzeit in Mombasa und sah vorhin in der Stadt direkt neben der Straße einen Hirten mit einer ganzen Herde Ziegen, die auf einem winzigen Grünstreifen das Gras fraßen. In der Nacht zuvor regnete es viel, und man konnte dem Hirten mit seinen leuchtenden Augen und Lächeln im Gesicht die Freude regelrecht ansehen, die ihm das Zuschauen bereitete."

Ich kann mit Ihrer heiteren Erlebnisgeschichte wenig anfangen.

Was wollen Sie damit sagen?
Dass ist ein kenianischen Großstädetn nur wenige Grünflächen gibt?
Dass es zwar viel Niederschläge gibt, aber unserer wackerer Hirte am Straßenrand davon nicht viel mitbekommt?

Liegt es denn an den mangelnden Verteilssystemen zur Wasserversorgung, Rohrverteilsysteme, Zisternen, Wasseraufbereitungsanlagen etc.?

Prinz William aktuell, noch ein "Kollege"

London - Der britische Prinz William hat in einer Rede das Bevölkerungswachstum in Afrika und dessen Einfluss auf Umwelt und Natur kritisiert.
«Der zunehmende Druck auf Afrikas Wildtiere und Lebensräume durch die menschliche Bevölkerung stellt Naturschützer sowie die ganze Welt vor große Herausforderungen»,
sagte der 39-Jährige der «Times» zufolge am Montagabend bei einer Preisverleihung der britischen Tusk-Stiftung. Schätzungen zufolge wird sich die afrikanische Bevölkerung bis zum Jahr 2050 auf rund 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln.

https://www.merkur.de/welt/prinz-william-kritik-an-bevoelkerungswachstu…

Ja, ich sehe darin wie Prinz William mit oder ohne Klimawandel ein zusätzlich wachsendes Problem.

Durchschnittliche Niederschlagsmenge in Kenia: 640 mm/Jahr

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in Kenia: 640 mm/Jahr.
Kurz zum Vergleich: in D liegt sie bei 700 mm/Jahr.

Nun müsste ich nähere geographische und metereologische Quellen studieren, um in Erfahrung zu bringen, wo und in welchen Zeitabstand Niederschläge in Kenia herunterkommen; es wird sicherlich regionale und regionale Unterschiede hinsichtlich des Niederschlages geben.

Dass es in Kenia oder gar ganz Afrika Dürre ein ubiquitäres und alle anderen Armutsprobleme erklärendes Phänomen sei, wie manche User hier andeuten, davon kann keine Rede sein.

Wenn es Versorgungsprobleme mit Wasser in Kenia geben sollte, dann liegt es gewiss nicht an den Niederschlagsmengen. Das Problem ist möglicherweise eher dann in dem Wassermanagement zu verorten.

Q:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_j%C3%A4hrliche…"

18:59 Uhr von fathaland slim

Ja, das Bevölkerungswachstum ist an allem schuld. Da hilft kein Gegenargument. Deswegen erspare ich es Ihnen und mir.
.
Die Zahl der Geburten pro Frau in Kenia hat sich seit 1980 übrigens mehr als halbier
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natürlich !

der die Verdreifachung der Bevölkerung hat überhaupt keinen Einfluß
es ist ausschließlich der Klimawandel

das die Sache verschiedene Grüne haben kann
kein Regen und entsprechend Trockenheit und ein erheblich höherer Verbrauch an Wasser
das ist für sie kein Grund ?

19:15 Uhr von frosthorn

Ja, Ihre Rechenbeispiele sind sehr einfach zu verstehen. Die Bevölkerung ist also von 16 auf 50 Millionen angewachsen. Wäre das nicht der Fall, würden jetzt 34 Millionen weniger hungern. Sehr einleuchtend, wie Sie das herleiten.
Die ganzen 50 Millionen hungern überhaupt nur deshalb, weil sie nun mal da sind. Selber schuld.
Mein Güte. Da fällt mir wirklich nichts mehr ein.
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?
wenn ich ne Familie von 5 Personen nur sehr schwer ernähren kann
wie wird das dann bei ner Familie von 15 Personen sein
insbesondere dann wenn die Randbedingungen sich verschlechtern.

Das ist für mich ne Binsenweisheit, für sie und einige andere hier unverständlich !

20:04 Uhr von Nachfragerin

Davon abgesehen beträgt die Bevölkerungsdichte Kenias 80 EW/km². Bei uns sind es 234 EW/km². Der durchschnittliche Kenianer braucht wahrscheinlich auch keine 42,2 Quadratmeter Wohnfläche für sich.
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es ist gleichgültig was ein Kenianer braucht oder nicht braucht
auf jeden Fall zu viel als das Land zur Ernährung hergibt

19:59 Uhr von Investigator

Natürlich hat die Population keinen Einfluß auf das Klima.
Aber niemand kann ernsthaft bezweifeln, dass das Bevölkerungswachstum in Afrika ein riesiges Problem ist und die prekäre Lage durch den Klimawandel noch verschärft.
Afrika wird seine Bevölkerung in den nächsten 25 Jahren verdoppeln bei gleichzeitigem Mangel an Niederschlag.
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was erwarten sie mit solchen Argumenten hier im Thread ?

Wenn es einigen hier nicht einleuchtet, dass wenn man seine Menschen schon aktuell nicht ernähren kann,
es bei der doppelten gar dreifachen Anzahl noch viel schwieriger ist,
zudem dass sich die Bedingungen (Klimawandel) verschlechtern

da ist ne Diskussion eigentlich unnütz

@gman

"Zitat: @fathaland slim, das kann ja Ihre infame Meinung sein, in der Öffentlichkeit hat diese nichts zu suchen. Das ist keine akzeptable Meinung und kein Argument, es ist übles Moralisieren und eine eindeutige Grenzüberschreitung. Mehr Abseits geht kaum noch!"
.
Was @fathaland slim äußert ist nicht infam.
Sie wollen ihm verbieten, seine Meinung öffentlich zu äußern? Nicht akzeptabel? Sagen Sie.
Übles Moralisieren? Grenzüberschreitend?
Steht das nur Ihnen zu, diese Bewertungen zu treffen?
Nein im abseits stehen Sie.
Weil der user das anspricht, was Sie und Ihre Brüder im Geiste nicht aussprechen wollen, attackieren Sie ihn.
Heraus mit der Sprache, sagen Sie es doch selbst einmal klar und deutlich: wie wollen Sie die behauptete Überbevölkerung stoppen?

20:39 Uhr von harpdart

Dürre
...ist nun mal nicht von "Überbevölkerung" begünstigt oder hervorgerufen.
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selbst das will ich bestreiten !

warum wird so viel CO2 ausgestoßen
wäre das bei der Bevölkerungspopulation der Steinzeit ( 10 Mill) auch möglich gewesen
oder erst bei aktuell 8 Mrd
und wenn ich schon Probleme habe mit der Ernährung
werden die Probleme nicht kleiner wenn sich die 5, ...... 10 oder hundertfache Anzahl die Ressourcen teilen muß

Wie wäre es mal großzügig und technisch zu denken?

Soweit ich es mitbekommen habe, soll der Meeresspiegel ansteigen.
Da würde es nicht stören, wenn viel Wasser entnommen wird und man in Afrika große kombinierte Solaranlagen mit Entsalzungsanlagen baut. Statt z.B. Entwicklungshilfe zu zahlen, könnte man mit diesem Geld solche Anlagen und Leitungen ins Innere des Kontinents bauen. Dies gäbe Arbeitsplätze für die Geberländer und für die Empfängerländer und natürlich Wasser, Salz und elektrische Energie. Das Wasser mag ja ohne Zusatzbehandlung nicht trinkbar sein, aber zum Bewässern wäre es gut genug.

Ja - diese Menschen leiden…

Ja - diese Menschen leiden Not - wir hier in Europa mit unserem überbordenden Energie- und Rohstoffverbrauch zerstören aber eben nicht nur das Klima hier bei uns sondern VORALLEM auch dort unten.
Was z.B. Kenia seinen Niederschlag bringt ist der Monsun
und
genau dieser Zyklus ist von der von uns "Reichen" initiierten Klimaveränderung nachhaltig gestört!
Aber wir schwätzen lieber davon das da unten viel zu viele Menschen sind als das wir in unserem Wahn Wohlstandswahn (z.B. ab wann sind 75PS pro Rad bei einem Auto zuwenig) Einhalt gebieten.
--
Ja - es ist dieses Gefühl von Freiheit mit seinem Geld für sich machen können was man will - z.B. auch ein 600 PS Auto um eben mal schnell in die Türkei in den Urlaub zu fahren...
..aber es ist eben auch die totale Verweigerung von Verantwortung das eben diese "Freiheit" anderen Menschen die Existenzgrundlagen (wie z.B. ausbleibende Niederschläge) entzieht.
--
und nein - erspart mir bitte Antworten die Euer Tun auch noch rechtfertigen!

@gman

Ich wähne mich hier im falschen Film
.

"Das ist ein infames übles Moralisieren zu Lasten von Foristen die hier, ich denke immer noch gleichberechtigt, mitdiskutieren und ihre Meinung zum Thema äußern."
.
Was verstehen Sie eigentlich unter "Moralisieren?"
.
Der user fathaland slim hat sich zu anderen Beiträgen geäußert, ohne auf Begriffe wie "inakzeptabel, infam, grenzüberschreitend, nicht veröffentlichbar" zurück zu greifen! Das tun nur Sie, ja, Sie höchstpersönlich.
Fathaland Slim möchte wohl gerne, dass die Massnahmen gegen "Überbevölkerung" auch mal ausgesprochen werden, die hier immer gefordert werden. So vermute ich. Er hat damit vollkommen Recht!
Sie drucksen rum, schimpfen auf die, die sich stark vermehren, sagen aber nie, was Sie dagegen für sinnvoll erachten würden. Warum wohl?

20:53 Uhr von gman / @schabernack

Es wird nicht besser.
Immer wieder Argumente mit alternativen Fakten:
"Kenia ist kein Land mit besonders hohem Bevölkerungszuwachs"
In den Jahren 1960 bis 2020 stieg die Einwohnerzahl …


Nehmen Sie besser das Jahr 1860 als Ausgangsjahr, und Sie kriegen ein noch höheres Bevölkerungswachstum zusammengewurschtelt.

«Nicht besonders hoch» steht natürlich nicht in Relation zu Monaco, Japan, und dem Vatikan, sondern zu den Ländern in Afrika, in denen das Wachstum in dieser Richtung weltweit das höchste ist. Erwähnt habe ich das extra auch noch mit 15 (eher 20) Ländern auf diesem Kontinent.

Lesen wollen müssen Sie das dann aber schon im Zusammenhang, sonst wird das nie was mit Verstehen. Max. 1.000 Zeichen sind ja kein Roman wie «Krieg & Frieden», für den es eine Woche braucht zum Lesen. Sie müssen mich erst gar nicht belabern mit Bevölkerungswachstum in Afrika. Weiß ich, schrieb ich ja auch.

Dann können'se auch die lahme Krücke «Alternative Fakten» wieder einmotten.

20:53 Uhr von gman: Brauchbare Lösungsvorschläge

Brauchbare Lösungsvorschläge braucht hier keiner bringen. Die Menschen vor Ort wissen selbst, was sie brauchen.

Gerade habe ich in den Nachrichten gelesen, dass eine Firma aus meiner Stadt eine größere Summe für eine Hebammenschule in Afrika gespendet hat. Die Schule war schon da.
Die Hebammen klären nicht nur über Kinderpflege auf, sondern auch über den weiblichen Zyklus und Verhütung. Und auch darüber, dass Frauen bei Kinderplanung ein Mitspracherecht haben.

Ein anders Beispiel aus einer Reportage: Ein Dorf hat einen Kindergarten gegründet, damit die Kinder nicht verwahrlost auf der Straße herumlaufen während ihre Mütter arbeiten müssen. So können die Frauen beruhigt arbeiten und müssen sich keine Sorgen machen.
Offensichtlich reicht es schon aus, dass die Kinder in Gruppen unter Aufsicht zusammen sind, damit die meisten Sittenstrolche abgeschreckt werden.

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