Kommentare - Auch Japans Politiker bleiben Olympia fern

24. Dezember 2021 - 12:36 Uhr

Nach den USA, Kanada, Australien und Großbritannien will auch Japan keine hochrangigen Politiker zu den Olympischen Spielen nach Peking schicken. Von einem diplomatischen Boykott möchte Tokio jedoch nicht sprechen.

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Kommentare

Politiker bleiben Olympia fern

Besser wäre doch die Sportler würden fern bleiben und die Politiker würden dort vor Ort dann Ihre Meinungen und Werte der Regierung vortragen.

eiskalte Geopolitik

Nicht warm und nicht kalt, Japan möchte auf beiden Hochzeiten tanzen. Es ist schon bedauerlich das wieder einmal eine sportliche Großveranstaltung als Zielscheibe amerikanischer Geopolitik missbraucht wird. Ebenso bedauerlich ist, dass die USA Verbündeten Japaner nicht den Mut aufbringt in solch einer Frage unabhängig zu entscheiden. Bleibt die Hoffnung, dass Deutschland zwischen Menschenrechten und politisch missbrauchten Menschenrechten unterscheiden kann, denn für die USA sind Menschenrechte nicht das Recht der Menschen sondern eiskalte Geopoltik.

Natürlich sind die EU-Staaten noch uneins.

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Man könnte das ja positiv als demokratisches Ringen oder so deuten, doch sehe ich darin eher eine vertane Chance, als nicht zu unterschätzende europäische Wirtschaftsmacht China ein sehr deutliches Zeichen zu geben.
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Dass Deutschland sich noch zieren soll verstehe ich nicht.
Schließlich würde Thomas Bach doch als politisches Aushängeschild (oder Feigenblatt?) ausreichen. Oder nich?

Nicht das Forum

Olympia ist nicht das Forum fuer Proteste. Weder fuer Politiker noch fuer Sportler oder Zuschauer.

13:15 der.andere

"eiskalte Geopolitik......"

Danke sie treffen den Punkt.

unabhängig zu entscheiden.

von der.andere@
Und wenn sie dann nach freier deemokratischer selbstbestimmung zu dem gleichen Ergebniss kommen ist das doch nicht bedauerlich, oder?

Boykott

Das ist doch in Ordnung, wenn die politischen Eliten bei so einem Sportereignis fernbleiben. Das kostet den Steuerzahler unnütz viel Geld und die Umwelt wird nicht mit Kerosin verpestet. Die Olympiagewinner könne zu Hause geehrt und ausgezeichnet werden.
Das Menschenrechte in China verletzt werden, sollten die Politiker in den dafür vorhandenen Gremien klären. Wo fanden überall schon Großveranstaltungen statt und es krähte kein Hahn danach, ob dort die Regierungen demokratische Regeln einhalten und sie Menschenrechte respektieren.
Die Kritiker sind selbst keine astreinen Demokratien und die Diskriminierung bestimmter Volksgruppen immer noch an der Tagesordnung.

@13:05 Uhr von werner1955

"Politiker bleiben Olympia fern
Besser wäre doch die Sportler würden fern bleiben und die Politiker würden dort vor Ort dann Ihre Meinungen und Werte der Regierung vortragen."

Wozu soll das führen? Hat Boykott und die Aufkündigung von Diplomatie jemals etwas positives bewirkt? Das ganze ist ja obendrein noch zweifelhaft, denn unser grösster Verbündeter ist ja nun nicht gerade Menschenrechtsexperte.
Den Sport nun auch noch zum politischen Schlachtfeld zu machen, wo man sich doch auf unterschiedlichsten Ebenen austoben kann und es auch tut halte ich für absurd. Das China und eine Reihe anderer Länder es mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt, ist nicht so unbekannt, das man dies mit diesem Boykott zusätzlich kundtun muss.

Der Geist von Olympia ist eh tot ....

dem korrupten IOC und ihren korrupten Vergabemethoden, die Doping-Probleme im Spitzensport, Geldverschwendung für Sportstätten usw.
Öffentlich rechtliche Sender sollten keine Gebührengelder dafür ausgeben. Das gleiche gilt für die FIFA!
Da legt man seine moralischen Grundsätze gerne auf Eis, aber Gendern!
Der Bürger ist da schon weiter! Der entscheidet sich gegen Olympische Spiele in Deutschland.
Wird bestimmt nicht veröffentlicht!

etwas positives bewirkt?

von Olivia59@
Also nichts tun , und einfach so weiter machen wi eimmer?

@ Bauer Tom, um 13:39

.
Das sehe ich ganz anders.
.
Jeder Olympiateilnehmer und jedes Mitglied jeder Organisation bei Olympia und erst recht jeder Politiker hat das Recht, seine politische Meinung über das, was und wie die chinesische Führung mit den Menschen verfährt, zu äußern.

Wenn Politiker den Olympischen Spielen aus Protest fernbleiben, ist das ein deutliches Signal, mag Peking auch not amused sein.

Spagat.Dennoch wird Japans…

Spagat.Dennoch wird Japans Entscheidung als in Übereinstimmung mit dem Vorgehen der Schutzmacht USA gesehen.

->
So ist das halt mit Schutzmächten...

Macht man nicht was die wollen, braucht man Schutz vor denen...

Kennen im Großen Staaten und im Kleinen so einige Ladeninhaber...

Olympische Spiele !

Grundsätzlich war es schon eine Farce, die olympischen Spiele in ein so autoritäres Land zu vergeben. Wieder einmal war es das Geld, und mit Sicherheit sehr viel Korruption, die dies so möglich machte.
Meiner Meinung nach sollte kein Sportler und Sportlerin nach China reisen, und erst recht kein Politiker der freien Welt, in der sicher auch nicht überall alles gut ist. Nur leider winden sich einige doch ziemlich unter der Last des Entscheidens, weil sehr viel wirtschaftliche Interessen im Wege stehen. Dabei sollte doch grundsätzlich an erster Stelle immer die Rechte und Würde der Menschen stehen, und dann lange nichts mehr. Nur wenn Peking merkt, dass von sehr vielen Seiten sehr viel Druck kommt, was an seinen "Regeln" zu ändern, wenn klare und eindeutige Forderungen gestellt werden, ohne Wenn und Aber, wir diese Selbstherrlichkeit zu bröckeln beginnen !

Vielleicht sollten die Staatschefs eine Olympiade

veranstalten.
Politisches Sachhüpfen wäre bestimmt lustig, würde eine Menge Zuschauer anlocken. Das würde sogar ich mir angucken und von dem Erlös könnte man etwas an die hungernden Kinder in Afrika oder in anderen Gebieten abgeben.

Heuchelei pur

Wenn den Boykotteuren wirklich etwas an Menschenrechten liegt, dann sollten sie auch alle wirtschaftlichen Beziehungen zu China abbrechen.
Aber wenn's um's (eigene) Geld geht, dann hört der Spaß auf.
Verlogener geht's nicht.

Re : Olivia59 !

Sicher ist kein Land frei von irgend welchen Taten, die echt nicht sauber und geheuer waren. Aber es gibt viele Länder, die wenigstens einigermaßen demokratisch regiert werden, und inzwischen deutlich eher die Menschenwürde und die Menschenrechte geachtet werden.
Bisher wurde aber aus rein wirtschaftlicher Sicht alles unternommen, um die Funktionäre der KP bei Laune zu halten, damit ja viel Geld verdient werden kann, auch oder gerade von so genannten freien Ländern. Die Europäer tun sich daher mit einem Boykott sehr schwer, weil die möglichen Auswirkungen doch erheblich sein könnten, da man inzwischen sich zu abhängig gemacht hat, alles um Koste zu senken, billig produzieren zu lassen, und alles andere nicht sehen wollte. Dies trifft nicht nur auf China zu, sondern auch auf andere Länder, von wo man sehr gerne viel Geld nimmt, ohne nur einen Funken an die Menschen dort zu denken, oder ihre Lebensumstände zu berücksichtigen. Echt fatal, und nun eine zu späte Einsicht !

@ 14:02 von NeNeNe

Irgendwie ist Ihr Kommentar für mich nicht so recht schlüssig.
.
Fernbleiben aus Kerosingründen wäre für Sie ok., dann zeigen Sie u. a. auf Japan, das für Sie zu den Ländern gehört, die "selbst keine astreine Demokratie haben und wo die Diskriminierung bestimmter Volksgruppen immer noch an der Tagesordnung" sei.
Es geht doch hier um Japan?
.
Wo bitte ist das dort konkret der Fall?

13:22 Uhr von harry_up

Natürlich sind die EU-Staaten noch uneins.
.
Man könnte das ja positiv als demokratisches Ringen oder so deuten, doch sehe ich darin eher eine vertane Chance, als nicht zu unterschätzende europäische Wirtschaftsmacht China ein sehr deutliches Zeichen zu geben.

Für Japan ist der Umgang mit China tatsächlich sehr, sehr schwierig und kompliziert. Fast 1 Mio. Chinesen leben in Japan als «Permanent Residents». Ohne Corona sind Chinesen Tourist-Nation No. 1 in Japan.

Dazu die Kriegsvergangenheit und dieser unsägliche Schrein «Yasukuni» in Tokyo. Ein Schrein zum Gedenken aller Toten in Kriegen. Aber auch explizit japanische Kriegsverbrecher sin ort begraben. «Yasukuni» hat im Schrein-Register 1x / Jahr Anspruch auf einen Besuch vom Tennō. Was Religlöses, und nicht das Problem zw. CHN / JAP.

Das große Problem wr・

Re : HSchmidt !

Natürlich ist dies alles zum großen Teil pure Heuchelei, was seit vielen Jahren betrieben wurde. Würden nicht nur in der Politik, sondern auch in allen anderen Einrichtungen grundsätzlich die Würde und die Rechte der Menschen an erster Stelle stehen, und nie die finanziellen Interessen die erste Geige spielen, dann wäre man jetzt nicht in dieser schrecklichen Situation, ein Statement setzen zu wollen und müssen, was zu großen Differenzen führen wird.
Dies wurde aber aus reiner Geldgier bisher nie in Erwägung gezogen, weder von der Politik, noch von der Wirtschaft. Dabei hätte man dies schon lange ernsthaft angehen müssen, dieser einen Partei Grenzen zu setzen, und sie nicht ständig zu füttern und so große und mächtig werden lassen.
Bei aller Konkurrenz der Staaten, wäre es so wichtig, wenn alle vertrauensvoll und offen zusammen arbeiten würden, wie ja jetzt auch die Pandemie zeigt. Aber weit gefehlt, es gibt sie nicht wirklich, weil ein Teil sich nicht in die Karten schauen lassen will

@ HSchmidt, um 14:19

Meinen Sie das ernst mit dem Abbruch der wirtschaftlichen Beziehungen zu China?

Dann sollten Sie sich etwas vertrauter machen mit den Konsequenzen, die das für jeden Einzelnen, Sie einbezogen, hätte.

Die Alternative ist Diplomatie, und der Boykott der Spiele durch Politiker ist, man mag's kaum glauben, ein Teil davon.
Der Artikel beschreibt das aus meiner Sicht sehr treffend und nennt das "Spagat", was die Japanische Regierung macht.

Sehr gut. Die machen es wie…

Sehr gut. Die machen es wie ich. Ich bleibe der Ölympiade auch fern.
So war ich nicht in
München
Sapporo
Montreal
Innsbruck
Moskau
Lake Placid
Los Angeles
Sarajevo
Seoul
Calgary
Barcelona
Albertville
Lillehammer
Atlanta
Nagano
Sydney
Salt Lake City
Athen
Turin
Peking
Vancouver
London
Solche
Rio
Pyeongchang
Tokio
All diese Veranstaltungen habe ich weder mit meiner Anwesenheit aufgewertet, noch habe ich mir irgendetwas davon im TV angesehen.
Ich bin mit dieser Art der Steuerverschwendung nicht einverstanden. Und das iok kann nicht die Regeln vorgeben. Da spielen sie in einer Liga mit uefa und Fifa.
Ich würde das ganz offen als Korruption ansprechen und deshalb diese Veranstaltungen grundsätzlich ablehnen.

13:22 Uhr von harry_up / nun komplett …«verdammte Hacke»

Natürlich sind die EU-Staaten noch uneins.
Man könnte das ja positiv als demokratisches Ringen oder so deuten, doch sehe ich darin eher eine vertane Chance, als nicht zu unterschätzende europäische Wirtschaftsmacht China ein sehr deutliches Zeichen zu geben.


Für Japan ist der Umgang mit China tatsächlich sehr, sehr schwierig und kompliziert. Fast 1 Mio. Chinesen leben in Japan als «Permanent Residents». Ohne Corona sind Chinesen Tourist-Nation No. 1 in Japan.

Dazu die Kriegsvergangenheit und dieser unsägliche Schrein «Yasukuni» in Tokyo. Ein Schrein zum Gedenken aller Toten in Kriegen. Aber auch explizit japanische Kriegsverbrecher sind dort begraben. «Yasukuni» hat im Schrein-Register 1x / Jahr Anspruch auf einen Besuch vom Tennō. Was Religlöses, und nicht das Problem zw. CHN / JAP.

Mega-Poblem war Ministerpräsident Abe-san, der in dieser Funktion «Yasukuni» auch regelmäßig besuchte. Sein Nachfolger Sugi-san nicht mehr, und sehr vermutlich wird Kishida-san auch nicht.

Diplomatischer Boykott

Ich finde es ein aufrechtes und mutmachendes Signal an die unterdrückten ethnischen Minderheiten in China, dass alle respektabelen Sportnationen dieser Welt die olympischen Winterspiele in Bejing diplomatisch boykottieren.

@ harry_up, um 14.35

Sie nennen es Diplomatie, ich nenne es inkonsequent, charakterlos und verlogen.
Ist doch erstaunlich, wie man bei einem Sachenverhalt zu solch unterschiedlichen Ansichten kommt.
Frohe Fest

@ harry_up

Meinen Sie das ernst mit dem Abbruch der wirtschaftlichen Beziehungen zu China?
Dann sollten Sie sich etwas vertrauter machen mit den Konsequenzen, die das für jeden Einzelnen, Sie einbezogen, hätte.

Na und? Wenn wir uns entschließen würden, mit Diktaturen keine Geschäfte zu machen, würde es uns nicht schlechter gehen. Jedenfalls nicht wirklich. Wir müssen alle etwas aufrechter und bescheidener werden. Gute Botschaft zu Weihnachten.

@schabernack, Zitat: "Dazu…

@schabernack,
Zitat:
"Dazu die Kriegsvergangenheit und dieser unsägliche Schrein «Yasukuni» in Tokyo. Ein Schrein zum Gedenken aller Toten in Kriegen. Aber auch explizit japanische Kriegsverbrecher sin ort begraben. «Yasukuni» hat im Schrein-Register 1x / Jahr Anspruch auf einen Besuch vom Tennō. Was Religlöses, und nicht das Problem zw. CHN / JAP."

einem "normalen" Mitteleuropäer ist in der Regel der Film "Der letzte Kaiser" ein Begriff und wer ihn sich aufmerksam anschaut findet da mehr als genügend Bezug auf das Verhältnis China<->Japan -> Republik Mandschuko
(https://de.wikipedia.org/wiki/Mandschukuo)
Japan ist faktisch schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts expansiv im Westen unterwegs -> Korea 1905 zur Kolonie gemacht
der Krieg gegen das zaristische Russland wo man sich als Siegerbeute grosste Teile des Mandschurei "sicherte"
--
dieser krieg war übrigens sogat Reil des DDR-Geschichteunterrichtes - führte es doch 1905/1907 zu Aufständen auch in der Flotte (PK "Potjomkin")

Super !

Die Vorschau bei den Kommentaren ist wieder da.
Auferstanden von den vorübergend Verstorbenen am Heilgen Abend.

@ Traumfahrer - keine Olympiade an Diktaturen

Grundsätzlich war es schon eine Farce, die olympischen Spiele in ein so autoritäres Land zu vergeben. Wieder einmal war es das Geld, und mit Sicherheit sehr viel Korruption, die dies so möglich machte.

Wenn alle demokratischen Nationen von vorne herein klar machen würde, dass sie definitiv nicht an einer Olympiade in einem Land teilnehmen würden, in dem ein diktatorisches Regime herrscht, dann würde sich das olympische Komittee das sicher gut überlegen.

Japan

Japan hat seine maßlosen Menschenrechtsverbrechen im 2. Weltkrieg offensichtlich nie der Rede wert gefunden, in dem Sinne das eine Aussöhnung oder gar Entschuldigung stattgefunden hätte. In der Mandschurei war auch China betroffen. Vor diesem Hintergrund ist die plötzliche Aufmerksamkeit bzgl. Menschenrechtsverletzungen des ehemaligen Gegners bemerkenswert.

Quelle (Aufarbeitung, Aussöhnung)
"https://www.dw.com/de/schwieriger-umgang-mit-der-vergangenheit/a-186413…"

14:38 Uhr von Bender Rodriguez

>>Sehr gut. Die machen es wie ich. Ich bleibe der Olympiade auch fern....
All diese Veranstaltungen habe ich weder mit meiner Anwesenheit aufgewertet, noch habe ich mir irgendetwas davon im TV angesehen.
Ich bin mit dieser Art der Steuerverschwendung nicht einverstanden. Und das iok kann nicht die Regeln vorgeben. Da spielen sie in einer Liga mit uefa und Fifa.
Ich würde das ganz offen als Korruption ansprechen und deshalb diese Veranstaltungen grundsätzlich ablehnen.

Sehe ich auch so. Und obendrein kann ich in Coronazeiten nicht begreifen, dass man Fußballspiele im Fernsehen zeigt, wo dann etliche Spieler sämtliche AHA-Regeln missachten und bei einem Tor einander um den Hals fallen und menschliche Wollknäuel präsentieren, während man den Breitensport streng reglementiert

Man wusste bei der Vergabe

der Spiele an China genauso bei der Vergabe der WM an Katar dass die Menschenrechte dort nicht so hoch im Kurs stehen.Wieso fällt das den Herren*innen Politiker*innen erst kurz vor dem Ereignisbeginn auf? Wieso kann man eine Pipeline planen ,dann bauen und dann fällt einem auf dass man sie so nicht in Betrieb gehen lassen kann? Vielleicht liegt es daran dass es bei der Politik nicht um Fachwissen geht sondern ums Parteibuch.Bei der Vergabe einer internationalen Sportveranstaltung werden alle Länder die in dieser Organisation dabei sind befragt und dann wird abgestimmt.Niemand kann behaupten dass die Funktionäre von ihren Regierungen unabhängig sind.Auch bei der Auswahl der Funktionäre gilt nicht das Fachwissen ist entscheidend sondern…..Im Nachhinein dann die Spiele zu beukotieren stellt die Kompetenz der Funktionäre in Fage und ist vor allem den Sportlern hochgradig unfair. Sie müssen dann die gemachten Fehler ausbaden

Politischer Boykott ausreichend

13:05 Uhr von werner1955:
"Besser wäre doch die Sportler würden fern bleiben und die Politiker würden dort vor Ort dann Ihre Meinungen und Werte der Regierung vortragen."
Das wäre aber ein extreme Enttäuschung für Sportler, die sich jahrelang auf dieses Event vorbereiten. Die Sportler Das "ausbaden" zu lassen wäre unfair.
Ich glaube auch kaum, dass Politiker "vor Ort" Sprecherlaubnis bekämen.
Ein politischer Boykott ist m.E. völlig ausreichend und auch ein starkes Signal, ohne die Sportler damit zu belasten.

14:07 Uhr von werner1955

Und die Sportler kommen all zu Fuss oder mit dem Fahrrad? Und die Milliarden an Steuergelder werden für Ollympia Fördrung nicht zu großen teieln vom Steuerzahler aufgebracht?

Für Olympia Tokyo 2021 und für Olympia Beijing 2022 hat Ihnen gar kein Mensch Steuergeld aus den Rippen geleiert. In Japan waren fast 80% der Japaner für Olympia im Land, als man die Spiele vergab, und niemand was von Corona ahnen konnte. Dann kam Corona, und Einnahmen durch Zuschauer / Olympia-Gäste aus dem Ausland gab es keine. Es wäre mit Freude und Ehre gewesen, hätte ich 2020 oder 2021 mein Geld für 8 Wochen in Tokyo und Japan ausgeben können.

Nicht alle Olympia's sind identisch. Nicht nach Bedingungen der Durchführung, nicht nach Sportstätten im Land. In Tokyo waren ca. 50% der Austragungsorte modernisierte Sportstätten von 1964, als Olympia schon mal in Tokyo war.

Rio 2016 war Geldverschwendung mit nun Sportruinen.
London 2012 das genaue Gegenteil davon.
Beijing 2022 ist vor allem Prestige.

14:59 Uhr von Olivia59

wenn man so argumentiert,
glaube ich keine Nation dieser Welt dürfte seine Stimme erheben

Chinas "Gegebmaßnahmen" leere Worthülsen

"China hatte die Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen zurückgewiesen und kündigte "entschlossene Gegenmaßnahmen" an."
Na, auf die "Gegenmaßnahmen" bin ich mal gespannt.
Gehört die Entfernung des Mahnmals "Säule der Schande" in Hongkong als Vorbote schon ein kleines Stückchen dazu, um erneut die Unterdrückung der freien Meinungsäußerung hervorzuheben?

Auch Japans Politiker bleiben Olympia fern...

Das braucht aber nicht zu verwundern: Denn wahrscheinlich sind sie auch unsportlich.

Aber wenn man sieht, wer da nicht hin will, Australien, Großbritannien, USA, daß sind ja auch die Länder, die sich beim zusammenzimmern von neuen Militärpakten hervor tun.

wenn ich mir die letzten Spiele so anschaue

wurden da nicht auch Sportler von Mitsportlern rassistisch begründet diskriminiert ?
Von daher wo soll man anfangen wo aufhören

Wer will von den hochrangigen Vertretern so gerne in Quarantäne

Wie bekannt, hat China wg Corona strikte Einreiseregelungen. Die gelten für ALLE.
Ausnahmen gibt es nicht.
Die Folge:
Die hochrangigen Regierungsvertreter/innen müssen ebenso in Quarantäne wie alle anderen auch.
Extrawürste gibt es in China auch für die sogenannte Elite nicht.
Das wollen sich die hochrangigen Regierungsvertreter/innen nicht bieten lassen.
Und da ist es einfach auf die sonst immer diskutierten Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen, welche nunmehr der Grund sein sollen, dass hier ein Boykott auferlegt ist.
Wenn es aber um Wirtschaftsverträge geht, dann verschwinden solche sonst immer diskutierten Menschenrechtsverletzungen ganz schnell aus den Schlagzeilen. Toll !

@ Olivia59

Japan hat seine maßlosen Menschenrechtsverbrechen im 2. Weltkrieg offensichtlich nie der Rede wert gefunden, in dem Sinne das eine Aussöhnung oder gar Entschuldigung stattgefunden hätte.

Das Japanische Volk hat sich für die Taten der Vergangenheit aufrichtig entschuldigt.
Aber was ist mit China? Wie steht das Volk zu den Umerziehungslagern, in denen Millionen von Uiguren auf unmenschliche Art gefangen gehalten werden. Und das ist nicht Vergangenheit, das passiert jetzt und heute.

Diplomatischer Boykott vs sportl. Interessen

13:15 Uhr von der.andere:
" ... bedauerlich das wieder einmal eine sportliche Großveranstaltung als Zielscheibe amerikanischer Geopolitik missbraucht wird."

Bedauerlicher sind die im Artikel genannten Vorwürfe gegen China.
Würden diese nicht erhoben, gäbe es auch keine derartige Reaktion.
Dadurch, dass dieser Boykott auf politischer Ebene stattfindet, bleiben die sportlichen Interessen gewahrt.
Ich gehe auch nicht auf eine Geburtstagsparty zu jemandem, dessen Einstellung mir deutlich zuwiderläuft, kann aber trotzdem alles Gute wünschen.

die Zeiten ändern sich ...

die Menschen machen sich mehr Gedanken
mischen sich auch mehr in die Angelegenheiten anderer Staaten ein
Gut oder nicht gut - der Zeitgeist eben

wie war das ... damals ... in Berlin
wurde da auch von Boykott gesprochen ?

Politik und Sport

Ich halte es - gerade im globalen Spitzensport - für ausgeschlossen, hier eine konsequente Trennung zur Politik zu halten. Es kommt doch verlogen daher den Sport unpolitisch halten zu wollen, wenn politische Einflüsse dort bereits offensichtlich sind.
.
Erstens bedient man selbst politische Felder, wenn man sich bei Rainbow-Colours einmischt, Sportler aus politischen Anlässen sperrt oder als IOC-Präsident medienwirksam die Hiroshima Gedenkstätte besucht.
Zweitens ist Haltung gefragt, wenn Sportler entführt werden, gegen Rassismus protestieren (Take a knee) oder Sportstätten, die auf Arbeiterfriedhöfen errichtet sind (Katar).
.
Ja, der Sport sollte nicht politisch missbraucht werden. Er muss aber auch dann Farbe bekennen, wenn die Werte des freien Sportgeistes unter Beschuss geraten.
Was z.B. neulich ein ganz starkes Signal war, als der Schiedsrichter das Spiel der 3. Liga zwischen dem MSV Duisburg und dem VfL Osnabrück wegen rassistischer Beleidigungen abgebrochen hat.

@ Parsec

Chinas "Gegebmaßnahmen" leere Worthülsen
"China hatte die Anschuldigungen von Menschenrechtsverletzungen zurückgewiesen und kündigte "entschlossene Gegenmaßnahmen" an."
Na, auf die "Gegenmaßnahmen" bin ich mal gespannt.

Verlautbarungen der chinesischen Polit-Elite atmen doch mittlerweile den Geist des Einseitigen und der Feindseligkeit. Man ist unter der Führung von Xi so antiwestlich eingestellt wie nie zuvor. Da passt es doch gerade dazu, dass man auch keinen westlichen Impfstoff in China zulässt.

@Traumfahrer um 14:11

>> Grundsätzlich war es schon eine Farce, die olympischen Spiele in ein so autoritäres Land zu vergeben. <<
-> Es gab auch schon Olympische Spiele in Moskau und in Peking. Diese beiden Länder haben sehr viele gute Sportler*innen, und sie haben auch das Recht, mal die Spiele auszutragen.
>> Wieder einmal war es das Geld, und mit Sicherheit sehr viel Korruption, die dies so möglich machte. <<
-> Beweise für Ihre Behauptung???
>> Meiner Meinung nach sollte kein Sportler und Sportlerin nach China reisen, und erst recht kein Politiker der freien Welt, in der sicher auch nicht überall alles gut ist. <<
-> Das sollte man den Sportler*innen überlassen und auch den Politiker*innen.
>> Dabei sollte doch grundsätzlich an erster Stelle immer die Rechte und Würde der Menschen stehen, ... Nur wenn Peking merkt, dass von sehr vielen Seiten sehr viel Druck kommt, was an seinen "Regeln" zu ändern, wenn klare und eindeutige Forderungen gestellt werden, ...<<
-> das merken die schon lange!

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@Transatlantikerin

"Das Japanische Volk hat sich für die Taten der Vergangenheit aufrichtig entschuldigt.
Aber was ist mit China? Wie steht das Volk zu den Umerziehungslagern, in denen Millionen von Uiguren auf unmenschliche Art gefangen gehalten werden. Und das ist nicht Vergangenheit, das passiert jetzt und heute."

Hier noch einmal der funktionierende Link zur Vergangenheitsbewältigung Japans. Statt Aufarbeitung erwärmt sich das "Volk" wieder für eine nationalistische Regierung die erfolgreicher als die AfD unterwegs ist sowie für Geschichtsrevisionismus.
https://tinyurl.com/5e45nh75

15:20 Uhr von Bernd Kevesligeti

Auch Japans Politiker bleiben Olympia fern...
Das braucht aber nicht zu verwundern:
Denn wahrscheinlich sind sie auch unsportlich.


Ist sehr zu vermuten, Sportler Ü60 sind bei Olympia sowieso sehr selten. Wenn doch, dann nehmen sie ein Pferd, was sie trägt, so dass sie nicht mehr selbst rennen müssen. Kishida-san ist 64 J. alt, aber ich weiß nicht, ob er reiten kann. Er ist sehr Baseball-Fan wie so viele Japaner. Baseball haben sie den Amis abgeguckt, bei Olympia 2021 beide Goldmedaillen geholt, in 2 Finals die Amis weg geputzt.

Aber wenn man sieht, wer da nicht hin will, Australien, GB, USA, daß sind ja auch die Länder, die sich beim zusammenzimmern von neuen Militärpakten hervor tun.

Politiker aus div. Ländern reisen nun nicht zu Olympia 2022 an.
Hat nicht The Chinese People zu verantworten. Kann sich The Xiktator vor dem Spiegel selbst auf die Stirn tätowieren. Zu Olympia 2021 kam kein Politiker auf die Idee, nicht anzureisen.

Woran das wohl liegen mag …?

14:59 Uhr von Olivia59

Japan hat seine maßlosen Menschenrechtsverbrechen im 2. Weltkrieg offensichtlich nie der Rede wert gefunden, in dem Sinne das eine Aussöhnung oder gar Entschuldigung stattgefunden hätte

So sehr viel Plan von Japan haben Sie nicht. Muss man auch nicht.
Japan ist ein unbekanntes Land sehr weit weg von Deutschland.

In der asiatischen Kultur von Eingeständnis von Fehlverhalten oder Schuld spielt immer «Gesichtsverlust» eine sehr wichtige Rolle. Das ist eine zweiseitige Angelegenheit, aber Japan war ohne Zweifel der Aggressor in WK2 (und auch schon davor).

Außerdem ist es ein Unterschied, was die Bevölkerung macht, was die Regierung macht. Die japan. Gesellschaft ist so durch und durch pazifistisch, wie man es nur durch längeren Aufenthalt im Land erkennen kann. Ich habe den 06.08.1998 in Hiroshima verbracht. 53. Jahrestag vom Abwurf der Atombombe. Ein sooo stiller Tag im sonst sooo lauten Japan.

Gedenken an Verheerung durch die Bombe,
und warum sie abgeworfen wurde.

von schabernack 17:48

Ja, woran das wohl liegen mag ? Vielleicht kann ein Buch die Antwort darauf geben: Jörg Kronauer, "Der Rivale", Chinas Aufstieg zur Weltmacht und die Gegenwehr des Westens, konkret-magazin.
Vielleicht gibt es da Befürchtungen, daß bestimmte Mächte an Einfluss verlieren.

18:14 Uhr von Bernd Kevesligeti / @schabernack

Ja, woran das wohl liegen mag ? Vielleicht kann ein Buch die Antwort darauf geben: Jörg Kronauer, "Der Rivale", Chinas Aufstieg zur Weltmacht und die Gegenwehr des Westens, konkret-magazin.

Ein Buch und alles ist bewiesen.
Und China sei gepriesen.

Olympia boykottieren

Es wird höchste Zeit, dass die Welt China wegen seiner permanenten Missachtung von Menschenrechten auf die Finger klopft. Die chinesische Selbstgefälligkeit und der chinesische Imperialismus sind unerträglich. Wer heute mit China Geschäfte macht, denkt nur kurzfristig.

@17:59 Uhr von schabernack

"So sehr viel Plan von Japan haben Sie nicht. Muss man auch nicht.
Japan ist ein unbekanntes Land sehr weit weg von Deutschland.

In der asiatischen Kultur von Eingeständnis von Fehlverhalten oder Schuld spielt immer «Gesichtsverlust» eine sehr wichtige Rolle. Das ist eine zweiseitige Angelegenheit, aber Japan war ohne Zweifel der Aggressor in WK2 (und auch schon davor)."

Mag sein. Doch diese Befindlichkeiten spielen keine Rolle was das Resultat anbelangt. Selbst die Bundeskanzlerin mahnte die Aussöhnung mit dem Zaunpfahl an, mit der Reaktion, das Japan doch andere Nachbarn hätte als Deutschland. Was nur die Schlussfolgerung zulässt, dass die Verbrechen dann offensichtlich nicht so schwer wiegen.

@17:59 Uhr von schabernack

>> Eingeständnis von Fehlverhalten oder Schuld spielt
>> immer «Gesichtsverlust» eine sehr wichtige Rolle.

Viele Deutsche haben auch Willy Brandt's Kniefall von Warschau als "Gesichtsverlust" angesehen. Da muß man halt mal über seinen Schatten springen. -.-

Olympiade der Berufspolitiker?

Bei der Olympiade messen sich Sportler, der/die bessere gewinnt. Aber was haben eigentlich Politiker dort verloren? Nehmen die an speziellen Wettbewerben teil, z.B. wer labert in 3 Minuten den irrsten Blödsinn? Wenn die Politiker nicht nach Peking fahren, dann können die Sportler wenigsten in Ruhe ihre Wettbewerbe bestreiten.

14:26 Uhr von harry_up

@ 14:02 von NeNeNe
Irgendwie ist Ihr Kommentar für mich nicht so recht schlüssig.
Fernbleiben aus Kerosingründen wäre für Sie ok., dann zeigen Sie u. a. auf Japan, das für Sie zu den Ländern gehört, die "selbst keine astreine Demokratie haben und wo die Diskriminierung bestimmter Volksgruppen immer noch an der Tagesordnung" sei.
Es geht doch hier um Japan?
Wo bitte ist das dort konkret der Fall?


Es gibt in Japan zwei Gruppen, die es im Land trotz Japan-Staatsangehörigkeit häufig schwierig haben in ihrem Leben.

1. Südkoreaner. Durch Ausnahmeregelung im Staatsbürgerschaftsrecht nach WK2 konnten sie Japaner werden. Waren mal > 1 Mio., deren Kinder wurden automatisch Japaner. Ausnahme ist Vergangenheit, viele Kinder haben sie nicht gezeugt. Inzw. kaum noch relevant.

2. «Brasil-Japaner» mit 2 Staatsangehörigkeiten. Viele, mit ca. 300.000 die größte Gruppe Nicht-Asiaten in Japan. Ca. 100.000 «Peru-Japaner» sind besser dran. Rich Families … oder sie verkaufen lecker Essen.

Schön wär's ja...

...wenn solche Diskussionen nicht direkt nach der Veranstaltung wieder verstummen würden, um bei der nächsten Vergabe eines Events wieder nur halbherzig und ohne Erfolg aufzuflammen. Merkwürdigerweise wird die Kritik immer erst dann richtig laut, wenn nichts, aber auch gar nichts mehr geändert werden kann und das Geld verteilt ist.

18:43 Uhr von Olivia59 / @schabernack

Mag sein. Doch diese Befindlichkeiten spielen keine Rolle was das Resultat anbelangt. Selbst die Bundeskanzlerin mahnte die Aussöhnung mit dem Zaunpfahl an, mit der Reaktion, das Japan doch andere Nachbarn hätte als Deutschland. Was nur die Schlussfolgerung zulässt, dass die Verbrechen dann offensichtlich nicht so schwer wiegen.

Japan hat auch andere Nachbarn als Deutschland, und das Land ist in keinen Staatenbund engebunden wie DEU in die EU. Das ist kein kleiner, das ist ein sehr gravierender Unterschied.

Die Verständigung mit Südkorea ist gut. Die immer noch nicht bewältigte Frage sind Entschädigungszahlungen für noch lebende «Trostfrauen» aus Korea. Ehemalige Zwangsprostituierte für japan. Besatzungssolaten.

Mit Nordkorea kann man sich nicht aussöhnen. Die haben in den 1980-ern gezielt Japanerinnen im Alter von ca. 14 J. aus Japan verschleppt. Als Sprachlehrer für Spione.

China erwartet Unterwürfigkeit von Japan.
Und das wird niemals so geschehen wie Xiktator will.

18:51 Uhr von saschamaus75 / @schabernack

Viele Deutsche haben auch Willy Brandt's Kniefall von Warschau als "Gesichtsverlust" angesehen. Da muß man halt mal über seinen Schatten springen. -.-

Um so was wie einst Willy Brandt zu erreichen, muss eine Persönlichkeit von weit außergewöhnilchem Format die Politik führen. Willy Brandt war eine solche Persönlichkeit. Der gerade neu gewählte Premier Kishida in Japan ist das nicht.

Einen außergewöhnlichen Premier hatte Japan von 2009 bis 2011. Der promovierte Kernphysiker Naoto Kan von der Partei der Sozialdemokraten. Zwei von gerade mal fünf Jahren nach 1947, dass in Japan nicht die LDP die Regierung anführte. Ein kluger & ruhiger Mensch, sehr beliebt in der Bevölkerung.

Im März 2011 war Fukushima, der verständige Kernphysiker Kan wurde weg gemobbt. In diesem Fall kann man das ohne Übertreibung genau so sagen. Hauen & Stechen im Unterhaus. 2012 Neuwahl, dann kam erst mal Premier Abe mit seinen Besuchen am Schrein «Yasukuni».

Gar nix mit Gesten von Versöhnung.

@19:38 Uhr von schabernack

"Mit Nordkorea kann man sich nicht aussöhnen. Die haben in den 1980-ern gezielt Japanerinnen im Alter von ca. 14 J. aus Japan verschleppt. Als Sprachlehrer für Spione.

China erwartet Unterwürfigkeit von Japan.
Und das wird niemals so geschehen wie Xiktator will."

Es geht hier um das Eingeständnis und die Verantwortung für einseitige, wie bereits geschrieben, masslose Agression. Die Berichte zu Menschenversuchen der Japaner mit Gas, Krankheitserregern oder Sezierungen am lebenden Menschen sind nicht mit viel später entführten japanischen Bürgern aufzurechnen.
Dem was Japan tat, dem gebührt neben der deutschen Singularität der Verbrechen eine ganz eigene.
Es geht hier auch nicht um Freundschaftsschliessung, uns ist die Aussöhnung bzgl. dieser Materie selbst mit Sowjetrussland gelungen.

hat Ihnen gar kein Mensch Steuergeld aus den Rippen geleiert?

von schabernack@

Leider stimmt das wieder mal nicht was Sie schreiben. Da die deutsche Sporthilfe zum größten Teil aus Steuermittel finaziert wird.

Gesamtfördersumme der unterstützten Athlet:innen bei knapp 21 Mio Euro
https://www.sporthilfe.de/ueber-uns/medien/pressemitteilungen/tokio-
2020-rund-135-millionen-euro-praemien-fuer-olympia-starterinnen

Dazu passt dann noch, Zitat:
Die deutschen Athleten empfinden die Sparsamkeit ihres Landes als Beleidigung

Politik und Sport lassen sich nicht voneinander trennen.

Politik lässt sich überhaupt von keinem anderen gesellschaftlichen Miteinander trennen. Das liegt in der Natur von menschlichen Gesellschaften,
In diesem Fall (Boykotte u. Olympiade) können wir nur abwarten, bis alle Gesellschaften auf Erden wenigstens ungefähr gleich demokratisch, freiheitlich, rechtsstaatlich und menschenrechtsachtend sind. Genau genommen . . . In diesem Sinne würden zwar alle Ergebnisse der bisherigen Olympischen Spiele der Neuzeit fast als ungültig gewertet werden müssen, - aber dann ist das eben so... der Gerechtigkeit halber!

Ein gutes und richtiges Zeichen, wenn man ernst genommen

werden will. China ist aggressiv, diktatorisch und alles andere, als ein Land der Menschenrechte. Und Menschenrechte haben nichts mit Wirtschaft oder politischen Systemen zu tun. Ein Mensch ist immer ein Mensch, egal wo auf diesem Planeten. Und er hat allein aus diesem Grund Menschenrechte. Universell. Wer das mit Füssten tritt, braucht dafür nicht Toleranz oder Duldung zu erwarten. Und als politisches Signal ist ein politisches Fernbleiben dieser Show-Veranstaltung ein gutes und sehr richtiges Zeichen!

China muss Menschenrechte garantieren. Alle müssen das

denn Menschenrechte gelten völlig unabhängig von politischen Systemen oder Religionen oder Bündnissen. Der einzelne Mensch ist überall ein Mensch auf diesem Planeten. Wenn man dem chinesischem Regime hier die Finger politisch in die Wunder hält, so ist das nur rechtens.

21:31 Uhr von werner1955 / @schabernack

Leider stimmt das wieder mal nicht was Sie schreiben. Da die deutsche Sporthilfe zum größten Teil aus Steuermittel finaziert wird.
Gesamtfördersumme der unterstützten Athlet:innen bei knapp 21 Mio Euro.


Zum Glück stimmt das mal wieder was ich schrieb, und zur Sportörderug habe ich mich gar nicht geäußert. Die gibt es auch in Deutschland. Nicht eben selten sind Olympia-Sportler bei der Bundeswehr oder bei der Bundespolizei, andere erhalten Fördergelder unabhängig davon.

Auch Sportstättenbau wird gefördert mit Steuergeldern. Den Olymia-Stützpunkt Bob und Rodelbahn am Königssee haben die Unwetter im Sommer mit Schlammlawinen platt gemacht. Die wird nun wieder aufgebaut.

Wenn Sie das nicht wollen, wenden Sie sich an Herrn Söder, und wählen Sie bei der nächsten Wahl Politiker, die keine Sportförderung wollen. So einfach geht das, man muss nur wollen neben Sich-Beklagen.

Ein Staat entscheidet sich so oder so, wie wichtig ihm auch Sport und Medaillen bei Olympia sind.

21:11 Uhr von Olivia59 / @schabernack

Es geht hier um das Eingeständnis und die Verantwortung für einseitige, wie bereits geschrieben, masslose Agression. Die Berichte zu Menschenversuchen der Japaner mit Gas, Krankheitserregern oder Sezierungen am lebenden Menschen sind nicht mit viel später entführten japanischen Bürgern aufzurechnen.

Japan negiert diese Gegebenheiten nicht.
Sie müssen gar nicht so tun, als wäre das doch so.
Das nimmt eh niemand für bare Münze.

So gut wie Deutschland ist Japan beim Eingeständnis von Kriegsschuld nicht. Es ist sinnfrei, sich vom Hohen Ross über andere zu erheben.

«Aufgerechnet» habe ich gar nichts, der Unsinn entspringt Ihrer Phantasie. Und mit Nordkorea verhandeln war schon immer extrem einfach, und das reine Vergnügen. Das weiß jedes Kind.

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